BUNDESVERBAND DER ÖSTERREICHISCHEN BILANZBUCHHALTER

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "BUNDESVERBAND DER ÖSTERREICHISCHEN BILANZBUCHHALTER"

Transkript

1 BUNDESVERBAND DER ÖSTERREICHISCHEN Zeitschrift für die geprüften Bilanzbuchhalterinnen und Bilanzbuchhalter in der Wirtschaft Österreichs ZGZ 02Z September /03 Verlagspostamt 8053 Graz-Neuhart Postgebühr bar bezahlt Inhaltsverzeichnis Seite EDITORIAL FINANZONLINE FinanzOnline neu (FION) für Selbständige Buchhalter FinanzOnline vereinfachte Anmeldung GBH /SBH Kleine Geschichte der Buchhaltung Die gewerblichen Buchhalter Wer kennt sie wirklich? Der Werkvertrag GBH/SBH und Wirtschaftstreuhänder Betriebsunterbrechung und Berufsunfähigkeit BUCHHALTUNG / BILANZ / STEUERN Budgetbegleitgesetz: Änderungen des Umsatzsteuergesetzes Was bringt die Steuerreform wirklich? Budgetbegleitgesetz: Änderungen durch die Steuerreform 2003/ Segmentberichterstattung IAS Fast Close Die neue Qualität im Rechnungswesen (1) Die hohe Schule des Bilanzierens Beispiele zu Buchhaltung und Bilanzierung PERSONALVERRECHNUNG Arbeitsrecht Die neue Altersteilzeit Steueroptimales Beenden von Dienstverhältnissen Neues aus der Wartung der Lohnsteuerrichtlinien WIRTSCHAFTSRECHT Fit for Rating? Basel II bedingt moderne Controllingtools! Verträge im Fernabsatz Wirtschaftsmediation: Konflikt als Chance Anhebung des Mietzinses (2. Teil) RatingBeratung: Eine neue Bankdienstleistung CONTROLLING Controlling für KMU KARRIERE Zeitmanagement oder: Mehr Zeit fürs Wesentliche EDV Excel Auf Speicherpfaden So prüft die Finanz Betriebsprüfung mit ACL Schweighofer Manager Software Was ist Spam? Ihr Computer als big spender Was mache ich bei einem Computer-Crash? Wie mache ich eine Homepage? (Teil 2) KLUBNACHRICHTEN LESERBRIEFE LINKS/PARTNER/WICHTIGE ADRESSEN KLUBSEMINARE IM ÜBERBLICK IMPRESSUM Siehe Beilage: Salzburger Bildungstage

2 2 Werbung

3

4 4 Werbung

5 Der Präsident 5 (Foto: Gesponsert von H.W.) Editorial Liebe Leserin! Lieber Leser! Vor allem ein herzliches Willkommen an alle, die heuer die Bilanzbuchhalterprüfung geschafft haben. Wir wissen alle, dass dies für jeden Einzelnen eine sehr harte Zeit war und manchmal auch das Familienlieben gelitten hat. Gratulation auch allen jenen, die den Mut zur Selbständigkeit hatten, egal ob als GBH oder SBH. Uns ist bekannt, dass es am Anfang für jeden ein hartes Brot ist, die oder der Beste zu sein, um auch Klienten zu bekommen. Unsere Landesclubs vom Bodensee bis zum Neusiedlersee unternehmen alles, um Ihnen dabei zu helfen. Sie werden auch in Zukunft im Rahmen von Erfahrungsaustausch und Seminaren mit aktuellen Themen versorgt. Die Zukunft hat bereits begonnen, das Wichtigste zum Jahresende so lautet das Motto der Salzburger Bildungstage für Bilanzbuchhalter/Controller, GBH und SBH am 28. und 29. November 2003 in Salzburg. Gleichzeitig gibt es die einmalige Chance, den stimmungsvollen Salzburger Adventmarkt mit Ihrem Partner zu erleben. Die Themen und die Vortragenden sind eine Garantie dafür, dass es sich lohnt, nach Salzburg zu fahren. Mit dem Zug sind es für viele keine drei Stunden. Eine sofortige Buchung ist daher dringend zu empfehlen, um sich einen Platz zu sichern. Wie schafft es der BÖB im Bilanzbuchhalter Journal immer wieder, neue und hochaktuelle Themen zu bringen? Sie, lieber Leser, geben uns freundlicher Weise laufend viele Feedbacks. Bei der Umfrage im Juli gaben Sie uns viele Anregungen und Impulse. Vielen Dank im Namen aller Leser/innen. Auszugsweise bringen wir die wichtigsten Aussagen und Anregungen. Bei der Umfrage wurde eine Jobbörse angeregt. Diese gibt es ja in unserer Homepage BÖB-Forum

6 6 schon immer. Im Journal ist es schwierig, da die Zeitschrift ja immer nur zu Ende jedes Quartals erscheint. Auch scheitert es oft daran, dass ich auf einfache Fragen keine Antwort mehr erhalte: Bitte ein Dokument in Winword, Wer sind wir; was suchen wir, welche Kenntnisse sind notwendig, was bieten wir? Die wenigen Inserate die wir bisher veröffentlichten, waren immer sehr erfolgreich, auch für GBH und SBH, die immer wieder Klienten suchen. Natürlich sind wir vom Redaktionsteam ständig mit wachen Augen unterwegs, um neue Themen für Sie zu entdecken. Hier folgt nur eine kleine Auswahl, die wir dankenswerter Weise wieder von neuen Autoren bekamen: Der NÖ Bilanzbuchhalterclub veranstaltet am 30. September in Mödling ein Seminar zum Thema FAST CLOSE. Mag. Günter Hendrich informiert Sie, wie Sie Ihre Abschlüsse noch besser und schneller erstellen können als bisher. Für viele ist es noch unvorstellbar, dass die Bilanz bereits Mitte Jänner des Folgejahres fertig ist. Was mache ich bei einem Computer Crash? Ein Fall aus meiner eigenen Praxis. Herr Thorstein Gaissbauer informiert Sie, wie Sie vorgehen sollten bzw. noch besser, wie Sie im Zeitalter der Viren vorbeugen können. Eine Kollegin von Ihnen informiert Sie über Wirtschaftmediation. Eine Chance für selbständige Bilanzbuchhalter. Über das Thema Was kann ich für eine Buchhaltungsstunde verlangen? musste ich aus Platzgründen auf die nächste Ausgabe verschieben. Aber Sie wissen ja, unter finden Sie alle bisher erschienenen Artikel - gesammelt unter GBH/SBH. Natürlich wäre Der Präsident ich sehr dankbar, wenn Sie diese kritisch lesen würden und mir Ihre Erfahrungen schreiben könnten ein an genügt. Sehr oft werde ich gefragt, ob es Musterverträge gibt, und zwar zwischen Steuerberatern und GBH bzw. SBH. Ein fachkundiger Autor schreibt darüber. Was ist dabei das Problem? Ehemalige Angestellte eines Steuerberaters bieten natürlich mehr Leistungen an, als normal ein GBH und SBH darf, deshalb war es nicht leicht einen Autor zu finden, der über dieses Thema zu schreibt. Die Musterverträge, die wir bereits haben, werden jedoch noch rechtlich geprüft. Einige Leser meinen, dass wir die Themen der Selbständigen zu stark betonen. Deshalb wieder ein Thema, dass uns alle betrifft: Zeitmanagement oder: Mehr Zeit fürs Wesentliche. Günstige Gruppen-Haftpflichtversicherung für GBH und SBH für BÖB ao Mitglieder. Bei Versicherungssummen von EUR bis EUR beträgt die Prämie EUR 162 bis EUR 226. Ein Angebot wird Ihnen gerne unverbindlich zugesandt. Geben Sie nur bekannt, ob Sie GBH oder SBH sind, Ihr richten Sie an Betriebsunterbrechungsversicherung: Es gibt zwar noch keine Gruppenversicherung, aber es wurden bereits günstige Konditionen für BÖB Mitglieder ausgehandelt. Derzeit verhandeln wir für eine Gruppenrechtsschutzversicherung, da dies immer öfter verlangt wird. Adressänderungen samt adresse sind ein Dauerbrenner. Deshalb immer diese Erinnerung, wenn Sie auch in Zukunft das Bilanzbuchhalter-Journal zum Quartalsende erhalten wollen. Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück. (Benjamin Britten, englischer Komponist ). Dieser Spruch gilt heute umso mehr, wenn man einen sicheren Job haben will oder wenn man neue Klienten bekommen will. Wie mache ich Karriere? Ein junger Leser meint, dass es genügt, wenn man gut ist. Nein, noch wichtiger ist es, dass man Kontakte aufbaut und laufend pflegt, am besten wenn man ehrenamtlich tätig ist. In den USA ist es ein MUSS für jeden Manager! In Österreich, dem Land der Vereine, wird dies zwar sehr gepflegt, aber ehrenamtliche Mitarbeiter findet man kaum. Es gibt zwar viele Funktionäre, die sehr viel und gut reden, aber wenn es um die Arbeit geht, bleiben nur ganz Wenige übrig. In eigener Sache: Unserer Homepage wird immer beliebter, die Zugriffe haben sich um 200 % erhöht. Sie finden dort viele nützliche Tipps, Links und Informationen für die tägliche Praxis. Wenn Ihnen das BÖB-Journal BILANZ- BUCHHALTER wieder sehr gut gefallen hat, dann erzählen Sie es Ihren Freunden. Für Werbung sind wir Ihnen immer sehr dankbar. Es würde mich sehr freuen, Sie bei den Salzburger Bildungstagen wiederzsehen bzw. Sie kennen zulernen. Ihr Präsident des BÖB Bundesverbandes der Österreichischen Bilanzbuchhalter

7 FinanzOnline 7 FINANZOnline neu (FION) für Selbständige Rupert Daxböck Buchhalter (SBH) Berufsgruppenobmann der Selbständigen Übermittlung der Buchhalter Vorstandsmitglied Umsatzsteuervoranmeldung der Kammer der Wirtschaftstreuhänder funktioniert!!! Die elektronische Übermittlung der Umsatzsteuervoranmeldungen über FinanzOnline neu durch SBH für deren Klienten funktioniert! SBH können mit ihrem eigenen FION-Zugang also unter Verwendung der eigenen Teilnehmeridentifikation, Benutzeridentifikation und PIN - die UVA für ihre Klienten elektronisch einreichen bzw. einsehen. Dafür stehen die beiden möglichen Varianten, nämlich die Übermittlung im Dialogverfahren (Menü: Eingaben/Erklärungen) und auch die Übermittlung als XML-Datei im Datenstromverfahren (Menü: Eingaben/ Übermittlungen) zur Verfügung. Nachdem teilweise noch Unklarheiten in diesem Zusammenhang bestehen bzw. es auch immer wieder zu Problemen bei der Übermittlung der UVA durch den SBH für dessen Klienten kommt, soll nachfolgend eine Zusammenfassung der notwendigen Voraussetzungen helfen, damit diese Berechtigung für SBH im FION-System problemlos funktioniert. Welche Schritte sind erforderlich, damit diese Funktionalitäten gewährleistet sind? Anmeldung des SBH zu FION Der SBH meldet sich selbst unter Verwendung des Formulars FON1.pdf (www.bmf.gv.at) persönlich bei einem Finanzamt mit allgemeinem Aufgabenbereich zu diesem Dienst an. Nur wenn die Voraussetzungen zur Ausstellung einer UID-Nummer vorliegen oder der Unternehmer auch Dienstnehmer beschäftigt, ist überhaupt eine Anmeldung zum Unternehmer-Zugang möglich. Hinweis: Werden diese Voraussetzungen nicht erfüllt so bekommt man lediglich einen Bürger-Zugang (kann im Gegensatz zum Unternehmer-Zugang auch über Internet beantragt werden) und verschiedene Funktionen wie zb auch die UVA stehen dann nicht zur Verfügung. Nachdem aber grundsätzlich davon auszugehen ist, dass jeder SBH auch Unternehmer im Sinne des UstG ggf. unter Inanspruchnahme der Option auf Regelbesteuerung ist, sind im Regelfall diese Kriterien automatisch gegeben und man hat einen für die UVA-Übermittlung geeigneten Zugang zu FION. Angabe des WT-Codes Nachdem ein SBH für Zwecke der UVA ein berufsmäßiger Parteienvertreter ist, gehört im erwähnten Formular FON1 im Feld Code (vor dem Feld Finanzamt bzw. der eigenen Steuernummer) der eigene WT-Code angegeben. Die Angabe dieses Codes ist erforderlich, um seitens des BMF sicherstellen zu können (wird auch laufend automatisiert geprüft), dass diese Person (Gesellschaft) auch eine aufrechte Berufsbefugnis besitzt. Nur berufsmäßige Parteienvertreter können nämlich gewisse Funktionen auch für andere Steuernummern als die eigene ausführen. Hinweis: Ein gewerblicher Buchhalter ist kein Parteienvertreter und daher stehen ihm alle Funktionen auch nur für die eigene Steuernummer zur Verfügung. Vorlage (einmalig) einer Vollmacht des Klienten beim Finanzamt Damit mit den eingangs erwähnten Funktionen ein SBH die UVA auch für seine Klienten mittels FION übermitteln kann, ist es jedoch auch erforderlich, dass vom Finanzamt diese Berechtigung ( UVA- Bevollmächtigung ) bei der entsprechenden Steuernummer des Klienten hinterlegt wird. Nachdem sich ein SBH aufgrund von 88 Abs. 9 WTBG nicht auf die ihm erteilte Bevollmächtigung berufen kann, ohne die Vollmacht urkundlich nachzuweisen, ist die einmalige Vorlage einer Vollmacht beim Finanzamt erforderlich. Aus dieser Vollmacht sollte u. a. auch ersichtlich sein, dass der SBH für den Klienten zur Erstellung und Vertretung in Angelegenheiten der UVA bevollmächtigt ist. Achtung: Grundsätzlich sollten zwar schon vor Antrag zu FION eingereichte Vollmachten ohne nochmaliger Vorlage durch den SBH im EDV-System hinterlegt werden, dies hat aber, wie sich in der Praxis öfters gezeigt hat, nicht immer funktioniert. Immer wenn es in diesem Zusammenhang Probleme bei der Übermittlung der UVA für Klienten gibt (zb Fehlermeldung: Verarbeitung konnte nicht durchgeführt werden, folgende Fehler sind aufgetreten: Es ist keine Berechtigung zum Aufruf dieser Daten vorhanden ) ist es zweckmäßig beim zuständigen Finanzamt zu hinterfragen, ob bei der betreffenden Steuernummer die UVA-Bevollmächtigung tatsächlich hinterlegt ist. Sollte das nicht der Fall sein, so empfiehlt es

