Was Sie vom Provider (auch) verlangen sollten

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1 Rechtliche Vorgaben beim Outsourcing von Bank-IT: Was Sie vom Provider (auch) verlangen sollten David Rosenthal

2 Die «üblichen» Vorgaben - Übergang von Arbeitsverhältnissen bei Betriebsübergang - Vorschriften über Personalverleih - Datenschutz (Kunden, Arbeitnehmer) - Aufbewahrungspflichten - Corporate Governance - 2

3 Zusätzliche Vorgaben für Banken - Ein Outsourcing muss auch - Bankkundengeheimnis und Datenschutz gewährleisten - Erfordernisse einer «angemessenen Organisation» erfüllen - EBK-RS 99/2 mit neun Grundsätzen für «wesentliche» Outsourcing-Vorhaben 3

4 Die Folgen? - Ein zusätzliches Korsett für Provider - z.b. kein Export von Bankkundendaten ohne Zustimmung, auch nicht innerhalb des Konzerns des Providers - z.b. kein Beizug Dritter ohne Zustimmung - Zusätzlicher Planungs- und Handlungsbedarf - Zusätzlicher Kostenfaktor 4

5 Agenda - Relevanzcheck - Anwendbarkeit Bankkundengeheimnis - Anwendbarkeit des EBK-RS 99/2 - Wichtigste Folgen für den Provider - Praktische Hinweise 5

6 Der Relevanz-Check Teil 1 - Wird der Outsourcing-Provider Zugang zu Bankkundendaten haben? - Falls ja: Datentransfer ins Ausland? - Liegt eine «wesentliche» Auslagerung im Sinne des EBK-RS 99/2 vor? - Falls ja: Auslagerung ins Ausland? 6

7 Zugang zu Bankkundendaten 1 - Daten, die - einen Bankkunden betreffen und - für Dritte einen Rückschluss auf die Identität des Kunden zulassen - Erforderlicher Anonymisierungsgrad? - Auch Einzelfälle berücksichtigen 7

8 Zugang zu Bankkundendaten 2 - Zugang durch - Übermittlung an Dritte - z.b. Testdaten, Problemfälle - Zugriffsmöglichkeiten für Dritte - z.b. Implementationsarbeiten - z.b. Systemwartung, Fernzugriff - z.b. Support & Schulung vor Ort 8

9 Folge 1: Kundenorientierung - Kunde ist informiert und einverstanden - Angabe des auszulagernden Bereichs - Bei Datenexport: Besonderes Schreiben - Ausnahme (umstritten): - Datenempfänger ist in der Schweiz, - Datenbearbeitung nur soweit nötig, und - Gewisse Notwendigkeit für Outsourcing 9

10 Folge 2: Schutzmassnahmen - Einhaltung von Bankgeheimnis und Datenschutz als Vertragspflicht des Providers (und aller Mitarbeiter Dritter) - Sicherstellung durch technische und organisatorische Massnahmen - Security-Plan, Reglemente, wichtige Prozesse, Schulung, etc. vereinbaren 10

11 Folge 3: Rollen klarstellen - Bank bleibt Datenherrin - Weisungsrecht betr. Datenbearbeitung - Kündigungsrecht bei Nichteinhalten - Einzige Schnittstelle zum Kunden - Provider ist ihr Beauftragter - Datenbearbeitung nur für Bankzwecke und nur gemäss Weisung, Vertrag, DSG 11

12 Alternativen? - Kunde entbindet Bank - vom Bankkundengeheimnis gegenüber Outsourcing-Provider im In- Ausland - von der Pflicht, einen gleichwertigen Datenschutz im Ausland zu garantieren - Anonymisierung der Bankkundendaten vor ihrer Weitergabe an den Provider - Variante: Anonymisierung vor Export 12

13 Praktische Hinweise 1 - Datenklassifizierung frühzeitig klären - Regelung nutzt auch dem Provider - Schadloshaltung bei DSG-Ansprüchen von Kunden gegenüber dem Provider - Reduktion des Strafbarkeitsrisikos in der Schweiz (und im Ausland) - Konventionalstrafen sorgen für Sorgfalt 13

