Laborbericht. Schwarz-Weiss-Photographie. Bianca Theus Anna Senn

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1 Laborbericht Schwarz-Weiss-Photographie Bianca Theus Anna Senn Dezember 004

2 Inhaltsverzeichnis 1. Ziel Einleitung Filmherstellung Reagenzien Belichtung....4 Entwicklung Stoppen Fixierung Material Vorgehen Resultate Interpretation Quellen... 5 i

3 Laborprotokoll Zwischenkapitel E46, E45, E44 Schwarz-Weiss-Photographie 1. Ziel Ziel war es, mit Hilfe verschiedener Methoden, schwarzweiss Fotografien mit unterschiedlichen Sujets zu entwickeln.. Einleitung Die Fotografie ist ein Sammelbegriff für das Verfahren zur Herstellung von Bildern auf lichtempfindlichen Flächen. Dies geschieht durch eine fotochemische Reaktion des Lichtes. Die Grundlage der Fotografie sind die lichtempfindlichen Eigenschaften von Silberhalogeniden (chemische Verbindungen aus Silber und Halogenen). Bei der Belichtung eines Filmes gehen die Silberhalogenide chemische Verbindungen ein und bilden ein so genannt latentes Bild. Bei der Entwicklung wird das latente Bild sichtbar und beständig..1 Filmherstellung Gelatineschicht ca. 0.0mm Kunststoffträger ca. 0.15mm Anfangs stellten wir eine 1%-ige Gelatinelösung her, in welche wir danach die runden Filterpapiere einlegten. Diese liessen wir anschliessend an der Luft trocknen.. Reagenzien Bad 1: Bad : 0.85g AgNO 3 auf 50ml in destilliertem Wasser auflösen, verdünntes Netzmittel hinzugeben.9g NaCl auf 50ml in destilliertem Wasser auflösen 1

4 Bad 3: Entwickler 0.g Hydrochinon 1 und 0.g Na SO 3 auf 50ml in destilliertem Wasser auflösen, anschliessend 5ml NaOH (1mol/l) hinzufügen Bad 4: Stoppbad Essigsäure (1mol/l) in ~100ml Wasser verdünnen Bad 5: Fixierbad 1.5g Na S O 3 in 50ml destilliertem Wasser auflösen Bad 6: Wässerung (Leitungswasser ~300ml) Reagieren die Reagentien von Bad 1 und Bad auf dem Filter miteinander, entstehen lichtempfindliche AgCl-Salze. Diese schliessen sich zu AgCl-Kristallen zusammen. Sie bilden ein Körner mit einer Grösse von 1-10µm..3 Belichtung Die Belichtung ist eine RedOx-Reaktion. Dabei wird das Ag +I zu Ag 0 reduziert und das Cl -I zu Cl 0 oxidiert: AgCl Ag + I I Ox Ag + Cl Cl + e Re d 0 Ag + e 0 + Cl Das Cl verbindet sich irreversibel mit der Gelatine auf dem Filterpapier und verunmöglicht somit eine Rückreaktion. Bei der Belichtung schlagen mindestens sechs Photonen pro Korn auf den Film und markieren die Ag-Atome wobei Silberkeime gebildet werden. Es entsteht ein latentes (nicht sichtbares) Bild. 1 Hydrochinon benötigt man unter anderem in der Fotografie als Entwickler und in anderen Bereichen als Oxidations- und Polymerisationsinhibitor.

