Endlich Ersti! Tipps zum Studienstart. dein weg in studium und beruf abi>> extra Studienstart Ausgabe 2012

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1 dein weg in studium und beruf abi>> extra Studienstart Ausgabe 2012 Vor dem Studium: informieren und organisieren Mittendrin: Ausland, Praktikum und Nebenjob unterbringen Und danach: Arbeitsmarktchancen? Master? Endlich Ersti! Tipps zum Studienstart

2 inhalt impressum Herausgeber Bundesagentur für Arbeit Herausgeberbeirat Petra Beckmann, Wolfgang Biersack, Dr. Oliver Fischer, Heike Hessenauer, Yvonne Hollmann, Nicole Künzel, Stefanie Langen, Georg Leibold, Sabine Peters, Natascha Rediske, Katarina Stein, Judith Wüllerich Redaktion/Verlag Redaktion abi >> dein weg in studium und beruf Verlag Willmy Consult & Content GmbH Gutenstetter Straße 8d Nürnberg Telefon Fax F Redaktion Gesamtleitung: Rainer Möller Chefin vom Dienst: Meike Schädlich Textchefin: Heike Reinhold Redaktion: Edith Backer, Susanne Böhm, Julia Grimminger, Veronika Mahler, Alexander Reindl, Larissa Stempel, Florentin Viebig, Yvonne Weiß Redaktionsassistenz: Manuela Meier Autoren Beate Diederichs, Christian Hardinghaus, Christine Lendt, Marie-Charlotte Maas, Aliki Nassoufis, Gabi Pfeiffer, Tonio Postel, Sabine Schrader Gestaltung und Layout Art Direktor: Nero A. Kaiser Layout: Christine Biedermann, Claudia Costanza, Manuel Mederer, René Weinberg, Viviane Schadde Titelbild: Maria Bayer Druck Westermann, Braunschweig Copyright 2012 für alle Inhalte Bundesagentur für Arbeit Alle Rechte vorbehalten. Der Nachdruck, auch auszugsweise, sowie jede Nutzung der Inhalte mit Ausnahme der Herstellung einzelner Vervielfältigungsstücke zum Unterrichtsgebrauch in Schulen bedarf der vorherigen Zustimmung des Verlags. In jedem Fall ist eine genaue Quellenangabe erforderlich. Mit Namen gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Herausgebers wieder. Keine Gewähr für unverlangte Einsendungen und Besprechungsstücke. Gesamtauflage: Erscheinungsweise 6 Ausgaben im Jahr Bestellungen Einzelexemplare sind im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agenturen für Arbeit erhältlich. 2 Foto: Maria Bayer 06 Wo geht s lang an der Hochschule? Editorial Liebe Studienanfänger, Das Leben steckt voller Abenteuer und der Studienstart ist sicher eines davon. Selten ändern sich so viele bekannte Größen auf einmal: Die Schule mit ihren vertrauten Strukturen liegt hinter einem und an der Hochschule ist man plötzlich selbst dafür verantwortlich, über alle wichtigen Abläufe informiert zu sein. Das erfordert von Anfang an ein hohes Maß an Selbstorganisation. Auch die Vielfalt der Schulfächer wird abgelöst von ein oder zwei Fachgebieten, auf die man sich festlegt. Das alles will gut vorbereitet sein, denn immerhin beschäftigt man sich die nächsten Jahre intensiv damit und stellt die Weichen fürs Berufsleben. Nicht selten werden die alten Schulfreunde in alle Winde zerstreut doch gibt es fast keinen besseren Ort als die Hochschule, um weitere Freundschaften fürs Leben zu knüpfen. Und oft steht auch der Wechsel vom All-inclusive-Hotel Mama in die erste eigene Bleibe an, wodurch Fragen wie Was esse ich morgen? oder Wie finanziere ich das alles am besten? aufkommen. Aber nicht nur die ersten Wochen bergen viele neue Herausforderungen, im Laufe des Studiums kommen weitere Abenteuer hinzu, etwa Praktika in Unternehmen, Auslandssemester oder Abschluss arbeit. Doch wie das so ist mit Abenteuern: Es sind spannende Unternehmungen, und sie bieten neue, bereichernde Einblicke. Eine gute Vorbereitung auf das Abenteuer Studienstart ist dieses abi>> extra, das wichtige Fragen beantwortet und einen Ausblick auf die Zeit nach dem Bachelor gibt. Viel Spaß beim Lesen wünscht euch eure abi>> Redaktion

3 inhalt 5 Bologna sei Dank: So studiert man heute 34 Zeig mir, wie du wohnst! Foto: Martina Striegl Foto: Ria Kipfmüller statistik 4 Wissenswertes für und über den Studienstart in Deutschland abi>> hat geschaut, was sich aus den offiziellen Zahlen von Statistischem Bundesamt und Hochschulrektorenkonferenz herauslesen lässt. umfrage 6 Wo geht s lang an der Hochschule? Neue Struktur, neue Abläufe: Vier Studierende erzählen, wie es ihnen zu Anfangszeiten des Studiums ergangen ist. FAQ 8 Fragen rund um den Studienstart Wie schreibe ich mich ein, wie finde ich eine Wohnung, einen Nebenjob? abi>> geht den wichtigsten Fragen zum Thema Studienstart auf den Grund. studentische initiativen 10 Ein Blick über den Tellerrand Im Interview mit Rainer Schultz, Leiter der Zentralen Studienberatung der Universität Göttingen, klären wir Fragen rund um studentisches Engagement. 11 Mitmachen und mitgestalten In einer Übersicht stellt abi>> verschiedene studentische Initiativen aus unterschiedlichen Fachbereichen vor. studium 12 Was ist eigentlich ein Modul? Ein exemplarischer Studienplan zeigt, wie ein Studium heute aufgebaut ist, und erklärt die wichtigsten Begriffe. 14 Die wichtigste Woche ist die Einführungswoche Magdalena Palka, Studienberaterin an der Uni Mainz, gibt wertvolle Tipps zum Studienbeginn. 15 Bologna sei Dank: So studiert man heute Was steckt hinter Bachelor, Master, ECTS und Modul? abi>> klärt auf. ausland 18 Das Plus an Erfahrung Aline Nowak studiert Landschaftsökologie und Naturschutz international an der Universität Greifswald. Das obligatorische Auslandsjahr hat sie in Chile verbracht. 19 England als zweites Zuhause Als Großbritannienfan lag es für Carolin Schröter, Anglistikstudentin aus Greifswald, nahe, ein freiwilliges Auslandsjahr in England zu absolvieren. nebenjob und praktikum 20 Beflügelt statt belastet VWL-Student Philipp Genersch bringt Studium und Nebenjob im Bereich Suchmaschinenoptimierung gut unter einen Hut. Er sieht den Job als Chance für später. 21 Ganz ohne Vitamin B Designstudentin Katharina Weiß hat einige freiwillige Praktika während des Studiums absolviert, zum Beispiel in der Grafikabteilung eines Münchner Magazins. master 22 Wissen vertiefen, Vollzeit oder nebenbei Nach dem Bachelor direkt in den Job oder doch den Master machen? abi>> wägt ab. 23 Mehr Arbeitsaufwand als im Bachelor Nach dem Bachelorabschluss hat Nicolas Brauer beschlossen, sein Wissen durch ein Masterstudium zu erweitern. 24 Die Lebensqualität älterer Menschen erhalten Anna Kroog ist ergotherapeutische Leiterin der geriatrischen Abteilung eines Stuttgarter Krankenhauses und studiert nebenbei Integrierte Gerontologie. arbeitsmarkt 26 Karriere mit dem Bachelor? Der Bachelor als Studienabschluss etabliert sich, doch wie ist die Lage für Bachelorabsolventen am Arbeitsmarkt tatsächlich? 26 Karriere mit dem Bachelor? 28 Bachelor willkommen! abi>> hat sich unter Personalern umgehört und nach den Karrierechancen für Bachelorabsolventen gefragt. finanzen und versicherung 30 Das Budget im Blick Wohnung, Essen, Freizeit, Versicherungen auf Studierende kommen allerlei Kosten zu. Doch es gibt Finanzierungsmöglichkeiten. 31 Gut abgesichert Welche Versicherungen brauchen Studierende? abi>> hat eine Checkliste zusammengestellt. studienabbruch 32 In jeder Krise steckt eine Chance Überforderung, schlechte Betreuung, falsches Studienfach für einen Studienabbruch kann es viele Gründe geben. wohnformen 34 Zeig mir, wie du wohnst! Egal ob bei den Eltern, in einer WG, im Wohnheim oder alleine: Vier Studierende berichten für abi>> von ihrer Wohnsituation. rubriken 2 Editorial, Impressum 36 Medien der Bundesagentur für Arbeit 3

