MOTORRAD BERNER POLIZEI SICHERHEITSBEWUSSTE GEMEINDE. Das bfu-magazin für Präventionspartner 1/2014. Lass dich nicht abschiessen

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1 Das bfu-magazin für Präventionspartner 1/2014 MOTORRAD Lass dich nicht abschiessen BERNER POLIZEI Kein Sparen bei der Verkehrserziehung SICHERHEITSBEWUSSTE GEMEINDE Widnau überprüft seine Schulanlagen

2 Inhalt Editorial DIE ZAHL Gute Noten für «sicher leben» 3 FOKUS MOTORRAD Töfffahren soll sicherer werden 4 Standpunkt von Walter Wobmann, Präsident FMS: Der Fahrspass bleibt 7 Und action: Der Werbespot zur Motorradkampagne 8 NETZWERK BETRIEBE Spielerisch die Sicherheit fördern: Jaeger-LeCoultre machts vor 10 NETZWERK POLIZEI Kein Sparen bei der Verkehrserziehung 12 NETZWERK PARTNER Braucht die Schweiz ein neues Verkehrssicherheitsziel? 13 NETZWERK GEMEINDEN Widnau überprüft seine Schulanlagen 14 KAMPAGNE Neue Velosicherheitskampagne: Vorsicht beim Vortritt 16 impressum Herausgeberin: bfu Beratungsstelle für Unfallverhütung, Hodlerstrasse 5a, CH-3011 Bern, Tel Adressänderungen: Redaktion: Ursula Marti (wortreich gmbh), Rolf Moning (bfu), Tom Glanzmann (bfu) Redaktionsadresse: Ursula Marti, wortreich gmbh, Maulbeerstrasse 14, 3011 Bern, Tel Korrektorat: Hedy Rudolf (bfu) Bildnachweise: Seiten 1, 2, 6, 8, 9, 11, 15, 16: bfu; Seite 4: adpic; Seiten 5, 12, 13, 14: Iris Andermatt; Seite 7: FMS; Seite 10: Jaeger-LeCoultre Layout: SRT Kurth & Partner AG, Ittigen Druck: AST & FISCHER AG, Wabern Auflage: Deutsch: 9200, Französisch: 3300, Italienisch: Das Magazin erscheint vierteljährlich. ISSN (Print) / ISSN (PDF) Wiedergabe von Artikeln nur mit Genehmigung der Redaktion und unter vollständiger Quellenangabe. «Stayin alive, stayin alive» Wer hat nicht begeistert mitgesungen und mitgetanzt beim Hit der Bee Gees? Die Botschaft «Stayin Alive» ist immer noch aktuell und sollte eigentlich das Motto aller Strassenbenützenden sein, insbesondere der Motorradfahrenden. Denn sie sind im Vergleich zu den Autofahrenden besonders verletzlich. Respekt und Toleranz müssen deshalb über allem stehen: Mancher Unfall lässt sich damit vermeiden. Wachsam sein und defensiv fahren ist die beste Lebensversicherung. Deshalb lancieren die Föderation der Motorradfahrer der Schweiz FMS und die bfu im Frühling die Kampagne «Stayin Alive» mit dem Ziel, die Anzahl der Kollisionen von Motorrädern zu reduzieren. Unter dem Motto «Lass dich nicht abschiessen» rufen wir die Motor radfans auf, ihre Maschine nicht zur Jagdtrophäe werden zu lassen. Die Kampagne startet an den grossen Schweizer Motorradmessen und macht an verschiedenen regionalen Veranstaltungen Halt ist auch das Jubiläumsjahr der FMS, sie feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Herzliche Gratulation! Und noch etwas Internes: In der Redaktion von sicher leben ersetze ich Magali Dubois, die Redaktorin für die Romandie. Ich freue mich, an ihrer Stelle fortan die Romandie zu vertreten und regelmässig über Aktionen aus der Westschweiz zu berichten. Gute Fahrt und «yeah. I m stayin alive.» Nathalie Wirtner Julmi 2 sicher leben 1 / 2014

3 Die Zahl Gute Noten für «sicher leben» Im September 2013 hat Ihnen die bfu zusammen mit dem Magazin einen Fragebogen zugestellt. Wir wollten wissen: Wie zufrieden sind Sie mit «sicher leben»? Über 1000 Leserinnen und Leser haben an der Befragung teilgenommen. Sie geben uns gute Noten und Ideen für Anpassungen Empfängerinnen und Empfänger hat das Präventionsmagazin «sicher leben». Doch wird es überhaupt gelesen? Welchen Nutzen hat es für die berufliche Tätigkeit? Was könnte verbessert werden? Diesen und anderen Fragen wollte die bfu auf den Grund gehen, um das Magazin künftig noch besser auf die Bedürfnisse der Lesenden auszurichten. Sie hat deshalb ein Markt forschungsinstitut mit einer Evaluation beauftragt. In einer ersten Phase wurden 35 Einzelinterviews mit Personen aus der Zielgruppe durchgeführt. Die Erkenntnisse dienten dazu, einen Fragebogen für die zweite Phase der Befragung zu erarbeiten. Dieser ging im September an alle Empfängerinnen und Empfänger von «sicher leben». Über 1000 Personen haben den Fragebogen ausgefüllt und zurückgesandt. 88 Die Resultate sind erfreulich: 82 Prozent lesen alle vier Ausgaben des Magazins. Sie finden es attraktiv aufbereitet und beurteilen die formale Umsetzung, also z. B. die Gestaltung oder die Verständlichkeit der Texte, als sehr gut bis gut. Für die Mehrheit der Lesenden ist das Magazin für die berufliche Tätigkeit von Nutzen. Stolze 88 Prozent würden das Magazin jemandem weiterempfehlen. Es gibt jedoch auch Verbesserungsbedarf: Die Befragten wünschen eine bessere Aufbereitung von Links zu weiterführenden Informationen. Ebenso mehr Checklisten, Tabellen und Infografiken. Bei den Standpunkten im Magazin dürften es durchaus auch mal Pro und Contra oder ein Streitgespräch sein. Die bfu wird auf Ihre Wünsche eingehen und Anpassungen laufend vornehmen. Seien Sie gespannt! Wir danken allen, die sich Zeit für die Befragung genommen haben. tg zoom Vorschau: zwei bfu-publikationen zum Pferdesport Nachdem die bfu 2011 erstmals eine Unfallanalyse zum Pferdesport in der Schweiz erarbeitet hat, geht sie nun noch zwei Schritte weiter. Zum einen wird das wissenschaftliche Grundlagenpapier um eine Risikofaktorenanalyse ergänzt, aus der sich konkrete Präventionsempfehlungen ableiten lassen. Zum anderen entsteht basierend auf diesen Erkenntnissen eine Publikumsbroschüre, die gemeinsam mit dem Schweizerischen Verband für Pferdesport und anderen Partnern herausgegeben wird. Wichtigster Tipp gemäss bfu- Sportberaterin Monique Walter: «Lassen Sie sich in einem fachlich kompetenten Reitbetrieb oder Verein ausbilden. Ungetrübte Freude am Reiten können Sie nur geniessen, wenn Sie sich mit und auf dem Pferd sicher fühlen. Bei qualifizierten Pferdefachpersonen lernen Sie nicht nur reiten, sondern auch den Umgang mit dem Pferd, seine Pflege sowie die Handhabung des Materials.» Die Grundlage «Sicherheitsanalyse im Pferdesport in der Schweiz» und die Publikumsbroschüre «Reiten. Sicher im Sattel und im Umgang mit dem Pferd» sind ab April auf erhältlich. mor sicher leben 1 /

