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1 Lernender.ch Das Infoportal für Lernende Was ist Geschichte? Gegenwart ist ein Durchgangspunkt Um Gegenwart verstehen zu können, muss man das Vergangene verstehen Wir leben die Geschichte täglich und sind ein Teil von ihr Voraussetzungen der Industrialisierung: - begann in Europa Grund: - Natürlich Lebensbedingungen - Zersplitterung der Landkarte förderte den Konkurrenzkampf - Bodenbeschaffenheit, Bodenschätze und Klima ermöglichen Konkurrenz und Wirtschaftsfähigkeit Ausgedehnter Wohlstand Kredit- und Bankenwesen entstehen Wissenschaftler und Techniker kommen in einen Erfindungsdruck - Entstehung der Marktwirtschaft Angebot und Nachfrage = Markt Tausch basiert auf Freiwilligkeit und offener Konkurrenz Mobilität entstand Industrielle Revolution: Definition: - Entwicklung der wirtschaft mit maschinenbetriebenen Grossbetrieben - Voraussetzungen: Arbeitskräfte Rohstoffe Bodenschätze Verfahren für Massenproduktion Kapital Verkehrseinrichtungen Nachfrage Info: - Beginn: ende 18. Jahrhundert - 1. England - 2. USA - 3. Europa - Sozialist Adolph Blanqui, war der erste Geschichte Industrialisierung

2 Lernender.ch Das Infoportal für Lernende Voraussetzungen der Veränderung: - wirtschaftliche Revolution - technische Revolution - soziale Revolution (oft mit neolithischer Rev. Verglichen =jungsteinzeitlich) Weshalb: - verbesserte Medikamente - Hygienische Verhältnisse schaffen - Ausgewogenere Ernährung - Aufhebung der Zünfte Probleme Altersvorsorge eigene Kinder Platzproblem Ernährung Europa hat gute Voraussetzungen: - Konkurrenz zwischen den einzelnen Staaten fördert Handel - Bodenschätze & Rohstoffe - Kredit- und Bankenwesen Geschichte Industrialisierung

3 Lernender.ch Das Infoportal für Lernende 6 take-off-faktoren 1. demographische Revolution rascher Bevölkerungswachstum 2. Agrarrevolution Erhöhung der Erträge Gezielte Flurbereinigung Abkehr von den mittelalterlichen Dreifelderwirtschaften Verbesserte Kultivierungstechniken 3. Markt Nachfrage nach Gütern Produktionsgewinne Überseehandel 4. Kapital Es wird in neue Produktionszweige investiert 5. technische Revolution Erfindungen Verbesserungen der Maschinen Produktivität und Qualität werden verbessert Innovationsdruck Erfindungsdruck 6. Mentale Revolution Geistige Voraussetzungen Gedanken der Aufklärung Selbstentfaltung, Recht auf Eigentum Fortschrittsglauben Wirtschaftsliberalismus - Jean Calvin Reformator Gedanke: wem es gut geht, kommt in den Himmel Mehr Arbeitsmotivation Religiöser Antrieb Geschichte Industrialisierung

4 Lernender.ch Das Infoportal für Lernende 5. Technische Revolution: Rationeller Arbeiten!!! - Dampfmaschine wurde erfunden Schneller und billiger transportieren und produzieren Positiv für den Markt Energieträger INNOVATIONSDRUCK Erfindungsdruck Wirtschaftsexpansion & Weltmarkt - Überwindung des frühindustriellen Kapitalmangels Kapitalakkumulation - Investitionsdruck für Produktionsmittel - Eroberung entfernter Absatzmärkte - Abhängigkeit der Rohstoffe - Angebot billiger menschlicher Arbeitskraft Ausbau der Industrie im Inland Überproduktion Kapitalakkumulation: Investitionen ins unterkapitalisierte Ausland, wo kaum Industrie herrscht + billige Arbeitskraft Suche nach neuen Absatzmärkten und Rohstoffgebieten Suche nach entsprechenden Gebieten - neues politisches Denken Nationalismus Sozialdarwinismus Nur der stärkste überlebt Politik fordert, dass jeder Staat eine eigene Volkswirtschaft hat nicht abhängig sein von anderen Schutzzölle werden eingeführt jedes Land sucht für sich Rohstofflieferanten / Absatzmärkte = Imperialismus Geschichte Industrialisierung

