Die Verbreitung des Suchtmittelgebrauchs unter Jugendlichen in Hamburg 2004 bis 2012

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1 Theo Baumgärtner Johannes Kestler Die Verbreitung des Suchtmittelgebrauchs unter Jugendlichen in Hamburg 2004 bis 2012 Basisauswertung der SCHULBUS-Daten im jahresübergreifenden Vergleich Kurzbericht gefördert durch Freie und Hansestadt Hamburg HLS/BfS Berichte SB B1

2 Die Verbreitung des Suchtmittelgebrauchs unter Jugendlichen in Hamburg 2004 bis Basisauswertung der SCHULBUS-Daten im jahresübergreifenden Vergleich/ Alle Rechte vorbehalten. Theo Baumgärtner Hamburg: Büro für Suchtprävention der Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen e. V., 2013 HLS/BfS Berichte. SB B1

3 1. Vorbemerkung Suchtprävention ist stets die Arbeit vor Ort. Ihre Qualität im Sinne von Effektivität, Effizienz und Nachhaltigkeit ist umso höher, je besser die vorgehaltenen Angebote und durchgeführten Maßnahmen am jeweils regionalspezifischen Bedarf ausgerichtet werden können. Voraussetzung dafür ist die möglichst genaue Kenntnis des Geschehens auf der lokalen Ebene. Ohne die Bedeutung der bundesweiten Prävalenzstudien für die wissenschaftliche Forschung und drogenpolitische Standortbestimmung zu schmälern, so geben die Wiederholungsbefragungen der BZgA zur Drogenaffinität Jugendlicher und der ebenfalls regelmäßig vom IFT-München durchgeführte epidemiologische Suchtsurvey keinen Aufschluss über die drogenkonsumrelevanten Prozesse in der Region. Deshalb hat das Büro für Suchtprävention der Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen bereits Anfang der 2000er Jahre ein Konzept zur systematischen Erfassung von Suchtmittelkonsumtrends in der Freien und Hansestadt Hamburg entwickelt (vgl. Baumgärtner 2001), und setzt das quantitativ epidemiologische Forschungsmodul seit 2004 in Form der so genannten Schüler- und Lehrerbefragungen zum Umgang mit Suchtmitteln (SCHULBUS) um. Die in 2012 nunmehr zum fünften Mal erhobenen Daten zur Konsumverbreitung von Rauschmitteln unter Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren sowie die daraus ableitbaren Schlussfolgerungen haben sich zu einem unverzichtbaren Instrument der drogenpolitischen Steuerung suchpräventiver Maßnahmen in der Hansestadt etabliert. Das anhaltend große Interesse verschiedener Städte und Kommunen in der Bundesrepublik Deutschland, dieses regional orientierte Datenerhebungsverfahren zukünftig auch in ihren jeweiligen Gebietskörperschaften anzuwenden, hat dazu geführt, dass das Büro für Suchtprävention im Rahmen eines vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) geförderten Modellprojektes aktuell untersucht, wie und mit welchem konkreten Erkenntnisgewinn eine Adaption des SCHLUBUS-Ansatzes in anderen Regionen ressourcenschonend möglich ist. Zu diesem Zweck wurden die bislang papiergestützten Erhebungsinstrumente auf ein Tablet-PC-basiertes Verfahren umgestellt und inzwischen über das Gebiet Hamburgs hinaus an vier Modellstandorten (zwei Gemeinden in Niedersachsen, einer Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern sowie einem Landkreis in Schleswig-Holstein) zur regionalen Datenerfassung eingesetzt. Die Veröffentlichung der Ergebnisse dieser Befragungen ist für Anfang 2014 geplant. Ungeachtet dessen sollen im vorliegenden Kurzbericht die ersten deskriptiven Erkenntnisse aus der Befragung in Hamburg 2012 zusammengetragen und mit den Daten der Erhebungen der Vorjahre abgeglichen werden. 3

