RICHTLINIE ZUR GROSSKREDITEVIDENZMELDUNG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "RICHTLINIE ZUR GROSSKREDITEVIDENZMELDUNG"

Transkript

1 HAUPTABTEILUNG STATISTIK Abteilung Statistik Informationssysteme und Datenmanagement RICHTLINIE ZUR GROSSKREDITEVIDENZMELDUNG Ausgabe: September 2011

2 I Inhalt 1. Einleitung Ziel der Großkreditevidenz Rechtliche Grundlagen Meldungen an die OeNB Meldegrundsätze Meldepflichtige Institute Kriterien zur Auslösung der Meldepflicht Umfang der Meldung Umfang der Meldung für Kreditinstitute Umfang der Meldung für Finanzinstitute Umfang der Meldung für Unternehmen der Vertragsversicherungen Umfang der Meldung für ausländische Zweigstellen von Meldern gemäß 1 Abs. 1 Z 1 bis 3 GKM-V mit Sitz in Österreich Zeitpunkt der Meldung Prinzip der Einzelkreditnehmermeldung Organisatorischer Ablauf der Meldungen an die OeNB Informationsangebot der OeNB und Hilfestellung Identnummern Identnummernabfrage und -rückmeldung Übermittlung von Stammdatenmeldungen Datenmedium für Obligomeldung/Meldung von Risikoinformationen Prüfregelprotokolle (Bearbeitung unplausibler Meldungen) Haftungserklärung Rückmeldungen der OeNB Elektronische Abfragemöglichkeiten Anfragen über Schuldnerobligi Anfragen über das Obligo einer Gruppe verbundener Kunden Rückmeldungs Dauerauftrag Inhalt der Obligo-Rückmeldung Stammdatenmeldungen Definition Kreditnehmer Kreditnehmerbegriff Sonderformen von Kreditnehmern Schuldnergruppen Einzelunternehmen Zweigniederlassung Standardisierte Indizes von Kreditprodukten Gruppe verbundener Kunden (GvK) Grundsätze der Gruppenbildung Gesamtrisikogruppe Kontrollverhältnis (Z 1): Wirtschaftliche Abhängigkeit (Z 2) Unternehmerisch tätige eingetragene Personengesellschaften und ihre unbeschränkt haftenden Gesellschafter (Z 3) Inhalt der Stammdatenmeldung Umfangsmeldung für Schuldnergruppen Umfangsmeldungen für Gruppen verbundener Kunden Emittentenanfragen Obligomeldung / Meldung von Risikoinformationen Rahmenbegriff, Wertansatz GKE AUSWEISRICHTLINIE SEPTEMBER 2011 I

3 II Definition von Kredit- bzw. Haftungsrahmen Wertansatz Nettoforderungswert = Exposure Value ( ) Kostgeschäfte (Pensionsgeschäfte) Konsortialkredite Meldeinhalte In der Bilanz auszuweisende Forderungen ( , , ) Spezialfinanzierungen (Specialised Lending) ( , ) Anteilsrechte (Equity) ( ) Kurz- und langfristige Interbankforderungen ( bzw ) Revolvierend ausnutzbare Kredite ( , ) Einmalkredite und Darlehen ( , ) Forderungen aus dem Leasinggeschäft ( , ) Charakteristika eines Leasingvertrages Zeitpunkt der Meldungslegung Höhe der Rahmen und Ausnützungsmeldung Treuhandleasing Forfaitleasing Konsortialleasing Titrierte Forderungen ( ) Durchlaufende Kredite ( , ) Meldungen zu Spezialinstituten Forderungen aus außerbilanzmäßigen Geschäften gemäß Anlage 1 zu 22 BWG ( , ) Sonstige Haftungskredite ( , ) Promessen ( ) Haftungskredite zugunsten eines anderen meldepflichtigen Instituts ( , ) Durchlaufende Kredite Anlage 1 ( , ) Kreditderivate ( ) Kontrahentenausfallrisiko von Derivaten gemäß Anlage 2 zu 22 BWG und Kreditderivaten Handelsbuch Risikoinformationen Überfällige Forderungen Einzelwertberichtigungen Rating des Kreditnehmers/Ausfallwahrscheinlichkeit (Probability of Default PD)/Ratingsystem Kein Rating ist erforderlich Ratingsystem ( ) Bonitätsklasse ( ) Ausfallwahrscheinlichkeit (PD = Probability of Default) ( ) Risikogewichtete Aktiva (RWA = Risk Weighted Assets) ( ) Erwarteter Verlust (EL = Expected Loss) ( ) Gewählter Ansatz ( ) zur Berechnung der Eigenmittelunterlegung Sicherheiten Gemäß Basel II anrechenbare Sicherheiten Hievon persönliche Sicherheiten ( ) Hievon Immobiliensicherheiten ( ) Hievon sonstige Sachsicherheiten ( ) Hievon finanzielle Sicherheiten ( ) Sicherheiten gemäß internem Risikomanagement ( ) Synthetische Verbriefungen ( ) Kreditderivate und sonstige strukturierte Kreditprodukte Definitionen und allgemeine Meldeprinzipien Sicherungsgeber in unfunded Kreditderivaten (z.b. Credit Default Swap oder Total Return Swap) Sicherungsgeber in funded Kreditderivaten (z.b. Credit Linked Note) Sicherungsnehmer in unfunded Kreditderivaten (z.b. Credit Default Swap oder Total Return Swap) Sicherungsnehmer in funded Kreditderivaten (z.b. Credit Linked Note) Sonstige strukturierte Kreditprodukte GKE AUSWEISRICHTLINIE SEPTEMBER 2011 II

4 III 5. GKE-Verbriefungsmeldung Rechtliche Grundlagen Schaubilder Definitionen Verbriefung und Verbriefungstranche Zeitpunkt der Meldung Wertansatz und Meldegrundsätze Meldung als Investor in eine Verbriefungstranche Meldung als Originator einer Verbriefungstranche Meldung als Sponsor, Servicer oder in einer anderen Funktionen in einer Verbriefung Meldeinhalte Stammdaten der Verbriefung Code Produkttyp ( ) Typ Verbriefung ( ) Geographische Zuordnung Underlying ( ) Code Marktwert ( ) Obligoinformationen Marktwert/Modellwert ( ) Nominale ( ) IFRS Buchwert Buchwert (UGB) bilanziell ( ) Buchwert (UGB) Kreditderivate ( ) Nettoforderungswert (Exposure Value) Risikoinformationen Weighted Average Life ( ) Attachment Point und Detachment Point Rating der Tranche/Ausfallwahrscheinlichkeit (Probability of Default PD)/Ratingsystem Ratingsystem ( ) Bonitätsklasse ( ) Ausfallwahrscheinlichkeit ( ) Risikogewichtete Aktiva (Risk Weighted Assets RWA) ( ) Gewählter Ansatz zur Berechnung der Eigenmittelunterlegung ( ) Sicherheiten ANHANG Gesetzestext zu 27 Abs. 11 und 12 sowie 75 BWG Großkreditmeldungs-Verordnung Verordnung über den internationalen Austausch von Daten der Großkreditevidenz Übersichtstabelle GKE Meldung Kreditderivate Meldung von Kreditderivaten Kreditinstitute Meldung von Kreditderivaten Finanzinstitute und Versicherungen GKE-Formular Kommunikationskanäle und formate für Meldungen und Rückmeldungen von Obligos und Gruppen verbundener Kunden sowie für Prüfregelprotokolle Formular Haftungserklärung STICHWORTVERZEICHNIS GKE AUSWEISRICHTLINIE SEPTEMBER 2011 III

5 1. Einleitung 1.1 Ziel der Großkreditevidenz Die Großkreditevidenz (GKE) leistet einen wichtigen Beitrag zur Finanzmarktstabilität sie versorgt die Bereiche der Aufsicht in FMA und OeNB mit Informationen zum Kreditrisiko. Darüber hinaus ist sie eine Serviceeinrichtung für Kredit- und Finanzinstitute sowie für die Versicherungswirtschaft. Sie hat den Zweck, rasch und zuverlässig über das potentielle bzw. tatsächliche Gesamtobligo von Großkreditnehmern, das sich aus der Summe der einlangenden Meldungen von Kredit- und Finanzinstituten sowie von Versicherungsunternehmen ergibt (in der Folge Institute genannt), zu informieren. Das Großkreditmeldesystem wird von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) administriert. Zuständige Abteilung in der OeNB ist die SIDAT (Abteilung für Statistik Informationssysteme und Datenmanagement). Begriffliche Abgrenzung Kreditnehmer Schuldner Mit der inhaltlichen Erweiterung der Großkreditevidenzmeldung um Positionen, die dem eingeschränkten Kreditnehmerbegriff nicht länger entsprechen, ist die Frage der zweckmäßigen Bezeichnung des Kreditnehmers/Schuldners bzw. des Gegenstands des Anteilsrechts aufgetreten. Im Sinne der traditionellen Bezeichnung Großkreditmeldung ersuchen wir um Verständnis, wenn der gängige Begriff Kreditnehmer weiterhin Verwendung findet wir verstehen ausdrücklich auch die nicht dem Kreditbegriff zuzuschreibenden Meldeinhalte als darunter subsumiert. 1.2 Rechtliche Grundlagen Rechtliche Grundlage der Großkreditevidenzmeldung sind das Bankwesengesetz (BWG), die Großkreditmeldungs-Verordnung (GKM-V) und die Verordnung über den Internationalen Austausch von Daten der Großkreditevidenz. Gemäß 75 Bankwesengesetz (BGBI. 118/ 2010) sind Kredit- und Finanzinstitute sowie Unternehmen der Vertragsversicherungen verpflichtet, Großkredite der Oesterreichischen Nationalbank zu melden. Die OeNB hat neben den am Meldesystem teilnehmenden Instituten gem. 75 Abs 5 BWG auch den Prüfungsbehörden (Prüfungsstelle des Sparkassen-Prüfungsverbandes, genossenschaftlichen Prüfungsverbänden, bestellten Bankprüfern, Sicherungseinrichtungen) auf Anfrage die Höhe der gemeldeten Forderungen gegenüber einem Schuldner bzw. einer Kreditnehmergruppe oder einer Gruppe verbundener Kunden, ohne Berücksichtigung der Derivate gem. Anlage 2 zu 22 BWG und Kreditderivate gemäß Anlage 1 Z 1 lit. k zu 22, unter Angabe der Anzahl der Kreditgeber, bekannt zu geben. Details der Meldungslegung sind in der Großkreditmeldungs-Verordnung (GKM-V), in der Fassung der 64. (2011) Verordnung der Finanzmarktaufsichtsbehörde sowie in der 299. Verordnung der Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) über den Internationalen Austausch von Daten der Großkreditevidenz festgelegt. GKE AUSWEISRICHTLINIE SEPTEMBER

