MEDIENNUTZUNG UND MEDIENKOMPETENZ VON JUGENDLICHEN IN BOTTROP. Projekt 2013

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2 P R O J E K T Projektbericht zum : Mediennutzung und Medienkompetenz VON JugendlicheN IN Bottrop Projektarbeit der Auszubildenden der Stadt Bottrop und Stadt Dorsten Einstellungsjahrgang 2011 Studiengang KVD, Kurs : GE K 11/03 In Zusammenarbeit mit der FHöV Gelsenkirchen Projektleiter der FHöV Prof. Dr. Gourmelon Auftraggeber der Stadt Bottrop Herr Wuwer Bildungsbüro Projektgruppe Jessica Drescher Amelie Gorray Hanna Hadick Ann-Kathrin Heller Alexander Maroski Leonie Offert Sina Pfeiffer Britta Schäfer VORWORT Die heutige Medienwelt ist sehr komplex und vielschichtig geworden. Noch nie war es einerseits so einfach, an Informationen zu gelangen aber andererseits auch noch nie so schwer, ihren Wahrheitsgehalt, ihre Relevanz und Glaubwürdigkeit zu bewerten. Deshalb wird die Fähigkeit, mit dieser Vielzahl an Informationen selbstbestimmt und verantwortlich umzugehen, immer wichtiger. Kinder und Jugendliche aber auch Erwachsene benötigen eine entsprechende Informationskompetenz. Diese Schlüsselqualifikation in der heutigen Medienwelt heißt Medienkompetenz. Der sachgerechte Umgang mit einer wachsenden Zahl sich ständig verändernder Medien will jedoch gelernt sein und wird Teil des lebenslangen Lernens bleiben. Die Vermittlung der Medienkompetenz muss kontinuierlich und nachhaltig erfolgen. Darum hat das Regionale Bildungsnetzwerk der Stadt Bottrop das Thema Medienkompetenz als ein Handlungsfeld benannt, um die Verantwortlichen in den unterschiedlichen Bildungseinrichtungen bei dieser wichtigen Arbeit zu unterstützen. Für die weitere Ausrichtung bei dieser Querschnittsaufgabe wäre es daher von Interesse zu erfahren, wie die Medienausstattung, das Medienverhalten bzw. der Umgang mit Medien von Jugendlichen in Bottrop ist. Welche Schulen bzw. außerschulischen Einrichtungen sich mit dem Thema beschäftigen, und welche Angebote zur Vermittlung von Medienkompetenzen in Bottrop bereits vorhanden sind. Ich freue mich, dass mit dieser Arbeit versucht wird, Antworten auf diese Fragen zu finden, um zukünftig noch zielgerichteter weitere Angebote und Maßnahmen zur Medienkompetenz in Bottrop initiieren zu können. Paul Ketzer Erster Beigeordneter (Vorsitzender des Lenkungskreises im Regionalen Bildungsnetzwerk Bottrop)

3 INHALTSVERZEICHNIS Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird im vorliegenden Projektbericht auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung, wie z.b. Teilnehmer/Innen, verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für beide Geschlechter (außer wenn es sich explizit um einen Geschlechtervergleich handelt). Ist z. B. von Nutzern die Rede, so sind Nutzerinnen und Nutzer gleichermaßen gemeint. INHALTSVERZEICHNIS VORWORT S DIE WELT IST VERNETZT S DAS PROJEKT S Zielsetzung S Projektmanagement S Vorbereitungen S JIM-Studi S Auftraggeber S Definition Medienkompetenz S Statistische Auswertung der erhobenen Daten in Bottrop S Soziodemografische Daten S Statistische Auswertung der erhobenen Daten in Bottrop Vergleich der erhobenen Daten mit der JIM-Studie Verteilung der Geräte im Haushalt und Gerätebesitz S Statistische Auswertung der erhobenen Daten in Bottroper Haushalten Vergleich der erhobenen Daten mit der der JIM-Studie Statistische Auswertung der erhobenen Daten über den Gerätebesitz der Bottroper Jugendlichen Statistische Auswertung der erhobenen Daten im Geschlechtervergleich beim Gerätebesitz der Bottroper Jugendlichen Vergleich der erhobenen Daten mit der JIM-Studie Digital- und Printmedien S Statistische Auswertung der erhobenen Daten in Bottrop Vergleich der erhobenen Daten mit der JIM-Studie 2012

