Rangkorrelationskoeffizient nach Spearman

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Rangkorrelationskoeffizient nach Spearman"

Transkript

1 Grundgesamtheit vs. Stichprobe Wer gehört zur Grundgesamtheit? Die Untersuchungseinheiten, die zur Grundgesamtheit gehören, sollten nach zeitlichen Kriterien räumlichen Kriterien sachlichen Kriterien Wie kann man die Grundgesamtheit beschreiben? eindeutig identifiziert werden können! 1 Grundgesamtheit vs. Stichprobe Grundgesamtheit Voll- oder Totalerhebung Volkszählung Stichprobe Teilerhebung Mikrozensus 2 Stichprobe Zufallsauswahlen einfache mehrstufige Klumpen Schichten 3 1

2 Vorgehen 4 Allgemein Checkliste 5 Zufallsstichproben Man beschäftigt sich mit Zufallsstichproben um systematische Verzerrungen (sample bias) zu vermeiden Wenn man sich am Montag morgen um 10 Uhr zum Ostbahnhof begibt, um die dortigen Passanten nach ihrer Meinung zu mobilen Pflegediensten zu befragen, erreicht man sehr wahrscheinlich keine Schüler und Azubis nicht den normalen Arbeitnehmer keine Kranken und Pflegebedürftigen usw. die sicherlich ein anderes Antwortverhalten aufweisen als die Befragten 6 2

3 Einfache Zufallsauswahl Bei einer einfachen Zufallsauswahl haben alle n-elementigen Teilmengen die gleiche Wahrscheinlichkeit ausgewählt zu werden Dies impliziert, dass jedes Element der Grundgesamtheit die gleiche Wahrscheinlichkeit besitzt, ausgewählt zu werden 7 Einfache Zufallsauswahl 8 Systematische Zufallsauswahl Bei der systematischen Zufallsauswahl liegen die Elemente in der Regel in einer sortierten Form vor Dann wird ein erstes Element ausgewählt. Die weiteren elemente werden dann konsekutiv bestimmt. Dieses Vorgehen impliziert, dass jedes Element der Grundgesamtheit die gleiche Wahrscheinlichkeit besitzt, ausgewählt zu werden Dieses Vorgehen impliziert jedoch auch die Gefahr systematischer Verzerrungen (sample bias) insbesondere wenn man aus Bequemlichkeit von der gewählten Vorgehensweise geringfügig abweicht 9 3

4 Systematische Zufallsauswahl 10 Geschichtete Zufallsauswahl (Allgemein) Oftmals sind für den Forschungsbereich gewisse Strukturen (Schichten) der Grundgesamtheit bekannt Diese Schichten bewirken, dass die Antwortvariabilität sehr hoch ist Falls diese Schichten Einfluss auf das Antwortverhalten haben, so sollte man sich bemühen diese Strukturen auch in der Stichprobe wiederzufinden Schichtungskriterium und Zielvariable sollten also eine hohe Korrelation besitzen 11 Proportionale geschichtete Zufallsauswahl Bei einer proportionalen Aufteilung entsprechen die Anteile der Schichten in der Stichprobe den Anteilen der Schichten in der Grundgesamtheit Diese Vorgehen empfiehlt sich, wenn die Antwortvariabilität in den Schichten ähnlich ist, aber die Antworten der einzelnen Schichten einen Lageunterschied aufweisen 12 4

5 Proportionale geschichtete Zufallsauswahl 13 Proportionale geschichtete Zufallsauswahl Untersucht man die Dauer des Fernsehkonsums bei 10-14jährigen Schülerinnen und Schülern und vermutet man, dass dieser Konsum durch den Bildungsgrad beeinflusst wird, so könnte man als Schichtungskriterium den besuchten Schultyp (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) heranziehen. Wenn nun 30 Prozent aller Schüler das Gymnasium besuchen, so sollte man erreichen, dass sich in der Stichprobe 30% Gymnasiasten befinden. 14 Disproportional geschichtete Zufallsauswahl Untersucht man die Dauer des Fernsehkonsums bei 10-14jährigen Schülerinnen und Schülern, und vermutet man, dass dieser Konsum durch den Bildungsgrad beeinflusst wird, so könnte man als Schichtungskriterium den besuchten Schultyp (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) heranziehen. Wenn man nun weiß, dass sich die Schüler der Hauptschule wesentlich homogener verhalten als die sehr heterogenen Gymnasiasten, so sind dann mehr als 30% Gymnasiasten zu befragen, und der Anteil der Hauptschüler in der Stichprobe kann gesenkt werden 15 5

6 Disproportional geschichtete Zufallsauswahl 16 Klumpenauswahl Sind die Untersuchungseinheiten in Klumpen organisiert (sehr häufig aufgrund einer regionalen Aufteilung), so können die Klumpen nach einem Zufallsauswahlverfahren bestimmt werden. In den Klumpen wird dann eine Vollerhebung durchgeführt. Die Wahlbezirke einer Bundestagswahl könnten derartige Klumpen sein. Klumpenverfahren haben den Vorteil, dass sie kostengünstig sind Klumpenverfahren haben den Nachteil, dass sie evtl. verzerrte Ergebnisse liefern 17 Klumpenauswahl Untersucht man die Dauer des Fernsehkonsums bei 10-14jährigen Schülerinnen und Schülern so könnte man aus pragmatischen Gründen zuerst einige Gemeinden/Schulen zufällig auswählen und dann in den Schulen eine Vollerhebung durchführen 18 6

7 Klumpenauswahl 19 Mehrstufige Auswahl Alle bis jetzt vorgestellten Auswahlverfahren können auch in beliebiger Reihenfolge miteinander kombiniert bzw. ineinander verschachtelt werden. Klumpen Schichten Zufallsauswahl Klumpen Schichten Klumpen Schichten Zufallsauswahl 20 Mehrstufige Auswahl 21 7

