Niedrige. Inflation. KMU bleiben auf Kosten sitzen. Unabhängiges Wirtschaftsmagazin für die Steiermark, Kärnten, Osttirol & Burgenland 11/2013

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1 Unabhängiges Wirtschaftsmagazin für die Steiermark, Kärnten, Osttirol & Burgenland 11/2013 Niedrige GZ 02Z M P.B.B. Verlagsort 8010 Graz 2,50 Foto: Jupiter Images (Montage) Inflation KMU bleiben auf Kosten sitzen Energie Steiermark Frischer Wind für Ökostrom-Anlagen Nach LIBOR- und EURIBOR-Skandal Vertrauen wiederherstellen Zehn Millionen Euro investiert Flextronics setzt auf Kärnten

2 besser als super: die post tankt umweltfreundlich. Die Österreichische Post hat bereits jetzt 265 Elektrofahrzeuge in ihrem Fuhrpark und bis 2015 werden es über 1000 sein. Mit unserer rasant wachsenden Elektro-Flotte nehmen wir eine Vorreiterrolle ein und leisten einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von Emissionen, Lärm und Energieverbrauch. Wenn s wirklich wichtig ist, dann lieber mit der Post.

3 Editorial Khol und Blecha, die Pensions-Pharisäer Die aktuellen Arbeitslosenzahlen für den Oktober 2013 sind erhoben und amtlich: Die Wirtschaftskrise schlägt nun wenn auch zeitverzögert in Österreichs Arbeitsmarkt voll durch. Besonders Handel und Bau sind die am stärksten betroffenen Branchen. Ebenfalls dramatisch: die Zahlen betreffend Altersarbeitslosigkeit. Aber wir wären nicht in Österreich, wenn unsere geschätzten Politiker sich nicht wieder in Schönfärberei üben würden: Positiv an der Misere sei nämlich, dass die Jugendarbeitslosigkeit nicht im gleichen Maße gestiegen sei und dass dies ein eindeutiges Zeichen wäre, dass die von unseren geschätzten Politikern und deren Organisationen gesetzten Programme somit voll gegriffen hätten. Und überhaupt: Österreich liege mit seiner geringsten Arbeitslosenrate im EU-Vergleich noch immer an erster Stelle. Ganz anders erschließt sich dem kritischen Beobachter das Bild, wenn man bedenkt, dass die Arbeitslosenrate nicht bei den tradierten 4,9 Prozent, sondern tatsächlich bei 10,1 Prozent liegt: In dieser Rechnungsweise sind nämlich die über dem EU-Schnitt liegenden Invaliditätspensionsbezieher, Frühpensionisten, Altersteilzeitarbeitenden, Mindestsicherungsbezieher, Begünstigte der Hacklerregelung etc. berücksichtigt also all diejenigen, die die Schlupflöcher, die es der arbeitenden Bevölkerung erleichtern, in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen, schon seit mehr als 25 Jahren genutzt haben bzw. nutzen. Faktum ist nämlich, dass wir Österreicher im Durchschnitt noch immer fast sechs Jahre VOR dem gesetzlichen Pensionsantrittsalter aus dem Berufsleben scheiden. Und dass es keinerlei politischen Willen gibt, das Pensionsantrittsalter insbesondere auch für Frauen, denen sich damit ja die Möglichkeit erschließen würde, die erforderlichen Versicherungsjahre zusammenzubekommen de facto anzuheben. Wen wundert das auch, führen doch Karl Blecha (80) und Andreas Khol (72) in der Pensionsreform das große Wort. Blecha erarbeitet etwa mit Josef Cap (62) gemeinsam das Zukunftskonzept der SPÖ (die beiden zusammen sind älter als ihre im Jahr 1889 gegründete Partei) ein Umstand, der wäre er nicht so traurig an sich an Lachhaftigkeit nicht zu überbieten ist. Doch Khol schießt mit folgendem Statement den Vogel ab: Eine Pensionsreform dürfe nicht übers Knie gebrochen werden viel wichtiger wäre es für Österreich, seine Attraktivität als Wirtschaftsstandort zu erhöhen, denn dann gebe es kein Finanzierungsproblem der Pensionen. Ist es zu fassen? Darf man so eine Aussage in seiner Position wirklich straflos von sich geben? Politiker, die niemals in ihrer Laufbahn aufgrund ihrer eigenen innovativen Ideen per se vom Volk gewählt wurden, sondern immer quasi als Anhängsel im Gesamtpaket in die höchsten Funktionen mitübernommen werden mussten, die sich als politische Fossilien dem Sex-Appeal der Macht verfallen an ihre Positionen krallen, erdreisten sich, dermaßen sträflich fahrlässig mit der Zukunft der österreichischen Bevölkerung umzugehen. Warum verabschieden Sie sich, Herr Khol und Herr Blecha, nicht in den von Ihnen schon mehr als inflationär zitierten wohlverdienten Ruhestand, den Sie für Ihre Schutzbefohlenen so eindringlich fordern, und machen denjenigen nämlich den 35- bis 40-Jährigen Platz, die von diesen maßgeblichen Reformen auch in der Zukunft betroffen sein werden? Und die im Gegensatz zu Ihnen ihren politischen Gestaltungszenit noch nicht weit über Gebühr überschritten haben Sie, Herr Khol und Herr Blecha, hätten nämlich Ihren jetzt so treuherzig herbeigesehnten Lenkungseffekt schon viel früher einsetzen können, statt zu den politischen Sargnägeln der österreichischen Reformbereitschaft zu mutieren. Österreich verzeichnet gemeinsam mit Luxemburg mit ca. 37,5 Jahren die kürzeste Lebensarbeitszeit ein deutlicher Indikator dafür, dass keinerlei Maßnahmen gesetzt wurden UND werden, das Länger-Verweilen im Berufsleben sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber wieder attraktiv und schmackhaft zu machen. Solange jeder Arbeitende, der sich in die Pension verabschiedet, von einem neidvollen Der hat es endlich geschafft! begleitet wird, rennt etwas verdammt schief in unserem Lande und Sie, meine Herren Reformgegner bzw. -verhinderer, tragen entscheidend zu diesem Missstand bei! Allerdings entziehen Sie sich gekonnt Ihrer Verantwortung und das ist eine absolute Schande, meint Ihr Wolfgang Hasenhütl Herausgeber P.S.: Der Report am im ORF hat es veranschaulicht: Andreas Khol erachtet in seiner Gesprächsführung gegenüber Matthias Strolz/NEOS in einer unglaublichen Arroganz und Präpotenz von oben herab, belehrend und nichtssagend eine anstehende Pensionsreform als Popanz. WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN 11/2013 3

