SÜDWESTTEXT. Stuttgart stärkt die Hauptstadt Textile Verbandsgruppe schickt führende Köpfe nach Berlin. Kreative Etiketten

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1 SÜDWESTTEXT Zeitung für die Textil- und Bekleidungsindustrie Herausgegeben von Südwesttextil Dezember 2014 Nr. 87 Themen Mathias Rosenthal - Fotolia.com Textiles Bündnis Checkliste Seite 3 Verband + Industrie Der Beginn des Dicke-Bretterbohrens Seite 5 Bildung + Soziales Der Go Textile-Kursfinder Seite 6 Recht + Steuern Von Mindestlohn bis Prämie Seite 8 Stuttgart stärkt die Hauptstadt Textile Verbandsgruppe schickt führende Köpfe nach Berlin Donata Apelt-Ihling und Bodo Th. Bölzle Bodo Th. Bölzle und Donata Apelt- Ihling von Südwesttextil sowie Kreative Etiketten Martina Bandte von Gesamtmasche verstärken die Gremien beim Gesamtverband textil+mode in Berlin. Während die beiden Unternehmerinnen einstimmig zu Mitgliedern des Präsidiums gekürt wurden, wählte die Mitgliederversammlung des Spitzenverbandes am 9. Dezember den Südwesttextil-Chef zu einem ihrer Vizepräsidenten. Damit kann die textile Verbandsgruppe die Interessen ihrer Industrie im Südwesten auch in Berlin wieder einflussreich zur Geltung bringen.»eccia empfiehlt die Einführung der verpflichtenden Ursprungskennzeichnung.«Aus dem Bericht der European Cultural and Creative Industries Alliance Anfang Dezember hat die Europäische Allianz der Kultur- und Designindustrien (ECCIA) eine Studie zum Beitrag der High-End-Designbranchen zur europäischen Wirtschaft präsentiert. Eingeschlossen ist auch die europäische Modeindustrie. Die von Brüssel geförderte Initiative findet seit mehreren Jahren ein offenes Ohr bei der EU-Kommission, welche die europäische Modeindustrie vor allem in Frankreich und Italien verortet. Die Politikempfehlungen des Berichts decken sich mit dem 2013 in London verabschiedeten Aktionsplan: der Schutz geistigen Eigentums, internationaler Marktzugang, selektiver Vertrieb und Verbrauchervertrauen in einer digitalisierten Welt sind Schlüsselbegriffe, die kaum überraschen. Zu den Kernforderungen zählt jedoch ein Thema, bei dem sich die Geister seit langem scheiden: Die Pflichtangabe des Made in -Landes. Die ECCIA-Mitglieder halten das von der EU-Kommission vorgeschlagene Zwangslabel für eine tragende Säule ihres Geschäftsmodells. Das lässt die Kreativität französischer und italienischer Modeschöpfer in einem neuen Licht erscheinen. Silvia Jungbauer Denn Input ist gefragt. Gerade das politische Bestreben, die Industrie in Bündniskorsette einzuzwängen oder sie durch energie- und arbeitsmarktpolitische Zumutungen zu drangsalieren, verlangt die entschiedene Antwort des unternehmerischen Mittelstands. Daran, dass der Gesamtverband sich dabei noch mehr Gehör verschaffen will, hat Präsidentin Ingeborg Neumann keinen Zweifel gelassen. Vieles sei dem Verband nach Fortsetzung Seite 2 Aktuelle Steuer-Nachrichten Seite 9 Zahl des Monats Die Vorweihnachtszeit ist die Zeit der Weihnachtsmärkte. Der Duft von Glühwein, heißen Maronen und gebrannten Mandeln locken pro Jahr geschätzte 150 Millionen Besucher in die Städte. Jeder von ihnen gibt etwa 20 bis 30 Euro aus. Am lukrativsten ist das Geschäft mit dem Glühwein. Und es gibt Rekorde: Nürnberg hat mit Litern die größte Feuerzangenbowle, Dresden 150 einen drei Tonnen schweren Stollen, in Kassel dreht sich eine 23 Meter hohe Pyramide mit Märchenfiguren und Leipzig zeigt eine 850 Quadratmeter großen Adventskalender. Die Reeperbahn auf Santa Pauli lädt zum frivolen Bummeln mit Varieté und Striptease ein. Es ist also für jeden etwas dabei, um sich auf das besinnliche Fest einzustimmen. Aktuell Die Tarifkärtchen mit den tabellenwirksamen Erhöhungen der Tarifentgelte finden sich im Mitgliederbereich von als pdf-datei zum Herunterladen. Unter der Rubrik Downloads, Tarifverträge sind die ab 1. Juni 2015 wirksam werdenden Erhöhungen auf einer Seite zusammengestellt. Die Tarifverträge werden im neuen Jahr folgen.

2 2 Verband + Industrie SÜDWESTTEXT Dezember 2014 I Nr. 87 Fortsetzung von Seite 1 Stuttgart stärkt die Hauptstadt dem personellen Neuanfang im zu Ende gehenden Jahr gut gelungen. Besonders die Geschlossenheit, mit der Industrie und Handel den Avancen des Entwicklungsministers Gerd Müller ( Vom Baumwollfeld bis zum Bügel ) entgegengetreten sind, sei ein besonderer Verdienst der engagierten Arbeit von textil+mode. Die Unternehmerin wünscht sich aber einen noch durchschlagenderen Einfluss der Branche auf Politik und Öffentlichkeit. Aus ihrer unmittelbaren Nähe zur politischen Szene in Berlin weiß sie, wie schwierig das Geschäft ist. Deshalb setzt sie auch auf Verbündete. Ein erstes Ausrufezeichen ist ihr mit der künftigen Kooperation von textil+mode und dem Verband der Schuh- und Lederwarenindustrie gelungen. Gemeinsam wollen sie ab Mitte nächsten Jahres vor allem die Fäden in Brüssel neu spinnen. In Ehren verabschiedet wurde in Berlin Südwesttextil-Vize Hans Digel. Seit 2003 repräsentierte er als Mitglied des Präsidiums die südwestdeutsche Bekleidungsindustrie im Gesamtverband. Er erinnerte an schlechtere Zeiten, als man sich im Spitzenverband in heftigen Hans Digel Gebündelte Kräfte Auseinandersetzungen zumeist mit sich selbst, seinem Image oder seinem Logo beschäftigt habe. Das sei heute glücklicherweise längst vorbei. Ingeborg Neumann dankte Hans Digel besonders herzlich und behielt sich vor, ihn auch nach seinem Ausscheiden bei Bedarf um Rat zu fragen. Markus H. Ostrop Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie unter dem Dach von t+m HDS/L-Hauptgeschäftsführer Manfred Junkert Foto: HDS/L Der Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie (HDS/L) zieht nach Berlin. Mitte nächsten Jahres wird der Verband die Bundesgeschäftsstelle von Offenbach in die Hauptstadt verlegen. In einer Bürogemeinschaft mit dem in Berlin- Mitte ansässigen Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie (t+m) wird der HDS/L seine politische Arbeit auf Bundes- als Präsidium Gesamtverband textil+mode Das neu gewählte Präsidium besteht aus Präsidentin Ingeborg Neumann, den Vizepräsidenten Klaus Berthold, Bodo Bölzle, Wolfgang Brinkmann, Klaus Huneke, Rolf A. Königs, Ralph Rieker, Dr. Christian Heinrich Sandler und Justus Schmitz. Weitere Mitglieder des Präsidiums sind Donata Apelt-Ihling, Martina Bandte, Dr. Alexander Colsman, Désirée Derin-Holzapfel, Franz- Peter Falke, Dr. Klaus Faust, Dr. Wilfried Holtgrave, Franz-Jürgen Kümpers, Thomas Lindner, Ulrich Schnier, Johannes Schulte und Heiko Westermann. auch auf europäischer Ebene intensiv vorantreiben. Mit dem Gesamtverband der deutschen Textilund Modeindustrie haben wir viele gemeinsame Themen und Interessen. Die Bekleidungs-, Schuh- und Lederwarenindustrie wachsen immer enger zusammen. Wir können gegenseitig von unseren Fachkompetenzen profitieren und gleichzeitig Zukunftsstrategien bezüglich Forschung & Entwicklung, Ausund Weiterbildung, Umwelt sowie Zoll- und Kennzeichnungsthemen gemeinsam erarbeiten, ist der Vorsitzende des HDS/L, Ralph Rieker, überzeugt. Der HDS/L hat außerdem die Mitgliedschaft als Fachverband von t+m ab 2015 beantragt. Die Eigenständigkeit des Bundesverbands der Schuh- und Lederwarenindustrie bleibt erhalten, betont Manfred Junkert, Hauptgeschäftsführer des HDS/L, der mit dem Wechsel in die Hauptstadt zugleich die Funktion