Kinderarbeit. Was wir tun können

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1 Kinderarbeit Was wir tun können

2 Vorwort 1 1 Vorwort Liebe Leserin, lieber Leser, Kinderarbeit Wie viele Kinder arbeiten? Was ist Kinderarbeit? Was ist Ausbeutung? Warum arbeiten Kinder? Ausbeutung beenden Was Sie tun können Der größte Konsument: Die öffentliche Hand Produkte, in denen Kinderarbeit stecken kann Was Unternehmen tun sollten Instrumente gegen Ausbeutung Fairer Handel Abkommen mit Gewerkschaften Gemeinsame Initiativen Direkte Hilfe für Kinderarbeiter Politik mit dem Einkaufskorb Blumen Flower Label Program TransFair Fair flowers fair plants (FFP) Bekleidung/ Sportbekleidung/Heimtextilien TransFair GOTS Cotton Made in Africa Good Weave Fußbälle und Sportbälle TransFair Lebensmittel Fairer Handel Rainforest Alliance 4C-Initiative Natursteine Xertifix Fairstone SA 8000 und ETI Weitere Informationen Weiter im Web Produkte und Verbrauchertipps Öffentliche Beschaffung Kampagnen und Initiativen Jungen, die mit schweren Hämmern Steine spalten, Mädchen, die gebückt über Stickereien sitzen, Kinder, die unter sengender Sonne Baumwolle pflücken 115 Millionen Kinder werden weltweit ausgebeutet, ruinieren ihre Gesundheit und können nicht zur Schule gehen. Einige stellen Produkte her, die auch bei uns zu kaufen sind: T-Shirts und Teppiche, Kaffee, Kakao oder Natursteine. Doch es ist möglich, die Ausbeutung von Kindern und Erwachsenen zu beenden und menschenwürdig zu wirtschaften: 1,6 Millionen Kleinbauern und Plantagenarbeiter in 58 Ländern profitieren durch Existenz sichernde Löhne und bessere Arbeitsbedingungen vom Fairen Handel Arbeiterinnen auf Blumenfarmen erhalten bessere Löhne und Sozialleistungen. In der Textilindustrie ist der massenhafte Einsatz von Kindern in Exportbetrieben zurückgedrängt. Die Zahl der Kinder in der Teppichproduktion in Indien und Nepal ist um 90 Prozent gesunken. Auch Deutschlands größter Konsument, die öffentliche Hand, ist aktiv geworden: Städte, Gemeinden und Bundesländer kaufen Pflastersteine, Berufsbekleidung oder Sportbälle für Schulen. Sie können jetzt von ihren Anbietern verlangen, dass Gute Alternativen: Schule und Berufsausbildung das Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit und die grundlegenden Arbeitsrechte bei der Herstellung gelten. Die Erfahrungen einiger Städte zeigen: Solche faire Beschaffung ist nicht einmal teurer. Wir zeigen in dieser Broschüre Handlungsmöglichkeiten auf und bitten Sie herzlich: Nutzen auch Sie als Konsument und interessierter Bürger, als Mitglied einer Arbeitsgruppe von terre des hommes oder als Spender für terre des hommes ihre Möglichkeiten, Ausbeutung zu beenden und Kinder zu stärken. Barbara Küppers Referentin Kinderrechte

3 2 Kinderarbeit Kinderarbeit 3 Wie viele Kinder arbeiten? Die Internationale Arbeitsorganisation (IAO) hat im April 2010 einen Bericht über die Situation der Kinderarbeiter vorgelegt. Laut IAO arbeiten in der Altersgruppe zwischen fünf und 17 Jahren weltweit 306 Millionen Kinder. 