Finance. Branchenreport 10/2013

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1 Finance Markt Editorial Uli Dönch...2 Deutsche so wohlhabend wie nie...2 Gefragt sind Markenstärke und Sicherheit...3 Deutsche bleiben zögerlich bei Aktien...4 Mehr Informationen gefragt...5 Immobilien beliebt als Zukunftssicherung...6 Vorsorgeinvestitionen...6 Privatpatienten unverzichtbar für Arztpraxen... 7 Zielgruppe Entscheider bilden Kernpotenzial...8 Altersvorsorge wichtiges Finanzthema...9 Werbemöglichkeiten Attraktive Umfeldrendite In Themenspecials zielgenauer werben Videoberatung via Tablet-PC Eine neue Dimension der Kommunikation Ad Specials: Kreativität und Innovation Kommunikation Finanzen sind Vertrauenssache Planungsökonomisch kommunizieren BURDA NEWS GROUP Geldwerte Umfelder KONTAKT Ansprechpartner... 18

2 Branchenreport FINANCE 3,81 3,97 Sparquote in %* G eldanlagen, Vermögens aufbau, Versicherungen, Altersvorsorge diese und weitere Themen zählen in FOCUS zu den gefragtes ten. Kein Wunder, schließ lich verfügen die Deutschen aktuell über ein RekordGeldvermögen. Sie möch ten es trotz aller Krisen ren ditestark vermehren und wissen, dass sie für ihre Zukunft selbst Vorsorge tragen müssen. Neben Im mobilien gewinnen auch die Klassiker Lebens- und Rentenversicherung wieder an Bedeutung. Mit Aktien tun sich die Deutschen al lerdings immer noch schwer. Hier sind fundierte Informa ti o nen gefragt, wie FOCUS sie bietet wie in allen fi nanziellen Belangen. Uli Dönch Ressortleiter Wirtschaft Wachstum 10,4 10,6 4,20 4,23 10,8 10,7 4,48 11,1 4,30 11,6 4,47 10,8 4,65 4,71 10,6 10, ,94 10,1 Geldvermögen in Deutschland* in Billionen Euro * jeweils im 4. Quartal; Quelle: Deutsche Bundesbank Deutsche sind so wohlhabend wie nie zuvor Trotz Schuldenkrise wächst das Geldvermögen der Menschen in Deutschland so schnell wie lange nicht. D ie Deutschen haben 2012 so viel Geldvermögen angehäuft wie seit 1993 nicht mehr. Binnen eines Jahres vermehrte sich das Vermögen der privaten Haushalte in Form von Bargeld, Bankeinlagen, Wertpapieren oder Ansprüchen gegenüber Versicherungen laut Bundesbank um knapp 157 Mrd. Euro. Allein die gute Lage an den Kapitalmärkten machte nahezu ein Drittel des Anstiegs aus. Damit sind die Deutschen so wohlhabend wie noch nie: Zum Jahresende kletterte das Vermögen auf die Rekordhöhe von 4,94 Billionen Euro ein Plus von 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Immobilien oder Vermögensgegenstände wie Autos oder Kunst sind in der Statistik nicht einmal aufgeführt. Auf einem historischen Tiefstand ist dagegen die Sparquote in Deutschland mit 10,1 Prozent im vierten Quartal 2012 niedriger war sie zuletzt Aktuell ist das Sparen aufgrund niedriger Zinsen wenig attraktiv. Zudem sorgt eine gute Beschäftigungslage in Deutschland mit 41,9 Mio. Erwerbstätigen dafür, dass die Deutschen weni ger Geld für schlechte Zeiten zurücklegen. 2

3 Gefragt sind Markenstärke und Sicherheit Die Bankenlandschaft in Deutschland ist einzigartig im europäischen Vergleich. Wenn es in Europa um die Regulierung der Banken geht, dann sind es oft die Deutschen, die andere Wege gehen wollen. Kein Wunder, unterscheidet sich die Bankenlandschaft hierzulande doch deutlich von der unserer europäischen Partner. Im Vergleich zu ihnen hat Deutschland sehr wenige private Banken auch wenn gleich zwei von ihnen das Ranking der größten Kreditinstitute anführen. Die Mehrheit der Deutschen haben jedoch ein Konto bei einer Sparkasse bzw. Volks- und Raiffeisenbank. Während Sparkassen öffentlich-rechtliche Institute sind, sind die Volksbanken auf Genossenschaftsbasis organisiert. Was die Banken hierzulande jedoch mit internationalen Instituten eint, ist ein Image, das in der Krise der letzten Jahre deutlich gelitten hat. Besonders beliebt sind bei den Deutschen laut Mafo.de-Bankenranking Sparkassen und Volksbanken also jene Institute, die nicht privatwirtschaftlich organisiert sind. Dabei verzeichnen Volksbanken bessere Imagewerte und besondere Stärken bei Ehrlichkeit, Sicherheit und Tradition. Die Deutsche Bank punktet vor allem mit einem soliden Markenbild. Die 100 größten deutschen Kreditinstitute 2011 Bilanzsumme in Mio. Euro Quelle: diebank Image-Werte Brand Feel Ranking (KW 41/2012) Quelle: mafo.de Institut Ort Bilanzsumme Deutsche Bank AG Frankfurt/M Commerzbank AG Frankfurt/M KfW Bankengruppe Frankfurt/M DZ Bank AG Frankfurt/M Unicredit Bank AG München Landesbank Ba-Wü Stuttgart Bayer. Landesbank München Norddt. Landesb. Girozentrale Hannover Eurohypo AG Eschborn Postbank AG Bonn ,3 6,3 6,0 5,8 5,8 5,7 5,7 5,6 5,4 4,9 3

