Auf Erfolg programmiert

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1 Aktie der Woche Der Cloud-Markt wächst rasant 40 Aktienkurs Gewinn Globaler Umsatz mit Cloud- Computing in Mrd. Dollar WKN: Div.-Rendite: 0,9 % Kurs: 8 b Börse: Frankfurt DSR: % PAR //5 17/1/ Branche: Software Nächste Div.: Mai 14 Börsenwert: 19 Mrd.b * 15 * * erwartet * 14 * 15 * 16 * Immer mehr Software wird über die Internet- Datenwolke (Cloud) angeboten. Für Oracle könnte sich das zum entscheidenden Wachstumstreiber der Zukunft entwickeln. * Prognose, Quelle: Gartner Auf Erfolg programmiert Für die Konkurrenz ist Oracle oftmals ein unangenehmer Zeitgenosse, für die Börsianer ein Unternehmen mit echter Vorwärtsstrategie: ein solides Kerngeschäft, das Wachstum in der Datenwolke sowie ständige Übernahmen halten den Hightechkonzern auf der Überholspur. Ende der Neunziger war die Aktie des Softwareriesen im Zuge der Interneteuphorie in den Himmel geschossen, anschließend kam wie bei allen Hightechaktien der Bauchklatscher. Ein ultimativer Härtetest für alle Börsianer, die damals ganz oben eingestiegen waren. Aber während viele Computerfi rmen in den Folgejahren auf der Strecke blieben, hat Oracle überlebt und die Aktie nimmt inzwischen sogar das Allzeithoch in Angriff. Abgesehen vom Jahr 00 hat sich ein Einstieg bei Oracle also immer gelohnt. Und das Papier ist auch weiterhin eine Aktie zum Immer-Kaufen. Entert Datenwolke Die Software des Konzerns ermöglicht es den Kunden, umfangreiche Daten mengen in verschiedenster Art und Weise abzulegen und zu bearbeiten. Beispielsweise sind Banken und Versicherungen auf zuverlässige Datenbanken angewiesen, denn auf ihnen werden alle Kontoinformationen und Buchungen strukturiert gespeichert. Ein immer wichtigeres Thema für das Unternehmen ist die Datenwolke (Cloud), also der Zugriff auf Daten, die nicht direkt vor Ort gespeichert werden, sondern im weltweiten Netz. Dieser schnell wachsende Bereich gleicht das in den letzten Jahren schwächer gewordene Wachstum im traditionellen Datenbankgeschäft aus. Im letzten Quartal stiegen die Cloud-Aufträge um ein Drittel. Angriff ist die beste Verteidigung Wer als Anleger auf Oracle setzt, muss wissen, dass er sich keinen Leisetreter ins Depot legt. Vielmehr gelten der Softwarekonzern und sein exzentrischer Vorstandschef Larry Ellison als böse Buben der Branche. Ellison legt sich in regelmäßigen Abständen verbal oder auch juristisch mit der Konkurrenz an. Fast schon legendär ist dabei der Zweikampf mit der deutschen SAP, beide setzen auf Unternehmenssoftware und cloudbasierte Lösungen. Außerdem ist Oracle bekannt für seine aggressive Übernahmestrategie. Über 50 Milliarden Dollar hat der Konzern bisher für den Kauf von mehr als 80 Unternehmen aufgewendet. Nicht jeder Zukauf ist dabei ein Volltreffer, aber die meisten Akquisitionen bringen den Konzern aus Kalifornien technologisch weiter. Die Angriffslust gehört bei Oracle einfach dazu und sorgt für entsprechendes Wachstum. Stark und günstig Für einen Hightechkonzern entwickeln sich die Geschäfte von Oracle bemerkenswert zuverlässig. Zwar gibt es auch mal schwächere Quartale, so wie das letzte, als der Gewinn um 1 Prozent zurückging. Aber unter dem Strich zeigt die Richtung eindeutig nach oben, in den vergangenen zehn Jahren kletterte der Gewinn im Schnitt um 18 Prozent pro Jahr. 13 verdiente das Unternehmen Milliarden Dollar bei einem Umsatz von 37 Milliarden Dollar. Dieses Jahr dürften laut Expertenschätzungen Gewinn und Umsatz leicht steigen, bei beiden visiert das Unternehmen einen neuen Rekord an. Trotz der positiven Entwicklung und des stabilen Aufwärtstrends der Aktie ist das Papier noch günstig zu haben. Im Vergleich zu anderen Hightechkonzernen und zum gesamten Markt ist Oracle mit einem KGV von gerade mal 13 noch preiswert. Mit diesem Papier im Depot ist man als Börsianer auf Erfolg programmiert! Zahl der Woche Larry Ellison gründete 1977 mit Bob Miner und Ed Oates die Firma Software Development Laboratories. Das gemeinsame Startkapital damals:.000 Dollar. Zwei Jahre später wurde die Firma in Relational Software umbenannt, bevor sie kurz danach in Anlehnung an das Hauptprodukt, die Oracle-Datenbank, ihren heutigen Namen erhielt. Der Börsenwert von Oracle liegt inzwischen bei über 170 Milliarden Dollar.

2 Deutsche Aktien Noch Luft nach oben Punkte.000 Deutsche Aktien (DAX) Aktuell legt der DAX erneut eine Verschnaufpause ein, das Allzeithoch bleibt aber in Sicht. Letztlich sind Indexstände für den Erfolg eines Anlegers sowieso zweitrangig; was zählt, sind die Aktien im Depot SMA Solar Hoffnung macht sich breit Und plötzlich geht bei SMA die Sonne wieder auf. Seit Jahresanfang hat sich der Aktienkurs des Wechselrichterspezialisten verdoppelt. Getrieben wird er von der Hoffnung auf bessere Zeiten. Die Zahlen für 13, die das Unternehmen Ende März vorlegen wird, dürften allerdings noch elend aussehen: Experten gehen davon aus, dass der Umsatz letztes Jahr um ein Drittel eingebrochen ist und SMA zum ersten Mal seit dem Börsengang 08 Verluste geschrieben hat. Zugleich macht sich auf dem Parkett nun aber Zuversicht breit, dass damit das Schlimmste überstanden sein könnte. SMA Solar will den seit Jahren schrumpf enden Marktanteil wieder ausbauen; dabei sollen vor allem Produktneuheiten helfen sowie eine Kooperation mit der dänischen Danfoss. Gelingt das, könnte die Aktie ihre Aufholjagd fortsetzen. Denn der Markt für Wechselrichter soll weiter wachsen: Marktforscher Wechselrichter sind unerlässlich, um Solarenergie ins Stromnetz einzuspeisen. prognostizieren, dass er sich in den nächsten fünf Jahren verdoppelt. Die Aktie von SMA Solar hat allerdings schon wieder sehr viele positive Erwartungen