PANTHERSERVER-INSTALLATION

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1 PANTHERSERVER-INSTALLATION ZO, XTND AG. 1. Vorbereitungen 1.1. Benötigte Software. Wir werden während des Installationsprozess verwenden: - Mike Bombich s NetRestore-Tools (www.bombich.com) - [zozog] (zoserver.org/zozog.dmg) für s Einrichten der Zone-Files - zui (zoserver.org/zui.dmg) für den User-Import - MACverwalter (zoserver.org/macverwalter.tgz) für die Client-Geräte-Verwaltung 1.2. Planung Netzplan. Erstellen Sie einen Netzplan. Darauf sollte mindestens verzeichnet sein: Wer ist wie mit wem verbunden, welche Namen und IPs werden verwendet, wo sind Firewalls/Router und wie sind sie konfiguriert. Falls Sie keinen offiziellen Domain-Namen haben, wählen Sie einen wie schule.lan, office.intern oder wie auch immer. Ein funktionierender interner DNS ist immer ziemlich praktisch, wir werden deshalb einen aufsetzen. Diverse OSX-Dienste verlangen ausserdem einen funktionierenden DNS-Server. Wählen Sie im Falle eines nur-internen Domainnamens bitte eine Top-Level- Domain, die nicht schon irgendwie existiert - die genannten.intern oder.lan sind gut geeignet. Eine ganz schlechte Idee wäre.local - das beisst sich mit dem Bonjour-Dienst von OSX Hardware. Eine Liste mit allen Geräten plus zusätzlichen Infos wie MAC- Adresse, Name, IP etc. sind erstens ausserordentlich nützlich und zweitens als Dokumentation unverzichtbar. Erstellen Sie eine solche Liste und halten Sie sie auf dem neuesten Stand. Wir werden ein einfaches PHP-skript (MACverwalter) verwenden, um diese Aufgabe zu meistern Software. Überlegen Sie sich, welche Programme von welchen Usern an welchen Geräten benutzt werden. Vergessen Sie in diesem Zusammenhang auch zusätzliche Hardware-Treiber für Scanner, Drucker etc. nicht - wir werden ein Master- Image aufsetzen, das auf _allen_ Geräten in _jeder_ Lage funktionieren soll. Denken Sie auch an zusätzliche Daten wie zum Beispiel spezielle Schriften, die installiert sein sollten. Achten Sie bei jeglicher Namesvergabe, dass eine POSIX-konforme Namen-Auswahl spätere mögliche Probleme gar nicht erst aufkommen lässt. Wählen Sie zum Beispiel für Netzwerkumgebungen, Shares, Gruppennamen etc. besser keine Werte wie Zürich oder Schüler gemeinsam, sondern besser Zuerich oder Schueler_gemeinsam. Den Unterstrich kann man vermeiden, wenn man nur ein einziges Wort wählt ;). Ja, ue ist nicht so hübsch wie ü, und in den meisten Fällen funktioniert das ü genausogut; aber in einigen wenigen Fällen (und, davon abgesehen, in Zukunft eventuell in immer mehr Fällen...) klappt s eben nicht. Ersparen Sie sich diese Fehlerquelle von Beginn an und wählen Sie Namen, die dem POSIX-System entsprechen. 1

2 ngermanpantherserver-installation Sprache auswählen Lizenzvertrag akzeptieren. 2. Server-Erstinstallation 2.3. Volume auswählen. Unter Optionen kann ausgewählt werden, ob das System aktualisiert oder zuerst formatiert und dann neuinstalliert werden soll Installations-Optionen überprüfen. Unerwünschte Sprachen und Druckertreiber deaktivieren. Der Stuffit-Expander sollte in jedem Fall drinbleiben, ebenso das BSD-Subsystem System wird installiert. Dazu gehört das Prüfen von Installations-Medium und internen Platten. Dauert insgesamt zwischen 10 und 25 Minuten, je nach Gerät Sprache nochmals bestätigen Tastaturbelegung wählen Seriennummer eingeben. Als Testnummer kann k-375-hqb-168-ick-322-ufb- 150-pik-293-c dienen (Quelle: Surfer s Serials) Admin-Account anlegen. Vor allem das Passwort notieren... zum Beispiel asdf Nezwerknamen festlegen. Falls ein Domainname registriert worden ist, sollte der hier angegeben werden. Andernfalls kann ein lokales Netzwerk zum Beispiel schule.lan oder so heissen Schnittstellen aktivieren. Nur diejenigen, die auch gebraucht werden. AppleTalk kann in der Regel ausgeschalten werden, wenn nur OSX-Rechner und keine AppleTalk-Printer verwendet werden TCP/IP einrichten. Glücklich, wer schon einen Netzwerkplan seiner Installation erstellt hat ;). Geben Sie als ersten DNS-Eintrag einen externen Server an (den brauchen wir, solange der interne nicht läuft), und tragen Sie als zweiten DNS-Server gleich die IP des lokalen Servers ein. Den DNS-Server setzen wir später auf und löschen den ersten Eintrag wieder Verzeichnisanwendung OpenDirectory Master. Wenn man einen Server einrichten möchte, bei dem die Userordner auf dem Server-Volume gesichert sind und sich die Benutzer an allen Stationen anmelden können, wäre Master das Endziel. Es empfiehlt sich aber, das vorerst sein zu lassen und den Server als Standalone zu konfigurieren. Wenn der LDAP-Server eingerichtet wird, bevor DNS funktioniert, kann das zu mühsamen Komplikationen führen Dienste auswählen. Empfohlen: AppleFileServer (für das FileSharing), Webserver (für den MACVerwalter ), Netzwerk-Zeitserver, NetBoot (für NetRestore), DH- CP (ebenso für NetRestore) Zeitzone einstellen Netzwerkzeit einstellen Einstellungen bestätigen.

