Das Prinzip der Geldentstehung ist so einfach, dass man in Versuchung gerät, die Einfachheit nicht zu akzeptieren.

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Das Prinzip der Geldentstehung ist so einfach, dass man in Versuchung gerät, die Einfachheit nicht zu akzeptieren."

Transkript

1 Die wurde gegründet, um als politische Partei die Unhaltbarkeit des gegenwärtigen Schuldgeldsystems transparent machen und aufzeigen, dass nicht nur der einzelne Staatsbürger auf Dauer keine Chance hat, in diesem System zu Wohlstand zu kommen oder ihn zu erhalten, sondern auch ganze Staaten, eigentlich die Bürger eines Staates, enteignet werden können. LFE Wir haben die Initiative ergriffen, weil die Zeit reif dafür ist, aufzuzeigen, mit welchen irreführenden Parolen vom Grundübel der Finanzmisere, dem derzeit praktizierten Geldsystem, seitens der etablierten Politik abgelenkt wird und dass es höchste Zeit ist, einer Änderung des Geldsystems auch politisch Nachdruck zu verleihen. 1. Geld entsteht als Schuld aus dem Nichts Das Prinzip der Geldentstehung ist so einfach, dass man in Versuchung gerät, die Einfachheit nicht zu akzeptieren. Geld leitet sich nicht von Gold ab, sondern von Guilt (Schuld). Am Anfang war das Wort aus der Genesis entspricht bei der Geldentstehung Am Anfang war der Kredit. Alles Geld würde ebenso großen Schulden gegenüberstehen, wenn es keine Zinsen gäbe. Aber durch die Zinsen sind die Schulden immer größer als das durch die Schulden erzeugte Geld. Die Zinsen und Gebühren können nur mit Geld aus neuen Schulden mit neuen Zinsen bezahlt werden. Es ist nicht möglich, die Schulden jemals zur Gänze zu tilgen, weil Zinsschulden offen bleiben würden. Und alles Geld wäre aufgebraucht, denn das Geld entstand ausschließlich als Schuld aus den abgeschlossenen Krediten. Und in diesem Fall müsste man natürlich sofort neue Schulden machen, denn ohne Geld kann keine Wirtschaft funktionieren. Wenn dieses Prinzip durchschaut worden ist, erkennt man automatisch, dass mit Sparen und Steuererhöhungen die Rückzahlung der Staatsschulden gar nicht möglich ist. Sparen und Steuererhöhungen dienen nur der Geldeintreibung für den Zinsendienst. Wir haben zwei Videos zu Youtube verlinkt, die das jetzige Schuldgeldsystem allgemein verständlich erklären. Wenn Sie sich noch näher informieren wollen, dann finden sie unter den DI Peter Rotter 1

2 Begriffen Schuldgeld, Geldschöpfung, City of London, Giralgeld, Zinssklaventum sehr viele wissenswerte Einträge im Internet. Jetzt wird auch erklärlich, warum wir trotz Sparens während der letzen Jahrzehnte immer mehr Schulden haben, für die wir immer mehr Zinsen zahlen müssen. Das Geld für die Zinsen erhalten wir wie erwähnt nur als Schuld aus neuen Krediten, für die wir aber Sicherheiten zu erarbeiten haben. Eine sich immer schneller drehende Tretmühle für diejenigen, die (noch) Arbeit haben. Zu Risiken und Nebenwirkungen des aktuellen Geldsystems fragen Sie auch Ihre Parlamentsabgeordneten. 2. Giralgeldentstehung Geld entsteht also als Schuld aus Krediten. D.h. wir sind vom ersten Tag an einer Zwangsverschuldung ausgesetzt, weil wir zum Leben Geld brauchen. Kreditgeber sind die Geschäftsbanken. Die Bank verleiht aber nicht das Geld, das vorher dort von anderen Kunden deponiert wurde. Dieses Kundengeld dient nur als Reserve, um ein Vielfaches davon als Kredite zu vergeben. Nur mindestens 1% der Kreditsumme muss als Mindestreserve vorhanden sein. Es reichen Euro, um Euro als Kredit zu vergeben. Das bedeutet, dass Euro als Giralgeld die Geldmenge erhöhen und aus dem Nichts entstehen. Giralgeld ist zwar kein Geld im engeren Sinne, dennoch wirkt es wie echtes Geld, mit dem man ganz normal bezahlen kann. (/http://de.wikipedia.org/wiki/giralgeldschöpfung) Den Banken wurde das Privileg gegeben, selbst hergestelltes Geld zu verleihen, dafür Zinsen zu verlangen und beim Ausbleiben der Rückzahlung reale Werte durch den zuständigen Staatsapparat pfänden zu lassen. Ein Beispiel: Kredit für einen Hauskauf in der Höhe von Euro. Zinssatz 3 Prozent. Bei der Kreditvergabe entnimmt die Bank aus dem Nichts neue Euro und bucht sie als Guthaben auf das Konto des Schuldners. Im Gegenzug bekommt sie das Recht, das Haus des Schuldners pfänden zu lassen, falls dieser den Kredit plus Zinsen nicht zurückzahlen kann. Nach erfolgter Kreditrückzahlung verschwinden die Euro Kreditgeld wieder aus dem Geldkreislauf. An dieser Stelle muss man einfach die Frage aufwerfen, wohin verschwinden die Zinsen, das für dieses Giralgeld bezahlt werden? DI Peter Rotter 2

3 Im obigen Beispiel sind das Euro im ersten Jahr. Wenn der Reservegeber ein normales Sparbuch ist, fließen derzeit höchstens 20 Euro von den aufs Sparbuch. Die restlichen Euro sind der Gewinn der Bank im ersten Jahr. LFE Anmerkung: die Bonität des Kreditnehmers bestimmt die Höhe des Kredites und von dieser wird mindestens 1% als Mindestreserve von der Bank gefordert. Sonst könnte unendlich viel Giralgeld generiert werden. (/http://de.wikipedia.org/wiki/mindestreserve-system) Der Fehler in unserem Geldsystem - einfach erklärt Geld aus Schulden - Eine Einführung in das Geldsystem Keine Schulden? kein Geld! Link zu YouTube Video ca. 45 Minuten Die Geschichte der privaten Zentralbanken Warum der Crash vorhersehbar ist 3. Die Bank gewinnt immer Das eigentlich gravierende Problem wurde bereits erwähnt. Der Schuldner braucht Geld für die Zinsen und Gebühren. Doch dazu benötigt er einen Teil der Geldmenge, der durch andere Schuldner auf dieselbe Weise in Umlauf gebracht wurde. Wenn alle ihre Schulden zurückzahlen wollen, gibt es garantiert immer jemanden, dem am Ende das Geld für die Zinsen fehlt. Sparen und Steuererhöhungen aller Art werden zwar verheißungsvoll der Öffentlichkeit als zukunftsichernd verkauft, mehr als im übertragenen Sinn vorübergehendes Leerpumpen einzelner Kabinen auf einem sinkenden Schiff sind sie aber nicht. Stattdessen wachsen Guthaben, Schulden und Zinslasten immer schneller und immer weiter an, wie man an der exponentiell wachsenden Staatsverschuldung aller Staaten sehen kann. Die exponentielle Kreditausweitung bewirkt, dass die Wirtschaft ständig mindestens so schnell exponentiell wachsen muss wie der Geld- und DI Peter Rotter 3

4 Schuldenberg, denn die zusätzlichen Schulden müssen durch zusätzliche Sicherheiten gedeckt werden. Exponentiell wachsen auch die Zinsen, für die die Steuer- und Zinszahler exponentiell steigend mehr arbeiten müssen. Steuern und Zinsen wirken als Motor für die Umverteilung von Fleißig nach Reich. Sobald die Wirtschaft aufhört zu wachsen, gibt es überall Pleitewellen, obwohl nirgendwo materieller Notstand herrscht. Im Gesamtsystem fehlt dann einfach nur das Geld für die Zinsen. Jetzt sind wir wieder in so einer Situation. Derzeit sind wir Fische in einem Teich, aus dem das Wasser exponentiell steigend abfließt (Zinsen) und die notwendige Wasserzufuhr nur gegen weitere Sicherheiten per Kredit erfolgt! Insolvenzen sind in diesem Finanzsystem zwangsläufig irgendwen trifft es garantiert. Deshalb benötigen die Banken auch immer Sicherheiten, denn stets wird ein Teil davon gepfändet. Auf diese Weise gelangen mit Sicherheit immer mehr reale Werte in den Besitz der Banken (eigentlich deren Eigentümern), obwohl sie nie Reales verliehen hatten, sondern nur Geld, das sie dem Nichts entnommen haben. Wer kennt nicht die Aussage Die Bank will dein Bestes, dein Geld!. Stimmt das? Nein, überhaupt nicht. Sie zaubert Geld als Kredit aus dem Nichts herbei, um dann die Güter und Dienstleistungen, das eigentlich Wertvolle, über die unvermeidlichen Pfändungen letztlich abzukassieren. Die Bank gewinnt immer, nicht nur im Spielkasino gilt diese Regel, sondern sie scheint die Basis unseres gesamten Finanzsystems zu sein. 4. Vom Stimmvieh zum Schlachtvieh Alle Banknoten von den Zentralbanken und das Giralgeld von den Geschäftsbanken sind als zurückzuzahlende Schulden verliehen worden und das Geld für alle Zinsen aus diesen Schulden existiert noch gar nicht. Womit bezahlt man denn dann die Zinsen? Hier beginnt das alte Spiel, bei dem alle einen Stuhl ergattern müssen, während es immer einen zu wenig gibt. Sobald die Banken keine Kredite mehr für die Zinsen(!) vergeben, müssen sich die Menschen das fehlende Geld gegenseitig abjagen. Dieses Ereignis wird von Ökonomen auch als Rezession bezeichnet. Aber egal wie fleißig man auch arbeitet und spart, die gesamte Geldmenge reicht NIE für alle. DI Peter Rotter 4

