fırst HIGHLIGHT Spannungen an der Börse rentabel überbrücken fırst TALK Rune Hoffmann 07 Juli 2006

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1 07 Juli Strategien für Ihre Geldanlage das Anlegermagazin der Citigroup fırst HIGHLIGHT Spannungen an der Börse rentabel überbrücken fırst TALK Rune Hoffmann

2 Anzeige Meine Linie: Niemals im Leben auf Luftschlösser bauen. von Oertzen Group Ganz deine Linie, Moni: Der neue Weg, in Immobilien zu investieren. Das Immobilien Protect Zertifikat 2 der Citigroup. Sie suchen eine transparente und sichere Alternative für Ihr Immobilieninvestment? Das Immobilien Protect Zertifikat 2 der Citigroup verbindet Sicherheit und Chance in einem: Bei 100 % Kapitalschutz partizipieren Sie als Anleger an der Wert ent wick lung des Immo Index der Deutschen Börse. Dieser konzentriert sich erstmalig auf die zehn führenden börsen notierten Immobilienunternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Vorteile dieses alternativen Immobilieninvestments im Überblick: 100 % Kapitalschutz 100 % Partizipation an der durchschnittlichen Indexentwicklung* Eine breit gestreute Auswahl an Aktien aus dem deutschsprachigen Raum Keine Managementgebühr Transparente und börsentägliche Preisstellung >> ISIN: DE000CG0EZA8 >> Fälligkeitstag: >> Emittent: Allegro Investment Corporation S.A. (Luxemburg, Rating: Moody s Aa1 erwartet) >> Zeichnungsfrist: bei allen Banken und Sparkassen sowie über die Börsen Frankfurt und Stuttgart. Informationen zum Immobilien Protect Zertifikat 2 erhalten Sie unter Allein maßgeblich sind die Bedingungen im Basisprospekt, der kostenlos bei der Citigroup Global Markets Deutschland AG & Co. KGaA (New Issues Structuring), Reuterweg 16, Frankfurt am Main, erhältlich ist. * Indikation: Partizipation wird bei Auflage festgelegt. Anlegen ganz auf Ihrer Linie.

3 LETTER / INSIDE 3 Liebe Leserinnen und Leser, Deutschland ist im Fußballfieber und mit einem 2 : 0-Sieg über Schweden zum Redaktionsschluss steht dem Einzug der deutschen Nationalmannschaft ins Viertelfinale nichts mehr im Weg. Yvonne Parameswaran-Cote Von einer Euphorie an den Börsen ist aber leider nichts zu spüren. Im Gegenteil nachdem sich die deutschen Aktienmärkte mehr als ein Jahr über anhaltende Aufwärtsbewegungen freuten, ging es seit Mai diesen Jahres bergab. Solche Phasen hat es schon immer gegeben und wird es leider immer wieder geben. Für den Anleger heißt das, Kursrückschläge oder längere Seitwärtsbewegungen mit einzukalkulieren. Allerdings ist dies bei einer Direktanlage in Aktien kaum möglich. Abhilfe schaffen einmal mehr Derivate, die Chance und Risiko optimieren. Wir haben vier Rezepte gegen den Börsenfrust parat, damit Sie auch bei Donnergrollen an der Börse über Gewinne jubeln können. Die Zutaten: Discount-, Discount Plus, Bonus- und Capped Bonus Zertifikate. Diese Zertifikate eröffnen Ihnen gerade in kritischen Börsenphasen ungeahnte Rendite chancen. Wie Sie mit diesen Produkten als Sieger vom Platz gehen, erfahren Sie ab Seite 12. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Sie haben noch Fragen? Dann rufen Sie uns doch einfach an. Telefon Auf Wunsch rufen wir Sie auch zurück INHALT FLASH Aus 1 mach 4 Aktiensplit bei adidas, Bonus Quanto Zertifikate 4 TREND Sprintzertifikate Renditepower für das Depot 8 HIGHLIGHT Bonus- und Discountzertifikate Vier Rezepte gegen Börsenfrust 12 CORNER Inflation und Zentralbanken im Fokus der Kapitalmärkte 17 SOLUTIONS Die WM bringt Conti zurück auf den Radar der Anleger 18 TALK Rune Hoffmann: Der Markt der Anlagezertifikate ist einer der stärksten Wachstumszweige 20 TRADER Ungleichgewichte bringen Kursbewegungen 22 CHART DAX, Dow Jones Industrial Average und Euro 24 RUNNER Mensch, Börse! Experten finden Worte für die Kurse 27 KURSE Kursbroschüre zum Heraustrennen in der Heftmitte

4 4 FLASH Aus 1 mach 4 Aktiensplit bei adidas Die adidas AG hat am 6. Juni den von der Hauptversammlung am 11. Mai 2006 beschlossenen Aktiensplit erfolgreich umgesetzt. Jede existierende Aktie wurde vorbörslich in vier Aktien der adidas AG gesplittet. Außerdem wurde der Firmenname in adidas AG geändert, der am 29. Mai 2006 ins Handelsregister eingetragen wurde. Die Aktien werden weiterhin unter der internationalen Wertpapierkennnummer (ISIN) DE gehandelt und die Aktiensymbole bleiben ADS.DE und ADSG.DE. Die adidas Gruppe ist einer der weltweit führenden Anbieter in der Sportartikelindustrie und unterhält ein sehr umfassendes Produktportfolio um die drei Kernsegmente adidas, Reebok und TaylorMade-adidas Golf. Die Gruppe mit Sitz in Herzogenaurach beschäftigt etwa Mit - arbeiter weltweit und generiert einen Umsatz von ca. 9,5 Mrd. Euro. Die angepassten Basispreise und Bezugsverhältnisse der einzelnen Produkte der Citigroup finden Sie wie gewohnt im Kursteil. Setzen Sie auf US-Werte? Wunderbar, denn seit Mitte Juni hat die Citigroup neue US-Basiswerte im Angebot. Hinzu kamen: Randgold Resources, OSI Pharmaceuticals, SanDisk, ImClone Systems, Cephalon, Wyeth, Myogen, Companhia Vale do Rio Doce. Anleger können hier zwischen Calls und Puts mit Fälligkeiten von Dezember 2006 bis Juni 2007 wählen. Bonus Quanto Zertifikate Um Ihnen die Möglichkeit zu geben, an der reinen Performance ausländischer Basiswerte zu partizipieren und bezogen auf das Laufzeitende Währungsschwankungen auszublenden, hat die Citigroup ihr Sortiment der Bonus zertifikate durch Bonus Quanto Zertifikate erweitert. Diese Zertifikate besitzen ein vergleichbares Auszahlungsprofil wie herkömmliche Bonuszertifikate, allerdings fallen zum Laufzeitende weder Währungsgewinne noch Währungsverluste bei ausländischen Basiswerten an. Eine Auswahl dieser Zertifikate finden Sie im Kursteil. Der Fang des Jahres exklusiv bei comdirect im Live Trading Handeln Sie exklusiv bei comdirect vom 3. bis 28. Juli 2006 Optionsscheine und Zertifikate der Citigroup mit 0 Euro Ordergebühr. Ausgenommen sind DAX-Turbo-Optionsscheine, DAX- und Euro Stoxx 50-Indexzertifikate. Voraussetzung ist eine Ordergröße von 500 bis Euro. Ausführ liche Informationen erhalten Sie unter Citigroup AG & Co. KGaA und comdirect behalten sich vor, die Aktion jederzeit zu beenden oder sie inhaltlich zu modifizieren.

