In Indien leben und arbeiten 100 Fragen & 100 Antworten

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1 Das IndienContact-Special»In Indien leben und arbeiten 100 Fragen & 100 Antworten«entstand in Zusammenarbeit mit dem German Centre for Industry and Trade Delhi Private Limited German Centre for Industry and Trade Delhi Private Limited Building No. 9, Tower B, Level 12, DLF Cyber City Phase III Gurgaon , Haryana, India Telefon Fax In Indien leben und arbeiten 100 Fragen & 100 Antworten Ein IndienContact-Special in Zusammenarbeit mit dem German Centre Delhi.Gurgaon und weiteren Partnern. Themen IndienContact Ritterstraße 2 B, Berlin Telefon 030 / Fax 030 / Die Redaktion IndienContact und das German Centre Delhi.Gurgaon danken den Unternehmen Bayern LB, fit for culture, Germany Trade & Invest, Landesbank Baden-Württemberg, Maier + Vidorno, PETERS Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft sowie Rödl & Partner für die Unterstützung bei der Erarbeitung des aktuellen Specials»In Indien leben und arbeiten 100 Fragen & 100 Antworten«. 12 Wirtschaftsentwicklung und Wirtschaftspolitik 14 Finanzierung 15 Regionen und Wirtschaftsstandorte 17 Markteintritt und Vertrieb 18 Unternehmensgründung und Geschäftsverhandlungen 19 Recht und Steuern 21 Personalführung und Kommunikation 23 Alltag in Indien 24 Informationsbeschaffung und Ansprechpartner Erscheinungstermin: Dezember 2012 Vervielfältigung und auszugsweise Wiedergabe ist nur unter Angabe der Quelle gestattet. Die Antworten wurden sorgfältig recherchiert, für Irrtümer oder Unterlassungen wird jedoch keine Haftung übernommen. Hinweis: Die»100 Fragen & 100 Antworten«erscheinen mit dieser Ausgabe zum vierten Mal. Sie sollen Einsteiger im Indiengeschäft darauf aufmerksam machen, welche Fragen bei einem Engagement in Indien gestellt werden müssen, und sie sollen erste Antworten für Entscheidungen geben. Eine fundierte Beratung kann dies aber nicht ersetzen.

2 100 FRAGEN 100 ANTWORTEN Wirtschaftsentwicklung und Wirtschaftspolitik WIRTSCHAFTSENTWICKLUNG UND WIRTSCHAFTSPOLITIK Wie entwickelt sich die indische Wirtschaft aktuell und wie sehen die Wachstumsprognosen aus? Die indische Wirtschaft hat eine lange Phase mit hoher Dynamik hinter sich. Allein im Zeitraum 2005 bis 2011 hat sich das BIP pro Kopf mehr als verdoppelt. Der aktuelle Fünfjahresplan der indischen Regierung für die Periode 2012 bis 2017 sah ursprünglich ein jährliches BIP-Wachstum von durchschnittlich neun Prozent vor. Doch die indische Wirtschaft wächst seit einiger Zeit nur noch mit gedämpfter Dynamik. Im letzten Fiskaljahr lag der BIP- Zuwachs bei 6,9 Prozent. Für europäische Maßstäbe ein ausgesprochen gutes Ergebnis, für Indien gleichbedeutend mit dem schwächsten Wachstum seit neun Jahren. Und die aktuellen Konjunkturdaten deuten darauf hin, dass die Wirtschaft in diesem Jahr weiter an Dynamik verliert. Die indische Zentralbank ging zuletzt von einem BIP-Anstieg von 5,8 Prozent für das Fiskaljahr 2012/13 aus. Ein Wachstumspfad dieser Größenordnung ist für das Land auf Dauer nicht ausreichend, denn die indische Wirtschaft benötigt eine höhere Dynamik sowie einen stetigen Zufluss an Auslandskapital, um das Haushaltsdefizit und die chronisch negative Leistungsbilanz zu finanzieren. Und nicht zuletzt, um seine stetig wachsende Bevölkerung ausreichend zu versorgen. Der Dienstleistungssektor trägt etwas mehr als die Hälfte zum indischen BIP bei. Dahinter folgen die Industrie mit 26 Prozent und die Landwirtschaft mit 19 Prozent. Wie entwickeln sich Außenhandel und ausländische Direktinvestitionen? Der indische Außenhandel legte 2011/12 zu, allerdings nicht mehr mit der hohen Dynamik wie im Fiskaljahr zuvor. Die Exporte legten um knapp zehn Prozent auf 274 Milliarden US-Dollar zu. Die Importe zogen um zwölf Prozent auf 428 Milliarden US- Dollar an. Damit ergab sich ein Handelsdefizit von 154 Milliarden US-Dollar oder 2,8 Prozent des BIP. Deutschland ist neben Großbritannien Indiens wichtigster Handelspartner in der Europäischen Union. Der deutsch-indische Handel wächst stetig. Im Zeitraum 2000 bis 2011 hat er sich von 4,5 auf 18,4 Milliarden Euro mehr als vervierfacht. Nach Angaben der United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD) war der Zufluss an ausländischen Direktinvestitionen nach Indien im ersten Halbjahr 2012 um knapp 43 Prozent auf 10,4 Milliarden US-Dollar rückläufig. Ein Grund war sicherlich die vor dem Hintergrund der aufziehenden Schulden- und Finanzkrise zu beobachtende Zurückhaltung der Investoren weltweit. So fielen beispielsweise in China (minus drei Prozent), in Brasilien (minus neun Prozent) sowie in Russland (minus 39 Prozent) die Auslandsinvestitionen ebenfalls teils deutlich rückläufig aus. Im Fall Indiens kommt der über mehrere Monate andauernde Reformstau hinzu, der für zusätzliche Verunsicherung bei den Investoren sorgte. Im September legte die Regierung ein Reformpaket vor, um die Wirtschaftsaktivitäten anzukurbeln und wieder verstärkt ausländische Investoren ins Land zu locken. So soll es internationalen Handelskonzernen künftig erlaubt sein, bis zu 51 Prozent an Supermärkten und Einzelhandelsketten zu übernehmen. Damit sollen die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln verbessert und die Preise gesenkt werden. Zudem will die Regierung künftig ausländischen Fluglinien erlauben, Minderheitsanteile an indischen Fluggesellschaften zu übernehmen, um den einheimischen Carriern aus der finanziellen Krise zu helfen. Im Sommer hatte die US-Ratingagentur Fitch die Regierung gewarnt, dass Indien das erste BRIC-Land sein könnte, dass bei seiner Bonität den Investmentstatus verliert, sollte es keine Fortschritte bei den Reformen geben. Auswahl geplanter Reformvorhaben Maßnahme Wirkung Einzelhandel Mehrmarken: bis zu 51 Prozent Auslandsinvestitionen (FDI) Luftfahrt bis zu 49 Prozent Beteiligung ausländischer Fluggesellschaften Versicherungen/Finanzsektor FDI-Beteiligung von 46 Prozent bei Lebensversicherungen (bisher 26 Prozent), FDI in Rentenfonds Energiebörsen bis zu 49 Prozent FDI Sendeanstalten bis zu 74 Prozent FDI in Kabelnetze, Mobilfernsehen, HITS und Teleports mit Uplink- Diensten Zugang für ausländische Investoren Zugang für ausländische Investoren und neue Kapitalbeschaffungsmöglichkeiten für indische Airlines Öffnung des Finanzmarktes Unterstützt die Entwicklung des Sektors und könnte Vertrauen der Investoren stärken Zugang für ausländische Investoren; Kapitalzuflüsse sollen Innovationskraft und Infrastruktur des Sektors verbessern Quelle: Press Information Bureau (PIB, staatlich), Wirtschaftszeitung»mint«, Aufstellung: gtai Welche Bedeutung hat Indien als Absatzmarkt? Indien zählt allein aufgrund der Größe des Landes und der wachsenden Mittelschicht zu den weltweit attraktivsten Absatzmärkten. Von den gut 1,2 Milliarden Einwohnern ist die Hälfte unter 25 Jahre alt, 65 Prozent sind jünger als 35 die junge Bevölkerung ist das große»asset«des Landes. Die Einkommensschere in Indien ist nach wie vor beträchtlich. Einer verarmten Masse der Bevölkerung steht eine kleine Elite mit hohem Vermögen gegenüber. Doch dazwischen hat sich in den letzten Jahren relativ schnell eine konsumfreudige Mittelschicht entwickelt. Die Schätzungen hinsichtlich des Umfangs dieser Mittelschicht gehen auseinander. Die Unternehmensberatung McKinsey etwa fasst darunter Haushalte mit einem Jahreseinkommen von bis US-Dollar zusammen. Diese Mittelschicht stellt für die meisten internationalen Unternehmen die 12 INDIENCONTACT

3 100 FRAGEN 100 ANTWORTEN wichtigste Zielgruppe am indischen Markt. McKinsey zufolge soll sich die Mittelschicht von 2005 bis 2025 auf rund 580 Millionen Menschen (über 40 Prozent der Bevölkerung) verzehnfachen. Heute umfasst diese Gruppe lediglich knapp ein Fünftel der Bevölkerung. Die Besserverdiener mit Einkommen von über US-Dollar pro Jahr machen rund ein Prozent der Bevölkerung aus, stehen aber damit für mehr als zwölf Millionen Kunden. Zu dieser Gruppe zählen auch die Superreichen laut Forbes- Liste 2012 gibt es 48 indische Milliardäre. Nach Einschätzung von PricewaterhouseCoopers wird Indien im Jahr 2050 die drittgrößte Wirtschaftsmacht in der Welt sein, nach China und den USA. Aktuell stellt das Land die drittgrößte Volkswirtschaft Asiens und rangiert weltweit auf Position zehn. Die steigenden Einkommen sorgen dafür, dass das frei verfügbare Einkommen in Indien ansteigt. Diese zusätzlichen Mittel können für Konsumgüter wie etwa Autos oder Mobilfunkgeräte eingesetzt werden. Die meisten Nachfrager konzentrieren sich in den Metropolen Mumbai, New Delhi, Bangalore, Hyderabad oder Pune. Wie entwickeln sich Inflation und Staatsverschuldung? Indien musste in den vergangenen Jahren wiederholt Teuerungsraten im zweistelligen Bereich hinnehmen. Vor allem steigende Nahrungsmittel- und Energiepreise treiben die Inflation in Indien immer wieder an. Die indische Rupie hat innerhalb der letzten Monate gegenüber dem US-Dollar rund ein Viertel an Wert eingebüßt. Dadurch verteuern sich vor allem die für das Land außerordentlich wichtigen Ölimporte, die Inflation wird zusätzlich angeheizt. Hinzu kommt, dass es wegen der mangelhaften Infrastruktur im gesamten Land immer wieder zu Lieferengpässen und damit in der Folge häufig zu Preissteigerungen bei verschiedenen Gütern kommt. Mitte April dieses Jahres senkte die indische Zentralbank erstmals seit drei Jahren wieder den Leitzins um einen halben Prozentpunkt auf ein Niveau von acht Prozent. Seitdem ist der Leitzins unverändert. Die Regierung hatte zwar auf weitere Zinsschritte gehofft, doch die Notenbank begründet ihre Zurückhaltung damit, dass eine weitere Zinssenkung der Inflation weiteren Auftrieb geben könnte. Nach Einschätzung des IWF hat sich die jahresdurchschnittliche Teuerungsrate zuletzt auf 8,5 Prozent ermäßigt. Ein Grund hierfür ist nicht zuletzt die Abkühlung der indischen Konjunktur. In der Vergangenheit hat die Regierung versucht, die Teuerung durch Subventionierung verschiedener Grundgüter zu mildern. Damit soll nun aber zumindest partiell Schluss sein. Ende September kündigte die Regierung an, die Subventionen für Diesel und Gas zu kürzen, was landesweit teils heftigen Protest nach sich zog. Das Haushaltsdefizit lag nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) im Fiskaljahr 2012/2013 bei 7,7 Prozent des BIP und war damit im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig. Die Regierung will die Verringerung durch höhere Steuereinnahmen im Zuge des anhaltenden Wirtschaftswachstums sowie einer effizienteren Steuererhebung erreichen. Die indischen Staatsschulden erreichten nach Angaben des IWF zuletzt eine Höhe von rund 66 Prozent des BIP (zum Vergleich Deutschland: 83 Prozent des BIP). INDIENCONTACT 13

