Administration des Schülernetzwerks

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1 Administration des Schülernetzwerks Seite 1 Zentrum für Informationstechnologie Administration des Schülernetzwerks - Schulungsunterlagen- 1

2 Administration des Schülernetzwerks Seite 2 Inhaltsverzeichnis 1 Einführung Überblick über das Schulnetz Hardware- und Softwareausstattung der Workstation Hardwareausstattung Softwareausstattung Installation und Konfiguration eines PC Installation des Images Installation und Konfiguration der PC-Wächterkarte Muster-PC anpassen und Imagedatei erzeugen Installation von Software / Default User Profil auf dem Server ablegen Erstellung einer Imagedatei von einer Workstation Hard- und Softwareausstattung des Servers "Arktur" Hardware Software Systemadministration Server System Nutzen System Verwalten Anwender verwalten Das Menü Anwender verwalten Gruppen verwalten Projekte verwalten Datensicherung des Servers Sicherung der gesamten Festplatte auf eine Wechselplatte (Vollsicherung) Sicherung des Inhalts der Verzeichnisse /home und /etc auf die Festplatte Datenrücksicherung Zurücksichern der gesamten Festplatte von der Wechselplatte (Vollrücksicherung) Zurücksichern von Anwenderdaten Sonstiges Telnet (Putty) Online-Interface Online-Interface für Benutzer Online-Interface für Administratoren Virenschutz TightVNC Auf einem anderen Rechner zugreifen Verteilen des Bildschirminhaltes: AdminConsole Ausschalten des Wächterkarten-Schutzes Die Server-Laufwerke Anlagen Bedienungsanleitung Administrationsmenü...34 Version 4.0, Stand: Januar

3 Administration des Schülernetzwerks Seite 3 1 Einführung Diese Unterlagen sind als Begleitmaterial zur Einführungsschulung für diejenigen Lehrkräfte gedacht, die den Server und das Schüler-Netzwerk verwalten. Sie sind als zusätzliche Dokumentation anzusehen, welche die wichtigsten Aufgaben, die bei der Betreuung des Netzwerkes mit Server und Client-PCs anfallen, beschreibt. Als weiterführende Literatur ist die Dokumentation zum ODS-Kommunikationsserver zu sehen. Sollten Sie in diesen Unterlagen Fehler finden, würden wir uns über eine entsprechende Mitteilung sehr freuen. Hierfür, aber auch für sonstige Verbesserungsvorschläge oder Fragen, steht Ihnen unser Team immer gerne zur Verfügung. Die Adresse haben wir für eine Rückmeldung per eingerichtet. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Erfolg bei der Arbeit mit dem Schülernetzwerk. 1.1 Überblick über das Schulnetz Das Schulnetz besteht aus 2 getrennten Netzwerken: Verwaltungsnetz Schülernetz Das Verwaltungsnetz besteht aus den PCs der Schulverwaltung die untereinander mit einem "Peer-to-Peer-Netz" verbunden sind. Diese "Peer-to-Peer-Vernetzung" ist nur für sehr kleine Netzwerke mit 2-5 PCs geeignet. Aufgrund der größeren Anzahl an PCs im Netzwerk wird für das Schülernetzwerk eine Server-basierte Lösung eingesetzt, die mit Hilfe des nachfolgenden Schaubildes verdeutlicht werden soll. Wie die Abbildung zeigt, sind alle Rechner im Schülernetz nach einem einheitlichen Schema benannt: 3

4 Administration des Schülernetzwerks Seite 4 Der Server heißt ARKTUR, der (1.) Lehrer-PC heißt PC021 und die Schüler-PC werden beginnend mit PC022 bezeichnet. Bei einem zweiten PC-Raum würde der Lehrer-PC PC041 und die Schüler-PC beginnend mit PC042 bezeichnet werden. PC in Medienecken erhalten die Bezeichnung ab PC061. Eventuell vorhandene "Alt-PCs" werden mit Namen ab PC100 eingebunden. Der Server nimmt im Netzwerk viele wichtige Funktionen wahr. An ihrer Schule wird der ODS-Kommunikationsserver eingesetzt, der u.a. folgende Dienste bereitstellt: Server Fileserver Anmeldeserver Mail Server Web Server Proxy Server Firewall Kommunikationsserver Funktion Zentrale Ablage von Dateien Zentrale Benutzerverwaltung Verwaltung von s Bereitstellung von WWW-Seiten im Intranet und Internet Der Proxyserver nimmt Anfragen nach WWW-Seiten entgegen und leitet sie an die entsprechenden Server weiter. Die Seiten werden zwischengespeichert, so dass bei häufigerem Zugriff auf gleiche Seiten schneller darauf zugegriffen werden kann. Eine Firewall soll den Zugriff Unbefugter auf das lokale Netzwerk verhindern und kann auch den Zugriff vom lokalen Netzwerk auf das Internet beschränken. Ermöglicht den PCs im Netzwerk den Zugang zum Internet 4

