Warum Datensicherung? Datenverlust - so beugen Sie vor Die Ursachen für Datenverlust Dezentrale Archivierung Schutzmaßnahmen

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1 TechInfo 01/2001 Datensicherung Basics Warum Datensicherung? Grundlagen Warum Datensicherung? Datenverlust - so beugen Sie vor Die Ursachen für Datenverlust Dezentrale Archivierung Schutzmaßnahmen Welche Daten werden von Ihnen täglich genutzt? Die rechtliche Situation bei Datenverlusten Welche Folgen hat ein Datenverlust? Rekonstruktion kostet Geld! Können Sie sich das leisten? Wodurch gehen Daten verloren? Alles nur Theorie, sagen Sie? Backup ist Pflicht Sicherungs-Strategien Die richtige Backup-Strategie Datensicherung - selbstverständlich! Aber wie? Das GVS-Prinzip Emergency Recovery Aktuell Streamer-Technologien Abkürzungen Streamer: die klassische Lösung DLT, LTO und QIC DAT-Streamer ADR Jukeboxen Technik Verfahren Aufzeichnungstechnologien Lineare Datenaufzeichnung Helical Scan Datenaufzeichnung Spezial Langzeit-Archivierung Aufbewahrungsfristen Physikalische Haltbarkeit von Datenträgern

2 Quellen Logische Haltbarkeit von Datenträgern Schneller Technologiewandel Betriebswirtschaftliche Haltbarkeit Haftung Normungsdefizite Manipulation und Zerstörung

3 Warum Datensicherung? Mittlerweile werden weltweit mehr Computer als Autos, in Deutschland sogar mehr PCs als Fernseher verkauft. Das Internet als globale Informationsbörse stellt Informationen bereit, beschleunigt und vergünstigt deren Austausch; der Wettbewerb in allen Bereichen der Kommunikationstechnologie nimmt zu und wird intensiviert. Durch den Einsatz von EDM- und DMS-Systemen in Unternehmen können Daten wesentlich effizienter, kosten- und zeitsparender verwaltet und zugeordnet werden. Die positive wirtschaftliche Hebelwirkung einer Investition in moderne EDM-Systeme ist klar erkennbar, jedoch zwangsläufig auch mit einer extremen Abhängigkeit von der eingesetzten Technik verbunden. Störund Schadensfälle sowie möglicher Datenverlust resultieren in außerordentlich hohen betriebswirtschaftlichen Schäden. Daher ist die Risikovorsorge eine Sorgfaltspflicht, der jeder Verantwortliche in betrieblichem, behördlichem und eigenem Interesse nachkommen muß. Von der relativ hohen Anzahl an Schadensfällen werden im Interesse der Unternehmen generell nur einige wenige populäre in der Öffentlichkeit bekannt, worauf sich das allgemeine Augenmerk der Branche kurzfristig auf Themen wie Risk-Management und Risikovorsorge konzentriert, um sich jedoch kurz darauf wieder anderen Fragestellungen zuzuwenden. Es existieren jedoch weitaus handfestere und dauerhaftere Gründe, um sich eingehend mit dem Thema Risk-Management zu befassen. Nachfolgende Seiten sollen Ihnen sowohl Anregungen als auch Lösungsansätze zu dieser Materie vermitteln. Datenverlust - so beugen Sie vor Das letzte Lohnsteuerabrechnung oder die Diplomarbeit - alles Schätze, die über Jahre gewachsen und Thema Datensicherheit spielt bei den meisten Anwendern nur eine untergeordnete Rolle. Das ist unverständlich: Es gibt viele Backup-Möglichkeiten. Falls Sie noch nie Daten durch versehentliches Löschen oder Hard- bzw. Software-Fehler verloren haben, können Sie sich glücklich schätzen. Ihre Daten sind wertvoll: die Adressdatenbank, mühsam gesammelte Bookmarks, praktische Makros, Texte, s, Grafiken, Audiodateien, die kaum mehr zu rekonstruieren oder neu zu beschaffen sind. Freiberuflern und Unternehmen kann Datenverlust gar die Existenz kosten. Ein Grafiker, dessen Festplatte kurz vor dem Abgabetermin versagt, verliert nicht nur alle seine Zeichnungen, sondern höchstwahrscheinlich auch seinen Auftraggeber. Dabei mag der Einkommensverlust durch den versäumten Termin noch der geringste Schaden sein. Denn anschließend beginnt er bei Null und darf alle Zeichnungselemente, die sich im Laufe der Zeit angesammelt und bewährt haben, neu erstellen. Nicht besser ergeht es einem Unternehmen, das seine Kundendatenbank, Buchhaltungsdaten, Konstruktionsunterlagen oder Lagerverwaltung einbüßt. Hier zeigen Studien, daß 60 Prozent der von einem totalen Datenverlust betroffenen Unternehmen das nächste Jahr nicht überstehen. Entsprechend stufen Versicherungen Mängel bei der Durchführung regelmäßiger Backups als grob fahrlässig ein und lehnen bei Versäumnissen Schadensersatzzahlungen ab. Auch das Finanzamt hat für fehlende Lohnabrechnungen aufgrund eines Computerversagens kein Verständnis, zumal strenge gesetzliche Bestimmungen über die Archivierung von Buchhaltungsdaten existieren. Die Ursachen Der Festplatten-Headcrash, die physikalische Zerstörung der magnetischen Schicht einer Festplatte durch einen aufsetzenden Schreib-/Lesekopf, stellt ein untergeordnetes Risiko dar. Technisches Versagen, defekte Festplatten, fehlerhafte Kabel, eine ausgefallene Stromversorgung oder Software-Fehler sind laut einer Umfrage nur für 7 Prozent aller Datenausfälle verantwortlich. 85 Prozent aller Daten gehen durch menschliches Versagen verloren: Ein falscher Klick, und eine Datei, ein Verzeichnis oder eine ganze Festplattenpartition verschwindet auf Nimmerwiedersehen. Der Versuch, die gelöschten Daten wiederzufinden, ist meist nur dann von Erfolg gekrönt, wenn unverzüglich und von versierter Seite eingegriffen wird. Sind die auf der Platte vorerst noch vorhandenen Daten überschrieben, gibt es keine Rettung mehr.

