Wie Shopper einkaufen

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1 e 4,50 Fr. 9,00 Online-Werbung I E-Commerce I Technik Anzeige AUSGABE 11/ MAI 2011 ALLE 14 TAGE TOPAKTUELL Neues Image für Flohmarkt Wie sich ebay vom Ruch der Resterampe befreien will S. 22 Die Relevanz entscheidet Wie Newsletter auch in Zukunft gut ankommen S. 15 Investor und aktiver Partner Christian Winter, Tengelmann-Gruppe S. 6 Neuer Markt, hohe Preise Marktübersicht Bewegtbildwerbung S. 16 SOZIALE NETZWERKE Xing schaltet Open Social ab Im Zuge des bereits angekündigten Relaunches will das Business-Netzwerk Xing Anfang Juni aus der von Google angeführten Open-Social-Plattform aussteigen. Damit stehen Anwendungen externer Dienste wie Twitter Buzz oder auch Feeds von Medienseiten auf den Xing-Seiten der Kunden nicht mehr zur Verfügung. fk UBERCLOUD.DE Kreatives Spitzentreffen Die ersten Speaker für die Ubercloud, das kreative Beiboot der Dmexco, stehen fest: Mit von der Partie sind unter anderem Benjamin Palmer, Mitgründer der US-amerikanischen Barbarian Group (Kunden: GE, Samsung, M&M s, Dove) oder auch Jakob Daschek, Creative Director von Syrup (Puma Football, Calvin Klein). Am 20. September 2011 treffen sich die innovativen Köpfe in Köln und diskutieren über die neuen Dimensionen von Brand Building und Entertainment. häb BVDW Lob vom Innenminister Als Bestätigung seiner Arbeit hat der Bundesverband Digitale Wirtschaft e.v. (BVDW) einen Kommentar von Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) gewertet. Friedrich hatte in der FTD das Selbstregulierungskonzept des BVDW zu Fragen des Daten- und Verbraucherschutzes gelobt: Das Internet braucht nicht immer gleich Gesetze. fk DO NOT TRACK Benjamin Palmer, Barbarian Group Google und Yahoo mauern Das US-Handelsministerium plant, die in neuen Browsern bereits realisierte Do not Track -Funktion (DNT) zum verbindlichen Internet-Standard zu machen. DNT sperrt die Erfassung von Nutzerdaten für Targeting- und Web-Analyse- Zwecke. Google lehnt DNT ab, die Technik sei noch nicht ausgereift. Auch Yahoo äußerte große Bedenken. fk Kunden kaufen ein, Händler verkaufen Letztere, so gut sie eben können. Doch das, was bisher gut genug war, könnte in Zukunft nicht mehr ausreichen. Denn die Konsumenten ändern ihr Kaufverhalten, kombinieren Webshop und stationäre Läden, wie es ihnen zupasskommt: Der Handel sollte über eine bessere Verknüpfung der Kanäle nachdenken, meint Franziska von Lewinski, Geschäftsführerin der Web-Agentur Interone. Reine Online-Handelsmodelle werden nicht zu den Gewinnern zählen. Gewinnen werden die Hybrid-Modelle, die online und offline geschickt verbinden. Das jedenfalls ergab die Studie The Retail Revolution, für die die Münchner Interone jeweils 500 Käufer Offline-, Online- und Hybrid-Käufer aus fünf verschiedenen Branchen befragt hat. Cliplister-Gründer Olaf Birkner startet ab Juni Instore Audience. Das neue Unternehmen bietet eine Medienmanagement-Lösung an, mit der Webshops Werbung einblenden können. Markenwerbung im Shop wird immer im passenden Kontext eingeblendet, das ist das Spannende daran, sagt Birkner. Wenn jemand etwa nach Laufschuhen suche, könne ihm eine Anzeige einer Sportschuhmarke gezeigt werden. Das kann für Shop-Betreiber eine zusätzliche Einnahmequelle sein. Instore Audience wird laut Birkner Wie Shopper einkaufen Die Studie The Retail Revolution analysiert das Kaufverhalten der Kunden online wie offline Werbung im Shop Olaf Birkner startet Instore Audience So geht Shopping: Interone hat das Kaufverhalten untersucht Der Untersuchung mit dem Untertitel How digital technologies change the way we shop zufolge spielt unter anderem das Vertrauen der Verbraucher in einen bestimmten Händler eine große Rolle bei der Kaufentscheidung: Loyalität gibt es selbst Werbebudgets akquirieren und gleichzeitig die Lösung den Händlern für die Eigenvermarktung zur Verfügung stellen in der Einführungsphase zunächst gratis. Die ausgelieferten Display Ads in den IAB-Standardgrößen erscheinen auf den Navigationsseiten des Shops, etwa den Suchergebnis- oder den Kategorieseiten. Sie verlinken auf eine Zielseite innerhalb des Shops, damit die Besucher nicht vom Kaufprozess weggelenkt werden. Erste Kunden sind Plus.de und Smatch.com. is im On- wie im Offline-Handel. Doch gerade im Internet ist das Thema Vertrauen nicht zu vernachlässigen, so von Lewinski. Auffällig: Für die untersuchten Branchen Lebensmittel, Baumarktartikel, elektronische Geräte, Kleidung und Telekom- BVDW: Mobile boomt Foto: Fotolia / Nmedia munikation gelten unterschiedliche Regeln: Die Lebensmittel- und Modebranchen sind stark vom Impulskauf geprägt, sagt von Lewinski. Baumarktartikel werden noch um einiges häufiger offline als online gekauft. Und die Komplexität der Produkte in der Telekommunikation frustriert die Kunden. Die große Chance bestehe daher darin, dem Kunden an der richtigen Stelle die richtige Information zur Verfügung zu stellen: Mit transparenten, einfachen Produkten und entsprechender Beratung kann das Vertrauen der Kunden zurückgewonnen werden. Allgemein haben die Studienautoren konkrete Handlungsempfehlungen für die fünf Branchen erarbeitet. Diese Anweisungen sowie weitere Ergebnisse der Studie lesen Sie auf den Seiten 8 und 9. host Rund 5,9 Milliarden Euro sollen in Deutschland im Jahr 2015 mit Mobile Commerce umgesetzt werden. Das wären gut 14 Prozent des gesamten E-Commerce-Umsatzes, der dann bei rund 41 Milliarden Euro läge. Das prognostiziert der BVDW in einer Studie, die im Sommer vorliegen wird. Erste Ergebnisse wurden vorab auf dem Payment Kongress in Frankfurt vorgestellt. Social Commerce soll 2015 knapp 1,2 Milliarden Euro umsetzen 730 Millionen werden es cf Neue Mediengesellschaft Ulm mbh, PF , München Postvertriebsstück, DPAG, Entgelt bezahlt

2 2 Internet World BUSINESS AKTUELL 30. Mai /11 Telekom räumt Kapazitätsprobleme ein und stellt die Frage nach dem Geld Wer im Web ein Youtube- Video ansehen will, braucht immer öfter Geduld: Die Wiedergabe stockt, weil die Daten nicht schnell genug durchs Netz kommen. Besonders häufig passiert das Surfern, die ihren DSL-Anschluss bei der Deutschen Telekom haben, dem Marktführer in Sachen Breitband- Internet. Führt die Telekom eine Kampagne gegen Youtube? Telekom-Sprecher Mark Nierwetberg bestreitet dies vehement. Tatsächlich gebe es Bandbreitenprobleme, die Telekom werde aber ihre entsprechenden Kapazitäten in den nächsten Wochen verdreifachen. Das verspricht zumindest für eine gewisse Zeit Abhilfe. Allerdings zitierte Focus online den Sprecher unlängst mit den Worten: Wir werden uns darüber unterhalten müssen, dass verkehrsintensive Anbieter wie Youtube dafür bezahlen, dass ihre großen Datenströme von uns gemanagt werden. Im Gespräch mit der Redaktion fühlt sich Nierwetberg von Focus missverstanden. Allerdings stoße das bisherige Peering- System an seine Grenzen. Beim Peering schließen Internet-Carrier Verträge miteinander ab, in denen sie sich verpflichten, Zu viel Youtube Streaming geht anders: Immer häufiger müssen sich Telekom-Kunden auf Youtube die Warteschleife ansehen statt Bewegtbildinhalte zu verfolgen die Daten des jeweils anderen weiterzuleiten. Sind Sie einmal im Peering drin, ist es eigentlich egal, wie viele Daten Sie durchs Netz leiten, sagt Nierwetberg. Und zwischen Datenschleudern wie Youtube- Eigner Google und der Telekom besteht offensichtlich ein großes Ungleichgewicht: Youtube erzeugt enorm viel Traffic, den die Telekom durchleiten muss. Dieses Problem kennen auch andere Internet-Provider. So berichtet etwa 1&1- Sprecher Andreas Maurer, der Google-Traffic habe sich im vergangenen Jahr verdoppelt. Nach Ansicht von Michael Rotert, Vorsitzender des Branchenverbands Eco, hat sich die Telekom mit ihrer Preispolitik gegenüber den Endverbrauchern selbst in diese missliche Lage gebracht: Die Carrier haben zu billige Internet-Flatrates. Mit dem Geld, das sie für DSL-Anschlüsse mit enormen Bandbreiten einnehmen, könnten sie nicht die Infrastruktur finanzieren, die notwendig sei, um all diese Anschlüsse auch mit breitbandigem Content zu versorgen. Rotert sieht nach wie vor die Gefahr eines Zweiklassen- Internets : Wer die Carrier extra bezahlt, dessen Daten werden mit höherer Priorität übertragen. Ein Geschäftsmodell, über das Telekom-Sprecher Nierwetberg zumindest diskutieren dürfen möchte. Doch Rotert, früher ebenfalls an der Spitze eines Internet-Carriers, hat bereits einen festen Standpunkt. Der Eco ist strikt gegen eine Bevorzugung von Daten, für die ihre Absender extra gezahlt haben. Rotert sagt dazu: Da ist dann die Bundesnetzagentur als Regulierungsbehörde gefordert. fk Kommentieren via Facebook Ab sofort gibt es auf die neue Kommentarfunktion Facebook Comments. Sie finden die Kommentarfunktion direkt unter jedem Artikel. Wer bereits bei Facebook eingeloggt ist, kann sofort loslegen, alle anderen müssen sich zuerst anmelden mit ihren Facebook- Daten oder alternativ mit Accounts von Yahoo, AOL oder Hotmail. Wer eine Stellungnahme verfasst hat, wird auf einen Blick sichtbar, denn das Profilfoto des Autors wird neben dem Beitrag angezeigt. Natürlich ist auch eine direkte Antwort auf bereits veröffentlichte Kommentare möglich. Beim Posten eines Kommentars kann der Nutzer wählen, ob dieser zusätzlich zur Veröffentlichung auf world.de auf der eigenen Facebook-Pinnwand angezeigt werden soll. Auf diese Weise kann ein Leser auch sein persönliches Netzwerk an seiner Meinung teilhaben lassen. tga Jetzt mit Facebook-Anbindung: Leser diskutieren über unsere Online-Inhalte INTERNET WORLD Business 11/2011 Meinungen in diesem Heft TRENDS & STRATEGIEN Intelligente Datennutzung Nutzer produzieren immer mehr Daten, die Werbewirtschaft profitiert davon 4 Simfy auf Wachstumskurs Der Musikdienst erhält zehn Millionen Euro für die internationale Expansion 5 Investor und aktiver Partner Interview: Seit 2009 beteiligt sich Tengelmann an Geschäftsideen für den Online-Handel 6 Die nächste Digitalisierungswelle Studie The Retail Revolution von Interone: Der stationäre Handel steht vor der größten Herausforderung seit Einführung des Web 8 Medien intensiver mixen Parallelnutzung, Multiscreen-Anwendungen im Bewegtbildmarkt gibt es noch viele Chancen 10 MARKETING & WERBUNG Weiter mit Volldampf Video Ads pushen Produktneueinführungen und locken neue Zielgruppen an 12 Kreative Konzepte müssen her Yahoo belegt hohe Abverkaufswirkung von Web-Werbung 13 Schwierige Kombination Nur 30 Prozent aller Marketingentscheider vereinen bislang und Facebook 14 Die Relevanz entscheidet Die Preferred Inbox wird das Mail-Marketing durcheinanderwirbeln falls sie Fuß fasst 15 SPECIAL: BEWEGTBILD Der Vermarktermarkt für Online Video Advertising tickt völlig anders 16 E-COMMERCE E-Shop-Investitionen Cloud Computing wird künftig wichtig, eine schnellere Logistik nicht, zeigt eine Studie 20 Phönix aus der Asche Wie sich One Way Furniture nach dem Panda-Update wieder aufrappelt 21 Ein Meilenstein für ebay Das ehemalige Auktionshaus ebay betont, dass es heute viel mehr Neuware als Trödel verkauft 22 Serie: Multichannel-Commerce (Teil 3) Das wahre Potenzial von Multichannel reizen Händler nur aus, wenn sie mit einer Marke am Markt auftreten und Vertriebskanäle verzahnen 24 Recht: Der Wille entscheidet Wann kommt im Webshop ein Kaufvertrag zustande? Und wann auf ebay? 26 TOOLS & TECHNIK Mobile Payment ist gefragt Mehr als die Hälfte der Deutschen haben Interesse am Bezahlen mit dem Handy 28 Bündel neuer Adobe-Tools Neu auf dem Omniture Summit: Social Analytics 29 Bilderdieben im Internet auf der Spur Web-Händler haben erhebliche Umsatzeinbußen durch geklaute Bilder; Dienstleister helfen 30 Kunden an die Hand nehmen Warum Kundenbewertungen wichtig sind 31 Umzug auf Sharepoint 2010 Fallstudie: Das Potenzial der Microsoft-Lösung 32 KARRIERE Wechseln oder bleiben? Online-Tests helfen bei der Traumjob-Suche 36 SZENE Wie ich lernte, Daten zu lieben Die Konferenz Next11 in Berlin 41 MEINUNG Ehrliche Meinung gefragt! Gastkommentar: Verbraucher schätzen eine authentische Empfehlung, keine Lobhudelei 42 RUBRIKEN Topkampagne: Audi-A1-Kampagne überzeugt 18 Etats Marketing & Werbung 18 Rechtstipp: Ort der Gewährleistungspflicht 26 Techniktipp: 5 Streaming-Fallen für Videos 28 Etats Tools & Technik 29 Dienstleisterverzeichnis 33 Impressum 37 Menschen & Karriere 37 Termine 38 Stellenmarkt 39 Gehört / Feedback 42 Marcus Englert, General Partner bei Atlantic Capital Partners, behauptet, es gebe noch viele Chancen im Bewegtbildmarkt 10 Heiko Genzlinger, Commercial Director von Yahoo, bezeichnet Targeting als einen unschätzbaren USP von Online 13 Markus Moser, Content-Management-Leiter TTS, benötigt eine Multiportalstruktur die Länder-Websites ermöglicht 32 Matthias Pantke, Chef des Werbemarktplatzes Adscale, hält die Nettoreichweiten im Video Advertising für zu gering 16 Andreas Schwend, Geschäftsführer von DMC, findet, PIM-Systeme liefern konsistente Informationen auf allen Kanälen 24 Philipp Winklhofer, Abteilungsleiter Shopmanagement & Produktion Baur.de, hält Produktbewertungen für notwendig 31 Christian Winter, Leiter Tengelmann E-Commerce, will mit Beteiligungen das eigene Geschäft stärken und Neuland erobern 6 Stephan Zoll, Deutschland-Geschäftsführer ebay, sieht im Online-Auktionshaus längst viel mehr als einen Trödelhändler 22

