Osterode. 14. Wettbewerb des deutschen Liedes. Die Entdeckung

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1 Nr 11 (303) Olsztyn-Allenstein November 2020 In dieser Ausgabe 9 Malleczewen. Große Menschen aus einem kleinen Dorf 13 Allenstein. Sprechen für das Radio 14 Braunsberg. Liebesbriefe aus dem Gemeindeamt W tym numerze 9 Maleczewo. Wielcy ludzie z małej wsi 13 Olsztyn. Mówienie do radia 16 Braniewo. Listy miłosne z Urzędu Gminy Osterode. 14. Wettbewerb des deutschen Liedes. Die Entdeckung des diesjährigen Wettbewerbs ist Aleksandra Hoppe, Schülerin der 8. Klasse der Grundschule in Glottau, Schützling der Lehrerin Monika Pytlarczyk

2 Osterode. 14. Wettbewerb des deutschen Liedes Schüler aus der Schule in Glottau Aleksandra Rutkowska Agnieszka Skwara Michalina Mielczarek Julia Cieśla 2 11/2020 Gruppe der Gesellschaft Tannen in Osterode Fotos: Archiv der Organisatoren

3 Osterode. 14. Wettbewerb des deutschen Liedes GESELLSCHAFTEN Größere Distanz, weniger Stress Statt im Mai fand er im Juni statt, statt im Osteroder Kulturhaus bei den Teilnehmern zuhause, statt vor Publikum vor Mikrophon und Kamera. Obwohl es der insgesamt 14. war, war es der erste derartige Wettbewerb des deutschen Liedes. Und hoffentlich der letzte. Am diesjährigen Wettbewerb des deutschen Liedes, dessen Organisator die Gesellschaft der deutschen Minderheit Tannen ist, nahmen etwa 40 Personen teil. Das ist weniger als in den vorhergehenden Jahren, als auf der Bühne auf dem Osteroder Schlosses über 100 Personen ein- und ausgingen. Wichtig ist jedoch nicht die Zahl der Teilnehmer, sondern die Tatsache, dass er stattfand, denn durch die Pandemie fielen in diesem Jahre viele kulturellen Veranstaltungen aus. Die Organisatoren nahmen bis zum 25. September Anmeldungen an. In diesem Jahr waren die Teilnehmer statt zu einem Auftritt in Osterode zur Einsendung von durch sie selbst angefertigten Filmen mit der Interpretation eine deutschen Musikstücks verpflichtet. Schon alleine bei der Anlieferung der Aufnahmen zeigten die Teilnehmer einen großen Ideenreichtum. Einige Aufnahmen waren so groß, dass sie nicht mit normaler gesendet werden konnten, also schickten sie sie über Facebook, Messenger, WhatsApp, wie es gerade möglich war. Die Mehrheit der Personen schickte gemäß den Regeln Filme, einige aber auch nur Audio-Aufnahmen. Die Wettbewerbskommission nahm jedoch auch diese an. - Das Niveau der Filme war sehr unterschiedlich und reichten von mit dem Handy gemachten Filmen bis zu professionellen mit einer Kamera aufgenommenen. Genauso war es auch mit dem Niveau der Interpretationen. Das war sehr unterschiedlich, sagt Anna Czajkowska, die Organisatorin des Wettbewerbs. Die meisten Teilnehmer starteten das erste Mal im Wettbewerb, es fanden sich aber in ihm auch Stammgäste wie z.b. Monika Krzenzek von der Gesellschaft in Ortelsburg und Lea Gładkowska aus Allenstein, letztjährige Debütantin und Preisträgerin. Am häufigsten rekrutierten sich die Sänger aus Grundschulen, in denen Deutsch als Sprache der nationalen Minderheit unterrichtet wird, also aus Grünfließ, Roggenhausen in der Gemeinde Groß Koslau, Glottau, Sensburg und Grunau Höhe sowie aus den deutschen Gesellschaften in Ortelsburg, Osterode, Heilsberg und Allenstein. Die meisten Personen meldete die Schule in Glottau ganze neun. Die übrigen zwischen eine und drei. Das Repertoire der Interpreten war sehr unterschiedlich: von Klassikern wie Sag mir wo die Blumen sind aus dem Repertoire von Marlene Dietrich, über Halleluja aus dem Repertoire von Leonard Cohen bis zum Kinderlied Ein Lama in Yokohama. - Die Entdeckung des diesjährigen Wettbewerbs ist Aleksandra Hoppe, Schülerin der 8. Klasse der Grundschule in Glottau, Schützling der Lehrerin Monika Pytlarczyk. Aleksandra startete in der Kinder-Konkurrenz. Sie sang das Lied Lieblingsmensch von Namika, einer ebenfalls jungen deutschen Sängerin. Das tat sie auf einem so hohen Niveau, dass sie alle Teilnehmer des Wettbewerbs schlug. Das Mädchen hat großes Talent, versichert Anna Czajkowska. Die zweiten Interpreten, die Anerkennung verdient haben, waren die Mitglieder der Familien Band aus Heilsberg, also ein Vater und seine Söhne. Leider kann ich über sie nichts weiter sagen, fügt Anna hinzu. Hat die Form des Wettbewerbs aus der Ferne sich bewährt? - Es ist schwer für mich, das eindeutig zu bewerten. Die Lehrer haben gesagt, dass das Singen in die Kamera für die Kinder weniger Stress ist, dass sie etwas verbessern konnten, wenn ihnen etwas nicht gelungen ist. Andererseits gab es keine Wettbewerbsatmosphäre, keine Emotionen, Bravos und Applaus, was schließlich auch sehr wichtig ist, ist Anna unschlüssig. Den 14. Wettbewerb des deutschen Liedes organisierte die Gesellschaft der deutschen Minderheit in Osterode. Finanziert wurde er vom Ministerium für Inneres und Verwaltung sowie vom Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Danzig und der Gesellschaft Tannen. Die Preise Einkaufsgutscheine von Empik sowie Süßigkeiten erhielten die Teilnehmer und Lehrer per Post. lek Ergebnisse Kinder Solo 1. Nadia Nowicka Grundschule in Grünfließ 2. Amelia Złotnicka Grundschule in Glottau 3. Michalina Mielczarek Grundschule in Roggenhausen Auszeichnung Milena Zając Grundschule in Glottau Erwachsene Solo 1. Aleksandra Hoppe Grundschule in Glottau 2. Berufsschulverband Petöfi Sándor in Osterode 3. Monika Krzenzek Gesellschaft Heimat in Ortelsburg Auszeichnung Agnieszka Skwara Lyzeum für plastische Künste in Grunau Höhe Gruppen Kinder 1. Gruppe der Grundschule Nr. 2 Allenstein 2. Gesangsgruppe der Gesellschaft Warmia w Heilsberg Gruppen Erwachsene 1. Gruppe der Gesellschaft Tannen in Osterode 2. Familien Band Heilsberg Auszeichnung A. Mazurkiewicz und W. Oleszkiewicz Jugendgruppe der Gesellschaft Tannen in Osterode 11/2020 3

