Peter Handke: Immer noch Sturm Eine Halbautobiographie

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1 Masarykova univerzita Filozofická fakulta Ústav germanistiky, nordistiky a nederlandistiky Německý jazyk a literatura Zuzana Nováková Peter Handke: Immer noch Sturm Eine Halbautobiographie Magisterská diplomová práce Vedoucí práce: PhDr. Jaroslav Kovář, Csc

2 Ich erkläre hiermit, dass ich bei der Verfassung dieser Arbeit selbständig gearbeitet habe und dass ich nur die im Literaturverzeichnis angeführten Quellen benutzt habe.... 2

3 An dieser Stelle möchte ich dem Leiter meiner Arbeit PhDr. Jaroslav Kovář, CSc. für seine freundliche Hilfe und für wertvolle Ratschläge danken. 3

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5 Inhaltsverzeichnis: 1 Einleitung Das Buch Thema Phantasie Motive Namen und Namengebung Religiöse Strukturen und Motive Familie Partisanen Geschichte der Partisanen Handkes Partisanen Sprache Erste Begegnungen mit der Literatur Kernwörter Literarische Verfahrensweisen Sprache als Kampfmittel Form Theaterstück in Prosaform Leerzeilen und Absätze Doppelpunkte und andere Teilungszeichen Fragen und dialogische Strukturen Intertextualität Das Theaterstück Rezensionen Rezensionen zu dem Buch Rezensionen zu dem Theaterstück Andere Werke mit der Serbenthematik 41 6 Handke als Provokateur und Außenseiter Wirklich Provokateur? Serbienkontroverse und Medienkritik Schluss..46 1

6 8 Literaturverzeichnis Primärliteratur Sekundärliteratur Anhang

7 1 Einleitung Der österreichische Schriftsteller Peter Handke (*1942) ist für seine Liebe zu den Ländern des ehemaligen Jugoslawien bekannt. Das ist vor allem dadurch bedingt, dass seine Vorfahren mütterlicherseits slowenische Kärntner waren und Handke selbst eine gewisse Zeit im Heimatland seiner Mutter lebte. Diese Fakten spiegeln sich in einem seiner neusten Stücke, in der Halbautobiographie Immer noch Sturm wider. In meiner Diplomarbeit werde ich dieses Buch aus thematischer, sprachlicher und formaler Perspektive analysieren. Der Untertitel der Arbeit Halbautobiographie beschreibt den Charakter des Werks, es handelt sich also nicht um einen Bestandteil des Buchtitels. In Immer noch Sturm überschneiden sich wahre und fiktive Tatsachen. Ich werde mich darauf konzentrieren, diese auseinander zu halten. Das Buch ist eigentlich eine Familiengeschichte, deshalb versuche ich die Beziehungen in Handkes Familie mithilfe der zugänglichen Materialien darzustellen. Ich werde mich vor allem auf die Menschen konzentrieren, die Handkes Persönlichkeitsentwicklung am stärksten beeinflussten. Ich erwähne in meiner Diplomarbeit auch das Theaterstück, das zum ersten Mal bei den Salzburger Festspielen aufgeführt wurde. Kurz nach der Veröffentlichung des Buches und der Aufführung des Theaterstücks sind viele beachtenswerte Interpretationen und Rezensionen entstanden, die ich in meine Arbeit auch einbeziehe. Dann befasse ich mich mit Handkes Beziehungen zu den Kärntner Slowenen und zu den südslawischen Völkern allgemein. Ich werde auch den Partisanenkampf der slowenischen Kärntner im zweiten Weltkrieg kurz erwähnen. Handkes Stellungnahme zu den gesellschaftlichen und politischen Ereignissen, die in seinen Werken deutlich wird, bleibt nicht ohne Beachtung. Das Ziel dieser Diplomarbeit ist nicht nur das Buch Immer noch Sturm und den Kampf der Partisanen vorzustellen, sondern auch die Zusammenhänge zwischen anderen Werken Handkes und dem Geschehen auf dem Balkan (vor allem während des Zweiten Weltkrieges und den Jugoslawienkriegen in den 90er Jahren) zu finden. Handke greift vor allem auf Ereignisse seines Lebens zurück, deshalb werde ich auch auf die autobiographischen Merkmale in seinen Texten hinweisen. 3