4 FOKUS MOTORRAD Töfffahren soll sicherer werden SCHWERPUNKTPROGRAMM Schnell unterwegs, schmale Silhouette, keine Knautschzone: Motorradfahrende sind einem besonders hohen Unfallrisiko ausgesetzt. Um ihren Schutz zu erhöhen, setzt die bfu im Rahmen des Schwerpunktprogramms Motorrad mit Partnern verschiedene Massnahmen um. bfu-experte Mario Cavegn gibt Auskunft. Motorradfahrende haben ein besonders hohes Unfallrisiko. Ein gezieltes Massnahmenpaket soll dies ändern. 4 sicher leben 1 / 2014

5 sicher leben: Die bfu befasst sich zurzeit intensiv mit dem Thema Motorrad. Haben denn die Motorradunfälle zugenommen? Mario Cavegn: Nein, ganz im Gegenteil. Die Anzahl der schwer oder tödlich verletzten Motorradfahrenden hat in den letzten Jahren abgenommen. Motorradfahrende machen aber mit rund 30 Prozent einen bedeutenden Anteil aller Unfallopfer im Strassenverkehr aus. Ihr Risiko, schwer zu verunfallen, ist nach wie vor überdurchschnittlich hoch. Im Jahr 2012 gab es über 70 getötete und rund 1200 schwerverletzte Motorradfahrende. Es besteht also Handlungs bedarf. «Mensch, Maschine und Umwelt stehen im Zentrum.» Der Handlungsbedarf wird auch durch das aktualisierte «Sicherheitsdossier Motorradverkehr» verdeutlicht. Inwiefern? Die Aktualisierung stellt sicher, dass neue wissenschaftliche Erkenntnisse, Datengrundlagen oder technische Entwicklungen in die Präventionsarbeit einfliessen. Zudem haben sich auch gewisse politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen verändert, die es zu berücksichtigen galt. Etwa die Halterhaftung, das erwartete ABS-Obligatorium auf EU-Ebene oder Neuerungen in der Fahrausbildung (OPERA-3). Einige Änderungen wurden durch das Verkehrssicherheitsprogramm Via sicura ausgelöst. Das Schwerpunktprogramm gegen Motorradunfälle kommt nun in die Umsetzung. Welche konkreten Massnahmen sind zu erwarten? Vorgesehen ist eine breite Palette von Massnahmen Mensch, Maschine und Umwelt stehen dabei im Fokus (siehe Kasten). Zusammen mit der Föderation der Motorradfahrer der Schweiz FMS lanciert die bfu eine massenmediale Kampagne, um das defensive Fahren zu fördern. Parallel dazu thema tisiert sie die persönliche Schutzausrüstung. Vorgesehen sind auch Aktionen mit dem Ziel, die Verbreitung von Motorrädern mit ABS zu fördern. Zudem setzt sich die bfu für eine sicherere Strasseninfrastruktur ein. Hierbei gilt es zunächst Unfallund Gefahrenstellen zu sanieren. Welchen Beitrag kann die bfu selber leisten und wo ist sie auf unterstützende Partner angewiesen? In den Sicherheitsdossiers wird der Handlungsbedarf aufgedeckt, die Handlungsmöglichkeiten werden dokumentiert und die Prioritäten im Sinne der Unfallprävention vorgenommen. Diese Vorarbeit leistet die bfu. Spätestens bei der Umsetzung von Präventionsmassnahmen liegt der bfu aber daran, mit Partnerorganisationen zusammenzuarbeiten. Einerseits erleichtert das den Zugang zur Zielgruppe und andererseits können wir entsprechendes Praxiswissen ab holen. An welche Partnerorganisationen denken Sie? Allen voran an die Motorradverbände, den Motorrad-Fachhandel, Fahrlehrer, dann den Verband der Strassen- und Verkehrsfachleute VSS, verschiedene Behörden wie das Bundesamt für Strassen ASTRA oder die Vereinigung der Strassenverkehrsämter asa usw. In welchem Zeitrahmen werden die Massnahmen umgesetzt und wann sind erste Verbesserungen zu erwarten? Die Massnahmen sollen in der Grössenordnung von etwa 5 Jahren in Angriff genommen werden. Die Realisie Mario Cavegn forscht für die bfu zum Thema Motorrad. Das Motorrad-Massnahmenpaket in Kürze Defensiven Fahrstil fördern Fahrausbildungen optimieren Anteil der Motorräder mit ABS erhöhen Persönliche Schutzausrüstung fördern Gefahren- und Unfallhäufungsstellen eliminieren Das Sicherheitsdossier Motorrad verkehr ist erhältlich auf (Art.-Nr , ab April / Mai) sicher leben 1 /