4 Lyck. Saison im Zeichen von Corona GESELLSCHAFTEN Der Virus schreckte die Gäste ab Die Touristensaison 2020 im Lycker Wasserturm begann im Mai und endete im September, also so wie immer. Und das war die einzige Ähnlichkeit zu den Vorjahren. Was war die Ursache dafür? Nicht schwer zu erraten der Coronavirus. In diesem Jahr gab es keinen Frühjahrsputz am langen Maiwochenende mehr, der seit vielen Jahren die Mitglieder der deutschen Gesellschaft Masuren bei gemeinsamer Arbeit und danach Vergnügen zusammenbrachte. Die Pflichten des Chefhausmeisters nahm Antoni Szubzda auf sich, der in seiner Freizeit alleine das Besitztum säuberte. Der Erneuerung der Küche vertraute die Gesellschaft hingegen einem professionellen Meister an. Für den Schichtdienst im Turm meldete sich ein Minusrekord an Personen, was jedoch nicht verwundert. Den Mut dazu hatten Irena und Antoni Szubzda, Maria Myszyńska und ihre Schwester Sabina Kozłowska mit ihrem Mann Stanisław. Dreistündige Wechselschichten hatten die Paare jeden zweiten Tag. Leider kann man nicht sagen, dass sie besonders viel Arbeit hatten. - Wir hatten wesentlich weniger Gäste als in den Vorjahren. In diesem Jahr waren es sehr wenig Deutsche, aber erstaunlicherweise kam ein Franzose zu uns. Unser Museum besuchten fast nur Polen, hauptsächlich aus Schlesien, aber es kaum ein Kaschube vorbei. Es überwogen Individualtouristen. Nur einmal besuchte uns eine organisierte Gruppe Kinder, fasst Irena Szubzda, die Vorsitzende der Gesellschaft Masuren, die Saison zusammen. Die Menschen interessiert wie gewöhnlich die Geschichte von Lyck und Umgebung sowie die im Museum gesammelten Exponate. Ankömmlinge aus Zentralpolen sind wie immer sehr erstaunt, wenn sie erfahren, was Masuren war und welche Geschichte und Tradition es hatte. Mit Ende September beendete das Museum seine Tätigkeit bis zum Mai nächsten Jahres. - Wir hoffen alle, dass es im nächsten Jahr schon normal sein wird, seufzt die Vorsitzende. Die Gesellschaft der deutschen Minderheit Masuren in Lyck ist unsere einzige Organisation, die ein Museum führt. Es befindet sich im Wasserturm und versammelt Erinnerungsstücke aus früheren Zeiten aus Lyck und Umgebung. lek Irena und Antoni Szubzda Lycker Wasserturm Liebe Leser, unabhängig von uns steigen die Kosten für die Herausgabe und die Versendung unserer Monatsschrift nach Deutschland ständig. Wir bitten daher unsere geschätzten Leser um finanzielle Unterstützung. Ohne Ihre Unterstützung wird die Stimme der Heimat immer schwächer. Ihre Spende überweisen Sie bitte auf folgendes Konto: Związek Stowarzyszeń Niemieckich Warmii i Mazur IBAN PL SWIFT EBOSPL PW /2020

5 Ostróda. 14 Konkurs piosenki niemieckiej GESELLSCHAFTEN Większy dystans, mniejszy stres Zamiast w maju odbył się w czerwcu, zamiast w ostródzkim domu kultury w domach uczestników, zamiast przed widownią przed mikrofonem i kamerą. Chociaż to był to pierwszy taki konkurs piosenki niemieckiej. I oby ostatni. W tegorocznym konkursie piosenki niemieckiej, którego organizatorem jest Stowarzyszenie Mniejszości Niemieckiej Jodły uczestniczyło ok. 40 osób. To mniej, niż w poprzednich katach, kiedy to przez scenę na ostródzkim zamku przewijało się ponad 100 uczestników. Ważna jednak jest nie liczba uczestników a to, że się odbył, bowiem przez pandemię wiele imprez kulturalnych w tym roku przepadło. Organizatorzy przyjmowali zgłoszenia do 25 września. W tym roku uczestnicy zamiast stawić się w Ostródzie osobiście zostali zobowiązani do dostarczenia sporządzonych przez siebie filmów z wykonaniem jednego utworu niemieckiego. Już w samej dostawie nagrania uczestnicy wykazali wielką pomysłowość. Niektóre nagrania były tak duże, że nie przechodziły prze zwykłą pocztę mailową, więc przysłali je przez Facebooka, Messengera, WhatsAppa, jak się dało. Większość osób zgodnie z regulaminem przysyłała filmy, ale niektórzy tylko nagrania audio. Komisja konkursowa przyjęła jednak i te. - Poziom filmów był bardzo zróżnicowany: od zrobionych telefonem komórkowym po wykonane profesjonalną aparaturą nagraniową. Tak samo było i z poziomem wykonawczym. Był bardzo zróżnicowany mówi Anna Czajkowska, organizatorka konkursu. Monika Krzenzek Większość uczestników startowała w konkursie pierwszy raz, ale znalazły się w nim także stali bywalcy, jak np. Monika Krzenzek ze stowarzyszenia w Szczytnie oraz Lea Gładkowska z Olsztyna debiutantka i laureatka w ubiegłym roku. Najczęściej piosenkarze rekrutowali się ze szkół podstawowych, w których nauczany jest język niemiecki jako mniejszości narodowej, czyli z Napiwody, Rogóża w gm. Kozłowo, Glotowa, Mrągowa, Gronowa Górnego oraz ze stowarzyszeń niemieckich w Szczytnie, Ostródzie, Lidzbarku Warmińskim i Olsztynie. Najwięcej osób zgłosiła szkoła w Glotowie aż 9. Pozostałe od 1 do 3. Repertuar wykonawców był bardzo zróżnicowany: od klasyki: Sag mir wo die Blumen sind z repertuaru Marleny Dietrich, przez Allelujah z repertuaru Leonarda Cohena, po dziecięce Ein Lama in Jokohama. - Odkryciem tegorocznego konkursu jest Aleksandra Hoppe uczennica klasy 8. szkoły podstawowej w Glotowie, podopieczna nauczycielki Moniki Pytlarczyk. Aleksandra startowała w konkurencji dziecięcej. Śpiewała piosenkę pt. Lieblingsmensch Namiki również młodej niemieckiej piosenkarki. Uczyniła to na tak wysokim poziomie, że pobiła wszystkich uczestników konkursu. Dziewczyna ma wielki talent zapewnia Anna Czajkowska. Drugim wykonawcą zasługującym na uznanie był Famillien Band z Lidzbarka Warmińskiego, czyli tata i synowie. Niestety o nich nic więcej nie mogę powiedzieć - dodaje Anna. Czy zdalna forma konkursu sprawdziła się? - Trudno mi jednoznacznie to ocenić. Nauczyciele mówili, że śpiewanie do kamery to dla dzieci mniejszy stres, że mogły poprawić, gdy coś im nie wyszło. Z drugiej strony jednak nie było konkursowej atmosfery, emocji, braw i aplauzu, co też przecież jest bardzo ważne waha się Anna. 14. Konkurs piosenki niemieckiej zorganizowało stowarzyszenie mniejszości Niemieckiej w Ostródzie a sfinansowało Ministerstwo Spraw Wewnętrznych i Administracji oraz Konsulat Generalny Republiki Federalnej Niemiec w Gdańsku i stowarzyszenie Jodły. Nagrody - bony zakupowe do Empiku raz słodycze uczestniczy oraz nauczyciele otrzymali pocztą. Wyniki Dzieci solo 1. Nadia Nowicka SP w Napiwodzie 2. Amelia Złotnicka SP w Glotowie 3. Michalina Mielczarek SP w Rogóżu Wyróżnienie Milena Zając SP w Glotowie Dorośli solo 11/2020 lek 1. Aleksandra Hoppe - SP Glotowo 2. ZSZ im. Sandora Petöfiego w Ostródzie 3. Monika Krzenzek - stowarzyszenie Heimat w Szczytnie Wyróżnienie Agnieszka Skwara Liceum Sztuk Plastycznych w Gronowie Górnym Zespoły dzieci 1. Zespół SP nr 2 w Olsztynie 2. Grupa wokalna stowarzyszenia: Warmia w Lidzbarku Warm. Zespoły dorośli 1. Zespół stowarzyszenia Jodły w Ostródzie 2. Familien Band Lidzbark Warm. Wyróżnienie A Mazurkiewicz i W. Oleszkiewicz Zespół młodzieżowy stowarzyszenia Jodły w Ostródzie 5