4 INHALTSVERZEICHNIS 3.4 Mediennutzung in der Freizeit S Statistische Auswertung der erhobenen Daten in Bottrop Nutzungsfrequenzen von Jugendlichen Geschlechtsunterschiede bei der Nutzungsfrequenz von Jugendlichen Nutzungshäufigkeit nach dem Bildungshintergrund, Gemeinsamkeiten und Unterschiede Vergleich der erhobenen Daten anhand der JIM-Studie Nutzungsfrequenzen von Jugendlichen Geschlechtsunterschiede bei der Nutzungsfrequenz von Jugendlichen Betrachtung nach dem Bildungshintergrund Auf welche Medien kannst du nicht verzichten? 3.5 Glaubwürdigkeit S Statistische Auswertung der erhobenen Daten in Bottrop Vergleich der erhobenen Daten 3.6 Nutzung des Internets und kostenpflichtiger Apps S Statistische Auswertung der erhobenen Daten in Bottrop zur Internetnutzung Vergleich der erhobenen Daten mit der JIM-Studie Statistische Auswertung der erhobenen Daten in Bottrop zur Nutzung kostenpflichtiger Apps Vergleich der erhobenen Daten mit der JIM-Studie Worüber nutzt du das Internet sowie Facebook, Unterricht und Fächer S Statistische Auswertung der erhobenen Daten Internetnutzung Vergleich der erhobenen Daten mit denen der JIM-Studie Statistische Auswertung der erhobenen Daten Medienkompetenz Vergleich der erhobenen Daten mit denen der JIM-Studie Statistische Auswertung der erhobenen Daten Fächerverteilung Statistische Auswertung der erhobenen Daten Facebook Nutzung 3.8 Technische Kompetenzen und tägliche Nutzungszeit von Medien S Statistische Auswertung der erhobenen Daten technischer Kompetenz in Bottrop Vergleich der erhobenen Daten mit der JIM-Studie Statistische Auswertung der erhobenen Daten täglicher Nutzungszeit von Medien in Bottrop 3.9 Medienökonomischer Status S MEDIENANGEBOTE DER ERHOBENEN BOTTROPER SCHULEN S Förderschule S Gesamtschulen S Gymnasien S Hauptschulen S Realschulen S MEDIENANGEBOTE VON INSTITUTIONEN IN BOTTROP S Regionales Bildungsbüro der Stadt Bottrop/Fachbereich Jugend und Schule S Volkshochschule der Stadt Bottrop S Stadt Bottrop Lebendige Bibliothek S Polizeipräsidium Recklinghausen S Verbraucherzentrale NRW Beratungsstelle Bottrop S Jugendhilfe e.v. S Medienerziehung an Grundschulen S MEDIENANGEBOTE ÜBERREGIONALER INSTITUTIONEN S Medienscout NRW S Medienpass NRW S Informationen und Links S DISKUSSION UND FAZIT S ANHANG S Schlusserklärung S Zeitplan S Fragebogen S Abbildungsverzeichnis S Abkürzungsverzeichnis S Literaturverzeichnis S Projektvereinbarung S. 131 IMPRESSUM S. 136

5 E I N L E I T U N G Twittern POSTEN WEB 2.0 TEILEN Facebook LIKEN Apps 1. DIE WELT IST VERNETZT Posten, Twittern, Liken... im Zuge der Entwicklung hin zur Informationsgesellschaft, wachsen Jugendliche in diesem Zeitalter mit einer selbstverständlichen Mediennutzung auf und entwickeln ihre eigene Sprache. Der Begriff Medium kommt aus dem Lateinischen und bedeutet dort die Mitte. Er bezeichnet etwas, das mitten zwischen zwei sich aufeinander beziehenden Gegenstände existiert. Das Medium ist also vermittelndes Element, Kommunikationsmittel oder auch Werbeträger. Medien haben egal, ob als Print- oder Digitalmedium einen zentralen Stellenwert bei der Bevölkerung eingenommen. So sind Austausch und allzeitige Verfügbarkeit von Informationen möglich. Besonders das Internet begünstigt diesen Trend, denn es ermöglicht beliebig oft den Zugriff auf die neuesten Nachrichten der Medien. Die Frage danach, wie Medien genutzt werden und welche Wirkung sie haben, spielt in modernen Mediengesellschaften eine große Rolle. Relevant sind diese Fragen, da es sowohl für Eltern als auch Lehrer von Interesse ist, ob die Kinder bei Computerspielen strategische Kompetenzen oder aggressives Verhalten einüben. Die Problematik dieser Fragestellungen liegt darin, dass sie nicht abschließend zu beantworten sind. Im Zuge der Massenkommunikation lässt sich nicht mehr sicher bestimmen, ob und wie der einzelne Nutzer mit den medialen Angeboten umgeht. Einen Ansatz, um auf Fragen des Medienumgangs antworten zu können, bietet die JIM-Studie aus dem Jahr Um genauer zu wissen, welche Medien Jugendliche wie nutzen, ist der Medienumgang der 12- bis 19-Jährigen mit der Langzeitstudie Jugend, Information, (Multi-)Media, kurz JIM-Studie, von dem Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest, jährlich untersucht worden. Im Mai und Juni 2012 wurden dazu 1201 Jugendliche telefonisch befragt. Die JIM-Studie des Jahres 2012 ist bereits die 15. Studie, die die Medienentwicklung bei Jugendlichen in Deutschland kontinuierlich dokumentiert. Neben den Basisdaten zu Medienausstattung, Freizeitverhalten und Mediennutzung, befasst sich die JIM-Studie 2012 auch mit der Wichtigkeit und der Glaubwürdigkeit der Medien. Diese Projektarbeit greift bekannte Fragestellungen und Problematiken auf, bricht dieses Themengebiet aber auf den Kreis von Bottroper Jugendlichen der 8. Jahrgangsstufe runter. Spiegeln die befragten Schüler und Schülerinnen der Stadt Bottrop die Ergebnisse der JIM-Studie 2012 wider? Wir geben einen Einblick... Gefällt mir HADICK 10