8 8 FinanzOnline sich, an das betreffende Finanzamt mittels Angabe der Steuernummern und Hinweis auf die beim Finanzamt schon eingereichte Vollmacht nochmals das schriftliche Ersuchen zu stellen, dies durchzuführen. Wenn alle diese Voraussetzungen erfüllt sind, funktioniert die Übermittlung dann i.d.r. einwandfrei. Viele Erfahrungen aus der Praxis bestätigen dies auch. Grundsätzlich ist jedoch zu beachten, dass nur die erstmalige Einreichung der UVA pro Periode über FION möglich ist. Eine ev. Berichtigung einer schon übermittelten UVA ist nach derzeitigem Stand immer in Form einer schriftlichen Meldung durchzuführen. Verpflichtung zur elektronischen Einreichung der UVA Umsatzsteuervoranmeldungen sind ja bekanntlich bereits seit der UVA April 2003 gesetzlich verpflichtend über FION einzureichen, sofern ein beruflicher Internetzugang besteht. Wenn also grundsätzlich die Verpflichtung zur Einreichung einer UVA besteht (zb Vorjahresumsatz über EUR ,, Umsatzsteuer-Guthaben oder nicht fristgerechte Bezahlung der Zahllast) ist noch zu prüfen, ob die technischen Voraussetzungen für die Übermittlung mit FION gegeben sind. Dies sind neben einem PC lediglich das Vorhandensein eines Internetzuganges. Eine spezielle Software oder das Vorhandensein eines FIBU-Programms das zb die UVA automatisch erstellt oder ggf. auch eine XML-Datei erstellt, ist hierbei ohne Bedeutung. Ein PC mit Internetzugang genügt nämlich um die UVA im Dialogverfahren über FION erfassen und übermitteln zu können. Wenn ein Unternehmer diese Voraussetzungen nicht erfüllt, die UVA aber von seinem berufsmäßigen Parteienvertreter, der i.d.r. diese Voraussetzungen erfüllen wird, erstellt wird, ist wiederum die Übermittlung mit FION verpflichtend. Für die Periode 04/2003 bis 06/2003 hat es noch Fristverlängerungen für die elektronische Einreichung der UVA gegeben. Derzeit gibt es noch eine Amnestie für all jene Fälle, die trotz Vorliegen der technischen Voraussetzungen die UVA in Papierform eingereicht haben. Das BMF plant, im Herbst 2003 eine Informationskampagne durchzuführen. Spätestens dann wird auch mit Zwangsstrafen zu rechnen sein, wenn die UVA in den Fällen der verpflichtenden elektronischen Einreichung weiterhin in Papierform eingereicht wird. Zugang zu FION auch für den SBH-Klienten erforderlich? Für Zwecke der Erfüllung der verpflichtenden Übermittlung der UVA muss der Unternehmer selbst keinen Zugang zu FION beantragen, wenn die Übermittlung der UVA durch seinen Parteienvertreter (SBH oder WT) erfolgt. Dialogverfahren oder Datenstromverfahren? Obwohl die manuelle Eingabe im Dialogverfahren seit Beginn bereits mehrmals verbessert bzw. übersichtlicher gestaltet wurde, ist damit naturgemäß doch ein bedeutender Zeitaufwand verbunden. Wesentlich komfortabler und vor allem schneller kann die Übermittlung im Datenstromverfahren erfolgen. Dabei wird von der FIBU-Software beim Ausdruck der UVA automatisch eine XML-Datei erstellt. Diese XML-Dateien können auch für mindestens 250 Klienten gemeinsam als Paket in einem einzigen Arbeitsgang dann im o. g. Menüpunkt mittels FION an das Bundesrechenzentrum übermittelt werden. Die führenden Softwareanbieter im Bereich der FIBU- Software unterstützen diese Funktionen bereits seit einiger Zeit. Auch wenn eine FIBU-Software die Erstellung von XML-Dateien (noch) nicht unterstützt, gibt es durchaus noch andere komfortablere Möglichkeiten als die Eingabe im Dialogverfahren. Schon seit vielen Jahren gibt es zb Software zur Erstellung von Steuererklärungen, die i.d.r. auch die Erstellung (manuelle Eingabe im Formular) einer UVA beinhaltet haben. Viele dieser Produkte können jetzt eine so erstellte UVA auch als XML-Datei ausgeben und ggf. im Paket gemeinsam die UVA für mehrere Klienten an FION übergeben. Auszug aus den Erweiterungen in FinanzOnline neu Ergänzung der Druckansicht im Dialogverfahren um Vorauszahlung bzw. Überschuss im Menüpunkt Eingaben/Erklärungen/UVA : Im Bereich Datenkorb werden nach Durchführung der Vorberechnung und nach Betätigung der Schaltfläche Druckansicht wie bisher die eingegebenen Daten und zusätzlich auf Grund der eingegebenen Daten das Berechnungsergebnis (Vorauszahlung oder Überschuss) angezeigt. Wenn keine Vorberechnung durchgeführt wurde, werden in der Druckansicht wie bisher nur die eingegebenen Daten angezeigt. Änderung in der Funktion Übermittlung (keine Vorauswahl) im Menüpunkt Eingaben/Übermittlung : In der Funktion Übermittlung wird die Übermittlungsart nicht mehr automatisch vorausgefüllt. Vor der Übermittlung ist daher die entsprechende Übermittlungsart durch den Anwender aktiv auszuwählen. Zusätzlich wurde der Block Testübermittlung besonders hervorgehoben, um irrtümliche Übermittlungen zu vermeiden.

9 FinanzOnline 9 Unterscheidung Test- und Produktionsübermittlung (Protokolle) im Menüpunkt DataBox - Protokolle: In den Übermittlungsprotokollen ist angeführt, ob eine Test- oder Produktionsübermittlung durchgeführt wurde. Die Angabe von Zahllast bzw. Überschuss im Übermittlungsprotokoll bei einer XML-Übermittlung ist geplant: In Zukunft wird auch bei einer Übermittlung von Voranmeldungen im Datenstromverfahren die Zahllast bzw. der Überschuss im Übermittlungsprotokoll angezeigt werden. Ein genauer Zeitpunkt, ab wann dies der Fall sein wird, kann jedoch derzeit noch nicht angegeben werden. Gegenverrechnung von Selbstbemessungsabgaben gemeinsam mit der elektronischen Übermittlung der Umsatzsteuervoranmeldung ist in Arbeit: Die Finanzverwaltung arbeitet derzeit auch daran, den (klientenbezogenen) Antrag auf Buchung von Selbstbemessungsabgaben in das Datenstromverfahren in FinanzOnline neu zu übernehmen. Damit wird der derzeitige unpraktische Zustand, dass die UVA-Übermittlung zwar im neuen FinanzOnline durchgeführt wird, der Antrag auf Buchung von Selbstbemessungsabgaben jedoch damit nicht erfolgen kann, behoben. Derzeit kann bei einem Umsatzsteuerguthaben nur mit einem gesonderten Antrag (Formular U31) die Verrechnung des Guthabens mit zb Lohnabgaben beantragt werden und für ein verbleibendes Guthaben die Umbuchung oder Rückzahlung beantragt werden. Sonstige Klarstellungen und Hinweise zur UVA Darstellung von Entgeltsänderungen in der UVA Entgeltsänderungen sind ohne Unterscheidung zwischen laufendem und vorangegangenem Voranmeldungszeitraum grundsätzlich in der Kennzahl 000 (Gesamtbetrag der Bemessungsgrundlage des Voranmeldungszeitraumes für Lieferungen und sonstige Leistungen einschließlich Anzahlungen) sowie in den korrespondierenden Kennzahlen der steuerfreien und steuerpflichtigen Umsätze zu berücksichtigen. Ergibt sich rechnerisch bei einer Kennzahl eine negative Bemessungsgrundlage, so ist bei dieser Kennzahl der Wert Null einzutragen und der negative Betrag als Berichtigung des Steuerbetrages zu erfassen. Für die Berichtigung von Vorsteuer steht die Kennzahl 067 (Berichtigung gemäß 16), für die Berichtigung von Umsatzsteuer steht die Kennzahl 090 (Sonstige Berichtigungen) zur Verfügung. Diese Grundsätze gelten unabhängig davon, ob die UVA in Papierform (Formular U 30) oder über FinanzOnline (Dialogverfahren oder Datenstromverfahren mit XML-Datei) übermittelt wird. Durch diesen Ausweis kann es zu Abweichungen zwischen der Zusammenfassenden Meldung und einer UVA sowie zwischen der Summe der monatlichen Umsatzsteuervoranmeldungen und der Jahreserklärung kommen. Dies wäre unbedingt bei eventuellen automatischen Prüfungen bzw. Abgleich der Beträge durch das BMF zu beachten. Diese Grundsätze sind nur für den Ausweis in der UVA maßgeblich und haben keine Auswirkung auf die Erfassung bzw. Darstellung im Rechnungswesen (Buchhaltung, Einnahmen-Ausgaben-Rechnung). Toleranzfrist bei Verspätungszuschlägen im Falle nicht gehöriger Einreichung Das Zeitintervall, in dem vom EDV-System der Finanzverwaltung die automationsunterstützten Prüfungen durchgeführt werden, beträgt 12 Stunden. Wird daher eine UVA am Vormittag übermittelt, wird das Übermittlungsprotokoll am Nachmittag des Tages der Übermittlung in der Databox angezeigt. Erfolgt die Übermittlung erst am Nachmittag, befindet sich das Protokoll am nächsten Tag in der Databox. Es wird lt. Auskunft vom BMF jedenfalls dann kein Verspätungszuschlag von der Finanzverwaltung vorgeschrieben, wenn die elektronische Übermittlung am Nachmittag des letzten Tages der Einreichungsfrist durchgeführt wird, am nächsten Tag das Protokoll eine Fehlermeldung enthält und die korrigierte UVA noch am selben Tag elektronisch abgeschickt wird. UVA-Übermittlung durch Arbeitsgemeinschaften Das BMF hat mit Datum einen Erlass zur Übermittlung der UVA durch Arbeitsgemeinschaften erlassen. Darin ist vorgesehen, dass von der ARGE dem für die Ust zuständigen Finanzamt eine kaufmännische Geschäftsführung, die selbst ARGE-Partner sein muss, bekannt gegeben wird. Die kaufmännische Geschäftsführung muss Teilnehmer von FinanzOnline sein und kann die Umsatzsteuervoranmeldungen für die von ihr vertretenen ARGEN ausschließlich mittels Datenstrom-Verfahren (XML-Datei) übermitteln. Alle anderen Funktionalitäten von FinanzOnline (z. B. Rückzahlungsanträge) sind durch jede ARGE als Teilnehmer von FinanzOnline selbst wahrzunehmen. Wiedereinsetzungsgrund bei misslungener UVA-Übermittlung Wird eine UVA elektronisch abgeschickt und langt die elektronische Sendung aufgrund von Übermittlungsstörungen nicht beim BMF ein, ist dieser Fall lt. BMF so zu sehen, wie wenn eine Briefsendung den Empfänger nicht erreicht. Da es sich um ein unvorhergesehenes und unabwendbares Ereignis handelt, erfüllt ein solcher Fall den Tatbestand eines Wiedereinsetzungsgrundes gemäß 308 BAO.

10 10 FinanzOnline FinanzOnline vereinfachte Anmeldungen Alfred Humberger Grundsätzlich hat der Unternehmer bzw. der gesetzlich Vertretungsbefugte (z. B. Geschäftsführer einer GmbH, Sachwalter, Vormund) 1 die Anmeldung zu FINANZOnline durchzuführen. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Anmeldung durch einen Bevollmächtigten mit beglaubigter Spezialvollmacht durchführen zu lassen. 2 Die Praxis hat nunmehr gezeigt, dass unter bestimmten Voraussetzungen eine vereinfachte Anmeldung erfolgen kann. 1. Wirtschaftstreuhänder: Ursprünglich musste auch der Wirtschaftstreuhänder zur Anmeldung für seine Klienten eine beglaubigte Spezialvollmacht des Klienten vorlegen. In Verhandlungen zwischen dem Bundesministerium für Finanzen und der Kammer der Wirtschaftstreuhänder konnten die Wirtschaftstreuhänder ein vereinfachtes Anmeldeverfahren für Unternehmer erreichen. Nunmehr benötigt ein Wirtschaftstreuhänder zwar noch immer eine Spezialvollmacht, diese muss jedoch nicht beglaubigt sein. Es genügt ein einfaches Schreiben, in dem der WTH von seinem Klienten zur Anmeldung zu FINANZOnline bevollmächtigt wird. Die Anmeldung kann sodann entweder vom WTH selbst oder einem Mitarbeiter der Kanzlei vorgenommen werden. Der Mitarbeiter benötigt zusätzlich ein Schreiben der Kanzlei mit Stempel und Namen, wer zur Anmeldung für die Kanzlei beauftragt ist. Er kann bei jedem Finanzamt unter Vorlage des vom Unternehmer unterzeichneten Anmeldeformulars FON1, des oa. Schreibens und eines amtlichen Lichtbildausweises die Anmeldung durchführen. Die Zugangskennungen werden in der Folge an den Unternehmer mit Rsa-Brief zugestellt und nicht an den Wirtschaftstreuhänder oder den Mitarbeiter der Kanzlei ausgehändigt. Ursprünglich war diese Vereinfachung der Anmeldung mit Ende Mai 2003 zeitlich begrenzt. 3 Erlassmäßig wurde dies dahingehend geändert, dass die oa. Befristung bis Ende April 2004 verlängert wurde Prokuristen: Auch hier wurde die vereinfachte Anmeldung zu FINANZOnline durch Anregungen aus der Praxis zugelassen. Da die Prokura eine rechtsgeschäftlich erteilte Vollmacht ist, deren Erteilung auch eingeschränkt worden sein könnte, konnte daher von der Vorlage einer Spezialvollmacht nicht abgegangen werden. Der Prokurist könnte auch Zugang zu den einkommensteuerlichen Daten des Unternehmers (das ist idr der Arbeitgeber) erhalten und persönliche Daten des Arbeitgebers (z.b. Unterhaltsabsetzbetrag, Krankheitskosten) ersehen. Es bestehen nunmehr keine Bedenken, wenn bei Anmeldung durch den Prokuristen in teilweiser Abänderung des Erlasses des Bundesministeriums für Finanzen O250 vom 15. Jänner 2003, GZ /1-VI/6/03 wie folgt vorgegangen wird: Das Anmeldeformular FON1 ist vom Unternehmer (bzw. seinem organschaftlichen Vertreter, zb Geschäftsführer) auszufüllen und eigenhändig zu unterfertigen. Eine Spezialvollmacht ( Zur Anmeldung zu FINANZOnline ) ohne Unterschriftsbeglaubigung wird vom Unternehmer für seinen Prokuristen ausgestellt. Der Prokurist kann bei jedem Finanzamt mit allgemeinen Aufgabenbereich die Anmeldung unter Vorlage folgender Unterlagen vornehmen: Anmeldeformular FON1 Spezialvollmacht des Unternehmers an den Prokuristen Aktueller Ausdruck aus dem Firmenbuch (Prokura) Amtlicher Lichtbildausweis Die Zustellung der Zugangskennungen erfolgt mit Rsa-Brief an den antragstellenden Unternehmer bzw. gesellschaftsrechtlichen Vertreter (zb Geschäftsführer). Auch diese vereinfachte Vorgangsweise ist mit Ende April 2004 befristet. Im Falle der Aushändigung der Zugangskennungen an den Prokuristen, muss dies auf der beglaubigten Spezialvollmacht eigens vermerkt sein Arbeitsgemeinschaften: Auch bei den Arbeitsgemeinschaften wurde eine vereinfachte Vorgangsweise eingeführt. Wie auch bei den beiden o.a. Punkten resultiert diese Vorgangsweise aus der Praxis. Es wurde zwischen dem Bundesministerium für Finanzen und der Vereinigung industrieller Bauunternehmungen Österreichs eine standardisierte