4 Noch schlechter stehen die Rettungschancen, wenn Daten nicht durch Unvermögen oder Fahrlässigkeit, sondern in Folge vorsätzlichen Handelns verloren gehen. Und das ist keine Ausnahme: Laut einer Studie der Deutschen Telekom sind 80 Prozent aller Computermissbräuche auf Mitarbeiter zurückzuführen. Der böse Hacker", der sich via Internet einschleicht, um wichtige Daten zu löschen, ist selten anzutreffen und oft nur ein Alibi für Versäumnisse in der EDV-Abteilung. Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Brände oder Erdbeben stellen mit sechs Prozent das geringste Risiko dar, wenngleich je nach Standort die Gefahr beträchtlich höher liegen kann. Man denke etwa an eine Kölner Firma mit idyllischem Blick auf den Rhein und dem Serverraum im Keller. Dezentrale Archivierung Auch die beste Backup-Strategie macht wenig Sinn, wenn die akribisch angelegten Bänder mitsamt der übrigen EDV in Flammen aufgehen. Um sich vor solchen Eventualitäten (Feuer, Erdbeben, Überschwemmungen, Diebstahl, Sabotage) zu schützen, sollten Sie regelmäßig zusätzliche Backups anlegen und an einem sicheren Ort hinterlegen. Meist reicht es, wenn der sichere Ort weit genug von einem eventuellen Katastrophenschauplatz entfernt liegt. Für besonders sensible Daten gibt es Unternehmen, die Ihre Bänder in ehemaligen, befestigten Militäranlagen unterbringen. Schutzmaßnahmen Datensicherung kostet Zeit und Geld. Je nach Größe verschlingt eine vernünftige Backup-Lösung schnell zwischen einigen Tausend und mehreren Hunderttausend Mark. Zudem entstehen Personalkosten für die Einrichtung, Bedienung und Wartung der Backup-Hardware und -Software. Weil diese Investition im Normalbetrieb keinen Nutzen bringt, ist die Versuchung groß, hier Kosten zu sparen. Im Falle eines Falles erweisen sich Sparmaßnahmen jedoch schnell als Bumerang. Vergleichsweise günstig kommt der größte Teil der Privatanwender weg. Hier reicht meist ein vorhandener CD-Brenner oder ein ausreichend großes Wechselplatten-Laufwerk. Eine geschickt gewählte Partitionierung der Festplatte ermöglicht dann auch ohne teure Backup-Hardware eine ausreichende Datensicherheit. So ist es ratsam, Betriebssystem und Anwendungs-Software auf der C-Partition unterzubringen, während Dokumente und Daten auf einer eigenen Partition Platz finden. Dies bringt eine Reihe von Vorteilen: 1. Betriebssystem und Software befinden sich auf der schnellsten, weil außen auf der Platte liegenden Partition. 2. Da an der Software-Installation selten Veränderungen vorgenommen werden, erübrigt sich häufiges Defragmentieren. 3. Im Falle eines logischen Fehlers (versehentliches Löschen, Software-Fehler) ist nur eine Partition betroffen. 4. Die Unterteilung in Betriebssystem/Anwendungs-Software und Daten sorgt für eine bessere Übersicht. 5. Häufige Backups sind nur bei der vergleichsweise kleinen Datenpartition nötig. Solange Sie an Ihrer Software-Installation nichts ändern, erübrigen sich regelmäßige Backups der C-Partition. Das eher unhandliche Verteilen des Backups auf mehrere Datenträger ist also vertretbar. Sollte ein Zurückspielen der C-Partition scheitern (etwa wegen eines fehlerhaften Backups), haben Sie für Betriebssystem und Software zumindest noch die Installations-CDs vorliegen. Im Notfall bleibt Ihnen also zumindest noch die Neuinstallation. Die reinen Nutzdaten beanspruchen meist deutlich weniger Platz und passen deshalb in der Regel auf eine CD-R. Eine zeitaufwändige Auswahl der zu sichernden Dateien entfällt, weil sie einfach die gesamte Partition sichern. Die Verwendung spezieller Backup- Software ist in diesem Fall hilfreich, aber nicht unbedingt nötig. Zur Not reicht eine Image-Software. Der hohen Geschwindigkeit und guten

5 Notfall-Recovery-Eigenschaften eines Image steht dabei allerdings der Nachteil entgegen, dass die Auswahl einzelner Dateien aus dem Image umständlich oder überhaupt nicht möglich ist. Hierfür ist eine Backup-Software wie Veritas Backup Exec (www.veritas.de) deutlich besser geeignet. Wer häufig Backups anfertigt, sollte die Anschaffung eines Streamers (Bandlaufwerk) in Erwägung ziehen. Im Gegensatz zur CD-R lassen sich Streamerbänder löschen und neu beschreiben. Zudem sind CD-Rs auf Grund ihrer begrenzten Kapazität für die Sicherung großer Datenbestände (mp3- Sammlungen, Grafiken, Bilder, Spiele) nicht ideal Welche Daten werden von Ihnen täglich genutzt? Bilanzen Finanzdaten Lagerbestände Kundendateien Vertriebsberichte Umsatzstatistiken Produktinformationen Wettbewerbsaktivitäten Vertrauliche Informationen Aufträge, Lieferscheine,Rechnungen Können Sie sich vorstellen was passiert, wenn sie unabsichtlich Ihre ganze Kundendatenbank löschen? Ohne diese Informationen ist kein Geschäft mehr möglich. Oder kennen Sie alle Daten Ihrer Kunden? Die rechtliche Situation bei Datenverlusten In allen denkbaren Fällen des täglichen Lebens gibt es die Möglichkeit, entstandene Schäden einem Verursacher zuzuordnen oder sich zu versichern. Mit dem Bestand an Daten, die in einer EDV- Anlage gelagert sind, sieht die Sache etwas anders aus. Eine Versicherung ist zwar möglich, der Wert der Daten wird dann aber mit ,- DM pro MByte angenommen. In Zeiten der Gigabyte- Festplatten für einzelne PCs aber sicher ein Wert, der die Prämie in entsprechende Höhen wachsen lässt. Aber auch die Erstattung eines Schadens durch den vermeintlichen Verursacher stößt sehr schnell an entsprechende Grenzen. Welche Folgen hat ein Datenverlust? Die Folgen eines Datenverlustes sind schwer vorstellbar. Eine Festplatte mit lediglich 40 MByte Datenmaterial könnte Kalkulationen, Zeichnungen, Statistiken, Mailinglisten und Grafiken enthalten. Informationen, deren Verlust Sie sich nicht leisten können. Rekonstruktion kostet Geld! Selbst wenn die Daten rekonstruierbar sind, müssen Sie Zeit, Geld und enorme Anstrengungen aufbringen, um diese wieder neu zu erstellen. Nicht zu reden von den in dieser Zeitspanne verlorenen geschäftlichen Möglichkeiten (Umsatz und Gewinn). Stellen Sie sich die Kosten vor, den Zeitaufwand und die geschäftlichen Folgen, wenn Sie die gesamten Daten Ihres DV-Systems rekonstruieren müssten! Was kostet es für verschiedene Abteilungen, 20 MByte Daten zu rekonstruieren? Abteilung Kosten Zeit Vertrieb und Marketing Rechnungswesen DM 19 Tage DM 21 Tage