4 Deutsche bleiben zögerlich bei Aktien Im ersten Halbjahr 2012 erlebten Aktien hierzulande einen kurzen Boom. Gründe hierfür waren die Diskussion um Währungskrise und Inflation sowie das historisch niedrige Zinsniveau. Wenn es um das Thema Aktien geht, sind die Deutschen im internationalen Vergleich alles andere als führend. Immer noch gilt hierzulande die Aktie eher als risikoreiche Anlage denn als langfristig renditestarke Alternative zu vermeintlich sicheren Anlagen. Im ersten Halbjahr 2012 schien sich das Blatt zu wenden: Die Zahl derjenigen, die in Aktien oder Aktienfonds investierte, stieg laut Deutschem Aktieninstitut (DAI) sprungartig von 8,67 Mio. im zweiten Halbjahr 2011 auf 10,15 Mio. Experten gehen davon aus, dass vor allem die Angst vor der Inflation durch die Schuldenkrise sowie das sehr niedrige Zinsniveau herkömmlicher Geldanlagen den Ausschlag hierfür gaben. Doch bereits im Nur Aktien Aktien und Fonds Nur Fonds 11, ,50 10,80 10,31 10, zweiten Halbjahr änderte sich das Bild: Die Zahl der Anleger ging deutlich zurück. Gravierende Inflationstendenzen waren nicht zu erkennen und die öffentliche Aufregung um den Euro hatte sich gelegt. Die Deutschen gewöhnten sich an die Krise. Anders als in früheren Zeiten fehlt die German Angst heute scheinbar völlig, was die historisch niedrige Sparquote (siehe S. 2) unterstreicht. Ein weiterer Grund für den starken Rückgang der Zahl der Aktionäre dürften Gewinnmitnahmen sein, stieg der DAX im Jahr 2012 doch um fast 30 Prozent. 2,8 Mio. reine Aktionäre (4,3 Prozent der Bevölkerung) finden sich unter den 8,8 Mio Kurzes Hoch im ersten Halbjahr 2012 Zahl der Aktionäre und Aktienfondsanleger in Deutschland * (in Mio.) , ,81 8,81 8, I/09 II/09 I/10 II/10 I/11 II/11 I/12 II/ ,18 8, Aktienbesitzern in Deutschland. Ausschließlich Aktienfondsanteile halten 4,7 Mio. Personen während 1,4 Mio. in beide Anlageformen investieren. Im Vergleich zum Rekordstand von 2001, als 12,8 Mio. Personen in Aktien und Aktienfonds investierten, bedeutet dies einen Rückgang von 31,2 Prozent, gegenüber 1997 einen Zuwachs von 57,9 Prozent. Im zweiten Halbjahr 2012 ist die Anzahl der Anleger, die direkt in Aktien investierten, um 14,6 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr zurückgegangen. Etwas stärker sank die Anzahl derjenigen, die in Aktienfondsanteile investierten, mit einem Minus von insgesamt 16,4 Prozent , , ,84 *Kein Rückschluss möglich, wieviele Riester-Sparer (ins. 2,9 Mio.) zusätzlich Aktien oder Anteile an Aktienfonds besitzen Quelle: Deutsches Aktieninstitut e.v

