NEUES AUS DER GEMEINDE TERMINE & VERANSTALTUNGEN. Wasser allein tut s freilich nicht

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1 NEUES AUS DER GEMEINDE TERMINE & VERANSTALTUNGEN JUNI - AUGUST 2013 Wasser allein tut s freilich nicht

2 AUF EIN WORT INHALT Liebe Leserinnen und Leser! Was hat es eigentlich mit der Taufe auf sich? Schon Luther wusste: Wasser allein tut s freilich nicht Es kommt auf das Wort es an. Die Taufe beinhaltet für mich ein doppeltes Ja. Zum einen sagt in der Taufe Ja zum Täufling. Genauso wie du bist, habe ich dich gewollt. Und dieses Ja, die Zusage es, gilt für das ganze Leben: Du bist mein geliebtes Kind. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein. Zum anderen sagt die Gemeinde Ja zum Täufling. Wir nehmen dich auf, du gehörst dazu und bist ab jetzt ein Teil von uns. Eine neue Schwester oder ein neuer Bruder in der Familie der Schwestern und Brüder in Jesus Christus. Egal, wann die Entscheidung fällt, dazu zu kommen, ob als Baby, jugendlicher Konfirmand oder Erwachsener. Getauft ist und bleibt getauft. Die Taufe ist ein Sakrament, das von allen christlichen Kirchen gegenseitig anerkannt wird. Der in der Taufe zugesprochene Segen ist ein Versprechen, ist Begleitung und Stärkung auf dem eigenen Lebensweg. Lebensbegleiter wollen auch die Taufpaten sein. Verschiedene Stimmen sprechen in diesem Heft über den Anspruch und die gelebte Realität des Patenamtes. sondern das Wort es, das mit und bei dem Wasser ist, und der Glaube, der solchem Wort es im Wasser traut. Martin Luther, Kleiner Katechismus zur Taufe Tauffest im Rheingau 4 Paten in TRIANGELIS 6 Fragen und Antworten 8 Gläubigentaufe bei den Baptisten 10 Bücher zur Taufe 12 JA zu 16 Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich mithineinnehmen lassen in dieses inspirierende Thema und es für sich vielleicht noch einmal ganz neu entdecken! Ihre Vikarin Jennifer Koch Was und Wann 18 Tipps für den Sommer 20 Freud und Leid 22 esdienste 24 Wer und Wo 27 Impressum

3 OPEN-AIR Erstes gemeinsames Tauffest im Rheingau Schloss Vollrads gibt sich die Ehre EDie Evangelischen Kirchengemeinden aus dem Rheingau werden am 1. September gemeinsam das erste Tauffest in der Region feiern. Der gemeinsame gemeindeübergreifende esdienst unter freiem Himmel vor der herrlichen Kulisse von Schloss Vollrads wird ein großes Fest für alle, die sich an diesem Tag taufen lassen wollen und das Fest ihrer Taufe an einem ungewöhnlichen Ort genießen wollen. Vorbereitend können Interessierte auch diejenigen, die erst einmal schnuppern wollen noch vor den Sommerferien an zwei Vormittagen Kontakte knüpfen, sich über die Taufe informieren und austauschen. Die STIMME ging der Frage nach, was den Reiz eines solchen innovativen Angebotes ausmachen könnte und sprach mit Claudia Matzer aus Oestrich, die ihren Sohn James beim Tauffest taufen lassen wird: Foto: Matzer Bei meinem ersten Gespräch mit der Pfarrerin hat sie mir von dieser Option berichtet. Da war die Idee wohl noch ganz frisch, und ich war davon sofort begeistert! Obwohl ich an glaube und mir es wichtig ist, dass meine Kinder in die Gemeinschaft aufgenommen werden, bin ich keine regelmäßige Kirchengängerin. Zu Festtagen genieße ich die feierliche Atmosphäre in der Kirche und auch Kindergottesdienste besuchen wir gerne. Der Glaube hat für mich nicht zwingend mit regelmäßigen esdienstbesuchen zu tun. Ich fühle mich oft draußen in der Natur viel verbundener mit. Von daher finde ich die Idee, die Taufe unter Fotos: Schloss Vollrads freiem Himmel zu feiern, besonders schön. Die Taufe von James älterem Bruder, Louis, haben wir auch so, allerdings auf Mallorca, gefeiert. Es ist einfach etwas ganz besonderes, vor allem jetzt eine so schöne Location wie das Schloss Vollrads zu haben! James ist vier Jahre alt und kann deshalb seine Taufe viel bewusster erleben als ein Säugling. Ich finde es schön, dass er sich später an sein eigenes Tauffest wird erinnern können. Wir haben schon ein wenig über seine Taufe gesprochen. Er weiß, wer seine Taufpatin ist und kennt Schloss Voll- rads, aber was genau dort geschieht, wissen wir ja alle noch nicht, sind aber schon sehr gespannt. Elke Tegeler 4