6 D A S P R O J E K T 2. DAS PROJEKT 2.1. Zielsetzung HADICK Die Projektgruppe hat in der Projektvereinbarung zwei Ziele festgelegt, die mit Abschluss der Projektphase erreicht sind. Zum Einen ist die Medienkompetenz und -nutzung von Bottroper Jugendlichen erfasst. Zum Anderen sind Angebote zur Medienkompetenzförderung der Stadt Bottrop sowie ausgewählte städteübergreifende Maßnahmen aufgelistet Projektmanagement PFEIFFER (Die Vorgehensweise im Rahmen des Projektmanagements basiert auf den Vorlesungen des Dr. Andreas Gourmelon, Professor an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein- Westfalen sowie seiner Veröffentlichung Management im öffentlichen Sektor (Rehm 2011) Kapitel 9 Projektmanagement ) DAS PROJEKT Im Rahmen des Projektmanagements strebt man dazu, die Prozesse hinsichtlich des Zeitplanes sowie der Kosten zu optimieren. Hierbei handelt es sich im Gegensatz zu einer dauerhaften Aufgabe um eine neuartige, einmalige, zeitlich befristete Aufgabe. Projekte sind Sonderaufgaben, gegenteilig zu Routineaufgaben. Oftmals führt auch die Komplexität der Aufgabe dazu, diese im Rahmen eines Projektes zu bewältigen, damit das Optimum an Fachwissen und Know-how aus diversen Bereichen genutzt werden kann. Gemäß der Deutschen Industrie Norm (DIN) ist ein Projekt ein Vorhaben, das im Wesentlichen durch Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist. Um diese neuartige Situation effektiv und effizient bewältigen zu können, bedient man sich des organisatorischen Mittels Projektmanagement. Projektmanagement wird folglich nach DIN als Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation, -techniken, und mitteln für die Initiierung, Definition, Planung, Steuerung und den Abschluss von Projekten definiert. Im Rahmen unseres Projektes Mediennutzung- und Medienkompetenz von Jugendlichen in Bottrop bedienten wir uns diesem organisatorischen Mittel, um uns bewusst zu machen, was unsere Ziele sind, wer an dem Projekt beteiligt werden muss, wer unsere Stakeholder sind und welche Erwartungen in uns gesetzt werden. Abgeleitet von unseren Sach- und Formalzielen entwickelten wir, welche Aufgaben und Tätigkeiten wie und wann erfolgen müssen, wer diese übernimmt und welche Ressourcen eingesetzt werden. Dazu unterteilten wir das Projekt in die Phasen Projektdefinition, Projektplanung, Projektdurchführung und Projektkontrolle. PROJEKTDEFINITION Wir legten die Ziele des Projektes unter Berücksichtigung unserer Leistungsfähigkeit, beschränkt durch die zeitliche Begrenzung, fest. Formal spiegelte sich unsere Absicht in der Projektvereinbarung wider. Hier wurde die Gesamtaufgabe insoweit präzisiert, dass unsere Ziele exakt, unmissverständlich und verbindlich festgelegt wurden. Auf Grundlage der von uns noch zu interpretierenden und auslegbaren Vorgabe unseres Auftraggebers wurden konkrete Projektziele abgeleitet. 11 Diese Ziele wurden so formuliert, dass objektiv überprüfbar ist, ob diese Ziele erreicht wurden. Weiterhin haben wir unsere Vorgehensweise und Termine (Zeitplan) festgelegt. Durch Unterzeichnung der Projektteilnehmer sowie des Auftraggebers und des Projektleiters ist diese Projektvereinbarung für jede Seite bindend. Im Rahmen der Projektdefinition ermittelten wir die Beteiligten und führten eine Stakeholder- Analyse durch. Hierbei sind diejenigen zu ermitteln, die Interesse an dem Verlauf oder dem Ergebnis des Projektes begründen könnten. Deren Einstellung sowie eventueller positiver oder auch negativer Einfluss auf das Projekt wurden eingeschätzt, um unseren Projektverlauf zu optimieren und Chancen zu nutzen sowie Risiken zu kalkulieren und zu minimieren. PROJEKTPLANUNG