6 FOKUS Motorrad rung wird aber über diesen Zeitraum hinaus dauern. Erste Verbesserungen erwarte ich durch die anstehende Kampagne ich bin zuversichtlich, dass sie ein Erfolg wird. Andere Anstrengungen wie beispielsweise die Anpassung der VSS-Normen oder die angestrebte Optimierung der Verkehrsingenieurenausbildung werden sich erst verzögert dafür aber umso nachhaltiger zeigen. Noch ein Wort zum Präventionsziel: Was strebt die bfu an? Die bfu hat sich zum Ziel gesetzt, die Anzahl schwer oder tödlich verletzter Motorradfahrer um 15 Prozent zu reduzieren. Sie waren immer ein begeisterter Motorradfahrer. Sind Sie noch oft auf dem Motorrad anzutreffen? Momentan habe ich ein anderes Hobby ich bin nämlich vor kurzem Vater geworden. Da bleibt kaum Zeit fürs Motorradfahren. Deshalb habe ich mein Motorrad schweren Herzens verkauft. Aber wer weiss, vielleicht gönne ich mir in einigen Jahren wieder eine Maschine. Interview: Ursula Marti Kampagnenstart an der SWISS-MOTO in Zürich mit Walter Wobmann, Zentralpräsident FMS und Nationalrat, Brigitte Buhmann, Direktorin bfu, und Motorradlegende Jacques Cornu (v.l.n.r.), der einen schweizweit einzigartigen Motorradsimulator präsentierte. Die Motorrad-Kampagne Die Kampagne mit dem Slogan «Lass dich nicht abschiessen» hat zum Ziel, die Anzahl der Kollisionsunfälle von Motorradfahrenden, insbesondere an Knotenpunkten, zu senken. Motorradfahrende sollen motiviert werden, defensiv, vorausschauend und risikobewusst zu fahren. Die Kampagne wird ab Februar 2014 in der ganzen Schweiz lanciert und dauert bis Ende Sie wird von der Föderation der Motorradfahrer der Schweiz FMS und der bfu durchgeführt und vom Fonds für Verkehrssicherheit FVS finanziell unterstützt. Weitere Infos auf Die Lancierungsdaten: Deutschschweiz: 19. Februar 2014, Swiss-Moto Zürich Romandie: 15. März 2014, Motoexpo Martigny Tessin: 1. Mai 2014, Valle Maggia 6 sicher leben 1 / 2014

7 fokus MOTORRAD Der Fahrspass bleibt Standpunkt von Walter Wobmann, Präsident Föderation der Motorradfahrer der Schweiz FMS und Luzerner SVP-Nationalrat, zur Gemeinschaftskampagne «Stayin Alive». Auf einem Motorrad durch die Landschaft brausen und die grosse Freiheit geniessen. Das ist für viele mehr als ein Hobby, es ist eine Leidenschaft. Leute aller Altersklassen und aller sozialen Schichten schwingen sich in ihrer Freizeit auf den Töff. Leider passieren dabei immer wieder Unfälle. Deshalb stehen wir von der FMS hinter der Kampagne, die wir zusammen mit der bfu in einer Projektgruppe erarbeitet haben. Von der FMS, aber auch von der bfu sind Leute in der Projektgruppe, die selber Motorrad fahren. Diese Leute wissen, worum es geht, und verstehen uns Töfffahrer. Die Zusammenarbeit ist kooperativ und angenehm. Die Kampagne richtet sich nicht gegen Motorradfahrende. Im Gegenteil, sie appelliert an deren Nachsichtigkeit. Die Motorradfahrenden sollen auch mal zugunsten eines Autofahrers auf ihren Vortritt verzichten, statt «mit den Engeln zu singen». Wichtig ist uns auch, dass der Fahrspass nicht leidet. Die Kampagne ist von Motorradfahrern für Motorradfahrer. Aus diesem Grund waren wir uns in der FMS schnell einig mitzuarbeiten. Wir erhoffen uns davon, dass weniger Motorradfahrende verunfallen. Das Gesamtpaket der verschiedenen Massnahmen ist sehr vielversprechend und zielt auf die Eigenverantwortung der Motorradfahrenden ab. Die FMS ist der offizielle Landesverband der Motorradfahrer und die Dachorganisation von rund 170 Motorradclubs und einigen Tausend Einzelmitgliedern. Nebst der Verkehrssicherheit beziehungsweise der Verkehrspolitik hat der Verband zwei weitere Standbeine: der Motorradsport und die Tourenfahrten. Die FMS betreibt eine eigene Verkehrssicherheitskommission (VSK), die aus Fachleuten besteht. Diese führen zum Beispiel Standaktionen durch auf Pässen, wo viele Motor radfahrende anzutreffen sind. Dort verteilen sie Flyer und machen in Gesprächen auf Gefahren und Probleme aufmerksam. Die FMS besteht seit 100 Jahren. Zur Feier des Jubiläums finden vom 30. Mai bis 1. Juni in Lyss verschiedene Aktivitäten statt. Mehr Informationen dazu auf Ich selber fahre eher defensiv, vor allem dort, wo Gefahren lauern, also bei Kreuzungen inner- und ausserorts. Natürlich fahre ich auch gerne zügig, aber nur, wenn die Strassenverhältnisse es zulassen und ich die Gefahr abschätzen kann. Früher bin ich sogar gelegentlich Rennen gefahren. Allerdings nur auf offi ziellen Rennstrecken und nicht im Strassenverkehr. Auch die «Überlebensstrategien», die wir in einem Booklet zur Kampagne veröffentlichen werden, wende ich selber an. Die witzig formulierten Tipps helfen mir, damit ich nicht aufs Kreuz gelegt werde. Ich bin überzeugt, dass die Kampagne die Zahl der Unfälle weiter senken kann, sodass Motorradfahren ein schönes Hobby bleibt und nicht zur Risikoaktivität verkommt. «Ich bin überzeugt, dass die Kampagne die Zahl der Unfälle weiter senken kann, sodass das Motorradfahren ein schönes Hobby bleibt», sagt Walter Wobmann, Zentralpräsident FMS. sicher leben 1 /