4 Patenamt Anspruch und Wirklichkeit Es ist eine Ehre, eine Patenschaft anvertraut zu bekommen. Die Eigenschaften des idealen Paten sind: Lebensbegleiter, Vertrauter, Vermittler, Berater, Helfer, Gesprächspartner für Fragen des christlichen Glaubens und Lebens und im besten Falle ein Freund. Er soll auch über die Konfirmation hinaus Verantwortung übernehmen und eine enge Bindung zu seinem Patenkind haben. Aber vor allem soll er den Glauben vorleben und seinem Patenkind ein Vorbild sein. Das meinen jedenfalls unsere Gemeindemitglieder, die von Ann- Kathrin Hüter befragt wurden. Hier ein paar O-Töne: Letztes Jahr war ich zum 50. Geburtstag meines Patenkindes eingeladen. Für mich ist es schön, die Entwicklung eines so kleinen, schutzbedürftigen Kindes zum erwachsenen, selbstbewussten Menschen mitzuerleben. Bevor ich eine Patenschaft annehme, würde ich mit den Eltern sprechen, was sie unter einer Patenschaft verstehen, damit man eine ähnliche Vorstellung davon hat. Ich fände es schwierig, mehrere Patenschaften zu haben, weil die Zeit für den Einzelnen fehlt. Es ist schade, dass sich das Kind nicht selbst aussuchen kann, wer die Patenschaft übernimmt. Meine Beziehung zu meinem Patenkind war und ist sehr gut, weil wir beide aktive Mitglieder im Posaunenchor sind. Ich glaube, dass wir uns sehr über unser gemeinsames Hobby freuen. Viele meinen, mit Geld und Geldgeschenken ihre Aufgabe als Paten erfüllt zu haben. Den Kindern Zeit zu schenken, sie zu begleiten, sich für ihre Begabungen zu interessieren, da zu sein, wenn sie einen brauchen, ist für mich die wichtigste Aufgabe. Ich bin gerade erst konfirmiert worden und möchte auf jeden Fall gerne einmal Taufpatin werden. Als Patentante würde ich besondere Erlebnistage, die in Erinnerung bleiben, nur zusammen mit meinem Patenkind verbringen, z.b. Ausflüge in den Zoo oder in einen Kletterpark. Ich bin Taufpate und habe keine Erfahrung mit meinem Patenkind gemacht. Die Eltern haben eine vorbildliche Erziehung geleistet, sodass ich kaum weitere Hilfestellungen geben brauchte. Vor kurzem habe ich festgestellt, dass ich rein formell gar nicht Taufpatin von meinem zweiten Patenkind bin, da es katholisch getauft wurde und ich als Evangelische nur Taufzeugin bin. Trotzdem habe ich mich immer als Patin gefühlt so wie es gedacht war. TAUFPATENSC HAFT Man beobachtet wohl, dass Patenkinder gewisse Charaktereigenschaften ihrer Paten besitzen. Hier im Rheingau hat man dazu gesagt, das hat sich,gepettert. Gut ist, dass es eine erwachsene Bezugsperson für das Kind gibt neben den Eltern. Mein Patenkind wurde nicht getauft und sollte später selbst eine Entscheidung treffen. Also baten mich die Eltern, Patin und Ansprechpartnerin zu sein, falls ihre Tochter einmal Fragen zum christlichen Glauben hätte. Ich verfasste einen langen Patenbrief, in dem ich ihrer Tochter von meinem Glauben erzählte. Sie sollte für den Fall, dass ich vorzeitig sterben würde, etwas zur Hand haben. Materielle Geschenke sollten nicht im Vordergrund stehen; das beste Geschenk ist, denke ich, gemeinsam verbrachte Zeit. So frage ich mich schon manchmal, ob ich eine gute Patin bin bzw. wie ich trotz der Entfernung und der damit verbundenen seltenen Treffen eine gute Patin sein kann. 6 7