als stellvertretender Hauptgeschäftsführer von t+m bekleiden wird. Manfred Junkert versichert: Auch als Mitglied des Gesamtverbands textil+mode werden wir die besonderen Interessen der Schuh- und Lederwarenindustrie weiterhin intensiv verfolgen und unseren Mitgliedern als persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Ralph Rieker, der auf der Mitgliederversammlung von t+m am 9. Dezember zum neuen Vizepräsidenten gewählt wurde, bleibt Vorsitzender des HDS/L. Ingeborg Neumann, Präsidentin von t+m, freut sich über die gemeinsame Präsenz: Hier kommt zusammen, was im Bewusstsein der Menschen sowieso gemeinsam gesehen wird. Die sinnvolle Kooperation der verschiedenen Branchenverbände setzen wir hiermit fort. Das bestätigt Dr. Uwe Mazura, Hauptgeschäftsführer von t+m: Diese Konstellation bietet beste Voraussetzungen, um unsere gemeinsamen politischen Interessen in Berlin und Brüssel voranzutreiben. Gesamtverband textil+mode In Kürze Die deutsche Textil- und Bekleidungsindustrie hat zwar in vielen ihrer Zweige im September hohe Umsätze erzielen können, jedoch gibt es noch kaum Anzeichen dafür, dass dies die konjunkturelle Wende zum Jahresende hin einläutet. Ob hinter den Umsatzsteigerungen des aktuellen Monats mehr steckt als der übliche Saisoneffekt, werden die kommenden Monate zeigen. Leider sprechen andere Indikatoren wie die Beschäftigung oder die Einzelhandelsumsätze nicht für eine positive Konjunkturentwicklung. Angesichts der eher pessimistischen Beurteilungen der Geschäftslage ist eine nennenswerte Umsatzsteigerung im laufenden Jahr eher unwahrscheinlich. Den ausführlichen Konjunkturbericht des Gesamtverbands textil+mode gibt es zum Download unter www. textil-mode.de/branche/daten-zahlen Marion Johannsen, Geschäftsführerin der baden-württembergischen Arbeitgeberverbände und von Südwestmetall, ist Mitte November mit der Wirtschaftsmedaille des Landes ausgezeichnet worden. Sie wird seit 1987 an Persönlichkeiten verliehen, die herausragende unternehmerische und berufliche Leistungen erbracht und sich als Wirtschaftsführer, in Gewerkschaften, Arbeitnehmervertretungen, Arbeitgeberorganisationen oder im Bildungswesen um die Wirtschaft verdient gemacht haben. Einstimmig hat die BDI-Mitgliederversammlung Ende November in Berlin Ulrich Grillo für weitere zwei Jahre zum BDI-Präsidenten gewählt. Der 55-Jährige tritt damit am 1. Januar 2015 seine zweite Amtszeit als Chef des BDI an. Grillo hat dieses Amt am 1. Januar 2013 übernommen. Als Schatzmeisterin im Amt bestätigt wurde Ingeborg Neumann, Präsidentin des Gesamtverbands textil+mode. Zum 1. Januar 2015 wird in Litauen der Euro als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt. Ein Euro entspricht zum unwiderruflich festgelegten Umrechnungskurs 3,45280 litauischen Litas. Starthilfe gibt es von der Bundesbank.

3 Dezember 2014 I Nr. 87 SÜDWESTTEXT Verband + Industrie 3 Bündnis für nachhaltige Textilien Informationen für die Prüfung durch deutsche Textil- und Bekleidungsunternehmen Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller hat im Oktober 2014 ein Bündnis für nach haltige Textilien gegründet. Ziel ist es, die soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit in der textilen Kette vom Baumwollfeld bis zum Bügel bzw. von der Rohstoffproduktion bis zur Entsorgung zu verbessern. Die Verbände der Textil- und Bekleidungsindustrie sowie des Einzelhandels unter stützen die Ziele des Textilbündnisses. Allerdings halten sie den vorliegenden Aktionsplan für nicht realisierbar und sind deswegen nicht Partner des Bündnisses geworden. Das gesamte Dokument steht für Sie im Downloadbereich auf bereit Die Mitgliedschaft im Bündnis ist freiwillig. Jedes Unternehmen muss für sich selbst prüfen, ob es überhaupt fähig ist, die vorgesehenen Bündnisstandards in den Bereichen Soziales, Ökologie und Ökonomie in ihrer textilen Kette zu erfüllen. Rohstoffanbau Die Anforderungen im Bereich Rohstoffher stellung bestehen in einer Verpflichtung auf den Einsatz von 20 Prozent (bis Ende 2016), 50 Prozent (bis Ende 2019) bzw. 100 Prozent (bis Ende 2024) von gemäß den Bündnisstandards produzierter Baumwolle. Zu den Bündnis standards gehören u.a.: - Koalitionsfreiheit und das Recht auf Kollektivverhandlungen - Verbot der Abholzung von Primärwald - Sichere und umweltverträgliche Nutzung und Handhabung von Pflanzenschutzmitteln Mehr Informationen unter Ökonomie Zu den Bündnisstandards im Bereich Ökonomie gehören u.a. das Verbot von Korruption sowie die Überprüfung und Anpassung der Einkaufspraktiken von Unternehmen, um Zulieferern die Einhaltung der Bündnisstandards zu ermöglichen. Unmoralische Transaktionen im Rahmen der Geschäftsbeziehungen sind verboten. Chemikalien-Sicherheit Die langfristigen (bis 2020) Anforderungen im Bereich der Chemikalien-Sicherheit bestehen u.a. im vollständigen Verzicht auf Chemikalien gemäß DETOX/Zero Discharge von Greenpeace sowie auf alle Stoffe der REACH-Kandidatenliste trotz der grundsätzlichen Verhandelbarkeit der Zeitziele hohe Anforderungen. Textile Verarbeitungsstufen Bis Ende 2015 müssen u.a. folgende Umsetzungs anforderungen erreicht werden: - Verpflichtung aller Auftragnehmer auf einen Verhaltenskodex, der den Bündnisstandards genügt. - Schriftliche Verpflichtung, gemeinsam mit den Auftragnehmern an der Umsetzung und Einhaltung des Verhaltenskodex zu arbeiten. - Unternehmen müssen 100 Prozent der selbst beauftragten Produktionsstätten der ersten Lieferstufe auf die Bündnisstandards verpflichten. Bis Ende 2019 müssen u.a. folgende Umsetzungsanforderungen erreicht werden: - Unternehmen müssen Transparenz über die Produktionsstätten bis mindestens zur zweiten Zulieferstufe (i.d.r. Veredelung) herstellen und sie zur Übernahme ihrer Verantwortung gegenüber den vorgelagerten Stufen verpflichten. - Überprüfung der Verbesserungssysteme in den eigenen Produktionsstätten durch eine Multi-Stakeholder-Initiative ( third party verification ). - Erfassung aller Produktionsstätten der 2. Zulieferstufe (Tier 2) und Verpflichtung auf Einhaltung ihrer Verantwortung. Bis Ende 2020 müssen u.a. folgende Umsetzungsanforderungen erreicht werden: - Nachweis der Unternehmen, dass in den Produktionsstätten der ersten Lieferstufe (Tier 1) alle Bündnisstandards eingehalten werden. - Gewährleistung der Unternehmen, dass unabhängige Dritte im Rahmen von Multi-Stakeholder-Initiativen die Wirksamkeit der Maßnahmen prüfen. Sozialbereich Zu den (nicht verhandelbaren) Bündnisstandards im Sozialbereich für die gesamte textile Verarbeitung gehören u.a.: - Verbot von Kinderarbeit - Verbot von Zwangsarbeit, Sklaverei, Schuldknechtschaft, Leibeigenschaft und Gefängnisarbeit - Verbot von Diskriminierung, Belästigung und Misshandlung Mehr Informationen unter Zugangsvoraussetzungen Die Zugangsvoraussetzungen zum Bündnis sind eine Einverständniserklärung mit dem Aktionsplan, aktives Engagement im Bündnis sowie die Verpflichtung zur Erreichung der Bündnisstandards. Die Verbände haben zu diesen Themen ausführlichere Informationen erarbeitet, die Sie als Mitglied dort gerne abrufen können. t+m wird hierzu außerdem eine Informationskampagne starten, die u.a. Anfang 2015 eine Veranstaltungsreihe in den Regionen vorsieht. Bitte prüfen Sie sorgsam und bei Bedarf unter Hinzuziehen externer Gutachter, ob Sie unter Berücksichtigung der gelisteten Kriterien und der entstehenden Kosten Partner des Bündnisses für nachhaltige Textilien werden können. Bei Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

