ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT ENTWICKLUNG: EIN BEGRIFF UNTER DER LUPE

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1 modul 2 ENTWICKLUNG: EIN BEGRIFF UNTER DER LUPE Übersicht Institut für internationale Zusammenarbeit in Bildungsfragen Zielgruppe Sek II Dauer 3 4 Unterrichtslektionen Einführung In Debatten über Entwicklungszusammenarbeit (EZA) treten häufig Differenzen darüber zutage, was Entwicklung eigentlich heisst. Eine allgemein verbindliche und akzeptierte Definition des Begriffs gibt es nicht. Die Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs) basieren auf dem Leitbild einer Nachhaltigen Entwicklung und stellen den Versuch eines internationalen Konsenses dar, wie bis ins Jahr 2015 Armut und Hunger bekämpft werden sollen. Dieses Modul führt in die komplexe Thematik der Entwicklung ein und soll die Lernenden dazu anregen, sich eigene Gedanken darüber zu machen, was Entwicklung ist, und ihre persönliche Haltung dazu kritisch zu reflektieren. Schlüsselbegriffe für Lehrplanbezug Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs), Nachhaltige Entwicklung, Human Development Index (HDI), Bruttonationaleinkommen (BNE), MONET-Indikatoren Lernziele Die Lernenden erläutern verschiedene Bedeutungen von Entwicklung und deren Bezug zur Entwicklungszusammenarbeit; erklären verschiedene Indikatoren zur Bestimmung von Entwicklung.

2 Theoretischer Hintergrund für Lehrpersonen Was heisst Entwicklung? Wir sprechen von Entwicklungsländern, Entwicklungszusammenarbeit (EZA), Entwicklungsindikatoren, Entwicklungspolitik und Entwicklungszielen. Doch was heisst eigentlich Entwicklung? Versuchen Sie einmal, in Worte zu fassen, was Sie darunter verstehen. Eine einfache Antwort auf die Frage könnte lauten: «Entwicklung ist all das, was zur Überwindung von Armut und der Strukturprobleme der Unterentwicklung beiträgt», oder: «Entwicklung heisst sozialer und wirtschaftlicher Fortschritt» (Nuscheler 2005, S. 225). Aber auch diese Definitionen werden nicht alle Kritiker und Kritikerinnen befriedigen. Das Problem ist, dass Entwicklung beispielsweise für die Weltbank etwas anderes bedeutet als für das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) und für liberale Wirtschaftstheoretiker/ innen etwas anderes als für Marxist/innen. So kann jemand etwas als Entwicklung begreifen und gleichzeitig jemand anderes ebendies als Fehlentwicklung ansehen: Zum Beispiel feiern einige die Gewinnmaximierung als Entwicklungserfolg, während andere diese als Ausbeutung nach Marx und Engels verteufeln (Nuscheler 2005, S. 225). Gemäss Scholz (2006, S. 47) ist das Verständnis von Entwicklung so verschieden wie die Zahl derjenigen, die diesen Begriff anwenden. «Der Begriff Entwicklung ist nicht allgemeingültig definiert, er ist wertbesetzt, seine Bedeutung hängt von vielen Faktoren ab: zum Beispiel vom Standort, dem Zeitpunkt, den politischen, wirtschaftlichen, sozialen, historischen und ökologischen Rahmenbedingungen der jeweiligen Betrachtung, von den subjektiven Erfahrungen, den spezifischen Interessen, den religiösen, kulturellen, politischen, sozialen Prägungen, der natürlichen Umwelt des Betrachters usw.» (Engelhard 2007, S. 171). Das von Nohlen & Nuscheler (1992, S. 73) vorgeschlagene «magische Fünfeck von Entwicklung», das die Elemente Wachstum, Arbeit, soziale Gerechtigkeit, Partizipation und Unabhängigkeit umfasst und später um eine sechste Dimension, ökologische Nachhaltigkeit, erweitert wurde, bringt diese Vielschichtigkeit zum Ausdruck. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass der Begriff «Entwicklung» selbst Veränderungsprozessen unterliegt. Lange Zeit wurde er mit wirtschaftlichem Wachstum gleichgesetzt (> Modul 9 Von der Hilfe zur Zusammenarbeit ). Inzwischen hat sich jedoch die Auffassung durchgesetzt, dass Entwicklung ein vielschichtiges Phänomen ist, das eine Vielzahl anderer Dimensionen (z. B. sozialer, kultureller, politischer und ökologischer Art) umfasst, die allesamt von Bedeutung sind, um die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern (vgl. Meyns 2009, S. 44). Der Begriff geht von bestimmten Zielvorstellungen aus, die zuerst geklärt werden müssen (Bieri & Troxler 2010, S. 282). Kann man Entwicklung messen? Was haben Kroatien, Senegal, Costa Rica, Kasachstan und Fidschi gemeinsam? Sie alle stehen auf der OECD-Liste der sogenannten «Entwicklungsländer». Ein Blick auf die Strukturdaten dieser Staaten macht deutlich, dass es problematisch ist, so unterschied liche Länder mit dem gleichen Begriff zusammenzufassen. Um die Klassifizierung zu vereinheitlichen und nicht zuletzt um Entwicklung messbar zu machen und damit Hilfsmassnahmen zielgenauer einsetzen zu können, greifen internationale Entwicklungsagenturen vermehrt auf Indikatoren zurück, welche ein Verständnis von Entwicklung spiegeln. Der Begriff «Indikator» stammt vom lateinischen Wort «indicare» ab, was so viel wie «anzeigen» bedeutet. Ein Indikator ist demnach ein «beobacht barer bzw. messbarer Anzeiger für bestimmte als unbeobachtbar geltende Sachverhalte oder theoretische Konstrukte» (Nohlen 2002, S. 389). Im Zusammenhang mit der EZA sind Indikatoren 2