vorweggenommen. Puma Nimmt Anlauf Warum empfehlt ihr keine Puma-Aktien? Zwischen 04 und 06 wurde uns diese Frage am Redaktionstelefon Woche für Woche gestellt. Kein Wunder, die Aktie des Sportartikelherstellers hatte damals gerade eine famose Rallye hingelegt. Puma war zur erfolgreichen Lifestyle-Modemarke avanciert. Inzwischen ist in Herzogenaurach jedoch Ernüchterung eingekehrt. Das Modegeschäft ist schnelllebig und verzeiht keine Fehler Puma ist wieder out. 13 schrumpfte der Umsatz um neun Prozent auf knapp drei Milliarden Euro. Der Gewinn sackte von 70 auf mickrige 5 Millionen Euro ab. Seit einem Dreivierteljahr versucht nun der neue Chef Björn Gulden, der Raubkatze wieder mehr Leben einzuhauchen. Unter dem Norweger soll Puma mehr auf Sport und weniger auf Lifestyle setzen. Aber die Rückbesinnung auf die Wurzeln dauert. Weil die Ladenbesitzer ihre Bestellungen schon ein Jahr im Voraus aufgeben, wird sich Guldens Einfl uss frühestens 15 in der Bilanz niederschlagen. Wie weit die Katze springt, bleibt abzuwarten. Drillisch Vom Unglück ins Glück Das hätten die Drillisch-Aktionäre der ersten Stunde nicht mehr für möglich gehalten: Nach 15 Jahren Geduld sind sie im Gewinn! Zwar nur wenige Prozente, aber angesichts der Tatsache, dass die Aktie des Maintaler Mobilfunkanbieters nach dem Börsengang 1998 von Euro auf 50 Cent gestürzt war, dürften sie trotzdem mehr als glücklich sein. Und als Krönung sollen sie jetzt auch noch 1,60 Euro Dividende je Aktie kassieren 30 Cent mehr als letztes Jahr und eine Rendite von rund 6,6 Prozent! Um sich nicht wieder ins Unglück zu stürzen, sollten die Aktionäre die Entwicklung genau verfolgen. Zwar rechnet Drillisch beim operativen Gewinn mit weiterem Wachstum, in den Himmel werden die Bäume im deutschen Mobilfunkmarkt aber nicht wachsen. Dafür ist der Konkurrenzkampf zu hart. Unsere Meinung: Ausstieg nicht verpassen. Comdirect Kürzt Dividende 50 Euro, wenn Sie uns mögen. 0 Euro, wenn nicht. Mit dieser Zufriedenheitsgarantie ging die Comdirect vergangenes Jahr auf Kundenfang. Mit Erfolg: Bei der Zahl der

3 Girokonten knackte die Direktbank erstmals die Millionenmarke. Allerdings war die Werbe offensive teuer, der Gewinn ging deshalb im abgelaufenen Geschäftsjahr um 18 Prozent auf 61 Millionen Euro zurück. Da half es auch nicht, dass die Kunden der guten Börsenstimmung sei Dank 18 Prozent mehr Wertpapierorders tätigten. Was den Comdirect-Aktionären ebenfalls nicht besonders gefällt: Die Commerzbank- Tochter kürzt die Dividende um fast ein Fünftel auf 36 Cent je Aktie. Dafür ist der geringere Gewinn verantwortlich, aber auch die Tatsache, dass das Unternehmen zehn Millionen Euro einbehalten will, um die Bilanz zu stärken. Auch in den kommenden Jahren sollen laut Management Beträge abgeknapst werden, um die Vorgaben der Regulierungsbehörde zu erfüllen. Ein Kauf der Aktie drängt sich in unseren Augen nicht auf. Henkel Keine Frage, die Henkel-Aktie wird für Wachstumsstrategen immer interessanter. Bis 16 will der Konzern den Umsatz von zuletzt 16,3 Milliarden Euro auf Milliarden Euro steigern. Außerdem hat die Gründerfamilie gerade ihren Aktienbindungsvertrag bis 33 verlängert; sprich, die Nach kommen von Firmengründer Fritz Henkel halten auch künftig die Fäden in der Hand. Uns gefallen im Hygienesektor zwar nach wie vor Unternehmen wie Church & Dwight oder Reckitt Benckiser ein Stück besser, in Deutschland zählt Henkel aber zweifellos zu den interessantesten Konsumwerten. Takkt Hält Ausschüttung stabil Der einst vom Pharmahändler Celesio abgespaltene Büromöbelspezialist hat ein durchwachsenes Jahr hinter sich: Die schwache Konjunktur in Europa sowie der US- Haushaltsstreit machten den Stuttgartern einen Strich durch die Rechnung. Vorläufi gen Zahlen zufolge gab der Gewinn 13 um fast ein Viertel nach, der Umsatz kletterte nur dank Übernahmen um ein Prozent. Belastend wirkte sich zudem die Schließung der Designmöbel-Tochter Topdeq aus. Wegen anhaltender Verluste hatte Takkt das Geschäft des Nobelbüroausstatters schrittweise eingestellt. Für Aktionäre besteht dennoch kein Grund, Trübsal zu blasen. Schließlich steht die Aktie ordentlich da; sie hat sich an das Hoch von 07 herangearbeitet und als Dividende sollen trotz der zuletzt schwächeren Zahlen unverändert 3 Cent je Aktie bezahlt werden. Zieht nun auch das Geschäft wieder an, könnte die Takkt-Aktie durchaus noch höher klettern. Für ein Langfristinvestment können wir uns für das Geschäftsmodell eines Büromöbelhändlers trotzdem nicht so recht erwärmen. 4,5 Milliarden in der Kasse Suchet, so werdet ihr fi nden. Kasper Rorsted hat letztes Jahr die Augen offen gehalten, fündig geworden ist er trotzdem nicht. Die Rede ist von Zukäufen. 1 hatte sich der Henkel-Chef neue Wachstumsziele gesteckt und dabei auch ausdrücklich Übernahmen angepeilt. Geeignete Kandidaten zu fi nden, erweist sich aber offenbar als sehr viel schwieriger als gedacht. Es seien kaum Objekte am Markt, so Rorsted und wenn, dann nur zu sehr hohen Preisen. Leisten könnte sich Henkel den ein oder anderen Zukauf. In den letzten Jahren hat sich die Finanzlage des Persil- und Fa-Produzenten deutlich gebessert. 4,5 Milliarden Euro schlummern inzwischen in der Kriegskasse. Die bessere Finanzlage kommt nun auch den Aktionären zugute. Henkel hebt die Ausschüttungsquote von 5 Prozent auf 35 Prozent des bereinigten Überschusses an. Damit klettert die Dividende um 8 Prozent auf 1, Euro je Aktie macht beim aktuellen Kurs etwa 1,6 Prozent Rendite. Bekannte Marken wie Fa bescheren Henkel solide Einnahmen. WKN: BAS F11 Div.