3 ngermanpantherserver-installation System neustarten, anmelden. Software aktualisieren Achtung: Oft muss zweimal aktualisiert werden, bis auch wirklich alle Security- Updates drin sind BIND einrichten. [zozog] (http://zoserver.org/zozog.dmg) hat hier gute Dienste geleistet. Nach dem Erstellen der Zone-Files und der named.conf mit [zozog] kann der DNS-Server in der Server-GUI gestartet werden DHCP einrichten. Kann man in der GUI erledigen. Wichtig: URL des LDAP-Servers mit eintragen! Denken Sie daran, dass in einem NetBoot-Setup auch für diejenigen Clients eine IP übrig sein sollte, die normalerweise statisch konfiguriert sind. Das heisst, der Range des DHCP-Servers sollte mindestens so gross sein wie die Anzahl Clients, die Sie gleichzeitig netbooten möchten LDAP einstellen. Verwenden Sie die ServerAdmin-GUI, um unter Verzeichnisdienste den LDAP-Server als Master zu konfigurieren. Das geht unter dem Punkt Open Directory in den Einstellungen. Verwenden Sie als Servernamen den vergebenen DNS-Namen des Servers, ausserdem den entsprechenden Suchpfad; heisst der Server zum Beispiel server.schule.lan, so lautet der Suchpfad dc=schule, dc=lan. Nach dem Einstellen des LDAP-Servers auf Open Directory Master müssten im Front-Panel des Punktes Open Directory alle Dienste laufen - tun sie s nicht, starten Sie das Gerät neu, das ist am einfachsten. 3. Master-Client aufsetzen 3.1. System neu installieren. Dazu gehört: Festplatte neu formatieren, gegebenenfalls Druckertreiber, zusätzliche Sprachen, Stimmen etc. deaktivieren, X11... Dauert ebenfalls in etwa 20 Minuten, je nach Gerät und Ausstattung Systemkonfiguration. Im wesentlichen dieselbe Prozedur wie bei der Server- Installation. Als lokaler Benutzer wird zuerst ein User local admin, Kurzname local mit geheimem Passwort angelegt, zum Beispiel qwer. Sämtliche Netzwerkeinstellungen können wir statisch konfigurieren - diese Angaben lassen wir später von einem Post-Install-Skript dem jeweiligen Gerät anpassen. Wichtig ist in jedem Fall, dass nicht die Umgebung Automatisch verwendet wird - das führt nur zu Problemen mit den Post-Install-Skripts. Wir erstellen besser einfach eine neue Umgebung schulnetz oder so und löschen die Automatisch - Konfiguration Softwareaktualisierung durchführen Lokalen Benutzer für Remote Desktop anlegen. Ein einfacher Benutzer ohne Admin-Rechte genügt völlig. Vorschlag: Benutzername remote desktop, kurzname remote, passwort beliebig (im Beispiel: rewq) LDAP lokal konfigurieren. Mit dem Dienstprogramm Verzeichnisdienste muss LDAP konfiguriert werden: Zuerst LDAP auswählen und auf konfigurieren drücken. Hier kann der LDAP-Server angegeben werden - verwenden Sie dazu die Daten, die Sie im Server-Admin-Tool unter OpenDirectory finden. Der Name der Konfiguration ist unerheblich, der Servername ist einfach seine URL (server.schule.lan oder so). Beim Pop-Up-Menü ist vom Server bereits ausgewählt, aber wählen Sie es doch nochmals an; nun können Sie in einem Fenster den Suchpfad für den LDAP-Dienst eingeben (in diesem Beispiel: dc=schule,dc=lan ).