4 2. Methodik Bei dem eingesetzten Erhebungsinstrument handelt es sich um einen hoch standardisierten, Tablet-PC gestützten Fragebogen. Thematisch beinhaltet dieser alle bislang in der SCHUL- BUS-Studie bewährten Items zur Erfassung basaler Suchtmittelkonsumdaten und grundlegender Sozialstatistiken. Auf diese Weise sind ein jahresübergreifender Vergleich und eine Bewertung der Daten zur Konsumentwicklung im Zeitverlauf möglich. Darüber hinaus wurden nicht nur einige der in 2009 erstmals eingesetzten Fragebatterien zum Glücksspielverhalten der Jugendlichen erneut im Fragebogen eingearbeitet, sondern auch aus gegebenem Anlass der zunehmenden Bedeutung des jugendlichen Umgangs mit Neuen Medien zusätzlich Fragen zur Internetnutzung und zum Nutzungsverhalten von einschlägigen Onund Offline-Angeboten im PC-Spielebereich mit in die aktuelle Version des Erhebungsinstrumentes aufgenommen. Die Befragungen an den nach stichprobentheoretischen Erwägungen ausgewählten Schulen erfolgten im Klassenverband der Schülerinnen und Schüler ab der 8. Jahrgangsstufe aufwärts (Klumpenauswahlverfahren). Für die inhaltliche und organisatorische Betreuung vor Ort waren Befragungsteams studentischer Hilfskräfte verantwortlich, die zuvor durch das BfS für diese Aufgabe geschult wurden. Die Feldphase in Hamburg konnte unmittelbar im Anschluss an die dortigen Sommerferien 2012 aufgenommen und nach etwa drei Monaten vollständig abgeschlossen werden. Tabelle 1 gibt einen Überblick über die realisierte ungewichtete sowie über die gemäß der amtlichen Schul- und Bevölkerungsstatistiken der Hansestadt gewichtete Nettostichprobe. 1 Dass eine Studie dieser Art nur durch die finanzielle und fachliche Unterstützung Dritter realisierbar ist, liegt auf der Hand. Abbildung 1 gibt einen Überblick über die beteiligten Partner bei der Umsetzung des Projekts, denen an dieser Stelle ausdrücklich gedankt sei. 1 Für einen Überblick über die Zusammensetzung der jeweiligen Stichproben der in den Jahren 2004, und 2009 durchgeführten Schülerbefragungen sei auf die jeweiligen Berichte dieser Jahre verwiesen. 4

5 Tabelle 1 Soziodemographische Verteilung der ungewichteten und der gewichteten Nettostichprobe der Schülerbefragung in Hamburg 2012 Abbildung 1 5

6 3. Ausgewählte Ergebnisse In den folgenden Abschnitten werden einige ausgewählte Resultate der deskriptiv statistischen Analyse der seit 2004 in Hamburg nunmehr zum fünften Mal durchgeführten SCHUL- BUS-Erhebung zusammenfassend dokumentiert. Im Fokus steht dabei die epidemiologische Entwicklung des Konsums von Alkohol, Tabak, Cannabis und anderen illegalen Drogen bei Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren Die allgemeine Konsumentwicklung im Überblick Die Lebenszeit-Prävalenz verschiedener Suchtmittel als Ausdruck ihrer Griffnähe (Verfügbarkeit) und als Indikator der Probierbereitschaft der Jugendlichen zeigt einen abnehmenden Trend bei den legalen und eine seit 2009 wieder leicht ansteigende Konsumverbreitung illegaler Drogen (vgl. Abbildung 2). Nahezu linear und am stärksten rückläufig erweisen sich die Zahlen zum Tabakkonsum: Gaben in 2004 noch rund 70% der Jugendlichen an, dass sie schon mal geraucht haben, so sind es in 2012 nur noch die Hälfte (50%) der 14- bis 17-Jährigen mit entsprechenden Konsumerfahrungen. Abbildung 2 Auch wenn in 2012 die Lebenszeiterfahrung der Jugendlichen im Umgang mit Cannabis und anderen illegalen Drogen gegenüber 2009 wieder zugenommen hat, so verbleiben die zu- 6

7 letzt erhobenen Prävalenzwerte doch deutlich unter dem Niveau von 2004 bzw (vgl. Abbildung 2). Der Blick auf die Entwicklung der 30-Tage-Prävalenz (Abbildung 3) zeigt, dass der Anteil der Jugendlichen mit aktuellen Konsumerfahrungen auch bei den legalen Suchtmitteln Alkohol und Tabak wieder zugenommen hat. Diese vom Trend der rückläufigen Lebenszeit-Prävalenz abweichende Entwicklung ist ein Indiz dafür, dass die Zahl der Jugendlichen, die Alkohol und Tabak erstmals ausprobieren, weiterhin abnimmt, während diejenigen, die bereits einschlägige Erfahrungen haben, ihren Konsum eher intensivieren. Abbildung 3 Dass der Anteil der ProbiererInnen von Alkohol, Tabak und Cannabis unter den jüngeren Jugendlichen zurückgeht, wird durch die Zahlen zur Entwicklung des Erstkonsumalters untermauert (vgl. Abbildung 4). Der dort ablesbare Trend eines seit 2005 ungebrochen späteren Einstiegs in den Rauschmittelkonsum weist darauf hin, dass die in den vergangenen Jahren verstärkt vorgehaltenen Angebote und durchgeführten Maßnahmen der universellen Suchtprävention offensichtlich Früchte tragen. 7

8 Abbildung 4 Wie wichtig die Bemühungen um ein Hinauszögern des Einstiegsalters in den Rauschmittelgebrauch sind, wird deutlich, wenn man sich die Konsummuster der Jugendlichen in Abhängigkeit des Alters ihres Erstkontakts mit den verschiedenen Substanzen ansieht (vgl. Abbildung 5). Sowohl für Alkohol und Tabak als auch für Cannabis gilt, dass sich unter den heute 16- bis 17-Jährigen, die bereits mit 13 Jahren oder früher jeweils einschlägige Konsumerfahrungen gemacht haben, aktuell deutlich größere Anteile regelmäßiger KonsumentInnen dieser Suchtmittel ausmachen lassen als unter jenen Jugendlichen derselben Altersgruppe, die erst später Alkohol zu trinken, Tabak zu rauchen oder Cannabis zu konsumieren begannen. 2 2 Ob dieser festgestellte, statistisch enge Zusammenhang auch tatsächlich auf einer entsprechend vorliegenden Kausalbeziehung beruht, oder aber durch bestimmte nicht erfasste Drittvariablen bestimmt wird, kann anhand der SCHULBUS-Daten nicht überprüft werden. 8