5 FLASH 5 Roadshow 5. bis 18. Oktober 2006 Den Markt schlagen mit Optionsscheinen und Zertifikaten Experten der Citigroup, Börse Stuttgart und Société Générale geben Ihnen während eines dreistündigen Seminars wertvolle Tipps, wie Sie durch den Anlagedschungel von Turbos, Options - scheinen und Zertifikaten kommen. Besuchen Sie unsere Vorträge in den folgenden Städten und optimieren Sie Ihr Depot durch intelligenten Einsatz von Derivaten: FIRST Aid Sie haben noch Fragen? Dann rufen Sie uns doch einfach an. Telefon Auf Wunsch rufen wir Sie auch zurück Stuttgart Frankfurt Köln Hamburg Berlin Leipzig München Weitere Informationen zu Seminar inhalten und zur Anmeldung finden Sie in Kürze unter FIRST FAQ Sie fragen wir antworten Sie haben Fragen zu Zertifikaten und Optionsscheinen der Citigroup oder wollen allgemein etwas zur Funktionsweise wissen? Zögern Sie nicht, sich an uns zu wenden. Auf welche Währung wird der Basispreis bei klassischen Euro-/US-Dollar-Optionsscheinen oder Knock-out-Produkten auf den Euro/US-Dollar angegeben? Der Basispreis wird immer auf den US-Dollar angegeben, wohingegen der Geld-/Briefkurs in Euro notiert. Dies ist bei der Auswahl eines Turbos oder klassischen Optionsscheins oder bei der Berechnung Ihrer Performance zu beachten. Was sagt das Delta aus? Das Delta misst die Veränderung des Optionsscheinpreises, wenn sich der Wert des Basispreises um eine Einheit (bei Indexscheinen um einen Indexpunkt) verändert. Das Delta ist eine dynamische Größe, das heißt, es verändert sich entsprechend der Entwicklung des Basiskurses. Steigt der Wert des Basisobjekts, so steigt auch das Delta eines Call-Optionsscheins. Fällt der Basiswert, so sinkt das Delta. Bei einem Call liegt das Delta immer zwischen 0 und 1, bei einem Put immer zwischen 0 und 1. Ein Delta von 0,50 besagt beispielsweise, dass ein Call, umgerechnet auf ein Bezugsverhältnis von 1 : 1, um 0,50 Euro im Wert steigt, wenn sein zugrunde gelegter Basiswert um einen Euro steigt.

6 6 FLASH FIRST Presse Neuer Immobilienindex Die Citigroup hat zusammen mit der Deutschen Börse einen Immobilienindex entwickelt. Für Anleger hat die Citigroup ein Garantiezertifikat auf den Index emittiert. Das Immobilien Protect Zertifikat (DE000CG21MM4) garantiert, zum Laufzeitende im Dezember 2012 des anfangs eingezahlte Kapital zurückzuzahlen. Der Fonds Grund & Gründer Von einer Fortsetzung der Immo-Rally profitieren mit und ohne Kapitalschutz Kürzlich hat die Deutsche Börse einen Immobilienindex für den deutschsprachigen Raum gegründet. Es wurden insgesamt nur zehn Titel aufgenommen. Die Citigroup hat zwei Zertifikate auf diesen Immobilienindex emittiert: ein Indexpapier (ISIN DE000CG31MM3) und ein kapitalgarantiertes Zertifikat (DE000CG21MM4). Euro 6/2006 Perfekter Spagat Discountzertifikate bieten Risikoschutz und attraktive Renditechancen. Wie der Spagat gelingt, worauf Anleger achten müssen. Wegen ihrer günstigen Risiko-Ertrags-Relation haben sich Discountzertifikate längst zu einer attraktiven Anlage- Alternative entwickelt. Nahezu jedes zweite an der deutschen Börse notierte Anlagezertifikat ist ein Discounter. Über Papiere sind es derzeit. Der Reiz dieser Produkte: Sie bergen in vielen Fällen ein deutlich geringeres Verlustrisiko als die jeweilige Aktie oder der Index. Gleichzeitig besteht die Chance, auch dann Gewinne zu erzielen, wenn der Basiswert seitwärts tendiert oder geringfügig fällt. Zertifikate: Citigroup BRIC Markets Zertifikat Airbag mit Deckel Die Citigroup legt derzeit ein Zertifikat zur Zeichnung auf, dessen Wertsteigerung von einem Indexbasket auf die BRIC-Länder Brasilien, Russland, Indien und China abhängt. Brasilien wird durch den MSCI Brazil Index Fund, Russland durch den Russian Depository Index, Indien durch den JP Morgan India Fund und China durch den Hang Seng China Enterprises Index vertreten. An Wertsteigerungen des gleich gewichteten Indexkorbs profitiert man bis zum Cap von 120 Prozent mit einem voraussichtlichen Hebel von 1,2. Im Idealfall errechnet sich somit eine maximale Rendite von 24 Prozent. Wenn der Index am Laufzeitende weniger als 20 Prozent verloren hat, dann wird das Zertifikat zum Ausgabepreis von Euro getilgt. Verliert der Index hingegen mehr als 20 Prozent, dann wird das Zertifikat zum tatsächlichen Indexstand, multipliziert mit 1,25, getilgt. Somit ergibt sich gegenüber einer normalen Indexveranlagung der Vorteil, dass das Zertifikat bei einem Kursverlust von 40 Prozent nicht mit 600 Euro getilgt wird, sondern mit 750 Euro. Das Citigroup BRIC Markets Zertifikat mit Laufzeit bis , ISIN: DE000CG0EY79. Der Standard & Anlagezertifikate Quelle: EURO STOXX 50 ISIN: DE000CG07JE6 Emittent: Citigroup Laufzeit: Euro 6/2006

