Kompetenzfeststellung in Betrieben Mitarbeiterkompetenzen mit Kompetenzpässen sichtbar machen

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1 Drittes Treffen der ExpertME- Betriebe am RANAWERK Schwandorf Kompetenzfeststellung in Betrieben Mitarbeiterkompetenzen mit Kompetenzpässen sichtbar machen Katharina Kucher

2 Nutzen von systematischer Kompetenzfeststellung in Unternehmen Mitarbeiterkompetenzen systematisch feststellen Mitarbeiterkompetenzen transparent machen Mehr Transparenz als Beitrag für: eine gezieltere Personalrekrutierung einen passgenaueren Personaleinsatz eine effizientere Weiterbildung Seite 2 Katharina Kucher Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

3 Kompetenzfeststellung mit Kompetenzpässen Was können Kompetenzpässe leisten? Berücksichtigung informell erworbener Kompetenzen Erfassung insbesondere von Kompetenzen, die Beschäftigte informell z. B. im Arbeitsprozess, bei Vereins- oder Familientätigkeiten haben Systematische Erfassung von Kompetenzen Anleitung zur systematischen Sammlung, Beurteilung und Dokumentation von Kompetenzen. Unterstützung bei der Reflexion des eigenen Handelns Erfassen und Beurteilen der Kompetenzen durch Selbstreflexion und Selbsteinschätzung. Seite 3 Katharina Kucher Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

4 Nutzen des Einsatzes eines Kompetenzpasses im Hinblick auf ExpertME Sichtbarmachen von Wissen, Fähigkeiten und Kompetenzen, die die Beschäftigten im Rahmen des Projekts ExpertME erworben haben Identifizieren zusätzlicher Fähigkeiten und Kompetenzen, die material- und/oder energie-effizientes Arbeiten unterstützen Identifizieren von Ansatzpunkten für die Weiterentwicklung von Kompetenzen Seite 4 Katharina Kucher Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

5 Zusätzlicher Nutzen des Einsatzes eines Kompetenzpasses Vervollständigen des Kompetenzprofils der Beschäftigten Transparenz vorhandener Kompetenzen aus unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen (z. B. Freizeit, Familie, Arbeitsprozesse etc.) Förderung der Dialogfähigkeit der Mitarbeiter Unterstützung der Mitarbeiter, Fähigkeiten, Interessen und Ziele klar zu benennen und dem Vorgesetzten im Gespräch zu kommunizieren Stärkung der Motivation der Mitarbeiter Förderung der Mitarbeitermotivation durch die Berücksichtigung der persönlichen Kompetenzen und Interessen. Seite 5 Katharina Kucher Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

6 Einsatz eines Kompetenzpasses in Ihrem Unternehmen Beispiel ProfilPASS Stärken aufdecken & festhalten Der ProfilPASS unterstützt die MA dabei, ihre persönlichen Fähigkeiten und Kompetenzen aufzudecken und zu dokumentieren. Stärken reflektieren & darlegen Die MA setzen sich mit ihrem Handeln auseinander. Dabei lernen sie ihre Stärken besser kennen und können diese anderen gegenüber besser darlegen Stärken richtig einsetzen Wenn die MA ihre Stärken und Kompetenzen kennen, können sie diese gezielter in den Berufsalltag einbringen. Seite 6 Katharina Kucher Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

7 Einsatz eines Kompetenzpasses in Ihrem Unternehmen Beispiel ProfilPASS Abschnitt 1: Abschnitt 2: Aufbau Mein Leben ein Überblick Identifizierung relevanter Tätigkeitsfelder, in denen Fähigkeiten erworben wurden Abschnitt 3: Meine Tätigkeitsfelder eine Dokumentation Benennen von Tätigkeiten; Ableiten und Bewerten von Fähigkeiten aus ausgewählten Tätigkeitsfeldern Abschnitt 4: Meine Kompetenzen eine Bilanz Identifizierung besonderer Stärken und Kompetenzen; Zuordnung zu Kompetenzbereichen Meine Ziele und die nächsten Schritte Ableitung von konkreten Zielen; Planung erster Schritte zur Zielerreichung Seite 7 Katharina Kucher Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

