Fundamental Review of the Trading Book

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1 Fundamental Review of the Trading Book Der neue interne Modellansatz Teil 2 unserer Publikationsserie zur geplanten grundlegenden Überarbeitung der Handelsbuchregulierung im Rahmen von Basel 3.5 Stefan Berger Dr. sc. ETH, CFA Manager bei InCube Group AG Im ersten Teil unserer Serie zum Fundamental Review of the Trading Book 1 haben wir die Hintergründe und Inhalte der vom Basler Ausschuss für Bankenaufsicht auf den Weg gebrachten, grundlegenden Überarbeitung der Handelsbuchregulierung beleuchtet. Im zweiten Teil betrachten wir nun den neuen internen Modellansatz im Detail, wobei wir wieder einen besonderen Fokus auf die Herausforderungen für die Banken legen. Die Hauptmerkmale der neuen Regeln sind dabei die Ablösung des Value-at-Risk durch den Expected Shortfall als wesentliche Risikokennzahl, die Kalibrierung des Modells anhand einer Stressperiode, die Berücksichtigung unterschiedlicher Liquiditätshorizonte sowie die Zulassung des Modells auf Ebene einzelner Trading Desks. Aufgrund der Anzahl und Art der teilweise fundamentalen Änderungen ist damit zu rechnen, dass der Aufwand, ein internes Modell zu entwickeln, es zu validieren und zu implementieren, in Zukunft deutlich höher sein wird als bisher. Die Überarbeitung des internen Modellansatzes bringt eine Vielzahl grundlegender Veränderungen und Neuerungen. Der interne Modellansatz erfährt im Fundamental Review of the Trading Book (FRTB) eine Reihe grundlegender Veränderungen und Neuerungen. So soll beispielsweise das bisher als wesentliche Risikokennzahl verwendete Risikopotential ( Value-at-Risk, VaR) durch den Expected Shortfall (ES) ersetzt werden. Mit diesem Schritt möchte der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht erreichen, dass seltene Extremereignisse, die bisher nicht in die Bestimmung der regulatorischen 1 Online verfügbar unter Seite 1

2 Kapitalanforderungen eingingen, in Zukunft besser berücksichtigt werden und so den Anreiz, genau solche Risiken einzugehen, reduzieren. Mit der Kalibrierung des internen Risikomodells anhand einer Stressperiode soll einer prozyklischen Kapitalausstattung der Institute entgegengewirkt werden, um systemische Risiken zu vermindern. Zudem soll sichergestellt werden, dass die Eigenkapitaldeckung der Banken in guten Zeiten nicht zu stark sinkt, damit die Institute für eine potentielle nächste Krise besser gewappnet sind. Eine weitere, fundamentale Neuerung ist die Einführung von fünf unterschiedlichen Liquiditätshorizonten in Höhe von 10 Handelstagen bis einem Jahr. Sie repräsentieren eine vom Basler Ausschuss vorgegebene Schätzung der Zeit, die in einem gestressten Marktumfeld benötigt wird, um eine Risikoposition aufzulösen, ohne den Marktpreis substantiell zu beeinflussen. Mit ihrer Hilfe soll die potentielle Illiquidität einzelner Instrumente bei der Bestimmung der regulatorischen Kapitalanforderungen in Zukunft besser berücksichtigt werden. Die letzte, grosse Änderung betrifft die Genehmigung zur Verwendung des institutsweiten, internen Risikomodells. Sie soll zukünftig nicht mehr für ein ganzes Institut, sondern für jeden Trading Desk einzeln geprüft und vergeben werden. Trading Desks, die in diesem Zusammenhand die Zulassung nicht erhalten, müssen den Standardansatz verwenden. Die im Rahmen einer Überarbeitung des Basler Akkords von 1988 erstmalig erlaubten internen Modelle zur Bestimmung des Marktrisikos mussten auf dem VaR basieren. Ablösung des Value-at-Risk durch den Expected Shortfall Eine grundlegende Veränderung, die mit dem FRTB eingeführt wird, betrifft die in den internen Modellen verwendete mathematische Kenngrösse, welche bis anhin als Grundlage für die Bestimmung der regulatorischen Kapitalanforderungen diente. Im Rahmen der Überarbeitung des Basler Akkords von 1988 ([1], Basel I ) hat der Basler Ausschuss 1995 in einem Konsultationspapier [2] auf damaligen Wunsch des Kreditgewerbes vorgeschlagen, den Banken erstmals die Verwendung eigener interner Modelle zur Messung ihrer Marktrisiken als Grundlage für die Bestimmung des benötigten regulatorischen Eigenkapitals zu gestatten. Nach den darin enthaltenen quantitativen Standards war das Risikopotential anhand des VaR täglich zu bestimmen. Die Regelung wurde 1996 als Ergänzung zum Basler Akkord in die Änderung der Eigenkapitalvereinbarung zur Einbeziehung der Marktrisiken [3] übernommen, welche 1998 in Kraft trat. Nach mehr als 15 Jahren soll der VaR durch eine geeignetere Kennzahl ersetzt werden, um auch sehr selten auftretende Ereignisse angemessen zu berücksichtigen. Seit mehr als 15 Jahren basieren die internen Marktrisikomodelle zur Berechnung des regulatorischen Eigenkapitals auf dem VaR-Ansatz. Auch Entscheidungsträger mit weniger technisch-mathematischem Hintergrund haben mit der Zeit ein Verständnis für diese abstrakte Grösse entwickelt und nicht zuletzt aufgrund der Finanzkrise die Seite 2

3 Beschränkungen ihrer Aussagekraft kennengelernt. Beispielsweise bildet der VaR sehr hohe und somit entsprechend selten auftretende Verluste grundsätzlich nicht ab. Es bleiben also genau jene Ereignisse unberücksichtigt, die bei der Bestimmung einer zentralen Risikokennzahl eigentlich von besonderem Interesse wären. Weil sich demzufolge ausserordentlich verheerende Extremereignisse in den resultierenden Kapitalanforderungen nicht widerspiegeln, besteht ein Anreiz für die Institute, genau solche Risiken einzugehen. Aus diesem Grund ist der VaR in den Augen des Basler Ausschusses als Grundlage für die Berechnung des regulatorischen Eigenkapitals ungeeignet und soll im Rahmen des FRTB durch eine geeignetere Risikokennzahl ersetzt werden. In Zukunft sollen die regulatorischen Kapitalanforderungen auf Basis des ES bestimmt werden. Die neuen Regeln sehen vor, dass die Institute in Zukunft den ES, welcher den erwarteten Verlust oberhalb einer festgelegten Grenze beschreibt, in ihren internen Modellen als wesentliche Risikokennzahl verwenden. Damit wird im Gegensatz zum VaR der gesamte Randbereich der P&L-Verteilung, d.h. die Grösse und Wahrscheinlichkeit aller Verluste oberhalb des festgelegten Niveaus, bei der Bestimmung der Kapitalanforderungen berücksichtigt. Neben den fachlichen Aspekten darf aber nicht vergessen werden, dass es sicher einige Zeit dauern wird bis die Bedeutung und wichtiger noch die Beschränkungen dieser Grösse von den Entscheidungsträgern der Branche ausreichend verstanden werden. Zudem ist der ES als Ersatz für den VaR nicht unumstritten, weil er eigene Herausforderungen mit sich bringt. Schwierigkeiten beim Backtesting zur Bestimmung der Modellgüte, eine gesteigerte Komplexität und die damit verbundenen Probleme bei der Implementierung sowie eine mutmasslich höhere Volatilität als der VaR sind hier die Hauptkritikpunkte. In jedem Fall wird ein langwieriger Lernprozesses auf die Institute zukommen, um Erfahrung mit den neuen Kennzahlen zu sammeln und sie ausreichend zu verstehen. Backtesting Im Gegensatz zum VaR existiert für den ES kein einfaches Backtesting. Anders als beim VaR existiert beim ES kein einfaches Backtesting 2, das eine klare Aussage über die Qualität der Schätzung und somit der Güte der damit getroffenen Prognose erlauben würde (siehe z.b. [4]). Aus diesem Grund wird zur Bestimmung der Prognosegenauigkeit wie bereits unter Basel II [5] ein Backtesting der Tagesverluste gegen den 1-Tages VaR durchgeführt. Der Aufschlag für mangelnde Modellgüte auf den Multiplikationsfaktor wird wie bisher auf der Basis der Anzahl 2 Backtesting beschreibt in diesem Zusammenhang das Vorgehen, eine auf einer Schätzung basierende Prognose regelmässig mit den tatsächlichen Beobachtungen zu vergleichen und somit eine Aussage über die Qualität der Prognose zu treffen. Beim VaR ist dies verhältnismässig unkompliziert möglich, indem der tatsächlich beobachtete Verlust mit dem VaR des Vortags verglichen und die Anzahl der Überschreitungen innerhalb eines festgelegten Zeitintervalls gezählt wird. Seite 3