8 Quoten- Da bestimmte Eigenschaften der Grundgesamtheit bekannt sind (Alters- und Geschlechtsverteilung, Berufsgruppen, etc.) werden die befragten Personen zwar bewusst ausgewählt, jedoch sind über eine Dokumentation bestimmte Quoten einzuhalten. Setzt man ein derartiges Instrumentarium bei einer Passantenbefragung ein, so erfordert dies ein hohes Maß an Kompetenz bei den Durchführenden und großes persönliches Engagement. Vorteil: einfache Konzeption und Durchführung Nachteil: Gefahr großer Verzerrung Grundgesamtheit vs. Stichprobe (Repräsentativität) Repräsentative genießen heute eine beachtliche Wertschätzung, vor allem auch bei Nicht-Statistikern. Man stellt sich darunter meist Teilmengen vor, die ebenso gegliedert sind wie die Grundgesamtheit, der sie entnommen wurden. In einer repräsentativen Stichprobe von Personen wären beispielsweise alle Ausprägungskombinationen von Merkmalen wie Geschlecht, Alter, Ausbildung, Beruf, Haushaltsgröße, Gemeindegröße... Vertreten, und zwar jeweils mit Häufigkeiten, die Proportional zu den entsprechenden Häufigkeiten der Grundgesamtheit sind. Natürlich ließen sich bei derartiger Strukturgleichheit an der Stichprobe mühelos Aussagen über die Grundgesamtheit ablesen. Stenger (1994) 24 8

9 Grundgesamtheit vs. Stichprobe (Repräsentativität)... kennt die mathematische theorie keine allgemein verbindliche Definition der Repräsentativität, denn sind grundsätzlich keine Substitute für die Grundgesamtheit. Rothe & Wiedenbeck (1994) Eine Stichprobe ist repräsentativ, wenn aus ihr der Schluß auf die zugrunde gelegte Grundgesamtheit erlaubt ist... Eine Stichprobe heißt repräsentativ, wenn aus ihr der Mittelwert der Grundgesamtheit vernünftig geschätzt werden kann. Kreienbrock (1989) 25 9

Beispiel (Schule) Grundlegende Begriffe. Beispiel (Universität) Beispiel (Lotto) Untersuchungseinheiten und ihre Merkmale

Beispiel (Schule) Grundlegende Begriffe. Beispiel (Universität) Beispiel (Lotto) Untersuchungseinheiten und ihre Merkmale Grundlegende Begriffe Untersuchungseinheiten und ihre Merkmale Untersuchungseinheiten Merkmale Merkmalsausprägungen Beispiel (Schule) Untersuchungseinheiten: Schulkinder Merkmale: Körpergröße, Körpergewicht

Mehr

Warum Stichproben? Vollerhebungen sind teuer Nehmen (zu)viel Zeit in Anspruch Sind evtl. destruktiv

Warum Stichproben? Vollerhebungen sind teuer Nehmen (zu)viel Zeit in Anspruch Sind evtl. destruktiv Warum Stichproben? Vollerhebungen sind teuer Nehmen (zu)viel Zeit in Anspruch Sind evtl. destruktiv Voraussetzung für die Anwendung von Stichproben: Stichproben müssen repräsentativ sein, d.h. ein verkleinertes

Mehr

Auswahlverfahren. Schnell, R. Hill, P. B. Esser, E. 1999, Methoden der empirischen Sozialforschung. München: Oldenbourg. Seiten ;

Auswahlverfahren. Schnell, R. Hill, P. B. Esser, E. 1999, Methoden der empirischen Sozialforschung. München: Oldenbourg. Seiten ; Auswahlverfahren Objektbereich & Grundgesamtheit Vollerhebung Volkszählung Teilerhebung angestrebte Grundgesamtheit Auswahlgesamtheit Inferenzpopulation Willkürliche Auswahl Bewußte Auswahl Schnell, R.

Mehr

3.2 Stichprobenauswahl (Sampling)

3.2 Stichprobenauswahl (Sampling) 3.2 Stichprobenauswahl (Sampling) Stichprobe = als Stichprobe bezeichnet man eine Teilmenge einer Grundgesamtheit, die unter bestimmten Gesichtspunkten ausgewählt wurde. Der Stichprobenentnahme vorgelagert

Mehr

Auswahlverfahren. Zufallsauswahl Bewusste Auswahl Willkürliche Auswahl. Dipl.-Päd. Ivonne Bemerburg

Auswahlverfahren. Zufallsauswahl Bewusste Auswahl Willkürliche Auswahl. Dipl.-Päd. Ivonne Bemerburg Auswahlverfahren Zufallsauswahl Bewusste Auswahl Willkürliche Auswahl Blockseminar: Methoden quantitativer Grundgesamtheit und Stichprobe Die Festlegung einer Menge von Objekten, für die die Aussagen der

Mehr

Vorlesung Stichproben WS 2009/2010

Vorlesung Stichproben WS 2009/2010 Institut für Statistik Statistisches Beratungslabor Prof. Dr. Helmut Küchenhoff WS 2009/2010 http://www.stat.uni-muenchen.de/~helmut/stichproben_0910.html Übung: Monia Mahling donnerstags 08:00 bis 10:00

Mehr

ÜBUNG -2- STICHPROBEN

ÜBUNG -2- STICHPROBEN UNIBWM FAK PÄD ESF: TARNAI / SCHMOLCK / WÖHLING 27. APRIL 2009 ÜBUNG -2- STICHPROBEN 1. DEFINITIONEN GRUNDGESAMTHEIT UND STICHPROBE DEF DEF GG = Die Menge von Individuen, Fällen, Ereignissen, auf die sich

Mehr

2. Beschreibende ( deskriptive ) Statistik 2.1 Grundbegriffe 2.2 Stichproben 2.3 Fehler, Ausreißer und fehlende Werte 2.4 Merkmale 2.

2. Beschreibende ( deskriptive ) Statistik 2.1 Grundbegriffe 2.2 Stichproben 2.3 Fehler, Ausreißer und fehlende Werte 2.4 Merkmale 2. 2.1 Grundbegriffe 2.3 Fehler, Ausreißer und fehlende Werte 2.4 Merkmale 2.5 Definition: Urliste, relative und absolute Häufigkeit 2.6 Tabellarische und graphische Darstellung: Häufigkeit 2.7 Klasseneinteilung

Mehr

Datenerfassung. Datenerfassung

Datenerfassung. Datenerfassung Datenerfassung Datenmenge, Befragung, Beobachtung, Experiment (Abschnitt 3.1) Total- und Teilerhebung/ Gesamt- und Teilmasse (Abschnitt 3.2) Ein- und Mehrzweckerhebung/ Primärund Sekundärerfassung (Abschnitt

Mehr

Stichprobenziehung, Teilnehmerrekrutierung und -motivation

Stichprobenziehung, Teilnehmerrekrutierung und -motivation Thema Stichprobenziehung, Teilnehmerrekrutierung und -motivation Gliederung Stichprobenziehung Begriffsklärungen Angestrebte Grundgesamtheit und Inferenzpopulation Zufallsstichproben Systematische Stichproben

Mehr

Inferenzstatistik (=schließende Statistik)

Inferenzstatistik (=schließende Statistik) Inferenzstatistik (=schließende Statistik) Grundproblem der Inferenzstatistik: Wie kann man von einer Stichprobe einen gültigen Schluß auf di Grundgesamtheit ziehen Bzw.: Wie groß sind die Fehler, die

Mehr

Experimentelle und quasiexperimentelle

Experimentelle und quasiexperimentelle Experimentelle und quasiexperimentelle Designs Experimentelle Designs Quasi- experimenttel Designs Ex- post- facto- Desingns Experimentelle Designs 1. Es werden mindestens zwei experimentelle Gruppen gebildet.