11 FinanzOnline 11 Vorgangsweise bei der elektronischen Übermittlung der UVA für die Arbeitsgemeinschaften durch ihre kaufmännische Geschäftsführung vereinbart. Arbeitsgemeinschaften sind hinsichtlich der Umsatzsteuer Steuersubjekte ohne eigene Rechtspersönlichkeit. Da die Übermittlung nur durch das Steuersubjekt selbst oder durch einen offiziell zugelassenen Vertreter (z. B. Wirtschaftstreuhänder) erfolgen kann, müsste für jede ARGE eine eigene Zugangsberechtigung beantragt werden. Es müsste jeweils ein Einzel-Login für jede ARGE erfolgen, um die UVA der ARGE elektronisch zu übermitteln zu können. Dies wäre jedoch für die kaufmännische Geschäftsführung unzumutbar. Es wurde nunmehr vereinbart, dass die Beziehung zwischen der ARGE und ihrer kaufmännischen Geschäftsführung abgebildet wird, wodurch die kaufmännische Geschäftsführung die UVA aller von ihm vertretenen Arbeitsgemeinschaften mittels XML-Paket elektronisch übermitteln kann. Die ARGE gibt bei ihrem zuständigen UStFinanzamt die vertretungsbefugte kaufmännische Geschäftsführung mittels des Formulars ARGE1 6 bekannt. Bei mehreren ARGEN ist den Formularen eine Liste aller vertretenen Arbeitsgemeinschaften je kaufmännischer Geschäftsführung anzuschliessen (ARGE2 7 ). Die Beziehung ist sodann vom Finanzamt an Hand der Formulare anzumerken. Voraussetzung ist jedoch, dass die kaufmännische Geschäftsführung selbst Teilnehmer von FINANZOnline ist. Die kaufmännische Geschäftsführung kann die UVA für ihre Arbeitsgemeinschaften im Datenstromverfahren übermitteln. Alle anderen Funktionalitäten von FINANZOnline (zb Rückzahlungsanträge) sind durch jede ARGE als FINANZOnline-Teilnehmer selbst vorzunehmen. Es bestehen keine Bedenken, bei Bedarf auch bei anderen Arbeitsgemeinschaften (außerhalb des Baugewerbes) nach diesem Schema vorzugehen. 8 Anmerkungen 1 Erlass O250 vom 15. Jänner 2003, GZ /1-VI/6/03, Pkt Erlass O250 vom 15. Jänner 2003, GZ /1-VI/6/03, Pkt. 3.2; Artikel 4 18 der Finanz-Online-Verordnung 3 Erlass O250 vom 27. Februar 2003, GZ /1-IV/03; Rundschreiben der Kammer der Wirtschaftstreuhänder Nr. 4/2003 vom März Erlass O250 vom 6. Mai 2003, GZ /3-IV/03, Pkt. 7 5 INFO vom 17. Juli 2003; Homepage des BMF unter E-Government/FINANZOnline/ FINANZOnline Aktuell 6 Homepage des BMF unter Steuern/Umsatzsteuer/Erlässe (Link zu Formular ARGE1) 7 Homepage des BMF unter Steuern/Umsatzsteuer/Erlässe (Link zu Formular ARGE2) 8 Erlass O250 vom 4. Juni 2003, GZ /4-IV/03; Vereinigung industrieller Bauunternehmungen Österreichs Rundschreiben Nr. 27 BW 6/2003 vom 10. Juni 2003; Homepage des BMF unter Steuern/Umsatzsteuer/Erlässe Kleine Geschichte der Buchhaltung Die beiden Begriffe Buchhaltung und Buchführung unterscheiden sich nur unwesentlich und sind im wirtschaftlichen Sprachgebrauch als gleichbedeutend anzusehen. Die Buchhaltung ist der populäre Begriff. Wir kennen den Buchhalter, den Bilanzbuchhalter, den Debitorenbuchhalter, den Hauptbuchhalter, die Buchhaltungsabteilung, die Finanzbuchhaltung und ähnliche Begriffe, während der Begriff Buchführung vorwiegend in den einschlägigen Gesetzen und Verordnungen zu finden ist. So sprechen sowohl das Handelsrecht als auch das Steuerrecht von der Führung von Büchern, von der Buchführungspflicht, und von den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Und nun etwas Buchhaltungsgeschichte: Die Notwendigkeit, Aufzeichnungen in irgendeiner Form zu führen, ist so alt wie die Wirtschaft selbst. Sobald Leistung und Gegenleistung nicht mehr ausschließlich Zug um Zug erfolgten, also die Waren nicht ausschließlich gegen Sofortzahlung übergeben wurden, waren zu allen Zeiten schriftliche Gedächtnisstützen erforderlich. Frühe Vorläufer eines Buchführungssystems waren z. B. die Einkerbungen in Steintafeln bei den Assyrern oder das berühmte Ankreiden des Wirtes für die schuldig gebliebenen Humpen Bier. Aufzeichnungen waren auch dann erforderlich, wenn die Herrschaft, also der Grundherr die Einnahmen und Ausgaben des landwirtschaftlichen Betriebes nicht selbst kassierte bzw. zahlte, sondern dazu Hilfskräfte die Vorläufer der heutigen Buchhalter beschäftigte. Diese Hilfskräfte mussten mit der Herrschaft abrechnen und dazu entsprechende Aufzeichnungen führen. Aus dieser Zeit stammt auch der Ausdruck Rentmeister, der heute noch gelegentlich in traditionsbewussten Forstverwaltungen für den Buchhalter verwendet wird. Dieser Rentmeister kassierte unter anderem die Rente, also die Grundmiete bzw. Pacht von den Pächtern und Mietern des herrschaftlichen Forstbetriebes. Die Hochblüte erreichte das Buchhaltungswesen in Italien der Renaissance im 15. und 16. Jahrhundert und viele der heute noch geläufigen Fachwörter, wie Bilanz, Kassa, Kontokorrentkredit, Saldo, Skonto oder Konkurs gehen auf diese Epoche und na-tür-lich auch auf die Vorläufer der italienischen Kaufleute, auf die alten Römer zurück. (Fortsetzung siehe Seite 14)

12 12 GBH/SBH Die gewerblichen Buchhalter: Wer kennt sie wirklich? Mag. Dieter-Michael Grohmann Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie Berufsgruppe Gewerbliche Buchhalter W enige Unternehmer kennen das Gewerbe der Buchhalter. Der gewerbliche Buchhalter führt die Einnahmen- & Ausgabenrechnung, erledigt die Buchhaltung oder macht die Personalverrechnung. Kaum jemand weiß von den neuen Möglichkeiten. Wir haben daher häufig gestellte Fragen und die Antworten für Sie zusammengefasst. Was sind gewerbliche Buchhalter? Das sind Gewerbetreibende, die für andere Unternehmen die Buchhaltung und Lohnverrechnung führen. Für kleine Betriebe wurde damit eine Alternative zum Steuerberater geschaffen. Seit wann gibt es dieses Gewerbe? 1999 wurde der gewerbliche Buchhalter geschaffen. Seit diesem Zeitpunkt ist es legal möglich, dass ein Gewerbetreibender die Buchhaltung oder Personalverrechnung anderer Unternehmen führt. Wieviel kostet ein gewerblicher Buchhalter? Weniger als viele Unternehmer denken! Lassen Sie sich doch am besten ein Angebot erstellen. Beim Reden kommen die Leute zusammen. Ist ein Pfuscher ohne Gewerbeberechtigung nicht immer billiger? Nein, denn Pfuscher sind meistens nicht günstiger als gewerbliche Buchhalter. Pfuscher orientieren sich am Preis von Steuerberatern und sind daher fast immer zu teuer. Wer meint, mit einem Pfuscher bereits die bestmögliche Lösung zu haben, sollte nochmals den Rechenstift zur Hand nehmen. Ich habe ein kleines Unternehmen und mache die Buchhaltung selbst. Kann ein gewerblicher Buchhalter auch mir Vorteile bringen? Ja, der gewerbliche Buchhalter ist gerade für kleinste Unternehmen eine gute Lösung. Ein Kunde eines gewerblichen Buchhalters hat es mit folgender Aussage exakt auf den Punkt gebracht: Vorher habe ich selbst die dreifache Zeit für die Einnahmen und Ausgaben Rechnung verschwendet. Da mein eigener Stundensatz höher ist als der meines Buchhalters, verdiene ich bereits in der ersten Stunde mehr. In der zweiten Stunde verdiene ich zusätzlich und die dritte Stunde gehört meiner Familie. Kann ich auch während des Wirtschaftsjahres die Buchhaltung einem gewerblichen Buchhalter übergeben? Ja, die Buchhaltung kann während des laufenden Wirtschaftsjahres einem gewerblichen Buchhalter übergeben werden. Meistens erfolgen die Umstellungen in den ersten Monaten eines laufenden Geschäftsjahres. In außergewöhnlichen Phasen eines Unternehmens sollte allerdings der Zeitpunkt eines Wechsels gut überlegt werden. Ihr Buchhalter ist dabei sicher behilflich und wird Ihnen die Gründe erklären. Ich möchte eine Sekretärin einstellen, die zugleich Kenntnisse im Bereich der Buchhaltung hat. Wie vernünftig ist das? Das ist fast immer die teuerste und umständlichste Lösung. Der perfekte Mitarbeiter, der alles kann und wenig kostet, ist sicher ein Wunsch jedes Unternehmers. Leider entspricht das nicht der Realität. Ein professioneller Buchhalter erledigt die Arbeiten oft günstiger und besser. Darf ein gewerblicher Buchhalter zusätzlich Dienstleistungen anderer Gewerbe erbringen? Ja, der gewerbliche Buchhalter darf zusätzliche Leistungen anbieten, die den Bereich der Buchhaltung sinnvoll ergänzen. Das sind zum Beispiel Dienstleistungen aus den Fachbereichen der Informationstechnologie, Unternehmensberatung oder Schreibbüro.

13 GBH/SBH 13 Gibt es einen Unterschied zwischen einer Bilanz und dem Jahresabschluss einer Einnahmen- & Ausgabenrechnung? Der Jahresabschluss einer E/A-Rechnung ist keine Bilanz. Der Begriff der Bilanz ist nur bei der doppelten Buchhaltung korrekt. Die Verwechslung dieser beiden Begriffe ist oft der Grund für Missverständnisse. Darf ein gewerblicher Buchhalter den Jahresabschluss für meine Einnahmen- & Ausgabenrechnung machen? Ja selbstverständlich! Der gewerbliche Buchhalter darf bei einer E/A-Rechnung alle Arbeiten inklusive Jahresabschluss durchführen. Und deshalb ist das neue Gewerbe der Buchhalter gerade für kleine Unternehmen so interessant. Soll ich auf eine doppelte Buchführung umstellen, obwohl ich vom Gesetz dazu noch nicht verpflichtet bin? Oft raten Steuerberater dazu, die E/A-Rechnung vorzeitig auf eine doppelte Buchhaltung umzustellen. Aus der Sicht der Kunden gibt es aber nur selten Gründe, warum das tatsächlich sinnvoll ist. Fragen Sie immer nach dem Grund, warum Ihnen die Umstellung empfohlen wird. Bedenken Sie dabei, dass der Abschluss einer doppelten Buchhaltung eine Bilanz ist. Und diese verursacht höhere Kosten und darf vom gewerblichen Buchhalter nicht erstellt werden. Kann ich wieder von einer doppelten Buchführung auf die Einnahmen- & Ausgabenrechnung zurück umstellen? Ja, wenn die Gründe für eine doppelte Buchhaltung weggefallen sind, dann kann das zum Beispiel ein Anlass sein, um wieder eine E/A-Rechnung zu führen. Viele Vorzüge einer doppelten Buchhaltung können auch bei einer E/A- Rechnung realisiert werden. Kann ein gewerblicher Buchhalter die laufende Buchhaltung machen und ein Steuerberater die jährliche Bilanz erstellen? Ja, speziell für etwas größere Unternehmen ist das eine gute Lösung. Ein Vorteil dabei ist, dass sich die beiden Anbieter gegenseitig kontrollieren. Die laufenden Arbeiten werden vom Buchhalter erledigt. Das bedeutet in der Regel bessere Betreuung, mehr Flexibilität, raschere Arbeiten und spart Kosten! Der Kunde nutzt den Steuerberater nur mehr für die jährliche Bilanz und hat trotzdem einen zweite Profi für knifflige Fragen. Besteht nicht die Gefahr, dass der Steuerberater für die Bilanz dann mehr verrechnet um den entgangenen Gewinn zu kompensieren? Buchhaltung ist immer Vertrauenssache! Wenn Sie sich diese Frage tatsächlich stellen, dann sollten Sie überlegen, ob dieser Steuerberater der richtige Partner für Sie ist. Der Buchhalter kennt die Marktpreise und das wissen die Steuerberater genauso. Kluge Unternehmer fragen Ihren Buchhalter, was die folgende Bilanz kosten kann und verhandeln dann mit dem Steuerberater den Preis. Die Praxis hat gezeigt, dass sogar bedeutende Preisreduktionen möglich sind. Gibt es Beschränkungen, wodurch die gewerblichen Buchhalter für manche Unternehmen nicht arbeiten dürfen? Ja die gibt es. Bei diesem Thema existieren aber mehr Gerüchte und Falschmeldungen als tatsächliche Informationen. Über solche Fragen sollten Sie mit Ihrem Buchhalter persönlich reden. Er weiß sicher am besten, was er Ihnen anbieten kann. Darf ein gewerblicher Buchhalter die Steuererklärungen erstellen und beim Finanzamt abgeben? Der Unternehmer ist grundsätzlich selbst für seine Steuererklärung verantwortlich. Der gewerbliche Buchhalter darf den Unternehmer insofern unterstützen, als er sie vorab für den Unternehmer vorbereitet, ihm zur Kontrolle und Unterschrift vorlegt und anschließend dem Finanzamt sendet. Ist es möglich, dass ein gewerblicher Buchhalter diverse Sachverhalte für mich selbstständig mit dem Finanzamt, der GKK oder Behörden klärt? Ja, das ist möglich und vernünftig. Die Voraussetzung dafür ist eine entsprechende schriftliche Erklärung des Kunden. Die umfassende steuerliche Vertretung im Rahmen einer Vollmacht ist derzeit jedoch noch den Steuerberatern vorbehalten.

