Hugo. April 2001 ös 25.- Wiener Pfadfinderinnen und Pfadfinder, Gruppe 55, Hugo von Hofmannsthal

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1 Hugo 37 April 2001 ös 25.- Kabarett 2001 Wiener Pfadfinderinnen und Pfadfinder, Gruppe 55, Hugo von Hofmannsthal

2 TERMINE Sa/So, 7./8. April 2001 Ex: Osterlager Sa, 7. - Do, 12. April 2001 GuSp: Pionierlager 17. April bis 6. Mai 2001 Flohmarkt Neues Heim Fr, 27. April 2001 WiWö: Sommerlager-Elternabend 19 Uhr, Neues Heim So, 22. April 2001 Georgstag Maurer Wald, Treffpunkt: 9:45 Uhr Kirchenplatz Fr, 1. - So, 3. Juni 2001 CaEx: Pfingstlager Sa, 2. - Mo, 4. Juni 2001 GuSp: KPWK Sa/So, 23./24. Juni 2001 CaEx: CaExtrem Sommerlager: WiWö: 30. Juni Juli 2001 Bezau / Vorarlberg GuSpCaExRaRo: Juli 2001 Internationales Bundeslager b.open St.Gilgen / Oberösterreich Sa/So, 19./20. Mai 2001 WiWö: Wochenendausflug Vöslauer Hütte OFFENLEGUNG nach 25 Mediengesetz Der Hugo befindet sich zu 100% im Besitz der Wiener Pfadfinder und Pfadfinderinnen, Gruppe 55, 1230 Wien, Johann-Josef-Krätzergasse 9. Die Wiener Pfadfinder und Pfadfinderinnen sind ein Verein mit Sitz in Wien. Die Gruppenführung vertritt die Gruppe 55 nach außen. Gruppenführung: geschäftsführender Gruppenführer: Thomas Gurnhofer Gruppenführerin Mädchen: Monika Zimmerl Gruppenführer Buben: Joe Gurnhofer Aufsichtsrat: Obmann: Karl Gurnhofer Kassier: Hr. u. Fr. Hansalik Schriftführer/in: Helmut Zimmerl Grundlegende Blattlinie: Hugo dient der Förderung des Informationsflusses, der kritischen Auseinandersetzung sowie der Unterhaltung innerhalb der Gruppe 55 und ihres Freundeskreises. IMPRESSUM Medieninhaberin, Herausgeberin und Redaktion: Wiener Pfadfinder und Pfadfinderinnen, Gruppe 55, 1230 Wien, Johann-Josef-Krätzergasse 9 Hersteller: Eigenvervielfältigung Verlags- und Herstellungsort: Wien Konto: bei Erste Österr. (BLZ 20111) Der Hugo im Internet: Hugo: Gruppe: Redaktionsmitglieder: Andreas Strabl, Doris Schneider (Kelpie), Joe Gurnhofer (Bagheera), Lorenz Schrei (Tschil), Peter Nemeth, Thomas Przibil (Tomay) 2 Hugo

3 INHALT HUGO INFORMIERT GRUPPENFÜHRUNG 5 Der innere Kompass... EHRUNGEN 7 beim heurigen Kabarett ABSCHIED 7 Andi Peschta MÄRCHEN 8 WiWö-Faschingsfest GUIDES/SPÄHER-SCHITAG 8 eine Kolonnenveranstaltung KABARETT am 23./24. Februar FLOHMARKT 10 Ankündigung HUGO WÄCHST DER WEIS(S)E ELEFANT 11 Erhaltung der Art - Ewiges Leben GLASPALAST 12 Warum werden die Tage jetzt wieder länger? DAS KALENDERWESEN 14 Wie entstand unsere Zeitmesseung? DAS MILLENNIUMSFEST 16 Das dritte Jahrtausend begann immärz SAN FRANCISCO 18 Xandi berichten aus den USA HUGO BEGEISTERT ROT 21 Aus unserer Serie Farben DIE WAHNSINNSECKE 24 Die neue Rätselkolumne von Klaus RÄTSEL 24 Die schwere Rechenaufgabe und ein Gedicht ADABEI-CORNER 25 Geburtstag von Michi Eder DAS NEUE HEIM IN KLEINEN DOSEN 26 Die Kraftkammer LÖSUNG 26 TERMINE 2 IMPRESSUM 2 EDITORIAL 4 TELEFONNUMMERN, S 27 HEIMABENDZEITEN 28 Dieses Symbol kennzeichnet Beiträge, die besonders für Kinder geeignet sind. Hugo 3

4 EDITORIAL Grüß Sie würde Andy sagen. So ist also wieder ein Kabarett erfolgreich über die Bühne gegangen. Der Pfarrsaal war an beiden Tagen gesteckt voll und auch in künstlerischer Hinsicht war die Aufführung bemerkenswert. Nicht zuletzt konnte durch das finanzielle Rekordergebnis wieder ein wichtiger Beitrag zur Deckung der Betriebskosten des Neuen Heimes geleistet werden. Dafür sei euch, liebe LeserInnen auch mal ein großes Dankeschön ausgesprochen. Lo liefert zum Kabarett einen genaueren Bericht in dieser Ausgabe und Peter bietet die gesamte Bühnenshow auf Video an (siehe Kasten daneben). Tja und die nächste Jahreszeit ist inzwischen auch schon ins Land gezogen. Wettermäßig ist er noch nicht erkennbar, aber er ist es: der Frühling. Die ersten Frühlingsblumen im Maurerwald sind schon wieder verblüht und die Tage werden länger. Warum das so ist, erklären Peter und Irene weiter hinten. Angeblich ist das ja auch die Zeit der Liebe. Die Umschlagfarbe dieser Ausgabe ist vielleicht deswegen so gewählt worden. Oder ist es doch das Ergebnis der Wiener Gemeinderatswahl, das uns dazu bewogen hat. Wer weiß... Wer den Hugo 32 vom Dezember 1999 ganz genau gelesen hat, wird sicher wissen, dass nicht nur eine neue Jahreszeit (das ist ja an sich nichts besonderes, kommt ja öfter vor), sondern auch ein neues Jahrtausend begonnen hat. Nicht, wie viele jetzt glauben, am 1. Jänner - nein, in der Nacht vom 24. auf 25. März 2001 fand das einzig wahre Millenniumsfest statt - und zwar in Amsterdam. Auch darüber gibts einen Bericht von unserem Auslandskorrespondenten Norbert. Sogar ein zweiter Auslandsbericht findet sich diesmal im Hugo. Xandi - gerade von einem kurzen USA-Trip zurückgekehrt - beschreibt ihre Eindrücke aus San Francisco. Eine Neuerung wird vielleicht auch noch ins Auge stechen: Es gibt eine neue Kolumne - die Wahnsinnsecke von Klaus. Dort werden in Zukunft einfache und komplizierte Rätsel präsentiert. Aber eines möcht ich dabei betonen: Glaubt ihm kein Wort und stellt mir keine dummen Fragen. Joe Liebe Kabarett-Freunde! Das Video des heurigen Kabaretts ist nun fertig geschnitten und kann bei mir schon bestellt werden. Es kostet (davon kommen 50.- der Gruppenkasse zugute ). Gesamtspielzeit ist 2h 24min, wobei auch die Danksagungen (7 min) vom Freitag zu sehen sind. Bestellungen bitte entweder über Kabel ( ): oder Welle (SMS): Ausg'steckt 2001 Fam. LENTZ WEINBAU - BUSCHENSCHANK Maurer Lange Gasse 78, 1230 Wien Tel.: , Fax: Geöffnet: Mo - Fr bis Uhr, Sa, So, Feiertag bis Uhr Ausstecktermine 10. Mai - 4. Juni 23. Juni - 8. Juli 11. August August 20. Okt Nov Peter 4 Hugo