4 statistik Zahlen und Fakten Wissenswertes für und über den studienstart in Deutschland Insgesamt gab es im Wintersemester 2010/2011 rund 2,22 Millionen Studierende an deutschen Hochschulen interessant ist vor allem der Blick aufs Detail. abi>> hat geschaut, was sich aus den aktuellen Zahlen von Statistischem Bundesamt und Hochschulrektorenkonferenz (HRK) noch so ablesen lässt. Eine Auswahl. Der Anteil der ausländischen Studierenden beträgt in Deutschland 11,3 Prozent. Die Universität Frankfurt am Main belegt mit ausländischen Studienanfängern sozusagen den Spitzenplatz unter den Multikulti-Hochschulen.* 2011/ /2006 Der Bologna-Prozess biegt auf die Zielgerade ein: Noch im Wintersemester 2005/2006 waren nur knapp 34% der deutschen Studiengänge auf Bachelor- /Masterabschluss umgestellt, im Wintersemester 2011/2012 waren es bereits gut 85%.** * Quelle: Statistisches Bundesamt: Daten zu Studierenden und Studienanfänger/-innen an deutschen Hochschulen im Wintersemester 2010/2011 ** Quelle: HRK: Statistiken zur Hochschulpolitik 2/2011 *** Quelle: Statistisches Bundesamt: BAföG-Statistik

5 statistik Deutschlandweit werden 47% der grundständigen Studiengänge ohne Zulassungs beschränkung angeboten. Dabei bietet Thüringen mit 73,7% an zulassungsfreien Studiengängen die wenigsten Hürden für Studienanfänger, Hamburg mit 15,1% hingegen die meisten.** Nur 11% der Studierenden in elektrotechnik im Wintersemester 2011/12 waren weiblich. Von allen Studierenden insgesamt sind rund 48 % weiblich.* 89 % Männer + 11 % Frauen Im Jahr 2011 hat die Zahl der Studienanfänger mit an deutschen Hochschulen zum ersten Mal die halbe Million geknackt.* Die Zahl der BAföG-Empfänger nimmt weiter zu erhielten rund Personen BAföG mehr als noch Auch der BAföG-Satz wurde angehoben, sodass Studierende jetzt im Schnitt 452 Euro monatlich erhalten.*** Insgesamt verteilen sich alle Studierenden wie folgt auf die einzelnen Hochschularten: Universitäten: 1,47 Mio Fachhochschulen: Kunst- und Musikhochschulen:

6 umfrage Umfrage Wo geht s lang an der Hochschule? In den ersten Wochen an der Hochschule gibt es viel zu organisieren. Auch muss man sich erst an die neuen Abläufe gewöhnen. Vier Studierende erzählen, wie es ihnen in der Anfangszeit ergangen ist und welche Tipps sie für Erstis haben. Fotos: Privat Patrick Däubler (24) studiert im dritten Semester Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Ansbach. Ich glaube, jeder Student ist aufgeregt, wenn er sein Studium beginnt. Bei mir hat sich diese Aufregung schnell gelegt, weil ich an den Orientierungstagen teilgenommen habe. Das sind Tage, die die Fachschaft organisiert und bei der die Stadt spielerisch erkundet wird. Dabei können sich die Erstsemester kennenlernen. Ich wurde so schnell mit meiner neuen Umgebung vertraut und habe Anschluss an andere Studenten gefunden, viele davon Erstsemester. Was ich am Anfang schwer fand: mit unserem hochschulinternen Programm Ilias umzugehen, das den Studierenden helfen soll, ihr Studium zu gestalten und zu managen. Ich empfand den Aufbau als recht unübersichtlich und musste ihn mir mehrfach von Mitstudenten erklären lassen, damit ich meinen Stundenplan zusammenstellen konnte. Auch mich selbst zu organisieren, fiel mir anfangs schwer: Wann fange ich an, mich auf eine Klausur vorzubereiten? Zu welcher Vorlesung gehe ich? Wie fasse ich meinen Stoff gut zusammen, sodass ich ihn lernen kann? All das kam erst mit der Zeit. Leichter wurde mein Studium für mich, als ich Leute aus höheren Semestern kennengelernt habe. Die Erfahrungsberichte der Älteren sind Gold wert und haben mir wirklich geholfen, das Lernen und Vorbereiten richtig zu organisieren. Sabrina Kudermann (23) hat sich für ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Uni Konstanz entschieden und ist im dritten Semester. Ich empfehle, die Angebote der Hochschule, die den neuen Studierenden den Anfang erleichtern sollen, unbedingt zu nutzen. Als ich mein Studium begann, organisierte die Fachschaft Wirtschaftswissenschaften zwei oder drei sogenannte Ersti-Hütten: Dabei fuhren je rund fünfzig Erstsemester und drei oder vier Leute aus der Fachschaft, die nur ein paar Semester über den Erstis sind, gemeinsam für drei Tage weg. Während des Aufenthalts bekam man Wichtiges über das Studium erklärt und lernte auf einen Schlag viele Leute kennen, die in der gleichen Situation waren, dazu einige, die die ersten Semester schon durchlaufen hatten und Tipps geben konnten. Diejenigen, die nicht für eine Hütte eingeschrieben waren, konnten an den Einführungstagen auf dem Campus der Universität teilnehmen. Außerdem stellte die Hochschule einen Ersti-Guide ins Netz. Doch ich habe auch erfahren, dass trotz aller Hilfen eine Universität ein kleines Labyrinth sein kann. Deshalb rate ich allen, die sich an ihrer Hochschule noch nicht so gut auskennen: Plant immer reichlich Zeit ein, manchmal findet man ein Gebäude oder eine Lehrveranstaltung nicht sofort. 6

7 umfrage Mir hat es zu Studienbeginn enorm geholfen, dass ich mir bei den höheren Semestern Rat holen konnte. Christoph Mozer (27) Fotos: Privat Stina Barrenscheen (23) studiert Geschichte und Gender studies im siebten Semester an der Carl-von-Ossietzky- Universität Oldenburg. Ich habe mich persönlich an der Uni Oldenburg eingeschrieben, denn so konnte ich gleich meinen späteren Studienort kennenlernen, mir die Mensa anschauen und die Bibliothek. Dabei habe ich gemerkt, dass ich mich sofort wohlfühlte, was auch meine Angst vor dem Neubeginn linderte. Ich erinnere mich auch noch gut, wie spannend die ersten Wochen waren, als das Studium schließlich losging. An einer so großen Universität fühlt man sich anfangs zwar etwas allein, vielleicht auch überfordert, darf aber nicht vergessen, dass man nicht der einzige Ersti ist. Am schwierigsten fand ich es, meinen Stundenplan zusammenzustellen. Da ich mich für einen Zwei-Fach-Bachelor entschieden habe, gab es einfach so viele Möglichkeiten, Seminare und Vorlesungen miteinander zu kombinieren. Doch dieses Problem konnte ich schnell lösen, indem ich bei Tutoren und den Fachschaften nachfragte. Denn die sind genau dafür da, bei solchen Anfangsschwierigkeiten zu helfen. Man sollte auf keinen Fall den Fehler machen und die Universität mit der Schule verwechseln. Man kann vieles erfragen, ist aber mehr auf sich gestellt, als man es von der Schule kennt, vor allem bei der Erarbeitung von Themen und beim Lernen. Christoph Mozer (27) studiert inzwischen im vierten semester den Masterstudiengang Forest Ecology and management an der Universität Freiburg, erinnert sich aber noch gut an seine Anfänge im Bachelorstudium Waldwirtschaft und Umwelt. Mir hat es zu Studienbeginn enorm geholfen, dass ich mir bei den höheren Semestern Rat holen konnte. Außerdem haben wir Erstis uns gegenseitig geholfen, was gut war, da wir ja alle in derselben Situation steckten. Es gab immer jemanden, der über etwas genauer Bescheid wusste als die anderen. So habe ich auch recht schnell neue Freunde kennengelernt. In Freiburg selbst habe ich mich von Anfang an sehr wohlgefühlt. Da ich vorher zwei Semester lang in Stuttgart auf Diplom studiert hatte, war der Bachelorstudiengang mit seinem straffen Stundenplan und den mit Vorlesungen vollgepackten Wochen allerdings zunächst ungewohnt. Doch habe ich mich relativ schnell zurechtgefunden und bin mit dem Arbeitsaufwand auch ganz gut klargekommen. Was mir rückblickend wichtig erscheint: Man sollte nicht zu verkrampft in den neuen Lebensabschnitt gehen und nach den ersten Wochen nicht zu sehr in Panik verfallen, wenn etwas nicht gleich klappt. Mit der Zeit lernt man, sich selbst besser einzuschätzen. 7