5 LF E Die Verlierer, die sich nicht noch tiefer verschulden können, müssen dann ihr Sachvermögen abgeben. Die Geldhersteller und verleiher kommen so beinahe kostenlos (Geld aus dem Nichts) zu Waren und Dienstleistungen. Es ist keineswegs übertrieben, wenn man diesen Punkt als jenen bezeichnet, an dem die Verlierer vom Stimmvieh zum Schlachtvieh werden. 5. Warum verkaufen zu Verschleudern werden kann. Österreich hat derzeit einen Staatsschuldenstand von knapp über 241 Milliarden Euro. Was sagt diese Zahl aus? Es wurden 241 Milliarden an Geld, egal ob Giralgeld oder Zentralbankgeld, aus dem Nichts per Kredit geschaffen und wir haften mit realen Werten für diese Summe. Und wenn wir mehr Geld haben wollen, müssen wir die Schulden erhöhen. Das ist, wie allgemein bekannt und kritisiert, permanent der Fall. Zu den Zahlen auf der folgenden Homepage ist noch anzumerken, dass die DI Peter Rotter 5

6 Erwerbstätigen die eigentliche Zinslast zu tragen haben, die durch die steigende Arbeitslosigkeit immer größer wird. Daraus resultiert eine jährliche Zinsbelastung von über 8 Milliarden Euro. Diese zusätzlichen 8 Milliarden, die während eines Jahres durch Zinsen entstehen, fließen aber nicht gleichzeitig wie bei den Krediten als Geld in den Wirtschaftskreislauf, sondern sind lupenreine Schulden. Sie müssen entweder vom vorhandenen Geld oder aber mit neuem Geld aus weiteren Krediten mit zusätzlicher zukünftiger Zinsbelastung gezahlt werden. Durch die Kreditklemme mangels genügend neuer Sicherheiten oder wirtschaftlicher Vorsicht werden derzeit weniger Kredite abgeschlossen, es wird weniger Geld nacherzeugt, als durch Schuldentilgung und den permanent steigenden Zinszahlungen dem Geldkreislauf entzogen werden. Wir erleben das in der Austrocknung unserer Wirtschaft. Geldmangel herrscht so ziemlich überall, Geschäfte stehen leer, die Arbeitslosigkeit steigt, mehr als eine Million Österreicher sind von Armut bedroht. Das Wachsen der Schulden- und Zinsspirale unterliegt keiner mathematischen Begrenzung, wogegen die Realwirtschaft sehr wohl natürliche Wachstumsgrenzen erreicht. Wer glaubt, dass unendliches Wachstum in einer endlichen Welt möglich ist, ist entweder ein Irrer oder ein Ökonom. (Kenneth Boulding, Ökonom) Wir haben jetzt wahrscheinlich den Punkt erreicht, wo einfach nicht mehr geht, genug Sicherheiten zu erarbeiten, um genügend weiteres Geld aus Schulden zur Zinszahlung zu erhalten. Hinzu kommt noch, dass beim Ausbleiben weiterer Kredite für die Zinszahlung aus welchem Grund auch immer, durch die laufenden Zinszahlungen der Geldpegel weiter sinkt und sich die wirtschaftlichen Schwierigkeiten zusätzlich verstärken. Das ist wie permanentes Blutspenden, wobei der Körper immer mehr Blut produzieren muss, da mit exponentieller Steigerung für die Zinsen gespendet werden muss. Die eigentliche Gefahr wird derzeit gar nicht erkannt. Zwangsanleihen auf reale Werte wurden im letzten Jahrhundert schon im Zuge von Währungsreformen durchgeführt. Wenn die Staaten Geld brauchen, dann müssen neue Sicherheiten für neue Kredite bei den Banken hinterlegt werden. Dann kann es passieren, dass z.b. jede Immobilie mit einem gewissen Prozentsatz belastet wird und vom Eigentümer erneut bezahlt werden muss. Mit zusätzlichen Zinsen natürlich, die zum Zeitpunkt der Kreditaufnahme DI Peter Rotter 6

7 als Geld noch gar nicht zur Verfügung stehen. Solange für den zur Zahlung verpflichteten Eigentümer ausreichend Barmittel vorhanden sind, ist dies zwar schmerzhaft, aber noch nicht kritisch. Kritisch wird es erst dann, wenn die Barmittel nicht mehr ausreichen oder total aufgebraucht worden sind. Das ist zum aktuellen Zeitpunkt auch ohne Zwangsanleihe mit Sicherheit für Tausende Staatsbürger und für viele Firmen schon der Fall. Das geht beim gegenwärtigen Schuldgeldsystem gar nicht anders. Dann muss verkauft werden. Wenn es zu einem großen Überangebot auf der Verkäuferseite kommt, dann wird aus dem (Zwangs)verkauf ein Verschleudern. Unter dem Suchbegriff Immobilienpreise Griechenland kann jetzt schon gelesen werden, was systembedingt auch bei uns einmal der Fall sein könnte. Derzeit sind Penthause Wohnungen schon zum Preis eines Kleinwagens erhältlich. Das Förderband von Fleißig zu Reich erhöht hier einfach das Tempo. An dieser Stelle noch eine Anmerkung: Warum werden nur Banken, die besagten Förderbänder, gerettet? Die Lage wird nicht so sehr durch das weitere exponentielle Anwachsen der Staatsverschuldung, sondern vor allem aber durch die zu zahlenden exponentiell steigenden Zinsen für den einfachen Staatsbürger immer aussichtsloser. Dass drei Prozent Nettoneuverschuldung als Stabilitätskriterium in der Eurozone vertraglich festgelegt wurden, ist eigentlich ein Offenbarungseid, dass das exponentielle Wachstum von Geld, Schulden und Zinsen im System integriert ist. Stehen wir jetzt an dem Punkt, ab dem Arbeitslosigkeit die Freiheit bringt und das Rudern auf der Zinsengaleere, auch als Arbeit bekannt, zu einer absurden Tätigkeit wird? Zumal die Schlagzahl permanent erhöht werden muss und die Zahl der Ruderer bedingt durch die steigende Arbeitslosigkeit permanent sinkt. Eigentlich sollte sich jeder jetzt schon ausrechnen, ab wann seine Barmittel nicht mehr ausreichen um die laufenden Kosten abzudecken, die durch Gebühren- und Steuererhöhungen mit den Zinsen ebenfalls exponentiell steigen werden. Ab wann der Verkauf von Hab und Gut starten muss, um das Leben finanzieren zu können. Spätestens dann wird die Illusion das Leben als Luxuskreuzfahrt nicht mehr aufrecht zu erhalten sein. DI Peter Rotter 7

8 6. Ab wann ist man kein Zinssklave mehr? Gebrüder Rothschild, London, am 28.Juni 1863 an US-Geschäftspartner: Die Wenigen, die das System verstehen, werden dermaßen an seinen Profiten interessiert oder so abhängig von seinen Vorzügen sein, dass aus ihren Reihen niemals eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, geistig unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne je Verdacht zu schöpfen, dass das System ihnen feindlich ist. Anmerkung: Das ändert sich gerade. Es wird an uns liegen, unsere gewählten Vertreter zu zwingen, Stellung zu beziehen, ob sie mit den erwiesen erfolglosen Spar- und Steuererhöhungskonzepten (Armutsvermehrung durch Steuererhöhung und Geldvernichtung) weitermachen oder eine öffentliche Diskussion zur Änderung unseres Geld- und Finanzsystems beginnen wollen. Ein Zitat von Henry Ford beschreibt nicht nur die momentane Situation, sondern wie sie schon immer war, sehr treffend: Wenn die Leute das Bank- und Geldsystem verstünden, würde es vermutlich eine Revolution noch vor morgen früh geben. Unter dem Suchbegriff Zitate Geldsystem finden Sie weitere Zitate zum Geldsystem. Es ist hoch an der Zeit, dass möglichst viele Menschen das Wissen haben sollten, wie unser Finanzsystem eigentlich funktioniert und dass sämtliche Sparanstrengungen und Steuererhöhungen nur den Effekt haben, über Pfändungen als Folge der Geldverknappung das Förderband von Fleißig nach Reich am Laufen zu halten. Selbst wenn man sich nie verschuldet hat, zahlt man den Zinsanteil an den Lebenshaltungskosten, der inzwischen bei mindestens 30 Prozent liegt. Diese Zinslast verbirgt sich vor allem in der Miete, aber auch in den Steuern und Abgaben. Sie erhöht auch alle Preise, da jeder, der an der Wertschöpfungskette beteiligt ist, seine Zinskosten in den Verkaufspreis einfließen lassen muss. Bei den derzeitigen Guthabenzinsen ist ein Geldkapital der 40 fachen Jahresausgaben erforderlich, um unter dem Strich keine Zinsen mehr zu Zahlen. Erst dann ist man kein Zinssklave mehr. DI Peter Rotter 8

