Partnerschaft. Kirchenkreis Saar-West. Kirchenkreis Goma. zwischen dem evangelischen. und dem. Partnerschaftsbrief 03 / 2013

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1 Partnerschaft zwischen dem evangelischen Kirchenkreis Saar-West und dem Kirchenkreis Goma Partnerschaftsbrief 03 / 2013 Foto: VEM / C. Währich-Oblau

2 Inhaltsverzeichnis: Grußwort Seite 3 Einladung zum Partnerschaftsgottesdienst Seite 4 Erfüllt von der Sehnsucht nach Frieden Seite 5-9 Paten für Kinder und Jugendliche gesucht Seite Hilfe für Kriegsflüchtlinge weiterhin nötig Seite 12 Von den Anfängen der Partnerschaft Seite Kindergarten Regenbogen unterstützt École Maternelle Seite 17 Der Partnerschaftsausschuss Seite Formular Patenschaft Seite 20 Impressum: Evangelischer Kirchenkreis Saar-West V.i.S.d.P: Roland Mertens Am Ludwigsplatz Saarbrücken Tel.: Fax: Redaktion: Öffentlichkeitsarbeit der Saar-Kirchenkreise Helmut Paulus / Ulrike Klös Tel.: Fotos: VEM / C. Währich-Oblau, Paulus, Partnerschaftsausschuss Layout: kompix, werbe- und mediengestaltung, Margot Kirsch Druck: COD Büroservice GmbH - 2 -

3 Liebe Leserinnen und Leser, die vergangenen Monate waren keine gute Zeit für unsere Schwestern und Brüder der Communauté Baptiste au Centre d Afrique (CBCA) in Goma: Immer wieder neu aufflammende Kämpfe zwischen Rebellen und Regierungstruppen haben zwar in Goma selbst offenbar keine Zerstörungen angerichtet. Das Umland war jedoch stark von den Kämpfen betroffen, so dass sich erneut Ströme von Flüchtlingen in Bewegung setzten. Unsere Partner in Goma sind erneut zusammengerückt und haben ihr Hab und Gut geteilt, damit die Flüchtlinge überleben konnten. Der Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises Saar-West hat im Spätherbst noch einmal eine Nothilfe in Höhe von 5000 Euro zur Verfügung gestellt. Irgendwie scheint es den Christinnen und Christen in Goma zu gelingen, in dieser Situation ein normales Leben weiterzuführen. So erhielt der Kirchenkreis Saar-West auch Anfang dieses Jahres einen ordentlichen Nachweis über die Verwendung der Mittel. Es ist schon erstaunlich, wie unsere Schwestern und Brüder mit der täglichen Bedrohung durch Gewalt, Kampf und Flüchtlingselend umgehen! Zu danken ist natürlich auch all denen, die im Kirchenkreis Saar-West Geld für die CBCA in Goma gesammelt haben. Weiter so! Die Schwestern und Brüder brauchen diese Unterstützung, sie ist für unsere Schwestern und Brüder überlebensnotwendig. Was aber ebenso wichtig ist, das ist der persönliche Kontakt und die Verbindung in Gottesdienst und Gebet. Aufgrund seiner guten Französisch- Kenntnisse ist Herr Roland Mertens ein sehr wichtiger Verbindungsmann zwischen Goma und Saar-West. Wichtig ist auch der Kontakt zu Claudia Währisch-Oblau von der Vereinigten Evangelischen Mission (VEM). Sie war Anfang des Jahres selbst in Goma. Ihre Eindrücke und ihre sonstigen Meldungen über Goma sind auf meiner Facebook-Seite nachzulesen

4 Ich möchte Sie herzlich zu unserem zentralen Partnerschaftsgottesdienst mit Goma einladen. Er findet am Sonntag, 15. September, um 18 Uhr in der Ludwigskirche in Saarbrücken statt. Herzliche Grüße, Christian Weyer Superintendent des Kirchenkreises Saar-West Zentraler Partnerschaftsgottesdienst des Kirchenkreises Saar-West mit dem Kirchenkreis Goma Es singt und tanzt der Gospelchor Saarbrücken (Ltg. Dr. Otto Deutsch) Sonntag, 15. September, 18 Uhr Ludwigskirche Saarbrücken Predigt: Superintendent Christian Weyer, die Liturgie gestaltet der Partnerschaftsausschuss