4 ngermanpantherserver-installation 4 Anschliessend muss noch bei Identifizierung der LDAP-Server ausgewählt werden (unter Spezieller Pfad ). Falls das Konfigurieren des LDAP-Clients Mühe macht, könnte es helfen, zuerst das Netzwerk nochmals auf DHCP zu wechseln und dann den Server-Eintrag per DHCP zu empfangen. Sie bekommen damit einen gültigen Eintrag und können es mit diesen Werten nochmals mit der statischen Konfiguration versuchen Login-Fenster einrichten. Das Login-Window muss noch so eingestellt werden, dass sich der lokale Admin nicht standardmässig von selbst anmeldet ;). Ausserdem soll es möglich sein, sich durch Eintippen von Name und Passwort anzumelden, nicht durch das Auswählen aus einer Liste. Geht beides via Benutzer -Panel in den System Preferences. 4. Server fertig aufsetzen 4.1. LDAP einrichten. LDAP selbst sollte mittlerweile aktiv sein. Ein Blick ins Server-Admin-Programm schafft Klarheit. Überprüfen Sie hier nochmals all Ihre Daten und gleichen Sie sie mit dem Client ab User-Home-Share einrichten. Im Arbeitsgruppen-Manager durch Klick auf Zugriff die Shares einblenden. Hier muss ein Ordner als Sammelplatz für die User- Homefolder vorbereitet werden. Das kann das aktuelle Verzeichnis /Users, kann aber auch ein ganz neuer Ordner auf einer anderen Platte sein. Den gewünschten Ordner auswählen und dieses Objekt und seinen Inhalt freigeben. Dann im Reiter Netzwerkordner als Protokoll AFP auswählen, dazu noch Verwenden für: private Ordner der Benutzer auswählen. Der Ordner muss sich in LDAPv3/ befinden, um für LDAP erreichbar zu sein User-Shares zuordnen. Unter Accounts -> Privat kann jetzt wie gewohnt der bezeichnete Ordner als Speicherort für den privaten Benutzer-Ordner angegeben werden. Ein Druck auf Benutzerordner anlegen kreiert die leeren Benutzerordner auf der Platte. Sichern, Neustart, und das Anmelden per Client sollte funktionieren. Soweit, so gut Alternativ: zui zum Importieren verwenden. Erstellen Sie mit Ihrem Lieblings-Programm eine Liste mit folgenden Feldern pro Eintrag: Kurzname, Voller Name und gewünschtes Passwort Die Felder müssen mit einem Semikolon (;) getrennt sein; pro Eintrag eine Zeile in der Datei bringt Übersicht ;). Das File kann nach dem Setzen von Vorgaben wie die GroupID oder die anfängliche UserID per Knopfdruck importiert und in der GUI verändert und angepasst werden. Anschliessend genügt ein Knopfdruck, und ein wohlformatiertes Textfile wird auf der Platte gesichert. Dieses File kann jetzt über die Import-Funktion der Server-GUI in den LDAP-Server importiert werden. Vergessen Sie nicht, den neu hinzugekommenen Benutzern Homefolder zuzuweisen, ansonsten wird das Einloggen nicht klappen; zui macht das nicht von selbst. 5. NetBoot - NetRestore 5.1. Client überprüfen. Stellen Sie sicher, dass der Masterclient funktioniert. Klingt trivial, aber... überprüfen Sie: Einloggen als unterschiedliche User, Starten und Beenden der gewünschten Programme, installierte Schriften etc.. Alle Programme sollte klaglos funktionieren - nichts ist mühsamer als das Image, dessen Fehler man erst nach der Installation bemerkt. Und Fehler sind drauf, Murphy lässt grüssen...