4 4 Verband + Industrie SÜDWESTTEXT Dezember 2014 I Nr. 87 Mitmachen Ehrensache jobben für einen guten Zweck Jugendliche engagieren sich ehrenamtlich Mitmachen Ehrensache stieß auf großes mediales Interesse: Neben regionalen Printmedien berichtete auch der Regionalsender L-TV von der Aktion. Fotos: Hornschuch Was im Jahr 2000 als private Initiative begann, wurde 2003 von der Jugendstiftung Baden-Württemberg und der Stuttgarter Jugendhaus ggmbh zur landesweiten Aktion umgesetzt: Mitmachen Ehrensache die größte regelmäßige freiwillige Beteiligungsaktion für Jugendliche in Baden-Württemberg. Einmal im Jahr suchen sich Jugendliche selbstständig einen Arbeitgeber ihrer Wahl und jobben dort im Vorfeld oder am 5. Dezember dem Internationalen Tag des Ehrenamts. Sie verzichten auf ihren Lohn und spenden das Geld jeweils regionalen guten Zwecken. Das sind in der Regel Projekte der Jugendarbeit, die von Jugendlichen selbst ausgewählt werden. Diese Förderung des ehrenamtlichen Engagements unterstützt auch die Konrad Hornschuch AG. Bereits zum dritten Mal in Folge war der Oberflächenspezialist aus dem Kochertal beim Aktionstag Mitmachen Ehrensache dabei. Insgesamt 14 Schüler wählten in diesem Jahr den Kunststoffverarbeiter als Wunscharbeitgeber und kamen am Aktionstag zum unentgeltlichen Arbeiten. Die Organisatoren schlagen als Lohn für die ehrenamtliche Arbeit 5 Euro pro Stunde vor, Hornschuch spendete für jeden Jugendlichen, der an der Aktion teilnahm 50 Euro. Hanna Ensle, Achtklässlerin aus Niedernhall, ist als engagierte Botschafterin eine Triebfeder des Projektes. Sie fieberte dem Aktionstag schon lange entgegen und durfte im neuen Logistikzentrum leichte Lagertätigkeiten verrichten. Viele der teilnehmenden Schüler waren Kinder von Mitarbeitern, die schon ganz gespannt darauf waren, einen Blick hinter die Kulissen des Arbeitsplatzes ihrer Eltern zu werfen. Der Rotary Club Künzelsau- Öhringen unterstützte wie in den vergangenen Jahren aktiv die Aktion und stockte die Spendensumme um Euro auf. Wir unterstützen die Aktion, weil uns die Idee gefällt, Jugendliche schon früh mit dem Gedanken vertraut zu machen, sich für das Gemeinwohl zu engagieren und so gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, erklärt Personalleiterin Birgit Dörr. Simone Diebold Neue Arbeitstische und Stühle für Jugendliche in Indonesien Die Olymp-Bezner-Stiftung spendet für Bildungseinrichtung in Bandung Indonesien ist mit rund 240 Millionen Einwohnern nicht nur eines der größten Länder Asiens, sondern inzwischen auch der bedeutendste Produktionsstandort mit einer langen Fertigungstradition für die Olymp Bezner GmbH & Co. KG aus Bietigheim-Bissingen. Auf Initiative des Gesellschafters Eberhard Bezner wurden die landestypischen sozialen, religiösen und karitativen Belange von Anfang an ausdrücklich berücksichtigt und regelmäßig unterstützt. Jetzt leistet die Olymp- Bezner-Stiftung eine weitere Spende in Höhe von Euro an das schon seit Längerem geförderte Ausbildungszentrum PKBM Buana Mekar für die Anschaffung neuer Schulmöbel, Tische, Stühle und Computer. Das von einer indonesischen katholischen Stiftung gegründete Ausbildungszentrum PKBM Buana Mekar in Bandung wurde 1998 errichtet. Die Einrichtung nimmt jährlich zwischen 60 bis 70 neue Kinder und Jugendliche aller Glaubensrichtungen auf, welche die Schule verlassen müssen oder weiterführende Schulen wegen Armut nicht besuchen können. Die Jugendlichen werden hier weiter unterrichtet und erhalten die Chance, innerhalb von drei Jahren eine In diesem Jahr hat das Kuratorium der Olymp-Bezner-Stiftung beschlossen, den eigenen Spendenanteil auf Euro zu verdoppeln. Foto: Olymp fundierte Berufsausbildung als Schreiner, Schneider, Mechaniker oder Koch zu absolvieren, um nach ihrem Abschluss ihren Lebensunterhalt selbständig zu bestreiten. Sowohl die Weltbank als auch die UNESCO haben das PKBM Buana Mekar bereits als beispielhaftes Projekt positiv herausgestellt. Der Hemdenhersteller arbeitet schon seit 25 Jahren mit der Pt. Metro Garmin aus Bandung im Bereich der Konfektion zusammen. Seit 2010 unterstützen die beiden Unternehmen gemeinsam das Ausbildungszentrum, je zur Hälfte mit jährlich insgesamt Euro. Zusätzlich leistet Metro Garmin auch materielle und personelle Hilfestellung, indem sie ältere Nähmaschinen zur Verfügung stellt, Ersatzteile liefert und Mechaniker bei der Ausbildung unterstützt. Ebenso können Schulabgänger im Nähbetrieb übernommen werden. Sie überwacht vor Ort die zweckbestimmte Verwendung der Spenden. Simone Diebold

5 Dezember 2014 I Nr. 87 SÜDWESTTEXT Verband + Industrie 5 Der Beginn des Dicke-Bretterbohrens Verband sucht Verbündete im Kampf gegen das EU-Stoffrecht Immerhin hat er zugehört. Über eine Stunde lang. Dr. Martin Rosenmann, SPD-Bundestagsabgeordneter aus dem Wahlkreis Tübingen-Hechingen, zeigt sich ernsthaft interessiert. Und das, obwohl dem leidenschaftlichen Sozialpolitiker die Schilderung der Folgen des europäischen Chemikalienrechts wie böhmische Dörfer vorgekommen sein dürften. In seinem Bürgerbüro sitzen an diesem Nachmittag der Tübinger Textilunternehmer Arnd-Gerrit Rösch zusammen mit seinem Geschäftsführer Arved H. Westerkamp. Zur Verstärkung haben sie den Umweltexperten Stefan Problem: Abwanderung der Farbstoffindustrie aus Europa nach Asien Thumm und Hauptgeschäftsführer Dr. Markus H. Ostrop von Südwesttextil mitgebracht. Die Firmen Rösch und Rökona sorgen sich um ihre Zukunft. Denn immer heftiger bekommen sie zu spüren, was Europa mit seiner Reach-Verordnung Arnd-Gerrit Rösch auf dem Salon International de la lingerie in Paris. angerichtet hat. Die teuren Gesamtregistrierungskosten für mengenmäßig kleine Spezialrohstoffe bewirken, dass viele dieser Rohstoffe erst gar nicht registriert werden. Und damit guckt die Industrie in die Röhre. Bestenfalls muss sie tiefer in die Tasche greifen. Viel tiefer jedenfalls als Wettbewerber auf anderen Kontinenten, wo die Regulierungswut geringer ist. Textilchemiker Thumm schildert nüchtern und ruhig das, was die Industrie längst in größte Unruhe versetzt. Besonders Spezialfarbstoffe sind Mangelware. Wer glaube, das sei ein Problem nur der vergleichsweise unbedeutenden Textilindustrie, werde sich wundern. Gerade sei Airbus auf der verzweifelten Suche nach speziellen Mikroreaktoren, auch die Automobilindustrie bekomme die Verknappung schon bald zu spüren. Neben der teuren Registrierung ist die Abwanderung fast der kompletten Farbstoffindustrie aus Europa nach Asien ursächlich für das Verschwinden von Spezialrohstoffen. Nur noch wenige Konzerne beherrschen den Markt und bilden Monopole. Asien hat uns in der Hand, meint Thumm und verweist auf die bereits jetzt bestehende Abhängigkeit in bestimmten Grundchemikaliensektoren. Helfen würde ein Aufbohren des strengen Chemikalienrechts. Wenn die Registrierungspflicht im unteren Mengenband ausgesetzt oder erleichtert würde, könnte die Abwanderung der Industrie aufgehalten werden. Dass die Situation hochgradig industriefeindlich ist, scheint auch Martin Rosenmann einzuleuchten. Er betont die Bedeutung der mittelständischen Textilbetriebe, nicht zuletzt für die Menschen in seinem Wahlkreis, wo