7 FLASH PLATOW BORSE Jetzt NEU: Das Platow-Zertifikat Infos unter: T O P - E M P F E H L U N G E N F Ü R I H R E N A N L A G E E R F O L G 1122% Gewinn seit 1996 Als erfahrener Anleger wissen Sie, dass es an der Börse nichts geschenkt gibt, aber sich wohl überlegte Investitionen schnell auszahlen. Zu genau solch einer möchte ich Sie heute ermuntern. Testen Sie jetzt das Platow Kombi aus Platow Börse und Platow Brief 4 Wochen gratis und überzeugen Sie sich selbst von den Vorzügen eines Abonnements! Es lohnt sich für Sie: Platow Börse-Musterdepot: Seit Jahresbeginn +9,02%* Bilanz seit Januar %* Gesamtperformance ,16% (*Stand ) Überlegt investieren und gewinnen! Alles, was Sie für eine erfolgreiche Anlagestrategie benötigen, lesen Sie 3x pro Woche im Platow Kombi (2 Ausgaben Platow Börse je 4 Seiten inkl. 1 Ausgabe Platow Derivate 4 6 Seiten und 3 Ausgaben Platow Brief mit je 4 Seiten). In der Platow Börse sagen wir Ihnen konkret, welche Investments sich lohnen und von welchen Sie besser die Finger lassen. Zudem werden Sie über Umschichtungen im Depot vorab per Fax oder informiert, so dass Sie zum gleichen Kurs zuschlagen können. Der Platow Brief bietet Ihnen kurz, prägnant und mit pointierter Meinung Hintergrund zu Wirtschaft und Politik. Testen Sie jetzt Platow Börse und Platow Brief 4 Wochen gratis! Bestellfax: 0 69 / oder 0 69 / Ja, ich möchte das Platow Kombi (2x wtl. Platow Börse inkl. 1x wtl. Platow Derivate und 3x wtl. Platow Brief) 4 Wochen gratis testen: Name / Vorname /Download Post* Straße / Nr. Kündigungsfrist: Wenn ich mich nicht innerhalb von drei Wochen beim Verlag melde, dann bin ich überzeugt und möchte Platow Börse inkl. Platow Derivate und Platow Brief 3 Monate zum Preis von 139,50 Euro im -/Downloadbezug oder zum Preis von 154,50 Euro im Postbezug zum regulären Bezugspreis lesen. Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt. und Versand. Vertrauensgarantie: Innerhalb von 10 Tagen nach Absendung meiner Bestellung kann ich diese schriftlich beim Verlag widerrufen. PLZ / Ort Telefon / Fax (* für Depotänderungen angeben) Datum / Unterschrift Der Platow Brief, GWV Fachverlage GmbH, Postfach , Frankfurt

8 8 TREND

9 TREND 9 Sprintzertifikate Renditepower für das Depot In den vergangenen Jahren wurden die Anleger von den haussierenden Börsen verwöhnt. Doch was tun, wenn das Tempo nachlässt? Dann ist die Zeit für die Renditerenner unter den Anlageprodukten gekommen. Sprintzertifikate verdoppeln den Gewinn. Wer kennt ihn nicht, Popeye, den Matrosen mit dem Anker-Tattoo an beiden Unterarmen? Was hat eine Zeichentrickfigur in einem Artikel über Geldanlage zu suchen, werden Sie sich vielleicht jetzt fragen. Nun, eine ganze Menge, denn Popeye hat ein Problem, das vielen Anlegern nur allzu bekannt vorkommen dürfte: Was machen, wenn es an der nötigen (Rendite-)Power fehlt? Der kauzige Seemann behilft sich in solchen Fällen mit einer Dose Spinat. Und Anleger? Auch für sie gibt es ein Rezept: Sprintzertifikate wecken Kräfte, mit denen sich die Gewinne an den Aktienmärkten ohne zusätzliches Risiko verdoppeln lassen. Gewinnverdoppler Was sich anhört wie Wunschdenken, ist ein durchdachtes Anlageprodukt, mit dem sich zusätzlich zu der Kurssteigerung des Basiswerts eine Extrarendite in noch einmal der gleichen Höhe erzielen lässt. Ganz nach dem Motto: ein Investment, doppelter Gewinn. Eine höhere Kursbeschleunigung bieten derzeit nur Call-Optionsscheine oder Turbo-Bulls. Doch die sind nicht jedermanns Sache, denn sollte die Spekulation nicht aufgehen, wirkt hier der Hebel auch nach unten. Es drohen überproportionale Einbußen, die im Extremfall bis hin zum Totalverlust reichen können. Hier setzt der zweite große Vorteil von Sprintzertifikaten an. Denn im Gegensatz zu klassischen Hebelpapieren trägt der Anleger bei dieser Gattung lediglich das Kursrisiko des Basiswerts. Die Gefahr, dass die Verluste bei nachgebenden Notierungen eskalieren könnten, ist zumindest über die Gesamtlaufzeit des Zertifikats betrachtet ausgeschaltet. Im Blick: EURO STOXX 50 Doch zunächst heißt es, Ausschau nach einem geeigneten Basiswert zu halten. Im Visier: der EURO STOXX 50. Der Eliteindex des Euroraums hat in den vergangenen zwei Jahren eine stetig nach oben gerichtete Performance auf das Parkett gelegt. Der Trend, da ist sich die Mehrheit der Finanzexperten einig, zeigt trotz der jüngsten Korrektur tendenziell weiter nach oben. Die europäischen Top-Unternehmen haben ihre Hausaufgaben gemacht und die Kosten gesenkt. Dazu sorgt die boomende Weltwirtschaft für volle Auftragsbücher. Fundamental scheint das europäische Börsenbarometer damit gut nach unten abgesichert zu sein. Auf der anderen Seite könnten Ölpreis, Dollarschwäche und steigende Zinsen dafür sorgen, dass die erwartete Aufwärtsbewegung weniger dynamisch ausfällt, als sich das so mancher Anleger wünschen würde. FIRST Essentials In Phasen, in denen mit nur moderat steigenden Kursen gerechnet wird, bieten Sprintzertifikate eine attraktive Alternative zu einem Direktinvestment. nt. Sie eröffnen Anlegern die Möglichkeit, Gewinne zu verdoppeln, eln, ohne das Risiko nach oben fahren zu müssen. Dafür ist die maximale Rendite e durch einen Höchstbetrag begrenzt.