3 AKTUELL 3 Anfang vom Ende? Viele Analysten halten den Linkedin-Börsengang für den Beginn einer neuen Blase Lukasz Gadowski, Gründer und Partner von Team Europe Ventures Wir sind in einem positiven Wirtschaftszyklus, aber weit entfernt von einer Blase. Der Technologiesektor schafft eben fundamentalen Wert das macht den einen oder anderen Finanzjongleur aus dem Immobiliensektor sicher neidisch, aber noch lange keine Blase. Alexander Braun, Vorstand des Research- Hauses Montega AG Die Sensation war perfekt, als das amerikanische Karrierenetzwerk Linkedin am 19. Mai 2011 an der Börse startete: In den ersten Handelsstunden stieg der Ausgabepreis raketengleich von 45 US-Dollar auf 91 Dollar. Eine Spanne von mehr als 100 Prozent. Schon zuvor hatte das Unternehmen den Ausgabepreis um 30 Prozent angehoben und damit die Bookbuilding-Spanne voll ausgereizt. Das Unternehmen mit einem Umsatz von 243 Millionen US-Dollar 2010 war auf einen Schlag fast neun Milliarden US-Dollar wert. Jeder Kater beginnt mit einer Party Linkedin mit bestem Börsenstart seit Google, lobte Focus Money. Linkedin-Aktien gehen bei Börsengang durch die Decke, freute sich Bild. Anleger stürzen sich auf Linkedin-Aktien, hieß es bei Welt online. Aber auch: Linkedin-Aktie: die neue Dotcom-Blase (Meedia.de). Tatsächlich mischte sich recht schnell Skepsis unter die Jubelmeldungen. Viele Kommentatoren fühlten sich an die späten 1990er-Jahre erinnert, als jedes Unternehmen das.com im Namen trug, zum Garant für einen erfolgreichen Börsenstart wurde. Die fantastischen Kurszuwächse von Yahoo, Amazon und ebay hatten Anleger gierig gemacht, nun kannten sie kein Halten mehr. Astronomische Überbewertungen waren die Folge und der große Knall Anfang des Jahrtausends, als die milliardenschwere Blase platzte. In der Folge stürzte die Branche für mindestens fünf Jahre in eine tiefe Depression. Die schmerzliche Erfahrung machte die Akteure zwar zunächst vorsichtiger doch nun scheint die Gier wieder zu siegen. Foto: Fotolia / Antipathique Mit Facebook, Groupon und Twitter stehen schon die nächsten hoch bewerteten Aspiranten bereit. Das Gefährliche daran: Wie bei der ersten Dotcom-Blase wird es eine kleine Zahl von Firmen geben, die es schaffen, erklärt Richard Holway von der Beratungsfirma Tech Market View, und das lässt das Verlangen wachsen. Aber für jeden Erfolg wird es 99 oder 999 Fehlschläge geben. Wie etwa Myspace. Vor rund sechs Jahren kaufte Medienmogul Rupert Murdoch das Netzwerk für 580 Millionen Dollar. Jetzt steht Myspace wieder zum Verkauf. Murdoch rechnet angeblich mit 100 Millionen Dollar. dg Neun Milliarden US-Dollar Börsenwert für ein Unternehmen, das rund 100 Millionen Nutzer hat und im vergangenen Jahr bei einem Umsatz von 243 Millionen rund 15 Millionen Dollar Ertrag erwirtschaftete, ist völlig übertrieben. Der Aktienpreis von Linkedin wurde ja schon im Vorfeld des Börsengangs erhöht. Aber das zeigt, dass zurzeit die Nachfrage nach Internet-Unternehmen unglaublich hoch ist. Das ist eine Blase. Es ist fraglich, ob die Bewertung gerechtfertigt ist. Es gibt zwar neben Renren und Xing keine weiteren börsennotierten Netzwerke, aber Beispiele wie Myspace und StudiVZ haben gezeigt, wie schnell sich Nutzer zurückziehen können und die Bewertung sinkt. Stephan Uhrenbacher, Qype-Gründer, Business- Angel und Investor Die Bewertungen der Internet- Börsenkandidaten in den USA sind dramatisch überzogen. Die Zahlen, die hier genannt werden, fühlen sich sehr nach 1999 an. Der Unterschied: Damals war keine Substanz im Markt, heute haben Unternehmen wie Google oder Amazon längst bewiesen, dass auch mit Internet-Geschäften Milliardenkonzerne heranwachsen können. Auch Linkedin oder Groupon machen hohe Umsätze, aber die Bewertungen der Unternehmen steigen rasant. Vor einigen Monaten sollte Groupon sechs, danach schon 15 und heute 25 Milliarden Dollar wert sein. In all diesen Bewertungen ist eingepreist, dass diese Unternehmen weiterhin schnell wachsen. Aber im Internet reifen andauernd neue Geschäftsideen heran, die bestehende infrage stellen oder den Wettbewerbsdruck erhöhen. Ob Groupon oder Linkedin so weiterwachsen, ist also fraglich. Nicolas Plögert, Gründer der Aktien- Community Sharewise.com 140 Prozent Plus am ersten Börsentag, das ist schon ein Hammer. Linkedin hat damit eine Börsenbewertung von rund neun Milliarden US-Dollar erreicht, und das, obwohl das Unternehmen weniger Gewinn macht als Xing. Die Hamburger sind umgerechnet gerade mal knapp 420 Millionen Dollar wert. Und Linkedin fängt jetzt erst an, seine 100 Millionen Nutzer zu monetarisieren, da war Xing deutlich früher dran. Im Gegensatz zu Xing mit ihrer gescheiterten Open- Social-Strategie hat es Linkedin ähnlich wie Facebook mit offenen APIs geschafft, externe Entwickler anzuziehen, Linkedin ist dadurch,facebookiger. Der Börsengang von Linkedin erinnert schon ein bisschen an Neue-Markt-Zeiten, aber mei, auch bei Google hat jeder gesagt, die sind ihren Börsenpreis nicht wert. Allerdings: Google verdiente beim Börsengang mehr Geld als Linkedin.

4 4 Internet World BUSINESS TRENDS & STRATEGIEN 30. Mai /11 MYCUBE.COM Mehr Privatsphäre für Nutzer Nach einer weiteren Finanzierungsrunde durch die Black Ocean Group und andere Investoren hat die Social Exchange Mycube.com nun insgesamt mehr als acht Millionen US-Dollar Funding erhalten. Mycube mit Sitz in Singapur bezeichnet sich als Next Generation Network. Nutzer sollen die volle Kontrolle über ihre digitalen Daten behalten können. Gründer ist der schwedische Unternehmer Johan Stael von Holstein. Wir bei Mycube glauben, dass wir unser digitales Leben selbst kontrollieren und monetarisieren sollen, und wir starten einen Service, der genau das ermöglicht, sagt Stael von Holstein. Anders als Facebook will Mycube die Daten der Nutzer nicht auswerten, berichtet das Online-Magazin Fast Company. Die Mitglieder des sozialen Netzwerks sollen den Wert ihrer Daten erkennen und eine Möglichkeit erhalten, dafür Kleinstbeträge zu verlangen. Ein Teil davon geht an Mycube. Der Dienst befindet sich im Private Beta. is Mycube: Nutzer des sozialen Netzwerks sollen Kontrolle über ihre Daten haben UNITED DIGITAL GROUP Neues Agenturnetzwerk Neun Internet-Agenturen haben sich zur UDG United Digital Group zusammengeschlossen: Bassier, Bergmann & Kindler, E-wolff, Jaron, Kmf, MP Newmedia, New Identity, Nonstop Consulting, Sumo und SF ebusiness. CEO der UDG United Digital Group in Hamburg ist Michael Riese. Die einzelnen Agenturen agieren weiterhin operativ unabhängig und wollen gemeinsam das gesamte digitale Leistungsspektrum abdecken. Die neun Agenturen insgesamt erzielten 2010 einen Umsatz von rund 89 Millionen Euro. is APPRUPT Mobile Nutzung: Morgens viel Die mobile Internet-Nutzung hängt stark von der Tageszeit ab. An Werktagen und sonnabends sind die Hauptnutzungszeiten von 7 bis 9 Uhr zur Drive Time sowie von 19 bis 21 Uhr. Weiter gibt es zwischen 23 und 0 Uhr mehr User als mittags zwischen 14 und 15 Uhr. Die höchste mobile Nutzung weist der Sonntag auf. Die Primetime hier: 9 bis 11 Uhr und 20 bis 21 Uhr. Die Ergebisse stammen von dem mobilen Werbenetzwerk Apprupt. häb Anzeige Sie suchen den Fachmann für Suchmaschinen-Marketing? Sie finden sie in der Dienstleister- Datenbank der INTERNET WORLD Business Intelligente Datennutzung Nutzer produzieren immer mehr Daten, die Werbewirtschaft profitiert davon Der Stellenwert von Daten nimmt in der Internet-Werbewirtschaft stark zu. Gleich zwei Konferenzen innerhalb einer Woche beschäftigten sich mit der Bedeutung von Daten: Die Next11 in Berlin wählte Data Love als Leitmotiv für die diesjährige Konferenz. Daten sind das Erdöl der Zukunft, meint Matthias Schrader, Chairman der Next und CEO der Agentur Sinner Schrader. Künftig werde es weniger um die Verfügbarkeit von Daten gehen als vielmehr um die intelligente Nutzung. Einige Tage später hatte Thomas Promny von Velvet Ventures zur Data Driven Display Advertising Conference (D3Con) nach Hamburg eingeladen. Kay Schneider, CEO des Yield-Optimierers Revenuemax, erläuterte dort die Entwicklung von der datengestützten zur datengetriebenen Vermarktung: Bisher dienten Daten zur Thomas Promny (li.), Velvet Ventures, und Christian Byza, Efficient Frontier, bei der D3Con in Hamburg Die Aha.de Internet GmbH hat das Versteigerungsportal Topdeals.de gestartet. Bei Topdeals.de werden täglich Gutscheine ab einem Euro nach dem ebay-prinzip versteigert, beispielsweise Bungee-Jumping in Leipzig oder zwei Übernachtungen im 3-Sterne-Hotel in Meißen. Die Auktionen laufen zwischen einer Minute und 24 Stunden. Der Höchstbietende erhält den Zuschlag. Topdeals will sich zuerst auf Erlebnisund Reisegutscheine sowie Hotelcoupons fokussieren. Langfristig soll Topdeals auch ein Marktplatz für lokale Dienstleistungen werden. Partner sind Weg.de, Jochen Schweizer sowie mehr als 100 Hotels, weitere sollen folgen. Reiseveranstalter und Hotels vertreiben über Topdeals nicht verkaufte Restkontingente, deshalb sind die Preise dort günstig. Abgerechnet wird über Umsatzbeteiligung. Ende Mai startet die Vermarktung von Topdeals.de mit einer groß angelegten Data Love war das Leitmotiv der Next11-Konferenz nachträglichen Bewertung einer Buchungsentscheidung. Heute sind Daten die Grundlage der Kaufentscheidung. Die intensive Datenanalyse soll folgende Fragen beantworten: Wo im Web wird ein User wiedergefunden? Und wie viel kostet die werbliche Ansprache des Nutzers? Zwei Entwicklungen treiben den Trend zur Datenliebe an: Zum einen werden die Rechenkapazitäten immer größer, sodass riesige Datenmengen in sehr kurzer Zeit bearbeitet werden können, zum anderen geben Nutzer in sozialen Netzwerken enorm viele Daten von sich preis, die von Analysefirmen wiederum durchforstet und aufbereitet werden. Die Geschäftsmodelle vieler Start-ups drehen sich heute um Daten, betonten die Sprecher beider Konferenzen. Tatsächlich zeigt ein Blick in die USA, dass Online- Datenanalyse ins Blickfeld großer Firmen und Venture-Capital-Firmen gerückt ist: Der US-Händler Mix aus Groupon und ebay Topdeals.de versteigert Reise- und Event-Gutscheine crossmedialen Kampagne im TV, Internet und Out-of-Home. Auf diese Weise sollen bis Dezember eine Million Nutzer für Topdeals.de gewonnen werden. Die Aha.de Internet GmbH ist eine gemeinsame Gesellschaft des Medienunternehmers Jens Kunath und der Media Ventures GmbH, die zum Portfolio von Dirk Ströer gehört. tga/is Topdeals lässt Nutzer Gutscheine für Hotels und Events ersteigern Walmart hat gerade das Unternehmen Kosmix gekauft. Kosmix analysiert das Social Web und erstellt daraus Nutzerprofile. Avos, die Firma der Youtube-Gründer Chad Hurley und Steve Chen, hat die Business-Intelligence-Plattform Tap11.com übernommen. Tap11.com analysiert ebenfalls Daten des Social Web, um sie für Die Botschaft der Next: Datenanalyse wird in jeder Disziplin unverzichtbar Marketingzwecke zu nutzen. Adam Zbar, CEO von Tap11.com, sieht derzeit einen riesigen Verlust an Marketingeinsichten, denn es gebe mehr als eine Milliarde Nutzer im Social Web und keine guten Tools, um diese Daten systematisch zu archivieren und zu analysieren. Letztlich geht es den Firmen darum, Nutzerprofile zu erstellen, zu vergleichen und daraus Empfehlungen abzuleiten, etwa um Nutzern Werbekampagnen oder Produktvorschläge zu zeigen, für die sie sich interessieren könnten. Natürlich wirft diese Entwicklung viele Fragen auf, etwa: Wem gehören eigentlich die Daten dem Nutzer, dem Publisher oder der Analysefirma? Und wie steht es um den Schutz der Privatsphäre im Netz? is Mlove sucht Start-ups Die Veranstalter der Mobile-Konferenz Mlove suchen Start-ups aus dem Mobile-Bereich, die ihre App oder ihren innovativen mobilen Service vorstellen wollen. Fünf kostenlose Tickets zur Veranstaltung, die vom 29. Juni bis 2. Juli 2011 stattfindet, gehen an die ausgewählten Tüftler. Zur Wettbewerbsjury gehören Daniel Graf, Director Google Apps Lab, und Jean Schmitt, Managing Partner beim französischen Venture-Capital-Geber Sofinnova Partners. Mlove Confestival ist ein internationales Networking-Event in Schloss Teutschenthal, Sachsen-Anhalt, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum aktiven Mitmachen eingeladen sind. Die Sprecher, darunter Thorsten Dirks, CEO von E-Plus, und Peter Vesterbacka von Rovio Mobile, befassen sich mit unterschiedlichen Mobile- Themen wie Werbung, Gaming, Musik sowie gesellschaftlichen Veränderungen durch mobile Technologien. is