innovative Unternehmen beheimatet seien. Deshalb müsse auch die Politik versuchen, alles zum Erhalt der Arbeitsplätze beizutragen. Er bietet an, die Fachpolitiker seiner Partei zu konsultieren, die in Berlin und Brüssel sitzen. Dort werden die Verbände die dicken Bretter weiterbohren. Fragen an: Hauptgeschäftsführer Dr. Markus H. Ostrop Tel.: Der Querdenker-Award ging nach Heidenheim Die Paul Hartmann AG wurde für ihr im Juli eröffnetes Medical Innovation Center mit dem Querdenker-Award 2014 in der Kategorie Excellence ausgezeichnet. Im Finale setzte sich der Medizin- und Pflegeproduktehersteller gegen vier weitere Finalisten aus anderen Branchen durch. Die Auszeichnung wurde am 25. November von einer renommierten 25-köpfigen Fachjury in München vergeben, zu der namhafte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Film und Fernsehen, Politik und Forschungseinrichtungen gehören. Die Querdenker-Stiftung zeichnet mit den Querdenker-Awards jedes Jahr besondere Vordenker und die innovativsten Unternehmen aus, die mit Mut, Leidenschaft und Originalität ausgetretene Pfade verlassen und neue Wege erfolgreich gegangen sind. Wir freuen uns, dass die Jury den hohen Innovationsgrad unserer gläsernen Fabrik anerkannt hat, so Dr. Felix Fremerey, Chief Process Officer und für das Projekt Bei der Preisverleihung in der BMW-Welt in München, v.l.: Dr. Martin Schönheit, Dr. Schönheit + Partner, Dr. Felix Fremerey, Chief Process Officer bei Paul Hartmann, Dr. Jürgen Heraeus, Heraeus Holding GmbH, und Michael Heel, Projektleiter für das Medical Innovation Center Medical Innovation Center verantwortliches Vorstandsmitglied. Mit einem ganzheitlichen Planungsansatz und der konsequenten Umsetzung von Lean Clean Green hat die Paul Hartmann AG die Produktions- und Innovationswelt auf den Kopf gestellt. Das Unternehmen kombiniert schlanke Produktion, Innovation und den Dialog mit ihren Kunden direkt in der Fertigung. Sie holt den OP-Saal in die Produktion und zeigt damit, wie Made in Germany auch für Massenprodukte im kostengetriebenen Gesundheitsmarkt nachhaltig neu erfunden werden kann, so die Jury in ihrer Begründung für den Award. Bodo Th. Bölzle in den LVI- Vorstand gewählt Auf der Mitgliederversammlung des Landesverbandes der Baden- Württembergischen Industrie (LVI) Mitte November wurde Südwesttextil-Präsident und Vorsitzender der Geschäftsführung Amann & Söhne GmbH & Co. KG in Bönnigheim, Bodo Th. Bölzle, einstimmig in den LVI-Vorstand gewählt. Er vertritt fortan die Interessen der Baden-Württembergischen Textil- und Bekleidungsindustrie.. Bodo Th. Bölzle

6 6 Bildung + Soziales SÜDWESTTEXT Dezember 2014 I Nr Bildung + Soziales SÜDWESTTEXT Mai 2014 i Nr. 80 Fort- und Weiterbildungsangebote auf einen Blick Neuer Name und erweiterter Inhalt Go Textile! bietet mit dem Kursfinder einen neuen Service Hochschule Albstadt-Sigmaringen ersetzt textilen Studiengang Kurz vor Ende des Jahres präsentiert Im Wintersemester die Nachwuchskampagne 2014/15 startet Go Textile! der Bachelorstudiengang noch einen neuen Service: Material and Process Engineering gibt an es unter jetzt der Hochschule einen Kursfinder. Albstadt-Sigmaringen. Tool Er wird löst eine als Weiterentwick- Plattform ent- Mit diesestehenlung den auf Studiengang der ständig aktuelle Textile textil- Produkttechnologie bzw. branchenrelevante Technische sowie bundesweite Textilien ab. Weiterbildungsangebote In zu finden ersten sind, beiden wie beispielsweisstern bekommen Textiles Grundwissen die Studierenden für Seme- Kaufleute, einen Überblick Workshops, über die Meisterkursstoff- und etc. Gepflegt Verfahrenstechnik. wir der Kursfin- Der Werkder Studienplan von den Landesverbänden wurde in Zusammenarbeit mit und der Bekleidungsindustrie. Industrie entwickelt. der Textil- Im Vordergrund Dargestellt werden steht die die Anwendungsorientierung, in chronologischer sagt Studi- Folge. Angebote Eine endekanin Mouseover-Funktion Prof. Petra Schneider. liefert dann Beide weitere Vertiefungsrichtungen Informationen sind wie Kursbezeichnung Wachstumsbranchen, und Weiterbildungseinrichtung in denen kann er sich durch eine denten Funktion in direkt der Vertiefungsrichtung mit dem Anbieter Technical in Verbindung Textiles setzen. mit faserbasierten Materialien Vor dem Hintergrund deren Herstellung bis hin zum Endprodukt. In des Lebenslangen der Vertiefungsrichtung Advanced Materials stehen moderne Zukunftswerkstoffe wie Metalle, Kunststoffe und Technische Textilien im Fokus sowie Verfahren, um diese z. B. zu modernen Verbundwerkstoffen oder Smart Materials zu kombinieren. Außerdem beschäftigen sich die Studierenden mit Innovations- und Technologiemanagement. Der Studiengang ergänzt das Angebot der Hochschule hervorragend, erklärt Rektorin Dr. Ingeborg Mühldorfer. Wir können vationen erfordern die Bildung zukunftsfähiges der Mitarbeiter über Konzept die Ausbildung Advanced hinaus. Ihr Materials Knowhow runden ist einbetten. das der wichtigste Profil des Produktionsfaktor, Studiengangs als zweite Wahlrichtung sinnvoll ab. Bewerbungsschluss für das Wintersemester ist der 15. Juli. Weitere Infos gibt es unter www. mpe-albstadt.de Christine Schneider Nachwuchsingenieure mit Adresse. mit breit Mit einem gefächertem Klick auf Ausbildungsprofil den Kurs bekommt Der vorhandene Kursfinder findet Kompetenzen sich unter aus den Bereichen Textiltechnik und man hervorragende einen kurzen Aussichten Abriss über haben. die Inhalte Ab und dem eine dritten detailliertere Semester Aufstellunschäftigen über sich Art, die Zielgruppe, Bachelorstu- Kos- beten, Voraussetzungen, etc. Ist ein Besucher an einem Weiterbildungsangebot interessiert, Lernens wird die Wei- nut- Wirtschaftsingenieurwesen zen terbildung und den einen Studienschwerpunkt immer wichtigeren Technische Platz in der Erwerbsbiografie Textilien in ein neues eines Mitarbeiters einnehmen. Die sich stetig ändernden Anforderungen am Arbeitsplatz sowie die Inno- der den Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit sichert. Im vergangenen Jahr sind die Ausgaben für die betriebliche Weiterbildung im Rahmen des Tarifvertrags Aus-, Fort- und Weiterbildung um fast 37 Prozent gewachsen. Die Zahl der Unternehmen die sich beteiligten, ist um sechs Prozent gestiegen. Zum Start ist das Angebot im Kursfinder noch übersichtlich, im neuen Jahr wird es stetig wachsen. Mit dieser neuen Dienstleistung möchte ihre Position als erste Anlaufstelle im Netz zu den Themen Aus-, Fortund Weiterbildung der Textil- und Modeindustrie weiter ausbauen. Fragen an: Dipl.