Anhand des Projektauftrages wurde nun das strategische und operative Vorgehen geplant. Hierbei wurden die detaillierten Aufgaben festgelegt, wobei die Gesamtaufgabe in Teilaufgaben zerlegt wurde. Für die durchzuführenden Tätigkeiten setzten wir Termine und strukturierten den Personal- und Ressourceneinsatz. Hierzu nutzen wir die graphische Darstellung in einem Balkendiagramm sowie eine Gesamtübersicht in Form einer To-do-Liste. PROJEKTDURCHFÜHRUNG Im Rahmen der Projektplanung werden realistische Soll-Vorgaben für die Projektdurchführung gegeben. In der Projektdurchführung werden diese Soll-Vorgaben, die Planung, möglichst umgesetzt. Hierbei kann es Abweichungen durch Planungsfehler, falsche Einschätzung, Ausführungsfehler oder geänderte Rahmenbedingungen geben. Daher ist es unabdingbar, stetig einen Soll-Ist-Vergleich vorzunehmen und eventuelle Störungen zu beheben bzw. auszugleichen. Um diese eventuellen Störungen frühzeitig abzusehen, setzten wir sog. Meilensteine, und überprüften fortlaufend und regelmäßig unser Zeitmanagement. Beispielsweise kam es durch die Abhängigkeit von Externen, zu einer Überschreitung unserer gesetzten Deadline, wobei wir uns die Frage stellen mussten, ob es uns gelingen würde, diesen zeitlichen Verzug zu kompensieren oder wir ohne die nützlichen Informationen weiterarbeiten müssten. Letztlich gelang es uns, diese terminliche Friktion durch höheren Personaleinsatz sowie Mehrarbeit aufzufangen. PROJEKTABSCHLUSS Der Abschluss unseres Projektes erfolgt zu einem vorgegebenen Zeitpunkt. Erfolgreiche Beendigung definiert sich durch Erreichung der angestrebten Ziele. Während des Projektabschlusses wird das Projekt evaluiert. Durch systematische Bewertung wird ein elementarer Baustein des organisatorischen Lernens gesetzt. Primär dem Auftraggeber und dem Projektleiter sowie sekundär allen weiteren Projektbeteiligten (Stakeholder) ist die Projektarbeit förmlich zu präsentieren. Ein Abnahmeprotokoll dient dazu, dass der Auftraggeber sich mit den Ergebnissen einverstanden erklärt. Hierbei können eventuelle Mängel aufgezeigt werden. Mit dem Projektbericht wird das komplette Projekt vollständig dokumentiert. 12

7 D A S P R O J E K T 2.3 Vorbereitungen OFFERT Da bei dem Projekt Mediennutzung und Medienkompetenz von Jugendlichen in Bottrop die Zusammenarbeit mit verschiedenen Schulen und Institutionen einen Schwerpunkt darstellt, war es wichtig, die Projektphase sinnvoll zu strukturieren und zu organisieren. Nur so war es möglich, alle relevanten Daten zeitgerecht zu beschaffen und zu bearbeiten. Im Folgenden ist ein Umriss der vorbereitenden Maßnahmen dargestellt. Schon vor Beginn der eigentlichen Projektphase erhielt die Projektgruppe die Möglichkeit, sich Informationen zu ihrem Themengebiet zu beschaffen. Im Berufskolleg der Stadt Bottrop hielt Frau Prof. Dr. Dagmar Hoffmann einen Vortrag zum Thema Posen im Netz Mediatisierte Körper und ihre Bedeutung im Kontext von Entwicklung. Die Veranstaltung, welche sich vorrangig an pädagogische Fachkräfte richtete, wurde von der Arbeitsgemeinschaft Medien organisiert und behandelte schwerpunktmäßig, wie sich Jugendliche in sozialen Netzwerken darstellen. Am ersten Treffen der Projektgruppe nahmen die Projektteilnehmer, Herr Wuwer als Auftraggeber, der Projektleiter Herr Dr. Gourmelon sowie die Ausbildungsleiterin Frau Sommer teil. Es wurden die grundlegenden organisatorischen Rahmenbedingungen geklärt sowie verschiedene Informationsbroschüren und Exemplare der JIM-Studie ausgeteilt. Von da an trafen sich die Projektteilnehmer in regelmäßigen Abständen. Zum Teil nahmen an diesen Treffen auch der Auftraggeber, der Projektleiter und / oder die Ausbildungsleiterin teil, um sich über den aktuellen Stand des Projektes zu informieren oder bei Fragen und Problemen unterstützend zur Seite zu stehen. Der Inhalt eines jeden Treffens der Projektgruppe wurde in einem Protokoll festgehalten. Zunächst war es wichtig, sich über die Ziele des Projektes und die Vorgehensweise beim Projekt klar zu werden und das in einer Projektvereinbarung festzuhalten. Diese wurde den Beteiligten vorgelegt und