Russland. 100 Fragen und Antworten zum Russland-Geschäft

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1 Juli Jahrgang. H 30859F OST WEST CONTACT Das Wirtschaftsmagazin für Ost-West-Kooperation Russland 100 Fragen und Antworten zum Russland-Geschäft Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK) Aktuelle Wirtschaftsentwicklung Banken & Finanzierung Visavergabepraxis Russische Unternehmen in Deutschland Rohstoffe und Energie WTO-Mitgliedschaft Infrastruktur

2 VERÄNDERUNG FÜHRT ZUM ERFOLG Treasury Die Welt verändert sich schnell und noch schneller ändern sich Zinssätze, Wechselkurse und Rohstoffpreise. Unser Ziel ist es, Sie bestmöglich darauf vorzubereiten und in allen Aspekten Ihrer Absicherungsstrategie zu unterstützen. Dank unserer Erfahrung, unserem Know-how sowie unserer hochkarätigen Experten können wir Ihr Risiko analysieren und einschätzen. Unsere Lösungen sind individuell an Ihren Geschäftsbedarf angepasst, verringern die Volatilität Ihrer Erträge und erhöhen Ihre Planungssicherheit entscheidend. Raiffeisen Bank International MEINE BUSINESS-BANK.

3 100 Fragen und Antworten Russland 2013 Impressum Herausgeber und Geschäftsführende Gesellschafter: Dr. Jutta Falkner, Klaus Leger Redaktion: Ost-West-Contact Ritterstraße 2 B, Berlin Tel Fax Chefredakteur: Dr. Jutta Falkner Stellv. Chefredakteur: Christian Himmighoffen Redaktion: Stephan Mittelhäuser, Anne Wäschle, Grit Horn Verlag: OWC-Verlag für Außenwirtschaft GmbH Regenskamp 18, Münster Tel Fax Anzeigenleiter: Norbert Mayer Anzeigen-Verkauf: Thomas Stölzner, Jens Steinhäuser, Nadja Klein, Dorothea Korona Repräsentantin Moskau: Katrin Morosow Verlagsbüro Düsseldorf: OWC-Verlag für Außenwirtschaft GmbH Berliner Allee 67, Düsseldorf Tel Fax Erscheinungsweise/ Abonnement: Die Monatszeitschrift Ost-West- Contact ist gemeinsam mit den Ost-Ausschuss-Informationen im Abonnement erhältlich. Das Jahresabonnement für beide Publikationen beträgt zusammen 108, (Inland: + 7 % MwSt., + 11, Porto; Ausland: + E 23, Porto). Luftpost auf Anfrage. K 4 Strukturreformen bieten Wachstum. Editorial von Michael Harms, Vorsitzender der AHK Russland K 6 Allgemeine Wirtschaftsentwicklung K 9 Außenwirtschaft K 10 Übernahmen & Beteiligungen K 11 Banken & Finanzierung K 12 Russlands Platz in der Weltwirtschaft K 14 Deutsch-russische Beziehungen K 17 Visavergabepraxis K 19 Russische Unternehmen in Deutschland K 21 Rohstoffe und Energie K 26 Energieeffizienz & Erneuerbare Energien K 29 Banken & Finanzierung K 33 Recht K 35 WTO-Mitgliedschaft K 37 Infrastruktur Abonnement-Service: Astrid Leger Tel Fax Gestaltung: Birgit Meyer 40 Nicht schwarz oder weiß. Interview mit Mario Mehren Vorstandsmitglied der Wintershall Holding GmbH Grafiken + Fotos: Udo Zelmer Anzeigen-Verwaltung: Barbara Keizers Gerichtsstand: Münster, HRB 4574 ISSN Druck: merkur Print & Service Group, Detmold Titelfoto: Tür im Kreml-Palast Foto: OWC Erscheinungstermin: Juli K Themen im Hauptheft OWC 7/13 Ukraine: Im Visier der Raider Für die Übernahme von Artikeln in Ihren elektronischen Pressespiegel erhalten Sie die erforderlichen Rechte unter Beiträge in Ost-West-Contact sind im Archiv der Homepage unter zu recherchieren. Alle Rechte vorbehalten. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass hinsichtlich der Inhalte Urheberschutz besteht. Alle Informationen werden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet, für Verzögerungen, Irrtümer oder Unterlassungen wird jedoch keine Haftung übernommen. K K K Moldau: Neue Spieler im Automobilbereich Bosnien-Herzegowina: An der Grenze zur EU OMV: Georgiens Bauwirtschaft Vier Faktoren Fordern Sie ein kostenloses Probeexemplar an unter oder Ost-West-Contact 7/2013 Special Russland 3

4 Russland Fragen und Antworten 100 Fragen und Antworten zum Russland-Geschäft Strukturreformen garantieren Wachstum Michael Harms, Vorsitzender der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK) Russlands Wirtschaft hat sich 2012 entgegen allen Erwartungen und gegen den allgemeinen Trend in Europa positiv entwickelt. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs um 3,4 Prozent, die Industrieproduktion um 2,6 Prozent, die Inflation blieb für russische Verhältnisse niedrig, der Binnenkonsum hoch, die Bruttoanlageinvestitionen wuchsen. Das Land ist kaum verschuldet und verfügt über hohe Devisenreserven auch dank dauerhaft hoher Weltmarktpreise für Rohstoffe. Für das laufende Jahr wurden ähnliche Voraussagen getroffen. Doch schon das erste Quartal 2013 zeigte einen deutlichen Rückgang der makroökonomischen Indikatoren bei gleichzeitig steigenden Verbraucherpreisen und einer hohen Inflation. Die russische Zentralbank versucht augenblicklich, die Wirtschaft mit einer gezielten Abwertung des Rubels in einem vorher definierten Korridor zu stimulieren und Exporte zu verbilligen. Kurzfristig kann diese Regulierung Wirkung zeigen, auf lange Sicht wird eine gelockerte Geldpolitik die Neigung zur Inflation steigern. Zumal der Binnenkonsum im vergangenen Jahr der Motor der Wirtschaft deutlich nachgelassen hat. Notwendig sind in Russland nach wie vor Strukturreformen. Die seit einigen Jahren von Präsident und Premierminister geforderte Modernisierung, Diversifizierung und Spezialisierung der Wirtschaft hat begonnen die Schlagzahl muss deutlich erhöht werden. Mit dem Beitritt zur WTO ist auch der Druck auf die russischen Unternehmen gewachsen, sich dem internationalen Wettbewerb zu stellen. Das gelingt branchenabhängig unterschiedlich gut. Fortschritte sind deutlich sichtbar vor allem in den Bereichen Telekommunikation, Internettechnologien, Landwirtschaft und auch in der Rohstoffbranche, die sich mittlerweile zu einem Hightechsektor entwickelt hat. Um auch in anderen Wirtschaftsbereichen nachzuziehen, gehen russische Unternehmen verstärkt Kooperationen mit westlichen Partnern ein, um Know-how, Wettbewerbsfähigkeit und Unternehmenskultur nach Russland zu transferieren und Teile der Produktion in Russland zu lokalisieren. Die Wirkung dieser Maßnahmen könnte jedoch noch deutlich stärker ausfallen, würde sich der Staat wie bereits 2010 angekündigt wieder aus der Wirtschaft zurückziehen und verstärkt die Bildung eines russischen Mittelstandes nach deutschem Vorbild fördern, und damit für mehr Wettbewerb, mehr freien Markt und mehr unternehmerisches Handeln sorgen. Gleichzeitig würde dadurch eine stabile Basis von Zulieferunternehmen geschaffen und das Problem der mangelnden Fachkräfte in Angriff genommen. In Deutschland stellt der Mittelstand beispielsweise knapp 80 Prozent aller Ausbildungsplätze. Der deutsche Mittelstand ist denn auch in Russland ganz hervorragend vertreten. Der Markt trägt noch lange und in allen Branchen. Besonders natürlich in den Bereichen, in denen der German Mittelstand mit den ihm eigenen Attributen Qualität, Effizienz, Innovation, Weltmarktreife und Zuverlässigkeit punkten kann. Russland ist als Markt, Handelspartner und prioritärer Partner von enormer Bedeutung, und auch unsere (Mitglieds)-Unternehmen sehen Russland im internationalen Vergleich als zunehmend wichtiger an. Für das enorme Potenzial spricht nicht nur der Handelsaustausch, der mit über 80 Milliarden Euro im vergangenen Jahr wieder einen neuen Höchststand erreicht hat, sondern auch die Fülle an Möglichkeiten, bei den in Russland geplanten Projekten mitzuwirken. Das gilt in erster Linie für den Mittelstand, den deutschen wie den russischen. Wir stehen unseren russischen Partnern dabei auf jede denkbare Art zur Verfügung. Mit den in diesem Jahr etablierten Formaten, den explizit dem Mittelstand gewidmeten Konferenzen zur Lokalisierung und Zulieferung in Moskau und der Konferenz zu Russland Markt, Modernisierung, Mittelstand in Berlin haben wir genau diesem Konzept Rechnung getragen. Und dabei gleichzeitig die deutsche und russische Unternehmerschaft und Politik sensibilisieren können. 4 Ost-West-Contact 7/2013 Special Russland