6 Bartenstein. Sie erinnern an die Opfer des Typhus GESELLSCHAFTEN Thujen und Blumen als Beweis der Erinnerung Sie waren keine Helden, sie haben keine Andenken oder Vermögen hinterlassen. Sie waren gewöhnliche normale Menschen, die das Pech hatten, dass sie gegen Ende des 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geboren wurden und sich Anfang 1945 in der Umgebung von Bartenstein befanden. Es gibt jedoch Menschen, die an sie erinnern. Nach dem Durchzug der Front wütete dort eine Typhusepidemie, die viele menschliche Existenzen mit sich nahm. Im Jahr 1945 und am Anfang des nächsten Jahres befand sich im Gutshof in Maxkeim ein Feldkrankenhaus, das wegen der Verwüstung des Gebäudes aus Bartenstein evakuiert worden war. In ihm wurde Typhuskranke behandelt. Wie viele, ist nicht bekannt. Es starben sehr viele, aber auch ihre Zahl ist nicht bekannt. Das Krankenhaus leitete Dr. Foethke, ein Arzt kaschubischer Herkunft, der auch am 31. Dezember 1945 in Maxkeim an Flecktyphus starb. Alle Toten wurden in Maxkeim bestattet. Der Ort ihrer Begräbnisse wurde jedoch vernachlässigt und vergessen. Vor einigen Jahren brachte jedoch die Gesellschaft der deutschen Minderheit in Bartenstein im Einvernehmen mit den Einwohnern von Maxkeim den vernachlässigten Friedhof in Ordnung und kümmert sich seither gemeinsam mit ihnen um ihn. - Vor Allerseelen, gegen Ende Oktober, säuberten fünf unserer Mitglieder diesen Friedhof. Das waren Danuta Niewęgłowska, Danuta Radziulewicz und ich sowie Ewa und Zygmunt Szren und auch Jerzy Goltaler, der uns half, Thujen zu pflanzen, sagt Danuta Kanclerz, die Vorsitzende der Gesellschaft der deutschen Minderheit in Bartenstein. Die Thujen pflanzten wir im September und ihren Kauf finanzierte die Kreisgemeinschaft Bartenstein. Zuletzt zündeten wir Grabkerzen an und beteten für die auf diesem Friedhof beerdigten Menschen. Wir wissen nicht, wie viele es waren und wer sie waren, aber es waren Menschen aus unserer Umgebung, möglicherweise unsere Verwandten. Wir dürfen nicht vergessen, dass sie vor uns hier waren und dieses Land bewirtschaftet haben, das wir von ihnen geerbt haben, fügt die Vorsitzende hinzu. Die deutsche Gesellschaft in Bartenstein kümmert sich seit einigen Jahren um den Friedhof in Maxkeim. lek Bilder: Danuta Niewęgłowska 6 11/2020

7 Landsberg. Säubern des Friedhofs GESELLSCHAFTEN Wer, wenn nicht sie? Auf dem alten Friedhof in Landsberg werden schon seit vielen Jahren keine Toten mehr beerdigt. Viele Gräber sind in Vergessenheit geraten, und vermutlich noch mehr diejenigen, die in ihnen ruhen. Sollen unsere Verfahren vergessen werden? Nein, stellen die Mitglieder der deutschen Gesellschaft Natangen in Landsberg fest und deshalb kümmern sie sich schon seit Jahren um namenlose Grabmäler. Sie beschäftigen sich mit ihnen nicht nur zu Allerseelen, sondern auch zu anderen Jahreszeiten. Vor allem an Allerseelen allerdings besonders. 10 weibliche Mitglieder der Gesellschaften besuchten den Landsberger Friedhof am 26. Oktober. Die Frauen rechten Blätter zusammen, fegten die Gräber und säuberten sie von Dreck, Moos und Gras. Damit war ihre Arbeit jedoch nicht zu Ende. Am 29. Oktober versammelten sie sich erneut im Büro der Gesellschaft. Sie kauften Grabkerzen und Zierschmuck und flochten aus ihnen Kränze für die Gräber. Danach begaben sie sich auf den Friedhof und dekorierten die drei Tage vorher gesäuberten Gräber mit ihnen. - Auf unserem Friedhof ist so eine vernachlässigte Ecke. Die Familien von denen, die dort liegen, sind entweder schon ausgestorben oder nach Deutschland weggezogen. Es sieht traurig aus, wenn die anderen Teile unserer Friedhofs gesäubert, dekoriert und erleuchtet sind, und dort nur Blätter. Jedes Jahr bringen wir 15 bis 20 Gräber in Ordnung. Mehr schaffen wir nicht mehr. Wir könnten Hilfe gebrauchen, seufzt Grażyna Lewandowska, die Sekretärin von Natangen und Organisatorin des Saubermachens. In den Jahren zuvor brachten Kinder aus der nahe liegenden Schule in Ordnung, aber in diesem Jahr gab es wegen der Pandemie und des Fernunterrichts niemanden, der sie organisieren konnte. Dieses Projekt wurde gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern für Bau und Heimat der Bundesrepublik Deutschland über den Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen lek Bilder Archiv Natangen 11/2020 7

8 Peitschendorf. Unerwartetes Finale des Aufräumens des Friedhofs GESELLSCHAFTEN Chrysanthemen von der Regierung selbst Es sollten Grabkerzen angezündet und an den Gräbern gebetet werden. Derweil gab es aufgrund der Schließung der Friedhöfe in Folge der Pandemie anstelle von Kerzen auf dem Peitschendorfer Friedhof von der polnischen Regierung gestiftete Chrysanthemen. 8 11/ Personen entschieden sich dafür, am 24. Oktober Zeit zu opfern, um auf dem evangelischen Friedhof in Peitschendorf Ordnung zu machen. Dieser Friedhof befindet sich schon ziemlich lange in der Obhut der Mitglieder der Gesellschaft der deutschen Minderheit Bärentatze in Sensburg. Unsere Landsleute rechten Blätter zusammen, legten Blumenkränze unter der Tafel nieder, die an die ehemaligen Einwohner von Peitschendorf und Umgebung erinnert, die bereits aus dieser Welt gegangen sind, sowie auf den Gräbern der Eltern des deutschen Schriftstellers Ernst Wiechert, der im nahe gelegenen Kleinort geboren wurde und aufwuchs. An den Gräbern der Nächsten zu beten und Grabkerzen anzuzünden schafften sie wegen der Schließung der Friedhöfe jedoch nicht mehr. Dafür hatte ihre Arbeit ein unerwartetes Finale nach Allerseelen. Einige Tage danach erhielt die Gesellschaft Bärentatze von der Gemeinde Peitschendorf Chrysanthemen, die die polnische Regierung Händlern abgekauft hatte, die sie wegen der Schließung der Friedhöfe nicht hatten verkaufen können. Mit diesen Blumen dekorierten die Mitglieder der Bärentatze den Friedhof in Peitschendorf. In den Vorjahren brachten die Mitglieder der Gesellschaft Bärentatze vor Allerseelen die Friedhöfe in Eichmedien, Nikolajken, Gronowen und Peitschendorf in Ordnung. lek Bilder: Archiv Bärentatze

