Teil VII. Vorbereitung Reha:

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1 Teil VII Vorbereitung Reha: Übermorgen geht es ab in die Reha, in die Geriatrie der Antroposophischen Klinik Havelhöhe (GHK). Kurt macht gute Fortschritte, sitzt zu den Mahlzeiten am Tisch und auch sonst zum Kreuzworträtselraten oder Zeitung lesen. Auch fährt er gern schon mal allein auf dem Flur umher. Leider macht seit gestern der Stumpf Sorge, weil er so angeschwollen ist. Aber vielleicht kommt das daher, dass ein Bluterguss rausgedrückt wurde und der Stützstrumpf nicht drum ist, weil er gewaschen werden musste. Er hat zwei neue Zimmergenossen, dadurch ist wieder Leben in der Bude, und er fühlt sich überlegen als alter Hase. Ansonsten dreht sich alles schon um die Entlassung mit Abschlussuntersuchungen, Wertsachen-Auflistung usw. Mein Tag war irgendwie gegen mich. Es fing damit an, dass mein alter Bandscheibenvorfall wieder lebendig wurde. Aua, aua. Gerade als ich zu Kurt fahren wollte, rief das Sanitätshaus an, dass sie Kurts Rollstuhl morgen wieder abholen, da die Kasse den nicht bewilligt hat. Warum nicht? Weil auf dem Rezept dafür am 17. November als Grund stand beeinträchtigte Gehfähigkeit. Ja, könnte stimmen. Aber zwei Tage später war schon die neue Situation ohne das zweite Bein. Also gar keine Gehfähigkeit. Nach 5 Telefonaten - kämpft mal gegen Bürokratismus - können wir nun wahrscheinlich den Rollstuhl behalten. Da konnte ich endlich zu Kurt fahren... ein sehr, sehr schwerer Verkehrsunfall mit 2 Feuerwehren, drei Krankenwagen, Polizei (mehrere Kinder verletzt)... sperrte die die Straße, Stau bis... Zum Glück machte ich als Ortskundige eine Kehrtwendung und nahm einen Wald-und Wiesenweg. Kurt war auch nicht gerade gut gelaunt. Wieder zu Hause kam das Sperrmüllproblem für morgen auf mich zu. Wie krieg ich den ganzen Sperrmüll vom Balkon auf die Straße? Jetzt habe ich mir schon mal einen Wagen organisiert und versuche morgen früh den Saubermann abzufangen, vielleicht hilft der ja bei den schweren Teilen. Aua, meine Bandscheibe. Wärmflasche, Ibu 600 und ab ins Bett. Ja, der liebe Kerl Saubermann hat alles allein runtergebracht und gestapelt. Ach, war ich erleichtert! Am frühen Nachmittag mit Kurts gepacktem Koffer und noch einer Tasche zu Kurt. Der musste gerade weg zum Ultraschall, also konnte ich in Ruhe Taschen umpacken und Schmutzwäsche einsacken. Superordnung für morgen rund um Kurts Bett. Nachdem ich mir einen Stations-Kaffee geleistet habe, kam Kurt zurück... vom Bett in den Rollstuhl... und zum Friseur.

2 10 Jahre jünger? Dann muss ich auch schnell was machen, denn sonst wären wir ja gleich alt! Am Freitag, den wird Kurt in die Reha nach Havelhöhe gefahren. Ich habe erst zum dort ein Gästezimmer bekommen können Kurt liegt in Haus 23, das Gästehaus ist ein Stück Fußweg durch den Wald Haus 15.

3 Ich habe am Nachmittag Kurt in der Reha besucht. Ein sehr enges Zimmer! Auf einem Stuhl am Bett sitzen geht nicht. Ich hatte nur ein Zimmer weiter gelegen. Das Zimmer war schön groß! Na, egal, Kurt soll sich ja auch bewegen und umher fahren. Kurts Adresse ist also: Kurt Waltz Antroposophische Klinik Havelhöhe ( GKH) Kladower Damm 221 Haus 23 Station 16 Zimmer Berlin Zentrale -Tel.: 030 / Station -Tel.: 030 / Kurt Telefon: 030/ Aber mit dem Telefon muss ich, wenn ich mal dort bin, noch etwas erfinden. Das steht nämlich ganz weit hinten, so dass er vom Bett aus dort gar nicht ankommt und mit dem Rollstuhl dorthin gar nicht durchkommt. Heute fahre ich mal nicht zu Kurt. Dafür hat er einfach den Notruf gedrückt und sich das Telefon anreichen lassen und mich angerufen. Das will er dreist jetzt immer machen. Im Gegensatz zu meinen positiven Erfahrungen dort, sagt Kurt, dass sich kein Mensch sehen lässt. Keiner verbindet die Wunde täglich, und er bekommt offenbar auch nicht die Medikamente die er noch braucht. Muss ich mich nun dort auch wieder stark machen? Übrigens hatten die mir auf der Station eine falsche Telefonnummer von Kurt gegeben. Kein Wunder, dass ich ihn von Uhr ununterbrochen vergeblich anrief. Auch Gun-Inger wollte ihn anrufen. Und obwohl ich drei Male im Stationszimmer anrief, dass da was nicht stimmen kann, bekam ich zur Antwort, dass ja abends noch mal einer von ihnen die Runde macht, der wird dann mal gucken. Ich will ihn aber um 17 Uhr sprechen und nicht nach 20 Uhr! Antroposophisch? άνθρωπος = der Mensch, (schließlich hatte ich Griechisch in der Schule!) also der Mensch soll hier im Vordergrund stehen! W I R sind in der Reha. Bernd und Sabine haben mich hergefahren. Haus 15 Gästehaus, Zimmer 10, eine lange Treppe hoch. Das Zimmer ähnelt einer Gefängniszelle: Bett, Schrank, Schreibtisch, Stuhl. Kein Fernseher und Telefon scheinbar ein Mobil-Ding auf dem Flur, das man sich wohl zum Telefonieren ins Zimmer holen kann. Die Dusche blank und bloß, ohne Flüssigseife oder Duschgel. Muss ich morgen mal kaufen.