von allen unterschrieben. Ein Ziel des Projektes war die Erfassung der Medienkompetenz- und -nutzung Bottroper Jugendlicher. Hierfür erstellten die Projektteilnehmer in Anlehnung an die JIM-Studie 2012 einen Fragebogen, der in der 8. Jahrgangsstufe einer jeden Schulform in Bottrop verteilt und nachher statistisch ausgewertet werden sollte. Um den ersten Kontakt zu den beteiligten Schulen herzustellen, verfasste Herr Wuwer ein Schreiben an die jeweiligen Schulleiter, in dem das Projekt erläutert wurde. Kurz darauf kontaktierten die Projektteilnehmer die Schulleiter telefonisch, um Termine für ein erstes persönliches Gespräch festzulegen. Bei diesen Treffen konnte den Schulen der Fragebogen vorgestellt und die weitere Vorgehensweise bei der Befragung der Schüler besprochen werden. Nachdem die bei der städtischen Druckerei in Auftrag gegebenen Fragebögen gedruckt waren, konnten sie an den Schulen verteilt und nach der Befragung von den Projektteilnehmern wieder abgeholt werden. 13 Um die Fragebögen zu bearbeiten und wissenschaftlich auszuwerten, informierte sich die Projektgruppe schon im Vorhinein unter anderem anhand von Literatur und Internetrecherchen über den Umgang mit dem Statistikprogramm SPSS, sodass die Auswertung zeitnah beginnen konnte. Ein weiteres Ziel des Projektes war die Darstellung von Angeboten zur Medienkompetenzförderung der Stadt Bottrop sowie von ausgewählten städteübergreifenden Maßnahmen. Ein Augenmerk legte die Projektgruppe hierbei auf die medienkompetenzfördernden Angebote der Schulen. Die persönlichen Gespräche mit den Schulleitern bezüglich der Fragebögen wurden zusätzlich genutzt, um Kontakte zu den Medienbeauftragten der Schulen herzustellen. Diese wurden anhand eines selbst erstellten Interview-Leitfadens zum Beispiel über die Medienausstattung der Schule und ihre Tätigkeiten befragt. Auch wurden weitere Institutionen kontaktiert, die in der Stadt Bottrop einen Beitrag zur Medienkompetenzförderung leisten. Dies sind Institutionen, die in der Arbeitsgemeinschaft Medien zusammenarbeiten, welche sich durch Initiative des regionalen Bildungsnetzwerkes in Bottrop gebildet hat. Die Projektgruppe nahm telefonischen Kontakt zum Regionalen Bildungsbüro, der Volkshochschule, der lebendigen Bibliothek, der Verbraucherzentrale, der Kriminalprävention der Polizei sowie der Jugendhilfe Bottrop e.v. auf, um sich vorzustellen und Termine für persönliche Gespräche zu vereinbaren. Bei diesen Terminen wurden die Institutionen zu ihren Tätigkeiten im Arbeitsfeld Medien interviewt. Bei Untersuchung der städteübergreifenden Maßnahmen zur Medienkompetenzförderung fokussierte sich die Projektgruppe auf die landesweiten Initiativen Medienpass und Medienscout. Um praxisnahe Informationen über die Umsetzung dieser Projekte zu erhalten, vereinbarte die Projektgruppe ebenfalls persönliche Gespräche mit teilnehmenden Schulen. Es stellte sich allerdings heraus, dass alle an der Initiative Medienpass teilnehmenden Grundschulen noch in der Vorbereitungsphase steckten und somit noch nicht über Erfahrungen bei der Umsetzung berichten konnten. Um trotzdem einen Einblick in die Medienerziehung an Grundschulen zu erhalten, führte die Projektgruppe zusätzlich ein Interview mit den Medienbeauftragten einer Bottroper Grundschule. MED N E I KOMPETENZ 14

8 D A S P R O J E K T 2.4 JIM-Studie WAS IST DIE JIM-STUDIE? Die JIM-Studie (Langzeitstudie Jugend, Information (Multi-) Media) erfasst im jährlichen Rhythmus unter anderem die Medienkompetenz und die Mediennutzung von Jugendlichen. Da die Debatte um die Gefahren und Chancen von Medien oft widersprüchliche Aussagen produziert, soll diese Studie dazu dienen, objektive Daten und Fakten bereit zu stellen, um ein Diskutieren auf einer einheitlichen Basis zu ermöglichen. Erstmals wurden Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren telefonisch über ihr Medienverhalten befragt. Während damals beispielsweise nur 9 Prozent aller Jugendlichen das Internet mindestens einmal pro Woche nutzten, sind es 2012 schon 91 Prozent, die das Internet täglich oder mehrmals die Woche nutzen. Diese und andere Entwicklungen