6 2. Meldungen an die OeNB 2.1 Meldegrundsätze Meldepflichtige Institute Meldepflichtige Institute gemäß 1 Abs. 1 GKM-V sind: 1. Kreditinstitute gemäß 1 Abs. 1 BWG; 2. Finanzinstitute gemäß 1 Abs. 2 BWG; (inkl. konzessionierter Zahlungsdienstleister) 3. Unternehmen der Vertragsversicherung gemäß 1 Abs. 1 oder 2 VAG; 4. Zweigstellen von Kreditinstituten aus Mitgliedsstaaten in Österreich gemäß 9 BWG; 5. Zweigstellen von Finanzinstituten aus Mitgliedsstaaten in Österreich gemäß 11 BWG; 6. Zweigstellen von Tochterunternehmen von Finanzinstituten aus Mitgliedsstaaten in Österreich gemäß 13 BWG Meldungen von Instituten gemäß 1 Abs. 1 Z 1 bis 3 GKM-V mit Sitz in Österreich haben durch die Hauptanstalten zu erfolgen, wobei Meldungen ausländischer Zweigstellen dieser Institute gesondert auszuweisen sind. Sonstige meldepflichtige Institute haben die Meldung durch die in Österreich befindliche Zweigstelle zu erstatten. Bei Treuhandverhältnissen hat die Meldung ausschließlich durch den Treuhänder, sofern dieser ein meldepflichtiges Institut ist, zu erfolgen. Der Treugeber meldet ausnahmsweise nur dann, wenn er grundsätzlich meldepflichtig und der Treuhänder kein meldepflichtiges Institut ist ( 1 Abs. 3 GKM-V) Kriterien zur Auslösung der Meldepflicht Erreichen oder überschreiten zum Monatsultimo gegenüber einem Schuldner die Forderungen, Forderungsrahmen (inklusive der Promessen) der in 75 Abs. 1 Z 1 BWG angesprochenen Geschäfte des 1 Abs. 1 Z 3, 4, 6, 8 und 12 und Abs. 2 Z 1 und 1 Abs. 2 Z 3, 4 und 6 ZaDiG sowie die gegenüber diesen bestehenden Anteilsrechte, Interbankforderungen, titrierte Forderungen und sonstige Kreditderivate gemäß Anlage 1 Z 1 lit. k zu 22 insgesamt Euro oder Euro-Gegenwert, so wird die Meldepflicht ausgelöst (siehe auch Kapitel Zeitpunkt der Meldung). Ausschlaggebend ist der buchhalterische Saldo am Meldestichtag unabhängig von der Valutierung. Die GKE-Meldegrenze in Höhe von ,- ist, bei Emittenten die sowohl in der GKE-Hauptmeldung als auch in der GKE-Verbriefungsmeldung gemeldet werden, belegübergreifend anzuwenden. Das bedeutet, dass die in GKE- Hauptmeldung und GKE-Verbriefungsmeldung zu Emittenten gemeldeten Werte jeweils unter der GKE-Meldegrenze liegen können, solange sie zusammen betrachtet diese Meldegrenze überschreiten. Verbriefungstranchen werden meldepflichtig, wenn die Summe der zu sämtlichen Verbriefungstranchen eines Emittenten gemeldeten Buchwerte (Positionen und ) die GKE-Meldegrenze überschreiten, oder, in Kombination mit zu diesem Emittenten in der GKE-Hauptmeldung meldepflichtigen Werten, die GKE-Meldegrenze belegübergreifend überschritten wird. GKE AUSWEISRICHTLINIE SEPTEMBER

7 Beispiele zur belegübergreifenden Meldepflicht für Emittenten: A) GKE-Hauptmeldung Einmalbarkredit an Emittenten X: Rahmen und Ausnützung 200 tsd. GKE-Verbriefungsmeldung Investment in Tranchen von Emittenten X: 200 tsd. Meldung in beiden Belegen. B) GKE-Hauptmeldung Einmalbarkredit an Emittenten X: Rahmen und Ausnützung 200 tsd. GKE-Verbriefungsmeldung Investment in Tranchen von Emittenten X: 50 tsd. Keine Meldung. C) GKE-Hauptmeldung Einmalbarkredit an Emittenten X: Rahmen und Ausnützung 200 tsd. GKE-Verbriefungsmeldung Investment in Tranchen von Emittenten X: 50 tsd. Risikoübernahme aus Kreditderivat welches auf Tranche referenziert: 300 tsd. Meldung in beiden Belegen. D) GKE-Hauptmeldung Einmalbarkredit an Emittenten X: Rahmen 360 tsd. GKE-Verbriefungsmeldung Investment in Tranchen von Emittenten X: 200 tsd. Meldung in beiden Belegen. GKE AUSWEISRICHTLINIE SEPTEMBER

8 ACHTUNG: Es ist zwischen den die Meldepflicht auslösenden Inhalten (siehe oben) und den je nach Meldertyp (siehe 75 Abs. 2 und 3 BWG) darüber hinaus meldepflichtigen Inhalten gem. 75 Abs. 1 Z 3 bis 5 BWG (siehe Kapitel Umfang der Meldung) zu unterscheiden. Meldepflichtige Kredite und Kreditrahmen im Sinne von 1 Abs. 1 Z 3, 4, 6, 8, 12 und Abs. 2 Z 1 BWG sind: Abs. 1 Z 3: "Kreditgeschäft" Abschluss von Geldkreditverträgen und Gewährung von Gelddarlehen. Abs. 1 Z. 4: "Diskontgeschäft" Kauf von Schecks und Wechseln, insbesondere die Diskontierung von Wechseln. Abs. 1 Z. 6: "Kreditkartengeschäft" Ausgabe und Verwaltung von Zahlungsmitteln wie Kreditkarten, Bankschecks und Reiseschecks, wobei die Laufzeit der Kreditierung bei Kreditkarten nicht beschränkt ist. Abs. 1 Z. 8: "Garantiegeschäft" Übernahme von Bürgschaften, Garantien und sonstigen Haftungen für andere, sofern die übernommene Verpflichtung auf Geldleistungen lautet. Abs. 1 Z. 12: "Bauspargeschäft" Vergabe von Bauspardarlehen nach dem Bausparkassengesetz. Abs. 2 Z. 1: "Leasinggeschäft" Abschluss von Leasingverträgen. GKE AUSWEISRICHTLINIE SEPTEMBER

9 Meldepflichtige Kredite und Kreditrahmen im Sinne von 1 Abs. 2 Z 3, 4 und 6 Za- DiG sind: "Zahlungsdienstleistergeschäft" Lastschriftgeschäft, Zahlungskartengeschäft und Überweisungsgeschäft wenn bei diesen Geschäften die Beträge durch einen Kreditrahmen für einen Zahlungsdienstnutzer gedeckt sind (Zahlungsgeschäft mit Kreditgewährung). Das Zahlungsinstrumentegeschäft sowie das digitalisierte Zahlungsgeschäft. Weitere meldepflichtige Geschäfte sind: Als titrierte Forderungen werden in Wertpapieren verbriefte Forderungen bezeichnet. Unter den Anteilsrechten sind alle direkt gehaltenen Anteilrechte an anderen Rechtsträgern zu verstehen. Als Interbankforderungen im Sinne der GKE gelten Forderungssalden auf Interbank- Verrechnungskonten sowie ungesicherte Forderungen an andere Kreditinstitute oder Zentralbanken aus bei diesen unterhaltenen, nur der Geldanlage dienenden Guthaben, denen kein Kreditvertrag zugrunde liegt. Kreditderivate gemäß Anlage 1 Z 1 lit. k zu 22 BWG und Derivate gemäß Anlage 2 zu 22 BWG. Fällt ein meldepflichtiger Kreditnehmer (oder eine Kreditnehmergruppe) zum nächsten Meldestichtag unter die Meldegrenze, so entfällt die Meldung für diesen Kreditnehmer. Eine Anzeige, dass der Kreditnehmer nicht mehr meldepflichtig ist, ist nicht erforderlich. Überschreitet jedoch kein einziger Kreditnehmer eines Melders zum nächsten Meldestichtag die Meldegrenze, so ist gemäß 2 Abs. 5 GKM-V für den zweitgenannten Meldestichtag einmalig eine Leermeldung zu erstatten. Eine Leermeldung ist also nur dann erforderlich, wenn zu einem GKE-Meldebeleg (GK, VM oder VQ) bereits einmal eine Meldung erfolgt ist und zum Folgetermin nicht mehr erfolgt. Das Erfordernis einer solchen Leermeldung gilt belegspezifisch, getrennt für die GKE- Hauptmeldung und die GKE-Verbriefungsmeldungen. Beispiel: Meldung Juni GKE-HM: JA GKE-VM: JA Meldung Juli GKE-HM: JA GKE-VM: NEIN Meldung August GKE-HM: JA Leermeldung erforderlich GKE AUSWEISRICHTLINIE SEPTEMBER

10 GKE-VM: NEIN Meldung September GKE-HM: NEIN GKE-VM: JA Meldung Oktober GKE-HM: NEIN GKE-VM: NEIN Meldung November GKE-HM: NEIN GKE-VM: NEIN keine Leermeldung erforderlich Leermeldung erforderlich keine Leermeldung erforderlich Leermeldung erforderlich keine Leermeldung erforderlich keine Leermeldung erforderlich GKE AUSWEISRICHTLINIE SEPTEMBER

11 Schaubild 1: Auslösung der GKE-Meldung Anmerkungen: Die Meldepflicht auslösende Positionen (gelb unterlegt): Ermittlung Meldepflicht Rahmen (grüne Schrift): Es sind die Gesamtrahmen (sowohl ausgenützter als auch offener Rahmen) zu den Positionen , bis und und zusätzlich die Positionen bis zu berücksichtigen. Ermittlung Meldepflicht Ausnützung (rote Schrift): es sind die Positionen bis , sowie die Positionen und bis und zusätzlich die Positionen und zu berücksichtigen. Die GKE-Meldegrenze in Höhe von ,- ist, bei Emittenten die sowohl in der GKE-Hauptmeldung als auch in der GKE-Verbriefungsmeldung gemeldet werden, belegübergreifend anzuwenden. Verbriefungstranchen werden meldepflichtig, wenn die Summe der zu sämtlichen Verbriefungstranchen eines Emittenten gemeldeten Buchwerte (Positionen und ) die GKE- Meldegrenze überschreiten, oder, in Kombination mit zu diesem Emittenten in der GKE- Hauptmeldung meldepflichtigen Werten, die GKE-Meldegrenze belegübergreifend überschritten wird. GKE AUSWEISRICHTLINIE SEPTEMBER

12 2.1.3 Umfang der Meldung Die Großkreditevidenzmeldung umfasst zwei Meldebelege: GKE-Hauptmeldung GKE-Verbriefungsmeldung (siehe Kapitel 5 Verbriefungsmeldung) Die beiden Belege werden getrennt gemeldet, sind aber hinsichtlich der Berechnung der Meldegrenze für Emittenten gemeinsam zu betrachten. In der GKE-Rückmeldung sind aber neben Inhalten der GKE-Hauptmeldung auch Werte der GKE-Verbriefungsmeldung enthalten. Alle Melder der GKE (Kredit- und Finanzinstitute sowie Versicherungen) sind zu GKE- Hauptmeldung und GKE-Verbriefungsmeldung verpflichtet, allerdings in unterschiedlichem Ausmaß. Kreditinstitute sind zudem verpflichtet, Meldungen zu Gruppen verbundener Kunden abzugeben. Die GKE-Hauptmeldung kennt drei Meldebereiche: Stammdatenmeldung Obligomeldung / Meldung von Risikoinformationen und Sicherheiten Übermittlung der erklärenden Dokumentation zu den Risikoinformationen Für meldepflichtige Kreditnehmer sind die eingeräumten Rahmen, die tatsächlichen Ausnützungen (Buchwerte) sowie der Forderungswert (Exposure Value), gegliedert nach den in 2 Abs. 1 GKM-V genannten Forderungskategorien, bekannt zu geben. Sämtliche in Euro bzw. Euro- Gegenwert anzuführenden Beträge sind jeweils in Tausend Euro anzugeben. GKE AUSWEISRICHTLINIE SEPTEMBER

