Ausschreibung und Durchführungsbestimmungen Für den zentralen Landesvielseitigkeitstest des SVW am 02. / 03. Mai 2015 im Hallenbad Nord Tübingen

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1 Ausschreibung und Durchführungsbestimmungen Für den zentralen Landesvielseitigkeitstest des SVW am 02. / 03. Mai 2015 im Hallenbad Nord Tübingen Veranstalter: Ausrichter: Wettkampfort: Schwimmverband Württemberg Schwimmverband Württemberg Hallenbad Nord Tübingen, Berliner Platz 30, Tübingen Für die Berufung in einen der D-Kader (Landeskader) ist die Teilnahme am LVT verpflichtend. Einteilung der verschiedenen Altersklassen: Samstag 02. Mai 2015: Testelemente Land: Öffnung Infostand: 09:00 Einlass, Turnhalle 09:30, Beginn: 10:00 Testelemente Wasser: Einlass Schwimmhalle: 14:00, Beginn: 14:30 Gruppe 1 AK 8 (2007) Gruppe 2 AK 9 (2006) Gruppe 3 AK 10 weiblich (2005) Gruppe 4 AK 10 männlich (2005) Sonntag 03. Mai 2015: Testelemente Land: Öffnung Infostand: 09:00 Einlass, Turnhalle 09:30, Beginn: 10:00 Testelemente Wasser: Einlass Schwimmhalle: 14:00, Beginn: 14:30 Gruppe 5 AK 11 weiblich (2004) Gruppe 6 AK 11 männlich (2004) Gruppe 7 AK 12 weiblich (2003) Gruppe 8 AK 12 männlich (2003) Gruppe 9 AK 13 (2002) Gruppe 10 AK 14 (2001) männlich + AK 15 (2000) männlich Der Landesvielseitigkeitstest erfolgt in folgenden Bereichen: Bereich 1: Körperliche Eignung Bereich 3: Beweglichkeit Bereich 5: Technik Bereich 7: Beinbewegung Testprogramm: Bereich 2: Athletik Bereich 4: Schwimmleistung Bereich 6: Grundschnelligkeit Bereich 8: Delphinkicks/Gleittest Die Tests an Land und im Wasser werden an Stationen in der Turnhalle (vormittags) und im Hallenbad (nachmittags) durchgeführt. Die Schwimmerinnen und Schwimmer werden nach ihrer Altersklasse in Riegen eingeteilt, denen jeweils ein Riegenführer zugeteilt wird. Um Wartezeiten zu vermeiden, durchlaufen die Riegen die Stationen 1 11 parallel. Die Station 12 zur Abnahme der Schwimmleistung und Technikbeurteilung wird von allen Riegen nach Abschluss der Stationen 1 11 gemeinsam absolviert.

2 1. Abschnitt Land: Einlass 9.00 Uhr, Kari-Sitzung: 8.30 Uhr, Beginn: Uhr Ort: Turnhalle Station 1: Station 2: Station 3: Station 4: Station 5: Station 6: Station 7: Ermittlung der Körperhöhe (stehend und sitzend) und des Körpergewicht Aufrichten aus der Rückenlage (Bauchmuskeltest) Liegestütze Streckhalte in Bauchlage (Rückenmuskeltest) Schlussdreisprung Klimmzüge Schulterbeweglichkeit, Rumpfbeweglichkeit und Fußbeweglichkeit 2. Abschnitt Wasser: Beginn: ca. 1 h nach Beendigung des 1. Abschnitts in der Pause wird ein Mittagessen angeboten. Station 8: Station 9: 7,5 m Gleittest (Lehrschwimmbecken) 15 m Delphinbeine in Bauchlage (Lehrschwimmbecken) 15 m Delphinbeine in Rückenlage (Lehrschwimmbecken) Station 10: 25 m Kraulbeine, Brustbeine, Rückenbeine, Delphinbeine (Bahn 1 3) Station 11: 15 m Grundschnelligkeit Freistil, Brust, Rücken, Delphin (Bahn 5 und 6) Station 12: Schwimmleistung (Bahn 1 bis 3) AK 8 9: 50 m Freistil, 50 m Brust, 50 m Rücken, 25 m Schmetterling AK 10: 50 m Freistil, 50 m Brust, 50 m Rücken, 50 m Schmetterling AK 11-15: 100 m Freistil, 100 m Brust, 100 m Rücken, 100 m Schmetterling Allgemeine Bestimmungen: 1. WB/RO/Antidopingbestimmungen Die Wettkämpfe werden gemäß den Bestimmungen der WB des DSV durchgeführt. Es gelten weiter die Rechtsordnung und die Anti-Doping-Bestimmungen der DSV. Weiter gelten die Hinweise zur Durchführung und Abnahme der Kriterien des Landesvielseitigkeitstests durch den SVW. Diese werden auf der Homepage des SVW (www.svw-online.de) veröffentlicht. 