4 Inhalt Coverstory 8 Geringe Inflation und trotzdem kein Aufatmen bei KMU Die Inflationsrate in der Eurozone ist im September auf 1,1 Prozent gesunken, in Österreich liegt sie mit 1,7 Prozent zwar über dem EU-Durchschnitt, dennoch ist es der niedrigste Wert seit Diese erfreuliche Tatsache entpuppt sich jedoch bei näherer Betrachtung als Januskopf mit zwei Seiten - für die mittelständische Wirtschaft ebenso wie für Privatver - braucher. Jetzt aktuell Energie & green technology Der umfassende Branchenüberblick. Sollten Sie diese Beilage nicht in Ihrem Heft finden, wenden Sie sich bitte an unsere Telefon- Hotline: +43(0)316/ Frischer Wind für Ökostrom-Anleger 6 Geld mit Ökostrom zu verdienen, bleibt nicht länger Großinvestoren vorbehalten, bald können sich auch private Anleger an sauberem Grünstrom der Energie Steiermark beteiligen. Der erste Windpark der Energie Steiermark mit einem Bürger - beteiligungsmodell entsteht auf der Freiländeralm bei Kloster. Nach LIBOR- und EURIBOR-Skandal 24 Nach den jüngsten Manipulationsskandalen schlägt die Europäische Kommission nun neue Maßnahmen vor, um das Vertrauen in die Integrität von Benchmarks im Allgemeinen wiederherzustellen. Defizite in der Informationssicherheit 28 Die Rahmenbedingungen und Herausforderungen für Datensicherheit ändern sich rasant, die Defizite in der Informations - sicherheit vieler Unternehmen werden größer. Zwar wird seit einigen Jahren gezielt an der Verbesserung der Sicherheitsstandards gearbeitet, doch können die Firmen trotzdem nicht mit dem Wandel Schritt halten. Österreichs EVU wollen expandieren 30 Auf dem österreichischen Bahnnetz tummeln sich derzeit 22 Eisenbahnverkehrsunternehmen. Die Chancen für weitere Expansionen stehen nicht schlecht, wie eine Umfrage unter ihnen zeigt. Keine zusätzlichen Umweltauflagen 32 Europa braucht eine Re-Industrialisierung, um wieder auf Wachstums- und Beschäftigungskurs zu kommen. Darüber sind sich Antonio Tajani, Vizepräsident der Europäischen Kommission, und Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl einig. IMPRESSUM Offenlegung gemäß 25 Mediengesetz Medieninhaber (Verleger): Wirtschaftsnachrichten Zeitschriften Verlagsgesellschaft m.b.h., 8010 Graz, Stempfergasse 3, Telefon 0316/834020, Telefax 0316/ , Herausgeber & GF: Wolfgang Hasenhütl Co-Herausgeber & Verlags leitung: Josef Lipp Erscheinungsort: Graz Chefinnen vom Dienst: Mag. Michaela Falkenberg, Mag. Vera Haberfellner Redaktion: Mag. Angelika Dobernig, Dr. Thomas Duschlbauer, Florian Eckel, Dr. Marie-Theres Ehrendorff, Siegfried Hetz, Andrea Hinterseer, Dr. Diether Kramer, Thomas Meier, Mag. Gabriele Miglar, Josef Müller, Mag. Andreas Prammer, Stefanie Steiner, Mag. Christian Wieselmayer Fotos: Falls nicht anders angegeben: Symbol Pictures, Archiv Layout und Produktion: Hans Ober steiner Marketing & Verkauf: Mag. Barbara Steiner Druck: Leykam Let s Print Verlagsvertretung Slowenien: Business Media d.o.o., Kotnikova ulica 30, 1000 Ljubljana, Telefon/ Telefax Verlagsvertretung Kroatien: Business Media Croatia d.o.o., Bosutska 9, Zagreb, Telefon +385/1/ , Telefax DW 810, Erscheinungsweise: 10 x jährlich Anzeigenpreise: lt. aktuellem An - zeigentarif. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Österreichischen Zeitungsherausgeberverbandes. Bezugspreis: 2,50/Ausgabe; Jahresabonnement Inland 25,, Ausland auf Anfrage. Das Abonnement ist jederzeit schriftlich kündbar. Wird es bis zum Bestelltag nicht gekündigt, verlängert es sich automatisch um ein weiteres Jahr. Allgemeines: Alle Rechte, auch die bernahme von Beiträgen nach 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechts gesetz, sind vorbehalten. FN v; UID-Nr.: ATU Verlagskonto: BKS, BLZ 17000, Kontonummer Gerichtsstand ist das für Graz örtlich und sachlich zuständige Gericht. 4 WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN 11/2013

5 fit2work fit2work ein neues Angebot Gut gerüstet für die Zukunft: BKS-Bank-Generaldirektor Heimo Penker, Professor Wolfgang Mazal und die Leiter der BKS-Bank-Direktion Steiermark Alfred Kordasch und Nikolaus Juhász (v.l.). Foto: BKS Bank/Wohlgemuth Der Mensch als größtes Kapital Auf Einladung von Heimo Penker, Generaldirektor der BKS Bank, und den Direktoren Nikolaus Juhász sowie Alfred Kordasch zeichnete Prof. Wolfgang Mazal vor 150 Gästen im Grazer MP09 eindrucksvoll die Zukunft unserer Wirtschaftswelt: Flexible Arbeitsmodelle und fremde Märkte eröffnen neue Wege, verantwortungsbewusstes Agieren wird nachhaltig belohnt. Unter dem Titel Alterung, Globalisierung und Arbeitswelt wurden die Firmenkunden der BKS Bank vom bekannten Arbeitsrechtler pointiert über dieses Thema informiert, das uns alle betrifft, insbesondere aber Unternehmen, die Arbeitskräfte für eine erfolgreiche Zukunft benötigen. + Kärntens Industrie atmet durch Entspannung nach schwierigen Monaten in Kärntens Industrie: Viele Betriebe rechnen in den kommenden Monaten mit Umsatzplus und steigenden Verkaufspreisen. Die vergangenen Jahre waren eine Berg- und Talfahrt für Kärntens Industrie. Sowohl bei den Aufträgen, Verkaufspreisen als auch beim Beschäftigtenstand waren die Aussichten gedämpft. Die aktuelle Konjunkturumfrage der Industriellenvereinigung Kärnten lässt nun aber auf eine Entspannung hoffen: Seit dem Sommer hat sich die Situation leicht verbessert, sagt IV-Kärnten-Präsident Christoph Kulterer. 51 Betriebe aus der Metall-, Holz-, Chemie- und Elektronikindustrie in ganz Kärnten haben ihre Aussichten für die kommenden drei Monate bei der Umfrage bekannt gegeben. Dabei zeigte sich vor allem eines: Die Betriebe setzen ihr Vertrauen in Kärnten. So sollen bei Mondi Frantschach 60 Millionen und bei Kresta Anlagenbau in St. Andrä zehn Millionen investiert werden. Auch bei Flextronics in Althofen (zehn Millionen Euro), der Kelag (über 260 Millionen Euro) und den Vereinigten Kärntner Brauereien (elf Millionen Euro) wird investiert. Weiter so! Entbehrlich Arbeitslosigkeit steigt beständig Der Oktober trumpfte mit einem bisher einzigartigen Negativrekord auf die steirische Arbeitslosigkeit ist so hoch wie nie zuvor. Der Ausblick ist alles andere als positiv, mit 2265 Arbeitslosen am Bau und 18,6 Prozent weniger Stellen (in der Produktion sind sogar 3870 Arbeitslose zu verzeichnen, wobei hier 40 Prozent weniger offene Stellen zur Verfügung stehen, und nicht zuletzt der Handel mit 5011 Arbeitslosen und 9,9 Prozent weniger offenen Jobs) zeichnen sich nicht nur wetterbedingt trübe Zeiten ab. Bereits seit zwei Jahren, ab Oktober 2011 steigt die heimische Arbeitslosigkeit konstant, nun liegen auch die Oktober-Daten des AMS für 2013 vor und zeichnen ein trostloses Bild mit Arbeitslosen und 9493 Schulungsteilnehmern. Das ist der höchste Oktober-Wert, der je gemessen wurde. Somit sind im Vergleich zum Oktober des Krisenjahres 2009 steiermarkweit 1334 Personen mehr arbeitslos gemeldet und im Vergleichszeitraum des Vorjahres ist die Arbeitslosigkeit um 11,5 Prozent gestiegen. Gleichzeitig ist auch die Zahl der offenen Stellen in der Steiermark um ein Fünftel geschrumpft. Ohne deutliche konjunkturelle Impulse ist eine Trendwende nicht in Sicht. Foto: IV Kärnten/KK Foto: APA/Herbert Neubauer Gesundheitliche Probleme können zu einer Gefährdung des Arbeitsplatzes führen. Ein neues Beratungsangebot des Bundessozialamtes soll das verhindern. Case ManagerInnen des Projekts fit2work klären gemeinsam mit den Ratsuchenden, welche Interventionen in der jeweiligen Situation not wendig sind. Kostenlos vertraulich alles aus einer Hand Informationen: Annemarie Hochhauser ibis acam Bildungs GmbH Theodor Körner Straße 182, 8010 Graz T: +43 (0)316/ E: fit2work.at Bezahlte Anzeige