3 wie beispielsweise das Bruttonationaleinkommen (BNE) oder der Human Development Index (HDI) von Bedeutung. Das BNE ist die dominierende Grösse für die Messung wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit und den Vergleich mit anderen Staaten. Der HDI wird vom UNDP im jährlich erscheinenden «Bericht über die menschliche Entwicklung» (Human Development Report) veröffentlicht und kombiniert drei Faktoren: 1. Lebenserwartung bei der Geburt; 2. Alphabetisierungsrate der Erwachsenen; 3. das Pro-Kopf-Einkommen, gemessen an der Kaufkraft (vgl. Bieri & Troxler 2010, S ). Dieser Index ist allerdings nicht unumstritten, weil das BIP so viel Gewicht hat bei seiner Berechnung. Beispielsweise erhöht sich der HDI in Ländern mit Ölvorkommen schnell, sobald eine kleine Preiserhöhung des Ölpreises das BIP anhebt. Es gibt unterschiedliche HDI für Nord und Süd, und der Index könnte erweitert werden (vgl. Kevenhörster & van den Boo009, S. 25). Diese beiden Indikatoren sind natürlich nicht die einzigen Grössen, die im Zusammenhang mit Entwicklung verwendet werden. Weitere häufig gebrauchte Indizes sind der Human Poverty Index (HPI) zur Messung von Armut, der Gini-Koeffizient, der die Einkommensunterschiede innerhalb einer Region sichtbar macht, oder der Gender-related Development Index (GDI), der die Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern darstellt. Für den Schweizer Kontext sind die MONET- Indikatoren von Bedeutung. MONET ist ein Indikatorensystem zum Monitoring der Nachhaltigen Entwicklung in der Schweiz. Es misst und dokumentiert die aktuelle Lage und Entwicklung der Schweiz hinsichtlich der sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Aspekte der Nachhaltigen Entwicklung (vgl. Bundesamt für Statistik 2011). All die erwähnten Indikatoren werden zur Steuerung der EZA herangezogen. Ein kritischer Blick ist wichtig, denn jeder Indikator widerspiegelt ein bestimmtes Verständnis von Entwicklung. Und da sich die Vorstellungen von Entwicklung stetig weiterentwickeln, wird auch immer weiter nach neuen, wirk sameren Indikatoren gesucht. Das Leitbild für Nachhaltige Entwicklung Schon seit langer Zeit ist bekannt, dass die westliche Wirtschafts- und Lebensweise mit ihrem enormen Verbrauch an natürlichen Ressourcen nicht für alle Länder möglich ist. Der frühere Entwicklungshilfeminister Erhard Eppler benennt diese Probleme folgendermassen: «Spätere Generationen werden wahrscheinlich die Köpfe darüber schütteln, wie lange wir zu der simplen Einsicht gebraucht haben, dass auf einem endlichen Erdball mit endlichen Ressourcen die Zahl der Menschen, die Verbrauchsziffern für Rohstoffe, Energie oder Wasser nicht beliebig ansteigen können» (Eppler 1972, zit. nach Kevenhörster & van den Boo009, S. 21). In manchen Lebensbereichen gehört der Begriff bereits zum alltäglichen Vokabular, und dennoch ist nicht immer klar, was darunter zu verstehen ist. «Nachhaltige Entwicklung» ist eine aus der Forstwirtschaft stammende Bezeichnung für eine Wirtschaftsweise, die sicherstellt, dass die Leistungsfähigkeit eines Ökosystems für kommende Generationen unvermindert erhalten bleibt. Die Nachhaltige Entwicklung (engl. sustainable development, franz. développement durable) bezeichnet ein umfassendes Prinzip, welches voraussetzt, dass die ökologischen, ökonomischen und sozialen Lebensgrundlagen für alle jetzt und künftig lebenden Menschen gesichert sind. In einem System von weltweiten Zusammenhängen und Abhängigkeiten ist einerseits ein gesellschaftliches und individuelles Handeln gefordert, das die Menschenrechte und die natürlichen Lebensgrundlagen respektiert. Andererseits werden langfristig tragbare lokale und globale Entwicklungen verlangt, die auf Verantwortung und Solidarität gegenüber heutigen als auch zukünftigen Generationen gründen (SBE & SUB 2010). Der Begriff ist zum Leitbild der nationalen wie internationalen Diskussion über Umwelt- und Entwicklungsfragen des 21. Jahrhunderts geworden. Geprägt wurde dieses Leitbild auf der UN-Umweltkonferenz von Rio de Janeiro Staaten unterzeichneten dort die Agenda 21 das weltweite Ak tionsprogramm für eine dauerhaft umwelt- 3