9 Malleczewen. Sie dürfen nicht vergessen werden GESELLSCHAFTEN Große Menschen aus einem kleinen Dorf In diesem Jahr kümmerten sich nach einer mehrjährigen Pause die Mitglieder der Gesellschaft der deutschen Minderheit Masuren in Lyck wieder um den Friedhof der Familie Reck in Malleczewen. Sie machten das obendrein gleich zweimal. Das erste Mal im Frühjahr und das zweite Mal im Herbst, am 27. Oktober. Für diese Arbeit meldete sich als Freiwillige Brygida Denert mit ihrem Sohn Emil. Malleczewen das ist ein kleines Dorf im Landkreis Lyck. Womit hat sich die seit dem Krieg nicht mehr hier lebende Familie Reck verdient gemacht, dass die Masuren ihren Friedhof in ihre Obhut genommen haben? Als erstes erschien in Malleczewen Hermann Reck, der hier 1873 ein Landgut in Verwaltung übernahm und es mit der Zeit aufkaufte. Hermann heiratete Emma geb. Pietschmann. Er war aktiv in der Deutschkonservativen Partei, für die er zuerst Abgeordneter im Provinziallandtag von Ostpreußen und danach ab 1913 Abgeordneter zum Reichstag. Hermann und Emma hatten einen Sohn, den 1884 in Malleczewen geborenen Friedrich. Den Namen des von l. das Grab von Hermann Reck Ortes, an dem er geboren wurde, übernahm er später als zweiten Teil seines Nachnamens. Friedrich beendete 1904 das Gymnasium in Lyck, wonach er das Studium der Medizin in Königsberg, Rostock und Jena aufnahm. Anschließend war er Assistent an der Universität in Königsberg und praktizierte auch als Arzt. Nach Abschluss des Studiums zog er 1911 nach Stuttgart um, wo er als Journalist und Theaterkritiker arbeitete. Seine Publikationen veröffentlichte er in der Süddeutschen Zeitung und der Ostpreußischen Zeitung. Während des Ersten Weltkriegs diente er als Offizier der Preußischen Armee, wurde jedoch wegen Diabetes freigestellt. Im Jahr 1930 ließ er sich von seiner Frau scheiden und heiratete 1935 Irmgard von Borcke, mit der er drei weitere Töchter hatte. Im Oktober 1944 wurde er wegen Nichterscheinens zum Hilfsdienst verhaftet. Friedrich Reck-Malleczewen Ab dem 29. Dezember 1944 war er im Konzentrationslager in Dachau interniert. Im Februar 1945 starb er dort oder wurde unter ungeklärten Umständen ermordet. Reck schrieb 15 Romane, viele Erzählungen, biographische Bücher, szenische Werke und Gedichte. Er debütierte 1915 mit einem Jugendbuch. Größere Anerkennung brachte ihm das im Jahr 1937 herausgegebene Buch Bockelson. Geschichte eines Massenwahns, in dem er seinen Widerspruch gegen die Intoleranz und Gewalt im Dritten Reich zum Ausdruck brachte. Ein wichtiges Dokument der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland ist sein Tagebuch, das er von 1936 bis zu seiner Verhaftung führte. Das Tagebuch zeigt die Änderung der Ansichten des Schriftstellers von einer anfänglichen Unterstützung hin zu einer vollständigen Verurteilung der Nationalsozialisten. Im Jahr 2014 wurde er zusammen mit seiner zweiten Frau Irmgard für die Rettung von drei Personen jüdischer Abstammung auf die Liste der Gerechten unter den Völkern des Instituts Yad Vashem aufgenommen. Das Grab von Hermann Reck befindet sich auf dem Friedhof in Malleczewen bis heute. Wo Friedrich begraben ist, ist nicht bekannt. lek 11/2020 9

10 Volksabstimmung in Ost und Westpreußen (11) Am 11. Juli 2020 jährt sich der Tag der Volksabstimmung in Ostpreußen zum 100. Mal. Diese Volksabstimmung zeigte deutlich, dass sich seine Einwohner unabhängig davon, welcher Sprache sie sich bedienten, als Bürger des deutschen Staates fühlten. Um die Volksabstimmung wuchsen seit jener Zeit viele unwahre Mythen. Vor zehn Jahren, organisierte aus Anlass des 90. Jahrestags das Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen/Bayern eine Ausstellung und gab eine Broschüre heraus, die dem Ereignis im Jahr 1920 gewidmet war. Zu ihrer Vorbereitung nutzten sie Quellenmaterialien und wissenschaftliche Abhandlungen von deutschen und polnischen Historikern. In unserer Zeitschrift veröffentlichen wir den Inhalt dieser Broschüre. Wir hoffen, dass sie allen hilft, unsere schwierige Geschichte besser zu verstehen. Tag der Volksabstimmung Die Redaktion Am 11 Juli 1920 herrschte schon am frühen Morgen im gesamten Abstimmungsgebiet- eine feierliche, ernste, aber auch zuversichtliche Stimmung. Straβen, Plätze und besonders die Stimmlokale waren mit Girlanden, Blumen und schwarz-weiβ-roten Fahnen geschmückt. Viele deutsche Stimmberechtigte gaben schon in den Vormittagsstunden ihre Stimme ab, um anschlieβend im Kreis der Familie, der Freunde und der Bekannten auf die Ergebnisse zu warten. Wenn auch der Verbleib des südlichen Ostpreußens beim Deutschen Reich aufgrund der Erfahrungen und Erlebnisse in der Vorbereitungsphase auf den 11. Juli von kaum jemandem ernsthaft in Zweifel gezogen wurde, war doch eine 10 11/2020 FORUM Uroczyście udekorowany Dom Niemiecki w Olsztynie w dniu plebiscytu Das festlich geschmückte Deutsche Haus in Allenstein am Abstimmungstag Punkt meldunkowy dla uprawnionych do głosowania na olsztyńskim dworcu Die Meldestelle für Abstimmungsberechtigte am Allensteiner Bahnhof gewisse Spannung in der Bevölkerung vorhanden. Als dann in den Abendstunden die ersten Ergebnisse aus den kleineren Wahlbezirken bekannt wurden, erfasste alle Deutschen ein gemeinschaftliches Hochgefühl, welches in dieser Art in der Geschichte Ostpreußens einmalig war. Überall fanden bis spät in die Nacht Fackelzüge und Aufmärsche statt, die die Ergebnisse der Abstimmung auch vor der anwesenden deutschen und internationalen Presse sichtbar dokumentierten.

11 FORUM Plebiscyt w Prusach Wschodnich i Zachodnich (11) Jedenastego lipca 2020 roku minęła 100. rocznica plebiscytu w Prusach Wschodnich. Ten plebiscyt wyraźnie pokazał, że ich mieszkańcy niezależnie od tego, jakim językiem posługiwali się na co dzień to czuli się obywatelami państwa niemieckiego. Wokół plebiscytu narosło od tamtej pory wiele nieprawdziwych mitów. Dziesięć lat temu, z okazji 90. rocznicy plebiscytu Centrum Kultury Prus Wschodnich z Ellingen w Bawarii zorganizowało wystawę i wydało broszurę poświęconą wydarzeniom 1920 r. Do ich przygotowania wykorzystało materiały źródłowe i opracowania naukowe historyków niemieckich i polskich. W naszym biuletynie publikujemy treść tej broszury. Mamy nadzieję, że pomoże ona wszystkim lepiej zrozumieć naszą trudną historię. Redakcja Dzień plebiscytu Już wczesnym rankiem 11 lipca 1920 r. na całym obszarze plebiscytowym panował uroczysty i poważny nastrój, pełen ufności i wiary w sukces. Ulice, place, a przede wszystkim lokale wyborcze, udekorowane były girlandami, kwiatami i czarno-biało-czerwonymi flagami. Wielu Niemców uprawnionych do głosowania oddało swoje głosy już w godzinach przedpołudniowych, tak aby bezpośrednio po tym, w gronie rodziny, przyjaciół i znajomych czekać na wyniki plebiscytu. I chociaż, na podstawie doświadczeń i wydarzeń z fazy przygotowawczej przed 11 lipca, pozostanie południowej części Prus Wschodnich przy Rzeszy Niemieckiej nie było przez nikogo poważnie poddawane w wątpliwość - to jednak wśród ludności niemieckiej wyczuwalne było pewne napięcie. Kiedy w godzinach wieczornych poznano pierwsze wyniki z małych okręgów wyborczych, Niemców ogarnę- ła powszechna i wielka radość, która w tej postaci była wyjątkowa w dziejach Prus Wschodnich. Wszędzie, do późnych godzin nocnych, odbywały się przemarsze z pochodniami i zgromadzenia, które w tak oczywisty sposób potwierdzały wyniki plebiscytu przed niemiecką i międzynarodową prasą. W lokalu wyborczym w Olsztynie 11 lipca 1920 In einem Allensteiner Abstimmungslokal am 11. Juli 1920 Centrum Pisza w dniu plebiscytu Die Innenstadt von Johannisburg am Abstimmungstag 11/