6 Neuer Wind für Ökostrom-Anleger mit 3,3 % Rendite Auf der Freiländeralm in Kloster entsteht der erste Windpark der Energie Steiermark. Drei Windräder versorgen künftig mehr als Haushalte mit grüner Energie. Ab sofort können sich private Anleger daran beteiligen. Foto: Energie Steiermark Wind ist eine erneuerbare Energiequelle, die kostenlos und unerschöpflich zur Verfügung steht. Sie wartet nur darauf, genutzt zu werden. Rund um den Globus erbringt sie einen wichtigen und stetig wachsenden Anteil an grüner Energie, unter Anwendung modernster Technik. Eine derartige hochmoderne Anlage ist demnächst auch auf der Freiländeralm in Kloster, Bezirk Deutschlandsberg, zu finden. Denn hier entsteht der erste Windpark der Energie Steiermark. Grüne Energie von der Alm Drei Windräder mit einer Leistung von je zwei Megawatt und jeweils 95 Metern Höhe sowie einem Rotordurchmesser von 100 Metern erzeugen künftig rund 13 Gigawattstunden Strom pro Jahr. Das ist umgerechnet Energie für mehr als Haushalte. Begünstigt durch die optimale topografische Lage, sind die Windverhältnisse auf der Freiländeralm hervorragend. Die Gesamt - investitionen für die Errichtung des Windparks belaufen sich auf 9,5 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für Sommer 2014 geplant, sodass der saubere Strom aus der Region bereits ab Herbst 2014 über das Umspannwerk St. Martin am Wöllmißberg ins Netz eingespeist werden kann. Zusätzlich werden der Herzogbergtunnel sowie einige infrastrukturelle Einrichtungen in Modriach direkt angebunden, ergänzt Projektleiter Egon Dorner. 6 WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN 11/2013

7 Energie Österreich, die Kunde der Energie Steiermark Natur ist oder wird, kann sich am Windrad mit Anteilen zwischen 500 und Euro beteiligen. Die Anteile werden jährlich für einen garantierten Fixzins von 3,3 Prozent an die Betreibergesellschaft zurückvermietet. Die Rendite wird einmal jährlich auf dem Bankkonto des Miteigentümers gutgeschrieben. Es besteht keine Bindung. Anteile am Windpark Freiländeralm können bereits jetzt reserviert werden: n online unter n per an n telefonisch unter der kostenlosen Servicenummer 0800 / n oder persönlich in einem Energie Steiermark-Kundencenter. v.l.n.r.: Projektleiter DI Egon Dorner, Vorstandsdirektor DI Olaf Kieser (beide Energie Steiermark), Franz Farmer (Bürgermeister der Gemeinde Kloster), Vorstandssprecher Energie Steiermark DI Christian Purrer Foto: Energie Steiermark Die Inbetriebnahme der Windenergieanlagen erfolgt im Herbst Erst dann ist ein konkreter Erwerb von Anteilen möglich. Selbst - verständlich werden alle Kunden, die bereits Anteile reserviert haben, im Herbst 2014 fristgerecht und umfassend informiert. Das persönliche Angebot wird inklusive sämtlicher Unterlagen postalisch übermittelt und ist ab Erhalt vier Wochen gültig. Sobald der Beteiligungsbetrag einlangt, ist man offizieller Miteigentümer am Windpark Freiländeralm und erhält als Bestätigung ein Zertifikat. i Miteigentümer werden Der Weg zu sauberer Energie Dem Spatenstich im Herbst 2013 ging ein langer Weg voraus. Allein das Genehmigungsverfahren dauerte acht Jahre. Um sicherzustellen, dass auf der Freiländeralm genügend Strom lukriert werden kann, wurden in den Jahren 2008 bis 2010 Windmessungen durchgeführt. Zudem musste die Fläche umgewidmet werden. Doch was lange währt, wird endlich gut und so steht einer erfolgreichen Umsetzung des Projekts nun nichts mehr im Wege. Olaf Kieser, Vorstandsdirektor der Energie Steiermark, weiß, dass längere Genehmigungsphasen nichts Ungewöhnliches sind: Es ist auch im Interesse der Energie Steiermark, dass die gesamte Planung sowie Umsetzung so umweltverträglich wie möglich erfolgen. Dazu gehört eben auch ein längerer Prozess der Genehmigungsphase. Die 16 Kilometer lange Zuleitung zum Umspannwerk nach St. Martin am Wöllmißberg soll noch heuer gelegt werden. Nachhaltiger Beitrag für die Umwelt und das Börserl Das Besondere am Windparkprojekt Freiländeralm ist, dass man sich ganz einfach beteiligen kann. Jede Privatperson mit Wohnsitz in Die Energie Steiermark Natur GmbH bietet ihren Kunden die Möglichkeit, zu 100 Prozent mit reinem Naturstrom aus Wasser, Wind und Sonne versorgt zu werden. Dadurch leistet das Unternehmen gemeinsam mit seinen Kunden einen nachhaltigen Beitrag zu einer lebenswerten Umwelt. Die Mehrerträge werden in die Errichtung hochmoderner und innovativer Ökostrom-Erzeugungsanlagen investiert. Privatanleger am Windpark Freiländeralm kann jede Privatperson mit Wohnsitz in Österreich werden, die einen bestehenden Stromliefervertrag mit der Energie Steiermark Natur GmbH hat bzw. einen Stromliefervertrag mit der Energie Steiermark Natur GmbH abschließt. können sich mit Beträgen zwischen 500 bis maximal Euro beteiligen. profitieren von einer jährlichen Rendite von 3,3 Prozent. haben die Möglichkeit, aktiv an der Energiewende und an der Produktion von CO 2 -freier Energie mitzuwirken. Man investiert in eine nachhaltige Energiegewinnung, leistet damit einen persönlichen Beitrag zur steirischen Strom - autarkie und übernimmt somit Verantwortung für kommende Generationen. Jetzt beteiligen Nun hat man die Möglichkeit, sich an der Erzeugung grüner Energie, auf der Freiländeralm zu beteiligen und das mit einer Rendite von 3,3 Prozent. Foto: Vestas Mehr Infos unter steiermark.com oder unter der kostenlosen Servicenummer 0800 / WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN 11/2013 7

8 Geringe Inflation und trotzdem kein Aufatmen bei KMU Die Teuerung in Österreich ist aufgrund der moderaten Preisentwicklung niedrig, dennoch bleibt den Menschen weniger zum Leben. Foto: APA/Barbara Gindl 8 WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN 11/2013