2. Teilnahmeberechtigung Teilnahmeberechtigt am zentralen Landes-Vielseitigkeitstest des Schwimmverbandes Württemberg sind die Altersklassen AK8 - AK13 (Jg ) weiblich und der Altersklassen AK8 - AK15 (Jg ) männlich. Alle Schwimmer der entsprechenden Jahrgänge, die das Potential zur Erreichung der Kadernormen haben, sollten am LVT teilnehmen. Eine gesondert Einladung erhalten einmalig die Angehörige des Top-Teams, Perspektiv-Teams, der Stützpunktkader und der Talentförderkader der Bezirke. 3. Startregel Es gilt die Zwei-Start-Regel. 4. Meldungen Die Meldungen erfolgen durch das Meldeformular von der SVW-Homepage unter der Rubrik LVT. Mit der Meldung gibt der meldende Verein eine schriftliche Erklärung ab, dass sein Sportler die Sportgesundheit durch ein ärztliches Zeugnis nachgewiesen hat. 5. Meldebeschränkung Der LVT ist offen für alle Aktiven der Mitgliedsvereine des SVW. Der SVW behält sich vor, Meldungen abzuweisen, sofern der Athlet durch seine vorhergehenden Leistungen nicht hat erkennen lassen, dass er die Anforderungen des LVT bewältigen kann. 6. Meldeanschrift Schwimmverband Württemberg Maximilian Haase Sommerberg 14, Mühlacker S. 2

3 7. Meldeschluss: Freitag, 24. April 2015 um 20:00 Uhr Die Vereine/Bezirke haben für rechtzeitiges Eintreffen der Meldungen zu sorgen. Meldungen, die nach Meldeschluss eingehen, werden zurückgewiesen. Am Sonntag wir die Gruppeneinteilung für den LVT verschickt und auf der SVW Homepage veröffentlicht. 8. Meldegeld und Bezahlung Das Meldegeld beträgt pro Teilnehmer 5,00 Euro. Das Meldegeld ist bis zum Wettkampfbeginn am Samstag in bar am Infostand zu begleichen. 9. Auswertung Die Ergebnisse der einzelnen Wettkämpfe werden auf einem Auswertebogen dokumentiert und im Anschluss an den LVT zusammengefasst. Die Vereinstrainer erhalten spätestens 14 Tage nach dem LVT eine Auswertung in elektronischer Form. Fragen zur Auswertung werden vom Landestrainer Dr. Farshid Shami oder Maximilian Haase beantwortet. 10. Datenschutz Für jeden Sportler ist eine von den Eltern unterschriebene Erklärung abzugeben, in der die Weitergabe der erhobenen Daten genehmigt wird. Diese wird mit der Meldung abgegeben, Ohne vorliegende Genehmigung zur Weitergabe der Daten ist eine Teilnahme am LVT nicht möglich. 11. Fragebögen Die Fragebögen sind unter der Rubrik "Landestrainer", "Dokumente" runterzuladen. Die ausgefüllten Fragebögen sind vor Beginn des LVTs bei der Registrierung in einem verschlossenen Umschlag abzugeben. 12. Hinweis Kaderberufung Die Veranstaltung wird im Rahmen der Talentsichtung des SVW als Test durchgeführt, die Ergebnisse gehen nicht in die DSV-Bestenliste ein. Für die Berufung in einen Landeskader (D1-D4 Kader) ist die Teilnahme am Landesvielseitigkeitstest notwendig. Ohne LVT erfolgt keine Kaderberufung. 