Informa2onstechnik in Organisa2onen und globalen GesellschaAen

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1 A. Rolf IKON 2: Informa2k im Kontext 2 Informa2onstechnik in Organisa2onen und globalen GesellschaAen SS 09

2 HotelkraF Radwanderer DB Beamter Frau Klein Humus LogisAcs IT Gestalter SoFwarehersteller Mitarbeiter Freelancer Spediteur Kleinspediteur

3 HotelkraF Radwanderer Frau Klein Mitarbeiter SoFwarehersteller SAP Standardso,ware LKW Fahrräder DB Hotel Beamter Handy Humus LogisAcs Freelancer Spediteur IT Gestalter Kleinspediteur Legende: 1. Akteure 2. Mitwirkung der Dinge

4 HotelkraF Radwanderer Frau Klein Mitarbeiter SoFwarehersteller SAP Standardso,ware LKW Fahrräder DB Hotel Beamter Handy Humus LogisAcs Freelancer Spediteur IT Gestalter Kleinspediteur Legende: 1. Akteure 2. Mitwirkung der Dinge 3. Kopplungen/Kanten: formalisierte GeschäFsprozesse

5 HotelkraF Radwanderer Frau Klein Mitarbeiter SoFwarehersteller SAP Standardso,ware LKW Fahrräder DB Hotel Beamter Handy Humus LogisAcs Freelancer Spediteur IT Gestalter Kleinspediteur Legende: 1. Akteure 2. Mitwirkung der Dinge 3. Kopplungen/Kanten: formalisierte GeschäFsprozesse KommunikaAon...

6 HotelkraF Radwanderer SAP Standardso,ware Betriebswirtschaftliche Leitbilder! Frau Klein Mitarbeiter SoFwarehersteller LKW Fahrräder DB Hotel Beamter Handy Humus LogisAcs Freelancer Spediteur IT Gestalter Kleinspediteur Legende: 1. Akteure 2. Mitwirkung der Dinge 3. KopplungenKanten: formalisierte GeschäFsprozesse KommunikaAon KulturMitwirkung

7 HotelkraF Makroökonomische Leitbilder Radwanderer SAP Standardso,ware Betriebswirtschaftliche Leitbilder! Frau Klein Mitarbeiter SoFwarehersteller LKW Fahrräder DB Hotel Beamter Handy Humus LogisAcs Freelancer Spediteur IT Gestalter Kleinspediteur Legende: 1. Akteure 2. Mitwirkung der Dinge 3. Kopplungen/Kanten: formalisierte GeschäFsprozesse KommunikaAon KulturMitwirkung

8 Kultur, Rechtssystem, Bildung HotelkraF Makroökonomische Leitbilder Radwanderer SAP Standardso,ware Betriebswirtschaftliche Leitbilder! Frau Klein Mitarbeiter SoFwarehersteller LKW Fahrräder DB Hotel Beamter Handy Humus LogisAcs Freelancer Spediteur IT Gestalter Kleinspediteur Legende: 1. Akteure 2. Mitwirkung der Dinge 3. Kopplungen/Kanten: formalisierte GeschäFsprozesse KommunikaAon KulturMitwirkung

9 NETZ MUSTER Akteur 1 Akteur 2 Ding 1 Akteur 4 Ding 2 Ding n Akteur IT Gestalter Ding IT Produkt Akteur 3 Akteur 5 Akteur n

10 NETZ MUSTER KNOTEN (AKTEURE & DINGE ), KOPPLUNGEN/KANTEN Akteur 1 Akteur 2 Ding 1 Akteur 4 Ding 2 Ding n Akteure IT Gestalter Ding IT Produkte Akteur 3 Akteur 5 Akteur n

11 NETZ MUSTER KNOTEN (AKTEURE & DINGE ), KOPPLUNGEN/KANTEN Akteur 1 Akteur 2 Ding 1 Akteur 4 Ding 2 Ding n Akteure IT Gestalter Ding IT Produkte Akteur 3 Akteur 5 Akteur n

12 NETZ MUSTER KNOTEN (AKTEURE & DINGE ), KOPPLUNGEN/KANTEN Kultur, Poli<k, Rechtssystem, Makroökonomische Leitbilder Mikroökonomische Leitbilder Akteur 1 Akteur 2 Ding 1 Akteur 4 Ding 2 Ding n Akteure IT Gestalter Dinge, z.b. IT Produkte Akteur 3 Akteur 5 Akteur n

13 Was sagen Netz Muster aus? 1. Muster formalisieren eine PerspekAve. Hier: die des DB Managements. Macht drückt sich in Formalisierungen/Programmen aus. 2. Störungen/Brüche treten auf, wenn Formalisierungsvorgaben nicht eingehalten werden. 3. Welt ist eine Welt des Werdens (Emergenz). Hebel des Übergangs sind veränderte KonstellaAonen bei Akteuren, Dingen, Kopplungen, Leitbildern. 4. Übergänge/Entwicklungen sind mit Wechselwirkungen des Netzwerk Musters verbunden. 5. Das Globale (z.b. Outsourcing) hat eine lokale Existenz, die in ihrer historischen Entwicklung verstanden werden muss