9 Coverstory Die Inflationsrate in der Eurozone ist im September auf 1,1 Prozent gesunken, in Österreich liegt sie mit 1,7 Prozent zwar über dem EU-Durchschnitt, dennoch ist es der niedrigste Wert seit Diese erfreuliche Tatsache entpuppt sich jedoch bei näherer Betrachtung als Januskopf mit zwei Seiten für die mittelständische Wirtschaft ebenso wie für Privatverbraucher. Von Marie-Theres Ehrendorff Wenn auch die nackten Zahlen der Teuerung am Papier verlockend niedrig erscheinen, die Indikatoren sind dennoch exakt auszumachen. Preisdrücker waren Treibstoffe, Preistreiber Wohnung, Wasser, Energie und Nahrungsmittel, wie die Statistik Austria errechnete. Ohne den günstigen Sprit läge die Teuerungsrate bei zwei Prozent. Besonders heftig war der Preisanstieg von 5,5 Prozent bei Heizöl, aber auch die Mieten legten mit drei Prozent deutlich zu. In der Landeshauptstadt Graz ist die Preissteigerung bei Mieten mit 4,2 Prozent sogar deutlich höher. Eine signifikante Preiserhöhung gab es auch bei Milchprodukten und Eiern mit 4,3 Prozent. Bei den Einmalausgaben drückten die Gebrauchtwagenpreise mit einem Minus von 4,1 Prozent die Inflationsrate herunter. Für Pensionistenhaushalte errechnete die Statistik Austria eine Teuerungsrate von zwei Prozent, der höhere Preisanstieg im Vergleich zur allgemeinen Inflationsrate beruht auf den Steigerungen für Gesundheitsausgaben. Die Preiskonkurrenz der heimischen KMU führt derzeit dazu, dass die Kostensteigerungen nicht oder zumindest nicht im vollen Ausmaß weiterverrechnet werden können, schildert Dr. Walter Bornett, Direktor der KMU Austria, die derzeitige Situation der mittelständischen Wirtschaft. Foto: KMU Forschung Austria Die Erhöhungen von Mieten und Lebensmittel treffen gerade die Kleinen, und die hohen Abgaben tun ein briges dazu. Wohnen und Lebensmittel treiben weiterhin die Teuerung in die Höhe, erklärt AK-Präsident Rudolf Kaske, denn sie machen nahezu die Hälfte der Inflationsrate aus. Steigen die Lebensmittelpreise, trifft das die große Masse der Bevölkerung, und das bereits seit Jahren. Beinahe jedes Jahr im Herbst trinken wir einen steirischen Jahrhundertwein, das bedeutet wenig Ertrag, aber dafür mit hoher Qualität, der Ernteausfälle wegen, was in schöner Regelmäßigkeit in den Medien publiziert wird. Tatsache ist, dass der Ertrag in den vergangenen Jahren durchaus gestiegen ist. Ebenso verhält es sich mit Ernteausfällen, die für steigende Rohstoffe und in der Folge für die meisten Preiserhöhungen herhalten müssen. Erschreckend ist allerdings der Trend, dass die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe in der Zeit von 1995 bis 2010 um 28 Prozent ebenso gesunken ist wie die landwirtschaftlich genutzte Fläche die sich um 17 Prozent verringert hat. Der Ertrag der Getreideproduktion ist von 2009 bis 2011 allerdings um fast 20 Prozent gestiegen, was auf eine Massen- und weniger auf eine Qualitätsproduktion schließen lässt. Also das Einkommen auf weniger Quadratmeter verteilt und für die Konsumenten laufend steigende Preise, die nicht nur im Handel zu suchen sind. Spielraum bei Preisgestaltung gering Bei geringerer Inflation haben Unternehmen in der Regel einen geringeren Preissetzungsspielraum. Sie müssen gestiegene Kosten, z.b. Rohstoffe, Vorleistungen, Löhne und Gehälter, internalisieren und können diese nicht an die Verbraucher weitergeben, sagt Chris- Stei mark * European Entrepreneurial Region 2013 *Die Steiermark erhielt die Auszeichnung als eine von 271 EU-Regionen für ihre innovativen Unternehmen und ihre zukunftsweisende Wirtschaftsstrategie. WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN 11/2013 9

10 Coverstory toph Schneider, Leiter der Wirtschaftspolitik der WKO. In der Folge müssen die Betriebe versuchen, die Kosten zu senken bzw. Produktivitätspotenziale auszuschöpfen. Kleine Unternehmen verfügen generell über einen geringeren Preissetzungsspielraum. Im Gewerbe und Handwerk, mit über Beschäftigten der größte Arbeitgeber Österreichs, leiden aktuell fast 70 Prozent der Betriebe unter der Preiskonkurrenz. Die Ertragslage ist in nahezu allen Wirtschaftsbereichen äußerst dürftig. Im Durchschnitt erwirtschaften die KMU einen Gewinn vor Steuern (!) von lediglich 2,8 Prozent der Betriebsleistung. Im Gewerbe sind es 3,1 Prozent, in der Industrie 2,8 Prozent, im Handel 2,4 Prozent, im Tourismus noch bescheidenere 1,6 Prozent und im Sektor Transport/Verkehr gar nur 1,2 Prozent. Gerade im tourismusdominierten Land Kärnten verheißt diese Ertragslage, auch angesichts der generell angeschlagenen Situation Kärntens, nichts Gutes. Berücksichtigt man die Ertragssteuern und die Geldentwertung, ergibt sich real ein Verlust. 38 Prozent der KMU erreichen nicht einmal Kostendeckung und 27 Prozent arbeiten ohne Eigenkapital. Die stetig steigenden öffentlichen Gebühren für Wasser, Müll sowie diverse Abgaben besonders im städtischen Umfeld machen der heimischen Wirtschaft zu schaffen. Grundsätzlich sind KMU stärker von der Erhöhung von Gebühren und Abgaben betroffen als größere Unternehmen. Als Paradebeispiel gilt die unverhältnismäßige Steigerung in diesem Bereich, wie sie kürzlich in Wien stattgefunden hat und sich überproportional belastend auf kleine Gewerbetreibende auswirkt. Zahlreiche Geschäftsauflösungen sind eine Folge davon, denn der Spielraum, Preissteigerungen an Endkunden weiterzugeben, ist aufgrund der stagnierenden Verkaufspreise begrenzt. Einerseits sind KMU mit teilweise erheblich steigenden und höheren Fixkosten konfrontiert, auf der anderen Seite werden Investitionen aufgrund unsicherer Zukunftsaussichten zurückgehalten und Umsätze können in diesem wirtschaftlichen Umfeld nur schwer gesteigert werden, analysiert Christoph Schneider. Österreich hat laut Eurostat den höchsten Anstieg der Arbeitskosten im Euroraum von plus 15,5 Prozent von 2008 bis 2012, was vor allem auf den Anstieg der Lohnnebenkosten zurückzuführen ist. Arbeitslosigkeit trotz niedriger Inflation Zwei wesentliche Punkte: Trotz leicht steigender Arbeitslosigkeit bis 2014 weist Österreich seit 2011 einen Beschäftigungsrekord auf. Die Unternehmen haben trotz Krise die Beschäftigung kontinuierlich ausgebaut. Gerade steirische Unternehmer begeben sich sogar im i Information Kostendruck steigt Der Wirtschaftsbarometer Austria ist die halbjährliche Konjunkturumfrage der WKO unter ihren Mitgliedern. Die Ergebnisse vom Frühjahr 2013 zeigen, welche Gründe die Unternehmen für steigende Preise ihrer Güter und Dienstleistungen angeben. Der Großteil der Unternehmen sieht vor allem neben steigenden Energiekosten die steigenden Löhne und Gehälter als Preistreiber an.

