DER TURMHAHN. Eine Information der Evangelischen Kirchengemeinde Jugenheim in Rheinhessen

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1 DER TURMHAHN Eine Information der Evangelischen Kirchengemeinde Jugenheim in Rheinhessen Liebe Leserinnen, liebe Leser, am 25. Januar 2015 haben sich in der Gemeindeversammlung im Franz-Josef- Helferich Haus die Kandidatinnen und Kandidaten vorgestellt, die sich für den neuen Kirchenvorstand bewerben. Von vielen Gemeindemitgliedern habe ich gehört, dass es ihnen schwer falle, am 26. April die Stimmen richtig zu verteilen, weil alle gut seien. Erfreulich, wenn es solche Probleme gibt. Bei der letzten Kirchenvorstandswahl hatte unsere Kirchengemeinde die höchste Wahlbeteiligung innerhalb der Landeskirche. Ich wünsche, dass dieses Mal Jugenheim wieder den Spitzenplatz einnimmt und bitte Sie an der Wahl teilzunehmen. Mit diesem Turmhahn stellen wir Ihnen die zehn neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden vor und ihre Antworten und Satzergänzungen auf fünf Fragen. Was hätten Sie denn geantwortet? Wir verabschieden unsere langjährige Organistin Juliane White und begrüßen Simon Louanzi, der uns bei der Flüchtlingsarbeit unterstützt. Die Initiative Willkommen im Dorf der Evangelischen Kirchengemeinde, die Uli Röhm ins Leben gerufen hat und zusammen mit den Paten beharrlich vorantreibt, haben Jugenheim durch zahlreiche Presseberichte inzwischen bundesweit zu einer positiven Bekanntheit verholfen und erreicht, dass unser Dorf als Vorbild gilt und für viele andere Gemeinden Beispiel ist, wie man Flüchtlingsfamilien aufnimmt und integriert. Ihre Ingrid Gerhold Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr s denn nicht? (Jesaja 43,19) Ein biblisches Wort trifft unsere Jahreszeit: Um uns herum ist Wachstum. In den Beeten stecken die Frühlingsblumen ihre Köpfe aus der Erde und an den Bäumen entdecken wir die frischen Knospen. Wir erleben den Aufbruch der Natur und ertappen uns dabei, wie Frühlingsgefühle in uns Raum gewinnen. Die Freude am neuen Leben.. Auch in unserer Kirchengemeinde ist einiges gewachsen und manches sieht man schon. In diesen Tagen werden Sie im Ort Plakate sehen, auf denen Sie die Kandidatinnen und Kandidaten für den Kirchenvorstand angucken. Siehe ich will ein Neues schaffen ein neues Gremium für die Leitung unserer Kirchengemeinde. Sie werden gefragt sein bis zum 26. April ihre acht Stimmen abzugeben. Mitzuentscheiden, wer sechs Jahre die Verantwortung in der Kirchengemeinde übernehmen soll. Ich habe schon von vielen Leuten gehört, dass Ihnen die Wahl schwer fallen wird. Das kann ich verstehen. Neu geworden ist auch die Fassade des alten Pfarrhauses. In das gelbe Haus in der Hauptstraße ist neues Leben eingekehrt. Und es wachsen gute Beziehungen zu den neuen Bürgern. Das erfüllt mich persönlich mit Frühlingsgefühlen. Siehe ich will ein Neues schaffen, das hat sich auch der neu gegründete Gottesdienstausschuss gedacht und Neuerungen für unsere Gottesdienste vorbereitet. Neue und junge Gesichter werden Ihnen begegnen. Unsere neuen

2 April 2014 DER TURMHAHN SEITE 2 Fortsetzung von Seite 1 Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr s denn nicht? Konfirmanden und Konfirmandinnen, die 2016 konfirmiert werden. In all dem Wachsen und Werden feiern wir Ostern. Das Fest, das die Möglichkeit des Neuanfangs unserem Leben eingeschrieben hat. Wir feiern das Geschenk des Vertrauens, dass Gott meine Wahrheit aushält und verwandelt. Österlich leben ist der Glaube, dass Gott auch mir zuspricht: Siehe ich will ein Neues schaffen. Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde. Für die österliche Zeit und an jedem neuen Tag wünsche ich Ihnen die Erfahrung dieser belebenden und erfrischenden Wasserströme, durch die Gott Neues schafft im Großen und im Kleinen. Herzlich Ihre Sarah Kirchhoff Am 6. März haben sich wieder viele Frauen und auch einige Männer bei uns im Evangelischen Gemeindehaus versammelt, um gemeinsam den Weltgebetstag zu feiern. Diesmal mit einer Liturgie von den Bahams. Der Leitgedanke für den Gottesdienst war Jesu Frage: Be- Begreift ihr meine Liebe? Zum Weltgebetstag von den Bahamas am 6. März 2015 Die Sternsinger waren stolz. sieben Gruppen mit kleinen und großen Königen waren in prächtigen Gewändern in Jugenheim unterwegs zu den Menschen. An die Türen schrieben sie den Segensspruch 20*C+M+B+15, Christus Mansionem Benedicat. greift ihr meine Liebe? Das Weltgebetstags-Team, bestehend aus katholischen und evangelischen Frauen, hat den Besucherinnen und Besuchern einen wunderschönen Abend geschenkt, der mit einem gemeinsamen Essen von den Bahams seine Krönung fand. Segen bringen, Segen sein Das Ergebnis ihres Engagements kann sich sehen lassen: 2.010,85 Euro kamen bei der Sammlung allein in Jugenheim zusammen; Die Aktion stand diesmal unter dem Leitwort Segen bringen, Segen sein. Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit! Seit über zwanzig Jahren wird diese Aktion in den sieben Orten des Selztales im ökumenischen Geiste durchgeführt. Es war total super, so viele Leute haben uns die Türen geöffnet, freuten sich die Kinder. Die Aussendungsfeier wurde von der evangelischen Pfarrerin Sarah Kirchhoff und der katholischen Gemeindereferentin Karin Heiser durchgeführt und mit Gitarrenklängen von Heidi Runkel abgerundet. Angelika Fingerhut freute sich über die Verstärkung durch die Kinder und Eltern aus der der evangelischen Kinderkirche, sowie die Kinder vom Kinderchor. Wie jedes Jahr sorgte Frau Ute Beyer-Luff für ein leckeres, warmes Mittagessen.

3 April 2014 DER TURMHAHN SEITE 3 Der, die, das, wer, wie, was, wieso, weshalb, warum, wer nicht fragt, bleibt dumm! Oder: Warum wählen wir einen Kirchenvorstand? Sie kennen dieses Eingangslied der Sesamstraße mit den vielen Fragewörtern. Heute möchte ich der Frage stellen: Wer, wie, was, wieso, weshalb, warum wählen wir einen Kirchenvorstand? Warum kann die Pfarrerin das nicht machen? Meine Antwort auf diese Frage ist: Ohne Kirchenvorstand bin ich keine Gemeindepfarrerin. Denn Kirche sind für mich Menschen ganz unterschiedliche Menschen. Jeder und jede hat seine/ihre eigene Begabung, die für das Gemeindeleben wichtig ist. Und die sind vielfältig. Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher kümmern sich zusammen mit mir um die finanziellen Belange der Gemeinde, organisieren beispielsweise die Bauunterhaltung und sind auch Arbeitergeber. Wir beschäftigen in Jugenheim alleine im Evangelischen Kindergarten 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Jeder im Kirchenvorstand hat auch inhaltlich Schwerpunkte, sei es die Musik, die Altenarbeit, das diakonische Handeln oder die Gestaltung der Gottesdienste. Diese Menschen sind aber nicht nur Experten in ihren Bereichen und bringen persönliche und berufliche Erfahrungen und Kenntnisse ein. Diese bunte Vielfalt garantiert, dass der Kirchenvorstand die Themen aufgreift und behandelt, die für die Menschen in Jugenheim wichtig sind. Es ist ein verantwortungsvolles Amt. Durch die Entscheidungen die dieses Gremium trifft, bekommt unsere Kirchengemeinde ihr Profil. Daran ist erkennbar, was uns als Christenmenschen vor Ort wichtig ist. Über und unter allem steht die Frage, ob wir mit unserem Handeln das Evangelium der Liebe Gottes bezeugen und verkündigen. Ich bitte alle Wahlberechtigten herzlich