9 Abbildung Die Erfahrungen der Jugendlichen im Umgang mit Alkohol Die rückläufige Entwicklung der Lebenszeit-Prävalenz von Alkohol seit 2004 kommt im Wesentlichen dadurch zustande, dass in der eher jüngeren Alterskohorte der 14- bis 15-Jährigen und bei den weiblichen Jugendlichen die Anteile der NeueinsteigerInnen signifikant zurückgeht (vgl. Abbildung 6). Bezüglich des aktuellen Alkoholkonsums (30-Tage-Prävalenz) dagegen zeigt sich eine stagnierende bzw. bei den 16- bis 17-Jährigen und bei den männlichen Jugendlichen eine statistisch interpretierbare Zunahme der Konsumverbreitung seit 2007 (vgl. Abbildung 7). Aus suchtpräventiver Perspektive von besonderem Interesse sind neben der Lebenszeit- und der 30-Tage-Prävalenz von Alkohol vor allem die möglichen Veränderungen der Konsumintensität der Jugendlichen. Als Indikator hierfür wird im Rahmen der SCHULBUS-Studie seit 2007 die Verbreitung des so genannten Binge Drinking erfasst. Dieses Konsumverhalten ist definiert als das Trinken von fünf und mehr Standardgläsern Alkohol bei einer Trinkgelegenheit. 9

10 Abbildung 6 3 Abbildung 7 3 Während die farbigen Linien in dieser und den folgenden Abbildungen die jeweils entsprechend bezeichneten Subgruppen repräsentieren, sind in den grauen Säulen die für die Gesamtpopulation der Jugendlichen in Hamburg ermittelten Werte dargestellt. Der Übersichtlichkeit wegen wurde in den Abbildungen auf eine Kennzeichnung der Signifikanzniveaus in den Subgruppen verzichtet. Diese finden sich aber in den Tabellen im Anhang des Berichts. 10

11 Gab in 2007 jede/r vierte Jugendliche (25%) an, mindestens einmal im Monat Binge Drinking zu betreiben, so hat sich dieses Trinkmuster in 2012 inzwischen bei etwa einem Drittel (31%) der 14- bis 17-Jährigen etabliert (vgl. Abbildung 8). Erwartungsgemäß zeigen sich hier große altersgruppenspezifische Unterschiede. Und auch unter den männlichen und weiblichen Jugendlichen ist dieses Trinkverhalten noch unterschiedlich stark verbreitet, wobei sich die Mädchen und jungen Frauen zunehmend dem Konsumverhalten ihrer männlichen Altersgenossen anpassen. Abbildung Die Entwicklung des Rauchverhaltens der Jugendlichen Bei keinem anderen Suchtmittel lassen sich derart nachhaltig positive Veränderungen in der Konsumverbreitung unter den Jugendlichen in Hamburg ausmachen wie beim Tabak. Waren es Mitte der 2000er Jahre noch 70% der 14- bis 17-Jährigen, die mindestens einmal in ihrem Leben geraucht haben, so blicken in 2012 nur noch die Hälfte (50%) der Jugendlichen auf entsprechende Erfahrungen zurück. Dieser starke Rückgang, der im Übrigen sowohl bei den männlichen und weiblichen als auch bei den jüngeren und älteren Jugendlichen zu verzeichnen ist, zeigt, dass mit der Kombination aus verhältnis- und verhaltenspräventiven Maßnahmen in den vergangenen Jahren die in deren Fokus stehenden Zielgruppen erfolgreich erreicht werden konnten. 11

12 Abbildung 9 Auch bei der Entwicklung der Verbreitung des aktuellen Tabakkonsums hat es in den zurückliegenden Jahren starke Rückgänge gegeben. Allerdings ist der Anteil der Jugendlichen, die in den vergangenen 30 Tagen geraucht haben, seit 2009 von damals 28% auf inzwischen wieder 34% in 2012 angestiegen. Eine mögliche Erklärung dafür könnte darin liegen, dass die Mitte der 2000er Jahre umgesetzten verhältnispräventiven Maßnahmen wie das schulische Rauchverbot, Preiserhöhungen, Anhebung des Abgabealters von Tabakprodukten sowie die Einschränkungen des Rauchens in Gaststätten und Restaurants eine starke Dynamik auch im Hinblick auf das Risikobewusstsein im Kontext des Tabakkonsums entwickelt hatten, die mit der Zeit insbesondere bei den bereits konsumerfahrenen Jugendlichen allmählich verblasst. Die zuletzt ermittelte Zunahme der Verbreitung des aktuellen Tabakkonsums unter den Jugendlichen schlägt erfreulicherweise nicht voll auf deren Konsumintensität von Zigaretten durch; dennoch wird der bislang zu beobachtende rückläufige Trend des regelmäßigen Rauchens doch eindeutig abgebremst und verbleibt mit 9% in 2012 auf dem Niveau der Befragung von 2009 (vgl. Abbildung 11). 12