8 2 Das Buch Eines der neusten Werke Handkes Immer noch Sturm sollte zunächst als Theaterstück uraufgeführt werden, aber der Regisseur Claus Peymann hat die Zusammenarbeit mit Handke abgebrochen. Peymann bezeichnete das Stück als langweilig, eintönig und er kritisierte die überlangen Dialoge und das übermäßige Gerede über Kärntner Slowenen nicht. 1 Zuerst ist im Jahre 2010 die Buchform 2 erschienen. Erst ein paar Monate später (im August 2011) fand auf den Salzburger Festspielen die Premiere statt. Handke hatte einen neuen Regisseur gefunden. Dimiter Gotscheff, der aus Bulgarien kam und als fester Regisseur in Berlin arbeitete, schien Handke geeignet, um seine südslawische Familiengeschichte zu inszenieren. Gotscheff hat den Selbstbehauptungswillen südslawischer Völker im Kopf und auch im Blut. 3 Immer noch Sturm ist eine Familiengeschichte über die in Kärnten lebenden Menschen, beginnend in der Zeit des Zweiten Weltkrieges, als auf dem Gebiet Kärntens die ersten Partisanengruppen entstanden. Handkes Vorfahren mütterlicherseits waren Kärntner Slowenen. Sie bilden (neben dem Ich-Erzähler Handke) die Hauptpersonen dieses Werkes. Zwei von ihnen waren Partisanen und zwei andere traten der Wehrmacht bei. Dieser Fakt hat die Familie getrennt und einigen Familienmitgliedern das Leben gekostet. In dieser Familientragödie vermischt sich das Erlebte, Erinnerte und auch Fiktive. Ich werde in meiner Diplomarbeit diese Mischung aus Traumspiel und Autobiographie analysieren und interpretieren. Das Werk ist sehr außergewöhnlich auch unter dem sprachlichen Gesichtspunkt. Typisch für Handkes Schreibstil ist die Nutzung zahlreicher sprachlicher Erscheinungen (u.a. typische Kernwörter oder Verfahrensweisen) um eine bestimmte Tatsache zu äußern. Er fürchtet sich nicht vor grammatischen Fehlern, sondern nutzt auch Alltagssprache. In dem Text überschneiden sich auch die zwei für Handke wichtigsten Sprachen, Deutsch und Slowenisch. Handke ist von Natur aus ein großer Philosoph. Davon zeugt sein Schreibstil, er hat eine Vorliebe für große philosophische Gedanken über das Leben, die Gesellschaft oder 1 Pfoser, K. Immer noch Sturm, ein Text über Kärntner Partisanen [Zitiert am 10.März 2012]. Online in Internet: <http://oe1.orf.at/artikel/257819> 2 Handke, P. Immer noch Sturm. Berlin: Suhrkamp Alle Zitaten in meiner Diplomarbeit kommen aus dieser Auflage. 3 Haider aus Hallein, H. Die Slowenen zum Sprechen gebracht [Zitiert am 12.März 2012]. Online in Internet: <http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wzkunstgriff/buehne/389354_die-slowenen-zum- Sprechen-gebracht.html> 4

9 Kultur. Auch in Immer noch Sturm ist es ihm um die großen Fragen gegangen: Was ist Krieg? Was ist Familie? Was ist Landschaft? Und was ist vor allem Sprache? 4 Hat Handke Antworten auf diese Fragen gefunden? Das frage ich mich und versuche die Antwort in Handkes Werk zu finden. Die Kärntner Slowenen waren die einzige Minderheit innerhalb des Deutschen Reiches, die sich gegen das Nazi-Regime stellte. Sie bildeten Partisanengruppen und waren überzeugt, dass ihr Kampf erfolgreich sein würde. Auch diesen bewaffneten Widerstand werde ich kurz darstellen, weil es einen engen Zusammenhang mit der Handlung in der Geschichte hat. 2.1 Thema Phantasie Schon am Anfang bekundet Handke, dass diese Geschichte durch seine Phantasie stark beeinflusst ist. Eine Heide, eine Steppe, eine Heidensteppe, oder wo. Jetzt, in Mittelalter, oder wann. (S.7) Er bestimmt nicht den Ort und die Zeit der Geschichte. Er lenkt die Aufmerksamkeit davon ab, er meint, dass der Ort und die Zeit jetzt nicht wichtig sind. Wann ist das, jetzt? Die Heiden-Steppezeit, oder was? Die Sonntagsschürzenzeit? Die Knickerbockerzeit? Die Butterfaßzeit?[...] Oder doch die Realzeit, die historische, die beschissene, die auf ewig verlorene [...] (S.13) Er deutet an, dass sich die Geschichte unter fiktiven Umständen abspielt und das alles nur mythische Gelegenheiten sind, die nicht real sein sollten. Die phantastischen Elemente gehören also zu den wichtigen Erzählungsmitteln von Handke und erwecken bei den Lesern eigene Vorstellungen des Geschehens. Es interessiert mich nicht als Autor übrigens gar nicht, die Wirklichkeit zu zeigen oder zu bewältigen, sondern es geht mir darum, meine Wirklichkeit zu zeigen, wenn auch nicht zu bewältigen. [...] Ein engagierter Autor kann ich nicht sein, weil ich keine politische Alternative weiß zu dem, was ist, hier und woanders[...] 5 Ort des Geschehens ist eigentlich auch eine halbfiktive Stelle. Ja, ich bin ein Orts- Schriftsteller, bin das auch immer gewesen [...] Mein Ausgangspunkt ist ja nie eine Geschichte oder ein Ereignis, ein Vorfall, sondern immer ein Ort. Ich möchte den Ort nicht 4 Pfoser, K. Immer noch Sturm, ein Text über Kärntner Partisanen [Zitiert am 10.März 2012]. 5 Handke, P. Ich bin ein Bewohner des Elfenbeinturms. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag. 1972, in Gottwald, H. Peter Handke. Wien: Böhlau Verlag S.15. 5