4 gerechte Entwicklung. Die Beschlüsse von Rio wurden von den Millennium Development Goals (MDGs) der UN-Generalversammlung von 2000 und vom Weltgipfel in Johannesburg 2002 bestätigt und weitergeführt. Entwicklung wird dann als nachhaltig definiert, wenn «die Bedürfnisse der heutigen Generation befriedigt werden können, ohne die Chancen künftiger Generationen zu beeinträchtigen». Diese Definition stammt aus dem Brundtland- Bericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung (1987) (vgl. Linz & Schultz 2009, S. 187). Die Mehrdimensionalität von Nachhaltiger Entwicklung hat der indische UN-Diplomat Nitin Desai präzisiert: «Sustainable development has emerged as a new paradigm of devel opment, integrating economic growth, social development and environmental protection as independant and mutually supportive elements of longterm development» (vgl. Engelhard 2007, S. 23). Hauptziel einer Nachhaltigen Entwicklung ist eine Welt, in welcher soziale, ökologische und wirtschaftliche Fragen zusammenhängend betrachtet werden. Dabei soll ein Ausgleich geschaffen werden, der die Nutzung, Pflege und Erhaltung der Ressourcen längerfristig fördert. Eines der bekanntesten Modelle, um das komplexe Prinzip fassen zu können, zeigt die Verbindung der drei Dimensionen Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft und wurde als «Drei-Säulen-Modell» bekannt (> Kopiervorlage 1.1.2; vgl. SBE 2010, S.10). Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs) Angesichts der grossen globalen Unterschiede in den Rahmenbedingungen der einzelnen Länder, ihren Kulturen, Interessen und politischen Zielen ist es wichtig, für die Bemühungen der Entwicklungsländer ebenso wie für die zukunftsfähige Weiterentwicklung der Industrieländer gemeinsame, übergreifende Ziele zu setzen und international zu beschliessen, die lokal angepasst werden können. «Mindestens die Hälfte der Menschheit lebt in Armut, etwa jeder fünfte Mensch sogar in extremer, existenzgefährdender Armut. Die Bekämpfung dieser absoluten Formen von Armut ist in den vergangenen zehn Jahren auf einen Spitzenplatz der internationalen Agenda gerückt» (Eberlei 2009, S. 176). Im September 2000 verabschiedeten 189 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen die sogenannte Millenniumserklärung. Diese markiert einen wichtigen Meilenstein dieser Bemühungen und fasst Herausforderungen für die Weltgemeinschaft zu Beginn des neuen Jahrtausends zusammen (vgl. Sangmeister & Schönstedt 2010, S. 33). Zur Umsetzung der Millenniumserklärung wurde eine Liste mit acht konkreten, messbaren Entwicklungszielen erarbeitet. Die acht Ziele dieser Liste wurden bekannt als die Millenniums-Entwicklungsziele (engl. Millennium Development Goals, MDGs). Sie sollen bis 2015 erreicht sein und wollen die schlimmste Armut und den Hunger halbieren, den Zugang für Arme zu sauberem Trinkwasser, Bildung und Gesundheitseinrichtungen massiv verbessern, die Stellung der Frauen stärken und eine Nachhaltige Entwicklung sichern (vgl. UNDP 2010 a, b und c). Im Vergleich zu früheren Entwicklungsdekaden (>Modul 9 Von der Hilfe zur Zusammenarbeit ) sind die Ziele umfassender, konkreter und mehrheitlich mit eindeutigem Zeithorizont versehen. Nie zuvor haben sich Regierungen, Unternehmen, internationale Organisationen, aber auch die Zivilgesellschaft so einstimmig zu einem Ziel bekannt. Alle sind sich darin einig, dass der Ausbreitung der Armut Einhalt geboten werden muss. Heute setzen die MDGs den klaren Orientierungsrahmen für die internationale EZA auch die Schweiz richtet ihre Programme nach den darin vorgegebenen Prioritäten aus (vgl. DEZA 2010). Jährlich veröffentlichen die Vereinten Nationen einen Bericht über die weltweiten Fortschritte zur Erreichung der MDGs, in dem regionen- und länderspezifische Informationen zahlreicher UN-Unterorganisationen verarbeitet sind. Des Weiteren publizieren die Weltbank und der Internationale Währungsfonds (IWF) jährlich gemeinsam einen «Global Monitoring Report», in dem der aktuelle Stand der Zielerreichung bei den MDGs in Ländern und Regionen dargestellt wird, aber auch wie 4

5 (un-)wahrscheinlich es ist, die einzelnen Ziele bis zum vorgegebenen Zeitpunkt zu erreichen» (vgl. Worldbank 2010; Sangmeister & Schönstedt 2010, S ). Die Wichtigkeit der weltweiten Bestrebungen zur Förderung der Nachhaltigen Entwicklung bleibt unumstritten. Dennoch sind die Ergebnisse der letzten zehn, fünfzehn Jahre angesichts der heterogenen Ausgangsbedingungen in den Entwicklungsländern sehr unterschiedlich ausgefallen. Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise der Jahre 2008/2009 hat in vielen Ländern zu Rückschlägen in der Erreichung der MDGs geführt. «Auch wenn eine Zielerreichung der MDGs bis zum Jahr 2015 in vielen Entwicklungsländern illusorisch ist, sind dennoch bedeutende Verbesserungen in verschiedenen Ländern und Regionen erzielt worden», so Sangmeister & Schönstedt (2010). Eberlei (2009, S. 183) hält weiter fest, «dass die Millenniumsziele der Bekämpfung von existenzbedrohender, extremer Armut einen wichtigen Impuls gegeben haben und erste Früchte dieser Arbeit erkennbar werden». Kofi Annan, ehemaliger UN-Generalsekretär, betont, dass die MDGs nicht auf der Ebene der UN erreicht werden können, sondern in jedem einzelnen Mitgliedstaat der Vereinten Nationen durch die gemeinsamen Anstrengungen der Regierungen und Menschen verwirklicht werden müssen. Seit dem Weltgipfel in Johannesburg 2002 hat die internationale Diskussion zur Nachhaltigen Ent wicklung an Aufmerksamkeit verloren. Im Entwicklungskontext sind die Millenniums- Entwick lungsziele in den Vordergrund gerückt. Doch nur wenn die acht Ziele auf der Grundlage einer umfassenden Nachhaltigen Entwicklung erreicht werden, sind diese auch langfristig haltbar (vgl. Inter portal 2011). 5