9 Die steigende Arbeitslosigkeit, die Anhebung von Steuern, Gebühren, Pflichtversicherungsbeiträge in Verbindung mit der wirtschaftlichen Gesamtsituation dezimiert aktuell auch den Bereich der jetzt noch freien Bürger und führt zu folgendem Gesellschaftsmodell. Ob dieses Modell aktiv angestrebt wird, sei vorerst einmal dahingestellt. Wir brauchen, um ein menschenwürdiges Leben führen zu können, unbedingt ein neues Geldsystem, in dem es keine Zinssklaverei mehr gibt. Unter dem Suchbegriff Wunder von Wörgl sind Informationen für eine weitere Diskussion über ein solches zu finden. Um welches alternative Geldkonzept es sich damals gehandelt hat, ist hier auch im historischen Kontext beschrieben. DI Peter Rotter 9

10 Das einzig zukunftsfähige Gesellschaftsmodell ist folgendes 7. Was am 1. Mai wirklich gesagt wird Eine fiktive, keiner Partei explizit zugeordneten Rede zum 1. Mai soll verdeutlichen, mit welchen verdeckten Parolen wir seit Jahrzehnten in die Irre geführt werden: An alle, die noch Arbeit haben! Wir müssen mehr arbeiten, denn mehr Güter und Dienstleistungen sind weitere Sicherheiten für neue Kredite. Diese neuen Kredite generieren mehr Geld, weil wir mehr Geld zum Leben und zur Zinszahlung brauchen. Dadurch erhöhen wir aber weiter die Zinslast. Die höhere Zinsbelastung vergrößert die Rezessionsgefahr, aus der Rezession entstehen Pleitewellen mit Arbeitslosigkeit. Hier aber setzt unser rettendes Zukunftsprogramm an: Wir müssen dann einfach noch mehr arbeiten, denn noch mehr Güter und Dienstleistungen sind noch mehr Sicherheiten für noch mehr Kredite. Diese neuen Kredite generieren noch mehr Geld, weil wir noch mehr Geld zum Leben und für die noch höheren Zinszahlungen brauchen. Und womit reagieren wir dann auf die noch höhere Rezessionsgefahr durch die noch höhere Zinsbelastung? Mit der erneuten Anwendung unseres Zukunftsprogramms, dem alternativlosen Erfolgsweg in eine glorreiche Zukunft! Zum Abschluss möchte ich uns allen gratulieren: Wir haben, genau so wie es sein soll, den Sinn des Lebens im Zweck unseres Daseins gefunden. DI Peter Rotter 10

11 Das Lied Bruttosozialprodukt von Geier Sturzflug würde dann für die richtige und notwendige Aufbruchstimmung und Motivation nach dieser Feier zum 1. Mai sorgen. 8. Können die Schulden der Hypo Alpe Adria jemals zurückgezahlt werden? Egal um welche Summe die Staatsschulden erhöht werden, bei unserem aktuellen Geldsystem werden sie NIE mehr abgebaut werden können. Selbst die Zinsen der aktuellen Schulden müssen ausnahmslos mit neuen Krediten bezahlt werden, wenn die Geldmenge für die Bevölkerung nicht sinken soll. Bis zum unausweichlich finalen Zusammenbruch werden sie uns erhalten bleiben und die Zinskosten in die Höhe treiben. Wird von uns erwartet, dass wir wie Schafe auf der Weide warten, bis es so weit ist, bis ALLE nichts mehr haben? Es ist unvorstellbar und wir glauben es auch nicht, dass diese aus unserem Geldsystem zwingend resultierenden Folgen allen Politikern völlig neu sind. Daraus folgt natürlich die Frage, wem sich diese Politiker verpflichtet fühlen Den Staatsbürgern, von denen sie sich regelmäßig wählen lassen? 9. Geld als Wert anstelle von Geld als Schuld Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser! Die fordert, dass Geld nicht mehr als Schuld, sondern als Wert entstehen soll. Wir fordern ein Ende der Verschuldung bei Banken. Warum sollen sich Staaten einer Währungszone im Endeffekt bei Banken verschulden und dann noch dafür Zinsen zahlen, wenn sie eigentlich das Recht haben und eigentlich schon gehabt haben, selbst genau so Geld auszugeben, wie es derzeit die Banken durchführen? DI Peter Rotter 11

12 Wir sehen keinen Vorteil, wenn das Geld zum Bau von wichtigen Infrastruktureinrichtungen, wie der Ausbau von Autobahnen, Eisenbahnverbindungen, Investitionen für den Umweltschutz als Schuldgeld per Kredit erzeugt wird. Wenn beispielsweise wichtige Eisenbahn- oder Straßenprojekte gebaut werden, dann werden genau jene Werte geschaffen, die als Sicherheiten für die Kredite dienen, die dann das benötigte Geld erzeugen. Ist Schuldgeld dann noch ein Vorteil für die Allgemeinheit? Wir sehen keinen Vorteil für die Allgemeinheit, wenn der Ausbau der regenerativen Energieversorgung mit Schuldgeld finanziert wird. Wir sehen keinen Vorteil für die Allgemeinheit, wenn notwendige Zuschüsse des Staates zu den Pensionen, zum Gesundheitswesen und zur Arbeitslosenversicherung mit Schuldgeld erfolgen müssen. Dieses Geld müsste als WERT-Geld in den Geldkreislauf kommen. Das Bezahlen der immer höheren Zinsen mit neuen, höheren Schulden ohne Rückzahlungsmöglichkeit geht aber auch nicht ewig, sondern nur bis zum finalen Crash, wenn das geforderte Wachstum der Realwirtschaft mit dem exponentiellen Anwachsen der Schulden und Zinsen nicht mehr mithalten kann. Wer glaubt, dass unendliches Wachstum in einer endlichen Welt möglich ist, ist entweder ein Irrer oder ein Ökonom. (Kenneth Boulding, Ökonom) Geld, das als Wert entsteht, kann erstmalig die Staatsschulden effektiv senken und damit auch die bisher stetig steigende Zinsbelastung. Nur so werden wir wirklich schuldenfrei und damit frei. DI Peter Rotter 12

13 10. Geldschöpfung aus dem Nichts empirisch bewiesen Am wurde anhand eines wissenschaftlichen Experiments empirisch bewiesen, dass Banken tatsächlich Geld aus dem Nichts schöpfen. Die buchhalterischen Aufzeichnung aller relevanten Größen vor und nach einer konkreten Kreditvergabe zeigen unwiderlegbar, dass bei der Kreditvergabe Geld "aus dem Nichts" entsteht. Damit erübrigt sich jeglicher akademische Disput. https://www.kreditopferhilfe.net/docs/richard_werner Can_banks_individually_cre ate_money_out_of_nothing plus_supplemental_material.pdf 11. Steuermoral Auch das Wort STEUERMORAL will noch näher betrachtet werden. Steuermoral sollte eigentlich seit vielen Generationen ein Unwort sein. Dieses Wort setzt sich wie man sieht aus STEUER und MORAL zusammen. Ein Stichwort dafür, was unter MORAL zu verstehen ist, ist z.b. "der ehrliche Finder". STEUER kommt aus dem Finanzsystem, und was finden wir da als Grundlage allen "finanziellen Seins"? Die Grundlage ist ein menschenverachtendes Zinseszinssystem, das alle 60 bis 70 Jahre Schmerz und Leid manchmal auch zusätzlich Krieg verursachend, zusammenbricht. Jetzt zu STEUERMORAL: ein höchst negativer Begriff. Er soll wohl allen suggerieren, dass es hohe Ethik ist, diesem Finanzsystem zu dienen und sich ausbeuten zu lassen. Seit vielen Generationen wird uns dies vermittelt. Das Resultat davon ist, dass im kollektiven Gehorsam alle weitermachen, obwohl die negativen Auswirkungen des Zinseszinssystems schon einen hohen Bekanntheitsgrad haben. Nicht einmal die Steuervermeidung von Großkonzernen in Luxemburg, die allen auf Steuerehrlichkeit Dressierten demonstrieren, wie "Steuermoral" auch verstanden werden kann, ändert etwas am diesem kollektiven Gehorsam. Auch seitens unserer Volksvertretung setzte kein Nachdenkprozess ein, zumindest keiner in der Öffentlichkeit. Es reicht, wenn man alle Steuern bezahlt, weil es per Gesetz vorgeschrieben ist und nicht deshalb, weil eine hohe Ethik dahinter steht, im Gegenteil. DI Peter Rotter 13

14 Wenn Sie ebenfalls der Meinung sind, dass unser gegenwärtiges Geldsystem dringend einer Reform bedarf, dann bitten wir Sie, die Internetadresse unserer Homepage LFE oder dieses Schreiben an Ihre Freunde und Bekannten weiterzugeben. Vielen Dank! DI Peter Rotter Obmann DI Peter Rotter 14

Die Schulden-Rückzahlungs-Illusion!!