10 beschreiben, sondern erzählen. 6 In Immer noch Sturm spielt sich die Handlung an einem einzigen Ort ab. Es ist das Jaunfeld, im Land Kärnten, slowenisch Koroška, lepa Koroška, das schöne Kärnten. (S.12) Es geht um das Jauntal, slow. Podjuna, ein Gebiet zwischen der Vellach-Mündung bei Goritschach bis Schwabegg, Handkes geliebter Ort in der Nähe seines Heimatdorfs. Bis hier geht es um eine wirkliche, geographisch nachschlagbare Gegend. Dann kommt aber der genaue Ort der Handlung, eine Bank unter einem Baum mit 99 Äpfeln in einer Heidensteppe. An dieser Stelle ist schon erkennbar, dass es sich um eine phantastische Darstellung handelt. Die Symbolik der Bank und des Baumes werde ich noch später interpretieren. Nicht nur geographische Tatsachen, also das Heimatort Griffen und die weite Ebene des Jauntals, setzen Zeichen und hinterlassen Spuren in Handkes Texten, auch die Familie ist ein grundlegendes Teil seiner Erzählung. Er verwandelt seine faktische Herkunft in ein fiktives Familienmodell, auffällig beherrscht von einer Vaterfigur. 7 Zu dieser wichtigen Person des Vaters und zu den Beziehungen in der wahren und fiktiven Familie Handkes komme ich noch später. Die Phantasie ist ein Ausgangspunkt für die Verwandlungsmotive. 8 Viele Personen sehnen sich nach der Befreiung von ihrer alten und dem Erreichen einer neuen Identität. Dies ist nur durch der Verwandlung möglich. In Immer noch Sturm kommt es zu einer Wiederverkörperung zum Beispiel bei Ursula, der Schwester von Handkes Mutter. Sie will nicht mehr ein einfaches Dorfmädchen sein, das (wie ihre Schwester) nur zu Hause sitzt und sich um Haus und Kind kümmert. Die Situation des Kärntner Volkes geht ihr nahe, deshalb nimmt sie eine neue Identität an sie tritt den Partisanen bei und ändert ihren Namen. Nach ihrer Überzeugung ist aus der Dienstmagd Ursula eine starke Befehlshaberin namens Sněžena geworden. Der neue Name, er hat mich verwandelt, in eine, die ich insgeheim immer schon gewesen bin. (S.94) Man kann sagen, es geht um eine Wiedergeburt, eine Verwandlung von Ursula. Das, was sie das ganze Leben in sich trug, vor der Außenwelt versteckte, kann sie jetzt dank des Kriegs wieder zeigen. Das Ende der Geschichte ist im Ganzen eine phantastische Vorstellung des Autors. Alle Hauptpersonen treffen bei diesem Baum wieder zusammen. Egal ob sie wirklich am Leben 6 Handke,P. Aber ich lebe nur von den Zwischenräumen. Ein Gespräch, geführt vom Herbert Gamper (1986). Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag. 1990, in Gottwald, S Haslinger, A. Peter Handke. Jugend eines Schriftstellers. Salzburg und Wien: Residenz Verlag S Gottwald, S.58. 6

11 oder tot sind. Die mythischen Geschichten gehören zu Handkes beliebtesten Materialien, mit denen er in seinen Werken arbeitet. In Immer noch Sturm finden wir zum Beispiel eine Anspielung auf die Sagen über König Matjaz, der für die Slowenen eine ähnliche Bedeutung wie der Heilige Wenzel für die Tschechen hat. Alle Macht war beim Volk, endlich und gleichzeitig ist unser Sagen-König Matjaz mit seinem Heer aus den Höhlen des Petzengebirges nach jahrtausendlangem Schlaf hinaus ins Land gezogen. (S ) 2.2 Motive Namen und Namengebung Die Namen der Hauptpersonen sind bei Handke nicht zufällig entstanden. Namen sind mit den Dingen, die sie bedeuten, verbunden. Literarische Namen sind ungleich enger an ihren Träger gebunden als reale Namen. Worte und Namen bezeichnen und bedeuten nicht, sondern sie sind und wirken. 9 In Immer noch Sturm hat Handke einerseits mit den wirklichen aber andererseits auch mit den fiktiven Namen von seinen Vorfahren gearbeitet. Sein Onkel hieß wirklich Gregor und hat einen starken Einfluss auf Handkes Mutter 10 und auch auf Handke in seinem ganzen literarischen Leben gehabt. Den Namen Gregor wählte Handke für seine Werke sehr oft, z.b. Gregor Benedikt, der Erzähler und Protagonist in Hornissen (1966), Gregor Kobal als Hauptperson in Wiederholung (1986), Gregor Keuschnig in Stunde der wahren Empfindung (1975) oder Gregor, Bruder des Erzählers in Kurzer Brief zum langen Abschied (1972). Handkes Halbbruder heißt auch Hans Gregor. Immer wenn er seine Kindheit streift, erscheint der Name Gregor in einer fiktiven Person verkörpert 11. Ursula, die einzige Schwester der Mutter Handkes, kann man als eine starke, kämpferische Frau bezeichnen, die keine Angst vor den Menschen hat. Ihr Name bedeutet etymologisch kleine Bärin. 12 Es ist zu beachten, dass auch die wirkliche Schwester von Handkes Mutter Ursula hieß. Der Name Valentin wiederholte sich in mehreren Werken von 9 Cassirer, E. Philosophie der symbolischen Formen. Bd II: Das mythische Denken (1924). Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft. 1994, in Gottwald S Haider aus Hallein, H. Die Slowenen zum Sprechen gebracht [Zitiert am 12.März 2012]. Online in Internet:<http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wzkunstgriff/buehne/389354_Die-Slowenen-zum- Sprechen-gebracht.html> 11 Haslinger S Janneck. Was bedeutet ihr Name? [Zitiert am 16. April 2012]. Online in Internet: <http://www.janneck.eu/> 7