-Ökonomin Christine Schneider Tel.: BESUCHER JAN NOV 2014 AUF 25 % ANSTIEG DER BESUCHER- ZAHLEN NOV 2014 IM VERGLEICH ZUM VORJAHR Gesetztes Ziel erreicht Sichtbarkeit von Go Textile! signifikant erhöht In den ersten 11 Monaten des Jahres verzeichnete die Internetplattform eine sehr gute Entwicklung mit einem weiterhin kontinuierlichen Anstieg der Zugriffszahlen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg die Gesamtzahl der Besuche um 15 Prozent von auf Die durchschnittliche Sitzungsdauer erhöhte sich um 29 Prozent auf 3:04 Minuten. Die Zahl der Besucher über Google stieg sogar um 25 Prozent auf nun im Vergleich zum Vorjahr. Zu diesem erfolgreichen Ergebnis für Go Textile! haben mit Sicherheit die seit Mai eingesetzten zentralen Maßnahmen Suchmaschinenoptimierung und -marketing beigetragen. Auch die gewonnenen Backlinks von anderen Webseiten führen zu der sehr guten Positionierung in den Google-Suchtreffern. So hat sich die Seite im Sistrix-Sichtbarkeitsindex in diesem Jahr von 0,21 auf 0,58 verbessert. Zum Vergleich dazu stieg von 0,33 auf 0,42. Der Sistrix-Sichtbarkeitsindex ist eine Kennzahl für die Sichtbarkeit einer Domain auf den Suchergebnisseiten von Google. Je höher der Wert ist, umso mehr Besucher gewinnt die Domain erwartungsgemäß über Google. Zu beachten ist die Entwicklung der Zugriffe über mobile Endgeräte. Während im Vergleichszeitraum von Januar bis November Prozent der Besuche auf über Handys oder Tablets erfolgten, kamen in diesem Jahr bereits über ein Viertel mobil auf die Seite. Die durchweg positive Entwicklung fand im November ihren vorläufigen Höhepunkt. Mit Besuchern erreichte in diesem Monat die höchste Zugriffszahl seit Beginn der Kampagne. Im Vergleich zum November vor einem Jahr ist dies eine Steigerung um 25 Prozent. Interessant ist auch hier der Blick auf die mobilen Devices, über die im November bereits knapp 30 Prozent der Zugriffe getätigt wurden. Tendenz steigend.

7 Dezember 2014 I Nr. 87 SÜDWESTTEXT Bildung + Soziales 7 Das neue Seminarprogramm der Gatex Seminarprogramm 1. Halbjahr 2015 Die Gatex möchte mit ihrem umfangreichen Aus- und Weiterbildungsangebot für das 1. Halbjahr 2015 wieder Auszubildende, Fachkräfte, Führungskräfte und den Führungsnachwuchs zum Lernen animieren. Die Weiterbildungssaison startet im Frühjahr mit dem ersten des in vier Modulen aufgebauten Workshops Textile Prüfungen bei dem die Teilnehmer einen Einblick in die Durchführung und Auswertung von textilen Prüfverfahren erhalten. Sie lernen so Prüfergebnisse und deren Zusammenhang mit Gebrauchseigenschaften besser zu bewerten. Danach findet wieder das mittlerweile zum Klassiker avancierte Seminar Textiles Grundwissen für Kaufleute und Auszubildende statt, das zum Ende der Sommerferien als einwöchige Sommerakademie angeboten wird. Auch individuelle Firmenschulungen die itex-seminare können gebucht werden, entweder in der Gatex oder in den Unternehmen selbst. Die Gatex lädt die Unternehmen ein, dieses einzigartige und individuell ausgestaltbare Fortbildungsangebot zu nutzen. Das Seminarprogramm sowie ein übersichtlicher Seminarkalender gibt es zum Download unter GATEX März Textiles Grundwissen für Kaufleute und Auszubildende März 2015 Mai Textile Prüfungen 3. Modul Mai 2015 Seminarkalender 1. Halbjahr 2015 Februar Textile Prüfungen 1. Modul Februar 2015 Juni Textile Prüfungen 4. Modul Juni 2015 Auf Anfrage itex-seminar Nähere Informationen zu den einzelnen Seminaren finden sich im Seminarprogramm oder auf April Textile Prüfungen 2. Modul April 2015 Verantwortung von Führungskräften Haftung für Personal und Produktion 6. Mai 2015 September Textiles Grundwissen für Kaufleute und Auszubildende September Prüfungsergebnisse für 250 Ausbildungsberufe online Die Industrie- und Handelskammern veröffentlichen jeweils im April und im Oktober die Prüfungsergebnisse der Winter- bzw. der Sommerabschlussprüfung in einer bundesweit einheitlichen Prüfungsstatistik. Betriebe und Auszubildende haben damit die Möglichkeit, ihre Ergebnisse mit den Durchschnittsergebnissen auf IHK-Bezirks-, Landes- und Bundesebene zu vergleichen. So können z. B. Unternehmen, die an mehreren Standorten ausbilden, die Qualität ihrer jeweiligen Ausbildung schneller einschätzen. Und die jungen Fachkräfte können über die Prüfungsstatistik ihre Leistung mit denen der anderen Ausbildungsabsolventen messen. Mehr unter Landesbeste in der Ausbildung Anfang November wurde die Ehrung der besten Auszubildenden in Reutlingen vorgenommen. Mit dabei war auch Stefanie Kaufmann. Sie hat ihre Ausbildung zur Textillaborantin bei Strähle+Hess als Landessiegerin abgeschlossen. Von Prüfungsteilnehmern wurden nur 13 Auszubildende in ihren jeweiligen Berufen als Landesbeste ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung! Während der Ausbildung besuchte Stefanie Kaufmann nicht nur die Berufsschule sondern auch die Gatex. Eine Investition des Unternehmens, die sich gelohnt hat. Denn auch bei der Gatex-Zertifikatsprüfung in diesem Jahr war sie schon die beste Textillaborantin und ging mit insgesamt 85 von 100 möglichen Punkten als Dritte durchs Ziel. Die Zertifikatsprüfung ist eine Zusatzprüfung zur regulären IHK- Abschlussprüfung. Damit soll dokumentieret werden: die Gatex- Absolventen sind für die Branche Die erfolgreich Absolventin Stefanie Kaufmann mit ihrer stolzen Ausbilderin Sabine Striezel. Foto: Strähle+Hess besonders gut qualifiziert. Dies hat sich nun mit dem tollen Erfolg von Stefanie Kaufmann einmal mehr bestätigt. Der Kern einer guten Ausbildung ist das Unternehmen selbst. Der Weg seit der Gründung von Strähle+Hess vor über 80 Jahren führte vom klassischen Strick- und Wirkwaren-Hersteller zum innovativen Anbieter von technischen Spezialtextilien und exklusiven textilen Oberflächendekoren für den Automobilbereich. Mit seinen mehr als 200 Mitarbeitern setzt die Firma gezielt auf Innovationen und legt einen besonderen Fokus auf die Entwicklungsabteilung, das komplett ausgestattete Labor sowie die Engineering-Dienstleistungen. Hierfür hat sich die beste Textillaborantin des Landes hervorragend qualifiziert. Wir freuen uns mit Stefanie Kaufmann eine so talentierte Fachkraft gefunden zu haben, lobt Ausbilderin von Strähle+Hess, Sabine Striezel. Christine Schneider Seminare Bildungswerk Seminarangebot der Akademie für Personal- und Organisationsentwicklung im Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft in Kooperation mit Südwesttextil. Lohnpfändung Update und aktuelle Fragen 23. Februar 2015, Haus Reutlingen Souverän in Konfliktsituationen 9. bis 10. März 2015, Haus Reutlingen Assistentinnen- und Assistenten-Konferenz 12. März 2014, Haus Bleibach

8 8 Recht + Steuern SÜDWESTTEXT Dezember 2014 I Nr. 87 Von Mindestlohn bis Prämie Personalverantwortliche beklagen praxisferne Gesetzgebung Im Rahmen der diesjährigen kleinen Personalleiterkreise nutzten die Personalverantwortlichen der Mitgliedsunternehmen im November wieder die Gelegenheit, sich über aktuelle Fragestellungen im Personalwesen und im Arbeitsrecht zu informieren. Einigkeit bestand unter den insgesamt 60 Teilnehmern insbesondere dahingehend, dass das ab 1. Januar 2015 in Kraft tretende Mindestlohngesetz an der Praxis vorbeigeht, unnötigen bürokratischen Aufwand generiert und erhebliche Rechtsunsicherheit mit sich bringt. Insbesondere der Umgang mit Praktikanten, die nunmehr mit wenigen Ausnahmen ebenfalls dem Gesetz unterfallen, wird sich in Zukunft in den Unternehmen wandeln. Ob sich der Gesetzeszweck, Arbeitnehmer mit einem Mindestlohn abzusichern, Mindestlohn erschwert Beschäftigung von Praktikanten auf Praktikantenverhältnisse, die insbesondere auch für Berufsanfänger eine wichtige Orientierungshilfe darstellen, überstülpen lässt, darf doch stark bezweifelt werden. Auch die im Gesetz sehr weit gefassten Haftungsvorschriften zugunsten von Arbeitnehmern die nicht im eigenen Unternehmen sondern bei beauftragten Dienstleistern beschäftigt sind, sorgten bei den Teilnehmern für völliges Unverständnis. Sind doch die Möglichkeiten der Einflussnahme auf derartige Auftragnehmer im Normalfall sehr begrenzt. Es