5 FAQ Häufig gestellte Fragen Wann kann ich mein Kind taufen lassen? Eine Taufe ist immer möglich, vom ersten bis zum letzten Tag eines Lebens. Wie melde ich eine Taufe an? Zuerst verabreden Sie mit unserem Gemeindebüro einen verbindlichen Tauftermin. Anschließend melden Sie sich bei der Pfarrerin oder dem Pfarrer, um ein Taufgespräch zu vereinbaren, in dem alle Fragen rund um die Taufe und den Taufgottesdienst besprochen werden. Welche Unterlagen werden für die Taufe benötigt? Auf jeden Fall benötigen Sie die Geburtsurkunde des Kindes. Wenn Sie als Eltern ein Familienstammbuch haben, bringen Sie es bitte zum Taufgespräch mit. Die Paten benötigen eine Patenbescheinigung des Pfarramts am Wohnort der Paten über die Berechtigung zum Patenamt. Wer kann Taufpatin oder Taufpate werden? Taufpatin oder -pate können konfirmierte Mitglieder der evangelischen Kirche werden. Angehörige einer anderen christlichen Kirche können vom vierzehnten Lebensjahr an das Patenamt übernehmen. Wer nicht getauft oder nicht mehr Mitglied der Kirche ist, kann das Patenamt nicht übernehmen. Muss die Taufe in der offiziellen Heimatgemeinde stattfinden? In der Regel findet die Taufe in der Wohnortgemeinde statt, denn eine Taufe ist eine gute Gelegenheit, die Heimatgemeinde neu kennen zu lernen. Auf Wunsch kann die Taufe auch in einer anderen Kirche gefeiert werden. Dafür gibt es ein besonderes Formular (Dimissoriale), das von der Heimatgemeinde im Gemeindebüro ausgestellt wird. Kann ich mein Kind in einer der drei Kirchen in TRIANGELIS taufen lassen, wenn ich nicht aus Eltville, Erbach oder Kiedrich komme? Wer besondere Beziehungen zu TRIANGELIS oder zum Rheingau hat, kann sein Kind im Rahmen eines regulären Taufgottesdienstes taufen lassen. Wer einen eigenen Taufgottesdienst außerhalb des Sonntagsgottesdienstes wünscht, muss den Pfarrer oder die Pfarrerin der Heimatgemeinde mitbringen. Was geschieht, wenn sich im Verwandten- oder Freundeskreis der Eltern kein Pate oder keine Patin finden lassen? Im Gespräch mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin findet sich meist eine Lösung. Unter Umständen kann auch ein Mitglied der Gemeinde die Patenschaft übernehmen. Müssen die Eltern selbst Mitglied der Kirche sein? Bei Nichtmitgliedschaft kann der Wunsch nach der Taufe des Kindes ein Anlass sein, über den Wiedereintritt in die Kirche nachzudenken. Wenn dieser Schritt für die Eltern bzw. ein Elternteil nicht in Frage kommt, wird gewartet, bis das Kind sich selbst für die Taufe entscheidet. Eltern und Paten versprechen für eine christliche Erziehung zu sorgen, etwa indem das Kind am Kindergottesdienst oder anderen Angeboten der Gemeinde teilnehmen kann. Was ist, wenn die Eltern verschiedenen Konfessionen angehören? Die Taufe in der evangelischen Kirche wird von allen Kirchen anerkannt, die sich der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) angeschlossen haben, darunter die Römisch-Katholische Kirche und die Orthodoxen Kirchen. Wann finden Taufgottesdienste statt? In unserer Kirchengemeinde wird die Taufe in der Regel im Rahmen eines sonntäglichen esdienstes gefeiert. Die Termine der Taufangebote finden Sie auf unserer Homepage, Jennifer Koch 8 9

