Unified Commuication im Land Niedersachsen

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1 Unified Commuication im Land Niedersachsen Das Niedersachen Next Generation Network (NI-NGN) Dipl.-Ing. Peter-Wolfgang Gerberding Fachbereichsleiter Telekommunikation Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen (LSKN) 2. Bayerisches Anwenderforum egovernment 2010, 14./15. Juni 2010, ICM München

2 Agenda 1. Vorstellung LSKN 2. Ausgangslage & Motivation für die Neugestaltung der Telekommunikationsinfrastruktur 3. Konzepteckpunkte Innovationen am Beispiel von Unified Communication 4. Nutzen & Ergebnisse 5. Stand & Perspektive 2

3 Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen Gründung im März 2008 Fusion des Landesamtes für Statistik und des Landesbetriebes Informatikzentrum Niedersachsen ~ 1000 Mitarbeiter, davon ~ 400 IT-Beschäftigte Standorte in Hannover, Braunschweig, Lüneburg, Oldenburg Dienst- und Fachaufsicht durch das Innenministerium Aufgaben als Landesstatistikbehörde und IT-Dienstleister der Niedersächsischen Landesverwaltung zentrale IT-Produktion für die allgemeine Landesverwaltung, die Finanzverwaltung, die Polizei, die Statistik, die Justiz, die Katasterverwaltung und die Sozialverwaltung

4 Agenda 1. Ausgangslage & Motivation 2. Konzepteckpunkte Innovationen 3. Nutzen & Ergebnisse 4. Stand & Perspektive 4

5 Notwendigkeit der Veränderung NGN - Next Generation Networks Anforderung an eine diensteintegrierte Kommunikationsplattform Kommunikation als Wettbewerbsfaktor für die Verwaltung Bewertung Eigenwahrnehmung vs. Einkauf am Markt???? NI-NGN mit Integration BACnet* Aufbau NI-NGN (Projekt TK2010) Durchführung QMA Zentrale Verträge für Daten, Sprache und Mobilfunk, Aufbau des iznnet Kaskadiertes IP-Netz (WAN) Aufbau des TELENET 1. TDN-Vertrag für Telefonie Zusammenfassung der TDN-Verträge Bündelung der Datenübertragungsleitungen in TDN-Verträgen einzel. Fachverwaltungen Ressortspezifische Nutzung von Telefonie und Datenübertragung. *BACnet : Building Automation and Control Networks, Protokoll für Gebäudeautomation seit 2003 ISO-Norm

6 Technische Ausgangslage der Landesverwaltung ca Dienststellen in ca Gebäuden iznnet (WAN) mit ca Fest- und Wählzugängen Ports für lokale Netze (Daten) Telefon-Ports (Telefonie) ca Fernsprechnebenstellenanlagen Sicherheitskomponenten in den Dienststellen 6

7 Betriebliche Ausgangslage Technik: unterschiedliche Hersteller, Regelfall Eigentum des Landes Zentrale Bündelung / Carrierverträge, z.b. Leitungen für das WAN Telefoniedienstleistungen Mobilfunkleistungen Zuständigkeiten für Teilbereiche der Technik unterschiedlich (WAN zentral, LAN dezentral, TK-Anlagen dezentral) Betriebsmodelle Eigenbetrieb bis Fremdvergabe Vertraglich: Vielzahl von Wartungs-, Serviceverträgen usw. 7

8 Eckpunkte des Lösungskonzepts für das NI-NGN Projektziel: Aufbau des NI- NGN landesweit diensteintegriert Daten Telefonie Managed Service aus einer Hand (E2E) Portmodell aus Nutzersicht LAN Betrieb / Management Kommunikationsnetze & -Dienste WAN Umsetzung als diensteintegrierte Plattform Telefonie Bereitstellung Bereitstellung als Managed-Service Mobile Dienste. Produktorientiert 8

9 Philosopie Die von der Auftragnehmerin geschuldeten Leistungen bestehen in der Mitwirkung an der Errichtung des NI- NGN und in der Erbringung von Betriebsleistungen. Die Vergütung erfolgt grundsätzlich für Betriebsleistungen. Diese Leistungen werden auf der Basis von Leistungsendpunkten ( Managed Ports ) berechnet. Für diese Managed Ports( Managed-LAN-Ports und Managed-WAN-Ports gibt die Auftragnehmering eine Verfügbarkeitsgarantie ab, die auf der Basis von Dienstgüten ( Service Level ) gemessen und sanktioniert wird. (Auszug Präambel Vertrag) 9

10 Partner im Boot Generalunternehmer Weitere Technologie- partner Beratungsunterstützung Projektgesellschaft 10

11 Agenda 1. Ausgangslage & Motivation 2. Konzepteckpunkte Innovationen am Bespiel von Unified Communication 3. Nutzen & Ergebnisse 4. Stand & Perspektive 11

12 Eckpunkte zum Konzept - Innovationen Bereitstellung von TK-Services Betreiber ist LSKN Operative Leistungserbringung mit Projektgesellschaft (LAN, WAN, Sprache) Netzwerkmanagementzentrum im LSKN definierte Schnittstellen zu landeseigenen Service-/Kunden-Areas Ausrichtung am Konzept Ideales Netz Ausrichtung an Ende-zu-Ende-Verantwortung Bedarfsbezogene Bandbreiten- und Leistungsbereitstellung Pauschaliertes Nutzungsentgelt (Flatrate) und inkludierte Services Portmodell als Grundlage Standardausstattung kombinierter Daten- und Sprachport 12