4 Ausnahmen, also die Antwort auf die Frage Wie oft wurde der am Vortag bestimmte VaR im letzten Jahr überschritten?, errechnet. Die Idee hinter diesem Vorgehen ist der Umstand, dass der ES kaum korrekt sein kann, wenn der VaR beim Backtesting durchfällt. Der Basler Ausschuss betont zwar, dass andersherum eine Akzeptanz des VaR nicht unbedingt auf einen akzeptablen ES schliessen lässt [6]. Er nimmt diesen Umstand aber aus Mangel an Alternativen billigend in Kauf. Eine korrekte Beurteilung der Modellgüte ist für ein angemessenes internes Risikomanagement unerlässlich. Für ein angemessenes Risikomanagement ist eine korrekte Beurteilung der Güte der Modelle, die zur internen Steuerung verwendet werden, allerdings unerlässlich. Somit stehen die Institute vor einem Problem. Entweder sie verwenden und unterhalten unterschiedliche Modelle zur Bestimmung des regulatorischen Eigenkapitals und zur internen Steuerung (was einen grossen Aufwand bedeuten würde), oder sie müssen andere Verfahren zur Beurteilung der Modellgüte entwickeln. Neuere und komplexere Backtesting-Ansätze können hier zwar Abhilfe schaffen. Diese müssen jedoch erst verstanden und evaluiert, danach implementiert und gepflegt werden. Komplexität und Herausforderungen bei der Implementierung Der ES wird für seinen im Vergleich zum VaR höheren Berechnungsaufwand kritisiert. Über 40 Banken waren in der Lage, den neuen internen Modellansatz im Rahmen der ersten QIS zu implementieren. Neben den Problemen beim Backtesting wird der ES für seine im Vergleich zum VaR höhere Komplexität und den damit verbundenen gesteigerten Berechnungsaufwand kritisiert. Der Basler Ausschuss ist sich dieser Tatsachen bewusst [6], stellt aber fest, dass einige der damit verbundenen Probleme inzwischen mit Hilfe von erweiterten Ansätzen gelöst wurden, oder sich als weniger schwerwiegend erwiesen als zunächst erwartet. Die Tatsache, dass wie oben bereits erwähnt einige Institute ihre Risikoberechnung für die interne Steuerung schon vollumfänglich mit Hilfe des ES durchführen, dient als zusätzliches Indiz für diese Einschätzung. Um sich darüber hinaus selbst ein Bild der derzeit grössten Herausforderungen bei der Implementierung des neuen internen Modellansatzes zu machen, hat der Basler Ausschuss im Rahmen des halbjährlichen Basel III Monitorings die erste von zwei geplanten Studien zu den quantitativen Auswirkungen ( Quantitative Impact Study, QIS) der neuen Regeln durchgeführt 3. Die Studie ist Mitte 2014 zu Ende gegangen und die wichtigsten Erkenntnisse wurden Ende September 2014 veröffentlicht [7]. 3 Aus der Schweiz waren eine Gruppe 1 Bank sowie zwei Gruppe 2 Banken beteiligt. Dabei werden international tätige Grossbanken mit mehr als EUR 3 Milliarden Tier 1 Kapital der Gruppe 1 zugeordnet. Alle anderen Banken gehören zur Gruppe 2. Seite 4

5 Es hat sich gezeigt, dass die mehr als 40 teilnehmenden Institute aus 13 verschiedenen Ländern in der Lage waren, auf bestehenden Systemen aufzusetzen und die neuen Vorgaben für den internen Modellansatz lediglich binnen eines halben Jahres nach Veröffentlichung des letzten Konsultationspapiers [8] umzusetzen. Dies betrachtet der Basler Ausschuss als Anzeichen dafür, dass es den Instituten gelingen wird, die neuen Regeln innerhalb relativ kurzer Zeit zu implementieren. Volatilität des Expected Shortfall im Vergleich zum Value-at-Risk Einige Experten sind der Meinung, dass der ES aufgrund seiner mutmasslich hohen Volatilität nicht als Kennzahl für die Bestimmung des regulatorischen Eigenkapitals geeignet sei. In der ersten QIS war die Schwankungsbreite