215 Millionen dieser Kinder benennt die IAO als Kinderarbeiter, das heißt diese Kinder arbeiten regelmäßig mehrere Stunden. Unter ihnen sind 115 Millionen Mädchen und Jungen in gefährlicher Arbeit: Sie arbeiten an gefährlichen Orten wie Steinbrüchen oder kommerziellen Plantagen, sie leisten Nachtarbeit oder viel zu lange Arbeitsstunden oder werden wie Sklaven gehalten. Kinderarbeit nach Wirtschaftssektoren Es gibt keine Tätigkeit, die nicht auch von Kindern verrichtet wird ausgenommen hochqualifizierte Arbeit. Die meisten Kinder arbeiten im sogenannten informellen Sektor, also dort, wo Arbeit selbstorganisiert ist und es weder Verträge noch Sozialleistungen gibt. Etwa zwei Drittel der Kinderarbeiter arbeiten unbezahlt. Etwa fünf Prozent der Kinderarbeiter sind in exportierenden Betrieben beschäftigt. Erwerbstätige Kinder davon Kinderarbeiter darunter Kinder in Kinder schuften in allen Branchen gefährlicher Arbeit Kinderarbeit in Regionen Landwirtschaft 60 % Industrie 7 % Dienstleistungen 25,5 % Gesamtzahl der Kinder (in Mio) Erwerbstätige Kinder (in Mio) Kinderarbeiter (in Mio) Kinder in gefährlicher Arbeit (in Mio) Nicht definiert 7,5 % Weltweit ,3 % ,6 % ,3 % Asien und Pazifik ,4 % ,3 % ,6 % Lateinamerika und Karibik Afrika südlich der Sahara ,4 % ,0 % ,7 % ,8 % ,3 % ,1 % Landwirtschaft: Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischerei Industrie: Bergwerke und Steinbrüche, Fertigung, Bau Andere Regionen ,4 % ,7 % ,7 % Quelle: IAO Dienstleistungen: Groß- und Einzelhandel, Gaststätten, Hotels, personenbezogene Dienste (zum Beispiel Hausmädchen)

4 4 Kinderarbeit Kinderarbeit 5 Was ist Kinderarbeit? Was ist Ausbeutung? Kinderarbeit ist nicht grundsätzlich ausbeuterisch: Mädchen und Jungen arbeiten mit und lernen dabei zum Beispiel durch Mithilfe im elterlichen Haushalt, auf dem Hof oder im Handwerksbetrieb. Durch Mithilfe und Arbeit werden wichtige gesellschaftliche Werte vermittelt wie zum Beispiel Zusammenarbeit und Einsatz für die Gemeinschaft.»Arbeit hilft mir, Mensch zu sein«, so lautet das Zitat eines arbeitenden Kindes in Lateinamerika. Es besagt: Arbeit kann ein Mittel zur Selbstverwirklichung sein und kann materielle und soziale Bedürfnisse befriedigen. Ausbeuterische Kinderarbeit hingegen verletzt die Rechte eines Kindes. Viele Kinder verlieren sogar ihr Leben durch Arbeit: Nach Angaben der IAO sterben jedes Jahr etwa Kinder und Jugendliche bei Arbeitsunfällen. Nach der Erfahrung von terre des hommes gilt: Je weniger Rechte ein einzelnes Kind in seiner Familie oder Bevölkerungsgruppe hat, desto größer ist die Gefahr, dass es ausgebeutet wird. Eine international anerkannte Definition von ausbeuterischer Kinderarbeit liegt seit 1999 mit der IAO-Konvention 182 gegen die schlimmsten Formen der Kinderarbeit vor. terre des hommes geht bei seiner Arbeit von dieser Definition und von der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen aus. Wichtige Gesichtspunkte sind die Verfassung und Persönlichkeit jedes einzelnen Kindes und die Frage, ob Arbeit die Bildungschancen beeinträchtigt. Ausbeuterische Kinderarbeit laut IAO-Konvention 182: Sklaverei und Schuldknechtschaft und alle Formen der Zwangsarbeit Arbeit von Kindern unter 13 Jahren Kinderprostitution und -pornografie Der Einsatz von Kindern als Soldaten Illegale Tätigkeiten, wie zum Beispiel Drogenschmuggel Arbeit, die die Gesundheit, die Sicherheit oder die Sittlichkeit gefährdet, also zum Beispiel Arbeit in Steinbrüchen, das Tragen schwerer Lasten oder sehr lange Arbeitszeiten und Nachtarbeit. Laut IAO arbeiten zurzeit 115 Millionen Kinder und Jugendliche unter solchen ausbeuterischen Bedingungen.

