Seite 1 von. Rudi Reitinger Apto. Postal 162 San Salvador El Salvador Skype: rudielsalvador

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1 20 Seite 1 von Rudi Reitinger Apto. Postal 162 San Salvador El Salvador Skype: rudielsalvador Liebe Freundinnen und Freunde, laute Böllerschüsse schreckten heute Morgen die Bewohner der Gemeinde Segundo Montes aus dem Schlaf. Der Anlass dafür war der Jahrestag der Rückkehr aus dem honduranischen Flüchtlingslager Colomoncagua. Vielleicht erinnern sich einige von Euch noch daran: in den frühen 80ger Jahren suchten die Leute im benachbarten Honduras Schutz vor den Militärs, die mit allem, was sich ihnen in den Weg stellte, kurzen Prozess machten. Dazu gehörte beispielsweise das Massaker von Mozóte, bei dem mehr als Zivilisten, vor allem Frauen und Kinder und alte Menschen, von ihnen auf bestialische Weise ermordet wurden. 9 Jahre lang dauerte ihr Exil, aber dann beschlossen sie gemeinsam in ihre Heimat zurück zu kehren, obwohl dort der Bürgerkrieg einen neuen Höhepunkt erreicht hatte. Die ersten Flüchtlinge kehrten noch während des Krieges am 18. November 1989 zurück. Alljährlich gedenken daher unsere Leute dieser Rückkehr, die sie seinerzeit voller Enthusiasmus angingen. Dies vor allem auch deshalb, damit die nachfolgenden Generationen die Geschichte ihrer Eltern verstehen und nicht vergessen. Die Aktivitäten hierzu gehen schon in der zweiten Novemberwoche los. Sie beschränken sich nicht nur auf die einzelnen Ortsteile, sondern werden auch von verschiedenen Institutionen durchgeführt. Auch das Jugendzentrum hatte vor einer Woche seinen Aktionstag. Unsere Mitarbeiterin Digna hat einen kurzen Bericht über die Aktivitäten zusammen gestellt. Theaterstück zum Thema Rückkehr aus dem Exil Segundo Montes, Am 10. November feierte das Jugendzentrum die 23. Jahresfeier der Rückkehr aus dem Flüchtlingslager Colomoncagua in Honduras. Um den Erfolg dieser Feier zu gewährleisten gab es bereits im Vorfeld mehrere Arbeitssitzungen, die sich mit den einzelnen Programmpunkten befassten. Alle ziehen am gleichen Strang Der Tag begann mit einem Festgottesdienst von Padre Rogelio, der für unsere Gemeinde zuständig ist. Es war eine fröhliche Messfeier unter aktiver Teilnahme der Kinder, Jugendlichen und der ebenfalls eingeladenen Senioren aus den drei Altenzentren. Danach war den ganzen Morgen über das Kinderprogramm angesagt. Die Jungen und Mädchen waren vor allem von den angebotenen Spielmöglichkeiten begeistert. Man konnte wählen zwischen Saltospringen auf dem Trampolin, Kicker und vielen anderen Angeboten. Besonders das Trampolin hatte es den Kindern angetan, da sie dort ihrer Phantasie freien Lauf lassen konnten. Wenn sie genug vom Trampolinspringen hatten konnten sie sich das Gesicht bemalen lassen. Die Möglichkeiten, ein neues Gesicht zu erhalten waren riesengroß und das Gelände des Jugendzentrums war daher rasch mit obskuren Gestalten wie dem Gesicht eines Tigers, einer Spinne, eines Schmetterlings oder einer Blume bevölkert. Die verschiedenen Kindergruppen hatten ebenfalls eigene Beiträge vorbereitet, welche sie dem aufmerksamen Publikum präsentierten. Sehr witzig fanden die Kinder

2 Seite 2 von 20 Clowns dürfen auf dem Kinderfest nicht fehlen auch die Clowns, bei denen es sich um verkleidete Teamer handelte. Vor dem Mittagsessen gab es dann noch einmal spannende Unterhaltung, als die Inlineskate Gruppe ihre tollkühnen Sprünge aufführte. Da blieb einigen der jungen Zuschauer tatsächlich der Mund offen stehen. Auch eine Peñata - ein nicht nur bei Kindern sehr beliebter Brauch, bei der ein Teilnehmer mit verbundenen Augen auf eine gebastelte Puppe einschlägt, die mit Süßigkeiten gefüllt ist, die bei erfolgreichem Zuschlagen auf die Kinder runterregnen - durfte wie auf keinem Kinderfest fehlen. Alle stopften sich soweit es ging die Taschen mit Süßigkeiten voll und standen dann Schlange zum Mittagsessen. Das Nachmittagsprogramm war eher auf die Wünsche der Jugendlichen zugeschnitten. Sehr unterhaltsam war wurde das von der Theatergruppe JaQ aufgeführte Stück und wurde mit großen Beifall belohnt. Es ging dabei um das Leben im Flüchtlingslager Colomoncagua. Dass dieses eher ernste Thema nicht langweilig wurde, war das Verdienst der Theatergruppe, die es schaffte, die Thematik auch in sehr komischen Szenen darzustellen. Pupusa Wettessen Am Wettbewerb des Comelón de Pupusa (Pupusawettessen) konnte derjenige einen Preis gewinnen, der innerhalb von 10 Minuten am meisten Pupusas gegessen hatte, ebenfalls ein sehr beliebter Wettbewerb. Der Gewinner verspeiste oder besser gesagt verschlang 11 Pupusas in der vorgegebenen Zeit. (Für diejenigen, die nicht wissen, was eine Pupusa ist: es handelt sich um gefüllte, gebratene Maisfladen, die mit geschmolzenen Käse und/oder Bohnenmus gefüllt sind und die sehr lecker schmecken.) Des Weiteren bot eine Modern Dance Group ihre eigens für diesen Tag einstudierten Tanzstücke dar. Dem schloss sich ein Basketballspiel an, zu welchem zwei gemischte Mannschaften gegeneinander antraten. Die Siegermannschaft traf mit ihren Bällen 20 Mal den gegnerischen Korb. Als es langsam dunkel wurde war dies genau die richtige Stimmung für einen Karaokewettbewerb. Über 20 Teilnehmer trugen ihre Lieder vor, mal sehr professionell, mal eher dilettantisch. Aber allen machte es Spaß und jeder Teilnehmer wurde von seiner Fangemeinde lautstark unterstützt. Der Gewinner war ein junger Universitätsstipendiat, der mit einem toll vorgetragenen Lied die Zuhörer überzeugte. Natürlich durften auch die Troubadoure nicht fehlen, die bei romantischem Fackellicht und von einer Gitarre begleitet, ihre Balladen und Lieder vortrugen. Zum Abschluss gab s noch eine Überraschung, denn die Band Colección Guanaca aus La Joya unterhielt mit ihren Liedern die Zuhörer. Müde und zufrieden machten sich die Besucher gegen Mitternacht auf den Heimweg. Soweit der Bericht von Digna. Da der letzte Rundbrief sehr umfangreich war möchte ich mich heute etwas einschränken. Leider wird dieses Mal der Anhang mit den Berichten von Gruppen wieder wegfallen, da von Euch keine Einsendungen kamen. Ich persönlich finde das sehr schade, denn ich bin überzeugt davon, dass es von den vielen Aktivitäten, die von Euch durchgeführt werden, sicherlich Presseberichte gibt. Ich persönlich bin immer sehr beeindruckt, wenn ich die Artikel lese und finde sie wichtig als Anstoß für andere Gruppen. Für künftige Rundbriefe bitte ich ab sofort um die Zusendung der Beiträge. Ihr könnt beispielsweise Eure Gruppe vorstellen, gerne Fotos dazulegen und über Eure Aktivitäten für unser Projekt berichten. Vielleicht gibt es beim nächsten Mal doch wieder einige Beiträge. Nach dieser kurzen Einleitung möchte ich mich gleich am Anfang für Eure Post bedanken, die im Laufe der letzten acht Monate bei mir eingetroffen ist. Seid bitte nicht verärgert, wenn meine Antwort etwas länger auf sich warten lässt, aber der Stress lässt nicht nach. Im Gegenteil die Anforderungen steigen ständig: es kommen ständig neue Aufgabenfelder hinzu, es müssen immer mehr Berichte und Übersetzungen verfasst werden und immer andere Bauprojekte betreut werden. Diejenigen unter Euch, die hier zu Besuch waren oder in unseren Projekten als Voluntarios gearbeitet haben können diesen Trend sicherlich bestätigen. Eine ganz konkrete Frage tauchte in Eurer Post immer wieder auf und sie wurde vor allem von den Mitgliedern des Förderkreises gestellt. Dieser Förderkreis wurde von etwa 6 Jahren ins Leben gerufen. Er wurde von Freunden,