5 Die Region um Goma kommt nicht zur Ruhe Erfüllt von der Sehnsucht nach Frieden Seit Jahren entladen sich in der Grenzregion zwischen Kongo und Ruanda brutale Konflikte, die immer wieder zum Krieg eskalieren. Bewaffnete Banden ermorden friedliche Dorfbewohner, plündern ihre Häuser und vergewaltigen die Frauen. Immer wieder sind tausende Menschen auf der Flucht. Goma, die Hauptstadt der Provinz Kivu, liegt im Brennpunkt dieser Konflikte. Deshalb ist unser Partner, der Kirchenkreis Goma der Communauté Baptiste au Centre d Afrique (CBCA), von diesen Ereignissen direkt betroffen. Ein kurzer historischer Rückblick Wie so viele kriegerische Auseinandersetzungen haben auch die Konflikte im kongolesisch-ruandischen Grenzgebiet ethnische Ursachen. Dazu ein kurzer historischer Rückblick: In der Berliner Kongo-Konferenz 1885 wurde Zentralafrika unter den europäischen Kolonialmächten aufgeteilt: Der Kongo wurde eine belgische, Ostafrika mitsamt dem Königreich Ruanda eine deutsche Kolonie. Nach dem 1. Weltkrieg verlor Deutschland seine Kolonien. Der Völkerbund machte aus Deutsch-Ostafrika ohne Ruanda die britische Kolonie Tanganjika, Ruanda wurde der Kolonie Belgisch-Kongo zugeschlagen. Die neuen Herren in Ruanda stützten ihre Macht wie zuvor die deutschen Kolonialherren auf die Tutsi. Diese Volksgruppe war zwar zahlenmäßig in der Minderheit, aber sie stellte den König und beherrschte die Mehrheitsbevölkerung der Hutu. Getreu dem Motto Teile und Herrsche taten die Belgier alles, um diese Strukturen zu verfestigen. In den 1930er Jahren siedelten sie eine größere Anzahl Tutsi im benachbarten, dünn besiedelten Kongo an. Dadurch sollte das übervölkerte Ruanda entlastet werden. Blutiger Konflikt zwischen Hutu und Tutsi Im Zuge der Entkolonialisierung wurde Ruanda 1961 unabhängig, der Tutsi-König Kigeri V. wurde abgesetzt und die Republik ausgerufen

6 Seitdem kam es mehrfach zu blutigen Konflikten zwischen Hutu und Tutsi. Diese gipfelten 1994 im größten Völkermord Afrikas: zwischen und eine Million Tutsi und gemäßigte Hutu fielen ihm zum Opfer. Flüchtlinge in der Küchenhütte der Virunga-Kirche Sie wurden von entfesselten Hutu-Extremisten ( Interahamwe ) grausam ermordet. Die UNO sah tatenlos zu. Das Morden fand erst ein Ende, als eine Armee von Exil-Tutsi aus Uganda unter Führung von Paul Kagame nach Ruanda einmarschierte und die Interahamwe besiegte. Mehr als eine Million Hutu flohen vor der Rache der Tutsi über die Grenze in den Kongo, nach Goma und Umgebung. Dort organisierten sich die Interahamwe neu. Sie rekrutierten in den Flüchtlingslagern um Goma Männer und Jugendliche und griffen die seit den 1930er Jahren im Kongo lebenden Tutsi an. Diese wehrten sich mit militärischer Unterstützung ihrer Brüder aus Ruanda. Andere kongolesische Volksgruppen wie die Nande, Bahunde, Nyanga bildeten ebenfalls Kampfeinheiten