12 Handke, zum Beispiel in dem früher entstandenen Langsame Heimkehr (1979). Diesen Namen wählte Handke vielleicht deshalb, weil er ein Symbol für einen kräftigen und gesunden Mensch ist 13. Der letzte Bruder von Handkes Mutter ist Benjamin genannt worden, weil er der jüngste von allen Geschwistern ist. Aus den wirklichen Namen der Kinder von Gregor und Ursula Suitz (Großvater und Großmutter, deren Namen in Immer noch Sturm weggelassen wurden) hat Handke nur einige gewählt. Zu den Familienverhältnissen und Geschwisterbeziehungen zwischen Gregor, Ursula, Georg, Maria und Hans kehre ich noch später zurück. Für Handke ist auch das Weglassen von Namen typisch. In Immer noch Sturm bleiben Meine Mutter, Großmutter und Großvater namenlos. Warum tragen diese Personen keinen Namen? Handke sagt, dass die Namen die Welt verjüngten und es ist ihm angenehmer, dass sich die namenlosen Personen eine archaische Aura halten. 14 Ein weiteres auffälliges Phänomen bei Handke ist die mythische Namengebung. Es ist ein Versuch, das Unvertraute, Unheimliche der Wirklichkeit zu bewältigen. 15 In Immer noch Sturm kann man diesen Versuch in der Umbenennung der Personen während seines Einstieges bei den Partisanen sehen. Ursula, die ich schon erwähnt habe, eine überzeugte Kämpferin, hat sich einen neuen Namen gewählt. Der Name Sněžena ist für sie ein Wunschname sein, der die Erlösung aus ihrem alten Leben verkörpert. Dieser ungewöhnliche Name hat für ihre Trägerin eine Rettungsfunktion. Auch Gregor, der Bruder von Ursula-Sněžena, sollte einen neuen Namen bekommen, als er sich den Partisanen anschließen wollte. Seine Schwester hat ihm den Namen Jonatan gewählt, weil er mit großer Vorliebe Apfelbäume züchtet. Jonatan ist seine leibste Apfelsorte. Handkes Figuren sind auf der Suche nach geeigneten Orten, an die sie gehören möchten, und dabei sollten ihnen ihre Namen helfen. Identitätssuche ist eines der Themen des Werkes. Jedes Mitglied der Familie hat seine eigenen Vorstellungen von einem glücklichen Leben, über seinen erträumten Ort. 13 Janneck. Was bedeutet ihr Name? [Zitiert am 16. April 2012]. 14 Gottwald S Ebd. S.65. 8

13 2.2.2 Religiöse Strukturen und Motive Im Werk Handkes sind zahlreiche religiöse Symbole zu erkennen. Wörter wie Heil, heilig, Erlösung, Schuld, Verdammnis, Gnade oder Wunder kommen oft in den Texten vor. Die literarische Adaptation religiöser Bildfelder und Motive ist auf die innere Entwicklung der Protagonisten bezogen. Sie zeigen ihre Identitätskrisen und folgende Prozesse der Sinnstiftung und Selbstfindung 16. Wie zum Beispiel die Mutter des Erzählers, die erregt ist, weil sich wegen dem Krieg die Familienverhältnisse verschlechtern und eigentlich die ganze Familie zerfällt: Eine Zeitlang haben wir ja noch alle zusammengearbeitet. Aber wie hast du da fluchen können, hast mit deinem Fluchen sogar unsern weithin fluchberühmten Vater in den Schatten gestellt. Nicht bloß geflucht hast du, sondern verflucht, verwünscht, verdammt: Verfluchte Sonne, verfluchter Regen, verdammter Steilhang [...] und überhaupt die ganze gottverlassene Gegend. (S.34) Handkes Gott ist weder christlich noch personal, weder buddhistisch noch pantheistisch, sondern ausschließlich innerweltlich. 17 Und zwar vor allem innerslowenisch kann man sagen. Mit eurer Fremdsprache habt ihr unsere heilige Heimatluft entheiligt. (S.22) In dem Text kann man auch Verweise auf biblischen Gestalten bemerken. Benjamin, das jüngste Mitglied der Familie, lässt sich hören: Warum habt ihr mich bloß Benjamin genannt? Ewig muß ich der jüngste sein. Warum nicht Hans? Lukas? Absalom? Mein Name, mein Gefängnis. Absalom! Absalom! (S.29) Benjamin regt sich über seine Rolle in der Familie auf, er wirkt wie ein pubertierender Junge aus, der rebellisch gegen alles kämpfen will. Vielleicht hat Handke deshalb den Namen Absalom 18 benutzt. Der Name Hans ist ein Hinweis auf den wirklichen Namen des jüngsten Sohnes der Familie Familie Handkes Familie spielt im Leben des Autors und auch in Immer noch Sturm die größte Rolle. Seine Vorfahren mütterlicherseits sind Vorbilder für die Hauptpersonen nicht nur in diesem Buch, sondern in dem ganzen Werk. Der Großvater von Handke Gregor Siutz galt 16 Gottwald S Ebd. S Absalom hat durch sein Rebellieren den Zerfall der Familie verursacht. Er war sehr hübsch und berechnend, er hasste seine Familie und vor allem den Vater David. Trotz seines jugendlichen Hasses mag ihn der Vater nach wie vor. Als Absalom starb, war David tief betroffen. (Vgl. Bibel, 2 Sam Kap ) 9