8 FOKUS Motorrad Und action: Der Werbespot zur Motorradkampagne MOTORRADKAMPAGNE Die gemeinsame Kampagne der Föderation der Motorradfahrer der Schweiz FMS und der bfu will mehr Sicherheit für Motorradfahrende schaffen. Zur Kampagne gehört auch ein TV-Spot, der im Herbst 2013 in Hamburg gedreht wurde. «sicher leben» war dabei. Ein Drehtag fängt früh an. Selten passt die Aussage «Zeit ist Geld» so gut wie bei der Produktion eines TV-Spots. An der Erstellung eines Werbefilms sind unzählige Personen beteiligt: Schauspieler, Regisseur, Produzent, Stylistin, Kameramann mit Assistent, Tonmann mit Assistent, Kabelträger, Fahrer usw. Die Liste liesse sich weiterführen. Es ist wichtig, dass ein Drehtag genau dem geplanten Ablauf folgt, jede Person immer pünktlich vor Ort ist und der Zeitplan eingehalten werden kann. Jede Verspätung geht schnell ins Geld. Aus Kostengründen und wegen erleichterten Bewilligungsverfahren wurde in Hamburg gedreht. Geschnitten und fertig gestellt wurde der Spot in der Schweiz. Profis am Werk Beim Eintreffen auf dem Drehplatz in einem noblen Aussenquartier von Hamburg kurz vor neun Uhr ist das Team bereits an der Arbeit. Die Anfangs szene des Spots ist in der Garage einer modernen Villa aufgebaut. Der Schauspieler ist fertig geschminkt und die Kameraleute sind mit der Bildeinstellung beschäftigt. Zu diskutieren gibt einzig noch die Kleidung des Hauptdarstellers. Die Stiefel sehen für einen Töfffahrer zu neu aus und werden von der Stylistin auf «gebraucht» getrimmt. Ausserdem müssen an der Töffbekleidung noch geeignete Reflektoren befestigt und Markensymbole abgeklebt werden. Dann geht es los mit dem Dreh der ersten Szenen. Nach einigen Wiederholungen folgt die Beurteilung des gedrehten Materials durch die Werbeprofis der Agentur und den Fachmann des Motorradverbands. Erst nach dem Okay aller Beteiligten geht es mit der nächsten Szene weiter. 8 sicher leben 1 / 2014

9 Ein grosser, an einer Stellwand aufgehängter Plan des Drehbuchs hilft den Beteiligten, den Überblick über die bereits abgedrehten Szenen zu behalten, denn die Aufnahmen werden nicht chronologisch gemacht. Nach einer kurzen Mittagspause wird das ganze Material abgebaut und die Filmcrew fährt in die Innenstadt von Hamburg, wo bei einer Garagenausfahrt Kamera, Licht und Ton wieder aufgebaut werden. Das Team arbeitet schnell und präzis und Neil, der Schauspieler, ist ein Profi. Die Szenen sind darum schnell im Kasten. Der Zeitplan kann genau eingehalten werden und es reicht sogar noch für eine sehr kurze Besichtigung der Hafencity bei Sonnenuntergang. Mit dem Töff über Land Zweiter Drehtag, gleich dichtes Programm: Einige Kilometer ausserhalb von Hamburg werden alle Fahrszenen gedreht. Ein leichter Morgennebel und die Sonne, die sich langsam durchsetzt, ergeben zusammen mit Feldern, Wald und Wiesen ein idyllisches Bild. Doch gedreht werden nun diejenigen Sequenzen, die im TV-Spot ein Gefühl der Gefahr und des Risikos einer Töfffahrt hinterlassen sollen. Ein Gegensatz, der nur scheinbar besteht: Bereits beim ersten Anschauen der Bilder ist klar, dass es mit der besonderen Stimmung und dem Bildausschnitt gelingt, beim Zuschauer dieses Gefühl auszulösen. Am Nachmittag kommt die wahre Herausforderung. Der Schauspieler soll auf seiner Töfffahrt mitten im Alltagsverkehr auf der Landstrasse gefilmt werden. Dazu kommt ein Kamerakran zum Einsatz: Auf einem speziellen Fahrzeug, auf dem Regisseur, Kameraund Tonmann mitfahren, wird an einem Kran eine Kamera befestigt. So kann Neil auf seiner Fahrt über Land aus allen Blickwinkeln aufgenommen werden, ohne dass der Verkehr aufgehalten wird. Auch dieser Drehtag verläuft ohne Pannen und unliebsame Überraschungen. Zufrieden können alle Beteiligten gegen Abend ihre Siebensachen zusammenpacken alle Szenen für den TV-Spot sind im Kasten. Der fertige Werbespot ist ab April 2014 im Fernsehen zu sehen. Camilla Krebs sicher leben 1 /