6 Produktion DM 32 Tage Forschung & Entwicklung DM 42 Tage (Basiert auf 300 Anschlägen/Minute und Kosten von 35 DM/Stunde) Der Produktivitätsausfall der betroffenen Mitarbeiter (ca. 30 DM/Stunde) und Zinsverluste sind hier noch nicht einmal berücksichtigt Können Sie sich das leisten? Fast jede 2. US-Firma erlitt in 1992/1993 hohe finanzielle Einbußen durch Computer- Defekte und Datenverluste. In 10% dieser Fälle entstanden Kosten von mehr als DM, weil Daten rekonstruiert werden mussten. 43% der Unternehmen, die Daten durch Diebstahl oder Feuer verloren haben, existieren nach 6 Monaten nicht mehr. Nur 7% der Unternehmen, die einen totalen Datenverlust erlitten, existieren noch nach 5 Jahren. Wodurch gehen Daten verloren? Die häufigsten Gründe für den Datenverlust sind: 85% Menschliches Versagen 7% Technisches Versagen 6% Feuer, Überflutung, etc. 2% Sonstiges (z.b. Cracker)) Alles nur Theorie, sagen Sie? "Mein Rechner funktioniert seit Jahren problemlos" doch lassen Sie uns Ihre Aufmerksamkeit auf einige Gefahrensituationen lenken: Versehentliches Überschreiben einer Textvorlage Unabsichtliches Löschen von Dateien Versehentliches Formatieren der Systemfestplatte Headcrash oder fehlerhafte Datenträger Zerstörung durch höhere Gewalt wie Feuer oder Wasser Der wesentliche Punkt ist, dassß ein Datenverlust zu jeder Zeit passieren kann. Ein winziger Vorfall oder eine kleine Unachtsamkeit reichen aus, um eine Katastrophe herbeizuführen. Backup ist Pflicht Wenn ein Unternehmen einen DV-Dienstleister mit der Neuinstallation von Software beauftragt, muss es seine Daten vorher selbst sichern. Es besteht kein Anspruch auf Schadenersatz, wenn Daten bei der Installation verloren gehen. Dies hat das Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe entschieden (Aktenzeichen 10 U 123/95 vom 20. Dezember 1995). Das OLG betrachtet die Datensicherung als das oberste Gebot der DV und somit als selbstverständlich. Das Gericht wies damit die Klage eines Geschäftsmanns gegen eine DV-Firma rechtskräftig zurück.

7 Die richtige Backup-Strategie Um im Falle eines Falles gewappnet zu sein, sollten Sie Backups täglich durchführen. So kann der Datenverlust einen Arbeitstag nicht übersteigen. Da die Änderungen des Datenbestandes von Tag zu Tag vergleichsweise gering sind, müssen Sie nicht jedes Mal den gesamten Inhalt Ihrer Festplatte(n) sichern. In der Regel begnügt man sich mit einem wöchentlichen Vollbackup (sinnvollerweise freitags, da dann der darauffolgende Samstag für lange Backups als Puffer dienen kann) und speichert sonst lediglich die geänderten bzw. neuen Daten. Dafür verwendet man die Funktionen inkrementelles bzw. differenzielles Backup der Backup-Software. Beide Funktionen setzen das Archiv-Attribut des Dateisystems für jede gesicherte Datei. Bei einem inkrementellen Backup werden lediglich die Daten gesichert, die sich seit dem letzten Backup geändert haben bzw. neu hinzugekommen sind, also alle, die kein gesetztes Archiv-Attribut haben. Kommt es zu einem totalen Datenverlust, müssen Sie zunächst das letzte Vollbackup zurückspeichern und danach alle darauf folgenden inkrementellen Sicherungen zurückspielen. Angenommen, Sie erstellen jeweils Freitag nachts Ihr Vollbackup, und es kommt am Freitag Nachmittag zu einem Datenverlust. Dann müssen Sie zunächst das Vollbackup der letzten Woche zurückspeichern und danach alle inkrementellen Bänder von Montag bis Donnerstag. Etwas einfacher wird es, wenn Sie die Funktion Differenzielles Backup verwenden. Dabei werden auf jedem Band alle Daten, die sich gegenüber dem letzten Vollbackup geändert haben, gespeichert. Bezogen auf das obige Beispiel enthält das Donnerstag-Band zusätzlich zur Änderung von Mittwoch auf Donnerstag alle Daten des Montags-, Dienstags- und Mittwoch-Bandes. Der Vorteil: Sie müssen nur maximal zwei Bänder zurückspielen, egal wann der Datenverlust auftritt. Allerdings wird der Platzbedarf von Tag zu Tag größer. Datensicherung - selbstverständlich! Aber wie? Die Zeiten, in denen manch unbedarfter Anwender ausschließlich ein einzelnes Magnetband besaß und damit Tag für Tag bzw. Nacht für Nacht seine Datensicherung durchführte, sind vorbei. Dennoch bleibt auch heute für viele die Frage offen: Wie organisiere ich die Datensicherung richtig und wieviele Medien benötige ich hierzu? In der Tat birgt die Verwendung eines einzelnen Mediums die große Gefahr, dass es trotz des Backups früher oder später zu Datenverlusten kommt. Allein der Systemabsturz während einer Sicherung vernichtet das einzige Backup, von externen Einflüssen einmal ganz abgesehen. Als minimale Ausstattung werden heute mindestens 3 Medien angesehen. Diese werden rotierend eingesetzt, wobei die Backups fortlaufend mit den aktuellen Sicherungen immer wieder überschrieben werden. Von diesen 3 Medien sollte mindestens eines außerhalb des Bürogebäudes aufbewahrt werden. Die Übersicht geht bei diesem Verfahren allerdings sehr schnell verloren. Besser als 3 Medien passen natürlich 5 Cartridges zum täglichen Medienwechsel. Pro Arbeitstag wird ein spezifisches Medium verwendet, das entsprechend, z. B. "Dienstag", beschriftet werden sollte. Auch hier ist die Auslagerung eines Tapes außerhalb des Gebäudes unbedingt zu empfehlen. Eine zusätzliche Sicherungsgeneration erstellt man mit einer 6. Cartridge, die entweder montags oder freitags im wöchentlichen Wechsel mit der Tagessicherung eingesetzt wird ("Freitag - ungerade Woche" und "Freitag - gerade Woche"). Im Fall der Rücksicherung steht nämlich dann auch ein Datenbestand der Vorwoche zur Verfügung. Dies kann für den Befall einer aktuellen Datei mit Viren notwendig werden oder für die Wiederherstellung einer älteren Dateiversion. Diese Sicherheitsstufe lässt sich wiederum auf regelmäßige Monatssicherungen ausbauen. Hierzu sind mindestens 8 Medien notwendig. Dazu wird die Sicherung eines Wochentages, beispielsweise Freitag, erst im nächsten Monat wieder überschrieben, die Tapes also mit "Freitag 1", "Freitag 2", "Freitag 3" und "Freitag 4" gekennzeichnet. Falls der betreffende Monat 5 Wochen hat, benötigt man selbstverständlich eine 9. Cartridge. Damit stehen im Falle eines Datenverlustes mehrere ältere Versionen des Datenbestandes zur Verfügung. Hiermit erstellte Wochensicherungen sollten in jedem Fall an verschiedenen Orten gelagert werden. Auch ein Bankschließfach bietet sich beispielsweise hierfür an. Weitere Sicherungshierarchien wie Monats- oder Jahressicherungen haben schon eher den Charakter einer Archivierung. Sie werden nur selten wieder in die Rotationszyklen einbezogen, müssen aber wegen ihrer Wichtigkeit besonders geschützt gelagert werden. Tip: Zur Archivierung müssen nicht unbedingt neue Medien verwendet werden. Hierfür können durchaus Cartridges eingesetzt werden, die bereits eine Zeit lang für Tages- oder Wochensicherungen verwendet wurden. ABER: Dieser Tipp gilt nur für Technologien mit linearer Aufzeichnung, deren Medien die entsprechende Nutzungsdauer aufweisen. Ob die Datensicherung als Vollbackup oder Teilbackup durchgeführt