6 Didaktische Impulse Übersicht 1. Einstieg 1.1 Definitionen von Entwicklung Die Lernenden erarbeiten eine Definition des Begriffs «Entwicklung», lernen das Leitbild für Nachhaltige Entwicklung kennen und verorten ihre Definitionen darin. > Anleitung LP 1.1 > Kopiervorlagen und Einzeln und Plenum Sek II und/oder 1.2 Bilder von Entwicklung Die Lernenden bringen ein Bild oder mehrere Bilder mit, die für sie Entwicklung darstellen, und verorten diese(s) im Leitbild für Nachhaltige Entwicklung. > Anleitung LP 1.2 und Lösungsvorschlag 1.2 > Kopiervorlage Plenum Sek II Hauptteil 2.1 Millenniums- Entwicklungsziele (MDGs) Die Lernenden recherchieren die MDGs und lernen, die Zusammenhänge der einzelnen Ziele zu verstehen. > Anleitung LP 2.1 > Kopiervorlagen und Einzeln und Plenum Sek II 45 und/oder 2.2 Entwicklung messen In Gruppen werden verschiedene Entwicklungsindikatoren recherchiert, vorgestellt und beurteilt. Die Lernenden lernen zudem den innovativen Happy Planet Index kennen und beurteilen. > Anleitung LP 2.2 > Kopiervorlage 2.2 Gruppen und Plenum Sek II Schlussteil 3.1 Entwicklungsprojekt Als Abschluss dieser Unterrichtsreihe wird ein Wasserprojekt im Sudan genauer unter die Lupe genommen. > Anleitung LP 3.1 > Kopiervorlagen und Einzeln und Plenum Sek II 45 6

7 «Entwicklung ist all das, was zur Überwindung von Armut und der Strukturprobleme von Unterentwicklung beiträgt.» Quelle: Nuscheler, F. (2005): Entwicklungspolitik. Dietz, Bonn. «Entwicklung ist ein Prozess, der es den Menschen ermöglicht, ihre Fähigkeiten zu entfalten, Selbstvertrauen zu gewinnen und ein erfülltes menschenwürdiges Leben zu führen, der die Menschen von der Angst vor Armut und Ausbeutung befreit. Sie ist der Ausweg aus politischer, wirtschaft licher oder sozialer Unterdrückung. Erst durch Entwicklung erlangt die politische Unabhängigkeit ihre eigentliche Bedeutung. Entwicklung ist daher gleichbedeutend mit wachsender individueller und kollektiver Eigenständigkeit.» Julius Nyerere, ehemaliger Ministerpräsident Tansanias, 1990 im Nyerere-Bericht Kopiervorlage «Entwicklung heisst wirtschaftlicher und sozialer Fortschritt.» Quelle: Nuscheler, F. (2005): Entwicklungspolitik. Dietz, Bonn. «Entwicklung kann als Prozess der Erweiterung von Freiräumen verstanden werden, [wobei] ungehinderte und nachhaltige Handlungsfähigkeit von Menschen der Hauptmotor der Entwicklung ist.» Quelle: Senn, A. (2000): Development as Freedom. 3. Printing. Knopf, New York. Kopiervorlage «Nachhaltige Entwicklung ist Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.» Brundtland-Bericht 1992 Lektionen-Verlauf und didaktische Impulse Anleitung für Lehrpersonen 1. Einstieg 1.1 Definitionen von Entwicklung Sek II Einzeln und Plenum Min. Unterlagen: >Kopiervorlagen und DEFINITIONEN LEITBILD «NACHHALTIGE ENTWICKLUNG» Umwelt Gesellschaft NE Raum global lokal Wirtschaft Zeit Ziele Die Lernenden verfassen ihre eigene Definition des Begriffs «Entwicklung»; diskutieren, was Entwicklung für andere bedeuten kann; kennen das Konzept von Nachhaltiger Entwicklung und definieren diese einfach und schematisch; erkennen, wie sich Nachhaltige Entwicklung im Alltag äussert. Vorgehen Die Lernenden sammeln in einem Brainstorming alle Begriffe, die ihnen zum Oberbegriff «Entwicklung» einfallen, individuell oder gemeinsam an der Wandtafel. Im Plenum wird besprochen, welche gemeinsamen «Elemente» von zentraler Bedeutung sind. In einem nächsten Schritt schreiben die Lernenden ihre persönliche Definition von Entwicklung im Rahmen von EZA auf ein separates Blatt Papier. Anschliessend zeigt die Lehrperson verschiedene Definitionen von Entwicklung (> Kopiervorlage 1.1.1) und stellt das Leitbild für Nachhaltige Entwicklung vor (vgl. > Theoretischer Hintergrund und > Kopiervorlage ) Abschliessend verorten die Lernenden ihre Definitionen zum Begriff «Entwicklung» in der Grafik des Leitbilds für Nachhaltige Entwicklung und überlegen sich, wie sie Situationen aus ihrem Schulalltag im Leitbild für Nachhaltige Entwicklung einordnen können. Dabei werden sich Fragen stellen, die in einer Klassendiskussion aufgenommen werden können. Hilfreich können dafür auch die Definitionen von Nachhaltiger Entwicklung und von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) sein: Diese sind zu finden unter Definition von BNE: FED-FEE-DEF_Deutsch.pdf. Leitfaden Globales Lernen: Mögliche weiterführende Überlegungen, die im Plenum besprochen werden können: Überlegungen zu eigenen Entwicklungsmöglichkeiten (z. B. Was sind Ihre Ziele in den nächsten 5 Jahren, und was brauchen Sie dafür?) Überlegungen zu «Was heisst Entwicklung in der Schweiz?» Überlegungen zu «Was könnte Entwicklung für ein anderes Land heissen?» (Oder beispielsweise für einen Jugendlichen in einem Kriegsgebiet oder einer boomenden Stadt in China?) 7