der neuen und alten Risikokennzahlen für unterschiedliche Implementierungen des Modells vergleichbar. In der Praxis ist eine geringe Sensitivität der Risikokennzahl gegenüber Veränderungen der Parametrisierung sowie der Eingangsdaten des Modells von grosser Bedeutung, damit die daraus resultierenden regulatorischen Kapitalanforderungen sowohl über die Zeit als auch zwischen unterschiedlichen Implementierungen (also zwischen verschiedenen Instituten) möglichst geringen Schwankungen unterworfen sind. Im Weiteren soll das Modell eine möglichst hohe Toleranz gegenüber Datenfehlern und Ungenauigkeiten der Parameterwahl aufweisen. In der Literatur herrscht noch keine Einigkeit darüber, wie volatil der ES unter realen Marktbedingungen im Vergleich zum bisher verwendeten VaR tatsächlich ist. Einige Experten argumentieren, dass er aufgrund seiner Sensitivität gegenüber Ausreissern 4 zu stark schwankt und deshalb nicht als Kennzahl für die Bestimmung der regulatorischen Kapitalanforderungen geeignet sei. Die Tatsache, dass bereits viele Institute den ES für ihr internes Risikomanagement verwenden, dient anderen allerdings als Argument gegen solche Bedenken. Der Basler Ausschuss hat die Stabilität des ES mit Hilfe der Ergebnisse der ersten QIS analysiert [7]. Dabei wurden die Rückmeldungen aller teilnehmenden Institute miteinander verglichen, um konkret zu untersuchen, wie stark die Risikokennzahlen zwischen verschiedenen Implementierungen des neuen internen Modells variieren. Um ein möglichst aussagekräftiges Bild zu erhalten, wurden hypothetische Portfolios speziell für diesen Zweck entworfen. Es hat sich gezeigt, dass die Streuung des ES für die einzelnen Portfolios teilweise grösser und teilweise kleiner war als beim bisher verwendeten VaR. Insgesamt war die Schwankungsbreite also durchaus vergleichbar, sodass der Basler Ausschuss die Bedenken aufgrund der mutmasslich höheren Variabilität der Kennzahl nicht nachvollziehen konnte. Allerdings räumt er ein, dass sich ein vollständiges Bild erst ergeben wird, wenn die neuen Regeln weitflächig implementiert sind, da die bisherigen Ergebnisse nicht auf echten Portfolios beruhen. 4 Für ein Konfidenzniveau von 97.5% wird der ES bei einem Betrachtungszeitraum von einem Jahr (250 Handelstagen) aus dem Durchschnitt der sechs grössten Verluste abgeschätzt. Seite 5

6 Kalibrierung des Modells anhand einer Stressperiode Die Kalibrierung des internen Modells anhand einer Stressperiode bedeutet eine faktische Abkehr vom Gedanken des bisherigen Praxistests. Die neuen Richtlinien aus dem FRTB schreiben vor, dass die internen Modelle zur Bestimmung des regulatorischen Eigenkapitals anhand einer Stressperiode kalibriert werden müssen. Dies bedeutet eine faktische Abkehr vom Gedanken des bisherigen Praxistests ( Use Test ) unter Basel II und III (vgl. [9] [11]), wonach die Risikoparameter des auf internen Ratings basierenden (IRB) Modells 5 zur Bestimmung des Kreditrisikos auch zur internen Steuerung verwendet werden mussten. IRB-Komponenten, die ausschliesslich in das interne Modell einflossen, waren nur in begründeten und dokumentierten Ausnahmefällen akzeptabel. Der Praxistest war dazu gedacht, den Aufsichtsbehörden zusätzliches Vertrauen in die Schätzung der Risikoparameter zu geben, da diese nicht nur für die Berechnung des regulatorischen Eigenkapitals, sondern gleichzeitig auch für die interne Messung und Steuerung des Risikos verwendet werden mussten. Bereits 2011 kam der Basler Ausschuss allerdings zu dem Schluss, dass ein regulatorischer Ansatz, der interne Risikomodelle als Grundlage für die Bestimmung des benötigten regulatorischen Eigenkapitals erlaubt, grundsätzlich fragwürdig sei, da dieser den Banken in guten Zeiten erlauben würde, mehr Risiko einzugehen und somit die Grundlage für eine anschliessende Krise legen würde [6]. So führt eine auf der jeweils aktuellen