Mehr

Ringvorlesung Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung II

Ringvorlesung Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung II Ringvorlesung Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung II Auswahlverfahren - Begriffe und theoretische Grundlagen 1 USA 1936: - Wahlstudie mit 10.000.000 Probestimmzetteln - Quelle: Telefonverzeichnis

Mehr

Gewichtung in der Umfragepraxis. Von Tobias Hentze

Gewichtung in der Umfragepraxis. Von Tobias Hentze Gewichtung in der Umfragepraxis Von Tobias Hentze Gliederung 1. Einführung 2. Gewichtungsarten 1. Designgewichtung 2. Non-Response-Gewichtung 3. Zellgewichtung 3. Fazit Gewichtung Definition: Ein Gewicht

Mehr

Dr. Guido Knapp Fakultät Statistik Technische Universität Dortmund 6. Februar Klausur zur Veranstaltung Erhebungstechniken

Dr. Guido Knapp Fakultät Statistik Technische Universität Dortmund 6. Februar Klausur zur Veranstaltung Erhebungstechniken Dr. Guido Knapp Fakultät Statistik Technische Universität Dortmund 6. Februar 2009 Klausur zur Veranstaltung Erhebungstechniken im Wintersemester 2008 / 2009 Name, Vorname: Studiengang (Bachelor/Diplom):

Mehr

DIA Ausgewählte Trends März 2016. Klaus Morgenstern, Deutsches Institut für Altersvorsorge, Berlin Peter Mannott, YouGov Deutschland, Köln

DIA Ausgewählte Trends März 2016. Klaus Morgenstern, Deutsches Institut für Altersvorsorge, Berlin Peter Mannott, YouGov Deutschland, Köln DIA Ausgewählte Trends März 2016 Klaus Morgenstern, Deutsches Institut für Altersvorsorge, Berlin Peter Mannott, YouGov Deutschland, Köln DIA Ausgewählte Trends 2016 (I) Ausgangslage und Fragestellung

Mehr

Analytische Statistik II

Analytische Statistik II Analytische Statistik II Institut für Geographie 1 Schätz- und Teststatistik 2 Grundproblem Generell sind wir nur selten in der Geographie in der Lage, Daten über die Grundgesamtheit zur Verfügung zu haben.

Mehr

Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung

Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung Überblick Population - nauswahl Definition der Begriffe Quantitative Studien: Ziehen von n (= Sampling) Qualitative Studien: Ziehen von n (= Sampling)

Mehr

Einführung in den Forschungsprozess und die Methoden der empirischen Kommunikations- und Medienforschung

Einführung in den Forschungsprozess und die Methoden der empirischen Kommunikations- und Medienforschung Einführung in den Forschungsprozess und die Methoden der empirischen Kommunikations- und Medienforschung Vorlesung 6: Untersuchungsplanung II 16.11.2012 Forschungsprozess und Methoden 6 1 Gliederung Vorlesung

Mehr

Herzlich willkommen zur Vorlesung. Methoden der empirischen Sozialforschung I. Stichproben

Herzlich willkommen zur Vorlesung. Methoden der empirischen Sozialforschung I. Stichproben FB 1 W. Ludwig-Mayerhofer Methoden I Stichproben 1 Einstieg/Überblick Paradigmen Werturteile/Ethik Forschungslogik Hypothesen Forschungsdesign Messung Standardisierte Befragung Qualitative Interviews Beobachtung

Mehr

Schülerbefragung Dezember 2015 Stabsstelle Hochschulen, Campus und Verwaltungs- und Wirtschafts- Akademie

Schülerbefragung Dezember 2015 Stabsstelle Hochschulen, Campus und Verwaltungs- und Wirtschafts- Akademie Schülerbefragung Dezember 2015 Stabsstelle Hochschulen, Campus und Verwaltungs- und Wirtschafts- Akademie Stand Januar 2016 Leitfragen und Vorgehensweise: Warum verlassen die jungen Menschen Ostfriesland?

Mehr

DJI-Kinderbetreuungsstudie 2005

DJI-Kinderbetreuungsstudie 2005 25 Erste Ergebnisse Durchführung: Deutsches Jugendinstitut, München, in Zusammenarbeit mit der Dortmunder Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik Feldarbeit: INFAS Bonn Förderung: Bundesministerium

Mehr

Grundgesamtheit und Stichprobe

Grundgesamtheit und Stichprobe Grundgesamtheit und Stichprobe Definition 1 Die Menge der Untersuchungseinheiten {U 1,U 2,...,U N } heißt Grundgesamtheit. Die Anzahl N der Einheiten ist der Umfang der Grundgesamtheit. Jeder Einheit U

Mehr

P R E S S E M I T T E I L U N G

P R E S S E M I T T E I L U N G mpfs c/o LFK Rotebühlstr. 121 70178 Stuttgart P R E S S E M I T T E I L U N G Stuttgart, 17. November 2005 Handy-Mania bei Jugendlichen in Deutschland Handys sind aus dem Alltag der Jugendlichen nicht

Mehr

Standardisierte Vorgehensweisen und Regeln zur Gewährleistung von: Eindeutigkeit Schlussfolgerungen aus empirischen Befunden sind nur dann zwingend

Standardisierte Vorgehensweisen und Regeln zur Gewährleistung von: Eindeutigkeit Schlussfolgerungen aus empirischen Befunden sind nur dann zwingend Standardisierte Vorgehensweisen und Regeln zur Gewährleistung von: Eindeutigkeit Schlussfolgerungen aus empirischen Befunden sind nur dann zwingend oder eindeutig, wenn keine alternativen Interpretationsmöglichkeiten

Mehr

TELEARBEIT EIN STIEFKIND DER FLEXIBLEN ARBEITSGESTALTUNG? 2/09

TELEARBEIT EIN STIEFKIND DER FLEXIBLEN ARBEITSGESTALTUNG? 2/09 TELEARBEIT EIN STIEFKIND DER FLEXIBLEN ARBEITSGESTALTUNG? /0 TELEARBEIT EIN STIEFKIND DER FLEXIBLEN ARBEITSGESTALTUNG? Die Diskrepanz könnte größer nicht sein: obwohl die Telearbeit aus verschiedenen Blickwinkeln

Mehr

Was erwarten Schülerinnen und Schüler von einem Ausbildungsbetrieb?