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6 Russland Fragen und Antworten Allgemeine Wirtschaftsentwicklung Wie entwickelt sich die russische Wirtschaft? Die russische Wirtschaft verliert massiv an Schwung. Das Bruttoinlandsprodukt ist 2012 nach Angaben der Regierung im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent gewachsen, im ersten Quartal 2013 waren es gerade 1,1 Prozent. Die Inflationsrate stieg 2012 um 0,5 Prozent und betrug 6,6 Prozent. Im Februar erreichte sie einen Jahreshöchststand von 7,3 Prozent und verharrt nun auf diesem hohen Niveau. Die Arbeitslosigkeit ist weiterhin gering und liegt bei 5,5 Prozent. Welche Prognosen werden gestellt? Das Ministerium für Wirtschaftsentwicklung Russlands prognostiziert für das laufende Jahr einen BIP-Zuwachs von nur 2,4 Prozent. Für 2012 hatte das Ministerium seine Prognose von bislang 4,3 Prozent auf 3,7 Prozent gesenkt. Ebenfalls vorsichtiger geht man an die Entwicklung der Industrieproduktion, die 2014 und 2015 um jeweils 3,4 Prozent wachsen sollen statt wie bislang angenommen um 3,7 Prozent. Die Weltbank hat im jüngsten Report zur wirtschaftlichen Lage in Russland ihre Wachstumsprognose für das russische Bruttoinlandsprodukt im laufenden Jahr um 0,3 Prozent auf 3,3 Prozent gesenkt traut die Weltbank der russischen Wirtschaft ein Wachstum von 3,6 Prozent zu. Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, EBRD, hat ihre Prognose für das BIP-Wachstum in diesem Jahr von 3,5 auf 1,8 Prozent nach unten korrigiert. Was ist die Hauptquelle des Wachstums? Die Hauptquelle des Wachstums waren 2011 staatliche und private Investitionen in die Wirtschaft, 2012 dagegen in erster Linie der private Konsum. Nun soll sich 2013 laut Weltbank-Prognose die Zunahme des privaten Konsums verlangsamen. Die Weltbank macht des Weiteren fünf Faktoren für die eingetrübten Aussichten verantwortlich: den sinkenden Ölpreis, die überbewertete außenwirtschaftliche Konjunktur, die Abnahme der wirtschaftlichen Aktivität in Russland, die langsamer als erwartet zurückgehende Inflation und die geringe Zunahme der Investitionen. Warum haben sowohl internationale Institutionen als auch die russische Regierung die Prognosen des Wachstums heruntergesetzt? Die Analysten der RZB beispielsweise sorgen sich um den Konsum der Privathaushalte vor dem Hintergrund der hohen Inflation, eines eingeschränkten Potenzials für reale Lohnsteigerungen und einer zu erwartenden schwächeren Ausleihungsaktivität. Die Leistungsschwäche, heißt es im jüngsten Russland-Bericht, sollte ein gutes Argument für eine Lockerung der Geldpolitik abgeben. Die GTAI formuliert die Aussichten in ihren jüngsten Wirtschaftstrends kompakt drastisch: Ölfinanziertes Wachstumsmodell droht zu scheitern. Industrie tritt auf der Stelle. Zum Herbst droht Rezession. Präsident Putin forderte Ende April angesichts der aktuellen Wirtschaftsflaute ein Konjunkturpaket. Wir müssen alles Notwendige tun für eine stabile und dauerhafte Entwicklung der russischen Wirtschaft, sagte er in Sotschi. Wie wird das BIP erwirtschaftet? Den größten Anteil zur Bruttowertschöpfung in Russland trugen auch 2012 der Groß- und Einzelhandel mit 19,6 Prozent sowie die verarbeitende Industrie mit 15,2 Prozent und der Immobiliensektor mit 11,7 Prozent bei. Aus der Förderung von Bodenschätzen wurden 10,9 Prozent des BIP erwirtschaftet. Die Transport- und Kommunikationsbranche hatte einen Anteil von 8,2 Prozent, das Baugewerbe von 6,5 Prozent. Welche Branchen sind im vergangenen Jahr gewachsen? Der Transportsektor wuchs mit mehr als zwölf Prozent besonders kräftig, auch die Landwirtschaft entwickelt sich gut. LOGISTICS 6 Ost-West-Contact 7/2013 Special Russland

7 100 Fragen und Antworten Russland 2013 Statement von Christoph Witte, Deutschland-Direktor des Kreditversicherers Delcredere Höchste Klasse für wirtschaftliches Risiko Start des Pipeline-Baus South Stream durch das Schwarze Meer. Die hohe Abhängigkeit von Öl und Gas ist einer der Gründe, das wirtschaftliche Risiko als hoch einzustufen. Wir bewerten das wirtschaftliche Risiko in Russland aktuell mit der höchsten von drei Risikoklassen (C von C). Die Gründe dafür sind vor allem die hohe Abhängigkeit der Wirtschaft vom Energiesektor und der Mangel an Rechtsstaatlichkeit. Die Einnahmen aus dem dominierenden Energiesektor machen 25 Prozent des russischen BIP aus, was einen ökonomischen Teufelskreis zur Folge hat: Sie lassen die Löhne stärker steigen als durch die Produktivität gerechtfertigt wäre und führen zu einer konstanten Aufwertung des realen Wechselkurses des Rubels. Dadurch verliert die Industrieproduktion zunehmend an Wettbewerbsfähigkeit, ihr Anteil an den Gesamtexporten nimmt ab. Lag er 1998 noch bei 26 Prozent, waren es 2010 nur noch zehn Prozent. Weil auch die Binnennachfrage aktuell an Schwung verliert, ist die Konjunktur noch stärker vom Energiesektor abhängig. Der stagnierende Ölpreis und die schwache Auslandsnachfrage aus dem Hauptexportmarkt Europa belasten das Wachstum und 2011 lag es bei jeweils gut vier Prozent, sank jedoch 2012 auf 3,4 Prozent. Ein weiterer Faktor, der das Wachstumspotenzial des Landes belastet, ist der Mangel an Fachkräften. Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion schrumpft die Bevölkerung stetig. Lebenserwartung und Geburtenrate sind niedrig, die Sterblichkeitsrate ist hoch. Viele hoch qualifizierte Arbeitskräfte wandern ab ein Trend, der durch die Zuwanderung gering qualifizierter Kräfte aus anderen GUS-Staaten nicht ausgeglichen wird. Viele Stellen im Finanzsektor, in den Bereichen Transport und Telekommunikation und im Energiesektor können nicht besetzt werden. Korruption und ein Mangel an Rechtsstaatlichkeit belasten die Wirtschaft zusätzlich: Gläubigerrechte lassen sich, insbesondere außerhalb von Moskau und St. Petersburg, nur schwer durchsetzen ist darüber hinaus der Leistungsbilanzüberschuss auf 4,1 Prozent des BIP zurückgegangen. Angesichts steigender Importe und stagnierender Ölpreise dürfte er in den nächsten Jahren weiter abnehmen. Hinzu kommt ein anhaltendes Defizit in der Kapitalbilanz. Die ausländischen Direktinvestitionen (FDI) sind rückläufig. Der verbreitete Optimismus unter den Investoren für die Schwellenländer lässt sich also nicht auf Russland übertragen. Foto: South Stream Wie wirkt sich das Wirtschaftsklima auf den Staatshaushalt aus? Der Überschuss im russischen Haushalt ist nach Angaben von Rosstat 2012 um rund 70 Prozent auf 262,9 Milliarden Rubel (rund 6,5 Milliarden Euro) zurückgegangen. Ein Jahr zuvor hatte der Überschuss noch 860,7 Milliarden Rubel (21,4 Milliarden Euro) betragen. In den ersten vier Monaten dieses Jahres hat er ein Defizit in Höhe von 72 Milliarden Rubel (rund 1,76 Milliarden Euro) beziehungsweise 0,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aufgewiesen. Ost-West-Contact 7/2013 Special Russland 7