3 Seite 3 von 20 Post nach El Salvador Gönnern und Interessierten gegründet, da meine Entsendeorganisation, die Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe, keine interessierte Organisation zur Finanzierung meines Arbeitsvertrages auftreiben konnte. Da die Verträge mit der AGEH immer nur mit einem Zeitrahmen von 3 Jahren abgeschlossen werden, lief der erste Vertrag Ende Dezember 2009 aus. Da die meisten Mitglieder des Förderkreises bereit waren, die nächsten drei Jahre erneut zu finanzieren und sogar einige neue Personen dazu stießen, konnte mein Arbeitsvertrag mit der AGEH um weitere drei Jahre verlängert werden. Die Frage der Mitglieder des Förderkreises bezog sich daher darauf, wie es nun weitergehen sollte, da mein Vertrag mit der AGEH erneut zum Jahresende ausläuft. Ich persönlich bin bereit die nächsten Jahre weiter zu arbeiten und natürlich sind die Menschen, Organisationen und Institutionen von Segundo Montes an der Fortsetzung meines Arbeitsvertrags sehr interessiert. Auch meine hiesige Arbeitgeberin, die Asociacion Nuevo Amanecer de El Salvador hatte ein großes Interesse daran und schrieb einen entsprechenden Brief an die AGEH. Nun fehlte nur noch die Finanzierung. Ich schrieb daher erneut alle Mitglieder des Förderkreises an und bekam glücklicherweise keine Absagen. Damit sind alle finanziellen und sonstigen Hürden beseitigt und ab 1. Januar 2013 kann ich mein bisheriges Arbeitsverhältnis um weitere drei Jahre verlängern. Ich bin natürlich sehr froh darüber und auch beruhigt, dass es wieder geklappt hat. Die Freude ist nicht nur meinerseits. Auch die Leute vor Ort, die sich meine Projektbegleitung in den folgenden Jahren gewünscht haben, sind erleichtert. Natürlich besteht auch ein Eigeninteresse ihrerseits, denn meine Präsenz vor Ort erleichtert die Durchführung von Projekten wesentlich, wie es in den vergangenen Jahren beispielsweise beim Bau des Ausbildungszentrums, beim Bau der neuen Bibliothek in Los Quebrachos, beim Kauf von Büchern, beim Bau der vielen Klassenräume und Schulen usw. der Fall war. Die Vertragsdauer des neuen Arbeitsverhältnisses wird am enden. Danach bin ich hoffentlich auf keinerlei Unterstützung des Förderkreises mehr angewiesen, da ich dann auf eine kleine Rente Anspruch habe. In diesem Zusammenhang möchte ich mich noch einmal bei allen Mitgliedern des Fördervereins, die mich in den letzten 7 Jahren unterstützt haben und in den nächsten drei Jahren erneut finanziell unterstützen werden, sehr herzlich bedanken. Ohne ihre solidarische Hilfe wäre meine bisherige Arbeit nicht möglich gewesen und ist sie auch in Zukunft nicht möglich. Es steht in den nächsten drei Jahren zwar die Weiterführung aller begonnen Projekte auf der Tagesordnung, aber die wichtigste Aufgabe ist die Übergabe der Projekte in salvadorianische Hände. Ziel dieser Übergabe ist es, künftig die Verantwortung den Einheimischen, zumeist junge Familienmütter und väter zu übertragen. Dies bedeutet keinesfalls, dass ich mich nach der Erreichung meines Pensionsalters total zurück ziehen werde. Ich werde, falls gewünscht, auch weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung stehen, doch die Verantwortung für die Projekte werden andere, jüngere Leute haben. Um das Ganze auch rechtlich auf eigenständige Füße zu stellen wollen wir noch in diesem Jahr hier in der Gemeinde Segundo Montes eine Nichtregierungsorganisation bzw. einen eigenen Verein gründen. Wir sind schon fleißig dabei, die Zielsetzung für den neuen Verein auszuarbeiten, schlagen uns mit den Statuten und Paragraphen des hiesigen Vereinrechts rum und haben schon etliche Arbeitssitzungen hinter uns. Der Prozess ist langwierig, wie uns andere Vereine bereits berichtet haben. Im Innenministerium gibt es eine eigene Abteilung die für die Genehmigung eines Vereins zuständig ist und die allen Antragstellern bürokratische Hürden errichtet und die ihnen das Leben schwer machen. Nach allen bisherigen Erfahrungen kann man mit der staatlichen Anerkennung des neuen Vereins frühestens in einem Jahr rechnen. Vereinsgründung beim Rechtsanwalt Gleich zu Beginn möchte ich über Neuigkeiten in unseren Projekten informieren. Da jedes unserer Projekte von einer verantwortlichen Person geleitet wird möchte ich zuerst über personelle Veränderungen berichten. Nach langem Suchen konnten wir endlich die Stelle des Verantwortlichen für das neue Ausbildungszentrum besetzen. Die Suche zog

4 Seite 4 von 20 sich deshalb so lange hin, da wir ja das Personal mit unseren Leuten besetzen wollen, also mit Leuten, die uns aus unserem Stipendienprogramm bekannt sind. Seit 1. Juni dieses Jahres ist Carlos Antonio Diaz Tabora für das Ausbildungszentrum zuständig. Viele der ehemaligen Voluntarios werden Toño ja kennen. Er ist 28 Jahre alt, verheiratet und hat 2 kleine Söhne im Vorschulalter. Seine Frau Leonilda studiert im 10. Semester das Fach Psychologie und beginnt im nächsten Jahr mit ihrer akademischen Abschlussarbeit. Carlos Antonio beendete vor drei Jahren sein Studium in San Miguel und arbeitete gleich im Anschluss daran auf dem Bürgermeisteramt von Jocoaitique. Dort konnte er vielfältige Erfahrungen in den Bereichen Beschaffung, Projekte und im Personalbereich sammeln, die uns nun zugute kommen. Herzlich willkommen, Carlos Antonio. Carlos Antonio (im Büro der Sekretärin) Im letzten Rundbrief berichtete ich darüber, dass Donatila zum 1. März eine neue Stelle in der Provinzhauptstadt San Francisco Gotera angetreten hatte. Ihre Stelle als Verantwortliche für das Stipendienprogramm war bisher verwaist und wurde von mir mehr oder weniger gut mit verwaltet. Seit 1. September ist diese nun wieder neu besetzt und zwar von Digna de la Paz Orellana de Sanchez. Digna ist mit ihren 23 Jahren nun die jüngste in unserem Team. Sie ist seit einem Jahr verheirat und hat eine kleine Tochter namens Dayely Ibeth, die gerade erst 6 Monate alt ist. Ursprünglich stammt Digna aus einem Weiler in der Nähe von Chilanga. Nach Segundo Montes hatte es sie im Rahmen unseres Stipendienprogramms für Gymnasiasten verschlagen, wo sie drei Jahre lang das hiesige Gymnasium besuchte. Danach erhielt sie von uns ein Universitätsstipendium zum Studium an der staatlichen Nationaluniversität in San Miguel. Da sie einen überdurchschnittlich guten Abschluss hatte wurde ihr von der Universität das Anfertigen einer akademischen Abschlussarbeit erlassen. Wir alle sind froh über die Neubesetzung, vor allem ich, da ich nun einiges an Arbeit wieder abgeben kann. Auch ihr ein herzlicher Willkommensgruß. Einen weiteren Personalwechsel wird es zum Jahreswechsel geben. Miguel Angel Perez Garcia, der als Hausmeister im Jugendzentrum arbeitet wird zur Polizei wechseln. Auch hier ist es wieder der höhere Verdienst, der trotz aller Gefahren bei der Polizeiarbeit lockt. Miguel war 4 Jahre lang bei uns tätig gewesen. Neben dem, in seinen Augen eher langweiligen Hausmeisterjob war er für verschiedene sportliche Aktivitäten verantwortlich wie beispielsweise Training der Inlineskate Gruppe, Initiator der Breakdance Gruppe, Fußballturniers sowie dem Billard im Jugendzentrum. Auch die monatlichen Ausräucherungen der Insekten, besonders Mosquitos in den verschiedenen Projekten gehörte zu seiner Aufgabe. Viel Erfolg auf dem neuen Arbeitsplatz und Dank für die langjährige Mitarbeit, Miguel. Ein Nachfolger ist noch nicht in Sicht. Soweit zu den Personalnachrichten. Digna im Gespräch Miguel beseitigt Ökomüll Nun aber zu den einzelnen Projekten und Programmen. Dazu gehört in erster Linie unser Jugendzentrum mit seinen vielfältigen Aktivitäten. Joel, der Verantwortliche der Kinder- und Jugendarbeit hat einen kurzen Bericht über die Arbeit in den letzten Monaten geschrieben. Unser Hauptaugenmerk gilt der Arbeit mit den Kinder- und Jugendgruppen des Jugendzentrums. Insgesamt sind es nun 17 Gruppen, die in Quebrachos, in Copinolar, San Luis, Hatos 1 und Hatos 2,