Situation globaler Märkte beruhende Kalibrierung der internen Modelle tendenziell zu einer prozyklischen Kapitalausstattung der Institute. Die grosse Gefahr, die von solchen systemischen Risiken ausgeht, hat sich in der Finanzkrise von 2008/09 eindrucksvoll gezeigt. Mit der Abkehr vom Gedanken des Praxistests soll dieser Bedrohung nun entgegengewirkt werden. Sie wird im Rahmen des FRTB mit der Anforderung, die internen Modelle anhand einer geeigneten Stressperiode zu kalibrieren, vollzogen. Bisherige Anreize, die Modelle und Prozesse für das Risikomanagement und die interne Steuerung zu optimieren, werden in Zukunft wegfallen. Dies bedeutet allerdings auch, dass die Institute ihre Modelle für die interne Steuerung in Zukunft anders, d.h. in der Regel auf der Basis aktueller Daten, kalibrieren und optimieren müssen. Die damit verbundene zusätzliche Erhebung der Daten sowie deren Verarbeitung und Qualitätssicherung würde die Firmen zwingen neben dem einmaligen Aufwand, die dafür nötigen Systeme und Prozesse aufzubauen einen regelmässigen Zusatzaufwand zu leisten. Bisher gegebene Anreize, das eigene Risikomanagement zu verfeinern, werden dadurch deutlich reduziert. 5 Die Risikoparameter des auf internen Ratings basierenden Modells nennt der Basler Ausschuss IRB-Komponenten und versteht darunter unter anderem das Rating von Schuldnern sowie Schätzungen der i) Ausfallwahrscheinlichkeit ( probability of default, PD), ii) der ausstehenden Forderungen bei Ausfall ( exposure at default, EAD), iii) der Verlustausfallquote ( loss given default, LGD) und iv) dem erwarteten positiven Wiederbeschaffungswert ( expected positive exposure, EPE). Seite 6

7 Es werden fünf Liquiditätshorizonte definiert, um die in einem gestressten Marktumfeld vorherrschende Illiquidität unterschiedlicher Instrumente zu berücksichtigen. Das Verfahren zur Berücksichtigung der Liquiditätshorizonte im internen Modellansatz sieht vor, dass der ES für einen Basis-Horizont von 10 Handelstagen bestimmt und anschliessend auf die entsprechende Periodenlänge skaliert wird. Berücksichtigung unterschiedlicher Liquiditätshorizonte Unter Basel II und III basierte die Bestimmung des benötigten Eigenkapitals auf einem 10-Tages VaR (z.b. [5]). Die wesentliche Risikokennzahl bezog sich demnach auf Preisveränderungen innerhalb eines Zeitraums von 10 Handelstagen. Das spiegelt die damals getroffene Annahme wider, dass sich Risikopositionen innerhalb von 10 Tagen auflösen lassen. Während der Finanzkrise von 2008/09 waren einige Instrumente allerdings deutlich illiquider und die Institute benötigten teilweise Wochen und Monate, um sie loszuwerden. Das neue interne Modell soll die potentielle Illiquidität unterschiedlicher Risikopositionen während einer Krise nun angemessen berücksichtigen. Zu diesem Zweck hat der Basler Ausschuss die Einführung sogenannter Liquiditätshorizonte vorgeschlagen [8]. Sie sollen die Zeit repräsentieren, die in einem gestressten Marktumfeld benötigt wird, um eine Risikoposition aufzulösen ohne den Marktpreis substantiell zu beeinflussen. Damit aber zwischen unterschiedlich liquiden Instrumenten unterschieden werden kann, wurden insgesamt 24 Risikofaktorkategorien definiert, denen jeweils einer von fünf Liquiditätshorizonten zugewiesen wird. Die Liquiditätshorizonte liegen zwischen 10 Handelstagen für Aktien (Large Caps) und 250 Tagen für beispielsweise Credit Default Swaps (CDS) und müssen bei der Berechnung der regulatorischen Eigenkapitalanforderung berücksichtigt werden. Beim ursprünglich vorgeschlagenen Verfahren zur Berücksichtigung der Liquiditätshorizonte im internen Modellansatz mussten sich die Wertveränderungen und Volatilitäten zur Bestimmung des ES auf Perioden beziehen, deren tatsächliche Länge den jeweiligen Liquiditätshorizonten entsprach [8]. Dieser Ansatz wurde wegen zahlreicher praktischer Probleme vielfach kritisiert