5 11/ Mai 2011 TRENDS & STRATEGIEN Internet World BUSINESS 5 Wahwah.fm macht Furore Lokalisierungs-Services und das Ordnen der Datenflut im Internets sind die Themen, mit denen sich gerade viele Startups beschäftigen. Darauf lässt der Gründerwettbewerb der Trendmesse Next schließen. Das Finale erreichten 12 Startups, die wie Spoovel.com, Storytude.com oder Niriu.com neue Lokalisierungsdienste anbieten. Trustyou.com, Newshype.de oder Egoarchive.com wiederum ermöglichen es, mit individuellen Kriterien Angebote und Informationen im Internet zu kategorisieren. Am Ende setzte sich Wahwah.fm durch: Über den Dienst stellen sich Nutzer Musik-Streams für die Nutzung via Smartphone zusammen und können dabei Freunde mithören lassen. Das Gründerteam um Philipp Eibach vertreibt seine App international und will mit Zusatzfunktionen Kasse machen. vs Eibach: Mit Wahwah Musikvorlieben teilen Zimmer frei in Europa Mit zehn Millionen Euro will 9flats.com schnell international wachsen Uhrenbacher: Noch ein Start-up Simfy auf Wachstumskurs Musikdienst erhält zehn Millionen für die internationale Expansion Wer seine Musik bei Online-Anbietern wie itunes oder Amazon kauft, kann sie oft nur auf bestimmten Geräten hören oder muss heruntergeladene Dateien zwischen verschiedenen Playern hinund herkopieren. Im Internet gestreamt steht die Musik dagegen auf jedem Gerät mit Online-Anschluss zur Verfügung. Simfy bietet hierfür Apps sowie einen Player für PC und Notebook. Wir bieten Musik on Demand, erklärt Sprecher Marcus von Husen. Im zweiten Halbjahr planen wir die Internationalisierung. Dafür gaben die Investoren in einer zweiten Finanzierung Simfy nun zehn Millionen Euro. Sie setzen auf einen Trend, den die mobile Web-Nutzung vorantreibt: Gründung: 2007 als Preisvergleich für Musikdownloads. Restrukturierung 2010 zum Musik-on-Demand-Dienst Geschäftsmodell: Werbevermarktung und Flatrate für den werbefreien Hörgenuss Finanzierung: Earlybird, Dumont Ventures, NRW Bank, Klaus Wecken Mitarbeiter: 55 Internet: 9flats.com: Auf Reisen privat unterkommen und Freunde finden Schnell international Reichweite aufbauen und Mitmacher finden: Diese Strategie ist für eine Internet-Plattform, die weltweit Privatunterkünfte vermittelt, ein Muss. Allerdings ist sie auch sehr teuer: Drei Monate nach dem Start im Februar hat sich 9flats.com erneut Geld gesichert und ist inzwischen mit zehn Millionen Euro Risikokapital finanziert. Das 9flats-Team leistet großartige Pionierarbeit dafür, auf neue und intelligente Art durch Europa zu reisen, sagt Chris Moore, Partner bei Neu-Investor Redpoint Ventures. Die Beteiligungsgesellschaft aus den USA hat sich 29 Prozent am Unternehmen gesichert, weitere 30 Prozent hält die Otto-Tochter eventure Capital Partners. Der Rest befindet sich im Besitz von Stephan Uhrenbacher, dem Gründer von 9flats, der bereits Qype.de und Avocadostore.de erfolgreich startete. Für den halben Preis eines Hotelzimmers gibt es jetzt eine ganze Wohnung, sagt Uhrenbacher zum Konzept. 9flats vermittelt an Reisende Wohnungen und andere Privatunterkünfte und verdient dabei an einer Provision. Im Angebot sind bereits Schlafgelegenheiten in 40 Ländern. Mit dem eingeworbenen Kapital sollen Angebot und Reichweite aufgebaut werden. 9flats, so der Plan, soll bald europaweit verfügbar sein. Das Geschäftsmodell braucht anspruchsvolle Technik, sagt Uhrenbacher. Außerdem ist der Aufwand für Kommunikation, Werbung und Community Management hoch. Die Idee, Privatunterkünfte zu vermitteln, haben auch andere. In den USA verschafft Airbnb.com Wohnungen, hier gibt es Couchsurfers.com und seit April Wimdu.de, hinter dem Rocket Internet der Samwer-Brüder steckt. Es sind sicher noch weitere Wettbewerber denkbar, bleibt Uhrenbacher gelassen. Airbnb ist in Europa nicht bekannt, in Europa funktioniert das Geschäft anders und Wimdu ist noch nicht richtig gestartet. vs Simfy: Musik on Demand für mobile Hörer Statt für Musik-Downloads zahlen Nutzer für das Hören. Wer Songs ohne Werbeunterbrechung genießen will, muss bei Simfy knapp zehn Euro im Monat berappen. Dann stehen acht Millionen Titel zur Verfügung, für die das Start-up bereits Lizenzverträge mit Musikern, Labeln und der Rechteverwertung Gema abgeschlossen hat. Eine Million Nutzer haben sich bei Simfy registriert. Wie viele die Musik-Flat bezahlen, sagt das Unternehmen nicht. Die IVW zählte im März zwei Millionen Besuche und etwa elf Millionen Page Impressions. Simfy operiert bereits in Österreich und der Schweiz und will sich nun in Europa ausbreiten. 17 Millionen Euro Risikokapital stehen dafür bereit. Doch Simfy muss mit Konkurrenz rechnen: Spotify.com bietet denselben Dienst in sieben europäischen Ländern an, We7.com in England. vs Kapital für Mysportbrands In einer zweiten Finanzierungsrunde hat sich der Shopping-Club Mysportbrands.de weiteres Risikokapital in ungenannter Höhe gesichert. Neu im Investorenkreis des Start-ups, das im Wettbewerb INTERNET WORLD Business-Idee 2011 den dritten Platz belegte, ist die französische Venture-Capital-Gesellschaft Xange. Mysportbrands bewegt sich im erfolgreichen Segment der Shopping-Clubs, begründet Partner Bernhard Schmid das Engagement. Während die Clubs bisher immer breit aufgestellt waren, konzentriert sich Mysportbrands vertikal auf den Sportmarkt und damit auf eine interessante Kundengruppe. Mit dem frischen Kapital will das Gründerduo Albert Schwarzmeier und Erik Pfannmöller in den klassischen Online- Handel einsteigen. Im Sportbereich gibt es zwar einige Versender, aber bisher nur wenige Online Pure Player, meint Investor Schmid. Außerdem ließen sich beide Geschäftszweige sehr gut verbinden. Über den Club können Lieferüberschüsse aus dem gewöhnlichen Handel verkauft werden, umgekehrt bringt das Clubgeschäft auch dem Online Shop neue Kunden und Reichweite. Ein ähnliches Konzept verfolgt der Schuhshop Zalando.de mit seiner Zalando-Lounge. An Mysportbrands sind neben Xange auch Astutia Ventures, Grazia Equity und verschiedene Business Angel beteiligt. vs Aktuelles Stichwort Multistore Neben dem Megatrend Multichannel, der Nutzung verschiedener Vertriebskanäle (Internet, Mailorder, stationärer Handel), gewinnt seit einiger Zeit das Multistore- Konzept an Beliebtheit: Mehrere parallel betriebene Online Shops, die über Sortiment und Aufmachung spezielle Zielgruppen ansprechen. Die Esslinger Internetstores betreibt etwa neben Fahrrad.de mit einem speziellen Sortiment noch die Rad-Shops Bikeunit.de, Bikster.co.uk, Bruegelmann.de und E-ways.de. Multistore funktioniert dort, wo Händler mit Suchmaschinenmarketing effizient Reichweite aufbauen können und ihr Geschäft diversifizieren wollen. Mehr zu Multichannel- und Multistore-Konzepten lesen Sie auf Seite 24. vs Hier finden Sie Nachrichten von jungen Firmen und Investoren GIGALOCAL / FASTFORWARD Geld für kleine Jobs Das jüngste Start-up aus dem Hause Hanse Ventures, Gigalocal.de, hat einen neuen Investor gefunden: Holtzbrinck Ventures beteiligt sich am Hamburger Start-up Fastforward RSA, das die Plattform und eine App zur Vermittlung von kleinen Arbeitsaufträgen aufgebaut hat. Mit der App können Helfer für unterwegs gebucht werden, etwa zum Tragen oder auch als Stadtführer. Auf der Plattform bieten Nutzer ihre Dienste für fünf Euro an so wie auch bei der Konkurrenz Fiverr.com, Fuenfi.de oder Fiverdeal.de. vs DOODLE.COM Neuer Investor Der Schweizer Verlag Tamedia hat sich 49 Prozent am Züricher Start-up Doodle gesichert. Doodle vereinfacht die Terminplanung im Netz und wird im Monat weltweit rund acht Millionen Mal eingesetzt. Bei der letzten Finanzierungsrunde verkaufte die Beteiligungsgesellschaft Creathor Venture ihre Anteile. Doodle hat durch Tamedia einen starken Partner gefunden, um seine positive Entwicklung fortzusetzen, so Creathor-Partner Gert Köhler. Tamedia gibt Printmedien heraus und betreibt Web-Marktplätze wie Homegate.ch, Jobup.ch oder Car4you.at. vs DEINBUS.DE Start-up siegt gegen Bahn Deinbus.de darf im Internet weiterhin Busfahrten zwischen deutschen Städten anbieten. Das Start-up hat sich erfolgreich gegen die Deutsche Bahn durchgesetzt, die den Dienst gerichtlich verbieten lassen wollte (wir berichteten). Mithilfe von Deinbus.de finden Nutzer zusammen, die sich für Fahrten innerhalb Deutschlands gemeinsam einen Bus mieten können. Das 2009 gegründete Start-up will nun seine Dienste ausbauen. vs

6 6 Internet World BUSINESS TRENDS & STRATEGIEN 30. Mai /11 E-COMMERCE Investor und aktiver Partner Seit 2009 beteiligt sich Tengelmann an Geschäftsideen für den Online-Handel. So will der Handelskonzern nicht nur das eigene Geschäft ergänzen, sondern auch neue, aussichtsreiche Geschäftsfelder erobern Geht es um Innovationen, sehen Handelskonzerne alt aus: Neue Konzepte wie Liveshopping oder Shopping-Clubs werden von ihnen nicht entwickelt. Zusehen, kopieren oder mitmachen heißt die entscheidende Frage. Nach Otto hat sich auch Tengelmann für die Strategie des Mitmachens entschieden als Investor: Seit 2009 beteiligt sich der Mülheimer Konzern an Start-ups. So verschafft er sich Einblicke über das gewohnte Geschäft hinaus und die Aussicht auf Renditen. Echte Chancen für das Kerngeschäft von Tengelmann, den Lebensmittelverkauf, sieht Christian Winter, Chef von Tengelmann E-Commerce, im Internet jedoch nicht. Für ihn ist es online das härteste Geschäft und keines, in das er investiert. Tengelmann ist nur am Delikatessenversand Otto-gourmet.de und Lieferheld.de beteiligt. Seit 2009 beteiligt sich Tengelmann an Startups und vor allem im Online-Handel. War das nicht ein später Einstieg in dieses Geschäft? Christian Winter: Das Unternehmen hat schon lange eigene Erfahrungen im E- Commerce gesammelt. Plus.de feiert in diesen Tagen zehnjähriges Jubiläum und bietet derzeit über Artikel online an. Da können Sie alles bestellen vom Büroartikel bis zum Flugzeug: Davon haben wir vergangenes Jahr übrigens drei zu einem Stückpreis von rund Euro verkauft wollten wir das Thema mit neuer Strategie angehen und haben daher eine Beteiligungsgesellschaft gegründet. Tengelmann: Handelskonzern und Investor 1867 gegründet, wird der Tengelmann-Konzern heute in der fünften Generation geführt erzielte er mehr als elf Milliarden Euro Umsatz. Tengelmann beschäftigt rund Angestellte und ist in 16 Ländern mit rund Filialen vertreten. Tengelmann: Nicht nur Lebensmittelhändler, sondern seit 2009 auch Investor und Beteiligungsgesellschaft Welche Strategie verfolgen Sie beim Investieren und Beteiligen? Winter: Tengelmann E-Commerce sucht interessante, innovative Geschäftsmodelle für den Online-Handel und Internet- Technologie-Unternehmen, um daran zu partizipieren. Bekannt ist unser Engagement bei Zalando, heute eine der bekanntesten Online-Marken, die den Online-Schuhverkauf in Deutschland eröffnet hat. Zugegeben wir hätten nie gedacht, dass sich dieses Geschäft so schnell entwickelt. Ende 2010 haben wir uns am Spezialversender Otto Gourmet beteiligt, der sehr erfolgreich die Nische Spezialitäten und bestes Fleisch im Lebensmittelbereich besetzt. Zalando ist sehr schnell bekannt geworden, schreibt aber angeblich tiefrote Zahlen. Ist es innovativ, mit hohem Marketingdruck ein Geschäft zu etablieren und dabei Umsatz und Gewinn zu vernachlässigen? Winter: Ich äußere mich nicht zu Gerüchten, die der Markt diskutiert. Ist es aber innovativ, ein Geschäftsmodell mit hohem Marketingdruck aufzubauen? Winter: Das sollten Sie die Schuhhändler fragen. Fakt ist, dass sich Zalando innerhalb von nur zwei Jahren zum Category Killer entwickelt hat. Welche Geschäfte finden Sie interessant? Winter: Wir suchen generell neue Geschäfte im Internet und E-Commerce und sind dabei offen gegenüber Marktplätzen und Online-Versendern wie Zalando oder Babymarkt. Auch Technologieanbieter und andere stark wachsende, innovative Sparten wie etwa Mobile oder Gaming sind interessant. Wir schränken uns dabei nicht geografisch ein. Vielversprechend sind auch Mass Customization und Maßkonfektion, wie sie unsere Beteiligung Youtailor erfolgreich anbietet. In solchen 2009 entstand die Tochter Tengelmann E-Commerce. Sie bündelt alle Online-Aktivitäten des Mülheimer Handelskonzerns und teilt sich auf in den Online Shop Plus.de sowie in den Zweig New Media einen Dienstleister rund um Handel und Werbung, der auch für externe Kunden arbeitet. Zudem gehört eine Beteiligungsgesellschaft dazu. Die Beteiligungsgesellschaft beschäftigt zwischenzeitlich vier Mitarbeiter. Sie hält zurzeit Anteile an den Unternehmen Otto Gourmet, Lieferheld (Lebensmittel), Supreme New Media (E-Commerce-Technik), Babymarkt, zudem an Stylight, Brands4friends Japan, Bigfoot, Youtailor, Zalando (Fashion). Am Shopping-Club Brands4friends, der 2010 für 150 Millionen Euro an ebay ging, war Tengelmann mit mehr als zehn Prozent beteiligt. Geschäftsmodellen liegt die Zukunft des Handels. Welche Trends sehen Sie zurzeit? Winter: Im Online- Handel geht es zurzeit ganz klar in Richtung Social Commerce. Die zweite große Wette ist gerade Mobile. Hier sind wir am Anfang einer durch Smartphones und ipad ausgelösten Entwicklung, die die Mediennutzung und auch unser Konsumverhalten nachhaltig verändern wird. Erste Geschäftsmodelle in diesem Bereich schauen wir uns gerade an. Im Bereich der Shopping-Clubs beobachten wir jedoch gerade den Start einer Konsolidierung, die das Geschäftsmodell wahrscheinlich stark verändern wird. Ende letzten Jahres haben wir unsere Anteile an Brands4friends erfolgreich an ebay verkauft. Babymarkt.de: Mode, Möbel und andere Waren rund um das Kleinkind Foto: Tengelmann E-Commerce GmbH Christian Winter leitet Tengelmann E-Commerce. Seine Karriere startete er in der Online-Sparte von Douglas. Danach gründete er Gatrixx, war für IBM, Pironet und Karstadt tätig. Wie investieren Sie? Begrenzen Sie Kapitalanlagen oder spezialisieren Sie sich auf Unternehmensphasen? Winter: Wir sind flexibel, was die Beteiligungshöhen und Investmentquoten angeht, und achten darauf, dass das Geschäftsmodell für sich alleine bestehen kann. Tengelmann E-Commerce investiert in die Gründungs- und Wachstumsphase, als strategischer oder als Co-Investor. Daneben bieten wir den Gründern unterschiedliche Services. Wenn es sinnvoll ist, bereiten wir Synergien mit Geschäften der Tengelmann-Gruppe vor. Wir verfügen außerdem über exzellente Hausjuristen, die unseren Start-ups mit Rat und Tat zur Seite stehen. Unsere Schwestergesellschaft Tengelmann New Media hilft beim Online Marketing, zudem kann Tengelmann mit IT-Kapazitäten dienen. Wir sehen uns als Investor und aktiver Partner bei der Weiterentwicklung unserer Portfolio- Unternehmen. Wie viele Beteiligungen planen Sie pro Jahr? Winter: Auch in diesem Punkt gibt es keine feste Größe. Es kommt auf die Qualität, nicht auf die Quantität an. Im vergangenen Jahr ist Tengelmann E-Commerce zehn Beteiligungen eingegangen und hat mit Brands4friends erfolgreich einen Exit geschafft. In diesem Jahr haben wir uns bereits an Lieferheld.de beteiligt, einem Start-up, das die Belieferung mit Speisen und Lebensmitteln aufbaut. Otto Gourmet ist bisher das einzige Engagement im Online-Lebensmittelhandel. Warum eigentlich? Winter: Lebensmittel online zu verkaufen, ist das härteste Geschäft im Internet. Die Margen sind zumindest in Deutschland sehr gering. Otto Gourmet ist ein Spezialversand für hochwertiges Fleisch, der keine

7 11/ Mai 2011 TRENDS & STRATEGIEN Internet World BUSINESS 7 Margenprobleme kennt. Als Nischenanbieter verfügt Otto Gourmet darüber hinaus über einen perfekten Prozess und beliefert sowohl die Sternegastronomie als auch Privathaushalte in gleicher Qualität. In unseren Supermärkten Kaiser s und Tengelmann bieten meine Kollegen aber bereits seit zehn Jahren in Berlin und München einen Lieferservice nach Hause an. Das läuft ganz hervorragend. Wie wirken die Beteiligungen an Start-ups in die Tengelmann-Gruppe hinein? Winter: Wir lernen aus den reinen Online- Geschäftsmodellen, die sich erheblich von Multichannel-Konzepten unterscheiden. Und wir profitieren davon, dass wir innovative Konzepte in unsere Modelle integrieren können. Wir haben das Beteiligungsgeschäft aber nicht primär aufgebaut, um den stationären Handel von Tengelmann zu ergänzen oder zu bereichern, sondern um darüber einen neuen Geschäftsbereich zu erschließen, der interessante Renditen verspricht. Wie stoßen Sie auf Start-ups? Winter: Über unser Netzwerk aus Business Angels, Beteiligungsgesellschaften und Gründern. Bei den Gründern empfiehlt sich Tengelmann als langfristiger Investor und ist auch durch die guten Exits der vergangenen Monate als Partner interessant geworden. Wir sind Geldgeber, strategischer Berater und Partner der Gründer. Wir unterstützen Start-ups, auch wenn es mal eng wird. Unsere 144-jährige Historie Youtailor.de: Business-Mode für Damen und Herren nach Maß oder nach Konfektionsgrößen und die Erfahrung aus einem Familienunternehmen helfen uns dabei. Insgesamt haben wir uns in den vergangenen zwei Jahren einen guten Ruf erarbeitet. Worüber staunen Sie als Investor? Winter: Wie stark Konsumenten E-Commerce heute als Kaufkanal akzeptieren. Das ist eine Entwicklung, die ja inzwischen durch alle Handelssparten geht. Mich erstaunt immer wieder, wie viele Geschäftsmodelle funktionieren und die Vielfalt der Möglichkeiten. Da gibt es Dawanda, das nur Selbstgemachtes verkauft und jetzt auf einen Katalog setzt, oder Spezialisten, die sich nur auf eine Warengruppe konzentrieren oder auf Produkte, die sonst nicht Zalando.de: Der Shop hat in Deutschland den Online-Schuhverkauf etabliert, baut mithilfe von Fernsehwerbung Reichweite auf und verkauft auch Mode leicht zu kriegen sind. Es gibt so viele E- Commerce-Konzepte, die begeistern, übrigens auch im Ausland. Woher kommen Ihrer Meinung nach die besten Ideen für den Handel? Winter: Es gibt in den USA viele Geschäftsmodelle, die schnell Relevanz und Reichweite aufbauen. Dort ist allerdings auch der Venture-Capital-Markt besser entwickelt. Deshalb werden dort zuweilen auch Geschäftsmodelle finanziert, deren Sinn sich erst auf den zweiten Blick eröffnet. Aber auch in Europa wurden in den vergangenen Jahren einige interessante Category Killer erfunden. Denken Sie nur an Vente-Privée und die Shopping-Clubs oder an Empfehlungsportale wie Qype. Auch Möbelversender wie Myfab sind eine originär europäische Erfindung. Was wünschen Sie sich noch persönlich im und für den E-Commerce? Winter: Gute Frage aber darauf finde ich jetzt spontan keine Antwort. Wenn ich eine hätte, würde ich sie wohl kaum hier verraten. Was ich mir aber von Gründern in Deutschland wünsche, ist mehr Kreativität und mehr Innovationskraft. Wir haben nicht zu wenig Investorengeld, sondern es fehlt vor allem an Leuten, die das Internet und die daraus entstehenden Potenziale kreativ und konsequent weiterdenken. Interview: Susanne Vieser