8 FAQ FAQ frequently asked questions Fragen rund um den Studienstart Wer mit dem Studium loslegt, muss einiges organisieren und an viele Dinge gleichzeitig denken. Das wirft eine ganze Menge Fragen auf, schließlich stehen Wohnungssuche, Einschreibung und Co. in der Regel zum ersten Mal an. Grund genug für eine kleine FAQ-Liste zum Studienstart. Wie finde ich eine Unterkunft? Wenn du ein WG-Zimmer oder eine eigene Wohnung suchst, solltest du schon möglichst früh die Zeitungsanzeigen, Aushänge an den Hochschulen und passende Internetportale durchgehen. Soll es lieber ein Wohnheimzimmer sein, wendest du dich am besten an das zuständige Studentenwerk vor Ort. Aber auch das Wohnungsreferat des AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) kann dir Wohnheime nennen. Um das Thema studentische Wohnformen geht es auch auf den Seiten 34 und 35 in diesem Heft. Wo und wie schreibe ich mich ein? Die Einschreibung ist davon abhängig, ob der jeweilige Studiengang zulassungsfrei ist oder nicht: Bei zulassungsbeschränkten Studiengängen musst du nach der Bewerbung zunächst auf den Zulassungsbescheid warten, während bei zulassungsfreien Studiengängen eine Direkteinschreibung möglich ist. In beiden Fällen solltest du auf die Einschreibefrist der jeweiligen Hochschule achten, die du unbedingt einhalten musst. Diese Frist sowie eine Auflistung der Unterlagen, die für die Immatrikulation vorzulegen sind, findest du auf der Homepage der Hochschule. Teilweise kannst du dich hier auch gleich online einschreiben, in allen anderen Fällen findet die Immatrikulation vor Ort statt im Immatrikulationsbüro oder im zuständigen Studentensekretariat der Hochschule. Häufig musst du auch nach einer Online-Immatrikulation noch persönlich hier vorbeischauen, etwa um Unterlagen einzureichen oder zu unterschreiben. Wie stelle ich meinen Studienplan zusammen? Die gute Nachricht: Häufig bleibt hier für dich gar nicht mehr so viel zu tun, da im Bachelorstudium der Studienplan abgesehen von kleineren Wahlmodulen in der Regel vorgegeben ist. Das ist an Fachhochschulen noch stärker der Fall als an Universitäten, und in technisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen noch stärker als Einschreiben, umziehen, BAföG beantragen: Zum Studienstart schwirrt der Kopf vor Fragen und Aufgaben, und der Terminkalender ist voll. Na dann, nicht lang zaudern, los geht s! 8

9 FAQ in geisteswissenschaftlichen. Grundlage für deinen Studienplan sind in jedem Fall die Studienordnung und das Vorlesungsverzeichnis, falls vorhanden auch das kommentierte Vorlesungsverzeichnis. So kannst du sicherstellen, dass du an alle Pflichtveranstaltungen gedacht hast. Insgesamt sollten um genügend Zeit für die Vor- und Nachbereitung zu haben nicht mehr als 20 bis 25 Semesterwochenstunden zusammenkommen. Und vergiss nicht, dich rechtzeitig für Lehrveranstaltungen anzumelden, in denen dies erforderlich ist. Einen beispielhaften Studienplan findest du auch auf den Seiten 12 und 13 in diesem Heft. Wie beantrage ich BAföG? Eine ausführliche Beratung zum Thema BAföG leisten die BAföG-Ämter der Studentenwerke vor Ort. Hier gibt es auch die Antragsformulare, die du dir alternativ von der offiziellen BAföG- Homepage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) herunterladen kannst: Sollte dein BAföG-Antrag abgelehnt werden, haben die Studentenwerke meist weitere Tipps auf Lager. Und auch auf den Seiten 30 und 31 in diesem Heft erfährst du mehr zum Thema Finanzen. Wie organisiere ich den Umzug am besten? Idealerweise setzt du den Umzugstermin schon möglichst früh fest und fragst Freunde und Verwandte, ob sie Zeit haben und dir helfen können. Außerdem schadet es nicht, rechtzeitig Kisten und Kartons zu sammeln, um auch alles verstauen zu können. Falls du Hilfe beim Transport brauchst: Es gibt Studierendenvertretungen und Möbelhäuser, die günstige Mietwagen anbieten. Wenn du dich dann bei der Stadtverwaltung ummeldest, solltest du darauf achten, ob die Gemeinde für einen Zweitwohnsitz eine Gebühr erhebt. Es gibt Städte, die den Studierenden eine Umzugsbeihilfe bieten, wenn der Hauptwohnsitz im Studienort angemeldet wird. Die Deutsche Post hat zudem einen Umzugsratgeber zusammengestellt, zu finden unter Wie finde ich einen geeigneten Nebenjob? Wichtig: Der Nebenjob sollte tatsächlich nebenbei laufen, also nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Und er sollte nach Möglichkeit zu deinem Studium passen, denn ein guter Nebenjob vereint die beiden Hauptanliegen der meisten Studis: Geld verdienen und den Lebenslauf aufpolieren. Dafür kannst du dich zum Beispiel gezielt bei Unternehmen bewerben, die dich interessieren, oder beispielsweise in regionalen Tageszeitungen, an schwarzen Brettern und in Online-Jobbörsen recherchieren oder beim Studentenservice der örtlichen Agentur für Arbeit nachfragen. Wie VWL-Student Philipp Genersch die Sache mit dem Nebenjob geregelt hat, erfährst du auf Seite 20. Wie kann ich mich an der Hochschule engagieren? Es gibt viele Studierendengremien, in denen du dich einbringen kannst, angefangen bei der Fachschaftsvertretung über das Studentenparlament bis hin zum allgemeinen Studierendenausschuss (AStA). Bist du Mitglied solcher Gremien, erlebst du nicht nur aus nächster Nähe, wie die Hochschule funktioniert, sondern hast auch die Möglichkeit, aktiv Einfluss auf die Studienbedingungen zu nehmen und natürlich Leute kennenzulernen. Eine weitere Option sind die diversen Studenteninitiativen, über die du mehr auf den Seiten 10 und 11 erfährst. An wen wende ich mich, wenn ich Probleme habe? Tipps, wie man die Organisation zu Beginn des Studiums erfolgreich bewältigt, kann man sich etwa bei den Einführungsveranstaltungen von Fakultät oder Fachschaft holen. Für Fragen zu Fächerkombinationen oder Fächerwechsel, aber auch beispielsweise zu Lernstrategien, ist die Zentrale Studienberatung ein guter Ansprechpartner. Und für psychische Probleme gibt es an jeder Hochschule eine Psychologische Beratungsstelle. Apropos Probleme: Das Thema Studienabbruch beleuchten wir auf den Seiten 32 und 33. Foto: André Deco 9