6 I NTERVIEW in einem neuen Leben wandeln. Taufe als sinnliche Erfahrung Foto: Tegeler Jochen Jäger, Pastor der Baptistengemeinde Wiesbaden, sprach mit Elke Tegeler über die Besonderheiten baptistischer Taufen. Herr Jäger, wie taufen Sie in Ihrer Gemeinde? Mit der Gläubigentaufe bekennt sich ein Täufling persönlich zu Jesus und dazu als Christ leben zu wollen. Es geht uns um einen mündigen Glauben und eine Entscheidung, die ein Mensch für sich trifft. Zur Vorberei- tung auf die Taufe und als ein Ange- bot, sich zu prüfen, ob man diesen Schritt gehen kann und möchte, bie- ten wir Taufseminare, ca. 4-5 Abende, an. Ab welchem Alter man ernsthaft solche Entscheidungen für sein Leben treffen kann, hängt von der individuellen Reife ab. Ich würde sagen, unsere Täuflinge sind im Allgemeinen nicht jünger als 12 oder 13 Jahre. Wir taufen keine Säuglinge oder kleinen Kinder. Da nach unserem Verständnis Taufe und Glaube zusammengehören, taufen wir Erwachsene, die an Jesus glauben und in unsere Gemeinde wechseln wollen, auch wenn sie bereits als Baby getauft worden sind. Die gute Absicht des Pastors, der Eltern und der Paten bei einer Kindertaufe wollen wir dennoch wertschätzen als Ausdruck einer Segenshandlung, wie sie Jesus auch getan hat. Gibt es auch Paten? Bei uns bekommt jeder neu Getaufte einen Taufpartner, den er sich meistens selbst aussucht. Das ist ein erfahrenes Gemeindemitglied, das wie ein Mentor seinen Schützling für ein bis zwei Jahre begleitet, Fragen beantwortet und als Gesprächspartner zur Verfügung steht. Jugendlichen fällt es oft viel leichter mit einem Taufpartner Glaubensfragen zu besprechen als zum Beispiel mit ihren Eltern, und auch für Erwachsene kann es eine Unterstützung sein, so in die Gemeinde eingeführt zu werden. Warum wird der Täufling vollständig ins Wasser getaucht? Für uns ist die Symbolik des Taufvorganges sehr wichtig. In der Bibel wird beschrieben, dass der Mensch bei der Taufe mit Jesus begraben wird, sich also sozusagen in ein Grab legen lässt. Das Hinabsteigen in das Wasser ist hierfür ein Bild. Die Grenze des Todes wird symbolhaft durchschritten und danach sollen wir in einem neuen Leben wandeln, wie es in Römer 6 heißt. Diese Zäsur soll deutlich und für den Täufling körperlich spürbar werden. Durch diese sinnliche Erfahrung wird die Taufe ein sehr prägendes Erlebnis. Foto: Tegeler Foto: Büttner Ein Kollege von Pastor Jäger tauft in Wiesbaden. Ganzkörpertaufe In der Baptistengemeinde in Wiesbaden gibt es für die Taufe an zentraler Stelle, in etwa dort, wo in der verbreiteten Kirchenarchitektur der Altar stünde, ein großes gefliestes Taufbecken, in das die weiß gekleideten Täuflinge hinuntersteigen und zunächst hüfthoch im Wasser stehen. Sie lehnen sich dann zurück und werden vollständig von Wasser umhüllt. Nach der eigentlichen Taufhandlung gehen sie aus dem Becken direkt in einen dahinter gelegenen Raum, trocknen sich ab, kleiden sich um und nehmen weiter am esdienst teil, der direkt mit einem Abendmahl fortgesetzt wird. Innenansicht der Kirche der Baptistengemeinde in Wiesbaden, unter dem Kreuz das Taufbecken