Was erwarten Schülerinnen und Schüler von einem Ausbildungsbetrieb? Was erwarten Schülerinnen und Schüler von einem Ausbildungsbetrieb? Kooperationsprojekt der Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung und der IHK NRW Hinweise zur Befragung Grundgesamtheit: Schülerinnen

Mehr

825 e 290 e 542 e 945 e 528 e 486 e 675 e 618 e 170 e 500 e 443 e 608 e. Zeichnen Sie das Box-Plot. Sind in dieser Stichprobe Ausreißer vorhanden?

825 e 290 e 542 e 945 e 528 e 486 e 675 e 618 e 170 e 500 e 443 e 608 e. Zeichnen Sie das Box-Plot. Sind in dieser Stichprobe Ausreißer vorhanden? 1. Aufgabe: Eine Bank will die jährliche Sparleistung eines bestimmten Kundenkreises untersuchen. Eine Stichprobe von 12 Kunden ergab folgende Werte: 825 e 290 e 542 e 945 e 528 e 486 e 675 e 618 e 170

Mehr

Aufgabe 7: Stochastik (WTR)

Aufgabe 7: Stochastik (WTR) Abitur Mathematik: Originalprüfung Nordrhein-Westfalen 2013 GK Zugelassene Hilfsmittel: Wissenschaftlicher Taschenrechner (ohne oder mit Grafikfähigkeit) Mathematische Formelsammlung Wörterbuch zur deutschen

Mehr

1. Statistische Grundlagen: Überblick

1. Statistische Grundlagen: Überblick 1. Statistische Grundlagen: Überblick Stichwörter: Messprozess, Bias, Präzision, Grundgesamtheit, Stichprobe, Stichprobenrahmen, systematische Stichprobe, einfache Stichprobe, geschichtete Stichprobe,

Mehr

Vorsorgeverhalten und Pensionskonto Neu Vorarlberg

Vorsorgeverhalten und Pensionskonto Neu Vorarlberg Vorsorgeverhalten und Pensionskonto Neu Vorarlberg Eine Studie von GfK-Austria im Auftrag der s Versicherung, Erste Bank & Sparkassen Dornbirn, 17. Juli 2014 Daten zur Untersuchung Befragungszeitraum 2014

Mehr

Statistik II (Sozialwissenschaften)

Statistik II (Sozialwissenschaften) Dr. Hans-Otfried Müller Institut für Mathematische Stochastik Fachrichtung Mathematik Technische Universität Dresden http://www.math.tu-dresden.de/sto/mueller/ Statistik II (Sozialwissenschaften) 2. Konsultationsübung,

Mehr

(c) Projekt Neue Statistik 2003 - Lernmodul: Klumpenstichproben. Klumpenstichproben

(c) Projekt Neue Statistik 2003 - Lernmodul: Klumpenstichproben. Klumpenstichproben Klumpenstichproben Worum geht es in diesem Modul? Definition der Klumpenstichprobe Varianten der Klumpenstichprobe Zur Definition von Klumpen Auswahlwahrscheinlichkeit der Einzelelemente Ziehung der Klumpenstichprobe

Mehr

ZMG Ausländerstudie 2003. Konsumverhalten und Zeitungsnutzung von Ausländern in Deutschland

ZMG Ausländerstudie 2003. Konsumverhalten und Zeitungsnutzung von Ausländern in Deutschland ZMG Ausländerstudie 2003 Konsumverhalten und Zeitungsnutzung von Ausländern in Deutschland Frankfurt September 2003 01 Methodische Hinweise 2 Anlage der Untersuchung Grundgesamtheit Wohnbevölkerung mit

Mehr

Dr. Markus Pospeschill

Dr. Markus Pospeschill UNIVERSITÄT DES SAARLANDES Fachrichtung Psychologie der Fakultät für Empirische Humanwissenschaften Dr. Markus Pospeschill Empirisches Arbeiten und Forschungsmethoden I Strategien t und Konzepte methodisch

Mehr

Strukturelle Benachteiligungen von Personen mit Migrationshintergrund im Bildungssystem aus statistischer Sicht

Strukturelle Benachteiligungen von Personen mit Migrationshintergrund im Bildungssystem aus statistischer Sicht Herbsttagung des Arbeitskreises Bevölkerungsökonomie Strukturelle Benachteiligungen von Personen mit Migrationshintergrund im Bildungssystem aus statistischer Sicht Am Beispiel Berlins Schule Berlin, Bildungsanalysen

Mehr

Blitzlicht-Set. Einsatzbereich/Stärke(n)/Frequenz

Blitzlicht-Set. Einsatzbereich/Stärke(n)/Frequenz Blitzlicht-Set Einsatzbereich/Stärke(n)/Frequenz Erfassung und Gegenüberstellung individueller - momentaner Stimmungen, - Erwartungen und/oder Vorkenntnisse, - Beurteilungen von Unterrichts-, Projekt-Ergebnissen,

Mehr

Integration durch Bildung

Integration durch Bildung Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung in Deutschland Durchgeführt durch das Institut tns Emnid Foto einfügen (Achtung: Lizenzbedingung beachten!!!): Einfügen / Grafik / aus Datei oder

Mehr

Brückenkurs Statistik für Wirtschaftswissenschaften

Brückenkurs Statistik für Wirtschaftswissenschaften Peter von der Lippe Brückenkurs tatistik für Wirtschaftswissenschaften Lösungen UVK Verlagsgesellschaft mbh Konstanz mit UVK/Lucius München Brückenkurs tatistik für Wirtschaftswissenschaften: Lösungen

Mehr

Meinungen der Bürgerinnen und Bürger in Hamburg zur Bewerbung um die Austragung der Olympischen Spiele 2024