8 Russland Fragen und Antworten Die Haushaltseinnahmen beliefen sich von Januar bis April auf 4,22 Billionen Rubel (20,9 Prozent des BIP). Davon entfielen 2,1 Billionen Rubel (10,4 Prozent) auf Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft. Das Defizit im russischen Staatshaushalt 2013 wird nach Erwartungen der Weltbank ein Prozent des BIP betragen, 2014 soll der Staatshaushalt fast ausgeglichen sein. Die öffentlichen Finanzen Russlands sind mit einer Staatsverschuldung von unter zehn Prozent des BIP solide. Welche Bereiche spülen Geld in die Staatskasse? Allein aus der Erdgas- und Ölbranche flossen 6,5 Billionen Rubel in den Haushalt, wobei 2,4 Billionen auf die Fördersteuer und 4,1 Billionen Rubel auf den Exportzoll für Rohöl, Erdgas und Ölprodukte entfielen. In welchem Umfang fließen ausländische Direktinvestitionen ins Land? Die ausländischen Investitionen in die russische Wirtschaft beliefen sich im vergangenen Jahr nach Angaben der russischen Statistikbehörde Rosstat auf 154,6 Milliarden US-Dollar. Das ist ein Rückgang von 18,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im ersten Quartal 2013 stiegen die Investitionen gegenüber dem Vergleichszeitraum 2012 um 65,4 Prozent auf 60,4 Milliarden US-Dollar. Die Direktinvestitionen kletterten um 63,2 Prozent auf insgesamt 6,3 Milliarden US-Dollar und die Kredite und Darlehen stiegen um 70,6 Prozent auf 54 Milliarden US-Dollar. Die Direktinvestitionen aus dem Ausland betrugen nach Angaben des Wiener Instituts für Weltwirtschaft (wiiw) ,9 Milliarden Euro, ein leichtes Plus von 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Woher kommt das Auslandskapital? Im ersten Quartal dieses Jahres stand Frankreich mit einem Kapitaltransfer von 8,3 Milliarden US-Dollar an der Spitze der Investoren vor den USA mit 6,9 Milliarden US-Dollar und den Niederlanden mit 6,8 Milliarden US-Dollar. Welchen Anteil haben deutsche Unternehmen an den ausländischen Investitionen in Russland? Deutschland zählt auch im ersten Quartal 2013 zu den zehn wichtigsten Investoren. Laut russischem Statistikamt Rosstat sind im genannten Zeitraum deutsche Investitionen im Wert von 1,4 Milliarden US-Dollar nach Russland geflossen. Damit lag die Bundesrepublik auf Platz neun der Top-Auslandsinvestoren. Welche Länder investieren am meisten? Größter Investor ist nach wie vor Zypern mit einem Anteil von fast 40 Prozent am Bestand ausländischer Direktinvestitionen vor den Niederlanden mit 15 Prozent und Deutschland mit 8,4 Prozent. Insgesamt hat Deutschland bisher 10,4 Milliarden US-Dollar investiert. Welche Rolle spielt die Europäische Union als Auslandsinvestor in Russland? Die ausländischen Direktinvestitionen der 27 Mitgliedsländer erreichten nach Angaben von Eurostat 2010 mit 27,6 Milliarden Euro ein Rekordergebnis. Sie fielen 2011 auf 8,1 RUSSISCH INTENSIV am LSI-RUSSICUM in Bochum Praxisbezogene Sprachkenntnisse Intensivkurse in Kleingruppen Landeskundliche und interkulturelle Informationen Auslandskurse in Odessa und Jasnaja Poljana Selbst entwickelte Lernmedien Sonderkurse für bestimmte Zielgruppen Gästezimmer im Hause Weitere Sprachen: Arabisch, Japanisch, Chinesisch, Koreanisch, Persisch (Farsi/Dari), Türkisch 8 Ost-West-Contact 7/2013 Special Russland

9 100 Fragen und Antworten Russland 2013 Milliarden Euro, im vergangenen Jahr flossen 9,4 Milliarden Euro aus der EU nach Russland. In umgekehrte Richtung flossen ,4 Milliarden Euro in die Europäische Union, im vergangenen Jahr waren es 7,4 Milliarden Euro. In welche Branchen fließt das Auslandskapital? Im vergangenen Jahr flossen die ausländischen Direktinvestitionen zu 30 Prozent in die verarbeitende Industrie, zu je 18 Prozent in die Förderung von Bodenschätzen und in den Immobiliensektor und zu 15 Prozent in den Bereich Handel und Reparaturen. Wie hoch ist der Kapitalabfluss? Im vergangenen Jahr hat sich der Kapitalabfluss von 80,5 auf 54,1 Milliarden US-Dollar verringert. Im ersten Quartal dieses Jahres stieg er allerdings erheblich an. Präsident Putin hat sich vor dem G8-Gipfel Mitte Juni in Nord irland in einem Interview mit RIA Novosti für die Trockenlegung von Steueroasen ausgesprochen. Für die Bekämpfung der Steuerflucht über Offshores müsse man nicht nur nationale, sondern auch internationale Regelungsinstrumente einsetzen. Er schlug bilaterale Abkommen vor, die Steuerparadiese zum Datenaustausch verpflichten. Wie hoch sind die Devisenreserven? Die Gold- und Devisenreserven Russlands betrugen am 7. Juni 515,8 Milliarden US-Dollar,teilte die Zentralbank mit. Russland besitzt weltweit die drittgrößten Währungsreserven nach China und Japan. Außenwirtschaft Wie hat sich der Außenhandel Russlands im vergangenen Jahr entwickelt? Im Außenhandel gab es im vergangenen Jahr wenig Dynamik. Der Umsatz ist laut Russischer Zollstatistik um 1,8 Prozent gewachsen, die Exporte legten um 1,6 Prozent zu, die Importe um 2,2 Prozent. In den ersten vier Monaten dieses Jahres ging der Außenhandel um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück und betrug 267,6 Milliarden US-Dollar. Der Aktivsaldo schrumpfte um 15,1 Prozent auf 69,7 Milliarden US-Dollar. Mit der Europäischen Union, dem größten Handelspartner, erreichte Russland 2012 Rekordwerte, sowohl beim Ex- als auch beim Import. Auch mit Deutschland erzielte das Land den bisher höchsten Außenhandelsumsatz. Wer sind die größten Handelspartner Russland? Größter Handelspartner war 2012 China mit 87,5 Milliarden US-Dollar, ein Wachstum von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit hatte China einen Anteil von 10,5 Prozent am gesamten Außenhandel. Es folgen die Niederlande mit 82,7 Milliarden Euro vor Deutschland mit 73,8 Milliarden Euro. Überblick behalten Rödl & Partner ist mit 91 eigenen Niederlassungen in 40 Ländern vertreten. Die integrierte Beratungsund Prüfungsgesellschaft für Recht, Steuern, Unternehmensberatung und Wirtschaftsprüfung verdankt ihren dynamischen Erfolg unternehmerisch denkenden Partnern und Mitarbeitern. Im engen Schulterschluss mit ihren Mandanten erarbeiten sie Informationen für fundierte häufig grenzüberschreitende Entscheidungen aus den Bereichen Wirtschaft, Steuern, Recht und IT und setzen sie gemeinsam mit ihnen um. Von unseren Niederlassungen in Moskau, St. Petersburg, Sotschi und Kaluga aus betreuen wir Sie in ganz Russland. Moskau St. Petersburg Sotschi Kaluga André Scholz Tel.: + 7 (985) Dr. Andreas Knaul Tel.: + 7 (495) Leonid Dimant Tel.: + 7 (495) Ost-West-Contact 7/2013 Special Russland 9