5 GRUPPENFÜHRUNG Der innere Kompass... Den nachstehenden Artikel von Monika Fabjan (Mitglied im WAGGGS-Europabüro und Mitglied im Bundesführungsteam) habe ich vor kurzem in der Landesverbandszeitung "d'kompass" der Vorarlberger PfadfinderInnen gelesen und möchte ihn Euch vorstellen. Frei nach dem Motto "Alles neu macht der Frühling" möchte ich Euch - da sind nun vor allem unsere Gruppenmitglieder angesprochen, aber auch für Eltern u. dgl. interessant! - damit einen Impuls geben, unsere "Werte" mal wieder neu zu überdenken, die Ziele, Grundsätze und das Wesen der PfadfinderInnen in Erinnerung rufen, darüber zu reden, uns zu "erneuern" und das Gruppengeschehen bewusster und aktiver zu erleben... Moni, GF/M Wert-volle Pfadfinder Pfadfinder leisten wertvolle Kinder- und Jugendarbeit - das zumindest wird uns von der Öffentlichkeit gerne bescheinigt. Ist nun diese Arbeit wertvoll, weil wir im öffentlichen Leben Aufgaben übernehmen, die sonst wahrscheinlich von der öffentlichen Hand bezahlt werden müssten, weil wir uns um Kinder kümmern, mit diesen auf Lager fahren, weil wir durch unsere Arbeit auch Bildungsarbeit leisten und Prävention, sei es vor Jugendkriminalität, Drogenmissbrauch,...? Sicher, auch in diesem Sinn ist unsere Arbeit wertvoll, denn wir leisten gemeinnützige Arbeit, tragen dazu bei, dass sich Gemeinwesen positiv entwickeln kann. Aber unsere Arbeit ist auch deswegen - und vor allem - wertvoll, weil wir uns an Werten orientieren; unsere Erziehungsarbeit an einem Bild vom Mensch-Sein ausrichten, das von Werten geprägt ist. Aber über nichts lässt sich auch so trefflich streiten, wie über pfadfinderische Werte. Da werden zum Teil die Werte mit den Methoden verwechselt, mit denen wir die Werte vermitteln wollen, und dann kann man viel diskutieren, denn Methoden sind vielfältig, aber sie sind immer nur der Weg zum Ziel des wert-vollen Menschen. Dabei ist es gerade bei den Pfadfindern ziemlich einfach, die Werte festzumachen. Baden Powell war ein erfahrener Kundschafter, und er wusste, dass es wichtig ist, klare Markierungen zu setzen, an denen wir uns orientieren können. So haben die Pfadfinder ein Gesetz und binden sich mit ihrem Versprechen FREIWILLIG daran, nach diesem Gesetz zu leben. Werte sind keine unveränderbaren Größen - sie sind so etwas wie Leuchttürme, die den Weg weisen, Orientierungspunkte und besonders wichtig, wenn es einmal stürmisch ist. Werte werden auch von der Gesellschaft mitbeeinflusst. So ist es in unserer Gesellschaft derzeit wichtig und wertvoll, fit und dynamisch zu sein, offen und flexibel. Nur 50 Jahre früher schaute der gesellschaftliche Wertekodex anders aus. Das, was die pfadfinderischen Werte von anderen Werten unterscheidet, ist, dass sie ein Bild vom Menschen zeichnen, das nicht nur über Äußerlichkeiten zu lesen ist, sondern den Menschen in seiner Haltung beschreibt. Das Wesentliche ist aber, dass Pfadfinder aufgefordert sind, diese Werte, wie sie im Gesetz umschrieben sind, zu leben und sie nicht einfach auswendig zu lernen. Wie wird eine Pfadfinderin, ein Pfadfinder beschrieben? Als ein Mensch, der offen auf andere zugeht, der keine Unterschiede der Rasse, der Nationalität über das Gemeinsame stellt; als ein Mensch, der sein Umfeld kennen lernt, sich orientieren lernt; als ein Mensch, der seine schöpferischen Fähigkeiten, seine Kreativität aktivieren kann und will; als ein Mensch, der seine Umwelt schützt und liebt und bemüht ist, sich darin zu orientieren und sie zu schützen; als ein Mensch, der seine Grenzen kennen lernt, der aber auch bemüht ist, persönliche Grenzen zu verschieben, an sich zu arbeiten als ein Mensch, der sozial engagiert ist, zupackt, wo es nötig ist; als ein Mensch, der gemeinschaftsfähig ist; und vor allem auch als ein Mensch, der um seine religiöse, spirituelle Mitte bemüht ist und sein Leben danach ausrichtet. Werte können nicht verordnet werden, aber sie Hugo 5

6 GRUPPENFÜHRUNG werden den Kindern und Jugendlichen vorgestellt, indem die Pfadfinder als Gemeinschaft nach diesen Werten leben. So, und nur so, können Werte vermittelt werden. Ich muss Freundschaft erleben können, um den Wert der Freundschaft zu begreifen, Umweltschutz muss praktiziert werden, genauso wie Internationalität. Und die Gute Tat ist unser tägliches Trainingsprogramm für ein engagiertes, solidarisches Leben. Wie ich schon sagte: Werte sind wie Leuchtfeuer, an denen ich mich orientieren kann. Es gibt aber auch viele flackernde Lichter, Spots, die immer wieder an verschiedenen Punkten auftreten. Unsere Gesellschaft verkauft mit viel Reklame, und nicht alle Lichter zeigen wirklich den Weg in den sicheren Hafen. Aber wir lernen, uns zu orientieren, wir lernen, uns kritisch auseinander zu setzen. Und wir haben durch unser Gesetz und unser Versprechen so etwas wie einen inneren Kompass mitbekommen. Als Kinder müssen wir uns üben, uns mit Hilfe des Kompasses zu orientieren, und als Erwachsene haben wir vielleicht manche Fähigkeit der Orientierung wieder verlernt. Aber dieser innere Kompass ist da. Er ist das eigentliche Geschenk, das wir unseren Kindern und Jugendlichen mitgeben können. Jeder muss seinen Weg gehen, jeder Weg gestaltet sich anders - aber wir haben gelernt, die Orientierung zu bewahren. Aktivitäten wie die der Pfadfinder haben andere auch. Es gibt auch andere Organisationen, die Zeltlager machen, auch wo anders gibt es Spiele und Abenteuer. Es gibt Jugendgruppen, die machen gute Umweltschutzprogramme, und es gibt Gruppen, die sozial engagiert sind. Die Pfadfindermethodik aber orientiert sich am Einzelnen, an seinen Sorgen, Ängsten, Hoffnungen und Wünschen und hilft durch die Gemeinschaft, durch anregende Aktivitäten, durch die Anleitung zum Selbst-Tun jedem einzelnen, sich weiter zu entwickeln - und hilft, Orientierung zu finden, Orientierungsfähigkeiten aufzubauen. Das ist es, was die Pfadfinder letztendlich so wertvoll macht - dieser innere Kompass, der jedem Pfadfinder angeboten wird und Orientierungshilfen, das eigene Leben positiv zu leben. Tausche diesen Abschnitt gegen 1 Pkg POKEMON-Sticker od. gegen 1 Pkg Gogos gültig bis 30. April 2001 Regenbogenfisch POKEMON Digimon Dalmatiner SIMPSONS South Park MOORHUHN Nicci u.v.m. Papier - REINDL Breitenfurterstr. 360, 1230 Wien Tel.: Das Frühjahr kommt mit AKTIONEN Basteln für OSTERN Window-Color Servietten-Technik u.v.m. Bei Abgabe dieses Gutscheins - 10 % auf alle Waren (ausgenommen preisreduzierte Ware) gültig bis 30. April 2001

7 Ehrungen Folgende Ehrungen wurden beim heurigen Kabarett von Landesfeldmeister Kurt Weber überreicht: Dankabzeichen Barbara Eskandary Silbernes Ehrenzeichen Michael Bauer Pfarrer Friedrich Preyer (ev. Pfarre Liesing) Ehrengruppenfeldmeister Ingolf Wiesner Foto: René Abschied Andi Peschta hat seine Führertätigkeit einstweilen niedergelegt. Mit tiefer Trauer mussten wir das zur Kenntnis nehmen. Für alle die diesen Verlust nicht verkraften können, ein Andi zum Ausschneiden und in die Brieftasche geben. Doris Hugo 7