14 Praktische Hinweise 2 - Datenweitergabe klären - An beigezogene Dritte und im Konzern - An ausländische Behörden - Bank sollte bei der Mitarbeiterschulung des Providers aktiv mitwirken - Wichtige Gesetze in Vertrag aufnehmen 14

15 Der Relevanz-Check Teil 2 - Wird der Outsourcing-Provider Zugang zu Bankkundendaten haben? - Falls ja: Datentransfer ins Ausland? - Liegt eine «wesentliche» Auslagerung im Sinne des EBK-RS 99/2 vor? - Falls ja: Auslagerung ins Ausland? 15

16 Wesentliche Auslagerung 1 - Dienstleistung von einem Dritten, - Dienstleister arbeitet selbständig, - Auslagerung eines in sich geschlossenen, selbständig betreibbaren Geschäftsbereichs, - Bereich ist von strategischer Bedeutung oder zählt zu den Kernkompetenzen der Bank, - Auslagerung ist auf Dauer angelegt, und - Auslagerung erfolgt freiwillig 16

17 Wesentliche Auslagerung 2 - Wesentlichkeit von EBK bejaht, z.b. bei - Datenaufbewahrung - Betrieb und Unterhalt von Datenbanken - Betrieb von IT-Systemen - Wesentlichkeit von EBK verneint, z.b. bei - Auftrag zur Software-Entwicklung - Erwerb von Software-Lizenzen - Support von Hard- und Software 17

18 Geltungsbereich des EBK-RS 99/2 - CH-Banken und -Effektenhändler - Auch erfasst: Alle konsolidierungspflichtigen Gruppengesellschaften (ausser Immobiliengesellschaften) - Gilt auch für Auslagerungen im Ausland, sofern vor Ort keine Outsourcing-Regelung besteht - CH-Zweigniederlassungen von Banken und Effektenhändlern aus dem Ausland - z.t. Ausnahmen innerhalb von Konzernen 18

19 Folge 1: Provider an kurzer Leine - Schriftlicher Vertrag mit - Klarer Leistungsumschreibung - Verbot des freien Beizugs Dritter - Aufteilung der Verantwortlichkeiten - Einsichts-, Weisungs- und Kontrollrecht - Oberleitung und Kontrolle durch Bank - Bank bleibt für alles verantwortlich 19

20 Folge 2: Security & Continuity - Anforderungen an Sicherheit festhalten - Unabhängigkeit vom Provider sichern - Business Continuity Plan erarbeiten - Vertragsausstieg vorsehen und regeln - Konkurs des Providers? - Dokumentenaufbewahrung regeln 20

21 Folge 3: Regelmässige Audits - Provider muss EBK Auskunft erteilen - Recht zur jederzeitigen, ungehinderten Prüfung des ausgelagerten Bereichs - Für interne externe Revision und EBK - Gilt auch bei Auslagerung ins Ausland - Nachweis der Prüfmöglichkeit nötig 21

22 Praktische Hinweise 1 - Revisionsstelle frühzeitig einbinden - Einhaltung der Grundsätze des EBK-RS 99/2 im Vertrag dokumentieren - Vertrag flexibel gestalten - Bedürfnisse können rasch ändern - Anpassung des Rechts oder der Praxis der Aufsichtsbehörden vorsehen 22

23 Praktische Hinweise 2 - «Sonderfall Schweiz» in internationalen Projekten lokal lösen lassen - Einfache und überblickbare Verträge erleichtern deren korrekte Umsetzung - In Zweifelsfällen Konsultation der Bank - Vertrag als IT-Governance-Instrument 23

24 Fazit - IT-Outsourcing bei Schweizer Banken stellt hohe Anforderungen an Provider - Für ausländische Provider ungewohnt - Frühzeitige Berücksichtigung wichtig - Kann Wirtschaftlichkeit beeinflussen - Vorgaben werden Bank-interne IT auf 24

25 Q&A David Rosenthal Rechtsanwälte Weinbergstr , CH-8006 Zürich Tel Fax

26 Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit. 26

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