wird deshalb in Zukunft noch wichtiger sein, Dienstleister sorgfältig auszuwählen und möglichst zu kontrollieren. Im Eindruck dieser unbefriedigenden Rechtslage war der anschließende Austausch über die Möglichkeiten, wie Arbeitnehmern auch heute noch obligatorische Zahlungen wie Prämien oder Boni zugedacht werden können, ohne auf ewig daran gebunden zu sein, eine willkommene Abwechslung. Derartige Einmalzahlungen können und sollten entweder durch freiwillige Betriebsvereinbarung oder durch einzelvertragliche Freiwilligkeitsvorbehalte bzw. einseitige Leistungsbestimmungsrechte flexibel gehalten werden. Zu lebhaften Diskussionen unter den Teilnehmern führten auch die weiteren Programmthemen, wie die Überarbeitung der Manteltarifverträge oder ausgesuchte Fälle aus der aktuellen Rechtsprechung der Arbeitsgerichtsbarkeit. Einen persönlichen Rahmen bekamen die Personalleiterkreise auch in diesem Jahr wieder durch das große Engagement der drei gastgebenden Unternehmen, dem Ausrüstungsexperten Textilveredlung an der Wiese in Lörrach, dem weltweit bekannten Spielzeughersteller Steiff in Giengen an der Brenz sowie dem Wäschespezialisten Triumph in Heubach. Recht kompakt Arbeitsrecht Zeugnis Frage: Wer trägt die Beweislast im Zeugnisrechtsstreit? Gut besuchte Personalleiterkreise zu Gast beim Ausrüstungsexperten Textilveredlung an der Wiese in Lörrach, beim Spielzeughersteller Steiff in Giengen an der Brenz und beim Wäschespezialisten Triumph in Heubach (v.o.n.u.). Antwort: Zeugnisbewertungen führen immer häufiger zu gerichtlichen Auseinandersetzungen. Das Bundesarbeitsgericht hat nun klar gestellt, dass der Arbeitnehmer grundsätzlich einen Anspruch auf eine Beurteilung mittlerer Art und Güte und damit der Note befriedigend hat. Möchte der Arbeitnehmer besser bewertet werden, muss er überdurchschnittliche Leistungen beweisen. Soll schlechter bewertet werden, liegt die Beweislast beim Arbeitgeber. Die relevanten Gesetzestexte finden sich im Mitgliederbereich unter An allen drei Veranstaltungstagen wurden die jeweiligen Teilnehmer herzlich willkommen geheißen und der trockene Arbeitsrechtsstoff durch interessante Betriebsführungen belebt. Wie in den letzten Jahren zeigten auch diese von Südwesttextil organisierten Treffen, dass die Personalverantwortlichen der Mitgliedsunternehmen ein lebendiges Netzwerk gebildet haben und den Austausch schätzen. Die Unterlagen der Personalleiterkreise stehen im Mitgliederbereich unter de zum Download bereit. Fragen an: RA Boris Behringer Tel.:

9 Dezember 2014 I Nr. 87 SÜDWESTTEXT Recht + Steuern 9 Gruppenarbeit begeistert Personaler Neues Workshop-Format von Südwesttextil geht in die zweite Runde Anfang Dezember fand in der Filharmonie in Filderstadt die zweite Runde des neuen Workshops Rechtssicher abmahnen und kündigen statt. Zunächst wurde das benötigte theoretische Wissen anhand kleiner Fälle vermittelt, anschließend bearbeiteten die Teilnehmer lebensechte Fallakten in Gruppenarbeit, um die Umsetzung des Erlernten zu trainieren. Die Ergebnisse wurden dann im Plenum vorgestellt. Abschließend erklärten die Referenten die Musterlösung zu dem jeweiligen Fall. Das neue Workshop-Konzept zur Vermittlung von Wissen wurde erneut von den Teilnehmern begeistert aufgenommen. Personalreferentin der Benecke-Kaliko AG, Sandra Kurzer, lobte besonders wie anwendungsbezogen die Themen dargestellt wurden und, dass kein Frontalvortrag stattgefunden habe. Sie hob auch die Arbeit in kleinen Gruppen hervor, bei der Themen eigenständig erarbeitet werden konnten sowie den damit verbundenen Lerneffekt. Mit dieser Methode sei der Transfer von theoretischem Wissen in die Praxis besonders effektiv. Oliver Herrmann, Personalleiter bei der Schiesser AG, begeisterte besonders die praxisnahe Um in das Thema einzuführen, gab es Vorträge, dannach ging es in die Gruppenarbeit. Hannah Bussmann befragte Oliver Herrmann, Schiesser AG, und Sandra Kurzer, Benecke-Kaliko AG, nach ihrer Meinung. Kommentare der Teilnehmer Gestaltung. Durch die Verbindung von Theorie und Praxis seien die Hinweise sehr gut umsetzbar. Sehr gefallen haben ihm die wechselnden Referenten und die gewählten Themenschwerpunkte. Auch die Unterlagen, die zum einen Schlagworte enthalten, aber auch ausführliche Texte zum intensiven Nachlesen, seien sehr praktikabel. Fragen an: RA Hannah Bussmann Tel.: Die Arbeitsgruppen fand ich super! Gruppenarbeit war sehr gut, um theoretischen Stoff umzusetzen! War sehr lebendig, hat Spaß gemacht. Sehr abwechslungsreich durch wechselnde Referenten! Sehr gute praxisnahe Vortragsweise! Tolles Konzept sehr lehrreich. Die Erwartungen sind voll erfüllt. Betriebsratswahl unwirksam Auch wenn wohl bei den meisten Betriebsratswahlen Verstöße gegen wesentliche Vorschriften über das Wahlrecht festgestellt und damit die Wahl angefochten werden könnte, kommt es nur in wenigen Fällen tatsächlich zu einer Anfechtung. Eine Automobilzuliefer- und Mitgliedsfirma von Südwesttextil hatte sich zu diesem Schritt entschlossen, nachdem sich mehrere Arbeitnehmer massiv bei der Personalleitung beschwert hatten, allerdings nicht selber klagen wollten. Ursache für die Unmutsbezeugungen war, dass der Wahlvorstand am Schwarzen Brett eine Vorschlagsliste und eine weitere Liste für Stützunterschriften angebracht hatte und sich daraufhin Mitarbeiter in eine oder beide Listen eintrugen. Mitarbeiter, die sich in die Liste der Stützunterschriften eintrugen, mussten später erkennen, dass sich noch weitere Wahlbewerber danach auf der Vorschlagsliste registrierten, die sie mit ihrer Unterschrift eigentlich gar nicht stützen wollten. Tatsächlich wurde dann auch beim Wahlvorstand kein Wahlvorschlag eingereicht, vielmehr nahm der Wahlvorstand am letzten Tag die beiden Listen vom Schwarzen Brett und wertete die eine als den Wahlvorschlag und die andere als die Stützunterschriften für die Wahlvorschlagsliste. Diesem Vorgehen erteilte das Arbeitsgericht schon in einem ersten eine Absage. Dem Betriebsrat wurde aufgrund der unstreitigen Sachlage nahegelegt, als Gremium zurückzutreten. Einen solchen Beschluss wollte das Betriebsratsgremium in der Folgezeit allerdings nicht fassen. Somit musste das Arbeitsgericht letztlich die Unwirksamkeit der Wahl aufgrund des Verstoßes gegen wesentliche Verfahrensgrundsätze feststellen. Sobald der Beschluss rechtskräftig wird, ist der Betrieb vorübergehend betriebsratslos, denn ein unwirksam gewählter Betriebsrat kann die Geschäfte nicht weiterführen bis ein neuer Betriebsrat bestellt ist. Kai-Uwe Götz Mindestlohn Neue Muster zu Vereinbarungen zur Begrenzung des Risikos der Haftung und den Praktikantenverträgen stehen ab sofort im Mitgliederbereich von unter HR-Muster zum Download zur Verfügung. Aktuelle Steuer-Nachrichten Foto: strangeways70 - Fotolia.com Neben einer Themenübersicht mit den Stichworten des zu Ende gehenden Jahres findet sich in der Dezemberausgabe der aktuellen Steuernachrichten eine ausführliche Darstellung der Einwendungen des Bundesrats gegen den Ende September zur Stellungnahme vorgelegten Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Anpassung der Abgabenordnung an den Zollkodex der Union und zur Anpassung weiterer steuerlicher Vorschriften. Im Mitgliederbereich von Südwesttextil kann die aktuelle Ausgabe der Steuernachrichten als pdf-datei heruntergeladen werden.