Die Schulden-Rückzahlungs-Illusion!! Die Rückzahlung der Systemverschuldung ist unmöglich. Die Struktur dieses Systems führt über Jahrzehnte hinweg mit mathematischer Zwangsläufigkeit zu einer schleichenden Enteignung aller Völker durch die

Mehr

Wieso wäre es eine gute Nachricht? Könnten wir nicht mit weniger Arbeit sehr gut leben?

Wieso wäre es eine gute Nachricht? Könnten wir nicht mit weniger Arbeit sehr gut leben? INITIATIVE FÜR NATÜRLICHE WIRTSCHAFTSORDNUNG Arbeitslos? Wieso wäre es eine gute Nachricht? Könnten wir nicht mit weniger Arbeit sehr gut leben? Wir könnten das, wenn das Einkommen reichen würde. Wir hören

Mehr

Eine andere unsichtbare Hand des Marktes

Eine andere unsichtbare Hand des Marktes Eine andere unsichtbare Hand des Marktes Prof. Dr. Jürgen Kremer 2012 Die Polarisierung der Gesellschaft Ursachen und Reformvorschläge Prof. Dr. Jürgen Kremer (2012) Eine andere unsichtbare Hand Polarisierung

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Was ist die Pendlerpauschale? Das komplette Material finden Sie hier:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Was ist die Pendlerpauschale? Das komplette Material finden Sie hier: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Was ist die Pendlerpauschale? Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de SCHOOL-SCOUT Die Pendlerpauschale ganz einfach

Mehr

Wachstumszwang und Umverteilung durch das Geldsystem

Wachstumszwang und Umverteilung durch das Geldsystem Leszek Wisniewski / trend.at Markus Bormann / Fotolia Wachstumszwang und Umverteilung durch das Geldsystem Dr. Dag Schulze Kongress 100% Erneuerbare Energie Regionen Kassel, 11. November 015 500.org Das

Mehr

Was ist Geld und wenn ja, warum hab ich keins?

Was ist Geld und wenn ja, warum hab ich keins? Was ist Geld und wenn ja, warum hab ich keins? Prof. Dr. Jürgen Kremer 2013 Prof. Dr. Jürgen Kremer (2013) Was ist Geld und wenn ja,... warum hab ich keins? 1 / 31 Gliederung 1 Geldsysteme 2 Eine andere

Mehr

Löse Dich von dem Ding Geld Bild.

Löse Dich von dem Ding Geld Bild. Löse Dich von dem Ding Geld Bild. Die Zahl selbst ist dein Geld, eine Zahl ist kein Ding, es ist eine Information. Drei Teilnehmer, zwei Geld Kreisläufe. Ein Kredit wird vergeben (Geldschöpfung) Bei der

Mehr

0.09 Die Parteien Und mein Geld!

0.09 Die Parteien Und mein Geld! Plusminus: Die Parteien - und mein Geld / Folge 6: Energie Autor: Michael Houben Kamera: Manfred Pelz, Jens Nolte Schnitt: Tom Schreiber Berichtsinsert bei Länge: 6.39 Letze Worte:... nichts im Programm.

Mehr

Umlaufgeld / Bargeld (Basisgeld) Eigenkapital der EZB. von Girokonten Verbindlichkeiten gegenüber anderen Zentralbanken/Banken

Umlaufgeld / Bargeld (Basisgeld) Eigenkapital der EZB. von Girokonten Verbindlichkeiten gegenüber anderen Zentralbanken/Banken ANHANG: (1) GELDSCHÖPFUNG DURCH GESCHÄFTSBANKEN: Was ist Geld? BASISGELD (M0): normale Geldscheine / Bargeld dürfen nur von der EZB gedruckt & an Geschäftsbanken in einem speziellen Bieterverfahren verteilt

Mehr

Zeitfenster des Glücks

Zeitfenster des Glücks Zeitfenster des Glücks Wellenreiter-Kolumne vom 23. April 2015 Im Bundes-Haushaltsplan 2015 sind 26,8 Milliarden Euro für Zinszahlungen veranschlagt. Nach einem Bericht der Welt soll schon jetzt klar sein,

Mehr

Wem aber gehört die deutsche Zentralbank mit dem Namen Bundesbank?

Wem aber gehört die deutsche Zentralbank mit dem Namen Bundesbank? Diese zwei Fragen sind eng miteinander verknüpft. Geld wird aus dem Nichts erschaffen, und zwar von zwei unterschiedlichen Parteien: den Notenbanken und den Geschäftsbanken. Geld entsteht ausschließlich

Mehr

Dieser Text ist von der Partei DIE LINKE. Dies ist unser Kurz-Wahl-Programm für die Europa-Wahl 2014. Für wen ist leichte Sprache?

Dieser Text ist von der Partei DIE LINKE. Dies ist unser Kurz-Wahl-Programm für die Europa-Wahl 2014. Für wen ist leichte Sprache? Dieser Text ist von der Partei DIE LINKE. Dies ist unser Kurz-Wahl-Programm für die Europa-Wahl 2014. geschrieben in leichter Sprache Für wen ist leichte Sprache? Jeder Mensch kann Texte in Leichter Sprache

Mehr

www.geld-ist-genug-da.eu

www.geld-ist-genug-da.eu www.geld-ist-genug-da.eu - Geld ist genug da. Zeit für Steuergerechtigkeit Wir wollen ein Europa, in dem jeder Mensch Arbeit findet und davon in Würde leben kann. Wir wollen ein Europa, in dem erwerbslose,

Mehr

Was ist Geld? Betrachtung des Weltfinanzsystems. Dr. Dirk Solte 25. Mai 2009 FAW/n, Lehrstuhl für Informatik. solte@faw-neu-ulm.de

Was ist Geld? Betrachtung des Weltfinanzsystems. Dr. Dirk Solte 25. Mai 2009 FAW/n, Lehrstuhl für Informatik. solte@faw-neu-ulm.de Dr. Dirk Solte 25. Mai 2009 FAW/n, Lehrstuhl für Informatik Was ist Geld? Betrachtung des Weltfinanzsystems solte@faw-neu-ulm.de Seite 2 Bretton Woods (1) Benannt nach einem Ort in New Hampshire Währungssystem

Mehr

Hintergründe, Strategien und Chancen, die Sie kennen müssen

Hintergründe, Strategien und Chancen, die Sie kennen müssen Janne Jörg Kipp Rolf Morrien Staatsbankrott voraus! Hintergründe, Strategien und Chancen, die Sie kennen müssen 1. DIE GRUNDANNAHMEN Es gibt einige Grundannahmen, von denen wir in diesem Buch ausgehen.

Mehr

Mann, ich würde echt gern ein Haus kaufen. Aber ich habe nichts für die Anzahlung gespart und könnte mir auch die Raten nicht leisten.

Mann, ich würde echt gern ein Haus kaufen. Aber ich habe nichts für die Anzahlung gespart und könnte mir auch die Raten nicht leisten. Mann, ich würde echt gern ein Haus kaufen. Aber ich habe nichts für die Anzahlung gespart und könnte mir auch die Raten nicht leisten. Können Sie mir helfen? Klar! Weil ja der Wert Ihres Hauses für immer

Mehr

Problemdimensionen im Weltfinanzsystem. Welche wesentlichen Parameter bestimmen die Stabilität bzw.

Problemdimensionen im Weltfinanzsystem. Welche wesentlichen Parameter bestimmen die Stabilität bzw. - 1 - Problemdimensionen im Weltfinanzsystem Dirk Solte Welche wesentlichen Parameter bestimmen die Stabilität bzw. Instabilität des Weltfinanzsystems? Das erste Kriterium ist die Liquidität, also die

Mehr

Sebastian Kunze. Geld. arbeitet. nicht. Ein Aufklärungsbuch über unser Geldsystem

Sebastian Kunze. Geld. arbeitet. nicht. Ein Aufklärungsbuch über unser Geldsystem Sebastian Kunze Geld arbeitet nicht. Ein Aufklärungsbuch über unser Geldsystem 1 2 Vorwort Seit 2008 sehen wir eine Abfolge von Krisen, die kein Ende zu nehmen scheint. Immobilienkrise, Bankenkrise, Wirtschaftskrise,

Mehr

5. GELD- UND FINANZMÄRKTE

5. GELD- UND FINANZMÄRKTE 5. GELD- UND FINANZMÄRKTE 1 LERNZIELE KAPITEL 5 1. Was ist Geld und woran erkennt man es? 2. Was versteht man unter einem makroökonomischen Geldmarkt? 3. Was versteht man unter Geldangebot und Geldnachfrage?