8 8 Internet World BUSINESS TRENDS & STRATEGIEN 30. Mai /11 STUDIE: THE RETAIL REVOLUTION Die nächste Digitalisierungswelle Der stationäre Handel steht vor der größten Herausforderung seit der Einführung des World Wide Web vor 20 Jahren Auf den stationären Handel kommen die größten Veränderungen seit der Einführung des World Wide Web vor 20 Jahren zu. Digitale Technologien in Smartphones, Touchscreens oder im Infrastrukturbereich werden den stationären Handel künftig revolutionieren. Diese Erkenntnis ist nicht neu, doch die Münchner Online- Agentur Interone hat für die aktuelle Studie The Retail Revolution untersucht, wie moderne Konsumenten ihr Einkaufsverhalten bei Lebensmitteln, Kleidung, elektronischen Geräten, Baumarktartikeln sowie Telekommunikationsdienstleistungen verändern. Dazu wurden pro Branche jeweils insgesamt 500 Online-Käufer und stationäre Käufer befragt. Telko braucht Internet Am intensivsten hat der Internet-Handel die Telekommunikationsbranche durchdrungen. Hier schließt jeder Zweite vorrangig online Verträge ab. Bei Mode und elektrischen Geräten dominiert bisher der Hybrid-Kauf. 58 Prozent beziehungsweise 56 Prozent der Befragten kaufen sowohl im Internet wie stationär. Branchen wie Multichannel Shopping Kaufverhalten der Konsumenten Ich kaufe Artikel im Internet, nachdem ich sie im Geschäft angeschaut habe Ich kaufe Artikel im Geschäft, nachdem ich sie im Internet angeschaut habe INTERNET WORLD Business 11/11 Lebensmittel 27 % 35 % Kleidung 24 % 27 % Customer Journey : Typische Stationen eines Konsumenten bis zum Einkauf eines Produkts Lebensmittel und Baumärkte sind nach wie vor stark durch den stationären Handel geprägt. Hier kaufen weiterhin 91 Prozent beziehungsweise 70 Prozent der Befragten Elektronische Geräte 62 % 65 % 41 % 59 % Baumarktartikel Telekommunikationsdienstleistungen 40 % 59 % Mehrfachnennungen möglich. Quelle: W3B Report Best Webshops Benchmarking vorrangig im Geschäft. Aber die nächste Welle des digitalen Commerce wird auch diese Branchen erfassen. So kaufen Interone zufolge schon heute mehr Menschen Lebensmittel im Internet als an Kiosken und Tankstellen. Nicht zuletzt aufgrund der sofortigen Verfügbarkeit von Informationen werden Kaufentscheidungen heute extrem kurzfristig getroffen. Mit Ausnahme von Consumer Electronics und Telekommunikationsdienstleistungen braucht die absolute Mehrheit der Konsumenten von der ersten Kaufidee bis zum Kauf maximal zwei Tage (Lebensmittel 93 Prozent, Kleidung 86 Prozent, Baumarktartikel 71 Prozent). Während bei Lebensmitteln und Kleidung Smartphone-Nutzung im Laden Kaufverhalten der Konsumenten die Zahl der Routine- sowie der Impulskäufe sehr hoch ist (58 Prozent beziehungsweise 66 Prozent entscheiden sich spontan im Geschäft), wird in den übrigen Bereichen der Einkauf geplant, wenn auch kurzfristig (bis zu drei Tage). Mit der zunehmenden Ausbreitung des mobilen Internets wird sich diese Entwicklung fortsetzen: Die Konsumenten werden künftig noch schneller entscheiden. Händler und Marken müssen deshalb innerhalb einer sehr kurzen Zeit überzeugen. Um in kurzer Zeit trotzdem gute Entscheidungen treffen zu können, kombinieren die Käufer drei Informationsquellen: Medien, soziale Kontakte und Verkäufer im Laden. Dabei gilt die Faustformel: Je medienerfahrener die Konsumenten sind, desto stärker informieren sie sich selbst. Für den Handel und für Marken wird es künftig noch wichtiger werden, nicht nur zu verkaufen, sondern die Kunden mit den richtigen Informationen am richtigen Ort zu versorgen. Das bestätigt auch Franziska von Lewinski, Geschäftsführerin von Interone: Gerade im Internet ist das Thema Vertrauen nicht zu vernachlässigen. Wenn mir ein Händler bekannt und vertraut ist, kaufe ich eher bei ihm ein als in einem Shop, den ich nicht kenne, meint von Lewinski und ergänzt. Besonders bei der Auswahl des Händlers im Internet spielen Bewertungen und Empfehlungen von Freunden eine große Rolle. Facebook kann, Website muss Darüber hinaus ist die Marken-Website nach wie vor ein zentrales Element bei der Wahl des Händlers, auch wenn hier die Zugriffszahlen sinken, die Nutzerzahlen Nutzung von Rabatten Kaufverhalten der Konsumenten Gezielte Suche in Zeitungen, Anzeigenblättern, Werbesendungen Lebensmittel 41 % Kleidung 31 % Elektronische Geräte 38 % 42 % Baumarktartikel Telekommunikationsdienstleistungen 26 % Telefonieren mit Freunden SMS schreiben Musik hören Beratung durch Freunde Produktfotos machen Lebensmittel 15 % 11 % 15 % 18 % 5 % Kleidung 13 % 10 % 8 % 5 % 4 % Elektronische Geräte 18 % 13 % 15 % 14 % 16 % 21 % 18 % 11 % 17 % 19 % Baumarktartikel Telekommunikationsdienstleistungen 21 % 21 % 12 % 12 % 18 % Online-Suche nach Gutscheinen und Deals Einkauf, wo es Rabatte und Sonderangebote gibt Einkauf bei anderen Geschäften oder Webshops, um Gutschein eizulösen Warte, bis Preise sinken 26 % 60 % 33 % 40 % 27 % 53 % 33 % 48 % 33 % 65 % 39 % 63 % 25 % 60 % 36 % 46 % 38 % 53 % 31 % 61 % Barcodes scannen Preisvergleich Einchecken über Lokalisierungsfunktionen Apps-Nutzung Online-Bestellung Gutscheine einlösen 7 % % 3 % 6 % % 6 % 4 % 8 % 3 % 4 % 3 % 5 % 8 % 20 % 4 % 8 % 4 % 5 % 10 % 16 % 5 % 7 % 5 % 8 % Ablenkung vom Kauf Zusätzliche Infos zum Kauf Kauf über Telefon 16 % 26 % 8 % 11 % 7 % 12 % INTERNET WORLD Business 11/11 Mehrfachnennungen möglich. Quelle: W3B Report Best Webshops Benchmarking INTERNET WORLD Business 11/11 Mehrfachnennungen möglich. Quelle: W3B Report Best Webshops Benchmarking

9 TRENDS & STRATEGIEN von Facebook dagegen steigen. Allerdings zeigt sich in dem Zusammenhang: Je weniger ausgebaut der Internet- Handel und je wichtiger der Spontankauf in den Branchen ist, desto unwichtiger ist die Marken-Webseite. So haben nur zwölf beziehungsweise 23 sowie 27 Prozent der Käufer von Lebensmitteln, Kleidung beziehungsweise Baumarktartikeln vor dem Kauf die Marken-Website besucht. Bei elektronischen Geräten oder Telekommunikationsdienstleistungen sind es mit 56 respektive 82 Prozent deutlich mehr Konsumenten. Daneben spielen zudem Newsletter eine wichtige Rolle bei der Kaufentscheidung. Sie werden im Vergleich eher genutzt, um über Aktuelles auf dem Laufenden zu bleiben. Facebook- Auftritte und Smartphone Apps spielen im Einkaufsprozess bislang noch keine nennenswerte Rolle, so die Studie. Mobile beeinflusst PoS In Zukunft allerdings werden Smartphones am Point of Sale (PoS) eine zentrale Rolle einnehmen, sind die Studienautoren überzeugt. Allerdings lenken Mobiltelefone am PoS aktuell eher vom Kauf ab, als den Kaufprozess zu unterstützen. Aber schon heute nutzen einige Konsumenten ihr Mobiltelefon, um bessere Kaufentscheidungen treffen oder woanders billiger einzukaufen zu können. Noch sind es in den meisten Einkaufsbereichen weniger als zehn Prozent, die ihr Smartphone im Geschäft einsetzen. Deutlich höher liegen diese Zahlen bei Elektronik- und Baumarktartikeln. Mit zunehmender Durchdringung mit Smartphones wird sich dies zukünftig ändern. Händler erhalten eine Vielfalt an Möglichkeiten, zusätzlich zu verkaufen, zu informieren sowie zu assistieren. dz Was Händler tun sollten, um ihre Umsätze zu optimieren Die Agentur Interone hat für fünf Handelsbranchen sehr konkrete Handlungsempfehlungen ausgesprochen. LEBENSMITTEL 1. Mehr Inspiration bieten: Schaufenster über Bildschirme zentral bespielen, In-Store-TV, Rezeptvorschläge in den Läden 2. Internet-Recherchen aufgreifen: Präsenz zeigen in Foren, Special Interest Communitys und auf Produktbewertungsseiten 3. Nischen digital erschließen: Die begrenzte Fläche im Laden durch Long-Tail-Angebote via Web Terminals ergänzen, stark nachgefragte Nischenprodukte im Webshop billiger anbieten, Online-Verkauf als Testplattform für Marken- und Produktinnovationen nutzen 4. Online-Kunden werben / Bestandskunden binden: Lokale Deals über Groupon oder Facebook-Deals, Einbindung von Kunden bei der Produktentwicklung KLEIDUNG 1. Inszenierungen digitalisieren: Interaktive Schaufenster und Fotokabinen schaffen, interaktive Outdoor-Werbung, virtuelle Anproben kreieren 2. Neue POS erschließen: Verkaufen über Schaufenster, Werbeflächen und klassische Medien via Touchscreens oder Smartphones 3. Sozialer verkaufen: Facebook-Auftritte für den Verkauf optimieren, neue Produkte und Kollektionen ankündigen, Rabatte für Empfehlungen geben 4. Hypes schneller bedienen: Neue Themen und Trends kurzfristig aufgreifen, in Produktkonzepte überführen und auf die Fläche bringen 5. Spielerisch die Besucherzahlen steigern: Über den Einsatz von Smartphones eine Vielzahl von Spielen im physischen Raum spielen lassen ELEKTRONISCHE GERÄTE 1. Preiskrieg beenden: Neue Verkaufskanäle und Services suchen, die zumindest teilweise vom direkten Preiskrieg befreien 2. Referenzprodukte finden: Herausfinden, welche Produkte gesucht und verglichen Franziska von Lewinski: Geschäftsführerin von Interone in München werden, diese subventionieren und vom Verkauf zusätzlicher Produkte profitieren 3. Warenwirtschaftssysteme öffnen: Über aktuelle Verfügbarkeit positionieren, lokale Suchmaschinen öffnen 4. Smartphone-Nutzung forcieren: Nutzerdaten wie Laufwege oder angesehene Produkte erfassen (z.b. über Shopkick-App) und Kunden mit Belohnungen, Rabatten und anderen Anreizen dafür entschädigen 5. Unsicherheit abbauen, Entscheidungen forcieren: Wissen anderer Nutzer integrieren und sie zu Beratern machen, Kunden zu Testern machen, Instore-Beratung z.b. über Twitter anbieten BAUMÄRKTE 1. Services auf Webseiten weiter ausbauen: Kunden bei der Planung ihrer Projekte assistieren 2. Smartphones zu Werkzeugen machen: Telefone werden zu Wasserwaagen, Messgeräten, Farbfindern, Bauanleitungen, entsprechende Apps stärker bewerben 3. Corporate Publishing erschließen: Eigene Medienkanäle etablieren und Gestaltungstipps und Anregungen geben, aber auch den Kunden eine Plattform für Projekte anbieten 4. Spielprinzipien einsetzen: Über groß angelegte Wettbewerbe Konsumenten und Gruppen motivieren, Projekte anzuschieben und sie über eine Plattform zu vernetzen, Nutzer verpflichten, Vorhaben bis zu einem bestimmten Termin umzusetzen und diesen Termin an ihr soziales Umfeld zu kommunizieren TELEKOMMUNIKATION 1. Angebote vereinfachen: Angebote verständlich formulieren und damit den Kunden die Angst vor versteckten Kosten nehmen 2. Kundenservice verbessern: Schnell auf Kritik reagieren und soziale Medien im Blick behalten 3. Online beraten: Live-Beratungen in die Website integrieren 4. Angebote visualisieren: Über Multitouch Devices können Berater und Kunden gemeinsam auf das Angebot schauen Wir liefern passgenaue Strategien und Lösungen für Ihre Inhalte auf iphone/ipad Android BlackBerry Windows Phone 7 dem mobilen Browser Besuchen Sie uns unter