8 Motto Märchen Faschingsfest der Wichtel und Wölflinge am Mo, 19. Februar Wir alle sind in den Spielsaal gegangen. Im Spielsaal haben wir gespielt. Zum Beispiel Donner-Wetter-Blitz oder so viel wie möglich Bälle holen. Die Mannschaft, die am meisten Bälle gesammelt hat, hat gewonnen. Ich war als Pirat verkleidet und mein Freund als Grabwächter. Wir haben viel Chips gegessen. Übrigens: Es gab Hexen, einen Gestiefelten Kater, eine Katze,... usw. Benjamin Schanik Foto: Schlumpfi Guides/Späher-Schitag am So, 25. Februar Wir trafen uns um halb Acht im Heim mit den Ski oder Snowboard`s. Wir waren recht wenige - insgesamt 7 Kinder und 3 Führer, wobei die Pepsi verschlafen hatte, jedoch Robert holt sie noch rechtzeitig ab. Während der Fahrt blieben wir noch beim Mc Donald`s stehen, weil der Busfahrer dort noch was zu erledigen hatte. Daher war die Frage ums Frühstück auch schon geklärt. Während der Fahrt sprachen wir über Selbstmörder; Zeitungen und fahrende Affen. Als wir endlich ankamen, mussten sich Michi und Martin Ski ausborgen. Die anderen warteten inzwischen. Dann waren wir startbereit und fuhren mit dem Sessellift hinauf. Oben teilten wir uns dann in zwei Gruppen auf. In einer waren Stefan, Luki und Robert in der anderen Michi, Florian, Martin, René, Pepsi, Georg und ich. Wir fuhren mit Georg ein bisschen herum, den meisten Blödsinn machten aber Michi und ich. Wir sprangen über Schanzen, fuhren quer durch den Wald usw. Zu Mittag aßen wir auf einer Hütte und dann fuhren wir weiter. Als wir den Schlepplift überwunden hatten, ging es auch schon wieder runter. Danach fuhren Pepsi, Michi und ich die schwarze Piste und die Mugelpiste. Pepsi fuhr daneben her währen ich und Michi über die Mugeln fuhren. In der Halfpipe haute es mich voll auf und ich flog übers Eck hoch hinaus. Pepsi lachte und Michi lachte und ich lag im Schnee. Nachher sagte Pepsi, das war olympiareif. Dann war der Tag auch schon zu Ende und wir gingen zum Bus und fuhren nach Hause. Wir blieben zwar wieder beim Mc Donald`s stehen, aßen aber nichts. Ich sag's euch, das war ein Tag. Christoph Wiesner 8 Hugo

9 Kabarett 2001 Tja, schon wieder haben wir ein erfolgreiches und lustiges Kabarett hinter uns gebracht! Kabarett 2001, das hieß: lustige Menschen, ein geniales Kabarett, spitzen Buffett, eine gemütliche und nicht zu überfüllte Sektbar und natürlich die allseits beliebte Tombola! Doch bevor es losgehen konnte, gab es noch diverse Danksagungen und auch Verleihungen mit unserem allseits geschätzten (und auch wiedergewählten) LFM Kurt Weber. Danach heizte Robbie Williams (alias Jörg) samt Tänzerinnen dem Publikum so richtig ein. Er parodierte auf unmissverständliche Weise den Song "Let me entertain you", was natürlich für den ganzen Abend als Motto galt. Dann fingen auch schon die ersten Nummern an und natürlich dazwischen die Konferencen von Klaus, und auch phasenweise von Werner und Thomas. Das erste Stück handelte von den Schwierigkeiten im Supermarkt. Es spielten hier die zbv s (zur besonderen Verwendung) eine Simpl-Nummer nach, die sehr professionell wirkte. Weiter ging es mit den Explorern, die eine Gerichtsverhandlung nachspielten! Dazwischen sahen die Zuschauer Volker und TTL mit einem Zeitungsintermezzo. Nach dem Stück der Explorer war es wieder einmal soweit für tiefe Witze, die wie jedes Jahr komplett gegen jede Moral sind. Jaja, Klaus und Bernd betraten wieder die Bühne! Dem ist eigentlich nicht hinzuzufügen, außer dass sie sich auch dieses Jahr wieder übertroffen haben. Nach der Pause fetzten die Caravelles über die Bühne, die glatt Robbie Williams Konkurrenz machten. Mit einer gelungenen Mischung aus Taxi Orange Parodie und Tanz verzauberten sie so manchen Mann im Saal! Aber gleich nach ihnen kam der Dauerbrenner Andi "Murphy" Strabl mit einem Stück, wo sicher der eine oder andere Sanitäter bejahend den Kopf nickte! Nach der Nummer erzählten uns Hansi, Thomas und 3 RARO s den Alltag in der Sommerlagerküche. Auf witzige und teils wirklich furchteinflößende Art gaben sie dem Publikum einen sehr tiefen Einblick in das Pfadfinderleben (welches teilweise gar nicht so falsch war). Hugo 9

10 Als Schlussnummer trat die Liebe in Form von 8 RaRo s auf, wobei Amor versuchte 4 Paare zusammenzuführen. Dieses Stück fuhr soviel Applaus ein, dass Hansi und Murphy noch eine "Günther aus Velden" -Nummer zum Besten gaben! Aber wer glaubt, dass das Kabarett jetzt schon vorbei war, der irrte! Die Massen strömten noch zahlreich zum köstlichen Buffet, zur Sektbar, zu ihren Tombolapreisen oder blieben einfach sitzen und machten sich noch einen gemütlichen Abend! Der anschließende Afterworkclub erfreute dann noch viele Leiter, RaRo s und Caravelles! Aber das ist eine andere Geschichte und unter hollywood.com nachzulesen! Lo Fotos: René FLOHMARKT der Pfadfindergruppe 55 rund ums Neue Heim, Johann Josef Krätzergasse 9 vom 17. April bis 6. Mai 2001 jeweils Montag - Freitag 9-11 Uhr zusätzlich Montag und Donnerstag Uhr Flohmarktfinale Freitag, 4. Mai Uhr Samstag, 5. Mai Uhr Sonntag, 6. Mai Uhr am 1. Mai 2001 ist geschlossen! Wir bitten um: Bücher, Münzen, Briefmarken, Geschirr, Spielsachen, Sportartikel, Elektro- u. Haushaltsgeräte, Gewand, Schuhe, Bilder,... (keine Kühlschränke!) 10 Hugo

11 DER WEIS(S)E ELEFANT Erhaltung der Art - Ewiges Leben Zum Lehrstoff der Psychologie gehört, dass man Versuche zur Messung der Triebstärke macht. Die Versuchskaninchen sind meist Mäuse oder Ratten. Am stärksten ist der Brutpflegetrieb (Mutterliebe im Tierreich), dann Erhaltung des eigenen Lebens (Futtersuche), Sexualtrieb eher weniger stark ausgeprägt, Kulturtriebe gehören eher ins Menschenleben. Erhaltung der Art, Erhaltung des Lebens: Nun haben die Menschen von Gott den Auftrag erhalten, die Erde zu erhalten (Gen 1, 28-29), mit allem, was darauf wächst, kreucht und fleucht. Einsehen tut das ja ohnehin ein jeder; viele Gruppen, Bewegungen aufgeschlossener Mitmenschen usw. sprechen auch immer wieder von der Erhaltung der Arten. Gott hat auch an die Erhaltung der Arten, speziell die Erhaltung der Menschen-Art gedacht. Aber das ist noch lange nicht alles - auch an die Erhaltung der einzelnen Individuen, also deine und meine Erhaltung. Über den Tod hinaus. Das heißt: Weiterleben nach dem Tod, Unvergänglichkeit, ewiges Leben, Auferstehung der Toten. Gerade zu Ostern denken wir daran. Es ist nicht nur ein Wort, das in Gottes Buch (Bibel) drinnen steht, sondern es ist 100%ig beglaubigt. Von Jesus Christus und seiner Auferstehung. Und unsere Antwort dazu: Seine Worte beherzigen, nach seinen Richtlinien leben, und das in größter Dankbarkeit. Segensreiche Ostern wünscht euch euer Hathi Kaplan Hubert Sofer PS: Osterratschen in der Karwoche: Mittwoch bis Samstag, zugunsten der halbseitig Gelähmten Hugo 11