-Rendite: 3,3 % Kurs: 80 b Börse: Frankfurt DSR: 14 % PAR //5 13/14/30 Branche: Chemie Nächste Dividende: 5. Mai 14 Börsenwert: 75 Mrd.b Lässt sich nicht lumpen Trotz Gegenwinds an der Währungsfront hat der weltgrößte Chemiekonzern 13 einen Schlussspurt hingelegt. Neben der Öl- und Gassparte bescherten gute Geschäfte mit der Autoindustrie und mit Pfl anzenschutzmitteln BASF im vierten Quartal ein Gewinnplus von 16 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Autohersteller bestellten mehr Plastik, Lacke und Katalysatoren, im Pflanzenschutzsegment konnten die Ludwigshafener angesichts hoher Nachfrage sogar die Preise erhöhen. Außerdem hat BASF-Chef Kurt Bock die Kosten im Griff: Bei dem bis 15 laufenden Sparprogramm liege man gut im Plan, so der 55-Jährige 600 Millionen Euro der angepeilten Milliarde an Einsparungen sind bereits realisiert. Die Dividende steigt in Euro pro Aktie 1,70,,50,60, * 15* BASF füllt bei der Dividende weiter auf: Im Mai winken,70 Euro je Aktie. Von der starken Entwicklung sollen auch die Aktionäre profi tieren: Das Management schlägt deshalb eine Dividendenerhöhung von,60 Euro auf,70 Euro vor. Die Aktionäre werden auf der Hauptversammlung am. Mai wohl kaum widersprechen. Für das neue Jahr ist BASF vorsichtig optimistisch. Der bereits 1865 gegründete Traditionskonzern geht davon aus, dass die weltweite Chemieproduktion um 4,4 Prozent wachsen dürfte und man sich in diesem Umfeld gut behaupten werde. Nichts anderes erwarten wir von der weltweiten Nummer 1 der Branche. Ein Investment dürfte sich für Wachstumsstrategen auch in Zukunft auszahlen.,84 * erwartet, Quelle: Bloomberg

4 Europäische Aktien Die besten Aktien seit dem Tief 09 lagen die Aktienmärkte am Boden. Anleger, die damals gute Titel eingesammelt haben, dürften es aber nicht bereuen, die Kurse haben seither kräftig angezogen. 5 Jahre steigende Kurse EUR 80 CHF DKK Entwicklung seit Tief +180 % Entwicklung seit Tief +0 % 5 Entwicklung seit Tief +440 % WKN: Div.-Rendite: 1, % Kurs: 74 b WKN: Div.-Rendite: 1,3 % Kurs: b WKN: A1X A8R Div.-Rendite: 1,4 % Kurs: 34 b Börse: Frankfurt DSR: 13 % PAR //5 14/13/3 Börse: Frankfurt DSR: 18 % PAR //5 14/14/19 Börse: Frankfurt DSR: 6 % PAR //5 1/5/35 Branche: Brillengläser Nächste Div.: 7. Mai 14 Börsenwert: 16 Mrd.b Branche: Nahrungsmittel Nächste Div.: April 14 Börsenwert: 9 Mrd.b Branche: Pharma Nächste Div.: 6. März 14 Börsenwert: 96 Mrd.b Greift online an In den vergangenen Jahren hat Essilor mit ordentlichen Gewinnsteigerungen überzeugt. 13 dagegen hat es der Brillenglashersteller ruhiger angehen lassen. Das angestrebte Wachstum von sechs Prozent haben die Franzosen knapp verfehlt. Schuld ist die nach wie vor maue Wirtschaftslage in Europa, aber auch einige nicht rechtzeitig abgeschlossene Übernahmen. Zudem belasteten Währungseffekte. Umsatz und Gewinn stiegen deshalb nur leicht um rund zwei Prozent, erreichen aber dennoch neue Höchststände. Nach dem Durchatmen im vergangenen Jahr wollen die Franzosen 14 wieder auf Angriff schalten. Dank Sonnenbrillen und Geschäften in den Schwellenländern soll der Umsatz 14 um zehn bis zwölf Prozent zulegen. Auch bei Übernahmen drückt Vorstandschef Hubert Sagnières aufs Gas. Ende Februar schnappte sich das Unternehmen den kanadischen Internetbrillenhändler Coastal für umgerechnet 80 Millionen Euro. Schon heute werden weltweit vier Prozent aller Brillen online verkauft, laut Essilor soll der Bereich künftig jährlich zweistellig zulegen. Die Aktie dürfte auf lange Sicht weiter steigen seit dem Tief im Jahr 09 ist sie um 180 Prozent nach oben marschiert. Legt sattes Wachstum vor Obwohl es um die Konjunktur in vielen Ländern noch nicht zum Besten steht, bleibt Lindt & Sprüngli auf Wachstumskurs. Laut vorläufigen Zahlen legte der Umsatz des Schweizer Schokoladenherstellers 13 um 8 Prozent auf umgerechnet,3 Milliarden Euro zu. In Deutschland, Frankreich und Italien schlug sich Lindt besser als der Gesamtmarkt, in Großbritannien und in den USA konnte das Unternehmen sogar zweistellig wachsen. Auch in neuen Märkten wie Südafrika, Japan und China setzte der Konzern mehr Schokolade ab. Ausgebaut wird das Geschäft mit eigenen Läden, mit denen Lindt die Marke in neuen Regionen bekannt machen will: Derzeit sind die Schweizer weltweit mit 160 Filialen präsent, jährlich sollen bis 15 hinzukommen. Mittlerweile trägt der Filialverkauf schon fast Prozent zum Gesamtumsatz bei. Dank der hervorragenden Unternehmensentwicklung läuft die Aktie fast wie an der Schnur gezogen nach oben. Seit 09 hat der Kurs um 0 Prozent zugelegt, seit dem Tief 03 stieg er um 600 Prozent (Eurobasis: 750 Prozent). Wir sind überzeugt, dass der Edelschokohersteller den Aktionären auch in Zukunft schmeckt. Setzt auf dicke Mexikaner Diese Aktie ist einfach nicht zu stoppen: Seit dem niedrigsten Stand 09 ist Novo Nordisk um rund 440 Prozent geklettert. Dabei war die Aktie in der Finanzkrise vergleichsweise glimpflich davongekommen: Nur 33 Prozent verloren die Anteile des dänischen Insulinherstellers vom Hoch 08 bis zum Tief 09. Dass der Kurs seither trotzdem weitaus stärker gestiegen ist als der mancher gebeutelter Unternehmen, zeigt die Klasse des Pharmariesen: Jahr für Jahr glänzt Novo Nordisk mit stabilen Wachstumsraten bei Gewinn und Umsatz, auch im laufenden Jahr ist laut Management wieder ein zweistelliges Gewinnplus drin. Neuen Schub könnte der Wirkstoff Liraglutid bringen. Bislang wird er unter dem Namen Victoza als Diabetespräparat verkauft, künftig soll er als Mittel gegen extremes Übergewicht für noch mehr Profi t sorgen. In den USA hat Novo Nordisk bereits die Zulassung beantragt, auch Mexiko hat der Konzern ins Visier genommen. Verständlich, schließlich sind sieben von zehn Mexikanern übergewichtig. Die Dänen hoffen auf eine Zulassung des Präparats innerhalb eines Jahres und auf dicke Gewinne. Die Aktie bleibt auch auf Höchstkurs kaufenswert.