7 So wurde der in Ruanda entstandene Bürgerkrieg in den Kongo exportiert. Seitdem tobt er dort mit immer neuen militärischen Gruppierungen und hat bereits Millionen Todesopfer gefordert. Zeitweise mischten sich auch andere Nachbarstaaten wie Uganda, Simbabwe und Angola in die Kämpfe ein. Ihnen wie den Rebellenführern geht es natürlich auch um die Ausbeutung der reichen Bodenschätze im östlichen Kongo.Die kongolesische Regierung im 2000 km entfernten Kinshasa stand und steht den Rebellentruppen machtlos gegenüber. Als im November letzten Jahres die neueste Rebelleneinheit, die sich M23 nennt, sogar in Goma einmarschierte, nahm die Regierungsarmee Reißaus. Die dort stationierten UNO-Soldaten durften auf Grund ihres restriktiven Mandats die Stadt nicht verteidigen. Sie bewachten nur den Flugplatz und beobachteten die Gräueltaten der einrückenden Rebellen. Uno wird Eingreiftruppe entsenden Diese neue Welle der Gewalt ließ endlich die internationale Gemeinschaft aktiv werden. Im Februar 2013 haben die Staatspräsidenten der Demokratischen Republik Kongo, Ruandas und der übrigen Anrainerstaaten gemeinsam mit Vertretern der UNO und der Afrikanischen Union in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba ein Rahmenabkommen abgeschlossen, das dem Kongo Frieden und wirtschaftliche Entwicklung bringen soll. Die ausländische Unterstützung von Rebellengruppen wird verboten. Die UNO hat erkannt, dass ein rein defensives Mandat ihrer Soldaten nicht ausreicht, um die Bevölkerung zu schützen. Der Sicherheitsrat hat deshalb im März 2013 eine strategische Neuausrichtung beschlossen, Kernpunkt ist die Entsendung einer Eingreiftruppe von 3000 Soldaten für gezielte Offensiveinsätze. Am 23. Mai hat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon Goma besucht und die baldige Einsatzbereitschaft dieser Eingreiftruppe angekündigt. Aber noch beherrscht die M23, die sich aus Goma zurückgezogen hat, das gesamte Umland. Auch andere Rebellengruppen sind immer noch aktiv. Deshalb wagen sich bisher nur wenige Flüchtlinge zurück in ihre Dörfer. Aber jetzt gibt es Grund zur Hoffnung auf dauerhaften Frieden. CBCA gewährt Flüchtlingen Unterkunft Bei jeder neuen Welle der Gewalt seit dem Beginn des Bürgerkrieges - 7 -

8 Flüchtlinge in der Küchenhütte der Virunga-Kirche strömten Flüchtlinge aus den Dörfern in die Stadt Goma. Jedes Mal hat die CBCA ihnen in Schulen und Kirchen Unterkunft gewährt, sie mit Lebensmitteln unterstützt und auf die Rückkehr vorbereitet, sobald das möglich war. Die CBCA hilft auch den durch Vergewaltigungen traumatisierten Frauen. Mit geringen Mitteln, aber umso stärkerem Engagement, versuchen die Mitarbeitenden den Opfern beizustehen. Kavira Nganza, Leiterin der Abteilung Frauen und Familie der CBCA, organisiert die Hilfe. Wenn eine Frau vergewaltigt wird, ist ihre ganze Familie betroffen, erklärt sie und spricht damit ein schwerwiegendes soziales Problem an. Viele Frauen werden nach der Gewalttat von ihren Ehemännern und Familien verstoßen. Dem versuchen die Beraterinnen der CBCA mit einem Mediationsprozess zu begegnen. Wir sprechen mit den Familien, vor allem mit den Ehemännern. Wenn der Mann zu seiner Frau hält, hat die Familie eine Chance

9 Hilfe zur Selbsthilfe Die Betreuung von Selbsthilfegruppen, eine wenn auch winzige wirtschaftliche Unterstützung zum Lebensunterhalt, Alphabetisierungskurse und Hilfe zum Aufbau einer eigenen Existenz gehören mit zum Programm. Leider haben wir zu wenig Mittel, um vielen Frauen wirksam helfen zu können, bedauert Kavira Nganza. Bei jedem neuen Flüchtlingsstrom wurde die CBCA vom Kirchenkreis Saar-West zuvor vom Kirchenkreis Saarbrücken finanziell unterstützt. Ohne diese Hilfe, ohne die Spenden saarländischer Christinnen und Christen, wäre es unseren afrikanischen Brüdern und Schwestern nicht möglich gewesen, die notleidenden Flüchtlinge mit dem Nötigsten auszustatten und zu betreuen. Die Menschen in Goma sind erfüllt von der Sehnsucht nach Frieden, aber auch von Dankbarkeit uns gegenüber. Roland Mertens Mitglied des Arbeitskreises für Partnerschaftsangelegenheiten - 9 -