13 Abbildung 10 Abbildung 11 13

14 3.4. Die Erfahrungen der Jugendlichen im Umgang mit Cannabis Der Anteil der Hamburger Jugendlichen, die mindestens einmal in ihren Leben Haschisch und/oder Marihuana ausprobiert haben, ist seit 2007 von damals 23% über 2009 mit 24% auf nunmehr 29% in 2012 wieder angestiegen; allerdings liegt der zuletzt gemessene Prävalenzwert doch deutlich unterhalb der für die Jahre 2004 (38%) und 2005 (35%) ermittelten Vergleichszahlen. Am stärksten zugenommen in den vergangenen fünf Jahren hat der Anteil der Cannabis erfahrenen Befragten bei den männlichen sowie bei den 16- bis 17-jährigen Jugendlichen. Statistisch signifikante und damit interpretierbare Zuwächse seit 2007 lassen sich auch beim Anteil der aktuellen KifferInnen ausmachen: Hier gilt unabhängig vom Alter und Geschlecht der Jugendlichen, dass der Konsum von Cannabis in allen Subgruppen wenn auch auf unterschiedlichen Niveaus offensichtlich wieder an Attraktivität zugenommen und nahezu exakt den Stand von 2004 erreicht hat. Abbildung 12 14

15 Abbildung 13 Der Anstieg der Konsumverbreitung von Cannabis dürfte zu einem nicht unerheblichen Teil auch mit der bereits berichteten Zunahme des Tabakkonsums zusammenhängen. Aufgrund der Ähnlichkeit der Applikationsweise sind es vor allem die TabakkonsumentInnen, bei denen sich überdurchschnittlich hohe Kifferraten ergeben (Abbildung 14). Während sich unter den Nie-RaucherInnen und den Jugendlichen, die Tabak bislang allenfalls probiert haben, nur wenige CannabiskonsumentInnen ausmachen lassen, geben fast ein Drittel (31%) der aktuellen RaucherInnen und nahezu die Hälfte (48%) der regelmäßigen TabakkonsumentInnen an, in den letzten 30 Tagen mindestens ein Mal Haschisch und/oder Marihuana konsumiert zu haben. 15

16 Abbildung 14 Die von den Schulen aktuell berichtete Tendenz zunehmender Vorkommnisse des Kiffens im schulischen Kontext kann durch die SCHULBUS-Daten zum Teil erhärtet werden. Auch wenn die Befragungsergebnisse insbesondere für das schulische Setting Klassenfahrten auf eine insgesamt spürbare Reduzierung 4 einschlägiger Vorfälle hinweisen, so ergibt sich, dass mit 5,3% in 2012 gegenüber 2,9% in 2009 wieder mehr SchülerInnen in den vergangenen 12 Monaten mindestens ein Mal vor dem Unterricht, während der Pausen und/oder in den Freistunden gekifft haben (vgl. Abbildung 15). 4 Die Interpretation der Zahlen zur Entwicklung des Kiffens anlässlich von Klassenfahrten sollte eher zurückhaltend erfolgen, da ja die Zahl der tatsächlich stattgefundenen Klassenfahrten und damit die potenziellen Konsumanlässe in den jeweiligen Jahren durchaus variieren kann. 16

17 Abbildung 15 Dass der wiederholte und intensive Cannabiskonsum auch und gerade für Jugendliche durchaus problematisch werden kann, bezweifelt sicher niemand mehr. In 2012 weisen 7,1% der Jugendlichen in Hamburg einen positiven Befund mit 2 Punkten auf der Severity of Dependence Scale (SDS) 5 auf. In diesem Sinne als cannabisabhängig galten in 2007 also fünf Jahre zuvor nur 4,6% der 14- bis 17-Jährigen. Besonders betroffen sind hier mit aktuell 9% vor allem die männlichen Jugendlichen in der Hansestadt. 5 Zur Erläuterung dieses Instrumentes vgl. Anhang II 17

18 Abbildung Die Konsumverbreitung anderer (illegaler) Drogen Jenseits von Alkohol, Tabak und Cannabis blicken die Jugendlichen in Hamburg erwartungsgemäß auch auf Erfahrungen im Umgang mit anderen Rauschmitteln zurück. Allerdings spielen diese soweit es sich dabei um illegale Substanzen handelt im Vergleich zu Haschisch und Marihuana nur eine untergeordnete Rolle. Das bedeutet jedoch nicht, dass man ihre Konsumverbreitung und die entsprechenden Veränderungen im Zeitverlauf vernachlässigen könnte. Tabelle 2 gibt einen Überblick über die Lebenszeit-Prävalenz der verschiedenen Suchtmittel, von denen die in der Liste ab Kokain aufgeführten Substanzen für die nachfolgenden Übersichten zu der gemeinsamen Kategorie andere illegale Drogen zusammengefasst wurden. Es zeigt sich, dass sich die Lebenszeit-Prävalenz dieser illegalen Drogen in der Folge des Mitte der 2000er Jahre erreichten Höchststandes von 10% auf 4% in 2009 mehr als halbiert hat und im Befragungsjahr 2012 auf gut 7% wieder gestiegen ist. 18