10 10 Internet World BUSINESS TRENDS & STRATEGIEN 30. Mai /11 INTERVIEW Medien intensiv mixen Parallelnutzung, Multiscreen-Anwendungen, hybride Applikationen der Bewegtbildmarkt bietet noch viele Chancen Marcus Englert kennt sich aus: Zunächst lernte er die Fersehwelt als Vorstand bei Pro Sieben Sat1 kennen, nun sucht er für den Fonds Atlantic Capital Partners nach lukrativen Beteiligungen in der Medien- und Technologiebranche und bewertet auf den Audiovisual Media Days (AMD) in München die aussichtsreichsten Bewegtbild-Start-ups. Mit INTERNET WORLD Business sprach er über die Chancen für junge Unternehmen. Was sind große Trends im Bewegtbildsektor? Marcus Englert: Vertikale Musikportale wie Putpad.tv oder Tape.tv haben große Chancen. Das sind die neuen MTVs: Portale, die mit einem linearen Signal arbeiten und es jedem ermöglichen, einen eigenen Kanal aufzumachen. Das bringt die Stärken einer sozialen Vernetzung mit einem linearen Signal zusammen. Solche Portale sind doch nicht neu. Die Finanzierung bleibt kritisch. Englert: Bei den Erlösmodellen glaube ich an Freemium. Heißt: Ein werbefinanziertes Basisangebot, das um kostenpflichtige Zusatzdienste ergänzt werden kann. Aber auch rein werbefinanzierte Modelle bleiben eine Option. Der Markt ist mehr als 100 Millionen Euro groß und wächst stark. Außerdem herrscht eine große Knappheit an Werbeinventar. Zugleich sind die Einstiegshürden für Werbetreibende gering. Zum einen, weil sich bestehende Werbespots aus dem TV leicht adaptieren lassen. Zum anderen, weil neue Werbemöglichkeiten wie Layer-Ads oder Player-Branding entstanden sind, die es ermöglichen, selbst dann in Bewegtbildformaten zu werben, wenn man gar nicht über Werbespots verfügt. Insofern herrschen auf dem Markt derzeit gute Bedingungen. Start-ups auf der AMD11 Am zweiten Tag der Audiovisual Media Days 2011, die von 7. bis 8. Juni 2011in München (HVB-Forum) stattfinden, suchen die Veranstalter und Marcus Englert unter dem Motto Next Generation Entrepreneurs Jungunternehmer aus dem Bereich Online-Video und Web-TV. Die Bewerber mit den interessantesten und innovativsten Konzepten dürfen ihre Ideen im Rahmen einer Podiumsdiskussion vorstellen, Marcus Englert wird die Geschäftsideen der Jungunternehmer bewerten. Darüber hinaus sind zahlreiche weitere Vorträge rund um das Thema Bewegbild geplant: Unter anderem sprechen Sven Dörrenbächer (Geschäftsführer Beratung, Jung von Matt), Beat Knecht (Geschäftsführer, Zattoo Europa AG) und Andreas Gall (Geschäftsführer Red Bull Media House) als Referenten. Das vollständige Programm gibt es unter: Aber es gibt auch fast übermächtige Gegner: Youtube, Apple, Amazon und Google und natürlich die großen Studios. Wer hat neben den Titanen eine Chance? Englert: Selbstverständlich hätte es ein Unternehmen sehr schwer, wenn es einen der großen Player direkt angreifen wollte. Das wäre Harakiri. Es gibt aber eine ganze Menge weiterer Nischen. Ich denke an lineare Angebote wie die von Putpat.tv oder Tape.tv, die ich schon genannt habe. Es gibt aber auch kontextuelle Seiten wie Tvister.de, die etwa den Electronic Program Guide aufbereiten und als eigenständiges Angebot vermarkten oder wie Thuuz.com als Content- Aggregator auftreten und mittels eines Algorithmus die relevanten Sportereignisse für den Nutzer finden. Ein weiteres Geschäftsmodell liegt in Vermarktungsnetzwerken wie Castaclip oder Snack.tv, die als Mittler zwischen Angeboten und Anbieter auftreten. Und zuletzt: Selbst horizontale Video-Plattformen können sich deutlich von einem Youtube abgrenzen, wenn sie wie Vimeo.com auf ein bestimmtes Thema Kreativität setzen oder sich wie die RTL- und Sevenone-Beteiligungen Clipfish.de und Myvideo.de mit eigenem Content positionieren. Überwiegt für Sender das Risiko, Zuschauer ans Internet zu verlieren, oder die Chance, im Web ein neues Publikum zu gewinnen? Englert: Schwer zu beantworten. Das Internet bietet zunächst beides: Chance und Risiko. Ich glaube aber ganz stark an die Macht der Marke. Wenn es Sender schaffen, sich von einem Fernsehsender klassischer Prägung zu einer modernen, übergreifenden Medienmarke zu wandeln, ist mir um die Zukunft der Fernsehsender nicht bang. Im Gegenteil: Je fragmentierter die Mediennutzung, umso wichtiger werden Leuchtturmmarken, die wieder ein gemeinsames Erlebnis für die Zuschauer schaffen. Das mag für Zuschauer von heute gelten, aber die von morgen werden doch mit allen Fernsehkonventionen brechen. Englert: Das glaube ich nicht. Die Erfahrung zeigt, dass ein neues Medium ein altes nicht verdrängt. Das lässt sich auch bei Bewegtbildangeboten beobachten. Die Web-Nutzung wächst zwar deutlich, geht aber nicht zulasten des bestehenden Mediums. Am stärksten wächst die Parallelnutzung. Das zeigen auch die Zugriffe auf die Websites. Die steigen während einer Sendung am stärksten. Oder nehmen Sie Germany s Next Topmodel: Die Sendung wird von rund vier Millionen Zuschauern gesehen. Dazu kommen noch einmal eine Million Internet-Nutzer, die die Sendung als Catch-up im Internet ansehen. Daraus kann man schon etwas machen. 20 Prozent der Zuschauer kommen aus dem Internet? Das heißt, dass auch 20 Prozent der Erlöse aus dem Web kommen müssten. Stimmt das? Englert: Nein. Aber die Rechnung ist auch nicht ganz richtig. Die Erfahrung zeigt: Die Million Internet-Nutzer kommt on top. Die Zahl der Ersatzseher wird überkompensiert durch Fans, die sich eine Folge oder einzelne Szenen daraus noch einmal ansehen. Dieses ganze Umfeld Parallelnutzung, Multiscreen-Anwendungen, hybride Applikationen bietet viele Möglichkeiten für Start-ups. Zurück zu den Trends: Wie verändern sich Fernsehgewohnheiten? Englert: Rasant. Bis vor Kurzem gab es im Wesentlichen eine Zuschauersituation: Er saß auf der Couch, circa drei Meter vor ihm der Fernseher. Inzwischen gilt das nicht mehr. Wir haben mit den unterschiedlichsten Moods und Modi zu tun. Wer Tape.tv nutzt, lässt den Musikkanal nebenher laufen und hat vielleicht nicht einmal das Browser- Fenster im Vordergrund. Wer über Facebook auf einen Videoclip gestoßen wird, befindet sich in hoher Aufmerksamkeit, die aber nur kurz anhält. Das Video muss schnell und intensiv sein. Hulu.com, Netflix oder Maxdome versetzen den Benutzer quasi in eine klassische Fernsehsituation auch wenn das Video vielleicht auf Marcus Englert ist nach seiner Karriere bei der Pro Sieben Sat1 Media AG als General Partner bei Atlantic Capital Partners, einem auf Medien und Technologie fokussierten Fonds, eingestiegen. Dort ist er als Experte in den Bereichen Telekommunikation, Medien und Technologie tätig. einem Laptop im Zug angesehen wird. Die Tagesschau wird dagegen häufig mobil auf kleinen Bildschirmen betrachtet. Die Bildqualität ist nicht so wichtig, aber die Sendung muss auf Abruf gesehen werden können. Ein wichtiges Fußballspiel würde ein Fan ebenfalls unterwegs mit seinem Handy ansehen es muss aber unbedingt live sein. Dann gibt es noch Produkt- und Erklär-Videos, die ganz eigenen Gesetzen folgen. Diese unzähligen neuen Nutzungssituationen sind eine große Herausforderung. Zugleich aber auch eine Chance für jedes Startup: Wem es gelingt, einen Bedarf zu erkennen und gut zu bedienen, der kann sich seine Zielgruppe erfolgreich erobern. Was müssen Start-ups mitbringen? Englert: Zuerst ist die Technik entscheidend. Sie muss die Intellectual Property des Unternehmens sein. Daneben ist mir das Team wichtig. Da müssen sich die Talente ergänzen und die Chemie muss stimmen. Man muss merken, dass alle an einem Strang ziehen, für die Idee brennen und auch stressige Phasen überstehen werden. Dann erst kommt das Businessmodell. Wobei ich auch auf Ausgewogenheit Wert lege. Ich verfolge nicht den Fraunhofer-Ansatz und lasse mich von der Technik allein überzeugen selbst wenn sie noch so gut ist. Genauso ist das Businessmodell nicht unwichtig, auch wenn ich es zuletzt genannt habe. Wenn die Exit-Strategie allein auf den Verkauf an einen TV-Sender abzielt, dann ist das zu wenig. Da erwarte ich schon etwas mehr Fantasie. Interview: D. Grollmann / S. Vieser Germany s next Topmodels: Die im Web gezeigten Folgen (Catchups) locken mehr Zuschauer an keine Spur von Kannibalisierung

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12 12 Internet World BUSINESS MARKETING & WERBUNG 30. Mai /11 CLIPFISH Turn the music on Die RTL Mediengruppe baut ihr Video- Portal Clipfish.de um die Marke Clipfish Music aus. Dort finden sich zum Start über professionelle Clips. Damit erweitert RTL sein vermarktbares Bewegtbildangebot. Werbekunden können Pre- Rolls oder Break Ads buchen und auch Branded-Entertainment-Konzepte wie das Sponsoring von Playlisten. häb VIRAL VIDEO AWARD Startschuss für 2011 Filmemacher, Agenturen und Kreative können bis zum 11. September Internet-Filme für den Viral Video Award 2011einreichen. Gesucht werden Videos mit Botschaft ob für oder gegen Marken, Images, politisch oder werblich. Wichtig sind Botschaft und virale Verbeitung. Zu den Siegern 2010 zählte der weltberühmte Kitkat-Palmöl- Spot von Greenpeace gegen Nestlé. Mehr unter häb Weiter mit Volldampf Video Ads pushen Produktneueinführungen und locken neue Zielgruppen an Den Einsatz von Bewegtbildwerbung schätzen Verantwortliche der Internet-Industrie vor allem dann als lohnend ein, wenn es darum geht, Produkte neu einzuführen, den Bekanntheitsgrad einer Marke zu erhöhen sowie das Image des Unternehmens aufzumöbeln. Die Marketingbrille auf der Nase, eignet sich Bewegtbildwerbung zur Erschließung neuer Zielgruppen, Steigerung des Marktanteils, Stärkung der Kundenbindung, Anhebung des Abverkaufs oder auch zur Förderung des Kundendialogs. Dies ergab die Umfrage Erfolgspotential von Online- Bewegtbild-Werbung des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) unter seinen Mitgliedern. Als wesentlicher Erfolgsfaktor für Instream-Werbung gilt bei den Befragten die Dauer des Spots: Die optimale Länge liegt demnach für 78 Prozent unter 19 Sekunden. Sevenone Media Wirkt Werbung? Das wollte Sevenone Media für Fyve wissen wiederum war dem Werbebooster Bewegtbild auf der Spur. Um die Wirkung unterschiedlicher Online-Werbeformen vergleichen zu können, untersuchte der Pro-Sieben-Sat1-Vermarkter die Kampagne zur Neueinführung der Mobilfunkmarke Fyve. Die Onsite-Befragung unterstreicht das BVDW-Ergebnis: Online-Werbung pusht die Bekanntheit einer Marke, erzielt auch in hohen Kontaktklassen deutliche Wirkungszuwächse und erreicht neue Zielgruppen, erklärt Thomas Port, Geschäftsführer von Sevenone Media. Demnach wirken Instream- Kontakte deutlich effektiver als Inpage-Kontakte. Am höchsten steigt die Werbeerinnerung zwischen vier bis sechs Kontakten. Als am wirkungsvollsten entpuppten sich Midroll Video Ads (siehe Grafik). Weiter wollte der Vermarkter wissen, ob sich das Internet zur Erschließung neuer Zielgruppen eignet und die Nettoreichweite erhöht. Ergebnis: TV ist mit 42,7 Prozent zwar das Medium, in dem sich die meisten Befragten an die Kampagne erinnern, 27 Prozent hatten jedoch ausschließlich Online mit der Kampagne Kontakt und erinnerten sich ebenfalls. Mehr zu Bewegtbild ab Seite 14. häb Bester politischer Spot war 2011 Polarbears gegen die Klimaerwärmung INFONLINE Opt-out für IVW und Agof Um den Forderungen der Datenschützer nachzukommen, wird Infonline, der technische Dienstleister von Agof und IVW, ab Juli ein Opt-out für die User bereitstellen. Diese können dann ein Tracking ihrer Aktivitäten auf allen Agof- und IVW-Seiten unterbinden. Weiter wird die Datenerfassung überarbeitet und die erfassten IP-Adressen der Nutzer werden vor ihrer Weiterverarbeitung um acht Bit gekürzt. Die geografische Zuordnung bleibt möglich. dah INTERNET FACTS Interactive Media wieder vorn Im Monat Februar 2011 war Interactive Media laut den aktuellen Internet Facts 2011-II der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (Agof) mit einer Reichweite von 59,4 Prozent (30,07 Millionen Unique User) wieder größter Online-Vermarkter hierzulande. Im Januar 2011 hatte Tomorrow Focus die Spitze übernommen, liegt aber nun wieder auf Rang zwei mit 29,71 Millionen Usern. Auf den weiteren Plätzen ist ebenfalls alles beim Alten: IP Deutschland auf Rang drei vor Sevenone Media, United Internet Media und ebay. häb Anzeige Sie brauchen Content Management Software? Optimale Länge von Video Ads Ein Video sollte... Sekunden lang sein 1,67 % 7,11 % 11,30 % 26,36 % INTERNET WORLD Business 11/11 19,67 % 31,80 % 2,09 % unter über 30 weiß nicht/ k.a. Quelle: Bundesverband Digitale Wirtschaft; Angaben in Sekunden Großer Sprung, kleine Basis Die Nettowerbeumsätze von Online steigen um knapp 13 Prozent Insgesamt 29,5 Milliarden Euro flossen vergangenes Jahr in Werbung. Netto wohl gemerkt, das heißt nach Abzug von Mengen- und Malrabatten sowie Mittlerprovisionen, Skonti und abzüglich der Produktionskosten. Dies entspricht einem Zuwachs von 2,4 Prozent gegenüber Zu diesem Ergebnis kommt der Zentralverband der Werbewirtschaft (ZAW). Gemessen an der Wachstumsrate von 12,7 Prozent, ist Online das derzeit führende Medium. In der absoluten Betrachtung sind 861 Millionen Werbe-Euros, die an die klassische Online-Werbung gingen, verglichen mit anderen Werbeträgern aber ein kleiner Fisch (siehe Grafik). So setzen beispielsweise die häufig totgesagten Verzeichnismedien (noch) über 1,1 Milliarden mit Werbung um. Unstrittig ist aber, dass den digitalen Kanälen die Zukunft gehört. Und auch Werbeprimus TV profitiert von der Onlinenisierung : Internet-Dienste sind die viertgrößten TV-Werbespender nach Süßwaren, Autos und Arzneimitteln und hieven TV damit auf Rang eins. Aufgepasst: In der ZAW-Statistik außen vor bleiben Suchmaschinen-, Affiliate- und auch -Marketing. häb Nettowerbeeinnahmen Angaben in Prozent und Indizes 100 5,4 % Kein Kontakt INTERNET WORLD Business 11/11 Gestützte Bekanntheit der Mobilfunkmarke Fyve Lesebeispiel: Ohne Kontakt liegt der Indexwert bei 100, Video Ads erhöhen ihn auf 328; das war bei 17,7 Prozent der User der Fall INTERNET WORLD Business 11/ ,0 % Streaming Ad 2010* vs ,73 8,6 % 3.637,80 1,5 % 2.983,78 3,1 % 2.011,00 2,3 % 1.450,00 2,9 % 1.154,60 861, ,3 % Interstitial 2,5 % 12,7 % Quelle: ZAW; *Angaben in Millionen Euro 154 8,3 % Sie finden sie in der Dienstleister- Datenbank der INTERNET WORLD Business Werbeträger Fernsehen Tageszeitungen Werbung per Post Anzeigenblätter Publikumszeitschriften Verzeichnismedien Online-Angebote Standardwerbeformen ,7 % VideoAds Gesamt* ,1 % ,6 % ,6 % PreRoll PostRoll MidRoll Quelle: Sevenone Media; *Video Ads gesamt umfassen Pre-, Mid- und Postrolls. / 1 3 Exklusivkontakte KNSK paktiert mit Gelee Royale Die Hamburger Werbeagentur KNSK, deren Teilhaber unlängst die Gesellschafteranteile von BBDO zurückgekauft haben, beteiligt sich mehrheitlich an der Digitalschmiede Gelee Royale, ebenfalls aus Hamburg. Über die Kaufsumme und die Höhe der Anteile wurde Stillschweigen vereinbart. Gelee Royale wurde 2007 von Torsten Ziegler gegründet, ist spezialisiert auf Fullservice-Internet-Lösungen und beschäftigt 20 Mitarbeiter. Das Honorarvolumen liegt bei etwa zwei Millionen Euro. Bereits seit der Gründung kooperiert Gelee Royale mit KNSK und betreut gemeinsam Kunden wie Evonik, die Bundesagentur für Arbeit, den Verband der Chemischen Industrie und das Bundesumweltministerium. Ziegler: Mit Blickrichtung auf die immer stärker nachgefragte Entwicklung kreativer Kommunikationslösungen über verschiedenste Kanäle hinweg, sind wir ab sofort noch leistungsfähiger aufgestellt. häb