Mehr

Solider Haushalt, starke Wirtschaft. Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen

Solider Haushalt, starke Wirtschaft. Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen Solider Haushalt, starke Wirtschaft Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen Solider Haushalt, starke Wirtschaft Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen Spiegel-Online

Mehr

Das Mackenroth-Theorem

Das Mackenroth-Theorem Das Mackenroth-Theorem Kai Ruhsert, 11/2007 1 Das Prinzip der umlagefinanzierten Rentenversicherung (I) Rentenbeiträge GRV Renten Die GRV (Gesetzliche Renten- Versicherung) zieht die Beiträge von den sozialversichert

Mehr

Das Ende des Geldes wie wir es kennen (Univ.-Prof.) Dr. Franz Hörmann Nürnberg, 18.02.2012. http://www.franzhoermann.com Dr.

Das Ende des Geldes wie wir es kennen (Univ.-Prof.) Dr. Franz Hörmann Nürnberg, 18.02.2012. http://www.franzhoermann.com Dr. Das Ende des Geldes wie wir es kennen (Univ.-Prof.) Dr. Franz Hörmann Nürnberg, 18.02.2012 http://www.franzhoermann.com Dr. Das Ende des Geldes wie wir es kennen A.) Nullsummenspiel - Realwirtschaft Mein

Mehr

Das heißt: Der Großteil unseres Geldes ist eigentlich wertlos.

Das heißt: Der Großteil unseres Geldes ist eigentlich wertlos. Die tatsächlichen Ursachen der Eurokrise lassen sich herausfinden, wenn man sich unser Geldsystem anschaut. Ein Kollaps ist bei unserem heutigen Geldwesen unvermeidbar, weil das Geldsystem fest eingebaute

Mehr

Makroökonomik [PROTOLL VOM 17.06.2015]

Makroökonomik [PROTOLL VOM 17.06.2015] Finanzmärkte Die große Rezession Durch die große Depression hat die Regierung den Banken Regulierungen vorgeschrieben, damit es nicht wieder zu einer solchen Finanzkrise kommt. Die Banken haben versucht

Mehr

SPD-Stadtratsfraktion Aschaffenburg

SPD-Stadtratsfraktion Aschaffenburg SPD-Stadtratsfraktion Aschaffenburg SPD-Stadtratsfraktion, Goldbacher Straße 31, 63739 Aschaffenburg Telefon:0175/402 99 88 Ihr Ansprechpartner: Wolfgang Giegerich Aschaffenburg, 31.3.2015 Oberbürgermeister

Mehr

Alles Geld auf der Welt sind nur Schulden

Alles Geld auf der Welt sind nur Schulden Seite 1 von 5 TT.com-Interview Alles Geld auf der Welt sind nur Schulden Geht es nach Franz Hörmann, gehört die Geldschöpfung in die Hand einer demokratischen Nationalbank, die über demokratische gesetzliche

Mehr

Volker Spiegel. Wissen weckt Wut. Hinterhältigkeiten. für intelligente und weniger intelligente Verbraucher

Volker Spiegel. Wissen weckt Wut. Hinterhältigkeiten. für intelligente und weniger intelligente Verbraucher Volker Spiegel Wissen weckt Wut Hinterhältigkeiten für intelligente und weniger intelligente Verbraucher VMV Verband marktorientierter Verbraucher e.v. Hinterhältigkeiten 1 Wer nicht weiß, dass er betrogen

Mehr

Willkommen in ONKEL WOLFGANG S WELT

Willkommen in ONKEL WOLFGANG S WELT Willkommen in ONKEL WOLFGANG S WELT Das ist mein Onkel Wolfgang Sie kennen ihn ja alle schon lange! Seit ein paar Monaten hat er für unsere gesamte Familie die Haushaltskasse übernommen: Mit Onkel Wolfgang

Mehr

Die Parteien äußerten sich zu wahlentscheidenden Themen - in kurzen, einfachen und leicht verständlichen Sätzen.

Die Parteien äußerten sich zu wahlentscheidenden Themen - in kurzen, einfachen und leicht verständlichen Sätzen. Wahlprüfsteine 2013 Aktuelle Themen, die bewegen leicht lesbar! Der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung bringt sich auch im Wahljahr 2013 ein und fragte bei den Parteien ihre politische Positionen

Mehr

Euro-Bonds und EU-Wirtschaftsdiktatur Drucken

Euro-Bonds und EU-Wirtschaftsdiktatur Drucken Euro-Bonds und EU-Wirtschaftsdiktatur Drucken 23.08.2011 Die Schuldenkrise bildet die Drohkulisse, um den nächsten unausweichlichen Schritt hin zu einer politischen Union vom Bürger abzufordern. - Nicht

Mehr

Willkommen in ONKEL WOLFGANG S WELT

Willkommen in ONKEL WOLFGANG S WELT Willkommen in ONKEL WOLFGANG S WELT Das ist mein Onkel Wolfgang Sie kennen ihn ja alle schon lange! Seit ein paar Monaten hat er für unsere gesamte Familie die Haushaltskasse übernommen: Mit Onkel Wolfgang

Mehr

Aufbruch in eine neue Gesellschaft (Univ.-Prof.) Dr. Franz Hörmann Wien, 10.03.2012. http://www.franzhoermann.com

Aufbruch in eine neue Gesellschaft (Univ.-Prof.) Dr. Franz Hörmann Wien, 10.03.2012. http://www.franzhoermann.com Aufbruch in eine neue Gesellschaft (Univ.-Prof.) Dr. Franz Hörmann Wien, 10.03.2012 http://www.franzhoermann.com Aufbruch in eine neue Gesellschaft A.) Notwendigkeit Wirtschaftssystem Ökologie und Freiheit

Mehr

Kriegsgefahr: Amerikas Konsumenten geht die Puste aus

Kriegsgefahr: Amerikas Konsumenten geht die Puste aus Kriegsgefahr: Amerikas Konsumenten geht die Puste aus Die Vereinigten Staaten schienen sich zwar recht schnell wieder von den Rückschlägen der kollabierenden Finanzmärkte 2008/2009 zu erholen doch im Laufe

Mehr

VWL für Ingenieure. Kernpunkte. Programm Termin 9. Programm Termin 9. Programm Termin 9. Karl Betz

VWL für Ingenieure. Kernpunkte. Programm Termin 9. Programm Termin 9. Programm Termin 9. Karl Betz Kernpunkte Karl Betz VWL für Ingenieure Termin 9: GELD Gelddefinition / -eigenschaften Geldmengenaggregate: H, Mo, M1. Abgrenzung willkürlich Kriterium: Je höher die Geldmenge, desto weniger liquide Titel

Mehr

Papa - was ist American Dream?

Papa - was ist American Dream? Papa - was ist American Dream? Das heißt Amerikanischer Traum. Ja, das weiß ich, aber was heißt das? Der [wpseo]amerikanische Traum[/wpseo] heißt, dass jeder Mensch allein durch harte Arbeit und Willenskraft

Mehr

Was meinen die Leute eigentlich mit: Grexit?

Was meinen die Leute eigentlich mit: Grexit? Was meinen die Leute eigentlich mit: Grexit? Grexit sind eigentlich 2 Wörter. 1. Griechenland 2. Exit Exit ist ein englisches Wort. Es bedeutet: Ausgang. Aber was haben diese 2 Sachen mit-einander zu tun?

Mehr

Leibniz. (G.W.F. Hegel)

Leibniz. (G.W.F. Hegel) Leibniz 3. Der einzige Gedanke den die Philosophie mitbringt, ist aber der einfache Gedanke der Vernunft, dass die Vernunft die Welt beherrsche, dass es also auch in der Weltgeschichte vernünftig zugegangen

Mehr

Wie Banken Wachstum ermöglichen und Krisen verursachen

Wie Banken Wachstum ermöglichen und Krisen verursachen Mathias Binswanger Geld aus dem Nichts Wie Banken Wachstum ermöglichen und Krisen verursachen WlLEY WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA Inhaltsverzeichnis Vorwort Einleitung: Warum wir den Prozess der Geldschöpfung

Mehr

Kartenzahlung Onlinebanking; Electronic-Cash; elektronischer Zahlungsverkehr. Kontoauszugsdrucker Sparbuch, Aktien, Festgeld

Kartenzahlung Onlinebanking; Electronic-Cash; elektronischer Zahlungsverkehr. Kontoauszugsdrucker Sparbuch, Aktien, Festgeld Themenbereich 4 Geld/Geldinstitute 1. Aufgabenbereich Auslandsgeschäfte Bargeldloser Zahlungsverkehr EDV-Service Dienstleitungen Geldanlage Bereitstellung von Krediten Beispiele Bereitstellen von ausländischen

Mehr

Geld leihen Lehrerinformation

Geld leihen Lehrerinformation Lehrerinformation 1/7 Arbeitsauftrag Ziel Material Die SuS lesen einen kurzen Text zum Thema. Sie bearbeiten Fragen dazu auf einem Arbeitsblatt. Im Klassengespräch werden die Vor- und Nachteile von Krediten

Mehr

A n a l y s i s Finanzmathematik

A n a l y s i s Finanzmathematik A n a l y s i s Finanzmathematik Die Finanzmathematik ist eine Disziplin der angewandten Mathematik, die sich mit Themen aus dem Bereich von Finanzdienstleistern, wie etwa Banken oder Versicherungen, beschäftigt.