13 Umfang der Meldung für Kreditinstitute GKM-V Anlage 1A Schaubild GKE-Hauptmeldung Kreditinstitute Rahmen Ausnützung Forderungswert Obligoinformationen In der Bilanz auszuweisende Forderungen hievon Spezialfinanzierungen hievon Anteilsrechte hievon kurzfristige Interbankforderungen bis ein Jahr hievon langfristige Interbankforderungen länger als ein Jahr hievon revolvierend ausnützbare Kredite hievon Einmalkredite und Darlehen hievon Forderungen aus dem Leasinggeschäft hievon titrierte Forderungen hievon Betrag credit linked + Identität Underlying (*1-n Vorkommen) hievon durchlaufende Kredite Außerbilanzmäßige Geschäfte gemäß Anlage 1 zu 22 BWG hievon sonstige Haftungskredite hievon Promessen hievon Haftungskredite zugunsten anderes meldepflichtiges Institut hievon durchlaufende Kredite hievon Kreditderivate Kontrahentenausfallsrisiko von Derivaten gemäß Anlage 2 zu 22 BWG und Kreditderivaten Wert gemäß 22 Abs. 5 Z 1 BWG Wert gemäß 22 Abs. 5 Z 2 bis 4 BWG hievon Kreditderivate Wert gemäß 22 Abs. 5 Z 2 bis 4 BWG Handelsbuch Risikoinformationen Überfällige Forderungen Einzelwertberichtigungen (EWB) Ratingsystem Bonitätsklasse Ausfallwahrscheinlichkeit (PD) Gewichtete Forderungsbeträge (RWA) Erwarteter Verlust (EL) Ansatz zu befüllen nur von IRB-Banken verpflichtend zu befüllen nicht zu befüllen Schaubild 2: GKE Hauptmeldung Kreditinstitute GKE AUSWEISRICHTLINIE SEPTEMBER

14 Sicherheitenmeldung GKE-Hauptmeldung Kreditinstitute Wert der Sicherheit Gemäß Basel II anrechenbare Sicherheiten hievon persönliche Sicherheiten hievon öffentliche Haftung hievon Haftung anderes meldepflichtiges Institut hievon Kreditderivate hievon Betrag Kreditderivate + Identität Counterparties (*1-n Vorkommen) hievon Immobiliensicherheiten hievon sonstige Sachsicherheiten hievon finanzielle Sicherheiten Sicherheiten gemäß internem Risikomanagement hievon Kreditderivate des Handelsbuchs hievon Betrag Kreditderivate + Identität Counterparties (*1-n Vorkommen) hievon Kreditderivate des Bankbuchs hievon Betrag Kreditderivate + Identität Counterparties (*1-n Vorkommen) hievon finanzielle Sicherheiten Synthetische Verbriefungen Schaubild 3: Sicherheitenmeldung GKE Hauptmeldung Kreditinstitute Stammdatenmeldung: Name, Anschrift sowie sonstige zur sicheren Identifikation des Schuldners/der Schuldnergruppe erforderliche Angaben Umfangsmeldungen zu Gruppen verbundener Kunden Obligomeldung / Meldung von Risikoinformationen: Forderungen (Buchwert) gem. 22 Abs. 2 BWG. Das sind Forderungen in Form von Aktivposten, außerbilanzmäßigen Geschäften gem. Anlage 1 zu 22 und Derivaten gem. Anlage 2 zu 22 BWG. Forderungsrahmen Es sind die Gesamtrahmen (sowohl ausgenützter als auch offener Rahmen) zu den Positionen , bis und und zusätzlich die Positionen bis zu berücksichtigen. Forderungswert (Exposure Value) für die Summe der in der Bilanz auszuweisenden Forderungen ( ), die Summe der außerbilanzmäßigen Geschäfte gem. Anlage 1 zu 22 BWG ( ), die Summe der Derivate gem. Anlage 2 zu 22 BWG( ) sowie für die Forderungen aus dem Handelsbuch ( ). Anteilsrechte (Equity) ( ) als Hievon Position der in der Bilanz auszuweisenden Forderungen. Risikoinformationen, abhängig vom gewählten Ansatz. GKE AUSWEISRICHTLINIE SEPTEMBER

15 Übermittlung der erklärenden Dokumentation zu den Risikoinformationen In Österreich gemäß 9 Abs. 1 BWG tätige Zweigstellen dürfen die von ihrem Mutterinstitut nach den Regeln des Sitzstaates des Mutterinstituts durchgeführten Berechnungen für die Zwecke der GKE-Meldung heranziehen, sofern sich die geforderte Berechnung auf eine Norm bezieht, der solche Zweigstellen in Österreich nicht unterworfen sind Umfang der Meldung für Finanzinstitute GKM-V Anlage 2A Schaubild GKE-Hauptmeldung Finanzinstitute Rahmen Ausnützung Obligoinformationen In der Bilanz auszuweisende Forderungen hievon revolvierend ausnützbare Kredite hievon Einmalkredite und Darlehen hievon Forderungen aus dem Leasinggeschäft hievon titrierte Forderungen hievon Betrag credit linked + Identität Underlying (*1-n Vorkommen) hievon durchlaufende Kredite Außerbilanzmäßige Geschäfte gemäß Anlage 1 zu 22 BWG hievon sonstige Haftungskredite hievon Promessen hievon Haftungskredite zugunsten anderes meldepflichtiges Institut hievon durchlaufende Kredite hievon Kreditderivate Risikoinformationen Einzelwertberichtigungen (EWB) Ratingsystem Bonitätsklasse Schaubild 4: GKE Hauptmeldung Finanzinstitute zu befüllen nicht zu befüllen Sicherheitenmeldung GKE-Hauptmeldung Finanzinstitute Wert der Sicherheit Sicherheiten gemäß internem Risikomanagement hievon Kreditderivate des Bankbuchs hievon Betrag Kreditderivate + Identität Counterparties (*1-n Vorkommen) Schaubild 5: Sicherheitenmeldung GKE Hauptmeldung Finanzinstitute Stammdatenmeldung: Name, Anschrift und sonstige zur sicheren Identifikation des Schuldners/der Schuldnergruppe erforderliche Angaben. Obligomeldung/ Meldung von Risikoinformationen: Forderungen (Buchwert) aus Geschäften gemäß 1 Abs. 1 Z 3, 4, 6, 8 und 12 und 1 Abs. 2 Z 1 BWG und 1 Abs. 2 Z 3, 4 und 6 ZaDiG sowie gegenüber Schuldnern bestehende GKE AUSWEISRICHTLINIE SEPTEMBER

16 titrierte Forderungen ( ), weiters Forderungen aus Geschäften der Anlage 1 zu 22 BWG, die in den Positionen und bis abgebildet werden. Forderungsrahmen aus Geschäften gem. 1 Abs. 1 Z 3, 4, 6, 8 und 12 und 1 Abs. 2 Z 1 BWG und 1 Abs. 2 Z 3, 4 und 6 ZaDiG sowie gegenüber Schuldnern bestehende titrierte Forderungen sind in die Positionsnummern bis und einzustellen; Forderungsrahmen aus Geschäften der Anlage 1 zu 22 BWG werden in den Positionen bis abgebildet. Einschränkung der Meldung zu den Risikoinformationen auf: die Sicherheitenpositionen ( , und ), die Höhe der Einzelwertberichtigungen ( ), die Bonitätsklasse ( ) und gegebenenfalls das Ratingsystem ( ). Übermittlung der erklärenden Dokumentation zu den Risikoinformationen Umfang der Meldung für Unternehmen der Vertragsversicherungen GKM-V Anlage 3A Schaubild GKE-Hauptmeldung Versicherungen Rahmen Ausnützung Obligoinformationen In der Bilanz auszuweisende Forderungen hievon Einmalkredite und Darlehen hievon titrierte Forderungen hievon Betrag credit linked + Identität Underlying (*1-n Vorkommen) Außerbilanzmäßige Geschäfte gemäß Anlage 1 zu 22 BWG hievon Promessen hievon Kreditderivate zu befüllen Schaubild 6: GKE Hauptmeldung Versicherungen nicht zu befüllen Sicherheitenmeldung GKE-Hauptmeldung Versicherungen Wert der Sicherheit Sicherheiten gemäß internem Risikomanagement hievon Kreditderivate des Bankbuchs hievon Betrag Kreditderivate + Identität Counterparties (*1-n Vorkommen) Schaubild 7: Sicherheitenmeldung GKE Hauptmeldung Versicherungen GKE AUSWEISRICHTLINIE SEPTEMBER

17 Stammdatenmeldung: Name, Anschrift und sonstige zur sicheren Identifikation des Schuldners/der Schuldnergruppe erforderliche Angaben Obligomeldung/Meldung von Risikoinformationen: Forderungen (Buchwert) gegenüber Schuldnern aus Einmalkrediten und Darlehen ( ), titrierten Forderungen ( , ) und Kreditderivaten ( ). Forderungsrahmen aus Einmalkrediten und Darlehen ( ) sowie Promessen ( ). Einschränkung der Meldung zu den Risikoinformationen auf: die Sicherheitenpositionen ( , und ) Umfang der Meldung für ausländische Zweigstellen von Meldern gemäß 1 Abs. 1 Z 1 bis 3 GKM-V mit Sitz in Österreich Die Meldung der Forderungen von Auslandsfilialen eines Melders erfolgt als Hievon Position unter der meldepflichtigen Hauptanstalt mit Sitz in Österreich. Dabei ist je Position die Summe pro Land und Kreditnehmer anzugeben (nicht pro Filiale!). Zu melden sind sämtliche Rahmenund Ausnützungspositionen des unten angeführten Schaubilds. (Weitere Informationen finden sich auch im Dokument DV-technische Schnittstelle Beleg GK, welches auf der OeNB-Homepage heruntergeladen werden kann). Schaubild 8: Meldung von Auslandsfilialen GKE - Hauptmeldung GKE AUSWEISRICHTLINIE SEPTEMBER