8 Einsatz eines Kompetenzpasses in Ihrem Unternehmen Beispiel ProfilPASS Seite 8 Katharina Kucher Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

9 Einsatz eines Kompetenzpasses in Ihrem Unternehmen Beispiel ProfilPASS Seite 9 Katharina Kucher Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

10 Einsatz eines Kompetenzpasses in Ihrem Unternehmen Ablaufschema 1 Einführungsworkshop Dauer: 3 Std. Ein/e ProfilPASS-Berater/in stellt den MA die Methode und den Aufbau des ProfilPASS vor. Gemeinsam werden erste Abschnitte des Passes bearbeitet und auftretende Fragen geklärt. Freie Bearbeitungszeit Dauer: 3-4 Wochen In max. 10 Stunden vervollständigen die MA ihr persönliches Kompetenzprofil in Eigenarbeit. Auswertungsgespräch mit dem ProfilPASS-Berater Dauer: 0,5 Std. Der einzelne MA reflektiert mit dem Berater die Ergebnisse der Kompetenzbilanzierung. Wichtige Ergebnisse werden festgehalten. Seite 10 Katharina Kucher Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

11 Einsatz eines Kompetenzpasses in Ihrem Unternehmen Ablaufschema 2 Auswertungsgespräch mit der Führungskraft (offenes Angebot) Dauer: 1 Std. Nach der Kompetenzbilanzierung mit dem ProfilPASS haben die MA die Möglichkeit, die Ergebnisse in einem Gespräch mit ihrer Führungskraft zu besprechen. 3 Auswertungsworkshop mit dem f-bb Dauer: 1 Std. Rückmeldung der Erfahrungen und Ergebnisse an das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) Seite 11 Katharina Kucher Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

12 Einsatz eines Kompetenzpasses in Ihrem Unternehmen Rahmendaten Für die Erprobung entstehen Ihrem Unternehmen keine direkten Kosten (ausgenommen sind hier die Kosten, die für die Beschaffung der Kompetenzpässe anfallen). Das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) steht während des gesamten Erprobungsprozess beratend zur Seite. Bei einigen Kompetenzpässen ist die Begleitung durch einen externen Berater vorgesehen, den wir Ihnen vermitteln. Die Teilnahme durch die Mitarbeiter ist freiwillig. Die Ergebnisse und Dokumentation der Kompetenzbilanzierung sind Eigentum des Mitarbeiters. Der Mitarbeiter selbst entscheidet, welche Informationen er an den Vorgesetzten weitergibt. Seite 12 Katharina Kucher Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

13 Haben Sie Fragen? Seite 13 Katharina Kucher Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

14 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Katharina Kucher Wissenschaftliche Mitarbeiterin Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) Obere Turnstraße 8, Nürnberg 0911 / Seite 14 Katharina Kucher Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

15 Seite 15 Katharina Kucher Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

16 Unterscheidung Qualifikation Kompetenz (Quelle: Gnahs 2007) Qualifikationen: Definierte Bündel von Wissensbeständen und Fertigkeiten, die in organisierten Bildungsprozessen vermittelt werden. Entscheidend ist, dass das Wissen und die Fertigkeiten in einer Prüfung abrufbar sind. Kompetenzen: Kompetenzen beschreiben das Handlungsvermögen einer Person. Entscheidend ist die Kombination aus Wissens- und Fertigkeitskomponenten ( Fähigkeiten ) und Dispositionen, die den Einzelnen in einer spezifischen Situation zum selbst organisierten Handeln befähigt. Wissen: Kenntnisse von Fakten und Regeln Fertigkeiten: Kognitive und praktische Handlungspotenziale Fähigkeiten: Zusammenspiel von Wissens- und Fertigkeitskomponenten. Seite 16 Katharina Kucher Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

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