Liebe Direktorinnen und Direktoren! Liebe Lehrerinnen und Lehrer!

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1 Maximilianstraße 7, A-6020 Innsbruck, Anruf zum Nulltarif: 0800/ Liebe Direktorinnen und Direktoren! Liebe Lehrerinnen und Lehrer! Es ist uns ein Anliegen, längerfristig das Bewusstsein im Umgang mit Geld bei den Schülerinnen und Schülern zu schärfen. Deshalb haben wir folgende zwei Übungen als Nachbereitung zum Workshop Schau aufs Geld vorbereitet, die von Lehrerinnen und Lehrern, die sich aufgrund Ihres Faches dieser Thematik annehmen möchten, gemeinsam mit den Jugendlichen nach dem Workshop erarbeitet werden, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen. Die Nachbereitung beinhaltet mehrere Besprechungen im Unterricht und besteht aus den 2 Teilen: Taschengeldplaner und Quiz. Innsbruck, im Oktober Nachhaltiges Kostenbewusstsein erzeugen mit Hilfe des Taschengeldplaners Aufgabe: Besprechung der Hausübung - 1x pro Woche Zeit: Laufzeit von ca. 1 Monat Durchführung: Mit Hilfe der Lehrpersonen sollen die Jugendlichen einen Monat lang einen Taschengeldplaner führen und Einnahmen / Ausgaben aufschreiben. Somit entsteht eine Übersicht darüber, wie viel Geld sie tatsächlich von den Eltern, Großeltern, etc. bekommen und wofür sie ihr Geld ausgeben. z. B. als Hausaufgabe tägl. die Ausgaben eintragen und 1x pro Woche den Taschengeldplaner gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern im Unterricht besprechen. Hierbei müssen keine Beträge besprochen werden, vielmehr geht es um das Bewusstsein über Einnahmen / Ausgaben. 2. Quiz (Zusammenfassung der Workshop Inhalte) Aufgabe: Ausarbeitung in Zweiergruppen Zeit: 20 Minuten Durchführung: Die Jugendlichen erhalten ca. 1 Monat nach dem Workshop ein Quiz zu den besprochenen Themen. In Zweiergruppen sollen die Fragen beantwortet und anschließend besprochen werden. Erwin Zangerl, AK Präsident

2 Wie gut kenne ich mich in Geld-Sachen aus? Bitte kreuzt die richtige Antwort an. Sollten Euch mehrere Antworten auf eine Frage richtig erscheinen, könnt Ihr mehrere Kästchen ankreuzen. 1. Wenn du im Ausland auf Urlaub bist und auf deinem Handy von einem Freund/einer Freundin aus Österreich angerufen wirst, wer zahlt dann für das Gespräch? a) Der Freund/ die Freundin, der/ die anruft, zahlt aber nicht mehr als sonst. b) Du selbst. c) Beide. 2. Was sind Mehrwertdienste beim Handy? a) Ein kostenloser Service des Netzanbieters. b) Gratisinformationen, die ich meinen Freunden weiterschicken kann. c) Dienstleistungen, die zusätzlich verrechnet werden. 3. Wer ist geschäftsfähig? a) Alle. b) Abhängig von Alter. Voll geschäftsfähig ist, wer das 18. Lebensjahr beendet hat. c) Nur Erwachsene. 4. Welche Personen bezeichnet man als Mündige Minderjährige? a) Personen, die älter sind als 12 Jahre. b) Personen zwischen 7 und 14 Jahren. c) Personen zwischen 14 und 18 Jahren d) Personen, die einen Hauptschulabschluss haben. 5. Wenn man sich im Internet mit falschen Daten (z.b. Namen oder Geburtsdatum) anmeldet,... a) ist das üblich und hat keine Folgen. b) macht man sich nach dem Strafgesetzbuch strafbar. c) macht es nichts, da nur die Adresse richtig sein muss. Der Rest ist unwichtig. 6. Was ist Deliktsfähigkeit? a) Man ist selbst für sein Verhalten verantwortlich. b) Diesen Begriff gibt es gar nicht. c) Ist die Fähigkeit Delikte zu erkennen.