5 Lernender.ch Das Infoportal für Lernende Wirtschaftsliberalismus: Adam Smith ab 1848 mentale Revolution, weil CH vom Staatenbund zum Bundesstaat wird Wirtschaftliche Einheit 1848 VOR - Heimindustrie - Textilproduktion - Bevölkerungswachstum Auswanderungen - Landwirtschaft NACH - Maschinenindustrie Lokomotiven Eisenbahnen - Kapital - Tourismus - Chemie - Vieh- & Milchwirtschaft Ziel: Wohlstand für alle Idee: freier Handel Freier Markt Verfahren: - tauschen jeder profitiert von jedem - Arbeitsplätze - Jeder liquidiert im eigenen Interessen Nachteil: Staat: - sozialschwächere gehen unter - Zieht Steuern ein für: Infrastruktur Wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu schaffen Gesetz ruhe und Ordnung - laissez-faire Politik politischer Liberalismus: Demokratisierung Volkssouveränität o Volk hat das letzte Wort Frei gewählte Parlamente Pressefreiheit Recht auf Eigentum Geschichte Industrialisierung

6 Imperialismus Ursprünge und Ziele des Imperialismus Definition ( Treibkräfte und Wirkungen des modernen Imp.) Hochimp. Monopolistisches Stadium des Kapitalismus Übergang in eine Kolonialpolitik mit der Beherrschung eines Territoriums Bestrebung einer politischen und territorialen Macht Kontrolle über andere Länder und Einflussnahme geschehen Rechtfertigung des Imperialismus Politische Faktoren o Wetteifern um Stärke und Einfluss o Ablenkung von innenpolitischen Problemen Soz. Frage, Wahlniederlagen o Sozialdarwinismus Folge des Nationalismus höchstes Stadium des Kapitalismus und Folge sozialer Umschichtungsprozesse Folgen o Wettlauf um Kolonien o Konkurrenz zwischen den Staaten o Nationalgefühl Ökonomisch-Technische Faktoren o Suche nach Rohstoffen +Suche nach neuen Absatzmärkten o Neues Siedlungsgebiet für eigene und arme Bevölkerung o Möglichkeit zur Kapitalinvestition o Verschmelzung des Bank- und Industriekapitals o Industrielle Revolution Erfindungen: Waffen, Kommunikationstechniken o macht Imperialismus möglich Folgen o Militärische Überlegenheit durch Techniken o Sicherung der Herrschaft o Wirtschaftliche Ausbeutung durch Kolonien Ideologische Faktoren o Nationalismus Gefühl einer besonderen Nation dazuzugehören o Gefühl, ein von Gott ausgewähltes Volk zu sein o Sozialdarwinismus, Kampf zwischen den Rassen nur der Stärkste wird überleben Survival of the fittest o Rassismus o Nationale Prestige o Nur Länder mit eigener Flotte werden sich durchsetzten Folgen o Kriege zwischen den Nationen o Unterdrückung von deren Völkern erlaubt o Wettrüsten bei den Flotten Errichtung eines Herrschaftsverhältnisses der europäischen Grossmächte, Japan und USA über ein anderes Land mit dem Ziel einer Politischen und kulturellen Einflussnahme und wirtschaftlicher Ausbeutung 6

7 Stossrichtungen des Imperialismus GB Grösste Macht auf der Welt auf niemanden angewiesen Splendid Isolation Konzept: Interessensraum (nicht für Europa interessiert) o Weltmeere o Seeweg nach Indien sichern Kap-Kairo-Weg o Küstengebiete des indischen Ozeans India-Meer-Reich o Suez-Weg o Mesopotamienweg (Landweg durch Irak) Commonwealth erfüllte sich nicht! Unabhängigkeitswunsch war zu gross der Völker alle Staaten für welche GB interessiert war, gehörten zum CW Österreich-Ungarn Problem Vielvölkerstaatzusammenzuhalten o Grosse Nationalitäten Probleme vom Zerfall bedroht Osmanisches Reich Türkei Ein Staat, der zerfällt verliert immer mehr an Macht o Kranker Mann am Bosporus Verlieren immer mehr Gebiete auf dem Balkan DE Grösste Wirtschaftsmacht Anstrebung der Weltmacht Konzentration aufs Heer Verstärken die Gegnerschaft gegen GB, Rus, FR FR Republik Revanche gegen DE Konzept: o Möglichst viel Land besitzen o Dakar-Djibouti-Weg Afrikatransversale Russland Diktatur Zaren Grösste Landstreitmacht Konzept: o Durch den Balken o Persien Afghanistan ans Meer o Oder über Korea o kämpft um den Zugang zu den Meeren o dehnt sein Einzugsgebiet bis zum Balkan aus USA kurz vor dem Durchbruch Wirtschaftsmacht Panamerikanische Gedanke Wirtschaftliche und politische Hegemonie China Uraltes Reich das zerfällt Europäer marschieren in China ein, setzten Bevölkerung unter Drogen, ohne Widerstand Zustände ändern Japan Grösste Macht im asiatischen Raum Will vorherrschenden Einfluss in China haben Gewinner GB, USA (nach 1. Weltkrieg), DE, (Russland) Verlierer Osmanisches Reich, China, FR 7