Mehr

1. Weniger Steuern zahlen

1. Weniger Steuern zahlen 1. Weniger Steuern zahlen Wenn man arbeitet, zahlt man Geld an den Staat. Dieses Geld heißt Steuern. Viele Menschen zahlen zu viel Steuern. Sie haben daher wenig Geld für Wohnung, Gewand oder Essen. Wenn

Mehr

Nun möchte Ich Ihnen ans Herz legen. Sie müssen Träume haben, etwas was Sie verwirklichen möchten. Ohne ein Ziel sind Sie verloren.

Nun möchte Ich Ihnen ans Herz legen. Sie müssen Träume haben, etwas was Sie verwirklichen möchten. Ohne ein Ziel sind Sie verloren. Vorwort Ich möchte Ihnen gleich vorab sagen, dass kein System garantiert, dass sie Geld verdienen. Auch garantiert Ihnen kein System, dass Sie in kurzer Zeit Geld verdienen. Ebenso garantiert Ihnen kein

Mehr

Geld- und Kreditschöpfungspotential von Bankensystemen

Geld- und Kreditschöpfungspotential von Bankensystemen Geld- und Kreditschöpfungspotential von Bankensystemen Der Einfachheit halber betrachten wir zunächst ein Geschäftsbankensystem bei ausschließlich bargeldlosem Zahlungsverkehr. Die Nichtbanken zahlen ausschließlich

Mehr

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG Nr. 54-2 vom 15. Juni 2005 Rede der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, zum Bundesausbildungsförderungsgesetz vor dem Deutschen Bundestag am 15. Juni

Mehr

Arbeitslosenquote steigt weiter Dunkelziffer sehr hoch

Arbeitslosenquote steigt weiter Dunkelziffer sehr hoch Arbeitslosenquote steigt weiter Dunkelziffer sehr hoch 29.01.10 Die negativen Schlagzeilen überhäufen sich in den letzten Wochen, gerade in Bezug auf die Arbeitsmarktsituation. Täglich gibt es neue Schlagzeilen,

Mehr

Unser Finanzsystem Die Arbeiter arbeiten hart für ihr Geld

Unser Finanzsystem Die Arbeiter arbeiten hart für ihr Geld Unser Finanzsystem Die Arbeiter arbeiten hart für ihr Geld Unser Finanzsystem Die Arbeiter zahlen Steuern Unser Finanzsystem Arbeiter zahlen unter dem Mantel der Steuer Zinsen für die Staatsschulden über

Mehr

Basel 3: Die Rückkehr der Bankregulierer

Basel 3: Die Rückkehr der Bankregulierer Basel 3: Die Rückkehr der Bankregulierer Am Hauptsitz der Universalbank Hey Mann, warum so niedergeschlagen? Hast du die Nachrichten über die neue Basel 3 Regulierung gelesen? Die wollen das Bankkapital

Mehr

News Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Recht 10.01.11 Geldschöpfung Verlag Fuchs AG

News Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Recht 10.01.11 Geldschöpfung Verlag Fuchs AG News Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Recht 10.01.11 Geldschöpfung Geldschöpfung durch die Geschäftsbanken Durch die Gewährung von Krediten schaffen die Geschäftsbanken neues Geld. Der Anteil von

Mehr

@googlemail.com> 5. April 2011 An: pressestelle.hv-mainz@bundesbank.de Sehr,

@googlemail.com> 5. April 2011 An: pressestelle.hv-mainz@bundesbank.de Sehr, @googlemail.com> Bankensystems, Anfrage bezüglich unseres Geld- und @googlemail.com> 5. April 2011 An: pressestelle.hv-mainz@bundesbank.de Sehr, haben Sie herzlichen Dank für Ihr Schreiben und für das

Mehr

Sie war noch nie in Afrika. hat dort aber schon 7 Unternehmen gegründet!

Sie war noch nie in Afrika. hat dort aber schon 7 Unternehmen gegründet! Sie war noch nie in Afrika hat dort aber schon 7 Unternehmen gegründet! Hunger Nahrung zu Müll machen Nahrung im Müll suchen Auf unserer Welt sind die Dinge sehr ungleich verteilt. Während die westliche

Mehr

Was wäre, wenn es Legasthenie oder LRS gar nicht gibt?

Was wäre, wenn es Legasthenie oder LRS gar nicht gibt? Was wäre, wenn es Legasthenie oder LRS gar nicht gibt? Wenn Du heute ins Lexikon schaust, dann findest du etliche Definitionen zu Legasthenie. Und alle sind anders. Je nachdem, in welches Lexikon du schaust.

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis. Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis VORWORT 3 1.Schulden, Verschuldung, Überschuldung - wo sind die Grenzen?... 5 2. Was ist die Privatinsolvenz? 7 3. Kann jeder die private Insolvenz beantragen? 8

Mehr

Altersvorsorge Finanzen langfristig planen

Altersvorsorge Finanzen langfristig planen Altersvorsorge Schön, dass Sie sich um Ihre Finanzen selber kümmern und dies nicht Banken überlassen. Finanzwissen hilft Ihnen dabei. Sie können noch mehr gewinnen. Mit dem DAX-Börsenbrief von Finanzwissen

Mehr

Ihre Funktion: Leitung Finanzen CFO

Ihre Funktion: Leitung Finanzen CFO Seite 1 Ihre Funktion: Leitung Finanzen CFO Als zuständige Person werden Sie sich in erster Linie mit den Zahlen der Unternehmung auseinander setzen. Es ist also wichtig, dass Sie einen ersten Überblick

Mehr

Numerische Mathematik I 4. Nichtlineare Gleichungen und Gleichungssysteme 4.1 Wo treten nichtlineare Gleichungen auf?

Numerische Mathematik I 4. Nichtlineare Gleichungen und Gleichungssysteme 4.1 Wo treten nichtlineare Gleichungen auf? Numerische Mathematik I 4. Nichtlineare Gleichungen und Gleichungssysteme 4.1 Wo treten nichtlineare Gleichungen auf? Andreas Rieder UNIVERSITÄT KARLSRUHE (TH) Institut für Wissenschaftliches Rechnen und

Mehr

Seite 1. Feste oder schwankende Kreditrate. Eigenkapitalquote. MBVO Baufinanzierung Die richtige Tilgungsrate

Seite 1. Feste oder schwankende Kreditrate. Eigenkapitalquote. MBVO Baufinanzierung Die richtige Tilgungsrate Parameter Feste oder schwankende Kreditrate Abbildung 1: Entwicklung der Kreditrate bei Krediten mit festem Zinssatz und fester Annuität gegenüber Krediten mit regelmäßiger Anpassung des Zinssatzes Parameter

Mehr

1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste.

1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste. Seite 1 von 5 1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste. rottmeyer.de /1-140-000-000-000-euro-fuers-erste/ von Thorsten Polleit Zusammenfassung Der EZB-Rat gibt den Startschuss zum QE also zur Monetisierung der

Mehr

Kann eine Wirtschaft auch ohne Wachstum funktionieren? Prof. Dr. Mathias Binswanger

Kann eine Wirtschaft auch ohne Wachstum funktionieren? Prof. Dr. Mathias Binswanger Kann eine Wirtschaft auch ohne Wachstum funktionieren? Prof. Dr. Mathias Binswanger Inhalt 1. Historischer Überblick 2. Traditionelle Argumente für Wachstum 3. Wie kommt es zu einem Wachstumszwang? 4.

Mehr

Kurz-Wahl-Programm 2013 in leichter Sprache 10 Punkte für mehr soziale Gerechtigkeit

Kurz-Wahl-Programm 2013 in leichter Sprache 10 Punkte für mehr soziale Gerechtigkeit Kurz-Wahl-Programm 2013 in leichter Sprache 10 Punkte für mehr soziale Gerechtigkeit Liebe Bürgerin, lieber Bürger, am 22. September 2013 ist die Bundestags-Wahl. Gehen Sie unbedingt wählen! Sie können

Mehr

Finanzdienstleistungen

Finanzdienstleistungen Methodenblatt Finanzdienstleistungen Ein Quiz für junge Leute Zeit Material 30 bis 40 Minuten beiliegende Frage und Auswertungsbögen Vorbereitung Das Satzergänzungs oder Vier Ecken Spiel aus Projekt 01

Mehr

Grundlagen der Ökonomie

Grundlagen der Ökonomie Jürgen Kremer Grundlagen der Ökonomie Geldsysteme, Zinsen, Wachstum und die Polarisierung der Gesellschaft 2., überarbeitete und erweiterte Auflage Metropolis Verlag Marburg 2013 Copyright Cartoons: Karl

Mehr

Wichtige Parteien in Deutschland

Wichtige Parteien in Deutschland MAXI MODU L 4 M1 Arbeitsauftrag Bevor du wählen gehst, musst du zuerst wissen, welche Partei dir am besten gefällt. Momentan gibt es im Landtag Brandenburg fünf Parteien:,,, Die Linke und Bündnis 90/.