4 100 FRAGEN 100 ANTWORTEN Finanzierung FINANZIERUNG Wie hat sich der indische Bankensektor in den vergangenen Monaten entwickelt? Bereits in 2011 war eine Abkühlung der indischen Realwirtschaft absehbar, allerdings auf im internationalen Vergleich immer noch sehr respektable fünf Prozent (Schätzung für 2012). Gründe hierfür sind unter anderem die hohen Rohstoffpreise, die deutliche Spuren in der Außenhandelsbilanz und im Budget der indischen Regierung hinterlassen, sowie das hohe Zinsniveau, das die Zentralbank zur Bekämpfung der Inflation für nötig erachtet. Die schwächere Realwirtschaft führte vor allem im staatlich kontrollierten Bankensektor zu steigenden Risikorückstellungen und Abschreibungen bei notleidenden Krediten mit entsprechender Auswirkung auf die Profitabilität der Banken. Die Kreditvergabe hat sich im Gleichklang mit der schwächeren Wirtschaftsentwicklung ebenfalls moderater entwickelt. Für indische Verhältnisse bedeutet dies»nur noch«durchschnittlich 15 Prozent Kreditzuwachs gegenüber dem Vorjahr. Welche Trends sind derzeit im indischen Finanzsektor zu beobachten? Große Teile der indischen Bevölkerung und der Kleinbetriebe auf dem Land haben noch immer keinen adäquaten Zugang zu Bankdienstleistungen, so dass das Wachstumspotenzial für Banken noch längst nicht ausgeschöpft ist. Trotz des aktuell herausfordernden wirtschaftlichen Umfeldes erwarten wir einen weiteren Ausbau des inländischen Bankgeschäftes, wenn auch mit etwas verminderter Geschwindigkeit. Wie in den vergangenen Jahren konnten die indischen Privatbanken Ihren Marktanteil, insbesondere im Auslandsgeschäft auf Kosten des Staatsbankensektors leicht ausbauen. Wir erwarten, dass sich dieser Trend fortsetzt. Durch die geplante Vergabe zusätzlicher Banklizenzen, beispielsweise an bisherige»non-banking Financial Institutions«, wird mit einer weiteren Verschärfung des bereits intensiven Wettbewerbes gerechnet, so dass der Konsolidierungsdruck unter den Banken trotz des Bestehens eines Wachstumsmarktes anhält. Welche Auswirkungen hat das Zinsniveau auf den Kauf von Investitionsgütern? Natürlich besteht auch auf dem indischen Wachstumsmarkt eine hohe Korrelation zwischen Zins- und Investitionsentwicklung. Höhere Zinsen implizieren sinkende Investitionsausgaben, während Zinssenkungen Investitionsanreize vermitteln. Erwartungen spielen hier eine ganz wichtige Rolle. Bei der Investitionsentscheidung des privaten Konsumenten dominiert die Entwicklung des verfügbaren Einkommens. Insgesamt sendet die stark wachsende indische Mittelschicht starke Absatzimpulse in die Konsum- und Investitionsgütersparten. Die in- und externen Nachfrage- und Absatzerwartungen liegen bei der betrieblichen Investitionsentscheidung im Fokus der Unternehmen auf dem Subkontinent. Die sehr gute internationale Wettbewerbsfähigkeit des indischen Standorts und die ausgezeichnete Lohnkostenund Bildungskomponente sind für Investoren vergleichbar starke Motive wie eine hohe Marktdynamik, Rechtssicherheit und Cashflow-Entwicklung. Zudem ist Indien gezwungen, durch enorme Infrastrukturinvestitionen bestehende Defizite zu beheben, um zukünftiges Wachstum zu generieren. Somit spielt die Zinsentwicklung eher eine untergeordnete Rolle. Wie entwickelt sich der heimische Aktienmarkt? Das Finanzzentrum Indiens ist Mumbai, das neben den Hauptsitzen der führenden Banken auch die wichtigste Börse des Landes beheimatet: die Bombay Stock Exchange (BSE). Hier wird auch der bedeutendste Leitindex in Indien, der SENSEX, ermittelt. In diesem Aktienkorb werden die 30 größten Unternehmen, die an der BSE gelistet sind, geführt. Von Mitte 2003 an hatte der indische Aktienmarkt einen atemberaubenden Anstieg erlebt. Bis Anfang 2008 hatte sich der SENSEX von auf über Punkten mehr als versiebenfacht. Mit Beginn der Finanzkrise brachen die Kurse massiv ein, der Tiefpunkt wurde im März 2009 bei knapp Punkten erreicht. Danach setzte eine neue Aufholjagd ein, der SENSEX konnte Ende 2010 wieder das vormalige Rekordniveau von rund Punkten erreichen. In der Folge haben die schwelenden EU- und US-Schuldenkrisen die Kursentwicklung auch auf dem indischen Subkontinent weiter maßgeblich beeinflusst. Mit der leichten Entspannung der EU- Krise konnte der SENSEX seit Mitte 2012 einen Aufwärtstrend verzeichnen. Anfang November 2012 notierte er bei etwa Punkten. Wegen der wenig verheißungsvollen globalen und vor allem europäischen Konjunktur sowie des verlangsamten indischen Wachstumstempos ist auf kurze bis mittlere Sicht mit einer anhaltend hohen Volatilität der Börse und mit einer Seitwärtsbewegung zu rechnen. Aufgrund der nach wie vor ungelösten weltweiten Krisen bleibt das Risiko eines Rückschlags allerdings hoch. Welche Möglichkeiten bestehen, Kreditauskünfte einzuholen? Kreditauskünfte über potenzielle Abnehmer, Lieferanten oder Joint-Venture-Partner helfen beim Entscheidungsprozess. Mittlerweile bieten mehrere Agenturen dafür mehr oder weniger umfangreiche Berichte an. Marktführer ist CRISIL Limited, deren mehrheitlicher Gesellschafter die Ratingagentur Standard & Poor s ist. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sich über seine Hausbank bei indischen Banken im Rahmen einer Bankauskunft über seine (potenziellen) Geschäftspartner zu informieren. Kann ein ausländischer Investor in Indien auf eine Bankbeziehung zu einer indischen Bank verzichten? Generell ist es für einen ausländischen Investor nicht erforderlich, ein Bankkonto in Indien zu unterhalten. Insbesondere der Kauf von Aktien kann auch von Deutschland aus erfolgen. Innerhalb des Landes tätige Unternehmen haben allerdings in der Regel ein Lokalwährungskonto für indische Rupien (INR). Einen Überblick über die Voraussetzungen zur Kontoeröffnung gibt etwa die Broschüre»Finanzregularien Indien«der Landesbank Baden- Württemberg (LBBW). Wie ist die Kreditvergabe durch indische Banken geregelt? In der Regel vergeben indische Banken vor allem Kredite in Landeswährung. Konvertierbare Fremdwährungen wie der Euro können von indischen Banken ebenfalls als Kredit vergeben werden, allerdings nur unter strengen Auflagen. Die Kreditvergabe an ein indisches Unternehmen in Fremdwährung ist beispielsweise an den Import von Gütern aus dem Ausland in dieser Währung gebunden, die in der Regel als Trade Credit oder External Commercial Borrowing (ECB) bezeichnet werden. 14 INDIENCONTACT

5 Regionen und Wirtschaftsstandorte 100 FRAGEN 100 ANTWORTEN Welche Bedeutung haben Euler-Hermes-gedeckte Kredite? Die Exportkreditgarantien der Bundesrepublik Deutschland spielen unverändert eine wichtige Rolle bei der Absicherung und Finanzierung von Exporten in den indischen Markt. Dies gilt unter anderem auch für Lieferantenkredite, bei denen aktuell auf Antrag Deckungen wirtschaftlicher und politischer Risiken bis zu 95 Prozent möglich sind. Voraussetzung für eine Deckung des Bundes ist, dass Euler Hermes eine ausreichende Kreditprüfung des indischen Bestellers durchführen kann bzw. aussagefähige Unterlagen (Bilanzen etc.) vorliegen. Wichtige Kriterien sind dabei die Finanzkraft und das Management des Bestellers. Klassische Bestellerkredite kommen in der Regel bei Projekten ab ein bis zwei Millionen Euro vor, da hier umfangreiche Einzelkreditverträge mit dem indischen Besteller verhandelt werden müssen. Wie können Forderungen abgesichert werden? Im Exportgeschäft von Deutschland nach Indien erfolgt die Absicherung oft durch die Eröffnung von in der Regel von einer deutschen Bank bestätigten Sicht- oder Nachsicht-Akkreditiven aus Indien. Dabei sind Finanzierungslaufzeiten von bis zu 35 Monaten denkbar. Außerdem besteht die oben genannte Möglichkeit einer Ausfuhrdeckung durch den Bund oder auch einer Absicherung des wirtschaftlichen und politischen Risikos durch private Kreditversicherer mit den marktüblichen Selbstbehalten für den Exporteur. Die Forderungen an den Besteller (Lieferantenkredite) können grundsätzlich auf Basis einer Banksicherheit oder einer Kreditversicherung an eine Bank im Wege der sogenannten Forfaitierung verkauft werden. Bei Euler-Hermesgedeckten Bestellerkrediten übernimmt die finanzierende Bank den Selbstbehalt aus der Finanzkreditdeckung. Können Projekte über internationale Finanzinstitute finanziert werden? Ein häufig gewählter Weg einer Finanzierung durch internationale Finanzinstitute erfolgt über eine Handelsfinanzierung mit konkretem Bezug zu dem zu Grunde liegenden Liefergeschäft. Die Absicherung des Liefergeschäftes erfolgt über ein von einer indischen Bank eröffnetes Akkreditiv. Hierzu wird der indischen Bank eine passende Finanzierung in Fremdwährung gewährt, die diese an ihren indischen Kunden weitergibt. Die Finanzierung wird in der Regel unter einem bestätigten Nachsicht-Akkreditiv dargestellt, welches eine vollständige Auszahlung an den begünstigten Exporteur per Sicht zulässt und der indischen Bank für den Nach-Sicht-Zeitraum einen Kredit einräumt, oder im Anschluss an bestätigtes Sicht-Akkreditiv, sog.»supplier s credit«oder»buyer s credit«. Die BayernLB oder die LBBW gewähren zum Beispiel auch Finanzierungen direkt an indische Unternehmen, vor allem im Wege von Hermes-gedeckten Bestellerkrediten zur Finanzierung von Exporten ihrer Kunden aus Deutschland. Welche Möglichkeiten der Absatzfinanzierung gibt es? Hauptabsatzfinanzierungsinstrumente sind die oben genannten Sicht- und Nachsichtakkreditive sowie die Lieferanten- und Finanzkreditdeckungen des Bundes. Daneben gibt es in Indien lokale Leasing-Finanzierungen. Die Bedeutung von Leasing- Finanzierungen in Relation zum Gesamtmarkt wird aber eher als gering angesehen. Welche Bedeutung hat die indische Rupie als Handelswährung? Die indische Rupie (INR) spielt im globalen Zahlungsverkehr nur eine sehr untergeordnete Rolle. Dies ist unter anderem in der strengen Devisenkontrolle und der fehlenden freien Konvertierbarkeit begründet. Einschränkungen oder Genehmigungspflichten für Devisentransfers bestehen insbesondere bei Investitionen oder Krediten. Rechnungen mit indischen Partnern werden häufig in Euro oder US-Dollar fakturiert. Zur Absicherung von Währungsrisiken stehen in Indien verschiedene Kurssicherungsprodukte zur Verfügung, inklusive Devisentermingeschäfte. REGIONEN UND WIRTSCHAFTSSTANDORTE Wie ist Indien regional gegliedert? Indien gliedert sich in 28 Bundesstaaten und sieben Unionsterritorien (UT). Es gibt nach wie vor gravierende Wohlstands- und Wachstumsunterschiede zwischen den einzelnen Regionen. Zu den Bundesstaaten beziehungsweise Territorien mit einem vergleichsweise hohen Pro-Kopf-Einkommen zählen Delhi, Goa, Chandigarh, Pondicherry und Maharashtra. Den größten Anteil am BIP erwirtschaftet Maharashtra mit rund 15 Prozent, gefolgt von Uttar Pradesh und Andhra Pradesh (jeweils rund acht Prozent). Wo liegen die wichtigsten Wirtschaftsstandorte? Die wichtigsten Wirtschaftsregionen des Landes lassen sich auf vier Hauptgebiete eingrenzen: Im Norden der Großraum Delhi INDIENCONTACT 15