4 Aber was gut - sogar sehr gut ist - die Küche, die an schwedische Wanderheime erinnert. Da gibt es alles, wirklich alles, was man essen möchte. Alle Fächer proppevoll mit Tees, Kaffee, Kakao, Milch, Säften, Wasser, Aufstrichen, Broten, Brötchen, Marmeladen, Honig, Cornflaces... und man kann in der voll ausgestatteten Küche kochen, braten, grillen. Der Weg zu Kurt ist ungefähr 60 Meter lang, aber ein Waldweg... und der Wald voller Wildschweine, was natürlich furchterregend ist, da es 15:30 Uhr stockfinster wird (Es gibt niedrige Wegelampen) Sabine und Bernd fanden auch, dass Kurt wieder ganz der Alte ist, bloß eben ohne das linke Bein. Aber das fällt ja beim Sitzen gar nicht auf. Bis 14:30 Uhr hab ich noch mit Kurt am Tisch erzählt, dann wollte er aber etwas schlafen. Er wird doch noch schnell müde. Vielleicht bekommt er ja noch Tabletten, die müde machen. Schmerzen hat er gar keine zur Zeit. Er steigt auch allein vom Bett in den Rollstuhl, vom Rollstuhl auf die Toilette und zum Essen fährt er allein in den Essenraum. Ansonsten liest er am Tag die Zeitungen und rät Kreuzworträtsel. Ich mach hier mein eigenes Verwöhn-Programm und geh heute mal gaaaanz früh ins Bett, hab gerade Abendbrot gegessen mit vegetarischem Brotaufstrich. Morgen werde ich mal die Umgebung ergründen. Zur Havel runter hier gleich am Haus ist Steilküste, muss mal einen anderen Weg suchen, und vor allem muss mir morgen einen Code für das Internet besorgen, damit ich Nachrichten gucken kann. Frühstück war super, alles Selbstbedienung, die anderen Gäste alle - fast alle - nett.

5 Ich war schon um 8 Uhr bei Kurt... Schock... auf der Station hat sich das Norovirus rasant auf fast alle Zimmer ausgebreitet. Auch der Bettnachbar in Kurts Zimmer hat ihn. Nein, Kurt in ein anderes Zimmer verlegen geht nicht, denn alle Zimmer sind infiziert. Das hat uns gerade noch gefehlt! Ich muss mich immer vermummen in Schutzkittel, Mundschutz und Handschuhe. Auch, wenn ich nur aufs Besucher-Klo gehe, alles ausziehen - Quatsch nicht alles - natürlich nur die Schutzkleidung, diese wegwerfen und, wenn zurück, alles wieder ganz neu zusammensuchen. Geht mal drei Mal am Tag mindestens hin... das nervt. Aber ich war auch 1 ½ Stunden in der Umgebung spazieren, durch den Wald, zu Havel (oder ist das schon die Spree?) und durchs Klinikgelände. Hab mir auch den WLAN Code geholt. Aber hier ist selbst das WLAN antroposophisch gelassen langsam. So Leute, jetzt hab ich was, etwas, dass man gar nicht weit genug in die Welt hinaus posaunen kann: Also Kurts Bettnachbar hat den Norovirus. Das steht auch draußen an der Zimmertür. Der ist scheinbar sehr krank, geht aber allein zur Toilette. Als ich heute nach ihm hinein ging um etwas auszugießen, sah ich den Deckel blutverschmiert, die Brille auch. Das kann bei solchen Krankheiten passieren. Ich holte die Putzfrau und bat sie, das sauber zu machen und auch zu desinfizieren. Das machte sie gern, wenngleich sie noch Blut übersah, ich aber aufpasste. Da schon den 3. Tag sich bei Kurt kein Arzt hat sehen lassen, auch nie Visite war, platzte Kurt der Kragen und er verlangte einen Arzt. Zufällig war ich auch dort am Nachmittag als ein Wesen eintrat und sich als Ärztin vorstellte. Kurt brachte sein Anliegen vor und ich dann die Sache mit dem Klo, weil ja immerhin der Patient infiziert sei. Da sagte die doch tatsächlich, dass Kurt, wenn er das Klo des Vorgängers so verschmiert vorfinden würde, er das selber sauber machen soll, er müsse sich nur hinterher die Hände ordentlich waschen. Ich brachte mein Entsetzen zum Ausdruck. Womit bitteschön soll er denn das Klo sauber machen??? Muss ich jetzt noch irgendwelche Lappen von zu Hause holen? Und außerdem Kurt im Rollstuhl??? Und wieso überhaupt??? Und der Patient ist infiziert!!! Haben wir nicht genug durchgestanden? Hallo, ja, er liegt in der Antroposophischen Klinik, Haus 23, Station 16, Zimmer 60. Posaunt das bitte überall herum! Falls die Ärztin - ein absurder Gedanke - sich noch bei Kurt für diese Zumutung entschuldigen sollte, werde ich Euch das fairer Weise auch mitteilen. Die Einzige, die auf diese roten per Mail verschickten Zeilen reagiert hat, ist Gun-Inger: Entsetzt!!!!!!!!!!!! und das ist noch nicht mal der Ausdruck, der das trifft! Du musst sofort die Krankenkasse informieren. Das geht so NICHT!!!!! Findet Ihr anderen das alle normal? Ich brauche Reaktionen für die Ärztekammer!