5 Seite 5 von 20 La Joya und in der Colonia ACAEM angesiedelt sind. In letzter Zeit kam noch eine vielköpfige Kindergruppe aus La Planta dazu, wo wir bisher noch nicht tätig waren. In den 17 Gruppen haben sich etwa 300 Jungen und Mädchen angemeldet. Wichtig in diesem Zusammenhang ist die ständige Schulung der Leiter. Im Januar wird von uns allen zusammen der Jahresplan ausgearbeitet, in dem wir die geplanten Aktivitäten notieren. Außerdem findet einmal im Monat eine Arbeitsbesprechung mit allen Teamern statt. Damit ich besser einschätzen kann, wie sie dieses in den Gruppenstunden umsetzen, vereinbare ich mit ihnen einen Zeitpunkt, an dem ich sie besuchen kann. Danach treffe ich mich mit den jeweiligern Leitern um ihnen je nach Bedarf Tipps und Anregungen zu geben. Wichtig ist es, ebenfalls die Eltern der Kinder in unsere Arbeit mit einzubeziehen. Zu diesem Zweck gibt es im Juni eine große Veranstaltung für sie, die bereits Tradition ist: Elterntag Die Einladung zu einem Elterntag bei uns im Jugendzentrum. Eigentlich sind es immer mehr Mütter, die daran teilnehmen, doch immer wieder kann man auch einige Väter entdecken. Und jedes Jahr nehmen mehr Eltern daran teil. Der große Saal reicht inzwischen kaum mehr aus. Alle Mütter erhielten am Eingang eine selbstgebastelte Blume an die Bluse geheftet. Die Männer bekamen eine kleine Karte. Für diesen Event bereiteten sich alle Kindergruppen bestens vor und jede von ihnen war für einen Programmpunkt verantwortlich. Einige führte Sketche und kleine Theaterstücke auf, andere sangen Lieder, wieder andere tanzten entweder etwas Folkloristisches oder Modernes; auf ein Gedicht folgte ein Spiel usw.; Repertoire und Phantasie der Kinder waren unerschöpflich. Besonders gut kamen die Spiele an, bei denen das Publikum mitmachen konnte und bei denen es einen kleinen Preis gab. Um an Preise zukommen hatten wir bereits im Vorfeld die verschiedenen Geschäfte und Firmen angeschrieben, bei denen wir in der Vergangenheit eingekauft hatten. So kamen über 50 Preise zusammen. Am Ende der Veranstaltung gab es für alle wieder eine Kleinigkeit zu Essen. Dass der Elterntag ein Erfolg war konnte man an zufriedenen Gesichtern der Eltern ablesen. Spiel am Elterntag Ein Wandertag im August in den Bergen von Morazán war ein weiterer Höhepunkt, an der etliche unserer Kinder und Jugendlichen teilnahmen. Die Kleineren mussten zu Hause bleiben, da es für sie zu anstrengend gewesen wäre. Das Ziel war der Felsvorsprung Pericón, zu dem im letzten Streckenabschnitt nur sehr steile Trampelpfade hinauf führten. Auf dem Weg mussten die einzelnen Gruppen an verschiedenen Stationen spielerische Aufgaben lösen. Endlich oben am Gipfel konnten alle die wunderschöne Aussicht genießen. Aber unter der gleißenden Sonne hielt es niemand sehr lange dort aus und alle machten Rast im Schatten der Bäume auf einer kleinen Hochfläche. Auch hier verging die Zeit viel zu schnell mit Spielen, Witze, Rätseln usw. Zum Abschluss wurden von den Kindern viele bunte Luftballons auf eine weite Reise geschickt. Wanderung der Kindergruppen Das nächste große Ereignis war der Tag des Kindes im Oktober. Alle Gruppen trafen sich einen Tag lang im Jugendzentrum zu gemeinsamen Spielen und Wettstreiten. Dabei waren wiederum die Phantasie, Kreativität und Geschicklichkeit der Kinder gefragt, doch es machte überhaupt nichts aus, mal zu verlieren. Am Ende gab es für alle Beteiligte eine Stärkung, bestehend aus Brötchen und selbstgemachter Limonade. Der Tag war für alle viel zu schnell zu Ende gegangen.

6 Seite 6 von 20 Spannend war das Abseilen Über die Aktivitäten am Gedenktag der Rückkehr aus dem Exil wurde bereits weiter vorne berichtet. Momentan sind wir dabei, das Programm der Weihnachtsfeier aller Gruppen im Dezember zusammen zu stellen. Auch dies wird wieder ein großes Ereignis werden. Soweit Joel. Inlineskate Gruppe der Kinder Neben all diesen speziellen Veranstaltungen läuft selbstverständlich auch der normale Betrieb im Jugendzentrum weiter. Vor allem das Freizeitprogramm ist sehr attraktiv für junge Leute. Hier einige Beispiele; Miguel übernahm von Nery die Leitung der Inlineskate-Kurse, und diese haben viel Zulauf. Sie üben die tollkühnsten Sprünge mit einer Lässigkeit aus, die mich immer wieder überrascht. Die starke Beanspruchung der Inliner merkt man am besten anhand der abgefahrenen Bremsen, von denen oft kein Millimeter mehr zu sehen ist. Unter der Leitung von Miguel üben Jugendliche ebenfalls Breakdance. Die Figuren hierzu schauen sie sich im Internet an und versuchen dann, diese zu kopieren. Zum Schutz gegen Unfälle wird einfach Pappkarton auf den Boden gelegt. Für mich ist dieser Sport nichts mehr, denn mir wird bereits beim Zuschauen schwindlig. Hoffentlich kann Miguel diese Kurse weiterführen, auch wenn er zur Polizei geht. Neu ist unser Kursangebot im Ausbildungszentrum, welches ja nun einen eigenen Verantwortlichen an der Spitze hat, den ich weiter vorne kurz vorstellte. Aber lassen wir am besten Carlos Antonio selber zu Wort kommen. Im Juni dieses Jahres trat ich voller Enthusiasmus meine neue Arbeitsstelle im Ausbildungszentrum an. Meine Einarbeitungszeit war nur sehr kurz; dies war weiter nicht schlimm, da ich bereits über Erfahrungen verfügte. Meine wichtigste Aufgabe war, die neuen Kurse in den Bereichen Kochen, Englisch im Sprachlabor und Maschinenschreiben anzuleiern. Für die Kurse in unsere Lehrküche fanden wir einen ausgezeichneten Koch, dem es auch viel Spaß macht mit jungen Leuten zusammen zu arbeiten. Er hat in der hiesigen Hochschule für Hotelgewerbe und Tourismus eine Arbeitsstelle, doch er war sofort bereit, auch unsere Kursteilnehmer zu unterrichten. In den drei Parallelkursen mit jeweils 10 bis 12 Teilnehmern hatten sich Frauen und Männer eingeschrieben. Jeder Kurs dauerte 48 Lehreinheiten, wobei die Kursteilnehmer 3-mal in der Woche praktischen Unterricht hatten. Das vorgegebene Lernziel war einfach Gerichte zuzubereiten, wie beispielsweise Lasagne, Hähnchen in Pilzsoße, Hähnchenschnitzel, Tortillasuppe, spanische Tortilla, Pizza und die mexikanischen Nachos und Burritos. Break Dance Kochkurs Im Konditorkurs lernten sie, wie man Torten zubereitet, Küchlein, und andere Süßigkeiten. Für jede Kursstunde steuerte jeder der Teilnehmer drei der benötigten Zutaten bei, so dass keine weitere Ausgaben anfielen. Das Ausbildungszentrum bezahlt den Koch. Es besorgte zudem noch spezielle Zutaten, wie beispielsweise das Olivenöl. Als nächstes ist in der Adventszeit ein Backkurs geplant.

7 Seite 7 von 20 Im Sprachlabor werden vier parallele Kurse in Englisch angeboten. Die Anzahl der Kursteilnehmer ist, auch hier bedingt durch die Ausstattung, auf 12 Teilnehmer pro Kurs beschränkt. Diese kommen aus den verschiedenen Ortsteilen der Gemeinde Segundo Montes und es handelt sich vor allem um Schülerinnen und Schüler, welche die Grundschule, die weiterführenden Schulen oder die Universität besuchen. Es gibt aber auch andere Teilnehmer. Die Kurse sind eine Mischung von traditionellem Unterricht verknüpft mit Computeranwendung. Die Teilnehmer reagierten sehr positiv auf diese neue Methodik bei der sie auch selbst ihre Aussprache, die Grammatik und die Orthographie überprüfen können. ob die Wasserstelle abgedeckt war oder ob sich eventuell bereits Larven in den Wasserbehälter entwickelten. Es wurden mehrfach die Wohnungen ausgeräuchert um die Überträger der Krankheit, die Moskitos auszurotten. Schreibmaschinenkurs Am Schreibmaschinenkurs, den ich persönlich erteile, nehmen vor allem Grundschüler aus der nebenstehenden Schule Henry Ortiz teil. Einmal in der Woche ist Unterricht und zweimal in der Woche sind Übungsstunden angesagt. Schreibmaschinenschreiben ist inzwischen zwar kein Unterrichtsfach mehr, doch die eingeübte Praxis hilft ihnen später beim Benutzen von Computern. Vor einigen Tagen, mit Beginn der Schulferien, ging der Kurs für seine 16 Teilnehmer zu Ende. - Soweit Carlos Antonio In diesem Jahr machte der staatliche Gesundheitsdienst nicht den Fehler wie in früheren Jahren. Damals hatte er es versäumt, die Leute im Rahmen von Kampagnen und Aktionen rechtzeitig auf die Gefahr von Durchfallerkrankungen und vor allem von Dengue vorzubereiten. Dengue ist eine Virusinfektion, die von bestimmten Moskitos übertragen wird. Es gibt keine Prophylaxe und keine Medikamente dagegen. Die Krankheit geht einher mit hohem Fieber, mit starken Knochenschmerzen und die Sehschärfe lässt vorübergehend nach. In ihrer schlimmen Variante, der Dengue hemoragico, kommt es zu inneren Blutungen und im schlimmsten Fall kann sie tödlich verlaufen. Normalerweise müssen die Infektionsherde bekämpft werden, also die Moskitos sowie die Stellen, wo sich die Larven heranbilden. Daher besuchten die Mitarbeiter des Gesundheitspostens immer wieder die Häuser und erkundigten sich nach den Wasserbehältern, kontrollierten, Ausräucherungsprogramm des Jugendzentrums Das Jugendzentrum setzt schon seit langem im Rahmen des Mutter-Kind-Programms einen eigenen Ausräucherungsapparat ein. Die Krankenschwestern, die schwangere Frauen und Babys sowie mangelernährte Kinder bis zu 5 Jahren zu Hause aufsuchen, entdecken am schnellsten bestehende Mängel und Gefahrenherde und können rechtzeitig Gegenmaßnahmen empfehlen. Es dient jedoch ebenfalls den anderen Projekten, beispielsweise der Schulspeisung mit der Bäckerei sowie den drei Altenzentren. In den Kinderkrippen kommt der Ausräucherungsapparat ebenfalls zu Anwendung. Voller Stolz wird die Urkunde gezeigt Im Bildungsbereich in Segundo Montes gibt es wieder einige Neuigkeiten. Fangen wir am besten mit dem Tercer Cíclo Básico an. Da inzwischen das Erziehungsministerium für die Schuluniformen, Utensilien usw. des Tercer Cíclo Básico (Hauptschule) aufkommt sind wir weitgehend entlastet und nur noch für den Schultransport verantwortlich. Hier hilft uns in erster Linie die Unterstützung der Eine Welt Gruppe aus Münsingen im Schwäbischen. Transportiert werden die