10 10 TREND FIRST Lexikon Startpreis (Basis) Kurs des Basiswerts, an dem der Verdopplungs mechanismus des Sprint zertifikats zu wirken beginnt. Stopppreis (Cap) Kurs des Basiswerts, an dem der Verdopplungs mechanismus endet. Maximaler Auszahlungsbetragag Basis 2 (Cap Basis) Höhere Chancen... In diesem Fall kann der Performance mit einem Sprintzertifikat kräftig auf die Sprünge geholfen werden. Zu beachten sind dabei zwei Marken: der Start- (Basis) und der Stopppreis (Cap). Der Startpunkt sollte so gewählt werden, dass er dem aktuellen Niveau des Basiswerts entspricht. Bei einem Stand des EURO STOXX 50 von Punkten wäre dies bei dem unten erläuterten Beispiel der Fall. Umgerechnet auf das Be zugsverhältnis von 100 : 1 ergibt sich für das Papier ein theo retischer Kaufpreis von 35 Euro. Kommt der EURO STOXX 50 wie erwartet wieder in Schwung, nimmt das Sprintzertifikat an den Indexgewinnen mit dem Faktor zwei teil. Das heißt: Bei einem Anstieg des EURO STOXX 50 um 10 Prozent auf Punkte wird das Zertifikat nicht zu 38,50 Euro, sondern mit einem Plus von 20 Prozent, also zu 42 Euro ausgezahlt. Dieser Verdopplungsmechanismus reicht jedoch nur bis zum Stopppreis des Sprinters. Der liegt bei dem vorgestellten Produkt 500 Punkte höher bei Zählern. Hat der Index diese Marke bis zur Fälligkeit der Anlage im Dezember 2007 erreicht, bekommt der Inhaber dem Bezugsverhältnis entsprechend den Kaufpreis (35 Euro) plus den doppelten Gewinn (2 5 Euro), also insgesamt 45 Euro überwiesen. Dieser Betrag stellt gleichzeitig den maximalen Aus-zahlungsbetrag (Höchstbetrag) der Sprintanlage dar. Bei einem vergleichbaren, herkömmlichen Indexzertifikat hätte der EURO STOXX 50 auf mindestens Zähler klettern müssen, um dieselbe Performance zu erreichen. Gleichzeitig wird aber auch klar: Steigt der EURO STOXX 50 bis zum Ende der Laufzeit tatsächlich über die Break-Even-Schwelle bei Punkten, dann hätte das klassische Indexzertifikat besser abgeschnitten.... bei gleichem Risiko Wie schon angedeutet haben Sprintzertifikate gegenüber den meisten Hebelpapieren den Vorteil eines geringeren Verlustrisikos. Denn sollte um auf das vorherige Beispiel zurückzukommen der EURO STOXX 50 am Laufzeitende unter dem Startpreis, etwa bei Punkten notieren, wird das Produkt entsprechend dem Indexstand, also zu 33 Euro zurückgezahlt. Das Risiko der Anlage entspricht dem des Basiswerts. Aber aufgepasst: Während der Laufzeit, die gewöhnlich bei 15 bis 24 Monaten liegt, verhält sich der Kurs des Zertifikats nicht zwingend linear zum Auszahlungsprofil. Nach dem Start folgt das Papier einem Anstieg des Basiswerts in der Regel in geringerem Umfang. In der Folge nimmt die Bedeutung des Hebels jedoch immer stärker zu. Dieser Aspekt ist Chance und Risiko zugleich: So können bei positiver Erwartung Sprinter mit kurzer Restlaufzeit ins Depot genommen werden, um die Differenz zwischen dem niedrigeren Börsenpreis des Papiers und dem höheren theoretischen Wert ebenfalls einzukassieren. Allerdings gilt es hier abzuwägen, denn Kursgewinne innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist sind nicht steuerfrei. Dazu kommt die Gefahr, dass bei einem Einstieg zu fortgeschrittener Laufzeit Rückschläge des Underlyings zu überproportionalen Kursverlusten des Zertifikats führen können allerdings nur bis zum Startpreis. Für wen Sprintzertifikate Sinn machen Sprintzertifikate eignen sich für Anleger, die sich mit moderat steigenden Kursen nicht zufrieden geben wollen. Sie bieten die beachtliche Chance eines Gewinnverdopplers, ohne dass ein Hebelrisiko eingegangen werden muss. Dafür ist der Gewinn durch einen maximalen Auszahlungsbetrag begrenzt. Ein Investor, der all diese Punkte berücksichtigt, bekommt von dieser Anlageklasse, was ihr Name verspricht: einen Renditesprinter für das Depot. Ein Kraftpaket, an dem sicher auch Popeye seine Freude hätte. Indexstand am Starttag: Punkte Bezugsverhältnis: 100 : 1 Kaufpreis Zertifikat: 35 Euro Fälligkeit: 28. Dezember 2007 Beispiel: Sprintzertifikat auf den DJ EURO STOXX 50

11 Anzeige Markt vor neun Charttechnische Prognosen Wichtige Termine Aktuelle Produkte Wir informieren Sie jeden Morgen pünktlich vor Börseneröffnung. Mit unserem Newsletter Markt vor neun erhalten Sie jeden Morgen per charttechnische Prognosen, wichtige Termine wie anstehende Konjunktur- und Unternehmensdaten sowie Informationen zu aktuellen Produkten und Neuemissionen der Citigroup. Und das alles pünktlich vor Börseneröffnung. Melden Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich an:

12 12 HIGHLIGHT Vier Rezepte gegen Börsenfrust Bonuszertifikat Deutsche Telekom

13 HIGHLIGHT 13 Die Börse ist keine Einbahnstraße. So selbstverständlich sich diese Anlegerweisheit anhört, so gerne wird sie in Phasen dynamisch steigender Märkte vergessen. Nichts kann die Euphorie bremsen, bis die Kurse plötzlich nicht mehr so wollen wie gewünscht. Zu einer solchen Korrektur kam es jüngst auch an den deutschen Aktienmärkten. Nach einer mehr als ein Jahr anhaltenden Aufwärtsbewegung der DAX hat in dieser Zeit mehr als 50 Prozent hinzugewonnen schaltete die Börse im Mai 2006 ruckartig in den Rückwärtsgang. Solche Phasen hat es schon immer gegeben und wird es immer geben auch wenn es einem die Wahrnehmung manchmal anders vorgaukelt. Oder wer erinnert sich noch daran, dass der DAX im Juli 2004 innerhalb weniger Wochen um fast 12 Prozent eingebrochen ist? Für den versierten Anleger heißt es, die Möglichkeit von Kursrückschlägen oder längeren Seitwärtsphasen einzukalkulieren. Bei einer Direktanlage in Aktien ist dies jedoch kaum möglich. Hier heißen die Alternativen mit Verlust verkaufen oder aussitzen. In beiden Fällen ist der Anleger Spielball des Markts. Aber es geht auch anders. Bonus- und Discountzertifikate eröffnen gerade in kritischen Börsenphasen ungeahnte Renditechancen. Der Markt wird zum Spielball des Anlegers. Geschenke im Seitwärtsmarkt Besonders attraktive Gestaltungsspielräume und deshalb unter Investoren so beliebt bieten Bonuszertifikate. Sie gewähren einen meist beachtlichen Aufschlag, der dem Inhaber, auch wenn der Basiswert bis zur Fälligkeit des Papiers nicht von der Stelle kommt, eine ansehnliche Rendite beschert. Abgesichert wird dieser Anspruch durch einen Schutzmechanismus. Der Bonus wird auch dann fällig, wenn das Underlying bis an eine bestimmte Kursschwelle zurückfällt. Bei steigenden Notierungen nimmt das Papier dagegen eins zu FIRST Essentials In Phasen, in denen es an der Börse nicht so gut läuft, bieten Bonus- und Discountzertifikate eine attraktive Anlagealternative. Bonuszertifikate gewähren am Laufzeitende einen Aufschlag auf den aktuellen Kurs des Basiswerts. Bei Capped Bonus Zertifikaten sind die Bonusrenditen besonders hoch, ein Höchstbetrag grenzt jedoch die Gewinnchancen nach oben ein. Discountzertifikate bieten einen Abschlag zum aktuellen Kurs des Basiswerts. Der maximale Ertrag wird durch einen Höchstbetrag definiert. Bei Discountzertifikaten Plus sichert zusätzlich eine Kursschwelle die Maximalverzinsung ab. Donnergrollen in Frankfurt. Die Aufwärtsbewegung der Aktienkurse ist seit Mai zum Erliegen gekommen. Für Zertifikate-Anleger besteht jedoch kein Grund, den Kopf hängen zu lassen. Mit Bonus- und Discountzertifikaten der Citigroup lassen sich solche Konsolidierungsphasen rentabel überbrücken. Die Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten ist erstaunlich. Discountzertifikat Deutsche Telekom

14 14 HIGHLIGHT FIRST Insider eins an der Performance des Basiswerts teil. In der Finanzpresse werden Bonuszertifikate daher auch als Alleskönner unter den Derivaten bezeichnet. Dazu ein Beispiel: Ein Bonuszertifikat auf die Deutsche Telekom bietet am Ende der Laufzeit im September 2009 eine Rückzahlung von 21 Euro. Obwohl der Kaufpreis mit 13,45 Euro schon über dem Aktienkurs von 13 Euro liegt, darf sich der Anleger bei Fälligkeit über eine Seitwärtsrendite von imponierenden 56 Prozent freuen. Wie attraktiv dieser Anspruch ist, zeigt ein Blick in den Chart, denn das letzte Mal, dass die T-Aktie bei 21 Euro notierte, war im Juli 2001 also vor einer halben Börsenewigkeit. Interessante Aufschlüsse gibt das Chartbild auch hinsichtlich des Schutzmechanismus. Seit Mai hat die Aktie der Telekom in der Spitze um mehr als 16 Prozent verloren. Diese Prüfung hat das Zertifikat mit Bravour bestanden. Denn die Kursschwelle, an der der Bonusanspruch verloren ginge, liegt erst bei 10 Euro. So tief im Keller notierte die T-Aktie zuletzt im März 2003, als in Deutschland die Baisse ihren Höhepunkt erreichte. Bonus- und Discountzertifikate eröffnen gerade in kritischen Börsenphasen ungeahnte nte chancen. Rendite- Stephanie Kirbach Citigroup Unbegrenzte Chancen Wer auf Bonuszertifikate setzt, sollte jedoch immer die Laufzeit im Auge behalten. Denn bis zur Fälligkeit unterliegen natürlich auch die Kurse der Zertifikate Schwankungen, wobei vor allem die Wahrscheinlichkeit, ob der Sicherheitspuffer bis zum Bewertungstag hält, in die Preisfindung eingeht. Weil bei kletternden Aktienkursen die Chancen steigen, dass dies der Fall sein wird, bauen Bonuszertifikate in positiven Marktphasen ein Aufgeld auf und entwickeln sich bis zum Bonuslevel tendenziell besser als das Underlying. Kommt das Bonuslevel in Reichweite oder wird sogar überschritten, gleicht sich der Kurs des Underlying dem Preis des Zertifikats an. Die Chancen nach oben sind damit un - begrenzt. Gefährlich wird es jedoch, wenn es zu einem Barrierebruch kommt. Dann geht der Bonusanspruch verloren und die Rückzahlung erfolgt in Höhe des Basiswerts. Das kann gut ausgehen, aber auch mit einer bösen Überraschung enden. Angenommen, die T-Aktie stürzt tatsächlich auf oder unter die Schutz- FIRST Know-how Chance-Risiko-Profil marke bei 10 Euro. Dann muss der Anleger darauf hoffen, dass sich das DAX-Schwergewicht bis zum Ende der Laufzeit wieder deutlich erholt. Zur Erinnerung: Der Kaufpreis für das Zertifikat lag bei 13,45 Euro. Stoppt die Erholung vor dieser Marke, ist ein Verlust die Folge. Kapitalschutz geht vor Genau hier liegt der zentrale Vorteil von Discountzertifikaten. Statt wie bei einem Bonusschein darauf vertrauen zu müssen, dass das Sicherheitsnetz hält, steigt der Anleger hier mit einem Abschlag in den Basiswert ein. Die Rückzahlung erfolgt entsprechend in Höhe des Basiswerts, maximal aber zu einem vorher definierten Höchstbetrag. Das heißt, sollte der Kurs fallen, bedeutet dies zunächst einmal nur, dass sich die Rendite des Zertifikats verringert. Ein Kapitalverlust wäre jedoch nur dann gegeben, sollte der Basiswert bei Fälligkeit unter dem Kaufpreis des Zertifikats notieren. Das Beispiel mit der Deutschen Telekom verdeutlicht noch einmal den Unterschied zu Bonuspapieren: Bei einem bis zum Juni 2009 laufenden Discountzertifikat auf den Branchenprimus beträgt der Kaufpreis 10 Euro bei einem Aktienkurs von 13 Euro. Das entspricht einem Abschlag von rund 23 Prozent. Angenommen, der DAX-Titel notiert bei Fälligkeit exakt auf dem Niveau des Starttags, dann darf der Inhaber den kompletten Discount als Verzinsung vereinnahmen eine Rendite von 30 Prozent. Ein Minus ergibt sich erst, wenn die Aktie am Laufzeitende unter 10 Euro steht, etwa bei 9,50 Euro. Der Basiswert hätte dann fast 27 Prozent verloren, während sich der Verlust des Zertifikats lediglich auf 5 Prozent beschränkt. Kritisch wird es in dieser Situation dagegen für das bereits vorgestellte Bonuszertifikat. Weil die Sicherheitsbarriere bei 10 Euro gerissen wurde, würde das Papier ebenfalls zu 9,50 Euro zurückgezahlt. Der Kaufpreis lag aber bei 13,45 Euro. Die Folge wäre in diesem zugegeben sehr pessimistischen Szenario ein erheblich höherer Verlust.