6 Nun Peter: Das ist ja unglaublich aber doch war. Deine Nerven leiden bestimmt. Lass den Puls nicht so hochgehen. Anne-Karine, Deine Homepage habe ich gelesen, einiges müsste ich nochmal durchlesen. Ja, was soll man da raten. Ich werde mich mal zum Wochenende telefonisch melden. Tschüss an Euch von Peter Auch Uwe schreibt: Liebe Anne-Karine, die Äußerung der Ärztin zu der Toilettenreinigung ist skandalös. Wie soll ein 92 jähriger, der relativ frisch beinamputiert ist, im Rollstuhl sitzend ein mit dem Norovirus infiziertes Klo putzen???? Ist das wirklich eine medizinische Einrichtung, in der Kurt liegt? Und wirklich eine Ärztin? Großer Gott. Melde das bitte Deiner Krankenkasse oder der Ärztekammer. Bitte nutze dazu das Beschwerdeformular, welches du im Internet findest. Erstmal liebe Grüße, wir sehen uns zwischen Weihnachten und Silvester Uwe Es war heute Frühlingswetter, so dass ich im Sommer-T-Shirt zu Kurt gehen konnte. Wir hatten gehofft, dass wir nach der angekündigten großen Montags-Visite noch ein bisschen mit dem Rollstuhl nach draußen könnten, aber bis 16 war keiner gekommen, dann wurde es auch kälter und dunkel. Und so gibt es immer wieder zerschmetternde Hiebe, weil es ja nur alte Patienten sind. Geriatrie! Ariane kennt das mit ihrer Mutter auch. Aber Kurt ist nach 19 Wochen Krankenhäuser auch dreister geworden, beschwert sich und fordert. Das war früher undenkbar für ihn. Es kam dann noch, während ich dort war, eine weiß bekittelte Dame mit einem Fragebogen und machte mit Kurt auch ein paar Testübungen. Eine verkappte Gutachterin? Ich denke eher die leitende Physiotherapeutin, die testen wollte, wie weit Kurt schon für eine Prothese ist und was noch gekräftigt werden muss. Am Vormittag war jemand von der Orthopädie- Technik bei Kurt und hat den Stumpf vermessen für einen neuen Stützstrumpf und für eine Prothese. Der Stumpf sieht ja super aus! Hört sich eigentlich gut an. Im Gästehaus bruzzelte abends jemand ganz was Leckeres. Da ich kein Mittag hatte, bekam ich richtig Heißhunger auf vermutlich Bratkartoffeln mit Speck oder so. Ich hatte mir nur Tee aufgebrüht und aß eine Käsestulle. Als ich mein Geschirr in den Geschirrspüler packen wollte, war in der Küche eine Bosnierin, die ihr Nationalgericht für drei Tage bruzzelte. Sie hatte 8 Hühnerkeulen gekocht, mit der Brühe ihr Nationalgericht geschmort und die Keulen noch mal gebraten. Sie bot mir natürlich sofort auch was an. Lecker! Heute haben sie tatsächlich den infizierten Patienten aus Kurts Zimmer verlegt. Ich hatte gestern beim Nach-Hause-Gehen auf dem Flur schon eine heiße Diskussion um Frau Waltz gehört. Das kommt daher, dass die Dame von der Physio ja das Gespräch zwischen der Ärztin und mir miterlebt hat, das auch nicht in Ordnung fand, und es noch mal zur Sprache bringen wollte. Leider musste ich mich dennoch heute vermummen, da Kurt noch eine Inkubationszeit von 2 Tagen hat. Kurt hat leider Blut im Urin und bekommt sackweise Blasenspülung über einen Katheter mit NaCl 0,9%. Also ist er ans Bett gefesselt. Vormittags allerdings konnten wir noch am Tisch Würfel-Spiele spielen, und das war lustig. Mittags war ich in der Kantine essen, aber das muss eigentlich gar nicht sein, weil ich noch nicht einmal die Hälfte davon esse. Dann kann ich mit mittags auch ne Suppe selbst kochen. Danach war ich wieder spazieren. Alles rundherum - auch auf dem Gästehaus-Grundstück von Wildschweinen frisch verwühlt.