10 Russland Fragen und Antworten Der Anteil Deutschlands am russischen Außenhandel blieb mit 8,8 Prozent nahezu stabil, der Anteil der Niederlande am russischen Außenhandel wuchs von 8,3 Prozent 2011 auf 9,9 Prozent im vergangenen Jahr. Tatsächlich größter Handelspartner ist die Europäische Union. Fast die Hälfte des Außenhandels wickelt Russland mit der EU ab. Mehr als die Hälfte, nämlich 52,9 Prozent, der russischen Exporte gehen in die EU, aber nur 42,3 Prozent der Waren, die Russland importiert, sind europäischen (EU)-Ursprungs. Russland war 2012 der drittgrößte Handelspartner der EU nach den USA und China. Aus welchen Ländern bezieht Russland die meisten Waren? Bei den russischen Importen sieht die Rangfolge etwas anders aus als bei den Umsätzen. Hier liegt China mit großem Abstand vorn lieferte das Land Waren für 51,7 Milliarden US-Dollar, Deutschland liegt mit 38,2 Milliarden US-Dollar auf Platz zwei vor der Ukraine mit 17,9 Milliarden US-Dollar. Vor einigen Jahren war Deutschland noch größter Zulieferer. Das heißt, Deutschland verliert rasant an Boden. Wohin gehen die russischen Exporte? Laut Rosstat gehen fast 15 Prozent aller Exporte in die Niederlande. Das sind 76,7 Milliarden US-Dollar. Es folgen mit großem Abstand China mit 35,7 und Deutschland mit 35,5 Milliarden US-Dollar. Welche Waren exportiert Russland? Die Grundlage des russischen Exports bilden unverändert die Brennstoff- und Energiewaren, deren Anteil am Export 75,1 Prozent ausmachte. In der Warenstruktur des Imports entfielen auf Maschinen und Ausrüstungen 50,3 Prozent, 16,8 Prozent auf Erzeugnisse der chemischen Industrie und 13,8 Prozent auf Lebensmittel. Übernahmen & Beteiligungen Wie hat sich der Markt für Übernahmen und Beteiligungen im vergangenen Jahr entwickelt? Der Markt für Übernahmen und Beteiligungen hat sich 2012 gegenüber dem Vorjahr auf 139,1 Milliarden US-Dollar verdoppelt. Wer sind die Treiber bei den Übernahmen und Beteiligungen? Vor allem zwei große Transaktionen sind für das Wachstum verantwortlich. Größter Deal war die Übernahme des Ölkonzerns TNK-BP durch Rosneft. BP erhielt 17,1 Milliarden US-Dollar cash plus einer Beteiligungenvon 12,84 Prozent an Rosneft der größte Deal, der jemals in Russland abgeschlossen wurde, der zweitgrößte Deal weltweit. Rechnet man dieses Geschäft aus der Gesamtsumme der Übernahmen heraus, bleibt immer noch ein Wachstum von 21 Prozent auf 83,1 Milliarden Euro. Die Sberbank verkaufte im Zuge der Privatisierung 7,6 Prozent ihrer Aktien an der Börse in London und Moskau im Wert von 5,2 Milliarden US-Dollar auch das ein Megadeal, nämlich die größte Privatisierung in Russland überhaupt und Nummer zwei in ganz Ost- und Mitteleuropa. Die elf größten Transaktionen haben einen Umfang von 30,7 Milliarden US-Dollar, 37 Prozent der Gesamtsumme. Welchen Anteil hat der russische M&A-Markt an den globalen Transaktionen? Lässt man den außergewöhnlichen Deal von Rosneft und TNK-BP außen vor, um eine bessere Vergleichbarkeit mit den Vorjahren zu haben, so ergibt sich folgendes Bild: Während in Russland das Volumen der Übernahmen und Beteiligungen um 21 Prozent auf 83,1 Milliarden US-Dollar wuchs, stiegen die globalen Transaktionen nur um zwei Prozent (auch hier die drei weltweit größten Übernahmen mit mehr als 45 Milliarden US-Dollar nicht eingerechnet). Welche Rolle spielen ausländische Unternehmen gegenwärtig bei Übernahmen und Beteiligungen in Russland? Wie auch in den Vorjahren überwogen 2012 mit 60 Prozent des Volumens die inländischen Transaktionen, 40 Prozent wurden grenzüberschreitend realisiert. In 301 Fällen übernahmen russische Unternehmen russische Unternehmen, in 74 Fällen kauften sich ausländische Unternehmen in russische Unternehmen ein und in 50 Fällen beteiligten sich russische Unternehmen an ausländischen Firmen beziehungsweise übernahmen diese. Gemessen am Transaktionsvolumen fanden 60 Prozent im Lande statt, 20 Prozent waren einkommende und 20 Prozent ausgehende Investitionen. Wer waren die größten ausländischen Player auf dem Markt? Zu den größten Transaktionen, an denen Ausländer beteiligt waren, zählten der Verkauf von 7,6 Prozent der Aktien der Sberbank durch eine internationale Investorengruppe, der Börsengang des Kommunikationsunternehmens MegaFon (26,1 Prozent der Anteile wurden für 5,2 Milliarden US-Dollar verkauft) und die Übernahme der Brauerei SABMiller Plcc (mit Biergeschäft in Russland und der Ukraine) durch den türkischen Investor Anadolu Efes. Die USA, Großbritannien, China und Japan waren die aktivsten ausländischen Investoren. Auf ihr Konto gingen 22 Deals im Wert von 2,6 Milliarden US-Dollar. Wie waren deutsche Unternehmen beteiligt? Der Asset Swap, den die BASF und Gazprom im November vergangenen Jahres vereinbarten, landet in der Liste der größten Deals mit einem Volumen von 1,5 Milliarden US-Dollar auf Platz zehn. Mit dem Tausch übernimmt Gazprom die Wintershall-Anteile in Höhe von 50 Prozent an den Erdgashandelsgesellschaften WINGAS, WIEH und WIEE, einschließlich der Beteiligung an den Erdgasspeichern Rehden und Jemgum sowie Haidach in Österreich und die Speichergesellschaft astora. Wie aktiv waren russische Unternehmen bei Übernahmen im Ausland? Größter Deal war im vergangenen Jahr die Übernahme von 99,9 Prozent der Anteile der türkischen Denizbank durch die Sberbank für 3,5 Milliarden US-Dollar. Verkäufer war die Dexia SA. Damit setzte die Sberbank ihre Expansion im Ausland fort hatte die mehrheitlich staatliche Bank die österreichische Volksbank International für 663 Millionen US-Dollar erworben. EuroChem, eines der größten Unter- 10 Ost-West-Contact 7/2013 Special Russland

11 PROMTECH GROUP Unsere Kompetenz zu Ihrem Erfolg in Russland Die PROMTECH Gruppe mit Sitz in berlin, Wien und Moskau ist ihr verlässlicher Partner bei Projektrealisierungen in der GuS. Als internationales Ingenieursbüro beraten und projektieren wir Ihre Industrie- und Zivilobjekte nach russischen Vorschriften und als Prüfgesellschaft zertifizieren wir Ihre Maschinen und Anlagen nach GOST. Das Fachwissen und die langjährige Erfahrung unserer Spezialisten erlaubt uns die Rolle des Generalunternehmers für Ihre Bauprojekte zu übernehmen. Wir bieten Ihnen ein bestens organisiertes Netzwerk mit auf lokale Gegebenheiten ausgelegtem Know-How und Vor-Ort-Betreuung in Ihrer Landessprache. Von der ersten Idee Ihres Projektes bis hin zur erfolgreichen Inbetriebnahme bekommen Sie bei uns alles aus einer Hand. PROjEkTiERunG zertifizierung PROjEkTSTEuERunG bau & MOnTaGE PROMTECH Germany GmbH Friedrichstraße 95 (IHZ) Berlin Tel.: Fax: DW-10 PROMTECH technical consulting GmbH Erdbergstraße 52-60/3/2 Top Wien Tel.: Fax: DW-82