12 GLASPALAST Warum werden die Tage jetzt wieder länger? Diese Frage sollte nicht daraufhin deuten, dass ich den dunklen, tristen Wintertagen hinterher trauere, nein - ich dachte mir, ich schreibe dieses Mal etwas über den jährlichen Rhythmus der Jahreszeiten. Wie uns allen ja bekannt ist, dreht sich die Erde ja nicht nur einmal pro Tag um die eigene Achse, sondern auch innerhalb eines Jahres um die Sonne. Diese Erdumlaufbahn bildet eine Fläche, die "Ekliptik" genannt wird. immer in die Richtung des Polarsterns. Im Laufe eines Jahres ändert sich dafür aber der "Sonneneinstrahlwinkel", also die Richtung, aus der die Sonnenstrahlen auf einen bestimmten Punkt auf der Erdoberfläche treffen. Je "höher" die Sonne am Himmel, steht, desto heißer sind die Temperaturen. Am heißesten ist es also, wenn die Sonne genau über dir (im Zenit, Himmelsmittelpunkt) am Himmel steht, denn da treffen die Sonnenstrahlen senkrecht auf die Erde. Diese Auf dieser Skizze sieht man, welche Positionen die Erde im Laufe eines Jahres einnimmt. Sie bewegt sich nahezu auf einer Kreisbahn und ist ungefähr 150 Millionen km von der Sonne entfernt (8 Lichtminuten). Nun könnte man doch sagen, dass es auf der Erde an einem Ort (z.b. Wien) während eines Jahres immer gleich kalt sein sollte (in den Nächten), oder aber immer gleich warm (wenn Tag ist), weil die Erde ja immer gleich weit entfernt ist. Der Grund dafür, warum es kalte und warme Jahreszeiten gibt, liegt in der Neigung der Erdachse. Wie du erkennen kannst, ändert sich die Lage der Erdachse während ihrer Umkreisung um die Sonne nicht (Kreiselprinzip) und die Erdachse steht ein wenig schief (23,5 ). Die "gedachte" Verlängerung der Erdachse zeigt Orte, wo zweimal im Jahr die Sonne genau im Zenit zu Mittag steht, befinden sich zwischen den beiden "Wendekreisen" (Da die Erde eine Kugel ist und wir auf dieser Kugeloberfläche leben, gibt es eine Einteilung dieser Oberfläche in Längenund Breitenkreise, um bestimmte Stellen genau bezeichnen zu können. Diese "Wendekreise" sind nichts anderes als bestimmte Breitenkreise, siehe Weltkarte) Auf den Wendekreisen selbst gibt es nur einen Tag, an dem die Sonne so hoch steht (am 21.Juni bzw. am 21. Dezember). Da Wien nördlich höher liegt, als der "Wendekreis des Krebses", und damit außerhalb der "speziellen" Zone, scheint die Sonne bei uns nie im Zenit. Dafür können wir aber sehr wohl feststellen, wie die Sonne im Laufe 12 Hugo

13 GLASPALAST eines Jahres jeden Tag zu Mittag ein wenig höher steht (ab 21. Dezember) und dann wieder tiefer (ab 21. Juni). In den Polgebieten (grau gefärbte Bereiche in der Skizze) ist es nun innerhalb eines Jahres möglich, dass die Sonne im Winter so tief steht, dass sie nicht mehr aufgeht: die Polarnächte haben dann begonnen und es ist monatelang dunkel. Andererseits, wenn die Sonne im Laufe der Monate wieder am Himmel hochklettert, so gibt es dann im Sommer die Mitternachtssonne: Die Sonne geht niemals unter! Der Frühlingsbeginn Der Frühlingsbeginn am 21. März ist, genauso wie der Herbstbeginn am 23. September, der Tag, an dem die Sonne am Äquator im Zenit steht und an dem der Tag und die Nacht auf jedem Punkt der Erde genau 12 Stunden dauert (man spricht von der Tag-und-Nacht- Gleiche bzw. dem Äquinoktium). Die scheinbare Position der Sonne zu diesem Zeitpunkt am Sternenhimmel wird Frühlingspunkt genannt. Dieser Punkt befindet sich an der Grenze zwischen den Sternbildern Fische und Widder). Die nachfolgende Skizze zeigt die Position der Erde im Monat November und man sagt: "Die Sonne steht im Schützen". Weil die Erde sich gegen den Uhrzeigersinn um die Sonne bewegt, kannst du verfolgen, wie die Sonne im Laufe eines Jahres von Sternbild zu Sternbild "wandert.". Zu Frühlingsbeginn (ab 21. März) steht die Sonne dann im Widder, im Sommer (ab 21. Juni) im Krebs, im Herbst (ab 23. September) in der Waage und im Winter (ab 21. Dezember) im Steinbock. Diese Sternbilder (bitte nicht verwechseln mit den Sternzeichen!!!) sind auch der Grund für die Bezeichnung der beiden Wendekreise (Wendekreis des Krebses und Wendekreis des Steinbocks). Die Sonne ändert am Himmel sozusagen am 21. Juni bzw. am 21. Dezember ihre Kletterbewegung- sie "wendet". Peter Im Laufe eines Jahres wandert die Sonne scheinbar einmal durch den Ring der Sternbilder am Himmel. Hugo 13

14 Das Kalenderwesen Es ist schon ein paar Wochen her, als ich mit den Caravelles im Heimabend über dem Frühlingsbeginn gesprochen habe, danach dachte ich, wie ist dies eigentlich entstanden, und in der heutigen Zeit braucht man ja nur einen Internetzugang um seine Fragen zu beantworten. Ich surfte also ein wenig im Internet und fand ein paar interessante Sachen, welche ich gerne an alle Leser weitergeben würde. Die Gliederung des Ablaufes der Zeit in Einheiten von Tagen und von Jahren ist eine offensichtliche Gegebenheit der Natur. Auch der Wechsel der Mondphasen zwischen zwei Vollmonden in einem regelmäßigen Takt von 29 Tagen ist leicht beobachtbar. Daraus dürfte sich schon sehr früh auch ein Kalenderwesen entwickelt haben. Die Aufrechterhaltung der Kalender erforderte dann eine ständige "offizielle" Beobachtung der periodischen astronomischen Erscheinungen. Diese Arbeit war häufig der Priesterschaft übertragen. Aus dem Bedarf, solche Beobachtungen sehr präzise durchzuführen entstanden Observatorien wie z.b. das von Stonehenge in Süd-England, das schon in der späten Bronzezeit erbaut wurde. Der Mondkalender Ein Mondkalender definiert die Zeit zwischen zwei Vollmonden, eine Periode von 29 Tagen Länge, als die Kalendereinheit Monat. Nach Ablauf eines Sonnenjahres ist der gerade laufende Monat eines Mondkalenders im allgemeinen nicht gleichzeitig beendet. Daher kommt es dazu, das die Jahreszeiten mit den Jahren durch den Mondkalender wandern. Es gibt somit im Mondkalender keine festen Termine für den Beginn der Jahreszeiten. Dies liegt an den astronomischen Bedingungen die für Mond und Sonne gelten. Ein Monat zwischen zwei gleichen Mondphasen, der sogenannte synodische Monat, hat den astronomischen Beobachtungen zufolge eine Länge von 29, mittleren Sonnentagen. Dies ist der derzeit geltende mittlere Wert, der sich aber gemessen über hunderte von Jahren geringfügig ändert. Ein Sonnenjahr ist 365, mittlere Sonnentage lang (dies ist der heute geltende Mittelwert von 365 Tagen, 5 Stunden, 48 Minuten und 46 Sekunden). Das Sonnenjahr ist definiert als die Zeit, die die Erde benötigt, um von einem Punkt auf ihrer Bahn um die Sonne ausgehend einen vollen Umlauf zurückzulegen. Das so definierte Sonnenjahr wird als tropisches Jahr bezeichnet. Als Startpunkt von dem aus man zählt wird der Tag der Frühlings-Tagundnachtgleiche (Frühlings-Äquinoktium) gewählt. Wie man sieht, sind die Tage eines Jahres kein ganzzahliges Vielfaches der Tage eines Monats, so das man ein Jahr nicht in eine ganze Zahl von Monaten einteilen kann, solange der Monat gleichzeitig die Länge eines synodischen Monats haben soll. Die ersten Mondkalender basierten auf dem synodischen Monat. Das Mondjahr in einem 12-monatigen Mondkalender ist daher etwa 355 Tage lang (12*29,53 = 354,36). Der heutige islamische Kalender ist ein solcher Mondkalender mit 12 Monaten. Der Sonnenkalender Eine wesentliche Aufgabe der Kalender ist es, die Wiederkehr der Jahreszeiten wegen der davon abhängigen Saat- und Erntezeiten einfach vorhersagbar zu machen. Ein Treiber der julianischen Kalenderreform war aber wohl auch, die Steuertermine, die an die Einnahmen in Erntezeiten gekoppelt waren, einfacher zu kontrollieren. Daher wurde immer wieder versucht, Kalender zu entwickeln, die diese Aufgabe besser als die herkömmlichen Mondkalender beherrschbar machten. Die Einfügung von Schaltmonaten über lange Jahre hinweg oder gar das Einlegen von unvorhersehbaren Adhoc-Schalttagen, wie es im Rom vor der Julianischen Kalenderreform der Fall war, ist für die Erntezeit- und Steuerterminbestimmung nicht besonders förderlich. Ein Konzept der Jahreseinteilung, das komplette Schaltmonate vermeidet, ist der Sonnenkalender. Sonnenkalender leiten ihre langperiodische Zeiteinteilung anstelle aus den Mondphasen aus dem Lauf der Sonne am Himmel ab Ein Tag des Sonnenkalenders, wie auch im Mondkalender, ist aus dem offensichtlichen, natürlichen Zeitablauf abgeleitet, der sich durch die Dauer der Rotation der Erde um die eigene Achse ergibt, also aus der Zeit, die die Sonne für einen "Umlauf" am Himmel benötigt. Als natürlich sich anbietende Definition des Jahres des Sonnenkalenders wird die Zeit ver- 14 Hugo