6 100 FRAGEN 100 ANTWORTEN Regionen und Wirtschaftsstandorte mit Gurgaon, Noida, Ghaziabad und Faridabad, auch National Capital Region (NCR) genannt, im Osten Kolkata, im Süden die Städte Chennai, Bangalore und Hyderabad sowie im Westen des Landes der Großraum Mumbai mit Pune und Ahmedabad. Nach Schätzungen der Deutsch-Indischen Auslandshandelskammer haben sich 42 Prozent der deutschen Unternehmen in Pune und Mumbai angesiedelt, gefolgt von Delhi/Gurgaon und Bangalore, Chennai, Kolkata und Hyderabad. Auf Grund der hohen Konzentration und der zunehmenden Verkehrsproblematik in den Großstädten ist davon auszugehen, dass es die Unternehmen künftig verstärkt in die»kleineren«städte ziehen wird, beispielsweise nach Nashik, Vadodara, Goa, Coimbatore oder Chandigarh. Entwicklungsstand der Bundesstaaten NIP BIP- BIPpro Kopf Wachstum Anteil (US$)* (in %) (in %) Bundesstaaten Goa 1.697,9 36,5 0,5 Maharashtra 1040,8 16,9 15,2 Haryana 952,6 17,0 3,8 Gujarat 874,5 6,4 6,6 Tamil Nadu 853,1 12,8 7,8 Kerala 807,2 17,9 4,0 Sikkim 790,7 17,6 0,1 Himachal Pradesh 752,7 12,9 0,8 Uttrakhand 722,7 15,5 1,2 Punjab 705,4 10,4 3,0 Andhra Pradesh 645,3 14,7 8,2 Karnataka 627,7 14,9 5,6 Nagaland 627,4 8,4 0,1 Tripura 610,6 13,5 0,2 Mizoram 609,4 18,8 0,1 Meghalaya 588,4 12,8 0,2 Arunachal Pradesh 576,1 13,7 0,1 West Bengal 517,2 15,9 6,6 Chhattisgarh 447,8 15,3 1,6 Rajasthan 438,6 13,8 4,5 Jammu & Kashmir 437,1 14,7 0,8 Orissa 406,4 16,0 2,7 Madhya Pradesh 371,4 21,1 3,8 Manipur 367,6 10,8 0,1 Assam 346,8 11,0 1,4 Jharkhand 346,0 13,0 1,6 Uttar Pradesh 273,5 13,7 8,4 Bihar 230,7 25,2 3,1 Unionsterritorien Delhi 1.798,5 18,7 3,8 Chandigarh 1.650,6 14,0 0,3 Pondicherry 1.230,9 6,2 0,2 Andamanen & Nicobar 808,5 10,4 0,1 Dadra & Nagar Haveli k.a. k.a. k.a. Daman & Diu k.a. k.a. k.a. Lakshadweep k.a. k.a. k.a. Gibt es regionale Branchenschwerpunkte? Ein Großteil der Kraftfahrzeug- und Zulieferindustrie hat sich in Pune nahe Mumbai, in Chennai, Bangalore sowie in der Hauptstadtregion angesiedelt. Die IT-Industrie konzentriert sich nach wie vor stark in Bangalore und Hyderabad. Banken und Finanzdienstleiser finden sich häufig in Mumbai. Die Regierung unterstützt den Ausbau der Chemiebranche und investiert in den Bau von Petrochemieparks (Petroleum Chemicals and Petrochemicals Investment Region (PCPIR). Bislang wurden PCPIR in den Bundesstaaten Andhra Pradesh, Gujarat, Westbengalen und Orissa genehmigt. Ende August gab die indische Regierung bekannt, dass auch der Bundesstaat Tamil Nadu einen Chemiepark erhalten wird. Indiens See- und Flughäfen haben eine anziehende Wirkung für die Transport- und Logistikbranche. Etwa 95 Prozent des Außenhandels werden über die indischen Seehäfen abgewickelt. In den zwölf großen und 187 kleineren Häfen des Landes werden vor allem Öl, Eisenerz und Kohle sowie zunehmend auch Container umgeschlagen. Die größten Häfen finden sich in Kandla, Mumbai, Mormugao und Kochi, Kolkata, Vizag und Chennai. In Vallarpadam im Bundesstaat Kerala wurde im vergangenen Jahr der erste internationale Containerumschlaghafen das Landes eröffnet. Es gibt landesweit elf internationale sowie 98 nationale Flughäfen. Die wichtigsten Airports befinden sich in Delhi, Mumbai, Chennai, Bangalore, Kolkata und Kochi. Die Flughäfen von New Delhi und Mumbai wickeln zusammen die Hälfte des zivilen Luftverkehrs in Südasien ab. Rund 70 Prozent des indischen Warenverkehrs erfolgen einem Bericht von Germany Trade and Invest zufolge über den Verkehrsträger Straße. Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Nutzfahrzeuge liegt bei rund 35 Stundenkilometern. Grund: Das indische Straßennetz ist in großen Teilen mangelhaft, rund 40 Prozent des Transportaufkommens entfallen auf die gut ausgebauten Schnellstraßen zwischen den größten indischen Wirtschaftszentren, darunter Mumbai, Delhi, Kolkata und Chennai. Der Anteil dieser Verbindungen am gesamten Straßennetz liegt allerdings bei nur knapp einem Prozent. Die überlastete Eisenbahninfrastruktur soll in den nächsten Jahren dem Bericht zufolge ebenfalls ausgebaut werden. Unter anderem sind zwei Frachtkorridore von insgesamt Kilometern Länge geplant. Die von der Regierung geplanten Sonderlogistikzonen (Free Trade and Warehousing Zones FTWZ) bieten Investoren der Logistikbranche Steuer- und Zollvergünstigungen wie die Special Economic Zones (SEZ). Die erste FTWZ wurde Ende 2010 in Mumbai eröffnet. Demnächst soll der Betrieb einer zweiten Sonderlogistikzone nahe New Delhi aufgenommen werden. In den kommenden Jahren sollen drei weitere Parks dieser Art entstehen. Daten für Finanzjahr 2011/12, * Nettoinlandsprodukt (NIP) = BIP minus Abschreibung zu Marktpreisen; Quellen: Indische Zentralbank RBI, Indisches Statistikamt CSO, UNIDOW Financial Intelligence Services, Aufstellung: gtai 16 INDIENCONTACT

7 Markteintritt und Vertrieb 100 FRAGEN 100 ANTWORTEN MARKTEINTRITT UND VERTRIEB Wie wähle ich die passende Produkt-Preisstrategie für meine Produkte? Bevor ein Markteintritt in Indien konkretisiert wird, sollte zunächst geklärt werden, ob der indische Kunde überhaupt Interesse an meinem Produkt hat und welchen Preis er dafür zahlen würde. Um die richtige Produkt-Preisstrategie zu entwickeln, ist eine vorherige Segmentierung der potenziellen Kunden und ihrer Bedürfnisse, Kundenwünsche, Preisgrenzen und der Wettbewerber unerlässlich. Denn um erfolgreich in Indien zu agieren, muss man den indischen Markt verstehen. Allein die schiere Größe und Vielschichtigkeit des Subkontinents machen die Unterstützung und Expertise von Branchenkennern und Indien-Experten besonders bedeutsam. Da Sekundärinformationen kaum aktuell verfügbar sind, kann man bei der Erhebung von belastbaren und verifizierten Marktinformationen nur fallspezifisch und vor Ort durch Primärerhebung vorgehen. Nach der Definition des Zielmarkts und des spezifischen Kundensegmentes für seine Produkte gilt es, eine Einstiegs- und Entwicklungsstrategie zu entwickeln, die dem Wettbewerbsdruck und meist hartem Preiskampf Rechnung trägt. Welche Vertriebsmöglichkeiten gibt es für meine Produkte? Die einfachste Art, den indischen Markt zu bedienen, stellt der direkte Export ohne Partner dar. Hierfür müssen allerdings bereits zahlungswillige Abnehmer im indischen Markt bekannt sein, die in der Lage sind, die Warenrechnung in Fremdwährung zu begleichen. Durch das Wegfallen von Zwischenstufen können auf diese Weise Margen- und Preisgestaltung besser kontrolliert werden. Ein Nachteil dieser Verkaufsvariante ist die mangelnde Beobachtungsmöglichkeit. Außerdem können eigene Absatzchancen ohne Partner nur begrenzt eingeschätzt werden. Die am weitesten verbreitete Variante des Markeintritts deutscher Hersteller in Indien ist der Vertrieb über einen oder mehrere Vertriebspartner. Vorteil dieser Strategie ist, dass die indischen Endabnehmer die Zahlung in einheimischer Währung tätigen können, was zu einer Vergrößerung des Kundenpotenzials führt. Um den Vertrieb bestmöglich zu organisieren und die Zusammenarbeit mit den Distributoren optimal zu gestalten, ist es essentiell, lokale Strukturen zu haben. Dazu zählen beispielsweise ein eigenes Büro, ein Verkaufsteam oder ein Warenlager. Auf diese Weise kann das Geschäft entwickelt werden, man kann das Marketing selbst in die Hand nehmen, mehr über Markt und Kunden lernen, sowie die Mitarbeiter selbst schulen. Denn gerade für hochqualitative Produkte aus INDIENCONTACT Deutschland ist es von besonderer Bedeutung, dass die Mitarbeiter die Produkte entsprechend erklären können. Wie finde ich geeignete indische Distributoren für meine Produkte? Bei der Auswahl eines Partners sollte man sich viel Zeit lassen und Zusagen kritisch auf ihre Realisierbarkeit hin überprüfen. So ist ein flächendeckender Vertrieb aufgrund der geografischen Gegebenheiten praktisch kaum zu gewährleisten und Partner, die dies in Aussicht stellen, versprechen wahrscheinlich zu viel. Ein weiteres Auswahlkriterium sollte sein, dass der Partner selbst bereit ist, in seine Strukturen, wie z.b. Servicekapazität, zu investieren. Letztendlich ist es jedoch unerlässlich, schon während der Partnersuche selbst nach Indien zu reisen, um sicherzustellen, dass der Distributor den eigenen Ansprüchen gerecht wird. Wie kann ich meine Vertriebsmannschaft zu Beginn strukturieren? Für den Vertrieb von service-intensiven Produkten ist ein qualifiziertes Vertriebsteam essenziell. Je nach geografischer Verteilung der potenziellen Kunden sollte man Vertriebsstrukturen in den bedeutenden Ballungszentren aufbauen. Die hierarchisch geprägte Geschäftskultur spiegelt sich auch in der Struktur des Vertriebs wider. Der National Sales Manager (NSM) regelt die strategische Planung, Lenkung und Kontrolle der Vertriebsaktivitäten. Die eigentliche Vertriebsarbeit und der direkte Kundenkontakt werden von den Sales Executives (SE) geschultert, daher ist eine Vielzahl von motivierten und geschulten SE entscheidend für ein erfolgreiches Absatzgeschäft. Abhängig von der Größe des Vertriebsnetzes können in der Zwischenebene Area Sales Manager (ASM) eingesetzt werden, die für Koordination, Überwachung und Troubleshooting zuständig sind, sowie auch übergeordnete Regional Sales Manager (RSM), die administrative und strategische Aufgaben ohne direkten Kundenkontakt erfüllen. Idealerweise sollten aufgrund der abgegrenzten Zuständigkeiten alle Ebenen abgedeckt werden. Wie wichtig ist die Anpassung der eigenen Produkte an den indischen Markt? Um sich das große Potenzial des lokalen Absatzmarktes zu erschließen, sollte man sich möglichst an lokale Gegebenheiten anpassen. Dies wird beispielsweise erreicht, indem man Produkte konkret auf den indischen Bedarf ausrichtet. Auf lange Sicht ist es strategisch sinnvoll, den lokalen Wertschöpfungsanteil zu vergrößern oder komplett in Indien zu beschaffen und zu produzieren, um spe- 17