Meinungen der Bürgerinnen und Bürger in Hamburg zur Bewerbung um die Austragung der Olympischen Spiele 2024 Meinungen der Bürgerinnen und Bürger in Hamburg zur Bewerbung um die Austragung der Olympischen Spiele 2024 November 2015 q5600.02/32437 Le forsa Politik- und Sozialforschung GmbH Büro Berlin Schreiberhauer

Mehr

Meinungen zum Thema Pflege

Meinungen zum Thema Pflege Meinungen zum Thema Pflege Datenbasis: 1.005 Befragte Erhebungszeitraum: 10. bis 17. Dezember 2014 statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber: DAK-Gesundheit Wenn in ihrer engsten Familie

Mehr

Kapitel 6: Zweifaktorielle Varianzanalyse

Kapitel 6: Zweifaktorielle Varianzanalyse Kapitel 6: Zweifaktorielle Varianzanalyse Durchführung einer zweifaktoriellen Varianzanalyse ohne Messwiederholung Dieser Abschnitt zeigt die Durchführung der in Kapitel 6 behandelten zweifaktoriellen

Mehr

Mobile Media. Ergebnisse einer Repräsentativbefragung. Juni 2010

Mobile Media. Ergebnisse einer Repräsentativbefragung. Juni 2010 Mobile Media Ergebnisse einer Repräsentativbefragung Juni 2010 Key Facts 2 Key Facts Mobile Endgeräte zur Mediennutzung haben Einzug in den Alltag gehalten 71 Prozent der 14- bis 49-Jährigen nutzen mobile

Mehr

Meinungen zum Thema Bürgerbeteiligung

Meinungen zum Thema Bürgerbeteiligung Meinungen zum Thema Bürgerbeteiligung Datenbasis: 1.003 Befragte Erhebungszeitraum: 31. März bis 7. April 2015 statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung

Mehr

Grundproblem der Inferenzstatistik

Grundproblem der Inferenzstatistik Grundproblem der Inferenzstatistik Grundgesamtheit Stichprobenziehung Zufalls- Stichprobe... "wahre", unbekannte Anteil nicht zufällig p... beobachtete Anteil zufällig? Statistik für SoziologInnen 1 Inferenzschluss

Mehr

Untersuchungsarten im quantitativen Paradigma

Untersuchungsarten im quantitativen Paradigma Untersuchungsarten im quantitativen Paradigma Erkundungsstudien / Explorationsstudien, z.b.: Erfassung der Geschlechterrollenvorstellungen von Jugendlichen Populationsbeschreibende Untersuchungen, z.b.:

Mehr

Stichproben. Ziel: über die untersuchten Fälle hinaus sollen Aussagen über die Gesamtheit der möglichen Fälle getroffen werden können!

Stichproben. Ziel: über die untersuchten Fälle hinaus sollen Aussagen über die Gesamtheit der möglichen Fälle getroffen werden können! Stichproben Auswahlverfahren: Konkretisiert durch: Angabe des Differenzierungsgrades, in dem interessierende Eigenschaften beschrieben werden sollen Vorschriften für die Messung von Merkmalsausprägungen

Mehr

Jugendstudie Baden-Württemberg 2013 Jugendstiftung Baden-Württemberg: www.jugendstiftung.de

Jugendstudie Baden-Württemberg 2013 Jugendstiftung Baden-Württemberg: www.jugendstiftung.de Jugendstudie Baden-Württemberg 2013 Gemeinsames Projekt von Jugendstiftung Baden-Württemberg und Landesschülerbeirat: Jugendliche befragen Jugendliche Finanziell unterstützt aus Mitteln des Ministeriums

Mehr

Grundzüge der Stichprobentheorie. Statistisches Bundesamt

Grundzüge der Stichprobentheorie. Statistisches Bundesamt Grudzüge der Stichprobetheorie Grüde für Stichprobeerhebug - deutlich gerigere Koste - größere Awedugsbreite - kürzere Erhebugs- ud Auswertugszeite - i der Regel größere Geauigkeit der Ergebisse Begriffsbestimmug

Mehr

Mathemonitor Untersuchungsziel

Mathemonitor Untersuchungsziel Mathemonitor 2009 Datenbasis: 1.003 Befragte ab 14 bundesweit Erhebungszeitraum: 27. bis 28. Juli 2009 Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber: CASIO Europe GmbH, Norderstedt 1. Untersuchungsziel

Mehr

Beschreibende Statistik Deskriptive Statistik. Schließende Statistik Inferenzstatistik. Schluss von der Stichprobe auf die Grundgesamtheit

Beschreibende Statistik Deskriptive Statistik. Schließende Statistik Inferenzstatistik. Schluss von der Stichprobe auf die Grundgesamtheit Beschreibende Statistik Deskriptive Statistik Schließende Statistik Inferenzstatistik Beschreibung der Stichprobe Schluss von der Stichprobe auf die Grundgesamtheit Keine Voraussetzungen Voraussetzung:

Mehr

Alexandra Lang, Gabriele Ellsäßer

Alexandra Lang, Gabriele Ellsäßer INFAKTUM Depression (12-Monatsprävalenz) in der Brandenburger Bevölkerung - Ergebnisse des telefonischen Gesundheitssurveys Gesundheit in Deutschland aktuell (GEDA) I. Datengrundlage Alexandra Lang, Gabriele

Mehr

Zur Stichprobenziehung innerhalb der PISA-Erweiterung:

Zur Stichprobenziehung innerhalb der PISA-Erweiterung: Zur Stichprobenziehung innerhalb der PISA-Erweiterung: Die Stichprobenziehung innerhalb der PISA-Erweiterung folgt den Prinzipien einer disproportional geschichteten Stichprobe, bei der zu Ermittlung von

Mehr

Beitrag für den NWA-Tag 2008

Beitrag für den NWA-Tag 2008 Beitrag für den NWA-Tag 2008 von Julia Gering und Lisa von Briel Kurzbeschreibung: Der Beitrag enthält eine Anleitung zur Ansetzung eines Heuaufgusses und die Beschreibung einiger Versuche zu Einzellern,

Mehr

Diskriminierung von Konsumenten * in Deutschland Ergebnisse einer repräsentativen Befragung

Diskriminierung von Konsumenten * in Deutschland Ergebnisse einer repräsentativen Befragung Diskriminierung von Konsumenten * in Deutschland Ergebnisse einer repräsentativen Befragung Prof. Dr. Michael Paul Sarah Germer, M.Sc. * Alle Darstellungen beziehen sich stets auf beide Geschlechter. 1