15 wendet, die die Erde für einen Umlauf auf ihrer Bahn um die Sonne benötigt. Dies ist das sogenannte Sonnenjahr oder tropische Jahr. In dieser Zeit läuft die Sonne vor dem Fixsternhintergrund einmal durch den Tierkreis hindurch und alle Jahreszeiten werden dabei einmal durchlaufen. Das tropische Jahr hat im Mittel eine Länge von 365, Tagen. Die Aufgabe des Sonnenkalenders ist es, die Dauer eines Kalenderjahres möglichst geschickt in eine ganzzahlige Anzahl von Tagen einzuteilen. Dabei tritt die Schwierigkeit auf, dass ja das tropische Jahr von Natur aus nicht aus einer ganzzahligen Anzahl von Tagen besteht. Der Sonnenkalender soll aber über eine Zeit von möglichst vielen Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten für die Jahreszeiten immer wieder die gleichen Kalenderdaten angeben. Die astronomische und damit die "wahre" Länge eines Sonnenjahres ist etwas größer als 365 Tage. Als "wahres" Jahr wird das sogenannte tropische Jahr angenommen. Der Frühlingspunkt der Bahn definiert die Frühlings-Tagundnachtgleiche auf der Erde und damit den Frühlingsbeginn. Die Lage der Jahreszeiten ergibt sich aus dieser astronomischen Zeit. Ein tropisches Jahr ist 365, Tage lang. Das tropische Jahr ist also rund ein Viertel Jahr länger als das einfache 365-Tage-Jahr des Julianischen Kalenders. Es träte also für den Beginn des Frühlings schon nach vier Jahren eine Differenz von einem Tag im Kalender auf, wenn man es einfach bei den 365 Tagen Jahreslänge belassen hätte und keine Gegenmaßnahme vereinbart worden wäre. Um den Julianischen Kalender an die wahre Länge des Sonnenjahres anzupassen, also um die Jahreszeiten im Kalender zu immer gleichen Tagen auftreten zu lassen, übernahm Julius Caesar auch die Schaltregel des alexandrinischen Sonnenkalenders. Diese Schaltregel verlangt in jedem vierten Jahr des Kalenders die Einfügung eines Schalttages ("quarto quoque anno", wie Caesar anordnete). Ich hoffe, dass ich euch nicht zu sehr verwirrt habe, aber ich fand das Thema sehr interessant, obwohl man hierzu noch viel mehr schreiben könnte. Also dann allen einen schönen Frühling und vielleicht winkt ja für jemanden auch einen neue Liebe, dafür soll ja der Frühling prädestiniert sein. Irene TAPETEN * VORHÄNGE * TEPPICHE STUCK * KARNIESEN * MELAN ROLLOS * POLSTERMÖBEL * SCHAUMPOLSTER VERKAUF UND DEREN VERARBEITUNG

16 Das Millenniumsfest am 24. März 2001 Keiner von uns vieren hätte jemals gedacht, dass wir das miterleben dürften. Natürlich war früher, als wir noch als Ungeborene im Siebenten Himmel, unserem Ursprung, schwebten, öfter die Rede davon. Jeder von uns wusste damals noch genauestens über die Beschaffenheit der Welt, der Zeit und der Ewigkeit bescheid; all das war noch bevor die Existenz, die Bewusstheit des Daseins uns jede Erinnerung an das grenzenlose Verständnis aller Zusammenhänge raubte. Gerade darum war uns ja damals im Siebenten Himmel ein Artikel in einer kleinen, nahezu unbedeuteten Zeitung, die "Hugo" hieß, so ins Auge gestoßen; damals, als einige Menschenkinder urplötzlich einem der größten Irrtümer der Menschheit auf die Spur kamen: dem Glauben an die Absolutheit der Zeit und ihrer Berechnung. (siehe Artikel unten aus Hugo 32). Jahre später, als wir schon in unserer irdischen Beschaffenheit als Vodkaflaschen existierten, wurden wir durch ein unvorhersehbares Ereignis an jene Erkenntnis dieser jugendlichen Pfadfinder erinnert, die den bis dato für unfehlbar gehaltenen Mönch Dionysius Exiguus widerlegt hatten. Es geschah nämlich, dass wir - eingequetscht zwischen eine Vielzahl unserer Artgenossen - in einem Regal eines Litauischen Supermarktes standen und Zeugen eines Gefühlsausbruches eines langhaarigen Menschen wurden, der offensichtlich einst einer jener "Hugo"-Menschen gewesen sein muss: denn er verkündete nicht leise seine Kenntnis von der wahren Beschaffenheit der Zeitrechnung: " Ha! Die such' ich! Davon nehm' ich einige mit fürs Millenniumsfest im März!" hallte es in einer für diesen Menschen offensichtlich typischen Lautstärke durch den Supermarkt. Und eine freudige Hand griff zielstrebig in unsere Richtung. Sollten wir...? Nein, das konnte nicht möglich sein! Sollten ausgerechnet wir von ihm auserwählt werden, die auserkorene Feierlichkeitsüberraschung des einzigen richtig gefeierten Millenniumsfestes dieser Erde zu werden? Und da griff die Hand. Zuerst zu Arturas, meinem Freund, und legte ihn (ehrlich gesagt ein bisschen unsanft) in ein Einkaufswagerl. Dann war Gediminas an der Reihe, schließlich folgte ich den beiden Freunden in den Einkaufswagen und letztendlich wurde noch unsere Gefährtin Gintara zu uns geholt. Ab da kann ich nicht mehr viel berichten, denn heftiges Schwanken in einer viel zu dunklen Tasche machte uns fast benommen. Noch einige Tage dauerte es, bis wir wieder Tageslicht sehen durften; dunkel erinnere ich mich jedoch noch an ein Gespräch, das den Langhaarigen offensichtlich leicht nervös machte: Einer forschen Stimme gegenüber leugnete er unsere Anwesenheit. Auch fielen seltsame Worte wie "Hochsteuerware" und "Einfuhr in den EWR". Endlich hörte das Schütteln und Schwanken auf und meine Gefährten und ich durften Tageslicht erblicken. Ein kurzer Blick auf die Umgebung sagte mir, dass wir in den Niederlanden gelandet sein mussten, denn überall war nur Nebel und Regen zu sehen. Nur kurz dauerte allerdings der trübselige Anblick, denn schon bald wurden wir in einen dunklen, aber gemütlichen Kasten gesperrt. Hier harrten wir unseres großen Auftrittes. Endlich war der Tag der Millenniumsfeier gekommen. Langhaar musste viele Menschen eingeladen haben, denn nach jedem Klingeln an seiner Türe wurde die Gesellschaft von Genossen voller Wein, Bier und ähnlichem Getränk größer. Es war 20 Minuten vor Mitternacht, als wir von einem glückstrahlenden Mädchen unserer Wohnstätte entrissen und in einen eiskalten Schlafraum übersiedelt wurden. Bis heute verstehe ich die Menschen nicht, die sich einbilden unsereins zuerst mit Kälte quälen müs- 16 Hugo