5 Berühmte Börsenstars letzter Teil GBP Prudential +560 % Novo Nordisk +440 % Lindt & Sprüngli +0 % Essilor +180 % EuroStoxx +70 % Seit 09 hat der europäische Aktienindex EuroStoxx Boden gutgemacht. Mit den richtigen Aktien waren aber weitaus höhere Zuwächse drin Entwicklung seit Tief +560 % WKN: Div.-Rendite:, % Kurs: 17 b Börse: Frankfurt DSR: PAR //5 8/11/37 Branche: Versicherung Nächste Div.: Mai 14 Börsenwert: 43 Mrd.b Asien treibt Gewinn Reihenweise straften die Börsianer in der Finanzkrise Kreditinstitute und Versicherungen ab. Auch Prudential erwischte es heftig, am Tiefpunkt war das Unternehmen für ein Viertel des Wertes von 07 zu haben. Wer sich damals trotz der Negativschlagzeilen ein Herz fasste und einstieg, wurde fürstlich belohnt: Die Aktie hat bis heute um 560 Prozent zugelegt. Der Anstieg klingt hoch, ist aber unserer Meinung nach gerechtfertigt. Prudential expandiert nach wie vor massiv in den asiatischen Zukunftsmärkten. Mittlerweile trägt die Region schon mehr als die Hälfte zum Gesamtgewinn bei. Von Januar bis September 13 kletterte der Gewinn in Asien um Prozent auf knapp eine Milliarde britische Pfund. Und nicht zuletzt dürfte die Wirtschaft auch im britischen Heimatmarkt wieder anziehen. Wie sich der Gesamtkonzern 13 geschlagen hat, wird zwar erst nach Redaktionsschluss feststehen, Langfristpotenzial besteht bei dem Versicherer aber allemal. Für die kommenden zwei Jahre rechnen Experten mit Gewinnsteigerungen von 19 beziehungsweise 11 Prozent. Prudential bleibt eine der interessantesten Aktien auf der Insel. Investment- Legenden Sir John Templeton war eine Ikone der Wall Street, John Paulson machte sich erst in der Finanzkrise einen Namen. Interessant sind aber zweifellos beide Erfolgsgeschichten, die wir im dritten und letzten Teil unserer Serie über berühmte Börsianer vorstellen. John Paulson der Krisenkönig Die Finanzkrise war für die meisten Börsianer der blanke Horror. Nicht für John Paulson er machte 07 das Geschäft seines Lebens. Paulson wuchs im New Yorker Stadtteil Queens auf. Gelangweilt von seinem ersten Studium, gönnte er sich eine Auszeit und reiste durch Südamerika. Seine erste Geschäftsidee war es, billige Kinderkleidung aus Ecuador in die USA zu exportieren. Letztlich zog es ihn aber doch in die Finanz metropole New York City zurück. Er studierte Wirtschaft, arbeitete sich bei bekannten Wall-Street-Adressen nach oben und gründete schließlich 1994 einen eigenen Hedgefonds. Der Fonds wuchs zunächst eher langsam, Paulsons große Zeit sollte jedoch kommen. 06 beschlich ihn immer mehr das Gefühl, dass der Boom am US-Immobilienmarkt ein jähes Ende fi nden könnte. Er spekulierte auf den Zusammenbruch und sollte recht bekommen. Während Millionen Amerikaner ihre Häuser, Wohnungen und Jobs verloren und die Weltwirtschaft ins Wanken geriet, verdiente Paulson allein im Jahr 07 rund 3,7 Milliarden Dollar mit seiner Spekulation ging er in die Annalen der Börsengeschichte ein. Seit dem größten Trade aller Zeiten wie ein Buch über den Hedgefonds-König heißt hat John Paulson das Glück jedoch ein wenig verlassen. Vor allem seine Spekulation auf einen weiter steigenden Goldpreis kostete ihn 13 viel Geld. Vergangenes Jahr erlebte das Edelmetall mit einem Minus von 8 Prozent den größten Kursverfall seit In der Musikbranche spricht man von einem One-Hit-Wonder, wenn Künstler nur einen großen Erfolg landen und dann von der Bildfl äche verschwinden. John Paulson muss noch beweisen, dass sein Finanzkrisen- Coup kein einmaliger Glückstreffer war erst dann dürfte er zu einer echten Legende werden. Sir John Templeton der Pionier Auch John Templeton war bekannt dafür, gegen den Strom zu schwimmen. Aber im Gegensatz zu Paulson hat das 08 verstorbene Urgestein der Finanzbranche zigfach bewiesen, dass es einen guten Riecher hatte. Zum ersten Mal im zarten Alter von 6 Jahren. Wir schreiben Die USA ächzen unter den Nachwehen der Großen Depression und in Europa ist gerade der Zweite Weltkrieg ausgebrochen kurzum, die Börsenstimmung ist am Boden. Und was macht John Templeton, der drei Jahre zuvor sein (teils mit Pokerspielen fi nanziertes) Studium abgeschlossen hatte? Er beherzigt das Motto des Bankiers Rothschild: Kaufe, wenn Blut auf den Straßen fl ießt. Templeton leiht sich.000 Dollar und kauft je 0 Aktien von 0 Unternehmen, die zu einem Dollar oder noch niedriger gehandelt werden. Ein Drittel der Firmen steht sogar kurz vor dem Bankrott. Doch sein Mut wird belohnt: Vier Jahre später ist Templeton ein reicher Mann. In der Folgezeit wurde er zu einem Pionier der Finanzbranche. Ihm ist es großteils zu verdanken, dass man Aktien heute gebündelt in Fonds kaufen kann. Sein Optimismus in Krisenzeiten, sein Spürsinn für günstige Qualitätsaktien und seine Gelassenheit machten ihn zum Milliardär verkaufte er seine Fondsgesellschaft an den Konkurrenten Franklin und widmete sich anschließend seiner Stiftung. Der Wall Street hatte er bereits in den 1960er-Jahren den Rücken gekehrt. Er war auf die Bahamas gezogen nicht nur, um Steuern zu sparen. Templeton war überzeugt, dass seine Ergebnisse immer besser wurden, je mehr Distanz er zum Herdentrieb der Wall Street gewann. Einen gesunden Abstand zum täglichen Börsenrummel dürfte auch Kleinanlegern nicht schaden sie müssen ja nicht gleich auf die Bahamas ziehen. Einfach mal ein paar Tage nicht auf die Kurse zu schauen, ist ein Anfang.

6 Zufallserfi ndungen Das war so nicht geplant Die unter Wachstumsstrategen bekannteste Zufallserfi ndung ist wohl der Post-it-Zettel: Ein 3M-Forscher wollte einen extra starken Kleber erfi nden, heraus kam ein besonders schwacher Kleber. Ein Megafl op wenn ihn nicht Jahre später ein Kollege an seinen Lesezeichen in den Gesangbüchern des Kirchenchors getestet hätte. Man sieht: Der Erfolg kommt manchmal nicht mit exakter Planung, hin und wieder hilft das Glück etwas nach. Pfi 50 Unilever Medtronic WKN: Div.-Rendite: 3,0 % Kurs: 3 b Börse: Frankfurt DSR: PAR //5 --/--/-- Branche: Pharma Nächste Div.: Juni 14 Börsenwert: 15 Mrd.b Wieder besser durchblutet Der amerikanische Pharmariese Pfi zer war viele Jahre eine Empfehlung von uns. Weil aber Patentabläufe die Geschäfte immer weiter belasteten, passten wir unsere Bewertung um einen Diamanten nach unten an. Mittlerweile hat sich die Aktie erholt auch die fundamentale Situation? Nicht wirklich: Die Gewinnsteigerungen der letzten Jahre kamen vor allem durch Veräußerungen zustande. So ging die Babynahrungssparte an Nestlé und die Tiermedizinsparte wurde unter dem Namen Zoetis an die Börse gebracht. Konzentration auf das Kerngeschäft mit Medikamenten klingt gut, birgt aber auch Risiken: Nach wie vor reicht der Nachschub aus den Forschungslaboren nicht aus, um die Patentabläufe auszugleichen. Beispielsweise hat der einstige Kassenschlager Viagra bereits letztes Jahr in wichtigen europäischen Ländern den Patentschutz verloren. Apropos Viagra : Die Pfi zer-forscher suchten in den 1990er-Jahren nach einem durchblutungsfördernden Herzmedikament und stießen dabei auf einen Wirkstoff namens Sildenafi l. Als das Mittel getestet wurde, zeigte sich bei Männern eine unerwartete Nebenwirkung: Nicht nur ihr Herz wurde besser durchblutet, sondern auch andere Körperteile. Uns freut es, dass auch der Aktienkurs unserer ehemaligen Wachstumsaktie inzwischen wieder besser durchblutet ist. Mit der Diamantenbewertung geht es aber nicht wieder hoch, denn die Situation bei Pfi zer bleibt angespannt. WKN: A0J MZB Div.