8 Zerfall des Osmanischen Reichs: 1683 Osmanisches Reich Niederlang in Wien Beginn des Niedergangs Keine politische + wirtschaftliche Reformen keine Industrialisierung Sie brauchen Auslandkredite wird abhängig von Ausländern DE versucht starken Einfluss auszuüben o Bau der Bagdadbahn!!! Drei-Ecks-Handel Afrika USA Sklaven USA Europa / GB Baumwolle Europa / GB Afrika Textilien 8

9 Kolonien in Afrika Afrika vor dem Kolonialismus verbietet GB die Sklaverei in ihren Kolonien ( Abolition) o 3-Ecks-Handel funktioniert nicht mehr legivanate trate Afrika produziert Agrargüter, Rohstoffe o direkt für Europa innenafrikanische Sklaverei für Plantagen o für Europäer humanitärer Grund für Imperialismus Liberia & Serra Leone Staaten für freigelassene Sklaven o Militärschutz durch GB 1873 Wirtschaftskrise in Europa o Überproduktionskrise o Zerfall der Preise o Ruf nach Schutzzöllen o Jedes Land eigene Rohstoffreserven und Absatzmärkte o Jedes Land braucht eigene Kolonien Auslösende Elemente: Suezkanal Berliner-Kongo-Konferenz Spielregeln für Erwerb von Kolonien 1. Sklavereiunterdrückung 2. Lebensstandart der Eingeborenen verbessern 3. legen völkerrechtlich fest: wer politische und militärische Macht über ein Gebiet hat Besitzanspruch gerechtfertigt 9

10 Scramble of Africa Aus Prestigesucht und Rivalität teilten sie ganz Afrika auf Stützpunkte der Handelsgesellschaften, Missions- und Forschungsstationen an den Küsten Landesinnere leicht abbaubare Rohstoffe und fruchtbare Böden 1882 kommt Ägypten unter GB Herrschaft 1884 erwirbt das DE Reich DE-Südwestafrika, Togo und Kamerun Rechtfertigung der europäischen Eingriffe Unterdrückung der Sklaverei Internationale Afrika-Konferenz regelte strittige Fragen um die Zukunft 1885 gleichzeitig erwirbt DE die DE-Ostafrika Kolonie Gewinne fielen dem König Leopold II zu Kautschuk und Elfenbein 1896 übernimmt FR Madagaskar kulturelle Angleichung einheimischer Führungsschichten durch Bildung GB-Beamte konzentrieren sich auf Steuereinzug und Rechtspflege Herstellung des inneren Friedens, Eisenbahnbaum Erziehung GB steckt Ansprüche für die Zukunft ab Zusammenschluss aller Kolonien zu einem Weltreich zum Ziel Geschlossener Zollverband Entdeckung von Diamanten und Gold Interesse an Südafrika erobert GB die Burenrepublik im südlichen Afrika Konzentrationslager dienten zu Masseninternierungen Kap-Kairo-Linie zeichnete sich ab FR Stossrichtung war Dakar-Djibouti-Linie FR kam mit GB in militärischen Konflikt FR gab nach Wollten einen Verbündeten gegen DE wurde Libyen italienische Kolonie 10