15 HIGHLIGHT 15 Bei der Wahl des richtigen Zertifikats können Anleger auch die Charttechnik zu Hilfe nehmen. Bei einem Bonuszertifikat sollte zum Beispiel darauf geachtet werden, dass die Bonusbarriere durch vorgelagerte horizontale Unterstützungen abgesichert ist. Denn wie die Börsenpraxis immer wieder zeigt, prallen die Kurse an solchen Unterstützungen häufig ab und der Trend dreht nach oben. Damit reduziert sich das Risiko, dass die Bonusschwelle durchbrochen wird. Sowohl bei Bonus- als auch bei Discountzertifikaten wird die Dividende nicht an den Inhaber ausgezahlt. Stattdessen gehen etwaige Ausschüttungen bei Discountzertifikaten in die Preisbildung mit ein. Je höher die erwartete Dividende, desto höher der Abschlag. Bei Bonuszertifikaten wird die Dividende dafür verwendet, den Bonusmechanismus zu finanzieren. Auch hier gilt: Je höher die Ausschüttung, desto bessere Bonuskonditionen können an den Anleger weitergegeben werden. Freie Auswahl Discountzertifikate bieten dem Anleger also tendenziell einen deutlich höheren Kapitalschutz als Bonuspapiere. Dafür sind die Renditechancen von Discountzertifikaten durch den bereits erwähnten Höchstbetrag auch Cap genannt nach oben be schränkt. Bei dem vorgestellten Papier liegt dieser bei 15 Euro. Das heißt, die Telekom-Aktie müsste bis an diese Marke steigen, damit der Anleger in den Genuss des höchstmöglichen Gewinns von 50 Prozent kommt. Wer dem Basiswert keine Aufwärtsbewegung zutraut, sollte ein Discountzertifikat wählen, bei dem der Höchstbetrag unter dem aktuellen Aktienkurs liegt. In diesem Fall wäre die Maximalverzinsung erst dann in Gefahr, wenn der Kurs unter den Cap zurückfällt. Diese zusätzliche Sicherheit geht jedoch meistens zulasten des maximalen Ertrags. Der Anleger sollte sich daher vor einem Kauf immer zwei Fragen stellen: Welche grundsätzlichen Erwartungen habe ich an den Basis wert? Und: Welches Chance-Risiko-Verhältnis bin ich innerhalb einer Discountstrategie einzugehen bereit? Wie bei Bonuspapieren ist auch der Preis von Discountzertifikaten während der Laufzeit tendenziell von der Entwicklung des Basiswerts abhängig. Allerdings auch hier mit besonderen Nuancen. So wird der Wertzuwachs kleiner, je mehr sich das Underlying dem Cap nähert, weil das Zertifikat nicht mehr kosten kann als sein Maximalbetrag. Ein besonderer Stellenwert bei der Preisfindung kommt bei Discountscheinen der Volatilität, also der Schwankung des Basiswerts, zu. Grundsätzlich gilt, je höher die Volatilität, umso größer der Discount. Das macht diese Wertpapiergattung gerade in unseren Tagen sehr interessant. Denn nach den heftigen Kursverlusten in der jüngsten Vergangenheit haben die Volatilitäten von Aktien und Indizes kräftig zugelegt. Festzuhalten bleibt: Bonuszertifikate eignen sich primär für Anleger, die auch in seitwärts gerichteten Märkten nach attraktiven Renditechancen suchen und sich im Fall einer Aufwärtsbewegung alle Optionen offen halten wollen. Bei einer Discountanlage steht dagegen der Kapitalschutz im Vordergrund, wobei der Investor zugunsten der Sicherheit freiwillig seinen Ertragsspielraum einschränkt. Beiden Strategien ist gleich, dass sie in Phasen konsolidierender Märkte tendenziell ein deutlich besseres Chance- Risiko-Verhältnis ausweisen als eine Direktanlage. Anlegen nach Maß Durch die Gestaltung der Konditionen lassen sich Bonus- und Discountzertifikate individuell an das Erwartungsprofil des Anlegers anpassen. Eine besondere Rolle spielen hierbei Produktinnovationen innerhalb der jeweiligen Gattung. So gewähren Capped Bonus Zertifikate in der Regel höhere Bonusrenditen und/oder höhere Risikopuffer. Dafür sind sie allerdings in ihrer Rückzahlung auf einen Höchstbetrag begrenzt. Sie eignen sich damit noch besser, um auf eine Seitwärtsbewegung zu spekulieren. Discountzertifikate Plus wiede rum sind eine Weiterentwicklung klassischer Discountzertifikate. Sie verfügen über eine zusätz liche untere Kursschwelle. Wird diese während der Laufzeit nicht berührt oder unterschritten, erhält der Investor den Höchst betrag ausbezahlt. Als Gegenleistung FIRST Aid für die größere Wahrscheinlichkeit, den maximalen Ertrag zu erzielen, werden Discountzertifikate Plus mit einem etwas geringeren Abschlag zum Basiswert als ein vergleichbares herkömmliches Discountpapier angeboten. Bei dieser Gattung steht damit vor allem die Sicherung der Maximalrendite im Fokus des Anlegers. Ob offensiv oder defensiv, ob mit begrenzten oder unbegrenzten Gewinnchancen Bonus-, Capped Bonus, Discount- und Discount-Plus-Zertifikate bieten Investoren auch in Phasen lahmender Kapitalmärkte eine Vielzahl von Möglichkeiten, attraktive Renditen zu erzielen. Die Tage des Börsenfrusts sind gezählt. Sie haben noch Fragen? Dann rufen Sie uns doch einfach an. Telefon Auf Wunsch rufen wir Sie auch zurück.