10 Paten für Kinder und Jugendliche gesucht Seit Sommer 2006 gibt es im Kirchenkreis Saar-West das Patenschaftsprogramm für Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten aus dem Kirchenkreis Goma. Das Konzept dazu wurde gemeinsam mit den Partnern und der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) erarbeitet. Dieses besagt, dass die in Frage kommenden Kinder von den Gemeinden oder Schulen vorgeschlagen werden. Eine Untergruppe des Partnerschaftskomitees in Goma wählt die Schüler und Studenten im Rahmen der finanzierten Patenschaften aus. Das Partnerschaftskomitee hat die Auswahlkriterien genau festgelegt: Die Patenkinder sollen schon die Schule besuchen oder studieren, sie sollen regelmäßig am Unterricht teilnehmen und gute Chancen haben, das Ziel ihrer Schule oder ihres Studiums zu erreichen. Der Lernerfolg wird kontinuierlich überprüft. Die Patenschaften sind nicht an eine Person gebunden. Wenn ein Kind die Schule beendet, profitiert im nächsten Schuljahr ein anderes von der Förderung. Der Partnerschaftsausschuss wirbt in den Presbyterien, in Gemeindebriefen, in Partnerschaftsgottesdiensten und bei anderen Gelegenheiten für die Übernahme von Patenschaften. Inzwischen konnten Patinnen und Paten für 45 Schüler und Studierende gewonnen werden. Dabei ist auffällig, dass mehr Mädchen als Jungen eine Patenschaft erhielten. Ängste, dass Jungen bevorzugt würden, sind also nicht berechtigt. Da noch viele Kinder in Goma auf der Warteliste stehen, sucht der Partnerschaftsausschuss dringend weitere Paten. Er bedankt sich ganz besonders bei den ersten Paten, die fast alle ihre Patenschaft aufrechterhalten und dadurch eine kontinuierliche Unterstützung ermöglichen. Ein Formular für die Übernahme einer Patenschaft finden Sie auf Seite 20. Weitere Infos bei Heidelore Trampert Tel.:

11 - 11 -

12 Hilfe für Kriegsflüchtlinge weiterhin nötig Zweimal stellte der Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises Saar-West in Zusammenarbeit mit dem Partnerschaftsausschuss im letzten Jahr jeweils 5000 Euro Soforthilfe für die Flüchtlinge in Goma zur Verfügung. Mit den ersten 5000 Euro wurde den Menschen mit Lebensmitteln und Medikamenten geholfen. Die zweite Soforthilfe wurde für Lebensmittel und Saatgut verwendet, die an 200 Familien von rückkehrwilligen Kriegsflüchtlingen aus dem Dorf Kibumba verteilt wurden, nachdem die Rebellen die Stadt Goma verlassen hatten. Diese Rückkehrer konnten ihre Felder nicht bestellen, weil die Rebellen alle Vorräte, also auch das Saatgut, geplündert hatten. Jede Familie erhielt Bohnen zum Verzehr und für die Saat (Bohnen und Maniok sind dort das Hauptnahrungsmittel) sowie Geld für die Fahrt nach Kibumba. Dank dieser Hilfe konnten diese Kriegsflüchtlinge ihr normales Leben weiterführen. Auch über die Verteilung dieser Hilfsgüter hat der Partnerschaftsausschuss der CBCA einen genauen Verwendungsnachweis erhalten. Der Superintendent des Kirchenkreises Goma, Réverend Muhasu Balerwa Samson, schreibt: Wir danken unserem Gott, der uns als Kinder dieses Landes angenommen hat, durch das wir seine Gnade und seinen Schutz erfahren trotz der dramatischen Zeiten, die wir durchleben. Unsere Dankbarkeit gilt den Christen im Kirchenkreis Saar-West, die die Lage der Kriegsflüchtlinge ernst nahmen und ihnen halfen. Gott allein sei Ruhm und Ehre! Der Partnerschaftsausschuss dankt allen, die durch ihre Spende mitgeholfen haben, die Not zu lindern. Bis alle diese Menschen in ihre Dörfer zurückkehren können, brauchen sie weiter Hilfe. Spendenkonto: Kirchenkreis Saar-West, Konto Nr , Vereinigte Volksbank e.g. im Regionalverband SB (BLZ ), IBAN: DE BIC: GENODE51SB2 Verwendungszweck: Hilfe für Goma