12 Russland Fragen und Antworten Volumen der Transaktionen 2005 bis Transaktionsvolumen, Index, 2005 bis Volumen der Transaktionen in Mrd. US-Dollar Global Anzahl der Transaktionen Quelle: KPMG, M & A in Russia Russland Quelle: KPMG, M & A in Russia 2012 nehmen im Bereich Agrochemie, kaufte die K + S Nitrogen GmbH aus Mannheim von der Kassler K + S AG für 182 Millionen US-Dollar. Rosneft kaufte sich für 1,1 Milliarden US-Dollar in das Ölgeschäft in Venezuela ein. Die Russische Eisenbahn RZD übernahm vom französischen Automobilkonzern PSA Peugeot-Citroën SA dessen hauseigenes Logistikunternehmen Gefco für eine Milliarde US-Dollar. Die Gunvor Group hat die Raffi nerie Petroplus in Antwerpen aus der Insolvenz heraus für 500 Millionen US-Dollar übernommen. Gunvor ist ein Rohstoff unternehmen mit Sitz in Genf, Singapur, auf den Bahamas und in Dubai. Zu den Übernahmekandidaten im vergangenen Jahr zählte ebenfalls die Raffi nerie Ingolstadt. In der Türkei erwarb Inter RAO UES den Kraft werkbetreiber Trakya Elektrik Uretim für 68 Millionen US-Dollar. Welche Branchen dominierten 2012? Zwei Drittel der elf größten Deals mit jeweils mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar wurden in der Kommunikations- und Medien-Branche, in der Finanzwirtschaft und in der Öl- und Gasindustrie realisiert. Quelle: M & A in Russia, KPMG, 2013 Russlands Platz in der Weltwirtschaft Welchen Platz hat Russland...im Ranking der größten Volkswirtschaften? Russland ist mit einem Bruttoinlandsprodukt von Milliarden US-Dollar 2012 nach Angaben des IWF wie im Jahr zuvor die neuntgrößte Volkswirtschaft der Welt. Auf Platz eins liegen die USA mit Milliarden US-Dollar, gefolgt von China mit Milliarden US-Dollar, Japan mit Milliarden US-Dollar und Deutschland mit Milliarden US-Dollar. Brasilien nimmt Platz sieben ein, Indien liegt nach Russland auf Platz zehn beim BIP pro Einwohner? Bei der BIP-Produktion pro Einwohner liegt das Land mit US-Dollar allerdings weit abgeschlagen zwischen Uruguay und Antigua und Barbuda auf Platz 48. Im Vergleich zum Vorjahr stieg dieser Betrag um 159 US-Dollar. Angeführt wird die Liste von Luxemburg mit US-Dollar pro Einwohner, Deutschland erreicht mit US-Dollar Platz 19 der Weltrangliste. Brasilien liegt auf Platz 56, China auf Platz 85 und Indien auf Platz als Exporteur? Russland lag nach Angaben der WTO 2012 auf Platz acht der größten Exporteure der Welt. Das Land lieferte Waren für 529 Milliarden US-Dollar. Exportweltmeister ist China mit einem Volumen von zwei Billionen US-Dollar vor den Vereinigten Staaten mit 1,5 Milliarden und Deutschland mit 1,4 Milliarden US-Dollar....als Elektroproduzent? Mit einem Produktionsvolumen von Milliarden Euro ist China nach Angaben des ZVEI inzwischen der mit weitem Abstand größte Elektro-Produzent weltweit gefolgt von Japan), den USA, Südkorea und Deutschland. Russland liegt auf Platz neun mit 48 Milliarden Euro (2010). E FO O BITI C N& R NFE...als Logistikstandort? Russland hat weltweit das zweitgrößte Schienennetz, die zweitlängsten Wasserwege, liegt auf Platz drei bezüglich der Zahl der Flughäfen und auf Platz fünf nach der Länge der Straßen. Entsprechend der Qualität des Logistikstandortes für den internationalen Handel aber, die die Weltbank in ihrem Logistics Perfomance Index jährlich erfasst, nimmt Russland gerade Rang 95 ein, China liegt auf Platz 26, Brasilien auf Platz 45 und Indien auf Platz 46. Angeführt wird der Index von Singapore, Deutschland belegt den vierten Rang....als Waffenexporteur? Russland ist der zweitgrößte Waffenexporteur der Welt. Von 2008 bis 2012 hatte es einen Anteil an den größten Waffenlieferungen von 26 Prozent hinter den USA mit 30 Prozent. In diesem Jahr plant Russland die Lieferung von Waffen im Wert von 13 Milliarden US-Dollar. Wichtigste Abnehmer russischen Militärgeräts sind Indien, China und Algerien. Ost-West-Contact 7/2013 Special Russland

13 FOR SHIPPING, SHIPBU Confirm your position in the Russian market at... TION & CONFERENCE FOR SHIPPING, SHIPBUILDING, OFFSHOR & CONFERENCE FOR SHIPPING, SHIPBUILDING, OFFSHORE ENE FERENCE FOR SHIPPING, SHIPBUILDING, OFFSHORE ENERGY, P N & CONFERENCE FOR SHIPPING, SHIPBUILDING, OFFS THE 12 TH NEVA EXHIBITION & CONFERENCE FOR SHIPPING, SHIPBUILDING, OFFSHORE ENERGY, PORTS & OCEANOGRAPHY Contact Dolphin Exhibitions:

14 Russland Fragen und Antworten Deutsch-russische Beziehungen Wie entwickelt sich der Handel zwischen Deutschland und Russland? Das Handelsvolumen erreichte im vergangenen Jahr nach Angaben des Statistischen Bundesamtes mit 80,5 Milliarden Euro einen neuen Rekord. Die Exporte wuchsen im Vergleich zum Vorjahr um 10,4 Prozent auf 38 Milliarden Euro, die Importe, hauptsächlich Rohstoffe, legten um 3,8 Prozent zu. Im ersten Quartal dieses Jahres schrumpfte der Handel allerdings um 3,1 Prozent auf 18,8 Milliarden Euro. Das Minus beruht vor allem auf dem Rückgang der russischen Exporte nach Deutschland um 6,3 Prozent. Dagegen stieg der Wert der deutschen Lieferungen nach Russland wenn auch nur gering um 0,9 Prozent. Welche Bedeutung haben beide Länder füreinander? Deutschland ist für Russland der zweitwichtigste Lieferant. Den Platz Nummer eins, den es einige Zeit innehatten, mussten die deutschen Unternehmen an China abtreten. China liefert 15,3 Prozent aller importierten Erzeugnisse nach Russland, Deutschland 9,4 Prozent. Als Zielland russischer Exporte belegt Deutschland Platz vier hinter den Niederlanden, China und Italien. Russland liegt auf Platz sieben im Ranking der wichtigsten Lieferländer und auf Platz elf der wichtigsten Absatzmärkte Deutschland. Russland war im vergangenen Jahr wieder der größten Öl- und Gas-Lieferant Deutschlands. Welche deutschen Waren werden vorrangig nach Russland geliefert? Fast 30 Prozent der deutschen Lieferungen nach Russland waren im vergangenen Jahr Maschinen und Anlagen, gefolgt von Kraftfahrzeugen mit einem Anteil von 22,1 Prozent. Eine bedeutende Rolle spielen auch chemische Erzeugnisse sowie Elektrotechnik. Für deutsche Maschinenbauer ist Statement von Pavel Korenkov, Generaldirektor Lindab Buildings Der Anteil russischer Kunden wächst Einweihungsfeier der neuen Kamatsu-Produktionshalle, die Lindab für das Unternehmen in Russland baute. Der russische Markt entwickelt sich für unser Unternehmen sehr dynamisch. Wir haben im vergangenen Jahr die Produktion gegenüber dem Vorjahr um etwa 20 Prozent gesteigert. Und es geht weiter bergauf. Haben wir anfänglich vorrangig für ausländische Investoren Produktionsstätten und Lagerhallen errichtet, sind inzwischen 60 Prozent unserer Kunden russische Unternehmen. Das heißt: Es wird gut in Russland investiert. Die Geschäfte laufen in den vergangenen Jahren so gut, dass wir unseren Betrieb im vergangenen Jahr um etwa 25 Prozent erweitert haben. Lindab hat 2009 in Jaroslawl ein Werk zur Herstellung von Tragekonstruktionen, Dach- und Wandsystemen für Gebäude eröffnet. Bei unserem eigenen Werk mussten wir die Gebäudehülle noch aus unseren Werken in Luxemburg und Tschechien beziehen. Nun liefern wir selbst die Konstruktionen und bieten unseren Kunden den Bau kompletter Gebäude. Was immer möglich ist, kaufen wir in Russland ein, lediglich die Paneele und die Schrauben kommen noch aus Europa. Qualität und Nachhaltigkeit spielen eine große Rolle in Russland. Durch unsere Systembauweise sparen wir 30 Prozent Material gegenüber der herkömmlichen Bauweise. Standards, die in Europa gelten, wenden wir selbstverständlich auch in Russland an. Wir konkurrieren in Russland nicht auf der Ebene der Preise, sondern der Nachhaltigkeit. Es wird immer mehr Anforderungen auch in Russland geben, insofern sind wir gut aufgestellt. Beim Aufbau der Gebäude kommt unsere 50-jährige Erfahrung im Industriebau auf der ganzen Welt zum Tragen. Das Komatsu-Werk zur Herstellung von Baggern haben wir beispielsweise in weniger als fünf Monaten fertiggestellt. Russische Unternehmen brauchen die dreifache Zeit. Auch beim Pharmawerk von Nykomet mit einer Fläche von Quadratmetern waren wir im Plan. In Russland werden 99 Prozent der Pharmaprojekte verspätet übergeben, die Kosten laufen in der Regel aus dem Ruder. Wir haben heute 300 Mitarbeiter und arbeiten mit 50 Partnerunternehmen im ganzen Land zusammen. In Jaroslawl gibt es ein Schulungszentrum, in dem wir sowohl unsere Monteure und Ingenieure als auch die der Partner schulen. Aber es ist nicht so, dass die Russen nur von uns lernen. Wir haben in diesem Winter mehrere Projekte in Sibirien realisiert, unter anderem ein Einkaufszentrum mit einer Fläche von Quadratmetern in Barnaul. Während der Bauarbeiten fielen die Temperaturen auf minus 40 Grad. Das sind natürlich andere Bedingungen als in Europa. Auch die Transporte stellen eine echte Herausforderung dar. Für die Firma Biysk-Auto haben wir mit unserem Partner Metallomontazh ebenfalls in Barnaul ein Lada-Autohaus gebaut. Die Bauzeit betrug drei Monate, die Konstruktionen mussten von Jaroslawl nach Barnaul eine Strecke von Kilometern zurücklegen. Bei diesen riesigen Entfernungen stellt sich natürlich die Frage der Wirtschaftlichkeit. Aber wir beobachten den Markt aufmerksam und sind offen auch für weitere Expansion. 14 Ost-West-Contact 7/2013 Special Russland