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17 CORNER 17 Inflation und Zentralbanken im Fokus der Kapitalmärkte Restriktivere Zentralbankpolitik und steigende Inflationserwartungen waren (Mit-)Auslöser der Turbulenzen an den globalen Aktien- und Rohstoffmärkten. In den vergangegen Wochen haben weltweit 19 Zentralbanken, die 80 Prozent der Weltwirtschaft abdecken, die Zinsen erhöht. Aus unserer Sicht ist dies eine normale Reaktion auf den anhaltenden globalen wirtschaftlichen Aufschwung und kein Indiz für eine deutlich straffere Geldpolitik aufgrund von hohen Inflationsrisiken. Daher sollten die negativen Auswirkungen der Geldpolitik auf Unternehmensgewinne begrenzt sein. Dennoch werden die Märkte in den kommenden Wochen sehr anfällig gegenüber Zinsspekulationen bleiben. Das Hauptaugenmerk der Anleger wird auch in den kommenden Monaten auf der amerikanischen Notenbank liegen. Diese wird im Spannungsfeld einer sich allmählich abkühlenden Wirtschaft und steigenden Inflationserwartungen die Zinsen vermutlich sowohl Ende Juni als auch im August nochmals um 25 Basispunkte auf dann 5,5 Prozent anheben. Damit sollte der Höhepunkt des Zinszyklus in den USA erreicht sein. Da wir keine bevorstehende Rezession in den USA erwarten, sollte dies keine negative Nachricht für Aktienbesitzer sein. Denn seit 1953 stiegen die US-Aktienkurse nach dem Erreichen des Fed-Zinsgipfels im Durchschnitt um 10 Prozent in den folgenden sechs Monaten an. Voraussetzung dafür war jedoch, dass im Jahr nach der letzten Zinserhöhung keine Rezession in den USA zu verzeichnen war. In diesen Fällen gaben die Aktienkurse im Jahr nach dem Erreichen des Zinsgipfels durchschnittlich um 5 Prozent nach. Dr. Jürgen Michels Auch im Euroland nähert sich der Senior Economist Zinszyklus allmählich dem Höhepunkt. Citigroup Nach einem weiteren 25-Basispunkte- Zinsschritt im dritten Quartal 2006 erwarten wir eine längere Phase stabiler Zinsen bis Anfang 2007, wo die Spitze mit 3,25 Prozent erreicht werden sollte. Im weiterhin günstigen Inflationsumfeld und im Hinblick auf die Straffung der Fiskalpolitik in einigen Mitgliedsländern in 2007, erachten wir daher die derzeitigen Markterwartungen der EZB-Zinsen als zu hoch. Mit der abnehmenden Dynamik der Zentralbankzinserhöhungen werden unserer Meinung nach die Renditen am Rentenmarkt im Verlauf des Jahres leicht zurückgehen.

18 18 SOLUTIONS Platow Analyse des Monats Die WM bringt Conti zurück auf den Radar der Anleger Claus Seifert und Thomas Koch (Platow Brief) Die WM als Plattform für internationales Marketing zu nutzen, ist nur eines der Ziele. Via Fußball will Conti die eigenen Reifen zudem emotionalisieren und vom Wettbewerb abgrenzen. Bridgestone, Michelin und Goodyear setzen nur auf den Motorsport. Gerade weil das Nachrüstgeschäft von größerer Bedeutung ist als die Erstausrüstung und die Qualitätsunterschiede der Reifen oft nur in Nuancen zu spüren sind, ist es wichtig, sich durch weiche Kauf anreize von den andern abzuheben. Reifen Gewinn durch WM-Werbung Diese WM ist der erste große Test für das Marketingkonzept. Bisher hatte Conti die Champions League genutzt, aber auch da schon positive Erfahrungen gesammelt. Daher hat sich der Konzern bereits die Lizenz für die EM in zwei Jahren ge sichert. Die Entscheidung über einen Lizenzerwerb zur WM 2010 (Südafrika) fällt nach Auswertung der Ergebnisse der jetzigen Meisterschaft. Hierfür musste Conti immerhin zwischen 25 und 40 Mio. Euro (genaue Angaben werden nicht gemacht) an die FIFA berappen. Obendrein kommt das 1,5-Fache an Marketingaufwand zur Aktivierung der Lizenz, hören wir. Damit geht das von der Pkw- Reifen-Sparte im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2006 erwirtschaftete EBIT von rund 108 Mio. Euro fast komplett für WM-Werbung drauf. Bei einem von Analysten erwarteten EBIT für den Konzern im Gesamtjahr von etwa 1,7 Mrd. nach 1,5 Mrd. Euro im Vorjahr ist das aber verschmerzbar. Kursabschlag übertrieben Die Aktie von Conti (78,60 Euro; DE ) gab vom Allzeithoch Ende April bei 97,80 Euro bis Mitte Juni in der Spitze knapp 25 Prozent ab. Der Wert landete damit fast wieder dort, wo er zu Jahres beginn 2006 gestartet war. Die extrem hohen Zuwächse der Vorjahre sind aber noch nicht angetastet. Im März 2003 stand die Aktie der Hannoveraner noch bei unter 12 Euro! Dennoch scheint uns der Abschlag vom Hoch überzogen. Im Verkaufsrausch der vergangenen Wochen scheinen das unerwartet starke Ergebnis des Auftaktquartals dieses Jahres und die danach unisono angehobenen Schätzungen der Analysten aus dem Blick geraten zu sein.