19 Tabelle 2 Abbildung 17 19

20 Nimmt man mit der 30-Tage-Prävalenz die jeweils aktuell vorliegenden Erfahrungen der Jugendlichen im Umgang mit illegalen Drogen in den Blick (vgl. Abbildung 18), dann lässt sich auch hier zwar ein Anstieg der in 2012 erhobenen Daten gegenüber jenen aus 2009 ausmachen. Aber mit insgesamt 2% verbleibt der Anteil der aktuellen KonsumentInnen illegaler Drogen unter den Hamburger Jugendlichen auf einem alles in allem erfreulich moderaten Niveau. Abbildung Charakterisierung der Stark-KonsumentInnen von Suchtmitteln Um suchtpräventive Angebote zukünftig noch stärker adressatengerecht planen und durchführen zu können, sind verschiedene Basisinformationen über die jeweils im Fokus solcher Angebote stehenden Zielgruppen sicher sehr hilfreich. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob und wie sich die jugendlichen Risikogruppen im Kontext ihres Gebrauchs und Missbrauchs von Alkohol, Tabak und Cannabis auf der Grundlage der vorliegenden Befragungsdaten charakterisieren lassen und inwieweit sie sich von jenen AltersgenossInnen unterscheiden, die bislang auf den Konsum dieser Suchtmittel entweder verzichtet oder diese nur 20

21 moderat konsumiert haben. Zu diesem Zweck werden in den folgenden Übersichten drei Subgruppen ins Zentrum der Betrachtungen gerückt: 1.) AlkoholkonsumentInnen, die regelmäßig (mindestens 1-mal monatlich) Binge Drinking betreiben 2.) RaucherInen, die täglich mindestens fünf oder auch mehr Zigaretten konsumieren sowie 3.) KifferInnen, die gemäß der Severity of Dependence Scale (SDS) als cannabisabhängig einzustufen sind. Im Rahmen der statistischen Basisauswertung der SCHULBUS-Daten 2012 wurde nun untersucht, ob sich für diese KonsumentInnengruppen mit Blick auf ausgewählte Aspekte der jugendlichen Alltags- und Lebenswelt Auffälligkeiten ergeben, hinsichtlich derer sie sich von ihrer jeweiligen Komplementärgruppe aus der Gesamtpopulation der 14- bis 17-Jährigen in Hamburg unterscheiden. Der zusammenfassenden Dokumentation einiger ausgewählter Ergebnisse hierzu soll zunächst noch der Blick auf die Entwicklung des Stark-Konsums der Jugendlichen je nach Migrationshintergrund vorangestellt werden Migrationshintergrund Wie aus der eingangs abgedruckten Tabelle 1 zur sozio-demogrphischen Verteilung der Stichprobe hervorgeht, liegt der Anteil Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Hamburg bei etwa 46%. Da sich auch im Bereich der Suchtprävention inzwischen immer häufiger so genannte kultursensible Angebote und Maßnahmen etablieren, erscheint es sinnvoll, bei den Jugendlichen nicht nur zwischen jenen mit und ohne Migrationshintergrund zu unterscheiden, sondern im Falle der ersteren Gruppe nochmals eine Differenzierung zwischen der zahlenmäßig stark vertretenen Gruppe derer mit osteuropäischen Wurzeln und jenen, die einen eher muslimisch geprägten (arabisch-asiatischen) Migrationshintergrund aufweisen, vorzunehmen. Beim Blick auf die Verbreitung des Stark-Konsums von Alkohol, Tabak und Cannabis je nach Migrationshintergrund zeigen sich durchaus relevante Unterschiede zwischen den einzelnen Subgruppen (vgl. Abbildung 19): So ist das Binge Drinking vor allem unter den Jugendlichen ohne Migrationshintergrund verbreitet und wird seit 2007 relativ stabil von etwa einem Drittel unter ihnen (34%) regelmäßig praktiziert. Bei den 14- bis 17-Jährigen mit osteuropä- 21