-Rendite: 3,8 % Kurs: 8 b Börse: Frankfurt DSR: 6 % PAR //5 6/4/14 Branche: Nahrungsmittel Nächste Div.: 11. Juni 14 Börsenwert: 87 Mrd.b Erfolg am Stiel Nogger, Capri, Magnum wer kennt sie nicht, die leckeren Sorten von Unilevers Eistochter Langnese? Aber dass es heute überhaupt Eis am Stiel gibt, verdanken wir einem kleinen Jungen und einer kalten Nacht mischte sich der damals 11-jährige Frank Epperson mit Brause und Wasser eine Limonade und vergaß das Glas mitsamt Rührstab auf der Veranda. Über Nacht sanken die Temperaturen unter den Gefrierpunkt und am nächsten Morgen gab es das erste Eis am Stiel. Epperson nannte seine Erfi ndung in Anlehnung an seinen Namen Epsicle und erfreute damit Schulkameraden und später seine eigenen Kinder. Weil diese zu Papas Eiskreation immer Popsicle sagten, taufte er sein Eis um und ließ es 193 patentieren. Popsicle gibt es immer noch und genießt in den USA Kultcharakter. Und wer stellt es heute her? Unilever! Konjunkturresistente Produkte wie Eis am Stiel sind auch heute noch die Grundlage von Unilevers langfristiger Erfolgsstrategie. Oder würden Sie auf ein kleines Eis zwischendurch verzichten, nur weil das Wirtschaftswachstum etwas niedriger ausgefallen ist? O. k., im Winter vielleicht schon. Aber nicht auf Margarine von Rama, Fertiggerichte von Pfanni oder Duschgel von duschdas. Rund 400 Marken halten den niederländischen Konzern auf Wachstumskurs. Auch 13: Der Umsatz kletterte um vier Prozent auf knapp 50 Milliarden Euro, der Gewinn sogar um elf Prozent auf 4,8 Milliarden Euro. Und einen ganz kleinen Anteil an diesem Erfolg hat auch der inzwischen fast vergessene Frank Epperson. 0, WKN: Div.-Rendite: 1,8 % Kurs: 43 b Börse: Frankfurt DSR: 15 % PAR //5 13//15 Branche: MedizintechnikNächste Div.: 5. April 14 Börsenwert: 43 Mrd.b Sendet wieder Signale Die Medtronic-Aktie wurde zuletzt wiederentdeckt; seit Sommer 11 hat sich der Kurs verdoppelt. Auch der Absatz brummt, für das bis Ende April laufende Geschäftsjahr erwartet das Management einen Gewinnanstieg von über zehn Prozent auf ein neues Rekordniveau. Das sollte der Aktie weiter Auftrieb geben. Die Prognose ist umso erfreulicher, wenn man bedenkt, dass Medtronic im vergangenen Quartal höhere Abschreibungen vornehmen musste. Die Forschungsabteilung hatte zuletzt unter anderem an einer neuartigen Behandlungsmethode gegen Bluthochdruck gearbeitet. Das Gerät, mit dem Nerven verödet werden, brachte in Studien bislang aber nicht die erhofften Erfolge. Wer forscht, kann auch mal danebenliegen. So wie Wilson Greatbatch Mitte letzten Jahrhunderts, als er an der Entwicklung eines Gerätes arbeitete, das Herzschläge aufzeichnen sollte. Versehentlich schob er den falschen Widerstand in das Gerät, sodass dieses anstatt zu oszillieren ein unregelmäßiges Signal produzierte, dem ein Intervall folgte. Als er die Idee hatte, dass dies ein Herz antreiben könnte, kündigte er seinen Job und richtete mit seinen letzten Ersparnissen eine Werkstatt in seiner Scheune ein. Dort tüftelte er so lange, bis er mit seinem Pacemaker den ersten implantierbaren Herzschrittmacher der Welt erfunden hatte. Das allererste Ex emplar wurde einem Hund (erfolgreich) eingesetzt, nach weiteren Versuchen lizenzierte Medtronic den Schrittmacher der Grundstein für den größten Medizintechnikkonzern der Welt.

7 Was haben Kartoffelchips, Herzschrittmacher, Tesa, Eis am Stiel, Viagra und Post-it-Zettel gemeinsam? Alles sind Zufallserfi ndungen, die so nicht geplant waren. Beiersdorf Pepsi WKN: Div.-Rendite: 1,0 % Kurs: 70 b Börse: Frankfurt DSR: PAR //5 13//17 Branche: Kosmetik Nächste Div.:. April 14 Börsenwert: 18 Mrd.b WKN: Div.-Rendite:,8 % Kurs: 58 b Börse: Frankfurt DSR: 14 % PAR //5 8/4/11 Branche: Nahrungsmittel Nächste Div.: 31. März 14 Börsenwert: 90 Mrd.b Der doppelte Zufall In den 1930er-Jahren suchten Forscher der Hamburger Firma Beiersdorf nach einem hautverträglichen Klebstoff für Pfl aster. Weil er zu fest geriet, wollten sie daraus Gewebeband machen und schmierten ihn deshalb auf Cellophan plötzlich hielten sie einen transparenten Klebestreifen in der Hand. Unter dem Namen Beiersdorf-Kautschuk-Klebefi lm war das Produkt zunächst ein Ladenhüter. Bis ein Mitarbeiter auf die Idee kam, ihm den Namen Tesa zu geben so bezeichnete Beiersdorf bis dahin seine ebenfalls erfolglose Tauchmasse zum Überhäuten von Wurstwaren. Heute gehört Tesa zu den bekanntesten Marken in Deutschland, 98 Prozent der Menschen kennen den Namen. Bekannter ist nur noch Heino, der liegt bei 99 Prozent. Die Klebstoffsparte Tesa trägt heute über eine Milliarde Euro zum Gesamtumsatz von rund sechs Milliarden Euro von Beiersdorf bei. Hauptumsatzträger ist weiterhin Nivea, hinzu kommen bekannte Marken wie Hansaplast, Eucerin oder La Prairie. Über die Aktie selbst muss man keine großen Worte verlieren, sie gehört zu den beliebtesten Langfristanlagen der Deutschen schrieb Tesa übrigens ein weiteres Zufalls -Kapitel, als zwei Physiker kurz vor einer CeBIT-Präsentation durch Zufall entdeckten, dass sich der Tesafi lm auch als Datenspeicher eignet. Als Massenspeicher hat er sich dann zwar nicht durchgesetzt, aus der Entdeckung von damals entwickelte sich aber die Tochter Tesa Scribos. Sie ist heute einer der führenden Anbieter für Etiketten zum Schutz vor Markenpiraterie. Dünn geschnitten, dick gewonnen Der New Yorker Schiffs- und Eisenbahnkönig Cornelius Vanderbilt gilt als Erfinder der Kartoffel chips. Wobei es mehr eine zufällige Entdeckung war, als er 1853 in einem Restaurant Pommes frites bestellte. Er beschwerte sich, sie seien zu dick, und ließ sie mehrfach zurückgehen. Die Fritten wurden immer dünner geschnitten, doch Vanderbilt war weiter unzufrieden. Daraufhin schnitt der Küchenchef George Crum die Kartoffeln hauchdünn und briet sie in Fett. Zuerst protestierte Vanderbilt erneut, weil ihm die Pommes nun zu dünn und zu brüchig waren, um sie mit der Gabel zu essen. Doch nachdem er probiert hatte, war er begeistert die Geburtsstunde der Kartoffelchips. Der weltgrößte Kartoffelchipshersteller heißt heute Frito-Lay und gehört zu Pepsi. Das Unternehmen entstand aus einer Fusion zwischen The Frito und H. W. Lay und wurde 1965 von Pepsi aufgekauft. Sowohl mit Knabbereien als auch mit Cola ist der Wachstumskonzern heute immer stärker in den Schwellenländern unterwegs, die inzwischen etwa ein Drittel zum Gesamtumsatz beitragen. Und das Geschäft dort soll weiter ausgebaut werden, allein in Indien will Pepsi in den nächsten sechs Jahren 5,5 Milliarden Dollar investieren. Nochmals 5 Milliarden Dollar fl ießen in den Ausbau von Produktion und Marketing in Mexiko. Das Unternehmen mit Sitz in New York will seine Verkäufe weiter ankurbeln, indem es seine Produkte stärker auf die Kunden vor Ort zuschneidet. Davon dürfte langfristig auch die Aktie profi tieren.