8 Kopiervorlage «Nachhaltige Entwicklung ist Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.» Brundtland-Bericht 1992 Lösungsvorschlag 1.2 Mögliche Begründung: Dieses Bild stellt meiner Meinung nach Entwicklung sehr schön dar, weil für mich China ein typisches Beispiel für ein Land mit einer rasanten Entwicklung ist, bei welchem Globalisierung stark erkennbar ist. Auf dem Bild sieht man Frauen, die auf ihren alten Fahrrädern traditionellen «street/fast food» verkaufen, umringt von Autos. Im Hintergrund ist eine Filiale des Mc Donalds zu sehen, welche eine neuere Form von Fastfood widerspiegelt. Schön finde ich, dass die neuere Form die traditionellere nicht ersetzt, sondern ergänzt hat. Die Verbreitung von Fastfood-Filialen wie Mac Donalds könnte auch kritisch diskutiert werden: Was bedeutet diese Entwicklung für wen; wem hilft diese Entwicklung auf welche Weise; wer strebt diese Entwicklung aus welchen Gründen an? 1.2 Bilder von Entwicklung Sek II Plenum Min. Unterlagen: >Kopiervorlage >Lösungsvorschlag 1.2 LEITBILD «NACHHALTIGE ENTWICKLUNG» Umwelt Gesellschaft NE Raum global lokal Wirtschaft BILDER VON ENTWICKLUNG Zeit Ziele Die Lernenden illustrieren, was für sie der Begriff «Entwicklung» bedeutet, und begründen dies; kennen das Konzept von Nachhaltiger Entwicklung und definieren diese einfach und schematisch; erkennen, wie sich Nachhaltige Entwicklung im Alltag äussert. Vorgehen Die Lernenden bringen ein Bild (oder mehrere Bilder) in diese Lektion mit, auf welchen für sie «Entwicklung» zu sehen ist. Sie stellen das Bild/die Bilder in der Klasse vor und begründen, warum das Dargestellte für sie Entwicklung bedeutet (> Lösungsvorschlag 1.2). Dabei können auch kritische Fragen gestellt werden, wie z. B., wem welche Entwicklung hilft, was welche Entwicklung für wen bedeutet oder wer warum welche Entwicklung anstrebt. Anschliessend werden im Plenum gemeinsame Elemente von Entwicklung gesammelt und die eigenen Bilder in der Grafik des Leitbildes für Nachhaltige Entwicklung verortet (> Theoretischer Hintergrund und > Kopiervorlage 1.1.2). Abschliessend überlegen sich die Lernenden, wie sie Situationen aus ihrem Schulalltag im Leitbild verorten können. Dabei auftauchende Fragen können in der Klasse diskutiert werden. i 8

9 1. Was sind die MDGs? 2. Von wem wurden die MDGs definiert? 3. Wann müssen die MDGs erreicht sein? 4. Was ist neu an den MDGs? 5. Wo steht man heute bezüglich der Erreichung der Ziele? 6. Unterstützen diese Ziele eine Entwicklung nach Ihrem Verständnis? 7. Welches MDG ist für Ihr Land zentral? 8. Unterstützen die MDGs allgemein eine Nachhaltige Entwicklung? 9. Worum geht es bei diesem Ziel? 10. Was wurde bis anhin erreicht? 11. Warum ist dieses Ziel wichtig? 12. Inwiefern hat dieses Ziel mit unserem Alltag/unserer Lebensweise zu tun? Ziel 1 Beseitigung der extremen Armut und des Hungers Ziel 2 Verwirklichung der allgemeinen Grundschulbildung Kopiervorlage Kopiervorlage Ziel 3 Förderung der Gleichstellung der Geschlechter und Ermächtigung der Frauen Ziel 4 Senkung der Kindersterblichkeit Ziel 5 Verbesserung der Gesundheit von Müttern Ziel 6 Bekämpfung von HIV/AIDS, Malaria und anderen Krankheiten Ziel 7 Sicherung der ökologischen Nachhaltigkeit Ziel 8 Aufbau einer weltweiten Entwicklungspartnerschaft Quelle: > Informier dich > Die Milleniumsziele ( ) 2. Hauptteil 2.1 Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs) Sek II Einzeln und Plenum 45 Min. Unterlagen: >Kopiervorlagen und Ziele Die Lernenden kennen die acht Millenniums-Entwicklungsziele; erklären deren Bedeutung; erläutern Zusammenhänge zwischen gewissen Zielen und Entwicklungskontexten. MILLENNIUMS-ENTWICKLUNGSZIELE (MDGS)? ALLGEMEINE FRAGEN? FRAGEN ZU EINEM SPEZIFISCHEN ZIEL MILLENNIUMS-ENTWICKLUNGSZIELE Vorgehen Die Lernenden bekommen die Aufgabe, sich über die MDGs im Allgemeinen zu informieren und sich in ein (zugeteiltes) Ziel vertieft einzuarbeiten (> Kopiervorlage 2.1.1). Wichtig ist, dass sie sich über die aktuelle Lage bezüglich der Erreichung des Ziels informieren und Argumente für die Bedeutung des Ziels finden. Diese Recherche kann als Hausaufgabe oder während der Lektion (Internetzugang erforderlich) geschehen. Allgemeine Grundlagen zu den MDGs werden im Plenum zusammengetragen, geklärt und allenfalls von der Lehrperson ergänzt (vgl. > Theoretischer Hintergrund). Diese Phase soll nicht länger als 15 Minuten beanspruchen. Die Lernenden bekommen die > Kopiervorlage als