13. Laufeinteilung Die Laufeinteilung für die Wasserteile des LVT erfolgt aufgrund der Altersklasse und der Bestzeiten über die jeweilige 50m bzw. 100m Strecke. Für die 7,5m Gleiten, die Delphinbeinbewegung, die Beinbewegung und die Grundschnelligkeit erfolgt die Einteilung zufällig nur nach der Altersklasse. Die Gruppeneinteilung für die Landkomplexe erfolgt aufgrund der Altersklasse in Kleingruppen, die von einem zugewiesenen Betreuer durch die einzelnen Stationen geführt werden. 14. Kampfrichter Das Kampfgericht wird vom SVW gestellt. Die Bewertung der Schwimmtechnik erfolgt durch die Verbands-Talentscouts. 15. Trainer Bei der Teilnahme von Vereinstrainer bei der Durchführung des LVT wird darum gebeten, dass sich diese im Vorfeld bei der Meldeanschrift anmelden. Teilnehmenden Vereinstrainern wird vom Organisations-Team im Vorfeld eine Aufgabe zugewiesen (z.b. Riegenführer). 16. Der Test findet aus organisatorischen Gründen unter Ausschluss von Zuschauern statt. Zuschauer (Eltern, nicht angemeldete Trainer usw.) haben während der Testdurchführung keinen Zutritt zur Turnhalle und Schwimmhalle. Es sind nur Trainer zugelassen, die sich vorher angemeldet haben und sich vor Beginn des LVT am Infopunkt registriert haben. 17. Verpflegung In der Mittagspause wird ein Mittagessen für alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen angeboten. Zusätzlich wird für ein reichliches Getränkeangebot gesorgt. 18. Infostand und Registrierung Am Samstag und Sonntag steht der Infostand von 09:00 bis 10:00 Uhr in der Vorhalle der Turnhalle zur Verfügung. Am Infostand erfolgt die Registrierung für die Teilnehmer am LVT durch bezahlen des Meldegeldes und der Abgabe der Fragebögen. Zusätzlich erhält jeder registrierte Schwimmer sein Namensschild für die Landeinheiten und seine persönlichen Infomaterialien. Holger Kilz Susanne Keck & Maximilian Haase Dr. Farshid Shami Schwimmwart SVW Schwimmwarte Bezirk SW & MN Landestrainer SVW S. 3

4 Organisatoren des zentralen LVT Hinweise zur Durchführung und Abnahme der Kriterien des LVT Die Grundform entspricht den Vorgaben des DSV (Berliner Modell). Kriterien für die Überprüfung des Ausbildungsstandes der Schwimmer der Altersklassen 8-14 weiblich und 8-15 männlich sowie organisatorische Hinweise. 1. Bereich körperliche Eignung Abnahme der Werte Körperhöhe und Körpergewicht durch einen eingewiesenen Kampfrichter. Jede Messung wird zweimal wiederholt. Sollte es zu einer Abweichung um mehr als 0,4 kg oder 0,4 cm kommen, dann wird die Messung ein drittes Mal wiederholt. Für die Messung des Körpergewichts wird eine Personenwaage mit Digitalanzeige verwendet. Das Körpergewicht wird in kg auf 1/100 kg genau angegeben. Gewogen wird in leichter Turnbekleidung oder Schwimmbekleidung. Die Körperhöhe wird in cm auf 1/10 cm genau gemessen. Die Messung der KH erfolgt in zwei Etappen: 1. Körpergröße stehend: barfuß, aufrecht stehend, Blickrichtung geradeaus. Das Anthropometer (Messlatte) steht senkrecht hinter dem/der Schwimmer/in. Der Messschieber des Anthropometers wird von oben bis zur Scheitelhaut heruntergezogen. An der Unterkante des Messwinkels der Messlatte wird die KH abgelesen. Spangen, Schleifen, Haarknoten dürfen nicht in die Messung eingehen. 