7 Wir haben inzwischen Mittwoch, den 14. Dezember, in 10 Tagen ist Weihnachten. Aber danach ist mir seit heute nun gar nicht mehr, denn: Endlich konnte ich unvermummt zu Kurt ins Zimmer. Der saß noch am Waschbecken, weil man vergessen hatte ihn dort abzuholen. Ich erlöste ihn, half beim Anziehen, fuhr ihn an den Frühstückstisch... machte sein Bett, legte neue Wäsche raus, sackte die alte zum Waschen ein und räumte das Zimmer auf. Kurts Kaffee war eiskalt, weil man ihn ja am Waschbecken vergessen hatte. Wir gossen den kalten Kaffee weg und ich wollte neuen holen. Na klar wurde ich angeschnauzt von so ner Hilfskraft, dass ich jetzt noch Kaffee haben wollte, durfte mir den auch nicht selbst eingießen... und dann wollte ich auch noch Milch und drei Zucker! Unverschämt! Gleich nach dem Frühstück sollte Kurt ein Abführmittel nehmen, da er drei Tage nicht war. Kaum hatte er das getrunken, schrie er schon los ich muss, ich muss, ich muss und schon war alles zu spät. Ich raste raus um Hilfe zu holen... morgens um 9 Uhr...keine Schwester weit und breit. Also setzte ich Kurt auf den Toilettenstuhl, zu dem aber kein Eimer zu finden war, fuhr ihn so zum Klo und setzte ihn drauf.... Ich erspare Euch weitere Details. Jedenfalls hieß es, ich solle mich sofort vermummen, Kurt kommt in Quarantäne. Sind die doof? Geben ihm ein Abführmittel und sagen dann er hätte den Norovirus, wenn das wirkt. Ich wurde auch angeschnauzt, dass ich geholfen hatte, und dass meine Hände voll Kacke waren. Ich schnauzte zurück, dass ich mir verbäte, dass man mich anschnauzt und wurde rausgeschmissen. Ab in den Fernsehraum! Endlich mal Nachrichten! Sehr freundlich hieß es später, ich dürfe wieder ins Zimmer, wenn ich mich gründlich desinfiziere und vermumme. Im Duschbereich war noch alles voll Kacke - dafür ist die Reinemachefrau zuständig (eine Vietnamesin natürlich - Ausbeutung). Ich gab ihr dann 5.-, weil mir das peinlich war. Aber nun kommt s wieder, was rot geschrieben werden muss. Ich fragte nach den schmutzigen Sachen. Die schmutzigen Sachen, dick voll Kacke, nichts grob ausgespült, zusammengeknäult in einer verknoteten Plastetüte im Kleiderschrank. Hä, wie bitte? Ja, die müsse ich zum Waschen mitnehmen. Ich erinnerte daran,

8 dass ich nur ein kleines Gästezimmer bis Weihnachten hier habe. Ja, da wird es doch wohl auch Wasser geben! Hannelore schreibt: Hallo Anne-Karine, wie schön, dass Du bei all den Scherereien, die Du in der doch so erhofften g u t e n Reha-Klinik hast, noch so launig-lustige seitenlange Briefe schreiben kannst! Und mir dann auch einen schickst! Das ist ja ein, wie mir scheint, recht seltsames Haus. Das kann nicht nur am Personalmangel liegen, der überall herrscht! Da ist was in der Führungsetage faul! Da ich Dich als taffe Frau kenne, wirst Du die unfähigen Faultiere bestimmt auf Trapp bringen....usw. Ariane schreibt: Hallo Kirre, hab gerade deine Mail gelesen. Der Virus ist in diesem Jahr sowas von ansteckend... Die spinnen wohl! Du in dicker Schutzkleidung und der Kurt mit seiner Wunde... soll das Klo sauber machen... so eine Verantwortungslosigkeit ist unfassbar!!!! Ich kann mich gar nicht beruhigen... Da ich sowieso schon ein Shirt, einen Slip, ein Hemd und einen Schlafanzug zum Waschen eingesackt hatte, nun noch die ganze Kackwäsche dazu kam, zog ich es vor in mein Gästezimmer zu gehen und Groß-Wasch-Tag zu machen. Hab ich gemacht. Und wenn Kurts Malheur nun nicht vom Abführmittel kommt und wirklich der Norovirus sein sollte, dann ist der nun auch ganz sicher im Gästehaus und ich hab ihn ab morgen auch. Aber da es Kurt gut geht und er eigentlich einen mehr erleichterten Eindruck nach dem Theater macht, bleibe ich erstmal positiv gesonnen. Blöd, Kurt weiß genau, dass ich 14:30 Uhr am Nachmittag komme, lässt sich aber ständig um 14 Uhr eine Schmerztablette geben und schläft dann ständig ein und schnarcht. Wenn er einen guten Tag hat, entschuldigt er sich und sagt entschuldige, ich hab nicht dran gedacht, dass du kommst. Heute bin ich dann sofort wieder gegangen, packe jetzt ein paar Sachen zusammen und fahre morgen früh mal mit Bus und Bahn nach Hause. Frau Z. nimmt nämlich jeden Tag unsere Post raus und sagte mir am Telefon, dass u.a. auch ein Päckchen von Hannelore gekommen sei. Da bin ich aber gespannt! Hallo Ihr alle! Lasst zu Weihnachten die teuren Geschenke untereinander. Viel, viel wichtiger ist ein liebes Wort, ein freundlicher Blick, ein Lächeln... und das kostet gar nichts! Früh gleich zu Kurt, die gewaschenen Sachen rüber gebracht. Er war total geschwächt und matt, denn er war in der Nacht 5 Male auf dem Klo. Also doch Norovirus! Als ich nachmittags noch einmal kam, hatten sie ihn in ein anderes Zimmer verlegt (44), also auch neue Telefonnummer (5802). Alle Infizierten liegen jetzt isoliert im Querblock. Der Toilettenstuhl hat nur an den Hinterrädern Bremsen, fährt also trotzdem. Somit ist Kurt heute Morgen, als er vom Toilettenstuhl ins Bett wollte, auf den Boden geknallt. Öfter mal was Neues! Wenn er klingelt, kommt ja ewig keiner, dann friert er und versucht eben allein ins Bett zu kommen. Z. B. hab ich heute Morgen erlebt, dass er noch schlief, als ich um 8:30 Uhr kam. In dem Augenblick kam auch schon das Frühstück. Also nur schnell die Hände desinfiziert und an den Frühstückstisch, damit der Kaffee noch warm getrunken werden kann. (Nachmittags um 15 Uhr gibt es auch immer nur kalten Kaffee, wenn ich den hole, sonst gar keinen.) Dann alle Tabletten auf einmal hinterher. Dabei soll die Thyroxin-Tablette eine