14 14 GBH/SBH Ist es möglich, dass Schriftstücke vom Finanzamt und anderen Behörden direkt zum gewerblichen Buchhalter gesendet werden? Ja, gewerbliche Buchhalter können Schriftstücke für Sie in Empfang nehmen. Es macht keinen Sinn, wenn der Unternehmer jeden Brief an seinen Buchhalter weiterleiten muss. Voraussetzung dafür ist ebenfalls eine entsprechende schriftliche Erklärung des Kunden. Wie kann ich erfahren, ob ein gewerblicher Buchhalter tatsächlich gut ist? Aus den Erfahrungen Anderer zu lernen, ist der einfachste Weg. Nutzen Sie die Empfehlungen Ihrer Kollegen. Beim Erstgespräch haben Sie die besten Gelegenheit einen Buchhalter kennen zu lernen. Nehmen Sie sich dafür Zeit. Testen Sie Ihren Buchhalter und stellen Sie die Fragen, deren Antworten Sie sowieso schon lange wissen wollten. Auf was soll ich bei einem gewerblichen Buchhalter achten? Den idealen Buchhalter gibt es nicht. Es gibt aber den Buchhalter, der optimal zu Ihnen passt. Achten Sie auf das, was Ihnen persönlich wichtig ist! Das Erstgespräch mit Ihrem Buchhalter ist dafür eine sehr gute Gelegenheit. Wesentlich könnte für Sie zum Beispiel folgendes sein: Kann der Buchhalter Ihre Fragen verständlich erklären? Welche Dienstleistungen bietet er an? Besitz er entsprechende Erfahrung? Wie ordentlich und professionell sieht sein Arbeitsplatz aus? Ist er bereit sich die monatlichen Belege selbst abzuholen? Kommt er zu Ihnen in die Firma? Zu welcher Tageszeit ist er erreichbar? Welche Dienste bietet er zusätzlich zur Buchhaltung noch an? Wie finde ich einen gewerblichen Buchhalter in meiner Umgebung? Am schnellsten finden Sie Gewerbliche Buchhalter im Internet. Wählen Sie die Site der Wirtschaftskammer unter und den Link zum FIRMEN A-Z. Außerdem finden Sie in dieser Datenbank ALLE sonstigen Gewerbetreibenden aus ganz Österreich! Sie können auch bei Ihrer Wirtschaftskammer anrufen. Rückfragen richten Sie bitte an: Mag. Dieter-Michael Grohmann Geschäftsführer Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie Berufsgruppe Gewerbliche Buchhalter Wiedner Hauptstraße 63 A-1045 Wien Tel , Fax: Kleine Geschichte der Buchhaltung (Fortsetzung von Seite 11) (Das heutige anglo-amerikanische Wort für Bilanz lautet übrigens balance sheet und stammt zweifellos nicht aus italienischem Wortschatz). In die Zeit der Renaissance fällt auch die Erfindung des bis heute gültigen Systems der doppelten Buchführung mit den klassischen zwei Worten Soll und Haben. Ein italienischer Mönch namens Luca Paciolo entwickelte dieses berühmte System in klösterlicher Abgeschiedenheit, vermutlich unbehelligt von den Ablenkungen einer sinnenfrohen Renaissance-Gesellschaft. Alfons Ruf verfeinerte dieses System im 20. Jahrhundert mit dem Durchschreibeverfahren. Generationen von Schülern haben diese Ruf- Buchhaltung erlernt, bis zwar dieses Durchschreibeverfahren, nicht aber die doppelte Buchführung von der elektronischen Datenverarbeitung abgelöst wurde. Nicht abgelöst wurde das klassische System Soll und Haben. Natürlich buchen wir heute nicht mehr händisch in gebundenen Büchern, auch blaugefärbte Fingernägel stammen nicht mehr vom Blaupapier einer Durchschreibebuchführung. Im 21. Jahrhundert läuft natürlich alles über EDV- Systeme. Finanzbuchhaltungsprogramme gibt es in allen Größen- und Preisklassen und alle diese Programme verwenden das Renaissance-System Soll und Haben. Was die FiBu-Programme (FiBu = Finanzbuchhaltung) darüber hinaus noch leisten können OP-Verwaltung, garantierte Soll/Haben-Gleichheit, Saldenlisten, kurzfristige Erfolgsrechnungen, automatische Saldenübernahmen, Mahnwesen, Analysen und Abstürze daran hätte sicherlich auch der Schöpfer der Doppik, der Mönch Luca Paciolo seine Freude gehabt. Abschließend sei noch einer der bekanntesten Zitatenlieferanten des deutschen Dichterhimmels Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe zitiert, der die doppelte Buchführung als eine des Menschengeistes wohl würdige Erfindung bezeichnet hat. Detlev Karel (Aus dem in Kürze erscheinenden Buch Buchhaltung und Steuern im Bauwesen, Bilanz Verlag 2003)

15 GBH/SBH 15 Der Werkvertrag GBH/SBH und Wirtschaftstreuhänder: die Vorteile der Zusammenarbeit Mit dem Inkrafttreten der entsprechenden Änderungen in der Gewerbeordnung bzw. dem WTBG mit jeweils wurden die jeweiligen gesetzlichen Grundlagen für den gewerblichen (GBH) und den selbständigen (SBH) Buchhalter geschaffen. Seither sind beide der SBH aufgrund des weitaus größeren Berechtigungsumfanges in noch stärkerem Ausmaß zu einer ernst zu nehmenden Konkurrenz für die Wirtschaftstreuhänder geworden, da sie in der Lage sind, aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung einen beträchtlichen Teil des Serviceumfanges eines Wirtschaftstreuhänders vergleichsweise kostengünstig abzudecken und somit vor allem für kleinere Unternehmen zu einer echten Alternative zu werden. Andererseits haben mittlerweile auch immer mehr Wirtschaftstreuhänder den Vorteil einer Zusammenarbeit mit GBH s und SBH s erkannt. Der Vorteil für beide Seiten ist dabei offensichtlich: der GBH bzw. SBH hat einen ständigen regelmäßigen Geschäftsumfang, da er vom Klientenstock eines u.u. bereits arrivierten Wirtschaftstreuhänders profitieren kann der Wirtschaftstreuhänder verfügt über einen bestens qualifizierten Mitarbeiter, erspart sich aber die Lohnnebenkosten für Fortbildung und sonstige Abwesenheiten, weil GBH und SBH selbständig tätig sind Dauerbrenner Berechtigungsumfang: was kann/darf für einen WT gemacht werden? Bevor auf den empfehlenswerten Inhalt eines Werkvertrages zwischen einem GBH/SBH und einem Wirtschaftstreuhänder eingegangen wird, soll aber eines klargestellt werden: sofern der Zweck eines derartigen Werkvertrages darauf gerichtet ist, dass der GBH/SBH für den Wirtschaftstreuhänder Teilleistungen erledigt, die dieser im Rahmen seines eigenen Mandates nach außen hin für seinen Klienten erbringt, wird keinesfalls der GBH/SBH selbst außenwirksam tätig! Zwar wäre es zumindest für den SBH im Rahmen seiner Berechtigung gemäß 2 WTBG grundsätzlich denkbar, von einem Wirtschaftstreuhänder gemäß 94 Abs 3 WTBG zur Abgabe verbindlicher Erklärungen ermächtigt zu werden, es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass dies im Regelfall weder erwünscht noch beabsichtigt ist. Das bedeutet aber auch, dass keine Limitierung des Berechtigungsumfanges gemäß 102 GewO, 2 WTBG zu beachten ist, da eben der GBH/SBH nicht im eigenen Namen, sondern als Erfüllungsgehilfe des Wirtschaftstreuhänders auftritt. Dem Klienten sowie Dritten gegenüber haftet ausschließlich der Wirtschaftstreuhänder so wie für Leistungen seiner Angestellten. Dies erklärt sich schon aus dem Umstand, dass der Klient dem GBH/SBH in solchen Fällen keinerlei Vollmacht ausstellt und somit von vorneherein keine Berechtigung zur selbständigen Vertretung vorliegt. Die Fälle, in denen ein Wirtschaftstreuhänder gleichsam offiziell einen Teil seiner Leistungen an einen GBH/SBH auslagert und dieser dann im eigenen Namen für einen Klienten tätig wird, werden aller Voraussicht nach in der Minderzahl bleiben, da sich der Wirtschaftstreuhänder dadurch natürlich auch eines Teiles seiner Kompetenz beraubt. Auf welche Punkte sollte beim Abschluss eines Werkvertrages mit einem Wirtschaftstreuhänder besonders geachtet werden? Definition der Leistung GBH/SBH werden aufgrund des Werkvertrages selbständig tätig. Typischerweise schuldet ein Werkvertragsnehmer im Gegensatz zu einem Dienstnehmer nicht nur ein bloßes Bemühen, sondern ein Werk, d.h. eine vollständige und verwertbare Leistung. Das mutet zwar grundsätzlich zwingend logisch an, praktisch wird aber häufig der Gegenstand der Werkleistung nur unzureichend umschrieben. Um späteren Differenzen vorzubeugen, sollte also klar definiert werden, welche Leistung vom GBH/SBH erbracht werden soll. Eigene Betriebsmittel Ein Werkvertragsnehmer arbeitet grundsätzlich mit seinen eigenen Betriebsmitteln, d.h. mit eigener Hardund Software, im eigenen Büro etc. Sollte es aus welchen Gründen immer praktischer sein, direkt in der Kanzlei des Wirtschaftstreuhänders tätig zu werden, muss aus rechtlichen Gründen eine angemessene Miete für das zur Verfügung stellen der Infrastruktur vereinbart werden, wobei nichts dagegen spricht, diese gleich vom vereinbarten Stundensatz abzuziehen. Dieses Erfordernis wird in der Praxis häufig übersehen, ist aber ein entscheidendes Kriterium für die Abgrenzung Werkvertrag Dienstvertrag (weiteres dazu unten). Abrechnung nach geleisteten Stunden Typisch für einen Werkvertrag ist, das Honorar nach tatsächlich geleisteten Stunden zu verrechnen. Hier ist es sinnvoll, Folgendes zu beachten: Als bekannt vorausgesetzt werden darf,

16 16 dass hier auf Seite des Wirtschaftstreuhänders mit zahlreichen Klienten Pauschalvereinbarungen getroffen werden bzw. dem Klienten nur eine gewisse Anzahl von verrechneten Stunden zugemutet werden kann. Deshalb ist anzuraten, für bestimmte Tätigkeiten, wie Buchhaltung, E/A Rechnung, Bilanzierung ein bestimmtes Höchstausmaß an auf Seite des GBH/SBH pro Klient monatlich verrechenbaren Stunden zu fixieren (bei Übernahme der Personalverrechnung kann dagegen ein bestimmter Preis pro Abrechnung vereinbart werden). Diese einfache Vorgangsweise hilft, permanente Konfrontationen während des laufenden Vertragsverhältnisses zu vermeiden. Bei Übernahme von Beratungsleistungen (wie z.b. Verfassen einer Berufung), die meist dem Klienten gesondert verrechnet werden, ist es dagegen sinnvoll, im Einzelfall Vereinbarungen zu treffen, da derartige Leistungen eher nicht zur Standardtätigkeit gehören. Vereinbarung eines fixen schedule GBH/SBH Der letzte Absatz wirft vielleicht auf Seite eines GBH/SBH die Frage auf: Wie kann ich mich davor schützen, Unterlagen ungeordnet, viel zu spät oder nur unvollständig zu bekommen, sodass ich weitaus mehr Stunden aufwenden muss als verrechnet werden können? Diesem unerfreulichen Umstand sollte durch die Vereinbarung eines fixen Zeitplanes vorgebeugt werden! So sollte beispielsweise festgelegt werden, bis zu welchem Datum Buchungsbelege, Abrechnungsunterlagen oder Reisekostenbelege zur Verfügung gestellt werden müssen, damit die Erbringung der Leistung mit vertretbarem Zeitaufwand möglich ist. Andererseits müssen natürlich auch ebenso Abgabetermine für den GBH/SBH festgelegt werden. Nicht nur der Zeitpunkt, zu dem die Unterlagen zur Verfügung stehen müssen, ist aber von Bedeutung, sondern auch das Wie : Es ist einer reibungsfreien Vertragsbeziehung äußerst abträglich, wenn Unterlagen zum vereinbarten Zeitpunkt unvollständig oder unleserlich zur Verfügung stehen. Ordnungsgemäße Unterlagen zur Verfügung zu stellen, fällt aber unzweifelhaft in die Sphäre des Wirtschaftstreuhänders. Er ist dafür verantwortlich, dass ein ordnungsgemäßer Arbeitsablauf möglich ist. Kommt er dieser Verantwortung nicht nach, so ist der GBH/SBH jedenfalls zur Verrechnung der deshalb angefallenen Mehrstunden berechtigt. Erfolgshaftung? Zweifellos ein heikler Vertragspunkt ist die Haftung für den geschuldeten Erfolg: wie schon angesprochen, schuldet der GBH/SBH nicht nur das bloße Bemühen, sondern er verpflichtet sich durch den abgeschlossenen Werkvertrag, die Leistung so ordnungsgemäß zu erbringen, dass sie für den Wirtschaftstreuhänder unmittelbar verwertbar ist. In diesem Zusammenhang wäre eine Versuch, die Erfolgshaftung zu vermeiden, zum einen rechtlich nicht durchsetzbar, zum anderen würde dadurch der angestrebte Vertragszweck unterlaufen. Es ist jedoch unabdingbar notwendig, die Haftung im Innenverhältnis zu beschränken (eine Haftung Klienten gegenüber kommt für GBH/SBH schon aufgrund der fehlenden Vertretungsbefugnis nicht zum Tragen). Die Haftung gegenüber dem WT: Grundlagen und notwendige Differenzierung 1299 ABGB: Sowohl der GBH als auch der SBH zählen zu den qualifizierten Gewerben im Sinne des 1299 ABGB. Aus diesem Grund ist die Anwendung der sogenannten Sachverständigenhaftung in beiden Fällen zu bejahen. Da die durch 1299 ABGB begründete potentielle Haftung aber nur unzureichend abgegrenzt werden kann, ist es für Zwecke eines Werkvertrages angezeigt, den Haftungsrahmen zu konkretisieren. Anwendung der AAB bei Verträgen zwischen Angehörigen von Wirtschaftstreuhandberufen? Für den SBH bietet sich an, der Haftung gegenüber dem Vertragspartner, somit dem Wirtschaftstreuhänder, im Rahmen des Berechtigungsumfanges gemäß 2 WTBG die Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftstreuhandberufe (AAB) heranzuziehen und deren Geltung als Bestandteil des Werkvertrages zu vereinbaren. Dies erscheint aus folgenden Gründen sachgerecht: Erstens würde der SBH auch einem Klienten gegenüber im Rahmen der AAB haften, da er einen Wirtschaftstreuhandberuf ausübt. Es besteht kein Grund, die Haftung gegenüber einem Wirtschaftstreuhänder gegenüber den AAB einzuschränken oder auszudehnen, weil der SBH im konkreten Fall nicht außenwirksam tätig wird. Zweitens wird dadurch zumindest im Umfang der Vertretungsbefugnis nach außen ein für beide Vertragspartner verbindlicher Rahmen geschaffen, innerhalb dessen Rechtssicherheit herrscht und ausufernde Streitigkeiten vermieden werden können. Abgesehen davon sind damit auch die wechselseitigen Sorgfaltspflichten ausreichend konkretisiert. Der GBH: Zugrundelegung von AGB als Lösung? Für den GBH sind dem zufolge unter Beachtung des unter b) herausgearbeiteten wiederum im Rahmen des Berechtigungsumfanges gemäß 102 GewO die von der Wirtschaftskammer Österreich erarbeiteten Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Gewerbliche Buchhalter (AGB) heranzuziehen und deren Geltung vertraglich zu vereinbaren.