8 100 FRAGEN 100 ANTWORTEN Unternehmensgründung und Geschäftsverhandlungen ziell die Preisgrenzen der Kunden einzuhalten. Da importierte Produkte aufgrund von hohen Einfuhrzöllen oft teurer sind als die von asiatischen Wettbewerbern, ist neben der Lokalisierung auch eine Anpassung der Produktpalette eine Option. Die Einführung eines qualitativ hochwertigen Basisprodukts mit modularen Erweiterungsmöglichkeiten ist zum Beispiel eine gute Möglichkeit, ein breiteres Kundensegment zu gewinnen und gleichzeitig seine Premiumprodukte zu vertreiben. Die in Indien gesammelten Erfahrungen kann man häufig auch zur Erschließung anderer Schwellenländer nutzen. Wie wichtig sind Kundennähe und Service? In Indien ist Service etwas Alltägliches, weshalb jeder Inder beim Kauf eines qualitativ hochwertigen Produktes sowie nach dem Erwerb gewohnt ist, einen entsprechenden Kundenservice zu erhalten. Daher ist Service beim Verkauf verhältnismäßig hochpreisiger Produkte in Indien kein zusätzlicher Bonuspunkt, sondern ein Muss, um den Kunden von Produkt, Qualität und Legitimität des Preispremiums zu überzeugen. Es stellt sich folglich die Frage, wie man seinen Kunden flächendeckenden (After-Sales-)Service in guter Qualität garantieren kann. Kundennähe spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Neben räumlicher Ausdehnung sind es auch die Unterschiede in Kultur und Religion, Mentalität und Sprache, die physische Kundennähe zu einem wichtigen Kriterium machen und beim Aufbau von eigenen Büros plus Vertriebs- /Servicepartner beachtet werden müssen. Was ist beim Aufbau einer Produktion zu beachten? Um in Indien Land zu erwerben oder eine Fertigungsstätte zu errichten, muss eine Vielzahl von rechtlichen und bürokratischen Hürden überwunden werden. Daher ist es wichtig, dass der Schritt zur eigenen Produktion gut vorbereitet, durch qualifiziertes und erfahrenes Personal begleitet und ständig kontrolliert wird. Der Produktionsstandort sollte sich optimal in das vorhandene Vertriebs- und Logistikkonzept einfügen. Bei einem Produktionsstättenaufbau kann man von einem Planungshorizont von circa 1,5 Jahren ausgehen. Jedem Bauherren ist unbedingt zu raten, bei allen Schritten exakte, fast penible Angaben über die Ausführung der Bautätigkeiten und die Spezifikation des Baumaterials zu geben und diese kontinuierlich nachzuhalten. Staatliche Genehmigungen sollten rechtzeitig eingeholt werden. Ungeplanten Verzögerungen kann durch ständigen Kontakt zu jeweiligen Behörden vorgebeugt werden, aber dennoch sollte Bauverzug eingeplant werden, da dies eher die Regel als die Ausnahme darstellt. Beim Aufbau und Start der eigentlichen Produktionsanlage empfiehlt es sich, Angestellte der Muttergesellschaft hinzuzuziehen, um Testläufe, Produktionsstart und entsprechende Qualitätssicherungen zu organisieren und zu begleiten. UNTERNEHMENSGRÜNDUNG UND GESCHÄFTSVERHANDLUNGEN Was muss bei der Gründung eines Unternehmens grundsätzlich beachtet werden? Bei der Unternehmensgründung in Indien muss zunächst entschieden werden, ob die Gründung allein oder mit einem indischen Partner als Gemeinschaftsunternehmen erfolgen soll. In den meisten Wirtschaftssektoren sind mittlerweile 100 Prozent eigene Tochtergesellschaften von Ausländern in Indien erlaubt. Es gibt aber noch einige Sektoren, wie Medien, Versicherungswirtschaft und den Multibrand-Einzelhandel, in dem Unternehmensgründungen nur gemeinsam mit indischen Partnern erlaubt sind. Die Regelungen hierzu werden in der sogenannten Foreign Direct Investment Policy ständig von der Regierung überprüft und neugefasst. Sodann muss überlegt werden, ob nur eine Repräsentanz (Liaison Office), eine unselbstständige Niederlassung (Branch Office) oder eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung gegründet werden soll. Verbindungsbüros und unselbstständige Zweigniederlassungen können dann sinnvoll sein, wenn die Erschließung des indischen Marktes erst einmal vorbereitet und vorsichtig beobachtet werden soll. Die typische Gesellschaftsgründung für Vertrieb und Produktion in Indien erfolgt über eine Private Limited Company, die der deutschen GmbH ähnlich ist. Die Gründung der Private Limited Company ist ein sehr formaler Akt, bei dem zahlreiche Formalitäten eingehalten werden müssen. Die Gründung dauert üblicherweise etwa drei Monate. Die Geschäftsführung obliegt einem Board of Directors. Zusätzlich ist ein Company Secretary einzustellen, der das Führen der Bücher und der Protokolle übernimmt sowie die Überwachung der Registrierungsvorschriften. Worauf sollte man bei Gemeinschaftsunternehmen mit indischen Partnern besonders achten? Während Großunternehmen fast durchgängig die Möglichkeit nutzen, eine zu 100 Prozent eigene Tochtergesellschaft in Indien zu gründen, wählen mittelständische Firmen häufig die Form eines Joint Ventures, um auf dem indischen Markt Fuß zu fassen. Ausschlaggebend hierfür ist insbesondere, dass die finanziellen und personellen Ressourcen bei kleineren und mittleren Unternehmen häufig begrenzt sind, so dass es regelmäßig keine Alternative zu einem lokalen Partner gibt. Außerdem bringt der indische Partner die ansonsten lediglich schwer zu erlangende Marktkenntnis sowie den indischen Unternehmergeist mit in die neue Gesellschaft ein. Unbedingt sollte jeder ausländische Unternehmer vor der Aufnahme ernsthafter Verhandlungen sowie vor der Preisgabe eigener sensibler Informationen einen umfassenden Backgroundcheck des Partners und eine Kreditauskunft durchführen lassen. Dies wird sowohl von Rechtsanwälten und Wirtschaftsprüfern als auch von Auskunfteien und schließlich auch von den Außenhandelskammern angeboten. So manche unerwartete und ernüchternde Tatsache über den vermeintlichen»traumpartner«ist auf diese Weise schon ans Tageslicht gelangt. Sodann muss ein guter Joint-Venture-Vertrag verhandelt werden. Hier werden sämtliche Rechte und Pflichten der Partner, die Ziele des Joint Ventures, die Entscheidungsbefugnisse der Partner und die Willensbildung innerhalb der Gesellschafterrunde festgelegt. Generell gehören ein gemeinsam fest vereinbarter Businessplan und Exit-Szenarien mit entsprechenden Vertragsbeendigungsregelungen zu einer Joint-Venture-Gründung. 18 INDIENCONTACT