10 10 Technik + Umwelt SÜDWESTTEXT Dezember 2014 I Nr. 87 Fiber Spring Neue Fasern statt PUR in Sitzpolstern Am 27. November lud die Allianz Faserbasierte Werkstoffe Baden- Württemberg AFBW zu ihrer 4. Mitgliederversammlung nach Schweinfurt in das ZF Composites Tech Center ein. Im internen Teil berichteten Vorstandsvorsitzender Christoph Larsén-Mattes und Netzwerkmanagerin Ulrike Möller über die Höhepunkte des abgelaufenen Vereinsjahres. Dazu zählen u. a. die Auszeichnungen mit dem Qualitätslabel Cluster Exzellenz Baden-Württemberg und dem Gold EU Label für Cluster Management. Darüber hinaus informierte Ulrike Möller über die Vorhaben und Ziele für das kommende Jahr. Im Anschluss fand zum Thema Die Kunst der leichten Bauteile Projekt positiv abgeschlossen! so begrüßte der Projektinitiator Egon Förster von Fiber Engineering die gespannten Teilnehmer zur Abschlusspräsentation des mehrfach ausgezeichneten Projekts Fiber Spring Anfang Dezember am ITV Denkendorf. Ziel des Projekts war die Entwicklung einer preisübereinstimmenden und leichteren Alternative zur PUR-Schaumentwicklung, der heutigen Generation der Autositze, die zusätzlich noch umweltfreundlich und recyclingfähig ist. Aus neuen innovativen Bikomponentenfasern vom ITV Denkendorf und einem patentierten Verfahren zur Formgebung des Fasermaterials mit definierten Dichten konnte ein neues Sitzpolster für die Automobilindustrie entwickelt werden. Es ist leichter und ressourceneffizienter als die herkömmlichen PUR- Schaumteile. Einen wichtigen Beitrag zum Projekt leisteten Dr. Dauner und Martin Hoss vom ITV Denkendorf mit der Entwicklung des Fasermaterials. Für das Polster sind Matrixfasern und Bindefasern notwendig, wobei die Herausforderung in der Entwicklung der Bindefaser bestand. Ein weiterer Projektpartner Plastic-Technologie-Service (PTS) konnte mit deren Technologie und Expertise die Verarbeitung des Mantelmaterials Polyamid das Ausspinnen des Filaments ermöglichen. Einen Einblick in die einzigartige Formgebungstechnologie der Firma Fiber Engineering gab Projektinitiator Förster und stellte die patentierte FIM-Technologie (Fiber Injection Moulding) mit der intelligenten Fasereinblastechnologie vor. Bei dieser Technologie werden Fasern so lange in das Formteil geblasen, bis dieses komplett homogen ausgefüllt ist. Anschließend werden die oberen Formteile entnommen und die Faseransammlung in der Basisform in einer Heizpressstation thermofixiert. Die Bindefasern werden aufgrund der hohen Temperaturen in der Heizpresse aktiviert und geben dem Polster so die Festigkeit. Im dritten Schritt kühlt das Bauteil aus und benötigt keine weitere Nachbehandlung. Das Team um Fiber Engineering gewann 2013 mit der Fasereinblastechnologie zur Fertigung von 3D-Formteilen den Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg in der Kategorie Materialeffizienz. Leichter und ressourceneffizienter als PUR-Schaumteile. Foto: ITCF Denkendorf Förster dankte noch einmal seinen Projektpartnern dem ITV Denkendorf, der Extrudex Kunststoffmaschinen GmbH und der Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft sowie den Projekt Unterstützern Mattes & Ammann und Plastic-Technologie-Service (PTS) sowie der AFBW, die das Projekt in den letzten drei Jahren begleitete und tatkräftig unterstützte. Simone Diebold AFBW Mitgliederversammlung in Schweinfurt Mehr als 60 Mitglieder und Partner besuchten die Veranstaltung der externe Teil der Mitgliederversammlung statt. Nach einem Grußwort von Ministerialdirigent Günther Leßnerkraus hörten die Gäste interessante Vorträge zum Thema Faserverbund und Leichtbau. Der Höhepunkt der Veranstaltung war die Besichtigung des ZF Composites Tech Centers. Simone Diebold Die zahlreichen Gäste verfolgten interessiert die Vorträge zum Thema Faserverbund und Leichtbau. Foto: AFBW e Denkendorfer Innovationstag Am 25. Februar 2015 laden die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung DITF zum Dialog ein und bieten mit dem Innovationstag Anregungen für textile Produktentwicklungen und neue Fertigungsverfahren. Mit Vorträgen über aktuelle Forschungsprojekte und einem Rundgang durch die Technika und Laboratorien informieren die Wissenschaftler der drei Forschungseinrichtungen der DITF über ein breites Themenspektrum vom Molekül zum Material und vom Rohstoff bis zum Endprodukt. Sie geben Einblick in ihre Arbeit und laden ein zum Wissens- und Forschungstransfer. Programm und Anmeldung unter 4. Fachkongress Composite Simulation Vom 25. bis 26. Februar 2015 veranstalten das Virtual Dimension Center Fellbach (VDC) und die Allianz Faserbasierte Werkstoffe Baden-Württemberg (AFBW) zum vierten Mal den Fachkongress Composite Simulation (FCS). Der Kongress startet am ersten Tag um Uhr mit einem Impulsvortrag und einer Betriebsführung bei Kärcher in Winnenden. Anschließend laden das VDC und die AFBW zum gemeinsamen Abendessen in die Alte Kelter in Fellbach ein. Am zweiten Tag berichten namhafte Referenten über die Themenschwerpunkte Bauteilund Prozesssimulation sowie Material- und Mikrostrukturmodellierung. In einer begleitenden Ausstellung zeigen Forschungseinrichtungen und Unternehmen ihre Kompetenzen und bieten die Möglichkeit zum Dialog. Weitere Infos und Anmeldung unter www. composite-simulation.de. Save the Date Am 20. und 21. Mai 2015 veranstaltet das ITV Denkendorf das Kolloquium Faserbasierte Lösungen für Energie und Umwelt Wasser Luft Energie Bauen Bionik. Am Abend des ersten Veranstaltungstages findet ein Get-together in und um den Eisbärpavillion in Denkendorf statt. Weitere Informationen unter