10 netzwerk betriebe Spielerisch die Sicherheit fördern: Jaeger-LeCoultre machts vor PRÄVENTIONSAUSSTELLUNG Nachdem die interaktive Präventionsausstellung der bfu im letzten Jahr zahlreiche Besucherinnen und Besucher begeisterte, steht sie nun auch Betrieben zur Verfügung. Die Manufaktur Jaeger-LeCoultre im Vallée de Joux VD hat bereits positive Erfahrungen damit gemacht, wie Franck Cesarec im Interview schildert. Spielerisch, interaktiv, humorvoll, spannend so oder ähnlich lauten die meisten Kommentare zur Präventionsausstellung, die im Rahmen des 75-Jahr-Jubiläums der bfu konzipiert wurde. Das Design und die Bedienung durch Handbewegungen sind zweifellos innovativ. Die Anwender kommen sich vor wie in einem Science-Fiction-Film! Wem das nicht ganz geheuer ist, kann auch ein Pad benutzen. So oder so, für Lacher ist gesorgt: Zum Thema Stürze gibt uns ein Typ à la Dr. House gute Ratschläge, Barbie sorgt für Sicherheit im und ums Haus und ein Hund namens Filou sorgt beim Thema Schutzausrüstungen für Action. Auch den Mitarbeitenden der Manufaktur Jager-LeCoultre machte es Spass, die Ausstellung zu entdecken. Besonders beliebt waren die verschiedenen Quiz sowie die Filme und Spots von früher und heute. Diese vermitteln vertieftes Wissen und eignen sich gut, um für Sicherheitsthemen zu sensibilisieren. Die Aktion zeigte: Das interaktive Ausstellungssystem und die vielfältigen Themen stossen bei allen auf Interesse. Für eine kurze Bilanz haben wir mit Franck Cesarec, Leiter Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz bei der Manufaktur Jaeger-LeCoultre gesprochen: sicher leben: Welches der Themen Stürze, Sicherheit im und ums Haus, Sicherheit im Auto, Schutzausrüstung, Alkohol und Müdigkeit am Steuer Die Ausstellung bei Jaeger-LeCoultre war an einem attraktiven Ort platziert, was wesentlich zum Erfolg beitrug. hat die Mitarbeitenden am meisten interessiert? Franck Cesarec: Der Bereich Verkehrsprävention war am beliebtesten. Das ist natürlich auch auf die Kampagne «Slow Down. Take it easy» zurückzuführen, der Engel Franky ist nach wie vor hoch im Kurs. Wie stufen Sie das Konzept der Ausstellung ein: attraktiv oder eher «moralisierend»? Das Konzept ist attraktiv, einladend und nicht moralisierend und das ist auch richtig so. In Sachen Gesundheit und Sicherheit haben meiner Meinung nach Moral und schockierende Informationen zeitlich nur eine beschränkte Wirkung. Besonders interessant finde ich, dass die Technologie der Spielsteuerung für Sicherheitsbotschaften genutzt wird. Das begeistert Junge, gewährleistet 10 sicher leben 1 / 2014

11 aber auch eine echte Interaktion, bei der sich das Publikum einbringen kann. Wo liegt Ihrer Meinung nach der Gewinn für die Mitarbeitenden? Darin, dass Sicherheit auch spielerisch sein kann und dass nützliches Wissen sowohl für den Arbeitsplatz als auch für daheim vermittelt wird. Haben Sie spezielle Anlässe organisiert, Gruppen gebildet usw.? Wir haben den Zugang zu den Bildschirmen erleichtert, indem wir sie an einem zentralen Durchgangsort der Manufaktur aufgestellt haben. Die Werkstätten haben sich dann selbst organisiert. Um die Wirkung aber zu verstärken, werden wir das nächste Mal gezielter vorgehen und betreute Events organisieren. Die Ausstellung war in der Cafeteria untergebracht. Hat sich das Personal entsprechend ungezwungen damit befasst? Ja, und ich denke, es ist wirklich empfehlenswert, sie in einem Bereich zu platzieren, wo die Leute entspannt und offen sind, um Neues aufzunehmen. Die spielerischen, humorvollen Szenen und die Stimmen der Schauspieler lenken die Aufmerksamkeit sofort auf sich, denn es ist ungewöhnlich, dass Sicherheit auf diese Art präsentiert wird. Wie konnten Sie die Ausstellung nutzen? Interne Kommunikation, Wettbewerb usw.? Welche Resultate erwarten Sie davon? Wir haben mit dem bfu-berater Christian Wyssmüller abgemacht, dass die Teilnehmenden als Geschenke Sicherheitsprodukte der bfu (z. B. Sicherheitswesten) erhalten, was auf sehr positives Echo stiess. Für ein nächstes Mal wäre es interessant, einen Wettbewerb zwischen den verschiedenen Werkstätten zu veranstalten. Auf jeden Fall hat uns die Aktion gezeigt, dass die bfu über qualitativ hochstehende Ausstellungen und Kommunikationsmittel verfügt, die ohne grosses Zutun eingesetzt werden können. Gerne werden wir im Rahmen der Nichtbetriebsunfallprävention 2014 wieder mit der bfu zusammenarbeiten. Was würden Sie einer Firma, die an der Ausstellung interessiert ist, besonders empfehlen? Gezielt auf die Themen der Kampagne eingehen, kurze Einführungen zur Benutzung des Bildschirms organisieren und eine Betreuung für den Umgang mit dem System vorsehen. Interview: Nathalie Wirtner Julmi Möchten Sie die Präventionsausstellung sehen? Die Ausstellung können Sie maximal 10 Tage mieten. Das Material wird gratis zur Verfügung gestellt, be rechnet wird lediglich eine Transportpauschale. Der Auf- und Abbau ist einfach, eine Anleitung dazu wird mit ge liefert. Bei technischen Problemen steht eine Hotline zur Verfügung. Ab Herbst 2014 wird die Ausstellung als Web-Applikation für die neuesten Mobilgeräte und Computer zur Verfügung gestellt. Interessiert? Auf sehen Sie die Verfügbarkeit der Geräte. Bestellen können Sie sie unter der Telefonnummer freizeitkick «Gut Luft» beim Tauchen in der Schweiz Rauschende Flüsse, kristallklare Bergseen und smaragdgrüne Seen in den Tälern: Die Schweizer Gewässer sind für Taucherinnen und Taucher aus dem In- und Ausland attraktiv aber nicht ganz ungefährlich. Pro Jahr ertrinken durchschnittlich drei Menschen beim Tauchen und eine Person stirbt an den Folgen eines Dekompressionsunfalls. Eine fundierte Ausbildung, eine gute Vorbereitung auf jeden Tauchgang, ein zuverlässiger «Buddy» (Tauchpartner) und die passende Ausrüstung sind die wichtigsten Voraussetzungen für sicheres Tauchen. Was das im Detail heisst, beschreibt die neue Broschüre «Tauchen in der Schweiz», herausgegeben von der bfu und der Fachstelle für Tauchunfallverhütung FTU in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern. Neben den wichtigsten Sicherheitsinformationen enthält sie auch Hinweise auf weiterführende Apps, Websites und Guides. Die Publikation ist erhältlich auf (Art.-Nr ). Tauchen in der Schweiz Gut Luft sicher leben 1 /