5 ngermanpantherserver-installation 5 Überprüfen Sie vor allem nochmals die Nezwerkumgebung; Automatisch ist böse! 5.2. Masterimage anlegen. Zuerst nochmals das Festplatten-Dienstprogramm die Rechte prüfen lassen, und dann legen wir mit dem NetRestore-Helper ein HD- Master-Image an. Speichern Sie dieses Image irgendwo auf der Platte, oder direkt auf dem Server-Share NetBoot-Set anlegen. Wir brauchen nochmals ein Image; dasjenige nämlich, von dem der Client ursprünglich bootet, bevor er die interne Platte löscht und was Neues draufspielt. Auch dazu kann der NetRestore-Helper verwendet werden: Legen Sie ein NetBoot-Set an. Achten Sie darauf, dass jedes Set eine eindeutige Nummer benötigt. Nach dem Erstellen des Sets können die Optionen von NetRestore gleich gesetzt werden. Dazu muss jetzt eine neue Konfiguration erstellt werden, die als Image den Pfad zum vorher erstellten Master-Client bereithält. Das Image kann auf verschiedene Arten gemountet werden. HTTP zum Beispiel funktioniert sehr gut - hier sind keine Passwort- und Userangaben nötig. Der WebServer muss allerdings so konfiguriert werden, dass er so grosse Dateien überhaupt am Stück rausgibt ;). Bei dieser Lösung ist das Image auch für jeden im LAN frei verfügbar. Falls das ein Problem sein sollte, muss mit AFP gearbeitet werden. Dazu wiederum muss sichergestellt sein, dass es einen Benutzer gibt, mit dessen Rechten man auf das Server-Share zugreifen kann. Wer hier das Admin-Passwort einstellt, ist selbst schuld ;) - besser ist das Einrichten eines Users restore mit irgendeinem Passwort. Der User muss sich nicht anmelden können und braucht auch keinen Home-Folder, ebenso keine Standard-Shell. Ein Druck auf den Test -Button sollte das Master-Image auf den Desktop mounten. Wenn das funktioniert, war die Konfiguration erfolgreich Setzen der Post-Install-Skripts. NetRestore erlaubt das automatische Nachkonfigurieren von zurückgesetzten Clients. Dazu muss ein Skript im Ordner scripts and packages im Ordner NetRestore auf dem NetBoot-Set gespeichert sein; Beispiele für Skripts gibt s entweder in der Doku von NetRestore, oder aber Sie verwenden den MACverwalter der XTND; das ist ein kleines Web-Interface, das es ermöglicht, von jedem Rechner aus die Liste der Geräte im Netz zu aktualisieren. Ausserdem gibt s dazu mitgeliefert ein Post-Install-Skript, das nach dem Zurücksetzen der Clients die Liste vom Server holt, die passenden Einträge daraus heraussucht und den Client automatisch konfiguriert. Nachträglich konfigurierbar sind (bis jetzt?): - MAC-Adresse (nicht wirklich konfigurierbar; dient als Schlüssel-Tupel) - Gerätename - Rendezvous-Name - Classic-Name (AppleTalk) - Seriennummer - Typ - RAM - HD - Netz-Konfigurations-Methode (Ethernet, Airport...) - IP - Netzmaske - Gateway - DNS-Server

6 ngermanpantherserver-installation Kopieren des NetBoot-Sets auf den Server. Mounten Sie das Servervolume auf den Desktop und kopieren Sie das soeben erstellte NetBoot-Set auf den Server Konfigurieren des Servers. Sehen Sie sich die NetBoot-Einstellungen in der Server-Admin-GUI nochmals an; starten Sie dann in der GUI den NetBoot-Server. Das Installations-Image sollte von selbst in der GUI erscheinen; tut s das nicht, bemühen wir das Netzwerk-Image-Dienstprogramm. Apple hat zwar ein eigenes Tool Netzwerk Image Dienstprogramm oder so ähnlich, aber wir empfehlen den Einsatz nicht unbedingt; wählen Sie stattdessen Mike Bombich s Tools Einrichten vom MACverwalter. Extrahieren Sie das tgz-file in ihrem Web-Ordner (/Library/WebServer/Documents) auf dem Server. Damit der WebServer die php-dateien auch interpretiert, muss das php4-modul noch aktiviert werden. Sie können das zum Beispiel in der GUI vom Server-Admin- Tool erledigen: Wählen Sie den WebServer aus, dann Einstellungen -> Module und bei php4_module einen Haken setzen. WebServer neu starten, das war s. Sie sollten jetzt mit einem Browser Zugriff auf die Oberfläche des MACverwalters haben: Die URL lautet zum Beispiel Die Werte für die MAC-Adresse müssen in einem einzigen Stringwert eingegeben werden; also keine Doppelpunkte zwischen den Werten. Sie können die MAC- Adresse Ihrer Geräte in den Systemeinstellungen -> Netzwerk -> (gewünschte NIC) ablesen NetRestore per n -Reboot.... ist jetzt aktiv. Das Aufstarten mit gedrückter n -Taste zeigt eine hübsche, animierte Weltkugel anstelle der normalen Kreis- Animation. Der Client bootet nun zuerst vom Standard-NetBoot-Image. Ist das ein NetRestore- Set, wir gleich nach dem Aufstarten der Restore-Prozess angekickt (oder aber per GUI angezeigt, dass dieser gestartet werden kann). Ist das Standard-Image ein Boot-Image, startet der Client einfach von diesem Image, anstatt die interne HD zu bemühen. Sind Post-Install-Scripts aktiv, sollten diese nach dem Neuaufsetzen der Clients aktiv werden. Ein Beispiel-Skript sollte dieser Doku beiliegen. 