17 GBH/SBH 17 Die Haftungsbegründung für Zusatzleistungen Somit ist nunmehr die Frage zu klären, inwieweit ein GBH/SBH von einem Wirtschaftstreuhänder dann zur Haftung herangezogen werden kann, wenn er unsachgemäße Leistungen in Bereichen erbringt, in denen er nicht aufgrund seines Berechtigungsumfanges jedenfalls nicht zur Vertretung von Klienten befugt wäre (z.b. Erstellen von Jahressteuererklärungen). Derartigen Leistungen können nach außen hin vom GBH/ SBH keinesfalls (auch nicht theoretisch) im eigenen Namen erbracht werden. Aus diesem Grund kann die explizite Anwendung der AAB/AGB jedenfalls nicht vereinbart werden. Anwendung der Dienstnehmerhaftpflicht? Da hier die Ansicht vertreten wird, dass die Erbringung derartiger Leistungen im Innenverhältnis, jedoch auf Basis eines Werkvertrages jedenfalls nicht sittenwidrig und daher auch nicht unzulässig ist, gilt es, eine objektiv begründbare Grundlage für eine Haftung zu finden: die analoge Heranziehung der Bestimmungen des Dienstnehmerhaftpflichtgesetzes (DNHG) mit den ihm eigenen abgestuften Schadenersatzverpflichtungen würde sich anbieten, scheitert aber am Adressatenkreis (erfasst sind ausdrücklich Dienstverhältnisse). Analoge Heranziehung der AAB/AGB? Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Grundsätze der AAB/AGB auch für diese Leistungen zumindest analog zur Anwendung zu bringen und die Haftung für die Erbringung von Leistungen im Innenverhältnis, die durch den GBH/SBH mangels Berechtigung im eigenen Namen nach außen hin nicht erbracht werden dürfen, auf die Fälle grober Fahrlässigkeit zu beschränken. Es wäre nicht sachgerecht, einen völligen Entfall der Haftung anzunehmen, da GBH/SBH durch den Abschluss des Werkvertrages zugesichert haben, über die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten zur Vornahme auch solcher Tätigkeiten zu verfügen, die sie im eigenen Namen grundsätzlich nicht erbringen dürften. Andererseits ist nicht einzusehen, warum für derartige Leistungen eine über das Haftungsausmaß für die vom Berechtigungsumfang umfassten Leistungen hinausgehende Haftung begründet werden sollte. Stundensatz Selbstverständlich steht es den Vertragspartnern frei, das Entgelt für die geleistete Tätigkeit nach Gutdünken zu vereinbaren, jedoch ist es empfehlenswert, zur Herstellung eines höheren Ausmaßes an Rechtssicherheit auf Seite der SBH die subsidiäre Geltung der Honorargrundsätze für Wirtschaftstreuhandberufe (HGR) bzw. auf Seite der GBH die Geltung der Kalkulationsrichtlinien für die Gestaltung von Honoraren im Bereich der Gewerblichen Buchhaltung (herausgegeben von der Wirtschaftskammer Österreich) zu vereinbaren. Abschluss einer Vermögensschadenshaftpflichtversicherung Der Abschluss einer entsprechenden Versicherung ist für den SBH aufgrund des 11 WTBG ohnehin obligatorisch, jedoch ist unbedingt zu empfehlen, mit dem Versicherer abzuklären, ob Schadenersatzansprüche eines Berufsberechtigten abgedeckt sind. Höchst zweifelhaft ist auch, ob Ersatzansprüche eines Wirtschaftstreuhänders gegen einen SBH aufgrund von mangelhaft erbrachten Leistungen, die der SBH im Außenverhältnis nicht hätte erbringen dürfen, gedeckt sind. Dies konnte aus Zeitgründen vor Erscheinen dieses BUNDESVERBAND DER ÖSTERREICHISCHEN Zeitschrift für die geprüfen Bilanzbuchhalterinnen und Bilanzbuchhalter in der Wirtschaft Österreichs INFO: Beitrages nicht mehr endgültig abgeklärt werden. Unstrittig dürfte jedenfalls sein, dass die seitens der Kammer der Wirtschaftstreuhänder für ihre Mitglieder abgeschlossene Exzedentenhaftpflichtversicherung derartige Ersatzansprüche nicht abdeckt, da sie ausdrücklich nur Tätigkeiten umfasst, zu denen die Mitglieder aufgrund der für ihren Beruf...geltenden Rechtsnormen berechtigt sind... (Allg. Teil, Z.5 der Versicherungspolizze). Es dürfte unstrittig sein, dass hierbei auf zu Recht ausgeübte Tätigkeiten im Außenverhältnis abgestellt wurde. Für einen GBH besteht keine gesetzliche Verpflichtung zum Abschluss einer Vermögensschadenshaftpflichtversicherung; die Berufsgruppe innerhalb des Fachverbandes Unternehmensberatung und Datenverarbeitung bei der Wirtschaftskammer Österreich hat jedoch den Abschluss einer entsprechenden Versicherung ausdrücklich empfohlen. Auch für diesen Fall gilt jedoch, dass unbedingt abgeklärt werden sollte, ob die oben besprochenen Schadenersatzfälle tatsächlich abgedeckt sind. Sollte dem nicht so sein, ist jedenfalls der Abschluss einer Zusatzversicherung mit entsprechendem Deckungsumfang zu empfehlen. Zusammenfassend kann also gesagt werden: Werkverträge zwischen GBH s/ SBH s und Wirtschaftstreuhändern sind so wie die Tätigkeit an sich komplex und erfordern ein gründliches Vorgehen in der Vertragsgestaltung. Geschieht dies nicht, entsteht leicht Unübersichtlichkeit und es kommt zu ungewollten Missverständnissen. Ein umfassender Vertrag auch wenn er vielleicht zweimal gelesen werden muss hilft aber letztlich beiden Seiten und trägt dazu bei, klare Verhältnisse zu schaffen. Anonymer Beitrag eines fachkundigen Lesers.

18 18 GBH/SBH steuerfreien Gewinn von 3 773,85. Eine Buchhalterin müsste 3 30,31 zahlen und bekäme einen Gewinn von 3 889,40. Aufzupassen ist bei der Berufsunfähigkeitsversicherung auf die Verweisbarkeit. Derzeit gibt es nur eine Gesellschaft in Mitteleuropa, welche keine Verweisbarkeit hat, weder die abstrakte noch die konkrete. Das heißt, wenn Sie berufsunfähig werden, können Sie nicht an einen anderen Beruf verwiesen werden (wie es z. B. der Staat macht), egal ob Sie diesen nebenbei bereits ausüben oder durch Schulungen einen neuen Beruf ausüben könnten. Vom Staat bekommt man zwar unter Umständen eine Erwerbsminderungsrente, doch diese wird Ihren Lebensstandard in vielen Fällen nicht halten können. Nur 4 Prozent (!!) der Frauen, welche eine Erwerbsminderungsrente vom Staat bekommen ist die Rente über , und 76 Prozent erhalten eine Rente von unter 3 750,. Man hofft natürlich, dass man weder die Betriebsunterbrechungs noch die Berufsunfähigkeitsversicherung brauchen wird, doch einen Freischein gibt es leider für Niemanden. Betriebsunterbrechung und Berufsunfähigkeit Was ist wichtiger? Andreas Fiala Über die Betriebsunterbrechungsversicherungen ist schon in den letzten Journalen berichtet worden. Die Mitglieder des BÖB haben eine Gruppenvereinbarung, bei der sie Vorteile genießen, welche bei einem Einzelvertrag nicht möglich sind. Egal ob im Westen oder Osten, immer mehr BÖB Mitglieder schließen eine Betriebsunterbrechungsversicherung ab. Was ist der Unterschied zwischen einer Betriebsunterbrechungsversicherung und einer Berufsunfähigkeitsversicherung? Eine Betriebsunterbrechungsversicherung können nur Selbständige abschließen. Muss man den Betrieb wegen eines Personenschadens oder Sachschadens schließen, so erhält man einen bestimmten Betrag von der Versicherung. Dieser soll den finanziellen Verlust abdecken, denn wenn man nicht arbeiten kann, fehlen die Gewinne und die Fixkosten sind trotzdem zu tragen. Wenn Sie eine Woche krank sind, wird es Sie zwar schmerzen, aber die Existenz Ihres Betriebes wird nicht in Gefahr sein. Doch wie ist es bei einem 4wöchigen Ausfall? Eine Berufunfähigkeitsversicherung deckt das Risiko ab, wenn Sie durch einen Unfall oder Krankheit Ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Die Betriebsunterbrechung leistet maximal 1 Jahr, die Berufsunfähigkeit bis zum vertraglichen Ende (meist 60 oder 65 Jahre). Die Summe der Rente können Sie selbst bestimmen. Ein Beispiel: Ein 40jähriger männlicher Buchhalter versichert sich, im Falle einer Berufsunfähigkeit auf eine Rente von 3 500, monatlich bis zu seinem 60. Geburtstag. Dies kostet ihn monatlich 3 25,30 und am Ende der Laufzeit bekommt er einen Andreas Fiala A-2100 Leobendorf, Gartengasse 14 Tel. 0676/ BUNDESVERBAND DER ÖSTERREICHISCHEN Zeitschrift für die geprüfen Bilanzbuchhalterinnen und Bilanzbuchhalter in der Wirtschaft Österreichs INFO: IMPRESSUM Zeitschrift für die geprüften Bilanzbuchhalterinnen und Bilanzbuchhalter in der Wirtschaft Österreichs (Auflage Stück). Erscheinungsart vierteljährlich. Herausgeber und Verleger: BÖB Bundesverband der österreichischen Bilanzbuchhalter, Wilhelm Budai, 1220 Wien, Eipeldauer Straße 38/19/3. Tel. 01/ Fax 01/ Bankverbindung: P. S. K. Konto BLZ Jahresabonnement für Nichtmitglieder: EUR 50,00 Redaktion: Autorengemeinschaft Karel GmbH, 8053 Graz, Pulverturmstraße 10a Tel./Fax. 0316/ , Layout, Satz, Repro: HARRY.Design, 8121 Deutschfeistritz, Waldstein 11 Druck: Dorrong Druck OHG, Kärntnerstraße 96, 8053 Graz. Urheber und Verlagsrechte: Alle in dieser Zeitschrift veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Die Meinung der Autoren und der Leserbriefe müssen nicht unbedingt der des Herausgebers entsprechen. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Verantwortung übernommen. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Redaktionsschluß für die nächste Ausgabe: 3. November 2003.

19 Buchhaltung Bilanz Steuern 19 Änderungen des BUDGETBEGLEITGESETZ: Umsatzsteuergesetzes Detlev Karel Mitautor der Autorengemeinschaft Karel GmbH Wesentliche Neuerungen: 1. Auf elektronischem Weg erbrachte sonstige Leistungen Erbringt ein Drittlandsunternehmer an einen Nichtunternehmer mit Wohnsitz im Gemeinschaftsgebiet eine solche elektronische Leistung, so gilt die Leistung im Staate des nichtunternehmerischen Empfängers als ausgeführt. Auf die Nutzung bzw. Auswertung kommt es nicht an. BEISPIEL: Eine Schweizer Provider AG stellt einem österreichischen Studenten eine Website (Homepage) bereit. Das Entgelt dafür ist in Österreich umsatzsteuerpflichtig. 2. Elektronische Leistungen sind z. B.: Bereitstellung von Web-Sites, Webhosting, Fernwartung von Programmen Bereitstellung von Software und deren Aktualisierung Bereitstellung von Bildern, Texten und Informationen sowie Bereitstellung von Datenbanken Bereitstellung von Musik, Filmen und Spielen, einschließlich Glücksspielen und Lotterien, sowie von Sendungen und Veranstaltungen. Fernunterrichtsleistungen ACHTUNG: Die bloße Kommunikation per (z. B. die Versendung von erstellten Gutachten) ist jedoch keine derartige Leistung. 3. Neue Katalogleistungen ( 3a Abs. 10 Z 14 und 15 UStG) 4. Neu aufgenommen wurden: a) die Rundfunk- und Fernsehdienstleistungen b) die auf elektronischem Weg erbrachten sonstigen Leistungen 5. Völkerrechtlich privilegierte Personen und Einrichtungen Die Umsatzsteuererstattung an vergütungsberechtigte Diplomaten, Botschaften und Konsulate wurde in einem eigenen Internationalen Steuervergütungsgesetz geregelt. 6. UID-Nummer Die UID des leistenden Unternehmers muss auf der Ausgangsrechnung nur dann ausgewiesen werden, wenn der Empfänger zum Vorsteuerabzug berechtigt ist ( 11 Abs. 1 UStG). 7. Einfuhrumsatzsteuer Die Zuständigkeit für die Einhebung der EUSt geht in folgenden Fällen auf das für die Umsatzsteuer zuständige Finanzamt über. a) Schuldner der EUSt ist ein Unternehmer, der im Inland zur Umsatzsteuer erfasst ist und die Gegenstände für sein Unternehmen einführt b) Der Unternehmer erklärt in der Zollanmeldung, dass er von dieser Regelung Gebrauch macht. Damit kommt es zu einer direkten Einbuchung der EUSt auf das Finanzamtskonto und die EUSt kann direkt mit dem entsprechenden Vorsteuerabzug gegenverrechnet werden. Es entfällt daher die tatsächliche Entrichtung der EUSt. Als Fälligkeitstag gilt der allgemeine USt-Fälligkeitstag, also der 15. des zweitfolgenden Monats, in dem die EUSt-Schuld entstanden ist. Alle in einem Kalen-