18 2.1.4 Zeitpunkt der Meldung Ein Kreditnehmer ist meldepflichtig, sobald die in Punkt Kriterien zur Auslösung der Meldepflicht dargelegten Kriterien erfüllt werden. Maßgeblich für das Entstehen der Meldepflicht ist das Obligo des einzelnen Kreditnehmers oder der Schuldnergruppe (Solidarkreditnehmergruppe bzw. GesbR). Das Obligo einer Gruppe verbundener Kunden hat für die Meldepflicht keine Bedeutung. Gruppen verbundener Kunden werden ausschließlich für Obligorückmeldungen herangezogen. Die Großkreditmeldungen Hauptmeldung und Verbriefungsmeldung (siehe Kapitel 5 GKE-Verbriefungsmeldung) sind monatlich jeweils zum Monatsultimo zu erstatten, wobei die Meldungslegung bis zum sechzehnten Bankarbeitstag nach dem Meldestichtag zu erfolgen hat ( 9 GKM-V). Kreditinstitute, welche die Konzern-Verbriefungsmeldung erstellen, melden bis zum fünfzehnten Kalendertag des übernächsten Monats, gerechnet ab dem Meldestichtag Prinzip der Einzelkreditnehmermeldung Für jeden einzelnen Schuldner bzw. Kreditnehmer auch wenn er Mitglied einer Gruppe verbundener Kunden ist hat eine separate Meldung zu erfolgen. Eine Ausnahme von diesem Prinzip besteht bei den Schuldnergruppen: Solidarkreditnehmergruppe gemäß 6 Abs. 2 GKM-V und Gesellschaften bürgerlichen Rechts gemäß 6 Abs. 4 GKM-V. 2.2 Organisatorischer Ablauf der Meldungen an die OeNB Informationsangebot der OeNB und Hilfestellung Die OeNB stellt auf ihrer Homepage ein umfangreiches Angebot an Informationen und Anwendungen zur Verfügung, das die Melder bei der Erfüllung ihrer Meldepflichten sowie bei der Recherche der für sie wichtigen Kreditnehmerobligoinformationen unterstützen soll. Damit soll die reibungslose Abwicklung der elektronischen Meldungen und Rückmeldungen gewährleistet werden. Über den Bereich Statistik und Melderservice Melderservice Meldebestimmungen Großkreditevidenz können u.a. die vorliegende Ausweisrichtlinie und die DV-technische Schnittstelle für die GKE-Obligomeldung/Meldung Risikoinformationen an die OeNB abgerufen werden. Zudem finden Sie in diesem Bereich die jeweiligen Berechtigungsanforderungen für die Obligoanfrage ( GKE-Obligo ), für die Meldung über Internet/Abruf der Prüfregelprotokolle ( GKE-Web ) sowie laufend die jüngsten News zum Thema GKE. Weiters finden Sie auf diesem Pfad den Zugang zur Stammdaten-Applikation für BWG-Melder, die für die Abfrage von Identnummern sowie für Neuanlagen und Änderungen von Stammdaten (einschl. Umfangsmeldung für Kreditnehmergruppen und Gruppen verbundener Kunden) zu verwenden ist. Der Einstieg in die Stammdaten-Applikation für BWG-Melder ist mit Benutzerkennung und Passwort möglich (die Registrierung für die Stammdaten-Applikation für BWG- Melder stellt sicher, dass Sie unseren Newsletter per erhalten). Die Stammdaten-Applikation für BWG-Melder kann auch direkt über das OeNB-Portal mit derselben Benutzerkennung und demselben Passwort aufgerufen werden. GKE AUSWEISRICHTLINIE SEPTEMBER

19 Ebenfalls über das OeNB-Portal kann die Applikation GKE Obligo Abfragen aufgerufen werden. Sie bietet die Möglichkeit, Obligowerte zu inländischen und bestimmten ausländischen Kreditnehmern abzufragen (Kreditnehmer mit Sitz in Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Portugal und Spanien). Um den sehr hohen Sicherheitsansprüchen zu genügen, die bei der Weitergabe der vertraulichen Obligodaten gewährleistet sein müssen, werden Software-Zertifikate eingesetzt. Über das OeNB-Portal können darüber hinaus einzelne GKE-Obligomeldungen/Risikoinformationen übermittelt werden. Obiges Software-Zertifikat kann auch für diese Anwendung heran gezogen werden. EDV-technische Fragen Informationen über alle technischen Fragen (Datenaustausch über Internet (SRM-Secure Report Mailing) bzw. über CONNECT:Direct; Stammdaten-Applikation für BWG-Melder; Online-Obligomeldung/Meldung Risikoinformationen) erhalten Sie beim IT-Helpdesk (DW 2777). Ausweisfragen und Unternehmensdaten Für Fragen im Zusammenhang mit der GKE-Meldung stehen Ihnen die Mitarbeiter(innen) der SIDAT der OeNB gerne unter der Telefonnummer 01/ zur Verfügung. Aus Kapazitätsgründen ersuchen wir Sie jedoch, sich zuvor zu überzeugen, ob die Fragen nicht in diesem Dokument oder in den auf der OeNB-Homepage downloadbaren Benutzerleitfäden beantwortet werden Identnummern Zur Identifikation eines Kreditnehmers (Schuldnergruppe, Gruppe verbundener Kunden) wird seitens der OeNB eine Identnummer vergeben. Diese Nummer ist eine fortlaufende Ziffernkombination, die mit ein und demselben Kreditnehmer (Schuldnergruppe, Gruppe verbundener Kunden) verbunden bleibt. Auch wenn der Kreditnehmer (Schuldnergruppe, Gruppe verbundener Kunden) nicht mehr meldepflichtig ist bzw. gelöscht wird, ist die Vergabe dieser Identnummer an einen anderen Kreditnehmer (Schuldnergruppe, Gruppe verbundener Kunden) nicht vorgesehen. Die Identnummer für Kreditnehmer und Schuldnergruppen sowie für Gruppen verbundener Kunden ist maximal achtstellig. Die Identnummer für Gruppen verbundener Kunden weist als zusätzliches Unterscheidungsmerkmal für Nummern mit einem Vergabedatum seit dem die führenden Ziffern 99 oder 79 auf. Identnummern für Kreditnehmer und Schuldnergruppen enthalten eine Prüfziffer gemäß dem System Modulo Identnummernabfrage und -rückmeldung Identnummern für Schuldner, Schuldnergruppen und Gruppen verbundener Kunden sind über die Stammdaten-Applikation für BWG-Melder (Portal abzurufen. Dazu ist eine Anmeldung über die OeNB-Homepage (Statistik und Melderservice/Melderservice/Meldebestimmungen Großkreditevidenz/GKE-Stammdatenmeldungen) erforderlich. Nach Freigabe der Anmeldung durch die OeNB wird dem berechtigten User eine Benutzerkennung sowie ein Passwort übermittelt. Die Weitergabe von Benutzerkennung und Passwort ist nicht zulässig. GKE AUSWEISRICHTLINIE SEPTEMBER

20 Die Kenntnis der Identnummern von Einzelkreditnehmern und Schuldnergruppen ist zur Übermittlung der Obligomeldung/Meldung Risikoinformationen unbedingt erforderlich. Eine Identnummernabfrage gemäß 12 Abs. 1 GKM-V ist durchzuführen, wenn ein Einzelkreditnehmer erstmals meldepflichtig und die Identnummer dem meldepflichtigen Institut noch nicht bekannt ist. Bei einer allfälligen erstmaligen Anlage von Stammdaten zu einem bestimmten Kreditnehmer oder zu einer bestimmten Schuldnergruppe vergibt die OeNB eine Identnummer. Diese wird seitens der OeNB dem anfragenden Institut via mitgeteilt. Ab dem Zeitpunkt der Bekanntgabe ist die Identnummer bei allen den Kreditnehmer (die Schuldnergruppe, die Gruppe verbundener Kunden) betreffenden Meldungen anzuführen. Stammdatenänderungen, die zu einer Neuvergabe einer Identnummer für einen Kreditnehmer führen (z.b. Rechtsformänderungen von Gesellschaften), bewirken keine automatische Übertragung bereits gemeldeter Obligi von der ursprünglichen Identnummer auf die neue. In diesen Fällen hat das Institut die aktuelle Obligomeldung/Meldung Risikoinformationen (wie bei einer Neumeldung) unter der neuen Identnummer der OeNB zu übermitteln. Sonderfall: nur für die GVA zu meldende Gruppen gemäß 27 Abs. 11 Die nachfolgenden Gruppen sind ausschließlich im Rahmen der GVA-Meldung zu melden: - Meldung einer GVA an den eigenen Teilkonzern - Familiengruppe - Treuhandgruppe - Zusammenfassung unbekannter Kunden - Wirtschaftliche Abhängigkeit (kann auch in der GKE-Gruppenbildung berücksichtigt werden) - Hauptfinanzierungsquelle Details der Gruppenbildungstechnik und der für die GVA-Meldung zu verwendenden Gruppenidentnummer entnehmen Sie bitte dem Ordnungsnormenausweis monatlich unkonsolidiert (Teil A1) konsolidiert (B1), Kapitel IX 27 BWG Grossveranlagungen Übermittlung von Stammdatenmeldungen Stammdatenmeldungen (siehe Kapitel 3) d.h. Neuanlagen und Änderungen sowie Umfangsmeldungen betreffend Schuldnergruppen und Gruppen verbundener Kunden können ausschließlich auf elektronischem Weg durchgeführt werden Datenmedium für Obligomeldung/Meldung von Risikoinformationen Gemäß 10 Abs. 1 GKM-V haben Großkreditevidenzmeldungen in standardisierter Form mittels elektronischer Übermittlung zu erfolgen. Obligomeldungen/Meldungen von Risikoinformationen (Neu-, Ersatz- und Änderungsmeldung) können daher aus rechtlichen Gründen nur mittels Datenaustauschs über Internet (SRM-Secure Report Mailing) bzw. über CONNECT: Direct akzeptiert werden. Weiters besteht die Möglichkeit, Obligomeldungen/Meldung von Risikoin- GKE AUSWEISRICHTLINIE SEPTEMBER

RICHTLINIEAUSWEISRICHTLINIE ZUR GROSSKREDITEVIDENZMELDUNG ZENTRALKREDITREGISTERMELDUNGS- VERORDNUNG

RICHTLINIEAUSWEISRICHTLINIE ZUR GROSSKREDITEVIDENZMELDUNG ZENTRALKREDITREGISTERMELDUNGS- VERORDNUNG HAUPTABTEILUNG STATISTIK Abteilung Statistik Informationssysteme und Datenmanagement RICHTLINIEAUSWEISRICHTLINIE ZUR GROSSKREDITEVIDENZMELDUNG ZENTRALKREDITREGISTERMELDUNGS- VERORDNUNG Ausgabe: September

Mehr

Internationaler Datenaustausch zwischen Kreditregistern

Internationaler Datenaustausch zwischen Kreditregistern Internationaler Datenaustausch zwischen Kreditregistern Im Rahmen des internationalen Datenaustausches (in der Folge mit CCR Int. 2 abgekürzt) tauscht die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) mit acht

Mehr

Fragen und Antworten zum Großkreditmeldewesen ab Januar 2014

Fragen und Antworten zum Großkreditmeldewesen ab Januar 2014 Deutsche Bundesbank Frankfurt am Main, im Juni 2015 B 422 Telefon: 069 9566-7141 mio-dta@bundesbank.de Fragen und en zum Großkreditmeldewesen ab nuar 2014 Hinsichtlich der in der Verordnung (EU) 575/2013

Mehr

Deutsche Bundesbank Frankfurt am Main, im Januar 2008 Zentrale Telefon: (069) 2388-5249 B 420. Informationsblatt. über den

Deutsche Bundesbank Frankfurt am Main, im Januar 2008 Zentrale Telefon: (069) 2388-5249 B 420. Informationsblatt. über den Deutsche Bundesbank Frankfurt am Main, im Januar 2008 Zentrale Telefon: (069) 2388-5249 B 420 Informationsblatt über den grenzüberschreitenden Informationsaustausch zwischen EU Kreditregistern mit Weiterleitung

Mehr

BUNDESGESETZBLATT FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH. Jahrgang 1993 Ausgegeben am 17. November 1993 281. Stück

BUNDESGESETZBLATT FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH. Jahrgang 1993 Ausgegeben am 17. November 1993 281. Stück P. b. b. Erscheinungsort Wien, Verlagspostamt 1030 Wien BUNDESGESETZBLATT FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH Jahrgang 1993 Ausgegeben am 17. November 1993 281. Stück 771. Verordnung: Liquiditätsverordnung 772.