8 wird, hängt vom zu sichernden Datenvolumen und der verfügbaren Streamerkapazität ab. Eine tägliche Vollsicherung ist die zuverlässigste und einfachste Methode. Hierzu sollte der gesamte Festplattenbestand auf einer Cartridge Platz finden. Nur wenn dieser Platz nicht ausreicht, ist die Sicherung geänderter oder ausgewählter Dateien empfehlenswert. Allerdings sollte mindestens einmal pro Woche eine Vollsicherung durchgeführt werden. Zudem ist eine genaue Dokumentation der Backups notwendig, damit Teil- und Vollsicherungen zueinander passen. Das GVS-Prinzip Theoretisch ließe sich ein tägliches Backup mit einem einzigen Band realisieren. Allerdings wäre die gewonnene Datensicherheit trügerisch. Versagt das Band, stehen Sie ohne Datensicherung da. Auch die Verwendung von zwei Bändern, eines für ein Vollbackup und eines, auf dem die täglichen inkrementellen Backups in mehreren Sessions hintereinander gespeichert werden, genügt bei weitem nicht der gebotenen Sorgfaltspflicht. Grundsätzlich ist es ratsam, jedes Tagesbackup auf einem gesonderten Band zu speichern, auch wenn dies zunächst als Platzverschwendung erscheint. Als ausreichend sicher hat sich das GVS-Prinzip (Großvater-Vater-Sohn) erwiesen. Zunächst benötigen Sie ein (Freitags-)Band für das Vollbackup und vier Bänder für die übrigen Wochentage. In der darauffolgenden Woche wird jedoch nicht das Freitags-Band mit dem Vollbackup überschrieben, sondern ein weiteres Band dem Zyklus hinzugefügt. Dadurch erhalten Sie ein Archiv der letzten Wochen. Für die folgenden Wochentage verwenden Sie die entsprechenden alten Inkremental-Bänder, die einfach überschrieben werden. Die wöchentlichen Vollbackups eines Monats (maximal fünf) bekommen jeweils ein eigenes Band. Am Ende des Monats legen Sie jeweils ein Monatsarchiv an. Somit benötigen Sie zwölf Bänder für die Monate (die Großväter Januar bis Dezember), fünf Bänder für die freitäglichen Vollbackups (Väter) und vier Bänder für die Wochentage Montag bis Freitag (Söhne). Insgesamt sind also 21 Bänder erforderlich. Beachten Sie dabei die Herstellerangaben Ihres Streamers. Gerade bei DAT- Streamern kann es vorkommen, dass die Bänder bereits nach 25 Zyklen ausgetauscht werden müssen. Besonders belastet sind die Bänder mit den inkrementellen Backups, die wöchentlich benutzt werden. Sparsame Zeitgenossen verwenden diese Bänder vor Ablauf ihrer Lebensdauer für das Monatsarchiv. Emergency Recovery Den gesamten Datenbestand des Rechners oder Servers als aktuelle Kopie auf Band zu haben, beruhigt zwar ungemein, eine sichere Bank ist das jedoch noch lange nicht. Was tun Sie, wenn das Betriebssystem nicht startet, sei es auf Grund eines simplen Software-Fehlers oder eines Festplatten-Headcrashs? Wie bekommt man die Daten wieder auf die Platte, wenn Betriebssystem und Backup-Software nicht mehr laufen. Die Lösung: Jede gute Backup-Software bietet eine Emergency-Recovery-Funktion. Hierfür wird von der Software ein bootfähiger Diskettensatz (bzw. eine Boot-CD) erstellt, mit der Sie auch das Betriebssystem und die Backup- Software restaurieren können. Doch auch wenn Sie sich die Mühe gemacht haben, den Diskettensatz dafür anzulegen, dürfen Sie sich noch nicht in Sicherheit wiegen. Wie Erfahrungen zeigten, funktionieren die mühevoll angelegten Bootdisketten längst nicht immer. Erst nach der zeitaufwändigen Neuinstallation von Betriebssystem und Backup-Software gelingt dann der Restore der wertvollen Daten. Im Falle eines Falles ist ein Image der Bootpartition Gold wert. Um nach einem Daten-GAU wieder schnell einsatzfähig zu sein, ist eine Kopie der Bootpartition ein probates Mittel. Mit Hilfe gängiger Software lässt sich im Handumdrehen ein Image der Bootpartition - auf der sich auch die Backup- Software befinden sollte - anlegen. Falls die Bootpartition nicht zu groß ist, speichern Sie das Image am besten auf einer CD-R. Späterstens hier erweist sich eine sinnvolle Partitionierung der Festplatte als großer Vorteil. Vor allem bei Servern sollte eine Festplatte per Image- oder Drive-Copy-Software mit einer entsprechenden Bootpartition versehen und griffbereit sein. Im Notfall können Sie dann die defekte Bootplatte mit wenigen Handgriffen ersetzen. Abkürzungen AIT = Advanced Intelligent Tape DAT = Digital Audio Tape DLT = Digital Linear Tape