20 20 Buchhaltung Bilanz Steuern dermonat entstandenen EUSt-Abgabenansprüche werden zusammengefasst als eine Abgabe auf dem Finanzamtskonto verbucht. Der Abzug der EUSt als Vorsteuer muss in der UVA gesondert ausgewiesen werden. (Bei voller Berechtigung zum Vorsteuerabzug ergibt sich somit ein Nullsummenspiel, ähnlich den Regelungen für die Erwerbsteuer bzw. die Reverse Charge.) Die Neuregelung ist auf alle Einfuhren anzuwenden, für die die EUSt-Schuld nach dem entsteht ( 28 Abs. 22 UStG idf des Budgetbegleitgesetzes 2003). 8. Vorsteuerpauschalierung Der pauschale Vorsteuerabzug gem. 14 Abs. 1 Z 1 UStG wird mit 1,8 % von höchstens EUR ,, also mit EUR 3.960, jährlich begrenzt. (Gilt für Veranlagungszeiträume, die nach dem beginnen). 9. Umsätze ausländischer Unternehmer Bei sonstigen Leistungen (z. B. Wartungsarbeiten) und bei Werklieferungen (z. B. Errichtung einer Produktionsanlage) wird die Steuer vom Empfänger der Leistung geschuldet, wenn der leistende Unternehmer im Inland weder Wohnsitz, Sitz noch seinen gewöhnlichen Aufenthalt oder Betriebsstätte hat und der Leistungsempfänger ein Unternehmer oder eine juristische Person des öffentlichen Rechts (z. B. eine Gemeinde) ist. Es gilt also auch in diesem Fall das so genannte Reverse Charge System, wonach der leistende ausländische Unternehmer keine USt in Rechnung stellen darf und der Leistungsempfänger die USt schuldet und diese bei entsprechender Vorsteuerabzugsberechtigung gleichzeitig als Vorsteuer abziehen kann. Die Steuererklärung muss beginnend mit der Erklärung für 2003 auf elektronischem Weg übermittelt werden, soweit das aus technischen Gründen zumutbar ist. (Vorgesehen ist eine Verordnung, in der die Verpflichtung zur Verwendung einer öffentlich-rechtlichen oder privatrechtlichen Übermittlungsstelle enthalten ist.) 12. Sonderregelung für Drittlandsunternehmer, die elektronische Dienstleistungen an Nichtunternehmer erbringen ( 25a UStG) Solche ausländische Unternehmer können sich unter bestimmten Bedingungen dafür entscheiden, nur in einem EU-Mitgliedsstaat erfasst zu werden. Der Unternehmer muss vierteljährliche Erklärungen abgeben, in denen die Umsätze, Steuersätze und Steuern hinsichtlich jedes Mitgliedsstaates aufscheinen. Vorsteuern können nur in einem Erstattungsverfahren geltend gemacht werden. Die Steuererklärungen müssen bis zum 20. Tag nach Ablauf des jeweiligen Kalendervierteljahres elektronisch beim Finanzamt eingereicht werden und die USt muss bis zu diesem Tag auch entrichtet werden. Diese Sonderregelung gilt für Umsätze nach dem Zusammenfassende Meldungen (ZM) Auch die Zusammenfassende Meldung muss für Zeiträume nach dem elektronisch erfolgen, soweit das technisch zumutbar ist. Mit freundlicher Genehmigung der Autorengemeinschaft Karel GmbH und des Bilanz-Verlages. Entnommen aus: 10. Sondervorauszahlung (US) Die Umsatzsteuersondervorauszahlung entfällt ab 2003, somit ist im Dezember 2003 keine US mehr zu entrichten. 11. Elektronische Übermittlung der Umsatzsteuererklärung Die Bilanzbuchhalter-Info erscheint monatlich und kann beim Bilanz-Verlag unter oder / bestellt werden. Elektronisch können Sie diese Ausgaben im Internet beziehen unter (Rechnungswesen Online)

Die gewerblichen Buchhalter wer kennt sie wirklich?

Die gewerblichen Buchhalter wer kennt sie wirklich? Die gewerblichen Buchhalter wer kennt sie wirklich? August 2003 Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie Berufsgruppe Gewerbliche Buchhalter Wiedner Hauptstraße 63 A-1045 Wien Tel.

Mehr

Brief über die Zufriedenheit über Ihren Berechtigungsumfang als GBH bzw. SBH

Brief über die Zufriedenheit über Ihren Berechtigungsumfang als GBH bzw. SBH Brief über die Zufriedenheit über Ihren Berechtigungsumfang als GBH bzw. SBH weiters ob Sie die Quotenregelung, Finanz-Online oder den Zugriff auf das Firmenbuch benötigen aus unserer Postmappe: 20. Juli

Mehr

Kommunalsteuer ONLINE

Kommunalsteuer ONLINE Kommunalsteuer ONLINE (basiert auf dem Artikel in der Österreichischen Gemeinde-Zeitung 10/2005) Information des Bundesministeriums für Finanzen vom 01.03.2006, GZ BMF-010200/0013- VI/7/2006 Durch die

Mehr

1&1 Vertriebspartner Bestätigung des Umsatzsteuer-Status

1&1 Vertriebspartner Bestätigung des Umsatzsteuer-Status 1&1 Vertriebspartner Bestätigung des Umsatzsteuer-Status Bitte senden Sie das ausgefüllte Formular zurück an 1&1 Telecom GmbH Elgendorfer Strasse 57 D-56410 Montabaur Faxnummer 0800 10 13 038 1&1 Vertriebspartner-ID

Mehr

Änderung der Umsatzsteuerrichtlinien Anforderungen an eine auf elektronischem Weg übermittelte Rechnung (BMF-010219/0183-IV/9/2005)

Änderung der Umsatzsteuerrichtlinien Anforderungen an eine auf elektronischem Weg übermittelte Rechnung (BMF-010219/0183-IV/9/2005) Änderung der Umsatzsteuerrichtlinien Anforderungen an eine auf elektronischem Weg übermittelte Rechnung (BMF-010219/0183-IV/9/2005) Die Rz 1557 lautet: 1557 Als Rechnung gilt jede Urkunde, mit der ein

Mehr

Ihre Steuererklärung per Internet!

Ihre Steuererklärung per Internet! Ihre Steuererklärung per Internet! Jetzt neu für Sie im Internet: Erklärungen und Meldungen zur USt, ESt und KöSt! Ein Service für Unternehmer Sehr geehrte Unternehmerinnen und Unternehmer! B Bereits ab

Mehr

Die Umsatzsteuervoranmeldung (UVA)

Die Umsatzsteuervoranmeldung (UVA) Die Umsatzsteuervoranmeldung (UVA) Voranmeldungszeitraum Unter Voranmeldungszeitraum versteht man jenen Zeitraum, für den Sie die Umsatzsteuer selbst berechnen eine Umsatzsteuervoranmeldung erstellen und

Mehr

FINANZOnline mit WebService

FINANZOnline mit WebService Orlando-Professional FINANZOnline mit WebService Seite 1 von 10 FINANZOnline mit WebService Die Nutzung des Webservice stellt eine wesentlich komfortablere Möglichkeit der Übertragung via FINANZ- Online

Mehr

NÖ Bilanzbuchhalterclub Wer sind wir?

NÖ Bilanzbuchhalterclub Wer sind wir? Wer sind wir? Der NÖBBC ist ein gemeinnütziger Verein Er vertritt alle Bilanzbuchhalter, selbständige BIBU, SBH, GBH, BH, PV und qualifizierte Mitarbeiter im Finanz- und Rechnungswesen die in NÖ wohnen,

Mehr

taxservices Steuerberatungs- und Unternehmensberatungsgesellschaft mbh

taxservices Steuerberatungs- und Unternehmensberatungsgesellschaft mbh AD StB Mag. Casandra Hermann Muster GmbH Wien, am xxxxxx Seite 1/6 Anbot Sehr geehrte Damen und Herren! Herzlichen Dank für unser Gespräch. Wie bereits angekündigt, dürfen wir Ihnen unsere Leistungen wie

Mehr

Handbuch. Flugabgabe Luftfahrzeughalter gemäß Artikel 57 Flugabgabegesetz BGBl. 1 Nr. 111 FlugAbgG

Handbuch. Flugabgabe Luftfahrzeughalter gemäß Artikel 57 Flugabgabegesetz BGBl. 1 Nr. 111 FlugAbgG Handbuch Flugabgabe Luftfahrzeughalter gemäß Artikel 57 Flugabgabegesetz BGBl. 1 Nr. 111 FlugAbgG Inhaltsverzeichnis 1. Allgemein ----------------------------------------------------------------------------------------------

Mehr

Vortrag Kanzlei Melzl & Prechtel

Vortrag Kanzlei Melzl & Prechtel 15 Jahre syscon 21. Oktober 2011 Pyramide Fürth Vortrag Kanzlei Melzl & Prechtel Die E-Bilanz als Chance begreifen Ingrid Prechtel Steuerberaterin Folie 1 1. Einführung A u s g a n g s l a g e Steuerpflichtiger

Mehr

Handbuch. Depotübertragung gem. 27 Abs. 6 Z 1 lit. a EStG

Handbuch. Depotübertragung gem. 27 Abs. 6 Z 1 lit. a EStG Handbuch Depotübertragung gem. 27 Abs. 6 Z 1 lit. a EStG Seite 2 von 24 INHALTSVERZEICHNIS 1. ALLGEMEIN... 3 1.1. Rechtliche Grundlage:... 3 2. ERFASSUNG DEPOTÜBERTRAGUNG IM DIALOGVERFAHREN... 4 3. DEPOTÜBERTRAGUNG

Mehr

1. Leistungsempfänger ist kein Unternehmer ( 3a Abs. 1 UstG)

1. Leistungsempfänger ist kein Unternehmer ( 3a Abs. 1 UstG) Der neue Ort der sonstigen Leistung im Sinne des UstG Änderung seit dem 01. Januar 2010 I. Allgemeines Die Umsatzsteuer ist eine Steuer, die den Austausch von Leistungen (= Umsatz) besteuert. Sie ist eine

Mehr

19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG)

19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) 19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) Kleinunternehmerinnen/ Kleinunternehmer Nach 19 Abs. 1 UStG wird die für Umsätze im Sinne des 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG geschuldete Steuer von den Kleinunternehmern (vgl.

Mehr

Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer)

Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer) Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer) Grundregel für Kleinunternehmer Als Kleinunternehmer haben Sie umsatzsteuerlich ein Wahlrecht: Verrechnung ohne Umsatzsteuer: Sie verrechnen Ihrem Kunden keine Umsatzsteuer,

Mehr

Umsatzsteuerformulare U1, U30, FinanzOnline - Übermittlung

Umsatzsteuerformulare U1, U30, FinanzOnline - Übermittlung Umsatzsteuerformulare U1, U30, FinanzOnline - Übermittlung Die Berechnung der Umsatzsteuervoranmeldung (U30) sowie die Jahresumsatzsteuererklärung (U1) erfolgen nunmehr auf das offizielle Formular des

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung E Außenstelle Wien Senat 18 GZ. RV/1308-W/03 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw. gegen den Bescheid des Finanzamtes St. Pölten betreffend Einkommensteuer für

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Linz Senat (Linz) 5 GZ. RV/0318-L/07 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw, vom 12. Dezember 2005 gegen den Bescheid des Finanzamtes Freistadt Rohrbach

Mehr

Insgesamt muß eine Rechnung damit folgende Bestandteile enthalten: 1. den Namen und die Anschrift des leistenden Unternehmers,

Insgesamt muß eine Rechnung damit folgende Bestandteile enthalten: 1. den Namen und die Anschrift des leistenden Unternehmers, Umsatzsteuer: Steuerverkürzungsbekämpfungsgesetz C.O.X. Mitja Wolf Wie muß eine Rechnung aussehen? Zunächst ist festzuhalten, daß ab 1.1.2002 auf allen Rechnungen für steuerfreie Umsätze ein Hinweis auf

Mehr

6.3 Sonder- und Ergänzungsbilanzen von Personengesellschaften

6.3 Sonder- und Ergänzungsbilanzen von Personengesellschaften Besonderheiten bei der Taxonomie 6.3 Sonder- und Ergänzungsbilanzen von Personengesellschaften Werden für Personengesellschaften Sonderbilanzen und/oder Ergänzungsbilanzen aufgestellt, muss für jede Bilanz

Mehr

Update RSA3000 / 2014

Update RSA3000 / 2014 Bertschikerstrasse 17 CH-8625 Gossau ZH Tel. 079 404 1 404 Fax: 086 079 404 1 404 informatik@rsa3000.ch www.rsa3000.ch Update RSA3000 / 2014 Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde Auch dieses Jahr orientieren

Mehr

Muster eines Beratungsvertrages. (Dienstvertrag)

Muster eines Beratungsvertrages. (Dienstvertrag) Muster eines Beratungsvertrages (Dienstvertrag) Stand: 1. Januar 2004 Vorwort Der Unternehmer schließt im Laufe seiner Geschäftstätigkeit eine Vielzahl von Verträgen ab. Um eine Orientierungshilfe zu bieten,

Mehr

Umsatzsteuervoranmeldung Jahressteuererklärung

Umsatzsteuervoranmeldung Jahressteuererklärung Oesterreich - Steuernummer Umsatzsteuervoranmeldung Jahressteuererklärung Durch verschiedene Stellen sind Sie als Bus- und Reiseunternehmer darauf aufmerksam gemacht worden, dass Sie ab sofort Ihre Steuernummer

Mehr

DAS BUNDESMINISTERIUM FÜR JUSTIZ INFORMIERT:

DAS BUNDESMINISTERIUM FÜR JUSTIZ INFORMIERT: REPUBLIK ÖSTERREICH BUNDESMINISTERIUM FÜR JUSTIZ DAS BUNDESMINISTERIUM FÜR JUSTIZ INFORMIERT: Information für Unternehmer/innen zur Einreichung von Jahresabschlüssen an das Firmenbuch über FinanzOnline

Mehr

Beschreibung des UVA-Formulares mit Gültigkeit

Beschreibung des UVA-Formulares mit Gültigkeit Seite 1 von 12 Beschreibung des UVA-Formulares mit Gültigkeit ab 01/2008 Formular für Österreich ab Jänner 2008 Die ab Jänner 2008 gültigen Formulare für die Umsatzsteuervoranmeldung stehen ab der Version

Mehr

Erhebung der Umsatzsteuer; Teilnahme an der Prüfung des Europäischen Rechnungshofes. Kenndaten zur Umsatzsteuer

Erhebung der Umsatzsteuer; Teilnahme an der Prüfung des Europäischen Rechnungshofes. Kenndaten zur Umsatzsteuer Erhebung der Umsatzsteuer; Teilnahme an der Prüfung des Europäischen Rechnungshofes Kurzfassung Den Führungskräften der Finanzämter standen im Allgemeinen keine Daten über die finanziellen Auswirkungen

Mehr

Neue Rechnungsstellung für Bauleistungen

Neue Rechnungsstellung für Bauleistungen Neue Rechnungsstellung für Bauleistungen Durch das Haushaltsbegleitgesetz 2004 wurde die Steuerschuldnerschaft nach 13b UStG mit Wirkung vom 01. April 2004 geändert. Konsequenz: Der Rechnungsempfänger

Mehr

Die Buchungsarten Stapel oder Dialog und die Buchungsmasken

Die Buchungsarten Stapel oder Dialog und die Buchungsmasken Die Buchungsarten Stapel oder Dialog und die Buchungsmasken Zur Erfassung Ihrer Buchungen bietet der Lexware buchhalter im Menü Buchen verschiedene Eingabemasken. Sie heißen Stapelbuchen, Dialogbuchen,

Mehr

und Der kostengünstige professionelle Zugang für Ein Servicedienst für Wirtschaftstreuhänder in Zusammenarbeit mit der DATAKOM AUSTRIA

und Der kostengünstige professionelle Zugang für Ein Servicedienst für Wirtschaftstreuhänder in Zusammenarbeit mit der DATAKOM AUSTRIA und Der kostengünstige professionelle Zugang für Ein Servicedienst für Wirtschaftstreuhänder in Zusammenarbeit mit der DATAKOM AUSTRIA by DATAKOM AUSTRIA GMBH by PLUS COMMUNICATIONS GMBH Inhaltlicher Stand:

Mehr

Ein Merkblatt Ihrer IHK. Die Steuertermine. Abgabe- und Zahlungstermine

Ein Merkblatt Ihrer IHK. Die Steuertermine. Abgabe- und Zahlungstermine Ein Merkblatt Ihrer IHK Die Steuertermine Abgabe- und Zahlungstermine Nachfolgend werden einige Grundsätze zu den Pflichten zur Abgabe von Erklärungen und zur Fälligkeit von Steuerzahlungen dargestellt.