7 B U C HTIPPS Schauen, lesen, begreifen Mein erstes Bilder-Buch von der Taufe Pia Biehl, Verlag Katholisches Bibelwerk, 2012, , 7, 95 Bilderbuch für die ganz Kleinen, klare Bilder, wenig Text Kommt denn da auch Shampoo rein? Elke Voigt, Aussaat Verlag, 2012, , 9,99 Die sechsjährige Leonie hat die Taufe ihrer Freundin miterlebt, nun hat sie viele Fragen an die Erwachsenen. Im ersten Teil wird das Taufgeschehen kindgerecht erklärt. Im zweiten Teil wird für Erwachsene Ursprung und Sinn der Taufe erklärt. Für Kinder ab Grund- schulalter, Eltern oder dende) (wer- Paten. Lesestoff zum Thema Taufe Zum Taufen nimmt man Wasser ohne Seife Ursel Scheffler, Thienemann Verlag, 2005, , 12,95 Florians kleine Schwester Sophie soll getauft werden und wir erleben zusammen mit ihm alle Taufvorbereitungen. Ein Bilderbuch für Kindergarten- oder Grundschulkinder, z.b. für die Geschwisterkinder von Täuflingen. Taufe Festtag in Familie und Kirche, Evangelische Ausgabe Dietrich Hellmund,Calwer Verlag, 1987, , 9,90 Zwischen grundlegenden Texten und konservativen Illustrationen können Geburt und Taufe durch selbst gestaltete Seiten in diesem klassischen Erinnerungsalbum festgehalten werden, Geschenkidee z.b. anlässlich der Geburt oder für das Patenkind zur Taufe. Die Taufe Eine Orientierungshilfe zu Verständnis und Praxis der Taufe in der evangelischen Kirche EKD, Gütersloher Verlagshaus, 2008, , 4,95 Information pur bietet dieses schmale Bändchen, das die gemeinsamen ökumenischen Grundlagen anhand von Bibel- stellen beleuchtet und auch das evangelische Verständnis der Taufe und die evangelische Praxis in Bezug auf Taufgottesdienst, Taufpaten oder Taufalter darlegt. Für sehr interessierte Leser oder theologisch Vorinformierte. Sei mutig und stark Warum die Taufe guttut Christoph Vogel, edition chrismon, 2011, , 12,00 Kleine Sammlung von geistlichen, besinnlichen oder humorvollen Texten zum Thema Taufe: von Martin Luther über Thomas Mann bis zu Hanns Dieter Hüsch. Sehr ansprechend gestaltet und auch deshalb als Geschenk zu empfehlen

8 Foto: Biehl Am 30. Mai 2013 werden konfirmiert: Sören Ambrosius, Christoph Gabriel, Annabell Groh, Ole Hansen, Björn Henke, Julius Hessenbruch, Gloria Horn, Sofia Hutfleß, Julian Hutfleß, Henri Jung, Moritz Krallmann, Dominik Lorenz, Markus Marschollek, Jonas Perlick, Konrad Suhren, Paul Weber, Hendrik Wiemer, Lilly Marie Witte, Julian Alexander Zellner Am 2. Juni werden konfirmiert: Meike Ahlhorn, Luisa Appelfelder, Michael Eichmann, Leandra Fuhrmann, Lisa Hillemacher, Luca Krämer, Paula Köllermann, Patrick Koch, Jasmin Koch, Hannah Lochner, Leon Niesel, Jan Lukas Nußbaum, Konstantin Peters, Katharina Richter, Felix Schäfer, Julia Marie Schäfer, Leah Schulze, Anaïs Valaee, Jacqueline Sarah Wruck Team: Martin Biehl, Marie-Sophie Brand, Tobias Denzer, Charlotte Emig, Clarissa Graz, Elena Hoffmann, Jennifer Koch, Peter Petry, Kai Pflüger, Marina Rick, Denis Römer, Philipp Schanné