darum, dass sie ihre Stimme abgeben und mit dieser, die Menschen stärken, die bereit sind Verantwortung zu übernehmen. Wenn Sie aufkreuzen und ankreuzen machen Sie diesen Menschen Mut ihr Amt auszuüben. Sechs Jahre ist eine lange Zeit, in der die ein oder andere schwere Entscheidung auf die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher wartet. Dafür braucht man Zuspruch. Bitte unterstützen Sie den neuen Kirchenvorstand durch Ihre Stimme. Ihre Sarah Kirchhoff Kirchenvorstandswahl Ende März erhalten alle Wahlberechtigten die persönlichen Briefwahlunterlagen mit der Post. (Wer bis zum 30. März 2015 keine Post bekommen hat, möge sich bitte im Gemeindebüro bei Inge Fischer melden.) Wer den Wahlschein in den Händen hat, kann sofort wählen und den Stimmzettel im verschlossenen Umschlag in den Briefkasten am Gemeindehaus in der Hintergasse 19 einwerfen oder während der Bürozeiten am Montag und Mittwoch von 9 bis 13 Uhr persönlich abgeben. Jeder kann selbstverständlich auch am Wahlsonntag, den 26. April 2015 von nach dem Gottesdienst bis 17:30 Uhr in die Martinskirche kommen und dort den Stimmzettel ausfüllen und persönlich abgeben. Das gilt auch für alle diejenigen, die ihre Wahlunterlagen verlegt haben und nicht mehr finden.

4 April 2014 DER TURMHAHN SEITE 4 Der neue Konfirmandenjahrgang Am 7. März war es soweit: die erste Konfi-Stunde des Jahrgangs, der 2016 Konfirmation feiert. Diesmal machen sich 10 Jugenheimer mit 4 Partenheimern wieder gemeinsam auf den Weg. Beim ersten Treffen haben sie sich beim Spielen, Essen und Austausch kennengelernt. Am Ende des Treffens stand fest, alle freuen sich auf das gemeinsame Jahr. In dieser Zeit geht es zweimal auf Tour, man trifft sich monatlich zum Konfirmandenunterricht und die Jugendlichen besuchen regelmäßig die Gottesdienste. Unseren neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden wünschen wir, dass sie in dieser Zeit mit unserer Gemeinde und in ihrer Gemeinschaft wertvolle Erfahrungen sammeln. Wir haben den zehn neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Jugenheim jeweils fünf Fragen gestellt und gebeten den Satz zu ergänzen. hoffentlich. erwarte ich Kirche ist für mich Sonntags Mit wem ich schon immer mal eine Tasse Kaffee/Tee trinken wollte. Hier findet man eine Auswahl der Antworten. Was hätten Sie geantwortet? Sarah Steinfurth hoffentlich Tierärztin, denn ich liebe Tiere - außer Bienen. erwarte ich dass es schön wird. Kirche ist für mich meine Religion und das Haus, das Menschen für Gott bauen. Christine Runkel Julian Sax Christine Runkel Julian Sax hoffentlich ausgezogen und habe einen guten Job. Kirche ist für mich ein großes Gebäude mit einem Turm. Sonntags ist Kirchtag. Christine Runkel hoffentlich glücklich und gesund. erwarte ich dass wir uns alle gut verstehen! Sarah Steinfurth Sonntags verbringe ich den Tag gerne mit meiner Familie.

5 April 2014 DER TURMHAHN SEITE 5 Der neue Konfirmandenjahrgang Helena Sax hoffentlich glücklich und gesund! erwarte ich dass mir die Zeit mit den anderen Konfirmanden Spaß macht und wir viel über unsere Religion lernen. Rico Arenz Kirche ist für mich ein Ort an dem z.b. an Weihnachten alle zusammen kommen und gemeinsam singen. Sonntags verbringe ich den Tag mit meiner Familie. Helena Sax Rico Arenz erwarte ich dass er Spaß macht. Kirche ist für mich ganz okay. Sonntags schlafe ich. Adrian Vey Adrian Vey hoffentlich von zu Hause ausgezogen. erwarte ich zu lernen, in der Gemeinschaft zu sein. Kirche ist für mich interessant, ein Ort des Glaubens Luca Schramm Luca Schramm erwarte ich das ich was lerne. Kirche ist für mich ein Gebäude mit einem Turm. Sonntags geht man in den Gottesdienst.