5 6 Kinderarbeit Kinderarbeit 7 Warum arbeiten Kinder? Materielle Armut ist eine Ursache für ausbeuterische Kinderarbeit. Kinderarbeit ist allerdings auch eine Ursache für Armut: Wer von klein auf schuftet und niemals zur Schule geht, wird sein Leben als Tagelöhner fristen. Hinter dem Begriff der Armut verbergen sich politische, soziale und ökonomische Faktoren, die auch Kinderarbeit verursachen: Regierungen vernachlässigen Bildungssysteme. Es gibt keine Grundschule in erreichbarer Nähe. Schulen sind sehr schlecht ausgestattet, es gibt zu wenig oder schlecht ausgebildete und unterbezahlte Lehrer. Schulgebühren oder Kosten für Bücher oder Uniformen schließen Kinder aus armen Familien aus. Pandemien, vor allem HIV/Aids, breiten sich aus, die Elterngeneration erkrankt und stirbt. Staatliche oder private Hilfe ist nicht vorhanden oder unzureichend. Kinder sind auf sich allein gestellt. Behörden und Polizei sind schwach oder korrupt und profitieren selbst von ausbeuterischer Arbeit. Erwachsene sind arbeitslos. Arbeitgeber zahlen keine Existenz sichernden Löhne. Wo keinerlei soziale Sicherungssysteme, wie zum Beispiel Arbeitslosenversicherungen, existieren, müssen Kinder die Schule abbrechen und arbeiten, wenn die Eltern ihren Arbeitsplatz verlieren. Arbeitgeber stellen sowohl im informellen, als auch im formellen Sektor Kinder ein, weil sie dann noch niedrigere Löhne zahlen können und Kinder sich nicht gewerkschaftlich organisieren. Frauen und Mädchen werden als minderwertig angesehen. Als Folge wird dem Schulbesuch von Mädchen kein Wert beigemessen, sie gelten von klein auf als Arbeitskraft ohne Rechte und ohne Stimme. In vielen Gesellschaften werden bestimmte soziale Gruppen diskriminiert und sind vieler grundlegender Rechte beraubt. Dies betrifft zum Beispiel Kinder aus armen Familien, Kinder aus Flüchtlingsfamilien, Migrantenkinder, Ureinwohner, ethnische oder religiöse Gruppen. In Gebieten, in denen der Staat selbst bestimmte Gruppen verfolgt oder diskriminiert, sind Kinder jeglicher Form der Gewalttätigkeit und Ausbeutung besonders schutzlos ausgeliefert.

6 8 Ausbeutung beenden Ausbeutung beenden 9 Ausbeutung beenden! Was Sie tun können Wichtig bei allen Anstrengungen gegen ausbeuterische Kinderarbeit ist, dass das Wohl jedes einzelnen Kindes im Mittelpunkt steht und Kinder tatsächlich eine sinnvolle Alternative bekommen. In der Regel ist das der Besuch einer Schule oder eine Aus bildung. Kaufen Sie, wo möglich, Produkte aus Fairem Handel oder mit einem seriösen Sozialsiegel. Diese Kennzeichnungen sind eine Möglichkeit zu erkennen, unter welchen Bedingungen Produkte hergestellt wurden. Die Angabe des Herstellungslandes auf einem Produkt allein sagt wenig aus: Denn in jedem Land gibt es Betriebe, die Kinder ausbeuten und solche, die das nicht tun. Auch Markenartikel und teure Designerprodukte können unter Beteiligung von Kindern und Ausbeutung Erwachsener hergestellt sein. Sorgen Sie dafür, dass Großverbraucher zu gesiegelten Produkten greifen: In Kantinen kann TransFair-Kaffee ausgeschenkt werden, Gewerkschaften, Vereine oder Pfarrgemeinden sollten nur noch Blumen aus gesiegelter Produktion verschenken und verwenden. Sportvereine und Schulen können Bälle aus Fairem Handel anschaffen. Schreiben Sie an Handelsunternehmen und fragen Sie, wie diese Firma zu Kinderarbeit steht. Fordern Sie, dass Handelsunternehmen ihre Zulieferer verpflichten, die grundlegenden Arbeitsrechte einzuhalten und Existenz sichernde Löhne zu zahlen. Solche Nachfragen zeigen Unternehmen, dass Verbraucher auch ein Interesse daran haben, dass Waren unter Einhaltung der Menschenrechte hergestellt werden. Eine vorbereitete Postkarte finden Sie auf der letzten Umschlagseite. Unterstützen Sie Projekte für Kinderarbeiter. Vor Ort kann sofort und direkt geholfen werden, ausbeuterische Kinderarbeit nachhaltig zu beenden: Mit Schulund Ausbildungsprojekten und Einkommensalternativen für Familien. Setzen Sie sich gemeinsam mit anderen in ihrer Stadt oder Gemeinde für Sozialund Umweltstandards in der öffentlichen Beschaffung ein: Die Stadt München hat im Jahr 2002 den Anfang gemacht und beschlossen, keine Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit anzuschaffen. Das betrifft zum Beispiel Natursteine, Sportbälle, Kaffee und Säfte oder Berufsbekleidung. Laut Bundesgesetz vom April 2009 können soziale und ökologische Kriterien in öffentliche Ausschreibungen aufgenommen werden (siehe Seite 11). Zu teuer? Einige Waren aus Fairem Handel sind teurer als Produkte vergleichbarer Qualität aus konventioneller Herstellung. Zertifizierte Natursteine, Blumen mit dem FLP-Siegel oder Good Weave-Teppiche sind nicht teurer. Auch Handelsunternehmen, die ihre Produktion seriös überprüfen, geben die Kosten nicht an die Kunden weiter. Kommunen, die Sozialstandards in ihrer Beschaffung berücksichtigen, müssen keine höheren Kosten fürchten: So meldete die Stadt Freiburg in einer Pressemeldung über ihre Erfahrungen im April 2010:»Wichtig für die städtischen Finanzen: Grundsätzlich konnte keine Änderung der Angebotspreise festgestellt werden.«und: Ein Produkt, das unter fairen Bedingungen und ökologisch verträglicher hergestellt wurde, hat einen»mehrwert«für alle Menschen.