11 direkte Herrschaft in den Kolonien Deutsch-Südwestafrika 1884 symbolische Besitznahme des Landes nach dem Erwerb von Lüderitz Landesinnere unbekannt Rivalen: Ovambo, Herero, Nama DE Schutzverträge mit Eingeborenen Handel und Land gegen Schutz bei Auseinandersetzungen Erschliessung der Rohstoffe keine Rücksicht auf Eingeborene Schutztruppen für die DE Siedler Aufbau einer Infrastruktur, Transport, Bildung, Kommunikation De mehr Siedler desto kleiner der Raum für Eingeborene Aufstand Militärische Verstärkung verstärkte Kolonialisierung Völkermord Vernichtung der Ausständigen Landenteignung, Auflösung der Stammesstrukturen Leute wehrten sich Händler und Kaufleute bauten die Infrastruktur auf Reaktion Gewalt wird eingesetzt Staat Schutztruppen für Siedler Militärischer Druck Kolonisieren = missionieren The Flag follows the tracle Deutsche Herrschaft in Deutsch-Südafrika Widerstand Schutz des DE-Kaisers wird nicht anerkannt o Waffengewalt bestraft Verschiedene Königreiche auf die Welt gesetzt Selbständigkeit Sterben über ihrem Eigentum ( Einheimische) o Recht und Wahrheit auf ihrer Seite Waffengewalt Kein Urheber des Krieges Hererovolk Nicht mehr DE-Untertan und aus Feigheit nicht mehr kämpfen Innerhalb der DE-Grenze jeder Herero erschossen Keine männlichen Gefangenen mehr Kolonien gehen Verloren Hat schlussendlich mehr Geld gekostet, als aus den Bodenschätzen eingenommen werden konnte Verlustgeschäft Man musste Kolonie abgeben wenn man einen Krieg verloren hatte Bedauern über Sklaverei und Kolonialismus Respekt der internationalen Menschenrechte Prinzipien der Selbstbestimmung Ende des Leidens Würde der Opfer wiederherstellen Kolonialismus hat zu Rassismus geführt eingesehen 11

12 Wie ist die CH mit den Kolonien verbunden??? CH hatte keine Kolonien Handelsgesellschaften und Kolonienhandel o Viel Geld in Kunst investiert Viele imperialistische Bilder 1291 CH Eidgenossenschaft kein Nationalstaat CH kein Flächenstaat o Kompliziertes System von Bündnissen o Nicht alle Kantone sind gleichberechtigt o Kanton-Kolonien AG, TG, VD, TI Napoleon gestaltet die CH um alle sind gleich Aarau alt Hauptstadt der CH Helvetika Alle 6Mt eine neue Regierung Bananenrepublik neue Verfassung Mediation friedliche Lösung für einen Streitfall Alle Kantone Versprechen Darf keine Untertangebiete mehr geben Bundesvertrag Konservativ - CVP - Staatenbund Verlierer Liberale - CH muss ein Nationalstaat sein - reformiert - FDP - Bundesstaat Gewinner CH als Bundesstaat x FDP 1898 soziale Frage: SPS 1x CVP, 1x SPS, 5x FDP 1959 Zauberformel 2 CVP, 2 FDP, 2 SPS, 1 SVP CH profitierte von der schlechten Situation im den anderen Ländern politische Frage??? Für was will man das Geld ausgeben Parteiantworten 12

13 Die Gesellschaft verändert sich Urbanisierung Durch Modernisierung und Industrialisierung o Umwälzung von Wirtschaft und Staat o Verstädterung und Ausbildung städtischer Lebensweisen = Urbanisierung Menschen zogen vom Lande in die Stadt o Landwirtschaft konnte der wachsenden Bevölkerung nicht genügend Arbeitsplätze bieten o Expansion in der Stadt von wirtschaftlichen Aktivitäten Industrie, Gewerbe, Handel, Verkehr o Konurbation Konglomerat nebeneinander liegende, voneinander unabhängige Städte o Kinderreiche Familien drängten dich in Kleinwohnungen Elendsquartiere entstanden o Wohlhabende Bürger trennen dich sozial und räumlich von den Bürgern Eine Leistungselite städtischer Beamter o Gezielte Eingriffe Lebensqualitäten verbessern o Den Menschenmassen die notwendigen Leistungen und Gütern zur Verfügung zu stellen, die sie selbst nicht mehr erbringen konnten o Entstanden Gas- und Elektrizitätsversorgungen, Wasserleitungen, Abwasserkanäle, Strassenbahnen Industriestandorte, Wohn- und Einkaufsviertel weit auseinander o Transportmittel müssen her o Strassenbahnen Industrie und Geschäftswelt erkannte Bedeutung des Kundenpozentials o Auf Verbrauchsgüter gerichtet o Warenhäuser entstehen o Veränderung des Verbraucherverhalten Massenabsatz von Industrieprodukten Moderne Konsumgesellschaft entsteht Tempo o Ökonomie der Zeit entstand Beschleunigte, verwirrende, Nervenbelastende Umwelt 13