11 Coverstory Der Kostendruck steigt, sagt Dr. Christoph Schneider, Leiter der Wirtschaftspolitischen Abteilung der WKO. Neben steigenden Energiekosten machen die Unternehmer die steigenden Löhne und Gehälter als Preistreiber aus. Foto: WKO Ausland auf die Suche nach qualifizierten Fachkräften. Österreich weist im europäischen Vergleich die niedrigste Arbeitslosenquote auf. Außerdem steigt die Arbeitslosenquote im Fall von Österreich, da das Arbeitskräfteangebot zugenommen hat, insbesondere aufgrund der Zuwanderung und der höheren Erwerbsbeteiligung der Frauen und Älterer. Dass eine niedrige Inflation für eine steigende Arbeitslosenrate sorgt, gehört ebenfalls zur Kehrseite der Medaille. Ausschlaggebend ist das niedrige Wachstum, meint Schneider. Höheres Wachstum führt in der Regel zu Preissteigerungen und einem Rückgang der Arbeitslosenrate. Umgekehrt führt geringes Wachstum zu tendenziell sinkendem Preisniveau und steigender Arbeitslosenrate. In dieser Situation befinden wir uns aktuell. dies veranlasst die Unternehmen, trotz geringer Kredite wenig zu investieren. Zweitens kommen die niedrigen Zinsen nicht direkt bei den Unternehmen an, dies trifft auch für Österreich zu, ist aber besonders in einigen Peripherieländern der Eurozone ein massives Problem. Und drittens wurden speziell in Österreich die Kreditrichtlinien im Firmenkundengeschäft bereits fünf Mal in Folge verschärft. Dies trifft sowohl Großunternehmen, aber vor allem kleine und mittlere Unternehmen. Die vorsichtige Vergabe von Krediten ist auf die höheren Eigenkapitalkosten der Banken und eine geänderte Risikoeinschätzung in Hinblick auf branchen- oder firmenspezifische Aspekte nach der Krise zurückzuführen. Geringe Inflation trotzdem weniger Kaufkraft Warum die Österreicher nichts von der derzeit geringen Inflation im Geldbörsel spüren, sollte zumindest der kommenden Bundesregierung zu denken geben, denn die kalte Progression ist hausgemacht. Sie ist die Steuermehrbelastung, die dadurch entsteht, wenn die Einkommensteuersätze nicht jährlich an die Preissteigerung (Inflation) angepasst werden. Das heißt, ohne dass die Einkommensbezieher, also Unternehmer und Angestellte, real mehr im Geldbörsel haben, müssen sie automatisch mehr an den Fiskus abtreten. Bei einem Bruttoeinkommen von Euro im Jahr fallen derzeit (ohne Absetzbeträge, Sonderausgaben etc.) Euro an Lohn- oder Einkommensteuer an (sogenannte Tarifsteuer). Zuletzt wurden die Grenzsteuersätze im Jahr 2009 geändert. Würden diese seit 2009 jährlich wie in anderen Ländern üblich an die Inflationsrate angepasst, müsste die Person in diesem Falle Euro an Steuer zahlen, also um rund 411 Euro weniger! Bei einem Jahreseinkommen von Euro brutto beträgt die kalte Progression über 535 Euro pro Jahr; bei einem sehr hohen Bruttoeinkommen von Euro sind es 671 Euro. Das heißt, Bezieher geringer Einkommen werden relativ stärker durch die kalte Progression getroffen. Planungssicherheit durch stabile Inflation Durch niedrige und - besonders wichtig - einigermaßen gleichbleibende Inflation im Zeitablauf wird die Planungssicherheit der Unternehmen erhöht und mehr Stabilität garantiert. In normalen Zeiten würden die aufgehellte Stimmung, das günstige Finanzierungsumfeld und das starke Weltwirtschaftswachstum zu einem Aufschwung führen. Die Zeiten sind aber nicht normal. Auch wenn die Zeit reif wäre für einen Aufschwung, sehen wir derzeit keinen starken Aufschwung, sondern nur eine Erholung der österreichischen Wirtschaft. Die wichtigsten Wachstumstreiber in Österreich sind Exporte und Investitionen. Wesentlich für das derzeitig verhaltene Wachstum ist die anhaltende Investitionszurückhaltung der Betriebe. Trotz des äußerst günstigen Finanzierungsumfeldes sind viele Betriebe derzeit nicht bereit zu investieren. Das WIFO revidierte die Investitionserwartungen für das Jahr 2013 in Hinblick auf die Ausrüstungsinvestitionen von plus 1,5 Prozent im Juni auf minus 3,5 Prozent im Oktober, so Christoph Schneider. Angesichts dieser Rahmenbedingungen und einer sehr schwierig gewordenen Finanzierungslandschaft verwundert es nicht, dass im Hinblick auf Investitionen viele KMU auf der Bremse stehen. Im Gewerbe und Handwerk werden heuer 56 Prozent der Betriebe überhaupt nicht investieren und weitere zehn Prozent ihre Investitionen zurückfahren, schildert Walter Bornett die derzeitige Investitionsunlust der mittelständischen Wirtschaft. Investitionen sinken trotz billiger Kredite Die Zinsen sind zwar niedrig. Es zeigen sich jedoch drei Phänomene: Die Unsicherheit über die weitere Entwicklung ist nach wie vor hoch,

12 Wirtschaft & Politik And the winner is Super.Nachfolger 2013 Vorbildliches bergeben wird den Betrieben in der Steiermark schon seit einigen Jahren durch die Unterstützung seitens der Gemeinschaftsinitiative Follow me die steirische Betriebsnachfolgeinitiative erleichtert. Experten aus den verschiedensten Bereichen stehen mit Rat und Tat zur Seite und gewährleisten einen reibungslosen Ablauf bei einer anstehenden Betriebsübernahme. Dieses Jahr wurden erneut dreizehn Betriebe mit einem besonders spannenden Hintergrund für den Super.Nachfolger 2013 nominiert. Somit hieß es auch heuer wieder: And the winner is Die Projektpartner Die Wirtschaftskammer Steiermark rief gemeinsam mit der Stadt Graz diese nachhaltige Initiative ins Leben. Nachhaltig deshalb, da viele Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen, wenn sich beispielsweise kein Nachfolger in der eigene Familie findet, der die Herausforderung UnternehmerIn sein annimmt. Wo können Fragen gezielt gestellt werden, wer hat die Antworten und vor allem: Welche Kosten fallen an? Um diese und viele andere Fragen fachlich klären zu können, wurden renommierte Partner wie die Steiermärkische Sparkasse, die Notariatskammer für Steiermark, die Kammer der Wirtschaftstreuhänder sowie die Fachgruppe der Ingenieurbüros an Bord geholt. Finanziell unterstützt das Wirtschaftsressort des Landes Steiermark durch die Steirische Wirtschaftsförderung aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung das Projekt. Das Voting Die steirische Vorzeige-Initiative fand auch heuer wieder im Rahmen der MyWay in der Grazer Messe ihren Höhepunkt: Der Super.Nachfolger 2013 wurde gekürt. In zwei Kategorien wurden Best-Practice-Betriebe mit dem Follow-me-Award ausgezeichnet, wobei im Vorfeld aus fast 1000 Nachfolge-Betrieben dreizehn Schätze also außergewöhnliche Betriebe nominiert wurden. Super.Nachfolger 2013 wird jener Schatzbetrieb, welcher die meisten Stimmen entweder durch Online-Votes oder mittels Unterschriftenliste sammeln kann. Etwa einen Monat wurde fleißig gevotet, gesammelt und anschließend ausgezählt. Die Preisträger Die Sieger in der Kategorie Familien-bergabe sind Jürgen und Harry Genser von Genser Reisen GmbH in Bad Gleichenberg. Die engagierten Brüder nahmen Pokal und Medaille sowie die Urkunde sichtlich stolz entgegen, wurden sie doch mit 745 Online- Stimmen und mehr als Unterschriften zum Gesamtsieger gewählt. Das Reiseunternehmen in der Südoststeiermark wird mittlerweile in dritter Generation geführt und findet im motivierten Gespann eine erfolgreiche Fortsetzung. Mag. Manuela Weinrauch von der Regionalstelle Süd-Ost über den Verlauf der bergabe: Die Familie Genser hat die Nachfolge beispielhaft gut vorbereitet: Die i Kontakt zwei Brüder haben sich ein Jahr lang konsequent vorbereitet und im Betrieb aktiv mitgearbeitet. Die Verantwortung wurde vom bergeber mit Stolz an die Jungen weitergegeben. Der familiäre Teamgeist ist wohl entscheidend für den Erfolg. Der Award in der Kategorie Fremd-Nachfolge ging an Sandra und Roland Keller von Café Restaurant Keller am Rathausplatz in Deutschlandsberg. Mit fast Votes und Unterschriften konnten sich die beiden Gastronomen durchsetzen und erhielten eine Medaille samt Urkunde. Das Ehepaar Keller über den Weg in die Selbstständigkeit: Betriebsübernehmer sollten unbedingt die Beratungsangebote der Follow-me- Experten in Anspruch nehmen. Dank solcher Hilfestellungen können so einige Schwierigkeiten und Eventualitäten bereits im Vorfeld beseitigt werden. Jedoch sieht das Followme-Team rund um Dr. Katrin Kuss jeden der nominierten Betriebe als Gewinner, deshalb erhalten alle Schatzbetriebe Weiterbildungsgutscheine und die Gewissheit, dass sie alle etwas ganz Besonderes sind. Foto: Foto Fischer Projektkoordination Follow me Nachfolgemanagement: Dr. Katrin Kuss Wirtschaftskammer Steiermark, Körblergasse , 8021 Graz Tel.: / Homepage: Kontakt Gewinner Genser Reisen GmbH Website: R.S. Keller KG Website: 12 WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN 11/2013

13 Umstellung zwingend bis ! Ab 1. Februar 2014 wird der nationale und grenzüberschreitende Zahlungsverkehr in Euro innerhalb des europäischen Währungsraumes endgültig auf SEPA umgestellt. Höchste Zeit also Ihr Unternehmen SEPA-fit zu machen. Wir unterstützen Sie gerne dabei!