14 immer als der Kopf, der strenge Patriarch der ganzen Familie 19. Obwohl (oder vielleicht gerade aus diesem Grund) er ein jähzorniger und prinzipienfester Mensch war, gehörte er zu Handkes liebsten Vorfahren, er war die beherrschende Vaterfigur seiner Kindheit und Jugend 20. Der Enkel nannte ihn Ote, wie er in Familie und Dorf hieß, von Slowenisch Oče, Großvater. 21 Er thematisiert einzelne Charakterzüge des Großvaters, die ihn als Kind besonders beeindruckt haben. 22 Gregor Siutz war zwar nur ein Bauer, aber auch ein echter Kärntner, der auf seine slowenische Herkunft stolz war und für sein Volk gekämpft hat. Handke schätzt seinen Großvater wegen seiner Einfachheit, Natürlichkeit und Frömmigkeit. Für Handke war er ein Mensch, groß in seiner Einfalt, groß in seiner Stärke, groß in seiner Schwäche, mit den natürlichen, ursprünglichen Regungen eines Bauern, der nichts gelten läßt. 23 Der Bruch kam im Zweiten Weltkrieg, als zwei von seinen Söhnen an den Fronten gefallen sind. Seit dieser Zeit war der alte Mann, sagt Handke: erledigt, halt kaputt. 24 In Handkes fiktiver Erzählung hingegen verdrängt die Figur des geliebten Ote seine zwei realen Väter (seinen Stiefvater Bruno Handke und leiblichen Vater Erich Schönemann). 25 In Immer noch Sturm bekommt der Großvater aber nicht so viel Raum wie die andere Familienmitglieder. Gregor Suitz hatte mit seiner Frau Ursula, geb. Karnaus fünf Kinder Gregor, Ursula, Georg, Maria und Hans. Wegen der Inflation Anfang der zwanziger Jahre musste die Familie sehr sparen. Der Vater trank und rauchte nicht und konnte keiner der beiden Töchtern eine Ausbildung ermöglichen. Darin spiegelte sich die gesellschaftliche Position der Familie und Mentalität der Kinder wider. Alle drei Söhne sind in die Wehrmacht eingerückt und nur einer, Georg, ist danach nach Hause zurückgekommen. Hans fiel in Russland und Gregor auf der Krim. Obwohl Handke seinen Onkel Gregor nie kennengelernt hat (Gregor ist 1939 eingerückt und sein Neffe Peter wurde erst 1942 geboren), war er von ihm sehr stark beeinflusst. Wie ich schon erwähnt habe, hat Handke den Namen Gregor in mehreren Werken benutzt und auch seine charakteristischen Züge erscheinen in vielen Gestalten. Besondere Sympathie zu seinem Taufpaten bekam der kleine Peter, als er auf dem Dachboden eine alte Truhe mit den 19 Herwig, M. Meister der Dämmerung. Peter Handke. Eine Biographie. München: Deutsche Verlags- Anstalt S Haslinger S Ebd.S Herwig S Gespräch mit P.Handke, Chaville, 11. März 2009, in Herwig S Ebd. S Haslinger S

15 Feldpostbriefen von Gregor gefunden hatte. Ganze Tage saß er bei der Truhe und las die mit einer schönen Handschrift beschriebenen Blätter. An Gregors Gedanken und Träume, die in Briefen beschrieben wurden, erinnerte sich Handke sein ganzes Leben lang. Onkel Gregor wird wegen seiner schönen Feldpostbriefe zum Vorbild des schreibenden Vorfahren stilisiert. 26 An seine Mutter schrieb Handke einmal: Könnte man noch so wie er die Welt eine verfluchte nennen und daneben trotzdem Sehnsucht haben nach einem Unsagbaren, das für ihn eben die Heimkehr war! Und könnte man von Gott sprechen als Trost (oder wie man es nennen soll) und fröhlich sein und kindlich sein ohne Hintergedanken! Wer überhaupt kann das heute noch? Verdammte schöne arme Welt, sagte er. 27 [...] ich war vielmehr Gregor, ich meine damit: alles, was ihm widerfuhr, das erlebte ich an mir, ganz unbeschreiblich war das. 28 Fünfundsechzig Jahre nach Gregors Tod schrieb Handke eine Familiengeschichte mit dem Titel Immer noch Sturm, in der er die Hauptrolle seinem Onkel schenkte. Gregor Siutz hat auf der Landwirtschaftsschule in Maribor studiert und sein Studienbuch Sadjarstvo! über den Obstbau war die Vorlage für das gleichnamige Buch, das in Immer noch Sturm als heiliges Buch der Familie, als Bibel verstanden wird. Gregor liebte seinen Obstgarten in Griffen. In mehreren Werken Handkes, nicht nur in Immer noch Sturm, ist Gregors Garten ein Synonym für das Paradies. Schon in der fünften Klasse hatte Handke seinem Deutschprofessor Reinhard Musar einen Text über seinen Großvater gegeben, der im Obstgarten einen Baum pflanzte, nicht für sich, sondern für seine Nachkommen 29. Dieser Obstbaum ist ein Ort des Zusammentreffens der ganzen Familie, ein Ort, wohin alle gern zurückkehren. Der Apfelbaum mit 99 Äpfeln, unter dem sich eigentlich die ganze Geschichte des Dramas abspielt, ist ein Symbol der Familiengemeinschaft. Die Baumzweige halten die Familie wieder zusammen, obwohl sich einzelne Mitglieder wegen des Krieges voneinander entfremdet haben. Handkes Mutter Maria ist in Immer noch Sturm vielleicht am glaubwürdigsten beschreiben. Sie war eine elegante und attraktive Frau, die an einem hellen Frühlingsabend 1942 einen deutschen Wehrmachtsoffizier Erich Schönemann traf und mit ihm einen angenehmen Abend verbrachte. Sie haben sich ineinander verliebt, aber dieses Verhältnis sollte nicht lange andauern. Schönemann war in Norddeutschland verheiratet und dazu war er ein Soldat, der nicht an einem Ort bleiben konnte. Aber diese Liebe ist nicht ohne 26 Haslinger S Brief von , in Haslinger S Brief von in ebd. S Ebd. S