8 Seite 8 von 20 Schülerinnen und Schüler aus den Ortsteilen Los Quebrachos, Colonia ACAEM, Hatos I und Hatos II, welche die zentrale Hauptschule in San Luis besuchen. Bei dieser Schule handelt es sich um eine sehr große Institution und jedes Schuljahr der Jahrgänge 7 bis 9 hat in der Regel mindestens 5 Parallelklassen. In diesen Tagen werden über 130 junge Leute ihren erfolgreichen Abschluss der 9. Klassen feiern. Das Notenniveau im Tercer Cíclo Básico hat sich in diesem Jahr um einiges verbessert. Dies lag vielleicht auch daran, dass die Klassen inzwischen nicht mehr so überfüllt sind wie früher. Zudem wurden einige neue Lehrkräfte eingestellt, so dass keine Stunden mehr ausfielen und die Kollegen kaum noch Überstunden ableisten müssen. Die Urkunde muss man sich am Ehrentisch abholen Gute Noten sind auch Grundvoraussetzung dafür, dass die Schulabgänger der 9. Klasse ein Stipendium für den Besuch des Gymnasiums beantragen können. Wer ein Stipendium zum Besuch des Gymnasiums will braucht einen guten Notendurchschnitt von mindestens 7. Die Notenskala reicht von 1 bis 10, wobei 10 die beste Note ist. Wie ich bereits im letzten Rundbrief ausführte haben an unserem Gymnasium Instituto Nacional Segundo Montes INSEM zu Beginn dieses Schuljahres im Januar die beiden neuen Abteilungen Technisches Gymnasium mit der Spezialisierung auf Elektronik sowie ein neuer Zug Landwirtschaft ihre Arbeit aufgenommen. Die beiden neuen Ausbildungsmöglichkeiten waren das Ergebnis von direkten Verhandlungen zwischen dem Erziehungsministerium und uns. Alle Vereinbarungen wurden in einer offiziellen Vereinbarung festgelegt, die von beiden Seiten unterschrieben wurden. Unsere Verpflichtung bestand darin, dass wir zwei Klassenräume und zwei Werkstätten errichten sollten. Bis Januar hatten wir nicht nur die vereinbarten vier Räumlichkeiten errichtet, sondern zusätzlich, auf Bitten der Direktion, zwei weitere Klassenzimmer sowie einen Informatikraum gebaut. Für Leere Werkstatt in der Elektronikabteilung die Ausstattung der Werkstätten sowie für die Einstellung von neuem Lehrpersonal war das Erziehungsministerium zuständig. Als das neue Schuljahr im Januar begann waren weit und breit keine neuen Lehrkräfte in Sicht. Das bereits bestehende Lehrpersonal übernahm einen Teil der Lehrverpflichtung, natürlich gegen Bezahlung und weitere Aushilfskräfte wurden vorübergehend eingestellt. Der Frust wurde jedoch immer größer, als auch zum Schulhalbjahr im Juli keine neuen Lehrkräfte erschienen. Wir baten daher im Oktober um eine Audienz bei der Vize Erziehungsministerin und bekamen auch gleich einen Termin. Als wir der Ministerin die Sachlage schilderten, fiel sie wie aus den Wolken, da sie dachte, dass die Angelegenheit erledigt wäre. War es aber nicht. Sie versprach uns, dass sie sich darum kümmern wollte. Ich bin nun sehr gespannt, ob im nächsten Schuljahr, das im Januar beginnt, tatsächlich neue Lehrkräfte kommen. Es fehlt an Lehrkräften für die neuen Fächer Elektronik und Tourismus. Bedarf besteht aber auch in den Fächern Englisch, Informatik und Spanisch, da es für die 20 Sektionen keinen oder nur einen Lehrer für diese Fächer gibt. Dabei wären weitere Lehrer umso notwendiger, da wir ja im März dieses Jahres mit dem Erziehungsministerium eine weitere offizielle Vereinbarung unterschrieben haben. Es ging dabei um die Errichtung des neuen Schulzweigs Touristik am hiesigen Gymnasium. Dem Antrag wurde stattgegeben. Der Inhalt der offiziellen Vereinbarung war ähnlich wie das letzte Mal: Unsere Verpflichtung war, wie bereits bei der früheren Vereinbarung vergangenen Jahres, der Bau von drei neuen Klassenzimmern. Einen Teil dieser Verpflichtung konnte glücklicherweise bereits erfüllt werden, nämlich den Bau eines der drei notwendigen Klassenzimmer für diesen neuen Schulzweig. Im Gegenzug verpflichtet sich das Ministerium, die notwendigen Lehrkräfte einzustellen. Auf der Web-Seite des Ministeriums gab es bisher keine einzige Stellenausschreibung für das Gymnasium Segundo Montes. Wir sind also gespannt. Auf die versprochene technische Ausstattung der Werkstätten warteten die Schüler in diesem Schuljahr

9 Seite 9 von 20 Solche Simulatores fehlen ebenfalls vergeblich. Schuld daran hat nicht nur das Ministerium, sondern auch die Direktion. Sie bekam im Juni dieses Jahres vom Ministerium US $ für den Kauf von neuen elektronischen Geräten zur Verfügung gestellt, aber das Geld wurde bisher noch nicht ausgegeben. Die Summe von US $ für die Ausstattung von zwei Werkstätten kann man eigentlich nur als Witz bezeichnen. Fachlehrer von anderen Gymnasien sagten uns, dass mindestens US $ für die Grundausstattung einer Werkstatt notwendig wäre. Es scheint, dass das Erziehungsministerium billig zu neuen Klassenräumen kam. Wir hier sind allerdings etwas frustriert darüber, dass die technische Ausstattung der Werkstätten weiterhin mangelhaft ist und dass keine neuen Lehrkräfte eingestellt wurden. So leicht geben wir jedoch nicht auf. Integrierten Gesamtschule Paffrath in Bergisch Gladbach. Wir können zudem noch auf freie Spenden zurückgreifen, da der zur Verfügung stehende Betrag voraussichtlich nicht ausreicht. Die Suche nach einem Finanzier des noch ausstehenden, dritten Klassenzimmers begann. Wir schrieben dazu einen befreundeten Verein, die Aktion Eine Welt in Rottweil an und legten unseren Antrag vor. Unsere Freude war riesengroß, als wir die Nachricht bekamen, dass der Antrag von ihnen bewilligt worden war. Mit der Direktion des Gymnasiums hatten wir bereits im Vorfeld vereinbart, dass im wöchentlichen Turnus je 5 Gymnasialschüler unentgeltlich als Handlanger auf der Baustelle mitarbeiten sollten. Dies ist der eigene Beitrag des Gymnasiums, der bei der Antragstellung immer gefordert wird. Da Anfang des Monats die Schulferien begannen konnten wir unverzüglich mit dem Bau beginnen. Wir hoffen, dass die Bauarbeiten spätestens Ende Januar abgeschlossen werden können, da dann wieder der Unterricht beginnt. Schon jetzt möchte ich mich bei den Spendergruppen für ihre Unterstützung bedanken. Bau des neuen Klassenzimmers Erfolgreich waren wir dagegen bei unserer Suche nach der Finanzierung der beiden Klassenzimmer für die neue Abteilung Tourismus. Weiter oben hatte ich ja bereits erwähnt, dass wir gegenüber dem Erziehungsministerium die Verpflichtung eingegangen waren, dem neuen Schulzweig Tourismus drei Klassenräume zu bauen. Der erste konnte bereits zu Beginn dieses Jahres gebaut werden. Auch bei der Finanzierung des zweiten Klassenzimmers half uns dieses Mal wieder die Kabarettgruppe der Die neue Abteilung Landwirtschaft am Gymnasium Um die neuen Ausbildungsmöglichkeiten am hiesigen Gymnasium auch in den Nachbarortschaften bekannt zu machen und sie gleichzeitig über die Möglichkeiten für ein Stipendium zu informieren, besuchte unser Verantwortlicher für das Stipendienprogramm Geovany die verschiedenen Schulen in den Gemeinden des nördlichen Morazán. Hier seine gesammelten Erfahrungen und sein Bericht über die Rundreise. Ab dem 3. September fing ich an, die verschiedenen Schulen zu besuchen. Manchmal waren es vier Schulen, manchmal aber nur zwei Schulen, die ich an einem Tag aufsuchen konnte, da die Wege dorthin oft sehr schlecht waren. Bei einigen von ihnen handelte es sich um sehr kleine Klassen, aber dann gab es auch Klassen mit mehr als 40 Schülern. Das Interesse der Schüler war ebenfalls sehr unterschiedlich und hing teilweise davon ab, was die jeweilige Schulleitung meinte. Wenn nur wenige Schüler bei meinen Ausführungen anwesend waren so wusste ich, dass