14 Wirtschaft & Politik Wir müssen in Österreich ein wirtschaftsfreundlicheres Klima schaffen RFW-Landesobmann Dr. Erich Schoklitsch fordert im Gespräch mit den Wirtschaftsnachrichten mehr Unterstützung für Einpersonen-, Klein- und Mittelunternehmen. auch ökologisch eine absurde Situation, weil die Politik sich nicht dazu durchgerungen hat, für Unternehmen dahingehend etwas zu tun. Keine Frage, hierbei geht es um eine große Summe, es ist aber eine echte Benachteiligung für heimische Unternehmen, natürlich insbesondere von kleineren Firmen, die sich keine großen Fahrzeuge leisten können oder wollen. Dr. Erich Schoklitsch: Unternehmen brauchen eine gute Infrastruktur. n Wo sehen Sie Handlungsbedarf der Politik, um die Wirtschaft anzukurbeln? Es ist ja tatsächlich so, dass wir noch keine Kehrtwende erreicht haben, wir haben nach wie vor Probleme in der Wirtschaft. Ob wir nun schon durch sind, ist keineswegs so sicher. Ganz allgemein müssten wir in Österreich ein wirtschaftsfreundlicheres Klima schaffen. Die Wirtschaft wird oft als notwendiges bel angesehen, dabei ist sie das Rückgrat unseres Staates. Denn wenn die Wirtschaft nicht floriert und keine Steuereinnahmen kommen, kann auch das gesamte Gemeinwesen nicht finanziert werden. Hier gibt es auch von Seiten der Politik Versäumnisse. In Österreich speziell klemmt es auch an den Abgaben, wir haben mit die höchsten Lohnnebenkosten in Europa und hier muss man ansetzen. Die AUVA-Beiträge sind ein Beispiel von vielen. Aber es gibt natürlich Foto: RFW die verschiedensten Punkte die man anführen könnte. n Ein für Sie sehr wichtiger Punkt ist die Vorsteuerabzugsberechtigung für Kfz. Dies betrifft vor allem EPUs und KMUs? Ja, nicht nur, das betrifft eigentlich alle Unternehmen. Es ist ein Spezifikum in Österreich, dass man für betrieblich genutzte Pkw keinen Vorsteuerabzug geltend machen kann. Das ist ein Betriebsmittel wie jedes andere, nur wird das in Österreich ganz besonders gehandhabt. Es gibt dann absurde Ausnahmeregelungen, also z.b. Vans und ähnliche Fahrzeuge sind vorsteuerabzugsberechtigt. Das ist aber widersinnig, denn viele Unternehmen brauchen auch kleine Fahrzeuge. Es gibt einen Katalog an Fahrzeugen, die hineinfallen, nicht aber jene, die vielfach benötigt werden. Und das ist ökonomisch, aber n Die Budgetkonsolidierung im Land Steiermark hat viele Einsparungen mit sich gebracht. Die Einsparungen beim Straßenbau sind allerdings in Bezug auf ihre Folgewirkungen zu hinterfragen? Richtig, das ist ein ganz ernstes Thema, weil durch die Verschlechterung der Infrastruktur viele Betriebe betroffen sind. Abgesehen von der Bauwirtschaft, deren Aufträge damit zurückgehen, sind im Prinzip alle betroffen. Denn sanierungsbedürftige Straßen und Brücken führen dazu, dass schwere Lkws Umleitungen in Kauf nehmen müssen bzw. ihr Ziel nicht mehr erreichen können. Und wenn diese Straßen und Brücken später einmal saniert werden bzw. saniert werden müssen, ist der Aufwand ja um ein Vielfaches größer. n Bleiben wir beim Straßenbau, insbesondere im städtischen Raum stellen Baustellen aber auch eine Herausforderung für Unternehmen dar? Tatsache ist, dass durch Baustellen insbesondere Handelsbetriebe vom Kundenstrom abgesperrt werden und dadurch Umsatzeinbußen haben. Dies führt dazu, dass manche Betriebe in ihrer Existenz bedroht sind. Wir haben uns vorgestellt, dass man hier Wege findet, um hier betroffene Unternehmen, besonders auch kleine, zu unterstützen. Es bedarf vernünftiger Ausgleichsmaßnahmen, damit die betroffenen Firmen überleben können. Es geht uns nicht darum, wie seinerzeit bei der Baustellenförderung pauschal einen Betrag auszuschütten, sondern um Schwerpunktmaßnahmen zu setzen, mit denen den betroffenen Betrieben gezielt geholfen werden kann. 14 WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN 11/2013

15 Wirtschaft & Politik Foto: ECA Haingartner und Pfnadschek Haingartner, Pfnadschek mit Kindern (v.l.) Foto: Jaguar & Land Rover Center Graz Sportlich unterwegs Dorian Steidl vom ORF fährt ab sofort einen Jaguar XF Sportbrake aus dem Jaguar & Land Rover Center Graz, welcher von Geschäftsführer Mag. Manfred Bijondic (re.) und Marketing- & Sales-Manager Christian Walcher (li.) in unübersehbar entspannter Atmosphäre übergeben wurde. Bildung in Kombination mit Erfahrung ist ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg. In diesem Zusammenhang bietet das Studien- und Technologie Transfer Zentrum Weiz seit 14 Jahren maßgeschneiderte Studienmodelle, welche es ermöglichen, Beruf, Studium und Familie unter einen Hut zu bringen. An 13 Standorten in Österreich werden in Zusammenarbeit mit der Hochschule Mittweida (D) die Studiengänge Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen und Technische Informatik angeboten. Mit HTL-Abschluss und entsprechender Praxis von mindestens einem Jahr werden bereits erworbene Kenntnisse studienzeitverkürzend angerechnet und somit kann der Titel des Dipl.-Ing. (FH) bzw. Dipl.- Wirtschaftsing. (FH) in nur vier Semestern erworben werden. Der Zugang zu diesem Studienmodell ist auch mit Werkmeisterabschluss bzw. Meisterprüfung sowie mit Kindertagesstätte Aus einem tollen Programm wurde ein gelungenes Fest: Im Rahmen des ECA Family Days am 31. Oktober fand die Eröffnung der Kindertagesstätte der Steuerberatungskanzlei ECA Haingartner und Pfnadschek am Waasenplatz in Leoben statt. Die Idee, eine betriebsinterne Kindertagesstätte zu eröffnen, entstand aus dem Gedanken, aus der Not eine Tugend zu machen : Kinder ohne Wohnsitz in Leoben haben keine Möglichkeit, eine öffentliche Kinderbetreuungsstätte zu besuchen. Um ihre arbeitenden Mamas zu unterstützen, hat daher die Steuerberatungskanzlei eine eigene Kindertagesstätte eingerichtet. Die Betreuung erfolgt durch eine betriebsinterne Tagesmutter. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Volkshilfe Steiermark verwirklicht. Vom Ing. zum Dipl.-Ing. (FH) in zwei Jahren berufsbegleitend studieren nach Maß Reifeprüfung und Studienberechtigung möglich. In diesem Fall können die fehlenden Module innerhalb von vier zusätzlichen Semestern nachgeholt werden. Im März 2014 startet ein neuer Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen an der Bulme Graz und an der HTBLA Wolfsberg. Foto: Studien- und Technologie Transfer Zentrum Weiz Nähere Informationen zum Studienablauf und Anmeldung: Studien- und Technologie Transfer Zentrum Weiz Tel.: 03172/ Werbung WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN 11/