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Binomialverteilung und Bernoulli- Experiment

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Binomialverteilung und Bernoulli- Experiment Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Binomialverteilung und Bernoulli- Experiment Das komplette Material finden Sie hier: Download bei School-Scout.de TOSSNET Der persönliche

Mehr

7. Auswahlverfahren. Dr. habil. Rüdiger Jacob Methoden und Techniken der empirischen Sozialforschung Vorlesung mit Diskussion

7. Auswahlverfahren. Dr. habil. Rüdiger Jacob Methoden und Techniken der empirischen Sozialforschung Vorlesung mit Diskussion Dr. habil. Rüdiger Jacob Methoden und Techniken der empirischen Sozialforschung Vorlesung mit Diskussion 7. Auswahlverfahren Grundgesamtheit und Stichprobe, Repräsentativität, einfache und komplexe Zufallsauswahlen,

Mehr

Schlüsselfaktor für den. empirische Untersuchung von ausgewählten Unternehmen. University of Applied Sciences Fachbereich Wirtschaft und Recht

Schlüsselfaktor für den. empirische Untersuchung von ausgewählten Unternehmen. University of Applied Sciences Fachbereich Wirtschaft und Recht Fachhochschule h h Frankfurt am Main University of Applied Sciences Fachbereich Wirtschaft und Recht Personalentwicklung als Schlüsselfaktor für den Unternehmenserfolg - eine empirische Untersuchung von

Mehr

Marketing-Forschung 3. Verfahren zur Auswahl der Erhebungseinheiten. Prof. Dr. Hendrik Schröder

Marketing-Forschung 3. Verfahren zur Auswahl der Erhebungseinheiten. Prof. Dr. Hendrik Schröder Marketing-Forschung 3. Verfahren zur Auswahl der Erhebungseinheiten Prof. Dr. Hendrik Schröder 1 3 Verfahren zur Auswahl der Erhebungseinheiten Ausgehend von den Untersuchungsfragen sind festzulegen die

Mehr

Fachprojekt Entscheidungen in der öffentlichen Verwaltung. am Beispiel der Personalverwaltung und der Leistungsverwaltung

Fachprojekt Entscheidungen in der öffentlichen Verwaltung. am Beispiel der Personalverwaltung und der Leistungsverwaltung Fachprojekt Entscheidungen in der öffentlichen Verwaltung am Beispiel der Personalverwaltung und der Leistungsverwaltung 1 Entscheidungen in der öffentlichen Verwaltung Hintergrund der Befragung und Vorstellung

Mehr

Erwerbstätigkeit und Rente

Erwerbstätigkeit und Rente Erwerbstätigkeit und Rente Datenbasis: 1.001 Befragte (Arbeitnehmer in NRW) Erhebungszeitraum: 11. bis 30. April 2014 statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber: DAK Gesundheit 39 Prozent

Mehr

Zufallsstichproben. Gabriele Doblhammer: Empirische Sozialforschung Teil II, SS 2004 1/21

Zufallsstichproben. Gabriele Doblhammer: Empirische Sozialforschung Teil II, SS 2004 1/21 Zufallsstichproben Zufallsstichprobe Varianz der Grundgesamtheit Streuung des Mittelwertes Stichprobengröße Konfidenzintervall Ziehen einer einfachen Zufallsstichprobe Geschichtete Zufallsstichproben Klumpenstichprobe

Mehr

Analysis I: Übungsblatt 1 Lösungen

Analysis I: Übungsblatt 1 Lösungen Analysis I: Übungsblatt 1 Lösungen Verständnisfragen 1. Was ist Mathematik? Mathematik ist eine Wissenschaft, die selbstgeschaffene, abstrakte Strukturen auf ihre Eigenschaften und Muster hin untersucht.

Mehr

OPŠTINSKO TAKMIČENJE IZ NEMAČKOG JEZIKA (VIII godina učenja), 2012.

OPŠTINSKO TAKMIČENJE IZ NEMAČKOG JEZIKA (VIII godina učenja), 2012. OPŠTINSKO TAKMIČENJE IZ NEMAČKOG JEZIKA (VIII godina učenja), 2012. I Lies den Text. Ergänze ihn, suche für jede Lücke (1-10) das passende Wort aus der Wortliste (A-O). Jedes Wort kannst du nur einmal

Mehr

Wahrscheinlichkeitsverteilungen

Wahrscheinlichkeitsverteilungen Wahrscheinlichkeitsverteilungen 1. Binomialverteilung 1.1 Abzählverfahren 1.2 Urnenmodell Ziehen mit Zurücklegen, Formel von Bernoulli 1.3 Berechnung von Werten 1.4 Erwartungswert und Standardabweichung

Mehr

4. Schließende Statistik (Inferenzstatistik, konfirmatorische Verfahren)

4. Schließende Statistik (Inferenzstatistik, konfirmatorische Verfahren) 4. Schließende Statistik (Inferenzstatistik, konfirmatorische Verfahren) 4.1. Einführung Schätzen unbekannter Parameter im Modell, z.b. Wahrscheinlichkeiten p i (Anteile in der Gesamtmenge), Erwartungswerte

Mehr

Auswertung der Studiengebühren-Umfrage oder:

Auswertung der Studiengebühren-Umfrage oder: Auswertung der -Umfrage oder: 24. 06. 2005-3h zur Akzeptanz von Fragen zu Informationsstand zu und Informationsquellen Zahlungsmodalität und Höhe von in mit Quellen zur Finanzierung von Verteilung der

Mehr

Elisabeth Aufhauser, unveröffentlichter Text Unterrichtsmaterial Statistik-UE für Soziologie

Elisabeth Aufhauser, unveröffentlichter Text Unterrichtsmaterial Statistik-UE für Soziologie Elisabeth Aufhauser, unveröffentlichter Text Unterrichtsmaterial Statistik-UE für Soziologie Stichprobe Stichprobendaten und Vollerhebungen Die Menge aller Untersuchungselemente (Fälle), für die eine Aussage

Mehr

Weihnachtseinkäufe. 3. November 2014 n4418/30783 Le

Weihnachtseinkäufe. 3. November 2014 n4418/30783 Le Weihnachtseinkäufe 3. November 2014 n4418/30783 Le forsa Politik- und Sozialforschung GmbH Büro Berlin Max-Beer-Str. 2/4 10119 Berlin Telefon: (0 30) 6 28 82-0 Inhaltsverzeichnis Vorbemerkung 2 1. Ausgaben