Mehr

Umsatzsteuer Die 5-Minuten-Voranmeldung

Umsatzsteuer Die 5-Minuten-Voranmeldung Umsatzsteuer Die 5-Minuten-Voranmeldung Für viele Selbstständige stellt der Gedanke an die nächste Umsatzsteuervoranmeldung eine echte Belastung, manchmal sogar eine Bedrohung dar. Vielfach muss sie auf

Mehr

Die Novelle zum Bilanzbuchhaltungsgesetz Überblick über die wesentlichen Änderungen für Gewerbliche Buchhalter

Die Novelle zum Bilanzbuchhaltungsgesetz Überblick über die wesentlichen Änderungen für Gewerbliche Buchhalter Die Novelle zum Bilanzbuchhaltungsgesetz Überblick über die wesentlichen Änderungen für Gewerbliche Buchhalter Nach einem langjährigen Abstimmungsprozess wurde am 28.3.2012 im Wege eines Initiativantrages

Mehr

Einbringung über FinanzOnline

Einbringung über FinanzOnline Das BMJ informiert: Information für UnternehmerInnen zur Einreichung von Jahresabschlüssen an das Firmenbuch über FinanzOnline und den Elektronischen Rechtsverkehr (ERV) der Justiz Gesetzliche Grundlage

Mehr

Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer)

Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer) Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer) Kleinunternehmer sind unecht umsatzsteuerbefreit. Das bedeutet: Sie müssen von den Einnahmen keine Umsatzsteuer an das Finanzamt bezahlen ( keine Umsatzsteuer in

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung E Unabhängiger Finanzsenat Außenstelle Wien Senat 1 GZ. RV/0778-W/03 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung der Bw. gegen den Bescheid des Finanzamtes für den 12., 13.,

Mehr

http://www.benlevi.at/

http://www.benlevi.at/ home- vom Profi http://www.benlevi.at/ Buchhaltung & Unternehmensberatung aus Innsbruck Mehrwert für Ihr Unternehmen! Bereits seit vielen Jahren bin ich auf dem Gebiet der Buchhaltung, Lohnverrechnung

Mehr

FinanzOnline Ihre Steuererklärung per Internet. Ein Service für Unternehmer/innen.

FinanzOnline Ihre Steuererklärung per Internet. Ein Service für Unternehmer/innen. FinanzOnline Ihre Steuererklärung per Internet Ein Service für Unternehmer/innen. Was ist FinanzOnline? Mit FinanzOnline kommt das Amt zu Ihnen. Sie können Ihre Amtswege per Mausklick bequem von jedem

Mehr

Selbstständig als Informations-Broker interna

Selbstständig als Informations-Broker interna Selbstständig als Informations-Broker interna Ihr persönlicher Experte Inhalt Vorwort... 7 Tätigkeiten eines Infobrokers... 7 Persönliche Voraussetzungen... 8 Ausbildung, Fortbildung... 11 Die Selbstständigkeit...

Mehr

Die Umsatzsteuer im Beschaffungsbereich (Vorsteuer)

Die Umsatzsteuer im Beschaffungsbereich (Vorsteuer) Die Umsatzsteuer im Beschaffungsbereich (Vorsteuer) Unter der Vorsteuer versteht man jene Umsatzsteuer, die dem Unternehmer von anderen Unternehmern für an ihn erbrachte Lieferungen oder sonstige Leistungen

Mehr

1. Die Verbuchung der Umsatzsteuer

1. Die Verbuchung der Umsatzsteuer 1. Die Verbuchung der Umsatzsteuer 59 1. Die Verbuchung der Umsatzsteuer Im Inland erbrachte Lieferungen und sonstige Leistungen eines Unternehmers unterliegen i.d.r. der Umsatzsteuer. Der Steuersatz beträgt

Mehr

Mag. Rudolf Siart, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in Wien, Nationaltrainer Leichtathletik Hammerwurf

Mag. Rudolf Siart, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in Wien, Nationaltrainer Leichtathletik Hammerwurf Mag. Rudolf Siart, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in Wien, Nationaltrainer Leichtathletik Hammerwurf Siart + Team Treuhand 1160 Wien Enenkelstraße 26 Tel: 4931399 Fax: 4931399/40, e-mail: siart@siart.at

Mehr

STEUERN. Fragen & Antworten Gemeindeverbände und Gemeindekooperationen A U S E R ST E R H A N D. Ein Service des Finanzministeriums. www.bmf.gv.

STEUERN. Fragen & Antworten Gemeindeverbände und Gemeindekooperationen A U S E R ST E R H A N D. Ein Service des Finanzministeriums. www.bmf.gv. www.bmf.gv.at Fragen & Antworten Gemeindeverbände und Gemeindekooperationen Ein Service des Finanzministeriums. INFORMATIONEN STEUERN A U S E R ST E R H A N D www.bmf.gv.at Sehr geehrte Bürgermeisterinnen

Mehr

Selbstständig als Hausmeister interna

Selbstständig als Hausmeister interna Selbstständig als Hausmeister interna Ihr persönlicher Experte Inhalt Einleitung... 7 Persönliche Voraussetzungen... 7 Tätigkeiten eines Hausmeisters... 8 Die Selbstständigkeit... 14 Was ist eine selbstständige

Mehr

Betriebsprüfung. 13 Punkte, die Sie zur Betriebsprüfung wissen sollten. Kompetenz beweisen. Vertrauen verdienen.

Betriebsprüfung. 13 Punkte, die Sie zur Betriebsprüfung wissen sollten. Kompetenz beweisen. Vertrauen verdienen. Betriebsprüfung 13 Punkte, die Sie zur Betriebsprüfung wissen sollten Kompetenz beweisen. Vertrauen verdienen. 1. Bei wem kann eine Betriebsprüfung stattfinden? a) Ohne spezielle Begründung bei Gewerbetreibenden,

Mehr

Ausschluss der Sachmängelhaftung beim Verkauf durch eine Privatperson

Ausschluss der Sachmängelhaftung beim Verkauf durch eine Privatperson Ausschluss der Sachmängelhaftung beim Verkauf durch eine Privatperson Aus gegebenem Anlass wollen wir nochmals auf die ganz offensichtlich nur wenig bekannte Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamm vom

Mehr

Verordnung des Präsidenten des Ministerrates. vom 7. April 2004

Verordnung des Präsidenten des Ministerrates. vom 7. April 2004 Verordnung des Präsidenten des Ministerrates vom 7. April 2004 über die Art der Unterlagen zur Bestätigung der Erfüllung von Voraussetzungen zur Teilnahme am öffentlichen Vergabeverfahren, die durch den

Mehr

Finanzen. Lifestyle. Leben.

Finanzen. Lifestyle. Leben. Finanzen. Lifestyle. Leben. Ich Stelle mich vor: Hallo MEIN NAME IST Hallo MEIN NAME IST Ich bin Ihre persönliche Online Steuerkanzlei Ich bin speziell für Privatpersonen, kleine und mittelständische Unternehmen

Mehr

Die Buchhaltungssoftware

Die Buchhaltungssoftware Die Buchhaltungssoftware EuroFib für Windows Package blue office Schmidhuber EDV Software auf einen Blick Schmidhuber EDV Software Ges.m.b.H. Schöpfleuthnergasse 22, A-1210 Wien T: +43 1 2700531 F: +43

Mehr

Selbstständig als Coach interna

Selbstständig als Coach interna Selbstständig als Coach interna Ihr persönlicher Experte Inhalt Vorwort... 7 Voraussetzungen... 8 Ausbildung... 10 Berufsbild... 12 Was benötigt ein Coach?... 28 Software... 30 Startkapital und konkrete

Mehr

Rechnungen - Das muss drinstehen

Rechnungen - Das muss drinstehen Rechnungen - Das muss drinstehen Die Rechnung, die Sie Ihrem Kunden stellen, ist nicht nur für Ihre Unterlagen wichtig, sondern sie ermöglicht Ihrem Kunden den Abzug der Umsatzsteuer, die Sie ihm in Rechnung

Mehr

Merkblatt für die Fiskalvertretung ausländischer Unternehmer bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung

Merkblatt für die Fiskalvertretung ausländischer Unternehmer bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung Merkblatt für die Fiskalvertretung ausländischer Unternehmer bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung Grundsätze für die Fiskalvertretung bei der Eidg. Steuerverwaltung Steuerpflicht Die schweizerische

Mehr

Ein schmaler Grat? Häufige Fälle im FinSTRG

Ein schmaler Grat? Häufige Fälle im FinSTRG Ein schmaler Grat? Häufige Fälle im FinSTRG StB Dr. Thomas Röster Donnerstag 05.03.2015 Raiffeisenbank Krems Überblick Strafen im Steuerrecht Überblick Häufige Praxisfälle* Was ist strafbar? Was ist nicht

Mehr

Bundesgesetz, mit dem das Wirtschaftstreuhandberufsgesetz, das Bilanzbuchhaltungsgesetz und die Gewerbeordnung 1994 geändert werden

Bundesgesetz, mit dem das Wirtschaftstreuhandberufsgesetz, das Bilanzbuchhaltungsgesetz und die Gewerbeordnung 1994 geändert werden 1713 der Beilagen XXIV. GP - Ausschussbericht NR - Gesetzestext 1 von 6 Bundesgesetz, mit dem das Wirtschaftstreuhandberufsgesetz, das Bilanzbuchhaltungsgesetz und die Gewerbeordnung 1994 geändert werden

Mehr

Kleinunternehmerregelung in der Umsatzsteuer

Kleinunternehmerregelung in der Umsatzsteuer Kleinunternehmerregelung in der Umsatzsteuer I. Allgemeines II. Wer ist Kleinunternehmer III. Ermittlung der Umsatzgrenzen IV. Folgen der Kleinunternehmerregelung V. Folgen des Überschreitens der Umsatzschwelle

Mehr

Campingplatz Programm

Campingplatz Programm Campingplatz Programm Camping System Application für Personal Computer for windows Hinweise zur Mehrwertsteuer Erhöhung 1 Inhalt 1 Allgemeines... 3 2 Wie bringe ich die Erhöhung meinem Programm bei?...

Mehr

Häufig gestellte Fragen zum Thema: Rechnungen per email

Häufig gestellte Fragen zum Thema: Rechnungen per email Häufig gestellte Fragen zum Thema: Rechnungen per email Töns-Rügemer-Dieffenbacher GmbH & Co. KG Hauptstrasse 59 66953 Pirmasens Tel.: (06331) 266 00 Fax: (0800) 598 63 67 info@toens.de Töns-Rügemer-Dieffenbacher

Mehr

ZUSAMMENFASSENDE MELDUNG (ZM) für sonstige Leistungen ab 2010

ZUSAMMENFASSENDE MELDUNG (ZM) für sonstige Leistungen ab 2010 ZUSAMMENFASSENDE MELDUNG (ZM) für sonstige Leistungen ab 2010 Gesetzliche Grundlagen: Ab 2010 sind auf Grund der RL 2008/8/EG in allen EU-Mitgliedstaaten bestimmte sonstige Leistungen in die ZM aufzunehmen.

Mehr

Meldepflichten innergemeinschaftlicher Dienstleistungen

Meldepflichten innergemeinschaftlicher Dienstleistungen Meldepflichten innergemeinschaftlicher Dienstleistungen Um innergemeinschaftliche Leistungen besser kontrollieren zu können, hat der Unternehmer für innergemeinschaftliche Lieferungen und seit dem 01.01.2010

Mehr

White Paper - Umsatzsteuervoranmeldung Österreich ab 01/2012

White Paper - Umsatzsteuervoranmeldung Österreich ab 01/2012 White Paper - Umsatzsteuervoranmeldung Österreich ab 01/2012 Copyright 2012 Seite 2 Inhaltsverzeichnis 1. Umsatzsteuervoranmeldung (UVA) Österreich ab 01/2012...3 1.1. Einleitung...3 1.2. Voraussetzung...4

Mehr

Achten Sie auf diese Regeln

Achten Sie auf diese Regeln Achten Sie auf diese Regeln 19 Achten Sie auf diese Regeln Die Einnahmen-Überschussrechnung wird auch einfache Buchführung genannt. Nomen est omen denn die Konzeption ist relativ unkompliziert. Bevor wir

Mehr

Der Tiroler Gemeindeverband informiert zu den Gemeindegutsagrargemeinschaften:

Der Tiroler Gemeindeverband informiert zu den Gemeindegutsagrargemeinschaften: Agrar 04/2014 Der Tiroler Gemeindeverband informiert zu den Gemeindegutsagrargemeinschaften: Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, liebe Kollegin! Sehr geehrter Herr Bürgermeister, lieber Kollege! Substanzverwalter

Mehr

Dienstleistungskatalog Finanzbuchführung - klassisch

Dienstleistungskatalog Finanzbuchführung - klassisch Finanzbuchführung - klassisch Comfort Classic Compact und handelsrechtlicher Vorschriften durch die Kanzlei 1 Erstellung und Zustellung einer Qualitäts-BWA unter Berücksichtigung von Abschreibungen, Zinsen,

Mehr

Editorial. JÜRGEN APP Wirtschaftsprüfer Steuerberater. Sehr geehrte Damen und Herren,

Editorial. JÜRGEN APP Wirtschaftsprüfer Steuerberater. Sehr geehrte Damen und Herren, Newsletter Spezial Jahresende 2011- OFFENLEGUNGSANFORDERUNGEN Editorial JÜRGEN APP Wirtschaftsprüfer Steuerberater Sehr geehrte Damen und Herren, bei den im Bundesanzeiger veröffentlichten Jahresabschlussinformationen

Mehr

HOLZCLUSTER STEIERMARK

HOLZCLUSTER STEIERMARK HOLZCLUSTER STEIERMARK Eine weitere interessante Neuigkeit ist, dass DAM-EDV seit dem 10. April 2003 ein Cluster Partner Unternehmen ist. An folgenden Dienstleistungspaketen innerhalb der holzcluster steiermark

Mehr

Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer

Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer EXISTENZGRÜNDUNG E35 Stand: November 2013 Ihr Ansprechpartner Dr. Thomas Pitz E-Mail thomas.pitz @saarland.ihk.de Tel. (0681) 9520-211 Fax (0681) 9520-389 Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer Inhalt:

Mehr

COURTAGEVEREINBARUNG BETREFFEND DAS VERMITTELN VON FINANZIERUNGEN FÜR GEWERBLICH NICHT BERECHTIGTE

COURTAGEVEREINBARUNG BETREFFEND DAS VERMITTELN VON FINANZIERUNGEN FÜR GEWERBLICH NICHT BERECHTIGTE COURTAGEVEREINBARUNG BETREFFEND DAS VERMITTELN VON FINANZIERUNGEN FÜR GEWERBLICH NICHT BERECHTIGTE abgeschlossen zwischen protecta.at Finanz- und Versicherungsservice GmbH 1200 Wien, Hirschvogelgasse 2

Mehr

Nur per E-Mail. Oberste Finanzbehörden der Länder

Nur per E-Mail. Oberste Finanzbehörden der Länder Postanschrift Berlin: Bundesministeriu m der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Nur per E-Mail HAUSANSCHRIFT Wilhelmstraße 97, 10117 Berlin Oberste Finanzbehörden

Mehr

Steuern I News I Recht

Steuern I News I Recht Steuern I News I Recht Merkblatt Rechnung und Vorsteuerabzug Sehr geehrte Mandantin, sehr geehrter Mandant, in dieser Information möchten wir Sie auf die wichtigsten Punkte bei der Rechnungsstellung hinweisen.