15 100 Fragen und Antworten Russland 2013 Russland inzwischen der viertgrößte Exportmarkt gingen Maschinen und Anlagen im Wert von 8,1 Milliarden Euro nach Russland, so viel wie nie zuvor. Mehr als 150 Mitglieder des Verbandes des Deutschen Maschinen- und Anlagenbaus seien bereits mit Niederlassungen vertreten, teilte VDMA-Geschäftsführer Thomas Lindner Mitte Mai in Moskau mit. Wie schätzen deutsche Unternehmen das Geschäftsklima in Russland ein? Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer haben ihre Mitglieder im Januar 2013 zum zehnten Mal in einer Umfrage zum Geschäftsklima befragt. Im Prinzip hat sich in der Einschätzung gegenüber vergangener Jahre nicht viel geändert. Größten Reformbedarf sehen die Unternehmen im Bereich Bürokratie, Korruption und Zollverfahren. Als großes Problem wird der Fachkräftemangel benannt. 80 Prozent der Befragten halten die Abschaffung der Visumpflicht zwischen der EU und Russland für wichtig bis sehr wichtig. Wie wird Russland als Produktionsstandort von deutschen Unternehmen genutzt? Das kommt auf die Branche an. Im Maschinenbau wird der russische Markt heute noch überwiegend aus Deutschland heraus bearbeitet. Als eines der ersten Maschinenbauunternehmen hatte Gildemeister 2011 angekündigt, in diesem Jahr eine Fabrik für die Produktion kleiner Dreh- und Fräsmaschinen in Uljanowsk zu eröffnen. Der Termin wurde nun auf das nächste Jahr verschoben. Nach einer Umfrage des VDMA unterhalten nur acht Prozent der befragten VDM-Mitglieder eine Montage oder Produktion vor Ort. Mittelfristig, so hat die Umfrage ergeben, werden sich die Unternehmen der Branche stärker engagieren. 19 Prozent der Befragten planen den Aufbau einer Montage oder Produktion. In der Automobilindustrie sieht es anders aus: Die großen deutschen Autokonzerne haben alle eine mehr oder weniger große Produktion im Lande. Zulieferer siedeln sich ebenfalls mit Produktion in Russland an, so zum Beispiel Continental, Knorr Bremse, Leoni, Dräxlmair, Robert Bosch. Allerdings gibt es für die Größe des Marktes zu viele Kfz-Hersteller mit Montage- und Produktionsanlagen und damit eine große Modellvielfalt. Die Mindestproduktionsmengen, die für Zulieferer eine Verlagerung wirtschaftlich machen, sind damit nicht gegeben. Im Bereich Bahntechnik gibt es große Kooperationen. Deutsche Unternehmen stellen sowohl Motoren, Bremssysteme als auch ganze Lokomotiven in Joint Ventures mit russischen Partnern her. Hersteller von Baumaterialien inklusive Fensterprofilen, Fenstern und Türen sind seit vielen Jahren aktiv. Im Landwirtschaftsbereich gibt es einzelne Beispiele für erfolgreiches Engagement. Im ersten Quartal 2013 gab es einige neue Meldungen zum Aufbau von Produktionen in Russland: Linde baut zwei Luftzerlegungsanlagen sowie eine Ammoniakanlage. Die Bosch- Gruppe baut in Engels ein neues Werk. Ab dem ersten Quartal 2014 sollen dort Heizgeräte und Industriekessel der Marken Bosch und Buderus produziert werden. Das Unternehmen ist Ost-West-Contact 7/2013 Special Russland 15