5 Wissenstest zu Investmentfonds Befragte liegen nicht immer richtig Erfunden Rentenfonds sind besonders für risikofreudige Anleger geeignet. Grundgesamtheit: Deutsche Bevölkerung ab 18 J. (Fondbesitzer n=294, Keine Fonds n=681) Quelle: AXA Investment Managers Weiß nicht Weiß nicht Richtig 91 Falsch Fondsbesitzer 33 Richtig Fondsbesitzer Mehr Informationen gefragt 1 8 Beim Thema Fondsanlagen zeigen die Deutschen große Wissenslücken. Printmedien sind wichtige Informationsquellen. Im Rahmen einer groß angelegten Mehrländerstudie hat eine im Auftrag der Vermögensverwaltungsgesellschaft AXA Invest ment Managers erhobene Studie den Wissensstand der deutschen Bevölkerung zum Thema Investmentfonds untersucht. Ein Ergebnis der seit 2006 durchgeführten, repräsentativen Studie sind erschreckend große Wissenslücken. Präsentiert wurden die Ergebnisse im Januar in % Weiß nicht 70 Falsch 28 Richtig Falsch Falsch 16 Weiß nicht 23 Richtig 7 Keine Fonds Keine Fonds Korrekt Das Vermögen des Investmentfonds bleibt bei einer Insolvenz des Fondsanbieters geschützt. Im vergangenen Jahr hat sich eine leichte Verbesserung bei den Wissenslücken in der deutschen Bevölkerung bemerkbar gemacht. Dennoch sind die Lücken aber erschreckend groß, konstatiert Karin Kleinemas, Marketing-Chefin für Nordeuropa bei Axa IM. Die Hälfte der Befragten habe gar keine oder nur wenig Ahnung von Fonds, wie aus dem AXA- IM-Wissensindex hervorgeht. Selbst unter den Befragten, die Fonds besitzen, herrscht zum Teil große Unwissenheit. So weiß z.b. nur ein Drittel der Fondsbesitzer, dass in Fonds investierte Vermögen bei Insolvenz des Fondsanbieters geschützt sind. Doch die Deutschen haben seit 2006 auch dazu gelernt: Immerhin wissen inzwischen 60 Prozent der Befragten, dass Rentenfonds nichts mit der Rente zu tun haben, sondern Fonds sind, die in festverzinsliche Wertpapiere investieren. Im Jahr zuvor wusste das nur die Hälfte der Befragten. Bei einer Geldanlage in Fonds halten 91 Prozent der Befragten denn auch eine Beratung für wichtig. Unter den Fondsbesitzern sind es sogar 96 Prozent. Favorisierte Informationsquellen zum Thema sind nach der persönlichen Kommunikation Printmedien. Informationsquellen Finanzwissen Top 10 (in %) Bank-, Versicherungsoder Finanzberater Freunde, Kollegen, Verw. Printmedien TV Internet Ausbildung/Berufsschule Radio Bücher/Fachliteratur Unterricht in der Schule Studium Grundgesamtheit: Deutsche Bev. ab 18 J. (n=1.000), Quelle: AXA Investment Managers

6 Immobilien beliebt als Zukunftssicherung Bei Vermögensplanung und -aufbau steht die eigene Immobilie ganz oben auf der Liste der Deutschen gewannen Lebens- und Rentenversicherung auch wieder an Beliebtheit. Vorsorgeinvestition Die Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit bei der Altersvorsorge wächst. Alljährlich untersuchen die Marktforscher von icon im Auftrag des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) im Vermögensbarometer u.a., wie die Deutschen ihr Geld anlegen. Für 2012 fanden die Forscher heraus, dass 45 der Befragten die selbst genutzte Immobilie für die beste finanzielle Absicherung halten. Zukünftig könnte sich der hohe Stellenwert etwas abschwächen: Während 2011 in der für den Immobilienmarkt entscheidenden Altersgruppe der zwischen 20- und 50-Jährigen noch 36 Prozent erklärten, den Erwerb einer Immobilie zu planen, waren es 2012 nur noch 30 Prozent. Lebens- und Rentenversicherung, zwei Klassiker der Altervorsorge, waren 2012 wieder beliebter als im Vorjahr. Als Sparprodukt ist die Lebensversicherung für 35 Prozent der Befragten optimal (plus 7 Prozentpunkte), 28 Prozent setzen auf die Rentenversicherung (plus 3 Prozentpunkte). Ähnlichen Zuspruch finden Bausparverträge. Zu den Verlierern unter den Vorsorgeformen zählt die Riester- Rente mit nunmehr 13 Prozent (Vorjahr: 18 Prozent). Festverzinsliche Wertpapiere sind ebenfalls weniger beliebt, sie verloren aufgrund des sehr niedrigen Zins- und Renditeniveaus 3 Prozentpunkte. Vorsprung fürs Eigenheim Welche Produkte eignen sich für die Vermögensplanung/den Vermögensaufbau am besten (in %) Selbst genutzte Immobilie Lebensversicherung Bausparvertrag Rentenversicherung Rücklagen auf Sparbuch Fremd gen. Immobilie Betriebl. Altersvorsorge Festgeld Riester-Rente Aktien Quelle: icon Wirtschafts- und Finanzmarktforschung/August Wenn man die Deutschen fragt, wie viel sie monatlich für ihre Altersvorsorge ausgeben möchten, so lag dieser Betrag 2012 bei 269 Euro. Dies ist ein Ergebnis der Postbank-Studie Altersvorsorge in Deutschland 2012/2013. Vor sieben Jahren lag die Höhe der angestrebten Aufwendungen bei nur 226 Euro. Tatsächlich legten die Berufstätigen ab 16 Jahren damals 204 Euro fürs Alter zurück. Heute sind es nur noch 185 Euro. Damit ist die Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit von 22 Euro (2005) auf heute 84 Euro gestiegen. Gerade angesichts der wachsenden Notwendigkeit, privat für die Zukunft vorzusorgen, ist hier von den Anbietern im Markt viel Aufklärungsarbeit zu leisten. Anspruch und Wirklichkeit Private Altersvorsorge Angenommene nötige Ausgaben 226E 204E 22E 269E Tatsächliche Ausgaben 185E Basis: Berufstätige in Deutschland ab 16 J. gesamt, Berufstätige ab 16 J., die Einnahmen aus privater Altersvorsorge erwarten; Quelle: Postbank Studie Altersvorsorge in Deutschland 84E 6