Mehr

DEUTSCHE BUNDESBANK September 2013 Zentrale S 2

DEUTSCHE BUNDESBANK September 2013 Zentrale S 2 DEUTSCHE BUNDESBANK September 2013 Zentrale S 2 Merkblatt zu den Meldungen über den Stand der Forderungen und Verbindlichkeiten nach 66 ff. der Außenwirtschaftsverordnung (AWV) aus Finanz- und Handelskrediten

Mehr

Erhebungszweck Die Erhebung zur Kreditqualität dient der Analyse und frühzeitigen Erkennung von Kreditrisiken.

Erhebungszweck Die Erhebung zur Kreditqualität dient der Analyse und frühzeitigen Erkennung von Kreditrisiken. Seite 1/6 Erhebung zur Kreditqualität Erläuterungen Erhebungszweck Die Erhebung zur Kreditqualität dient der Analyse und frühzeitigen Erkennung von Kreditrisiken. I. Allgemeines Erhebungskreis Meldepflichtig

Mehr

Informationsblatt Stammdatensuchmaschine des Groß- und Millionenkreditmeldewesens

Informationsblatt Stammdatensuchmaschine des Groß- und Millionenkreditmeldewesens Deutsche Bundesbank Frankfurt am Main, im Mai 2012 B 42 Informationsblatt Stammdatensuchmaschine des Groß- und Millionenkreditmeldewesens 1. Vorbemerkungen Mit der Stammdatensuchmaschine des Groß- und

Mehr

Statistik Datenerhebung bei den Bargeldakteuren

Statistik Datenerhebung bei den Bargeldakteuren Ausweisrichtlinie zur Statistik Datenerhebung bei den Bargeldakteuren in Folge Datenerhebung gemäß Beschluss der Europäischen Zentralbank - EZB/2010/14 und EZB/2012/19 zur Änderung des Beschluss EZB/2010/14

Mehr

Kreditvolumenstatistik

Kreditvolumenstatistik Kreditvolumenstatistik ERLÄUTERUNGEN I. MERKMALE DER ERHEBUNG ERHEBUNGSGEGENSTAND Sämtliche an Nicht-Banken vergebene Kredite und Limiten. Edelmetallgeschäfte werden nicht gemeldet. Erfasst werden die

Mehr

DEUTSCHE BUNDESBANK Juli 2009 Zentrale S 2 Merkblatt. Zahlungen im Außenwirtschaftsverkehr. Direktinvestitionen

DEUTSCHE BUNDESBANK Juli 2009 Zentrale S 2 Merkblatt. Zahlungen im Außenwirtschaftsverkehr. Direktinvestitionen DEUTSCHE BUNDESBANK Juli 2009 Zentrale S 2 Merkblatt Zahlungen im Außenwirtschaftsverkehr Direktinvestitionen I. Vorbemerkung Das Merkblatt behandelt Meldepflichten für Zahlungsmeldungen nach 59 AWV für

Mehr

Automatisiertes Zurückweisen von Meldungen mit Formalprüfregelfehlern

Automatisiertes Zurückweisen von Meldungen mit Formalprüfregelfehlern NEWSLETTER Wien, 3.November 2011 Automatisiertes Zurückweisen von en mit Formalprüfregelfehlern Die AUMON hat in einem Newsletter (http://www.oenb.at/de/stat_melders/melderservice/bankenstatistik/news/_2011/automatisiertes_

Mehr

Die neue Fremdwährungskreditstatistik

Die neue Fremdwährungskreditstatistik Vorstellung und Analyse Bettina Lamatsch Seit März 27 wird im Zuge der Umstellung auf das risikoorientierte Meldewesen der Oesterreichischen Nationalbank die neue Fremdwährungskreditstatistik erhoben.

Mehr

Update - Modernisierung des deutschen Meldewesens: Millionenkreditmeldung

Update - Modernisierung des deutschen Meldewesens: Millionenkreditmeldung Update - Modernisierung des deutschen Meldewesens: Millionenkreditmeldung Michael Mertens Inhalt Vereinheitlichung des Kreditbegriffs... 1 Untergliederung der Millionenkreditbetragspositionen... 2 Kreditnehmereinheiten...

Mehr

Kreditvolumenstatistik

Kreditvolumenstatistik Kreditvolumenstatistik ERLÄUTERUNGEN I. ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGEN ERHEBUNGSGEGENSTAND Sämtliche an Nicht-Banken vergebene Kredite und Kreditzusagen. Erfasst werden die Kredittätigkeit (Limiten, Benützung,

Mehr

Checkliste Kreditrisiko Der Standardansatz - Stand: 27.06.2005

Checkliste Kreditrisiko Der Standardansatz - Stand: 27.06.2005 I. Allgemeine Regeln 1 Gibt es Kredite, für die die gegenwärtigen Regeln der Eigenkapitalvereinbarungen von 1988 gelten? - welche sind das (z. B. Beteiligungen)? A Einzelne Forderungen A1 Forderungen an

Mehr

( 23 BWG, 20 BMVG) ANLAGE 1 I. - ( 20 1 BMVG)

( 23 BWG, 20 BMVG) ANLAGE 1 I. - ( 20 1 BMVG) Quartalsweise Angaben von Mitarbeitervorsorgekassen betreffend Eigenmittel beim MVK-Geschäft ( 23 BWG, 20 BMVG) ANLAGE 1 I. Abfertigungsanwartschaften - Eigenmittel ( 20 Abs. 1 BMVG) 1. Gesamtsumme der

Mehr

DEUTSCHE BUNDESBANK Februar 2011 Zentrale S 1 / S 2

DEUTSCHE BUNDESBANK Februar 2011 Zentrale S 1 / S 2 DEUTSCHE BUNDESBANK Februar 2011 Zentrale S 1 / S 2 Merkblatt Zahlungen im Außenwirtschaftsverkehr Stand der Forderungen und Verbindlichkeiten im Außenwirtschaftsverkehr Stand der grenzüberschreitenden

Mehr

Kreditgewährung durch Kontoüberziehung und Kontoüberschreitung

Kreditgewährung durch Kontoüberziehung und Kontoüberschreitung Institut für Bankrecht a. Univ.-Prof. Dr. SILVIA DULLINGER Tel.: +43 732 2468-8463 Fax: +43 732 2468-9841 silvia.dullinger@jku.at Kreditgewährung durch Kontoüberziehung und Kontoüberschreitung I. Überziehung

Mehr

Devisenrecht. Das Wichtigste in Kürze. Gesetzliche Rahmenbedingungen. Das Meldesystem für Österreichs Außenwirtschaftsstatistik.

Devisenrecht. Das Wichtigste in Kürze. Gesetzliche Rahmenbedingungen. Das Meldesystem für Österreichs Außenwirtschaftsstatistik. Devisenrecht Das Wichtigste in Kürze Gesetzliche Rahmenbedingungen. Das Meldesystem für Österreichs Außenwirtschaftsstatistik. Devisenrecht Freie Fahrt im Kapital- und Zahlungsverkehr. Die volle Liberalisierung.

Mehr

Konzerninterne Kreditvergabe österreichischer Banken an zentral-, ost- und südosteuropäische Tochterinstitute

Konzerninterne Kreditvergabe österreichischer Banken an zentral-, ost- und südosteuropäische Tochterinstitute Konzerninterne Kreditvergabe österreichischer Banken an zentral-, ost- und südosteuropäische Tochterinstitute Die grenzüberschreitende Kreditvergabe an Kreditnehmer in den zentral-, ost- und südosteuropäischen

Mehr

OneSumX AzP 2014 Installation & Quickstart V1.2 2015-03-10

OneSumX AzP 2014 Installation & Quickstart V1.2 2015-03-10 OneSumX AzP 2014 Installation & Quickstart V1.2 2015-03-10 Page 1 1 Inhaltsverzeichnis 2 Versionsinfo Dokument... 3 3 Installationsanleitung (Neuinstallation)... 4 3.1 Voraussetzung... 4 3.1.1 SQL Server...

Mehr

VERORDNUNG (EU) 2015/534 DER EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK vom 17. März 2015 über die Meldung aufsichtlicher Finanzinformationen (EZB/2015/13)

VERORDNUNG (EU) 2015/534 DER EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK vom 17. März 2015 über die Meldung aufsichtlicher Finanzinformationen (EZB/2015/13) 31.3.2015 DE L 86/13 VERORDNUNG (EU) 2015/534 DER EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK vom 17. März 2015 über die Meldung aufsichtlicher Finanzinformationen (EZB/2015/13) DER EZB-RAT gestützt auf die Verordnung (EU)

Mehr

Die quantitative Offenlegung erfolgt auf Basis des Jahresabschlusses zum 31.12.2011. 23.137 4 Z 3:

Die quantitative Offenlegung erfolgt auf Basis des Jahresabschlusses zum 31.12.2011. 23.137 4 Z 3: VOLKSBANK VÖCKLABRUCK-GMUNDEN e.gen. Die quantitative Offenlegung erfolgt auf Basis des Jahresabschlusses zum 31.12.2011. 1. Eigenmittelstruktur Die Eigenmittel setzen sich wie folgt zusammen: 4 Z 2: Eigenmittel

Mehr

GUTACHTEN (Güterbeförderung bei Erweiterung/wiederkehrender Überprüfung)

GUTACHTEN (Güterbeförderung bei Erweiterung/wiederkehrender Überprüfung) GUTACHTEN (Güterbeförderung ) Kraftverkehrsunternehmen gemäß Artikel 7 der VO 1071/2009 1. Name oder Firma des Unternehmens: Anschrift des Betriebssitzes: 2. Anzahl der Kraftfahrzeuge ( 3 Abs. 1 GütbefG):

Mehr

Offenlegung 17 OffV (Kreditrisikomindernde Techniken)

Offenlegung 17 OffV (Kreditrisikomindernde Techniken) Offenlegung 17 OffV (Kreditrisikomindernde Techniken) Die Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) und die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) haben eine Beurteilung der UniCredit Bank Austria AG hinsichtlich

Mehr

Anlage_22_Neues Meldeformat 14 Erläuterungen.doc

Anlage_22_Neues Meldeformat 14 Erläuterungen.doc Anlage_22_Neues Meldeformat 14 Erläuterungen.doc Position Allgemeine Angaben für Groß- und Millionenkredite Mögliche Meldeformate sind BA 14, BAS 14 und BAG BA 14 BAS 14 BAG POS 001 01 POS 002 01 Nicht

Mehr

Neuregelungen der MFI-Zinsstatistik. ab Meldetermin Dezember 2014. Erläuterungen und Beispielfälle. zum Ausweis neu verhandelter Kredite

Neuregelungen der MFI-Zinsstatistik. ab Meldetermin Dezember 2014. Erläuterungen und Beispielfälle. zum Ausweis neu verhandelter Kredite Neuregelungen der MFI-Zinsstatistik ab Meldetermin Dezember 2014 Erläuterungen und Beispielfälle zum Ausweis neu verhandelter Kredite Stand: Dezember 2014 Seite 1 von 11 Inhalt 1. ALLGEMEINER TEIL... 3

Mehr

735/AB XXIII. GP. Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich.

