MONITORING REPORT August 2010

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1 MONITORING REPORT August 2010

2 EINLEITUNG Der Monitoring Report August 2010 fasst sämtliche thematisch relevanten Zeitungsberichte des vergangenen Monats zusammen. Sie stammen sowohl aus Schweizer als auch aus internationalen Titeln, die sich im vergangenen Monat mit dem Grundnahrungsmittel Reis auseinandergesetzt haben. Der Report ist in drei Themenblöcke gegliedert: 1. Ernte 2. Märkte 3. Konsum. Eine Themenkarriere, die sich bereits Ende Juli abzuzeichnen begann, setzte sich über fast den ganzen August hinweg fort: Die Waldbrände in Russland und deren Folgen dominierten einen Grossteil der Nachrichtenspalten und sendungen. Neben vielen für die Thematik dieses Berichts wenig relevanten Artikeln zogen einzelne Medien auch Quervergleiche zu anderen Grundnahrungsmitteln wie eben gerade Reis. Eine gute Zusammenfassung über die Situation in der Schweiz war am 23. August in der Sendung Echo der Zeit auf DRS 1 zu hören (Link). Die Analysten sind sich unter dem Strich einig, dass anfänglich geäusserte Befürchtungen vor einer Lebensmittel-Preis-Krise wie in den Jahren 2007/2008 verfrüht waren. Ebenso einig vertreten sie jedoch auch die Ansicht, dass die aktuelle Krise Auswirkungen über den blossen Weizenpreis hinaus haben wird. So wird es auch beim Reis zu Veränderungen kommen ob zum Positiven oder Negativen bleibt abzuwarten.

3 THEMA 1 ERNTE THEMA 1 ERNTE

4 PRESSEBELEG 1 Neue Zürcher Zeitung, Seite 1/1 THEMA 1 ERNTE

5 PRESSEBELEG 2 Zürcher Landzeitung, Seite 1/1 THEMA 1 ERNTE

6 PRESSEBELEG 3 Times of India, Seite 1/1 THEMA 1 ERNTE

7 THEMA 1 ERNTE PRESSEBELEG 4 NZZ Online, Seite 1/1 * * URL:

8 PRESSEBELEG 5 Basler Zeitung, Seite 1/1 THEMA 1 ERNTE

9 PRESSEBELEG 6 Times of India, Seite 1/1 THEMA 1 ERNTE

10 PRESSEBELEG 7 Financial Times, Seite 1/1 THEMA 1 ERNTE

11 PRESSEBELEG 8 Financial Times, Seite 1/3 THEMA 1 ERNTE

12 PRESSEBELEG 8 Financial Times, Seite 2/3 THEMA 1 ERNTE

13 PRESSEBELEG 8 Financial Times, Seite 3/3 THEMA 1 ERNTE

14 PRESSEBELEG 9 Financial Times, Seite 1/1 THEMA 1 ERNTE

15 THEMA 1 ERNTE Kommentar Nicht nur Russland verkündete aufgrund der Waldbrände massiv schlechtere Ernteeträge. Auch die Ukraine ( NZZ, ), Kanada (ebd.), Australien (ebd.), die USA ( Financial Times, ) und für den vorliegenden Report besonders interessant - Indien litten unter Wetterkapriolen, insbesondere unter anhaltender Dürre. Die Tragweite und die betroffenen landwirtschaftlichen Produkte waren indes sehr unterschiedlich. Beim Reis war es namentlich Indien, welches unter ausserordentlichen Regenfällen litt. So versanken gewisse Regionen regelrecht im Regen, während andere viel zu trocken blieben ( Times of India, ). Dass diese speziellen Bedingungen die Angst vor einem neuerlichen Preisanstieg weckten, liegt auf der Hand ( Times of India, ). Allerdings wäre es absolut verfrüht, ob dieser Prognosen in Panik zu verfallen, was auch im Märkte -Teil ( Handelszeitung, ) noch einmal deutlich betont wird. Allzu optimistisch sind die längerfristigen Prognosen dennoch nicht. Einerseits wird es dem Reis in einigen der heutigen Hauptanbauzonen zu warm, sofern sich die Klimaerwärmung nicht abschwächt ( NZZonline, ), andererseits führt der stetig steigende Produktionsdruck zu höheren Düngemittelpreisen ( Financial Times, ) und regelrechten agricultural wars ( Financial Times, ). Wie sich die Situation tatsächlich entwickeln wird, werden wir in ein paar Jahren selbst erfahren, einige Hinweise finden wir währenddessen im nachfolgenden Kapitel Märkte.