10 Seite 10 von 20 Die täglichen Fahrten in die verschiedenen Schulen waren teilweise sehr anstrengend, aber auch befriedigend. Grundsätzlich kann man sagen, dass das Interesse an einem Besuch des Gymnasiums sehr groß war. Dies zeigen auch die vielen Anträge, die im Jugendzentrum bis zum Abgabetermin am 31. Oktober abgegeben wurden. Soweit Geovany Sanchez, der Verantwortliche des Stipendienprojekts für Gymnasiasten. Geovany besucht die Schulen von Seiten der Direktion kein großes Interesse bestand. Andererseits gab es auch Schulen, die in der Vergangenheit nie von uns aufgesucht worden waren, da wir überhaupt nicht wussten, dass es in diesen Weilern ein 9. Schuljahr gab. Mit den jeweiligen Mitgliedern der Stipendienkommission hatte ich im Vorfeld vereinbart, dass sie mich nach Möglichkeit begleiten sollten. Dies war eine große Hilfe, denn zu Leuten aus der gleichen Gemeinde oder einer Nachbargemeinde haben die Schüler gleich mehr Vertrauen. In meinem Vortrag bzw. im Video, welches ich mitgebracht hatte, wurden alle notwendigen Informationen gegeben, beispielsweise welche Ausbildungsmöglichkeiten es gibt, welche Mindestnote für ein Stipendium erforderlich ist und welche andere Bedingungen dafür erfüllt sein müssen. Trotzdem bestand in den meisten Fällen hinterher noch viel Diskussionsbedarf. Die Fragen der Schülerinnen und Schüler bezogen sich vor allem auf die neuen Ausbildungsmöglichkeiten. Dies ist verständlich, da an den Gymnasien im Norden von Morazán nur die Möglichkeit besteht, neben dem allgemeinen Abitur das Wirtschaftsabitur abzulegen. Andere Möglichkeiten gibt es nicht. Die Möglichkeit, ein technisches Gymnasium mit der Spezialisierung auf das Fach Elektronik zu besuchen, gibt es in ganz Morazán nicht. Auch das Fach Tourismus wird sonst nirgendwo in Morazán angeboten. Weitere Fragen, vor allem von Schülern aus weit entfernt liegenden Gemeinden, die nicht täglich hin und her fahren konnten, bezogen sich auf die Unterkunftsmöglichkeiten. Hier konnte ich darauf verweisen, dass sie im Schülerwohnheim oder in einer der angemieteten Häuser wohnen konnten. Einige hatten jedoch Bedenken, anderswo zu übernachten, fern von Familie und Freunden. Ein sehr wichtiges Thema in allen Diskussionen war der Schultransport. Immer wieder wurde ich gefragt, ob es denn spezielle Busse oder Fahrzeuge gäbe oder ob man selbst für den Transport verantwortlich wäre. Insgesamt besuchte ich 45 Schulen, die teilweise mehrere Parallelklassen für das 9. Schuljahr hatten. Zentrale Abiturprüfung Ende September wurde an allen Gymnasien des Landes wiederum das zentrale Abitur durchgeführt. Im letzten Jahr waren die Ergebnisse landesweit katastrophal. Der Durchschnittswert der Abiturnote betrug nur 4,8. Dazu ist anzumerken, dass 6 die Mindestnote ist, um ein Fach zu bestehen. Da die Abiturnote jedoch nur einen Bruchteil an der Gesamtnote ausmacht, bestanden die meisten Abiturienten. In diesem Jahr lag die landesweite Durchschnittsnote mit 5,0 etwas höher als im vergangenen Jahr, ist aber noch immer unbefriedigend. Besser sieht es mit dem Notendurchschnitt am hiesigen Gymnasium aus: das Gymnasium Segundo Montes hat mit einem Notendurchschnitt von 5.62 eine weitaus bessere Leistung erbracht, als der Landesdurchschnitt. Auch auf Departmentsebene gehört unser Gymnasium zu den Spitzenreitern und nimmt in der Gesamtwertung der Abitursnote den 4. Platz ein. Mitte November tagte die Stipendienkommission zur Vergabe der Stipendien für das Jahr 2013.

11 Seite 11 von 20 Über diese Sitzung informiert noch mal Geovany im Folgenden. Am 14. November fand die Sitzung der Stipendienkommission statt mit den Vertretern aus den verschiedenen Ansiedlungen, Weilern und Dörfern aus dem Norden von Morazán. Über 35 Mitglieder, die ihre Gemeinden repräsentierten waren anwesend. Die Tagesordnung bestand aus verschiedenen Punkten wie beispielsweise mein Bericht über die von den Studenten geleisteten Sozialstunden und Tätigkeiten, über meine Rundreise zu den verschiedenen Schulen im Norden von Morazán, über den Bau von zwei neuen Klassenzimmern für den neuen Zweig Tourismus am Gymnasium, über den vorgesehenen, vierwöchigen Vorbereitungskurs der neuen Schüler, die in den Genuss eines Stipendiums kommen und Vieles mehr. Schultransport Im Hinblick auf das nächste Schuljahr machen uns vor allem die stark gestiegenen Spritkosten wieder sehr große Sorgen. In diesem Jahr beispielsweise machten die Fahrtkosten den größten Anteil am Gesamtvolumen des Stipendienprogramms aus. Hohe Spritkosten wirken sich immer sehr negativ auf den Schultransport aus. Die Stipendiaten des Gymnasiums haben ja zum Teil sehr lange Anfahrtswege und auch die meisten Schülerinnen und Schüler des Tercer Cíclo Básico kommen aus anderen Ortsteilen der Gemeinde Segundo Montes. Wir werden versuchen, diese wieder etwas aufzufangen, indem wir erneut mit verschiedenen Busunternehmen bzw. LKW Fahrern Jahresverträge abschließen. Aber auf externe Faktoren, die zu der Erhöhung der Spritkosten führen, haben wir leider keinen Einfluss. Vergabe von Stipendien für Gymnasiasten Der wichtigste Punkt der Tagesordnung war jedoch der letzte, die Vergabe der neuen Stipendien für das Schuljahr Zu diesem Zweck wurden sechs verschiedene Gruppen gebildet. Ihnen wurden von der Sekretärin die Anträge der Schülerinnen und Schüler ausgehändigt. Dabei wurde darauf geachtet, dass die jeweiligen Repräsentanten die Unterlagen der Schüler aus ihren Gemeinden bekamen, die sie am ehesten in der Lage waren, den Wahrheitsgehalt über die Vermögensverhältnisse der Antragsteller zu überprüfen. Auf dem Lande hier weiß jeder, ob sein Nachbar irgendwelche Unterstützung bekommt oder nicht. Aus den Unterlagen war auch ersichtlich, welche Note der Antragsteller hatte, seine Vermögensverhältnisse und sein bisheriges Engagement in der Gemeinde. Diese drei Faktoren sind für die Vergabe eines Stipendiums ausschlaggebend. Sehr gewissenhaft prüften alle die Unterlagen, es wurde diskutiert und schließlich beschlossen. Am Ende wurden die folgenden Stipendien vergeben: 60 Stipendien für die beiden Klassen in Elektronik, weitere 60 für die kaufmännische Abteilung, 46 für die neue Abteilung Tourismus und 38 für die Abteilung Landwirtschaft. Aufb aukurs im Gymnasium Für alle neu ausgewählten künftigen Gymnasiasten ist es Pflicht, vier Wochen lang, zumeist von Mitte November bis Mitte Dezember einen Aufbaukurs zu besuchen. Der Grund dafür ist, dass wir in der Vergangenheit feststellen mussten, die Schüler einen sehr unterschiedlichen Wissensstand aufweisen.selbst Schülerinnen und Schüler mit hervorragenden Noten haben beispielsweise nur sehr geringe Kenntnisse in Englisch. Noch größer sind die Wissenslücken in Mathematik. Die Ursachen für diese willkürliche Notenverteilung sind bei den jeweiligen Lehrkräften zu suchen. In kleineren Schulen pendelt der

12 Seite 12 von 20 Lehrer zumeist täglich zwischen seinem Wohnort in der Provinzhauptstadt und seinem Arbeitsplatz, der Schule. Es ist ihnen einfach zu langweilig. Es ist durchaus üblich, dass sie erst am späten Montag-Nachmittag in ihrer Schule auftauchen. Und die Freitage werden ebenfalls oft für solch undurchsichtige Tätigkeiten wie dienstliche Versammlungen benutzt, Arztbesuche usw. Der Unterricht fällt dann einfach aus und am Jahresende wurde nicht der gesamte Unterrichtsstoff behandelt. Wenn ein Fachlehrer an einer Schule fehlt müssen häufig andere Lehrer Fächer unterrichten, von denen sie Null Ahnung haben. Hier im Gymnasium unterrichtete beispielsweise der Sportlehrer eine Zeit lang das Fach Mathematik, Das Ergebnis war katastrophal. Andere Lehrer vergeben bessere Noten, da es bei besseren Noten höhere finanzielle Zuweisungen für die Schule gibt. Andere Lehrer möchten bei der Notengebung ihren Schülern einen Gefallen tun, damit sie beispielsweise ein Stipendium bekommen, dessen Zusage von den Noten abhängt. Wir haben daher, als Pflicht für jeden neuen diesen Aufbaukurs eingeführt. Zu diesem Zweck engagierten wir 5 unabhängige Lehrkräfte. Sie erteilen Unterricht in den Problemfächern Mathematik, Naturwissenschaften, spanische Sprache, Englisch und Informatik. Sie kann nun Lesen und Schreiben Hohen Besuch hatte neulich die Gemeinde Segundo Montes. Der Vizeminister im Erziehungsbereich, Hector Jesus Samour, sowie der lokale Abgeordnete der Regierungspartei FMLN, der Gouverneur von Morazán, der kubanische Botschafter und viele andere mehr, wahrscheinlich wichtige Leute, waren gekommen. Der Anlass war der Abschluss der Alphabetisierungskampagne in der Gemeinde Meanguera, auf dessen Territorium die meisten Leute von Segundo Montes wohnen. Über ein Jahr lang waren 52 Freiwillige damit beschäftigt, all jene, die älter als 15 Jahre waren und weder Lesen noch Schreiben konnten zu alphabetisieren. Tag für Tag unterrichteten sie die zumeist älteren Leute. Am Ende des Jahres hatten 579 Personen das ersehnte Ziel erreicht und konnten lesen und schreiben. Dadurch sank im Department Morazán die Analphabetenrate auf nunmehr %. Dies bedeutet andererseits, dass in Morazán ¼ der Bevölkerung immer noch nicht Lesen und Schreiben kann. In Meanguera ist diese Ära nun zu Ende und der Vizeminister konnte guten Gewissens deklarieren Meanguera libre de Analfabetismo! (Meanguera, frei von Analphabetismus!). Es ist nach Jocoaitique die zweite Gemeinde in Morazán und auf Landesebene das siebte Dorf. Gruppe der Universitätsstipendiaten Ein weiteres wichtiges Programm in unserem Erziehungsbereich sind die Universitäts-Stipendien. Ich hatte Euch bereits am Anfang meines Rundbriefes kurz die neue Verantwortliche Digna de la Paz vorgestellt. Ich bat sie, mir ein paar Worte für den Rundbrief aufzuschreiben. Liebe solidarischen Freundinnen und Freunde. Es freut mich, dass ich mich direkt an Euch wenden kann. Seit September bin ich eine weitere Mitarbeiterin im Jugendzentrum. In den vergangenen Monaten habe ich vor allem zugeschaut und auf diese Weise gelernt, meine neue Arbeit anzugehen, aber auch an den weiteren Aktivitäten des Jugendzentrums teilzunehmen. Mein Arbeitsbereich ist in erster Linie das Universitätsstipendienprogramm mit seinen 62 Stipendiaten. So langsam lernte ich alle von ihnen kennen und als ehemalige Stipendiatin kann ich mich gut in die Probleme und Sorgen von ihnen rein versetzen. Sechs Jahre lang wurde auch ich vom Stipendienprogramm unterstützt und das macht mich sehr stolz, da ich heute eine gut ausgebildete Akademikerin bin. Dies dank der Hilfe von solidarischen Menschen, wie Ihr es seid und die immer bereit waren mit denjenigen zu teilen, die Eurer Unterstützung bedurften. Ich werde meine ganze Energie in meine Arbeit im Jugendzentrum stecken, eine Institution, auf die ich sehr stolz bin und die viele junge Leute aus den verschiedensten Gemeinden in Morazán unterstützt, sei es als Stipendiat für das Gymnasium oder als Universitätsstipendiat, damit eines Tages ihre Träume tatsächlich wahr werden. Ich möchte Euch noch ein schönes Weihnachtsfest wünschen und möge das neue Jahr 2013 Euch Frieden und Segen bringen. Herzlichst, Digna de la Paz Orellana de Sanchez. Soweit der Brief von Digna.