13 MARKETING & WERBUNG 13 BRANDING Kreative Konzepte müssen her Yahoo belegt hohe Abverkaufswirkung von Online Das Thema treibt die (großen) Werbungtreibenden seit Langem um: Wie wirkt Online-Werbung im Vergleich zu anderen Werbeträgern und was leistet das Medium in Bezug auf den Abverkauf im stationären Handel? Dieser Frage ging das Internet-Portal Yahoo in einer crossmedialen Kampagne für ein Molkereiprodukt zusammen mit der GfK nach. Im Wettbewerb: TV, Print und Online. Ergebnis der repräsentativen Studie: Drei Prozent des Umsatzes konnten direkt auf die Kampagne zurückgeführt werden und jeder dritte Käufer des Produkts war ein Neukäufer. Die Studie wurde von GfK Panel Services Deutschland im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2010 durchgeführt. Dafür wurde das Einkaufsverhalten von rund Haushalten über das GfK Media Efficiency Panel gemessen. In diesem Single- Source-Ansatz wird die Nutzung des Internets und die der klassischen Medien TV und Print durch Privatpersonen zusammen mit deren Kaufverhalten erhoben. So lässt sich der Kausalzusammenhang zwischen Werbung und Kaufakt gut nachweisen: Es kann für eine Person gesagt werden, ob sie die Werbung tatsächlich gesehen hat, und wenn ja, wo und wie oft, und ob sie daraufhin ihr Einkaufsverhalten geändert hat. Die Ergebnisse zeigen, dass Online das Medium ist, das die Verbraucher in die Geschäfte bringt: So steigert TV-Werbung die Anzahl der Käufe im Supermarkt um zehn Prozent, Online-Werbung um 49 Prozent. Als unschlagbares Alleinstellungsmerkmal von Online bezeichnet Heiko Genzlinger, Commercial Director des Portals, das Targeting. In diesem Fall wurde die Kampagne nach Alter und Geschlecht ausgesteuert. Genzlinger betont aber: Darüber hinaus haben hier auch die spannende Inszenierung in den Standardwerbemitteln zum Einsatz kamen Large Rectangle, Banner und Skyscraper sowie als Sonderinszenierung der Mailroadblock als exklusive und sehr aufmerksamkeitsstarke Platzierung ihre Auswirkungen. Kreative Konzepte gesucht In diesem Zusammenhang sieht er den nächsten Qualitätslevel in der Online-Werbung erreicht: Die Nachfrage nach informativen und unterhaltsamen Branding-Kampagnen ist riesig und im Laufe Wohin die Gelder fließen Abverkaufsstudie: Werbeträger und Budgets Fernsehen Klassische TV-Spots Brutto-Spendings: 1,98 Millionen Euro Print 1/1 Anzeigen Bild der Frau, Brigitte, Stern, Tina Koch & Back-Ideen, Freundin, Für Sie, Öko-Test Brutto-Spendings: Euro Internet Standardwerbemittel & Mailroadblock im Yahoo Network Brutto-Spendings: Euro Her damit! Online-Werbung wirkt der letzten Quartale nicht nur in Deutschland, sondern auch international exorbitant stark gestiegen, beobachtet nicht nur Genzlinger. Mehr und mehr gehe es den Werbungtreibenden darum, all das zu realisieren, was das Medium Internet in puncto Animation, Interaktion und Mitwirkungsmöglichkeiten leisten könne. Um der steigenden Nachfrage nach maßgeschneiderten Markenerlebnissen gerecht zu werden, hat das Portal nun auch hierzulande sein Produktportfolio im Bereich kreativer Konzeptlösungen unter dem Namen Yahoo Studio zusammengefasst. Foto: Fotolia / Xavier Die Aufgabe: Klassische Sponsorings bis hin zu spezifischen Markenwelten mit individuellen redaktionellen Inhalten sogenannten Branded-Content- und Branded- Entertainment-Lösungen zu entwickeln. Erste Studio- Kampagnen wurden bereits für Shell, Allianz sowie Mercedes umgesetzt. Das Ziel der neuen kreativen Einheit ist klar vorgegeben: Mehr Branding-Kampagnen ins eigene Haus beziehungsweise Netzwerk zu holen. Denn für Genzlinger ist Online in den Mediaplänen hierzulande nach wie vor unterrepräsentiert. Natürlich abhängig von Branche und Produkt sieht er den,fair Share (den angemessenen Anteil) wie in Großbritannien über alle Branchen hinweg bei etwa 26 Prozent, also mehr als einem Viertel. Genzlinger: Ich denke, dahin sollten wir auch in jedem Fall kommen. Hierzulande ist laut Online Vermarkterkreis (OVK) der Online- Anteil am Werbekuchen mittlerweile immerhin auf erfreuliche 19,2 Prozent angewachsen. Auf Grundlage des von Nielsen Mediaforschung errechneten Wachstums von 35 Prozent im ersten Quartal 2011 gegenüber dem Vorjahresquartal scheint das Erreichen der 25-Prozent-Marke also nur noch eine Frage der Zeit. Für Heiko Genzlinger steht Online vor Entwicklungssprung Auf der Schwelle zur Markeninszenierung Doch trotz der nicht zu übersehenden Vorteile, die die Online-Werbung hinsichtlich Wirkung, Aussteuerung (Targeting, Frequency Capping) und dem Erreichen neuer Zielruppen aufweist, und angesichts der Tatsache, dass nun auch der Dornröschenschlaf, in den die Kreation gefallen war, beendet zu sein scheint: Warum laufen die Werbungtreibenden nicht mit fliegenden Fahnen zu Online über? Genzlinger: Die klassischen Medien haben teilweise Jahrzehnte Vorsprung, was den Wirkungsnachweis angeht. Online hole hier aber immer mehr auf, auch dank der viel besseren Möglichkeiten der technischen Messung, die im Internet existierten. häb Die Konferenz zur Optimierung von Online-Marketing-Kampagnen und Umsatzsteigerung im Online-Shop Hamburg München Düsseldorf Erfahren Sie, wie aus Ihren Besuchern Käufer werden! Information und Anmeldung unter Aussteller und Sponsor: (Stand: ) Veranstalter: Teilnahme für INTERNET WORLD Business Leser E199, zzgl. MwSt. Ihr Code: CRF2011IWB Präsentiert von:

14 14 Internet World BUSINESS MARKETING & WERBUNG 30. Mai /11 STUDIE Frauen wollen es persönlich Eine unpersönliche Unternehmenskommunikation kommt dann besonders schlecht an, wenn Frauen die Adressaten sind. Das Echo darauf ist noch negativer, wenn die Kunden weiblich, studiert und über 40 Jahre alt sind. Recht schmerzfrei reagierten hingegen Männer mit geringem Bildungsgrad. Das ergab eine Studie im Auftrag des Softwareentwicklers Legodo. fk -ZUSTELLBARKEIT Deutschland macht Probleme Mit 82,5 Prozent Zustellbarkeit legitimer s im zweiten Halbjahr 2010 lag Deutschland um einen Prozentpunkt unter dem Durchschnitt von 22 Ländern Europas, Nordafrikas und dem Nahen Osten (EMEA). Wie der -Performance-Messungs-Spezialist Return Path ermittelte, ist die Zustellquote insgesamt rückläufig, im Schnitt eine von sechs legitimen s kommt nicht an. Hauptursache: fehlerhaft arbeitende Spam-Filter. fk Anteil zugestellter s in EMEA, 2. Halbjahr 2010 Spam/Junk- 5,0 % VIDEO-SEO Andere besser als Youtube Wer seinen Video-Content im Google-Ranking möglichst weit oben sehen möchte, sollte nicht auf Youtube allein als Verbreitungskanal setzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Video-Analyse- Dienstleisters Videocounter. Youtube-Videos erzielen demnach nur dann eine gute Platzierung, wenn sie oft abgerufen werden. Bei vergleichbaren Abrufzahlen würden andere Video-Portale oft besser gelistet. vs AFFILIATE-KONGRESS A4U EXPO EUROPE Rabatt für Leser Mit Gruppendiskussionen, einem Speed Dating für Affiliates und Merchants und einer Diskussionsbühne namens Live Theatre wartet die 7. A4U Expo Europe auf, die am 7. und 8. Juni in München stattfindet. Leser der INTERNET WORLD Business, die sich unter register online anmelden wollen, erhalten zehn Prozent Rabatt. Der Discount-Code lautet: IWB10%. fk Anzeige Posteingang 83,5 % Quelle: Return Path Deliverability Benchmark Report INTERNET WORLD Business 11/11 Verloren 11,5 % Sie suchen Anbieter von Web Controlling Services? Sie finden sie in der Dienstleister- Datenbank der INTERNET WORLD Business Schwierige Kombination Nur 30 Prozent aller Marketingentscheider vereinen bislang und Facebook Mehr als die Hälfte aller Unternehmen in Europa (57 Prozent) betreibt -Marketing. Social Media Marketing belegt mit 44 Prozent einen eindrucksvollen dritten Platz. Doch das, was sämtliche Experten fordern, gelingt nur 30 Prozent aller Firmen: die sinnvolle Verknüpfung der beiden Marketingkanäle. Das ist das wichtigste Ergebnis der Studie Der Europäische Social Media und Monitor. Die Studie, die im Auftrag des Münchner - Marketing-Dienstleisters ecircle durchgeführt wurde, umfasst drei Teile. Im dritten jetzt veröffentlichten Teil untersuchte das Marktforschungsinstitut GM die Haltung von Marketingentscheidern zu den beiden Kanälen und Social Media. Befragt wurden 607 Marketingleiter in Deutschland, England, Italien, Frankreich, Spanien und den Niederlanden. Facebook europaweit vorn Dabei zeigten sich starke Parallelen zwischen den Ländern. Nicht nur die Konsumenten, auch die Werbeentscheider bevorzugen für ihre Aktivitäten unter den Social Networks eindeutig Facebook. Nur in den Niederlanden rangiert der Lokalmatador Hyves.nl bei den Konsumenten mit 80 Prozent vorn. Wenn es um Werbung in Social Networks geht, dann wissen 75 Prozent aller Befragten durchaus um die Möglichkeiten, Facebook- und -Kampagnen Eine Änderung der Google-Richtlinien zur Datenerfassung zwingt Adwords- Kunden zum Reagieren. Die neuen Richtlinien, die Google ohne Vorankündigung kurz nach Redaktionsschluss der letzten INTERNET WORLD Business in Kraft setzte, schreiben Werbungtreibenden drei Dinge vor, die in der Kommunikation mit den Verbrauchern eine Rolle spielen: eine Datenschutzerklärung, ein Opt-out-Verfahren und eine SSL-Verbindung für die Übertragung sensibler Informationen. Wenn auf dem in den Adwords beworbenem Angebot persönliche Daten gesammelt werden, muss dort vorab eine Erklärung zugänglich gemacht werden, in der die Verwendung dieser Daten erläutert wird. In der Erklärung muss der Besucher auch erfahren, wie er eine Kontaktaufnahme des Unternehmens zu Werbezwecken unterbinden kann. Zahlungsinformationen und andere sensible Daten dürfen nur noch über sichere SSL-Verbindungen über- Welche Arten von Social Media Marketing werden eingesetzt? Nutzung von Social Media Nein 56 % n = 607 Ja 44 % INTERNET WORLD Business 11/11 Gebuchte Online- Werbung* Kooperationen Advertorials Fanpage/Unternehmensprofil Sponsoring bestimmter Aktionen* Platzieren von viralen Nachrichten n = 268 Implementierte Social- Media-Kanäle Anwendungen Anderes miteinander zu verschränken. Allerdings setzen erst 30 Prozent entsprechende Ansätze auch in die Praxis um. Die Marktforscher vermuten, dass bei vielen Anwendern die Orchestrierung der Kanäle noch sehr unspezifisch und experimentell ist. Auch der unerwartet hohe Anteil von 44 Prozent alle Befragten, die bereits Social Media zu Marketingzwecken nutzen, verleitet zu dem Schluss, dass dort im Moment viel experimentiert wird. Newsletter ist Standard Gemessen am Testfeld Social Media ist das -Marketing in Europa nicht nur bestens eingeführt, sondern auch schon recht weit ausgefeilt. Der regelmäßige Newsletter darf dabei als Standard gelten. Daneben stehen bei Marketingentscheidern segmentspezifisch oder aufgrund von Transaktionen versandte s Google will Datenschutz 21 % Adwords-Werbekunden müssen Opt-out anbieten 70 % 61 % 61 % 60 % 59 % 54 % 48 % *in sozialen Netzwerken Geänderte Richtlinien: Adwords-Kunden müssen Mindeststandards erfüllen tragen werden. Verstößt der Adwords-Werbekunde gegen diese Richtlinien, kann Google seine Werbekampagne sperren. Für Martin Röttgerding, Head of SEM bei der Performance-Marketing-Agentur Bloofusion, sind die geforderten Maßnahmen eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Dennoch könnte dies einige Händler, die zum Beispiel noch keine sichere Verbindung anbieten, in Bedrängnis bringen, erklärt der Experte. Konsequenzen drohen, wenn Konkurrenten Verstöße bei Google anmahnen. fk Welche Web-Marketing-Formen nutzen Marketingentscheider in Europa? -Marketing 57 % Display Advertising/ Werbung auf Content Pages Social Media SEA-Suchmaschinenwerbung SEO-Suchmaschinenoptimierung Affiliate Marketing Mobile Online Videos (Pre-/Postroll etc.) Andere 9 % 34 % 31 % 31 % 39 % 39 % 48 % 44 % Basis: Media-/ Marketing- Entscheider (n = 607) Quelle: ecircle hoch im Kurs. Sie da sind sich die Marketer europaweit einig bringen die besten Resultate. Bei den angestrebten Kommunikationszielen sind die Unterschiede zwischen Social Media und -Marketing auffallend gering. Auf Platz eins rangiert Werbung für neue Produkte, gefolgt von der Erhöhung der Markenbekanntheit und der Steigerung der Kundenloyalität all diese Ziele sind für jeweils gut die Hälfte der Befragten entscheidend für den Einsatz des jeweiligen Kommunikationskanals. Die Stärken von Facebook & Co. gegenüber s sehen die Marketingentscheider bei der Erzielung viraler Effekte (31 Prozent versus 23 Prozent) und bei der Marktforschung: 47 Prozent aller Befragten haben sie als Ziel ihrer sozialen Kommunikation definiert Mails tauchen in dem Zusammenhang gar nicht auf. fk SEO-Test von One Advertising Für die SEO-Checks der eigenen Kundenseiten hat die Münchner Agentur One Advertising ein Online Tool entwickelt, das sie jetzt auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt. Unter sitecheck.advertising.de analysiert der Onesite-Check Keyword-Dichte, Backlinks, Rankings auf Google, Alexa und andere SEO-relevante Faktoren. fk Schnelltest für SEO-Optimierer: Der Onesite- Check von One Advertisting