22 ischen Wurzeln hat es im Übergang von 2007 nach 2009 einen sehr starken Anstieg dieses Konsummusters gegeben und ist dann in 2012 nur leicht zurückgegangen. Trotz zunehmender Verbreitung des Binge Drinking auch bei den Jugendlichen mit eher muslimisch geprägtem Migrationshintergrund verbleibt der Anteil der auf diese Weise Alkohol Konsumierenden unter ihnen mit 17% in 2012 doch sehr deutlich unter dem Niveau der Vergleichsgruppen. Abbildung 19 6 Zeichnen sich hinsichtlich der Verbreitung des starken Rauchens bei allen Jugendlichen rückläufige oder zumindest stagnierende Werte ab, so ist der Anteil der KifferInnen mit einem positiven Befund auf der Severity of Dependence Scale (SDS) bei den Jugendlichen mit osteuropäischem Migrationshintergrund (11%) am höchsten. Ohne die Frage nach der Bedeutung des Migrationshintergrundes der Jugendlichen für deren jeweiliges Konsumverhalten weiter zu vertiefen, so sollte jedoch zumindest der Hinweis gegeben werden, dass eine bloße Kategorisierung verschiedener Migrationsgruppen sicher 6 Auf eine Darstellung der Subgruppe Sonstiger Migrationshintergrund wird in der Abbildung nicht nur der Übersichtlichkeit wegen verzichtet, sondern auch, weil die entsprechenden Ergebnisse aufgrund der enormen Heterogenität der in dieser Kategorie subsumierten Jugendlichen inhaltlich kaum sinnvoll interpretierbar sind. 22

23 zu kurz greift. So ist es nicht der Migrationshintergrund als solcher, der kausal und unmittelbar auf das Konsumverhalten der Jugendlichen wirkt. Entscheidend sind vielmehr die Zugehörigkeit zu bestimmten ethnischen Gruppen und die dort jeweils vorherrschenden kollektiven Identitäten. Die ethnische Herkunft der Jugendlichen bestimmt aber nicht nur deren jeweilige sozio-kulturelle Identität, sondern hat häufig auch zumindest in westlichen Industrienationen unmittelbar (negativen) Einfluss auf deren dortige sozio-ökonomische Lebenslage (vgl. hierzu Abbildung 20). Insofern stellt der Begriff Migrationshintergrund gleichsam eine semantische Kurzbeschreibung vergleichsweise komplexer Sachverhalte dar, die es bei der Sichtung, Bewertung und Prävention jugendlichen Missbrauchs von Suchtmitteln zukünftig stärker zu berücksichtigen gilt. Abbildung Freizeitverhalten Anhand einer 5-stufigen Skala (von 1 = nie bis 5 = (fast) täglich ) wurden die befragten SchülerInnen u.a. darum gebeten anzugeben, wie häufig sie bestimmte Freizeitaktivitäten betreiben. Unter der Annahme eines quasi-metrischen Skalenniveaus wurden in der statistischen Analyse die Mittelwerte für die jeweiligen Subgruppen errechnet und vergleichend gegenüber gestellt (vgl. Abbildung 21). 23

24 Es fällt auf und bestätigt im Übrigen die Erkenntnisse früherer SCHULBUS- und anderer Untersuchungen, dass im Kontext des Umgangs mit Suchtmitteln der Peergroup eine sehr große Bedeutung zukommt. Binge Drinker, RaucherInnen und auch die problematisch Cannabiskonsumierenden bezeichnen "Freunde treffen" signifikant häufiger als eine ihrer bevorzugten Freizeitaktivitäten als es ihre nicht und moderat konsumierenden AltersgenossInnen tun. Umgekehrt kommt es bei den Stark-KonsumentInnen von Alkohol, Tabak und/oder Cannabis deutlich seltener vor, dass sie in ihrer Freizeit aus reinem Vergnügen zu einem Buch greifen würden. Abbildung Zufriedenheit mit unterschiedlichen Lebensbereichen Mit Blick auf die Zufriedenheit bezüglich unterschiedlicher Lebensbereiche hatten die befragten Jugendlichen im Erhebungsbogen die Gelegenheit, ihre individuelle Einschätzung an- 7 In den Säulen der Graphik sind die für die Gesamtpopulation ermittelten Durchschnittswerte der jeweils genannten Freizeitaktivitäten abgebildet. Die Linien hingegen repräsentieren die errechneten Durchschnittswerte der jeweiligen in der Legende entsprechend gekennzeichneten Subgruppe. Lesebeispiel: Im Internet zu surfen ist die von allen befragten Jugendlichen am häufigsten betriebene Freizeitaktivität. Für die StarkkonsumentInnen von Alkohol, Tabak und Cannabis gilt, dass sie noch häufiger als die jeweiligen Nicht- bzw. Moderat-Konsumierenden dieser Freizeitbeschäftigung nachgehen, wobei dieses Ergebnis bei den Binge Drinkern mit 99,9 und bei den Cannabisabhängigen mit 95%-iger Wahrscheinlichkeit gegen den statistischen Zufall abgesichert ist. 24