8 Amerikanische Aktien Dow wieder obenauf Ab Mitte Januar rauschte der Dow Jones um rund Punkte nach unten, seither geht es schon wieder aufwärts. Bei Finanzmedien und Analysten sorgen solche Abstürze nicht selten für hektische Betriebsamkeit. Erfolgversprechender ist es aus unserer Sicht, sich gute Unternehmen ins Depot zu legen und Schwankungen des Aktienmarkts zu ignorieren. Punkte Amerikanische Aktien (Dow Jones) Im Januar herrschten an der Wall Street die Bären, mittlerweile wird wieder kräftig gekauft. Walt Disney WKN: Div.-Rendite: 1,0 % Kurs: 60 b Börse: Frankfurt DSR: 15 % PAR //5 9/1/37 Branche: Medien Nächste Div.: 15 Börsenwert: 4 Mrd.b Ganz großes Kino Die Disney-Aktie kennt seit einigen Jahren kein Halten mehr. Angesichts der Gewinnentwicklung ist das nur zu verständlich. Auch aktuell sieht es glänzend aus: Im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahrs (Oktober bis Dezember) hat der Unterhaltungsexperte gut 1,8 Milliarden Dollar verdient, 33 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um 9 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar. Vor allem die Filmsparte überzeugte auf ganzer Linie: Die Kinohits Eiskönigin und Thor: The Dark World spülten Disney ordentlich Geld in die Kasse. Der Bereich glänzte deshalb mit einem Umsatzzuwachs von 3 Prozent und mit einem Plus beim operativen Gewinn von 75 Prozent. Für die Aktionäre könnte es indes noch besser kommen: Denn die Erfolgsfilme dürften in den kommenden Monaten auch in anderen Bereichen für steigende Gewinne sorgen. So wird bereits an einem Eiskönigin- Musical gearbeitet, zudem sollten die Figuren des Films zusätzliche Besucher in die Disney- Freizeitparks locken. Dass die Aktie des Unterhaltungskonzerns trotzdem nicht gefeit ist vor Seitwärtsphasen oder Rückschlägen, brauchen wir unseren Lesern wohl nicht zu sagen. Wir bleiben jedoch optimistisch für die weitere Entwicklung. Die breite Aufstellung des Unternehmens und die mit Programminhalten gut gefüllte Pipeline sprechen für langfristig steigende Kurse. General Electric 50 6 Leseraktie der Woche Unser Leser Andreas S. aus Mauer bei Heidelberg fragt nach Athenahealth Mich interessiert die Aktie Athenahealth. Wie sieht Ihre Bewertung aus? Antwort Athenahealth ist ein Dienstleister, der Ärzten mit Software und Cloud-Diensten beim Management ihrer Praxen hilft, etwa bei der Abrechnung. Darüber hinaus bietet das Unternehmen aus Massachusetts Medizinern über eine spezielle Plattform die Möglichkeit, mit Kranken zu kommunizieren. Diese können über das Portal beispielsweise Laborergebnisse abrufen. Zudem verbindet Athenahealth Fachärzte und Kliniken miteinander und koordiniert Versicherungsfragen. Bedarf für solche Dienstleistungen ist offenbar vorhanden, seit 07 hat sich der Entwicklung seit 07 Umsatz auf 600 Millionen Dollar versechsfacht. Der Gewinn überzeugt dagegen weniger. 13 fi el er um 86 Prozent auf,6 Millionen Dollar, 14 soll es laut Prognosen noch einmal um 50 Prozent abwärtsgehen, bevor 15 wieder Besserung erwartet wird. Natürlich schwankt der Gewinn bei kleineren Unternehmen oft stärker, hier geht es uns aber zu sehr auf und ab. Die Aktie, die sich hervorragend entwickelt hat, ist mit reichlich Vorschusslorbeeren ausgestattet. Athenahealth ist interessant, mit drei Diamanten aber völlig ausreichend bewertet WKN: Div.-Rendite: 3,1 % Kurs: 19 b Börse: Frankfurt DSR: PAR //5 5/-/5 Branche: Mischkonzern Nächste Div.: 5. April 14 Börsenwert: 187 Mrd.b Mehr Geld für grüne Forschung Mit seiner Ecomagination -Initiative hat General Electric Maßstäbe gesetzt. 1 Milliarden Dollar hat der Industriegigant seit 05 in die Entwicklung energieeffi zienter und sauberer Technologien investiert. Viele neue Produkte sind so entstanden, beispielsweise energiesparende Hybridlokomotiven. Angesichts des Erfolgs packt der Konzern nun noch etwas obendrauf: Bis sollen weitere Milliarden Dollar in die Entwicklung von Umwelt- und Zukunftstechnologien fl ießen. Dabei konzentriert sich GE auf drei Erfolg versprechende Bereiche: die Gas-

9 förderung, erneuerbare Energien und Kraftwerke. Ziel ist es etwa, das Wasser, das beim sogenannten Fracking reichlich eingesetzt werden muss, durch andere Stoffe zu ersetzen. Vor allem im wasserarmen China könnte die Technologie benötigt werden. Für Japan wurde zuletzt eine Windturbine entwickelt, die speziell auf die Windverhältnisse des Inselreichs zugeschnitten ist. Angesichts knapper Ressourcen und weltweit wachsender Bevölkerungen dürfte der Zwang zu Energie- und Wassereinsparungen weiter zunehmen. Für Anleger ist es deshalb eine gute Nachricht, dass GE sein Ecomagination -Programm ausbaut. Das ist auch nötig, schließlich hat die Aktie noch eine ganze Menge gutzumachen. IBM 0 IBM. Unsere Meinung: Bei dem Hightechkonzern darf man gerne zugreifen solange es noch Aktien von ihm gibt Stryker Kauft schwäbische Leuchten Für Chirurgen ist Stryker nahezu ein Rundumversorger: Der Medizintechnikhersteller hat Knie- und Hüftimplantate im Sortiment, darüber hinaus produziert er unter anderem Krankenhausbetten, Operations besteck und Ausrüstung für Operationssäle. Hospitäler, die gleich auch noch die passende Beleuchtung für ihre OP- Zimmer kaufen wollten, sind bei Stryker bislang allerdings im Dunkeln getappt. Das soll sich ändern: Im Februar kaufte der Konzern den schwäbischen Medizintechnikund Spezialleuchtenhersteller Berchtold für 17 Millionen Dollar. Künftig kann Stryker damit eine Vollausstattung für Operations säle aus einer Hand anbieten. Der Aktie dürften solche gezielten Verstärkungen langfristig weiter Auftrieb geben. Derzeit haben Anteilseigner ohnehin wenig zu meckern: Seit Anfang 13 hat der Kurs sich mit einem Plus von über 40 Prozent hervorragend entwickelt. Dazu kommt eine kleine, aber schnell steigende Dividende , WKN: Div.-Rendite: 1,3 % Kurs: 59 b Börse: Frankfurt DSR: 34 % PAR //5 16/6/19 Branche: MedizintechnikNächste Div.: 30. April 14 Börsenwert: 3 Mrd.b WKN: Div.-Rendite:,0 % Kurs: 135 b Börse: Frankfurt DSR: 19 % PAR //5 14/7/15 Branche: IT-Service Nächste Div.: Juni 14 Börsenwert: 187 Mrd.b Dauerwandler Big Blue schwimmt im Geld. Allein im letzten Geschäftsjahr hat der IT-Riese freie Mittel, den sogenannten Cashflow, von schwindelerregenden 15 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Ein Großteil davon wird vermutlich wieder in Aktienrückkäufe fl ießen. Gut für die Aktionäre, denn dadurch erhöht sich der Gewinnanteil je Aktie. In den letzten Jahren hat IBM so seine im Umlauf befi ndlichen Aktien von,3 Milliarden auf 1,1 Milliarden Stück reduziert. Hält dieses Tempo an, hat sich der Computerriese theoretisch im Jahr 34 selbst aufgekauft. Und der Technologiekonzern ist für die Anleger nicht nur wegen der Rückkäufe interessant, sondern auch wegen seiner hohen Wandlungsfähigkeit. So hat IBM erst vor Kurzem die Hardware-Sparte weiter verkleinert: Ein großer Teil des Servergeschäfts geht für 1,7 Milliarden Dollar an die chinesische Firma Lenovo. Für IBM werden der Dienstleistungsbereich sowie das Cloud-Computing immer wichtiger. Das gefällt auch Warren Buffett, der in der Vergangenheit stets die Hände von Computerkonzernen gelassen hat. Inzwischen ist er aber der größte Anteilshaber von WKN: Div.