17 sen, bevor sie sich an den Verzehr unseres Inhaltes machen. "Holger!", rief die uns jetzt schon ziemlich bekannte, stets viel zu laute Stimme, "wenn ich mit meiner Rede fertig bin und der Countdown zu Mitternacht zu Ende ist, dann mach du bitte die 4 Flaschen auf. Die Leute kümmern sich schon von selber darum, dass sie was kriegen." Wie Recht er später haben sollte! Waren die vielen Gäste, die so unterschiedliche Sprachen beherrschten, dass wir den durcheinanderlaufenden Gesprächen oft nicht folgen konnten, zuerst so laut und fidel gewesen, so lauschten sie nun alle urplötzlich dieser auf einmal so feierlich anmutenden lauten Stimme. Sie erklärte den Versammelten noch einmal weswegen sie hier zusammengekommen waren und urteilte vernichtend (aber wahr), dass Dionysius ein großer Fehler unterlaufen war, dessen Korrektur den heute Anwesenden die Möglichkeit gäbe, dem einzig wahren Millenniumsfest der Erde beizuwohnen. Und siehe da, nach einem Countdown von 10 bis 0 wurde plötzlich die Türe zu unserm kalten Schlafzimmer aufgerissen, und zu den Klängen des gerade ertönenden Donauwalzers wurden wir feierlich in die Mitte des Festraumes getragen! War das ein heroisches Gefühl: alle Gäste standen da mit funkensprühenden Sternspritzern und mit sehnsüchtig wartenden trockenen Gläsern in den Händen. "Welcome, 3rd Millennium!" stand auf einem papierenen Banner geschrieben, das über dem Raum hing. Und sobald die Menschen ihre Gläser durch unseren Inhalt gefüllt sahen, fielen sie einander in die Arme und wünschten einander alles Gute, Glück, Gesundheit und Liebe im 3. Jahrtausend unserer Zeitrechnung - einige fingen sogar zu den Klängen des Walzer zu tanzen an. Noch viele Stunden dauerte die Festlichkeit und so mancher Gast ging frohen Herzens nach Hause. Die Glücklichsten dieses Abends aber, und dessen bin ich mir sicher, waren wir. Wir, die wir auserwählt waren als wahrer Ausdruck der Feierlichkeit zu fungieren. Und als solcher stehen wir heute noch, zum Andenken an das große Fest, auf einem Schrank dieses Raumes. Dort spüren wir hin und wieder den Neid so mancher Artgenossen, die zwar von ihrem Sammler geliebt, aber nicht bewundert werden, so wie meine Freunde und ich. Algirdas, eine Litauische Vodkaflasche aus Hugo 32 (Dezember 1999): Und wann ist nun die echte Jahrtausendwende? Folgende Theorie blieb am Ende der von Peter wiedergegebenen Diskussion unwidersprochen stehen: Dionysius hat (auf Grund einer Planetenkonstellation) den Nullpunkt unserer Zeitrechnung errechnet. Er war der Meinung, nur unter so einer Planetenkonstellation könne eine Jungfrau ein Kind unbefleckt empfangen. Dieser Zeitpunkt, sein Nullpunkt, sei in der Nacht vom 24. auf 25. März eines Jahres gewesen, das er Jahr "1" nannte, und zwar um 0:00 Uhr. 9 Monate später, also am 25. Dezember des Jahres "1" um 0:00 Uhr soll Jesus auf die Welt gekommen sein. Dies spielt für den Beginn unserer Zeitrechnung aber ebensowenig eine Rolle, wie das Faktum, daß Jesus aller Wahrscheinlichkeit nach schon im Jahre 7 vor Christus das Licht der Welt erblickte. Der Beginn unserer Zeitrechnung bleibt der 25. März des Jahres "1" 0:00 Uhr. Die Frage ist also: Warum hat Good Old Dio sein Jahr "1" nicht fertig werden lassen? Warum hat er es am 31. Dezember abbrechen lassen und nicht bis zum 24. März fortgeführt? Warum hat er das Jahr 2 nicht folgerichtig mit dem 25. März beginnen lassen? Seit dem verfrühtem Beginn des Jahres 2 feiern wir also jeden Jahreswechsel um 2 Monate und 24 Tage zu früh. Die echte Jahrtausendwende findet - konsequent durchgedacht - in der Nacht vom 24. auf 25. März des Jahres 2001 statt. Um 0:00 Uhr! In dieser Nacht werde ich, wo immer ich gerade bin, ein Jahrtausendwendefest schmeißen. Und ihr seid jetzt schon alle herzlich dazu eingeladen! Norbert Hugo 17

18 San Francisco San Francisco ist nach New York die zweit dicht besiedelste Stadt der Vereinigten Staaten. Ihrer Lage an der Spitze der hügeligen Halbinsel an der Westküste mit einem bezaubernden Blick auf den Pazifischen Ozean macht sie auch zu einer der schönsten Städte. Sie gehört auch zu einer der multikulturellsten Städte. Hier finden sich Chinesen, Mexikaner, Japaner, Italiener, Afroamerikaner, Juden, Russen, Iren und viele andere kleine Völkergruppen auf die verschiedenen Stadtteile verteilt. Die Stadt ist in verschiedene Viertel zu unterteilen. Da wäre der Financial Distrikt und Union Square, Chinatown und Nob Hill, Presidio, Pacific Heights und North Beach, Civic Center, Haight-Ashbury und Mission, Golden Gate Park und Land's End und Fisherman's Warf und North Beach. Von der Golden Gate Bridge Richtung San Francisco kommt man am Hafen zum Fisherman's Wharf. Außer vielen kulinarischen Spezialitäten, besonders zu erwähnen wäre hier das herzhafte Sauerteigbrot und das Krabbenfleisch, für welches San Francisco berühmt ist, bietet dieses Viertel auch zum Einkaufen jede erdenkliche Möglichkeit. Außerdem gibt es hier auch viele Dinge zum Sehen. Wie zum Beispiel ein amerikanisches U-Boot, ein altes amerikanisches Kriegsschiff, ein Unterwasser-Museum, ein Wachsfiguren-Museum, das San Francisco Stadtmuseum und vieles mehr. Eine besondere Sehenswürdigkeit sind die Seelöwen am Pier 39. Die es sich dort bei jedem Wetter gut gehen lassen. Die wohl berühmteste Sehenswürdigkeit von San Francisco ist die über fünfzig Jahre alte Golden Gate Bridge mit ihrer charakteristischen roten Farbe. Welche trotz ihres Alters noch täglich von vielen hundert Autos und Fußgängern benutzt wird. Sie gehört auch heute noch zu einer der Brücken mit der größten Spannweite in der ganzen Welt. Wenn man an das Ende vom Pier 39 geht und in die Bay hineinsieht bekommt man eine kleine Insel in mitten dieser zu Gesicht. Diese Insel ist sicher vielen aus verschiedenen Filmen bekannt. Diese Insel ist das geschichtsträchtige Alcatraz. Von der Golden Gate Bridge etwas Richtung Westen an der Küste kommt man zum einzigen Strand von San Francisco, den sogenannten Bakersbeach. Dieser Strand wird im Sommer von den Bewohnern San Francisco genutzt, aber nur wenn sie keine Möglichkeit haben in den Süden zu fahren. Denn hier ist das Wasser ziemlich kalt. Diese Insel wurde eigentlich bebaut für die militärische Verteidigung der San Francisco Bay. Wurde aber später dann bis 1963 als Hochsicherheitsgefängnis der USA verwendet. Hier wurden Leute wie Al Capone, Robert Stroud, der sogenannte Vogelmann, Maschinengewehr Kelly und die Gebrüder Anglin inhaftiert Die letzteren waren auch die einzigen, denen es gelungen ist von Alcatraz zu fliehen ohne bemerkt zu werden. Es ist zwar nie sicher festgestellt worden, ob sie die Flucht überlebt haben, aber sie haben mit Sicherheit die Insel verlassen. Heute ist Alcatraz ein Naturschutzgebiet in dem sich viele seltengewordene Pflanzen und Tiere wieder ansiedeln. 18 Hugo