9 DVD = Digital Versatile Disk HSM = Hierarchical Storage Management LTO = Linear Tape Open MLR = Multi-Channel Linear Recording MO = Magneto Optische Platte QIC = Quarter Inch Cartridge SAN = Storage Area Networks SLR = Scalable Linear Recording SLR und MLR ist ein eingetragenes Warenzeichen der TANDBERG DATA ASA. DLT und DLTtape ist ein eingetragenes Warenzeichen der Quantum Corp. Streamer: die klassische Lösung Streamer bieten ein Vielfaches der Kapazität einer CD-R. Preiswerte Travan-Laufwerke fassen zwischen 4 und 10 GByte auf einer Magnetbandkassette (Cartridge). Streamer sind reine Backup- Laufwerke, für den wahlfreien Zugriff auf Daten sind sie zu langsam. Mit Vorsicht sind die Kapazitätsangaben der Hersteller zu genießen. Hier hat sich die Unsitte eingebürgert, die Laufwerke mit der doppelten der eigentlichen Kapazität zu bewerben. Als Argument für diese zweifelhaften Angaben ziehen die Hersteller die von den meisten Laufwerken gebotene Hardware- Datenkompression heran. Als Kompressionsrate wird von 2:1 ausgegangen: ein Wert, der in der Praxis meist deutlich unterschritten wird. Achten Sie bei der Kaufentscheidung also immer auf die Netto-Kapazität ohne Datenkompression. DLT, LTO und QIC Im Netzwerkbereich hat sich in den letzten Jahren DLT als Quasi-Standard etabliert. Das von Quantum entwickelte Format bietet derzeit eine Kapazität von 35 (DLT 7000) bzw. 40 GByte (DLT 8000). Das ältere DLT-4000-Format mit 20 GByte Kapazität ist wie seine Vorgänger (DLT 600/2000) bereits im Aussterben begriffen. DLT steht für Digital Linear Tape. Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich dabei wie bei QIC oder ADR um ein Aufzeichnungsformat mit linearen Spuren. Das Band ist mit einem halben Zoll (12,7 mm) Breite und bis zu 600 Meter Länge jedoch weitaus größer und wird mit bis zu 208 Spuren beschrieben. Da bis zu vier Spuren gleichzeitig gelesen bzw. geschrieben werden, ist DLT überaus schnell. In der quadratischen Kassette befindet sich nur eine Bandspule. Die zweite Spule steckt im Laufwerk. Deshalb können DLT-Cartridges nur im komplett zurückgespulten Zustand entnommen werden. Diese Bauform führt trotz großer Bandlänge und -breite zu relativ kompakten Kassetten. Da sich die Bandführung wie bei DAT im Laufwerk befindet, sind die Bänder bezogen auf ihre Kapazität relativ preiswert. Ein externes DLT-8000-Laufwerk kostet rund 8000 Mark, ein passendes Band ca. 160 Mark. Aufgrund des stetig wachsenden Datenaufkommens und des damit einhergehenden Bedarfs an Kapazitäten jenseits von 40 GByte steht bereits der DLT-Nachfolger in den Startlöchern: Super-DLT speichert dank verbesserter Raumausnutzung des Bandes, höherer magnetischer Informationsdichte und mehr Spuren bis zu 100 GByte auf einer Cartridge. Als Antwort auf Quantums Erfolg mit DLT entwickelten HP, Seagate und IBM den neuen LTO-Standard (Linear Tape Open). Wie bei QIC und DLT werden die Bänder linear beschrieben. LTO unterteilt sich in zwei unterschiedliche Unterstandards: Accelis ist vor allem auf schnellen Datenzugriff optimiert. Die 25-GByte-Bänder besitzen zwei Spulen, wodurch für Streamer-Verhältnisse traumhaft schnelle Zugriffszeiten von nur 9,6 Sekunden erreicht werden. Das von IBM favorisierte Ultrium ist auf möglichst große Kapazitäten optimiert. Bislang bietet Ultrium bis zu 100 GByte Kapazität, wobei die Bänder in ihrem Aufbau mit nur einer Spule stark an DLT erinnern. Trotz der erheblichen Unterschiede verwenden Accelis und Ultrium (soweit möglich) die gleichen elektronischen und mechanischen Komponenten. Obwohl Tandberg inzwischen auch DLT-Laufwerke in Lizenz herstellt, hält das skandinavische Unternehmen nach wie vor auch dem QIC-Format die Stange.