16 Folgen geblieben. Am 6. Dezember 1942 wurde der gemeinsame Sohn Peter geboren. Maria hatte schon vor der Geburt des Sohnes geheiratet. Den Ehemann seiner Mutter, Unteroffizier Adolf Bruno Handke, hielt Peter für seinen echten Vater und bekam auch seinen Nachnamen. Über seinen leiblichen Vater hat Peter erst im Alter von achtzehn Jahren erfahren. Die Umstände seiner Geburt spiegeln sich auch in Immer noch Sturm wider. Das uneheliche Kind wurde von der Familie nicht freundlich empfangen vor allem deshalb, weil es einen deutschen Vater hatte. Und verflucht sei der Liebeswurm in deinem Liebesbauch. Verflucht sei die Frucht deines Leibes. (S.67), Winzling, Vorform des großen Feinds, des Usurpators. Familienfeind Volksfeind. Heraus aus der Wiege in die Hundehütte mit dem Bankert. (S.80) Die Rolle des Außenseiters ist für die moderne Literatur grundlegend und das weißt auch Handke. In seinen Werken mischen sich stark autobiographische Elemente mit den Fiktionen. 30 Handke gibt zu, dass nicht alle Tatsachen über seine Vorfahren, die er in Immer noch Sturm erwähnt, wahr sind. Handke erzählt seine Zeitreise, oder um was es sich handelt (S.25), seine Traumgeschichte: Ich habe sie vorzeiten, in einer anderen Zeit, gesehen, und sehe sie jetzt wieder. [...] Das Apfelbäumchen freilich ist mir [...] solcherart in wieder einer anderen Zeit begegnet, in einer Nachtsekunde, in einem Tagtraum, oder wann. (S.7) Handke bestätigt damit, dass es nicht um die wahren Erinnerungen an seine Familie geht, sondern um seinen Traum. Nur im Traum kann er seinen Vorfahren, die er niemals gesehen hat, begegnen. Er kann sie sich an einem bestimmten Ort treffen lassen, obwohl sie bestimmt niemals auf einer Bank unter einem Baum mit 99 Äpfeln gesessen haben. Dazu sind alle in gleichen Alterskategorien, es kommen keine Altersunterschiede vor. Handke äußert auch, dass er alle Personen in einem schwarzweißen Bild sieht, dass alle wie auf den alten Photographien aussehen. Sie sind es nicht [...] Und zugleich sind sie es. (S.8) Der Autor stimmt zu, dass diese Personen Phantasieerzeugnisse sind. Eine Übersicht über die Hauptpersonen bekommt der Leser multilingual aus dem folgenden Abschnitt. Die deutsche Sprache ist die Erzählungssprache, Slowenisch ist die Muttersprache Handkes Vorfahren und Englisch ist die Lieblingssprache von einem der Familienmitglieder: 30 Herwig S

17 Guten Tag, Großmutter, stara mati, dober dan. Guten Tag, Großvater, stari oče, dober dan, tesar, bzw. Zimmermann. Guten Tag, Onkel und Taufpate Gregor, moj stric in moj boter, mein Onkel und mein Pate, dober dan. Guten Tag, teta, das ist: Tante, Ursula, keine Angst, und schon gar nicht hier, vor mir. Cheers, Mutterbruder Valentin, Englischsprecher of our family, Schachmeister, und auch sonst ein kleiner Meister. Guten Tag und dober dan, stric Benjamin, Fastkind du, dem die Erde und Tundra, gemäß dem Spruch auf dem Gedenkstein, leicht sein sollte. Und jetzt du, Mutter: So jung wie jetzt warst du in meinen Tag- wie Nachtaugen nie. (S.11) Handke kehrt zurück zum Anfang seines Lebens und verschwindet wieder im Mutterbauch. Er ist aber gleichzeitig der Erzähler, also die erwachsene Person, die als Ich auftritt. Das Ich hat er in seinem Stück in Anführungszeichen gesetzt, um zu zeigen, dass er nicht ein Zeitgenosse seiner Vorfahren ist, dass er bei ihnen nur zu Besuch ist. Es gibt also zwei Handkes in einer Geschichte der Erzähler und das ungeborene (später aber auch geborene) Kind. Es kommt zu seltsamen Passagen, wenn Handke sein jüngeres Ich umkreist. Weil es um einen Traum geht, ist es verständlich, dass dieser Traum nicht nur in einer Nacht kommt. Er kommt jede Nacht und macht Handke nervös. Da seid ihr nun, Vorfahren. Die längste Zeit schon habe ich auf euch gewartet. Nicht ich lasse euch nicht in Ruhe. Es läßt mich nicht in Ruhe, nicht ruhen. Ihr laßt mich nicht in Ruhe, nicht und nicht. (S.10) Komm Nachzügler [...] Der einzige, der uns noch träumt. (S.9) Handke spielt hier auch darauf an, dass sich nur die Nachkommen an die gestorbenen Vorfahren erinnern. Es grämt ihn, dass jemand Sachgerechter (S.9), jemand Dritter nicht an sie denkt. Es ist auch eine Anspielung darauf, dass sich die Menschen aus den höchsten Schichten nicht an die gewöhnlichen Menschen erinnern. Handkes literarische Vorfahren waren vom Krieg stark betroffen. Zwei Brüder, Benjamin und Valentin, wurden in die Wehrmacht eingezogen. Andere Kinder, Gregor und Ursula, sind in den Wald zu den Partisanen geflüchtet. Nur Handkes Mutter blieb mit Großeltern und mit dem kleinen Kind, mit dem kleinen Handke, zu Hause. Diese Trennung bedeutete der Zerfall der ganzen Familie. Die Wehrmachtssoldaten Benjamin und Valentin schreiben oft Briefe nach Hause. Benjamin ist stolz darauf, dass er in die Armee eingetreten ist. Er sagt, dass er durch den Krieg erwachsen geworden ist und dass der Krieg ihn zum Tenor oder zum Dichter gemacht hat (S.54-55). Darauf reagiert die Mutter, Benjamins Schwester naiv: Ja, ohne 13