Zusammenfassung. Die «Expert/innen» der jeweiligen Ziele setzen sich nun zusammen und finden Argumente, warum genau «ihr» Ziel von besonderer Wichtigkeit ist. In dieser Phase gilt folgendes Szenario: Ein MDG wird in einem Land (ein Land auswählen) aus finanziellen Gründen nicht mehr weiterverfolgt und aus der Liste der acht MDGs gekippt. Ein Vertreter/Experte respektive eine Vertreterin/Expertin von jedem MDG setzt sich in die Mitte des Klassenzimmers. Es findet nun eine kleine «Debatte» statt, in welcher die Expert/ innen der jeweiligen Ziele ihr Anliegen/Ziel mit begründeten Argumenten vertreten und sich dafür einsetzen, dass ihr Ziel nicht gestrichen wird. Anschliessend wird im Plenum besprochen, welche Argumente überzeugend waren, welche MDGs wie zusammenhängen und was die aktuelle Lage für die Zukunft bedeutet. Folgende Websiten sind für die Recherche der Millenniumsziele von Nutzen: Offizielle UNO-Seite zu den MDGs: Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA): > Aktivitäten > Entwicklungspolitik > Die Milleniumsentwicklungsziele Alliance Süd: > Dokumentation > E-Dossiers > Milleniums-Entwicklungsziele UN-Millenniumkampagne Deutschland: 9

10 Quelle: > Explore > Global HPI ( ) Kopiervorlage 2.2 Land Rang Happy Planet Index Score Costa Rica Dominikanische Republik Jamaika Guatemala Vietnam Kolumbien Kuba El Salvador Brasilien Honduras Quelle: Abdallah, S., Thompson, S., Michaelson, J., Marks, N. & Steuer, N. (2009): The (un)happy Planet Index 2.0. Why good lives don t have to cost the Earth. nef, London. > Downloads ( ) 2.2 Entwicklung messen Sek II Gruppen und Plenum 45 Min. Unterlagen: >Kopiervorlage 2.2 HAPPY PLANET INDEX i Ziel Die Lernenden setzen sich mit der Frage «Wie kann Entwicklung gemessen werden?» aus einander und überlegen sich, inwiefern ein Indikator mit einem Verständnis von Entwicklung verbunden ist. Vorgehen Die Lernenden recherchieren in Kleingruppen (3 bis 4 Lernende, je nach Klassengrösse) verschiedene Indikatoren, welche die Entwicklung messen, und diskutieren, warum es so schwierig ist, überhaupt Indikatoren für Entwicklung zu finden. Zudem entscheiden sie sich für ein Land, an welchem der Indikator erklärt werden kann. Als mögliche Indikatoren kommen infrage: Human Development Index (HDI) Bruttonationaleinkommen (BNE) Human Poverty Index (HPI) Gini-Koeffizient Gender-related Development Index (GDI) MONET-Indikatoren Diese Indikatoren werden entweder in einem Kurzvortrag in der Klasse vorgestellt oder auf einem Poster zusammenfassend und übersichtlich dargestellt. Die Lehrperson kann auch auf die Umsetzung der MDGs in der Schweiz Bezug nehmen. Als Abschluss stellt die Lehrperson einen innovativen Index, den Happy Planet Index, vor (> Kopiervorlage 2.2). Die Lernenden werden aufgefordert, den Happy Planet Index kritisch zu beurteilen und allenfalls eigene Messvorschläge für Entwicklung zu formulieren (z. B. für die Schweiz). Sie können diskutieren, was es bedeutet, wenn ein Index primär ökonomische, soziale oder ökologische Faktoren einbezieht, und warum es Sinn macht, sowohl ökologische und soziale als auch ökonomische Faktoren einzubeziehen. Für die Diskussion dürfte zudem die Frage interessant sein, ob «Glück» überall dasselbe ist. Informationen zum Happy Planet Index Wo leben die glücklichsten Menschen? Gemäss dem Happy Planet Index in Costa Rica. Die Schweiz liegt von 143 Ländern auf dem 52. Platz. Der Happy Planet Index ist ein Index, welcher die ökologische Effizienz 1 mit der Erzeugung von Zufriedenheit verbindet. Dazu werden Werte für Lebenszufriedenheit, Lebenserwartung und der ökologische Fussabdruck kombiniert. Der Happy Planet Index wurde im Juli 2006 von der britischen New Economics Foundation in Zusammenarbeit mit Friends of the Earth Grossbritannien publiziert. Im Gegensatz zu etablierten volkswirtschaftlichen Indizes wie dem Bruttonationaleinkommen (BNE) oder dem Human Development Index (HDI) bezieht der Happy Planet Index das Kriterium der Nachhaltigen Entwicklung mit ein. Wie wird der Happy Planet Index berechnet? Vereinfacht gesagt, wird die Anzahl der erwarteten «glücklichen Lebensjahre» (auf Englisch «Happy Life Expectancy», also die durchschnittliche Lebenserwartung, multipliziert mit der Lebenszufriedenheit, die wiederum eine Kombination von subjektiv eingeschätzten Werten und objektiv erhobenen Fakten ist) durch den ökologischen Fussabdruck dividiert. Zusätzliche Informationen unter: 1 «Genauigkeit, mit der ein umweltpolitisches Ziel (Umweltziele), z. B. ein bestimmter regionaler Emissionswert, mit einem umweltpolitischen Instrument (Umweltpolitik) erreicht werden kann.» (Quelle: Stand ). 10