12 Allenstein. Jugendprojekt mit ELO m FORUM Spaß, Sport, Sprache Etwa 20 Schüler im Lyzeumsalter kamen zum Projekt Sport und Spaß, das am 17. Oktober in der Turnhalle einer Allensteiner Grundschule über die Bühne ging. Eingeladen hatten drei Teilnehmerinnen der Jugendgruppenleiter-Schulung ELO m des Hauses für deutsch-polnische Zusammenarbeit in Oppeln. Bis zuletzt stand der Sporttag Sport und Spaß auf der Kippe, aber in Abstimmung mit der Grundschule, in deren Turnhalle er stattfinden sollte, konnte er dann doch durchgeführt werden. Großes Aufatmen bei den Organisatorinnen Julia Czaban und Wiktoria Tobaj aus Allenstein sowie Monika Kurek aus Tarnowitz. Denn die Projekte der Teilnehmer im Rahmen der Jugendgruppenleiter-Schulung ELO m sollten unbedingt noch im Oktober laufen. Und dort steckt eine Menge Arbeit drin, wie Magdalena Prochota, die Leiterin vom ELO m, erklärt: Die gesamte Planung, Durchführung und Abrechnung ist Aufgabe der jungen Frauen. Sie ist extra nach Allenstein gekommen, aber nicht zur Kontrolle, sondern um zu helfen, wie sie betont. Sport verbindet die Menschen, das weiß ich selber vom Handball, daher der Gedanke für unser Projekt, erzählt Monika Kurek. Als Sportarten haben wir Fuß- ball und Tanzen gewählt, um möglichst alle zu erreichen. Beim Fußball waren vor allem die Jungs dabei, beim Tanzen aber alle, sagt Julia Czaban, und Wiktoria Tobaj ergänzt: Zumindest fast die gesamte Zeit. Denn wie die Teilnehmer feststellen konnten, ist Tanzen nicht immer so leicht, wie es aussieht. Die Einführung zum Sporttag wurde auf deutsch und polnisch durchgeführt, und es gab einige sportliche Wörter auf Deutsch zu lernen, grundlegende Vokabeln für eine erste Verständigung auf dem Sportplatz. Das ist neben dem ganzen Fachwissen zu Organisation, Management und Fundraising ein wichtiges Element des Gesamtprojekts ELO m, so Magdalena Prochota: Wir wollen die deutsche Sprache unter den jungen Menschen fördern, sie zum Lernen animieren. Gefördert wurden in Allenstein auch junge Sportler wie Aleksandra Julia Czaban und Wiktoria Tobaj - Organisatorinnen Mikołajczyk. Im Alltag geht sie in die zweite Klasse Lyzeum, tanzt seit ihrem siebten Lebensjahr. Sie war wie auch der Leiter des Fußballtrainings selber Teilnehmerin der Veranstaltung Sport und Spaß und heizte als Leiterin des Tanzens ihren Altersgenossen mächtig ein: Viele Schritte sind aus dem klassischen Tanz und Ballett, dazu der Rhythmus und das Tempo, das ist anstrengend. Anstrengend ja, aber es machte allen Spaß, wie den Teilnehmern des Sporttags trotz Schwitzens und zusätzlichen Atempausen anzusehen war. Text: Uwe Hahnkamp 12 11/2020

13 Allenstein. Sprechen für das Radio FORUM Deutsch-Klub: Konfrontiert mit der eigenen Stimme Ein abenteuerlicher Sprung in ein neues Thema erwartete einige Jugendliche des Deutsch-Klubs in Allenstein. Die sechs Schülerinnen nahmen Anfang Oktober an einem Workshop im Rahmen des Deutsch-Klubs zu Radioarbeit und Sprechen teil, dessen erster Termin im Frühjahr wegen Corona verschoben werden musste. Der Workshop wurde organisiert von der Kulturmanagerin des Instituts für Auslandsbeziehungen bei der deutschen Minderheit in der Woiwodschaft Ermland- Masuren Julia Herzog und dem Mitarbeiter der Radiosendung für die Minderheit Allensteiner Welle Uwe Hahnkamp. Das Wochenende ist zum Ausruhen von der Schule, sagen Schüler meistens. Das große Interesse der Mitglieder des Deutsch-Klubs an der deutschen Sprache beweist dann auch der Fakt, dass sie sogar am Sonntag den Weg nach Allenstein in die Räume des Verbands der deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren fanden. Thema des Workshops war die Arbeit im Radio und Sprechen vor dem Mikrofon. Theorie und Training Gekommen waren sie mit einem Plan im Kopf. Wir wollen das Sprechen am Mikrofon einfach ausprobieren, einen ersten eigenen Beitrag für das Radio gestalten und unsere Gruppe dabei vorstellen, fasste Julia Herzog als Betreuerin der Gruppe deren Idee kurz zusammen. Vor dieses ehrgeizige Ziel hatte Referent Uwe Hahnkamp die Theorie gestellt. Als deutschsprachige Jugend in der Region sollten sie ihre Radiosendung kennen, als Teilnehmer wissen, worauf es beim Sprechen ankommt, erklärte er. Also erfuhren die Jugendlichen etwas von der Allensteiner Welle, davon, was es beim Sprechen für das Radio zu beachten gilt und wo die häufigsten Fehler liegen. Doch die macht man bei den ersten Versuchen beim Sprechen am Mikrofon am besten direkt selbst, um dann daran zu arbeiten. Das Ziel vor Augen Die Mikrofone lockten auf den Tischen; vorher galt es aber, die Stimmen startklar zu machen. Es geht um Körperspannung, um Atmung aus dem Zwerchfell und vor allem um die Stimmbänder und die Beweglichkeit der Lippen, so Uwe Hahnkamp. Also eine Art Aufwärmprogramm für die Stimme. Danach stürzten sich die Teilnehmerinnen auf das Feilen am geplanten Text. Denn sie hatten mutig beschlossen, den gesamten Beitrag als Interview über ihre Gruppe in deutscher Sprache aufzunehmen. Ihre unterschiedlichen Charaktere machten die anschließende Arbeit am Mikrofon sehr spannend. Die einen benö- tigten wegen ihres verständlichen Lampenfiebers eine Ermutigung, um laut genug zu sprechen, andere mussten in ihrer Euphorie etwas gebremst werden, um nicht zu schnell zu sprechen und damit für die Hörer unverständlich zu werden. Für die meisten von ihnen war es auch sehr überraschend, wenn sie die eigene Stimme erstmals nicht im Kopf, sondern aus dem Lautsprecher hörten. Doch mit Geduld und viel guter Laune gelangen die Aufnahmen, die in der Allensteiner Welle am 18. Oktober in einem Bericht über den Workshop ausgestrahlt wurden. Das war für das erste Mal schon sehr gut. Hoffentlich können wir mit den jungen Frauen weiter an ihrer Sprache feilen und sie auch einmal ins richtige Studio zur Moderation der Sendung mitnehmen, resümiert Uwe Hahnkamp, Wegen Corona dürfen zur Zeit keine Gäste ins Funkhaus, aber ein, zwei neue Stimmen könnten wir gebrauchen. Gute Aussichten also für interessierte Schülerinnen, die bei dem vom Institut für Auslandsbeziehungen finanzierten Workshop im Rahmen des Deutsch-Klubs auf den Geschmack gekommen sind. Text: UH 11/