9 halbe Stunde vor dem Essen genommen werden. Aber welche ist das??? Sie sind alle zusammen in einem Becher. Dabei weiß ich genau, dass eine davon zum Abend genommen werden soll. Hannelore, Du hast recht, Faulheit. Jedenfalls gleich nach dem Frühstück Blut abnehmen, 2 Spritzen... also bis zum Abend weder gewaschen noch rasiert oder Zähne geputzt. Dabei ist Kurt sonst so penibel dabei. Übrigens hat Kurt hier noch nie abends seine Zähne putzen oder sich noch mal kurz waschen können. Hier geht man mit Keimen im Mund und dreckig schlafen. Ich habe das Gefühl, dass die in Kurt nur einen alten Tattergreis sehen, für den zu tun, nix mehr lohnt. Auch der Stumpf sieht grauenhaft aus, blau und rot und dick. Vorher war er so toll hell und glatt. Im Waldkrankenhaus war er der Star, den alle bewunderten, was er für einen Elan entfaltet um alles wieder selbständig zu machen. Hier wird alles zunichte gemacht. Ich hatte gleich am ersten Tag gesagt, warum legen sie meinen Mann nicht in ein anderes Zimmer, wenn sie wissen, dass der im Nebenbett den Virus hat? Wir haben keinen Platz. Aber hallo, ich sollte vor 2 Jahren auch eigentlich auf der Kardiologie liegen. Aber damals war dort der Norovirus (der scheint in der Klinik normal zu sein!), deshalb musste ich auf dieser Station liegen, wo Kurt jetzt liegt. Aber auch damals waren dort an drei Türen die Schilder mit Achtung, Infektionsgefahr. Die dachten wohl, dass ich das nicht bemerkt habe. Also alles nur Schlamperei. Klar, die Essen-Verteil-Frau muss sich ja auch nicht von Zimmer zu Zimmer neu vermummen, nee, die vermummt sich gar nicht! Die geht einfach so rein und raus in alle Zimmer und kann den Virus problemlos verstreuen. Ich dagegen werde ständig angepfiffen, wenn ich mal kurz den Mundschutz von der Nase mache. Es heißt doch Mundschutz und nicht Nasenschutz, oder? Kurt versteht kein Wort, wenn ich mit dem Ding vorm Mund mit ihm rede. Ich hatte auch schon, dass jemand vom Personal zu mir sagte: Machen sie den Mundschutz vor, solange ich im Raum bin, sonst bekomme ich Ärger. Was sie hinterher machen ist ja egal. Ja, ich war heute zu Hause. Aber zu Hause ist auch doof. Hab mal in alle Zimmer geguckt, neue Wäsche für Kurt eingepackt und wieder ab. Dieses Mal mit dem eigenen Auto. Ich wollt ja noch was sagen: Alle Ihr, die Ihr nach der Schule zu faul seid, eine Ausbildung zu machen, die Ihr Eure Eltern drangsaliert... Krankenschwester oder Pfleger hier in der Klinik Havelhöhe auf der Geriatrie-Station... das wäre genau das Richtige für Euch. Faulheit und anderen über den Mund zu fahren... das scheint hier gefragt zu sein. Jetzt kommt eine Rückblende, die ich sicher nur grob darlegen werde, weil ich am liebsten alles vergessen möchte um voraus zu schauen. Im Anschluss an den vorher beschriebenen Tag wurde ich in der Nacht krank. Bauchschmerzen auch, aber vor allem Übelkeit, Kreislaufproblem, schwarz vor Augen, taumelig. Um 4 Uhr rief ich innerhalb der Klinik die Rettungsstelle an. Nö, holen können wir sie nicht. Das kleine Stück von 10 Minuten durch den Wald voller Wildschweinen sollte ich zu Fuß kommen. Obwohl ich betonte, dass