-Rendite: 0,8 % Kurs: 39 b Börse: Frankfurt DSR: PAR //5 19/11/55 Branche: Einzelhandel Nächste Dividende:. April 14 Börsenwert: 15 Mrd.b Börsianer ignorieren Rekordgewinn Die größte Gefahr bei gut gelaufenen Aktien sind oftmals enttäuschte Erwartungen. Das musste zuletzt auch Whole Foods feststellen. Im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahrs wuchs der Umsatz der weltgrößten Biolebensmittelkette um Prozent auf 4, Milliarden Dollar. Nicht nur Neueröffnungen trugen dazu bei, auch in den bestehenden Filialen setzte der Konzern gut 5 Prozent mehr um. Zu wenig, befanden die Analysten und schickten die Aktie auf Talfahrt. Auch der Ausblick sorgte nicht für Begeisterung: Statt wie ursprünglich erwartet um 13 Prozent will Whole Foods dieses Jahr beim Umsatz nur um 1 Prozent zulegen. Das verschreckte die Börsianer offenbar so sehr, dass auch der Rekordquartalsgewinn von 158 Millionen Dollar nicht mehr helfen konnte. Mit seinen Biosupermärkten bleibt Whole Foods auf Rekordkurs auch wenn die Aktie zuletzt konsolidiert hat. Aktionäre, die weniger kurzfristig denken, haben jedoch allen Grund, an ihren Anteilen festzuhalten. Schließlich wächst Whole Foods nach wie vor so schnell wie kaum ein Einzelhändler. Dazu trägt nicht zuletzt das besondere Einkaufserlebnis in den Biosupermärkten bei, das sich von anderen Einzelhandelsketten stark unterscheidet. Die Waren bei Whole Foods werden aufwendig in Szene gesetzt und in Sachen Nachhaltigkeit und Gesundheit ist das Unternehmen Vorreiter. Dank der konsequent umgesetzten Philosophie bleibt die Kundschaft dem Konzern treu und nimmt zudem höhere Preise in Kauf. Solche Argumente sprechen auch in Zukunft für einen Kauf der Aktie. Wir sehen auf dem aktuellen Niveau den Einstieg daher umso attraktiver.

10 Wer hat nicht schon davon geträumt, bei einem neuen Börsentrend mal richtig früh dabei zu sein? Tatsächlich hätte man schon Millionär werden können, wenn man Börsentrends rechtzeitig erkannt und auf die richtigen Unternehmen gesetzt hätte. Auch derzeit verlocken einige Zukunftsbranchen Anleger zum Einstieg. 3-D-Druck bietet riesige Möglichkeiten Einer der derzeit meistumjubelten Trends könnte bald nicht nur sprichwörtlich in aller Munde sein: der 3-D-Druck. Diese neue Technik soll die Welt dramatisch verändern. Der Nudelhersteller Barilla und der Süßigkeitenhersteller Hershey versuchen bereits, Teigwaren und Schokolade per Drucker zu produzieren. Wer noch nichts von diesem Trend gehört hat, schlägt wohl die Hände über dem Kopf zusammen, doch in der Industrie sind die 3-D-Drucker längst auf dem Vormarsch. Auch Plastik, Keramik und sogar Metall lassen sich damit in fast jede beliebige Form bringen. Siemens druckt schon Turbinenteile für Gaskraftwerke, General Electric hat sich Ende 1 zwei 3-D-Druck-Firmen einverleibt und Airbus verbaut Flugzeugaußenhaut, die aus dem 3-D-Drucker kommt. Die größten Chancen könnten in der Medizintechnik winken. Hier reichen die Visionen bis zu gedruckten Organen, die Spenden überfl üssig machen könnten. Eine Leber, die mithilfe des 3-D-Druckverfahrens hergestellt wurde, hat unter Laborbedingungen bereits 40 Tage überlebt. Noch ist der dreidimensionale Druck teuer und zeitaufwendig, aber es lassen sich Strukturen fertigen, die mit konventionellen Verfahren nicht zu schaffen wären und das in hoher Qualität. Von 09 bis 1 hat sich dieser Markt bereits auf zwei Milliarden Dollar verdoppelt. Bis in fünf Jahren soll er sich noch einmal vervierfachen. Entsprechend gut sind die Aktien gelaufen und entsprechend überschlagen sich die Medien. Unser Softwarefavorit Microsoft würde von dem Boom profi tieren und tut dies bereits. Der Konzern hat mit dem 3D Builder ein Programm Am Chart von 3D Systems lässt sich der aktuelle Boom ablesen. Der mögliche Absturz noch nicht veröffentlicht, das es erlaubt, am Bildschirm dreidimensionale Modelle zu entwerfen und zu drucken. Mitte 14 will auch unser Vier- Diamanten-Wert Hewlett-Packard mit einem eigenen Drucker groß in den Markt einsteigen. Gewinne drucken? Aktien ausgewählter 3D-Druck-Spezialisten Unternehmen Land Schwerpunkt 3D Systems USA Industriedrucker Alphaform D Prototypdrucker für Autobauer Proto Labs USA Spritzgussteile Stratasys USA 3-D-Drucker Voxeljet D Industriedrucker Alternativen: Hewlett-Packard USA 3-D-Drucker Microsoft USA Software E-Mobilität auf dem Vormarsch Wer vor 15 Jahren mit einem Elektrofahrrad unterwegs war, wurde fast noch ausgelacht. Bestenfalls wurden diese Zweiräder als Omafahrrad betitelt. Vor einigen Jahren erlebten sie jedoch den Durchbruch und heutzutage stehen die Besitzer von E-Bikes lächelnd oben auf dem Berg und warten, bis sich die anderen Radler auf ihren traditionellen Drahteseln endlich den Hang hinaufgequält haben. Rund 1,5 Millionen Elektrofahrräder dürften auf deutschen Straßen bereits unterwegs sein. Und gerade deutsche Städte bieten noch keine idealen Bedingungen für Radler. In der dänischen Hauptstadt Kopenhagen macht der Fahrradanteil am gesamten Stadtverkehr fast 50 Prozent aus. Aber kann man auch als Anleger von dem Boom profi tieren? Die Aktie der Mitteldeutschen Fahrradwerke (MIFA) hat seit dem Beginn des E-Bike-Booms im Jahr 08 mächtig zugelegt, zuletzt aber eher enttäuscht. Am besten wäre man mit dem Ausrüster Shimano gefahren, den man aber (noch) nicht als speziellen E-Bike- Profi teur bezeichnen kann. Der Elektroboom bei Autos gilt an der Börse als viel spektakulärer, wobei sich der Fokus auf eine einzige Aktie richtet: Tesla. Zwar hat auch beispielsweise BMW mit seinem Stromer i3 überraschend hohe Verkaufszahlen erzielt, aber die Entwicklung von Tesla stellt alles in den Schatten. Rund 600 Prozent hat die Aktie allein seit Anfang 13 zugelegt. In Kaliforniern verkauft Tesla schon mehr Autos als Porsche und Audi. In Deutschland sollen nach dem Willen der Bundesregierung bis eine Million Elektroautos unterwegs sein, bis 30 sechs Millionen. Dabei werden die E-Autos vor allem als Möglichkeit zum CO -freien Fahren gesehen (bei Nutzung erneuerbarer Energien). Mit knapp zwei Milliarden Euro fördert die Bundesregierung gemeinsam mit der Industrie die Forschung. Voraussetzung für den Boom bei E-Autos sind die Akkus; hier gab es in den letzten Jahren große Verbesserungen. Noch