11 Dezember 2014 I Nr. 87 SÜDWESTTEXT Technik + Umwelt 11 Gefährliche Keime in Verdunstungskühlanlagen Geplante Verordnung betrifft auch viele Textiler Im August 2013 sind in Warstein insgesamt 165 Menschen bei zwei Infektionswellen durch Legionellen erkrankt. Drei Menschen starben. Nach bisherigen Erkenntnissen kamen die Legionellen über eine offene Verdunstungs-Kühlanlage und wurden einer Tröpfcheninfektion gleich, über die Luft auf den Menschen übertragen. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) plant daher in diesem Bereich eine sehr weitreichende Verordnung. Diese soll für alle stationären Anlagen gelten, bei denen Wasser verrieselt oder versprüht wird oder anderweitig in Kontakt mit der Atmosphäre kommt und dadurch Aerosole mitgerissen werden und in die Umgebung gelangen. Anlagen nach diesem Funktionsprinzip werden auch in der Textilindustrie eingesetzt. Beispiele hierfür sind Nassabscheider im Rahmen der textilen Abluftreinigung aber auch offene Kühlsysteme bei der Erzeugung von Druckluft für die Weberei. Aktuell arbeitet eine BDI Arbeitsgruppe daran, dass nur Anlagen und Prozesse in diese Verordnung aufgenommen werden, die auch tatsächlich relevant sind. Dies soll vor allem KMU entlasten. Viele solcher Anlagen und Prozesse werden unter Temperatur-, ph Wert-Bedingungen etc. gefahren oder haben einen so hohen Wasserumsatz, dass eine Verkeimung nicht möglich oder sehr unwahrscheinlich ist. Daher arbeitet der BDI aktuell darauf hin, dass z. B. die Nassabscheider wieder aus der geplanten Verordnung herausgenommen werden. Derzeit gibt es drei Ausnahmen, die außerhalb des Verordnungsbereiches fallen, und weitere sollen durch die Arbeit des BDI nachfolgen. Es ist sinnvoll selbst regelmäßig Untersuchungen, zumindest hinsichtlich der Gesamtkeimzahl bei Anlagen und Prozessen, durchzuführen, die nach dem entsprechenden Funktionsprinzip der Verordnung arbeiten und ein entsprechendes Verkeimungsrisiko haben können. Einige Textilunternehmen im Bereich Nord-West haben solche Untersuchungen bereits durchgeführt und zum Teil unerwartet hohe Keimzahlen gefunden. In der Folge wurden Wartungsintervalle, die Dosierung von z. B. Wasserstoffperoxid und Lauge und ggf. auch geeigneten Bioziden verbessert oder angepasst. Dies dient dem Schutz der eigenen Belegschaft und der Allgemeinheit. Im Bereich der Textindustrie gibt es generell, aber auch bezüglich der raumlufttechnischen Anlagen für die Spinnerei, Weberei und Vliesstoffherstellung, noch einige Fragezeichen. Das entsprechende Arbeitspapier des BDI ist im Mitgliederbereich von einzusehen. Alle betroffenen Mitglieder sind gebeten ihre Anlagen und Prozesse bezüglich dieser Thematik zu durchleuchten. Fragen an: Dipl.-Ing.(FH) Stefan Thumm Tel.: Am 20. Juni 2014 hat das BMUB ein leicht verändertes Eckpunkte- Papier zur geplanten Verordnung für die Errichtung und den Betrieb von Verdunstungskühlanlagen einschließlich Naturzugkühltürmen und Nassabscheidern vorgestellt. Die geplante Verordnung soll beinhalten: eine Anzeigepflicht des Betreibers gegenüber der Behörde vor Inbetriebnahme, die Berücksichtigung technischer Anforderungen (VDI-RL) bei Planung, Konstruktion und Ausführung der Anlage, eine Erstinspektion vor Inbetriebnahme durch fachkundige Personen, die Erstellung einer Anlagendokumentation, Betriebsanweisung und Betriebstagebuch Externe quartalsmäßige Kontrollen auf Gesamtkeimzahl, Legionellen und Pseudomonas Aeruginosa die regelmäßige Wartung durch fachkundige Personen, Anforderungen an Messung und Überwachung durch eine nach 29b BImSchG bekannt gegebene Stelle. Neue kostenfreie Webinare zum Thema Hautsensorik Am 12. Februar 2015 ist es wieder soweit: Die Hohenstein Institute führen ihr neues Webinar Wohlfühlen heißt ein angenehmes Tragegefühl! durch. Dieses Mal geht es um das Thema Hautsensorik. Die kostenlosen Webinare um 13 Uhr in Deutsch und 16 Uhr in Englisch stellen die Prüfungen der Hautsensorik der Hohenstein Institute vor. Diese dienen der objektiven Messung des Berührempfindens von Textilien auf der Haut und helfen Verbesserungspotenziale für geprüfte Produkte aufzuzeigen. Im Rahmen des Webinars wird neben den Prüfungen auch das Qualitätslabel Hautsensorische Komfortnote vorgestellt. Mit der ausgewiesenen Note, die ein geprüftes Produkt erhalten kann, gibt das Qualitätslabel Verbrauchern einen aussagekräftigen Anhaltspunkt zum hautsensorischen Komfort des Textils. Besonders wertvoll ist dieses für den Online- und Versandhandel, der dem Kunden so die Möglichkeit gibt, das Trageempfinden von Produkten objektiv bewerten zu können, ohne diese getragen zu haben. Interessenten können sich unter für die Online-Veranstaltung anmelden. 100 Betriebe für Ressourceneffizienz Praxisbeispiele gesucht Im Rahmen des Projekts 100 Betriebe für Ressourceneffizienz haben Unternehmen des produzierenden Gewerbes aus Baden-Württemberg ab sofort die Möglichkeit, ihre mit Erfolg umgesetzten oder in Planung befindlichen Maßnahmen zur Ressourceneffizienz für 100 Leuchtturmprojekte in Baden-Württemberg vorzuschlagen. Die besten Praxisbeispiele werden Foto: thingamajiggs - Fotolia.com gemeinsam von den beteiligten Verbänden, dem Umweltministerium, Umwelttechnik BW und den Wissenschaftlern des Forschungsverbunds ausgewählt und sollen am Ende des Projekts öffentlich vorgestellt werden. Die ausgewählten Unternehmen erhalten für ihre Mitwirkung EUR. Die Laufzeit des Projekts ist derzeit bis Anfang 2016 geplant. Anträge können kontinuierlich eingereicht werden. Die Bewerbungsunterlagen sowie weitere Informationen gibt es zum Download unter

12 112 ZuZuguter guterletzt Letzt SÜDWESTTEXT Dezember ezember I Nrr Fröhliche Weihnachten Südwesttextil wünscht allen Leserinnen und Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes, glückliches Jahr Zitat Zitat Impressum Impressum Alle Alle Rechte Rechte vorbehalten. vorbehalten. Keine Keine Vervielfältigung Vervielfältigung ohne ohne schriftliche schriftliche Genehmigung Genehmigung des des Herausgebers. Herausgebers.»Die Währungsunion keindas Buchclub.Unser Kopf ist rund,ist damit Denken die Richtung wechseln kann.«prof. Michael Hüther, IW Köln, bei der Jahresversammlung von Verband Verband der der Südwestdeutschen Südwestdeutschen TextilTextil- und und Bekleidungsindustrie Bekleidungsindustrie Südwesttextil V. Südwesttextil e. e. V. Kernerstraße Kernerstraße Stuttgart Stuttgart Präsident Präsident Georg Saint-Denis Bodo Th. Bölzle Gestaltung Gestaltung Hauptgeschäftsführer Hauptgeschäftsführer Dr. Dr. Markus Markus H. H. Ostrop Ostrop Postfach Postfach Stuttgart Stuttgart Telefon Telefon Telefax Telefax Internet Internet Verantwortlich Verantwortlich für für Inhalt Inhalt und und Layout Layout Simone Simone Diebold Diebold Druck Druck Gress-Druck Gress-Druck GmbH, GmbH, Fellbach Fellbach textil+mode am 4. Dezember in Berlin über das Gerede, Griechenland Francis Französicher Schriftsteller, Maler und Grafiker solle auspicabia der gemeinsamen Währung austreten. ( ) Auflage Auflage 900 Exemplare Exemplare Der Bezug der Südwesttext ist im Mitgliedsbeitrag enthalten.

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