7 9 Mio. Privatversicherte Entwicklung der Zahl der Vollversicherten in der Privaten Krankenversicherung (in Mio.) 9,0 8,5 7, Quelle: PKV-Verband Gut vier Milliarden Euro müssten die Ärzte als Ausgleich erhalten, gäbe es auf einen Schlag keine Privatpatienten mehr, errechnete Gesundheitsökonom Jürgen Wasem. Entscheiden wird sich das Schicksal des Systems mutmaßlich nach der Bundestagswahl. Die Opposition strebt eine grundlegende Änderung an, und selbst in der Union scheint die PKV nicht mehr unantastbar. FDP-Gesundheitsminister Daniel Bahr fordert moderater, die Privaten müssten attraktive Lösungen für ihren Fortbestand entwickeln. Privatpatienten sind unverzichtbar für Arztpraxen Die Private Krankenversicherung (PKV) steht auf dem Prüfstand, doch für die Ärzte hätte ein Aus des jetzigen Systems fatale Folgen. Wer mit der Einheitsvergütung schlafen geht, wird mit der Einheitsversorgung aufwachen, warnt Volker Leienbach, Direktor des PKV-Verbands im April 2013 im FOCUS. Die Folgen seien monatelange Wartezeiten, hohe Zuzahlungen. Im gleichen Beitrag bezeichnet Andreas Gassen, Orthopäde und Vorsitzender des Facharztverbandes eine einheitliche Honorarordnung als Katastrophe. Die Folge wäre eine schlechtere Versorgung der Patienten. Diese müssten medizinische Leistungen, die gesetzliche Versicherer nicht zahlen, noch häufiger als heute teuer dazukaufen wenn sie das Geld haben. Das wäre eine echte Zweiklassenmedizin, konstatiert Gassen. Zehn Prozent Privatpatienten, so lautet eine gängige Schätzung, tragen rund 20 Prozent zum Praxisumsatz bei. Ärzte erhielten für die Behandlung eines Kassenpatienten 2012 im Schnitt 407 Euro. Pro Privatpatient rechneten sie 224 Euro mehr ab insgesamt 631 Euro. Damit sind die Privatpatienten im Moment unverzichtbar für eine wirtschaftlich arbeitende Praxis. Ausgaben für ärztliche Behandlung je Versicherten und Jahr (in Euro) * * gesetzliche Kassen private Kassen * vorläufige Schätzung Quelle: vdek, PKV-Verband