6 April 2014 DER TURMHAHN SEITE 6 Der neue Konfirmandenjahrgang 15 Jahre Café Turmhahn Anouk Schäfer Anouk Schäfer erwarte ich dass er lustig und interessant wird. Kirche ist für mich ein Platz an dem sich Gläubige versammeln und beten und wo man Gott dankt! Sonntags mache ich was mit meiner Familie, Freunden und mit meinem Pferd. Finn Schubert hoffentlich ein Profi Fußballer. Mit wem ich schon immer mal eine Tasse Kaffee/Tee trinken wollte Julian, Rico, Luca, Robin. Robin Walther hoffentlich Fußballer oder Kommissar. erwarte ich dass es nicht zu langweilig ist. Sonntags schlafe ich aus. Mit wem ich schon immer mal eine Tasse Kaffee/Tee trinken wollte mit meiner Uroma. Robin Walther Finn Schubert Am 19.Juli 2015 feiert das Café Turmhahn sein 15jähriges Bestehen. Das Team des Café Turmhahn will diesen Tag besonders gestalten, deshalb lohnt es sich, diesen Termin vorzumerken. Das Café Turmhahn bietet alle zwei Wochen dienstags von Uhr im Evangelischen Gemeindehaus ein umfangreiches Programm. Bei Kaffee und Kuchen haben die Gäste Gelegenheit neue Kontakte zu knüpfen, sich bei netten Gesprächen zu unterhalten und kennenzulernen. Das Café Turmhahn möchte dazu beitragen, das Miteinander und die dörfliche Gemeinschaft zu pflegen. Dazu laden wir ganz besonders alle Neubürger ein, genauso willkommen sind unsere katholischen Mitbürger. Es wird jedes Mal ein kleines Programm angeboten. Darüber hinaus singen die Gäste voller Begeisterung die alten Volkslieder und freuen sich über Geschichten aus früheren Zeiten oder Mundartlesungen. Pfarrerin Sarah Kirchhoff besucht das Café Turmhahn oft und gestaltet einen Teil des Nachmittags mit kirchlichen Themen. Wer sich am Café Turmhahn mit Kuchen, einem Bildervortrag, oder mit einem anderen Programmangebot beteiligen möchte, ist dazu willkommen und herzlich eingeladen. Bitte bei Carmen Weinel melden: Telefon Nächste Termine Café Turmhahn: 31. März Thema Ostern 14. April mit Pfarrer Fellechner 28. April Mundartgeschichten mit Carmen Weinel.