14 Braunsberg. Wer hilft dabei, diese Geschichte zu Ende zu bringen? FORUM Liebesbriefe aus dem Gemeindeamt Sie wurden durch Zufall unter der Schwelle des Gemeindeamtes in Braunsberg gefunden die Liebesbriefe an Ursula. Sie lagen beinahe 80 Jahre im Verborgenen. Die love story zweier junger Ostpreußen aus dem Jahr 1941 endete nicht mit einem happy end. Wer hilft dabei, das Schicksal dieses Paares festzustellen? Gegen Ende Oktober 2020 entdeckte bei der Ausbesserung alter Türen in einem der Räume im Gemeindeamt Braunsberg ein Arbeiter zwei Liebesbriefe und eine Postkarte aus dem Jahr 1941 in deutscher Sprache. Sie waren unter der Schwelle versteckt. Im Gebäude des heutigen Gemeindeamtes in der ulica Moniuszki 5 (früher Rodelshofer Straße 5) befanden sich vor dem Krieg Wohnungen für Lehrer. Die Räume im 2. Stock, in denen die Briefe gefunden wurden, bewohnte die Familie Wien. Das Familienoberhaupt Anton Wien ( ) war bis 1945 Lehrer für Englisch und Französisch am Braunsberger Gymnasium und vorher dort Schüler. Das Abitur bestand er 1906 und studierte in Freiburg und Königsberg. Nach dem Krieg wohnte er in Westdeutschland. Er war der Cousin des Historikers Dr. Franz Buchholz, der die erste Monographie zu Braunsberg schrieb. Seine Frau hieß Marianne. Die Wiens hatten vier Kinder: Kurt ( ) starb im Lazarett in Braunsberg, Norbert ( ) starb in Smolensk, Ursula, geboren 1925, gestor /2020 ben 2019, und Reinhold ( ). Alle Kinder waren in Braunsberg geboren. Diese und weitere Informationen über die Familie Wien fand Dorota Olbryś, die stellvertretende Direktorin des Museums der Region Braunsberg heraus, in deren Hände Gemeindevorsteher Jakub Bornus die gefundenen Briefe gegeben hatte. Adressatin des Briefs war die damals 16-jährige Ursula Wien, und geschrieben hatte ihn an sie ihr 17-jähriger Freund, dessen Vor- und Nachname noch nicht festgestellt werden konnte, und der in jener Zeit in der Armee diente. Dorota Olbryś hat sich in dieser Geschichte sehr eingesetzt. Sie bat Bettina Müller, eine deutsche Journalistin, um Entzifferung der Briefe, da sie in gotischer Handschrift geschrieben sind, und danach Joanna Wenta, Deutschlehrerin am Verband der Bauschulen in Braunsberg um Übersetzung ins Polnische. - Aus den Briefen geht hervor, dass ihr Autor in jener Zeit in der Wehrmacht in Herford (bei Bielefeld) diente. Er schreibt, dass er bei der Armee viele Dinge sieht, die er als 17-Jähriger nicht sehen sollte und dass ihm das über den Kopf wächst, er darüber aber nicht Ursula Wien schreiben kann. Er schreibt auch, dass er in einigen Wochen dem Führer den Treueid schwören wird und sicher zu Weihnachten zurückkehrt. Aus ihrem Inhalt geht auch hervor, dass sowohl er als auch sie irgendwelche Konflikte mit ihren Eltern hatten. Aus den Briefen vermuten wir noch, das Ursula und ihre Freund eine Verbindung zu Mehlsack haben. Leider lässt sich die Unterschrift des Absenders auf den Briefen und der Postkarte nicht entziffern. Sie wurden mit Wasser begossen fasst Dorota Olbryś ihren Inhalt zusammen. Da Dorota Olbryś die lokale Geschichte sehr interessiert, machte sie sich die Mühe und fand das Nachkriegsschicksal von Ursula Wien heraus. Sie heiratete im Jahr 1949 und hieß nach ihrem Mann Quecke. Sie hatte sieben Kinder, darunter Ursula. Sie starb am 4. Februar 2019 und wurde auf dem Friedhof in Dinslaken bei Duisburg begraben. Die Eltern von Ursula wurden in Peterswalde, Gemeinde Mehlsack, geboren. Ursula Wien besuchte im Jahr 2018 das heimatliche Braunsberg. - Ich suche jemanden, der ein Verzeichnis der Einwohner von Mehlsack hat. Wir suchen Personen, die uns dabei helfen, das weitere Schicksal dieses Paares festzustellen, ermuntert Dorota Olbryś. Kontakt mit ihr kann man über das Museum der Region Braunsberg oder per Facebook aufnehmen. Lech Kryszałowicz

15 Braniewo. Kto pomoże dokończyć tę historię? FORUM Listy miłosne z Urzędu Gminy Znaleziono je przypadkiem pod progiem Urzędu Gminy w Braniewie listy miłosne do Urszuli. Przeleżały w ukryciu prawie 80 lat. Love story dwojga młodych wschodnioprusaków z 1941 r. nie skończyła się happy endem. Kto pomoże ustalić losy tej pary? Pod koniec października 2020 r. w Urzędzie Gminy Braniewo podczas naprawy starych drzwi w jednym z pomieszczeń robotnik odkrył 2 listy miłosne i jedną pocztówkę z 1941 r. napisane po niemiecku. Były schowane pod progiem. W budynku obecnego Urzędu Gminy przy ul. Moniuszki 5 (dawniej Rodelshoferstrasse 5) przed wojną znajdowały się mieszkania dla nauczycieli. Pomieszczenia na 2. piętrze, w którym znaleziono listy zajmowała rodzina Wien. Głowa tej rodziny - Anton Wien ( ) był do 1945 r. nauczycielem języka angielskiego i francuskiego w braniewskim gimnazjum. Wcześniej zaś jego uczniem. Maturę zdał w 1906 r. Studiował we Fryburgu i Królewcu. Po wojnie mieszkał w Niemczech Zachodnich. Był kuzynem historyka dr. Franza Buchholza, który napisał pierwszą monografię Braniewa. Miał żonę Mariannę. Wienowie dochowali się 4 dzieci: Kurt ( ) zmarł w lazarecie w Braniewie, Norbert ( ) zginął w Smoleńsku, Ursula ur. w 1925 r. zm i Reinhold ( ). Wszystkie dzieci były urodzone w Braniewie. Te i inne informacje o rodzinie Wien odnalazła Dorota Olbryś zastępca dyrektora Muzeum Ziemi Braniewskiej na ręce, której Jakub Bornus wójt przekazał odnalezione listy. Adresatką listu była 16 letnia wówczas Ursula Wien, a pisał do niej jej 17 letni przyjaciel, którego imienia i nazwiska jeszcze nie ustalono, a który w tamtym czasie przebywał w wojsku. Dorota Olbryś bardzo zaangażowała się w tę historię. Poprosiła Bettinę Müller, niemiecką dziennikarkę o odszyfrowanie listów, gdyż były pisane ręcznym gotykiem, a następnie Joannę Wentę, nauczycielkę języka niemieckiego z Ze- społu Szkół Budowlanych w Braniewie o przetłumaczenie na polski. - Z listów wynika, że ich autor w tamtym czasie służył w Wehrmachcie w Herford (koło Bielefeld). Pisze, że widzi w wojsku wiele rzeczy, których jako 17-latek nie powinien oglądać i że to go przerasta, ale nie może o nich pisać. Pisze też, że za kilka tygodni złoży przysięgę na wierność Führerowi i na pewno wróci na Boże Narodzenie. Wynika także z ich treści, że i on, i ona mieli jakieś konflikty ze swymi rodzicami. Z listów domyślamy się jeszcze, że Urszula i jej przyjaciel mają powiązanie z Pieniężnem. Niestety podpisu nadawcy na listach i pocztówce nie da się odczytać. Zalane wodą streszcza ich zawartość Dorota Olbryś. Ponieważ Dorotę Olbryś bardzo interesuje historia lokalna to zadała sobie trud i ustaliła powojenne losy Urszuli Wien. Wyszła ona za mąż w 1949 r. i po mężu nazywała się Quecke. Miała 7 dzieci, w tym Urszulę. Zmarła 4 lutego 2019 r. i została pochowana na cmentarzu w Dinslaken, gdzieś koło Duisburga. Jej rodzice Urszuli urodzili się w Piotrowcu gm. Pieniężno Ursula Wien w 2018 r. odwiedziła rodzinne Braniewo. - Szukam kogoś kto ma spis mieszkańców Pieniężna. Poszukujemy osób, które pomogą nam w ustaleniu dalszych losów tej pary - zachęca Dorota Olbryś. Kontakt z nią można nawiązać przez Muzeum Ziemi Braniewskiej lub Facebooka. Lech Kryszałowicz 11/