8 Finanzen * Produkt-/Themeninteresse Hoher Informationsbedarf Möchte besser informiert werden über Möglichkeiten zu... (in %) Finanzinteresse 31% Finanzinteresse 47% Geldanlagen Altersvorsorge Versicherungen Jährige Entscheider 14,5 15,1 17,0 19,1 32,87 Mio. 5,60 Mio. 22,3 23,5 Bev. Alter Jahre 32,87 Mio. * Geldanlage/Aktien, Wertpapiere/Altersvorsorge/Versicherungen (Top 2-Boxes) Quelle: TdW 2013 III Berufl. Entscheidungsträger 5,60 Mio. Krediten Baufinanzierungen Statements: Top-2-Boxes Quelle: TdW 2013 III 12,1 14,3 16,1 16,6 Entscheider bilden Kernpotenzial in Finanzmärkten Hohes Interesse an Finanzthemen besteht vor allem bei jenen, die über die nötigen Mittel verfügen, zu investieren. Entscheidungsträger macht das zum attraktiven Potenzial für Werbungtreibende. Knapp ein Drittel der Menschen zwischen 20 und 49 Jahren haben ein hohes Interesse an Informationen zu Geldanlagen, Wertpapieren, Altersvorsorge und Versicherungen. Angesichts der Notwendigkeit der privaten Vorsorge gerade in dieser Altersgruppe wäre hier eigentlich insgesamt ein höherer Wert zu erwarten. Ein deutlich stärkeres Interesse zeigen die 5,60 Mio. beruflichen Entscheidungsträger an diesen Themen. Fast die Hälfte von ihnen möchte über Finanzthemen informiert werden. Schaut man sich das Interesse an den einzelnen Bereichen der Investitionsmöglichkeiten an, so zeigen sich unterschiedlich starke Ausprägungen im Vergleich zur Gesamtbevölkerung zwischen 20 und 49 Jahren. Beim Thema Altersvorsorge ist das Interesse beider Gruppen tatsächlich fast gleich auf. Bei Anlageformen, die höhere Investitionen erfordern, sind die Entscheidungsträger deutlich interessierter. Aufgrund ihrer hohen beruflichen Stellung und des entsprechenden Einkommens ist ihr finanzieller Spielraum bei Geldanlagen deutlich größer. Für Werbungtreibende sind die Entscheider in Wirtschaft und Gesellschaft damit das Kernpotenzial für erfolgreiche Kommunikationsstrategien. Sie haben eine hohe Motivation, ihr Vermögen langfristig gewinnbringend anzulegen. Dabei sind sie nicht nur selbst stärker an lukrativen Anlagen interessiert, sondern haben für ihr berufliches und privates Umfeld eine wichtige Vorbildfunktion Kampagnen, die sich an Entscheider richten, überzeugen also Multiplikatoren. 8

9 Altersvorsorge bleibt wichtiges Finanzthema Die staatliche Vorsorge allein reicht nicht mehr. Die private Zukunftssicherung ist für alle ein Muss. Die Rente ist sicher. Dieses Statement des früheren Bundesarbeitsministers Norbert Blüm gilt längst als überholt. Heute wird die Politik nicht müde, die Bürger auf die Notwendigkeit der privaten Vorsorge hinzuweisen. Steuerlich begünstigte Instrumente wie Riester- und Rürup-Rente sollen Anreize schaffen, sich intensiv mit diesem Thema zu beschäftigen. Kein Wunder, droht der Bundesrepublik angesichts der demographischen Entwicklung in der Zukunft mit einer auf den Kopf gestellten Alterspyramide ein unlösbares Finanzierungsproblem staatlicher Renten. In breiten Bevölkerungskreisen hat sich die Erkenntnis denn auch durchgesetzt. Viele Menschen beschäftigen sich mit dem Thema. Gerade für die Altersgruppe der 20- bis 49- Jährigen steht die Sicherung ihres Lebensstandards im Alter ganz oben auf der Tagesordnung. Gleiches gilt für die beruflichen Entscheidungsträger. Doch sind diese bezüglich der Umsetzung schon weiter als die Gesamtbevölkerung. So legen die Entscheider in deutlich höherem Maße bereits heute regelmäßig Geld für Altersvorsorge und Vermögensaufbau an. Sie beschäftigen sich intensiver mit dem Thema und sind damit für Angebote von Werbungtreibenden offen. Vorsorge gefragt Statements zur privaten Altersvorsorge (Index) Wäre bereit, mehr selbst für meine Alterssicherung zu tun, wenn ich sicher sein könnte, dass mir meine Eigenleistungen nicht über Steuern oder zusätzliche Abgaben wieder weggenommen würden Statements: Top-2-Boxes Index: Gesamtbevölkerung = 100 Quelle: TdW 2013 III Alter Jahre (32,87 Mio.) Berufliche Entscheidungsträger (5,60 Mio.) Ich beschäftige mich laufend mit Fragen zur privaten Altersvorsorge Lege regelmäßig Geld zur Altersvorsorge bzw. zum Vermögensaufbau an Habe meine finanzielle Vorsorge noch nicht endgültig geregelt, beschäftige mich im Augenblick aber damit 9

10 Branchenreport Attraktive Umfeldrendite FOCUS bietet eine Fülle von Fakten und Hintergründen zu Finanzmärkten. I m Ressort Wirtschaft liefert FOCUS in jeder Ausgabe umfassende Informationen und Analysen rund um die wichtigsten Entwicklungen in den Finanzmärkten. Dabei geht es nicht um die bloße Präsentation von Fakten, sondern viel mehr um das Aufzeigen konkreter Handlungsoptionen, die den Leser in die Lage versetzen, seine Finanzen eigenverantwortlich zu managen. Gerade bei komplexen Finanzthemen ist die Markenkompetenz von FOCUS als seriöse und glaubwürdige Informationsquelle gefragt. Anzeigen in diesem Umfeld profitieren von diesem Mehrwert. 10