14 Wie sieht ein exzellentes Studium aus? Was ist der AuFrag der Universität?

15 Die Antwort der InformaAk? Informa2k Forschung Anwendungs kontexte z.b. OrganisaAonen TWacholder = CLASS(TTree) PRIVATE COLOR : Tcolor; Height : integer; Width : integer;... END; Pleasantness Problem Correctness Problem Dijkstras Brandmauer

16 Denn die Ausdifferenzierung der Disziplinen ist der Preis ihres spezialis<schen Erfolgs; je <efer man in ein Gebiet eindringt, desto esoterischer wird das begriffliche Instrumentarium, desto sophis<scher das Spezialwissen und desto unzugänglicher von außen, worum es eigentlich geht. Der disziplinäre FortschriV geht in die Tiefe, nicht in die Breite eines Forschungsgegenstands, und da daraus eine gewisse Sprachlosigkeit zwischen den Fächern entsteht, ist der Ruf nach Interdisziplinarität in den letzten Jahren sogar immer lauter geworden (Welzer 2006).

17 ... Studium ist mehr als VermiVlung von Wissen und Methoden. Wir brauchen Handlungskompetenz und Charakter. Oder anders ausgedrückt: Wir dürfen keine "Fachidioten" heranzüchten, sondern müssen hellwache Studierende ausbilden und sie auf ihrem Weg zu gefes<gten Persönlichkeiten mit interna<onaler Perspek<ve begleiten... Zudem fallen gerade in der betriebswirtscha,lichen Ausbildung die im interna<onalen Vergleich o, unterdurchschnivlichen pädagogischen Fähigkeiten auf... man denke nur an... das einfallslose "Vorlesen" überfrachteter Präsenta<onsfolien anstelle des tatsächlichen Lehrens. (Ulrich Hommel: Deutsche Unis sind zu selbstverliebt. In: SZ)

18 Verfügungswissen umfasst konkretes oder theoreasches Wissen um Techniken und Methoden. Das Verfügungswissen konstruiert die moderne Welt in Form von raaonalen und technischen Kulturen. Es sagt uns, was wir tun können, aber nicht, was wir tun sollen. Orien2erungswissen ist ein Wissen um die Einbeiung in soziale Kontexte, Ziele und Wechselwirkungen. Ohne OrienAerungswissen ist das Können orienaerungslos. Es ermöglicht die Kompetenz zur Einordnung des eigenen fachlichen Handelns. Es kann Sicherheit bei der Einschätzung neu aujommender Entwicklungen geben.

19 Die AlternaAve Department InformaAk, Uni HH: Verfügungs plus OrienAerungswissen durch transdisziplinäre PerspekAve 1. Soziale, kulturelle, gesellschafliche Wechselwirkungen 2. Historische Pfadbetrachtung von IT InnovaAonen 3. Transdisziplinäre PerspekAve: Wissen, dass und wie alles zusammenhängt

20 Leitbild für ein berufsqualifizierendes WI & InformaAkstudium Das Studium legt zuallererst Wert auf handwerkliches, methodisches Wissen und theore<sche Fundierung. Bildung/Orien<erungswissen erlaubt die Einbeiung dieses Wissens in dynamische, globale, interkulturelle Anwendungskontexte. Eine DidakAk jenseits des Bulimie Lernens. Rabelais: Ein Studium füllt keine Fässer, sondern entzündet Feuer!

21 We do a real university work, in the german sense... with graduate studies and seminars, and specific Wissenscha,sgeist both in humaniaes and sciences. Aus einer Rede eines Gründers der Stanford University, California im Jahre 1902

22 Vom Kontor zur globalen Netzwerkorganisa2on (u.a. Prozesse, Modularisierung, Freelancer, Crowdsourcing, Open Innov. Sachzwänge, Risse, Brüche & Alterna<ven der Entwicklung ) Die IndustriegesellschaA Vorläufer der WissensgesellschaA (u.a. Taylor, Ford, Roethlisberger) Wie entstehen IT Innova2onen? (u.a. Kömödie der Allmende, Open Source) Web 2.0 (u.a.commons vs. Business Models, Musiklabels, Open Access) Warum automa2sieren wir nicht einfach alles? (u.a. IT, Beschä,igung und Qualifika<onsentwicklung) Was wachsen sollte und was schrumpfen muss (u.a. IT, Nachhal<gkeit und Klimafolgen)

23 Prüfungsleistung? Klausur? MulAple Choice? Mündliche Prüfung? InnovaAve Prüfungsleistung? Literatur: Arno Rolf: MIKROPOLIS 2010, Metropolis Verlag Marburg 2008, 19,80 Folien

24 Op2on: Innova2ve Prüfungsleistung Visualisierungen/ Anima2onen??? 1. Klausur/ mündliche Prüfung 2. Realisierung einer krea9ven Idee Video Übersetzung Blog zu IKON2

25 VIDEOS: Zertrümmerung eines PC: Miriam Meckel hip://www.miriammeckel.de/pipifax.html Nieder mit der IT (Kabarei Pigor & Eichhorn) hip://de.youtube.com/watch?v=xtorchdvl5c

Dijkstras Brandmauer. Informa5k. Gesellscha1 Organisa5onen Individuen Kontexte

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