9 Recht und Steuern 100 FRAGEN 100 ANTWORTEN Welchen Verhandlungsstil bevorzugen indische Geschäftspartner? Britische Wurzeln in Recht und Verwaltung führen nicht dazu, dass die Wirtschaft»britisch«funktioniert. Indien ist in geschäftlichen Angelegenheiten»tiefer Orient«. Es muss geschickt, lange und hart verhandelt werden. Nur hart errungene Zugeständnisse zählen wirklich. Dabei ist die Kommunikation oftmals schwierig. Gefahren drohen bei sprachlichen Missverständnissen. Außerdem bedeutet in vielen Fällen ein indisches»yes«noch lange nicht»ja«. Aus Höflichkeit können viele Inder nicht»nein«sagen, sind flexibel und sehen überall Lösungen. Sie sind oft grenzenlos optimistisch. Auch die beliebte Redewendung»no problem«heißt in vielen Fällen nur»ich will Zeit gewinnen, ich denke nach. Ich weiß noch nicht, was ich tun soll.«offene Kritik ist vielerorts verpönt. Allerdings schwanken Verhandlungsstil und -kultur von Region zu Region und in den verschiedenen Altersgruppen der Manager sehr. Für Geschäftsgespräche sollte man sich in allen Dingen viel Zeit nehmen. Wie kommen deutsche Manager mit der Flexibilität indischer Manager am besten zurecht? Sie sind nahezu grenzenlos flexibel und sehen überall Lösungen. Indische Geschäftspartner sind meist extrem optimistisch. Dies gilt leider auch für die Einhaltung von Fristen.»Indian Standard Time«oder besser bekannt als»indian Stretchable Time«bedeutet: Die Uhren gehen nach. Dies bedeutet auch, dass im Arbeitsleben Fristen häufig nicht eingehalten werden. Dieser Kulturunterschied macht sehr klare Absprachen von zeitlichen Erwartungen notwendig. Deutsche Manager sollten hier die eigene Kultur nicht verleugnen und sehr früh und sehr klar deutlich darauf hinweisen, dass zeitliche Vorgaben zwingend (»of the essence«) sind und nicht ständig neu verhandelt werden können. Deutliche Hinweise auf eigene Verpflichtungen gegenüber anderen Geschäftspartnern, die auf Waren oder Dienstleistungen warten, sind sicherlich notwendig. Auch sollte deutlich gemacht werden, dass die Flexibilität nur sehr eingeschränkt besteht, wenn beispielsweise Aufsichtsratsbeschlüsse der deutschen Gesellschaft den Geschäftsführern hinsichtlich ihrer Indienaktivitäten einen begrenzten Rahmen vorgeben. Dies wird häufig von den typischen indischen Familienunternehmern übersehen. Wie verhält man sich bei Nachverhandlungen (vermeintlich) feststehender Vertragsergebnisse? Zunächst einmal ist es wichtig, Vertragsergebnisse tatsächlich in feste Verträge zu fassen und nicht nur in den in Indien so beliebten Absichtserklärungen (Letter of Intent, Memorandum of Understanding, Heads of Agreement). Verträge müssen klar als solche bezeichnet und dann am besten auf stamped paper feierlich ausgefertigt werden. Mit dem Stamping wird auch die sogenannte Stempelsteuer bezahlt, so dass dann ein Vertragsdokument auch vor Gericht als Beweis vorgelegt werden kann. Keinesfalls sollte man auf der Basis von mündlichen Absprachen, sogenannten Handshake-Agreements, zusammenarbeiten. Bei Nachverhandlungen hilft oft eine gewisse Sturheit. Manchmal hilft»aussitzen«, aber in vielen Fällen müssen Gespräche geführt werden. Ständige persönliche Kontakte mit den Geschäftspartnern sind eine essenzielle Grundlage des Indiengeschäfts Geschäfte in Indien werden»unter Freunden«gemacht. RECHT UND STEUERN Welche wesentlichen rechtlichen Neuregelungen traten seit Beginn 2012 in Indien in Kraft? Sehr überraschend und unerwartet wurden große Reformen von der indischen Regierung im September 2012 angekündigt. Der Press Note No. 5/12 erlaubt bis zu 51 Prozent ausländische Beteiligung in den indischen Multi-Brand-Einzelhandel (Multi Brand Retail Trading (MBT) Markt mit vorheriger Genehmigung der Regulierungsbehörde (FIPB). Weitere Voraussetzung sind unter anderem eine ausländische Investitionssumme von mindestens 100 Millionen US-Dollar, mindestens 30 Prozent des Material- Warenbedarfs müssen von den indischen Kleinunternehmen bezogen sein und die Einzelhandelsmärkte dürfen nur in Städten mit einer Einwohnerzahl von mehr als einer Million Menschen eröffnet werden. Auch der Bereich Einzelhandel (Single Brand Retail) wurde Anfang des Jahres 2012 für 100-prozentige ausländische Investitionen geöffnet und die Lokalisierungsregelungen wurden ebenfalls im September 2012 (Press Note No. 4 Series 2012) gelockert. In den Bereichen Luftfahrt und Energiebörsen wurden ausländische Investitionen bis zu einer 49-prozentigen Beteiligung geöffnet. Die ausländische Beteiligung wurde von 49 auf 79 Prozent im Bereich Sendeanstalten erhöht. Die oben erwähnten Reformen sind ein willkommener Schub für die indische Wirtschaft. Zum 1. Juli 2012 sind umfangreiche Änderungen im Bereich der Dienstleistungsteuer (Service Tax) in Kraft getreten. Bislang INDIENCONTACT wurde die Service Tax (aktuell effektiv 12,36 Prozent) nur auf bestimmte, positiv gelistete Dienstleistungen erhoben. Seit Juli 2012 wird die Service Tax nun auf alle Dienstleitungen erhoben, die nicht ausdrücklich in einer Negativliste geführt sind. Dieser Schritt bedeutet eine Vereinfachung gegenüber der früheren Rechtslage, die bereits ohnehin die meisten Dienstleistungen der Besteuerung in Indien unterworfen hat. Neu gefasst wurden auch die Bestimmungen zur Steuerpflicht beim Im- und Export von Dienstleistungen. Im Bereich Income Tax hat der indische Gesetzgeber zum 1. April 2012 beschlossen, Veräußerungsgewinne aus dem Verkauf ausländischer Gesellschaften, deren Vermögen im Wesentlichen in Form von in Indien belegten Wirtschaftsgütern besteht, zu besteuern. Die Regelung gilt rückwirkend bis ins Jahr 1962 (!). Damit versucht der indische Staat einem Urteil des indischen Supreme Courts im Fall Vodafone die Grundlage zu entziehen. Das Gericht hatte eine Steuerpflicht der Veräußerung von Anteilen an einer Auslandsholding mit Beteiligungen in Indien abgelehnt. Allein durch dieses Urteil hätte der indische Staat erhoffte Steuermehreinnahmen von mehreren Milliarden Euro aus der Haushaltsplanung streichen müssen. Die nun erfolgte Reaktion wird weithin kritisiert und ist nicht geeignet, die Rechtssicherheit für ausländische Investoren zu fördern. Nach wie vor ein Hauptthema in der Beratung ist die steuerliche Compliance ausländischer Unternehmen in Indien. Es ist daran zu erinnern, dass Umsätze 19

10 100 FRAGEN 100 ANTWORTEN Recht und Steuern deutscher Unternehmen aus Dienstleistungen und Lizenzen in Indien einer Quellensteuer von zehn Prozent unterliegen. Diese erhöht sich bereits seit 1. April 2010 nach nationalem indischen Recht auf 20 Prozent, sofern das deutsche Unternehmen nicht für steuerliche Zwecke in Indien registriert ist. Zusätzlich muss das deutsche Unternehmen seit 1. April 2012 eine steuerliche Ansässigkeitsbescheinigung des deutschen Finanzamtes vorlegen. Es ist die Einhaltung der Reihenfolge wichtig: Steuerregistrierung Leistungserbringung aus Deutschland Rechnungsstellung nach Indien unter Ausweis der Steuerregistrierung zusammen mit der Kopie einer Ansässigkeitsbescheinigung. Der Kunde zahlt auf die Rechnung um zehn Prozent gekürzt und übersendet einen Nachweis über den Steuereinbehalt. Mit dieser Bescheinigung bringt das deutsche Unternehmen die einbehaltene Steuer in Deutschland zur Anrechnung und gibt eine ordnungsgemäße Steuererklärung über die versteuerten Einkünfte in Indien ab. Wichtig sind die frühzeitige Steuerregistrierung und das Nachhalten bei den indischen Kunden. Die Kunden müssen von vornherein darauf hingewiesen werden, Quellensteuerbescheinigungen vorzulegen mitsamt einer Zuordnung der einbehaltenen Beträge zu den gestellten Rechnungen. Andernfalls entsteht regelmäßig Chaos und das deutsche Unternehmen verschenkt Geld. Sind Urheber-, Patent- und Markenrechte in Indien sicher? Indien ist gemessen an der Zahl der Verletzungsfälle deutlich sicherer als die meisten anderen asiatischen Länder, insbesondere China. Grundsätzlich gilt aber, dass bestehende Schutzrechte auch in Indien eingetragen werden sollten. Ohne Anmeldung oder Registrierung eines Rechts ist seine Durchsetzung im Verletzungsfall kaum erfolgversprechend. Erfindungen können in Indien als Patent angemeldet werden. Sowohl die lokale Anmeldung als auch die Erstreckung einer internationalen Anmeldung nach Indien ist möglich. Prioritäten aus einer nationalen Anmeldung können in Indien geltend gemacht werden. In einem noch nicht abgeschlossenen Verfahren soll der Pharmakonzern Bayer verpflichtet werden, erstmals eine Zwangslizenz für ein Medikament zu erteilen. Es wird derzeit beobachtet, wie sich das Verfahren weiter entwickelt. Es wird jedoch nicht generell angenommen, dass sich hieraus ein negativer Trend für Schutzrechte entwickelt. Das indische Recht kennt keinen Gebrauchsmusterschutz (beschleunigte Anmeldung einer technischen Erfindung), erlaubt aber die Registrierung von Geschmacksmustern (Schutz von Form und Design). Möglich und der Erfahrung nach für jeden Investor zwingend notwendig ist eine lokale Markenanmeldung. Bestehende internationale Markenregistrierungen können allerdings bislang nicht nach Indien erstreckt werden. Das indische Urheberrecht schützt vor allem Werke der Literatur, Musik oder Architektur. Die Eintragung eines schutzfähigen Werkes ist möglich, aber keine unbedingte Schutzvoraussetzung. Ein Mindestschutz entsteht bereits automatisch mit Schaffung des Werkes. Eine Eintragung erleichtert aber die Beweisführung im Streitfall. Welche Möglichkeiten gibt es, Rechte am geistigen Eigentum durchzusetzen? Dem Rechteinhaber steht im Verletzungsfall ein Anspruch auf Schadensersatz und Unterlassung zu. Die Höhe des zugesprochenen Schadensersatzes ist jedoch vergleichsweise gering und das Vorgehen der indischen Behörden gegen Produktfälscher könnte engagierter sein. Seit Ende 2007 besteht in Indien die Möglichkeit zur Stellung eines Antrags auf Grenzbeschlagnahme. Der indische Zoll wird in diesem Fall automatisch die Einfuhr von Produkten stoppen, die nach Prüfung bestimmter mitgeteilter Merkmale als gefälscht identifiziert werden. Strafrechtliche Sanktionen erschöpfen sich meist in der Verhängung vergleichsweise niedriger Geldstrafen. Ihre abschreckende Wirkung ist gering. Gibt es weitere Möglichkeiten, den Schutz geistigen Eigentums zu sichern? Gerade für den Fall einer Auftragsfertigung in Indien kann darauf geachtet werden, sensible Kernkomponenten nicht dort zu fertigen, sondern als»black Box«aus Deutschland zuzuliefern. Dies gilt auch, wenn die Produktion in Indien in einem Joint Venture stattfindet. Vor der Überlassung sensibler Daten und Informationen (oder Mustern) sollten Geheimhaltungserklärungen abgeschlossen werden. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang, dass Vertragsstrafen nach indischem Recht nur eingeschränkt vereinbart werden können. Was ist für eine erfolgreiche Durchsetzung von Ansprüchen vor indischen Gerichten zu beachten? Grundsätzlich gilt, dass es vermieden werden muss, Ansprüche vor indischen Gerichten zu erstreiten. Zwar herrscht in Indien Rechtssicherheit, die Verfahrensdauer ist jedoch nicht akzeptabel. Vereinbarungen mit indischen Parteien sollten daher stets eine Schiedsklausel enthalten, nach der das Verfahren beispielsweise gemäß den Verfahrensregeln der International Chamber of Commerce in New Delhi durchzuführen ist. Als anzuwendendes materielles Recht sollte das am Schiedsort geltende Recht vereinbart werden (hier: indisches Recht). Ansonsten kann es schwierig und teuer werden, die notwendige Expertise für die Verhandlungsführung zu beschaffen. In Indien ergangene Schiedssprüche werden in den Mitgliedsstaaten der New Yorker Konvention von 1958 anerkannt und vollstreckt. Ebenso werden die ausländischen Schiedsgerichtsentscheidungen in Indien anerkannt und vollstreckt. Welche Besonderheiten sind bei der Rechnungslegung zu beachten? Jede indische Gesellschaft, unabhängig von der Größe, muss durch einen indischen Wirtschaftsprüfer testierte Bilanzen vorlegen. Das indische Steuerjahr (1. April bis 31. März) bestimmt den Zeitraum, für den eine indische Gesellschaft die Steuerbilanz zu erstellen hat. Die Bilanz nach indischem Handelsgesetzbuch kann zu abweichenden Perioden erstellt werden. Eine Umstellung des Steuerjahres ist nicht möglich. In der Regel wird des Weiteren eine Überleitung von der indischen Rechnungslegung auf die Bilanzregeln der Muttergesellschaft erstellt. Es bestehen generell nur recht wenige Abweichungen zwischen indischen Bilanzregeln und zum Beispiel dem deutschen HGB. Die Abweichungen betreffen besonders den Bereich der steuerlich zulässigen Abschreibungen. Es ist geplant, das India-GAAP schrittweise durch die Regeln des IFRS zu ersetzen. So wurden ab 1. April 2011 Regelungen des IFRS als Rechnungslegungsstandard für Unternehmen vom öffentlichen Interesse, börsennotierte Unternehmen, Banken und Versicherung übernommen. Wobei 20 INDIENCONTACT