werden von den heute bereits 15 JIM-Studien dokumentiert. Die Studie gibt somit Aufschluss über Langzeitentwicklungen, aber auch aktuelle Trends. Herausgegeben wird sie vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs), welches ein Kooperationsprojekt zwischen der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) und der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK) ist. Neben der JIM-Studie veröffentlicht der mpfs seit 1999 ebenfalls jährlich die KIM-Studie, die das Medien- und Freizeitverhalten von Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren untersucht (verfügbar unter Bei der aktuellen JIM-Studie aus dem Jahr 2012 nahmen zwischen Mai und Juni Zielpersonen an der Befragung teil. Die Grundgesamtheit dieser Jugendlichen in der Bundesrepublik Deutschland beträgt zirka sieben Millionen. Der Anteil der befragten Personen liegt also bei etwa 1,2% der Grundgesamtheit (JIM-Studie, 2012, S.4) Unsere Bottroper Studie und die JIM-Studie im Vergleich Innerhalb des Projektes will die Projektgruppe einige Aussagen der JIM-Studie 2012 auf ihr Zutreffen bei Bottroper Jugendlichen überprüfen. Zunächst einmal musste festgelegt werden, welche Zielgruppe die Projektgruppe wie befragen will. Aus organisatorischen Gründen lag es nahe, eine einzige Jahrgangsstufe mittels eines Fragebogens zu untersuchen. So konnte der Weg über die Schulen gesucht werden mit deren Hilfe die Fragebögen an die Schüler herantragen werden konnten. Die Projektgruppe beschloss, dass dies die strukturierteste Möglichkeit sei, die Zielpersonen zu erreichen. Geeignet erschienen dabei vor allem die achten oder neunte Jahrgänge. Ab der zehnten Klasse wäre eine Befragung über die Schulen problematisch, da sich die Jugendlichen schon in einer Ausbildung oder zumindest außerhalb des Schulwesens befinden könnten. Da sich die Neuntklässer während der Projektphase teilweise in Praktika befanden, lag es nahe die achten.jahrgangsstufe zu wählen. Auch wenn die Projektgruppe mit ihrer Befragung nahe an der JIM-Studie gearbeitet hat, gibt es doch einige wesentliche Unterschiede. SCHÄFER 15 Einige Fragen, die sie für besonders relevant hielt, wurden genauso aus der vorgegebenen Studie übernommen. Nicht aber alle Befragungen, z.b. auch zum non-medialen Freizeitverhalten, hätten innerhalb der Projektzeit durchgeführt werden können, so dass der Fragebogen nur einen kleinen Ausschnitt der Fragen der JIM-Studie enthält. Andere Themen, wie z.b. das Umgehen mit persönlichen Daten bei Facebook, hielt die Projektgruppe für besonders interessant und hat sie zusätzlich in ihren Fragebogen mit aufgenommen. Die Befragung stimmt also nicht komplett mit der JIM-Studie überein, ist aber nahe an sie angelehnt. Schließlich sollen Aussagen zwischen Bottroper Jugendlichen und der innerhalb der JIM-Studie befragten Jugendlichen verglichen werden können. 16

9 D A S P R O J E K T Ein weiterer Unterschied ist die Befragung mittels eines Fragebogens und nicht in telefonischer Form. Die größte Differenz ist aber wohl das Alter der Zielpersonen. Während die Jim-Studie Jugendliche im Alter zwischen 12 und 19 Jahren befragt, konzentrierte die Projektgruppe sich auf eine komplette Jahrgangsstufe, unabhängig vom genauen Alter der Zielpersonen. Da es das Ziel war alle Achtklässler in Bottrop zu befragen, würde es sich bei der Studie dann nicht um eine Stichprobe, sondern um eine Vollbefragung handeln. Eine Stichprobenbefragung aller Altersgruppen hätte zu organisatorischen Schwierigkeiten geführt. Gerade die älteren Jugendlichen hätte die Gruppe, wie bereits erläutert, über die Schulen nicht alle erreichen können. So bot es sich an, sich auf eine jüngere Jahrgangsstufe zu fokussieren. Die Vollbefragung aller Achtklässler hielt die Projektgruppe gegenüber einer Stichprobe von Achtklässlern zwar aufwändiger, jedoch auch repräsentativer und die Identifikation der Schüler mit der Auswertung der Ergebnisse später höher. Dieses Sich-wieder-Finden in der Bottroper Studie ist besonders wichtig. Schließlich verfolgt das Projekt auch das Ziel, die Bottroper Medienarbeit vorzustellen und Schüler, Lehrer, Eltern