13 Von den Anfängen der Partnerschaft Keiner kann allein Segen sich bewahren Bischof i.r. Peter Krug, der ehemalige Superintendent des Kirchenkreises Saarbrücken ( ) hat die Partnerschaft mit Goma mitbegründet. Er erinnert sich: Anfang der 1980er Jahre waren viele von uns in kirchlicher und gesellschaftlicher Aufbruchsstimmung. Aus meinem Bericht als Superintendent vor der Saarbrücker Kreissynode im Mai 1984 ragten drei Stichworte heraus. Neben Frieden und Arbeitslosigkeit war dies das Thema Partnerschaften. Meine These: Keine Gemeinde sollte ohne irgendeine Partnerschaft bleiben. Das Bewusstsein für Horizonterweiterung war damals noch recht schwach ausgeprägt: Ein Kontakt nach drüben in die DDR, einer nach Polen, zwei Verbindungen ins Elsass. Manche der Beziehungen hatten mehr den Charakter von Patenschaften als von Partnerschaften auf Augenhöhe. Die 1. Saarbrücker Delegation mit den afrikanischen Gastgebern v. r.: Luzt Blank, Peter Krug, Christine Unrath, Roland Mertens und Joachim Brandt

14 Zunächst interessierte sich die Synode für eine Partnerschaft in Ruanda, da der Kirchenkreis Ottweiler schon Kontakte dorthin hatte. In einem Gespräch mit der Leitung der Vereinigten Evangelischen Mission (VEM) riet man uns zur partnerschaftlichen Verbindung ins westliche Nachbarland Kongo, damals noch Zaire, weil da noch Wünsche offen waren und die wirtschaftliche Lage kritischer sei. So empfahl der Kreissynodalvorstand der Synode am die Aufnahme einer Partnerschaft mit dem baptistischen Kirchenkreis Goma am oberen Ende des Kivu-Sees, der zur CBCA gehört. Zum Kirchenkreis zählten rund 3500 getaufte Männer und Frauen in elf Gemeinden, wo 14 Pfarrer, 64 Gemeindeälteste und 73 Evangelisten und Katecheten in Evangelisation und Diakonie tätig waren. Man hatte wenig Geld, für eine Schreibmaschine musste lange gespart werden. Aber die Schwestern und Brüder waren von tiefem Vertrauen in Jesus Christus erfüllt, der weiterhilft. In Saarbrücken wurde für die Partnerschaft durch Faltblätter mit Informationen zum Land und zur baptistischen Kirche geworben, die einen Partner in dem Land der Reformation suchte. Ein fünftägiges Partnerschaftsseminar fand im September 1985 mit

15 Pastor Reiner Groth, dem späteren Leiter der VEM, und Pastor Kambale Mangolopa von der CBCA statt. Die Zahl interessierter Gemeinden und Einzelpersonen entwickelte sich gut, vor allem in Alt-Saarbrücken, Bübingen, Gersweiler, Malstatt, St. Arnual, St.Johann und der Evangelischen Gemeinde in Luxemburg. Etliche von den damaligen Unterstützern sind heute noch Respekt und Dank! im Partnerschaftsausschuss dabei wurde der Partnerschaftsvertrag unterzeichnet Am 24. Mai 1986 beschloss die Kreissynode des Kirchenkreises Saarbrücken die Gründung einer Partnerschaft mit dem Kirchenkreis Goma in der heutigen Republik Kongo, im September 1986 wurde der Partnerschaftsvertrag unterzeichnet. Auf dem 1. Saarbrücker Kirchentag im Oktober 1986 konnten schon Gäste aus Goma begrüßt werden kam die erste offizielle Delegation aus Goma unter der Leitung von Superintendent Sivyolo ins Saarland. Den Gegenbesuch im Kirchenkreis Goma mit seinen vielen kleinen, weit verstreut liegenden Gemeinden bis 20 km über der Äquatorlinie machte im Mai 1989 eine Saarbrücker Delegation unter meiner Leitung mit Lutz