5 Administration des Schülernetzwerks Seite 5 2 Hardware- und Softwareausstattung der Workstation 2.1 Hardwareausstattung Als Workstation wird ein Standard-PC aus dem Warenkorb des LWLs eingesetzt. Besonderheit: PCI-Wächterkarte von Dr. Kaiser 2.2 Softwareausstattung Auf den Workstations ist das Betriebssystem Windows XP mit dem Dateisystem NTFS installiert. Die Festplatte ist partitioniert. Das Betriebssystem befindet sich auf der ersten primären Partition, die zurzeit 20 Gigabyte groß ist (s.a. 3.2 PC-Wächterkarte). Eine zweite Partition ist als ungeschützte Datenpartition ebenfalls mit dem Dateisystem NTFS angelegt. Softwareseitig sind auf dem Schüler-PC standardmäßig folgende Produkte installiert: Microsoft Word Microsoft Excel Microsoft Powerpoint Microsoft Access Microsoft Internet-Explorer Adobe Acrobat Reader TightVNC HTML-Editor IrfanView Der Lehrer-PC ist zusätzlich mit folgender Software ausgestattet: PuTTY 0.48 Admin-Konsole (Fernsteuerung der Wächterkarte) Symantec Ghost McAfee VirusScan Brennersoftware 5

6 Administration des Schülernetzwerks Seite 6 3 Installation und Konfiguration eines PCs Um den Überblick über die eingesetzten PC inkl. technischer Daten zu behalten, liegt auf dem Server, auf dem Laufwerk U des Benutzers sysadm die Datei inventarliste.xls. Alle PCs und Hardwarekomponenten mit Netzverbindung (Server, Workstations, Router, Netzdrucker) sind in dieser Datei inventarisiert. Diese Datei muss von dem Systemadministrator vor Ort gepflegt und immer aktuell gehalten werden. Was ist zu tun wenn ein PC einmal ausfällt oder ein neuer PC in das Netzwerk eingebunden werden soll? Zunächst muss der PC inventarisiert werden. Anschließend sind Betriebssystem und Software neu zu installieren, die Schulnetz-spezifischen Anpassungen müssen vorgenommen werden. Weil das sehr zeitaufwendig ist, bietet sich hierfür die Wiederherstellung über ein vorhandenes Image (Abbild) an. Dabei wird eine vorhandene Kopie einer PC-Festplatte (Image) auf den Ziel-PC kopiert und die eigentliche Installation des Betriebssystems sowie einzelner Programme kann entfallen. Voraussetzung: Die Hardware des PCs, von dem das Image erstellt wurde und des PCs, auf dem das Image kopiert werden soll, sind nahezu identisch aufgebaut (siehe Kapitel Hardwareausstattung). Die PC-Wächterkarte ist deaktiviert (siehe Kapitel PC-Wächterkarte) 3.1 Installation des Images Für das Erzeugen und Wiederherstellen von Imagedateien wird das Programm Ghost eingesetzt. Aus Gründen der Performance unterscheidet man bei der Wiederherstellung von Image-Dateien zwischen zwei Verfahren: Wiederherstellung einer Imagedatei auf einem PC Wiederherstellung einer Imagedatei auf mehreren PCs gleichzeitig mit dem Programm GhostCast-Server Für das Wiederherstellen auf einem PC sind folgende Schritte notwendig: 1. PC mit der LWL-Boot-CD starten (gfls. das Booten im BIOS aktivieren) 2. Sobald beim Startvorgang die Meldung found ROM-Modul angezeigt wird, drücken Sie die Taste <F2> und geben das BIOS-Passwort ein. 3. Im Mainmenü wählen Sie Boot Options aus und unter Boot Sequence mit der Taste <+> (vom Ziffernblock!) setzen Sie den Eintrag CD an die erste Position. 4. Mit <Esc> ins Mainmenü wechseln und unter Exit den Eintrag Save Changes & Exit auswählen. 5. Nächste Meldung mit "Yes" bestätigen und den PC neu starten. 6. Nachdem der PC gebootet ist, muss das Passwort des Benutzers sysadm eingegeben werden. 7. Wenn die Hardware-Adresse des PCs bereits auf dem Arkturserver eingetragen ist, wird der Rechnername automatisch gefunden. Ist dies nicht der Falle, wird der PC- Name abgefragt und Sie müssen die entspechende Zahl eingeben (Der Namenbestandteil PC wird automatisch hinzugefügt). Anschließend wählen Sie im Menü den Punkt 1 aus. 6