15 MARKETING & WERBUNG 11/ Mai 2011 Internet World BUSINESS 15 -MARKETING Die Relevanz ist entscheident Die Preferred Inbox wird das -Marketing durcheinanderwirbeln wenn sie in Deutschland Fuß fasst Nach den wichtigsten drei Trends im - Marketing befragt, hat Absolit-Chef Torsten Schwarz eine kurze Antwort parat: Relevanz, Relevanz, Relevanz! Schwarz, einer der meistbeachteten Referenten auf der 2. Expo in Frankfurt am Main, redete seinen Zuhörern ins Gewissen: Es sei nicht mehr zeitgemäß, an jede Mail-Adresse, derer man habhaft werden könne, einfach so oft wie möglich einen Standard-Newsletter zu schicken. Nur was interessiert, wird auch wahrgenommen. Nur Mails von Interesse Dieser Erkenntnis trägt man inzwischen in den USA Rechnung und hat dafür auch schon eine technische Lösung gefunden: Hotmail, Google und Yahoo bieten ihren Nutzern auf Wunsch die Funktion Preferred Inbox an, die deutsche Übersetzung lautet Sortierter Posteingang : Der Mail-Provider untersucht, ob der Nutzer Newsletter öffnet oder nicht und wie er mit dem Absender vernetzt ist. Newsletter, die nicht gelesen werden, werden irgendwann auch nicht mehr angezeigt. Das Prinzip ähnelt dem der Funktion Hauptmeldungen bei Facebook: Nur wer auf Neueste Meldungen klickt, bekommt tatsächlich jede Statusmeldung zu sehen, die sein Netzwerk produziert Die wichtigsten drei Trends im -Marketing heißen: Relevanz, Relevanz, Relevanz! Torsten Schwarz Absolit Dr. Schwarz Consulting Ab in die Tonne: Viele Mails werden nicht gelesen Foto: Fotolia / Filter ein Erscheinen bei den Hauptmeldungen ist dagegen für Beiträge reserviert, die bestimmte Relevanzkriterien erfüllen. Zum Beispiel Beiträge von Absendern, mit denen der Nutzer in letzter Zeit interagiert hat, oder Beiträge, die von vielen Menschen gelesen wurden, oder besser noch von vielen Freunden aus dem Netzwerk. Alles andere läuft ungesehen durch, wenn der Nutzer nicht gezielt danach sucht. Martin Aschoff, Chef des Schwergerwichte in Deutschland nur einen bescheidenen Marktanteil von zusammen rund zehn Prozent, zudem ist die Preferred Inbox ein Feature, das der Nutzer von Hand aktivieren muss. Allerdings, schränkt Aschoff ein, wenn GMX und Web.de den sortierten Posteingang nächste Woche einführen würden, würde sich das natürlich ändern. Die beiden 1&1-Marken haben zusammen mehr als 50 Prozent Anteil am deutschen - Markt und damit genügend Marktmacht, um Standards zu etablieren. Wann reagiert United Internet? Zu den Plänen von GMX und Web.de befragt, die wie 1&1 zu United Internet gehören, verweist 1&1-Unternehmenssprecher Michael d Aguiar auf die ausgefeilten Spam-Filter der Mail- Dienste. Dennoch bestätigt er Überlegungen seines Unternehmens in diese Richtung: Eine automatische Sortierung von Mails nach ihrer Relevanz könnte ein Feature werden, das auch wir unseren Kunden anbieten werden. Mittels Usability- Tests werden wir versuchen auszuwerten, ob eine derartige Funktion von den Nutzern gewünscht wird. Nico Zorn, Mitbegründer der Beratungsfirma Saphiron, sieht in der Flut von Grey Mails schon heute ein Problem. Grau sind Newsletter, die zwar aufgrund einer einmal gegebenen Einwilligung des Empfängers verschickt werden, diesen jedoch nicht mehr interessieren. Dazu kommt die zunehmende Zahl von Status-Mails, die von Facebook & Co. erzeugt werden. Das Mail-Aufkommen -Dienstleisters Agnitas, glaubt, dass deutsche Marketer noch ein bis zwei Jahre Zeit haben, die Relevanzdefizite in ihren Newsletter-Kampagnen zu eliminieren. Denn im Moment erreichen die drei USpro Nutzer steigt, weiß Zorn. Was nicht steigt: die Zeit, die der Nutzer seinem Postfach widmet. Auch er rät Mail-Versendern, an der Relevanz ihrer Inhalte für den Empfänger zu arbeiten. Gut besucht: Die 2. Expo auf dem Messegelände in Frankfurt am Main Facebook ist überall Tagesgespräch auf der Expo in Frankfurt war die Verschränkung von E- Mail mit Social Media. Das Thema wird oft zu einfach angegangen, meint Berater Zorn, ein Share with your network -Button allein reiche nicht. Um die Kommunikation mit seinen Kunden über mehrere Kanäle im Griff zu behalten, müsse man das Thema strategisch angehen. Dazu gehört nach Ansicht von Agnitas-Chef Wenn Web.de und GMX den sortierten Posteingang einführen, ändert das alles. Martin Aschoff Agnitas AG Aschoff aber auch die sorgfältige Analyse des Nutzerverhaltens: Wann geöffnet? Wo geöffnet? Wer hat geöffnet?. Michael Welk, Sales Manager bei Inxmail, fügt noch eine Hausaufgabe hinzu: Wie sieht Ihre Mail aus auf den verschiedensten Mail-Clients? fk

16 16 Internet World BUSINESS SPECIAL: BEWEGTBILD 30. Mai /11 Bewegtbildwerbung im Web kann viel mehr als nur bewegte Bilder transportieren. Links: Preroll Clip in einem Branded Player (Tandem Ad); Mitte: In-Page Video Ad mit Branded Player MARKTÜBERSICHT: BEWEGTBILDWERBUNG Markt ohne Restplatzvermarkter Der Anbietermarkt für Online Video Advertising ist noch jung und entwickelt eine ganz eigene Struktur: Gemessen an der Nachfrage sind die Nettoreichweiten zu niedrig. Deshalb ist Bewegtbildwerbung im Web teuer Premiumvermarkter, Zweitvermarkter, Media-Marktplätze, Ad Networks: Der Markt für klassisches Display Advertising spiegelt auch seine Vermarktungsstufen wieder. Nicht so im Online Video Advertising: Denn hier sind die Nettoreichweiten schwach, die Nachfrage dagegen riesig und die Tausend-Kontakt-Preise (TKPs) mitunter höher als im Fernsehen. Die für die Advertiser interessanten Video-Inhalte sind überall hochwertig und rar. Restplätze? Fehlanzeige! Deshalb buhlen die Online-Vermarkter der TV-Sender, klassische Display-Vermarkter und Video-Vermarktungsnetzwerke gleichermaßen um die Gunst der Advertiser. Die Qualität eines Werbeumfelds definiert sich vor allem über den Video Content, in den ein Spot integriert wird. Bewegtbild vs. TV Bewegtbildwerbung im Web eignet sich mindestens genauso gut wie TV-Werbung für die Ziele... Involvement 84 % Kontaktqualität Effizienz Abverkauf Glaubwürdigkeit Werbeerinnerung Akzeptanz Emotionalität Imagebildung Markenbekanntheit INTERNET WORLD Business 11/11 Wir wollen die Effizienz von Bewegtbildwerbung in den Vordergrund rücken. Marco Feuchter Commercial Director Tremor Media Europe 52 % 50 % 47 % 66 % 64 % 59 % 73 % 38 % n=100 Media-Entscheider aus Agenturen und Unternehmen Quelle: Interactive Media, Enigma GfK Pflegeleichte Formate Wer in echten TV-Umfeldern werben möchte, ist demnach bei den Online- Vermarktern der privaten TV-Sender wie RTL oder Pro Sieben und Sat1 gut aufgehoben. Im Werbenetzwerk von Sevenone Media (Pro Sieben Sat1 Group) findet man zum Beispiel kaum Marken, die Bewegtbild ausschließlich im Internet einsetzen. In der Regel kombinieren die Werbungtreibenden dort TV-Spot und Video Ad. Auf In-Stream-Positionen funktionieren TV- Spots identisch im Netz. Durch die Einbindung in Video-Inhalte und den angeschalteten Ton genießen die Spots online eine hohe Aufmerksamkeit. Darüber hinaus bieten wir die Möglichkeit, den Spot durch interaktive Elementen im Internet zusätzlich aufzuwerten, erläutert Thomas Port, Geschäftsführer Sevenone Media. Bei In-Page Videos oder Interstitials sieht die Lage anders aus: Hier können TV-Spots nicht eins zu eins eingesetzt werden, sondern müssen adaptiert werden, da die Audiofunktion standardmäßig nicht eingeschaltet ist und der Nutzer 79 % meist nur kurze Zeit auf der Werbefläche verweilt. Paul Mudter, Geschäftsleiter Interactive bei IP Deutschland, sieht das ähnlich: Video Ads funktionieren nicht viel anders als Werbespots im Fernsehen. Auch hier geht es um die Frage, welche Zielgruppen man ansprechen will, welche Spot- Länge die ideale ist, wo der Spot platziert ist, ob man einen Single Spot oder eine Tandem-Schaltung wählt und in welchem Content-Umfeld die Werbung stehen soll, erläutert Mudter. In der Praxis werde meist ein Bewegtbild-Spot entwickelt und über alle Medien eingesetzt. Der Vermarkter bietet seinen Kunden an, den vorliegenden Fernsehspot kostenfrei in alle anderen Formate zu übertragen, sodass er für Online und Mobile ebenfalls einsetzbar ist. Große Bandbreite Auch Display-Premiumvermarkter ohne TV-Hintergrund haben Bewegtbildinventar im Portfolio. Angebotene Formate und Zielsetzungen sind vielfältig. Kunden von Interactive Media nutzen Video Ads beispielsweise hauptsächlich für Branding- Kampagnen, Produktvorstellungen und zum Imageaufbau. Das Abverkaufsziel Nachfrage wächst stetig Herr Pantke, was kostet Video-Werbung auf einem Selbstbuchungsmarktplatz wie Adscale? Matthias Pantke: Auf Adscale wird kein Video-Inventar unter einem TKP von 10 Euro verkauft. Online-Video-Werbung ist auch bei uns teurer als so manche TV-Werbung. Ist das Angebot generell zu knapp oder die Nachfrage zu hoch? Pantke: Beides. Die Nettoreichweiten sind noch immer zu gering. Denn im Gegensatz zum Display Advertising kann ein Nutzer nicht mehrere Werbemittel gleichzeitig betrachten, sondern nur einen Spot. Und dafür muss er aktiv ein Video anklicken. Nur 4 bis 5 Prozent der Nutzer einer Website schauen sich Videos an. Andererseits wollen immer mehr Werbungtreibende online einbuchen, weil sie im TV ihre Zielgruppen nicht mehr erreichen. Nichtsdestotrotz haben Sie kürzlich eine Plattform für Bewegtbildwerbung gestartet. Woher kommt das Inventar, sind das Restplätze? Interview Wir kennen keine limitierenden Formatorientierungen wie die Fernsehvermarkter. Thorsten Schütte Managing Director Smartclip steht nur in etwa zehn Prozent der Kampagnen im Vordergrund. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die klassischen Video Ads Branding-Ziele am besten unterstützen, also Preroll, Overlay und Postroll sowie großflächige Streaming Display Ads wie Expandable Wallpaper und Fireplace, erläutert Frank Bachér, Matthias Pantke, Geschäftsführer des Werbemarktplatzes Adscale, München Pantke: In unserem Video-Marktplatz bieten wir Premiuminventar, keinesfalls Restplätze. Premiumanbieter wie Sport1 oder Wetter.com stellen uns hochwertige Video-Inhalte kostenfrei zur Verfügung. Wir distribuieren diese im Gegenzug an rund Websites. Der Rechteinhaber ist zu 50 Prozent an den Werbeerlösen seiner Inhalte beteiligt, der Publisher erhält 30 und Adscale 20 Prozent als Distribution Fee. In-Stream Ads erzielen hohe Klickraten. Sind sie damit auch für Performance- Ziele interessant? Pantke: Nein. Wer auf unserem Marktplatz Prerolls bucht, der verfolgt Branding-Ziele. Zwar haben Prerolls eine mehr als zehnfach höhere Klickrate als klassische Banner, aber für das Performance Marketing sind sie schlicht zu teuer.

17 11/ Mai 2011 SPECIAL: BEWEGTBILD Internet World BUSINESS 17 Aufmerksamkeit optimiert: Die Logout-Seite eines Fre -Anbieters (links); Nutzerführung durch Animation (Mitte) sowie zusätzliche Video Ads nach dem Hauptwerbemotiv (rechts) Geschäftsführer Marketing & Sales Interactive Media. Für Abverkaufskampagnen setzt man eher Standardformate ein. Werbekunden von United Internet Media (UIM) verfolgen mit Video-Werbung meist beides: Branding- und Abverkaufsziele. Bei UIM läuft Bewegtbildwerbung, die von der reinen Bekanntmachung über Branding, Image und Abverkauf bis zu Loyality und Weiterempfehlung alle Disziplinen abdeckt. Interessant ist, dass häufig auch eine Kombination von Werbung und Dialog gewählt wird, um beide Zielsetzungen nachhaltig zu optimieren. Dialog-Bewegtbildwerbung, zum Beispiel in Form von Video-Mails, hat als neuer Qualitätsansatz das Potenzial, Branding nicht nur effektiv in Abverkauf zu überführen, sondern auch Kundenbindung und Markentreue nachhaltig positiv zu beeinflussen, erläutert der UIM-Vorstand Matthias Ehrlich. Reichweite poolen Während Marktplätze und Werbenetze im Display Advertising häufig nur Restplätze anbieten, spielen sie im Bewegtbildsektor eine andere Rolle: Sie aggregieren das knappe Gut Reichweite oder schaffen zusätzliche und sie machen Video Advertising für manche Kampagnenziele erst möglich. Insbesondere spezialisierte Video-Vermarktungsnetzwerke profitieren vom Bewegtbild- Boom. Zu den Zugpferden im Markt zählen ausgewiesene Spezialisten wie Smartclip oder Tremor Media. Wir haben keine limitierte Formatorientierung wie die TV- Vermarkter mit dem sogenannten Catchup TV, welches sieben Tage nach TV-Ausstrahlung Anzeige kostenlos ins Web gestellt wird. Wir sind ein unabhängiger Zielgruppenvermarkter, stellt Thorsten Schütte, Managing Director bei Smartclip Deutschland, klar. Sprich: Bei den spe- Worauf es bei Bewegtbildwerbung ankommt Besondere Erfolgsfaktoren beim Einsatz von Bewegtbildwerbung im Internet Umfeld/Platzierung zialisierten Vermarktern kann man seinen Spot unabhängig von zeitlichen oder inhaltlichen Restriktionen einstellen und einfach Reichweite in der gewünschten Zielgruppe einkaufen. Er sieht sein Unternehmen aber auch als Innovationstreiber, der die IP-basierte Bewegtbild- Gestaltung/Kreation 66 % Nutzung der Internet-Möglichkeiten Aufmerksamkeitswert/Werbewirkung Konvergenz zu klassischen Kampagnen Involvement Wirtschaftlichkeit Die Technik muss stimmen Kein Stör-/Nervfaktor Ist abhängig von Kampagne/Zielsetzung INTERNET WORLD Business 11/11 8 % 7 % 7 % 20 % 19 % 19 % 17 % 15 % 54 % n = 100 Media-Entscheider aus Agenturen und Unternehmen Quelle: Interactive Media, Enigma GfK vermarktung voranbringt. Mit einer Publisher-übergreifenden Kontaktklassen- Optimierung, verschiedensten Targeting- Technologien und einer geräteübergreifenden Vermarktung möchte das Unternehmen Werbe-Etats auf sich ziehen. Auch bei Tremor Media ist man optimistisch, von den üppigen TV-Spendings einige Millionen ins eigene Business lenken zu können. Durch den Zusammenschluss mit dem amerikanischen Video Advertising Network Scanscout ist das US-Unternehmen nach eigenen Aussagen zum weltweit Youtube-Clips überschätzt Welche Möglichkeiten bietet Bewegtbildwerbung? Was kann sie, was nicht? Kolja Brosche: Bewegtbildwerbung hat das Potenzial, unterschiedliche Zielsetzungen zu erfüllen: Von der Realisierung von Kampagnen, um rein klassische Mediaparameter zu erfüllen, bis hin zur Verstärkung des Markenengagements in bestimmten Zielgruppen. Wichtig ist zu berücksichtigen, dass Bewegtbildwerbung kein Allheilmittel für die digitale Kommunikation ist: Die Art und Weise des Einsatzes muss für jede Zielsetzung und Zielgruppe individuell evaluiert und festgelegt werden. Welche Formate lohnen sich, welche nicht? Brosche: Auch die Formatwahl ist von der jeweiligen Zielsetzung abhängig. Während wir etwa für eine Image- und Awareness-Kampagne exklusive Formate mit hohen Durchsichtraten wählen, hat ein Performance-orientierter Kommunikationsansatz geringere Ansprüche an das Format. Interview größten Anbieter für die Monetarisierung von Bewegtbildinhalten aufgestiegen. Das Ziel von Tremor Media ist es, diese Position auszubauen und die Kernkompetenzen auch in Deutschland und Großbritannien weiter zu stärken, indem wir die Effizienz von Bewegtbildwerbung in den Vordergrund rücken und das immense Potenzial dieser Werbeform aufzeigen, kündigt Marco Feuchter, Commercial Director bei Tremor Media Europe, an. Karsten Zunke Kolja Brosche, Director Digital / Operations, Universal McCann, Frankfurt mccann.de Imagefilm, Werbespot oder Youtube-Clip wo geht der Trend hin? Brosche: In diesem Punkt gehen die Meinungen je nach Perspektive stark auseinander. Von den Kunden kommt oft noch die Frage respektive der Wunsch nach Bewegtbild als Allheilmittel : So soll ein Imagefilm oder TV- Spot viral auf Youtube verbreitet werden, da dies preisgünstiger ist als eine Schaltung im TV. Auch wir sehen das größte Potenzial in Werbespots unabhängig davon, ob sie für den digitalen Distributionsweg anzupassen sind. Denn der Einsatz von Werbespots lässt sich hinsichtlich der Kosten und des medial wirksamen Reichweitenpotenzials planen. Imagefilme und Youtube- Clips stehen im Kundenkurs sehr hoch, doch oft wird ihr Potenzial sehr überschätzt. Wie muss solche Werbung konzipiert sein bezüglich Länge oder Inhalt? Brosche: Je nach Platzierung gelten unterschiedliche Anforderungen. Standardisierte Instream Ads sollten die Anforderungen an eine geringe Nutzerreaktanz erfüllen. So akzeptieren User ein 30-sekündiges Preroll nur schwer und bestenfalls als absolut notwendiges Übel. Wir empfehlen daher, den TV- Spot nach Möglichkeit zu kürzen. Inhaltlich kann eine Anpassung selbstverständlich Sinn ergeben, um interaktive Potenziale zu unterstreichen oder den Spot einfach unterhaltsamer zu gestalten. Kommt der Film jedoch in einer crossmedialen Kampagne zum Einsatz, sollte der intermediale Wiedererkennungseffekt gewährleistet sein. Nur so lässt sich tatsächlich ein crossmedialer Wirkungszuwachs erzielen. Mit welchen Kosten müssen Unternehmen rechnen, wenn sie wirksam ihre Marke mit Bewegtbildwerbung inszenieren möchten? Brosche: Das hängt natürlich stark vom Bewegtbildinstrument, der Zielsetzung und der Zielgruppe ab. Bei einer klassisch geplanten Online-TV-Kampagne bewegen sich die absoluten Kosten schnell in einem sechs- bis siebenstelligen Bereich.