16 Blank (Jugendvertreter aus Gersweiler), Pastorin Christine Saar (heute Unrath, aus Malstatt/Alt-Saarbrücken), Presbyter Roland Mertens (Alt- Saarbrücken) und Pfarrer Joachim Brandt (St. Johann). Letztere waren mit ihren hervorragenden Französisch-Kenntnissen als Dolmetscher tätig, was zum besseren Kennenlernen und tieferem Verständnis der Partner erheblich beigetragen hat. Christine Unrath hielt eine eindrucksvolle Predigt auf Kisuaheli, die von einer Bekannten in Goma übersetzt worden war. Überhaupt lösten die wenigen Sätze der Deutschen in der Landessprache einen frohgemuten Applaus der jeweiligen Gemeinde aus. In einer Fülle von Begegnungen verwirklichte sich ganz konkret das Ziel der Partnerschaft, den ökumenisch-missionarischen Horizont zu erweitern, Verantwortung zu übernehmen und wechselseitig vom Glauben der anderen zu lernen. Wunderbare Weiterentwicklung Es ist für mich eine wunderbare Weiterentwicklung, dass die finanziell wesentlich von deutscher Seite getragene Partnerschaft mit Goma nicht nur die vertraglich festgelegten fünf Jahre um ein Vielfaches überdauert, sondern durch die Übertragung auf den neugebildeten Kirchenkreis Saar-West ein breiteres Fundament und ein wesentlich größeres Einzugsgebiet gefunden hat. Dafür gebührt allen, die dazu beigetragen haben, ein herzlicher Dank. Keiner kann allein Segen sich bewahren - diese Zeile aus dem Lied Komm, Herr, segne uns hat in ihrem geistlichen Gehalt gewiss mit dazu beigetragen, dass für unsere baptistischen Brüder und Schwestern trotz großer Nöte durch Vulkanausbrüche und schlimme Bürgerkriegsfolgen das Licht des Evangeliums nicht erloschen ist. Im Gegenteil: Durch ökumenisches Teilen in geistlicher und materieller Hinsicht, wie es im Partnerschaftsvertrag heißt, wird es immer neu gelingen, im Mit- und Füreinander etwas mehr Himmel auf Erden zu stiften südlich und nördlich des Äquators

17 Kindergarten Regenbogen in St. Johann unterstützt École Maternelle Die Gemeinde St. Johann hat sich von Beginn an an der Partnerschaft mit dem Kirchenkreis Goma beteiligt. Der ehemalige Gemeindepfarrer, Joachim Brandt, reiste als Teilnehmer der ersten Besuchsdelegation an den Äquator. Lange war auch Jan Caron mit seinen Französisch-Kenntnissen als Brückenbauer tätig. Derzeit vertritt Hilmar von Tippelskirch die Gemeinde im Partnerschaftsausschuss. Die neue Pfarrerin Silke Arendsen freut sich über die Partnerschaft und will dazu beitragen, dass sie auch in Zukunft unterstützt wird. Die Kollekte im Gottesdienst zu Erntedank auf dem Saarbrücker Homburg, der vom Kindergarten Regenbogen mitgestaltet wird, ist von Anfang an für Goma bestimmt. Dabei konnten dort schon Gäste aus dem Kongo begrüßt und die unterschiedliche Lebenssituationen und gemeinsame Glaubensfragen thematisiert werden. Im Jahr 2012 hat der Kindergarten Ausflugtipps in einer Broschüre gesammelt. Der Erlös aus dem Verkauf ging an die École Maternelle de Kikambi im Kirchenkreis Goma. Dank dem Engagements von Jutta Henzmann-Volz vom Förderverein des Kindergartens sind diese und viele andere Aktionen möglich gewesen. Leider sind die Kontakte mit Goma in letzter Zeit zurückgegangen. Das liegt auch an mangelnden Französisch-Kenntnissen. Wer kann helfen? Kontakt: Hilmar v. Tippelskirch Tel.:

18 Der Partnerschaftsausschuss berät, unterstützt und begleitet Die Kreissynode des Kirchenkreises Saar-West hat auf ihrer Tagung im November 2012 den kreiskirchlichen Ausschuss Partnerschaft und Ökumene geschaffen und seine Mitglieder gewählt. Nach der Fusion der Kirchenkreise Saarbrücken und Völklingen 2009 hatte ein Arbeitskreis versucht, die Partnerschaften der beiden alten Kirchenkreise mit Goma / Kongo und Kativou / Togo zusammenzuführen und zu begleiten. Da die Partnerschaft mit Kativou nicht weitergeführt werden konnte, konzentriert sich der Ausschuss derzeit auf die Partnerschaft mit Goma. Weitere Aufgaben sind hinzugekommen. Der Ausschuss beschäftigt sich auch mit den Themen Ökumene und Konziliarer Prozess. Das bedeutet: Er nimmt die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verflechtungen in den Blick, die die Armut vieler Christen in der weltweiten Ökumene mit verschulden. v. li.: Dr. Hilmar von Tippelskirch, Hans-Jürgen Gärtner, Heidelore Trampert, Dr. Karin Deutsch, Roland Mertens und Karl-Günther Dilk

19 Die Kreissynode hat nicht nur den Partnerschaftsausschuss neu gegründet, sondern alle Gemeinden, Einrichtungen und Verbände des Kirchenkreises aufgerufen, die Themen Partnerschaft und Ökumene aktiv zu behandeln und sich in die Arbeit einzubringen. Dabei berät, unterstützt und begleitet der Ausschuss. Er ist offen für Anfragen aus den Presbyterien, aus Gruppen und Kreisen der einzelnen Gemeinden und kommt gerne auch vor Ort vorbei. Dem Ausschuss Partnerschaft und Ökumene gehören an: Dr. Karin Deutsch, Kirchengemeinde Scheidt, Tel.: Karl-Günter Dilk, Pfarrer JVA Saarbrücken, Vorsitzender, Tel.: Hans-Jürgen Gärtner, Pfarrer Gemeindedienst für Mission und Ökumene, Tel.: Roland Mertens, KG Alt-Saarbrücken, Stv. Vorsitzender, Tel.: Wolfgang Müller, KG Saarlouis, Tel.: Claudia Reichertz, KG Gersweiler-Klarenthal, Tel.: Rudolf Röchling, Mitglied im Kreissynodalvorstand, Tel.: Dr. Hilmar von Tippelskirch, KG St. Johann, Tel.: Heidelore Trampert, KG St. Arnual, Tel.: Jens Wilke, Pfarrer, KG Wahlschied-Holz, Tel.:

20 Das Patenschaftsprogramm des Kirchenkreises Saar-West für Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten im Kirchenkreis Goma Name: Anschrift: Telefon: Hiermit übernehme ich ab eine Patenschaft von 10 monatlich für eine Schülerin oder einen Schüler in einer Sekundarschule im Kirchenkreis Goma. Hiermit übernehme ich ab eine Patenschaft von 20 monatlich für eine Studentin oder einen Studenten im Kirchenkreis Goma. Diese Patenschaft ist befristet auf ein Jahr und verlängert sich automatisch, wenn Sie nicht spätestens vier Wochen vor Ablauf dieses Jahres gekündigt wird. (Bitte beachten Sie, dass das Schuljahr im August beginnt. Es wäre schön, wenn Sie den Vertrag entsprechend einrichten könnten.) Ort, Datum Unterschrift Ich erkläre mich damit einverstanden, dass monatlich ein Betrag von 10 Euro für Schülerinnen / Schüler 20 Euro für Studentinnen / Studenten von meinem Konto abgebucht wird. Konto Nr.: BLZ: Name der Bank: Ort, Datum Unterschrift Bitte einsenden an: Kirchenkreis Saar-West Am Ludwigsplatz Saarbrücken Fax:

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