und daraufhin vom Basler Ausschuss in einigen zentralen Punkten grundlegend überarbeitet [12]. Einer der Kernpunkte des neuen Verfahrens besteht darin, dass der ES in Zukunft nicht mehr über die tatsächliche Länge einer Periode bestimmt werden muss, sondern jeweils für einen Basis-Horizont von 10 Handelstagen und anschliessend skaliert wird. Die Methode ähnelt dabei im Wesentlichen der von den Industrieverbänden ISDA (International Swaps and Derivatives Association, Inc), GFMA (Global Financial Markets Association) und IIF (Institute of International Finance) in ihrer Rückmeldung zum zweiten Konsultationspapier vorgeschlagenen Variante 2 ( Kaskade nicht-überlappender Perioden ) [13]. Sie beruht auf der Bestimmung und anschliessenden Aggregation des 10-Tages ES aller Risikofaktoren und einem Satz inkrementeller ES für Untermengen von Risikofaktoren mit längeren Liquiditätshorizonten. Seite 7

8 Dazu werden die Liquiditätshorizonte zunächst in eine Reihe aufeinander folgender, nicht-überlappender Perioden 6 aufgeteilt. Für jede dieser Perioden wird ein individuelles Portfolio von Risikofaktoren definiert, deren Liquiditätshorizont grösser oder gleich dem Beginn der Periode ist. Folglich enthält das Portfolio für die erste Periode alle Risikofaktoren, das Portfolio für die zweite Periode nur noch die Untermenge an Risikofaktoren mit einem Liquiditätshorizont von 20 Tagen oder mehr usw. Daraufhin wird für die fünf so erzeugten Portfolios jeweils der 10- Tages ES bestimmt und anschliessend auf die Länge der entsprechenden Periode skaliert. Die so erhaltenen inkrementellen ES werden dann ohne Berücksichtigung von Korrelationen zwischen den Perioden aggregiert, um schliesslich den gesamten, um die Liquiditätshorizonte korrigierten ES zu erhalten. Zulassung zur Verwendung des internen Modells Die Zulassung zur Verwendung eines internen Modells soll in Zukunft für jeden Trading Desk einzeln überprüft werden. Bisher haben die lokalen Aufsichtsbehörden Anträge zur Genehmigung eines internen Modells jeweils für das gesamte Institut erteilt. Der Basler Ausschuss schlägt nun vor, dass die Bewilligung des Modells für jeden Trading Desk einzeln geprüft werden soll. Trading Desks, die in diesem Rahmen keine Zulassung erhalten, müssen den Standardansatz verwenden. Das bedeutet gleichzeitig, dass auch die Modellvalidierung, also die regelmässige Überprüfung der Modellgüte, in Zukunft für jeden Trading Desk separat durchgeführt werden muss. Der damit verbundene Analyse- und Dokumentationsaufwand wird für die Institute eine mitunter substantielle Zusatzbelastung darstellen. Alle Trading Desks müssen ausserdem in der Lage sein, ihre Kapitalanforderungen mit Hilfe des Standardansatzes zu bestimmen, falls ihnen die Zulassung zur Verwendung des internen Modells entzogen wird. Mehrstufiger Prozess zur Zulassung des internen Modells Jeder Trading Desk muss eine Reihe qualitativer und quantitativer Anforderungen erfüllen, um eine Zulassung zur Verwendung des internen Modellansatzes zu erhalten. Der Prozess zur Bestimmung der Trading Desks, die das interne Modell verwenden dürfen, ist in mehrere Schritte unterteilt. Zunächst wird die organisatorische Infrastruktur (dazu gehört auch die vom jeweiligen Institut vorzunehmende Einteilung ihrer Handelsaktivitäten in Trading Desks) und das institutsweite interne Risikomodell beurteilt um festzustellen, ob dieses prinzipiell zur Bestimmung der regulatorischen Kapitalanforderungen eingesetzt werden darf. Eine negative Einschätzung der lokalen Aufsichtsbehörde bedeutet, dass das jeweilige Institut für sein gesamtes Handelsbuch den Standardansatz verwenden muss. 6 Die Liquiditätshorizonte von 10, 20, 60, 120 und 250 Tagen werden in nicht-überlappende Perioden der Längen 10, 10, 40, 60 und 130 Tagen aufgeteilt. Seite 8