10 studentische initiativen >>interview Ein Blick über den Tellerrand Foto: Privat Rainer Schultz (43), Leiter der Zentralen Studienberatung an der Georg-AugustUniversität Göttingen, über studentisches Engagement, Vorteile in Bewerbungsverfahren und Ausgleich zum Studienstress. abi>>: Herr Schultz, wie denken Sie über Engagement in studentischen Initiativen? Rainer Schultz: Ich finde das sehr positiv. Die Studienzeit soll ja eine umfassende Lernphase sein, die nicht nur ein Fachstudium und Pauken bedeutet. Auch prominente Alumni unserer Hochschule erzählen, dass ihre Mitarbeit in studentischen Initiativen wichtige Impulse für ihre heutige Berufstätigkeit gegeben hat. abi>>: Sollten sich Studierende in Vereinen engagieren, die ihrem Studien fach entsprechen? Rainer Schultz: Aus meiner Sicht kommt es in erster Linie auf die persönliche Motivation an. Wenn sich das Engagement mit dem Studienfach verbinden lässt, ist das natürlich ideal. Fachfremdes Engagement hat aber ebenso positive Auswirkungen. abi>>: Habe ich durch freiwilliges Engagement bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt? 10 Rainer Schultz: Ich bin sicher, dass Personalentscheider sehr häufig auf ein solches Engagement schauen und es ein Vorteil im Bewerbungsverfahren ist. In den meisten Berufsfeldern spielen Soft Skills in den Bereichen Team- und Kommunikationsfähigkeit eine große Rolle und die erwirbt man sicherlich in studentischen Initiativen. abi>>: Viele Studierende klagen über Stress und befürchten, durch das Engagement könnte sich ihr Studium in die Länge ziehen. Rainer Schultz: Ich sehe das Engagement eher als Ausgleich und Gegengewicht zu anstrengenden Zeiten im Studium. Manche Studierende gehen schwimmen oder treffen Freunde, andere arbeiten in studentischen Initiativen. Ich denke, dass ihr Engagement nicht zwangsläufig das Studium verlängert. Außerdem haben sich viele studentische Projekte auf die zeitlichen Belastungen der Bachelor- und Masterstudiengänge eingestellt und verteilen die Aufgaben so, dass nicht eine einzelne Person in Arbeit versinkt. <<

11 studentische initiativen Studentische Initiativen Mitmachen und mitgestalten Mehr als nur studieren: Studentische Initiativen bieten die Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen. abi>> stellt eine Auswahl vor gegliedert nach Fachbereichen. Foto: Sonja Trabandt Wirtschaftswissenschaften: AIESEC e.v. Die in über 100 Ländern existierende Vereinigung AIESEC vermittelt Studierenden aller Fachrichtungen Praktika im Ausland, um weltweit fremde Kulturen kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Die Praktika umfassen unter anderem die Bereiche Marketing, IT und Entwicklungshilfe. (www.myaiesec.net) Bundesverband der Börsenvereine an deutschen Hochschulen (BVH) e.v. Ziel der Studierendenvereinigung mit starker Finanz- und Kapitalmarktaffinität ist es, die Aktienkultur in Deutschland zu fördern. Die Mitglieder können an Workshops, Vorträgen und Exkursionen zu börsennahen Themen teilnehmen. (www.bvh.org) Natur- und IngenIEURSwissenschaften: International Association for the Exchange of Students for Technical Experience (IAESTE) IAESTE vermittelt Studierenden der Natur- und Ingenieurwissenschaften, Land- und Forstwirtschaften Praktikumsplätze im Ausland. Die Organisation gibt es weltweit; für Unterkunft und soziale Betreuung sorgt das IAESTE- Komitee des Gastgeberlandes. (www.iaeste.de) Biotechnologische Studenteninitiative (bts) e.v. Die Biotechnologische Studenteninitiative richtet sich an Studierende im Bereich Life Sciences und hat das Ziel, einen Brückenschlag vom Labor ins Leben zu schaffen. Dazu veranstaltet die Organisation etwa Workshops, Wissenschaftskongresse sowie eine Firmenkontaktmesse. (www.bts-ev.de) Rechtswissenschaften: The European Law Students Association (ELSA) e.v. Als weltgrößte Jurastudentenvereinigung in 42 Ländern bietet ELSA Jurastudierenden, Referendaren und jungen Juristen die Möglichkeit, akademische Theorie und Praxis zu verbinden. Die Organisation bietet unentgeltliche Trainings an, unter anderem in den Bereichen Kommunikation und Präsentation. (www.elsa-germany.org) Fächerübergreifende Initiativen: bonding Studenteninitiative e.v. bonding bringt Studierende mit Unternehmen in Kontakt und verschafft ihnen durch Vorträge, Workshops, Trainings, Exkursionen und Messen Einblicke in die Berufspraxis. (www.bonding.de) Market Team e.v. Als deutschlandweite interdisziplinäre Studenteninitiative hat es sich Market Team zur Aufgabe gemacht, für Studierende sämtlicher Fächer Workshops, Seminare, Vorträge, Ausflüge etc. anzubieten, um den Studierenden einen Einblick in das Berufsleben zu verschaffen. (www.market-team.de) Initiativen zum Austausch zwischen Schülern und Studierenden: Rock your Life Die Organisation baut Brücken zwischen Schülern, Studierenden und Unternehmen. Die Studierenden engagieren sich für Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Milieus mit Nachhilfestunden und gemeinsamen Treffen. (www.rockyourlife.de) Studenteninitiative für Kinder e.v. Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern und Jugendlichen, die in Kinderheimen und anderen sozialen Einrichtungen leben, kostenlos Nachhilfe anzubieten. (www.studenteninitiative-fuer-kinder.de) Religion und Weltanschauung: Evangelische Studentengemeinde (ESG) Die ESG definiert sich als Teil der Hochschule und Teil der Kirche. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, zwischen beiden zu vermitteln, und will dazu anregen, sich mit Themen zu beschäftigen, die an der Hochschule eher am Rande zur Sprache kommen. Katholische Hochschulgemeinde (KHG) Katholische Hochschulgemeinden sind seelsorgerische Einrichtungen der katholischen Kirche an den Universitäten mit dem Ziel der seelsorgerischen Betreuung von Studierenden. Politik: Juso-Hochschulgruppe Juso-Hochschulgruppen sind der Studierendenverband der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). Sie engagieren sich für die sozialen Belange von Studierenden und setzten sich für eine Verbesserung der Studienbedingungen ein. Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Der RCDS ist eine Sonderorganisation der CDU und CSU. Gruppen gibt es an über 100 Hochschulen in ganz Deutschland; insgesamt zählt die Organisation über Mitglieder. Der RCDS setzt sich für studentische Interessen sowie Bildungs- und Hochschulpolitik ein. << Die tun was: Engagement zahlt sich auf alle Fälle aus. Foto: Martina Striegl 11