12 NETZWERK POLIZEI Kein Sparen bei der Verkehrserziehung KANTON BERN Wenn die öffentlichen Mittel knapp werden, können auch bewährte Präventionsmassnahmen wie die Verkehrserziehung unter Druck geraten. Im Kanton Bern hat sich die bfu erfolgreich dafür eingesetzt, dass die Verkehrsinstruktion durch die Polizei bestehen bleibt. Verkehrsunterricht ein eindrückliches Erlebnis. Im Kanton Bern drohte für 2014 ein Budgetdefizit. Um dieses abzuwenden, hatte das Kantonsparlament im November 2013 über ein rigoroses Sparpaket zu befinden. Bei der Polizei war ein grosser Stellenabbau geplant. Auch der Verkehrsunterricht in Kindergärten und Schulen durch die Verkehrsinstruktorinnen und -instruktoren insgesamt 35 Stellen wäre gefährdet gewesen. Bei der bfu läuteten die Alarmglocken. In den 379 Berner Gemeinden unterrichten die Verkehrsinstruktoren jährlich Kinder. Sie arbeiten Hand in Hand mit Lehrpersonen, Eltern und Behörden zusammen. Sie sind Bestandteil einer systematischen Unfallprävention, die jährlich viele tragische Unfälle, aber auch hohe volkswirtschaftliche Kosten zu vermeiden hilft. Dieses wichtige Standbein zu verlieren konnte die bfu nicht hinnehmen und setzte sich vehement für den Erhalt der Verkehrsinstruktion ein. Die bfu entwickelte eine Lobbyingstrategie und koordinierte eine Gruppe von Verbänden, die sich gegen die Abschaffung der Verkehrsinstruktion zur Wehr setzten. In einem Schreiben an alle Parlamentsmitglieder und in vielen Gesprächen machte die bfu auf den präventiven Nutzen der Verkehrserziehung aufmerksam. Sie zeigte auf, dass die uniformierten Polizistinnen und Polizisten eine nachhaltige Wirkung auf das sichere Verhalten der Kinder haben. Der Verkehrsunterricht wird dank der praktischen Übungen auf der Strasse zu einem prägenden Erlebnis. Die Parlamentsmitglieder erfuhren zudem, dass die Verkehrsinstruktoren die Gemeinden auch bei der Schulwegsicherung beraten und Sicherheitsaktionen für die ganze Bevölkerung durchführen. Erfolgreiches Lobbying Die Interventionen der bfu und ihrer Partner hatten durchschlagenden Erfolg: Das Kantonsparlament forderte mit 152 zu 0 Stimmen, die Verkehr s erziehung zu erhalten. «Ich bin als Mutter und als Politikerin sehr erleichtert, dass die Verkehrserziehung bleibt sie ist elementar für die Sicherheit der Kinder», sagte Grossrätin Sarah Gabi Schönenberger nach der Debatte. Sie hatte sich besonders für das Anliegen stark gemacht und sich dabei an die bfu gewandt. «Ich habe von der bfu prompt die nötigen Informationen und professionelle Unterstützung erhalten.» «Ich bin erleichtert, dass die Verkehrserziehung bleibt.» Erfreut über die geglückte Aktion ist auch Guido Fürer, Leiter Kommunikation / Public Affairs bei der bfu: «Der bfu war es ein grosses Anliegen, für den Erhalt der Verkehrserziehung zu kämpfen. Die Verkehrsinstruktorinnen und -instruktoren gehören zu unseren wichtigsten Partnern in der Präventionsarbeit. Falls ihre Arbeit auch in anderen Kantonen in Frage gestellt werden sollte, wird sich die bfu aktiv dagegen wehren und Politiker und Verbände unterstützen.» Das Thema wird im Berner Kantonsparlament auch weiterhin zu reden geben: Ein Vorstoss verlangt, die Verkehrsinstruktion neu im Gesetz zu verankern. Ob dieser Antrag ebenfalls einstimmig verabschiedet wird? Die bfu bleibt dran. Ursula Marti 12 sicher leben 1 / 2014