9 Das Institut muss für alle Trading Desks, die das interne Modell verwenden sollen, mit Hilfe von Backtesting und Profit and Loss (P&L) Attribution darlegen, dass die erzielten Gewinne und Verluste in ausreichender Genauigkeit modelliert werden können (siehe Appendix B in [8]) 7. Insgesamt dürfen allerdings nur solche Risikofaktoren im Modell berücksichtigt werden, für die eine ausreichende Anzahl von Beobachtungen in angemessener Qualität vorliegt. Alle anderen Risikofaktoren werden als nicht modellierbar eingestuft. Für sie müssen zusätzliche Kapitalanforderungen mit Hilfe einer auf einem Stress-Szenario beruhenden Analyse bestimmt werden. In der ersten QIS zur Untersuchung der besonderen Herausforderungen bei der Implementierung des internen Modellansatzes haben jedoch lediglich 17 der 41 Banken Angaben über den Kapitalaufschlag, der sich aus nicht modellierbaren Risikofaktoren ergibt, gemacht [7]. Offenbar hatten die meisten Institute Probleme, ihn korrekt zu bestimmen. Der Basler Ausschuss möchte deshalb die Kriterien für nicht modellierbare Risikofaktoren und das Vorgehen für die Bestimmung der resultierenden Kapitalanforderungen genauer spezifizieren. Modellunabhängiges Risikomass Ein modellunabhängiges Risikomass soll besonders risikoreiche Handelsaktivitäten identifizieren. Als letztes Kriterium für die Zulassung zur Verwendung des internen Modells muss jeder Trading Desk seine aus dem Modell resultierenden Kapitalanforderungen 8 in das Verhältnis zu seinem Exposure 9 setzen (modellunabhängiges Risikomass). Nur wenn dieses Verhältnis einen noch festzulegenden Schwellwert überschreitet, darf der jeweilige Trading Desk das interne Modell auch tatsächlich verwenden. Damit sollen Handelsaktivitäten, für die sich im Verhältnis zu ihrem Risiko (Exposure) ein zu geringes Eigenkapital ergeben, identifiziert und von der Verwendung des internen Modells ausgeschlossen werden. Zusammenfassung Die Implementierung aller geplanten Veränderungen wird einen beträchtlichen Zusatzaufwand fordern und die Institute vor grosse Herausforderungen stellen. Der interne Modellansatz erfährt im Rahmen der als Fundamental Review of the Trading Book auf den Weg gebrachten Revision der Handelsbuchregulierung grundlegende Veränderungen und Neuerungen. Die Hauptmerkmale der überarbeiteten Regeln für interne Risikomodelle sind dabei die Ablösung des VaR durch den ES als wesentliche Risikokennzahl, die Berücksichtigung individueller Liquiditätshorizonte 7 Trading Desks, die Kreditrisiken ausgesetzt sind (Credit Risk Exposures), benötigen zusätzlich die Genehmigung für ihr Modell zur Bestimmung des inkrementellen Ausfallrisikos (Incremental Default Risk; IDR). 8 Die für das modellunabhängige Risikomass relevanten Kapitalanforderungen bestehen aus dem ES sowie der Summe der Kapitalanforderungen für nicht modellierbare Risikofaktoren des jeweiligen Trading Desks. 9 Das Exposure ( Engagementmessgrösse ) entspricht dem Nenner der Höchstverschuldungsquote ( Leverage Ratio ) [14]. Seite 9

10 für unterschiedliche Risikofaktorklassen sowie die Zulassung und Validierung des Modells auf Trading Desk Ebene. Zwar hat die erste QIS gezeigt, dass einige Institute durchaus in der Lage waren, auf bestehenden Systemen aufzusetzen und die neuen Risikokennzahlen innerhalb relativ kurzer Zeit zu bestimmen. Dennoch ist abzusehen, dass die Implementierung aller geplanten Veränderungen einen beträchtlichen Zusatzaufwand erfordern und die Institute insgesamt vor grosse Herausforderungen stellen wird. Zunächst müssen die neuen Konzepte ausreichend verstanden und dann korrekt umgesetzt werden. Dazu wird es nötig sein, bewährte Prozesse und Systeme anzupassen oder gar vollständig abzulösen. Des Weiteren ist damit zu rechnen, dass der regelmässige Aufwand für Datenhaltung und verarbeitung aufgrund der in den neuen Regeln enthaltenen Anforderungen, wie die unterschiedlichen Liquiditätshorizonte oder die Modellvalidierung