12 studium Studium Was ist eigentlich ein Modul? Mit der Bologna-Reform haben sich auch Studienplan und Begrifflichkeiten geändert und von außen sieht das alles oft reichlich kompliziert aus. abi>> zeigt daher exemplarisch, wie so ein Modul Ein Modul bezeichnet einen thematisch zusammenhängenden Veranstaltungsblock mit verschiedenen Lehrveranstaltungen (Seminar, Vorlesung, Übung etc.), die sich teilweise sogar über mehrere Semester erstrecken. Abgeschlossen wird ein Modul in der Regel mit einer Prüfung oder Seminararbeit. Pflichtmodule müssen absolviert werden. Bei Wahl- und Wahlpflichtmodulen bleibt Studierenden mehr Gestaltungsspielraum. Semesterwochenstunde (SWS) Gibt den Zeitaufwand für eine Lehrveranstaltung an, wobei eine SWS 45 Minuten entspricht. Wenn eine Vorlesung etwa mit 2 SWS angegeben ist, heißt das, dass die Veranstaltung ein Semester lang jede Woche für die Dauer von 90 Minuten angeboten wird. Nicht inbegriffen ist die Arbeit, die daheim noch auf dich wartet dafür solltest du die SWS mindestens mal zwei nehmen. Bologna Der Name der Stadt, in der 1999 rund 30 europäische Staaten eine gemeinsame Erklärung zur Schaffung eines einheitlichen europäischen Hochschulraums unterschrieben haben, steht mittlerweile für den gesamten Umstrukturierungsprozess, den diese Bologna-Erklärung ausgelöst hat. Ziel ist unter anderem, eine gemeinsame Studienstruktur mit international anerkannten Abschlüssen (Bachelor und Master) und einheitlichem Leistungspunktesystem (ECTS) einzuführen. Handout Auch Thesenpapier genannt. Es bezeichnet die schriftliche Zusammenfassung von Referaten und wird als Info in Seminaren ausgegeben. Gute Handouts sind häufig eine wichtige Grundlage zur Klausurvorbereitung. Studienplan aufgebaut ist, und erläutert die für den Studentenalltag wichtigsten Begriffe. Studienplan Bachelor Geografie (Module) Geografie 6. Semester Regionale Geografie 2 V (3+3 ECTS) 5. Semester Hauptseminar S (3 ECTS) 4. Semester Angewandte Geografie V+Ü (3+3 ETCS) 3. Semester Spezielle Physische Geografie 2 V (3+3 ECTS) 2. Semester Vertiefte Physische Geografie 2 V (3+3 ECTS) 1. Semester Grundlagen der Physischen Geografie V+Ü (3+3 ECTS) Legende: V = Vorlesung P = Praktikum Ü = Übung S = Seminar Methoden Bachelorarbeit & Abschlussprüfung (Disputation) (15 ECTS) Spezielle Anthropogeografie 2 V (3+3 ECTS) Vertiefte Anthropogeografie 2 V (3+3 ECTS) Grundlagen der Anthropogeografie V+Ü (3+3 ECTS) Projektmanagement und -seminar V+S (3+6 ECTS) Einführung Umwelt-Fernerkundung V+P (3+3 ECTS) Einführung Statistik und EDV V+Ü (3+3 ECTS) ECTS

13 studium Schlüsselqualifikationen Der Bachelor setzt neben der Vermittlung von Fachwissen auch stark auf das Training von Schlüsselqualifikationen, Methoden- und Sozialkompetenz. Dazu gehören beispielsweise Fremdsprachen- und Computerkenntnisse, Präsentationstechniken, Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie sonstige Soft Skills. Dafür bieten die Hochschulen zum Teil eigene Module an oder schulen diese Fähigkeiten über Pflicht-Praktika. Mono- und Mehr- Fach-Bachelor Diese Begriffe bezeichnen verschiedene Typen von Bachelorstudiengängen: Bei einem Mono- oder Ein-Fach- Bachelor liegt der Schwerpunkt auf einem bestimmten Fach. Daneben gibt es auch Mehr-Fach-Bachelor, die sich entweder aus einem Kernfach und ein bis zwei Nebenfächern oder aus zwei gleichwertigen Fächern zusammensetzen. Die Hochschulen legen fest, ob und wenn ja welche Fächer kombiniert werden können. Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis (KVV) Wird von den einzelnen Fachbereichen herausgegeben und enthält detailliertere Angaben zu den einzelnen Veranstaltungen als das allgemeine Vorlesungsverzeichnis, etwa den genauen Inhalt, Literaturangaben zur Vorbereitung etc. Allerdings sind die meisten KKV nur noch online zu finden. Umwelt-Management V+P (3+3 ECTS) Exkursionen & (Berufs-)Praxis Nebenfach ECTS Gesamt ECTS 30 Bachelor So wird ein grundständiges Studium mit dem ersten (berufsqualifizierenden) Hochschulabschluss bezeichnet. Berufspraktikum und -vorbereitung P, S, Ü ( ECTS) 6 30 Spezielle GIS V+P (3+3 ECTS) Labormeth. der Physischen Geografie V+P (3+3 ECTS) Methoden der Empirischen Sozialforschung V (3 ECTS) Einf. GIS u. them. Kartografie V+P (3+3 ECTS) Große Exkursion 8 Ex (9 ECTS) Kleine Exkursion 3 Ex (3 ECTS) Geländepraktikum Anthropogeografie P (3ECTS) Geländepraktikum Physische Geografie P (3 ECTS) Credit Points (ECTS) Zusätzlich zu den Noten im einzelnen Fach gibt es sogenannte Leistungspunkte, die den Arbeitsaufwand für das jeweilige Modul widerspiegeln. Diese Punkte werden nach dem einheitlichen European Credit Transfer System auch ECTS-Punkte oder kurz Credit Points genannt. In der Studienordnung ist festgeschrieben, wie viele Credit Points gesammelt werden müssen, um zur Bachelorarbeit zugelassen zu werden Quelle: Ludwig-Maximilians-Universität München, Department für Geografie Konsekutive Studiengänge Inhaltlich aufeinander aufbauende Bachelor- und Masterstudiengänge Master Weiterführender Studiengang, der nach dem Bachelor aufgenommen werden kann und der zu einem höherqualifizierenden Abschluss führt. Hier wird zwischen konsekutiven Masterstudiengängen (die auf dem Bachelor des gewählten Studiengangs aufbauen) und Weiterbildungsmasterstudiengängen (bei denen mindestens ein Jahr Berufserfahrung vorausgesetzt wird) unterschieden. 13

14 studium >>interview Die wichtigste Woche ist die Einführungswoche Welche Module muss ich belegen? Wo bekomme ich wichtige Infos? An wen kann ich mich bei Startschwierigkeiten wenden? Studienberaterin Magdalena Palka von der Johannes Gutenberg Universität Mainz gibt Studien anfängern Tipps. Foto: Uni Mainz abi>>: Frau Palka, welche Ratschläge geben Sie Studienanfängern für die ersten Wochen mit auf den Weg? Magdalena Palka: Besucht die verschiedenen Einführungsund Infoveranstaltungen, die an der Hochschule angeboten werden! Diese finden in der Regel in der Woche vor Vorlesungsbeginn statt. Es gibt überfachliche Veranstaltungen, wie beispielsweise die Erstsemesterbegrüßung des Präsidenten. Dort stellen sich auch wichtige Institutionen wie die Zentrale Studienberatung, der Career Service oder das Studierendenwerk vor. Die besten Infos zum eigenen Fach gibt es in den fachbezogenen Einführungsveranstaltungen, zum Beispiel zum Thema Stundenplangestaltung. Auch die Fachschaften organisieren Ersti-Veranstaltungen, wo man ganz wichtig Kontakte zu anderen Erstsemestern knüpfen kann, um etwa Lerngruppen zu bilden. Außerdem gibt es Bibliotheks- und Campusführungen. Kurzum: Die wichtigste Woche ist die Einführungswoche. Welche Veranstaltungen geboten werden, steht auf den Homepages der Hochschulen. Weiterhin sollten sich Studienanfänger im Falle eines Umzugs früh um eine Unterkunft kümmern und um die Studienfinanzierung, zum Beispiel über BAföG. abi>>: Was ist bei der Stundenplangestaltung zu beachten? Magdalena Palka: Alle, die einen Ein-Fach-Bachelor studieren, haben es ein bisschen leichter: Sie können sich am Musterstudienplan des Fachs orientieren und sehen, welche Module sie in welchem Semester einplanen sollten. Welche Vorlesungen, Seminare, Übungen oder Labore zu einem Modul gehören, steht im Modulhandbuch. Bei Unklarheiten können sich Studierende an die Studienfachberatung wenden. Wer einen Zwei-Fach- Bachelor oder einen Lehramtsstudiengang absolviert, muss sich seine Lehrveranstaltungen eigenständiger zusammenstellen und darauf achten, dass es keine Überschneidungen gibt. Gerade fürs erste Semester gilt, dass sich Anfänger nicht übernehmen sollten. Das Motto: erst mal ins Studium reinkommen, denn da herrschen ganz andere Strukturen vor als an der Schule, es ist viel Selbstorganisation gefragt. abi>>: Was ist, wenn sich Erstsemester übernommen haben? Magdalena Palka: Wenn ich merke, dass ich mir zu viele Lehrveranstaltungen aufgehalst habe und mit dem Lernen gerade für die Klausuren nicht hinkomme, sollte ich rechtzeitig überlegen, ob ich mich für alle Klausuren anmelde oder nicht lieber etwas schiebe. Das ist zumindest im ersten Semester kein Beinbruch. Wichtiger ist es, ein gutes Zeitmanagement zu entwickeln und die eigenen Kapazitäten richtig einzuschätzen. abi>>: Wie lassen sich ein Auslandssemester oder ein Praktikum am besten unterbringen, wenn sie nicht schon im Studienplan fest vorgesehen sind? Magdalena Palka: Man sollte prüfen, wann es ein freies Fenster gibt. Beispielsweise lässt sich ein längeres Praktikum in der vorlesungsfreien Zeit einschieben. Zudem kann man sich erkundigen, wann sich ein längeres Praktikum oder ein Auslandssemester vom Studienverlauf her anbieten. Beispielsweise kann es sinnvoll sein, sein Studium nach dem Abschluss eines bestimmten Moduls für ein Auslandssemester zu unterbrechen. Dafür können Studierende auch ein Urlaubssemester beantragen. Dadurch verlängert sich zwar das Studium, aber die Erfahrungen, die man sammelt, sind fürs spätere Berufsleben Gold wert. abi>>: Und wie steht es mit einem Nebenjob? Magdalena Palka: Gut ist es natürlich, wenn der Nebenjob zum Studiengang passt, also ein beruflicher Bezug besteht. Wer auf einen Nebenjob angewiesen ist, weil er sich das Studium sonst nicht leisten kann, sollte darauf achten, dass das Studium nicht darunter leidet, weil man etwa nicht zum Lernen kommt. Denn: Das Studium ist und bleibt der Hauptjob. << 14