735/AB XXIII. GP. Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich. 735/AB XXIII. GP - Anfragebeantwortung 1 von 5 735/AB XXIII. GP Eingelangt am 26.06.2007 BM für Wirtschaft und Arbeit Anfragebeantwortung Präsidentin des Nationalrates Mag. Barbara PRAMMER Parlament 1017

Mehr

L III - j / 13. Schulden des Landes und der kommunalen Körperschaften in Thüringen am 31.12.2013 - Vorabergebnisse - Bestell - Nr.

L III - j / 13. Schulden des Landes und der kommunalen Körperschaften in Thüringen am 31.12.2013 - Vorabergebnisse - Bestell - Nr. L III - j / 13 Schulden des Landes und der kommunalen Körperschaften in Thüringen am 31.12.2013 - Vorabergebnisse - Bestell - Nr. 11 300 Zeichenerklärung 0 weniger als die Hälfte von 1 in der letzten besetzten

Mehr

KURZBEZEICHNUNG BESCHREIBUNG UMSETZUNG IN FL

KURZBEZEICHNUNG BESCHREIBUNG UMSETZUNG IN FL RICHTLINIE 2006/48/EG (es sei denn RL 2006/49/EG ist explizit genannt) KURZBEZEICHNUNG BESCHREIBUNG UMSETZUNG IN FL Standardansatz Art. 80 Abs. 3, Anhang VI, Teil 1, Ziff. 24 Art. 80 Abs. 7 Art. 80 Abs.

Mehr

Einbringung über FinanzOnline

Einbringung über FinanzOnline Das BMJ informiert: Information für UnternehmerInnen zur Einreichung von Jahresabschlüssen an das Firmenbuch über FinanzOnline und den Elektronischen Rechtsverkehr (ERV) der Justiz Gesetzliche Grundlage

Mehr

Die Bewerberin/der Bewerber kann Änderungen im Karriereprofil mittels der bereitgestellten Anwendung vornehmen.

Die Bewerberin/der Bewerber kann Änderungen im Karriereprofil mittels der bereitgestellten Anwendung vornehmen. Datenschutzerklärung Die vorliegende Datenschutzerklärung umfasst drei getrennte Datenanwendungen, die im Wege der Jobbörse der Republik Österreich verfügbar gemacht werden: Die erste Datenanwendung umfasst

Mehr

als Träger in Frage. Im Gegensatz zu

als Träger in Frage. Im Gegensatz zu oder teilweise beschränkt z. B. bei der Kommanditgesellschaft (KG) haften. W eitere Personengesellschaften sind die Stille Gesellschaft und die Gesellschaft des bürgerlichen Rechts. Typisch: Die voll haftenden

Mehr

1. Angaben zur Identität des Emittenten bzw. des ursprünglichen Emittenten bestehender, mit Stimmrechten ausgestatteter Aktien ii :

1. Angaben zur Identität des Emittenten bzw. des ursprünglichen Emittenten bestehender, mit Stimmrechten ausgestatteter Aktien ii : DE DE DE Standardformulare für die Mitteilung des Erwerbs oder der Veräußerung bedeutender Beteiligungen an Stimmrechten oder an Finanzinstrumenten sowie für die Mitteilung der Market-Making-Tätigkeiten

Mehr

Sozialdatenschutz in der freien Jugendhilfe in der katholischen Kirche

Sozialdatenschutz in der freien Jugendhilfe in der katholischen Kirche Sozialdatenschutz in der freien Jugendhilfe in der katholischen Kirche (Kirchliches Amtsblatt, Erzbistum Hamburg, Bd. 11, Nr. 3, Art. 36, S. 34 ff., v. 15. März 2005) Vorbemerkung: Der Schutz von Sozialdaten

Mehr

Beilage B1 Länderrisiko unkonsolidiert

Beilage B1 Länderrisiko unkonsolidiert BGBl. II - Ausgegeben am 11. September 2015 - Nr. 256 1 von 31 Beilage B1 Länderrisiko unkonsolidiert BGBl. II - Ausgegeben am 11. September 2015 - Nr. 256 2 von 31 BGBl. II - Ausgegeben am 11. September

Mehr

Offenlegung nach 26 BWG

Offenlegung nach 26 BWG Offenlegung nach 26 BWG Die quantitative Offenlegung erfolgt auf Basis des Jahresabschlusses zum 31.12.2011. 1. Eigenmittelstruktur Die Eigenmittel setzen sich wie folgt zusammen: 4 Z 2: Eigenmittel gemäß

Mehr

SingleSignOn Schnittstelle

SingleSignOn Schnittstelle SingleSignOn Schnittstelle Integration vom Seminar-Shop mit der Partnerseite unter Verwendung der Seminar-Shop Formulare 1 Grundidee: Eine Website übernimmt den Seminar-Shop Content und wünscht, dass ein

Mehr

Grundsatz I und Basel II basierte Konzeption eines Produktmodells zur Abbildung von Kreditderivaten

Grundsatz I und Basel II basierte Konzeption eines Produktmodells zur Abbildung von Kreditderivaten Grundsatz I und Basel II basierte onzeption eines Produktmodells zur Abbildung von reditderivaten I. Einleitung An den Finanzmärkten werden mittlerweile neben dem standardisierten Credit Default Swap unterschiedlichste

Mehr

Erfordernisse einer Rechnung

Erfordernisse einer Rechnung Erfordernisse einer Rechnung Wann muss ein Unternehmer Rechnungen ausstellen? Der Unternehmer ist nach dem Umsatzsteuergesetz verpflichtet Rechnungen auszustellen, wenn er Umsätze an andere Unternehmer

Mehr

OESTERREICHISCHE NATIONALBANK EUROSYSTEM. HANDBUCH DER OeNB ZU GELD UND GELDPOLITIK. Kapitel 3: Finanzwesen und Banken DIDAKTIK

OESTERREICHISCHE NATIONALBANK EUROSYSTEM. HANDBUCH DER OeNB ZU GELD UND GELDPOLITIK. Kapitel 3: Finanzwesen und Banken DIDAKTIK OESTERREICHISCHE NATIONALBANK EUROSYSTEM HANDBUCH DER OeNB ZU GELD UND GELDPOLITIK Kapitel 3: Finanzwesen und Banken DIDAKTIK Wiederholungsfragen: 1. Welche Aufgaben haben Banken? 2. Nennen Sie drei Spezialbanken.

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der GDV Dienstleistungs-GmbH & Co. KG für den Zugang ungebundener Vermittler zum evb-verfahren

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der GDV Dienstleistungs-GmbH & Co. KG für den Zugang ungebundener Vermittler zum evb-verfahren Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der GDV Dienstleistungs-GmbH & Co. KG für den Zugang ungebundener Vermittler zum evb-verfahren Stand: 20.12.2007 Inhaltsverzeichnis Vorbemerkung Ziff. 1 Ziff. 2 Ziff.

Mehr

I. Zweck. II. Geltungsbereich. Vom 23. Dezember 2008 (Stand 1. Januar 2009) Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt,

I. Zweck. II. Geltungsbereich. Vom 23. Dezember 2008 (Stand 1. Januar 2009) Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt, Registerharmonisierungsverordnung 5.00 Verordnung über die Einführung des Bundesgesetzes über die Harmonisierung der Einwohnerregister und anderer amtlicher Personenregister im Kanton Basel-Stadt (Registerharmonisierungsverordnung,

Mehr

Verordnung über Gebühren in Handels-, Partnerschafts- und Genossenschaftsregistersachen (Handelsregistergebührenverordnung - HRegGebV)

Verordnung über Gebühren in Handels-, Partnerschafts- und Genossenschaftsregistersachen (Handelsregistergebührenverordnung - HRegGebV) Verordnung über Gebühren in Handels-, Partnerschafts- und Genossenschaftsregistersachen (Handelsregistergebührenverordnung - HRegGebV) HRegGebV Ausfertigungsdatum: 30.09.2004 Vollzitat: "Handelsregistergebührenverordnung

Mehr

Erhebung zur Kreditqualität

Erhebung zur Kreditqualität Erhebung zur Kreditqualität ERLÄUTERUNGEN I. MERKMALE DER ERHEBUNG ERHEBUNGSZWECK Die Erhebung zur Kreditqualität dient der Analyse und frühzeitigen Erkennung von Kreditrisiken. ERHEBUNGSGEGENSTAND Angaben

Mehr

Bezeichnung / Inhalt Allgemeine Angaben für Groß- und Millionenkredite Mögliche Meldeformate sind BA 14, BAS 14 und BAG

Bezeichnung / Inhalt Allgemeine Angaben für Groß- und Millionenkredite Mögliche Meldeformate sind BA 14, BAS 14 und BAG Allgemeine Angaben für Groß- und Millionenkredite Mögliche Meldeformate sind BA 14, BAS 14 und BAG BA 14 BAS 14 BAG POS 001 01 POS 002 01 Nicht alle nachfolgend beschriebenen en sind für jedes Meldeformat

Mehr

Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre

Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre / Script 8 ) Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre S c r i p t ( Teil 8 ) [ Dr. Lenk ] 2 11. Rechtsformen... 3 11.1 Privatrechtliche Formen...5 11.1.1 Einzelunternehmen...

Mehr

Entwicklung des Kreditobligos und -portfolios im Branchenvergleich

Entwicklung des Kreditobligos und -portfolios im Branchenvergleich Entwicklung des Kreditobligos und -portfolios im Branchenvergleich Elizabeth Bachmann, Markus Hameter 1 Die Großkreditvergabe der österreichischen Kredit- und Finanzinstitute an inländische nichtfinanzielle

Mehr

abcdefg Eurodevisenstatistik (BIS) Erhebungsstufe Bankstelle Erläuterungen Formulare Erläuterungen zu den Positionen und Gliederungen

abcdefg Eurodevisenstatistik (BIS) Erhebungsstufe Bankstelle Erläuterungen Formulare Erläuterungen zu den Positionen und Gliederungen Seite 1/9 Eurodevisenstatistik (BIS) Erhebungsstufe Bankstelle Erläuterungen Formulare EU00 Meldung der bilanzmässigen Umrechnungskurse EU11_[1 7] Total Forderungen EU12_[1 7] Total Verpflichtungen EU121

Mehr

DCCP (Data Collection Cash Processing) Schaubild Version 1.0

DCCP (Data Collection Cash Processing) Schaubild Version 1.0 DCCP (Data Collection Cash Processing) OeNB Online Portal www.myoenb.com Schaubild Version 1.0 Stand 16. Jänner 2014 www.oenb.at - 1-1 oenb.info@oenb.at Allgemeines Damit die EZB und die OeNB die Einhaltung

Mehr

Zahlen zur Solvabilitätsverordnung 2008. 1. Eigenkapital 2. Kreditrisiko 3. Kreditrisikovorsorge 4. Sonstige Eigenkapitalanforderungen