7 Administration des Schülernetzwerks Seite 7 8. Im Hauptmenü Lokal > Datenträger > Von Abbild die entsprechende Imagedatei auswählen. Nach der Erstinstallation durch das IT-Zentrum liegt ein Image für den Lehrer-PC (LPC01.GHO) und ein Image für die Schüler-PCs (SPC01.GHO) vor. 9. In der nächsten Dialogbox ist das lokale Ziellaufwerk auszuwählen. Da standardmäßig nur eine Festplatte eingebaut ist, wird die Dialogbox mit der OK- Schaltfläche bestätigt. 10. Im nächsten Fenster gibt es die Möglichkeit die Größe der Partition anzugeben. Es sind die voreingestellten Werte zu übernehmen. 11. Die Einstellungen bestätigen Sie mit "OK" und den Hinweis, dass das Ziellaufwerk permanent überschrieben wird, bestätigen Sie ebenfalls. Nun beginnt die Erstellung der Imagedatei auf dem Datenträger. Hierbei wird eine Statistik über Dauer, Geschwindigkeit usw. angezeigt. 12. Die Mitteilung, dass der Schreibvorgang erfolgreich abgeschlossen ist, wird mit der entsprechenden Schaltfläche bestätigt. 13. Die LWL-Boot-CD aus dem Laufwerk entfernen und den PC neu booten. 14. Beim Neustart des PCs ist der Schutz der Wächterkarte wieder einzustellen. Für das Wiederherstellen auf mehreren PC mithilfe von GhostCast Server sind folgende Schritte notwendig: 1. Auf dem Lehrer-PC ist aus dem Startmenü unter Programme/Symantec Ghost das Programm GhostCast Server zu starten. 2. In dem folgenden Programmfenster ist in das Feld Sitzungsname der Name image für die Sitzung zu vergeben und die Option Auf Clients laden ist zu aktivieren. 3. Im Feld Abbilddatei ist der Name und vollständige Pfad der Imagedatei einzutragen. Die Datei kann mithilfe der Durchsuchen-Schaltfläche ausgewählt werden 4. Anschließend auf Clients akzeptieren klicken, um Clientcomputer in die Sitzung aufzunehmen. Diese Schaltfläche wird erst aktiviert, sobald alle erforderlichen Felder ausgefüllt sind. 5. Die PC wie oben beschrieben mit der LWL-Boot-CDs starten. Wenn die Hardware- Adresse der PC bereits auf dem Arkturserver eingetragen sind, werden die Rechnernamen automatisch gefunden. Ist dies nicht der Falle, werden die PC-Namen 7

8 Administration des Schülernetzwerks Seite 8 abgefragt und Sie müssen die entspechende Zahl eingeben (Der Namenbestandteil PC wird automatisch hinzugefügt). Anschließend wählen Sie im Menü den Punkt 2 aus. 6. Die IP- und Mac-Adressen der Clientcomputer, die der Sitzung beigetreten sind und auf den Start der GhostCast-Sitzung warten, werden zusammen mit Angaben zu ihrem Status im Fenster Verbundene Clients angezeigt. 7. Um die Sitzung zu starten, klicken Sie auf die Schaltfläche Senden und der Vorgang beginnt. 8. Anschließend wird das Programm ghostwalker aufgerufen, welches automatisch den richtigen Computernamen für den PC einstellt und automatisch eine neue SID generiert. 9. Die LWL-Boot-CDs aus den Laufwerken entfernen und die PC neu booten. 10. Im Windows-Anmeldefenster als lokaler Administrator anmelden: Benutzer: administrator Kennwort: 11. Erscheint die Meldung Geänderte Systemeinstellungen..., ist sie mit nein zu bestätigen und der PC ist nicht neu zu starten. 12. Nun muss die Domänenanmeldung neu durchgeführt werden: Rechte Maustaste auf Arbeitsplatz Registerkarte Computername öffnen Mitglied von Arbeitsgruppe auf Domäne SCHULDOM und mit OK bestätigen. Als root (Achtung: Bei älteren Arkturversionen als Benutzer sysadm)mit entspr. Passwort den Domänenbeitritt bestätigen und die folgenden zwei Hinweise bestätigen. Die PCs neu starten, als sysadm anmelden, wichtig: Anmelden an: SCHULDOM auswählen. PCs runterfahren 13. Beim Neustart den Schutz der Wächterkarte wieder einschalten. 3.2 Installation und Konfiguration der PC-Wächterkarte Die PC-Wächterkarte ist ein Hardwaremodul (PCI-Karte) zum Schutz von Betriebssystem und anderer Software. Sie schützt alle auf dem Laufwerk C installierten Programme und Daten. Standardmäßig ist die Wächterkarte mit der Betriebsart Automatik konfiguriert. Sie stellt bei jedem Bootvorgang des PCs den ursprünglich eingerichteten Zustand des Laufwerks C ohne erkennbare Zeitverzögerung wieder her. Dies geschieht dadurch, dass die modifizierten Daten auf einer versteckten Partition geschrieben werden. Ist die PC-Wächterkarte neu im PC eingebaut, ist sie einmalig zu installieren. Nachdem beim Starten die Meldung found ROM-Modul angezeigt wurde, erscheint für 3 Sekunden die Mitteilung PC-Wächter V > Installieren mit <Shift>+<I>. Zur Installation der Karte sind folgende Schritte notwendig: 8