2. Körperhöhe sitzend: aufrecht sitzend, Blickrichtung geradeaus. Gemessen wird die Distanz zwischen Scheitel und Oberfläche der Sitzunterlage. 2. Schwimmleistung Die ausgewiesenen Schwimmstrecken je Altersklasse(25m; 50m bzw.100m) werden in Anlehnung an die Wettkampfbestimmungen nach der DSV-WB geschwommen. Es erfolgt bei diesem auch die Einschätzung der Schwimmtechnik durch die berufenen Talentscouts des Schwimmverbandes Württemberg. Die geforderten Normen je Altersklasse orientieren sich an der Rudolph-Tabelle (Jahr 2014) bezogen auf Punkte. Geschwommen wird in normaler Badehose bzw. normalem Badeanzug AK m/50m Strecken AK 10 50m Strecken AK m Strecken 3. Bereich Technik Einschätzung der Schwimmtechnik im 25m bzw. 50/100m je nach Altersklasse. Die Wertung der Technik erfolgt auf dem letzten Streckenabschnitt (z.b. bei 50m auf den letzten 30m!). Die Technikeinschätzung wird durch eine ungerade Anzahl (3 oder 5) der Talentscouts des SVW vorgenommen. Jeder Scout bewertet jeden Sportler eines Laufes, ob er die Schwimmtechnik in Grob- oder Feinkoordination beherrscht. Die Anzahl der Technikpunkte ergibt sich aus einer S. 4

5 Mehrheitsentscheidung der bewertenden Trainer. Die Punktzahl wird zunächst in ein Formblatt eingetragen und später in den Rechner übertragen. Die erreichte Punktzahl geht mit einem Faktor 2 in die Gesamtwertung ein. 3 Punkte werden vergeben, wenn: - die technische Ausführung zur Körperlage, Beinbewegung und der Armbewegung in Feinkoordination zu erkennen ist - ein flüssiger Bewegungsablauf zu sehen ist - ein sehr guter Vortrieb zu erkennen ist, der Sportler rutscht 2 Punkte werden vergeben, wenn: - die technische Ausführung zur Körperlage, Beinbewegung und der Armbewegung in Feinkoordination zu erkennen ist - ein Vortrieb zu erkennen ist - noch kleine rhythmische Störungen im Bewegungsablauf erkennbar sind 1 Punkt wird vergeben, wenn: - die technische Ausführung zur Körperlage, Beinbewegung und der Armbewegung in Grobkoordination zu erkennen ist - die Schwimmart wird technisch gemäß der WB geschwommen 0 Punkte werden vergeben, wenn: - die Schwimmart gemäß der WB als solche nicht erkannt wird - ein Verstoß gegen die WK-Bestimmungen vorliegt 4. Bereich Grundschnelligkeit Die Grundschnelligkeit wird in Wettkampfform nach WB- Bestimmung des DSV getestet. Die Zeit wird abgestoppt, wenn der Kopf bei der 15m - Marke die Ziellinie durchbricht. In allen genannten Altersklassen (8-15) wird von Anfang an die 15 Meter Sprintfähigkeit abverlangt, um die Entwicklungsverläufe über mehrere Jahre verfolgen zu können. 