13 Netzwerk Partner Braucht die Schweiz ein neues Verkehrssicherheitsziel? bfu-forum Länder, die sich konkrete Verkehrssicherheitsziele setzen, erzielen bessere Ergebnisse. Das sagte Antonio Avenoso vom European Transport Safety Council am bfu-forum Auch die Schweiz hat mit Zielvorgaben bisher positive Erfahrungen gemacht. Nun stellt sich die Frage, ob ein neues Ziel anvisiert werden soll. Die Schweiz hat zurzeit keine politischen Zielvorgaben für die Reduktion von Verkehrsunfällen. Dies, obwohl sie in der Vergangenheit damit gute Erfahrungen gemacht hat: Nachdem der Bundesrat im Jahr 2000 eine Halbierung der schweren Verkehrsunfälle als Ziel definiert hatte, wurde die Umsetzung zielstrebig an die Hand genommen. Die 0,5-Promille Limite und die anlassfreie Atemalkoholkontrolle wurden eingeführt, Fahrzeuge und Strasseninfrastruktur wesentlich sicherer gemacht. Diese und weitere Massnahmen haben dazu geführt, dass die Zahl der Todesfälle seither tatsächlich um fast 50 Prozent zurückgegangen ist. Antonio Avenoso, Direktor des European Transport Safety Councils ETSC 1 und Gastreferent am bfu-forum im November 2013, ermuntert die Schweiz denn auch, sich erneut ein Verkehrssicherheitsziel zu setzen. Er verweist auf Studien, die aufzeigen, dass Länder, die sich ein Verkehrssicherheitsziel setzen, in der Prävention erfolgreicher sind als andere. «Hoch gesteckte Ziele motivieren dazu, sich mehr anzustrengen», sagt Avenoso, «wichtig dabei ist, dass sich die Beteiligten für die vereinbarten Ziele persönlich verantwortlich fühlen und ihr Handeln bewusst danach ausrichten.» Via sicura umsetzen Dem kann Stefan Siegrist, stellvertretender Direktor der bfu, nur zustimmen. Auch die bfu begrüsst ein nationales Ziel für die Verkehrssicherheit. «Eine Zielvorgabe ist aber noch kein Programm. Wir haben Via sicura als umfassendes Verkehrssicherheitsprogramm. Dieses umzusetzen steht nun im Vordergrund und ein konkretes Ziel würde massgebend zum Erfolg dieses Programms beitragen.» Wie die Diskussionen mit verschiedenen Fachleuten am Forum zeigen, ist derzeit auf nationaler Ebene die Bereitschaft jedoch nicht gegeben, ein politisches Verkehrssicherheitsziel zu formulieren. «Es ist aber sehr wichtig, auf der Ebene der Umsetzung Ziele zu setzen, etwa für bestimmte Segmente wie den Veloverkehr», betont Siegrist. Mit gutem Beispiel voran geht die «Städtekonferenz Mobilität SKM», ein Zusammenschluss von 16 Schweizer Städten. Angeregt durch das bfu-forum will die SKM die Anzahl der Verkehrstoten und der Schwerverletzten innert 10 Jahren um je ein Viertel reduzieren. Die Schweizer Städte wollen sich mit der systematischen Sanierung von Unfallschwerpunkten und weiteren Massnahmen dafür einsetzen. Ursula Marti 1 Der European Transport Safety Council ETSC ist eine europäische Nonprofitorganisation zur Reduktion der Strassenverkehrsunfälle in Europa. Die Schweiz ist Mitglied des ETSC. Antonio Avenoso, Direktor des ETSC und Stefan Siegrist, stellvertretender Direktor der bfu, plädieren für Zielvorgaben. sicher leben 1 /

14 NETZWERK GEMEINDEN Widnau überprüft seine Schulanlagen BAULICHE SICHERHEIT Gebäude, die nicht den Sicherheitsnormen entsprechen, sind eine Gefahr für alle, die dort ein- und ausgehen. Dank einer Überprüfung durch die bfu können Unfälle und Sachschäden vermieden werden. Die Gemeinde Widnau hat dies erfolgreich veranlasst, wie ein Rundgang durch die Sport- und Schulanlagen zeigt. Die Gemeinde Widnau SG hat sich im Sommer 2013 dazu entschlossen, sämtliche Schul- und Sportanlagen durch die bfu auf ihre bauliche Sicherheit prüfen zu lassen. Der Anstoss dazu erfolgte durch eine Privatperson. Diese machte Marco Köppel, den bfu-sicherheitsdelegierten der Gemeinde Widnau, auf Sicherheitsmängel in der Sportanlage Aegeten aufmerksam. Köppel nahm daraufhin zusammen mit der Gemeinde und dem zuständigen bfu-chef-sicherheitsdelegierten, Stefan Meile, die Überprüfung in Angriff. Marco Köppel führt das Amt des bfu- Sicherheitsdelegierten nebenberuflich aus. Hauptberuflich leitet er den Werkhof von Widnau. Zudem ist er Kommandant der Feuerwehr Mittelrheintal. «In dieser Funktion ist es wichtig, mögliche Gefahren zu erkennen. Diese Fähigkeit kommt mir auch als Sicherheitsdelegierter zugute», erklärt er. Sicherheitsmängel zeigten sich bei der Sportanlage Aegeten vor allem bei den Unterkünften. Die tiefe Fensterbrüstung und der breite Fenstersims hätten leicht zu dramatischen Stürzen führen können. Als Sofortmassnahme bfu-sicherheitsdelegierter Marco Köppel misst den Abstand zwischen zwei Staketen im Geländer des Oberstufenschulhauses in Widnau. Im Hintergrund begutachten Liegenschaftsverwalterin Miriam Stoffel und bfu-chef- Sicherheitsdelegierter Stefan Meile die Fenster. 14 sicher leben 1 / 2014