9 Administration des Schülernetzwerks Seite 9 1. Tastenkombination <Shift>+ <I>, um das Installationsmenü aufzurufen: ************* Einrichten ************* Passwort Optionen Partitionieren Festplatte Kopieren Deinstallieren Ende Einrichten <Enter>: Weiter <Up/Down>: Auswahl 2. In dem Menü Partitionieren wählt man mit den Cursortasten in der Zeile C1 die Partitionsbezeichnung WINDOWS XP, Format NTFS, Betriebsart AUTOMATIK und Größe aus. Des Weiteren ist in der Zeile D eine Datenpartition zu definieren. Das Format ist ebenfalls NTFS und als Größe ist die restliche Größe der Festplatte einzutragen. Diese Partition wird durch die Wächterkarte nicht geschützt! 3. Unter Optionen / Passwort ist ein Passwort zu vergeben, welches bei jedem Aufruf des Wächterkartenmenüs abgefragt wird. 4. Zum Schluss ist der Menüpunkt Ende Einrichten auszuwählen und mit Bestätigen der Enter-Taste wird der PC neu gebootet. Die Wächterkarte ist jetzt eingerichtet, aber der Auto-Schutz ist noch nicht aktiviert. Im Folgenden wird beschrieben, wie der Auto-Schutz ein- bzw. ausgeschaltet wird. Das Ausschalten wird benötigt, wenn Änderungen auf dem Laufwerk C, wie z. B. Neuinstallation von Software, Veränderung der Windowsoberfläche oder die Installation eines Treibers vorgenommen werden. 1. Nach Einschalten des Computers erscheint für ca. 3 Sekunden die Meldung Starte: WINDOWS XP AUTOMATIK (Achtung: Wenn der Schutz ausgeschaltet ist, bleibt der Bootvorgang hier stehen.). Innerhalb dieses Zeitraumes ist mit der Tastenkombination <Shift>+<E> das Installationsmenü aufrufen. 2. Durch Eingabe des Passwortes gelangt man in das Anfangsmenü. 3. Durch Betätigen der <ENTER>-Taste auf dem ersten Menüpunkt wird der Schutz einbzw. ausgeschaltet. 4. Die Einstellung wird mit dem Menüpunkt Ende übernommen und der PC startet das Betriebssystem. 5. Wichtig: Nach erfolgter Neuinstallation o.ä. ist der Schutz wieder einzuschalten! Weiterführende Informationen finden Sie im Handbuch zur PC-Wächterkarte. 9