7 10 Ausbeutung beenden Ausbeutung beenden 11 Der größte Konsument: Die öffentliche Hand Unterstützen Sie unsere Anwaltschaftsarbeit: Gemeinsam mit Gewerkschaften, Bürger- und Verbraucherinitiativen hat terre des hommes das Netzwerk CorA für Unternehmensverantwortung gegründet und fordert verbindliche Regeln für Unternehmen, die international tätig sind. Freiwillige Initiativen der Wirtschaft, wie die Unterstützung des Fairen Handels oder von Sozialsiegeln oder die Einführung von Verhaltenskodizes, können für einige Branchen oder an einigen Standorten zur schnelleren Umsetzung der grundlegenden Arbeitsrechte führen. Dieses Engagement ist kein Ersatz für international verbindliche Regeln, die für alle gelten und sicherstellen, dass Unternehmen durch ihr Handeln Menschen und Natur nicht schaden. terre des hommes fordert, dass Unternehmen die international anerkannten Menschenrechte und soziale und ökologische Normen einhalten. Wir setzen uns, gemeinsam mit dem Netzwerk für Unternehmensverantwortung CorA, gegenüber der Bundesregierung und der Europäischen Union für verbindliche Regeln und wirksame Instrumente ein, mit denen diese Regeln tatsächlich umgesetzt werden. Dazu gehören die Stärkung der Kompetenz der IAO, die Verankerung von Unternehmenspflichten in internationalen Wirtschaftsabkommen, wirksame Sanktionen und Haftungsregeln, die Stärkung der Produktverantwortung, die Kopplung öffentlicher Aufträge an gesellschaftliche Anforderungen und die Berichts- und Rechenschaftspflicht. Bitte beteiligen Sie sich an - und Postkartenaktionen von CorA: Die öffentliche Hand gibt in Deutschland pro Jahr etwa 360 Milliarden Euro aus, das sind etwa 17 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Der Anteil der Kommunen hieran liegt bei über 60 Prozent, Gemeinden haben als Konsumenten eine große Nachfragemacht: Wenn bei öffentlichen Ausschreibungen ein Nachweis über den Ausschluss ausbeuterischer Kinderarbeit und die Einhaltung der grundlegenden Arbeitsrechte verlangt wird, müssen große und kleine Unternehmen reagieren, wenn sie konkurrenzfähig sein wollen. Die Europäische Union hat 2004 Richtlinien verabschiedet, die die Integration von Sozial- und Umweltstandards in die Beschaffung erlauben. Seit April 2009 können in Deutschland soziale und ökologische Kriterien bei öffentlichen Käufen berücksichtigt werden. Bis heute haben bereits die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie 200 Städte und Gemeinden erklärt, dass sie in ihrer Beschaffung das Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit berücksichtigen. Waren, die für öffentliche Belange beschafft werden und bei deren Produktion Kinderarbeit im Spiel sein kann, sind Natursteine, Computer, Berufsbekleidung, Sportbälle, Kaffee, Tee, Orangensaft, Kakaoprodukte, Spielzeug und Blumen. Umstritten: Friedhofssatzungen Einige Kommunen haben ihre Friedhofssatzungen geändert und schreiben die Verwendung von»grabsteinen ohne Kinderarbeit«fest. Allerdings gaben die Oberverwaltungsgerichte Rheinland-Pfalz und Bayern Steinmetzen recht, die eine Normenkontrollklage angestrengt hatten. Demnach gehöre der Kampf gegen Kinderarbeit nicht zum Regelungsbereich von Kommunen. Die Stadt Nürnberg klagt nun gegen dieses Verbot; das Saarland hat seinen Kommunen Satzungsänderungen erlaubt. Informationen, Leitfaden und aktuelle Aktionen unter Servicestelle Kommunen in der einen Welt: Deutscher Städtetag: Konkrete Hilfe für Beschaffungsämter:

8 12 Ausbeutung beenden Ausbeutung beenden 13 Produkte, in denen Kinderarbeit stecken kann Produkte Welche Alternative gibt es? Bekleidung/ Berufsbekleidung Baumwollanbau, Verarbeitung Fairer Handel, Verhaltenskodizes Bleistifte Rohstoffgewinnung Verhaltenskodizes Blumen Computer und Unterhaltungselektronik Diamanten, Edelsteine, Strass Feuerwerkskörper Fußbälle/Lederbälle Handys Heimtextilien Kosmetik Kunstgewerbe, Korbwaren Anbau und Ernte Rohstoffgewinnung Abbau, Schleifen Herstellung Herstellung Rohstoffgewinnung Baumwollanbau, Verarbeitung Rohstoffgewinnung Herstellung TransFair Siegel, FLP Siegel Verhaltenskodizes Fairer Handel, Verhaltenskodizes Fairer Handel, Verhaltenskodizes Fairer Handel, Verhaltenskodizes Fairer Handel, Verhaltenskodizes Lebensmittel Anbau, Ernte, Verarbeitung Fairer Handel Lederwaren Natursteine Gerben, Fertigung Abbau, Weiterverarbeitung Fairer Handel, Verhaltenskodizes Sozialsiegel xertifix oder Fairstone Spielzeug Fertigung ICTI-Verhaltenskodex* Die Ausbeutung von Kindern ist in fast allen Staaten der Welt verboten. Ob Regierungen allerdings den politischen Willen aufbringen, die Kinderrechte tatsächlich umzusetzen, und ob sie dazu in der Lage sind, ist eine andere Frage. Sportbekleidung/ Sportschuhe Tabak Baumwollanbau, Verarbeitung Anbau und Ernte Verhaltenskodizes Deshalb ist Ihr Engagement notwendig! Teppiche (handgeknüpft) Wolle spinnen, knüpfen, waschen Sozialsiegel Good Weave Tourismus/Gastronomie Putzen, Gepäck tragen, kochen, spülen, kellnern * International Council of Toy Industries

9 14 Ausbeutung beenden Ausbeutung beenden 15 Was Unternehmen tun sollten Etwa fünf Prozent der Kinderarbeiter weltweit arbeiten für den Export, etwa in der Textilindustrie, auf Plantagen oder in Steinbrüchen. Solche Kinderarbeit ist ausbeuterisch, denn Kinder arbeiten an gefährlichen Orten, leisten überlange Arbeitszeiten oder sind Pestiziden ausgesetzt und sie besuchen häufig keine Schule. Kinderarbeit in Exportindustrien geht oft einher mit der Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Unterbezahlung von Erwachsenen und ist gleichzeitig ein Hindernis für wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung: Exportierende Unternehmen haben aufgrund ihrer Wirtschaftskraft oft eine starke Lobby. Wo ihnen die Ausbeutung von Kindern nicht verwehrt oder die Einhaltung der Gesetze nicht kontrolliert wird, werden auch kleinere und nicht exportierende Unternehmen nicht kontrolliert. Arbeitsintensive Industrien, wie die Textilindustrie, verursachen mehr Kinderarbeit: Die Nachfrage nach billigen und willigen Arbeitskräften, die ohne Klage monotone Arbeit verrichten und sich nicht organisieren, steigt rapide an. Ausbeuterische Kinderarbeit schafft Armut, sowohl individuell als auch gesamtgesellschaftlich: Kinder, die nicht zur Schule gehen und keine Ausbildung absolvieren können, werden ihr Leben als Tagelöhner und ungelernte Arbeitskräfte fristen. Der Industrie fehlen qualifizierte Arbeitskräfte, dem Staat die Steuerzahler ein Teufelskreis. Handlungsmöglichkeiten Handelsunternehmen, die sich gegen ausbeuterische Kinderarbeit in ihrer Lieferkette engagieren, sollten sicherstellen, dass ihre Maßnahmen tatsächlich vor Ort wirken: Wichtige Aspekte dabei sind: Verhaltenskodizes und Standards berufen sich auf die grundlegenden Arbeitsrechte, wie sie die Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) festschreiben: Das Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit, Gewerkschaftsfreiheit und das Recht auf Kollektivverhandlungen, das Verbot der Diskriminierung. Existenz sichernde Löhne für Erwachsene, feste Arbeitsverträge und die Gewährung von Sozialleistungen, wie etwa Kranken- oder Arbeitslosenversicherung