11 In FOCUS-Themenspecials noch zielgenauer werben Geldanlage, Immobilien, Versicherungen, Altersvorsorge FOCUS überzeugt mit redaktionellen Strecken und Extras. Regelmäßige Themenspecials stellen die wichtigsten Themen für das private Finanzmanagement in den Mittelpunkt. Über mehrere Seiten mit eigenem Aufmacher beleuchtet FOCUS wesentliche Entwicklungen: z.b. mit aktuellen Informationen zu Immobilienpreisen und -finanzierung in Deutschland oder zur besten Altersvorsorge. Top-Umfelder für zielgenaue Werbung. Themenspecials Nr. EVT AS AS Ad Specials Themenspecial Geldanlage Krankenversicherungen Immobilien Versicherung und Vorsorge Kfz-Versicherungen Altersvorsorge Die Redaktion behält sich das Recht vor, den Veröffentlichungstermin und die Ausgestaltung der Themenspeziale auf Grund aktueller Ereignisse zu verändern. 11

12 Videoberatung via Tablet-PC Die HypoVereinsbank kommuniziert ihr neues Angebot in der FOCUS Tablet-App. Starker Auftritt nach Bildern der Woche in #51/12 Bankgeschäfte sind Vertrauenssache und deshalb spricht man darüber am besten persönlich mit seinem Bankberater. Die Hypo Vereinsbank will ihren Kunden diesen Weg erleichtern: Mit der Videoberatung z.b. via Tablet-PC. Um dieses Angebot in der Zielgruppe zu kommunizieren, setzt die Bank, die zur UniCredit gehört, auf Werbung in der FOCUS Tablet-App. Die FOCUS Tablet-App bietet alle Inhalte des Heftes optimiert für ipad und Co: Bilder kommen hier noch großzügiger und brillanter, eine interaktive Benutzerführung ist möglich, Bewegtbild und Internetinformationen können direkt eingebunden werden. Den Weg zur Videoberatung kann der User hier ohne Medienbruch ganz leicht vollziehen. Mit einem Fingerstreich lernt er das neue Angebot kennen und kann es sich via Kurzfilm präsentieren lassen. 12

13 Eine neue Dimension der Kommunikation Mit der FOCUS ACTIVE App erleben die Leser Printanzeigen neu: interaktiv und multimedial. Augmented Reality bietet durch die crossmediale Vernetzung realer und digitaler Welten ganz neue Marken- und Produktinszenierungen. Mit der FOCUS ACTIVE App (verfügbar für ios und für Android, sowohl auf Smartphones als auch auf Tablets) können Sie ab sofort Ihre Print-Kampagne mobil verlängern und aufwerten. Emotionalisieren Sie Ihre Kommunikation mit Bewegtbild (TV-Spots, Trailer, Interviews) und 3D-Animationen. Steigern Sie den Abverkauf, indem Sie die Leser direkt zum nächsten Händler navigieren oder zu einem Online-Shop führen. Binden Sie die Leser interaktiv ein und generieren Sie qualifizierte Leads durch spannende Gewinnspiele. Gerne entwickeln wir mit Ihnen technologisch facettenreiche und spannende Lösungen für jede Herausforderung: Nennen Sie uns Ihre Wünsche wir setzen sie professionell um. Abschlussreporting inklusive. 13