16 Geld & Finanzen Weltspartag unter dem Motto Nachhaltigkeit Nicht nur rund um den Weltspartag setzt die Volksbank Graz-Bruck auf Nachhaltigkeit, doch bei dieser Gelegenheit zeigt sich, dass die Bemühungen Früchte tragen. Gemeinsam mit den begeisterten Kunden wurde ein Weltspartag der Nachhaltigkeit gefeiert. Gemeinsam mit Kunden und Mitarbeitern beging die Volksbank Graz-Bruck den Weltspartag am 31. Oktober 2013 ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Bei den Geschenken zum Weltspartag ist es der Bank ein großes Anliegen, regionale und nachhaltige Produkte wie Holzspielzeug oder Wein aus der Region zu verschenken und somit dem Anspruch eines nachhaltigen und genussvollen Lebens gerecht zu werden. Neben Fruchtsäften, Studentenfutter, Marmeladen und Honig aus der Steiermark wurden auch Wein und Nudeln verschenkt. Die jüngsten Sparer freuten sich über ökologischen Playmais, Plüsch-Gemüse, Spielwürfel und Springschnüre. Doch die Volksbank Graz-Bruck setzt nicht nur rund um den Weltspartag auf Nachhaltigkeit, die Anstrengungen des Unternehmens sind das ganze Jahr über für die Kunden sichtbar. Anlässlich des Weltspartages lud die Volksbank Graz-Bruck auch Top- Kunden und Prominenz aus Politik und Wirtschaft zu ihrem VIP-Empfang ein. Dabei wurden Köstlichkeiten aus dem Hause Corti kredenzt und die Vorstände Dir. Dr. Gerhard Reiner und Dir. Dr. Michael Klampfl freuten sich über den regen Besuch. Durch die große Kundenanzahl und das erwiesene Vertrauen konnte das Vorjahresergebnis an neu gewonnenen Spareinlagen deutlich übertroffen werden. Auch in Zeiten niedriger Zinsen ist Sparen Die Vorstände Dir. Dr. Gerhard Reiner und Dir. Dr. Michael Klampfl gemeinsam mit Rosemarie Lang von der Öffentlichkeitsarbeit der Volksbank Graz-Bruck. Foto: Volksbank Graz-Bruck wichtig, zum einen natürlich für den Sparer selbst, denn ein solider Geldpolster, gerade für unerwartete Investitionen, wird zunehmend wichtiger, auch in Hinblick auf die Kreditvergabe. Zum anderen ist das Sparvermögen des einen die Investition des anderen und so kann jeder Einzelne die nachhaltige Entwicklung der Steiermark fördern, da die Volksbank Graz-Bruck auch bei der Kreditvergabe vor allem regionale Unternehmen unterstützt.

17 Laut ÖVP-Klubobmann Christopher Drexler, LH-Stv. Hermann Schützenhöfer, LH Franz Voves und SPÖ-Klubobmann Walter Kröpfl kann sich das Ergebnis der Gemeindestrukturreform sehen lassen (v.l.n.r.). Foto: Fischer Großer Erfolg bei Gemeindestrukturreform 80 Prozent der von der Gemeindestrukturreform betroffenen Gemeinden haben bis Ende der Frist einen Beschluss zur Gemeindevereinigung gefasst, 72 Prozent dieser Beschlüsse waren einstimmig. Das ist ein Riesenerfolg und zeugt von unserer dreijährigen intensiven Diskussions- und Gesprächstätigkeit. Wir haben es uns wirklich nicht leicht gemacht, diese Reform hat viel berzeugungsarbeit gekostet, erklärten die steirischen Reformpartner Landeshauptmann Franz Voves und Landeshauptmann-Vize Hermann Schützenhöfer bei einer Pressekonferenz zum aktuellen Stand der Gemeindestrukturreform. Die steirische Gemeindelandkarte wird 2015 von den derzeit 542 Gemeinden nur mehr 288 aufweisen. 160 Gemeinden sind von der Gemeindestrukturreform überhaupt nicht betroffen. Landeshauptmann Franz Voves: Wir haben gemeinsam im Rahmen eines hochdemokratischen Prozesses dieses großartige Ergebnis erreicht. Ich bin stolz auf unsere steirischen Bürgermeister und Gemeinderäte, die großes Verantwortungsbewusstsein und große demokratische Reife gezeigt haben, denn für sie war es teilweise eine Entscheidung der Vernunft und der Verantwortung für eine bessere Zukunft der Gemeinde und keine Herzensentscheidung. Wir haben denn die Arbeiten für regionext waren eine Vorbereitung dazu insgesamt acht Jahre daran gearbeitet, die steirischen Gemeinden für die Zukunft fit zu machen. Für Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer kann sich das Ergebnis sehen lassen. Nun würden über 80 Prozent freiwillig zusammengeführt, bei der letzten Gemeindezusammenlegung seien es noch 85 Prozent gewesen, die per Gesetz fusioniert wurden. SPÖ-Klubobmann Walter Kröpfl unterstrich auch, dass es im Landtagsklub kein einfacher demokratischer Prozess war, bis man zu einer einstimmigen Meinung gekommen sei. Strukturell wirkt sich die Reform so aus, dass die durchschnittliche Einwohnerzahl je Gemeinde sich von auf erhöht, österreichweit sind es ohne Wien zu berücksichtigen Der Steiermark-Anteil an Gemeinden unter Einwohner wird von 32 auf 3,6 Prozent zurückgehen und die Zahl steirischer Gemeinden über Einwohner erhöht sich von fünf auf 15. Das Steiermärkische Jugendgesetz Seit 1. Oktober 2013 in Kraft. Auf die Schnelle... Auf die Schnelle... Aufenthalt an öffentlichen Orten (Straßen, Parks, usw.) Aufenthalt in Nachtlokalen, Bordellen, Wettbüros, usw. Spielapparate, die einer Genehmigung unterliegen (z.b. Flipper) Geldspielapparate, Glücksspiel und Sportwetten (außer Lotto, Toto, Tombola und Ähnliches) Jugendgefährdende Medien und Gegenstände (z.b. Pornos, Paintball,...) Gebrannter Alkohol und spirituosenhaltige Mischgetränke (z.b. Alkopops) Genuss von Suchtmittel und sonstigen Drogen Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr Von Uhr bis 5.00 Uhr verboten Unbegrenzt, sofern Kindeswohl nicht gefährdet Nähere Infos: Von Uhr bis 5.00 Uhr verboten Unbegrenzt Kinder mit Aufsichtsperson Jugendliche bis zum vollendeten 16. Lebensjahr Erlaubt ab 16. Lebensjahr, außer jugendgefährdende Unterhaltungsspiel apparate (erst ab 18) Jugendliche ab dem vollendeten 16. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr Erlaubt, außer jugendgefährdende Unterhaltungsspiel apparate (erst ab 18) Tabak und Alkohol (z.b. Wein, Bier,...) Autostoppen Erbringung des Altersnachweises WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN 11/