Mehr

Antrag. auf Anerkennung als Sachverständige(r) durch. das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) gemäß 3 Abs.

Antrag. auf Anerkennung als Sachverständige(r) durch. das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) gemäß 3 Abs. 09/2010 Antrag auf Anerkennung als Sachverständige(r) durch das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) gemäß 3 Abs. 1 DSAVO 1. Angaben zur Person 1.1 Persönliche Daten Titel/akademischer

Mehr

Nur per E-Mail. Oberste Finanzbehörden der Länder. - E-Mail-Verteiler U 1 - - E-Mail-Verteiler U 2 -

Nur per E-Mail. Oberste Finanzbehörden der Länder. - E-Mail-Verteiler U 1 - - E-Mail-Verteiler U 2 - Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Nur per E-Mail Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT TEL E-MAIL DATUM

Mehr

INFORMATIONEN FÜR KUNDEN UND LIEFERANTEN VON GLAUCH REISEN

INFORMATIONEN FÜR KUNDEN UND LIEFERANTEN VON GLAUCH REISEN INFORMATIONEN FÜR KUNDEN UND LIEFERANTEN VON GLAUCH REISEN Sehr geehrte Damen und Herren, das Amtsgericht Mönchengladbach hat heute, am 28.11.2013 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Glauch Reisen

Mehr

NEUE MELDEPFLICHTEN DER ZUSAMMENFASSENDEN MELDUNG AB 1.7.2010

NEUE MELDEPFLICHTEN DER ZUSAMMENFASSENDEN MELDUNG AB 1.7.2010 MANDANTENINFORMATION Sonderausgabe August 2010 Themen dieser Ausgabe Neuerungen zum Umsatzsteuerrecht Neue Meldepflichten der Zusammenfassenden Meldung ab 1.7.2010 Meldepflicht für innergemeinschaftliche

Mehr

COURTAGEVEREINBARUNG BETREFFEND DAS VERMITTELN VON FINANZIERUNGEN FÜR GEWERBLICH BERECHTIGTE

COURTAGEVEREINBARUNG BETREFFEND DAS VERMITTELN VON FINANZIERUNGEN FÜR GEWERBLICH BERECHTIGTE COURTAGEVEREINBARUNG BETREFFEND DAS VERMITTELN VON FINANZIERUNGEN FÜR GEWERBLICH BERECHTIGTE abgeschlossen zwischen protecta.at Finanz- und Versicherungsservice GmbH 1200 Wien, Hirschvogelgasse 2 (im Folgenden

Mehr

Wie stelle ich eine korrekte Rechnung?

Wie stelle ich eine korrekte Rechnung? Rechnungsstellung Wie stelle ich eine korrekte Rechnung?... denn DAMIT fängt das Geldverdienen an! Rechnungsstellung Was ist eine Rechnung? Grundsätzlich jedes Dokument, mit dem eine Leistung abgerechnet

Mehr

Kundenrichtlinien für die Ausgabe von BTV Botenkarten

Kundenrichtlinien für die Ausgabe von BTV Botenkarten Fassung Jänner 2016 Seite 1 von 5 Diese Kundenrichtlinien regeln die Rechtsbeziehung zwischen dem Inhaber eines Kontos (im Folgenden Kontoinhaber ), welcher BTV erhalten hat, sowie dem jeweiligen berechtigten

Mehr

Abgabe- und Zahlungstermine 2015

Abgabe- und Zahlungstermine 2015 Abgabe- und Zahlungstermine 2015 Wichtige Steuertermine 2015 1 (in Klammern der letzte Tag der Zahlungs-Schonfrist siehe unten 2. c) bb) Monat Termin 2,3 Steuer monatlich vierteljährlich Januar 12.1. (15.1.)

Mehr

Unverbindliches Muster für Allgemeine Auftragsbedingungen für Übersetzer Stand: Oktober 2008

Unverbindliches Muster für Allgemeine Auftragsbedingungen für Übersetzer Stand: Oktober 2008 Unverbindliches Muster für Allgemeine Auftragsbedingungen für Übersetzer Stand: Oktober 2008 Hinweise: Die nachfolgenden Allgemeinen Auftragsbedingungen für Übersetzer sind ein unverbindliches Muster.

Mehr

Der Unternehmer und sein steuerlicher Berater

Der Unternehmer und sein steuerlicher Berater Der Unternehmer und sein steuerlicher Berater Wie findet man einen (passenden) steuerlichen Berater? Eine sicher sehr wichtige Entscheidung am Beginn jedes Unternehmerlebens ist die Wahl des richtigen

Mehr

C.O.X. Einkommensteuergesetz: Einführung einer Bauabzugssteuer

C.O.X. Einkommensteuergesetz: Einführung einer Bauabzugssteuer Einkommensteuergesetz: Einführung einer Bauabzugssteuer C.O.X. Mitja Wolf Zum Jahresbeginn 2002 wurde ein neuer Bausteuerabzug eingeführt. Ebenso wie bei der Lohnsteuer und bei der Ausländersteuer hat

Mehr

Update RSA3000 / 2015

Update RSA3000 / 2015 Bertschikerstrasse 17 CH-8625 Gossau ZH Tel. 079 404 1 404 Fax: 086 079 404 1 404 informatik@rsa3000.ch www.rsa3000.ch Update RSA3000 / 2015 Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde Auch dieses Jahr orientieren

Mehr

DIENSTVERTRAG FREIER DIENSTVERTRAG WERKVERTRAG

DIENSTVERTRAG FREIER DIENSTVERTRAG WERKVERTRAG DIENSTVERTRAG FREIER DIENSTVERTRAG WERKVERTRAG ALLGEMEINES Der moderne Arbeitsmarkt ist zunehmend gekennzeichnet durch sog. a-typische Arbeitsverhältnisse. Neben dem Dienstvertrag gibt es immer mehr sog.

Mehr

Dienstleistungskatalog Personalwirtschaft

Dienstleistungskatalog Personalwirtschaft 2013 Dienstleistungskatalog Personalwirtschaft Individuelle Pakete light, standard, premium Fritz Scheck Steuerberater Zugspitzstraße 33 Telefon: 08821/9669-200 sekretariat@stb-scheck.de 82467 Garmisch-Partenkirchen

Mehr

hmd.kontoabstimmung Effizienz in der Buchhaltung Papier und Rechenmaschine sind nicht mehr nötig

hmd.kontoabstimmung Effizienz in der Buchhaltung Papier und Rechenmaschine sind nicht mehr nötig hmd.kontoabstimmung Effizienz in der Buchhaltung Papier und Rechenmaschine sind nicht mehr nötig Lästige, aber notwendige Arbeiten, wie das Abstimmen von Konten, die Prüfung der Vollständigkeit von Buchungen

Mehr

MAKLERRECHT DER MAKLER UND DAS NEUE VERBRAUCHERRECHT 2014

MAKLERRECHT DER MAKLER UND DAS NEUE VERBRAUCHERRECHT 2014 MAKLERRECHT DER MAKLER UND DAS NEUE VERBRAUCHERRECHT 2014 AGENDA I. Der Makler und das neue Verbraucherrecht 2014 (13.06.2014) II. Typische Fallkonstellationen III. Das gesetzliche Widerrufsrecht IV. Vorzeitiges

Mehr

Seite 1 von 5. Die Abrechnung im Sportverein kurz und bündig. Teil 3 TrainerInnen

Seite 1 von 5. Die Abrechnung im Sportverein kurz und bündig. Teil 3 TrainerInnen Die Abrechnung im Sportverein kurz und bündig DVR-Nr.: 0426130 Teil 3 TrainerInnen Genauso wie Sportler (siehe voriges Heft) zählen auch Trainer zum Kreis jener Personen, bei denen die pauschale Reisekostenentschädigung

Mehr

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, liebe Kollegin! Sehr geehrter Herr Bürgermeister, lieber Kollege!

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, liebe Kollegin! Sehr geehrter Herr Bürgermeister, lieber Kollege! 07/2013 Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, liebe Kollegin! Sehr geehrter Herr Bürgermeister, lieber Kollege! Aus aktuellem Anlass werden die seinerzeitigen Informationen in der Tiroler Gemeindezeitung,

Mehr

Dauerfristverlängerung. Sondervorauszahlung

Dauerfristverlängerung. Sondervorauszahlung 27.3.2007 Dauerfristverlängerung Sondervorauszahlung Seite 1 27.3.2007 Seit 1988 beraten und betreuen wir unsere Anwender in den Bereichen Betriebswirtschaft und Finanzmanagement und entwickeln seitdem

Mehr

Kalkulationsrichtlinien

Kalkulationsrichtlinien Kalkulationsrichtlinien für die Gestaltung von Honoraren im Bereich der GEWERBLICHEN BUCHHALTUNG (GBH) März 2003 Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie Berufsgruppe Gewerbliche Buchhalter

Mehr

Es bleibt uns - ein herzliches Dankeschön an Sie zu richten - für Ihr langjähriges Vertrauen in die Martin Engineering AG und unsere Produkte.

Es bleibt uns - ein herzliches Dankeschön an Sie zu richten - für Ihr langjähriges Vertrauen in die Martin Engineering AG und unsere Produkte. Martin Engineering AG Gewerbestrasse 1 CH-8606 Nänikon www.martin.ch Telefon +41 44 905 25 25 Telefax +41 44 942 15 15 Hotline +41 44 905 25 55 info@martin.ch ZaWin ZAKWin LOGOWin Dentlink Medikont Sehr

Mehr

Merkblatt für b.b.h.-mitglieder

Merkblatt für b.b.h.-mitglieder Stand: 26.08.2009 Merkblatt für b.b.h.-mitglieder Dieses Merkblatt informiert Sie über die berufsrechtlichen Rahmenbedingungen für selbständige Buchhalter und Bilanzbuchhalter: 1. Tätigkeiten, die jeder

Mehr

Wir begrüßen Sie herzlich zur. Lexware vor Ort. Informationsveranstaltung 2015. Ihre Referenten heute - Uschi Heger Heinz Heger

Wir begrüßen Sie herzlich zur. Lexware vor Ort. Informationsveranstaltung 2015. Ihre Referenten heute - Uschi Heger Heinz Heger Wir begrüßen Sie herzlich zur Lexware vor Ort Informationsveranstaltung 2015 Ihre Referenten heute - Uschi Heger Heinz Heger ebh edv beratung heger 74592 Kirchberg / Jagst Buchenstr. 41 Telefon 07954 921

Mehr

Form- und Inhaltsvorschriften für Rechnungen

Form- und Inhaltsvorschriften für Rechnungen Form- und Inhaltsvorschriften für Rechnungen Inhalt 1. Definition... 2 2. Pflicht zur Rechnungsstellung... 2 3. Allgemeine Formvorschriften... 2 4. Notwendige Angaben auf einer Rechnung... 2 5. Rechnungen

Mehr

Berechtigungsmanagement für die so genannte vorausgefüllte Steuererklärung

Berechtigungsmanagement für die so genannte vorausgefüllte Steuererklärung Postanschrift Berlin: Bundesministeriu m der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Nur per E-Mail HAUSANSCHRIFT Wilhelmstraße 97, 10117 Berlin Oberste Finanzbehörden

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung E Außenstelle Wien Senat 17 GZ. RV/2323-W/09 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung der Bw. gegen den Bescheid des Finanzamtes Bruck Eisenstadt Oberwart betreffend Rückerstattung

Mehr

6 Beiträge zum Platz "Steuerberater Kanzlei Schelly - Hamburg Nord" auf Deutsch. robzim Hamburg 1 Beitrag. Kommentieren 1 Kommentar zu diesem Beitrag

6 Beiträge zum Platz Steuerberater Kanzlei Schelly - Hamburg Nord auf Deutsch. robzim Hamburg 1 Beitrag. Kommentieren 1 Kommentar zu diesem Beitrag 6 Beiträge zum Platz "Steuerberater Kanzlei Schelly - Nord" auf Deutsch robzim Beitrag zu Steuerberater Kanzlei Schelly - Nord vom 20 August 2013 Mein Steuerberater in - Mein Beitrag wurde von Qype nicht

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien SENAT 11 GZ. RV/0841-W/04 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung der Bw., vom 16. April 2004 gegen den Bescheid des Finanzamtes Wien 12/13/14 Purkersdorf

Mehr

Auftrag zur Lieferung von Strom Gewerbe

Auftrag zur Lieferung von Strom Gewerbe Auftrag zur Lieferung von Strom Gewerbe Lieferung von elektrischer Energie aus dem Niederspannungsnetz für berufliche, landwirtschaftliche und gewerbliche Zwecke mit einem Jahresverbrauch von 10.000 kwh

Mehr

Individuelle Gesundheitsleistungen. IGeL wissen sollten

Individuelle Gesundheitsleistungen. IGeL wissen sollten Individuelle Gesundheitsleistungen was Sie über IGeL wissen sollten 1 Liebe Patientin, lieber Patient, vielleicht sind Ihnen in einer Arztpraxis schon einmal Individuelle Gesundheitsleistungen angeboten

Mehr

Leistungskatalog. Der sichere Weg zu Ihrem Erfolg

Leistungskatalog. Der sichere Weg zu Ihrem Erfolg Mag. Steinkellner Thomas Am Arlandgrund 27 8045 Graz 0316/ 67 21 52 email: office@steuerberatung-steinkellner.at Die Steuerberatung in Andritz Der sichere Weg zu Ihrem Erfolg Die Steuerberatung in Andritz

Mehr