ermöglichen Familien, Kinder zur Schule zu schicken und verhindern Kinderarbeit. Unternehmen prüfen die Einhaltung des Verhaltenskodex, entweder durch firmeneigene Audit-Organisationen oder durch beauftragte Prüfungsunternehmen. Die Ergebnisse werden von unabhängigen Organisationen verifiziert. Werden bei einer Kontrolle Missstände festgestellt, vereinbaren Unternehmen mit dem Zulieferer konkrete und an einen Zeitplan gebundene Verbesserungen. Im Falle von Kinderarbeit muss der Zulieferer die Kinder durch erwachsene Arbeiter ersetzen. Zulieferer und Handelsunternehmen müssen sicherstellen, dass die betroffenen Kinder Zugang zu Schul- oder Berufsausbildung bekommen und nicht erneut in einem anderen Betrieb ausgebeutet werden. Unternehmen, die bei Missständen einfach den Zulieferer oder das Produktionsland wechseln, statt sich für konkrete Verbesserungen einzusetzen, ändern nichts an der Problematik ausbeuterischer Kinderarbeit. Sind Staaten aktiv an der Ausbeutung von Kindern als Arbeitskräfte beteiligt, sollten Unternehmen in solchen Ländern nicht kaufen oder herstellen lassen. So zwingt die Regierung Usbekistans zur Erntezeit Schulkinder und Studenten, Baumwolle zu pflücken. (siehe Seite 28). Handelsunternehmen sprechen sich öffentlich auch an Produktionsstandorten gegen die Ausbeutung von Kindern aus. Die Etablierung von Sozial- und Umweltstandards ist ein verbindlicher Bestandteil der Unternehmenspolitik. Die Unternehmen sorgen für Transparenz und veröffentlichen regelmäßig Berichte, die auch Konsumenten zugänglich sind. Unternehmen nutzen Standards, die gemeinsam mit Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen erarbeitet werden und schließen sich Kontrollorganisationen an, die transparent und seriös arbeiten.

10 16 Ausbeutung beenden Ausbeutung beenden 17 Instrumente gegen Ausbeutung Fairer Handel Produktsiegel: Fairer Handel und Sozial- und Umweltlabel Manche Produkte tragen ein Siegel, das Verbrauchern die Orientierung erleichtert, zum Beispiel TransFair oder Good Weave, Flower Label oder das GOTS- Label für Baumwolle. Die Hersteller oder die Händler dieser Produkte sind Lizenznehmer bei den jeweiligen Siegelorganisationen, erfüllen bestimmte Standards und werden kontrolliert. Auf den Seiten und stellen wir Ihnen das Prinzip und die wichtigsten Akteure des Fairen Handels und seriöse Sozialsiegel für Teppiche, Blumen, Natursteine und Bekleidung vor. Das Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit bei der Produktion und Weiterverarbeitung ist für alle diese Initiativen einer der wichtigsten Standards. Ohne Siegel: Verhaltenskodizes, Abkommen mit Gewerkschaften und gemeinsame Initiativen Sehr viele Unternehmen haben heute einen Verhaltenskodex, mit dem sie sich selbst und ihre Zulieferer auf die Einhaltung von Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards verpflichten. Für Verbraucher ist allerdings kaum nachzuvollziehen, ob ein bestimmter Kodex tatsächlich in der Unternehmenspolitik verankert ist, die jeweiligen branchenspezifischen Probleme ausreichend abdeckt und die Einhaltung seriös kontrolliert wird. Hinweise bieten die Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichte einzelner Unternehmen und Berichte von Nichtregierungsorganisationen (siehe: Weiter im Web, Seite 36). Auskunft zu den Herstellungsbedingungen einzelner Produkte geben die Tests der Stiftung Warentest zu Sozial- und Umweltverantwortung: Für Produkte wie Laufschuhe, Funktionsjacken, Herrenhemden oder Kaffee liegen bereits solche Tests vor: Ein Spezial mit einem Überblick über die Tests zur Sozial- und