19 Wenn man von Fisherman's Warf Richtung Stadtzentrum geht, kommt man nach North Beach, dem Viertel der Italiener. In diesem Viertel finden wir die "krummste Straße der Welt" die sogenannte Lombard Street. Mit 27% Gefälle erwies sich die Straße in den zwanziger Jahren als zu steil für Fahrzeuge. So wurde diese Straße durch acht Kurven entschärft. Heute ist sie eigentlich eine reine Touristenattraktion, die mit vielen Blumen und Sträuchern bepflanzt ist. den Vereinigten Staaten. Hier findet man an jeder Ecke frisches Obst und Gemüse und jede Menge chinesischen Klim Bim. Natürlich darf man auch die bekannten Fortune Cookies nicht vergessen, die einem ja das Gute der Zukunft vorhersagen. Ein Viertel von San Francisco ist auch sehr bekannt, aber aus einer ganz anderen Zeit - der Flower Power Bewegung. Diese soll ja von Haight Ashbury ausgegangen sein. Noch heute findet man dort Hippies und Lokale und Geschäfte, die die Flower Power Zeit nicht in Vergessenheit geraten lassen. Weil ich gerade von der Steilheit der Straße gesprochen habe. Ganz San Francisco ist ein einziges auf und ab. Da das für den Fußgänger ziemlich anstrengend ist und auch schon immer war, wurde schon früh überlegt, wie man den Leuten von San Francisco das Leben vereinfachen konnte. Zuerst wurden Pferdebahnen benutzt, doch die Pferde rutschen oft aus und es kam zu vielen Unfällen. So wurde die von Andrew Hallidie erfunden Cable Car 1873 in Betrieb genommen. Diese Erfindung setzte sich sehr schnell durch und ist auch heute noch in Betrieb. Rechts von dem Bild der Cable Car ist der Union Square. Der Hauptplatz von San Francisco. Der sogenannte Point of Reference, wie mir ein Philippine erklärt hat. So nennt er immer die Ausgangspunkte in jeder Stadt. In Wien hat er gemeint, wäre das der Stephansdom. Leider wird der Union Square gerade renoviert und so konnte ich ihn mir nur auf Postkarten ansehen. Aber jedenfalls gleich zwei Ecken vom Union Square beginnt gleich Chinatown. Welche meiner Meinung nach eine Stadt in der Stadt ist. Angeblich ist jeder fünfte Bewohner von San Francisco ein Chinese, aber wenn man nach Chinatown kommt, glaubt man hin und wieder man wäre jetzt irgendwo in China und nicht in In San Francisco gibt es auch zwei große Parks. Der berühmtere Golden Gate Park und der Presido, welcher der größere der beiden ist. Diese zwei Parks sind aber nicht so wie wir uns das so vorstellen. Es gibt zwar viele Grünflächen, wo sich am Wochenende groß und klein trifft, aber es führen auch große Durchzugsstraßen durch beide Parks, was mich etwas überrascht hat. Wenn man nämlich so gemütlich durch den Park schlendert, dann ist es schon etwas komisch, wenn man plötzlich über eine sechsspurige Straße queren muß. San Francisco hat auch ganz bezaubernde Häuser aus der viktorianischen Zeit. Welche man noch in fast jedem Stadtteil findet. Aber natürlich gibt es auch Hochhäuser, die sich im Financial Distrikt finden. Was wäre denn eine amerikanische Stadt ohne richtiger Skyline. San Francisco ist auf jeden Fall eine Reise wert schon alleine wegen den tollen Hot Dogs mit Sauerkraut. Alexandra Spiegl Hugo 19

20 20 Hugo

21 Aus unserer Serie Farben Rot Red Hot Chilli Peppers Wurden von Anthony Kiedis, Flea, Hillel Slovak und Cad Smith gegründet! Dieses Urgestein gibt's schon mindestens seit 20 Jahren, zu ihren Hits zählen Songs wie: Under the bridge, Californication, Soul to squeeze und my friends! Abendrot / Morgenrot Können als Hilfsmitteln für Wettervorhersagen dienen. Wobei das Abendrot Schönwetter, das Morgenrot jedoch Schlechtwetter anzeigen soll. Vielleicht ist das auch der Grund, dass sich die Menschen lieber Sonnenunterals -aufgänge ansehen. Oder liegst doch an der Uhrzeit? Röteln (lat. Rubeola) Nicht lustiges Erlebnis Rotes Meer Rotkäppchen Sehr anschauliches Märchen in dem gezeigt wird, dass man nicht mit Wölfen sprechen soll und dass eine Oma nicht über und über behaart im Gesicht ist. Traumhaft schönes Meeresgebiet zwischen der Stadt Suez (Ägypten) und dem Golf von Aden (Südjemen). Insbesondere von Tauchern wegen seiner vielfältigen Fauna und den zahlreichen Korallenriffen geschätzt. Das Rote Meer erstreckt sich über km Länge, bei einer maximalen Breite von etwa 400 km und erreicht eine Tiefe von knapp über m. Karl-Marx-Hof Symbol für das rote Wien jetzt wieder aktuell Rothäute Bildhafte Bezeichnung für Indianer. Neben den Bleichgesichtern die Hauptakteure im ehemals Wilden Westen und Ureinwohner Amerikas. Ausgezeichnete Fährtenleser und Reiter auf ihren Ponys, geübt im Umgang mit Bogen und Tomahawk (= Streitaxt). Ursprünglich in vielen Stämmen, wie den Apachen, Sioux, Huronen, Azteken, Inkas... über den ganzen Kontinent verbreitet. Mit dem Aufkommen von Sonnenstudios und Heimsolarien ist es zu einer weltweiten Renaissance dieses Begriffes gekommen. Hugo 21

22 Rotwang Jener genialer Erfinder aus Metropolis, der der Mensch-Maschine das Aussehen und die Gestalt Marias verleiht. Metropolis (Film von Fritz Lang) wird am und am um 21 Uhr im Imperial-Kino gezeigt. Roter Faden Braucht man sicherlich, um einen purpurfarbenen Mantel zu nähen. Berühmte Rote Bruno Kreisky Winnetou Liebe Rotkehlchen Rotlichtmilieu Wer Interesse an dem Rotlichtmilieu des alten Wien hat, kann eine Führung machen, in der man unter anderem ein Haus sieht, das früher auch eine rote Laterne hatte und in dem der aufgeklärte und bürgernahe Kaiser Josef II hinausgeworfen wurde. Bloody Sunday I can't believe the news today, I can't close my eyes and make it go away. How long, how long must we sing this song? How long? Tonight we can be as one. Broken bottles under children's feet, Bodies strewn across a dead end street, But I won't heed the battle call, It puts my back up, puts my back up against the wall. Sunday, bloody Sunday. Sunday, bloody Sunday.... Red Star Sattelitenklub von Rapid, haben Platz, nur weiß ich nicht wo! Hab auch keine Ahnung, in welcher Liga die grad spielen! Der Joe hat nur gsagt, dass ich des machen soll, weil sonst soviel über Politik drin ist! U2, aus War, 1983 Rote Rüben Kann man kochen, einlegen, zu Salat verarbeiten als Saft trinken oder auch einfach stehen lassen, weil sie einem nicht schmecken. Man sollte jedoch bedenken, dass sie reich an Vitaminen sind. 22 Hugo

23 Rotlauf Rotlauf ist eine Infektionskrankheit, die insbesondere bei Schweinen aber auch beim Menschen auftreten kann. So wird gemunkelt, dass angesichts des Ausganges der letzten Nationalratswahl Rotlauf gehäuft bei politischen Funktionären aufgetreten ist. Der "Goldene Hausfrauen Ratgeber" aus 1959 empfiehlt in solchen Fällen, junge Huflattichblätter auf die erkrankten Stellen aufzulegen. Roter Engel Rotwelsch Roter Riese In unserer Sonne wird Wasserstoff in Helium umgewandelt (Kernfusion). Wenn der Wasserstoff im Inneren der Sonne einmal zu Ende gehen wird, zieht sich der Kern langsam zusammen. Nun wird Helium zu Kohlenstoff "verbrannt". Durch den wachsenden Gasdruck bläht sich die Sonne zu einem Roten Riesen auf. Wahrscheinlich werden dabei alle "inneren" Planeten (und damit auch die Erde) verschluckt. Der Rote Riese ist die Vorstufe zum weißen Zwerg (siehe Hugo Nr.36). Als Rotwelsch bezeichnet man die eigene Sprache beziehungsweise die Ausdrucksweise von Gaunern oder Landstreichern. Sprechen Ganoven etwa von der Polizei oder von Geld, verwenden sie hiefür zum Beispiel die Begriffe Bullen und Kies, Zaster, Mäuse oder Moneten. Ein Hundert Schilling Schein wird in unseren Breiten häufig als Kilo, die Tausend Schilling Banknote oft als Flocken bezeichnet. Seit Nächten ein von den Stararchitekten Coop Himmelblau gestalteter Ort der "Live Musik" Live Auftritte mit mehr als 700 Musikgruppen (Rock, Pop, Funk, Jazz) in den letzten 15 Jahren. Was soll man dazu noch mehr sagen, außer Live is live! Adresse: Rabensteig 5 / Seitenstettengasse, 1010 Wien Rote Armee Fraktion 1968 verübten Andreas Baader und Gudrun Ensslin aus Protest gegen die Gleichgültigkeit der Deutschen gegenüber dem Vietnamkrieg zwei Anschläge auf Frankfurter Kaufhäuser. Beide wurden festgenommen. Am 14. Mai 1970 organisiert Ulrike Meinhof die Befreiung Baaders aus dem Gefängnis. Diese Befreiungsaktion gilt als Geburtsstunde der Roten- Armee-Fraktion (RAF) - auch unter dem Namen Bader- Meinhof-Bande bekannt. Nach einer Terrorausbildung in palästinensischen Lagern kehren sie in die BRD zurück und verübten Banküberfälle, Brand- und Sprengstoffanschlägen gegen Einrichtungen der US-Armee und des Springer-Konzerns. Insgesamt werden dabei über 60 Personen verletzt und 4 getötet können die führenden Köpfe der ersten Generation der RAF festgenommen werden. Ulrike Meinhof erhängte sich 1976 in ihrer Zelle, Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan Carl Raspe wurden nach einer missglückten Flugzeugentführung, die ihre Freipressung zum Ziel hatte, erschossen in ihren Zellen aufgefunden. Die Spekulationen, dass es sich dabei nicht um Selbstmorde gehandelt hat, verstummten nie. Hugo 23