Mehr

Daten aus Online-Access-Panels

Daten aus Online-Access-Panels Daten aus Online-Access-Panels der Einfluss der Referenzstudie bei Propensity Score-Anpassungsverfahren Michael Bergmann & Robert Greszki Präsentation auf der Gründungstagung der Sektion Methoden der Politikwissenschaft

Mehr

CORA Sommerliebereport 2012

CORA Sommerliebereport 2012 CORA Sommerliebereport (Liebes-)Abenteuer am Arbeitsplatz : Präsentation der wichtigsten Ergebnisse Juli Studiendesign Untersuchungsgegenstand: Grundgesamtheit: Stichprobe: Ermittlung des Beziehungsstatus,

Mehr

Die Welt der Berufe. Lehrerinformation. Lernziele. Arbeitsmaterialien. Anregungen für den Einsatz

Die Welt der Berufe. Lehrerinformation. Lernziele. Arbeitsmaterialien. Anregungen für den Einsatz Lernziele Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Vielfalt unterschiedlicher Berufsbilder. thematisieren die Kriterien der Berufswahl im Wandel der Zeit. werden sich der persönlichen sowie der wirtschaftlichen

Mehr

ARD-EuropaTREND: Mai 2014. ARD-EuropaTREND Mai 2014. Eine Studie im Auftrag der tagesthemen

ARD-EuropaTREND: Mai 2014. ARD-EuropaTREND Mai 2014. Eine Studie im Auftrag der tagesthemen ARD-EuropaTREND Mai 04 Eine Studie im Auftrag der tagesthemen Untersuchungsanlage Grundgesamtheit: Stichprobe: Autor: Redaktion WDR: Wissenschaftliche Betreuung und Durchführung: Erhebungsverfahren: Fallzahl:

Mehr

Aufbau der Vorlesung Marketingimplementierung. Definitorische Grundlagen und Abgrenzungen. Marketingforschung II.

Aufbau der Vorlesung Marketingimplementierung. Definitorische Grundlagen und Abgrenzungen. Marketingforschung II. Aufbau der Vorlesung Marketingimplementierung I. Definitorische Grundlagen und Abgrenzungen II. Marketingforschung A. Grundlagen: Aufgaben, Funktionen und Formen der Marketingforschung B. Sekundäre (externe)

Mehr

Überprüfung von Reichweite und Akzeptanz der Anzeigenserie Rauchfrei für Jugendliche

Überprüfung von Reichweite und Akzeptanz der Anzeigenserie Rauchfrei für Jugendliche Überprüfung von Reichweite und Akzeptanz der Anzeigenserie Rauchfrei für Jugendliche Ergebnisbericht 12. Dezember 2003 o3520/13450 Ks/Ty Max-Beer-Str. 2/4 10119 Berlin Telefon: (0 30) 6 28 82-0 Inhaltsverzeichnis

Mehr

Werbeartikel-Monitor 2015. für

Werbeartikel-Monitor 2015. für Werbeartikel-Monitor 2015 für 1 Steckbrief der Studie 2 Untersuchungsergebnisse a) Budget für Werbeartikel b) Einsatz von Werbeartikeln 3 Backup www.dima-mafo.de Seite 2 Seite 3 Studienbeschreibung Aufgaben

Mehr

15. Shell Jugendstudie

15. Shell Jugendstudie 15. Shell Jugendstudie Jugend 2006 Eine pragmatische Generation unter Druck 15. Shell Jugendstudie Herausgegeben von der Deutschen Shell Holding GmbH Die Themen Der Werte-Mainstream: Pragmatisch sein und

Mehr

ARD-DeutschlandTREND: Januar 2012 Untersuchungsanlage

ARD-DeutschlandTREND: Januar 2012 Untersuchungsanlage Januar 2012 Untersuchungsanlage Grundgesamtheit: Stichprobe: Autor: Redaktion WDR: Wissenschaftliche Betreuung und Durchführung: Erhebungsverfahren: Fallzahl: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland

Mehr

Skalenniveaus =,!=, >, <, +, -

Skalenniveaus =,!=, >, <, +, - ZUSAMMENHANGSMAßE Skalenniveaus Nominalskala Ordinalskala Intervallskala Verhältnisskala =,!= =,!=, >, < =,!=, >, ,

Mehr

Kapitel 2 Einfache Stichprobenverfahren

Kapitel 2 Einfache Stichprobenverfahren Kapitel 2 Einfache Stichprobenverfahren 2.1 Grundbegriffe Bei der Durchführung einer statistischen Erhebung besteht die Absicht, Informationen über eine (üblicherweise große Menge von Individuen zu erhalten.

Mehr

Elisabeth Aufhauser, unveröffentlichter Text Unterrichtsmaterial Statistik-UE für Soziologie

Elisabeth Aufhauser, unveröffentlichter Text Unterrichtsmaterial Statistik-UE für Soziologie Elisabeth Aufhauser, unveröffentlichter Text Unterrichtsmaterial Statistik-UE für Soziologie Stichprobe Stichprobendaten und Vollerhebungen Die Menge aller Untersuchungselemente (Fälle), für die eine Aussage

Mehr

Meinungen zum Ausbau der A39

Meinungen zum Ausbau der A39 Meinungen zum Ausbau der A39 Auftraggeber: Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 28. September 2015 32163/Q5485 Angaben zur Untersuchung Grundgesamtheit: Bewohner ab 18 Jahre in den Landkreisen

Mehr

6 Auswahlplan. 5.1 Informationsbasis

6 Auswahlplan. 5.1 Informationsbasis 5.1 Informationsbasis Die Informationsbasis für die Erfassung der Gewaltdarstellungen gegen Ausländer sind Programmaufzeichnungen, die mit einem Time Code 1 belegt, jede Sekunde der Ausstrahlung identifizierbar

Mehr

TEIL 13: DIE EINFACHE LINEARE REGRESSION

TEIL 13: DIE EINFACHE LINEARE REGRESSION TEIL 13: DIE EINFACHE LINEARE REGRESSION Die einfache lineare Regression Grundlagen Die einfache lineare Regression ist ebenfalls den bivariaten Verfahren für metrische Daten zuzuordnen 1 Sie hat einen

Mehr

COMPASS-Befragung. Befragungsergebnisse. Pflegeberatung und Belastung Angehöriger. - Grafikband -