11 Personalführung und Kommunikation 100 FRAGEN 100 ANTWORTEN immer noch Klärungsbedarf zu der Definition von Unternehmen von öffentlichem Interesse besteht. Steuerlich steht aufgrund der hohen Steuersätze das Thema Verrechnungspreise in Indien im Mittelpunkt. Es besteht insbesondere die Pflicht, alle Transaktionen mit verbundenen Unternehmen gesondert aufzuzeichnen und als Teil der jährlichen Steuererklärung darzustellen. Vorgeschrieben ist das kontinuierliche Vorhalten einer umfassenden Verrechnungspreisdokumentation mit Berechnung des Fremdvergleichspreises. Im Bereich Verrechnungspreise besteht seit 1. Juli 2012 die Möglichkeit, sogenannte Advance Pricing Agreements (»APA«) mit der indischen Finanzverwaltung abzuschließen. Sie sollen Rechtssicherheit für die Ermittlung der Fremdvergleichspreise schaffen, also der Preise, die verbundene Unternehmen einander grenzüberschreitend berechnen. Ob es sich um ein erfolgreiches Instrumentarium handeln wird, bleibt abzuwarten. Seit August 2012 existieren zumindest die ersten Ausführungsbestimmungen. Wie hoch sind die Steuerbelastungen für ein Unternehmen? In Indien ansässige Gesellschaften unterliegen mit ihrem Welteinkommen einer Körperschaftsteuer von 30 Prozent (effektiv nach Zuschlägen 32,45 Prozent). Dies gilt unabhängig davon, ob und wieweit sie ausländisch investiert sind. Zusätzlich unterliegen Dividendenzahlungen einer zusätzlichen Besteuerung von effektiv 16,22 Prozent auf den ausgeschütteten Dividendenbetrag. Steuerpflichtiger ist insoweit ebenfalls das ausschüttende Unternehmen. Die neue geführte Personengesellschaft (LLP) wird mit effektiven 30,9 Prozent besteuert. Steuererleichterungen existieren in erster Linie für exportorientierte Produktionsunternehmen. Ausländische Unternehmen unterliegen der Besteuerung in Indien, falls durch ihre Tätigkeit in Indien eine Betriebsstätte entsteht. Der Betriebsstättengewinn wird mit 40 Prozent besteuert (effektiv nach Zuschlägen 42,02 Prozent). Das deutsch-indische Doppelbesteuerungsabkommen regelt im Einzelnen die Voraussetzungen für die Entstehung einer Betriebsstätte und die Möglichkeiten der Freistellung des Betriebsstättengewinns in Deutschland. Quellensteuern werden in erster Linie auf Lizenz- und Zinszahlungen sowie auf Vergütungen für technische Dienstleistungen erhoben. Darüber hinaus sind auch Gewinne aus der Veräußerung von in Indien belegenem Vermögen steuerpflichtig (hierunter fallen auch Anteile an indischen Gesellschaften). Wie werden Repräsentanzen besteuert? Die Repräsentanz ist einkommensteuerlich neutral. Grund ist, dass sie keine Geschäftstätigkeit entwickeln darf, sondern sich vor allem auf Markterkundungen beschränken muss. Bei wirksamer Beschränkung auf die erlaubten Tätigkeiten erzielt sie keine Einkünfte und löst keine Betriebsstätte, mithin keine Besteuerung des Stammhauses, in Indien aus. Dennoch sind die Repräsentanzen verpflichtet, eine Einkommensteuererklärung in Indien abzugeben. PERSONALFÜHRUNG UND KOMMUNIKATION Was ist vor einer Entsendung nach Indien besonders wichtig? Jede Entsendung ist für die Entsandten und ihre Familien eine besondere Lebenssituation. Ein Schritt ins Unbekannte, eine Umstellung für die ganze Familie. Die Entsendung nach Indien bildet keine Ausnahme. Das Besondere hier ist, dass uns aus europäischer Sicht die dortige Kultur im Allgemeinen fremder erscheinen mag als manch andere. Unbedingte Voraussetzung für einen erfolgreichen Aufenthalt ist, sich auf das Land einzulassen. Die Anpassungsfähigkeit, die jede Auslandstätigkeit erfordert, sollte stark ausgeprägt sein, wenn man sich auf dem Subkontinent für einige Jahre niederlassen will. Indien lässt niemanden gleichgültig. Die ganze Familie sollte sich durch Filme, Literatur, wenn möglich einen Besuch und nicht zuletzt durch Gespräche innerhalb des Bekanntenkreises, mit Kollegen der indischen Standorte, mit Menschen, die schon in Indien waren beziehungsweise sich regelmäßig mit Indien beschäftigen (etwa über die Deutsch-Indische Gesellschaft) ein Bild machen. Onlinemedien und Zeitungen bilden ebenfalls eine hervorragende Informationsquelle. Natürlich sollte auch eine Gesundsprüfung sicherstellen, dass das Klima vertragen wird. Indien hat verschiedene klimatische Zonen und die Herausforderungen unterscheiden sich, je nachdem, ob man sich in Mumbai mit einem tropischen Klima oder in Delhi mit einem trockeneren Klima aufhält. Alle Entsandten, die ihren Aufenthalt in Indien als erfolgreich, spannend und bereichernd beschreiben, betonen, dass ein genuines Interesse an INDIENCONTACT dem Land, der Energie und Lebendigkeit seiner Einwohner, an seiner Geschichte, den Weltanschauungen, seiner derzeitigen Entwicklung Bedingung für ihre Zufriedenheit war. Indien, das sollte man nicht verschweigen, ist anstrengend übrigens nicht nur für Expatriates. Doch die Reise lohnt sich: Nicht wenige Expats sagen, dass Indien ihre spannendste Station gewesen ist. Wie sollte man sich auf eine Entsendung nach Indien vorbereiten? Ist die Entscheidung getroffen, sollte vor der Entsendung eine interkulturelle Vorbereitung stattfinden. Hier ist zu betonen, dass die ganze Familie vorbereitet werden sollte der Partner/die Partnerin und die Kinder. Etliche Dienstleister haben sich auf das Thema interkulturelle Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Indien spezialisiert. Einige bieten auch Vorbereitungstrainings an, an denen Eltern und Kinder gemeinsam teilnehmen können. Ein Vorbereitungstraining ermöglicht, sich dem Unbekannten zu nähern und die Zahl potenzieller kulturell bedingter Missverständnisse zu verringern. Praktische Hinweise zum Alltagsleben werden gegeben sowie auf berufliche Herausforderungen vorbereitet. Eine fundierte interkulturelle Darstellung der Unterschiede in Verhalten und Denkweisen erleichtert das Verständnis und die Orientierung in allen Kommunikationssituationen, beruflich wie privat. Weil Indien immer viel Unerwartetes bringt, sollte auch in den ersten Wochen und Monaten nach der Ankunft die Möglich- 21

12 100 FRAGEN 100 ANTWORTEN Personalführung und Kommunikation keit einer Begleitung gegeben sein. Diese kann als»expatriation and Integration Coaching«verstanden werden und sollte auch den Partnern und Partnerinnen zugänglich sein. Studien der IHK München haben gezeigt, dass Schwierigkeiten in der Familie beziehungsweise der Wunsch des Partners, zurück in die Heimat zu gehen, bis zu 70 Prozent der Gründe für den Abbruch von Auslandsentsendungen bilden. Die damit verbundenen Kosten, finanziell und menschlich, sind besonders hoch. Dieses Risiko kann durch eine gezielte und professionelle Begleitung gemindert werden. Was ist in der Kommunikation zwischen Deutschen und Indern von Bedeutung? Meistens fällt bei der Fragestellung als erstes ein, dass Deutsche eher direkt kommunizieren und Inder eher indirekt. In vielen Situationen ist der indische Kommunikationsstil in der Tat implizit. Sachverhalte werden z.b. gern umschrieben, gar in ein»rosa Licht«gestellt oder über das Beispiel einer dritten Person nahegebracht. Berühmt sind auch die Antworten, die in Form einer Geschichte gegeben werden, die es dann zu dekodieren gilt. Auch wenn das alles stimmt, sollte nicht unterschätzt werden, dass Inder in bestimmten Situationen sehr direkt werden können. Dies ist dann der Fall, wenn man sich unter Gleichaltrigen im Kollegenkreis unterhält, ggfs. fachlich zu einem Problem»streitet«. Da geht es richtig»zur Sache«, man wird gerne»passionate«, laut und sehr aktiv. Dies zeigt Motivation und Engagement für das Thema und den Ehrgeiz, die allerbeste Lösung zu finden sowie einen guten, vertrauensvollen Teamgeist. Andere Situationen, in denen zum Teil sehr direkt kommuniziert wird, sind beispielsweise in Fällen einer negativen Kritik, wenn die Anspruchs- und Positionsunterschiede stark markiert sind. Etwa in einem Restaurant, wenn man sich beschwert und einer untergeordneten Person die Meinung sagt, um als Kunde seine Enttäuschung auszudrücken. Diese indische Direktheit überrascht manche Deutsche, weil wir eben lernen, der indische Kommunikationsstil sei indirekt und weil wir daran gewöhnt sind, die Unterschiede in Position und Hierarchie eher zu glätten. Hier kommen mehrere interkulturelle Dimensionen zusammen: der Kommunikationsstil, die subjektiv-affektive Kommunikation und die gesellschaftliche Differenzierung. Wichtig ist zu verstehen, dass ein wenn auch für unsere Verhältnisse etwas harscher Ton bei einem negativen Feedback, beim Empfänger erstens die Betroffenheit der anderen Person klar macht, und zweitens die Bedeutung seiner eigenen Arbeit wie auch der zu erreichenden Qualität unterstreicht. Dadurch wird die Bereitschaft einer Verbesserung erhöht und die Wichtigkeit der Leistung betont. Paradoxerweise also ist die emotional ausgedrückte Enttäuschung auch Ausdruck des Respektes für die Person und ihre Arbeit. Absolute Bedingung dafür, dass diese Interaktion im Gleichgewicht bleibt und nicht ins Ungerechte oder Unverschämte rutscht, ist die richtige Dosierung der gezeigten Emotionen und die grundsätzliche Haltung. Zusammenfassend könnte man wie folgt beschreiben: Verärgerte Chefs oder Kunden, die sich sehr emotional ausdrücken und dabei verächtlich oder sehr laut sind, werden gefürchtet aber auf Dauer weder geschätzt noch richtig respektiert. Verärgerte Chefs oder Kunden, die sich emotional ausdrücken, aber dabei noch Respekt zeigen und im Ärger Herr ihrer Emotionen bleiben, werden geschätzt und wenn sie gerecht sind geliebt. Verärgerte Chefs und Kunden, die nicht in aller Deutlichkeit auf Fehler oder Fehlverhalten hinweisen, gehen das Risiko ein, als nicht ganz interessiert oder gar als führungsschwach zu gelten. Die richtige Balance zu finden ist nicht so einfach! Bei jeder Kommunikation mit Indern ist der Kontext einzubeziehen. Man sollte sich immer die Fragen beantworten: Wer ist wer? Wer kennt wen und woher, ggfs. auch aus persönlichen Netzwerken? Welche Rolle könnten persönliche, familiäre Verbindungen spielen? Wie ist die Vorgeschichte zu dieser Situation? Welches sind die Interessenlagen und wie werden die Inhalte davon potenziell beeinflusst? Sich auf eine Sache im Hier und Jetzt zu konzentrieren und all diese Bezüge auszuschalten kann nicht erwünschte Konsequenzen nach sich ziehen. Diese sind dann möglicherweise nicht einfach zu greifen, weil sich nun wiederum der indische indirekte Kommunikationsstil bemerkbar macht. Was ist in der Führung in Indien zu beachten? Indien ist eine Gesellschaft, die sich durch Unterschiede und durch die (Be-)Achtung dieser Unterschiede gestaltet. Hierarchische Unterschiede im Unternehmen werden dementsprechend markiert für unsere europäischen,»zur Gleichheit strebenden«gemüter in einer manchmal befremdlichen Weise. Etwa wenn Mitarbeiter aufstehen, wenn die Chefin oder der Chef den Raum betritt. In unseren Augen wirkt das wie übertriebene Ehrfurcht oder Unterwürfigkeit. Und das wäre in Deutschland sicherlich auch die richtige Interpretation. In Indien indes sollte diese Geste bewertet werden als das, was sie ist: ein Zeichen des Respekts. Ein Lächeln und eine Geste der Einladung, sich wieder hinzusetzen, sind dann passend. Hier wieder machen die innere Haltung und subtile, non-verbale Zeichen den Unterschied. Bei Entscheidungen und Entscheidungsfindungsprozessen sind die Rollen klar verteilt. Die höher gestellte Person sollte die Entscheidung treffen und verantworten. Dies hindert aber Führungskräfte nicht daran, sich vorher Rat und Input von den Team-Mitgliedern einzuholen. Das beste Ergebnis wird sicherlich erreicht, indem man sich einzeln oder in Kleingruppen mit den Fachleuten unterhält. In so einem geschützten Raum werden bessere inhaltliche Aussagen erreicht als in Meetings, wo die Anwesenheit vieler nicht dazu einlädt, sich zu äußern. Diese klare Aufteilung wird von der Mitarbeiterschaft erwartet. Sicherlich kann dabei der eigene Führungsstil praktiziert und die eigene Note vermittelt werden. Ihre indischen Teams werden sich dem sehr gern anpassen. Dennoch wird somit an der grundsätzlichen, kulturell verankerten Erwartung der Führung gegenüber nichts geändert. Eine weitere Erwartung ist auch, dass die Führung die»opportunities to learn«verantwortet. Dazu gehört auch, bei Bedarf das entsprechende Feedback zu geben. Besonders anspruchsvolle Aufgaben und Herausforderungen zu verteilen ist ein Ausdruck des Vertrauens, und damit motivierend. Lernen heißt: Genaue Anweisungen zu erhalten, die Gelegenheit zu bekommen, sie umzusetzen und dann ein zeitnahes Feedback zu erhalten. Daran merkt man, dass das Wort Delegieren sehr unterschiedlich verstanden werden kann. Eine Aufgabe zu delegieren und zu hoffen, dass man von dem Teammitglied nichts hört, bis sie fertig ist, kann in Indien leicht als ein 22 INDIENCONTACT