7 April 2014 DER TURMHAHN SEITE 7 Willkommen Simon Louanzi Wechsel auf der Orgelbank Die Arbeit der Initiative Willkommen im Dorf mit ihren vielen ehrenamtlich engagierten Jugenheimern, hat eine besondere Auszeichnung erfahren. Das Diakonische Werk Mainz-Bingen der Evangelischen Kirche unterstützt unsere Arbeit mit den Flüchtlingsfamilien in Zukunft durch einen hauptamtlichen Mitarbeiter. Seit Anfang März kommt Simon Louanzi jeden Mittwoch Simon Louanzi in das Gemeindehaus, um die Flüchtlingspaten mit Rat und Tat zu unterstützen. Jungenheim hätte keinen besseren bekommen können, denn er spricht nicht nur Englisch, Französisch und Spanisch, sondern auch fließend Arabisch. Er ist Franzose, lebte aber mit seiner Familie schon von Kindesbeinen an in vielen Staaten Nordafrikas, denn der Vater war in diesen Ländern beruflich tätig. Simon Louanzi studierte in Lyon angewandte Fremdsprachen mit Schwerpunkt Wirtschaft, Politik und Orientalistik und später in Deutschland Unter- nehmensführung und Pädagogik. Er arbeitete als Business Development Manager im Nahen Osten und in Afrika. Außerdem führte er entwicklungspolitische EU-Förderprojekte durch. Er ist 50 Jahre alt, mit einer Deutschen verheiratet, hat einen elfjährigen Sohn und besitzt seit langem die deutsche Staatsbürgerschaft, bezeichnet sich aber mit einem Augenzwinkern als Rheinland-Pfälzer. Im Rahmen seiner Berufstätigkeit lebte er längere Zeit in Ägypten und gehörte zum Kirchenvorstand der Deutschen Evangelischen Kirchengemeinde in Kairo. Deshalb weiß er aus eigener Erfahrung, was es heißt in einem fremden Land zu leben. Durch seine Arbeit will er nicht nur bei uns Verständnis für andere Kulturen wecken, sondern auch den Flüchtlingsfamilien, die zu uns kommen, die Hand ausstrecken und christliche Werte vermitteln. Wir suchen Paten für die Flüchtlingsfamilien Interesse? Dann melden Sie sich bei Moritz Holdenried und Sebastian Bauer folgen auf Juliane White und spielen in Zukunft bei den Gottesdiensten abwechselnd mit Hannelore Wingert die Orgel der Martinskirche in Jugenheim Liebe Jugenheimern Kirchengemeinde, 23 Jahre ist eine lange Zeit. So lange war ich in der Jugenheimer Martinskirche als Organistin tätig. Ich war immer gerne bei ihnen, im 14-tägigen Wechsel mit Frau Wingert. An Ihrer mehr als 250 Jahre alten historischen Wegmann-Orgel aus dem Jahr 1762 bin ich gewachsen und habe meine Eignungsprüfung abgelegt. Es war für mich immer schön den Gottesdienst zu begleiten oder kleine Konzerte zu geben. Vor allem an einer so schönen alten Orgel, wie der in Jugenheim und der hervorragenden Akustik in der Kirche. Schon früh habe ich mich als ein Teil Ihrer Gemeinde empfunden, obwohl ich aus Appenheim komme. In all diesen Jahren habe ich die Gemeinde und ihr großes musikalisches Engagement kennen und schätzen gelernt und werde Sie bestimmt alle vermissen. Aber ich habe in meiner Heimatgemeinde Appenheim das Angebot für eine volle Organistenstelle bekommen und hoffe, dass Sie verstehen, dass ich diese Chance ergriffen und mich dort beworben habe. Deshalb werde ich Jugenheim zum 1. April 2015 verlassen. Sie können mir am gerne noch einmal zuhören, wenn ich mich musikalisch von Ihnen verabschiede. Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Und seien Sie versichert, ich bin nicht aus der Welt und immer gerne bereit als Vertretung an meine Orgel zurückzukehren. Danke für die lange Zeit die ich bei Ihnen sein durfte. Meinen Nachfolgern Sebastian Bauer und Moritz Holdenried wünsche ich alles Gute. Ihre Juliane White