10 Administration des Schülernetzwerks Seite Muster-PC anpassen und Imagedatei erzeugen Installation von Software / Default User Profil auf dem Server ablegen Hintergrundinformation: Windows XP speichert viele Einstellungen und Informationen über installierte Programme etc. in der so genannten Registrierungsdatenbank. Ein Teil der Registrierungsdatenbank wird für jeden Benutzer separat im Benutzerprofil verwaltet, welches standardmäßig unter c:\dokumente und Einstellungen\BENUTZERNAME zu finden ist. Um nach einer Installation allen Benutzern die Einstellungen, Konfigurationen etc. verfügbar zu machen, muss das Profil des Installationsbenutzers auf den Server kopiert (\\arktur\profile) werden. Von dort erhält jeder Benutzer bei der Anmeldung ein aktuelles Profil. Zur Installation von Software auf dem Muster-PC gehen Sie wie folgt vor: 1. Deaktivieren Sie die Wächterkarte 2. Melden Sie sich als Benutzer start an. (Der Benutzer start ist ein spezieller Benutzer zur Installation von Software.) 3. Installieren Sie die Software. 4. Nehmen Sie ggf. Anpassungen vor. 5. Fahren Sie den PC herunter und starten Sie erneut. 6. Testen Sie die Software. 7. Wenn alles einwandfrei funktioniert, fahren Sie den PC herunter. 8. Starten Sie den PC und melden Sie sich als sysadm an. 9. Kopieren Sie das Profil des Benutzers start wie folgt auf das Default User- Profil o Rechte Maustaste auf Arbeitsplatz o Eigenschaften o Erweitert o Benutzerprofile (Einstellungen) 10

11 Administration des Schülernetzwerks Seite 11 o Markieren Sie das Benutzerprofil des Benutzers start o Kopieren nach o unter Benutzer Ändern wählen 11

12 Administration des Schülernetzwerks Seite 12 o Pfade o PC0xx auswählen o OK o In dem Feld, in dem der Cursor steht ist Jeder einzutragen, mit der entsprechenden Schalfläche wird der Name überprüft 12

13 Administration des Schülernetzwerks Seite 13 o OK o OK o Durchsuchen o C:\Dokumente und Einstellungen\Default User auswählen o OK o Die anschließende Sicherheitsabfrage mit OK bestätigen o Fenster mit OK schließen o Fenster mit OK schließen 10. Öffnen Sie den Explorer 13

14 Administration des Schülernetzwerks Seite Kopieren Sie den gesamten Ordner c:\dokumente und Einstellungen\Default User über Netzwerkumgebung nach \\Arktur\profile\lehrer 12. Kopieren Sie den gesamten Ordner c:\dokumente und Einstellungen\Default User über Netzwerkumgebung nach \\Arktur\profile\schueler 13. Anmerkung: Wenn Sie für Schüler und Lehrer unterschiedliche Profile nutzen möchten, entfällt der Punkt 12 zunächst und Sie müssten alle Schritte von 1 10 und Schritt 12 wiederholen Erstellung einer Imagedatei von einer Workstation Wurde Software auf dem Client neu installiert, ist es sinnvoll, eine neue Imagedatei zu erstellen. Bezüglich der Installation von Software auf dem Muster-PC beachten Sie bitte den Punkt Installation von Software auf einem Muster-PC. Folgende Schritte sind hierfür notwendig: 1. Den PC neu starten und (falls die Wächterkarte nicht schon deaktiviert wurde) mit <Shift>+<E> das Menü der Wächterkarte aufrufen und nach Eingabe des Administratorpasswortes den Schutz ausschalten. 2. Muster-PC neu starten und als lokaler Administrator anmelden: Benutzer: administrator Kennwort: anmelden an: PC Löschen der gfls. noch vorhandenen Profile SCHULDOM\benutzername (nicht das Profil des Benutzers sysadm) und Abmeldung von der Domäne: Rechte Maustaste auf Arbeitsplatz Eigenschaften Erweitert Benutzerprofile (Einstellungen) Profile mit SCHULDOM\benutzername löschen mit OK bestätigen PC aus der Domäne abmelden: Registerlasche Computername auswählen Mitglied von Domäne auf Arbeitsgruppe ändern (Name für die Arbeitsgruppe ist unwichtig) mit OK bestätigen als Benutzer root mit entsprechendem Passwort die Entfernung aus der Domäne bestätigen die folgenden 2 Hinweise bestätigen. 4. PC herunterfahren 5. Sobald beim Startvorgang die Meldung found ROM-Modul angezeigt wird, drücken Sie die Taste <F2> und geben das BIOS-Passwort ein 6. Im Mainmenü Boot Options auswählen und unter Boot Sequence mit der Taste <+> (vom Ziffernblock!) den Eintrag CD an die erste Position. 7. Mit <Esc> ins Mainmenü wechseln und unter Exit den Eintrag Save Changes & Exit auswählen. 8. Nächste Meldung mit "Yes" bestätigen und den PC neu starten. 9. Nachdem der PC per LWL-Boot-Boot-CD gebootet hat, muss das Passwort des Benutzers sysadm eingegeben werden. 10. Danach ist der Zugriff auf das Laufwerk P freigegeben. Mit der Eingabe p: auf das Laufwerk wechseln und dort mit cd image in den entsprechenden Ordner wechseln. Dort befinden sich sowohl die Programmdatei ghost.exe, und gfls. in Unterordner die jeweiligen Imagedateien für einen Lehrer-PC und einen Schüler-PC 14