15 studium Studienaufbau Bologna sei Dank: So studiert man heute Bachelor und Master, Module und ECTS wenn angehende Akademiker heute von ihrem Studium erzählen, verstehen ihre Eltern oft nur Spanisch. Denn während frühere Generationen noch in Proseminaren saßen und irgendwann ihr Diplom in der Tasche hatten, sammelt man heute Credit Points, um zum Bachelor oder Master zu kommen. Das liegt an der sogenannten Bologna-Reform, die zu einer grundlegenden Umgestaltung der Hochschullandschaft geführt hat. abi>> gibt einen Überblick. Die Idee zu dieser europäischen Studienreform kam in den 1990er-Jahren auf in der Debatte um mehr Hochschulautonomie, berichtet Dr. Peter Zervakis, der bei der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Bonn das Projekt nexus Konzepte und gute Praxis für Studium und Lehre leitet wurde dann im italienischen Bologna das entsprechende, rechtlich allerdings nicht bindende Abkommen zwischen 29 Ländern geschlossen. Ihr Ziel: einen europaweit gemeinsamen Hochschulraum schaffen, einen Raum ohne nationale Bildungsgrenzen. Vorher hatte jedes Land eigene Regelungen und Abschlüsse, die einen Studienaustausch und die Anerkennung von Leistungen erschwerten. Mit der Bologna -Reform sind Studiengänge und Abschlüsse nun in ganz Europa besser miteinander vergleichbar und international verständlicher. Auslandssemester besser anzurechnen Das heißt zum Beispiel, dass Leistungen, die Studierende während eines Auslandssemesters erbringen, leichter an der Heimathochschule angerechnet werden können. Ähnlich ist es mit Studiengängen: Wer seinen Bachelor in Mainz absolviert hat, kann heute leichter beispielsweise ein Masterstudium in Mailand daran anschließen. Das alles vereinfacht und verbessert die Mobilität von Studierenden, sagt Dr. Peter Zervakis. Wie aber hat die Bologna-Reform das Studium konkret verändert? Ein entscheidender Unterschied sind die gestuften Abschlüsse. Aus einst langen, einphasigen Magister- und Diplomstudiengängen sind heute flexible Bachelor und Master, kurz BA und MA, geworden, in denen die Studierenden durchschnittlich tatsächlich weitaus häufiger in den Regelstudien zeiten ihr Studium abschließen als früher. Der Bachelor ist dabei der erste beschäftigungsbefähigende Studiengang, er dauert sechs bis acht Semester. Erst wer den abgeschlossen hat, kann einen bis zu zwei Jahre dauernden Master anschließen, und das unabhängig vom Hochschultyp und auch nach einer eventuell vorgeschalteten Phase der Berufstätigkeit. Es gibt aber Ausnahmen: So sind beispielsweise nach wie vor einige Diplomstudiengänge bestehen geblieben allerdings angepasst an die Bologna- Reform. Wer als Pfarrer oder Priester arbeiten will, schließt mit einem Magister Theologiae ab. In Medizin, Pharmazie und Jura (Ziel: Volljurist) gibt es bundesweit weiterhin das Staatsexamen, in einigen Bundesländern wird auch das Lehramtsstudium noch mit dem Staatsexamen abgeschlossen. >> Foto: Martina Striegl Leichter ins Ausland: Die gegenseitige Anerkennung von Studienleistungen und Abschlüssen im europäischen Hochschulraum verbessert die Mobilität der Studierenden. 15

16 studium Nach dem Bachelor: Master oder Job? Doch zurück zu den Neuerungen beim Bachelor und Master. Diese eröffnen weitaus mehr Freiräume bei der Gestaltung, der Länge und den Inhalten des Studiums sowie vielfältigere Ausbildungs- und Berufschancen, als manche Kritiker befürchten, wie Dr. Peter Zervakis erklärt. Denn ein Bachelor an sich ist bereits ein erster arbeitsmarktrelevanter Abschluss, das heißt, BA-Absolventen können sich um eine qualifizierte Tätigkeit bewerben. Wer nach dem Bachelor aber gleich noch einen Master draufsatteln möchte, sollte einen sogenannten konsekutiven Master wählen. Diese bauen auf dem Bachelor des gewählten Studiengangs auf: Nach einem Biologie-Bachelorstudium wäre also ein Master in Biologie, aber auch in Teildisziplinen wie Ökologie und Evolution möglich. Anders ist es bei denjenigen, die nach dem Bachelor in den Beruf einsteigen und sich später entscheiden, doch noch einen Masterabschluss zu machen. Sie können natürlich ebenfalls einen konsekutiven Master belegen, haben aber auch die weiterbildenden Master zur Auswahl vorausgesetzt, sie haben mindestens ein Jahr in einem Beruf gearbeitet, erklärt Dr. Peter Zervakis. Neuer Aufbau neues Vokabular Doch auch die Struktur der einzelnen BA- und MA-Studiengänge wurde neu organisiert. Zwar gibt es nach wie vor für jedes Semester Pflicht- und Wahlfächer. Studierende müssen also bestimmte Angebote belegen, andere können sie selbstständig aussuchen. Dabei setzen sie ihren Stundenplan jedoch nicht wie früher aus einzelnen Vorlesungen, Seminaren und anderen Kursen zusammen. Stattdessen ist ein Studium heute in Module aufgeteilt, zu denen jeweils verschiedene Veranstaltungen gehören. Wer etwa im Biologie-Bachelor das Modul Einführung in die Zoologie belegt, muss dafür möglicherweise zwei Vorlesungen, ein Seminar, eine Exkursion und eine Hausarbeit absolvieren. Für ein solches erfolgreich abgeschlossenes Modul gibt es sogenannte ECTS-Punkte, kurz für European Credit Transfer and Accumulation System. Diese Credit Points sind eine Art gemeinsame Bildungswährung, durch die die Curricula und auch die Lehre aus der Perspektive des Kompetenzerwerbs der Studierenden und ihrer jeweiligen Lernprozesse geplant werden. Jedes Semester belegen Studierende mehrere dieser Module, da sie pro Halbjahr normalerweise 30 ECTS-Punkte erwerben sollen, wenn sie das Studium in der Regelstudienzeit abschließen wollen. Zum Verständnis: Für jedes abgeschlossene Modul gibt es in der Regel mindestens fünf Punkte, weswegen sechs oder mehr Module pro Halbjahr belegt werden. Die Note eines Moduls besteht aus der Note der Modulprüfung und gegebenenfalls weiterer Einzelprüfungen. Allerdings fließen die Modul noten Locker bleiben! Ja, es gibt viel zu tun, und ja, das erste Semester ist eine Herausforderung. Aber: Die Studienanfänger sollten sich nicht durch übertriebenen Druck in Ängste treiben, sagt Studienberaterin Edith Püschel. Also nur die Ruhe, Schritt für Schritt lässt sich das alles meistern. 16