15 wurden deshalb auf der Innenseite zwei Stangen angebracht. So können die Fenster zwar noch leicht geöffnet werden, aber nicht mehr so weit, dass jemand hinausfallen könnte. «Wir müssen immer praktisch denken. In einem Zimmer, in dem bis zu vier Personen schlafen, kann man das Fenster nicht komplett verriegeln. Da möchte ich mir die Luft nicht vorstellen», schmunzelt Meile. «Mit dieser Sofortmassnahme ist die Sicherheit nun weitgehend gewährleistet. Idealer und normgerecht wäre, aussen noch ein halbhohes Glas einzusetzen», ergänzt er. Treppengeländer und Fenster Der technische Bericht zur Sportanlage Aegeten, der aus der bfu-beratung resultierte, überzeugte den Gemeinderat Widnau. Deshalb folgte im September 2013 die Überprüfung aller zehn Schulanlagen. «Nach ein oder zwei überprüften Anlagen habe ich selber ein gutes Auge entwickelt, um mögliche Risiken zu erkennen», erzählt Miriam Stoffel, Liegenschaftsverwalterin der Gemeinde Widnau, die bei allen Überprüfungen dabei war. «Meist lauern die Gefahren bei Treppengeländern oder Fenstern», ergänzt Köppel. So auch beim Oberstufen-Schulhaus, wo man gegen die Fenster fallen Überprüfung durch die bfu Gemeinden oder private Gebäudeeigentümer, die die bauliche Sicherheit ihrer Gebäude durch die bfu überprüfen lassen möchten, nehmen am besten mit der / dem bfu-sicherheitsdelegierten ihrer Gemeinde Kontakt auf. Bei komplexeren Objekten wird der bfu-chef-sicherheitsdelegierte beigezogen. Zusammen werden die Gebäude besichtigt und die Sicherheitsmängel mit Hilfe von Fotos dokumentiert. Nach der Besichtigung erstellt der Chef- Sicherheitsdelegierte einen technischen Bericht, in dem die Rechtslage erläutert und das Glas brechen könnte. Hier wäre Verbundsicherheitsglas notwendig. «Diese akute Absturzgefahr haben wir gedämpft, indem wir vorübergehend die Griffe aller Fenster entfernt haben, damit sie nicht mehr geöffnet werden können», erzählt Stoffel. Nach dieser Sofortmassnahme sei es nun wichtig, weitere Massnahmen zu erarbeiten, zu budgetieren und umzusetzen, damit die Sicherheit vollumfänglich garantiert werden könne, ergänzt die Liegenschaftsverwalterin. Auch das Treppengeländer hat seine Tücken. So dürfte der Abstand zwischen zwei Staketen nicht mehr als 12 cm betragen. Sonst kann ein Kind seinen Kopf durch den Zwischenraum stecken, hängen bleiben oder schlimmstenfalls sogar runterfallen. «Hier müssen sobald wie möglich Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden», sagt Köppel. Ein Gewinn für alle Zum Schluss zeigen sich alle Beteiligten überzeugt, dass sich die Sicherheitsprüfungen gelohnt haben. Allfällige Gefahrenstellen sind erkannt und können nun sorgfältig behoben werden. Die sicheren Schulanlagen kommen übrigens nicht nur den Schulkindern und Lehrpersonen zugute, sondern auch der Gemeinde als Werkeigentümerin. ist und alle festgestellten Mängel dokumentiert sind. Die Überprüfung durch die bfu und der technische Bericht sind kostenpflichtig. Wichtig: Die / der bfu-sicherheitsdelegierte ist beratend tätig und hat keine Weisungsbefugnis. Der Umsetzungsentscheid liegt immer in der Verantwortung des Werkeigentümers. Weitere Informationen sowie die Kontakt daten der zuständigen bfu-sicherheits dele gierten finden Sie hier: Denn sie haftet gemäss Obligationenrecht (OR Art. 58) für Schäden, die aufgrund fehlerhafter Anlagen enstehen. Andrea Mattmann Einfach Genial Der Klügere gibt nach Der Anprall an ein festes Hindernis ausserhalb der Fahrbahn ist laut Unfall - statistik einer der häufigsten Gründe für schwere und tödliche Motorrad- und Radunfälle. Zu den festen Hindernissen gehören auch die Inselpfosten. Sind sie jedoch flexibel, können die Verletzungen bei einem Unfall geringer ausfallen. Einen solchen flexiblen Inselpfosten bietet die Firma Road Art. Für ihr Produkt «X-Last» hat sie das bfu-sicherheitszeichen erhalten. Der Pfosten ist eine sinnvolle Alternative zu den gängigen Produkten aus Metall, da er bei einem Zusammenprall nachgibt. Dennoch ist er widerstandsfähig: Wird er umgefahren, kehrt er in seine ursprüngliche Stellung zurück, Kosten für den Ersatz erübrigen sich. tg Bezugsquelle: sicher leben 1 /

16 kampagne Vorsicht beim Vortritt Mitte März startet die neue Velosicherheitskampagne «Vorsicht beim Vortritt». Sie setzt dort an, wo die grössten Risiken lauern: bei der Missachtung des Vortrittsrechts, und zwar durch Velo- und Autofahrende. Die Velofahrenden halten sich oft bewusst nicht an die Regeln, um möglichst schnell und nach ihrem Empfinden sicher vorwärts zu kommen. Das Problem bei den Autofahrenden liegt dagegen eher darin, dass sie Radfahrende als zu langsam einschätzen oder übersehen. Die Kollision mit einem Personenwagen innerorts ist die häufigste Unfallart auf dem Velo. Ob mit zwei oder vier Rädern unterwegs, der Appell lautet für alle gleich: «Vorsicht beim Vortritt du weisst nie was kommt!». Verbreitet wird die Botschaft über einen TV- Spot, Plakate und weitere Informationsmittel. «Wir wollen den Velo- und Autofahrenden die Gefahr bewusst machen und sie dazu motivieren, die Vortrittsregeln einzuhalten und zur Sicherheit jeweils einen Kontrollblick zu machen», sagt bfu-kampagnenleiterin Camilla Krebs. «Radfahrende sollten zudem darauf achten, dass sie gut sichtbar sind und von den anderen Verkehrsteilnehmenden wahrgenommen werden.» Die Kampagne wird vom Fonds für Verkehrssicherheit finanziert, von Pro Velo, VCS, bfu, Suva und TCS durchgeführt und von vielen weiteren Partnern mitgetragen. Die breite Abstützung verleiht der Kampagne eine grosse Präsenz und viel Goodwill. Einen Wettbewerb mit attraktiven Preisen sowie weitere Informationen finden Sie auf (ab Mitte März). um VORSICHT-VORTRITT.CH Mach den Kontrollblick BFU_PL_F4_Strasse2014_dfi_RZ1.indd :56 16 sicher leben 1 / 2014

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