13 Seite 13 von 20 Digna bei einem Sketch im Zeltlager Jetzt zum Ende des Schuljahrs wird das Jugendzentrum mit Neuanträgen für ein Universitätsstudium richtig gehend überflutet. An einer Informationsveranstaltung vor drei Wochen nahmen über 65 Leute teil. Bis zum heutigen Zeitpunkt liegen bereits mehr als 30 schriftliche Anträge vor. Die Antragsteller stammen aus den verschiedensten Ortschaften, nicht nur aus unserer Gemeinde. Immer wieder müssen wir ihnen erklären, dass es für das nächste Jahr noch keine neuen Förderer gibt. Trotzdem geben wir die Hoffnung nicht auf und ich beschreibe noch einmal kurz dieses so wichtige Projekt: Zur Gewährung eines Universitätsstipendiums müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein. Ein Antragsteller muss guten Notendurchschnitt haben und außerdem nachweisen, dass seine Familie einkommensschwach ist und daher ein Studium nicht finanzieren kann. Bei der Auswahl wird außerdem das bisherige soziale Engagement eines Anwärters berücksichtigt. Die neuen Stipendiaten müssen sich verpflichten 150 soziale Stunden in ihren Gemeinden zu verrichten. Seminar der Universitätsstudenten Weiterhin verpflichten sie sich, sich nach ihrem Studium, an der Finanzierung eines anderen Studenten zu beteiligen. Für die Leute hier ist ein Universitätsstudium unerschwinglich, denn pro Jahr muss man mit Aufwendungen von etwa US $ rechnen. Das Studium samt akademischer Abschlussarbeit dauert insgesamt 6 Jahre. Daher noch einmal meine dringliche Nachfrage: Gibt es vielleicht unter Euch oder in Eurem Bekanntenkreis hilfsbereite Menschen oder Gruppen, die sich für dieses Projekt interessieren? Falls es keine Möglichkeit gibt, ein volles Stipendium zu finanzieren, so freuen wir uns auch über die Finanzierung von halben oder viertel Stipendien. Es muss auch nicht der gesamte Förderbetrag auf einmal aufgebracht werden, sondern es besteht die Möglichkeit von monatlichen, viertel- oder halbjährlichen Überweisungen auf das Konto der Flüchtlingshilfe. - Mitte Dezember hat die Stipendienkommission bereits ihre Vergabesitzung, falls es überhaupt etwas zu vergeben gibt. Der Beginn des nächsten Studienjahrs ist im Januar Pasperletheater in der Bibliothek Nun jedoch zu einem weiteren Thema, der Bibliothek Los Quebrachos. Jedes Mal, wenn ich die Bibliothek besuche bin ich begeistert, was wir da auf die Beine gestellt haben. Eine lange Empfangstheke, viel Platz zum Lesen und Lernen, adäquate Bestuhlung und eine große Auswahl an Büchern, die immer wieder von uns ergänzt werden, vor allem im Bereich der Schulbücher. Aber auch die Leserschaft ist gestiegen und wir kümmern uns noch mehr um weitere Zielgruppen. Eine davon sind die Kinderkrippen in den verschiedenen Ortsteilen der Gemeinde. Im Folgenden berichtet Lita, die Verantwortliche der Bibliothek, über ihre Arbeit. In den letzten Monaten hat unsere Bibliothek einige Aktivitäten durchgeführt, vor allem mit den Kindern aus der Gemeinde Segundo Montes. Unser Interesse galt dabei in erster Linie den Kindern in den fünf Kinderkrippen in den verschiedenen Ortsteilen der Gemeinde Segundo

14 Seite 14 von 20 Die Kleinen machen sich kundig Montes. An jedem Mittwoch in der Woche hatten wir die Kinder einer anderen Kinderkrippe zu Besuch. Ein Kleinbus brachte jedes Mal etwa 20 Kinder bei uns in der Bibliothek vorbei. Zusammen mit einigen Universitätsstudenten, die uns im Rahmen ihrer sozialen Tätigkeit halfen, hatten wir schon einige Tage zuvor ein kleines Programm vorbereitet. Meistens wurde von ihnen ein kleines Theaterstück aufgeführt, zumeist ein Puppenspiel. Außerdem lasen wir ihnen auch Märchen vor und zeigten dazu die passenden Bilder, die wir vorher aus den Büchern abfotografiert und vergrößert hatten. Unsere Idee dabei ist, sie auf Bücher neugierig zu machen, dass sie eines Tages vielleicht selbst Bücher anschauen und lesen. Wir verteilten auch einige Märchenbücher zum Kennenlernen, meist in sehr bunten Farben, wie es die Kinder hier lieben. Die Kleinen sind bei ihren Besuchen von unserer Bibliothek immer sehr angetan. Wir haben für sie extra kleine bunte Stühle angeschafft und dazu passende niedrige Tische. Während der Aufführung sind sie immer sehr aufmerksam und ruhig, und die Bücher werden von ihnen sehr sorgfältig behandelt. Die Kindergärtnerinnen, die sie begleiten, sind sehr froh über diese Möglichkeit, die wir den Kindern bieten. Auch aus der nahe gelegenen Schule haben wir fast jeden Tag Besuch von mindestens einer Schulklasse mit einer Lehrkraft. Ihnen stehen auch Schulbücher zur Verfügung, die es in ihrer Schule nicht gibt. Neu sind ebenfalls verschiedene Literatur Workshops, die vor allem von Studenten und Gymnasiasten besucht werden. Amadeo, ein ehemaliger Universitätsstipendiat hilft uns dieses Angebot durchzuführen. Inhalte dabei sind die Bereiche Literatur, Poesie und Textanalyse. Diese Workshops finden jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag von 16 bis 18 Uhr statt. Ziel dabei ist, dass sich die Jugendlichen mehr für die Literatur interessieren, dass sie evtl. eine kleine Zeitschrift herausgeben oder einen Jugendblog im Internet veröffentlichen. Uns besuchen täglich zwischen 150 und 200 Leute, an den Wochenende sind es manchmal noch mehr. Unsere Leser sind noch jung, zumeist handelt es sich um Schüler und Studenten. In diesem Jahr haben wir ebenfalls, wie das Jugendzentrum, einen eigenen Schaukasten im Freien, neben dem Eingang in die Bibliothek. Im monatlichen Wechsel stellen wir einen nationalen oder internationalen Schriftsteller vor, präsentieren ein neues Buch, informieren über Neuanschaffungen, berichten über vorgesehene Aktivitäten der Bibliothek, stellen Artikel aus dem Internet zum Thema Buch und Literatur vor und stellen ein Thema zur Information und Diskussion. Immer am Monatsanfang wird der Schaukasten von uns aktualisiert. Wir möchten, dass unser Leserinnen und Leser gut informiert sind. Im Raum für die kleineren Kinder der Bibliothek Schaukasten der Bibliothek Mit diesen erfreulichen Nachrichten über unsere Bibliothek möchte ich zum nächsten Teil überleiten, der Altenarbeit. In meinen früheren Rundbriefen habe ich immer wieder über die Anfänge der Altenspeisung berichtet und auch darüber, dass in der traditionellen salvadorianischen Familie normalerweise Kinder und nächste Verwandte für die Großeltern sorgen. Viele von ihnen haben jedoch keine lebenden Angehörigen mehr, da diese im vergangenen Bürgerkrieg umgebracht wurden. Im ganzen Lande gab es in der Vergangenheit keinerlei staatliche Fürsorge für alte und bedürftige Mitmenschen. Es bleibt daher jedem