13 Betriebsmodell Kunde LSKN Dienstleister TK- Produkte Produktkatalog TK- Produkte 13

14 Port- und Produktorientierung ein Port für Daten & Telefonie Ethernet VLANs Telefonie Daten Ende zu Ende Dienstkonzept Dienstübergabepunkt ist der Ethernet-Port im Büro des Anwenders Das Telefon am Arbeitsplatz ist Teil des Dienstangebots Ein Produktkatalog definiert die überall verfügbaren, bestellbaren Leistungen 14

15 Port- und Produktorientierung 15

16 Abrechnungsmodell Bereitstellung der Ports auf Mietbasis Mindestbereitstellung / Abrechnung 1 Monat Grundprinzip: Menge * Preis laut Produktkatalog jederzeit bestell-/abbestellbar/änderbar 16

17 Steuerung über Service-Level & konzeptionelle Qualität Definierte Erwartungen zu Service Level Agreements Verbindliche SLA s regeln Leistungserbringung Verständliche Key Performance Indicators definieren Service Level So? Transparentes Reporting 17

18 Agenda 1. Ausgangslage & Motivation 2. Konzepteckpunkte Innovationen 3. Nutzen & Ergebnisse 4. Stand & Perspektive 18

19 Fallbeispiel: Standardprodukte am Arbeitsplatz Zusatzkosten: lediglich Nutzung außerhalb Flatrates

20 Spektrum landesweit standardisierter Lösungen quasi ideales Netz Wachstumsdynamik berücksichtigt landesweites Rufnummerkonzept definierte Standardprodukte Fixed-Mobile-Convergence Integration Standardisierte, zertifikatsbasierte Netzzugangsverfahren UMS-Funktionalität / Erreichbarkeitskonzepte Messaging-Integration via Verzeichnisdienst Mobil / Festnetz / Webinterface Mail-Integration (Fax, Mail, Voicenachrichten) Integrierte Planung kundenspezifischer Besonderheiten, z.b. Sicherheitsbehörden Justiz 20

21 Unified Communication (UC) in TK2010 Grundlegende Plattformentscheidung für Konvergenz Endgeräteübergreifend, Medienunabhängig Diensteintegriert Wesentliche Leistungsmerkmale sind in Standardprodukten Zusätzlich UC-Produkte als Wahlleistung Netzdimensionierung ist an Produktabruf gebunden Einschränkungen durch Flächenland Einführungsscope TK2010 ist Technologie, Bereitstellung und Betrieb Produkte sind verfügbar - Produktmarketing ist aufgesetzt Nutzungs-/Nutzenszenarien stehen im Scope der Nutzergruppen

22 Typische UC-Module Videokonferenz Sprachkonferenz Textkonferenz Videotelefonat Ortsbezogene Diensteintegration Sprachtelefonat Ortsbezogene Signalisierung Repositorium Integration in Kalenderfunktionen Elektronische Post Medientransparenz Gruppensignalisierung Anwendungsverteilung Sprachdialogsystem Sofortnachricht Regelbasierte Weiterleitung Endgerätesignalisierung Web-Konferenz Unternehmensanwendungsintegration Videonachricht Erreichbarkeit mit einer Nummer Automatische Signalisierung Gruppenkalender Integration in Standard-Software Sprachnachricht Bevorzugtes Endgerät Individuelle Signalisierung Weißwandtafel Anpassbare Funktionen Textnachricht Bevorzugter Kanal Basistechnische Signalisierung Diskussionsforum Kontextabhängige Kontaktliste Kommunikations -kanal Kommunikations -management Präsenzsignalisierung Kollaboration Kontextualisierung Quelle: in Anlehnung an Studie zu UC der Maximilian-Unviversität, München

23 Abdeckung typischer UC-Module durch TK2010 Videokonferenz Sprachkonferenz Textkonferenz Videotelefonat Ortsbezogene Diensteintegration Sprachtelefonat Ortsbezogene Signalisierung Repositorium Integration in Kalenderfunktionen Elektronische Post Medientransparenz Gruppensignalisierung Anwendungsverteilung Sprachdialogsystem Sofortnachricht Regelbasierte Weiterleitung Endgerätesignalisierung Web-Konferenz Unternehmensanwendungsintegration Videonachricht Erreichbarkeit mit einer Nummer Automatische Signalisierung Gruppenkalender Integration in Standard-Software Sprachnachricht Bevorzugtes Endgerät Individuelle Signalisierung Weißwandtafel Anpassbare Funktionen Textnachricht Bevorzugter Kanal Basistechnische Signalisierung Diskussionsforum Kontextabhängige Kontaktliste Kommunikations -kanal Kommunikations -management Präsenzsignalisierung Kollaboration Kontextualisierung

24 Agenda 1. Ausgangslage & Motivation 2. Konzepteckpunkte Innovationen 3. Nutzen & Ergebnisse 4. Stand & Perspektive 24

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