11 dt_ih.qxp:de_ih :49 Uhr Seite 21 Nord-Süd-Partnerschaften Kopiervorlage Sudan, das grösste Land Afrikas, kam nach zwanzig Jahren Bürgerkrieg zwischen dem Norden und dem Süden endlich zur Ruhe. Mit dem Friedensabkommen von 2005 kam die historische Chance, die Lebensbedingungen der Menschen im Südsudan zu verbessern, mit elementaren Dingen: Zugang zu Wasser, Gesundheitsdiensten und Bildung. Der Krieg verhinderte bis vor kurzem jede Art von Entwicklung im Südsudan. 21 Die meisten Menschen leben von Viehzucht und etwas Ackerbau. Hier ist die Armut noch gravierender als in umliegenden Ländern. Mangelernährung ist verbreitet, in schlechten Erntejahren herrscht Hunger. Nur rund ein Viertel der Bevölkerung hat Zugang zu Trinkwasser. Dabei wäre Wasser zum Teil vorhanden, jedoch fehlt die Infrastruktur zur Erschliessung der Wasserquellen. Wasserzapfstellen und Latrinen für Dorfbewohner Caritas Schweiz arbeitet im Südsudan seit mehreren Jahren am Ziel, die Wasserversorgung der Bevölkerung zu verbessern. Über 200 handbetriebene Tief- Kinder wissen, dass sauberes Wasser für die Gesundheit wichtig ist. (Foto: Pia Zanetti) brunnen wurden bereits erstellt und die Wasserversorgung langfristig zu betreiben und zu unterhalten. gang zu Wasser und Latrinen sind Genauso bedeutsam wie der Zu- werden auch unterhalten wurde in einem Dorf erstmals eine Quellfassung Zudem werden an öffentlichen Orten Kenntnisse darüber, wie Krankheiten gebaut, die jetzt die Haushalte, eine Gesundheitsstation und Schulen mit saunen insgesamt 15 Latrinenblocks ge- wie Hygiene und Gesundheit zusammen und in Schulen und Gesundheitsstatio- übertragen und verhindert werden und berem Wasser versorgt. In Ost-Equatoria baut Caritas derzeit eine Wasserfaskalen Bevölkerung entstehen 700 Latri- mit Ausbildungskursen ergänzt, um gebaut. Und in Zusammenarbeit mit der lo- hängen. Das Bauprojekt wird deshalb sung mit robusten Zapfstellen für mehrere Dörfer im Bezirk Ikotos. Dabei lungshygiene weiter zu verbessern, wersern. Die Projektverantwortlichen setzen nen für private Haushalte. Um die Siedzielt das Hygieneverhalten zu verbes- führen Frauen und Männer technisch den Abfallgruben eingeführt, die von der dabei stark auf die Sensibilisierung von einfache Arbeiten selber durch. Die Gemeinden werden auch dabei unterstützt, tet werden. schaft Bevölkerung sachgerecht bewirtschaf- Kindern, welche die Zukunft der Gesell- sind. Projektdaten: Projektnummer: P Laufzeit: bis Dezember 2011 Projektbeitrag: Fr Afrika Sudan Gesundheit steht und fällt mit Hygiene und mit dem Zugang zu Wasser A Fragen zum Projekt 1. Was sind die Ziele des Projektes und wer die Zielgruppen? 2. Welche Akteure spielen eine Rolle? Mit Ihrer Spende unterstützen Sie beispielsweise: den Kauf von Material für die Hygieneschulung von 100 Kindern Fr einen Block Gemeinschafts-Latrinen Fr die ausbildung eines Spenglers für den Unterhalt des Röhrensystems Fr Was heisst Entwicklung für die Leute im Sudan, die von diesem Projekt profitieren? 4. Was wäre ein geeigneter Indikator, um Entwicklung in diesem Projekt zu messen? 5. Inwiefern trägt dieses Projekt zu einer Nachhaltigen Entwicklung bei? 6. Wie könnte das Projekt weiterentwickelt werden, um dem Leitbild noch stärker zu entsprechen? B Bezug zur Schweiz/zum schweizerischen Schulsystem 7. Welche Elemente, Massnahmen, Anliegen dieses Projektes sind auch in der Schweiz zu finden? 8. Wie wird dem Leitbild einer Nachhaltigen Entwicklung im (Schul-) Alltag bei uns begegnet? Zum Beispiel: Wie wird an Ihrer Schule mit Wasser umgegangen? Entspricht dies dem Leitbild für Nachhaltige Entwicklung? Kopiervorlage Schlussteil 3.1 Entwicklungsprojekt Sek II Einzeln und Plenum 45 Min. Unterlagen: >Kopiervorlagen und PROJEKTBEISPIEL SUDAN Sauberes Wasser für Ikotos i Ziel Die Lernenden können aufgrund des Leitbildes für Nachhaltige Entwicklung ein konkretes Projekt einordnen und dieses kritisch hinterfragen. Vorgehen In diesem Abschlussimpuls steht ein Wasserprojekt im Sudan im Zentrum des Gesprächs. Die Lernenden lesen die Unterlagen zum Projekt (> Kopiervorlage 3.1.1). In Kleingruppen (3 bis 4 Personen) tauschen sich die Lernenden über das Projekt aus und diskutieren die Fragen der > Kopiervorlage Im Plenum werden die Fragen nochmals aufgenommen und analysiert. FRAGEN ZUM PROJEKTBEISPIEL SUDAN? 11

12 Vertiefung und Quellen Weiterführende Anregungen und Lernmedien Auf der DVD «Hilfe, Selbsthilfe, Verantwortung Wie funktioniert Entwicklungszusammenarbeit?» finden Sie Filme und Begleitmaterialien zu konkreten Projektbeispielen: Der Dokumentarfilm «Gold über alles» der Fachstelle «Filme für eine Welt» berichtet über ein internationales Bergbauunternehmen, welches sich in einer abgelegenen Region von Guinea niederlässt, um Gold abzubauen. Der Film zeigt die ökonomischen, ökologischen und sozialen Veränderungen, die die Mine mit sich bringt, und zugleich ein anschauliches Beispiel für eine fehlgeschlagene Entwicklung. Zum Film gibt es gutes Begleitmaterial, welches unter folgendem Link zum Download verfügbar ist: Das Kartenspiel KLARTEXT, welches spannende Informationen