16 Deutschland. Sankt Martin unterwegs FORUM Vom Teilen, Selbstlosigkeit und Zurückhaltung Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir, dort oben leuchten die Sterne, hier unten, da leuchten wir. Wer in Deutschland kennt es nicht, das wichtigste Lied der Kinder bei den Laternenumzügen am 11. November zu Ehren des heiligen Martin? Der Martinszug ist jedoch nicht nur eine Angelegenheit für Kinder, die bekannte Geschichte des Heiligen zu Pferde, der mit einem Bettler sein Gewand teilt, wird auch von Erwachsenen dargestellt. Das Datum für den Martinstag kommt vom Tag der Grablegung des Bischofs Martin von Tours im Jahr 397. Gestorben war er bereits drei Tage früher, am 8. November. Doch hat dieser historische Bischof Martin viel gemeinsam mit dem heute gezeigten? Und was hat es mit der Martinsgans, Martinszug und Martinsfeuer auf sich? Mit Sicherheit war Martinus, so der auf den römischen Kriegsgott Mars bezogene Name des jungen Soldaten aus einer Familie von Militärs, selbstlos und großmütig. Zwar diente er in der Leibwache des Kaisers, soll aber, wie sein Biograph berichtet, nie zur Waffe gegriffen haben außer in dem einen, bis heute berühmten Fall. Nämlich bei der Begegnung mit dem Bettler, dem er die Hälfte seines Mantels überließ. Dass er wahrscheinlich kein Pferd hat- te und der Mantel nicht rot gewesen sein dürfte beides waren Merkmale reicher und bedeutender Menschen ist nicht wichtig. Diese Art der Darstellung betont heute lediglich den Unterschied der beiden Hauptfiguren der Geschichte. Das Wesentliche ist die Geste, das helfende Handeln gegenüber dem Nächsten. Ein anderer Teil der Geschichte wird bei den heutigen Aufführungen jedoch ausgespart. Denn was widerfuhr Martin nach seiner guten Tat? Er wurde wegen der Beschädigung seiner Dienstkleidung eingesperrt und hatte dort einen Traum, in dem ihm Jesus erschien. Wegen dieses Traums wurde Martin zum religiös motivierten Kriegsdienstverweigerer, wie man heute sagen würde, ließ sich taufen und lebte bescheiden in einer kleinen Hütte. Sein Ruf als Seelsorger und Heiler war aber so gut, dass die Menschen in Tours ihn zum Bischof wählen wollten. Er versteckte sich vor ihnen im Gänsestall, wurde aber von den Tieren verraten. Und das ist angeblich der Grund, warum heute zu Sankt Martin eine Gans gegessen wird. Dieser Brauch kommt aber wahrscheinlich eher von der Tatsache, dass der Martinstag das Ende des bäuerlichen Wirtschaftsjahres war, an dem Steuern, Sold und Pacht zu zahlen waren. Und die wurden auch in Naturalien, zum Beispiel Gänsen, bezahlt. Außerdem mussten vor dem Winter der durchzufütternde Tierbestand und vor dem Fasten in der Adventszeit die nicht haltbaren Lebensmittel reduziert werden. Die Menschen veranstalteten also ähnlich wie beim Karneval vor der österlichen Fastenzeit ein Fest. Die Gänse wurden gebraten, es wurden Freudenfeuer angezündet und darum getanzt und gesprungen. Die Menschen machten zu Ehren von Sankt Martin, dem Heiligen des Tages, Umzüge und erzählten seine Geschichte. Auch die Kinder zogen mit von Haus zu Haus, denn bei solchen Feiern fiel für sie immer etwas ab Figuren aus Hefeteig oder sogar ein Martinshörnchen. Darüber hinaus lernten sie, so die Hoffnung der Eltern, die Eigenschaften, für die der heilige Martin schon zu Lebzeiten geschätzt wurde: Bescheidenheit, Mitgefühl für seine Mitmenschen, und die Fähigkeit und den Mut, danach zu handeln. Uwe Hahnkamp 16 11/2020

17 Auf den Spuren der Vergangenheit REGION Stegmannsdorf. Vergessenes Sanktuarium In Ermland befinden sich über historische Objekte der Kirchenkunst und kultur. Darunter ist das Sanktuarium der Erhöhung des Heiligen Kreuzes in Stegmannsdorf bei Wormditt. Es ist nicht so bekannt wie das Sanktuarium in Dietrichswalde oder Heiligelinde. Es bezaubert jedoch durch seine ungewöhnliche Geschichte. Vor langer Zeit soll im Appelauwald am kleinen Fluss Walsch ein schwarzes Kruzifix gefunden worden sein. Es war mit Sicherheit eines der vielen Kreuze, die die Einwohner, die sich wie fast ausschließlich im ganzen nördlichen Ermland, der deutschen Sprache bedienten, damals an den Wegen aufgestellt haben. Es war unbekannt, wie es dorthin gekommen war. Im Dorf gab es keine Kirche, also wurde das Kreuz in die heute nicht mehr existierende Kirche St. Jakobs des Älteren im nahe gelegenen Wusen gebracht. Wie groß war die Verwunderung der Einwohner von Wusen, als sich zeigte, dass das Kruzifix auf ungeklärte Weise aus der Kirche verschwunden war. Kurze zeit später wurde es gefunden und kehrte wieder nach Wusen zurück. Dieses Mal wurde es am Altar befestigt. Zur Nacht verschloss Pfarrer Bartholmäus Werdlich eigenhändig die Kirche mit dem Schlüssel und stellte Wachen auf. Dennoch verschwand das Kruzifix erneut. Wieder wurde es in Stegmannsdorf gefunden. Diese Situation wiederholte sich einige Male. Am Ende hielt der Pfarrer es für ein Zeichen Gottes und übergab das Kreuz den Einwohnern von Stegmannsdorf. Von dem wundersamen Ortswechsel des Kreuzes verständigte er das Ermländische Kapitel. Dieses entschied, diese ungewöhnlichen Ereignisse durch den Bau einer Kapelle für das schwarze Kruzifix an der Fundstelle zu verewigen. Sie wurde 1570 fertiggestellt. Sie war aus Eichenholz gebaut. In ihr hatten gerade einmal acht Personen Platz. Dennoch war Stegmannsdorf schon gut bekannt unter den Einwohnern der umgebenden Ortschaften als gnadenreich und auch für Wunder. Es begannen immer mehr Pilger zu kommen. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts befand sich die Kapelle in einem miserablen Zustand. Daher wurde der Entschluss gefasst, sie zu renovieren. Leider verzögerte dies viele Jahre lang der Widerstand des Pfarrers von Wusen. Durch die unsichere politische Situation und danach den Ausbruch des Großen Nordischen Krieges ( ) verschob sich ihr Umbau erneut. Stegmannsdorf wurde noch bekannter, als in Ermland eine Pestepidemie ausbrach ( ), die die Zahl der Einwohner dezimierte. Nach Stegmannsdorf kamen immer mehr Pilger. Um die Neigung Gottes zu erwirken und die verpestete Luft zu vertreiben, legten die ermländischen Domherren am 15. November das Gelöbnis ab, nach dem Erlöschen der Seuche als Zeichen des Dankes in Stegmannsdorf keine Kapelle, sondern eine Kirche zu erbauen. So geschah es auch. Im Jahr 1728 wurde am Ort der früheren Kapelle die Kirche der Erhöhung des Heiligen Kreuzes errichtet. Den Entwurf dafür arbeitete der aus Westfalen stammende Architekt Johannes Christopher Reimers aus. Die Investition finanzierte das ermländische Kapitel, das dafür achttausend Goldgulden ausgab. Die Konsekration des Gotteshauses führte im Jahr 1728 der ermländische Bischof Krzysztof Andrzej Jan Szembek durch. Und er war es auch, der damals im Hauptaltar das gnadenreiche Kreuz und Reliquien u.a. des heiligen Krzystof anbrachte. Das Kreuz, das von einem besonderen Kult umgeben ist und nach Meinung von Wissenschaftlern aus dem Jahr 1400 stammt, wurde schwarzes Kreuz genannt. Während des Ersten Weltkriegs wurden die Einwohner gezwungen, das Dorf zu verlassen und nur einige kehrten nach Beendigung der Kriegshandlungen in ihre heimatlichen Gefilde zurück. Im Jahr 1944 kamen Flüchtlinge aus Ostpreußen nach Stegmannsdorf und 1945 legte dort die Rote Armee hier ihr Lager an. Die Bevölkerung der Umgebung floh. Nach dem Krieg siedelten sich in Stegmannsdorf polnische Familien an. Trotz der schwierigen Geschichte, besonders des Einmarsches der sowjetischen Truppen und der Vertreibung der Deutschen im Jahr 1945 ist das Sanktuarium in Stegmannsdorf bis zum heutigen Tag in unveränderter Form erhalten. Dennoch hat es nicht mehr die Bedeutung erlangt, die es vor 1945 hatte. Dieses kleinste Pilgerzentrum in Ermland bleibt das am meisten vergessene. Aber das schwarze Kreuz herrscht in ihm bis heute. Alfred CZESLA Mehr zum Thema des Sanktuariums in Stegmannsdorf und auch 15 weiterer wichtiger Objekte der sakralen Kunst und Kultur findet der Leser im Buch Szlak Świętej Warmii (dt. Der Weg des Heiligen Ermlands ) von Wojciech Krzysztof Szalkiewicz. Heiligtum in Stegmannsdorf. Aufnahmedatum Foto: Archiv des Verfassers 11/