sind die Reichweiten bei den meisten Modellen aber nicht so groß, dass sich die breite Masse der Autofahrer auf die Stromer einlassen will. Doch die Reichweiten werden steigen und die Batteriepreise fallen um bis 30 Prozent pro Jahr. Tesla will jetzt eine eigene Batteriefabrik für sage und schreibe fünf Milliarden Dollar aus dem Boden stampfen Der Chart lässt vermuten, dass Tesla Raketen baut. Doch der Konzern will mit E-Autos die Branche aufrollen. Und nicht nur in entwickelten Staaten hat die Elektromobilität Wachstumspotenzial. In den Schwellenländern, beispielsweise in China, könnte die enorme Luftverschmutzung den E-Trend unterstützen. Deshalb wurden im Reich der Mitte zahlreiche Firmen gegründet, die E-Bikes, E-Autos, E-Busse und Batterien herstellen sollen. Der Schweizer Konzern ABB hat aus Peking im Februar einen Großauftrag für Schnellladestationen erhalten. Schon heute werden in China pro Jahr Millionen Bikes mit Elektromotor verkauft. Unsere Einschätzung: Elektrofahrräder haben sich bereits durchgesetzt, aber auch der Aufstieg

11 Drei spannende Entwicklungen, die auch Börsianer fesseln 3-D-Druck E-Mobilität Roboter 3-D-Druck, Elektromobilität und Roboter das sind drei der derzeit w ichtigsten Techniktrends. Sehr wahrscheinlich werden diese Entwicklungen die Welt dramatisch verändern. Und die Zukunft ist näher, als viele gla uben. der E-Autos dürfte sich fortsetzen. So schreibt der Zukunftsforscher Lars Thomsen: Ab werden Verbrenner uns so alt erscheinen wie heute Schreibmaschinen. Nur: Wer profi tiert dauerhaft davon? Tesla vielleicht; Börsianer sollten aber bedenken: Die Aktie kostet heute das 150-Fache (!) des für 14 erwarteten Gewinns. So ist es an der Börse häufi g: Wo viel Hoffnung, da noch viel mehr Fantasie oft zu viel! Elektrisch nach oben? Aktien ausgewählter E-Mobilitäts-Spezialisten Unternehmen Land Schwerpunkt ABB CH Ladestationen BYD CN Autos, Batterien MIFA D Fahrräder Shimano JPN Fahrradausrüster Tesla USA Autos Alternativen: BASF D Batterien General Electric USA Ladestationen EUR Eine typisch zyklische Aktie doch gelingt dank Roboterboom der Ausbruch? 13 Automatisierte Profi te? Aktien ausgewählter Roboter-Spezialisten Unternehmen Land Schwerpunkt Adept Techn. D Industrieroboter Dyson USA Staubsaugerroboter Intuitive Surgical USA Chirurgieroboter irobot USA Reinigungs-/Militärroboter Kuka D Industrieroboter Alternativen: Samsung KOR Roboter Stryker USA Chirurgieroboter Roboter machen die Arbeit Die Zukunft ist mitten unter uns. In der Industrie haben Roboter schon vor 50 Jahren Einzug gehalten, heute ginge es ohne sie nicht mehr. Dank immer besserer Sensoren, Chips und Programme werden die Maschinen künftig aber noch viel mehr Arbeiten übernehmen. Die kalifornische Firma Momentum Machines hat bereits einen Roboter gebaut, der ohne menschliches Zutun Hamburger zubereiten kann. Auch in der Medizintechnik gibt es vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Statt der zitternden Hand eines Chirurgen kann also künftig ein Roboter exakte Schnitte durchführen. Unser Wachstumskonzern Stryker beispielsweise hat dazu den Roboterhersteller Mako geschluckt. Tatkräftig anpacken könnten die Maschinenmenschen künftig auch in der Pfl ege. Die Überalterung der Menschheit wird die Pfl egekosten explodieren lassen. Roboter könnten die Arbeit in der Zukunft billiger erledigen oder zumindest unterstützend zuarbeiten. Und der Fantasie und Realität sind bei Robotern kaum Grenzen gesetzt. Unbemannte Luftfahrzeuge kontrollieren heute schon die Bewässerung von Ackerland und beschützen Nashörner vor der Ausrottung durch Wilderer. Google hat im Dezember angekündigt, den Roboterhersteller Boston Dynamics zu über nehmen. Im Jahresverlauf hatte der Internetriese schon sieben andere Roboterfi rmen geschluckt. Außerdem hat man sich mit dem chinesischen Auftragsfertiger Foxconn verbündet, um die Automatisierung in dessen Werke zu bringen. Der Onlinehändler Amazon denkt schon darüber nach, seine Waren über Drohnen auszuliefern. Außerdem hat der Konzern den Roboterbauer Kiva für eine Dreiviertelmilliarde Dollar geschluckt. Die schildkrötenartigen Roboter der neuen Tochter machen in Amazons Lagerhäusern Pakete ausfi ndig und befördern sie zu den richtigen Versendepunkten. Der Staubsaugerbauer Dyson will einen besonders intelligenten Staubsaugerroboter entwickeln, der sich beispielsweise dank Sehvermögens in seiner Umgebung bestens zurechtfi ndet und außerdem bei einem Einbruch mal eben Alarm schlägt. Besonders interessiert an den neuen Entwicklungen ist der Militärsektor. Maschinelle Bombenentschärfer und sogar Kampfroboter gibt es bereits Terminator lässt grüßen. Die Einsatzmöglichkeiten für Roboter scheinen unendlich. Das japanische Unternehmen Fanuc nutzt sogar schon Roboter, um Roboter herzustellen! Und die Produzenten sind heute schon weiter, als sich viele Normalbürger je hätten träumen lassen. So schauerlich es für manch einen klingen mag: Die Invasion der Roboter wird nicht aufzuhalten sein. Der Robotermarkt eng eingegrenzt als Hardware hat heute ein Marktvolumen von 13 Milliarden Dollar. Fasst man den Begriff weiter und nimmt beispielsweise Software für Roboter mit hinzu, ist der Markt schon doppelt so groß. Schätzungen zufolge soll der Markt im Schnitt um sechs Prozent pro Jahr wachsen. Sicherlich ein interessantes Wachstumsfeld wenn man weiß, welches Unternehmen auch in Zukunft immer am Puls der Zeit ist Warnung bei allen Trends Alle Jahre wieder wird an der Börse eine neue Sau durchs Dorf getrieben. In der Vergangenheit waren dies etwa Aktien aus den Bereichen Internet, Biotech, erneuerbare Energien, Schwellenländer oder seltene Erden. In der Regel geht das Ganze eine Zeit lang gut, und wenn dann alle hoffnungsfrohen Anleger eingestiegen sind, kracht das Segment nach unten. Meist überleben aber nur wenige Firmen aus solchen Zukunftsbranchen dauerhaft. Welche das sind, lässt sich im Vorfeld leider nie sagen. Wer also in aktuelle Trends investieren möchte, sollte entweder ein extrem gutes Gespür für die Zukunft haben oder sich gedanklich sicherheitshalber schon vorher von seinem Geld verabschieden. Denn oft setzt sich zwar die neue Idee durch, aber die ersten Unternehmen, die den Trend am Anfang bestimmt haben, erleben den Erfolg nicht mehr. Wir empfehlen daher Anlegern, grundsätzlich Abstand zu halten und ihr Geld nicht dort zu investieren. Zumindest nicht direkt und in kleine Firmen. Setzen Sie lieber auf große Konzerne, die vielleicht nicht zu 0 Prozent von einem Trend profi tieren, aber auch nicht allzu sehr leiden, wenn es mit den Aktien solcher Trendbranchen abwärtsgeht. Mögliche Alternativen haben wir in den Tabellen aufgeführt.

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