Umweltverantwortung findet sich unter der Rubrik: Tests + Themen, Bildung + Soziales. Der Faire Handel steht für mehr Gerechtigkeit in den internationalen Wirtschaftsbeziehungen. Faire Preise ermöglichen es Bauern und Plantagenarbeiterinnen, ihre Familien zu ernähren, die Kinder zur Schule zu schicken und die Umwelt zu schonen. Fairtrade- Aufschläge werden für Gemeinschaftsprojekte, wie Schulen und Gesundheits stationen, genutzt, von denen ganze Regionen profitieren. Die drei Säulen des Fairen Handels Ökologie Liste verbotener Substanzen Umweltschonender Anbau Förderung des Bio-Anbaus Verbot gentechnisch veränderter Organismen Bio-Aufschlag Ökonomie Produkte aus Fairem Handel: Lebensmittel: Ananas, Bananen, Eiscreme, Fruchtsäfte, Gebäck, Gewürze, Honig, Kaffee, Kakao, Mango, Reis, Schokolade, Tee, Wein, Zucker. Gebrauchsgüter: Accessoires, Bekleidung, Blumen, Heimtextilien, Glaswaren und Geschirr, Kunstgewerbe, Spielwaren, Sportbälle, Taschen. Beratung Stabile Mindestpreise Fairtrade-Prämie Langfristige Handelsbeziehungen Vorfinanzierung Soziales Keine illegale Kinderarbeit Menschenwürdige Arbeitsbedingungen Gemeinschaftsprojekte Versammlungsfreiheit Diskriminierungsverbot

11 18 Ausbeutung beenden Ausbeutung beenden 19 FAIRTRADE Das faire Siegel Der unabhängige Verein TransFair handelt nicht selbst mit Produkten, sondern vergibt das internationale Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte. Derzeit bieten in Deutschland 150 Partnerfirmen rund Fairtradegesiegelte Produkte an, die bundesweit in über Geschäften, Weltläden und Bioläden sowie in über gastronomischen Betrieben erhältlich sind. TransFair gehört zum internationalen Verbund der Fairtrade Labelling Organisations (FLO), in dem 20 nationale Siegelinitiativen zusammengeschlossen sind. Weltweit arbeiten 870 Kleinbauern organisationen und Plantagen unter den FLO-Standards. Über 1,6 Millionen Kleinbauern und Arbeiter in 58 Ländern profitieren direkt. So werden die Lebens- und Arbeitsbedingungen von schätzungsweise über sieben Millionen Menschen verbessert, indem der Faire Handel langfristig zur Stabilität und Entwicklung von wirtschaftlich benachteiligten Regionen im Süden beiträgt. In Deutschland unterstützen 36 Mitgliedsorganisationen TransFair, darunter auch terre des hommes. FAIRTRADE-Produkte finden Sie in den Supermärkten von: Alnatura, Basic, Bio Company, Blume 2000, Blumen Risse, Budnikowsky Drogeriemärkte, Citti, Denn s, Edeka (E-Center, E-Neukauf, E-Aktiv, Marktkauf), Famila, Globus, Handelshof, Hit, Ihr Platz, Jibi, Kaiser s Tengelmann, Karstadt, Kaufland, Lidl, Metro (Real, Kaufhof, C & C), Plaza, Rewe (Rewe, Penny, Toom, Akzenta, Kaufpark, Vierlinden, Fegros/Selgros), Rossmann Drogeriemärkte, Spar, Tegut Fair Handels-Importeure handeln und vertreiben faire Produkte. Sie arbeiten nach international anerkannten Kriterien und vertreiben ihre Produkte über Weltläden und Bioläden, über Supermärkte und in Online-Shops. Die größten Fair Handels-Importeure in Deutschland sind: gepa Das Fair Handelshaus: El Puente: DWP: BanaFair: Contigo: Weltläden Fachgeschäfte für Fairen Handel In vielen Städten bieten Weltläden Lebensmittel, Kunstgewerbe und Wohnaccessoires aus Fairem Handel an. Weltläden beteiligen sich an politischen Kampagnen und leisten Informationsund Bildungsarbeit. Die Adresse des Weltladens in Ihrer Nähe finden Sie auf der Homepage des Weltladen-Dachverbandes e.v.: Wichtige Akteure des Fairen Handels sind auch die ca Aktionsgruppen allein in Deutschland, die zum Beispiel in Kirchengemeinden nach Gottesdiensten Waren aus Fairem Handel anbieten.