17 studium anders als früher die meist nicht prüfungsrelevanten Scheine von Studienbeginn an in die spätere BA- beziehungsweise MA-Abschlussnote ein. Zeitmanagement und Selbstorganisation Eine gute Studienorganisation ist daher wichtig. Zu Beginn des Studiums sollte man sich in Ruhe über die Wahl der Module und die Anforderungen informieren, empfiehlt Studienberaterin Edith Püschel von der Freien Universität Berlin. Wer seinen Stundenplan hat, sollte sich dann aber nicht panisch ins Pauken stürzen. Die Studienanfänger sollten sich nicht durch übertriebenen Druck in Ängste treiben. Man muss nicht alles auf Anhieb zu 100 Prozent erreichen und man fällt auch nicht gleich hoffnungslos zurück! Selbst Prüfungen lassen sich wiederholen, beruhigt Edith Püschel. Wichtiger ist ein Lernstil, der die Motivation erhält. Bologna der Prozess dauert an Die Sorgen, im Bachelorstudium den Anschluss zu verlieren, kommen nicht von ungefähr. In den ersten Jahren der Umstellung gab es schließlich immer wieder heftige Kritik an der Umsetzung der Bologna- Reform in den Hochschulen. Das Studium sei zu verschult, übe zu viel Druck auf die angehenden Akademiker aus. Tatsächlich hatten einige Hochschulen oder Fachbereiche Anteile ihrer bisherigen Studien gänge unverändert in einen BA-Studiengang übernommen, wie Fachmann Zervakis berichtet. Das war für die Studierenden schwierig, weil ihre Zeitpläne sehr eng getaktet waren und sie nur wenig Auswahl hatten. Mittlerweile hätten die Hochschulen jedoch nachgebessert: Die Curricula wurden inzwischen entzerrt und flexibler. Auch die Anwesenheitsverpflichtungen und Prüfungsbelastungen wurden reduziert. Doch noch immer gebe es Studienprogramme, an denen nachjustiert werden müsse: mehr Wahlmöglichkeiten, noch abwechslungsreichere Lern- und Prüfungsformen, mehr Ansprechpartner und ein größerer Praxisbezug. Eigentlich hatte das Bologna-Abkommen vorgesehen, dass alle Abschlüsse im Jahr 2010 umgestellt sein sollen. Viele Hochschulen in Deutschland reformierten die zahlenmäßig großen Studiengänge jedoch erst relativ spät und nach ausführlicher Diskussion. Für die Staatsexamensstudiengänge tragen die Universitäten zudem nicht die alleinige Verantwortung. Deswegen führen im laufenden Semester rund 86 Prozent der Studiengänge an deutschen Hochschulen zu Bachelor- und Masterabschlüssen. Über 60 Prozent der Studierenden sind bereits in einem neuen Studiengang eingeschrieben, davon über drei Viertel Erstsemester. Dr. Peter Zervakis ist sich daher sicher: Unsere Hochschulen haben Enormes geleistet. << Foto: Jeannette Brugger 17

18 ausland Bachelor Plus Das Plus an erfahrung Eine große Leidenschaft für Pflanzen und Tiere und der Wunsch, verantwortungsvoll mit der Natur umzugehen, bewogen Aline Nowak dazu, den Studiengang Landschaftsökologie und Naturschutz international an der Universität Greifswald aufzunehmen. Dieser wird vom Programm Bachelor Plus des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) gefördert und beinhaltet ein Auslandsjahr. Ein umweltgerechter und nachhaltiger Umgang mit Natur und Landschaft steht in Aline Nowaks Studiengang im Vordergrund. Inhaltlich geht es etwa um Landnutzung, um Botanik und Zoologie, geowissenschaftliche Aspekte, aber auch um Umweltethik und -recht. Das integrierte Auslandsjahr fällt mit dem dritten der insgesamt vier Studienjahre zusammen und besteht aus einem Auslandssemester und einem Auslandspraktikum. Das Praktikum führte die 22-jährige Studentin, die aus dem hessischen Bad Vibel stammt, ins chilenische Pucon. Für Chile hatte sie sich wegen Leopardus guigna entschieden, der chilenischen Waldkatze. Fünf Monate lang untersuchte Aline Nowak im Team, wie das Tier lebt und wie man seine Art erhalten kann, in freier Wildbahn und im Labor. Ich führte Interviews, stellte Kamerafallen auf, kontrollierte sie und zeichnete aus der Ferne die Bewegungen der Tiere auf. Das war möglich, weil wir den Katzen ein Sendehalsband umlegten, das Signale an eine Antenne schickte, die wir dann auswerteten, erzählt sie. Das Projekt war eine Kooperation des deutschen Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung aus Leipzig, der chilenischen Pontificia Universidad Católica de Chile, einer Arbeitsgruppe aus Chile (Fauna Australis) und der kanadischen Universität Montreal. Die Kommunikation vor Ort bereitete Aline Nowak kaum Probleme, da sie während ihrer Schulzeit ein Auslandsjahr in Chile verbracht hatte und schon Spanisch konnte. Außerdem konnte sie mit den Kollegen auf Englisch und Deutsch sprechen. Das Auslandssemester verbrachte Aline Nowak in kühleren Gefilden: an der Universität Lund in Südschweden. Ein Semester ist dort in zwei Module gegliedert, die man nacheinander belegt, nicht parallel wie in Deutschland. Diesen anderen Aufbau des Studiums fand ich interessant, erzählt sie. Die 22-Jährige wählte Lehrveranstaltungen in Marineökologie und Fischereiökologie. Das war auch fachlich bereichernd. Denn diese Fächer werden so in Greifswald nicht angeboten. In Lund verständigte sich Aline Nowak, die in einem Studentenwohnheim unterkam, vor allem auf Englisch. Auch die Lehrveranstaltungen wurden in englischer Sprache gehalten. Unterstützung von der Hochschule Da der DAAD den achtsemestrigen Studiengang Landschaftsökologie und Naturschutz international im Rahmen des Bachelor-Plus-Programms fördert (weitere Infos siehe Kasten), bekam Aline Nowak auch finanzielle Unterstützung im Ausland: Ich erhielt eine einmalige länderspezifische Reisekostenpauschale, monatliche Teilstipendienraten, die den Unterhaltskosten des Landes angepasst waren, und eine monatliche Versicherungspauschale, berichtet sie. Der Reisekostenzuschlag war mit Euro für Chile natürlich höher als für Schweden mit rund 100 Euro. Monatlich wurde Aline Nowak mit 300 Euro gefördert. An der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald läuft das Bachelor-Plus- Programm unter dem Namen INTENSE. Ein eigenes Organisationsteam hilft den Studierenden, ihr Studium an der Partneruniversität zu organisieren oder einen Praktikumsplatz zu finden. Auch an den Partnerunis werden die Teilnehmer des Programms von Ansprechpartnern unterstützt. Aline Nowak studierte Landschaftsökologie im regulären Studiengang, als INTENSE ins Leben gerufen wurde und sie als Pionierin ein Auslandsjahr absolvieren konnte. Sie bewarb sich dafür mit Motivationsschreiben und Lebenslauf. Alles in allem erfüllte sich für Aline Nowak, die das sechste Semester abgeschlossen hat, das, was sie vom Auslandsjahr erwartet hatte: Kulturaustausch auf ihrem Fachgebiet, von anderen Sichtweisen profitieren zu können, fachspezifisches Vokabular auszubauen. In dem Jahr schärft man seinen Blick auf soziale und politische Verhältnisse im jeweiligen Partnerland und erfährt auch, wie dort an ökologische Fragen und praktischen Naturschutz herangegangen wird. << Wie funktioniert Naturschutz in Chile? Aline Nowak hat ein paar Eindrücke gewonnen. Foto: Privat Bachelor Plus Bachelor Plus ist ein Förderprogramm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), das aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wird. Seit 2009 unterstützt es Hochschulen darin, vierjährige Bachelorprogramme einzurichten, die einen integrierten einjährigen Auslandsaufenthalt beinhalten. Die Leistungen, die die Studierenden im Ausland erbringen, werden ihnen an der Heimathochschule voll anerkannt. Zum Wintersemester 2011/12 befanden sich 65 Projekte in der Förderung. 18