5. Bereich Beinbewegung Die Abnahme der Beinbewegung über 25 m je Schwimmlage erfolgt mit gestreckten Armen, die ein ausgegebenes Schwimmbrett an der Vorderkante umfassen. Die Ausgangsposition ist im Wasser, eine Hand befindet sich an der Rückenhalterung und die Füße sind an der Wand. Auf das Startsignal erfolgt der Abstoß von der Wand; Anschlag mit umfasster Brettvorderkante. Die Überprüfung der Rückenbeinarbeit erfolgt mit Rückenstart und ohne Brett; Anschlag in Rückenlage, Delfinbewegungen sind nur nach dem Start erlaubt (15m!) 6. Bereich Athletik 1.Liegestütze / Kraftfähigkeit Der Sportler beginnt den Test aus der Liegestützposition. Die Hände sind in Schulterbreite vor einer Matte (ca. 8cm dick) aufgesetzt, die Finger zeigen nach vorn. Der Körper bleibt beim Strecken und Beugen der Arme in gerader Position (Kopf, Rumpf, Beine sind in einer Geraden, der Körper ist durchgespannt ). Das Kinn berührt beim Beugen der Arme die Matte. Gezählt werden nur die Liegestütze in 30 Sekunden, bei denen das Kinn (nicht die Stirn, Nase o.a.) die Matte berührt. Der Kampfrichter zählt dem Sportler laut und deutlich die Liegestütze vor. Bei unkorrekt ausgeführten Liegestützen zählt der Kampfrichter auf der Stelle weiter (z.b. 10, 10, 10, ) bis wieder ein korrekter Liegestütz gemacht wurde. S. 5

6 2.Sprungtest-Beidbeiniger Schlussdreisprung/ Schnellkraftfähigkeit Im Sprungtest soll die Voraussetzung des Schwimmers zur schnellkräftigen Ausführung der Absprung- und Abstoßbewegung bei Start und Wende erfasst werden. Nach einer individuellen Aufwärmgymnastik steht der Sportler mit beiden Beinen vor einer Absprunglinie in einer leichten Hockstellung. Der Absprung erfolgt mit beiden Beinen gleichzeitig. Die Arme werden zum Schwungholen genutzt für drei aufeinander folgende Schlusssprünge beidbeinig ohne Zwischenpausen und Aufstützen mit den Händen beim Landevorgang. Die Sprungweite wird in Zentimetern an der Ferse des am weitesten zurückstehenden Fußes oder aber beim Zurückfallen die Hand oder da Gesäß gemessen. Jeder Sportler hat 3 Versuche (einschließlich des Probeversuches!), der beste wird gewertet. 3.Klimmzüge / Kraftfähigkeit Der Sportler befindet sich im Streckhang mit Ristgriff in Schulterbreite an einer Reckstange o. vergleichbaren Einrichtung. Unter Beibehaltung der Körperstreckung bringt er durch Beugen der Arme das Kinn an, bzw. über die Stange. Es wird die maximale Anzahl der (korrekten) Wiederholungen laut vorgezählt. Bei unkorrekt ausgeführten Klimmzügen zählt der Kampfrichter auf der Stelle weiter (z.b. 5, 5, 5, 5, ) bis wieder ein korrekter Klimmzug gemacht wurde. 4.Bauchmuskeltest/ Kraftfähigkeit Der Sportler liegt in Rückenlage, die Beine sind angezogen (ca. 90 Grad Ober- Unterschenkelstellung) und die Füße aufgestellt Der Bauchmuskeltest erfolgt in 3 Stufen, wobei auf eine langsame Ausführung der Bewegung zu achten ist: Stufe 1 (1 Punkt): Arme/Hände sind gestreckt in Vorhalte und zeigen Richtung Knie, Aufrichten des Oberkörpers bis in den Sitz ohne dass sich die Füße (Fußsohlen) von der Matte lösen. Stufe 2 (2 Punkte): Arme/Hände sind vor der Brust verschränkt, Aufrichten des Oberkörpers bis in den Sitz ohne dass sich die Füße (Fußsohlen) von der Matte lösen. Stufe 3 (3 Punkte): Arme/Hände sind hinter dem Kopf mit einem Stab fixiert (Ellenbogen zurückgezogen!). Aufrichten des Oberkörpers bis in den Sitz ohne dass sich die Füße (Fußsohlen) von der Matte lösen. 