12 20 Ausbeutung beenden Ausbeutung beenden 21 Abkommen mit Gewerkschaften Gemeinsame Initiativen Einige transnationale Unternehmen haben mit internationalen Gewerkschaftsorganisationen Rahmenvereinbarungen abgeschlossen. Der Verhaltenskodex eines Unternehmens enthält wenigstens die grundlegenden Arbeitsrechte, Gewerkschaft und Unternehmen vereinbaren, wie diese Grundsätze verankert und überwacht werden. Folgende Unternehmen aus Branchen, in denen Kinderarbeit bei Zulieferern vorkommen kann, haben solche Rahmen vereinbarungen mit Internationalen Gewerkschaftsorganisationen geschlossen: Chiquita, USA, Nahrungsmittel (IUF) Daimler/Chrysler, Deutschland, Automobilindustrie (IMB) Faber-Castell, Deutschland, Büroartikel (BWI) Schwan-Stabilo, Deutschland, Bürobedarf, Schreibwaren (BWI) Hennes & Mauritz, Schweden, Textilien, Handel (UNI) IKEA, Schweden, Möbelindustrie (BWI) Volkswagen, Deutschland, Automobilindustrie (IMB) BWI: Building and Woodworkers International (Dachverband der Bau- und Holzarbeiter- Gewerkschaften) IUF: International Union of Food, Agriculture, Hotel, Restaurant, Catering, Tobacco and Allied Workers Association (Internationaler Bund der Arbeitervertretungen, Nahrungsmittel, Landwirtschaft, Hotel, Restaurant, Catering, Tabak) IMB: Internationaler Metallgewerkschaftsbund UNI: Union Network International (Internationales Gewerkschaftsnetz) Einige Unternehmen haben sich gemeinsamen Initiativen angeschlossen. Keine dieser Initiativen zeichnet Produkte mit Siegeln aus, einige vergeben Zertifikate. Die bekanntesten sind: SAI und Standard SA 8000 Social Accountability 8000 (Soziale Verantwortlichkeit) ist ein Standard und ein Zertifizierungssystem. Seit 1997 setzt sich SAI (Social Accountability International) dafür ein, dass Unternehmen sich zertifizieren lassen und die grundlegenden SA 8000 Standards umsetzen. SA 8000 bezieht sich auf die allgemeine Deklaration der Menschenrechte, die UN-Kinderrechtskonvention und grundlegende Arbeitsrechte, wie sie die IAO definiert. SAI kontrolliert und zertifiziert Produktionsbetriebe und beteiligt Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen. Die Produktionsbetriebe, die nach SA 8000 zertifiziert sind, finden Sie hier (nur in englischer Sprache): certfacilitieslist.htm Fair Wear Foundation Die Fair Wear Foundation (FWF) wurde in den Niederlanden von Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen gegründet. Die Stiftung berät Unternehmen und verifiziert, ob Verhaltenskodizes umgesetzt werden. Mit Kontakten zu lokalen Organisationen an den Standorten und dem Aufbau von Beschwerdeverfahren in Produktionsstätten geht die FWF den Weg der Beteiligung. Mitglieder sind die Kampagne für Saubere Kleidung, Max Havelaer Niederlande, die Menschenrechtsorganisationen OXFAM/Novib und der holländische Gewerkschaftsbund FVN. Mitglieds unternehmen sind zum Beispiel der Hess Natur Versand, die Modemarke Mexx, Mammut Sports Group und viele Hersteller von Berufsbekleidung. Fair Labor Association Die Fair Labor Association (FLA) mit Sitz in Washington/USA ist ein Zusammenschluss von Handelsunternehmen und Nichtregierungsorganisationen. Unter anderem beteiligen sich 194 amerikanische Colleges und Universitäten, die sicherstellen wollen, dass die Produkte, die ihren Namen tragen, unter menschenwürdigen Bedingungen hergestellt werden. Die FLA berät Unternehmen und führt Inspektionen durch. Überblicke über Inspektionen und Beschwerde verfahren sowie Berichte von Unternehmen werden auf der Homepage veröffentlicht. Mehrere Menschenrechtsorganisationen, darunter solche aus den Produk-

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