10 das unmöglich ist, ich könne in der Einsamkeit ohnmächtig werden und damit als Delikatesse für die Wildschweine (sind die auch Fleischfresser?) werden, nein, nein und nochmals nein. Also 112 kennt ja jedes Kind! Ja, Feuerwehr Berlin! Nö, die sind doch nicht doof und fahren mich innerhalb eines Klinikgeländes zur Rettungsstelle. Ich fand, dass beides Verweigerung erster Hilfe ist, denn gerade bei Frauen können Übelkeit und Kreislaufprobleme auch auf einen Infarkt hinweisen. Letzte Lösung war der Anruf auf der Station von Kurt. Und tatsächlich der diensthabende Pfleger (ich glaub der hieß Marco) schickte mir einen Krankentransport zur Rettungsstelle. Die staunten dort nicht schlecht, wie ich das geschafft hatte und wurden einigermaßen nett, als sie merkten, dass es mir wirklich schlecht ging. Nach den Routine-Durchführungen kam ich morgens um 5 Uhr in das Bett neben Kurt. Dort kippte ich dann auf dem Klo sofort aus den Latschen, und sie dachten, dass ich nun einen Schlaganfall hätte. Als ich wieder da war, kamen die üblichen Testfragen: Was ist heute für ein Tag? Wann sind sie geboren? Wie heißt ihr Mann? Zum Glück wusste ich das alles. Die Diagnose-Stellung kam dann von selbst, als ich ohne es bremsen zu können in meiner eigenen Scheiße lag. Norovirus! Kurt hatte der Virus mächtig geschlappt, er schlief viel, röchelte, schnappte nach Luft und hatte immer wieder Durchfall und auch Erbrechen. Ich nur noch den nächsten Tag ein Mal. Aber nun erlebte ich mal selber, was dort für unsagbare Zustände herrschen. Z. B. Genau die vermeintliche Ärztin, die mir sagte, ich dürfe nicht mit Schutzhandschuhen an meine Stirn fassen, genau die versuchte - ohne Schutzhandschuhe - im infizierten Raum noch dazu, bei mir an mehreren Stellen Blut abzunehmen. Ph, der geb ich nix - na ja, statt zwei Spritzen voll man gerade 5ml. Bähh! Bei Kurt ein anderes Mal genauso. Drei Male gepiekt... nichts. Dann hat die doch tatsächlich aus dem Eingang, den man in jedem Krankenhaus gleich für alle Infusionen gelegt bekommt, bei Kurt Blut abgezapft. Und die Werte sollen etwa stimmen, wo vielleicht noch Reste von Infusionen sind??? Das ist gar nicht gestattet! Ich musste in der Nacht auch mal klingeln. Ich weiß nicht mehr, worum es ging. Jedenfalls sagte die Schwester, da müsse sie ihre Kollegin fragen. Aber scheinbar ruhte die gerade oder... Bahnangestellte spielen ja auch manchmal Handyspiele während der Arbeitszeit... jedenfalls kam nie eine Antwort. Man bekommt anscheinend auch nur bei Ankunft ein Glas hingestellt (jedoch auch Wasser und Apfelsaft). Dieses eine Glas wird aber nie ausgewaschen, denn, wenn man es zum Geschirr stellt, ist es weg, ein neues wird nicht gebracht. Ich rede allerdings nur von der Quarantäne, sonst holt man sich ja alles selbst. Von Kurt fehlt der Schuh, eine sehr gute Trackingsandale, die er sich allein anziehen kann und damit an einem Gestell auf einem Bein hopsen kann. Die Sandale ist und bleibt nach mindestens 20maligem Nerven der Schwester (meinerseits) verschwunden. Auch ein graues T-Shirt fehlt. X-mal hab ich nach dem Sozialdienst gefragt. Der war schon bei ihrem Mann. Nee, war er eben nicht! Und dabei hat der dafür zu sorgen, dass nach der Entlassung einiges geregelt wird.- Nun hat Masseurin organisiert, dass der morgen früh kommt. Apropos Masseurin: Sanfte Massagen bei Kurt am Rücken, am Bauch, am Stumpf und 10 cm schwebend über dem gesunden Bein. (?) Stehen konnte er danach auch nicht besser! Die richtige Physiotherapeutin hat ein leichtes Leben. Die schreibt Kurt einen Zettel mit drei Übungen, die er alle Stunde einmal im Bett liegend selber machen kann. Kriegt die das auch bezahlt? Aber Kurt schläft ja meistens, und im Schlaf geht das nicht. Eine Visite haben wir gar nicht erlebt. Es hieß nur öfter wenn die Ärztin nachher mal kommt. Heute sollte sie auch nachher mal kommen, denn Kurts Verband ist weggerutscht, kaum noch auf dem Stumpf, und sie wollte Kurts Lunge abhorchen, weil er