24 DIE WAHNSINNSECKE Die Wahnsinnsecke Ich begrüße die Leser und Nichtleser in der neuen Rubrik des internationalen Hugos. Hier wird euer Köpfchen und einiges von eurem Hirnschmalz gefragt sein. Soeben hat sich wahrscheinlich die Leserschaft der Wahnsinnsecke um die Hälfte reduziert. Ich bedanke mich gleich bei den restlichen 50% meiner Stammleser für die Treue. Wenn du die heutigen beiden Rätseln lösen kannst, hast du eine beachtliche Lösungsquote von 100%. Jedoch wenn Du die beiden Rätseln nicht lösen kannst, solltest du in Zukunft diese Rubrik meiden, nur aus Selbstschutz, und lieber die anderen trivialen Berichte des Hugos lesen, oder dich auf das Lesen der Werbung beschränken. Aber Schluss jetzt mit den bösen Worten, starten wir gleich mit den ersten Rätseln. Wie auch schon beim Kabarett, sind diese Rätseln aus meinem echten Leben genommen. Es wird hier nichts erfunden und nichts getürkt, es gibt auch keinen doppelten Boden und auch kein Netz. Es sind Reality-Rätsel. Also lasst die Spiele beginnen. Das Rätsel für unsere erwachsenen Tom Turbos: Der Spion Ich musste im 35er Jahr als französischer Spion in eine deutsche Stadt eindringen. Ich weiß, so alt schaue ich noch gar nicht aus, aber das ist eine andere Geschichte. Dazu musste ich aber den Wachen am Stadttor die richtige Parole nennen, die ich leider noch nicht wusste. Ich legte mich also nahe des Stadttores versteckt in einem Busch auf die Lauer und wartete. Kurz darauf kommt ein Händler auf einem Karren und verlangt Einlass. Der Wächter sagt: "28, was ist deine Antwort?". Der Händler antwortet mit 14 und wird eingelassen. Dann kommt eine junges Bauernmädchen und nun sagt der Wächter: "8, was ist deine Antwort?". Das Mädchen antwortet mit 4 und wird eingelassen. Später steht ein Mönch vor den Stadttoren und der Wächter sagt: "16, was ist deine Antwort?". Der Mönch antwortet mit 8 und wird eingelassen. Ich glaube nun alles zu wissen und stolziere mit einem breiten Lächeln vor die Stadttore. Der Wächter verstelle mir den Weg und sagt: "12, was ist deine Antwort?". "Ich sage 6!" und will weiterlaufen aber bevor ich auch nur einen Schritt machen kann, zieht der Wächter sein Schwert und tötet mich. Tja ich hatte die falsche Zahl genannt! Aber was wäre denn richtig gewesen? Keine leichte Frage. Das Rätsel für unsere etwas jüngeren Leser, aber auch für jene, die die echt guten Witze vom Kabarett nicht verstanden haben. "Rauchen die Kühe vom Bauern?" "Nein, glaube nicht." "Na, dann brennt die Scheune." Der Frosch im Brunnen Als ich dann 1970, nach meinem Ausrutscher als Spion, als Frosch wiedergeboren wurde, ist mir folgendes passiert. Eines Tages bin ich, ein kleiner Frosch, in einen 30 Meter tiefen Brunnen gefallen. Mit aller Kraft probierte ich die glitschigen Wände des Brunnens hinauf zu klettern. Dabei kletterte ich pro Tag 3 Meter hinauf. Jede Nacht, während ich mich ausruhte, rutschte ich aber wieder um 2 Meter nach unten. Wie viele Tage habe ich, der arme Frosch, gebraucht um endlich aus dem Brunnen kommt? Könnt ihr mir da bitte weiterhelfen? Und das war auch schon die erste Ausgabe der Wahnsinnsecke. Die Lösungen zu diesen Rätseln findet ihr auf Seite 26. Nächstes Mal in der Wahnsinnsecke: Warum weint der Joe eigentlich immer den ganzen Tag, und wie kann man ihm helfen. Also verpasst auf keinen Fall die nächste Ausgabe der Wahnsinnsecke. Klaus Spiegl 24 Hugo

25 ADABEI-CORNER Folge 5 Michi Eder Geburtstagsfest Jawohl, auch Michi Eder, seines Zeichen Ex- Pfadfinder und langjähriger Leiter in unserer Gruppe kann sich ab jetzt auch in den Kreis der 30-jährigen hinzugesellen. Auf jeden Fall zelebrierte er diesen freudigen Anlass im Heim (warum sind nur alle Festln immer im Heim?) Also: Celebrity-List: Man muss Herrn Eder gratulieren, denn wer seine private Freunde mit den Pfadfindern gekonnt mischt und noch dazu so viele Leute im Heim um sich scharen kann, dem gebühren 10 Punkte! Es ist so! Verpflegung: Berge, ja ganze Gebirge von Wurst- bzw. Nudelsalaten füllten die 55er Bude, sowie belegte Brote, Käseplatten, Aufstriche, (15!) Kisten Bier, Wein, alkoholfreie Getränke und noch viel mehr, an das ich mich aber nicht mehr erinnern kann! 8 Punkte! Unterhaltung: Im Keller hatte Meister Eder eine Band engagiert, die auf den Namen Elf11 hörte. Sie spielten ca. 1 1/2 Stunden sowohl alte Klassiker als auch neue Songs verschiedenster internationaler Interpreten! Dazwischen und danach legte ein eigens aus New York eingeflogener DJ Platten auf, der die Masse zum Tanzen brachte. 9 Punkte fürs Barometer! Nun zur Dauer des Festes: Beginn war für einige und manche zwischen 19:00 und 20:00 Uhr. Viele kamen aber auch später. Das Ende pendelte sich so ca. gegen 5-6 Uhr in der Früh ein, wobei die Teilnehmerzahl zu diesem Zeitpunkt eher mager war. 8 Punkte Schließlich noch die Kostümierung des Heims: Tja, da gibt's nicht so viel zu sagen, außer dass sich der Gastgeber mit Autobusfahrplänen und einer Lobeshymne übertraf. 7 Punkte News: Hätten Sie ihn erkannt? Bei der diesjährigen Oscar-Verleihung in Los Angeles räumte der Film "Gladiator" gleich 5 der begehrten Statuen ab! Wenn Sie glauben, Russel Crowe spielte die Hauptrolle im Film, irren Sie sich. Gladiator ist auch der Spitzname für unseren Klaus (Spiegl), der am 26. März 2001 tatsächlich schon 22 Jahre alt geworden ist. Herzlichen Glückwunsch aus der Redaktion! Gleich noch etwas in eigener Sache: Am 11. April 2001, pünktlich um 22:00 Uhr MEZ öffnet die neue Internet-Seite ihre Pforten. Es sind alle herzlich eingeladen, sich ab 22:00 Uhr am großen Gewinnspiel zu beteiligen Es winkt ein lukrativer Preis in der Höhe von ös 300,-! Also, Datum und URL bitte gleich vormerken!! Und vergesst nicht:... denn wir kamen zuerst und wir gehen auch zuletzt... Lo Hugo 25

26 Das Neue Heim in kleinen Dosen Die Kraftkammer Fotos: Andi / Tomay Lösungen von Seite 24 Der Frosch im Brunnen Der Frosch kommt bis zum 27. Tag jeweils 1 Meter weit. Am 28. Tag klettert er die letzten 3 Meter nach oben und rutscht nicht mehr ab, ist also frei... Der Spion Der Wache muss man nicht wie man annehmen könnte die Hälfte der von ihm genannten Zahl als Passwort geben, sondern man muss ihm sagen aus wievielen Buchstaben die Zahl besteht die er nennt. Bei 28, "Achtundzwanzig" 14 Buchstaben. Bei 8, "Acht" 4 Buchstaben. Bei 16, "Sechzehn" 8 Buchstaben. Bei 12, "Zwölf" 5 Buchstaben. 5 wäre also die richtige Lösung gewesen. 26 Hugo

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