18 18 Internet World BUSINESS MARKETING & WERBUNG 30. Mai /11 Schwarz-Weiß wird bunt Die neue Audi-A1-Kampagne überzeugt: Dynamik und Energie ästhetisch verpackt Spot an, Ton an, E-Gitarre einklinken, Regler hoch, Bässe wummern. Durch die Ohren rein, einmal quer durchs Hirn, dann tief in den Körper zieht der Sound. Der Audi-Herzschlag klopft aus dem gewaltigen Lautsprecher des A1. Die Power zerstiebt einen Berg Styroporkugeln, lässt Milchtropfen hüpfen, einen Vogelschwarm explodieren. Und das ist nur der Anfang. Im A1-Spot von Audi reihen sich 46 Sekunden lang durchgestylte Momentaufnahmen in Schwarz-Weiß aneinander, Steckbrief Auftraggeber: Audi AG, Ingolstadt Auftrag: Spot Oomph für das Modell A1 Kreation: Bartle Bogle Hegarty, London Creative Director: Nick Kidney, Kevin Stark Regie: Sam Brown Media-Agentur: Mediacom Online-Agentur: Neue Digitale / Razorfish, Frankfurt/Main Internet: Launch: 21. Mai 2011 fesseln Design-affine Betrachter von Anfang an bis zum letzten Moment. Selbst bei mehrmaligen Wiederholungen nutzen sich die Bilder nicht ab im Gegenteil: Nach und nach entdeckt das Auge verschiedene Bestandteile des kleinen großen Modells aus Ingolstadt. Die haben die Macher der Agentur BBH aus London kunstvoll und detailverliebt inszeniert. Auch bei dem Videoportal Youtube ist der neue Spot von Audi zu sehen. Und weiß trotz seines ungewöhnlichen Namens zu gefallen Oomph : Der neue Spot protzt mit stimmungsvollen und sehr kreativen Bildern Ein eine ganze Halle ausleuchtender Scheinwerfer beleuchtet eine munter mümmelnde Hasenschar, Bilder aus dem Navigationsgerät werden, überdimensioniert, an eine Leinwand projiziert. Dann, last, but not least: Der Auftritt des Hauptdarstellers in knalligem Rot. Klein in der Größe groß im Detail ganz großes Kino! Kreativ inszeniert, stimmungsvoll umgesetzt: Der neue Spot von Audi für den A1 spricht auch den Online-Nutzer gekonnt an optisch, akustisch und damit emotional. Vorgestellt von: Dirk Weipert, Geschäftsführer Media Lab GmbH in Hamburg Last, but not least: Der Hauptdarsteller am Ende des Spots der Audi A1 Online-Werbung: Neue Etats, neue Kampagnen Auftraggeber Auftrag Dienstleister Auftraggeber Auftrag Dienstleister Ärzte ohne Grenzen Astra Beck s Black Currant Bosch Deutsche Bahn Efes Fidelity International Hochschulinitiative Neue Bundesländer Betreuung des Kommunikationsetats für eine Spendenkampagne mit Ambient- und viralen Maßnahmen Kampagne Astra bleibt analog inklusive Social Media Internet-Kampagne für das neue Biermischgetränk Weltweite Unternehmenskommunikation inklusive Online Fortsetzung der Fürsprecherkampagnen in Facebook Deutschlandweite Einführungskampagne mit dem Motto Komm auf die Efes Insel für die türkische Biermarke Betreuung des Media-Etats in Deutschland und Österreich Erweiterung der Kampagne Studieren in Fernost mit dem Web-Magazin Campus Fernost Heymann Brandt De Gelmini Philipp und Keuntje Coma DDB Tribal DDB Tribal JWT, Webguerillas, Yoc, Fight Club Kom. Pilot Aperto, Scholz & Friends Kia Möbel Höffner Motorvision.de Nichtlustig.de Opel Saturn Schlecker South African Tourism Sparkasse Mittelthüringen Ultraforce.de Online-Maßnahmen zur Launch-Kampagne für den Picanto Social-Media-Aktion Das unglaubliche Zimmer auf Facebook Online-Vermarktung der Internet-Plattform als Premiummarke Online-Vermarktung des Cartoon-Portals Lead-Agentur und Kampagne für das Modell Insignia Kampagne zum Multichannel-Konzept des Elektronikhändlers Betreuung der digitalen Kommunikation für die Drogeriemärkte On- und Offline-Kampagne mit siebenstelligem Euro-Budget Betreuung der Suchmaschinenkampagnen für das Kreditinstitut Betreuung des Affiliate Marketings für den Gamer-Spezialisten H2Omedia Saint Elmo s IQ Digital Media Ströer Interactive Scholz & Friends Scholz & Friends Grey Universal McCann Finnwaa Webgains Fast & Furious startet durch Universal Pictures bewirbt neuen Kinofilm mit knapp Euro Damit auch der fünfte Teil ihrer Kinofilmreihe Fast & Furious, deren erster Teil vor zehn Jahren in die Lichtspielhäuser kam, wieder ein Kassenschlager wird, investierte das Filmstudio Universal Pictures International Germany im April rund Euro brutto. Damit bewarb Universal Pictures den Film im Internet und setzte sich so zumindest schon an die Spitze der deutschen Web-Werbecharts im April: Mehr gab kein Unternehmen für eine neu gestartete Online-Kampagne in Deutschland aus. Danach folgte Coty Prestige Lancaster mit dem Duft Chloé. host Im Kino angelaufen: Fast & Furious Five Ihre Meldung fehlt? Bitte Mail an Top-Ten-Newcomer in den Web-Werbecharts im April 2011 Die teuerste Online-Kampagne, die deutschlandweit neu gestartet wurde, stammte von Universal Pictures Produkt Firma Spendings in Mio. Euro Fast & Furious Five (dt.) Universal Pictures Int. Germany, Frankfurt/M. 0,46 Chloé Love D Duft Coty Prestige Lancaster Group, Mainz 0,27 Right Guard Deo-Range Schwarzkopf+Henkel Cosmet.,Düsseldorf 0,23 Sony Bravia Flachbild-TV Sony Deutschland, Berlin 0,22 Massa Haus / Bon Prix Massa Haus, Simmern 0,19 Coppenrath+Wiese Unsere Goldstücke Coppenrath+Wieese Conditorei, Osnabrück 0,19 Smartmobil.de Mobil Range MS Mobile Services, Maintal 0,16 Acer Iconia Tab A500 Tablet Acer Computer, Ahrensburg 0,15 Aperol Image Campari Deutschland, Oberhaching 0,12 O2 Blue / Simfy.de Telefónica Germany, München 0,09 INTERNET WORLD Business 11/11 Zeitraum: Quelle: Nielsen Media Research GmbH 2011

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20 20 Internet World BUSINESS E-COMMERCE 30. Mai /11 MOBILE COMMERCE Reisebranche will investieren Im Jahr 2010 setzte die deutsche Tourismuswirtschaft 48,05 Milliarden Euro um 20,1 Milliarden davon im Web, analysierte das Marktforschungsinstitut Ulysses Web- Tourismus. Damit stiegen die Online-Umsätze um 7,9 Prozent. Als vielversprechende Investitionsfelder gelten M-Commerce und Apps vor allem bei primären Leistungsträgern wie Hotels und Transport. dz MISTER SPEX Schnelles Wachstum Mit einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum von 389 Prozent seit 2008 platzierte sich der Berliner Online- Brillenhändler Mister Spex bei den Media Momentum Awards der Investmentbank GP Bullhound in der Kategorie Fastest Growing Company auf Platz vier. Die ersten Plätze gingen an Inskin Media (plus 898 Prozent), Myvideorights (plus 805 Prozent) und Criteo (plus 610 Prozent). dz Mister Spex glänzt seit 2008 mit knapp 400 Prozent jährlichem Umsatzwachstum BUYVIP Annäherung an Vente-Privée Der Online-Shopping-Club Buyvip.de hat sich einen optischen Neuanstrich gegönnt. Wie Blogger Sven Sawatzki im Weblog Mail Men schreibt, orientiert sich die Amazon-Tochter bei ihrer neuen Kampagnenpräsentation stark am Konkurrenten Vente-Privée. So gibt es zu jeder Kampagne Unterkategorieseiten, die noch einmal große Image-Bilder der verkauften Marke zeigen. Darüber hinaus ist künftig auch ein Tagesdeal auf der Plattform zu finden. dz FACEBOOK-ZEITSCHRIFTENKIOSK Computerwoche im Test Das IT-Fachmagazin Computerwoche gibt es künftig schon freitags vor dem Erscheinungstermin in einem eigenen E-Kiosk bei Facebook. 3,99 Euro kostet die digitale Variante einen Euro weniger als das gedruckte Heft. Ältere Ausgaben schlagen mit 2,99 Euro zu Buche. Bezahlt wird über Paypal. Das Experiment scheint mutig, denn aktuell zählt die Computerwoche -Fanpage auf Facebook gerade einmal 826 Fans. Zum Vergleich: Die Printauflage kommt auf Leser. dz Anzeige Sie brauchen eine neue Online-Agentur? Sie finden sie in der Dienstleister- Datenbank der INTERNET WORLD Business Cloud Computing wird wichtig, eine schnellere Logistik nicht, zeigt eine Studie Warum kaufen Kunden in einem bestimmten Webshop ein? Die Antwort auf diese Frage fällt bei Händlern und Verbrauchern höchst unterschiedlich aus, wie eine aktuelle Umfrage des E-Commerce-Beraters Elmar P. Wach unter Webshop-Betreibern und Verbrauchern zeigt. Zwar sind die Zahlen aufgrund der niedrigen Teilnehmerzahl (64 Händler und 400 Konsumenten) nicht repräsentativ, doch zeigen sie einige interessante Trends auf. Usability unterschätzt E-Shop-Investitionen So glauben 57 Prozent der Händler, dass vor allem ein großes Sortiment einen Webshop attraktiv macht. Bei den Verbrauchern gab jedoch nur ein Drittel der Umfrageteilnehmer an, aufgrund des großen Sortiments bei einem Webshop einzukaufen. Im Gegensatz dazu neigen Händler dazu, die Usability im Webshop erheblich zu unterschätzen. Hier gaben 59 Prozent der Verbraucher an, sich durch die einfache Bedienbarkeit bei der Wahl des Webshops beeinflussen zu lassen der Anteil der Händler, die Usability für wichtig halten, liegt nur bei 43 Prozent. Ähnlich unterschätzt wird seitens der Händler die Bedeutung von Optik und Design: Während nur 21 Prozent der Händler dies für ein Entscheidungskriterium halten, sind es bei den Verbrauchern 63 Prozent. Die dringlichsten technischen Fragen, die die Web-Händler aktuell beschäftigen, sind der Studie zufolge Cloud Computing, Der größte europäische Web-Händler für Heimtierprodukte, Zooplus.de, kann seine Gewinnprognose für das Jahr 2011 nicht halten. Schuld daran ist die Logistik. Weil das Unternehmen deren Kapazitäten von 300 auf 400 Millionen Euro erhöhen muss, zog das Logistikzentrum vom bisherigen Standort Stauffenberg ins ostdeutsche Hörselgau bei Eisenach um. Rund 1,5 Millionen Euro sollte der Umzug kosten. De facto wurden aufgrund höherer Kosten für die Erstbestückung des neuen Standorts, die Zwischen- und Umlagerung und die zeitweilige Nutzung von Pufferstandorten im In- und Ausland wohl vier Millionen Euro daraus. Auch kundenseitig lief beim Umzug nicht alles rund: Teils trafen bestellte Waren mit erheblicher Verspätung Spannende E-Commerce-Technologien Was gewinnt in Zukunft besonders an Bedeutung? Cloud Computing 50 % 25 % Web Services 43 % 36 % 29 % Augmented Reality (3D Internet) Internet der Dinge Software as a Service Sonstiges Netzwerkarchitekturen (z.b. SOA) Keines INTERNET WORLD Business 11/11 7 % 29 % 14 % 14 % 21 % 7 % 14 % 0 % 18 % 0 % 14 % 2011 (n = 64) 2010 (n = 112) Cloud Computing ist das Technologiethema, dem die Web- Händler momentan die größte Priorität einräumen Web Services, Augmented Reality und das Internet der Dinge. Dabei hat vor allem Cloud Computing gegenüber dem Vorjahr stark an Relevanz gewonnen. Fast jeder zweite Shop-Betreiber hält das Thema künftig für besonders wichtig im E-Commerce. Im vergangenen Jahr lag der Anteil erst bei 25 Prozent. Interessant ist hier auch der Bedeutungszuwachs von Augmented Reality. Im Jahr 2010 interessierten sich erst sieben Prozent der Händler für dieses Thema, aktuell sind es 29 Prozent. Logistik wird nicht schneller Im Bereich Service und Fulfillment zeigt die Studie noch einen erheblichen Optimierungsbedarf seitens der Webshops. So bieten derzeit nur 29 Prozent der Händler Kunden alternative Produkte an, wenn das eigentlich gefragte Produkt aktuell nicht Miese wegen der Logistik Zooplus.de kommt das schnelle Wachstum teuer zu stehen beim Kunden ein, teils gab es Probleme beim Versand. Zooplus wird zum Ende des Geschäftsjahres 2011 nun statt eines ausgeglichenen bis leicht positiven Ergebnisses ein Minus im niedrigen einstelligen Millionenbereich erzielen. Die Umsätze indes sollen wie prognostiziert für das laufende Geschäftsjahr 250 Millionen Euro betragen. dz Zooplus zahlt für den Umzug der Logistik mehr als erwartet Wie Händler online werben wollen Geplante Maßnahmen der E-Commerce-Händler -Marketing Suchmaschinenoptimierung Suchmaschinenmarketing (z.b. Google Adwords) n = 64 Affiliate Marketing Banner- und Video- Werbung Preisvergleichsportale Keines Sonstige 29 % 36 % 36 % 29 % 29 % 14 % 21 % 0 % 0 % 14 % 0 % 7 % 50 % 79 % 79 % 93 % Derzeitige Maßnahmen Zukünftige Maßnahmen -Marketing soll trotz bereits hoher Nutzungsraten künftig bei vielen Händlern noch stärker eingesetzt werden Quelle: Elmar P. Wach, Stand: Mai 2011, Mehrfachnennungen möglich: Basis: n = 64 Web-Händler für 2011 und 112 Web-Händler für 2010 mehr verfügbar ist. Ein solches Feature in Planung haben allerdings weitere 21 Prozent der Shop-Betreiber. Auch einer schnelleren Abwicklung der Logistikprozesse verschließen sich die meisten Händler. Nur jeder fünfte Umfrageteilnehmer bietet seinen Kunden Expresslieferung gegen Aufpreis an. Laut E-Commerce-Berater Wach liegen sie mit dieser Verweigerungshaltung allerdings gar nicht so falsch. Denn knapp zwei Drittel der Kunden sind nicht bereit, für eine schnellere Lieferung mehr Geld zu bezahlen. Bei der Frage nach der Lieferung ins Ausland zeigt sich: Händler, die hier eine Erweiterung ihrer Zielgruppe wünschen, haben die erforderlichen Logistikprozesse bereits umgesetzt, der Anteil der Shops, die ihre Fühler ins Ausland ausstrecken wollen, ist mit sieben Prozent verhältnismäßig gering. dz Stadtviertel kriegt Webshops Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt: In Hamburg, das sich selbst zur deutschen E-Commerce- Hauptstadt ausgerufen hat, werden im Rahmen eines Pilotprojekts Händler und Dienstleister aus dem Hamburger Schanzenviertel zwei Jahre lang mit kostenlosen Webshops und Webseiten ausgestattet inklusive Umsetzung und individueller Betreuung. Projektinitiatoren sind die Initiative für Medien, IT und Telekommunikation sowie das Softwareunternehmen epages, das mit seinen vorkonfigurierten Webshops die technische Basis für das Projekt liefert. Am Ende sollen die Kunden über das neu geschaffene Portal bei allen beteiligten Händlern und Dienstleistern im Schanzenviertel stöbern und einkaufen können. Das Projekt ist Teil des Aktionsprogramms E-Commerce No. 1 der ecommercecity Hamburg. dz

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