13 Alltag in Indien 100 FRAGEN 100 ANTWORTEN Zeichen des mäßigen Interesses sowohl für die Mitarbeiter als auch für die Qualität der zu erbringenden Leistung empfunden werden. Besonders bei Themen der Führung aber nicht nur hier sollte darauf hingewiesen werden, dass die IT-Branche eine eigene Branchen-Kultur besitzt. Obwohl sich der indische Kontext in den persönlichen Interaktionen bemerkbar macht, ist hier eine Anlehnung an amerikanische Unternehmenskulturen zu beobachten. ALLTAG IN INDIEN Welche Formalitäten hat ein Expatriate bei seiner Einreise in Indien zu erledigen? Wer in Indien arbeiten will, braucht für die Einreise ein gültiges Visum, das im Vorfeld online beantragt werden muss (den Antrag findet man im Internet unter gov.in/visa). Dabei ist es wichtig, sich vorab zu vergewissern, welche Art des Visums mit welcher Laufzeit auf die eigene Situation zutrifft. Bei Visalaufzeiten von mehr als 180 Tagen bei Arbeits-, Studentenund Forschungs-Visa sowie Visa für medizinische Aufenthalte muss sich jeder Ausländer innerhalb von 14 Tagen nach Ankunft beim Foreigners Registration Officer (FRO) beziehungsweise in den Foreigner Regional Registration Offices (FRRO) registrieren lassen. Hierzu werden unter anderem zahlreiche Fotos, eine Bescheinigung der Adresse, ein Anschreiben der Firma sowie eine Passkopie benötigt. Oft lohnt es sich, eine Agentur mit der Registrierung zu beauftragen. Empfehlenswert ist darüber hinaus die freiwillige Registrierung bei der Krisenvorsorgeliste der Deutschen Botschaft»Elefand«(Elektronische Erfassung Auslandsdeutscher, im Internet unter: https://service.diplo.de/elefandextern/home/registration!form.action). Die Registrierung in der Liste ist sowohl für kurz- als auch für langfristige Auslandsaufenthalte gedacht. Bei Kurzaufenthalten in Indien muss die Registrierung maximal zehn Tage vorher erfolgen. Für welchen Zeitraum werden die Aufenthaltsgenehmigung und die Arbeitserlaubnis gewährt? Ein Arbeitsvisum (Employment Visa, E-Type), das sowohl eine Arbeitserlaubnis als auch eine Aufenthaltsgenehmigung beinhaltet, kann zunächst für maximal ein Jahr beantragt werden. Selbst wenn der Arbeitsvertrag einen Beschäftigungszeitraum in Indien von mehr als einem Jahr ausweist, wird das entsprechende Visum bei Ersterteilung grundsätzlich nicht für einen längeren Zeitraum ausgestellt. Die Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung/Arbeitserlaubnis um jeweils ein weiteres Jahr hat dann in Indien zu erfolgen. Erst nach mehrmaliger Verlängerung und unter bestimmten Begleitvoraussetzungen kann zu einem späteren Zeitpunkt eine längere Aufenthaltsgenehmigung / Arbeitserlaubnis mit maximal fünf Jahren Laufzeit erteilt werden. Welche Visabestimmungen gelten für Indien? In Indien wird zwischen verschiedenen Einreisegründen unterschieden. Visa werden für Touristen, Journalisten, Studenten, Geschäftsreisende, Angestellte oder für sonstige Einreisezwecke ausgestellt. Ein Business-Visum wird bis zu einem Jahr und unter bestimmten Voraussetzungen bis zu fünf Jahren ausgestellt und ermöglicht im Regelfall die mehrmalige Einreise während dieses Zeitraums. Dabei muss der Geschäftsreisende Auskunft über den Reisezweck geben. Ein Einladungsschreiben des indischen Geschäftspartners erleichtert die Visa-Zusage erheblich. INDIENCONTACT Anträge auf Business-Visa werden strengstens geprüft und nur für Aufenthalte für geschäftliche Meetings und Gespräche, investitionsbezogene Reisen und Einkaufsreisen genehmigt. In allen anderen Fällen, z.b. bei Vertragsunterzeichnungen und Beratungen, besonders jedoch bei Projektarbeiten längerer Dauer, ist ein Arbeitsvisum zu beantragen. Wie hoch sind die Lebenshaltungskosten für Expatriates in Indien? Aufgrund der großen regionalen Preisunterschiede sind Pauschalaussagen nicht möglich. In den großen Metropolen des Landes muss man jedoch davon ausgehen, dass die Lebenshaltungskosten eines Expatriates mindestens so hoch sind wie die in einer europäischen Metropole. Allein die monatlichen Mietpreise für Wohnraum mit halbwegs akzeptablem Standard sind enorm und können mit bis zu Euro (3-4-Zimmer-Apartment in Delhi) bzw Euro (3-4-Zimmer-Apartment in Mumbai) zu Buche schlagen. Zusätzlich zu den Mietkosten sind Transportkosten zu berücksichtigen, da der öffentliche Nahverkehr oft keine verlässliche Option darstellt. Fahrservices inklusive Auto, Benzin und Chauffeur können monatlich gemietet werden und kosten zwischen 800 und Euro pro Monat. Die Preise in Restaurants mit internationaler Speisekarte oder indischer Haute Cuisine stehen denen ihrer europäischen Pendants mittlerweile in nichts mehr nach. Auch kommt der Einkauf importierter Lebensmittel sowie sonstiger Waren des alltäglichen Gebrauchs teuer zu stehen, da diese durch Zoll und Transportkosten meist um ein Vielfaches teurer sind als in ihrem Ursprungsland. Wie eröffnet man ein Konto in Indien? Um als Ausländer ein privates Bankkonto eröffnen zu können, benötigt man eine Kopie des Reisepasses sowie ein Passfoto, eine Kopie der FRRO-Registrierung (FFRO = Foreign Regional Immigration Offices) sowie manchmal eine Kopie des Mietvertrages als Adressnachweis. Außerdem muss man unseres Wissens nach einen Arbeitsvertrag vorweisen können; mitreisende Ehepartner können deswegen kein privates Konto eröffnen. Eine Mindesteinlage, in der Regel Indische Rupien, muss hinterlegt werden. Sind die Unterlagen vollständig eingereicht, sollten Scheckheft und Debit-Card in der Regel innerhalb von fünfzehn Tagen eintreffen. Der Prozessaufwand verkürzt und vereinfacht sich erheblich, wenn die Firma für ihre Mitarbeiter Gehaltskonten führt, da diese von der Bank unbürokratischer gehandhabt werden. Welche Auslandskrankenversicherung sollte ein deutscher Expatriate abschließen? In Indien selbst gibt es keine Versicherungspflicht. Auch ausländische Arbeitnehmer können sich jedoch freiwillig bei einer der lokal ansässigen Krankenversicherungen versichern lassen. Die 23