18 SEPA-Umstellung die Uhr tickt Ab sind nur noch SEPA-Zahlungen möglich! Fotos: Bilderbox.at Am 1. Februar 2014 wird der österreichische Zahlungsverkehr laut EU- Verordnung 260/2012 komplett auf SEPA (Single Euro Payments Area) umgestellt. SEPA ermöglicht es somit Unternehmen, europaweite Transaktionen in EURO innerhalb der teilnehmenden Länder über ein einziges Konto und unter Verwendung von einheitlichen Zahlungsinstrumenten durchzuführen und zu erhalten. Der Unterschied zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungen im SEPA-Raum ist damit nicht mehr existent und eröffnet so neue Möglichkeiten zur Expansion über die nationalen Grenzen und Effizienzsteigerungen im Zahlungsverkehr. Neben zahlreichen Vorteilen bringt dies auch Handlungsbedarf für Unternehmen mit sich: n Ersetzen Sie auf Ihren Geschäftsunterlagen (Briefpapier etc.) Ihre Bankverbindung durch IBAN und BIC. n Ab 1. Februar 2014 sind keine berweisungen unter Angabe der bisherigen Bankleitzahl und Kontonummer mehr möglich! n Haben Sie selbst nur Kontonummer und BLZ Ihrer Geschäftspartner, können Sie unser kostenloses Konvertierungsservice über Ihre Raiffeisenbank nutzen, um diese in IBAN und BIC umwandeln zu lassen. Die Selbstberechnung ist unzuverlässig und kann zu teuren Rückbuchungen führen. n Ersetzen Sie Restbestände alter Zahlscheine durch die neue SEPA-Zahlungsanweisung. n Wenn Sie Zahlungsanweisungen selbst bedrucken, müssen Sie Ihr Druckprogramm an das Layout der neuen Zahlungsanweisungen anpassen. n berprüfen Sie rechtzeitig, ob Ihre Finanzsoftware bereits SEPA-Formate unterstützt, z. B. für Auftragserteilung, elektronische Kontoauszüge und Retour- Datenträger. Umfassende Änderungen beim System für Lastschriften! Mit Einführung der SEPA-Lastschrift SEPA Direct Debit (SDD)-können Beträge in Euro jetzt auch grenzüberschreitend von Kundenkonten eingezogen werden. Bestehende Kundenvereinbarungen über Abbuchungsaufträge und Einzugsermächtigungsverfahren gehen rechtlich in das SDD Core-Verfahren über und behalten somit ihre Gültigkeit. Die beiden Varianten SEPA-Lastschrift (SDD Core) und SEPA-Firmenlastschrift (SDD B2B) unterscheiden sich grundsätzlich in der Rückrechnungsfrist und in der Zielgruppe. SDD B2B ist ausschließlich für Einzüge zwischen Nichtverbrauchern zulässig und final. Creditor ID (CID) anfordern Jeder Kunde, der einzieht, benötigt eine CID. Diese kann über die Hausbank angefordert werden. Die zentrale Vergabe und Verwaltung der Creditor ID obliegt der Österreichischen Nationalbank (OeNB). Falls Sie über keine CID verfügen, erledigen wir das gerne für Sie! Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundenbetreuer in Ihrer steirischen Raiffeisenbank. Kundenvereinbarung Mandat Das Mandat ist die Vereinbarung zwischen Zahlungsempfänger und Zahlungspflichtigem, vorläufig in Papierform. Für jeden Einzug muss der Zahlungsempfänger ein Mandat vom Zahlungspflichtigen einholen und dafür eine eindeutige Mandatsreferenz (z.b. Kundennummer, Polizzennummer, Rechnungsnummer) vergeben. Banken sind in diesen Prozess nicht involviert. Dieses Mandat ist als Berechtigungsnachweis aufzubewahren! Außerdem sind B2B-Mandate vom Zahlungspflichtigen bei dessen Bank vorzulegen. i Information Weitere Informationen und eine umfassende SEPA-Checkliste zum Gratis-Download stellen wir Ihnen gerne auf der Homepage der Raiffeisen- Bankengruppe Steiermark unter zur Verfügung. 18 WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN 11/2013

19 Sie machen schon einen tollen Job. HEROLD macht Ihre Website. Die We-do-it-for-you -you Website mit persönlicher Betreuung euung individuell, immer aktuell, optimiert für Suchmaschinen. Infos unter HEROLD.at

20 Geld & Finanzen Mit dem,leaseplan Fleet Award sollen vor allem die innovativen und aktiven Unternehmen ausgezeichnet werden, die im Fuhrparkmanagement vorbildlich handeln, sind sich Motivforscherin Dr. Sophie Karmasin und Nigel Storny, Geschäftsführer von LeasePlan Österreich, einig. Foto: LeasePlan Erster Fleet Award für Firmenfuhrparks vergeben Ganzheitliches Fuhrparkmanagement schont die Umwelt, motiviert Mitarbeiter und spart Geld. LeasePlan Österreich managt Fahrzeuge, hat 30 Jahre Erfahrung im Flottenmanagement und zeichnete heuer zum ersten Mal Kunden aus, die diese Werte auch aktiv umsetzen. 20 Nachhaltigkeit, Mitarbeitermotivation und Kostenorientierung ist für Unternehmen, die ihren Fuhrpark nicht bloß als Fortbewegungsmittel sehen, ein Anliegen. Zum 30-jährigen Jubiläum von LeasePlan Österreich haben wir mit dem Fleet Award erstmals die Möglichkeit geschaffen, die Besten von den Besten dieser verantwortungsvoll denkenden Unternehmen vor den Vorhang zu holen, erklärt Nigel Storny, Geschäftsführer von LeasePlan Österreich. Besonders freut es uns, dass wir in allen Kategorien,People,,Planet und,profit 49 Bewerbungen erhalten haben. Eine Bestätigung, dass wir mit unserer Idee und unserem ganzheitlichen Denkansatz in Sachen Fuhrparkmanagement richtig liegen. LeasePlan Österreich ist eine 100-Prozent- Tochter der LeasePlan Corporation N.V. und agiert als mit Abstand größter, markenunabhängiger Fuhrparkmanager am heimischen Markt. Die Siegerehrung wurde von Nigel Storny gemeinsam mit Vertretern des Lebensministeriums, klima:aktiv mobil sowie Austrian-Mobile-Power-(AMP) Geschäftsführer Heimo Aichmaier im Rahmen des Festaktes ausgerichtet. Als Keynote Speaker und Laudatorin gab Motivforscherin Sophie Karmasin bei der WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN 11/2013 Preisverleihung in der Orangerie Schönbrunn einen interessanten und fundierten Einblick in den Prestigewert des Autos der Zukunft. Gewinner in den drei Kategorien In der Kategorie People stand die Mitarbeiterorientierung des Unternehmens im Brennpunkt: Wie intensiv wird der Firmenfuhrpark auch als Motivation eingesetzt? Werden Mitarbeiter in Entscheidungen mit eingebunden? Hinterfragt wurden in dieser Kategorie die finanziellen Rahmenbedingungen für Mitarbeiter, die Freiheiten in der Wahl von Modell, Marke und Zusatzausstattung, ob Privatnutzung möglich ist, sowie die Höhe des Komforts für die Fahrzeugnutzer. In der Fuhrparkgröße 16 bis 50 Fahrzeuge gewann Randstad Austria GmbH, in der Fuhrparkgröße ab 51 Fahrzeuge Roche Diagnostics GesmbH. Der Anerkennungspreis bei nur einer Einreichung in der Fuhrparkgröße von zehn bis 15 Fahrzeugen ging an das Unternehmen SER Solutions Österreich GmbH. Bei Planet stellte sich passend zum GreenPlan von LeasePlan natürlich die Frage um die Umweltorientierung des Fuhrparks. Zur Bewertung dieses Kriteriums konnte auch das Lebensministerium gewonnen werden. Hier ging es natürlich um die wesentliche Herausforderung: Welche ökologischen und ökonomischen Maßnahmen werden gesetzt und wie wirken sich diese aus? Abgefragt wurden dabei unter anderem Themen wie alternativ betriebene Fahrzeuge, CO2- Grenzen im Fuhrpark und ob es eine Bonifikation für Mitarbeiter gibt, die diese Grenze unterschreiten, oder um alternative Transportmittel. Wesentlicher Punkt war auch, ob das Unternehmen über diese Themen hinaus Maßnahmen setzt, die zu einem umweltverträglicheren Fuhrpark beitragen. Die Sieger sind: Fuhrparkgröße 16 bis 50 Fahrzeuge: ISS Ground Services GmbH und Fuhrparkgröße ab 51 Fahrzeuge: Schenker & Co AG. Und in der Kategorie Profit wurde schließlich hinterfragt, welche Maßnahmen gesetzt werden, um den Fuhrpark kostenoptimal zu steuern: Wie hoch ist der Einfluss der Kosten auf die Fahrzeugauswahl? Anreizsysteme für Mitarbeiter zur Plankostenunterschreitung wurden ebenso hinterfragt wie die Steuerung der optimalen Laufzeit. Als Sieger gingen in der Fuhrparkgröße 16 bis 50 Fahrzeuge die Caritas der Diözese Graz-Seckau und in der Fuhrparkgröße ab 51 Fahrzeuge 3M ÖSTERREICH GMBH hervor.

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