19 SOLUTIONS 19 Conti gab vom Allzeithoch Ende April bei 97,80 Euro bis Mitte Juni in der Spitze knapp 25 Prozent ab. Wer eine Internetseite mit gut recherchierten Artikeln zu früheren Fußballweltmeisterschaften sowie aktuelle News des Sportinformationsdienstes sucht, der ist bei Conti Online an der richtigen Adresse. Die Hannoveraner sind als offizieller Partner der WM omnipräsent an den Banden der Stadien und damit in den Fernsehern rund um den gesamten Globus. Einstelliges Kurs-Gewinn-Verhältnis Momentan weist Conti ein 06er KGV von unter 11 und ein 07er KGV von 9,5 auf. Da müssen die Prognosen schon krass verfehlt werden, als dass der Titel wieder als teuer zu werten wäre. Danach sieht es aber nicht aus. Die internationale Expansion, der Aufbau neuer Werke in fast allen Teilen der Welt und die Fortentwicklungen technischer Komponenten gehen weiter. Selbst der für 2007 und 2008 vom Markt erwartete Rückgang bei Lkw-Neuverkäufen sollte Conti nicht schmerzen. Umso wichtiger wird das Nachrüstgeschäft. Wichtig ist, dass die Mobilität weltweit steigt und daran haben wir nicht nur aufgrund der Entwicklung in den Emerging Markets nicht den geringsten Zweifel. Schließlich kommt Conti auch die scharfe Korrektur bei einigen Rohstoffpreisen und die Preisdisziplin bei den Reifenherstellern zugute. Durch den geplanten Börsengang von Pirelli dürfte sich daran nichts ändern. Unsicherheit kommt sicherlich von den Wechselkursschwankungen. Das rechtfertigt aber nicht eine derart scharfe Korrektur der Aktie. Die WM sollte Anleger an die guten Q1-Zahlen und die erfreulichen Perspektiven erinnern. Unser Votum Wir stufen die Aktie von Conti nach den jüngsten Rückschlägen auf Akkumulieren. Anleger kaufen gestaffelt bis maximal 80 Euro eine halbe Position und platzieren den Nachkauf bei 76 Euro. Stopp dann bei 61 Euro setzen. Etwas vorsichtige Investoren greifen alternativ zu einem der zahlreich angebotenen Discountzertifikate. So bietet zum Beispiel ein Discounter der Citigroup mit Cap 65 Euro (also rund 17 Prozent unter dem aktuellen Aktien kurs) bis Ende 2007 FIRST Lexikon eine Rendite chance von knapp 14 Prozent oder Emerging Markets 8,9 Prozent an (WKN: CG6EA8). Heutzutage werden meist die Börsen der lungs-/schwellenländer und der ehema ligen Ostblockstaaten als Emerging Markets (aufstrebende Länder) bezeichnet. (Länder und Regionen Asiens oder Lateinamerikas.) Meist haben sie Entwick- höhere Wachstumsraten als die Kapitalmärkte der Industrieländer, sind aber auch häufig schwerer r zugänglich.

20 20 TALK Der Markt der Anlagezertifikate ist einer der stärksten Wachstumszweige im Finanzsektor first: Herr Hoffmann, wie hat sich der Zertifikatemarkt in den vergangenen Jahren entwickelt? Rune Hoffmann: Der Markt ist gewaltig gewachsen. Während Schätzungen Ende 2004 noch von einem verwalteten Vermögen in Zertifikaten von rund 45 Milliarden Euro ausgingen, wird das Volumen heute auf mehr als 95 Milliarden Euro geschätzt. Der Markt der Anlagezertifikate ist somit zweifelsfrei einer der stärksten Wachstumszweige im Finanzsektor. Das belegen auch die Umsatzzahlen an der Börse Stuttgart. Hier ist das Handelsvolumen mit Anlagezertifikaten in den ersten fünf Monaten des Jahres 2006 um 157 Prozent nach oben geschnellt. first: Was sind die Gründe für dieses Wachstum und wird es sich fortsetzen? Hoffmann: Es gibt keinen Grund, warum sich dieses Wachstum nicht fortsetzen sollte, wenngleich auch nicht mit dem Tempo, wie wir es in diesem Jahr bisher beobachten konnten. Die Gründe für dieses Wachstum sind vielschichtig: An erster Stelle ist die massive Markterholung seit 2003 zu nennen, die zunehmend Anleger, die nach den Baisse-Jahren 2000 bis 2003 verloren schienen, wieder an die Börse geführt hat. Zum Zweiten erkennen immer mehr Anleger die hohe Flexibilität der struk- turierten Produkte, die es ermöglichen, in nahezu jeder erdenklichen Marktsituation positive Renditen zu erzielen. Das Wachstum kommt somit in erster Linie aus dem Neu kundengeschäft. first: In welche Richtung geht der Trend auf dem Zertifikatemarkt, sprich kapitalgeschützte Produkte oder risikoreiche Produkte? Hoffmann: Die beliebteste Produktgruppe ist die der Indexund Partizipationszertifikate. Darauf folgen dann schon die kapitalgarantierten Produkte. Da zu zählen zunächst jene Produkte, die eine absolute Absicherung des Emissionsvermögens zum Laufzeitende garantieren, gefolgt von so genannten Airbagzertifikaten, die zwar eine höhere Performance versprechen, dafür aber Kursverluste unterhalb des Emissionsniveaus nur innerhalb einer Spanne absichern. Zweifellos die erfolgreichste Produktentwicklung der letzten Jahre ist das Bonuszertifikat. Zweifellos die erfolgreichste Produktentwicklung der vergangenen Jahre ist das Bonuszertifikat, das inzwischen mit zahlreichen Zusatzfunktionalitäten und Fortentwicklungen angeboten wird. Bonuszertifikate in ihrer Grundform garantieren ihrem Anleger neben der Chance auf eine unbegrenzte Beteiligung an der positiven Performance ihrer Basiswerte eine Art Garantieverzinsung zum Laufzeitende. Die Voraussetzung

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