10 Die neueste Generation speichert dabei bis zu 60 GByte auf eine 5,25-Zoll- QIC-Cartridge. Der Vorteil von QIC liegt im relativ einfachen mechanischen Aufbau der Laufwerke und den damit verbundenen niedrigen Gerätepreisen. Fraglich ist, wie lange Tandberg die Weiterentwicklung dieses in Ehren ergrauten" Standards weiterverfolgt. DAT-Streamer DAT-STreamer beherbergen eine aufwendige Mechanik mit rotierender Kopftrommel und komplizierter Bandführung. DAT-Streamer sind in vielem das Gegenbild zum QIC-Streamer. Sie basieren wie Videorekorder auf dem Schrägspurverfahren. Dazu wird das Band um einen rotierenden Schreib-/Lesekopf gelegt, wozu eine aufwendige Mechanik erforderlich ist. Da dadurch der Großteil der Bandführung im Laufwerk liegt, genügt für DAT-Kassetten ein einfacher mechanischer Aufbau. Entsprechend sind DAT-Bänder vergleichsweise preiswert. DAT-Streamer gibt es inzwischen in vier verschiedenen Varianten: DDS (2 GByte), DDS-2 (4GByte), DDS-3 (12 GByte) und DDS-4 (20 GByte). DDS-2 und DDS-3 sind gegenüber DDS-1 voll rückwärtskompatibel, DDS-4-Streamer können immerhin noch alte 90-m-DDS-1-Bänder lesen. Während DDS-1 inzwischen ausgestorben ist, erfreuen sich DDS-2-, DDS-3- und DDS-4-Geräte großer Beliebtheit. Wer die einmalige Investition in die teure Hardware getätigt hat, freut sich über die niedrigen Preise für die Bänder. So kostet ein DDS-2-Gerät gut 1000 Mark, DDS-3-Streamer sind ab 1500 Mark zu haben, während DDS-4- Laufwerke mit gut 2000 Mark zu Buche schlagen. Die Preispanne bei den Bändern reicht von rund 7 Mark (DDS-1) bis knapp 70 Mark (DDS-4). Wegen der hohen Belastung durch die Kopftrommel erreichen DAT-Bänder nur einen Bruchteil der Lebensdauer von QIC-Cartridges. Bei täglichen Backups verringert sich folglich der Preisvorteil der DAT-Medien etwas.

11 ADR Seit etwa zwei Jahren etabliert sich ein neues Streamer-Format im Heim- und SoHo-Bereich. Es handelt sich um den proprietären Standard ADR (Advanced Digital Recording), der von der Firma Onstream mit Erfolg eingeführt wurde. Vom mechanischen Aufbau ähnelt ADR dem altbekannten QIC-Standard, jedoch weist ADR einige entscheidende Vorteile auf: Ein ADR-Streamer kann acht Spuren gleichzeitig lesen und schreiben, was der Geschwindigkeit zu Gute kommt. Zudem wird die Spurlage automatisch geregelt (bessere Datensicherheit) und die Bandgeschwindigkeit dem Tempo des Festplattensubsystems angepasst. ADR bietet Kapazitäten von 15 bis 25 GByte. Interne 15- GByte-IDE-Laufwerke sind für weniger als 500 Mark zu haben, die 25-GByte-Versionen (SCSI) werden ab 1400 Mark gehandelt. Die Medien sind etwas günstiger als Travan-Bänder. Ein 15- GByte-Band kostet ca. 90 Mark, 25- GByte-Cartridges 120 Mark. Jukeboxen Ein Sreamer-Wechsellaufwerk (Jukebox), wie diese Stragetech L20, erstellt Backups vollautomatisch. Die größte Fehlerquelle bei der Datensicherung ist und bleibt der Mensch. Auch die beste Backup- Hardware nützt wenig, wenn sie nicht regelmäßig mit Bändern gefüttert wird. Um den Backup- Prozess zu automatisieren und weitgehend von den Launen gestresster EDV- Mitarbeiter zu befreien, bietet die Industrie Jukeboxen an. Dabei handelt es sich um Streamer oder MO- Laufwerke, die mit Hilfe eines Roboters automatisch mit Medien gefüttert werden. Ein eingebauter Barcode-Leser erkennt die Medien automatisch und kann so Medium und Inhalt selbstständig zuordnen. Gesteuert wird der Prozess von der Backup-Software. Jukeboxen gibt es in jeder erdenklichen Form und Größe. Kleine DAT- Wechsler passen auf einen Schreibtisch, große Modelle besitzen mehrere Laufwerke, mit denen parallel ganze Server-Farmen gesichert werden können und in deren begehbarem Inneren Hunderte DLT- oder LTO-Bänder Platz finden. Trotz der hohen Kosten kann die Anschaffung einer Jukebox auch für kleine Betriebe eine lohnende Investition sein. Gerade in Firmen mit wenigen Mitarbeitern besteht die Gefahr, dass sich keiner für die Aufgabe des Systemadministrators verantwortlich fühlt und Backups nur sporadisch, wenn überhaupt, durchgeführt werden. Aufzeichnungstechnologien Die Datenaufzeichnung auf ein Magnetband ist seit vielen Jahren etabliert. Für den Einsatz als sekundärer oder tertiärer Massenspeicher werden große Datenmengen kostengünstig, schnell und sicher für lange Zeit gespeichert. In den letzten Jahren haben sich verschiedene Datenaufzeichnungstechnologien bei den professionellen Anwendern etabliert. Grundsätzlich werden zwei grundverschiedene Technologien unterschieden:

12 Lineare Datenaufzeichnung Hierbei werden die Daten in einem linearen Aufzeichnungsverfahren Spur für Spur in "Laufrichtung" des Magnetbandes aufgezeichnet. Jede Spur startet vom BOT-Punkt (Begin of tape) und endet vor dem EOT (End of tape). Die Daten selbst werden digital unter Zuhilfenahme verschiedener Aufzeichnungsalgorithmen bit für bit aufgezeichnet. Das lineare Aufzeichnungsverfahren ist die Urform der Magnetbandaufzeichnung und wird bei allen Modellen der SLR-, DLT- und LTO-Streamer verwendet. Hierbei werden die Daten in einem seriellen Bitstrom in Form einer Spur longitudinal, also parallel zur Bandkante, aufgeschrieben. Die Spur beginnt an einem Ende des Magnetbandes und führt bis zum anderen Ende. Nach dessen Erreichen wird die Bewegungsrichtung des Bandes umgekehrt und die nächste Spur in rückwärtiger Richtung aufgeschrieben. Am Bandanfang wieder angekommen, erfolgt die Aufzeichnung der folgenden Spur wiederum in Vorwärtsrichtung. Man spricht hier auch vom Serpentin-Verfahren, obwohl natürlich in den "Kurven" keine Daten aufgezeichnet werden. Bei neueren Streamern nach der linearen Datenaufzeichnungstechnik werden üblicherweise immer 2 oder 4 Spuren gleichzeitig in eine Richtung geschrieben. Neben der kontinuierlichen Bewegung des Magnetbandes ist lediglich die Positionierung des Magnetkopfes in die unterschiedlichen Spurlagen notwendig. Der Magnetkopf selbst ist fest montiert. Das lineare Verfahren zeichnet sich somit durch seine Einfachheit aus. Es sind nur wenige mechanische Elemente zum Antrieb des Bandes notwendig. Daher können die Streamer linearer Aufzeichnungsverfahren mechanisch einfach aufgebaut und damit äußerst robust und zuverlässig sein. Vertreter der linearen Aufzeichnungstechnologie ist die: SLR-Technologie (Scalable-Linear-Recording) - entstammt der bekannten QIC-Technologie, die eine Data Cartridge mit einem innenliegenden 1/4" Magnetband verwendet. Travan NS-Technologie (NS = Network Series) - Weiterentwicklung der QIC-Mini-Cartridge Technologie, wobei eine Data Cartridge verwendet wird, die ähnlich der SLR/QIC-Data-Cartridge ist, jedoch in ihren Abmessungen wesentlich kleiner. Konzipiert wurde diese Technologie für 3,5"- Geräteabmessungen. DLT-Technologie (Digital-Linear-Recording) - wurde ursprünglich als internes Datenaustausch-Medium innerhalb der Firma DIGITAL entwickelt und durch die Firma QUANTUM weiterentwickelt. Die Aufzeichnung erfolgt nach dem linearen Verfahren, jedoch auf einem 1/2"-Magnetband. Die Data Cartridge enthält eine Spule, auf die das Magnetband aufgewickelt ist. Helical Scan Datenaufzeichnung Bei der Helical Scan-Datenaufzeichnung werden die Daten in Spurabschnitten angeordnet, die schräg zur Bewegungsrichtung des Magnetbandes liegen. Sie beginnen an der einen Bandkante und führen schräg über das Band zur gegenüberliegenden Bandkante. Erreicht wird eine solche Anordnung der Spuren durch eine zum Band geneigte rotierende Kopftrommel mit den Schreibund Leseköpfen. Durch die Umschlingung des Kopfes durch das Band erlauben die rotierenden