14 Kreativität und Innovation AdSpecials von FOCUS setzen Finanzwerbung aufmerksamkeitsstark in Szene. FOCUS ist immer offen für neue Ideen auch in Sachen Sonderwerbeformen. Gerade Print bietet unendlich viele Möglichkeiten, mit dem Medium zu spielen, es zu erweitern oder sogar zu überschreiten. Neue AdSpecials zahlen wie kaum eine andere Werbeform auf das Markenimage ein: Sie sind großzügig, innovativ, kreativ, aufregend und exklusiv. Sie gelten als hochwertig und laden dadurch die Marke sowie das beworbene Produkt positiv auf, das ergab eine AdSpecial Studie des BURDA COMMUNITY NETWORK. Gerne beraten wir Sie rund um AdSpecials in FOCUS und entwickeln neue Umsetzungen mit Ihnen. Backing Card: Überformatige Beilage als Eye-Catcher Die Backing Card steht wie ein Winker am Kopf des Magazins über und generiert schon beim flüchtigen Blick auf das Cover hohe Aufmerksamkeit. Neben der Titelpräsenz macht auch die hohe Flexibilität diese Werbeform so interessant. Die Backing Card kann wie eine normale Beilage regional ausgesteuert werden, eine Konturstanzung ist möglich. Der Vario-Flip: Das Werbemittel mit Dynamik Auf einer Doppelseite ist hier jeweils links und rechts außen eine 1/2-Anzeigenseite hoch platziert. In der Mitte befindet sich redaktioneller Text. Dazu ist in der Mitte ein zweiseitiger Beihefter (halbe Heftbreite) eingebunden, der je nach Positionierung zusammen mit den halben Seiten das vollständige Anzeigenmotiv zeigt. Ein bewegendes Ad-Special, das Neugier weckt und den Leser aktiv einbindet. Schachbrettanzeige: Die entscheidenden Felder besetzen Auf einer Doppelseite wird hier z.b. links unten und rechts oben jeweils eine halbe Anzeigenseite quer platziert. So entsteht das klassische Schachbrettmuster ein kluger Schachzug für alle, die ihre Werbung aufmerksamkeitsstark im redaktionellen Umfeld präsentieren wollen. Sichtstanzung: Das Wichtigste auf den ersten Blick! Hier wird der klassischen Anzeigenseite ein Beihefter vorgeschaltet, auf dem ein redaktioneller Beitrag abgedruckt ist. Darin befindet sich eine Fensterstanzung, die einen Blick auf die Hauptaussage der Werbung freigibt. So ist die Aufmerksamkeit des Lesers direkt auf das Wichtigste gerichtet. 14

15 Allgemeines Produkt-/ Themeninteresse Berufliche Entscheidungsträger (Index) Geldanlagen 500 Finanzen sind Vertrauenssache Zuverlässig und seriös so müssen Informationsquellen für Finanzthemen sein. Seine persönlichen Finanzgeschäfte überlässt man nicht irgendwem. Insbesondere Entscheider, die sich aktiv mit Geldanlagen auseinandersetzen, achten bei der Wahl ihrer Partner auf Seriosität und Glaubwürdigkeit. Das gilt für Kreditinstitute und Versicherungen ebenso wie für Medien. Redaktionelle Unabhängigkeit und Kompetenz stehen dabei hoch im Kurs. Nachrichten- und Wirtschaftsmagazine sind die Basisinformationsquellen rund um alles, was die eigenen Investitionsentscheidungen betrifft. Die Marke FOCUS ist in diesem Bereich gleich mit zwei renommierten Titeln vertreten, die im Vergleich zum Wettbewerb bei Entscheidern punkten: FOCUS und FOCUS-MONEY bilden die themenstarken Umfelder für erfolgreiche Kommunikation. 400 Wirtschaftspresse Geldanlagen Planung und Infoquellen (Index) Berufl. Entscheidungsträger (5,60 Mio.) Alter Jahre (32,87 Mio.) 300 Meinungsb. Presse* Geldanlage käme in Frage * FOCUS Der Spiegel Stern FOCUS-MONEY Wirtschaftswoche Versicherungen Informationsquelle Finanzen: Zeitschriften ** Statemenst: Top-2-Boxes *Meinungsbildende Presse: FOCUS, Der Spiegel, Stern, Die Zeit, FAS, WamS Index: Gesamtbevölkerung = 100 Quelle: TdW 2013 III (5,60 Mi.) * Investmentfonds, Gemischte Fonds, Festverzinsliche Wertpapiere, Immobilienfonds, Sonstige Investmentfonds, Rentenfonds, Bundesobligationen, Gold/Edelmetalle (mindestens eine) ** Berichte und Werbung in allgemeinen Zeitschriften mit Finanzteil und in Wirtschaftspresse Index: Gesmatbevölkerung = 100 Quelle: TdW 2013 III 15