14 100 FRAGEN 100 ANTWORTEN Informationsbeschaffung und Ansprechpartner Kosten für den Basisschutz sind mit rund Euro im Jahr vergleichsweise marginal. Dies deckt jedoch in der Regel lediglich die Kosten für die stationäre Behandlung im Falle eines Unfalls ab nicht jedoch etwaige Vorsorgeuntersuchungen, Arztbesuche oder den Kauf von Medikamenten. Trotz relativ geringer Behandlungskosten empfiehlt sich daher der Abschluss einer privaten Krankenversicherung, die besonders auf längerfristige Auslandseinsätze ausgerichtet ist. Anfallende Kosten werden im Regelfall vom Arbeitgeber übernommen oder bezuschusst. Ob zudem eine Anwartschaft auf die gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland vereinbart oder diese vorübergehend aufgegeben werden kann, sollte im Einzelfall entschieden werden und ist meist abhängig von der Dauer des Indieneinsatzes, der Anzahl der Deutschlandreisen oder der jeweiligen Familiensituation. Es empfiehlt sich die vorherige Konsultation eines Versicherungsspezialisten. Wie ist die medizinische Versorgung in Indien organisiert? Mit europäischen Standards ist die medizinische Versorgung in Indien nur teilweise vergleichbar. Vor allem in ländlichen Gegenden sowie in kleineren und mittleren Städten fehlt es oft an modernen Einrichtungen und gut ausgebildetem medizinischen Personal. In Großstädten sind die medizinischen Standards, besonders in den sich stetig ausbreitenden internationalen Krankenhausketten sowie in spezialisierten Privatkliniken, schon wesentlich höher. Modernes Equipment und gutes, teils im Ausland ausgebildetes medizinisches Personal sind keine Seltenheit. Das Preisniveau für medizinische Versorgungsleistungen liegt dabei immer noch weit unter dem europäischen. Um im Notfall vorbereitet zu sein, sollte man sich bereits im Vorfeld über die passenden Krankenhäuser in nächster Nähe informieren. Die Deutsche Botschaft stellt diesbezüglich über ihren Vertrauensarzt zumindest für Delhi eine Liste mit Empfehlungen bereit. Da medizinische Leistungen nur nach Vorkasse erbracht werden, spielen für Notfälle ausreichende finanzielle Ressourcen wie zum Beispiel Kreditkartenlimits eine wichtige Rolle. Darf man mit dem deutschen Führerschein in Indien Auto fahren? Mit einem deutschen Führerschein kommt man in Indien nicht weit. Man kann sich in Deutschland jedoch einen internationalen Führerschein ausstellen lassen, mit dem man in Indien dann bis zu sechs Monate lang fahren darf. Danach ist ein indischer Führerschein notwendig, für den sowohl ein schriftlicher als auch ein praktischer Test nötig sind. In der Regel weigern sich aber deutsche Arbeitnehmer ohnehin, in Indien selbst Auto zu fahren oder sie bekommen umgekehrt von ihrem Arbeitgeber ans Herz gelegt, dies nicht zu tun. Die chaotischen Verkehrsverhältnisse, der eigenwillige Fahrstil, die schlechten Straßen und die rauen Sitten lassen dies als vernünftig erscheinen. Meist werden daher indische Fahrer angestellt, deren durchschnittliche Gehälter mit rund 200 bis 400 Euro pro Monat zudem auch recht erschwinglich sind. Auch Mietwagen kommen in Indien stets mit Fahrer. Selbst bei den noch recht spärlich gesäten Angeboten ein Fahrzeug zu leasen kann ein Fahrer mit verhandelt werden. INFORMATIONSBESCHAFFUNG UND ANSPRECHPARTNER Wer bietet in Deutschland Informationen zu Indien? Wer sich zu praktischen Fragen des Markteintritts informieren möchte, Kontakte zum deutsch-indischen Business-Netzwerk oder zu verschiedenen Dienstleistern sucht, Büros oder Business- Centre-Leistungen braucht oder sich einfach für Leben und Arbeiten in Indien interessiert, ist im German Centre Delhi.Gurgaon (www.gurgaon.germancentre.com) herzlich willkommen. Dazu können entweder das lokale Team in Gurgaon oder die Teams in München und Stuttgart kontaktiert werden. Weitere Ansprechpartner für Unternehmen sind die Industrieund Handelskammern (IHK) in Deutschland (www.dihk.de), von denen einige sogenannte India Desks eingerichtet haben und Veranstaltungen zu Indien anbieten. Die IHK sind mit den Delegiertenbüros der Deutschen Wirtschaft und der Auslandshandelskammer (AHK) in Indien eng verknüpft. In Indien firmiert die AHK unter Deutsch-Indische Handelskammer und wird kurz IGCC (Indo-German Chamber of Commerce) oder AHK Indien genannt. Die AHK Indien hat Büros in Bangalore, Chennai, Delhi, Kolkata, Mumbai, Pune sowie eine Vertretung in Düsseldorf. Es besteht ein intensiver Austausch untereinander, so dass Firmen schnelle und kompetente Beratung erhalten (im Internet unter: Germany Trade & Invest (GTAI) veröffentlicht zahlreiche länderspezifische Informationen zu Themen von Recht über Zollfragen bis hin zu Markt- und Branchenstudien, die ständig aktualisiert werden (www.gtai.de). Darüber hinaus bieten auch die Indi- sche Botschaft in Berlin (www.india.diplo.de) sowie die General- und Honorarkonsulate in den verschiedenen Bundesländern auf Ihren Internetpräsenzen ausgewählte Informationen rund ums Thema Indien an und stehen in konkreten Fällen für Auskünfte gern zur Verfügung. Die German-Indian Round Tables (www.girt.de), die in verschiedenen Städten Deutschlands regelmäßig stattfinden, bieten außerdem die Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten in regelmäßigen Abständen über Indien auszutauschen und zu informieren. Was können die deutschen diplomatischen Vertretungen in Indien für deutsche Unternehmen tun? Neben der Deutschen Botschaft in Delhi (www.india.diplo.de) gibt es Generalkonsulate in Bangalore, Chennai, Kolkata und Mumbai sowie ein Honorarkonsulat in Goa. Die Handelsförderungsstelle der Deutschen Botschaft in Delhi und die Wirtschaftsdienste an den Generalkonsulaten sind wichtige Ansprechpartner für deutsche Unternehmen in Indien. Sie beobachten, gestalten und informieren über die Rahmenbedingungen für Handel und Investitionen in Indien, helfen bei der Anbahnung von Geschäftskontakten und machen Lobbyarbeit für deutsche Unternehmensinteressen gegenüber indischen Behörden. Wenn es darum geht, in Schwierigkeiten geratene deutsche Unternehmen im Gespräch mit Regierungsstellen zu unterstützen oder Großprojekte politisch zu flankieren, ist die Deutsche Botschaft der richtige Ansprechpartner. 24 INDIENCONTACT

15 Informationsbeschaffung und Ansprechpartner 100 FRAGEN 100 ANTWORTEN Wer unterstützt bei der Organisation von Geschäftsreisen in Indien? Hauptansprechpartner für einzelne Geschäftsreisende oder - gruppen, aber auch für Wirtschaftsdelegationen ist die Deutsch- Indische Handelskammer. Sie arrangiert zum Beispiel Veranstaltungen, Firmenbesichtigungen und Meetings und organisiert bei Bedarf Transport und Logis. Daneben gibt es viele private Agenturen, die maßgeschneiderte Geschäftsreisen zusammenstellen. Individuelle Auskünfte erteilen außerdem die Deutsche Botschaft in Delhi oder das German Centre Delhi.Gurgaon. Welche Leistungen bietet die Deutsch-Indische- Handelskammer? Die IGCC mit ihren rund Mitgliedern ist die größte deutsche Auslandshandelskammer. Sie unterstützt deutsche Unternehmen, die in Indien Fuß fassen wollen und bietet Firmen Lösungen für den Markteintritt an. Sie hilft durch Markt- und Branchenstudien, berät zu Investitions- und Rechtsfragen und hilft bei der Suche nach Geschäfts- oder Vertriebspartnern. Die Kammer organisiert außerdem Veranstaltungen, Schulungen und Delegationsreisen und fördert die Interessen ihrer Mitgliedsunternehmen. Die Indo German Training Centres (IGTC) in Mumbai, Chennai, Bangalore and Kolkata bieten eine Ausbildung nach dem deutschen dualen Ausbildungssystem an (http://igtcindia.com) und bilden eine gute Ressource für die Rekrutierung von Mitarbeitern. Welche Möglichkeiten bietet das German Centre Delhi.Gurgaon? Das German Centre Delhi.Gurgaon, ein Gemeinschaftsunternehmen der BayernLB und der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), unterstützt deutsche Mittelständler beim Markteintritt in Indien am Standort Gurgaon. Neben repräsentativen Büros ab 27 Quadratmetern, aber auch Einzelschreibtischen, bietet es Seminarräume, Ausstellungsflächen und Dienstleistungen rund um den Markteintritt an. Das deutsche Management berät zu den praktischen Fragen eines Markteintrittes und vermittelt an Dienstleister. Das German Centre ist außerdem Treffpunkt der deutschen Community in Gurgaon. Durch Seminare zu wirtschaftlichen Themen oder Social Events wie den jährlichen»tanz in den Mai«werden deutsche und lokale Firmen und Institutionen miteinander verknüpft, so dass Neueinsteiger schnell Netzwerke aufbauen können. Das German Centre arbeitet dabei eng mit der Deutschen Botschaft, der Deutsch-Indischen Handelskammer und dem Goethe-Institut zusammen, das im German Centre Deutschkurse anbietet. Wo kann ich Informationen über Förderprogramme für kleine und mittelständische Unternehmen erhalten? Mit ihrem Förderprogramm»Unternehmerkredit«unterstützt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Projekte deutscher Unternehmen - auch im Ausland. Hierbei stellt die KfW zinsgünstige Darlehen an Unternehmen für Investitionen zur Verfügung. Gefördert werden Investitionen im Ausland, die einer mittel- bis langfristigen Finanzierung bedürfen und einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg erwarten lassen. Darüber hinaus können auch Betriebsmittel finanziert werden. Für kleine und mittlere INDIENCONTACT Unternehmen gibt es eine zusätzliche Zinsverbilligung. Antragsberechtigt sind deutsche Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (maximaler Gruppenumsatz 500 Millionen Euro), ausländische Tochtergesellschaften dieser Unternehmen und Joint Ventures mit mindestens 30-prozentiger deutscher Beteiligung im Ausland sowie Freiberufler aus Deutschland. Informationen im Internet unter: Unternehmerkredit_A/index.jsp Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat Rahmenbedingungen für die Durchführung von Projekten in Entwicklungsländern darunter Indien in Form von Public-Private-Partnership-Projekten (PPP-Projekten) festgelegt. Sie vereinen privatwirtschaftliches Engagement mit entwicklungspolitischen Zielen. Deutsche Unternehmen können sich an den regelmäßig stattfindenden developpp.de-ideenwettbewerben des BMZ und der Durchführungsorganisationen DEG, GIZ und sequa beteiligen. Zu den förderwürdigen Projekten gehören vor allem investitionsbegleitende Maßnahmen oder -vorbereitende Projekte, etwa im Bereich der Qualifizierung von Personal oder der Verringerung des Ausstoßes von CO 2. PPP-Projekte sollen der Finanzierung von Vorhaben dienen, die nicht zum Kerngeschäft eines Unternehmens gehören; sie müssen zu mindestens 50 Prozent vom Unternehmen selbst finanziert werden. Informationen unter Die Asiatische Entwicklungsbank (ADB) vergibt nicht nur Kredite an die Entwicklungsländer, von denen sie getragen wird (darunter Indien), sondern bietet auch technische Hilfe (Machbarkeitsstudien etc.) im Rahmen von Entwicklungshilfeprojekten an. Darüber hinaus unterstützt sie Projekte des Privatsektors im Infrastrukturbereich durch Kapitalbeteiligungen, Kredite und Garantien. Mehr Informationen unter Die ADB verfügt ebenfalls über eine Repräsentanz in Frankfurt am Main. Die Kontaktdaten finden sich unter Umfassende Informationen zu Förderprogrammen befinden sich auf den Internetseiten der GTAI, des Bundeswirtschaftsministeriums, des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle sowie auf dem Außenwirtschaftsportal ixpos (www.ixpos.de). Als Einrichtung zur Koordinierung der EU-Außenhilfe veröffentlicht»europeaid«für Zielländer wie Indien Ausschreibungen, die Unternehmen die Chance bieten, im Rahmen von Subaufträgen zum Beispiel technische Dienstleistungen oder Ausrüstungsgegenstände zuzuliefern (http://ec.europa.eu/europeaid/index_ de.htm). Ansprechpartner zum Thema»Förderprogramme der Europäischen Union«ist zum Beispiel auch die EU-Fördermittelberatung der BayernLB oder der Landesbank Baden-Württemberg. 25

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