18 FORUM Geburtstagsglückwünsche Bartenstein Zum 84. Geburtstag Irena Buchhorn Zum 83. Geburtstag Marga Byczkowska Zum 65. Geburtstag Irena Pawłowska Hohenstein Zum 93. Geburtstag Irena Barcikowska Zum 68. Geburtstag Urszula Śliwińska Zum 55. Geburtstag Piotr Ogonowski Zum 52. Geburtstag Artur Bohm Johannisburg Zum 83. Geburtstag Wiera Adamonis Zum 80. Geburtstag Ewa Urban Zum 67. Geburtstag Irena Podsiad Zum 66. Geburtstag Wiesława Mielżyńska Zum 56. Geburtstag Andrzej Piotrowicz Zum 34. Geburtstag Anna Dziedzic Landsberg Zum 86. Geburtstag Gertruda Ciszyńska Zum 56. Geburtstag Grzegorz Drożewski Zum 41. Geburtstag Monika Gruszecka Zum 56. Geburtstag Halina Malik Lötzen Zum 87. Geburtstag Danuta Pryczko Zum 82. Geburtstag Adela Krzyżewska Zum 80. Geburtstag Urszula Bojarska Anna Chrzanowska Zum 71. Geburtstag Zofia Kobus Zum 64. Geburtstag Ryszard Czesla Zum 63. Geburtstag Ewelina Brzozowska Urszula Stankiewicz Zum 62. Geburtstag Elżbieta Rodziewicz Lyck Zum 86. Geburtstag Helmut Kleinschmidt Osterode Zum 87. Geburtstag Danuta Góralska Hildegard Ziemniak Zum 79. Geburtstag Elza Schliemann Zum 72. Geburtstag Roman Ruciński Zum 62. Geburtstag Henryk Ziółkowski Zum 58. Geburtstag Ewa Dobiesz Zum 56. Geburtstag Manfred Stawicki Zum 55. Geburtstag Irena Jarząbek Rastenburg Zum 89. Geburtstag Anna Lachowska Zum 87. Geburtstag Teresa Lis Katholische Gottesdienste im Dezember 6. Dezember (2. Advent): - 8:30 Uhr Allenstein-Jomendorf 8. Dezember (Mariä Empfängnis): - 8:30 Uhr Allenstein-Jomendorf 13. Dezember (3. Advent): - 15 Uhr Allenstein, Herz-Jesu-Kirche 20. Dezember (4. Advent): - 8:30 Uhr Allenstein-Jomendorf - 14 Uhr Bischofsburg 24. Dezember (Christmette): - 22 Uhr Allenstein-Jomendorf 25. Dezember (Weihnachten): - 8:30 Uhr Allenstein-Jomendorf 26. Dezember (Hl. Stephanus): - 8:30 Uhr Allenstein-Jomendorf 27. Dezember (Hl. Familie): - 8:30 Uhr Allenstein-Jomendorf 31. Dezember (Hl. Silvester): - 16 Uhr Allenstein-Jomendorf Domherr André Schmeier Die Allensteiner Welle, eine Sendung von und für die deutsche Minderheit in Ermland und Masuren, können Sie sonntags nach den 20-Uhr-Nachrichten bei Radio Olsztyn auf 103,2 MHz hören. Im Umkreis von Elbing sendet der Sender auf 103,4 MHz und im Umkreis von Lötzen - unter 99,6 MHz. Die Sendung wird gefördert aus Mitteln des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland durch das Institut für Auslandsbeziehungen Wo kann es abonniert werden? Adresse der Redaktion: Pro Futura Sp z o.o. ul. M. Konopnickiej 6, Opole tel./fax: e mail: RADIOSENDUNG ABONNEMENT IN POLEN Abonnement über die Redaktion pro: Jahr: 260 Zloty Halbjahr: 130 Zloty Vierteljahr: 65 Zloty ABONNEMENT IM AUSLAND Jahr: 120 Euro Halbjahr: 60 Euro Herausgeber: Verband der Deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren, PL Olsztyn, ul. Kopernika 13/4, tel./fax 0048/89/ ; e mail: homepage Bankverbindung: Związek Stowarzyszeń Niemieckich Warmii i Mazur, BOŚ S.A. Olsztyn ; Ordentliches Mitglied der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen (FUEV). Redaktion: Lech Kryszałowicz Chefredakteur, Uwe Hahnkamp Übersetzungen. Vorbereitung und Druck: Zakład Poligraficzny Spręcograf s.c. Spręcowo 17A, Dywity Tel Das Mitteilungsblatt wird gefördert aus Mitteln des Generalkonsulats der Bundesrepublik Deutschland in Danzig und des Ministeriums für Inneres und Verwaltung der Republik Polen in Warschau. Die Redaktion hat das Recht, Beiträge und Leserbriefe zu bearbeiten und zu kürzen. Biuletyn jest dofinansowany przez Konsulat Generalny Republiki Federalnej Niemiec w Gdańsku i Ministerstwo Spraw Wewnętrznych i Administracji Rzeczpospolitej Polskiej w Warszawie. Redakcja zastrzega sobie prawo adiustacji i skracania nadesłanych materiałów i listów /2020

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20 Volkstrauertag Wir erinnern uns Neu Vierzighuben, Kreis Allenstein 20 11/2020 Foto: Lech Kryszałowicz

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