13 Schreib-/Leseköpfe schräg und eng nebeneinander liegende Spuren auf dem Band. Zum vollständigen Beschreiben eines Bandes genügt demnach ein einziger Durchlauf vom Bandanfang bis zum Ende. Dies wirkt sich positiv auf die Zugriffszeit beim Wiederauffinden von Dateien aus. Erkauft werden müssen diese Vorteile allerdings mit einem hohen mechanischen Aufwand sowohl für die rotierende Kopftrommel als auch für die komplexe Führung des Magnetbandes mit der Umschlingung des Kopfes. Derart komplizierte Mechanismen führen in der Praxis oftmals zu Ausfällen und erfordern eine weitaus intensivere Wartung. Das Band wird aufwendig aus der Cartridge herausgefädelt, wodurch es zusätzlichem Verschleiß und einer hohen Bandbelastung ausgesetzt ist. Zu den Vertretern dieser Technologie gehören DAT-Technologie (Digital-Audio-Recording) - diese Technologie entstand aus einer für die Audio-Welt entwickelten Technologie, die seinerseits die bekannte Musik-Compact-Kassette ablösen sollte. In der Welt der Datensicherungssysteme avancierte die DAT-Technologie zu einer marktführenden Position. 8mm-Technologie Basierend auf einer 8mm Video-Kassette werden große Datenmengen in einem Helican Scan- Verfahren aufgezeichnet. Geräte dieser Klasse hatten insbesondere zu Anfang der 90-er Jahre große Erfolge im Markt mittlerer Systeme. Die Datenkassetten DAT und 8mm sind kostenseitig von vorn herein optimiert. Das Voll- Kunstoffgehäuse beinhaltet jeweils zwei Spulen, auf denen das Magnetband aufgewickelt ist. Nach Einlegen der Datenkassette in den DAT- oder 8mm Recorder wird ein Teil des Magnetbandes abgewickelt und um eine Vielzahl im Laufwerk befindlichen Rollen gefädelt. Die Daten werden dann durch den schnell rotierenden Schreib-/Lese-Kopf geschrieben, wobei das Magnetband selbst langsam an dem Kopf vorbeigeführt wird. Die Eigenschaften der Helical Scan Kassette: - komplexes Design - viele mechanische Teile - hoher Tape-Verschleiß - Tape verlässt die Kassette - begrenzte Lebensdauer Lange Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten Generell lassen sich in einem Unternehmen verschiedene Zeiträume definieren, was die Art und Häufigkeit der Nutzung von Daten und Dokumenten angeht. Die Zugriffsrate im Nutzungszeitraum ist beispielsweise sehr hoch, die Daten müssen folglich jederzeit problemlos verfügbar im System

14 gehalten werden. Für sensible Unternehmensdaten wie z.b. Versicherungsverträge, technische Konstruktionsdaten etc. besteht grundsätzlich eine Aufbewahrungsfrist, welcher von den einzelnen Unternehmen per Gesetz Folge zu leisten ist. Bei technischen Dokumentationen kann die gesetzliche Archivierungspflicht erheblich höher liegen, häufig ist sie länger als ein Berufsleben. Tabelle: Zeiträume für Archivierungspflichten Technische Dokumente Grundbücher Kraftwerke Anlagenbau Flugzeuge rollendes Material DB Gebäude Kaufmännische Dokumente Zeitlich unbegrenzt >70 Jahre je nach Verwendung >40 Jahre 40 Jahre >30 Jahre Hypotheken-, Personal-, Kundenakten 40 Jahre Versicherungsverträge EU Vorschriften WP, Finanzamt Kaufmännische Daten >30 Jahre 15 Jahre min. 10 Jahre min. 7 Jahre Physikalische Haltbarkeit von Datenträgern Angesichts der zuvor beschriebenen Aufbewahrungsvorschriften stellt sich hier die Frage nach der physikalischen Haltbarkeit von Datenträgern. Die Haltbarkeitsperioden, die von interessengebundenen Anbietern unverbindlich in Aussicht gestellt werden, verdecken meist die Tatsache, daß, um die Haltbarkeitsdauer eines Datenträgers an sich überhaupt ansatzweise festlegen zu können, genauestens definierte Parameter bzgl. Lagertemperatur, Luftfeuchtigkeit etc. gelten müssen. Zusätzlich dazu sind die verschiedenen Datenträger auch verschieden lang haltbar. In Ermangelung von Normen und Richtlinien können nur simulierte Alterungsverfahren Aufschluß über den jeweils getesteten Datenträger geben, diese besitzen aber aufgrund des sehr speziellen Testverfahrens unter Festlegung bereits erwähnter Parameter keine Allgemeingültigkeit. Green, Orange, Blue, White and Red Books erteilen Auskunft über Aufbau und Struktur jedoch keinerlei