11 total verschleimt ist, damit er ein Mittel bekommt. Ich bezweifle, dass sie nach ihrem Feierabend noch gekommen ist. Ich muss die drei männlichen Pfleger loben, die freundlich und hilfsbereit sind, vor allem Siggi ist ein Schatz. Das sagen auch die Schwestern. Und von denen hab ich tatsächlich auch 4, ganze 4 (! ) freundlich und aufmerksam sowie gewissenhaft erlebt. Aber einen Besen hab ich heute erlebt, eine dicke, alte mit laaangem, loddrigem Pferdeschwanz (den bindet man als Pflegepersonal hoch). Zu ihrer Verstärkung brachte sie noch einen ebenso dicken Handfeger mit. Beide wollten sie Kurt aufs Klo schaffen. Als ich sagte, dass sie dazu keine zwei Leute brauchen, dass er, wenn sie ihn dort hinschieben es auch allein kann, da hat die mich angeschnauzt! Aber wie! Aber die kannte eben mich noch nicht! Ich programmierte doppelte Lautstärke und holte meine stärksten Wortwaffen vor. Der dicke Handfeger sagte nur immer pssst, wir sind ein Krankenhaus! Als ich den Besen nach dem Namen fragte, sagte der / die sag ich ihnen nicht. Na Ja; alt, dick, Pferdeschwanz.. krieg ich auch so raus. Wenn auch der Eid des griechischen Arztes Hippokrates (von noch vor Chr.) vielleicht etwas veraltet ist, so sollte jeder Krankenhausmitarbeiter ihn mindestens mal gelesen haben. Es geht um das Verhältnis zum Patienten. Wir jedenfalls mussten ihn in unserer Ausbildung noch erläutern und was dazu schreiben. Sogar der Deutsche Ärztetag will jetzt wieder ärztlich-ethisches Bewusstsein für den Hippokratischen Eid stärken - Ärztinnen und Ärzte zumindest sollen sich mit der Approbation aktiv zu den ethischen Grundsätzen des Arztberufes bekennen. (Das war früher sowieso so) In einer Zeit aber, die durch eine zunehmende Kommerzialisierung und Marktorientierung des Gesundheitswesens geprägt ist, sollte ein solcher Eid allgemein stärker berücksichtigt werden (Zitat aus dem Deutschen Ärztetag) Die ersten beiden Nächte mit Kurt waren schrecklich. Er wollte immerzu seine Ente haben, es kam nichts. In der zweiten Nacht erst versprachen sie ihm einen Katheter am Morgen. Aber er hielt die Schmerzen nicht mehr aus an der Blase und klingelte immer wieder. Da brüllten sie ihn auch an, dass sie Schichtübergabe hätten (um 6 Uhr) und er sich gedulden müsse (2 Nächte schon). Um 8 Uhr bekam er den ersehnten Katheter, der sich auch spontan mit der ersehnten Menge bis fast oben füllte. Das war dann für uns beide in der Folgenacht eine Erleichterung. Ich schlief super, war jedoch trotz gekippten Fensters schweißtreibend nass und musste 2 Mal die Nachthemden, wenn man die Dinger so nennt, wechseln. Hatte am Morgen auch nur einen Blutdruck von 105/54. Kurts Blutdruck ist immer gut, meistens zwischen 120 und 130 zu 60. Kurt ging es nach dieser Nacht auch morgens besser. Jetzt sind wir bei gestern, als mir Schwester N. sagte, ich soll morgen meine Entlassung an der Rezeption fertig machen lassen. Ich durfte ja aber gar nicht aus dem Zimmer, packte also nur meine Sachen am Morgen, warf Handtücher, Waschlappen und Nachthemd auf den Boden und wartete. Tatsächlich kam wieder die Blutabnahme-Krönungs-Ärztin, begutachtete meinen Bauch, stellte ein paar doofe Fragen und sagte, ich könne morgen nach Hause. Morgen? Nicht

12 heute? Nein Morgen! Handtücher, Waschlappen wieder angehangen, Nachthemd wieder ins Bett, Sachen wieder in den Schrank, Kreuzworträtsel, Stift wieder auf den Tisch.... Um 15 Uhr wieder Schwester N. Sie können heute noch nach Hause. Nun wollte ich wiederum nicht. Denn Kurt schlief und schlief, ich wollte ihm Flüssigkeit zukommen lassen. Doch ist amtlich, hat die Ärztin gesagt. Hü hot! Alles wieder zurück siehe Punkt 1. Bis 16 Uhr hab ich gewartet, dann hatte ich die Schnauze voll, ging raus und sagte ich hau jetzt ab. Ja, können sie auch, die Ärztin hat den Arztbrief eh noch nicht fertig. Das war ja zu erwarten gewesen! Tschüß Kurt erstmal, bis morgen! Kurts Koffer mit allen Sachen, die er nicht mehr braucht - schließlich hatten wir ja für eine Reha gepackt - hab ich gleich ins Auto geschmissen, meine Koffer im Zimmer auch gleich gepackt. Dann klingelte ununterbrochen mein Handy, weil mich schon alle vermissten und suchten. Ich war ja in der Nacht vor 5 Tagen ohne alles einfach so losgegangen. Endlich auch 14 Weihnachts-Mails gelesen, die natürlich alle mehr Kurts Leid betreffen, weniger die festliche Zeit, die für uns sowieso nicht existieren wird, da Kurt ja erst genau am 24. mittags entlassen wird. Aber ich hab sie alle gleich beantwortet. Wer weiß, ob sich später noch Zeit findet. Ja, und nun hab ich hier bis 22 Uhr gesessen und geschrieben und hoffe, dass ich jetzt schlafen kann. Irgendwie bin ich aufgewühlt, möchte alles zusammenschreien um diese Station aufzulösen und als unmenschlich zu verurteilen. Es ist auch alles räumlich so lieblos und primitiv. Gun-Inger und Uwe fanden es auch grausam. Tut mir Leid um die paar Leute hier, die das Beste für die Patienten tun wollen. Gun-Inger war ja auch kurz im sogenannten Gästehaus, um mir meine Tasche und das Adressbuch zu holen. Sie fand es dort auch pröhlig und altmodisch. Ich schrieb ja schon am Anfang: eine Gefängniszelle. 6 Schritte lang, ein Schritt breit, also viel, viel primitiver als Gefängnis. Die haben dort sogar TV. Und das Bad ist ohne Heizung, eisig kalt! Außen herum alles total ungepflegt und verunkrautet. ******** Ich kann nicht schlafen. Ja, von 22:10 Uhr bis 00:00 Uhr hab ich geschlafen, bin dann von einem Albtraum aufgewacht. Ich wurde verfolgt. Als Kind stieg ich nach solchen bösen Träumen zu meiner Mutter ins Bett. Das war soooo schön! Später, wenn s mal ganz schlimm war, weckte ich Kurt, damit er mich mal ablenkt, denn ich kann in Fortsetzungen träumen, und das will ich ja meistens nicht. Also um 00:00 Uhr wach. Geisterstunde. Unten klingelt im Flur das Handy, das für uns alle gilt. Keiner geht ran. Ob doch für mich? Ist was mit Kurt? Ruhe. Ich gehe ins Bad, mach mich frisch, könnte jetzt aufstehen. Wieder das Handy, dieses Mal auf unserer Etage. Aber ich traue mich nicht im Nachthemd auf den Flur. Stille. Ja, bestimmt doch was mit Kurt. Die Hexe mit dem Pferdeschwanz... Ich bin nun hell wach, mache mir Sorgen, fantasiere mich in Vorstellungen hinein, verwerfe sie, versuche zur Vernunft zu kommen. Schließlich ziehe ich mich richtig vollständig an, packe den Koffer fertig und warte, dass der Tag kommt. Es ist 01:30 Uhr, ich denke, dass ich um 6 Uhr schon mal den