14 Vor der Industriellenrevolution 1. Stand König, Adel 2. Stand geistliche = Klerus 3. Stand Bürger, Handwerker, Bauern Industriegesellschaft Adel verlieren an Klerus Bedeutung Fabrikherren gewinnen an Bedeutung Fabrikarbeiter Proletarier Bauern Soziale Frage Löhne unter den Existenzminimum 14-18h pro Tag arbeiten Frauen- und Kinderarbeit Billiger Schlechte Wohnverhältnisse Schlechte Hygienische Verhältnisse Keine KK und UV Lebenserwartung ca. 40 Antworten Unternehmungen o Beseitigung der Arbeiternot o Initiativen wie Unterstützungskassen Konsumentenvereine Arbeiterwohnungen Kindergärten o Mit denen die Arbeiter an die Unternehmungen gebunden wurden Kirchen o Soforthilfe Suppenküche, Kleider Lehrlingsunterstützung Recht auf Streik 14

15 Liberale o A. Smith Bildung verbessern Unterstützung der Selbsthilfe der Arbeiter Marxismus / Kommunismus o Abschaffung des Privateigentums o Arbeiter sollen Macht übernehmen o Revolution Gewerkschaften / Sozialdemokratie o Rahmenbedingungen für Arbeiter verbessern o Alle sollen wählen dürfen Staat o Korrektur o Liberalismus Sozialstaat o Verbot Kinderarbeit o AHV, IV, KK, PK 15

16 Marxismus Frühsozialisten Theorien des Utopischen Sozialismus o Ziel: Unsturz der gesellschaftlichen Ordnung Übertragung der Produktionsmittel in den Allgemeinbesitz alle Betreibe sollten verstaatlicht werden, Staat solle Arbeit beschaffen Verfügungsgewalt über die Produktionsmittel durch das Allgemeininteresse einzuschränken oder ganz zu beseitigen Karl Marx Ausgangspunkt ist die Materie Unterbau o Ideelle als Überbau (Religion, Kunst, Recht) abgeleitet und abhängig ist Schafft Selbstbewusstsein Revolutionen führen die Gesellschaften in eine höhere Form Marx fordert: o Enteignung der Eigentümer der Produktionsmittel o Produktionsmittel sollen in das Gesamteigentum überführt werden o Planwirtschaft Produktion & Verteilung sollen planmässig im Interesse aller erfolgen Kommunismus Keine Klassen mehr Abstreben des Staates Keine Unterdrückung und keine Ausbeutungen mehr Keine Kriege 16

17 DE FR Krieg und die Gründung des Deutschen Reiches Machtzuwachs von Preussen Misstrauen Verwandter des preussischen Königs sollte König von spanische König werden o Wollte FR nicht 1870 erklärte FR Preussen den Krieg Verlauf o Bismarck hatte Unterstützung norddeutscher Staaten gesichert o Ausweitung zu einem DE FR Krieg o DE besiegten FR o Vor Ende des Kriegs Zustimmung zur Gründung des Deutschen Reiches Folgen der DE-Einigung o Grösste Wirtschaftsmacht Europas o Will auch politische Grossmacht werden o Österreich hat neue Arbeitspolitik Ineressensraum Balkan o FR schört Rache nach der Niederlage o DE FR = Erzfeinde Entstehung des Deutschen Kaiserreichs DE = Bund von 35 souveränen Staaten + 4 freie Staaten(DE-Bund) o Bund, waren Preussen und Österreich dominierend o Loser Zusammenschluss von verschiedenen Königreichen In DE Revolution, die versucht DE zu einigen scheiterte Man musste Zölle zwischen den einzelnen Staaten bezahlen 1834 vereinigten sich Preussen, Bayern, Württemberg, Hessen, Sachsen, Thüringen => Wirtschaftsraum Österreich wurde ausgeschlossen Eisenbahn Förderung des Nationalinteressen Stärkung aller geistigen und politischen Kräfte Erleichterter Kommunikationsmittelaustausch Verbindungsmmittel innerhalb DE Nach 1848 Auseinandersetzungen zwischen Preussen und Österreich 1862 Bismarck war Befürworter der Deutschen Einheit 17

18 Nationalstaat -Territorium -Volk -Regierung Befreiungskriege Nationalbewusstsein -Betonung der Gemeinsamkeiten: Sprache Kultur Geschichte Ausbau der Kommunikationsstrukturen Abbau der Klassenunterschiede Volk / Ethnie Ethische Säuberung Umsiedlung Vertreibung Anpassung der Grenzverläufe Minderheit muss sich anpassen Anatomiestatus für Minderheiten 18

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