auf Trading Desk Ebene, erheblich ansteigen wird. Schliesslich wird die Implementierung und regelmässige Validierung des deutlich komplexeren Modellansatzes einen wesentlich höheren Aufwand erfordern als bisher. Insgesamt werden Institute, die einen internen Modellansatz verwenden, also in Zukunft einen erheblichen Mehraufwand leisten müssen. Mit der Abkehr vom Gedanken des Praxistests und der Tatsache, dass die (zusätzliche) Berechnung des Standardansatzes obligatorisch werden soll, wird klar, dass der Anreiz, einen internen Modellansatz zu verwenden, deutlich abnehmen wird. Es nicht auszuschliessen, dass sogar einige Institute, die bis jetzt ein internes Modell verwenden, zum Standardansatz zurückkehren werden. Ansprechpartner Gerne steht Ihnen Dr. Stefan Berger, CFA bei Fragen zu dieser Publikation zur Verfügung. Sie finden weitere Publikationen und Informationen zu unseren Dienstleistungen unter Seite 10

11 Literatur [1] Basler Ausschuss für Bankenaufsicht, Internationale Konvergenz der Eigenkapitalmessung und Eigenkapitalanforderungen, Juli 1988, online verfügbar unter [2] Basler Ausschuss für Bankenaufsicht, Vorschlag für eine Ergänzung der Basler Eigenkapitalvereinbarung zur Erfassung des Marktrisikos, April 1995, online verfügbar unter [3] Basler Ausschuss für Bankenaufsicht, Änderung der Eigenkapitalvereinbarung zur Einbeziehung der Marktrisiken, Januar 1996, online verfügbar unter [4] Embrechts, P. et al., An Academic Response to Basel 3.5, Februar 2014 [5] Basler Ausschuss für Bankenaufsicht, Internationale Konvergenz der Eigenkapitalmessung und Eigenkapitalanforderungen Überarbeitete Rahmenvereinbarung, Juni 2006, online verfügbar unter [6] Basel Committee on Banking Supervision, Messages from the academic literature on risk measurement for the trading book, Januar 2011 [7] Basel Committee on Banking Supervision, Analysis of the trading book hypothetical portfolio exercise, September 2014, online verfügbar unter [8] Basel Committee on Banking Supervision, Fundamental review of the trading Book second consultative document, Oktober 2013, online verfügbar unter [9] Basel Committee on Banking Supervision, The IRB Use Test: Background and Implementation, Basel Committee Newsletter No. 9 (September 2006) [10] Basler Ausschuss für Bankenaufsicht, Basel III: Ein globaler Regulierungsrahmen für widerstandsfähigere Banken und Bankensysteme, Dezember 2010, überarbeitet im Juni 2011 [11] Basler Ausschuss für Bankenaufsicht, Basel III: Mindestliquiditätsquote und Instrumente zur Überwachung des Liquiditätsrisikos, Januar 2013 [12] Basel Committee on Banking Supervision, Fundamental review of the trading book: outstanding issues", Dezember 2014, online verfügbar unter https://www.bis.org/bcbs/publ/d305.pdf [13] ISDA, GFMA, und IIF, Consolidated Response to the Second Consultative Document on the Fundamental Review of the Trading Book (FRTB), Januar 2014, online verfügbar unter [14] Basler Ausschuss für Bankenaufsicht, Basel III: Rahmenregelung für die Höchstverschuldungsquote und Offenlegungsanforderungen, Januar 2014, online verfügbar unter This publication has been written in general terms and therefore cannot be relied on to cover specific situations; application of the principles set out will depend upon the particular circumstances involved and we recommend that you obtain professional advice before acting or refraining from acting on any of the contents of this publication. InCube Group AG would be pleased to advise readers on how to apply the principles set out in this publication to their specific circumstances. InCube Group AG accepts no duty of care or liability for any loss occasioned to any person acting or refraining from action as a result of any material in this publication. January 2015 InCube Group AG. All rights reserved. Seite 11

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