16 Russland Fragen und Antworten Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem St. Petersburg International Economic Forum Handel soll auf 100 Milliarden US-Dollar wachsen Treffen der Wirtschaftsdelegation mit Präsident Wladimir Putin und Bundeskanzlerin Angela Merkel Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich auf dem St. Petersburg International Economic Forum für eine Vertiefung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland ausgesprochen. Merkel sagte bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion, an der auch Präsident Wladimir Putin teilnahm: Deutschland kann und will bei der Modernisierung und Diversifizierung der russischen Wirtschaft ein guter Partner sein. Sie wies darauf hin, dass der Handelsumsatz zwischen Russland und Deutschland im vergangenen Jahr mit über 80 Milliarden Euro Rekordniveau erreichte habe. Sie mahnte aber auch transparente, rechtlich klare und verlässliche Rahmenbedingungen in Russland an. Dazu gehöre auch ein deutliches Bekenntnis zum Privateigentum. Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft wertete die erstmalige Teilnahme der Kanzlerin am Forum als starkes Signal für die Bedeutung der bilateralen Beziehungen. Begleitet wurde die Kanzlerin von einer Wirtschaftsdelegation aus Vorstandsvorsitzenden und Aufsichtsratsvorsitzenden von elf Unternehmen, darunter Dax-30-Unternehmen und mittelständische Firmen. Zu den gewichtigsten deutsch-russischen Verträgen der Privatwirtschaft auf dem Forum zählt die Vereinbarung zwischen Transmashholding, einem der größten russischen Hersteller von Schienenfahrzeugen, und dem Antriebssystem- und Energieanlagenanbieter Tognum AG aus Friedrichshafen. Die Unternehmen wollen im Joint Venture ab Dezember 2015 Dieselmotoren in der Stadt Kolomna nahe Moskau herstellen. Zudem wollen Transmashholding und Tognum ein gemeinsames Entwicklungszentrum für Dieselmotoren aufbauen. Auch die Siemens AG nutzte die Aufmerksamkeit rund um das Wirtschaftsforum, um einen neuen Vertrag mit der Russischen Eisenbahn RZD bekannt zu geben. Die langjährigen Partner besiegelten den Bau eines Werkstattdepots zwischen Moskau und St. Petersburg, in dem ab spätestens Anfang 2015 Züge aus dem Hause Siemens gewartet werden sollen. Naturgemäß war das Thema Energie ein Schwerpunkt in St. Petersburg. Gazprom und der französische Energieversorger GDF SUEZ unterschrieben ein Memorandum, in dem sie sich darauf verständigen, einen gemeinsamen Ausbau der Ostseepipeline Nord Stream zu prüfen. Russland und China konkretisierten ihre im März geschlossene Rahmenvereinbarung für Öllieferungen. Der Vertrag sei beispiellos, sagte Putin bei einem Treffen mit dem chinesischen Vize-Ministerpräsidenten Zhang Gaoli. Er hält fest, dass in den kommenden 25 Jahren insgesamt 365 Millionen Tonnen Erdöl im Wert von schätzungsweise 270 Milliarden US-Dollar nach China fließen werden. Die Lieferungen nach dem neuen Vertrag sollen ab dem 1. Juli erfolgen. In einer gemeinsamen Pressekonferenz erklärten Putin und Merkel, dass der deutsch-russische Handel in den nächsten Jahren von jetzt 80 Milliarden US-Dollar auf einhundert Milliarden US-Dollar wachsen solle. Die Struktur unseres gegenseitigen Handelns hat sich zum Besseren verändert, sagte Putin. Das stehe unter anderem damit im Zusammenhang, dass die Deutschen Partner im Maschinen- und Anlagenbau, im Flugzeugbau, in der Chemieindustrie sowie in der Pharmaindustrie seien. Merkel unterstrich, dass Deutschland auch für andere Güter offen ist als für Energielieferungen. In dem Maße, wie deutsche Unternehmen auch in Russland junge Leute ausbilden, wie sich hier kleinere und mittlere Unternehmen bilden, wird neben den großen Energielieferanten eine diversifiziertere Handelsstruktur entstehen. Deutschland ist dafür offen. Wir wollen das. Wir werden keine Barrieren gegen russische Firmen errichten, so Merkel. Foto: Pressedienst des Russischen Präsidenten seit 1996 mit einer Produktionsstätte für Kfz-Teile und Power Tools in Engels vertreten. Nicht zu vergessen die deutsche Wintershall, die an verschiedenen Standorten Öl und Gas fördert, sowie den Energiekonzern E.ON. Er ist der größte ausländische Investor im russischen Energiemarkt. Deutsche Handelsunternehmen, allen voran die Metro AG, sind seit Jahren in Russland aktiv. Allein in diesem Jahr will Metro Cash & Carry fünf bis acht neue Märkte im Land eröffnen. Insgesamt umfasst das Metro-Netz 68 Filialen in Russland. In jüngster Zeit gab es mehrere Initiativen zur Unterstützung des Mittelstandes in Russland. Was genau will man damit erreichen? Der Mittelstand steht seit mehreren Jahren im Mittelpunkt der Aktivitäten deutscher und russischer Institutionen und Verbände. Mit den neuen Initiativen der Deutsch-Russischen AHK, des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und nicht zuletzt des Auswärtigen Amtes soll die Zusammenarbeit vorangetrieben werden. Konkret geht es darum, den Begriff Mittelstand als Qualitätsmerkmal für kleine und mittelständische Unternehmen aus Deutschland noch stärker in Russland zu etablieren, deutsche Mittelständler konkret und umfassend in ihrer Markterschließung in Russland zu unterstützen, mittelständische Wirtschaftstrukturen in Russland zu fördern und die Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu begleiten. Die Initiative soll ein Angebot zur Zusammenarbeit mit Russland beim Aufbau mittelständischer Strukturen nach deutschem Vorbild sein. Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft hat eine Kontaktstelle Mittelstand Russland eingerichtet. Sie dient als neuer Anlaufpunkt und bietet praktische Hilfen insbesondere für deutsche Mittelständler, die sich auf dem russischen Markt engagieren wollen. Aber auch interessierten russischen Unternehmen steht sie als Anlaufstelle zur Verfügung. Die Kontaktstelle wird von Mitgliedsunternehmen finanziert. 16 Ost-West-Contact 7/2013 Special Russland

17 100 Fragen und Antworten Russland 2013 Welche weiteren wichtigen Initiativen gibt es zwischen Russen und Deutschen im Wirtschaftsbereich? Um nur einige Beispiele zu nennen: Im Deutsch-Russischen Rohstoff-Forum stehen Themen wie Seltene Erden und Wiederaufbereitung von Industrieabfällen auf dem Programm. Das Forum will die Gründung einer Russisch-Deutschen Ressourcenuniversität (RUDERU) unterstützen. Die Deutsch-Russische AHK schloss Mitte Juni mit der Agentur für Strategische Initiativen (ASI) ein Abkommen über die Implementierung eines Systems der Berufsbildung Die Einzelaktivitäten verschiedener Akteure aus Deutschland und Russland sowie Programme zur dualen Berufsausbildung einzelner Unternehmen sollen nun zu einem Gesamtansatz zusammengeführt werden. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) und die Russische Energieagentur (REA) haben sich Mitte Juni in Berlin auf ein neues gemeinsames Arbeitsprogramm verständigt. Die German Water Partnership e.v. kooperiert mit der Russischen Assoziation für Wasserversorgung und Wasserentsorgung (RAW W). Zu den Schwerpunkten der Arbeit des Koordinators für die deutsch-russische zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit, Andreas Schockenhoff, gehört die Feuerwehrkooperation. Nachdem 2012/2013 das Deutschland-Jahr in Russland und das Russland-Jahr in Deutschland war, verständigten sich Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Putin darauf, 2014 zum Jahr der russischen und deutschen Sprache und Kultur auszurufen. Visavergabepraxis Wie ist der derzeitige Stand der Verhandlungen zur Erleichterung der Visavergabepraxis beziehungsweise zur Abschaffung der Visumpflicht? Die EU und Russland möchten die gegenseitige Visavergabe vereinfachen, um europäischen und russischen Bürgern den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Austausch zu erleichtern. In diesem Zusammenhang arbeiten die EU und Russland sowohl an Gemeinsamen Schritten zur Visafreiheit als auch an einem neuen Visa-Erleichterungsabkommen. Die letzten Gespräche dazu erfolgten im Rahmen des EU-Russland-Gipfels in Kaliningrad Anfang Juni, auf dem jedoch dahingehend kein Durchbruch erreicht werden konnte. Was kostet die Visumpflicht? Laut Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft wurden 2011 mehr als 50 Prozent aller Schengen-Visa an Bürger Russlands (39 Prozent), der Ukraine (acht Prozent) oder Belarus (vier Prozent) ausgestellt. Insgesamt geht es bei den drei Ländern um rund sieben Millionen Anträge allein Nimmt man die EU-Bürger hinzu, die in diese drei Länder reisen und ebenfalls ein Visum brauchen (außer Ukraine), so reden wir jährlich über rund zehn Millionen Visumanträge allein in Bezug auf diese drei Länder. Bei angenommenen Durch- Ost-West-Contact 7/2013 Special Russland 17