über die Schweiz enthält und auf den MONET- Indikatoren zur Nachhaltigen Entwicklung basiert, könnte im Klassenverband gespielt werden. Weitere Informationen zum Spiel: > Themen > 21 Nachhaltige Entwicklung > Indikatorensystem MONET. Die Stiftung Gapminder will die Menschen für die «Schönheit von Statistik» begeistern. Der Schwede Hans Rosling stellt beispielsweise die Entwicklung der letzten 200 Jahre in 4 Minuten dar (englisch). Videos sind auf folgender Website zu finden: Auf der Website können kostenlos Karten heruntergeladen werden, die ungewöhn liche Weltansichten zeigen. Die Lernenden können als Hausaufgabe eine für sie besonders eindrückliche Karte suchen und diese in der nächsten Lektion im Plenum vorstellen. Auf der Website kann der eigene ökologische Fussabdruck berechnet werden. Dies kann von den Lernenden gemacht und die Resultate können danach im Plenum verglichen und diskutiert werden. Unter folgendem Link kann ein Planspiel heruntergeladen werden, welches als Alternative zum didaktischen Impuls 2.1 gespeichert werden kann: Literaturangaben und Links Abdallah, S., Thompson, S., Michaelson, J., Marks, N. & Steuer, N. (2009): The (un)happy Planet Index 2.0. nef, London. URL: > Learn > Downloads ( ). Alliance Sud (o. J.): Milleniums-Entwicklungsziele. URL: > Dokumentation > E-Dossiers ( ). Bieri, S. & Troxler, F. X. (2010): Entwicklung und Umwelt. In: Egli, H.-R. & Hasler, M. (Hrsg.) (2010): Geografie: Wissen und verstehen Ein Handbuch für die Sekundarstufe II. hep, Bern. S Bundesamt für Statistik (2011): Nachhaltige Entwicklung Indikatoren. URL: > Themen > 21 Nachhaltige Entwicklung > Indikatorensystem MONET > Indikatoren und Postulate ( ). Caritas (o. J.): URL: ( ). DEZA (2010): Die Millenniumsentwicklungsziele. URL: > Aktivitäten > Entwicklungspolitik ( ). Eberlei, W. (2009): Millenniums-Entwicklungsziele. In: Meyns, P. (Hrsg.): Handbuch eine Welt. Hammer, Wuppertal. S Egli, H.-R. & Hasler, M. (Hrsg.) (2010): Geografie. Wissen und verstehen. Ein Handbuch für die Sekundarstufe II. hep, Bern. Engelhard, K. (Hrsg.) (2007): Welt im Wandel. Ein Informations- und Arbeitsheft für die Sekundarstufe II. Omnia, Stuttgart. Eriksson, B. & Sieber, P. (Hrsg.) (2010): Internationale Zusammenarbeit in Bildungsfragen. Festschrift für Markus Diebold. LIT, Münster. Happy Planet Index (s.d.): URL: ( ). Interportal (2010): Humanitäre Hilfe. URL: > Themen > Dossiers ( ). Interportal (2011): Nachhaltige Entwicklung. URL: > Themen > Dossiers ( ). Kevenhörster, P. & van den Boom, D. (2009): Entwicklungspolitik. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden. Linz, M. & Schultz, J. (2009): Nachhaltige Entwicklung. In: Meyns, P. (Hrsg.): Handbuch eine Welt. Hammer, Wuppertal. S Meyns, P. (Hrsg.) (2009): Handbuch eine Welt. Entwicklung im globalen Wandel. Hammer, Wuppertal. 12

13 Nohlen, D. (Hrsg.) (2002): Lexikon Dritte Welt: Länder, Organisationen, Theorien, Begriffe, Personen. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg. Nohlen, D. & Nuscheler, F. (1992): Handbuch der Dritten Welt. Dietz, Bonn. Nuscheler, F. (2005): Entwicklungspolitik. Lern- und Arbeitsbuch. Dietz, Bonn. Regionales Informationszentrum der Vereinten Nationen für Westeuropa (Unric) (2011): Millenniums-Erklärung der Vereinten Nationen. URL: ( ). Sangmeister, H. & Schönstedt, A. (2010): Entwicklungszusammenarbeit i1. Jahrhundert. Ein Überblick. Baden- Baden: Nomos. SBE (2010): Leitfaden Globales Lernen der Stiftung Bildung und Entwicklung. URL: ( ). SBE & SUB (2010): Bildung für Nachhaltige Entwicklung: Eine Definition. URL: FED-FEE-DEF_Deutsch.pdf ( ). Scholz, F. (2006): Entwicklungsländer: Entwicklungspolitische Grundlagen und regionale Beispiele. Westermann, Braunschweig. UNDP (2010 a): Bericht über die menschliche Entwicklung Der wahre Wohlstand der Nationen: Wege zur menschlichen Entwicklung. Deutsche Gesellschaft der Vereinten Nationen, Berlin. UNDP (2010 b): Millennium Development Goals. URL: ( ). UNDP (2010 c): Millennium Development Goals Reports. URL: ( ). UN-Millenniumkampagne Deutschland (o. J.): URL: ( ). Worldbank (2010): Global Monitoring Report URL: > Data und Research > Global Monitoring > Global Monitoring 2010 > The MDGs after the Crisis ( ). World Commission on Environment and Development (1987): Brundtland-Bericht. URL: > Themen > Nachhaltige Entwicklung > International ( ). Bildnachweis Hintergrund KV KV LV 1.2 KV KV 2.2 KV KV Pool Design, zum Teil Shutterstock, Benutzung unter Lizenz von Shutterstock.com tirabosco Stiftung Bildung und Entwicklung Miriam Jossen/Institut für internationale Zusammenarbeit in Bildungsfragen IZB UN-Millenniumkampagne. Abdallah, S., Thompson, S., Michaelson, J., Marks, N. & Steuer, N. (2009): The (un)happy Planet Index 2.0. nef, London. Pia Zanetti/Caritas Schweiz Pia Zanetti/Caritas Schweiz 13

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