25 hand einer 7-stufigen Skala von -3 = sehr unzufrieden bis +3 = sehr zufrieden zum Ausdruck zu bringen. Auch hier wurden im Rahmen der Datenanalyse die jeweiligen Durchschnittswerte berechnet und in einer Graphik vergleichend visualisiert(vgl. Abbildung 22). Erneut wird die Bedeutung der Freundschaftsbeziehungen für die Jugendlichen augenfällig. Mit diesem Aspekt des Alltagslebens zeigen sich die Befragten insgesamt am zufriedensten. Dagegen ist der Bereich Schule jener Alltagskontext, für den sich die geringste Zufriedenheit unter allen Hamburger Jugendlichen, insbesondere aber unter den dortigen Stark-KonsumentInnen von Alkohol, Tabak und Cannabis ausmachen lässt. Abbildung Schulische Situation Angesichts der zuvor in Abbildung 22 dokumentierten relativ geringen Zufriedenheit der Suchtmittel konsumierenden Jugendlichen mit dem Bereich Schule überrascht es sicher nicht, dass die Stark-KonsumentInnen von Alkohol, Tabak und Cannabis signifikant mehr schulische Fehltage aufweisen als ihre nicht oder moderat konsumierenden MitschülerInnen (Abbildung 23). Und auch bei der Selbsteinschätzung der eigenen Schulleistungen fallen die 8 Da alle gemessenen Durchschnittswerte im positiven Skalenbereich liegen, ist in der Abbildung der Wertebereich von -3 = sehr unzufrieden bis 0 = weder noch gleichsam abgeschnitten. 25

26 entsprechend errechneten Durchschnittswerte zumindest bei den RaucherInnen und Cannabisabhängigen interpretierbar schlechter aus als bei jenen den SchülerInnen der jeweiligen Komplementärpopulation (vgl. Abbildung 24). Abbildung 23 Abbildung 24 26

27 Die Beziehungsqualität zu verschiedenen Bezugspersonen Um einen Eindruck darüber zu erlangen, welche Personen im Leben der Jugendlichen eine relevante Bedeutung haben und wie sich diese so operationalisierte Beziehungsqualität gegebenenfalls je nach jeweiliger Suchtmittelkonsumintensität unterscheidet, wurden die Befragten gebeten, auf einer Skala von 0 = nie bis 4 = immer anzugeben, wie häufig sie mit den verschieden Angehörigen ihrer Familie, mit den FreundInnen sowie mit den LehrerInnen über Dinge sprechen würden, die ihnen in ihrem Leben wirklich wichtig erscheinen. Der Vergleich der entsprechend errechneten Durchschnittswerte zeigt, dass Innerhalb der Familie die Mutter die wichtigste Bezugsperson der Jugendlichen darstellt (vgl. Abbildung 25). Dass die Jugendphase aber auch der Lebensabschnitt ist, in dem die Abnabelung von der Familie und die Bindung zur Peergroup deutlich zunimmt, zeigt sich an der überdurchschnittlich hohen Häufigkeit, in der die FreundInnen als GesprächspartnerInnen bei wichtigen Dingen des Lebens genannt werden. Abbildung 25 Es zeigt sich u.a., dass die Jugendlichen mit regelmäßigem Binge-Drinking-Verhalten, die Stark-RaucherInnen und vor allem die cannabisabhängigen Jugendlichen deutlich seltener Gespräche mit ihren Müttern führen als es die SchülerInnen mit eher moderaten Konsum- 27

28 mustern tun. In der Qualität der Vater-Beziehungen deuten sich je nach Suchtmittelkonsumintensität dagegen nur geringfügige Unterschiede an, die jedoch statistisch nicht signifikant sind Soziale Lage Zur Überprüfung der Frage, ob und inwieweit der soziale Hintergrund der Jugendlichen mit den jeweils von ihnen praktizierten Suchtmittelkonsummustern korrespondiert, stehen uns keine bei den Befragten unmittelbar erhobenen Daten zur Verfügung. Als eine grobe Annäherung zur Beantwortung dieses Aspektes können wir aber auf die Informationen zu den von den Jugendlichen genannten Wohnstadtteilen und auf eine vom Statistischen Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein (2012) zur Verfügung gestellte Kategorisierung ( niedrig, mittel und hoch ) der Hamburger Stadtteile zurückgreifen. Mit dem expliziten Hinweis darauf, dass nicht der tatsächlich sozial-ökonomische Hintergrund der Befragten selbst, sondern lediglich die soziale Lage ihrer Wohnstadtteile zugrunde gelegt wurden, ergibt sich aus der Auswertung der SCHULBUS-Daten, dass die Verbreitung des Alkoholkonsums bei den Jugendlichen umso höher ausfällt, je höher die soziale Lage ihres Wohnstadtteils ist (vgl. Abbildung 26). 9 Wenn auch in abgeschwächter Form ergibt sich ein ähnliches Bild beim Tabakkonsum. Sowohl die Werte der Lebenszeit-Prävalenz als auch jene zum aktuellen Rauchverhalten fallen bei den Jugendlichen aus Stadtteilen mit höherer sozialer Lage höher aus als bei ihren AltersgenossInnen aus Stadtteilen, die hinsichtlich ihrer sozialen Lage als eher niedrig oder mittel einzustufen sind (vgl. Abbildung 27). Dieses sich auch beim Cannabiskonsum andeutende Zusammenhangsmuster (vgl. Abbildung 28) darf aufgrund der fehlenden statistischen Signifikanz streng genommen nicht als solches interpretiert werden. Gleichwohl spricht das ermittelte Ergebnis umgekehrt aber auch nicht für den alltagstheoretisch häufig unterstellten gegenteiligen Zusammenhang. 9 Der mögliche Verdacht, dass dieser statistische Zusammenhang dadurch zustande kommt, dass in den Stadtteilen mit niedriger sozialer Lage der Anteil der Jugendlichen mit Migrationshintergrund höher ist und dass insbesondere die dort lebenden Jugendlichen mit muslimisch geprägtem Wurzeln die geringeren Alkoholkonsumraten verursachen könnten, wurde durch die entsprechend durchgeführten Analysen nicht bestätigt. 28