15 Seite 15 von 20 Altenspeisung einzelnen überlassen, für sich selbst zu sorgen. Dazu haben unsere Senioren jedoch keine Kraft mehr. Aus diesem Grunde haben wir in den Ortsteilen Los Quebrachos, Hatos und San Luis, alle in der Großgemeinde Segundo Montes gelegen, eine Altenspeisung für über 100 bedürftige und allein stehende Senioren eingerichtet. In diesen Zentren erhalten sie täglich zwei warme Mahlzeiten. Unsere Alten helfen mit, wo sie können und soweit es in ihren Kräften liegt werden leichtere Arbeiten von ihnen selbst verrichtet. Die jeweilige Beauftragte für die Altenarbeit besucht alte, bettlägerige und kranke Menschen in ihren Hütten, begleitet sie zum Arzt oder hilft ihnen beim Umgang mit Behörden. Es ist also nicht nur die Verpflegung der Senioren, für die wir zuständig sind, sondern auch ihre Gesundheit, Bekleidung und nicht zuletzt auch ihr seelisches Wohlbefinden. In diesem Rahmen fallen auch die Aktivitäten, über die Adela Hernandez, die Verantwortliche für das Programm der Altenspeisung, berichtet. Liebe solidarische Freunde, heute möchte ich erneut über die in den letzten Monaten im Rahmen der Altenarbeit durchgeführten Aktivitäten berichten. Das Zentrum in San Luis konnte am 2. Juni sein fünfjähriges Bestehen feiern. Zusammen mit dem Pastoralteam wurde eine kleine Dankesfeier abgehalten, um Gott für die Errichtung dieses Zentrums zu danken, in welchem unsere Alten so viel Gutes bekommen. Im Gegensatz zu den beiden anderen Zentren gefällt es den Senioren in San Luis zu tanzen und so wurde nach dem Gottesdienst ein kleiner Tanz veranstaltet. Als besonderen Leckerbissen gab es an diesem Tag Pupusas, gefüllt mit Käse. Gegen Ende des gleichen Monats unternahmen alle unsere Senioren, wie in jedem Jahr, einen kleinen Ausflug in das nah gelegene Torola. Es war am 25. Juni, ein Tag vor dem Jakobstag, dem Kirchweihfest in Torola. Morgens um 8 Uhr fuhr der Bus in Segundo Montes weg und alle, die gesund waren gingen mit. Es handelte sich dabei um etwa Essenspause 85 Personen aus den drei Zentren. Wie immer machten wir oberhalb vom Ort eine kleine Pause und aßen ein bisschen vom mitgebrachten Essen. Man hatte einen wunderschönen Ausblick auf das Dorf hinunter. Nach dem Essen machten wir hinunter. Im Dorf wurde einiges geboten. Mir gefiel am besten, dass alle Organisationen des Dorfes mitmachten: Lehrer und Schüler waren für das kulturelle Programm verantwortlich, die Frauenorganisationen für den Verkauf von typischen und zum Teil traditionellen Waren, die im Dorf hergestellt wurden. Es gefiel auch unseren Alten gut und diejenigen, die ein paar Cents in der Tasche hatten kauften eine Kleinigkeit, zumeist etwas Süßes. Wer leider fehlte war Padre Rogelio, der sich zu dieser Zeit außerhalb des Landes aufhielt. An seiner Statt führte uns der Verantwortliche einer Cofradia (Laienbruderschaft) zu Ehren des Heiligen Jakobs durch die Kirche. Besuch beim Hlg. Jakobus in Torola Wir beteten einen Rosenkranz, sangen ein paar Lieder und zündeten Kerzen an. Danach vergnügten wir uns noch ein bisschen auf dem Festplatz und am frühen Nachmittag machten wir uns auf den Heimweg. Aber auch hier legten wir wieder eine kleine Essenpause ein. Dieses Mal hatten wir Glück, obwohl wir in der Regenzeit unterwegs waren regnete es nicht an diesem Tag. Gegen 16 Uhr waren wir alle wieder glücklich und zufrieden zu Hause.

16 Seite 16 von 20 Am 3. September gab im Altenzentrum von Hatos es eine kleine Feier. Der Grund hierfür war das 10 jährige Bestehen des dortigen Zentrums. Das Programm hierfür war ähnlich wie bei der Feier in San Luis. Das Altenzentrum von Quebrachos konnte am 11. Oktober ebenfalls einen Gedenktag feiern, nämlich das 17-jährige Bestehen der Altenspeisung. Als vor 17 Jahren das Projekt begann gab es noch kein einziges Zentrum, das Essen wurde in einer Hütte zubereitet und es gab nur an drei Tagen in der Woche einmal am Tag eine Mahlzeit. Heute ist das alles ganz anders und die Senioren sind sehr froh darüber. Wir sprachen mit den Alten, wie sich das Projekt im Laufe der Jahre verändert hatte, wie es immer integraler und besser wurde. Dem stimmte auch die Direktive aller Senioren von Quebrachos zu, die wir zu diesem Akt eingeladen hatten. Alle Anwesenden stimmten gleichfalls in den Dank an die solidarischen Gruppen und Personen ein, die dieses so wichtige Projekt unterstützen. Vatertag mit neuen Hüten Am 28. September gab es ein gemeinsames Treffen aller Senioren. Es findet im jährlichen Wechsel in einem der drei Zentren statt. Dieses Mal war San Luis an der Reihe. Es war ein großes Treffen und dauerte den ganzen Tag. Wie immer fingen wir mit einem kleinen Wortgottesdienst an. Danach gab es das Mittagsessen und wir ließen uns eine ganze Stunde Zeit dafür, da sich einige Leute schon lange nicht mehr gesehen und daher viel miteinander zu besprechen hatten. Nach dem Essen kam eine Gruppe Abiturienten und informierte über die Rechte von Senioren. Um die Stimmung zu heben legten wir danach kurz Musik auf. Auch die Senioren selbst hatten eigene Beiträge vorbereitet. Die Alten aus Quebrachos trugen Gedichte vor, stellten Rätsel und sangen lustige Lieder, während die Senioren aus Hatos einen Sketch vorbereitet hatten mit dem Titel: Miguelito geht zum Einkaufen. Die Leute aus San Luis hatten ein Spiel, nämlich die heiße Kartoffel, vorbereitet. Vor lauter Aktivitäten bekamen die Leute wieder Hunger und die Köchinnen aller drei Zentren servierten das Essen. Gegen 16 Uhr machten sich die Leute wieder auf den Heimweg. Es war es ein schöner Tag für alle unsere Senioren und für eine Weile waren ihre Schmerzen und Sorgen vergessen. Eine neue Schürze zum Muttertag Malen mit den Senioren Am 5. November organisierte das Bürgermeisteramt von Meanguera für jedes Zentrum ein zweistündiges Musikkonzert mit einer Blaskappelle von auswärts. Sie schenkten uns zudem noch jeweils drei Raketen, die wir beim Beginn der Veranstaltung abfeuern konnten. Unsere Leute waren guter Stimmung, denn sie konnten sich, wie in einem Wunschkonzert, bestimmte Lieder wünschen. Es ging sogar so weit, dass einige von ihnen das Tanzbein schwangen. Alle waren über dieses Konzert sehr erfreut, brachte es doch ein bisschen Farbe in ihren Alltag. Soweit der Bericht von Adela Hernández. Die Altenspeisung und der Unterhalt der Altenzentren kosten natürlich einiges, wie Ihr Euch vorstellen könnt. In meinem Rundbrief vor zwei Jahren berichtete ich über unsere jährlichen Ausgaben für die drei Zentren. Im vergangenen Jahr wurden von uns für die Altenspeisung in allen drei Altenzentren US $ ausgegeben. Der durchschnittliche monatliche Bedarf machte 2.410,58 US $ aus. Vor allem zum Jahresende hin muss ich die Ausgaben immer auf das Notwendigste zusammen streichen, um über die Runden zu kommen. Ich hoffe, dass Ihr uns auch im Neuen Jahr nicht im Stich lasst. Nicht berücksichtigt bei diesen Zahlen sind allerdings die Löhne der drei verantwortlichen Frauen, sowie die Löhne der sechs Köchinnen in den drei Zentren. Für die Löhne von 9 Frauen müssen wir jährlich insgesamt US $