9 Unser JA zu Taufe als Freundschaft zu USo, wie in der Taufe JA zu uns sagt, so sagen wir nun auch JA. Die meisten aus unserer Konfirmandengruppe wurden als Babys getauft. Zwei von uns haben sich während der Konfirmandenzeit für die Taufe entschieden. Die Taufe ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft mit. In Konfi haben wir diesen Freund noch besser kennen gelernt. Wie ist? Wie ist dieser Freund? Was macht unsere Freundschaft aus? ist für mich wie die Luft, die ich atme. Er ist immer da, auch wenn ich ihn nicht sehen kann. ist für mich wie ein Spiegel, weil sich jeder in widerspiegeln kann. S TATEMENTS ist für mich wie ein Licht, das mir aufgeht, wenn es dunkel ist. Wie ein Licht, das mir ein guter Freund bringt. ist für mich wie eine Jacke, weil er mich bei schlechtem Wetter und in schweren Zeiten wärmt. ist für mich wie ein Handy, weil er immer erreichbar ist und ich ihn immer anrufen kann. 16 ist für mich wie ein Schlüssel, weil er mir neue, verschlossene Türen und Wege öffnet. ist für mich wie ein Seil, das mich hält. ist für mich wie ein Fragezeichen, weil ich nicht immer verstehe, was mit mir vorhat und was der Sinn von allem ist. 17 ist für mich wie eine Schale mit Wasser, das mich erfrischt. ist für mich wie ein Freund, der mir den Rücken stärkt. Zusammengestellt von Anaïs Valaee und Lisa Hillemacher

10 WAS UND WANN IN DER GEMEINDE Kinder Kindergottesdienst-Team Gerrit Rüdiger Tel.: Frauen Männer Senioren Frauenkreis 2. Do im Monat, Frauenrendezvous 2. Mi im Monat, Frauenfrühstück Sa, 9.00, vierteljährlich, Erbach Heinzelmänner 3. Do im Monat, Ökumen. Seniorennachmittag 1. Di im Monat, 14.30, kath. Pfarrzentrum Eltville Offener Spielenachmittag Fr, 14.30, Erbach Ökumen. Mittwoch-Club Mi, 15.00, vierzehntägig, kath. Pfarrzentrum Erbach Ökumen. Dienstag-Club Kiedrich Gudrun Helmrich Tel.: Sabine Fell Tel.: Pfn. Claudia Nill Tel.: Peter Petry Tel.: Karin Fischer-Baumann Tel.: Helga Schüssler Tel.: Rosemarie Mayer Tel.: Hannelore Siebers Tel.: Besuchsdienstkreis Eltville Tel.: Chöre Erbach Kiedrich Posaunenchor Mo, 20.00, Eltville Jungbläser Posaunenchor Mo, , Eltville Singkreis Di, 20.00, Erbach Projektband Proben nach Vereinbarung Christel Kirchner Tel.: Emilie Erkel Tel.: Peter Siefke Tel.: Barbara Alban Tel.: Heiko Sundermann Tel.: Michaela Schubbach Tel.: Foto: FH Müller Martin Luther hat seine Taufe zeitlebens als eines der wichtigsten Ereignisse für sich bezeichnet. Er beschreibt die Taufe als Geschenk es, für die kein Mensch in Vorleistung gehen muss. Die St-Petri-Kirche in Eisleben, in der er 1483 getauft wurde, ist neu gestaltet Ökumenisches Gebet mit Gesängen aus Taizé An einem Sommerabend in der besonderen Atmosphäre der alten Martinsthaler Kirche beim Schein der Kerzen, den meditativen Gesängen aus Taizé, Schriftlesung und Stille den Tag ausklingen lassen... Dazu lädt der ökumenische Taizé-Chor Walluf Lumen Cordium wieder sehr herzlich ein: Alte Kirche Martinsthal (Kulturkirche) Samstag, den 8. Juni 2013, Uhr worden und dafür mit dem Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt 2013 ausgezeichnet worden. Seit einem Jahr ist hier das Zentrum Taufe aktiv, das zum Gespräch und Nachdenken über Taufe anregen möchte. Näheres unter