29 Abbildung 26 Abbildung 27 29

30 Abbildung 28 Aus der Gesamtschau der Daten zur sozialen Lage der Wohnstadtteile der Jugendlichen und ihren jeweiligen Suchtmittelkonsumerfahrungen könnte man nun die These ableiten, dass der Umgang mit Alkohol, Tabak und Cannabis nicht zuletzt auch eine Frage des jeweils zur Beschaffung dieser Suchtmittel notwendigen Geldbudgets ist. Da die Jugendlichen in der SCHULBUS-Studie nach ihren monatlich zur freien Verfügung stehenden Finanzmitteln befragt wurden, lässt sich das Vorliegen eines solchen Zusammenhangs statistisch überprüfen. Und tatsächlich: Die hierzu ermittelten Auswertungsergebnisse machen deutlich, dass sowohl in Bezug auf die Lebenszeit-Prävalenz der verschiedenen Suchtmittel als auch mit Blick auf deren aktuellen Gebrauch den 14- bis 15-jährigen Jugendlichen 10 mit einschlägigen Konsumerfahrungen signifikant mehr Geld pro Monat zur freien Verfügung steht als jenen, die bislang noch keine Konsumerfahrungen haben oder zumindest in den letzten 30 Tagen jeweils abstinent geblieben sind (vgl. Tabelle 3). 10 Da das den Jugendlichen zur Verfügung stehende Geldbudget systematisch mit zunehmendem Alter ansteigt und auch die Konsumerfahrungen stark altersabhängig sind, erscheint es sinnvoll, den Vergleich der Geldbudgets nur innerhalb einer altershomogenen Subgruppe vorzunehmen. Wenn in der durchgeführten Analyse die Entscheidung zugunsten der jüngeren Alterskohorte getroffen wurde, dann nicht zuletzt deshalb, weil deren Geldbudget sich im Wesentlichen aus dem Taschengeld speist, dessen Höhe seinerseits wiederum eher mit dem hier interessierenden sozial-ökonomischen Hintergrund der Jugendlichen korrespondieren dürfte. 30

31 Tabelle Fazit Die SCHULBUS-Erhebung 2012 zum Umgang der Hamburger Jugendlichen mit Suchtmitteln und der Abgleich der aktuell ermittelten Basisdaten mit den Befunden aus den Befragungen der Vorjahre zeigt, dass die Angebote und Maßnahmen der universellen Suchtprävention offensichtlich Früchte tragen. So ist es sicher erfreulich, dass sich der in den vergangenen Jahren zu beobachtende Trend des späteren Einstiegs in den Konsum von Alkohol, Tabak und Cannabis weiterhin fortsetzt. Da Suchtprävention und ihre Effekte immer auch in der langfristigen Perspektive zu sehen und zu bewerten sind, ist die gegenüber 2009 feststellbare Zunahme der Konsumintensität von Alkohol und Cannabis zwar durchaus ernst zu nehmen. Gleichwohl verbleiben die entsprechenden Prävalenzwerte meist unterhalb der noch Mitte der 2000er Jahre gemessenen Konsumniveaus. Der jüngste Anstieg der Prävalenzraten insbesondere bei den eher älteren und bei den männlichen Jugendlichen sollte daher nicht als Rückschlag gesehen, sondern als Anlass dafür genommen werden, die Bemühungen um eine gezielte Ansprache konkreter KonsumentInnengruppen also die selektive Suchtprävention entsprechend zu verstärken. Bei der Planung und Entwicklung entsprechender alters- und genderspezifischer Angebote sollten u.a. die im vorliegenden Kurzbericht zusammenfassend dokumentierten Hinweise auf die Bedeutung der Aspekte des Migrationshintergrundes, des Freizeitverhaltens und der schulischen Situation, des familiä- 11 Zur Begründung der Beschränkung auf die Altersgruppe der 14- bis 15-Jährigen vgl. Fußnote 10 31

32 ren Bindungsgefüges und der Peergroup-Orientierung der Jugendlichen zukünftig angemessen Berücksichtigung finden. Weil Suchtprävention nur dann wirksam sein kann, wenn sie nicht als singuläres Ereignis, sondern Lebensphasen und Lebenskontext orientiert immer wieder unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen versucht, sind Kontinuität, inhaltliche und methodische Diversität sowie zielgruppenorientierte Spezifität unabdingbare Voraussetzungen dafür, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einen Rahmen für das Zurechtfinden in der konsum-, leistungs- und erlebnis-orientierten Welt zu geben. Abbildung 29 veranschaulicht abschließend verschiedene altersbiographische Lebenskontexte, die das breite Aktionsspektrum für suchtpräventives Handeln abstecken. Abbildung 29 wichtige Aktionsfelder suchtpräventiven Handelns 32

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