19 ausland Auslandssemester mit ERASMUS England als zweites Zuhause Carolin Schröter (26) besuchte schon als Schülerin Großbritannien und entdeckte so ihre Liebe zu diesem Land. Was lag also näher, als während ihres Bachelorstudiums in Anglistik an der Universität Greifswald dort ein Auslandsjahr zu verbringen? Foto: Privat Erinnerungsbild mit Union Jack: Anglistik-Studentin Carolin Schröter zog es für ein freiwilliges Auslandsjahr an einer Partner-Uni ihrer Hochschule ins britische Lancaster. Es war schön, aus Deutschland rauszukommen und sich in einem neuen Umfeld zurechtzufinden, sagt Carolin Schröter, die sich inzwischen im Masterstudium Anglistik an der Uni Leipzig befindet. Auch vorher war ihr Großbritannien nicht fremd gewesen: Sie hatte das Land während der Abiturfahrt kennengelernt und während eines Überbrückungsjahres nach dem Abitur, das sie an einer internationalen Sprachschule in London absolvierte. Im Bachelorstudium entschied sich Carolin Schröter für das ERASMUS-Programm, das den Austausch von Studierenden innerhalb Europas organisiert und finanziell fördert. Dafür nahm Carolin Schröter zwei Urlaubssemester. So war ich von den Prüfungen an meiner Uni befreit und blieb in meiner Regelstudienzeit. Die 26-Jährige rät denjenigen, die ebenfalls über ERASMUS ins Ausland gehen wollen, ausreichend Zeit für die Vorbereitung einzuplanen. Ein Jahr dauerte es, bis der Bewerbungsprozess abgeschlossen war und ich die Zusage hatte, erinnert sie sich. Bei der Bewerbung musste Carolin Schröter unter anderem ein Motivationsschreiben auf Englisch und eine Kopie der bisherigen Noten einreichen. Vor ihrer Abreise nach Großbritannien stimmte die Studentin mit ihrer Heimuniversität ein Learning Agreement ab. Das ist ein Vertrag über die Vorlesungen und Seminare, die sie an der Lancaster University, einer Partneruni der Uni Greifswald, besuchen wollte. Dieses Formular mussten beide Universitäten gegenzeichnen. Außerdem musste sie sich einschreiben, einen Studentenausweis beantragen, den Flug buchen und sich für ein Wohnheimzimmer bewerben. Noten auf Hausaufgaben Anders als an der Uni Greifswald hat die Lancaster University einen Zentralcampus, auf dem man lernt, wohnt und arbeitet. Carolin Schröter teilte sich dort eine Wohnung mit einer Deutschen, drei Briten und einem Asiaten. Auch das Hochschulleben unterschied sich von dem, wie es die Studentin bis dato kannte: Die britischen Studenten sind alle recht jung, 18 bis 21 Jahre. Das Studium ist verschulter als in Deutschland, Hausaufgaben werden kontrolliert, die Dozenten achten auf Mitarbeit. Die Studentin absolvierte Lehrveranstaltungen in Sprachwissenschaft, unter anderem einen Kurs in Corporate Communications, in dem es um interne Kommunikationswege innerhalb von Firmen ging. Auch als Austauschstudentin hatte Carolin Schröter viel zu tun: Da sich die Gesamtnote eines Kurses aus mehreren Teilnoten zusammensetzt, musste sie regelmäßig Hausaufgaben erledigen, die benotet wurden, Projektarbeiten und Essays erstellen und zuletzt für eine Abschlussprüfung büffeln. Am Ende konnte sie sich 20 Leistungspunkte anrechnen lassen. Aus dem ERASMUS-Topf erhielt Carolin Schröter einen monatlichen Satz von 150 Euro, der die Studiengebühren von Euro für das Jahr deckte. Um die hohen Lebenshaltungskosten in Großbritannien zu bestreiten, musste sie jedoch auch auf ihre Ersparnisse zurückgreifen. Doch das habe ich gern getan. Lancaster war eine tolle Erfahrung. << 19

20 nebenjob und praktikum Nebenjob Beflügelt statt belastet Studium und Nebenjob: Für VWL-Student Philipp Genersch (24) aus Hamburg kein Problem: Zuerst arbeitete er einen Tag pro Woche bei einer Bank, jetzt ist er im Auftrag einer Firma in der Suchmaschinenoptimierung von Websites tätig. Foto: Oliver Jensen Gute Kurse, schlechte Kurse: Der Einblick in die Welt der Wertpapieranalyse, den sein Nebenjob ihm eröffnet hat, bestärkte Philipp Genersch auch in seiner Berufswahl. Philipp Genersch studiert Volkswirtschaftslehre an der Uni Hamburg und ist vielseitig interessiert: Er geht gern zu klassischen Konzerten, liebt Opern von Händel und Vivaldi. Und obwohl er noch bei seinen Eltern wohnt und Teile des Kindergeldes erhält, war schnell klar, dass er sich zur Finanzierung seines Studiums (Studiengebühren, Semesterbeiträge, Bücher) einen Nebenjob sucht. Also hat der gelernte Bankkaufmann, der 2007 nach dem Abitur seine Ausbildung begann, bei seiner Hamburger Bank neben dem Studium weitergearbeitet. Freie Zeiteinteilung Dort jobbte er bis zum vierten Semester je einen Tag in der Woche in der Wertpapierabteilung und bekam rund 400 Euro im Monat. Da er sich im Bachelorstudium seinen Stundenplan nicht selbst einteilen konnte, war er auf die Flexibilität des Arbeitgebers angewiesen. Das war aber kein Problem. Dadurch, dass ich keinen direkten Kundenkontakt hatte, konnte ich meinen Arbeitstag in jedem Semester neu vereinbaren und auf einen Tag legen, an dem ich beispielsweise nur vormittags Vorlesungen hatte, erzählt der 24-Jährige. Weil er bei der Bank nur zwei Jahre als Aushilfe beschäftigt werden konnte, absolvierte Philipp Genersch im Anschluss noch ein zweimonatiges Praktikum in der Abteilung Wertpapieranalyse der Bank. Diese Erfahrung bestärkte ihn darin, später auch beruflich in diese Richtung zu gehen. Für ihn ist klar: Nach seinem Bachelorabschluss will er noch einen zweijährigen Master machen, denn: Ohne Master hat man in der Kapitalmarktanalyse keine Chance, sagt er. Nichtsdestotrotz musste er sich einen neuen Job suchen und hatte wieder Glück: Jetzt sorgt er im Auftrag einer Hamburger Firma dafür, dass Unternehmen bei einer Suchanfrage im Internet möglichst weit oben in der Trefferliste erscheinen. Sieben Stunden in der Woche reserviert sich der 24-Jährige für diese Tätigkeit in Heimarbeit. Am liebsten arbeite ich vormittags, bevor die Veranstaltungen an der Uni beginnen, erzählt er. Aber grundsätzlich ist es egal, wann er arbeitet. Manchmal mache ich jeden Tag ein bisschen, dann an einem Tag meine ganze Wochenarbeit. Wie es gerade passt. Foto: Privat 20

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