13 einen Koffer zum Auto bringe. Frühstück bekomme ich hier nicht mehr, hatte ich abbestellt. Mir ist auch schlecht. Nach solcher Krankheit (nennt man 5 Tage schon Krankheit?) hat man keine Magensäure, und das Gegessene purzelt wie Klumpen im Magen herum. Also sitze ich nun und schreibe. Warum schreibe ich dies überhaupt? Interessiert doch keinen, hat auch nichts mehr mit Kurt s Bein zu tun. Aber irgendwie doch. Es zeigt, wie schlimm es eigentlich um mich steht, wie labil mich die 20 Wochen gemacht haben. Immer wieder höre ich du musst auch mal an dich denken. Das sagt man als Außenstehender, als Betroffener ist das ganz anders. Ich hoffe, dass alle, die mir als Verwandte oder Freunde sehr nahe stehen, so denken, wie ich und letztlich ihrem kranken Partner mit eigener Kraft Kraft zum Gesunden geben. *********** Ich denke, auch so kann man die Worte aus dem Buch Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupery verstehen Du verlierst nichts, wenn Du mit deiner Kerze die eines anderen anzündest 02:00 Uhr Heide schreibt: Liebe Anne-Karine! Wie schade und eigentlich schrecklich und unerhört. Man muss ja wirklich froh sein, wenn man aus so einem Krankenhaus heil wieder heraus kommt. Wie mutig bisher von Kurt. Er ist eigentlich großartig, er wird es schaffen. Wenn er nur diese Schwäche jetzt noch gut meistert. Er hätte ja an einen Tropf gehört. Ich kann das gar nicht fassen. Wir haben schon ähnliches erlebt. Anne-Karine, ich drücke die Daumen, dass Kurt es schafft. Aber Du selber auch noch krank und im Krankenhaus. Du hast wieder viel erlebt, worauf man auch verzichten kann. Ich wünsche Kurt gute Fortschritte, er muss auch dies noch meistern. Dann kann das Leben noch wieder schön und abwechslungsreich werden. Ich traue es Kurt zu, dass er auch mit einem Bein wieder verreisen wird. Wie schnell er Fortschritte gemacht hat. Vielleicht könnt Ihr es Euch doch zu Weihnachten noch gemütlich zu Hause machen. Wir hören bald wieder voneinander. Bis bald liebe Grüße von Heide Ich bin also seit gestern Abend (20.12.) zu Hause, hab alles, auch das, was ich gar nicht angezogen hatte, in die Waschmaschine geschmissen, alles andere nochmal desinfiziert und auf den Balkon in den Frost gelegt für eine Nacht. Sicher ist sicher. Natürlich heute Morgen verschlafen, Eis gekratzt am Auto und einer großen roten aufgehenden Sonne entgegen zu Kurt gefahren um ihm die alten Hörgeräte zu bringen, die neueren abzuholen und zum Akustiker zu bringen. Kurt saß im Rollstuhl, hatte sich gewaschen und der Schwester gesagt, er müsse auf die Toilette. Ja gleich, ich komme wieder. Inzwischen war das schon zu spät, und so fand ich Kurt vor. Ich klingelte und bat die Schwester, die für ihn gar nicht zuständig war, ihn wenigstens auf den Toilettenstuhl zu setzen. O.k. Mit Toilettenstuhl in den Waschraum.. er musste sich vors Waschbecken stellen, weil sie ihn waschen wollte... sah auf die Uhr... nein, jetzt muss ich erstmal mit der Visite die Runde machen. Kurt tat der nackte Stumpf auf dem harten Stuhl weh, ich polsterte den, Kurt fror, weil er nur ein T-Shirt anhatte, ich kuschelte ihn in den Bademantel Minuten. Da klingelte ich wieder. Wieder die Schwester, die nicht zuständig ist. Sie stellte aber tatsächlich Kurt wieder hin.. als ich helfend Kurt halten wollte, schnauzte sie mich an Gehen sie raus, MENSCH und machen sie die Tür hinter sich zu! Wie bitte, hat die mich mit Mensch angeschnauzt? Wagen sie es

14 nicht noch einmal mich mit Mensch anzuschnauzen und mich rauszuschmeißen wenn ich ihnen helfen will. Ich bin FRAU WALZ und hab weiß Gott schon genug hier getan um das Personal zu entlasten! Wieder sagte sie, dass sie gar nicht zuständig ist. Warum macht sie es dann. Jaaaa, wenn einer klingelt, hat sie sozusagen Bereitschaft und muss es machen. Na also! Kurt hatte in den 45 Minuten auch wieder geweint, weil er so abgestellt behandelt wird. Ich war so froh, dass ich gerade zu dieser Stunde da sein konnte. 82 Stunden muss er in dieser Anstalt noch aushalten. Tapfer sein, Kurt! Weiter im Teil VIII

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