11 T I PPS F Ü R DEN SOMMER Posaunen zu den Rosentagen Mittwochsclub grillt Frauenfrühstück Senioren genießen den Rhein Kinder führen auf Kirchen entdecken Der Posaunenchor wird am Freitag, den 31. Mai um 19:30 Uhr im Rahmen der Eltviller Rosentage auf dem Platz der deutschen Einheit in Eltville eine Bläserserenade spielen. Anlass ist das 25-jährige Jubiläum der Rosentage, verbunden mit dem 50-jährigen Jubiläum des Posaunenchores. Es erklingt ein bunter Reigen an Stücken verschiedener Musikrichtungen. Der Eintritt ist frei. Nach einem ökumenischen Dankgottesdienst am Mittwoch, den 5. Juni, um 15:00 Uhr in der Johanneskirche, trifft sich der Mittwochsclub vor der Sommerpause im evangelischen Pfarrgarten zum Grillen. Alle Erbacher Seniorinnen und Senioren sind dazu herzlich eingeladen. Frauen der Reformationszeit Mutige Kämpferinnen für den neuen Glauben lautet das Thema des schon für den März angekündigten, nun aber tatsächlich stattfindenden Frauenfrühstücks am Samstag, den 22. Juni um 9:00 Uhr im Gemeindehaus in Kiedrich. Als Referentin wird Elke Detmann aus Walluf an diesem Morgen über mutige Frauen berichten, die jede in ihrer Weise und in ihrem Bereich zur Verbreitung der reformatorischen Erkenntnisse beitrugen. Um einen Unkostenbeitrag von 5 wird gebeten. Anmeldung unter der Telefonnummer Die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden laden ihre Seniorinnen und Senioren auch in diesem Sommer ein, das einmalige Panorama der Rheinlandschaft in Geselligkeit vom Schiff aus zu genießen. Am Dienstag, den 16. Juli um 14:00 Uhr heißt es: Leinen los! Die Kosten betragen 12 p.p. inklusive Kaffee und Kuchen. Die Teilnahme ist nur nach verbindlicher Anmeldung online auf oder telefonisch unter möglich. Die große Musicalaufführung zum Abschluss der 7. Kinderkirchenwoche von TRIANGELIS steigt am Sonntag, den 11. August, um Uhr in der Johanneskirche. 70 junge Talente werden das Publikum mit der Geschichte rund um König David begeistern. Der Mensch sieht, was vor Augen ist, aber sieht das Herz an. Was bei König David galt, gilt auch heute noch. Und so spannt das Musical einen weiten Bogen aus der Welt im alten Israel bis ins Leben von Kindern heute. Die Nacht der Kirchen in Wiesbaden, am Freitag, den 6. September ab Uhr wird wieder eine spannende ökumenische Veranstaltung in allen City-Kirchen sowie den Kirchen entlang der Dotzheimer Straße mit Kirchenführungen, Musik und Turmbesteigungen. Näheres unter

12 GOTTESDIENSTE GOTTESDIENSTE M AI Erbach Konfirmation mit Abendmahl und Singkreis Pfrin. Graz Sonntag nach Trinitatis Kiedrich mit Abendmahl Pfr. Dr. Löwe Eltville Pfr. Dr. Löwe J UNI Sonntag nach Trinitatis Kiedrich Pfrin. Graz Eltville esdienst besonders geeignet für Familien mit kleinen Kindern Sonntag nach Trinitatis Maren Löwe, Pfrin. Graz und Team Erbach Pfr. Dr. Löwe Erdbeerfest Erbach Ökumenischer Marktplatzgottesdienst zum Erdbeerfest mit Posaunenchor Sonntag nach Trinitatis Eltville Ökumenischer Freiluftgottesdienst im Park von St. Hildegard Rieslingfest Kiedrich Ökumenischer Freiluftgottesdienst zum Rieslingfest Sonntag nach Trinitatis Pfrin. Graz, Gemeindereferent Heil Pfr. Dr. Löwe, Diakon Siebers Pfr. Dr. Löwe, Diakon Siebers Erbach mit Eine-Welt-Verkauf Vikarin Koch Sonntag nach Trinitatis Erbach Pfr. Dr. Löwe Sonntag nach Trinitatis Kiedrich Vikarin Koch Eltville mit Eine-Welt-Verkauf Vikarin Koch A UGUST Sonntag nach Trinitatis Erbach mit Abendmahl Pfrin. Graz Sonntag nach Trinitatis Kiedrich Vikarin Koch Eltville Vikarin Koch Sonntag nach Trinitatis Erbach Pfrin. Graz Sonntag nach Trinitatis Kiedrich mit Eine-Welt-Verkauf Pfr. Dr. Löwe Eltville Pfr. Dr. Löwe S E P TEMBER J ULI Sonntag nach Trinitatis Erbach Pfr. Dr. Löwe Sonntag nach Trinitatis Schloss Vollrads esdienst zum Rheingauer Tauffest im Park von Schloss Vollrads, mit Posaunenchor alle evangelischen Rheingauer Pfarrerinnen und Pfarrer 24 25