18 den Krieg hätten wir nie einander geschrieben [...] Ach Krieg! Gelobt seist du, Krieg! (S.55-56) Benjamin ist wahrscheinlich ein sehr ehrgeiziger Soldat und der Krieg hat ihn nicht mit seinen schlimmsten Auswirkungen getroffen. Oder vielleicht doch und er bemüht sich die schrecklichen Erlebnisse mit etwas Schönem zu maskieren. Vielleicht ist er ein großer Optimist und sucht auch im Schlimmsten immer etwas Positives, zum Beispiel, dass ihn der Krieg singen und schreiben gelehrt hat. Auch Handkes Mutter wirkt ganz naiv in ihren Gedanken. Sie wusste vielleicht nichts von dem Krieg und versteht nicht, dass ihr Bruder auf die Gnade des Todes angewiesen ist. Oder vielleicht wusste sie zu viel. Ist ihre Äußerung Gelobt seist du, Krieg! eine Ironie? Sie hofft nicht mehr darauf, dass Benjamin von der Front wieder einmal nach Hause zurückkommt. Er ist eigentlich auf Urlaub in dem Weltkrieg (S.100) und er sollte auf diesem Urlaub bis Ende seines Lebens bleiben. All dieses Gerede wirkt wie eine Maske des wahren Leidens, das jeder in der Familie erlebt. Benjamin ist wirklich im Krieg gefallen. Die Großmutter (Benjamins Mutter) ist zwar von seinem Tod gebrochen, aber zur Überraschung seines Mannes kann sie sich damit sehr schnell abfinden. Es ist wohl wieder eine Maske, hinter der sie ihren Jammer und ihrn Leiden versteckt. Sie will nicht, dass die anderen Menschen erkennen können, wie furchtbar sie leidet: Mutter:»Ja, eine Seite ist ausgerissen aus dem Buch unseres Lebens, ratsch. Ich kann nicht glauben, dass er tot ist. [...] Vergiß nicht das Kartenspiel am Nachmittag. Königrufen! Es riecht nach Herbst. Riechst du ihn auch?«darauf ihr Mann:»Du mit deiner ewigen Versöhnlichkeit. Mit deinem Friedenswahn. Friede auf Erden? Unmöglich.«(S.69) Auch der andere eingezogene Sohn Valentin hat sein Leben für Deutschland gelassen.. Auch er hatte zwar große aber utopische Friedensideale. Er liebte das Kriegsleben, weil er in dieser Zeit Englisch gelernt hatte. Er spricht zu seinem Bruder Gregor: Auch unsere Sprache, lieber Bruder, dragi brat: keine Chance. Was mich betrifft: ich habe mich längst entschieden. Und meine Entscheidung heißt: Westen. [...] Und erst England! Und erst recht Amerika! Was ich dank dem Krieg außer Schachspielen vor allem gelernt habe: das Englische! Das ist mir eine Sprache, lieber Bruder. Du willst wissen, wie ich dazugekommen bin? Militärgeheimnis. (S.82-83) Aus dem weiteren Dialog ist aber zu erkennen, dass es kein großes Geheimnis ist. Er hat das Englische dank den Liedern gelernt, die die Soldaten oft sangen. Sein Bruder 14