Zahlen zur Solvabilitätsverordnung 2008. 1. Eigenkapital 2. Kreditrisiko 3. Kreditrisikovorsorge 4. Sonstige Eigenkapitalanforderungen Zahlen zur Solvabilitätsverordnung 2008 1. Eigenkapital 2. Kreditrisiko 3. Kreditrisikovorsorge 4. Sonstige Eigenkapitalanforderungen 1 Eigenkapital 1.1 Eigenkapitalstruktur 1.2 Kapitalanforderungen 1.3

Mehr

Siehe auch die Informationen hier: http://www.verwaltungsservice.bayern.de/dokumente/aufgabenbeschreibung/5777574439

Siehe auch die Informationen hier: http://www.verwaltungsservice.bayern.de/dokumente/aufgabenbeschreibung/5777574439 Übersicht Rechtsformen Stand: 26.02.2015 Siehe auch die Informationen hier: http://www.verwaltungsservice.bayern.de/dokumente/aufgabenbeschreibung/5777574439 Natürliche Personen Eingetragenes Einzelunternehmen

Mehr

Frankfurter Investment Verlag GmbH

Frankfurter Investment Verlag GmbH BaFin - Verwaltungspraxis zur Richtlinie 2007/16/EG Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Verwaltungspraxis betreffend Erläuterung gewisser Definitionen durch Richtlinie 2007/16/EG und CESR/07-044

Mehr

Textgegenüberstellung

Textgegenüberstellung Landtag von Niederösterreich Landtagsdirektion Eing.: 13.02.2015 zu Ltg.-593/W-8-2015 W- u. F-Ausschuss Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Zweck, Bezeichnung und Sitz 2 entfällt 3 Fondsmittel 4 Förderarten,

Mehr

Gesetz- und Verordnungsblatt

Gesetz- und Verordnungsblatt Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg Teil II Verordnungen 26. Jahrgang Potsdam, den 28. August 2015 Nummer 42 Verordnung über die Geschäfte und die Verwaltung der Sparkassen (Sparkassenverordnung

Mehr

E-Government Sondertransporte (SOTRA) Benutzeranweisung Online-Antrag

E-Government Sondertransporte (SOTRA) Benutzeranweisung Online-Antrag E-Government Sondertransporte (SOTRA) Benutzeranweisung Online-Antrag Projektteam Sondertransporte Land OÖ Version September 2012 Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung, Verbreitung oder

Mehr

Vorlage der Landesregierung

Vorlage der Landesregierung Nr 679 der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages (5. Session der 13. Gesetzgebungsperiode) Vorlage der Landesregierung Gesetz vom..., mit dem das Salzburger Betriebsfestigungsgesetz

Mehr

Merkblatt Erwerb und Veräußerung von Forderungen Zahlungen im Außenwirtschaftsverkehr

Merkblatt Erwerb und Veräußerung von Forderungen Zahlungen im Außenwirtschaftsverkehr Merkblatt Erwerb und Veräußerung von Forderungen Zahlungen im Außenwirtschaftsverkehr I. Vorbemerkung Das Merkblatt behandelt Meldepflichten für Zahlungsmeldungen nach 67 Außenwirtschaftsverordnung (AWV)

Mehr

(die Randnotenverweise [Rn] in diesem Formular beziehen sich auf das UEK-Rundschreiben Nr. 1: Rückkaufprogramme vom 27. Juni 2013)

(die Randnotenverweise [Rn] in diesem Formular beziehen sich auf das UEK-Rundschreiben Nr. 1: Rückkaufprogramme vom 27. Juni 2013) Meldung eines Rückkaufprogramms (die Randnotenverweise [Rn] in diesem Formular beziehen sich auf das UEK-Rundschreiben Nr. 1: Rückkaufprogramme vom 27. Juni 2013) Dieses Formular und der Entwurf des Angebotstextes

Mehr

DEUTSCHE BUNDESBANK Frankfurt am Main, 12. August 2002. Fallstudie zur Erstellung einer Zinsstatistik-Meldung

DEUTSCHE BUNDESBANK Frankfurt am Main, 12. August 2002. Fallstudie zur Erstellung einer Zinsstatistik-Meldung DEUTSCHE BUNDESBANK Frankfurt am Main, 12. August 2002 Fallstudie zur Erstellung einer Zinsstatistik-Meldung Vorbemerkungen Die nachfolgende Fallstudie zur Erstellung einer Zinsstatistik-Meldung wurde

Mehr

Regierungsvorlage. 673 der Beilagen zu den Stenographisclien Protokollen des Nationalrates XVI. GP 11.

Regierungsvorlage. 673 der Beilagen zu den Stenographisclien Protokollen des Nationalrates XVI. GP 11. 673 der Beilagen XVI. GP - Regierungsvorlage (gescanntes Original) 1 von 7 673 der Beilagen zu den Stenographisclien Protokollen des Nationalrates XVI. GP Regierungsvorlage Bundesgesetz vom XXXXXXX betreffend

Mehr

Sicherheiten in Form von Bürgschaften, die bei der Beantragung von Lizenzen bei der BLE zu hinterlegen sind

Sicherheiten in Form von Bürgschaften, die bei der Beantragung von Lizenzen bei der BLE zu hinterlegen sind Referat Lizenzen Bonn, 14.10.2014 Informationen zur Bekanntmachung zu Sicherheiten für landwirtschaftliche Erzeugnisse im Rahmen der Gemeinsamen Marktorganisationen und Handelsregelungen der Europäischen

Mehr

Jahresabschluss- rechnung und Rückstände

Jahresabschluss- rechnung und Rückstände ACS Data Systems AG Jahresabschluss- rechnung und Rückstände (Version 10.08.2009) Buchhaltung für Schulen ACS Data Systems AG Bozen / Brixen / Trient Tel +39 0472 27 27 27 obu@acs.it 2 Inhaltsverzeichnis

Mehr

KURZINFORMATION über PARTIZIPATIONSSCHEINE der HYPO-WOHNBAUBANK AKTIENGESELLSCHAFT

KURZINFORMATION über PARTIZIPATIONSSCHEINE der HYPO-WOHNBAUBANK AKTIENGESELLSCHAFT KURZINFORMATION über PARTIZIPATIONSSCHEINE der HYPO-WOHNBAUBANK AKTIENGESELLSCHAFT I.) Allgemeines Die HYPO-Wohnbaubank Aktiengesellschaft, 1040 Wien, Brucknerstraße 8, wurde im Jahr 1994 gegründet. Als

Mehr

Merkblatt über den bargeldlosen Zahlungsverkehr 1. Zweck und Geltungsbereich

Merkblatt über den bargeldlosen Zahlungsverkehr 1. Zweck und Geltungsbereich abcdefg III. Departement Zürich, 1. Juni 2010 Merkblatt über den bargeldlosen Zahlungsverkehr 1. Zweck und Geltungsbereich Die Schweizerische Nationalbank () hat u.a. zur Aufgabe, das Funktionieren der

Mehr

Besondere Bedingungen der Deutschen Bundesbank für das Verfahren CashEDI

Besondere Bedingungen der Deutschen Bundesbank für das Verfahren CashEDI Besondere Bedingungen der Deutschen Bundesbank für das Verfahren CashEDI (CashEDI Bedingungen) Stand: 23 September 2013 Inhaltsverzeichnis I Allgemeines... 3 II Elektronische Einreichung von Einzahlungsavisen...

Mehr

Personenvereinigungen und Vermögensmassen Nicht rechtsfähige Vereine, Anstalten, Stiftungen und andere Zweckvermögen 69 581 116 906 336 3 827

Personenvereinigungen und Vermögensmassen Nicht rechtsfähige Vereine, Anstalten, Stiftungen und andere Zweckvermögen 69 581 116 906 336 3 827 Körperschaftsteuerstatistik 2004 Aktiengesellschaften 3 600 253 253 1 667 67 535 2 182 100 042 Kommanditgesellschaften auf Aktien 69 4 844 35 2 988 41 1 668 Bergrechtliche Gewerkschaften 8 8 4 5 6 3 Gesellschaften

Mehr

LIVE. Benutzerleitfaden. Tischtennis. Online Ergebnisdienst. http://www.tischtennislive.de http://www.htts.de

LIVE. Benutzerleitfaden. Tischtennis. Online Ergebnisdienst. http://www.tischtennislive.de http://www.htts.de LIVE Tischtennis Online Ergebnisdienst Benutzerleitfaden http://www.tischtennislive.de http://www.htts.de Inhaltsverzeichnis 1 Benutzeraccounts (Benutzeranmeldung) 3 1.1 Warum brauche ich einen Benutzeraccount?...

Mehr

Nutzungsbestimmungen. Online Exportgarantien

Nutzungsbestimmungen. Online Exportgarantien Nutzungsbestimmungen Online Exportgarantien November 2013 1 Allgemeines Zwischen der Oesterreichischen Kontrollbank Aktiengesellschaft (nachfolgend "OeKB") und dem Vertragspartner gelten die Allgemeinen

Mehr

Richtlinien für die Beteiligung von Service-Rechenzentren am beleglosen Datenaustausch im Zahlungsverkehr

Richtlinien für die Beteiligung von Service-Rechenzentren am beleglosen Datenaustausch im Zahlungsverkehr Richtlinien für die Beteiligung von Service-Rechenzentren am beleglosen Datenaustausch im Zahlungsverkehr 1. Allgemeine Verfahrensbestimmungen 1.1. Die Kreditinstitute benennen besondere Stellen (Kreditinstitute/Rechenzentren

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen Allgemeine Geschäftsbedingungen Mit dem Abschluss des Buchungsvorganges bestätigen Sie, dass Sie die unten angeführten Geschäftsbedingungen gelesen und verstanden haben, sowie dass Sie diese annehmen und

Mehr

Beteiligung im Inland

Beteiligung im Inland Erläuterungen zur Jahreserhebung Kapitalverflechtungen mit dem - INA Übersicht Die in diesem Arbeitsblatt gegebenen Antworten legen den weiteren Ablauf der Erhebung fest. Die folgende Grafik zeigt in einem

Mehr

Handbuch Immobilienertragsteuer

Handbuch Immobilienertragsteuer Handbuch Immobilienertragsteuer Erweiterung der Selbstberechnung Grunderwerbsteuer Gültig ab 1.1.2013 Seite 2 von 40 INHALTSVERZEICHNIS 1. ALLGEMEIN... 4 2. FINANZAMTS- UND STEUERNUMMER... 5 2.1. Funktion

Mehr

Information der SBVg über die Bekanntgabe von Kundendaten im Zahlungsverkehr, bei Wertschriften- und anderen Transaktionen im Zusammenhang mit SWIFT

Information der SBVg über die Bekanntgabe von Kundendaten im Zahlungsverkehr, bei Wertschriften- und anderen Transaktionen im Zusammenhang mit SWIFT Juni 2009 Information der SBVg über die Bekanntgabe von Kundendaten im Zahlungsverkehr, bei Wertschriftenund anderen Transaktionen im Zusammenhang mit SWIFT Schweizerische Bankiervereinigung (SBVg) Schweizerische

Mehr

Datum / Uhrzeit 26.08.2013 / 09:39 Mitgliedsnummer 911-015954-001 Nachträge bis 25.08.2014 Ihr Zeichen. Auftragsnummer 50185479 Seite 1 von 5