17 Seite 17 von 20 aufbringen. Wenn man diese Zahl genauer ansieht so wird rasch klar, dass es nur kleine Löhne sind die wir bezahlen können. Sie liegen weit unter dem gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn, der im Monat 225 US $ beträgt. Für die Gehälter der drei verantwortlichen Frauen haben wir bisher noch feste Spender: zwei Frauen werden von der Partnerschaft El Salvador bzw. dem Weihnachtsmarkt in Waltershofen finanziert und die dritte Frau von der Flüchtlingshilfe Mittelamerika. Für die Löhne der sechs Köchinnen jedoch müssen wir jedes Jahr neue Spenden auftreiben. Lieber Rudi, nach langer Zeit soll Dich auch von uns, Veronika und Konrad, mal wieder ein Gruß erreichen. Wir hoffen, es geht Dir und allen in Eurer Gemeinde gut. Ich soll Dich auch von Ursel grüßen, mit der ich gerade gesprochen habe. Wir hatten vorgestern am Sonntag wieder unser Solidar- Essen und der Erlös ist wieder für die Altenspeisung bestimmt. 318 Essenportionen konnten wir verkaufen, wesentlich mehr wie im vorigen Jahr. Wir hoffen, dass nach Abzug der Kosten Euro für Eure alten Menschen übrigbleiben. Zu essen gab es einen indischen Eintopf, die Kinder bekamen Nudeln. Auch unser Laden hat bei der Aktion guten Umsatz gemacht. Ich habe Hoffnung, dass sich vielleicht auch wieder ein paar neue regelmäßige Spender für die Altenspeisung finden. Köchinnen und Verantwortliche bei der Weihnachtsfeier Glücklicherweise unterstützen einige von Euch dieses Projekt mit monatlichen oder halbjährlichen festen Beträgen. Der Verein Eine Welt für Alle aus Schirgiswalde beispielsweise half von Anfang an mit regelmäßigen Spenden. Seit einigen Jahren macht die Stiftung Silberkuhl aus Mülheim ebenfalls dauerhaft mit. Daneben gibt es zusätzlich noch Gott sei Dank von Einzelpersonen und Vereinen unregelmäßige Zuwendungen für das Projekt. In den letzten beiden Jahren half uns zum Glück die Aktion Regelmässig aus Mühlheim bei den Löhnen für einen Teil der Köchinnen. Die einzelnen Gruppen sind sehr erfinderisch, wenn es darum geht, Geld für die Altenspeisung aufzutreiben, wie die folgenden Beispiele zeigen. Konrad und Veronika Thomas aus Schirgiswalde schickten mir folgende Mail: Solidaressen in Schirgiswalde Ein sehr erfreuliches Erlebnis hatte ich bei meinem letztmaligen Besuch in Deutschland. Unsere Gönnerin, Frau Kolb, die Seniorchefin eines bekannten Konstanzer Sporthauses ist, feierte einen runden Geburtstag. Sie verzichtete auf Geschenke und bat stattdessen Verwandte Frau Kolb und Freunde um eine Spende für das Projekt Altenspeisung, welches sie schon seit Jahren unterstützt. Den größten Teil ihrer Sammlung überwies sie zwar auf das Spendenkonto, aber als ich sie besuchte machte sie sich erneut am Sparschwein zu schaffen. Erneut ging ein ansehnlicher Betrag wieder in das Projekt Altenspeisung. Die Glückwünsche haben wir Ihnen ja bereits geschickt und nun bleibt mir nur noch, mich für Ihr Engagement zu bedanken. Im Juli überraschten mich meine beiden langjährigen Freunde Susanne Susanne und Thomas aus Metzingen bzw. Konstanz dass sie eine Hochzeit planten. Wir kennen uns schon über 30 Jahre und hatten immer wieder Kontak, aber eine Hochzeit war nie Thema. Ihre Vermählung hatte einen positiven Nebeneffekt für unsere Altenarbeit. Sie wünschten sich eigentlich von niemand Geschenke, aber wie es so ist, es kam halt doch etwas zusammen. Und dieses Zusammengekommene spendeten sie für unsere Altenarbeit. Viele Glückwünsche und Euch beiden alles, alles Gute.

18 Seite 18 von 20 Erfreulich war die Mail von Veronika Sumser aus St. Ulrich Hallo Rudi, Ich habe eine Frage. Die Landfrauen von St. Ulrich möchten eine Spende für El Salvador machen und ich soll dich fragen, ob wir eine Spende für einen bestimmten Zweck machen können, wo es momentan dringend an was fehlt? Die Spende beträgt 500 Euro. Für eine kurzfristige Antwort wäre ich dankbar. Viele Grüße Veronika Natürlich schrieb ich sofort zurück und die Spende wurde der Altenarbeit gutgeschrieben. Für Interessierte, die unsere Projekte unterstützen wollen, gebe ich die Spenden Kontonummer an: (bitte Projekt Stichwort und unbedingt Segundo Montes angeben): Flüchtlingshilfe Mittelamerika e.v. Kleve Konto Nr BLZ Bank für Sozialwirtschaft, Essen Wer Kunsthandwerk braucht, kann dies über meine hiesige Adresse bestellen. Ich gebe es unseren Besuchern mit und bin daher auf frühzeitige Bestellungen angewiesen. Auf Anforderung schicke ich die neueste Warenangebotsliste zu. Wer mich schnell und billig erreichen will, kann an meine Adresse schreiben: (um Bestätigung der Bestellung bitten) Sternsinger aus Ebringen Zum Schluss möchte ich mich erneut bedanken für Eure Post, Rückmeldungen, Nachfragen sowie für Eure Solidarität mit den Menschen in El Salvador. Danken möchte ich vor allem denjenigen, die mir/uns schon lange die Treue halten und unsere Projekte immer wieder finanziell unterstützen, sei es durch periodische Aktivitäten wie beispielsweise das Ausrichten von Festen oder eines Kulturfestivals, Kabarett, Ausstellung, Nikolausbesuche, Abhalten von Christbaum- bzw. Weihnachtsmärkten, Fasten- oder Solidaressen, Verkaufsständen bei Pfarrfesten, einen Sponsorenlauf, Verkauf von Kunsthandwerk, Stricken für alte Menschen, durch die Theater und Kabarettveranstaltungen von Schulen zugunsten unserer Schulen, Eröffnung eines Kleidermarktes oder sei es durch einmalige Aktionen wie beispielsweise an Weihnachten, bei runden Geburtstagen, bei (Goldenen) Hochzeiten, Taufen und Jubiläen oder bei sonstigen freudigen Ereignissen und nicht zuletzt den Einsatz der Sternsinger für unser Projekt 54 N in Eurer Gemeinde. Eure Spenden kommen in voller Höhe den von Euch unterstützten Projekten zugute; es gibt weder Abzüge für Verwaltungsgebühren, noch sonstige Unkosten. Kunsthandwerk Ihr könnt mich ebenfalls anrufen oder faxen unter der Telefonnummer: Die Bezahlung des Kunsthandwerks erfolgt auf folgendes Warenkonto: Rudi Reitinger Konto Nr BLZ Volksbank Breisgau Süd, Waltershofen Ich möchte wieder darauf aufmerksam machen, dass Frau Hildegard Blessing von der Aktion Eine Welt Rottweil in ihrem Sortiment Kunsthandwerk aus El Salvador führt. Hier ihre Anschrift: Eine Welt Rottweil, Hauptstrasse 69/1, Rottweil. Wer den Rundbrief in Farbe oder ältere Ausgaben von ihm im Internet lesen oder runterladen möchte, kann dies über die Web Seite der Partnerschaft mit El Salvador in St. Ulrich tun. Dort findet Ihr ebenfalls frühere Rundbriefe. Die genaue Adresse lautet:

19 Seite 19 von 20 Wer Interesse an einem Arbeitsaufenthalt bei uns in der Gemeinde hat, kann sich mit Gesa Behnke in Verbindung setzen. Sie ist die Ansprechpartnerin für interessierte Jugendliche. Ihre E- Mail Adresse ist: Des Weiteren möchte ich darauf hinweisen, dass zwei Freunde von mir, Jutta Ulmer und Michael Wolfsteiner, auf professionelle Weise eine Multivisionsshow über das Reich der Maya zusammen gestellt haben. Sie möchten ihre Zuschauer dabei auf eine stimmungsvolle Reise mitnehmen. Unter anderem haben sie auch die Gemeinde Segundo Montes besucht. Für Interessierte haben sie die folgende Adresse angegeben: Die erste, die den Besucherreigen eröffnete war Gesa Behnke, die Präsidentin der Partnerschaft Salvador in St. Ulrich. Sie und ein Kollege, David, kamen Anfang Juni aus Nikaragua, wo beide an einem Krankenhaus ihre praktischen Stunden als angehende Ärzte ableisteten. Gesa arbeitete vor einigen Jahren als Voluntarin in unseren Projekten und war schon mehrmals auf Besuch. Sie kannte Gott und die Welt hier, wie man so sagt und ich brauchte mich daher überhaupt nicht um sie zu kümmern. Leider hatte sie eine totale Erkältung, der sie etwas einschränkte. Danke Gesa, für den Besuch. Delegation des Konrad Adenauer Gymnasium in Nueva Esperanza vom Konrad Adenauer Gymnasium in Goch. Ihr Besuch galt in erster Linie ihrer Partnergemeinde und den dortigen Schulen in Nueva Esperanza im Bajo Lempa. Aber, wie bereits bei früheren Aufenthalten waren sie auch dieses Mal wieder an der Entwicklung der Projekte in unserer Gemeinde interessiert. Ihre Anwesenheit in Morazán war leider nur von kurzer Dauer, aber es freut uns umso mehr, dass sie uns besucht haben, trotz ihrer vielen Verpflichtungen im Baja Lempa. Delegation der Flüchtlingshilfe Im Juli kamen in kurzen Abständen gleich zwei Besuchergruppen, einmal eine Delegation der Flüchtlingshilfe Mittelamerika in Kleve unter der altbewährten Leitung von Jürgen Tönnesen. Die hatten verschiedene Projekte in der Hauptstadt und in den Gemeinden des Bajo Lempa besucht und machten einen kurzen Abstecher zu uns. Die zweite Besuchergruppe unter der Leitung des Lehrers Bruno Janssen kam ebenfalls vom Niederrhein und zwar Thea auf Besuch und doch geschäftig Überraschend kam dann Anfang November noch Thea aus Rheinhausen, die vor zwei Jahren bei uns als Voluntarin arbeitete. Die Überraschung glückte ihr wirklich, denn niemand wusste vorher Bescheid. Sie kannte sich ja bestens aus, besuchte viele Freundinnen und Freunde, half in der Bäckerei und bei der Schulspeisung mit und war leider nur allzu kurz da. Vielen Dank dass Du es trotz Deines Studiums geschafft hast, uns zu besuchen. Allen Daheimgebliebenen möchte ich ebenfalls für das Interesse und Eure jahrelange Treue danken. Hoffentlich kommt es beim Druck und Versand zu keinen größeren Verzögerungen, damit Ihr diesen Rundbrief bald in Händen habt. Eine ruhige Adventszeit wünscht Euch Euer Rudi

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