15 Administration des Schülernetzwerks Seite 15 Wenn die Hardware-Adresse des PCs bereits auf dem Arkturserver eingetragen ist, wird der Rechnername automatisch gefunden. Ist dies nicht der Falle, wird der PC- Name abgefragt und Sie müssen die entspechende Zahl eingeben (Der Namenbestandteil PC wird automatisch hinzugefügt). Anschließend wählen Sie im Menü den Punkt 3 aus. Das Programm Ghost startet. 11. Im Hauptmenü Lokal > Datenträger > Auf Abbild auswählen 12. Das entsprechende lokale Laufwerk aktivieren (standardmäßig ist nur eins vorhanden), von dem ein Image erstellen werden soll. 13. In der nächsten Dialogbox den Zielordner auswählen (p:\image) und einen Dateinamen vergeben, bzw. das entsprechende Abbild (Schüler-PC oder Lehrer-PC) überschreiben. Die ersten Abbilddateien sind mit LPC01 (Lehrer-PC) und SPC01 (Schüler-PC) benannt. Diese Namenskonvention sollte beibehalten werden, nur die Zahl wird hochgezählt. 14. Bei der nächsten Frage, inwieweit das Image komprimiert werden soll, ist Schnell auszuwählen. 15. Durch Bestätigen der Schaltfläche "Ja" wird der Schreibvorgang gestartet. 16. Es erscheint eine Mitteilung, dass der Schreibvorgang erfolgreich abgeschlossen ist. 17. Beim nächsten Booten sind im BIOS die Boot Options wieder so einzurichten, dass der PC als erstes von der Hard Disk (Festplatte) und als zweite Option vom Floppy startet. 18. Muster-PC wie oben beschrieben an der Domäne SCHULDOM anmelden. 19. Anschließend den Schutz der Wächterkarte wieder einstellen. 15

16 Administration des Schülernetzwerks Seite 16 4 Hard- und Softwareausstattung des Servers "Arktur" 4.1 Hardware Als Server wird zurzeit (Stand: 03/2004) ein PC mit folgender Hardware-Ausstattung eingesetzt: Prozessor Hauptspeicher Pentium IV-Prozessor 2,66 GHZ 256 Mbyte Festplatten 2 * 120 GByte ATA 133. Beide Festplatten sind im Wechselrahmen montiert. Die erste Festplatte wird als Master am ersten Controller-Port, die zweite als Master am zweiten Controller-Port betrieben. Grafikkarte GM 3200, NVIDIA GeForce2 MX 400 CD-ROM Audio Netzwerkkarten ISDN-Karte NEC DVD-ROM Drive (eingebaut als Slave am 1. IDE-Controller) onboard BroadCom onboard (für lokales Netz) Realtek 8139 (nur bei Internet über DSL) ISDN Fritz!Card PCI V.2.0 von AVM (nur bei Internet über ISDN) 4.2 Software Als Betriebssystem wird auf dem Server LINUX eingesetzt. Linux ist ein sogenanntes "open source"-betriebssystem. Open source bedeutet, der Quellcode ist frei verfügbar und kann von jedem kostenlos genutzt und verbreitet werden. Eventuelle Änderungen an der Software müssen ebenfalls anderen Benutzern zur Verfügung gestellt werden. Die genauen Regelungen sind in der GPL (GNU public license) dargestellt. Auf dem Betriebssystem Linux läuft der ODS-Kommunikationsserver (ODS steht für Offenes Deutsches Schulnetz). Der ODS-Kommunikationsserver ist ein auf dem Betriebssystem Linux basierendes offenes System, welches Anfang 1997 in einer ersten Version an Schulen abgegeben wurde. Die Entwicklung wurde ursprünglich vom c t-magazin unterstützt und wird heute durch ein Team von Lehrern unter Leitung von Reiner Klaproth fortgeführt. Zurzeit wird von uns die Version 3.3 P11a eingesetzt. Die ODS-Software besteht auf einer Reihe von einzelnen Programmteilen. Für die Bedienung und Konfiguration des ODS-Kommunikationsservers gibt es mehrere Werkzeuge: Die Administrationsoberfläche (textbasiert) Das Online-Interface Samba-Online-Interface Der Server besitzt eine für Linux-Rechner typische Dateistruktur. Die nachfolgende Auflistung gibt einen Überblick über die Hauptverzeichnisse und den Inhalt: 16