Datum / Uhrzeit 26.08.2013 / 09:39 Mitgliedsnummer 911-015954-001 Nachträge bis 25.08.2014 Ihr Zeichen. Auftragsnummer 50185479 Seite 1 von 5 Seite 1 von 5 Firmenidentifikation Max Mustermann GmbH Mustermannstr. 1 1190 Wien Österreich Telefon +49 1 1234567-123 Telefax +43 1 1234567-123 E-Mail office@mustermann.at Internet mustemann.at Crefonummer

Mehr

BEDINGUNGEN FUER DAS S MAXIMAL SPAREN / KARTE

BEDINGUNGEN FUER DAS S MAXIMAL SPAREN / KARTE BEDINGUNGEN FUER DAS S MAXIMAL SPAREN / KARTE Fassung Jänner 2014 Fassung Juli 2015 1. Allgemeine Bestimmungen 1.1. s Maximal Sparen Eine Kreditinanspruchnahme auf dem Konto und Überweisungen vom Konto

Mehr

Lohnabrechnung ELStAM startet erst zum 1. Januar 2013

Lohnabrechnung ELStAM startet erst zum 1. Januar 2013 Lohnabrechnung ELStAM startet erst zum 1. Januar 2013 Der Einsatz des elektronischen Abrufverfahrens ist derzeit zum 1. November 2012 mit Wirkung zum 1. Januar 2013 geplant. Das haben die Finanzminister

Mehr

Service Level Agreement

Service Level Agreement 1 SLA Service Level Agreement Service Level Agreement zwischen Kunden Nr.: und EPC EDV Partner Consulting GmbH nachfolgend EPC genannt Auftraggeber Auftragnehmer Unterschrift: Unterschrift:

Mehr

Der Tiroler Gemeindeverband informiert zu den Gemeindegutsagrargemeinschaften:

Der Tiroler Gemeindeverband informiert zu den Gemeindegutsagrargemeinschaften: Agrar 04/2014 Der Tiroler Gemeindeverband informiert zu den Gemeindegutsagrargemeinschaften: Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, liebe Kollegin! Sehr geehrter Herr Bürgermeister, lieber Kollege! Substanzverwalter

Mehr

Nachrichtenlose Vermögenswerte (NaDa) Wiederherstellung Kundenkontakt. «Meldungstypen Neu»

Nachrichtenlose Vermögenswerte (NaDa) Wiederherstellung Kundenkontakt. «Meldungstypen Neu» Nachrichtenlose Vermögenswerte (NaDa) Wiederherstellung Kundenkontakt Benutzerdokumentation «Meldungstypen Neu» Version 2.1 / Juli 2012 28. November 2012 Benutzerdokumentation_Meldungstypen_Neu_D.doc 1/8

Mehr

1 Abkürzungen... 3 2 Neukundenregelung... 4 2.1 Allgemeines... 4 2.2 Beispiele... 5 2.2.1 Beispiel 1... 5 2.2.2 Beispiel 2... 6 2.2.3 Beispiel 3...

1 Abkürzungen... 3 2 Neukundenregelung... 4 2.1 Allgemeines... 4 2.2 Beispiele... 5 2.2.1 Beispiel 1... 5 2.2.2 Beispiel 2... 6 2.2.3 Beispiel 3... 21.12.2012 1 Abkürzungen... 3 2 Neukundenregelung... 4 2.1 Allgemeines... 4 2.2 Beispiele... 5 2.2.1 Beispiel 1... 5 2.2.2 Beispiel 2... 6 2.2.3 Beispiel 3... 8 2.2.4 Beispiel 4... 10 2.2.5 Beispiel 5...

Mehr

A CompuGROUP Company ONLINE TERMINKALENDER. Quick-Start Guide. Verwalten Sie Ihre Termine über unsere sichere Web-Plattform mittels Web Browser.

A CompuGROUP Company ONLINE TERMINKALENDER. Quick-Start Guide. Verwalten Sie Ihre Termine über unsere sichere Web-Plattform mittels Web Browser. ONLINE TERMINKALENDER Quick-Start Guide Verwalten Sie Ihre Termine über unsere sichere Web-Plattform mittels Web Browser. Inhaltsverzeichnis Über dieses Handbuch...3 Sicherheit ist unser oberstes Prinzip!...4

Mehr

Arbeitshilfe für die Veröffentlichung von Unterlagen der Rechnungslegung Eingabeformulare für kleine Gesellschaften (im Sinne von 267 Abs.

Arbeitshilfe für die Veröffentlichung von Unterlagen der Rechnungslegung Eingabeformulare für kleine Gesellschaften (im Sinne von 267 Abs. Arbeitshilfe für die Veröffentlichung von Unterlagen der Rechnungslegung Eingabeformulare für kleine Gesellschaften (im Sinne von 267 Abs. 1 HGB) Eingabeformulare für kleine Gesellschaften (im Sinne von

Mehr

Solvabilitätsbericht nach 26a KWG (i. V. m. 319 ff. SolvV) zum 31.12.2008 der Gabler-Saliter Bankgeschäft KG

Solvabilitätsbericht nach 26a KWG (i. V. m. 319 ff. SolvV) zum 31.12.2008 der Gabler-Saliter Bankgeschäft KG Solvabilitätsbericht nach 26a KWG (i. V. m. 319 ff. SolvV) zum 31.12.2008 der Gabler-Saliter Bankgeschäft KG Beschreibung Risikomanagement Unser Risikomanagment haben wir im Lagebericht dargestellt. Eigenmittel

Mehr

Eigenkapitalersatz-Gesetz - EKEG. Grundtatbestand

Eigenkapitalersatz-Gesetz - EKEG. Grundtatbestand Grundtatbestand Ein Kredit, den eine Gesellschafterin oder ein Gesellschafter der Gesellschaft in der Krise gewährt, ist Eigenkapital ersetzend. Folie 1 / 18.06.2008 Definition der Krise 1. Zahlungsunfähigkeit

Mehr

meineschufa kompakt Der Online- und Benachrichtigungs-Service zu Ihren SCHUFA-Informationen. Klärt Ihre Fragen und unterstützt Sie aktiv.

meineschufa kompakt Der Online- und Benachrichtigungs-Service zu Ihren SCHUFA-Informationen. Klärt Ihre Fragen und unterstützt Sie aktiv. meineschufa kompakt Der Online- und Benachrichtigungs-Service zu Ihren SCHUFA-Informationen. Klärt Ihre Fragen und unterstützt Sie aktiv. Transparenz, die Ihnen hilft, Ihre finanzielle Zukunft zu planen

Mehr

Persönlicher Finanzierungsplan

Persönlicher Finanzierungsplan Persönlicher Finanzierungsplan Kooperationspartner:... Datum: Selbstauskunft Kreditnehmer Mitschuldner/Bürge Vor- und Zuname bzw. Familienname Straße PLZ, Ort Telefonnummer/Handy Geburtsdatum /Familienstand

Mehr

Erfordernisse einer Rechnung

Erfordernisse einer Rechnung Erfordernisse einer Rechnung Wann muss ein Unternehmer Rechnungen ausstellen? Der Unternehmer ist nach dem Umsatzsteuergesetz verpflichtet Rechnungen auszustellen, wenn er Umsätze an andere Unternehmer

Mehr

A N T R A G Wirtschaftsstrukturförderung

A N T R A G Wirtschaftsstrukturförderung A N T R A G Wirtschaftsstrukturförderung Amt der Vorarlberger Landesregierung Abteilung VIa Allgemeine Wirtschaftsangelegenheiten 6901 Bregenz 1. Förderungswerberin/Förderungswerber: Name des Unternehmens:

Mehr

Bundesgesetz über die Durchführung von Europäischen Bürgerinitiativen (Europäische-Bürgerinitiative-Gesetz EBIG)

Bundesgesetz über die Durchführung von Europäischen Bürgerinitiativen (Europäische-Bürgerinitiative-Gesetz EBIG) Bundesgesetz über die Durchführung von Europäischen Bürgerinitiativen (Europäische-Bürgerinitiative-Gesetz EBIG) Inhaltsverzeichnis 1. Begriffsbestimmungen 2. Online-Sammelsysteme 3. Überprüfung und Bescheinigung

Mehr

Creditreform Wirtschaftsinformationen über Internet

Creditreform Wirtschaftsinformationen über Internet Gehen Sie auf die Website www.creditreform-bonn.de und klicken Sie recht oben auf den grünen Login-Button und wählen CrefoDirect aus. Sie gelangen anschließend auf die Anmeldeseite zur Firmendatenbank.

Mehr

Handbuch. Depotübertragung gem. 27 Abs. 6 Z 1 lit. a EStG

Handbuch. Depotübertragung gem. 27 Abs. 6 Z 1 lit. a EStG Handbuch Depotübertragung gem. 27 Abs. 6 Z 1 lit. a EStG Seite 2 von 24 INHALTSVERZEICHNIS 1. ALLGEMEIN... 3 1.1. Rechtliche Grundlage:... 3 2. ERFASSUNG DEPOTÜBERTRAGUNG IM DIALOGVERFAHREN... 4 3. DEPOTÜBERTRAGUNG

Mehr

Christian Gaber. Bankbilanz nach HGB. Praxisorientierte Darstellung der Bilanzierung von Bankgeschäften

Christian Gaber. Bankbilanz nach HGB. Praxisorientierte Darstellung der Bilanzierung von Bankgeschäften Christian Gaber Bankbilanz nach HGB Praxisorientierte Darstellung der Bilanzierung von Bankgeschäften Inhaltsverzeichnis XIX 1.3.11.2.6 Kapitalerhöhung... 464 1.3.11.2.7 Kapitalherabsetzungen... 466 1.3.11.3

Mehr

MFI-Zinsstatistik für das Euro-Währungsgebiet: Februar 2015

MFI-Zinsstatistik für das Euro-Währungsgebiet: Februar 2015 PRESSEMITTEILUNG 1. April 2015 MFI-Zinsstatistik für das Euro-Währungsgebiet: Februar 2015 Der zusammengesetzte Indikator der Kreditfinanzierungskosten für neue Kredite an Unternehmen 1 sank im Februar

Mehr

Bestellungen beim Großhandel über das Internet

Bestellungen beim Großhandel über das Internet MSV3 Umstellung Die Software-Umstellung Ihrer XT Warenwirtschaft auf das neue MSV3 (Medium Speed Version 3) - Verfahren beginnt mit ausgewählten Kunden ab Mitte Februar. Über die Umstellung Ihrer Apotheke

Mehr

Leitlinien und Empfehlungen

Leitlinien und Empfehlungen Leitlinien und Empfehlungen Leitlinien und Empfehlungen zum Geltungsbereich der CRA-Verordnung 17. Juni 2013 ESMA/2013/720. Datum: 17. Juni 2013 ESMA/2013/720 Inhalt I. Geltungsbereich 4 II. Zweck 4 III.

Mehr

IKO: Die Führung einer Evidenzzentrale im Auftrag des Bundes

IKO: Die Führung einer Evidenzzentrale im Auftrag des Bundes IKO: Die Führung einer Evidenzzentrale im Auftrag des Bundes Referent: RA Dr. iur. Robert Simmen Giger & Simmen Rechtsanwälte Geschäftsführer IKO / ZEK Toblerstrasse 97 / Neuhausstrasse 4 8044 Zürich Tel.:

Mehr