8 APRIL 2014 DER TURMHAHN SEITE 8 Oase am Morgen neue Form des Gottesdienstes Kennen Sie solche Gedanken? Schade, der Gottesdienst fällt aus, oder Nein, danke, die Form des Gottesdienstes ist nichts für mich. Wollen und können wir daran etwas ändern? fragt sich daher seit Januar das siebenköpfige T e a m d e s G o t t e s d i e n s t - Ausschusses, bestehend aus Sarah Kirchhoff und den Mitgliedern des Kirchenvorstands Gunter Freund, Edeltraud Schäfer und Ute Bayer-Luff. Dabei drei weitere Menschen, die in diesem Ausschuss sehr gerne mitarbeiten: Meike Gieß, Beate Elvira Müllerheim und Hannelore Wingert. Eines war schnell klar: "Wir wollen, können und müssen etwas ändern! Wie wollen wir das machen?" 1. Die Lösung soll für alle Altersgruppen gelten. 2. Es soll an jedem Sonntag ein Angebot geben. Bereits begonnen hat die Vielfalt im letzten Jahr mit der wunderbaren Kinderkirche. Auch für alle, die den traditionellen Gottesdienst lieben, wollen die sieben ein Angebot machen. Daher wird ab April an jedem letzten Sonntag im Monat wieder Abendmahl gefeiert. Und zusätzlich pro Monat feiern wir einen speziellen, aber anderen, besonderen Gottesdienst. Allen im Gottesdienst-Ausschuss ist es wichtig, dass in unserer Kirche die Musik und die Möglichkeit zu Stille Platz haben. Sie können sich auch eine freie Gottesdienstform vorstellen, mit Gedichten oder Kurzgeschichten als Andacht - und manchmal mit anderer Musik. Aus diesen und vielen weiteren Gedanken ist die Oase am Morgen entstanden: ankommen, inspirieren, Gottes Nähe fühlen. Die erste Oase am Morgen findet am 19. April 2015 um 10:00 Uhr statt, gestaltet mit bekannten und neuen (Lobpreis-)Liedern, vortragen von Andreas Gieß mit Gitarre, Meike Gieß mit Gesang und Moritz Holdenried an der Orgel. Es sind schöne, einfache Lieder nicht unbedingt aus dem Gesangbuch, aber doch tief verwurzelt mit Gott und Jesus. Einige laden zum Zurücklehnen und Zuhören ein, andere zum Mitsingen. Lassen wir uns von Geschichten und Weisheiten inspirieren, innehalten und die Schönheit des Sonntagmorgens genießen einfach mal so. Wir freuen uns auf jeden Sonntag Gottesdienst, in unterschiedlichsten Formen. GOTTESDIENSTE Evangelisches Gemeindehaus Gründonnerstag 2. April Uhr Prädikantin Müllerheim und Pfarrerin Sarah Kirchhoff Karfreitag 3. April Uhr Pfarrerin Sarah Kirchhoff Karsamstag 4. April 2015 (Osternacht) 23 Uhr: Pfarrerin Sarah Kirchhoff mit Abendmahl Ostersonntag 5. April Uhr Prädikantin Runkel mit Abendmahl So. 12. April Uhr Prädikantin Runkel So. 19 April Uhr Oase am Morgen Kirchenvorstandswahl So 26 April Uhr Prädikantin Runkel mit Abendmahl So. 3. Mai Uhr Prädikantin Runkel Vorstellung der Konfirmanden So. 10. Mai Uhr Partenheim [Pfarrgarten Christi Himmelfahrt Do. 14. Mai :15Uhr: Gottesdienst unter freiem Himmel So. 17. Mai Uhr Prädikantin Müllerheim Pfingstsonntag 24. Mai Uhr Pfarrerin Kirchhoff 11:15 Uhr: Kindergottesdienst Martinskirche 25. Mai Uhr: Katholische Messe Konfirmation, So. 31. Mai Uhr: Pfarrerin Kirchhoff Gottesdienst am Friedenskreuz So. 7. Juni 2015: Pfarrer Lotz Vorsitzende des Kirchenvorstands: Ingrid Gerhold, Tel.: Pfarrerin Sarah Kirchhoff, Stadecken- Elsheim, Goethestr. 6a, Tel.: mobil: , Pfarramtsbüro: Inge Fischer, Montag und Mittwoch von 9 13 Uhr, Hintergasse 19, Tel.: , Fax: Küsterin: Rebecca Kleemann, Tel.: , Evangelischer Kindergarten Martin-Luther- King, Außerhalb 10, Tel.: Leiterin: Heidi Hertha, Kindergartenausschuss Vorsitzende: Julia Katzenski, Tel.: Evangelisch-Kommunales Jugendbüro, Gemeindepädagogin Alexandra Scheffel, Ingelheim, Binger Straße 218, Tel.: Café Turmhahn: Carmen Weinel, Tel.: Impressum: Der TURMHAHN erscheint in einer Auflage von 750 Exemplaren und wird an alle Jugenheimer Haushalte verteilt. Redaktion: Ingrid Gerhold (verantwortlich), Inge Fischer, Sarah Kirchhoff, Uli Röhm.

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