17 Administration des Schülernetzwerks Seite 17 Verzeichnisname /bin /boot /dev /etc /home /lib /mnt /opt /root /sbin /tmp /usr /var Inhalt Die wichtigsten Befehle, auf die alle Benutzer Zugriff haben Linux-Kerneldateien, auch frühere Versionen; Statische Daten des Bootmanagers Gerätedateien (Devices) (z.b. Festplatten, Diskettenlaufwerke, CD- ROM-Laufwerke) Lokale Konfigurationsdateien (z.b. Benutzernamen, Passworte, Netzwerk, Internet, Mail, Drucken) Heimatverzeichnisse (Home) der Benutzer. Für jeden Benutzer existiert hier ein eigenes Unterverzeichnis, welches unter Windows als U:-Laufwerk zur Verfügung gestellt wird. Bibliotheken und Kernelmodule Mountpunkt für in der Dateisystem eingeklinkte Geräte. Mountpunkte sind auf Arktur teilweise auch direkt auf der Wurzelebene (z.b. /floppy) Nicht zum Standard-Lieferumfang gehörende Software (z.b. kommerzielle Softwarepakete) Heimatverzeichnis des Administrators. Der Hauptadministrator heißt unter Linux root, danach ist das Verzeichnis benannt. System-Befehle, für deren Ausführung im Regelfall root-rechte verlangt werden Temporäre Dateien Binäre Programmdateien von Linux-Anwendungsprogrammen Variable Daten, die im laufenden Betrieb ständig erzeugt werden (z.b. Druckerwarteschlangen, Systemmeldungen) Wichtig für die tägliche Arbeit ist insbesondere das Verzeichnis /home in dem sich alle wichtigen Anwenderdaten befinden. Dieses Verzeichnis wird auch automatisch gesichert (siehe Datensicherung). 17

18 Administration des Schülernetzwerks Seite 18 5 Systemadministration Server Das Hauptinstrument für die Wartung ist eine Menüoberfläche. Diese Menüoberfläche wird für den Benutzer sysadm automatisch nach der Anmeldung an der Console gestartet oder wenn mit Hilfe des Programms PuTTY die Anmeldung über die Remote-Console erfolgt. Diese Systemadministrationsoberfläche kann über die Tastatur bedient werden. Nähere Informationen zur Bedienung finden sie unter dem Menüpunkt Bedienungsanleitung, die diesem Dokument als Anlage beigefügt ist. Die nachfolgende Aufstellung gibt eine kurze Übersicht über den Inhalt der einzelnen Menüpunkte: Menüpunkt Bedienungsanleitung Nutzen Verwalten Anwender Datenträger Ueber Hilfe Ende Bedeutung Grundlegende Informationen zur Bedienung des Menüsystems Verschiedene Befehle, die vom Administrator für die tägliche Arbeit benötigt werden (z.b. Internetverbindung herstellen, System herunterfahren und Druckerwarteschlange leeren) Konfigurationseinstellungen, z.b. für Hard- und Software, Sperrung von Internetseiten, Updates einspielen Benutzerverwaltung, auch die Verwaltung von Klassen und Projekten CD-ROM-Laufwerk und Diskettenlaufwerk "ein"- und "aushängen" Mounten), Diskette formatieren Information über die Entwickler der Oberfläche und die Lizenzbestimmungen Eine Menü-spezifische Hilfe. Diese Hilfefunktion enthält gut verständliche Informationen zur Nutzung der Menüs. Beenden des Programms 18

