Reflexionsworkshop am Mobilisierung von Nicht-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern für Weiterbildung. Berlin

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1 Reflexionsworkshop am Mobilisierung von Nicht-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern für Weiterbildung Berlin Beatrix Weber

2 Übersicht Relevanz der Motivation von Mitarbeiter/-innen Weiterbildungsbarrieren Gewinnen von Teilnehmer/-innen für Qualifizierung systematische Sensibilisierung von Beschäftigten für Weiterbildung Seite 2 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

3 Relevanz der Motivation von Mitarbeiter/-innen Die Beteiligung der Mitarbeiter/-innen ist entscheidend für den Erfolg der Projektaktivitäten, denn eine Maßnahme kann nur erfolgreich sein, wenn sie von den Beschäftigten angenommen wird. keine erfolgreiche Qualifizierung ohne motivierte Teilnehmer/-innen! Seite 3 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

4 Weiterbildungsbarrieren Problem: Oft herrschen eine Vielzahl von Widerständen gegenüber betrieblicher Weiterbildung vor diese Weiterbildungsbarrieren können unterschiedliche Ursachen haben: personenbezogen betriebsbezogen strukturell Seite 4 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

5 Diskussion Was sind die Ursachen fehlender Teilnehmer/-innenmotivation zur Weiterbildung? Seite 5 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

6 Personenbezogene Weiterbildungsbarrieren Nutzen der Weiterbildung für die Mitarbeiter/-innen ist unklar Angst vor Leistungsbeurteilung Angst vor unbezahlter Mehrarbeit fehlende Informationen zum Ablauf der Qualifizierung ablehnende Haltung im kollegialen Umfeld fehlende Vereinbarkeit mit Privatleben lernungewohnte Mitarbeiter/-innen Schwellenängste / Prüfungsangst Seite 6 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

7 Betriebsbedingte Weiterbildungsbarrieren kurze Planungshorizonte im Alltagsgeschäft erschweren Weiterbildung über ad-hoc Qualifizierungen hinaus fehlende Kenntnisse der Thematik (wer, welche Weiterbildung, woher..) fehlende Transparenz der Einbettung von Weiterbildungsmaßnahmen in die Gesamtstrategie unklare Kommunikation der Erwartungen an die Beschäftigten Seite 7 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

8 Strukturelle Weiterbildungsbarrieren Weiterbildungsklima Arbeitsbedingungen (z. B. Befristungen, Leiharbeitnehmer) Fehlen von lernförderlichen Arbeitsplätzen Seite 8 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

9 Projektbeispiel: Maschinenfabrik Gustav Eirich GmbH & Co. KG Seite 9 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

10 Diskussion Wie können Teilnehmer/-innen für die Qualifizierungsmaßnahmen gewonnen werden? Seite 10 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

11 Wie können Teilnehmer/-innen für die Qualifizierungsmaßnahmen gewonnen werden? subjektive Weiterbildungsbereitschaft der einzelnen Mitarbeiter/ -innen wecken (Einbindung bereits bei der Konzeption der Maßnahmen) durch interne PR-Maßnahmen Nutzen auf allen Ebenen verdeutlichen Vertrauen schaffen durch feste Ansprechpartner/-innen und ausreichende Information über den Projektstand und weiteren -verlauf keine ausschließliche Defizitorientierung Expertenwissen der Mitarbeiter/-innen nutzen Feedback der Mitarbeiter/-innen zur Überprüfung des Projektverlaufes Seite 11 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

12 Systematische Sensibilisierung von Beschäftigten für Weiterbildung Um die Akzeptanz und erfolgreiche Mitarbeit der Teilnehmer/-innen zu gewährleisten, sollten sie während aller Projektphasen eingebunden sein: 1. zu Beginn des Projektes 2. im Projektverlauf 3. zum Abschluss des Projektes 4. nach Ende des Projektes Seite 12 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

13 1. Zu Projektbeginn Info-Veranstaltung: Vorstellung des Projektes und der geplanten Maßnahmen, Vorstellen der einzelnen Handlungsschritte und Klärung formaler Rahmenbedingungen (Anwesenheit des Betriebsrates empfohlen), klären: inwieweit verändern die Weiterbildungsmaßnahmen die (bisherigen) betrieblichen Abläufe Workshops mit der jeweiligen Zielgruppe (Möglichkeit Fragen zu klären, Einstimmung) Darstellung des Projektes in den Betriebsmedien Benennung eines festen Ansprechpartners auf Unternehmensseite Visualisierung des Projektverlaufs und der Ansprechpartner als Schautafel Mitarbeiter/-innengespräche (abhängig vom Projektumfang) Seite 13 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

14 2. Im Projektverlauf Einbezug der Mitarbeiter/-innen in die einzelnen Arbeitsschritte (z. B. gemeinsame Entwicklung des Personalentwicklungskonzeptes, Reflexion der Bedarfserhebung) begleitende Workshops zum internen Austausch und zur Reflexion Möglichkeit Probleme im Projektverlauf zu klären Veröffentlichen von Zwischenergebnissen Seite 14 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

15 3. Zum Abschluss des Projektes Evaluationsworkshops mit allen Beteiligten Mitarbeiter/-innenbefragung (z. B. Feedbackbögen) Darstellung und Verbreitung der Ergebnisse des Projektes Transfer durch Öffentlichkeitsarbeit (Abschlussveranstaltung, Newsletter, Internetseite etc.) Rückspiegelung der Ergebnisse in die Belegschaft Seite 15 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

16 4. Nach Projektende Wie geht es weiter? einen Ausblick geben Welchen Stellenwert soll Weiterbildung zukünftig im Unternehmen erhalten? Sind bereits nächste Schritte geplant? internes Marketing betreiben (z. B. Erfolgsgeschichten erzählen) Einrichtung einer festen Rubrik oder Seite im Intranet/in der Mitarbeiterzeitung, die über interne und externe Weiterbildungsaktivitäten berichtet Aushänge die über Weiterbildungsangebote informieren regelmäßige Informationen über die Weiterbildungssituation im Unternehmen Seite 16 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

17 Diskussionsfragen Welche Rolle können die Sozialpartner bei der Teilnehmergewinnung spielen? Welche Rolle können die Vorgesetzten und der Betriebsrat übernehmen? Kann die Initiierung und Umsetzung betrieblicher Weiterbildung nur top-down erfolgen? Seite 17 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

18 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Mitarbeit! Seite 18 Beatrix Weber Regiestelle Weiterbildung

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