19 Gregor stimmt zu, dass dieser Krieg auch ihm gefallen würde. Gregor war eine wichtige Person für Handkes Mutter. Er verkörpert eigentlich die Wurzeln, zu denen alle Mitglieder der Familie zurückkehren. Auch das Symbol der Familie, der Baum mit 99 Äpfeln, züchtet ausgerechnet Gregor. Und das heilige Buch der Familie: Sadjarstvo! 31 ist in Gregors Besitz. Als einziger von den geflüchteten Kindern hat er die Kriegsschrecken überlebt. Seine Schwester Ursula hatte nicht solches Glück. Sie war zwar ein starkes Mädchen, das wie eine Schweinmagd aussah 32, aber sie wurde für ein gestohlenes Stück Butter, was ein Verstoß gegen Partisanendisziplin war, zum Tode verurteilt (S.111). Das Leben der Partisanen war auf keinem Fall märchenhaft. Verweilen wir jetzt kurz dabei, wer eigentlich die Partisanen waren und warum ihre Bewegung entstanden ist Partisanen Geschichte der Partisanen Südkärnten und selbstverständlich auch Jugoslawien war für die Nazis dadurch bedeutsam, dass dieses Gebiet wichtige Rohstoffe bot und sich in der Nähe der Ostfront befand. Der Balkan fungierte als Basis für die Versorgung der deutschen Armee in Nordafrika und konnte auch für eine eventuelle Besetzung des Mittleren Ostens dienen. 33 Im April 1942 ließ Adolf Hitler hunderte von Kärntner Slowenen vertreiben oder in Konzentrationslager deportieren. Das war die Initialzündung des einzigen bewaffneten Widerstandes innerhalb der Staatsgrenzen des Dritten Reiches. Im Unterschied zu den Partisanen im Westen (Frankreich, Belgien usw.) neigten die Slowenen dazu, die Konflikte schnell und gewaltsam zu lösen. Zu den bewaffneten Kämpfen motivierte sie neben den politischen und psychologischen Traditionen auch die Armut. Ihr Lebensniveau war viel niedriger als das der Partisanen im Westen. Das war durch das Milieu, in dem sie lebten, bedingt. Abgelegene Berggebiete, unfruchtbarer Boden. Die landwirtschaftliche Lebensweise hat auch dazu geführt, dass für viele Menschen eine höhere Ausbildung unerreichbar blieb. Das einzige, was diese dörflichen Menschen hatten, waren ihr Stolz und das Zusammengehörigkeitsgefühl mit den anderen Völkern auf dem Balkan und die 31 Spiegel, H. Peter Handke: Immer noch Sturm. Enkel Lear auf der Wunschtraumheide [Zitiert am 12.März 2012]. Online in Internet: <http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/belletristik/peter-handke-immer-noch-sturmenkel-lear-auf-der-wunschtraumheide html> 32 Herwig S Macksey, K. Zapalte Evropu! Partyzáni v Evropě za 2.sv.války. Brno: Jota S

20 Bereitwilligkeit, sich für ihr Volk dem Deutschen Okkupanten zu stellen. 34 Die Kärntner Partisanen nahmen sich die jugoslawischen Titopartisanen als Vorbild, die sich unter der Führung von Josip Broz Tito ( ) im Wald versteckten. Die slowenischen Partisanen waren nicht die einzigen, die sich gegen das Nazi-Regime stellten und einen bewaffneten Kampf führten. Nach Martin Bolkovac 35 war diese Slowenische Bewegung aber die einzige erfolgreiche innerhalb des Dritten Reiches. Die Kärntner Volksabstimmung begann schon im Jahre Das Gebiet Kärnten gehörte zu Österreich. Slowenisch wurde in den Schulen zum Wahlfach reduziert und auch als Amtssprache nicht mehr zugelassen. Die damalige Kärntner Landesregierung setzte sich das Ziel, die slowenische Volksgruppe zu assimilieren. Es kam auch zu bewaffneten Übergriffen der Deutschkärntner auf die slowenische Minderheit. Es gelang die Spaltung der slowenischsprachigen Kärntner in die deutschfreundlichen Windischsprachigen und die Projugoslawischen. Nach dem Anschluss Österreichs im April 1938 kam es in Kärntner Schulen zur Eindeutschungspolitik, man durfte nicht Slowenisch sprechen. Viele slowenische Vereine wurden verboten, die anderen unterwarf man einer strengen Kontrolle. Politisch unzuverlässige Personen wurden verhaftet. Die Betriebe von projugoslawischen Familien sollten an die Angehörigen der deutschen Volksgruppe fallen. Die Deutschfeindlichen Slowenen wurden auch ausgesiedelt. Die erste und größte Aussiedlungsaktion fand am statt. Mehr als 1000 Menschen wurden zuerst ins Zwischenlager Ebenthal und dann in das Lager der sogenannten Volksdeutschen Mittelstelle transportiert, dort mussten sie für die deutsche Rüstungsindustrie arbeiten. Diese Ereignisse gehörten zu den wichtigsten Anlässen für die Entstehung der Widerstandsbewegung der Slowenen. Der bewaffnete Kampf gegen die Okkupanten von Deutschland entwickelte sich Die Partisanen waren fast ausschließlich Kommunisten. Sie hatten keine gemeinsamen Uniformen, nur der rote fünfzackige Stern auf ihrer Kopfbedeckung war ihr Erkennungszeichen. Sie wollten unter der Führung von Josip Broz Tito kämpfen. In Slowenien ist eine Partisanengruppe Osvobodilna Fronta gegründet worden. Zuerst konzentrierten sich die Partisanen auf Aufrufe an die einheimische Bevölkerung, weil sie zu schwach waren, bewaffnete Aktionen zu unternehmen. Dann aber führten sie 34 Macksey S Bolkovac, M. Die slowenischen Partisanen in Kärnten [Zitiert am 9.Februar 2012]. Online in Internet: <http://www.trend.infopartisan.net/trd1102/t html#_ftn6> 16

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