19 Administration des Schülernetzwerks Seite 19 Wenn Sie in den Menüs Einstellungen vornehmen, dann werden diese Einstellungen im Regelfall nicht sofort wirksam. Um die Änderungen zu aktivieren, müssen Sie immer erst den Punkt Aktivieren aufrufen, der sich im Menü meistens eine Ebene höher befindet. Nur bei wenigen Menüpunkten werden die Änderungen sofort wirksam (z.b. Passwort setzen); darauf wird dann im Menü hingewiesen. Weiterführende Informationen finden Sie unter 5.1 System Nutzen Menüpunkt Internet Funktion Herstellen einer Verbindung zum Internet Die Internetverbindung wurde einmal eingerichtet. Die Aktivierung/ Deaktivierung erfolgt über den Menüpunkt "System Nutzen". Alternativ kann die Verbindung auch über das Online-Interface aufgebaut werden. Im Regelfall wird die Internetverbindung während des regulären Schulbetriebs automatisch aufgebaut, so dass eine manuelle Aktivierung nicht notwendig ist. Mail Mail- und Newsaustausch Der Mailaustausch wird während des regulären Schulbetriebs halbstündlich angestoßen. Ein manuelles Anstoßen ist nur notwendig, wenn Mails in kürzeren Abständen abgeholt oder verschickt werden sollen. Drucker Drucker-Warteschlange leeren Hier kann die Druckerwarteschlange für von Arktur angesteuerte Drucker geleert werden. Bei den meisten Installationen werden die Drucker direkt vom Client angesprochen, so dass diese Funktion nicht benötigt wird. Ausschalten System herunterfahren Berichte Restore Hilfe Bericht über Plattenverbrauch und Netz Daten-Rücksicherung Hilfe-Text zu diesem Menü 5.2 System Verwalten In diesem Menü werden grundlegende Arktur-Einstellungen wie z.b. Rechnername, installierte Hardware, Internetverbindung vorgenommen. Diese Einstellungen werden schon im IT-Zentrum vorgenommen und sollten nicht ohne Rücksprache verändert werden. Die einzige Ausnahme betrifft den Punkt WWW - Sperren/Freigeben bestimmter Websites. Hier können Sie mit dem Menüpunkt Sperren von Webseiten oder Begriffen Zeichenfolgen eintragen, die in URL s nicht enthalten sein dürfen. Beispiel: 19

20 Administration des Schülernetzwerks Seite 20 Sie tragen als Zeichenfolge sex ein (unter Sperren - Sperren von Webseiten oder Begriffen -> Neu -...en Schmuddelkram sperren). Damit wird - nach erfolgtem Aktivieren der Einstellung - keine Seite mehr angezeigt, die in der URL die Zeichenfolge sex enthält. Da mit der Sperrung auch möglicherweise sinnvolle Seiten gesperrt werden, können Sie auch Ausnahmen definieren (Weiss - Ausnahmen festlegen (freie Seiten)). Tragen Sie dort z.b. staatsexamen oder Sexualkunde ein, so werden diese Seiten trotz der generellen Sperrung von "sex" angezeigt. 5.3 Anwender verwalten Der ODS-Server besitzt eine eigene Anwenderverwaltung, die speziell auf die Bedürfnisse von Schulen abgestimmt ist. Es gibt zwei Gruppen: LehrerInnen und SchülerInnen. Unter LINUX finden sich die beiden Gruppen als "lehrer" und "schueler" wieder. Die SchülerInnen werden unter Linux mit den User-ID s (UID s) zwischen 2000 und 9999 abgebildet, die LehrerInnen mit UID s zwischen 1000 und Eine besondere Bedeutung haben die Benutzer root und sysadm: Der Benutzer sysadm ist die Benutzerkennung für den Administrator in der Schule. Der Benutzer sysadm hat fast die gleichen Rechte wie der Benutzer root. Die Benutzerkennung sysadm sollte ausschließlich von erfahrenen, für den Server verantwortlichen Lehrern, benutzt werden (maximal von 3-4 Personen). Das Passwort für die Benutzerkennung ist streng geheim zu halten. Die Benutzeranlage und -verwaltung erfolgt hauptsächlich über die Administrationsoberfläche Das Menü Anwender verwalten Menüpunkt Einzeln Gruppen Projekte Alias Funktion Hierüber erfolgt die Verwaltung einzelner Anwender, z.b. Lehrer oder einzelne Schüler Für die Verwaltung ganzer Klassen empfiehlt sich dieser Menüpunkt. Hierüber können ganze Klassen über eine Dateiliste importiert werden. Auch das Umbenennen von Klassen, z.b. von 5a nach 6a ist möglich. Über Projekte können mehrere Anwender zu einem Projekt zusammengefasst werden. Damit verbindet sich die Einrichtung eines eigenen Projektverzeichnisses. Ein spezieller Projektadministrator (Fachlehrer oder Schüler) kann festgelegt werden, der die Projektmitglieder verwalten kann. Aliasnamen verwalten AKTIVIEREN Die vorher im Menü vorgenommenen Einstellungen werden aktiviert. (Einige Einstellungen müssen nicht aktiviert werden; an den entsprechenden Punkten ist hierüber ein Hinweis zu finden.) ADWEG Lösche Files der entfernten Anwender (ohne Nachfrage!) 20

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