Wie baut man ein gesundes Unternehmen auf?

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1 Ausgangssituation I Wie baut man ein gesundes Unternehmen auf? Thomas Kraus Viele Unternehmer wissen nicht, worauf in den Feldern Arbeit und Gesundheit zu achten ist Unternehmer haben keine Zeit, sich mit der Thematik zu Befassen Multiple Rechtsvorschriften schrecken primär ab. Aachen, Folgen: Inaktivität oder falsche Priorisierung Seite 2 Ausgangssituation II Aber: Das Thema Gesundheit wird immer wichtiger Wertschätzung der Mitarbeitenden Beitrag zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit Wettbewerb um die besten Köpfe Projekt Entwicklung einer App, die die wichtigsten Informationen vermittelt zeitgemäß und effizient für Unternehmer weite Verbreitung möglich, insbesondere in KMUs mobil einsetzbar niedrigschwellige Teilnahmemöglichkeit (einfach vermittelte Informationen) kostenlos Seite 3 Seite 4 1

2 Haus der Arbeitsfähigkeit Seite 5 Seite 6 Leitlinie Einheitliche Vorgehensweise für eine im Betrieb 5 Abs. 1 Arbeitsschutzgesetz Der Arbeitgeber hat durch eine Beurteilung der für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdung zu ermitteln, welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes erforderlich sind. Gefährdung bezeichnet die Möglichkeit eines Schadens oder einer gesundheitlichen Beeinträchtigung ohne bestimmte Anforderungen an deren Ausmaß oder Eintrittswahrscheinlichkeit. Seite 7 Institut für und Sozialmedizin (IASA), Uniklinik RWTH Aachen Seite 8 2

3 Arbeitsschutzgesetz 1996 Arbeitsschutzgesetz Beurteilung der Arbeitsbedingungen 5 Beurteilung der Arbeitsbedingungen (1) Der Arbeitgeber hat durch eine Beurteilung der für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdung zu ermitteln, welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes erforderlich sind. (2) Der Arbeitgeber hat die Beurteilung je nach Art der Tätigkeiten vorzunehmen. Bei gleichartigen Arbeitsbedingungen ist die Beurteilung eines Arbeitsplatzes oder einer Tätigkeit ausreichend. (3) Eine Gefährdung kann sich insbesondere ergeben durch 1. die Gestaltung und die Einrichtung der Arbeitsstätte und des Arbeitsplatzes, 2. physikalische, chemische und biologische Einwirkungen, 3. die Gestaltung, die Auswahl und den Einsatz von Arbeitsmitteln, insbesondere von Arbeitsstoffen, Maschinen, Geräten und Anlagen sowie den Umgang damit, 4. die Gestaltung von Arbeits- und Fertigungsverfahren, Arbeitsabläufen und Arbeitszeit und deren Zusammenwirken, 5. unzureichende Qualifikation und Unterweisung der Beschäftigten, 6. psychische Belastungen bei der Arbeit. Seite 9 Seite 10 Anteil der Betriebe mit en Quelle: GDA-Betriebsbefragung 2011 Uniklinik RWTH Aachen Titel des Vortrags, Datum Seite 11 Seite 12 3

4 Anteil der Betriebe mit sicherheitstechnischer und betriebsärztlicher Betreuung Quelle: GDA-Betriebsbefragung 2011 Seite 13 Uniklinik RWTH Aachen Titel des Vortrags, Datum Seite 14 Aufgaben eines ers u.a. Beratung von Arbeitgeber und Arbeitnehmer Motivation, Arbeitsschutzmaßnahmen umzusetzen Durchführung arbeitsmedizinischer Vorsorgeuntersuchungen Organisation der Ersten Hilfe Beteiligung bei der Wiedereingliederung leistungsgewandelter Mitarbeiter Institut für und Sozialmedizin (IASA), Uniklinik RWTH Aachen Seite 15 Seite 16 4

5 Eingliederungsmanagement Verfahrensgrundlage: 84 Abs. 2 SGB IX Inhalt: Pflicht des Arbeitgebers/ der Arbeitgeberin zur Klärung von Eingliederungsmaßnahmen für Beschäftigte, die innerhalb eines Jahres länger als 6 Wochen arbeitsunfähig erkrankt sind. Beteiligte: Arbeitgeber/in, Betriebsrat, Schwerbehindertenvertretung, Betroffene(r), Werks- bzw. Betriebsarzt/ Betriebsärztin, Sicherheitsfachkraft, externe Fachleute Seite 17 Seite 18 z.b. Herz-Kreislauf Check-ups Trainingspläne Ernährungsberatung Coaching Führungskräfteschulungen Sozialberatung Work-Life-Balance Seite 19 Seite 20 5

6 Gesundheitskultur Changemanagement Arbeits- und Gesundheitsschutz Demografischer Wandel Work-Life Balance Diversity Mitarbeiterbeteiligung Organisationsentwicklung Personalmanagement Gesundheitsförderung Personalentwicklung Seite 21 Seite 22 Reihenfolge beachten! Reihenfolge beachten!?? Isolierte Maßnahmen sind nicht nachhaltig! Seite 23 Seite 24 6

7 Zusammenfassung Kür Kür Pflicht Pflicht Der sollte analog einem Hausbau mit dem Fundament () beginnen Mit Hilfe kompetenter Berater (/) kann das Erdgeschoss gebaut und bewohnt werden und die Wiedereingliederung leistungsgewandelter Mitarbeiter verbessert werden () ist eine wertvolle und wichtige Ergänzung umfasst eine Vielzahl weiterer Aspekte und kann als krönendes Ziel beim Hausbau betrachtet werden Seite 25 Seite 26 Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit! Kontakt: 7

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