5 .4 Entwicklung Die Entwicklung ist eine Ox-Reaktion. Um das latente Bild sichtbar zu machen, legt man den belichteten Film in eine Entwicklerlösung (Bad 3). Diese wandelt in allen Kristallen mit einem Silberkeim die Silber-Ionen in elementares Silber um. Durch das fein verteilte Silber wird die fotografische Schicht geschwärzt. Unbelichtete Stellen bleiben hell, da sie zur Entwicklung erheblich mehr Zeit brauchen würden. Ag + I Re d + e Ag 0 Dort wo sich bereits belichtete Silberatome befinden, läuft die Reaktion schnell ab. Die noch nicht belichteten Ionen reagieren erheblich langsamer (bleiben hell). Ox + e + H + Das Produkt dieser Reaktion ist basisch. Das Hydrochinon wird zu Benzochinon oxidiert..5 Stoppen Da die Entwicklerlösung basisch ist benötigt man eine saure Lösung um die Reaktion zu stoppen. Dazu verwendet man in Wasser verdünnte Essigsäure..6 Fixierung Nach dem Entwickeln darf der Film noch nicht ans Licht gebracht werden, da die fotografische Schicht an den unbelichteten Stellen immer noch lichtempfindliches Silberchlorid enthält. Um es zu entfernen legt man den Film in ein Fixierbad. Nach dem Fixieren kann das fertige Bild ans Licht gebracht werden. Die Reaktion dazu lautet: AgCl Na ( SO3 ) [ Ag( SO3 ) ] ( aq) + Na + Cl 3

6 3. Material Motive Filterpapier Petrischalen Pinzetten Messbecher Messkolben für Reagenzien Zeitung Diaprojektor Stoppuhr Reagenzien (siehe 3.) 4. Vorgehen Die Vorbereitung hätte bei der Herstellung der Filterpapiere und Reagenzien begonnen. Dies hat bei uns jeweils die Parallelklasse übernommen. Die Herstellung des Filterpapiers wird in Punkt 3.1 und die Zusammensetzung der Reagenzien in Punkt 3. erklärt. Deshalb beginnen wir bei der Herstellung eines Motivs. 1. Motiv aus Papier herstellen. vorbereites Filterpapier in Bad 1 legen, voll saugen lassen 3. gut abgepresstes (in Zeitung) Filterpapier in Bad einlegen und erneut abpressen das Filterpapier ist nun lichtempfindlich! 4. den Filter mit Hilfe des Diaprojektors einige Sekunden belichten 5. Filter in Bad 3 entwickeln bis das Motiv sichtbar wird 6. Entwicklung im Stoppbad (Bad 4) unterbrechen 7. Bild in Bad 6 fixieren nicht mehr lichtempfindlich 8. gut wässern um Flecken auf dem Bild zu vermeiden 5. Resultate eingeklebte oder gescannte Fotos 4

7 6. Interpretation Wir haben leider nur vier Bilder bei denen das Motiv gut sichtbar ist. Auf zwei unserer Bilder ist das Motiv nicht sichtbar, auf einem nur schwach. Dies führen wir auf verschiedene Fehlerquellen zurück: Bei den ersten drei Versuchen war es im Labor zu dunkel, so konnten wir nicht genau genug arbeiten. Beim Eintauchen des Filters in die verschiedenen Bäder, könnten sich die verschiedenen Reagenzien vermischt haben (Nach dem Eintauchen in Bad 1 musste der Filter jeweils in einer Zeitung abgepresst werden. Wurde dies nicht sauber gemacht, bestand die Möglichkeit, dass ein kleiner Teil der ersten Reagenz ins Bad gelangte, somit wurde Bad lichtempfindlich.) Sobald die Filterpapiere lichtempfindlich waren, war es natürlich nicht zu verhindern dass die Türen immer auf und zu gingen. Deshalb konnten die Filter nicht vollständig vor dem Licht geschützt werden Bei Bild 3 ist das Motiv nur schwach sichtbar. Wahrscheinlich haben wir es nicht lange genug im Entwickler gebadet. Bei den Filtern sieht man zum Teil eine gelbliche Färbung des Filters. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der Entwickler mit der Zeit aufgebraucht war, sodass das Entwickeln des Filmes länger dauerte als am Anfang. Je länger ein Film im Entwicklerbad ist, desto stärker wird die Verfärbung. Auch sind auf den Filmen schwarze Flecken sichtbar. Sie wurden vermutlich von den Büroklammern verursacht an denen die unbelichteten Filter zum Trocknen hingen. Die Flecken können aber auch durch das Berühren beim Belichten des Filmes entstanden sein. 7. Quellen Chemiebuch Schroedel I Unterlagen aus dem Unterricht Internet 5

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