COMPASS-Befragung. Befragungsergebnisse. Pflegeberatung und Belastung Angehöriger. - Grafikband - COMPASS-Befragung Befragungsergebnisse Pflegeberatung und Belastung Angehöriger - Grafikband - Köln, Juli 2015 1 Agenda 1) Befragungsdesign 2) Sta2s2sche Angaben 3) Ausgewählte Befragungsergebnisse 4)

Mehr

Konfidenzintervall für den Anteilswert θ. Konfidenzintervalle. Jost Reinecke. Universität Bielefeld. 13. Juni 2005

Konfidenzintervall für den Anteilswert θ. Konfidenzintervalle. Jost Reinecke. Universität Bielefeld. 13. Juni 2005 Universität Bielefeld 13. Juni 2005 Einführung Einführung Wie kann die Kenntnis der Wahrscheinlichkeitsverteilung der Parameter einer Stichprobe dazu verhelfen auf die wahren Werte der Grundgesamtheit

Mehr

Methodenworkshop: Fragebogen

Methodenworkshop: Fragebogen BLKK 21 Mulitplikatorenprogramm Methodenworkshop: Fragebogen 1. Arbeitsvorschlag Versuchen Sie, einen Fragebogen zu einer konkreten Fragestellung zu entwerfen. Bitte folgen Sie folgendem Ablauf: 1. Worüber

Mehr

Bevölkerung nach höchstem beruflichen Bildungsabschluss und Migrationshintergrund 2012 in % nach Altersgruppen (20-30 Jahre und 30-40 Jahre)

Bevölkerung nach höchstem beruflichen Bildungsabschluss und Migrationshintergrund 2012 in % nach Altersgruppen (20-30 Jahre und 30-40 Jahre) Grafik des Monats 12/2013: Junge Menschen mit Migrationshintergrund - Anhaltend niedriges Qualifikationsniveau im Jahr 2012 Bevölkerung nach höchstem beruflichen Bildungsabschluss und Migrationshintergrund

Mehr

allensbacher berichte

allensbacher berichte allensbacher berichte Institut für Demoskopie Allensbach 2001 / Nr. 8 FIT DURCH SPORT Jeder dritte treibt mindestens einmal in der Woche Sport. Männer sagen: Weil s Spaß macht, Frauen: Wegen der Figur

Mehr

ARD-DeutschlandTREND: Juli 2015. ARD- DeutschlandTREND Juli 2015 Eine Studie im Auftrag der tagesthemen

ARD-DeutschlandTREND: Juli 2015. ARD- DeutschlandTREND Juli 2015 Eine Studie im Auftrag der tagesthemen ARD- DeutschlandTREND Juli 2015 Eine Studie im Auftrag der tagesthemen 1 Untersuchungsanlage Grundgesamtheit: Stichprobe: Autor: Redaktion WDR: Wissenschaftliche Betreuung und Durchführung: Erhebungsverfahren:

Mehr

YouGov OmnibusQualitative. Ergebnisbericht zur Grippebefragung vom 17.03.2015

YouGov OmnibusQualitative. Ergebnisbericht zur Grippebefragung vom 17.03.2015 YouGov OmnibusQualitative Ergebnisbericht zur Grippebefragung vom 17.03.2015 Ablauf und Inhalte der Befragung Fragestellungen Tag 1 Fragestellungen Teilnehmer aus Panel Privater Chat Grippe (10 Minuten)

Mehr

3. Merkmale und Daten

3. Merkmale und Daten 3. Merkmale und Daten Ziel dieses Kapitels: Vermittlung des statistischen Grundvokabulars Zu klärende Begriffe: Grundgesamtheit Merkmale (Skalenniveau etc.) Stichprobe 46 3.1 Grundgesamtheiten Definition

Mehr

Geschichtete Zufallsstichprobe

Geschichtete Zufallsstichprobe Geschichtete Zufallsstichprobe Worum geht es in diesem Modul? Definition einer geschichteten Zufallsauswahl Ziehung einer geschichteten Stichprobe Schritt 1: Einteilung der Elemente der Grundgesamtheit

Mehr

Experimentendefinition & Planung

Experimentendefinition & Planung endefinition & Planung Michio Hayashi Marek Steß 14.04.2009 Übersicht endefinition & Planung 14.04.2009 2 Übersicht des Planungsprozesses Defintion Context selection Validity evaluation planning Hypothesis

Mehr

Statistik I für Betriebswirte Vorlesung 11

Statistik I für Betriebswirte Vorlesung 11 Statistik I für Betriebswirte Vorlesung 11 Prof. Dr. Hans-Jörg Starkloff TU Bergakademie Freiberg Institut für Stochastik 22. Juni 2012 Prof. Dr. Hans-Jörg Starkloff Statistik I für Betriebswirte Vorlesung

Mehr

Statistik für SozialwissenschaftlerInnen II p.85

Statistik für SozialwissenschaftlerInnen II p.85 Schätzverfahren Statistik für SozialwissenschaftlerInnen II p.85 Schätzverfahren Ziel von Schätzverfahren: Ausgehend von Stichproben Aussagen über Populationskennwerte machen Kenntnis der Abweichung des

Mehr

Einstellungen Jugendlicher zum Thema Organspende

Einstellungen Jugendlicher zum Thema Organspende Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Einstellungen Jugendlicher zum Thema Organspende Repräsentativbefragung Mai 00 Durchgeführt von: Inhaltsverzeichnis Seite Vorbemerkung... 1 Auseinandersetzung

Mehr

Inzwischen gehört Facebook zum digitalen Alltag - doch es gibt einige Details zu beachten.

Inzwischen gehört Facebook zum digitalen Alltag - doch es gibt einige Details zu beachten. Umgang mit Facebook Weit mehr als eine Milliarde Menschen weltweit nutzen das soziale Netzwerk Facebook. monatlich waren 1,59 Milliarden Nutzer auf Facebook aktiv 1,04 Milliarden täglich aktive Facebook-Nutzer

Mehr

Und wenn die Fragebogen gemacht worden sind, trifft man sich wieder oder stimmt alles noch einmal telefonisch ab. Die Eltern bitten um

Und wenn die Fragebogen gemacht worden sind, trifft man sich wieder oder stimmt alles noch einmal telefonisch ab. Die Eltern bitten um 5.e. PDF zur Hördatei und Herr Kennedy zum Thema: Unsere Erfahrungen in der Kennedy-Schule Teil 3 Herr Kennedy, wenn jetzt diese Beobachtungen gemacht werden, also von Ihnen beim Anmeldegespräch, dann

Mehr