15 Angaben über die Haltbarkeit dieser Datenträger und sind zudem für den Endanwender nur sehr schwer erhältlich. Eine vorausschauende Prüfung für den Anwender ist folglich also nicht möglich. Logische Haltbarkeit von Datenträgern Unter der logischen Haltbarkeit digitaler Daten und Datenträger versteht man den verwendungsfähigen Zeitraum derselben ohne hard- und softwaretechnische Migration. Zukünftige Aufwendungen, um die über die Jahrzehnte hinweg passiv gewordenen Datenbestände mit der pflichtgemäßen Zugriffsmöglichkeit zu versehen, werden aufgrund der bis dahin verwendeten und (im Vergleich zum heutigen Standard) schon wieder veralteten Technologie sehr hoch sein. Schneller Technologiewandel Alle Funktionsbereiche eines DV- Systems unterliegen einer äußerst dynamischen Entwicklung. Taktfrequenzsteigerungen, Speicherverdichtung, Software, Visualisierung und Ausgabe erfahren zugunsten des Anwenders in immer kürzer Datenübertragungstechnik, werdenden Zeitzyklen erhebliche Leistungssteigerungen. Migrationen müssen, dies bedarf wohl kaum einer Erwähnung, in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden, um das Gesamtsystem lauffähig zu halten. Auch digitale Daten veralten: die Zugriffsrate auf die meisten Dokumente sinkt mit der Zeit, Bewegungsdaten werden statisch und oft nur aufgrund juristischer Erfordernisse und/oder aus Sicherheitsgründen zugriffsbereit im System gehalten. Vergleicht man nun die gesetzlich vorgeschriebenen Aufbewahrungsfristen mit den in einem entsprechenden Zeitraum notwendigen Migrationen, stellt sich zwingend die Frage der Verhältnismäßigkeit der Mittel. Betriebswirtschaftliche Haltbarkeit Der Markt der Informationstechnik ist ein typischer Polypol - vielen Anbietern stehen zahlreiche Anwender gegenüber. Der Marktführer im Bereich EDM- Systeme verzeichnete in der letzten Berichtsperiode einen Marktanteil von 11,8 %; die in Deutschland ansässigen Softwarehäuser werden auf geschätzt. Im Zeitalter der Unternehmensfusionen und des kurzfristig angelegten Profitdenkens stellt sich angesichts dessen die berechtigte Frage, wie lange ein Anbieter sich im Schnitt am Markt befindet oder wie lange ein bestimmtes Produkt aktiv im Sortiment gehalten wird. Wenn auch Veränderungen selten zu totalen Leistungsausfällen führen, ist doch in den meisten Fällen mit Mehraufwendungen zu rechnen. Ein prominentes Beispiel dafür ist die Firma CalComp, deren Plotterbeschreibungssprache heute nicht mehr unterstützt und weitergepflegt wird (früher quasi Standard). Haftung Die Frage der Haftung wird -an deren Bedeutung gemessen- erstaunlich häufig nur populärwissenschaftlich behandelt. Auf Seiten der Hersteller wird bei Haltbarkeitsaussagen über digitale Datenträger oftmals gelassen mit großen Worten umgegangen - generell wähnt man sich in Sicherheit. Das Thema juristische Beweiskraft und Haftung rückt in diesem Zusammenhang immer mehr in den Vordergrund. Im Rahmen der in Deutschland geltenden freien richterlichen Beweiswürdigung werden digitale Daten als Beweismittel bei Entschädigungsprozessen immer öfter zugelassen. In der Praxis bedeutet dies entweder erhöhten Prozeßaufwand oder Prozeßrisiko, zumal die Daten oftmals systemgebunden und in logischem Zusammenhang stehen und die wenigsten Richter in Deutschland die vorhandenen digitalen Möglichkeiten auf diesem Gebiet ausreichend auszuschöpfen wissen, um ein abgewogenes Urteil fällen zu können.

16 Eindeutig ist hingegen, daß bei schadhaften Datenträgern der Hersteller in jedem Fall nicht zur Rechenschaft gezogen werden kann. Beispiel: Die im Markt am weitesten verbreiteten Datenträger CD-Rom enthalten generell auf der Verpackung aufgedruckte Haftungseinschränkungen der Hersteller. die Garantie beschränkt sich hier ausschließlich auf den Ersatz oder die Reparatur jener, nicht aber auf einen etwaigen Datenverlust. Hierfür ist jeder Unternehmer noch selbst verantwortlich. Normungsdefizite Normungsgremien arbeiten konsensorientiert. Der der Standardisierung dienliche Entscheidungsfindungsprozeß bedarf oftmals eines längeren Zeitraums, damit die getroffenen Vereinbarungen in die Tat umgesetzt werden können. Individualinteressen einzelner Gremienmitglieder können dem Gesamtinteresse entgegenstehen. Eine erhebliche zeitliche Verzögerung durch die Einbringung behandlungspflichtiger Kommentare ist hier leider Gang und Gäbe. Die Folge ist, daß sowohl nationale als auch internationale Normungsprojekte der Technik in immer größer werdendem Abstand hinterherlaufen, so daß konsequentermaßen deren Beachtung immer geringer wird. Sie werden mehr und mehr durch Industriestandards ersetzt, deren Durchsetzbarkeit durch Kapital und Marktstellung beeinflußt wird. Manipulation und Zerstörung Die Datenabhängigkeit moderner Unternehmen wurde eingangs bereits skizziert. Das Gefahrenpotential, die Manipulation und Zerstörung von Daten betreffend, ist heute weitaus größer als noch vor ein paar Jahren: Datenmanipulation kann aufgrund der Zentralisierung von Daten in Unternehmen wesentlich "effizienter" betrieben werden. Unzufriedene Mitarbeiter stellen hierbei durch vorhandenes internes Know-How ein weitaus höheres Risiko als professionelle Hacker dar. Computerfreaks entwickeln immer mehr und gefährlichere Viren, die einem Unternehmen beträchtlichen Schaden zufügen können, letztere zählen in der Praxis zu den häufigsten Schäden überhaupt. In diesem Zusammenhang trat zum Beispiel am 1. Mai 1998 das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) in Kraft, welches börsennotierte Aktiengesellschaften zum Schutz der Anleger und um Unternehmenskrisen abzuwenden verpflichtet, Risikovorsorge zu treffen. Quellen Teilweise: 2000 All Rights Reserved. Alle Rechte vorbehalten Weka Computerzeitschriften Verlag GmbH Teilweise: TANDBERG DATA GmbH, 2000 Feldstraße 81, D Dortmund Tel.: +49 (0) 231/

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