3 7. Wenn man mit 15 Jahren ein Graffiti an die Hauswand sprüht und erwischt wird, bedeutet dies, dass... a) man künstlerisch begabt ist. b) man den Schaden ersetzen muss und sich strafbar macht. c) die Eltern bestraft werden und den Schaden ersetzen müssen. 8. Kann man mit der Bank über variable Sparbuchzinsen verhandeln? a) Ja. Am besten, wenn man sich vorher bei anderen Banken über deren Zinsen informiert. b) Nein. Sonst wird man vom Bankberater aus der Bank geschmissen. c) Ja. Aber meistens ändert sich nichts. 9. Mit welchem Alter darfst du selbstständig ein Konto eröffnen? a) Sobald ich einen Nebenjob bzw. Ferialjob ausübe. b) Mit 14 Jahren, sofern du regelmäßige Einkünfte aus eigenem Erwerb (Lohn oder Lehrlingsentschädigung) beziehst. c) Sobald ich volljährig bin. 10. Was darf man, wenn man volljährig ist? a) Alles, nur keine Schulden machen. b) Sämtliche Verträge abschließen. c) Sämtliche Verträge abschließen außer Kredite. 11. Kosten für ein Girokonto? a) Gibt es nicht. b) Sind bei jeder Bank gleich. c) Können von Bank zu Bank sehr unterschiedlich sein. d) Muss jeder zahlen. 12. Was versteht man unter Kaltmiete? a) Die Mietkosten ohne Betriebskosten (Strom, Wasser...). b) Mietzahlungen in den Wintermonaten. c) Die halbe Miete. 13. Wenn du für eine andere Person bei einer Bank bürgst, dann bedeutet das, dass du... a) diese Person dazu überreden musst, ihre Schulden/ ihren Kreditauch zu bezahlen. b) der Bank versichern musst, dass diese Person einen guten Charakter hat. c) dich dazu verpflichtest, für die Schulden/ den Kredit dieser Person aufzukommen, falls diese nicht zahlen kann oder will.

4 14. Was versteht man unter Leasing? Ein gebrauchtes Auto kauft man... a) auf gut Glück übers Internet. b) nur nach einem eingeholten Ankaufstest. c) gar nicht, wer will schon etwas Übertragenes. 16. Was sind Inkassobüros? a) Geschäfte, die Supermarktkassen herstellen. b) Firmen, die darauf spezialisiert sind, Schulden einzutreiben. c) Ein anderer Begriff für das Büro eines Steuerberaters. 17. Was ist ein Kredit? a) Eine Sparmöglichkeit. b) Geld das man nicht zurückzahlen muss. c) Überlassen von Geld auf Zeit. 18. Welche der folgenden Aussagen stimmt? Was sind Schulden? a) Schulden sind ausgeliehenes Geld, das man noch nicht vollständig zurückgezahlt hat. b) Schulden sind ausgeliehenes Geld, das man sich von fremden Personen oder der Bank ausborgt. Geld das man sich von Freunden oder Verwandten ausborgt, sind keine Schulden. c) Von Schulden spricht man erst bei Beträgen ab 100,--. 10,-- die man sich von jemandem ausborgt, sind noch keine Schulden. d) Eine Handy-Rechnung oder eine Versandhaus-Rechnung, die noch nicht bezahlt ist, sind keine Schulden. 19. Was ist eine Exekution? a) Die Eintreibung von Schulden durch einen gerichtlichen Beschluss. b) Wenn du ins Gefängnis musst. c) Wenn ich mein Konto überziehe. 20. Was sind Sollzinsen? a) Zinsen, die ich für meine Ersparnisse bekomme. b) Zinsen, die ich aufgrund eines aufgenommenen Kredites, oder für ein überzogenes Konto zahlen muss. c) Zinsen, die ich für mein Sparbuch zahlen muss.

5 21. Wo stehen wichtige Vertragsbestandteile eines Vertrages (z.b. Kündigung)? a) Auf der Rechnung. b) Im Nachspann der Werbung. c) In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). 22. Wenn Rechnungen nicht bezahlt werden können... a) steckt man den Kopf in den Sand. b) kümmert man sich darum und nimmt professionelle Hilfe an. c) braucht man nur warten, das vergeht schon wieder. 23. Schuldnerberater sind Menschen, die... a) Kredite vermitteln. b) auf Rückzahlungsmöglichkeiten von Schulden spezialisiert sind. c) keine Ausbildung haben, sich aber für Schulden Anderer interessieren.

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