16 Top 10 der wirtschaftlichsten Titel Geldanlage Käme in Frage: Gemischte Fonds (1,39 Mio./TdW) RW/% FOCUS 13,2 Der Spiegel 14,0 Stern 12,2 Wirtschaftswoche 4,3 Capital 4,3 Guter Rat 2,2 Die Zeit 4,6 FOCUS-MONEY 1,8 Welt am Sonntag 3,1 Manager Magazin 2,1 FOCUS-BlueChip-Kombi 14,4 FOCUS 10,3 Der Spiegel 11,6 Stern 10,4 Guter Rat 1,9 Manager Magazin 2,2 Frankf. Allg. Sonntags. 2,7 Die Zeit 3,1 FOCUS-MONEY 1,3 Wirtschaftswoche 2,0 Capital 2,0 FOCUS-BlueChip-Kombi 11,4 TKP/Euro Private Krankenversicherung Abschluss Private Krankenversicherung als Vollversicherung geplant (1,24 Mio./TdW) RW/% TKP/Euro Private Lebensversicherung Private Lebensversicherung als Risikoversicherung geplant (2,22 Mio./TdW) FOCUS 10,5 Stern 11,3 Der Spiegel 10,3 Guter Rat 1,4 FOCUS-MONEY 1,2 Die Zeit 2,2 Capital 1,8 Wirtschaftswoche 1,6 Welt am Sonntag 1,5 Manager Magazin 0,9 FOCUS-BlueChip-Kombi 11,5 FOCUS 20,2 Manager Magazin 9,9 Wirtschaftswoche 10,9 Der Spiegel 24,3 Capital 11,5 Börse Online 3,4 Stern 22,2 Welt am Sonntag 9,6 Cicero 4,4 FOCUS-MONEY 4,6 FOCUS-BlueChip-Kombi 22,4 RW/% TKP/Euro Entscheider Finanzen Alleinentscheider/Delegation Finanzplanung/Geldanlage/Kapitalanlage, Alter bis 49 Jahre (433 Tsd./LAE) RW/% TKP/Euro Planungsökonomisch kommunizieren FOCUS und FOCUS-MONEY sind im Vergleich zum direkten Wettbewerb für die Kommunikation in Finanzmärkten besonders wirtschaftlich. FOCUS und FOCUS-MONEY sind für die effiziente Kommunikation mit relevanten Zielgruppen in Finanzmärkten unverzichtbar. Sie sprechen attraktive Top-Potenziale zielgenau an. Reichweitenstark und mit hoher Planungsökonomie erreichen Werbungtreibende hier zum Beispiel: Menschen, die planen, in gemischte Fonds zu investieren, die attraktive Zielgruppe derjenigen, die den Abschluss einer privaten Lebensversicherung als Risikovorsorge planen, Menschen, die die private Krankenversicherung als Vollversicherung anstreben, und Entscheider, die beruflich und privat über Investitionen in Finanzmärkten entscheiden. Mit Werbung in FOCUS und FOCUS-MONEY können Anbieter in Finanzmärkten bei Top- Zielgruppen renditestarke Erfolge feiern. Basis: Meinungsbildende Presse, Wirtschaftspresse exkl. Tageszeitungen; Magazine 1/1 S. 4c, Wochenzeitungen 1/2 S. 4c/Preise 2013 brutto; Quelle: TdW 2013 III, LAE 2013 (exkl. Mitgliederzeitschriften) 16

17 Geldwerte Umfelder Finanzthemen sind auch in anderen Titeln der BURDA NEWS GROUP gefragt. FOCUS-MONEY, das moderne Wirtschaftsmagazin, bietet in jeder Woche Top-Umfelder für die Kommunikation in Finanzmärkten. Ob Investmentfonds, Riester-Rente, Edelmetalle oder Immobilien: hier erreichen fundierte Informationen hochattraktive Entscheider- Zielgruppen. Ebenfalls unverzichtbar für die zielgenaue Kommunikation in hochaffinen Umfeldern ist FOCUS-SPEZIAL: Das monothematische Magazin verbindet Nutzwertjournalismus mit einer kompetenten Ratgeberfunktion. Eine Übersicht über die attraktiven Themenschwerpunkte und Specials in diesem Jahr finden Sie hier. Mehr darüber und über die anderen Titel der BURDA NEWS GROUP erfahren Sie unter Fernsehen & Rätselspaß Nr. EVT AS Thema FOCUS-MONEY Kfz-Versicherungen Altersvorsorge Investmentfonds/ETFs Baufinanzierung Rürup-Rente Anlageplanung Steuersoftware Krankenversicherungen Edelmetalle/Rohstoffe Erfolgreich investieren Energiesparen FOCUS-SPEZIAL Beste Arbeitgeber Steuerberater Immobilien Rechtsanwälte 17

18 Ansprechpartner FOCUS Magazin Verlag Arabellastraße München Stefan Hensel Director Marketing Senior Brand Manager FOCUS T F E Christiane Lohrmann Senior Marketing Manager T F E BURDA COMMUNITY NETWORK Arabellastraße München Alexander Kirschner Head of Client Services / Senior Key Account Manager Finance & Services T F E FOCUS Branchenreport Finance FOCUS Magazin Verlag Konzeption & Realisation: LIPPERT WILKENS PARTNER Werbeagentur GmbH Fotos: istockfoto, Fotolia Die verwendeten Informationen entstammen einer Vielzahl überwiegend allgemein zugänglicher Quellen. Für Übertragungs- und Satzfehler übernimmt der Verlag keine Haftung. 18

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