18 Russland Fragen und Antworten Top-10-Länder mit den meisten Visumanträgen Von EU-/Schengenstaaten* erteilte Visa 2012 in Russland Russland China Türkei Indien Ukraine VAE Belarus Saudi-Arabien Thailand Iran abgelehnte Visa erteilte Visa Insgesamt vergebene Schengen-Visa Finnland Spanien Griechenland Italien Deutschland Frankreich Tschechien Polen Litauen Estland Österreich *mit Island, Norwegen, Schweiz; ohne Großbritannien, Irland; Visum Typ C für bis zu 90 Tage Aufenthalt Quelle: EU-Kommission, DGs, Home Affairs Quelle: Bundesregierung (Drucksache 17/12755) schnittskosten von rund 100 Euro pro Antrag (Fahrtkosten zum Konsulat, Gebühren, Dokumente, Arbeitszeitverluste) entstehen so jährlich durch die gegenseitige Visumpflicht mit den Ländern Osteuropas Kosten in Höhe von einer Milliarde Euro, die für andere Zwecke investiert werden könnten. Hinzu kommen entgangene Geschäftsmöglichkeiten, weil Begegnungen erschwert werden und Reisen nicht stattfinden, die es bei Visafreiheit geben würde. Wie viele Visa wurden im vergangenen Jahr vergeben beziehungsweise abgelehnt? In Russland haben deutsche Auslandsvertretungen 2012 rund Visumanträge entgegengenommen. Weltweit bearbeiten deutsche Auslandsvertretungen jährlich rund zwei Millionen Visumanträge. Welche Erleichterungen haben die privaten Visa- Annahmezentren bisher gebracht? Mittlerweile sind in Moskau, Nowosibirsk und Jekaterinburg sowie in Kasan, Krasnodar, Nishnij Nowgorod, Rostow am Don und Saratow Annahmezentren eingerichtet. Die Vorteile eines solchen Zentrums sind, dass eine persönliche Vorsprache zur Antragstellung in der Regel nicht mehr erforderlich ist und die Wartezeit bis zur Antragstellung auf zwei Tage verkürzt werden konnte. Davon abgesehen kann man auch ohne vorherige Terminvereinbarung vorsprechen und seinen Visumantrag abgeben. Zu den einzelnen Annahmezentren und dem jeweiligen Verfahren informiert die Deutschen Botschaft in Moskau über den Link: ow.my/visa. Welche Hürde stellt die Visavergabepraxis in der Messewirtschaft dar? Da Messetermine nicht verschoben werden können, ist die fristgerechte Erteilung eines Visums entscheidend dafür, ob ein Aussteller oder Besucher an einer Messe teilnehmen kann. Daher ist eine der größten Hürden, dass Mitarbeiter von ausstellenden Unternehmen und Besucher von Messen zu spät ein Visum erhalten. Messebesucher und Aussteller sollten daher den Visumantrag möglichst frühzeitig stellen 18 Ost-West-Contact 7/2013 Special Russland

19 100 Fragen und Antworten Russland 2013 Visavergabe an deutschen Konsulaten in Russland 2012 erteilte Visa abgelehnte Visa Moskau Nowosibirsk Jekaterinburg St. Petersburg Kaliningrad Quelle: Bundesregierung (Drucksache 17/12755) und dabei darauf achten, dass alle erforderlichen Unterlagen vollständig eingereicht werden. Messetermine sind langfristig bekannt, und ein Visum kann bereits drei Monate vor Reiseantritt beantragt werden. Beim Geltungszeitraum des Visums sollten ausstellende Unternehmen ausreichend Zeit vor und nach dem Messetermin einplanen, um den Messeauftritt vor Ort vor- und nachbereiten zu können. Bei der Antragstellung muss dies begründet werden, um zu gewährleisten, dass das Visum nicht nur für den Zeitraum der Messe gewährt wird. In Russland unterstützen die Auslandsvertretungen deutscher Messegesellschaften ausstellende Unternehmen und Besucher bei der Visumbeantragung. Gerade in Russland sind die Antragstellerzahlen in den letzten Jahren stark gestiegen. Allein in der Botschaft in Moskau werden täglich rund Visa erteilt. Wie verhält sich Deutschland im Vergleich zu anderen Staaten im Schengen-Raum? Deutschland liegt mit rund erteilten Schengen-Visa, die einen Aufenthalt im Schengen-Raum von bis zu 90 Tagen ermöglichen, nur auf Rang fünf. Deutlich vor Deutschland liegen die Tourismus-Länder Spanien, Grie- chenland und Italien. Auf Platz eins liegt Finnland mit 1,3 Millionen ausgegebenen Visa, davon wurden allein eine Million Visa in St. Petersburg vergeben. Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft folgert daraus, dass der EU-Visa-Kodex, der seit 2009 besteht und aktuell einer Revision unterzogen wird, größere Spielräume bei der Auslegung zulässt, von denen Deutschland noch nicht ausreichend Gebrauch macht. Quellen: Auswärtiges Amt, Ost-Ausschuss, AUMA (RAin Silvia Bauermeister) Russische Unternehmen in Deutschland Wie viele russische Unternehmen gibt es in Deutschland? Das Leibnitz-Institut für Länderkunde hat kürzlich in seinem Nationalatlas aktuell veröffentlicht, dass gegenwärtig Unternehmen mit mindestens einem in Russland ansässigen Gesellschafter in Deutschland angesiedelt sind. Zum Vergleich: Aus China stammen 424 Unternehmen, aus Indien 345 und aus Brasilien 154. Wie hoch sind die russischen Investitionen? 2011 hatte Russland nach Angaben der Deutschen Bundesbank einen Bestand an unmittelbaren Direktinvestitionen in Deutschland in Höhe von 3,18 Milliarden Euro. Das sind 0,4 Prozent der ausländischen Direktinvestitionen. Allerdings kann man davon ausgehen, dass russisches Kapital auch über andere Länder Deutschland erreicht. Jersey zum Beispiel investierte bis 2011 drei Milliarden Euro in Deutschland. Delivering solutions. Wir bringen Ihre Güter schnell und sicher ans Ziel Railion Russija Services! Railion Russija Services bietet als 100%-Tochter von DB Schenker, der Transport- und Logistiksparte der Deutschen Bahn AG, ein umfangreiches Leistungsspektrum: Angebot von Wagenladungs- und kombiniertem Verkehr in der GUS seit 1999 Direkteinkauf mit GUS-Bahnen Durchführung von Spezialtransporten, besonders in den Bereichen Schwer- und Gefahrgut Eisenbahnfährtransporte (Breitspur) von/nach Sassnitz-Mukran, Klaipeda und Ust-Luga Realisierung von Vor- und Nachläufen innerhalb der Transportkette Lagerung und Verzollung verschiedenster Warengruppen Transport-Know-how vor Ort durch Agentur in Brest (Weißrussland) und Filiale in Taschkent (Usbekistan) Railion Russija Services Pokrowskij Boulevard 4/17 Haus 1, Büro Moskau Russische Föderation Tel.: /6/7 Fax: AHK_Impuls_185x115_4c.indd :24 Ost-West-Contact 7/2013 Special Russland 19

20 Russland Fragen und Antworten Zum Vergleich: Der Bestand chinesischer Direktinvestitionen betrug Ende ,2 Milliarden Euro, Indien hatte einen Kapitalbestand von 354 Millionen Euro in Deutschland. Wer sind die größten Investoren? Größter Investor in Deutschland ist Gazprom. Der Erdgaskonzern investiert vor allem in die Gas-Infrastruktur und betreibt gemeinsam mit europäischen Partnern in Deutschland Pipelines und Erdgasspeicher. Die deutsche Tochter Gazprom Germania GmbH vermarktet Erdgas aus Russland und Zentralasien in Westeuropa. Außerdem betreibt das Unternehmen bundesweit sechs Erdgastankstellen. Bis Ende dieses Jahres soll je eine weitere Station in Berlin, Potsdam, Leipzig und Öhringen in Betrieb genommen werden. Welche Rolle spielt Deutschland als Zielland für russische Investitionen? Vier Prozent aller M&A-Aktivitäten im Ausland realisierten russische Unternehmen von 2009 bis 2012 in Deutschland. Damit liegt Deutschland auf Platz sieben der wichtigsten Zielländer russischer Investitionen. Die Ukraine lag von 2009 bis 2012 an erster Stelle vor der Türkei, den Niederlanden, Kanada, Belarus und Großbritannien. Diese Angaben hat die Deutsche Bank in ihrer Studie Russia s Outward FDI: in search of new paradigm, die im April dieses Jahres erschienen ist, zusammengetragen. In den Jahren von 2000 bis 2008 lag Deutschland gar nicht im Fokus russischer Investoren. In dieser Zeit floss das Kapital vorrangig nach Kanada und in die USA, gefolgt von der Schweiz und der Ukraine. In welche Bereiche steigen russische Unternehmen bevorzugt ein? Neben dem Energiebereich scheint die Chemieindustrie ein interessanter Bereich für russische Unternehmen zu sein. Es Unternehmen mit Beteiligungen aus den BRIC-Staaten 2012 (nach Landkreisen) Quelle/Grafik: Leibnitz-Institut für Länderkunde, N aktuell 7 ( ) 5 20 Ost-West-Contact 7/2013 Special Russland

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