13 GOTTESDIENSTE W EITERE GOTTESDIENSTE Kindergottesdienst Erst wieder nach den Sommerferien ab 25. August, Uhr im Evangelischen Kindergarten TRIANGELIS in der Gartenstraße, Eltville, parallel zum Hauptgottesdienst. Kindergarten-esdienst Jeden letzten Freitag im Monat, Uhr in der Christuskirche Eltville. Seniorengottesdienst im von-buttlar-fransecky-stift Erbach Jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat, Uhr. Seniorengottesdienst in St. Hildegard Eltville Jeden 1. Dienstag im Monat, Uhr. Schuljahresabschluss-esdienst Schulschlussgottesdienst in Eltville, 28. Juni 2013, 8.15 Uhr, Sankt Peter und Paul, Vikarin Koch und Pastoralreferent Lechtenböhmer Schulanfangs-esdienst 19. August, 8.00 Uhr Sankt Valentinus, Kiedrich (Klassen 2-4) 20. August, 9.00 Uhr, Sankt Peter und Paul Eltville (Klassen 1) 20. August, 9.00 Uhr, Sankt Markus-Kirche Erbach (Klassen 1) 20. August, Uhr, Gustav-Adolf-Kirche, Kiedrich (Klassen 1) Alte Schätze gesucht Wie sah unsere Kirche früher aus? Bei der geplanten Innenrenovierung der Johanneskirche kommt es auf alle Details an. Der Kirchenvorstand würde sich freuen, wenn ihm Gemeindemitglieder von TRIAN- GELIS Fotos, Skizzen oder andere Informationen zur früheren Innenraumgestaltung der Johanneskirche für seine Beratungen zur Verfügung stellen könnten. Rückgabe ist selbstverständlich. Material bitte an das Gemeindebüro, Tel Gemeindebüro und Anschrift der Kirchengemeinde Kirchenvorstand Pfarramt I Pfarramt II Kirchen Evangelischer Kindergarten TRIANGELIS Barbara Petry Eltviller Landstraße 20, Erbach Bürozeiten: Mo, Di, Mi, Fr 10-12, Do Uhr Vorsitzender Pfarrer Dr. Frank Löwe Stv. Vors. Joachim-Christof Schulze Pfarrerin Clarissa Graz Eltviller Landstr Eltville-Erbach W IR SIND F Ü R SIE DA Tel Fax Tel Tel Tel Fax Vikarin Jennifer Koch Tel Pfarrer Dr. Frank Löwe Von-Virneburg-Str Eltville Johanneskirche Eltviller Landstraße 20, Erbach Küsterin: Edeltraud Schuller Christuskirche (mit Luthersaal) Taunusstraße 21-23, Eltville Küsterin: Maria Weidner Gustav-Adolf-Zentrum Erbacher Weg 1, Kiedrich Küster: Karl Hardt Gartenstraße 12, Eltville Leiterin: Hildegard Rahlfs Tel Fax Tel Tel Tel Tel Kinder & Jugend Martin Biehl, Gemeindepädagoge Tel Kirchenmusik Tobias Gahntz, Orgel Armin Ott, Orgel Andreas Sauerteig, Posaunenchor Marlene Schober, Singkreis Tel Tel Tel Tel Spendenkonto Kto-Nr.: , BLZ: Rheingauer Volksbank Homepage

14 Foto: Tegeler Leuchtende Taufkerzen eine schöne Möglichkeit, sich an seine Taufe zu erinnern. Hier beim Tauferinnerungsgottesdienst in der Johanneskirche. IMPRESSUM: Herausgegeben vom Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde TRIANGELIS Eltville-Erbach-Kiedrich. Nächster Redaktionsschluss ist der 4. August REDAKTIONSSTATUT: REDAKTION: Clarissa Graz, Ann-Kathrin Hüter, Ute Kobus, Elke Tegeler (verantwortlich). LAYOUT: Steinmorgen Kommunikation GbR. KONTAKT: DRUCK: Gemeindebrief-in-Farbe. AUFLAGE: Evangelische Kirchengemeinde TRIANGELIS Eltville Erbach Kiedrich Tel. +49(0)

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