Mehr

Grundlagen der Ökonomie

Grundlagen der Ökonomie Jürgen Kremer Grundlagen der Ökonomie Geldsysteme, Zinsen, Wachstum und die Polarisierung der Gesellschaft 2., überarbeitete und erweiterte Auflage Metropolis Verlag Marburg 2013 Inhaltsverzeichnis Vorwort

Mehr

Projekt P 08. Finanzdienstleistungen Ein Quiz für junge Leute

Projekt P 08. Finanzdienstleistungen Ein Quiz für junge Leute Der SCHULDENKOFFER VSE Pferdemarkt 5 45127 Essen Telefon: 0 201 / 82726-0 E-Mail: schuldenkoffer@schuldnerhilfe.de www.schuldenkoffer.de VSE die Schuldnerhilfe Verein Schuldnerhilfe Essen e.v. (VSE) Projekt

Mehr

Das Kurz-Wahl- Programm der CDU. Für die Europa-Wahl. In Leichter Sprache

Das Kurz-Wahl- Programm der CDU. Für die Europa-Wahl. In Leichter Sprache Das Kurz-Wahl- Programm der CDU. Für die Europa-Wahl. In Leichter Sprache Hinweis: Das sind die wichtigsten Dinge aus dem Wahl-Programm. In Leichter Sprache. Aber nur das Original-Wahl-Programm ist wirklich

Mehr

CONSUMER PAYMENT REPORT 2015

CONSUMER PAYMENT REPORT 2015 DEUTSCHLAND CONSUMER PAYMENT REPORT Intrum Justitia hat Daten von. Verbrauchern in 21 europäischen Ländern gesammelt, um Einblicke in das tägliche Leben der europäischen Konsumenten zu gewinnen, insbesondere

Mehr

Exkurs: Führt Monetisierung von Staatschulden zu Inflation?

Exkurs: Führt Monetisierung von Staatschulden zu Inflation? Exkurs: Führt Monetisierung von Staatschulden zu Inflation? Monetisierung von Staatschulden kann erfolgen durch... Ankauf von Staatsschulden auf dem Primärmarkt (der EZB verboten) Ankauf von Staatsschulden

Mehr

Gold? Öl? Wein? "Kaufen"

Gold? Öl? Wein? Kaufen 27.1.2013 Gold? Öl? Wein? "Kaufen" Pimco-Gründer Bill Gross verwaltet den größten Publikumsfonds der Welt. Im Interview spricht er über Inflation, Währungskrieg und darüber, was ihn an München reizt. Von

Mehr

Zinserträge der Banken im Vergleich Mit 724 Mrd DM lagen die Bankzinserträge im Jahr 2000 bei:

Zinserträge der Banken im Vergleich Mit 724 Mrd DM lagen die Bankzinserträge im Jahr 2000 bei: Zinserträge der Banken im Vergleich Mit 724 Mrd DM lagen die Bankzinserträge im Jahr 2000 bei: 18% des Bruttoinlandsprodukts (3.960 Mrd) 28% des verfügbaren Einkommens (2.564 Mrd) 31% der Haushaltsausgaben

Mehr

Das Geld- und Kreditschöpfungspotential von Bankensystemen

Das Geld- und Kreditschöpfungspotential von Bankensystemen Das Geld- und Kreditschöpfungspotential von Bankensystemen Der Einfachheit halber betrachten wir zunächst ein Geschäftsbankensystem bei ausschließlich bargeldlosem Zahlungsverkehr. Die Nichtbanken zahlen

Mehr

Ein bloß mündlich vereinbarter Beitritt zu einer fremden Schuld ist so rechtlich nicht (mehr) durchsetzbar.

Ein bloß mündlich vereinbarter Beitritt zu einer fremden Schuld ist so rechtlich nicht (mehr) durchsetzbar. Der Oberste Gerichtshof ist von seiner bisherigen Rechtsansicht abgegangen. Mit Urteil vom 20. April 2010, hat er nunmehr entschieden, dass nicht nur eine Bürgschaft, sondern auch ein Schuldbeitritt nur

Mehr

Tagebuch Internet-Blog. Datum: 3. März 2009 Fach / Thema: Volkswirtschaft Dozenten: Dörig Roman, roman.doerig@doerigausbildung.ch

Tagebuch Internet-Blog. Datum: 3. März 2009 Fach / Thema: Volkswirtschaft Dozenten: Dörig Roman, roman.doerig@doerigausbildung.ch Tagebuch Internet-Blog Datum: 3. März 2009 Fach / Thema: Volkswirtschaft Dozenten: Dörig Roman, roman.doerig@doerigausbildung.ch Themenschwerpunkte / Vorgehensweisen: Repetition Begriffe: Der Wirtschaftsmensch-

Mehr

Und nun kommt der wichtigste und unbedingt zu beachtende Punkt bei all deinen Wahlen und Schöpfungen: es ist deine Aufmerksamkeit!

Und nun kommt der wichtigste und unbedingt zu beachtende Punkt bei all deinen Wahlen und Schöpfungen: es ist deine Aufmerksamkeit! Wie verändere ich mein Leben? Du wunderbarer Menschenengel, geliebte Margarete, du spürst sehr genau, dass es an der Zeit ist, die nächsten Schritte zu gehen... hin zu dir selbst und ebenso auch nach Außen.

Mehr

Inflation. Was ist eigentlich../inflation u. Deflation

Inflation. Was ist eigentlich../inflation u. Deflation Inflation Unsere Serie Was ist eigentlich... behandelt aktuelle und viel diskutierte Themen, die beim Nicht-Spezialisten eine gewisse Unsicherheit hinterlassen. Wir wollen das Thema jeweils einfach und

Mehr

1 Extreme Armut. 1.1 Milliarden Menschen leben in extremer Armut, von weniger als einem Dollar am Tag. Wo in der Welt herrscht die größte Armut?

1 Extreme Armut. 1.1 Milliarden Menschen leben in extremer Armut, von weniger als einem Dollar am Tag. Wo in der Welt herrscht die größte Armut? 1 Extreme Armut 1.1 Milliarden Menschen leben in extremer Armut, von weniger als einem Dollar am Tag. Wo in der Welt herrscht die größte Armut? A. Hauptsächlich in Afrika und Asien. B. Hauptsächlich in

Mehr

WICHTIG: Lernen Sie *jetzt* im kostenlosen Online Seminar, wie sie ihr eigenes online Business erstellen und damit 180 Euro pro Tag verdienen:

WICHTIG: Lernen Sie *jetzt* im kostenlosen Online Seminar, wie sie ihr eigenes online Business erstellen und damit 180 Euro pro Tag verdienen: WICHTIG: Lernen Sie *jetzt* im kostenlosen Online Seminar, wie sie ihr eigenes online Business erstellen und damit 180 Euro pro Tag verdienen: http://onlineseminar24.com/kostenlosesseminar Ein Leben mit

Mehr

M I C R O F I N A N C E

M I C R O F I N A N C E M I C R O F I N A N C E Seminararbeit an der Universität Zürich Prof. Dr. Urs Birchler Autor: Patrick Kolb Seestrasse 211 8802 Kilchberg/ZH Tel.: 01 715 18 76 E-Mail: kolbp@isb.unizh.ch Einleitung Inhaltsübersicht:

Mehr

Gesprächsleitfaden Video + Folder

Gesprächsleitfaden Video + Folder Gesprächsleitfaden Video + Folder Wisst Ihr was, ich erkläre Euch jetzt alles von A bis Z. Wenn ich fertig bin, so in 20 min., dann hätte ich gerne Eure ehrliche Meinung, ob es Euch gefällt oder nicht.