16 THEMA 2 MÄRKTE

17 PRESSEBELEG 1 Neues Bülacher Tagblatt, Seite 1/1 THEMA 2 MÄRKTE

18 PRESSEBELEG 2 Neue Zürcher Zeitung, Seite 1/1 THEMA 2 MÄRKTE

19 PRESSEBELEG 3 Berner Zeitung, Seite 1/1 THEMA 2 MÄRKTE

20 PRESSEBELEG 4 Handelszeitung, Seite 1/1 THEMA 2 MÄRKTE

21 PRESSEBELEG 5 Südostschweiz, Seite 1/2 THEMA 2 MÄRKTE

22 PRESSEBELEG 5 Südostschweiz, Seite 2/2 THEMA 2 MÄRKTE

23 PRESSEBELEG 6 Financial Times, Seite 1/3 THEMA 2 MÄRKTE

24 PRESSEBELEG 6 Financial Times, Seite 2/3 THEMA 2 MÄRKTE

25 PRESSEBELEG 6 Financial Times, Seite 3/3 THEMA 2 MÄRKTE

26 PRESSEBELEG 7 Financial Times, Seite 1/2 THEMA 2 MÄRKTE

27 PRESSEBELEG 7 Financial Times, Seite 2/2 THEMA 2 MÄRKTE

28 PRESSEBELEG 8 Tages-Anzeiger, Seite 1/2 THEMA 2 MÄRKTE

29 PRESSEBELEG 8 Tages-Anzeiger, Seite 2/2 THEMA 2 MÄRKTE

30 PRESSEBELEG 9 SPIEGEL, Seite 1/3 THEMA 2 MÄRKTE

31 PRESSEBELEG 9 SPIEGEL, Seite 2/3 THEMA 2 MÄRKTE

32 PRESSEBELEG 9 SPIEGEL, Seite 3/3 THEMA 2 MÄRKTE

33 PRESSEBELEG 10 Neue Zürcher Zeitung, Seite 1/2 THEMA 2 MÄRKTE

34 PRESSEBELEG 10 Neue Zürcher Zeitung, Seite 2/2 THEMA 2 MÄRKTE

35 PRESSEBELEG 11 Financial Times, Seite 1/2 THEMA 2 MÄRKTE

36 PRESSEBELEG 11 Financial Times, Seite 2/2 THEMA 2 MÄRKTE

37 THEMA 2 MÄRKTE Kommentar Die Waldbrände in Russland und die rasant steigenden Weizenpreise weckten bereits früh Befürchtungen vor einer nächsten Lebensmittelpreis-Krise nach derjenigen von 2007/2008. Allerdings führen die Lehren genau jener Krise die meisten Analysten zum Schluss, dass solche markanten Preisausschläge vorderhand nicht zu befürchten seien. Denn nach diesem wake-up call ( Financial Times, ) seien viele Firmen dazu übergegangen, ihre Rohwarenein- und verkäufe an Terminbörsen abzusichern oder neudeutsch zu hedgen ( NZZ, ). Dies hat wohl auch dazu geführt, dass sich zu den bekannten kritischen Voten gegenüber diesen Investitionsvehikeln (z. B. Spiegel, ) in Anbetracht der aktuellen Situation vermehrt auch Stimmen hinzugesellen, die den positiven Aspekten dieser Entwicklung Rechnung tragen. Doch trotz Absicherung, vollen Vorratslagern und positiven Ernteaussichten in den nicht von einer Dürre betroffenen Staaten werden diese grossen Ernteausfälle zumindest mittelfristig einen Effekt haben, davon zeigt sich zumindest die Financial Times ( ) überzeugt; allerdings, wie schon bei vergangenen Preisanstiegen, in erster Linie in jenen Ländern, in denen die Ausgaben für Nahrungsmittel einen wesentlichen Anteil des Haushaltsbudgets ausmachen ( Berner Zeitung, ). In der Schweiz hingegen sind die Puffer nach wie vor gross genug, um solche extremen Preisausschläge kurz- bis mittelfristg abfedern zu können.

38 THEMA 3 KONSUM

39 PRESSEBELEG 1 Tages-Anzeiger, Seite 1/2 THEMA 3 KONSUM

40 PRESSEBELEG 1 Tages-Anzeiger, Seite 2/2 THEMA 3 KONSUM

41 PRESSEBELEG 2 Berner Zeitung, Seite 1/1 THEMA 3 KONSUM

42 PRESSEBELEG 3 hotelrevue, Seite 1/1 THEMA 3 KONSUM

43 PRESSEBELEG 4 Neue Zürcher Zeitung, Seite 1/1 THEMA 3 KONSUM

44 THEMA 3 KONSUM Kommentar Die Kunden wollen wissen, woher ihr Essen kommt, lautet der Titel eines Tages- Anzeiger-Artikels vom 6. August. Hintergrund dieser Behauptung sind landesweite Kontrollen von über 7000 Stichproben durch die Schweizer Kantonschemiker. Fazit: Unerwartet viele Lebensmittel, insbesondere in der Frischwarenauslage, sind falsch gekennzeichnet. Da die Aussagen der Kantonschemiker keine Rückschlüsse auf die detaillierte Ergebnisse zulassen, hat die Inspektion für die einzelnen Betriebe vorerst keine gravierenden Auswirkungen aufs Tagesgeschäft. Anders könnte dies jedoch in absehbarer Zukunft aussehen, wenn sich der Bundesrat mit seinem Ansinnen durchsetzt und das Schweizer Lebensmittelgesetz demjenigen der EU angepasst wird ( NZZ, ). Dann würden die Resultate solcher Lebensmittelinspektionen nämlich künftig veröffentlicht, was die Schweizer Gastrobranche wie auch die Detailhändler ablehnen.

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