4.Rückenmuskeltest/ Kraftfähigkeit Der Sportler liegt in Bauchlage auf einem erhöhten Kastenteil (o. ä.). Die Hüfte liegt an der Vorderkante des Kastenteils. Die Beine/Füße werden durch einen Helfer oder an einer Sprossenwand fixiert. Der Oberkörper wird waagerecht in der Luft gehalten, die Arme sind (wie Eintauchhaltung!) gestreckt. Der Oberkörper muss durchgestreckt und völlig ruhig gehalten werden. Es erfolgt eine Zeitnahme (40 Sekunden= 1 Pkt. / 1 Minute= 2 Pkt. / 1:20= 3 Pkt.). Die Zeit wird abgestoppt, wenn der Sportler mit einem Teil des Oberkörpers einen angehaltenen Stab berührt, bzw. sich der Oberkörper unruhig bewegt. 7. Bereich Beweglichkeit 1. Fußstreckung (Dehnfähigkeit) S. 6

7 Der Athlet sitzt vor einer Wand im Strecksitz auf einer Bank oder Tisch. Es wird die maximal mögliche Streckung im Fußgelenk gemessen. Dabei sollte das Kniegelenk gestreckt bleiben und der Fuß nicht nach innen gedreht werden. Der Bewerter (Kampfrichter) legt eine Folie, auf der die Winkelstrahlen aufgezeichnet sind, am Knöchelpunkt an. 2. Beugen des Fußes (Dehnfähigkeit) Es wird die maximal mögliche Beugung im Fußgelenk gemessen. Dabei sollte das Kniegelenk gestreckt bleiben und der Fuß nicht nach innen gedreht werden. Der Bewerter (Kampfrichter) legt eine Folie, auf der die Winkelstrahlen aufgezeichnet sind, am Fersenpunkt an. 3. Schulterbeweglichkeit (Dehnfähigkeit) Der Sportler liegt in Bauchlage auf einer Matte. Beide Arme sind nach vorn gestreckt und halten in Schulterbreite einen Stab. Der Oberkörper, die Schultern und die Stirn berühren den Boden. Die Arme werden mit dem Stab angehoben. Mit einem Metermaß wird der Abstand in cm zwischen Boden und Stabunterseite gemessen. 4. Rumpfbeweglichkeit (Dehnfähigkeit) Der Sportler beginnt den Test aus dem Streckstand, Arme in Hochhalte. Danach senkt (beugt) er den Oberkörper nach vorn und atmet dabei gleichmäßig aus. Die Knie müssen gestreckt bleiben. Der Oberkörper wird soweit gebeugt bis die Mittelfingerspitzen (1 Punkt), die geballte Faust (2 Punkte) oder die flache Handfläche (3 Punkte) aufsetzt und mindestens 3 Sekunden in dieser Stellung gehalten werden. 8. Bereich Delphinkicks/ Gleittest 1. Delfinkicks Der Sportler zeigt über 15 Meter seinen individuellen Leistungsstand der Delfinbewegung in Bauch- bzw. Rückenlage. Die Distanz ist nach dem Abstoß vom Beckenrand so schnell wie möglich unter Wasser in Delfin-Beinarbeit zu durchschwimmen. Die Zeitmessung beginnt, wenn die Füße die Beckenwand verlassen und endet, wenn der Kopf die optische 15 m-ziellinie durchbricht. Um 3 oder 2 Punkte zu erhalten, muss die gesamte Distanz geschwommen werden und gleichzeitig eine Normzeit erreicht werden. Für 1 Punkt reicht es, die Distanz zu schaffen. In allen genannten Altersklassen (9-14) wird von Anfang an die 15 Meter Delfinbewegung abverlangt, um die Entwicklungsverläufe über mehrere Jahre verfolgen zu können. 2. Gleittest Der Gleittest wird in Bauchlage und aus dem Abstoß unter Wasser ausgeführt. Der Körper muss völlig gestreckt sein und auch bleiben. Arm- und Beinbewegungen dürfen nicht gemacht werden. Die Zeitmessung beginnt, wenn die Füße die Beckenwand verlassen und endet, wenn der Kopf die optische 7,5 m-ziellinie durchbricht. S. 7

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