6. MacintoshManager 6.1. Grundsätzliches. Der MacintoshManager dient dazu, gemischte Netzwerke von MacOS9- und MacOSX-Clients zu verwalten. Probleme bringt allenfalls die Rechteverwaltung. Unter OS9 war diese im eigentlichen Sinne inexistent; die Server-Software alleine hat entschieden, welche Ordner oder Dateien gelesen oder geschrieben/gelöscht werden dürfen. In OSX ist das ganz anders: Das Dateisystem selbst hat schon eine Rechteverwaltung eingebaut. Das ist ein wesentlicher Grundzug eines Multi-User-Systems. Unter dem originalen MacintoshManager auf OS9-Server wurde das User-Problem wie folgt gelöst: Benutzer wurden anhand einer Liste indentifiziert und zugelassen oder abgelehnt. Der Benutzer hat anschliessend Zugriff auf seine - und nur seine - Dateien, so wie wir uns das in OSX auch gewöhnt sind. Der feine Unterschied ist aber: Unter OS9 war diese Rechteverwaltung nur vorgespielt. Der OS9-Fileserver hatte keine Ahnung von all den verschiedenen Benutzern des MacManagers - einzig ein Benutzer Mehrere Benutzer war ständig angemeldet und hat mit allerhand Dateien jongliert ;).

7 ngermanpantherserver-installation 7 Dieses Modell ist nun einfach in OSX übertragen worden. OS9-Clients haben immer noch keine Ahnung von Dateirechten und benötigen deshalb einen Server, der ihre Anfragen interpretiert und entscheidet, ob sie gerechtfertigt sind oder nicht. Anschliessend greift ein OSX-User Macintosh Manager auf die Dateien der Benutzer auf dem OSX-Fileserver zu Server MacintoshManager aktivieren. Setzen Sie den Haken im Programm Server- Admin bei den Einstellungen des Servers - das ist alles Benutzer anlegen. Öffnen Sie (auf einem Client...) gleichzeitig den Arbeitsgruppen- Manager und den MacintoshManager. Sofern Sie bereits User in Ihrer LDAP-DB eingetragen haben und diese auch korrekte Home-Verzeichnisse besitzen, können Sie diese Einträge einfach per Drag-and-Drop der MM-Benutzerliste hinzufügen. Beachten Sie, dass MM-Benutzer einer Gruppe zugeordnet werden müssen, ansonsten können sie sich nicht anmelden. Shares kontrollieren Sehen Sie im Freigabe-Panel im Arbeitsgruppen-Manager nach, ob der Share Macintosh Manager angelegt worden ist (je nach Bildschirmgrösse sehen Sie nur Macintosh in der Liste... ), und ob mmuser Eigentümer des Shares ist. Ausserdem muss der Share natürlich per AFP freigegeben sein - OS9 kennt kein NFS. Aber eigentlich sollten die Einstellungen schon passen Clients TCP/IP. Stellen Sie sicher, dass Sie ihren Server als DNS-Eintrag gewählt haben. Ansonsten könnte es Probleme beim Finden des Macintosh-Manager-Servers geben System-Updates. Stellen Sie sicher, dass Sie alle benötigten Updates für Ihren Client installiert haben. Besonderes Augenmerk verdienen die Mehrere-Benutzer - Kontrollfelder und -Systemerweiterungen Mehrere Benutzer. Aktivieren Sie diese Option im gleichnamigen Kontrollfeld. Wählen Sie unter Optionen im dritten Panel aus, dass sich der Client die Daten vom Macintosh-Manager-Server holen soll (anstelle von lokal ). Ausserdem soll das Login-Fenster keine Liste zeigen - bei mehreren hundert Benutzern wird das sehr unübersichtlich File Sharing. Stellen Sie Filesharing im gleichnamigen Kontrollfeld ab, und setzen Sie bei dieser Gelegenheit gleich noch einen lokalen Benutzernamen und ein Passwort fest. Falls Sie sich lokal am System anmelden möchten oder aber getrennt vom Netz arbeiten wollen, benötigen Sie diese Daten, um Das LogIn-Fenster vom Macintosh-Manager zu umgehen Neustart.... denn reboot tut gut, wieder mal. Ansonsten sollte das System jetzt funktionieren.

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