Mehr

»Auszug aus Nicht lesen! Bankgeheimnis«

»Auszug aus Nicht lesen! Bankgeheimnis« 1 »«wollte Werner Wildschwein wissen.»es gibt einige wenige Finanzberater, die die Situation genau kennen und ihre Klienten entsprechend beraten. Wenn du von einem solchen beraten werden willst, dann schreib

Mehr

Inhalt. Money makes the world go round 5. Die Banken 17. Was Geldmärkte ausmacht 31

Inhalt. Money makes the world go round 5. Die Banken 17. Was Geldmärkte ausmacht 31 2 Inhalt Money makes the world go round 5 Warum es ohne Geld nicht geht 6 Geld ist nicht gleich Geld 7 ede Menge Geld: die Geldmengen M1, M2 und M3 8 Gebundene und freie Währungen 10 Warum es deneuro gibt

Mehr

Aus- und Weiterbildungsseminar Wirtschaftsfaktor Marketing und Vertrieb

Aus- und Weiterbildungsseminar Wirtschaftsfaktor Marketing und Vertrieb Aus- und Weiterbildungsseminar Wirtschaftsfaktor Marketing und Vertrieb Die Zeiten ändern sich sie ändern sich allerdings so schnell, dass wir kaum noch in der Lage sind, mit dem Tempo Schritt zu halten.

Mehr

So funktioniert unser Geldsystem

So funktioniert unser Geldsystem Donnerstag, 16.05.2013 Ausgabe 07/2013 So funktioniert unser Geldsystem Teil 5: Warum Staatsschulden nie zurückgezahlt werden Liebe Leserin, lieber Leser, in den Ausgaben 1/2013; 2/2013; 3/2013 und 4/2013

Mehr

Finanzierung Aktualisiert Mittwoch, den 16. September 2009 um 07:30 Uhr. Bankensuche

Finanzierung Aktualisiert Mittwoch, den 16. September 2009 um 07:30 Uhr. Bankensuche Bankensuche Der erste Anlaufpunkt war das Internet. focus.de hat ebenfalls Informationen zur Baufinanzierung und eine aktuelle Datenbank über gute Kreditkonditionen. Viele der dortigen Einträge sind keine

Mehr

Subprime-Papiere im Depot der Banken

Subprime-Papiere im Depot der Banken Subprime-Papiere im Depot der Banken Appenzell, März 2008 Straightline Investment AG House of Finance Rütistrasse 20 CH-9050 Appenzell Tel. +41 (0)71 353 35 10 Fax +41 (0)71 353 35 19 welcome@straightline.ch

Mehr

Der Staat, die Zentralbank und das frische Geld bei wem steckt der Schwarze Peter?

Der Staat, die Zentralbank und das frische Geld bei wem steckt der Schwarze Peter? Der Staat, die Zentralbank und das frische Geld bei wem steckt der Schwarze Peter? Ein Beitrag von Dirk Ehnts mit einer Anmerkung von Friederike Spiecker In dem Beitrag von Heiner Flassbeck vom 9. Oktober

Mehr

REFORM DER GEWERBESTEUER. Unternehmer für starke Kommunen

REFORM DER GEWERBESTEUER. Unternehmer für starke Kommunen REFORM DER GEWERBESTEUER Unternehmer für starke Kommunen OHNE FINANZIELL GESUNDE GEMEINDEN KEIN ZUKUNFTSFÄHIGES DEUTSCHLAND Derzeit geraten bundesweit immer mehr Gemeinden unter Zwangsverwaltung. Die Kommunen

Mehr

Die Krise des Euroraumes

Die Krise des Euroraumes Die Krise des Euroraumes Juniorprofessor Dr. Philipp Engler Freie Universität Berlin Vortrag am Gymnasium Wiesentheid, 21.12.2011 Die Krise des Euroraumes Was ist in den letzten zwei Jahren passiert? Manche

Mehr

Eurobonds: Ausweg aus der Schuldenkrise?

Eurobonds: Ausweg aus der Schuldenkrise? Eurobonds: Ausweg aus der Schuldenkrise? Prof. Dr. Kai Carstensen ifo Institut und LMU München 17. August 2011 Europäische Schuldenkrise und Euro Krisenmechanismus - Agenda 1. Warum werden Eurobonds gefordert?

Mehr

Heißt: Roland Bebber hatte bei seiner langen Suche nach Hilfe nicht einfach nur Pech wie ihm geht es offenbar immer mehr Patienten.

Heißt: Roland Bebber hatte bei seiner langen Suche nach Hilfe nicht einfach nur Pech wie ihm geht es offenbar immer mehr Patienten. 1 Defizite in der Physiotherapeuten-Ausbildung Bericht: Andreas Rummel Roland Bebber ist schwer behindert. Um Hilfe gegen seine ständigen extremen Rückenschmerzen zu bekommen, muss er lange Wege in Kauf

Mehr

Der beste Beitrag der Welt zum Thema Immobilien! RTL: "Raus aus den Schulden - Immobilien-Spezial!"

Der beste Beitrag der Welt zum Thema Immobilien! RTL: Raus aus den Schulden - Immobilien-Spezial! http://www.das-bewegt-die-welt.de/index.php/must-read/2354-der-beste-beitrag-der-welt-zumthema-immobilien-rtl-qraus-aus-den-schulden-immobilien-spezialq Der beste Beitrag der Welt zum Thema Immobilien!

Mehr

Die weltweite Finanzkrise aus mikroökonomischer Sicht

Die weltweite Finanzkrise aus mikroökonomischer Sicht Die weltweite Finanzkrise aus mikroökonomischer Sicht Stefan Simon Hanns-Seidel-Stifung Inhalt Finanzkrisen Freier Markt und Markt- bzw. Staatsversagen Fehlentwicklungen bei der aktuellen Krise Diskussion

Mehr

Lerneinheit Kreditgeldschöpfung

Lerneinheit Kreditgeldschöpfung Lerneinheit Kreditgeldschöpfung Name: Wenn ich diese Lerneinheit durchgearbeitet habe kann ich...... erklären, wie die englischen Goldschmiede Kredite vergaben.... nachvollziehen, wie Papiergeld in England

Mehr

Sie wollen einen Kredit? Zeigen Sie uns, dass Sie ihn nicht benötigen, und Sie bekommen ihn.

Sie wollen einen Kredit? Zeigen Sie uns, dass Sie ihn nicht benötigen, und Sie bekommen ihn. Ansprache von IHK-Präsident Dr. Richard Weber anlässlich der Eröffnung der Veranstaltung Mehr Erfolg mit breitem Finanzierungsmix: Alternative Finanzierungsinstrumente für den Mittelstand, 22. September,

Mehr

Welche Bedeutung hat die richtige Einstellung für meinen Verkaufserfolg? Seite 9. Wie kann ich meine verkäuferischen Fähigkeiten verbessern?

Welche Bedeutung hat die richtige Einstellung für meinen Verkaufserfolg? Seite 9. Wie kann ich meine verkäuferischen Fähigkeiten verbessern? Welche Bedeutung hat die richtige Einstellung für meinen Verkaufserfolg? Seite 9 Wie kann ich meine verkäuferischen Fähigkeiten verbessern? Seite 14 Mit welchen Strategien erreiche ich neue Kunden? Seite

Mehr

http://www.teleboerse.de/992304.html?tpl=druck

http://www.teleboerse.de/992304.html?tpl=druck 1 von 5 02.04.2009 23:14 Freitag, 11. Juli 2008 Kolumne von Raimund Brichta Beim Geld geht es um die Wurst Die wenigsten Leute haben schon einmal dabei zugesehen, wie Wurst gemacht wird. Und das ist auch

Mehr

Nach dem Euro: Wie muss eine Währungsverfassung aussehen. Ulf Heinsohn, HTWK Leipzig, 22. Juni 2011

Nach dem Euro: Wie muss eine Währungsverfassung aussehen. Ulf Heinsohn, HTWK Leipzig, 22. Juni 2011 Nach dem Euro: Wie muss eine Währungsverfassung aussehen Ulf Heinsohn, HTWK Leipzig, 22. Juni 2011 Geld ist: Abruf-Kollateraleingentums-Eigentum ein Instrument, um alle Verbindlichkeiten zu erfüllen von

Mehr

Hilfe, mein SCRUM-Team ist nicht agil!

Hilfe, mein SCRUM-Team ist nicht agil! Hilfe, mein SCRUM-Team ist nicht agil! Einleitung: Laut unserer Erfahrung gibt es doch diverse unagile SCRUM-Teams in freier Wildbahn. Denn SCRUM ist zwar eine tolle Sache, macht aber nicht zwangsläufig

Mehr

Sicherung der Liquidität. Kapitalfreisetzung für Investitionen. Aus der Schuldenfalle entkommen. Vermeidung von Insolvenzgefahren.

Sicherung der Liquidität. Kapitalfreisetzung für Investitionen. Aus der Schuldenfalle entkommen. Vermeidung von Insolvenzgefahren. LICON 5 Unternehmenskreislauf- Ihre Stärke Sicherung der Liquidität Kapitalfreisetzung für Investitionen Aus der Schuldenfalle entkommen Vermeidung von Insolvenzgefahren durch KREDITFINANZIERUNG über KAPITALANLAGE

Mehr

Geld, Preise und die EZB

Geld, Preise und die EZB Geld, Preise und die EZB MB Gebrauch von Geld Funktionen von Geld Tauschmittel Ohne Geld müssten Transaktionen durch Tauschhandel (Naturaltausch) durchgeführt werden Problem der Doppelkoinzidenz der Wünsche

Mehr