ICT Projekt der der KV Zürich Business School

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1 SATW-Seminar vom 3./4. November 2005 Case Studies: ICT Projekt der der KV Zürich Business School Präsentation von Dr. Peter Meier-Lüscher, ICT-Projektleiter EINSTEIGEN - UMSTEIGEN - AUFSTEIGEN Die KV Zürich Business School ist eines der grössten und bedeutendsten Unternehmen des Bildungswesens im deutschschweizerischen Raum. Zur Homepage Ausgangslage zum Projekt Der Ausstattungsstand an neuen Medien ist an der KVBS hervorragend. Trotzdem: Nur ca. 20% der Lehrpersonen nutzen ICT-Medien regelmässig im Unterricht. Die zentrale Frage in unserem Projekt lautet deshalb: Wo sind die Barrieren der pädagogisch-didaktischen Integration von ICT? Wie können diese Barrieren durch die Einbeziehung von ICT in die Unterrichts- und Schulentwicklung aufgehoben werden? 1

2 Unsere ICT-Strategie Die KVZBS stellt die Koordination des ICT-Einsatzes fürs Lehren und Lernen sicher. Dadurch sollen die Belastung für die Lernenden und Lehrpersonen reduziert, der Arbeitsaufwand minimiert und eine optimale Wirkung erzielt werden. Um den zielgerechten Einsatz von ICT sicherzustellen, bietet die KVZBS spezifische didaktische und technische Unterstützung für Lehrpersonen an. Die Gestaltung der Räume fürs Lehren und Lernen wird auf die Anforderungen eines ICT-Einsatzes und neuer Lernformen ausgerichtet. Dies ist vor allem bei Renovationen und Neubauten zu berücksichtigen. Unsere ICT- Vision Lerncoaching Selbstgesteuertes und kooperatives Lernen Lernende ICT Neues Paradigma: WISSEN IST MACHT WENN MAN ES TEILT! Wissensmanagement Lehrperson Lerncoach Wissensmanager Lernressourcen L&L- Community ICT-Tools Virtuelles Lehren und Lernen Unsere Projektphasen Projektphase I (2005) Erstellung eines Entwicklungsplan «ICT und Bildung» an der KVZBS Projektplanung und Aufbau einer Projekt-Drehscheibe Schulung des Multiplikatorenteams Projektphase II (2006) Organisation und Schulung von Lernplattformen Durchführung der schulinternen Weiterbildung mit ICT-Mitteln Projektphase III (2007) Wissensmanagement (Konzept und didaktische Umsetzung von Lernobjekten und Tests) Notebook-Pilotklassen (?) 2

3 Organisations- und Ausbildungskonzept Bildung eines Projektteams Evaluation von LMS Projektorganisation Projektplanung Virtuelle Projektplattform Kick-Off Tagung Wir-Gefühl Interne und externe Experten Blended Learning Schulpraktische Unterrichtsprojekte Ausbildungsprogramm für Lehrpersonen Evaluation ICT-Knowhow Lehrpersonen 3

4 4 hemmende Faktoren in unserem Projekt Mythen / Glaubenssätze bezüglich ICT E-Learning ist nur etwas für IT-Freaks - E-Learning ist eine Modewelle - E-Learning ist nur für kognitive Lernziele geeignet - etc. Einzelkämpfer in Gefahr Wissen ist Macht Angst eigene Schwächen zu zeigen - Teamarbeit braucht viel mehr Zeit - etc. Ängste: Veränderung, Arbeitsplatzsicherheit E-Learning ersetzt Trainer oder Lehrkräfte - beträchtlicher Mehraufwand Probleme mit Rollenwechsel von der Lehrperson zum Lerncoach etc. Technologischer Rückstand / Abhängigkeitsproblem Mangelhafte Informatik-Kompetenz Beschränkung Lehrfreiheit etc. Statements contra ICT Viele Lehrende und Lernende beharren auf den herkömmlichen Lernmethoden und sind nur schwer zu bewegen ICT für das Lernen einzusetzen. Der Computer scheint immer noch zu umständlich und zu wenig schnell griffbereit zu sein ( Organisatorischer Mehraufwand mit Notebook-Wagen!) Ein Buch ist schneller zur Hand. Oft wird bemängelt, dass Lernsoftware nicht genau mit den Inhalten in den Lehrbüchern übereinstimmen, was zudem dazu führen könnte, dass man zuviel lernt ( Umgang mit der Informationsflut!) Für viele Lernende ist der Umgang mit dem Computer an sich lustvoll. Schülerinnen und Schüler bearbeiten im Unterricht einzig gerne Tests an den Computern. In der unterrichtsfreien Zeit wird der Computer hingegen meistens für das Spielen und Chatten/ verwendet. ( PC als Spielzeug: Gameboy/Nindendo-Generation! ) 4 fördernde Faktoren in unserem Projekt Visionen und Trampelpfade Die Zukunft träumen Desk-Research Prototyping etc. Transparenz für alle Beteiligte Ziele Massnahmen Verantwortlichkeiten Probleme etc. Sogprinzip anstatt Druckprinzip Freiwilligkeit - Multiplikatorprinzip Schnupperangebote in ICT-Ausbildung etc. Einfach beginnen kreativ weiterentwickeln Probeläufe in Vorprojekten Start mit Dateiablagesystem Versuche mit Pilotklassen Playgrounds zum kreativen Üben etc. 4

5 Gerne zeige ich Ihnen auf Wunsch Details zu unseren bisherigen Umsetzungsbeispielen mit Besten Dank für Ihr Interesse! 5

EINSTEIGEN - UMSTEIGEN - AUFSTEIGEN

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