und Institutionen aufmerksam zu machen auf die spezielle Medienkompetenz und die Mediennutzung von Bottroper Jugendlichen. Wie sich später noch herausstellen wird, war eine richtige Vollbefragung aufgrund von hohen Krankheitsausfällen bei den Schülern und organisatorischen Schwierigkeiten bei den Schulen, dennoch nicht möglich. Der Stichprobenumfang ist jedoch so groß, dass eine starke Identifikation dennoch gegeben sein wird. Bei der Erstellung des Fragebogens wurde darauf geachtet, dass die Befragung in anonymisierter Form erfolgt. Lediglich das Geschlecht, das Geburtsjahr und die Schulform sollten die Jugendlichen angeben, um die soziodemografischen Daten später mit denen der JIM-Studie vergleichen zu können. Der Fragebogen wurde in fünf große Themenblöcke unterteilt: 1. Medienausstattung, 2. Medienbeschäftigung in der Freizeit, 3. Glaubwürdigkeit der Medien,4. Internet und 5. Medienkompetenz. Während der erste Themenblock original aus der JIM-Studie übernommen wurde, wurde bei dem zweiten Teil noch eine Zusatzfrage mit aufgenommen: Auf welches der vorhergenannten Medien kannst du nicht verzichten?. Im vierten Abschnitt fügte die Projektgruppe noch eine Befragung zum Thema Facebook ein. Wie viel geben die Bottroper Jugendlichen dort von sich Preis? Richtiger Name, Adresse, Bilder usw.. Gerade das Thema Facebook beherrscht immer wieder die aktuellen Nachrichten. Um herauszufinden, wie viele Daten die Befragten in Bottrop wirklich über sich offen legen, wurden diese Fragen mit aufgenommen. Im 5. Abschnitt Medienkompetenz sollten die Jugendlichen angeben, ob Themen wie Internet, Handy, Online-Communities usw. in der Schule besprochen wurden und wenn ja, was dies bei den Schülern bewirkt hat. Zusätzlich zu den aus der JIM-Studie bekannten Fragen galt es herauszufinden, in welchem Fach diese Aufklärung stattgefunden hat. Dies kann aufschlussreich für viele Schulen sein. Hier können die entsprechenden Lehrer erkennen, in welchen Fächern andere Schulen diese Themen aufgreifen und wo an ihrer Schule vielleicht noch Handlungsbedarf besteht. Schließlich ist auch die letzte Frage eine selbsterstelle: Nutzt du kostenpflichtige Apps?. Der Fragebogen gibt aufschlussreiche Erkenntnisse über die Medienkompetenz und Mediennutzung der Bottroper Schüler. Bei den Ergebnissen wird häufig auch zwischen Geschlecht und Schulform unterschieden. Immer dort, wo es von Wichtigkeit ist, ist eine besondere Differenzierung von Nöten, um signifikante Unterschiede zu verdeutlichen. Auch diese sind teilweise an die JIM-Studie angelehnt und teilweise aus dem eigenen Ermessen der Projektgruppe entstanden Auftraggeber REGIONALES BILDUNGSBÜRO Das Projekt Medienkompetenz und Mediennutzung von Jugendlichen in Bottrop wurde vom Regionalen Bildungsbüro der Stadt Bottrop in Auftrag gegeben. Die Stadt Bottrop hat am mit dem Land Nordrhein-Westfalen einen Kooperationsvertrag zur Weiterentwicklung eines Bildungsnetzwerkes in der Bildungsregion Stadt Bottrop geschlossen. Durch diesen Vertrag sollen Prozesse durch die Bildungskonferenz, den Lenkungskreis und dem Bildungsbüro koordiniert und institutionalisiert werden. Die Stadt Bottrop hat sich mit dem Vertrag verpflichtet ein Bildungsnetzwerk zu schaffen. Durch dieses Bildungsnetzwerk sollen vorhandene Ressourcen bestmöglich genutzt und miteinander vernetzt werden. Es soll eine optimale Kooperation der Schulen untereinander sowie die Kooperation mit gesellschaftlichen und staatlichen Bereichen aus der Wirtschaft, der Forschung, der Arbeitsverwaltung, der Jugendhilfe und Kultur erreicht werden. Die Bildungsentwicklung wird von der Kooperation von Schulen und Schulträgern, der Einbindung außerschulischer Partnern und der Vernetzung der Schulen stetig vorangetrieben. Diese Vorhaben werden vom Bildungsbüro als Anlaufstelle koordiniert. Die Bottroper Bildungskonferenz, welche ein Zusammenschluss aller an Bildung und Ausbildung beteiligter Partner in der Stadt ist, formuliert die Ziele. Diese werden vom regionalen Lenkungskreis in konkrete Vorhaben umgesetzt. Daraufhin beauftragt der Lenkungskreis das Bildungsbüro mit der Ausführung dieser Vorhaben. Die Aufgabe des Bildungsbüros ist es, Konzepte für Maßnahmen zu entwickeln, die durch die regionale Bildungskonferenz empfohlen und durch den Lenkungskreis in Auftrag gegeben wurden. Eine weitere Aufgabe des Bildungsbüros besteht darin Veränderungen und Bildungsbedarfe einzuschätzen und zu analysieren. Für zukünftige Herausforderungen werden seitens des Bildungsbüros Konzepte, Vorlagen und Diskussionspapiere entwickelt. Durch adäquate Methoden werden die Angebote auf Effizienz, Effektivität, Wirtschaftlichkeit, Wirkung und Nachhaltigkeit evaluiert. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Begleitung und der Ausbau systematischer Kooperationen und funktionierender Netzwerke. Das Regionale Bildungsbüro ist in mehreren Handlungsfeldern tätig. In Bezug auf die Projektarbeit ist besonders der Bereich Medien hervorzuheben. Dieser Text beruht auf den Informationen aus einem Gespräch mit Herrn Wuwer vom und der Internetseite des Bildungsbüro (www.regionale.bildungsnetzwerke.nrw.de). HELLER 18

10 D A S P R O J E K T 2.6. Definition Medienkompetenz Medienkompetenz meint grundlegend nichts anderes als die Fähigkeit, in die Welt aktiv aneignender Weise auch alle Arten von Medien für das Kommunikations- und Handlungsrepertoire von Menschen einzusetzen. Professor Dr. Dieter Baacke ( ) Der Begriff Medienkompetenz wird auf verschiedene Arten definiert. Die bekannteste Definition, die auch den Bereich der Kinder und Jugendentwicklung anspricht, ist die des Erziehungswissenschaftlers und Medienpädagogen Professor Dr. Dieter Baacke. Er entwickelte in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts den Begriff der Medienkompetenz, der in allen gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Bereichen verwendet wird. Er gilt als einer der entscheidenden Schöpfer einer erziehungswissenschaftlich geprägten und kritischen Forschungs- und Sichtweise von Medienkonsum und Mediennutzung im Bereich der Kinder- und Jugendentwicklung (http://medienkompetenz-blog.de). Mit dem Begriff Medienkompetenz verknüpfte Baacke das grundlegende Menschenbild eines selbstbestimmten und gesellschaftlich handelnden Subjekts. Das war zur damaligen Zeit etwas Besonderes, denn die Medienpädagogik war in ihren Anfängen vor allem eine Bewahrpädagogik. Medien sollten besonders zum Schutz der Heranwachsenden kontrolliert werden. Kompetente Menschen In seinem Konzept einer handlungsorientierten Medienpädagogik stellt Baacke den Menschen in den Mittelpunkt. Er sieht menschliches Verhalten nicht als reine Reaktion auf seine Umwelt und gesellschaftliche Zustände. Der Mensch ist vielmehr jemand, der selbst handeln und seine Umwelt gestalten kann. Es geht also weniger um die Frage, was die Medien mit den Menschen machen, sondern vielmehr darum, wie die Menschen die Medien kompetent nutzen können. Dabei sieht Baacke Medienkompetenz als einen Bestandteil einer grundsätzlichen kommunikativen Kompetenz. Das Konzept der Kompetenz hat seinen Ursprung in der Sprachwissenschaft. Mit Kompetenz ist hier die Fähigkeit gemeint, eine Sprache zu sprechen und zu verstehen. Dabei lernen Kinder Sprache nicht durch Imitation. Denn dann müssten sie jeden Satz, den sie sprechen, vorher genau so gehört haben. Im Laufe der Entwicklung entwickeln Sprecher eine Regelstruktur. Sie lernen, neue Aussagen zu produzieren und über die Sprachrichtigkeit von Sätzen zu entscheiden. Ähnlich wie beim Erlernen einer Sprache geht es bei der Vermittlung von Medienkompetenz nicht darum, einfach eine Reihe von technischen Fertigkeiten zu lernen, um z.b. einen Computer oder ein Handy verwenden zu können. Es geht vielmehr auch darum, das Lernen zu lernen, um sich neue Fähigkeiten und neues Wissen im Bereich Medien selbst zu erschließen. Zu den weiteren Zielen gehört es, die eigene Mediennutzung zu reflektieren und die Entwicklungen im Bereich Medien kritisch zu verfolgen. GORRAY 19 Dimensionen von Medienkompetenz Um Medienkompetenz in Reichweite und Umfang zu erfassen, schlägt Baacke eine Differenzierung in vier Dimensionen vor: 1. Medienkritik Das vorhandene Wissen über Medien sollte stets reflektiert und erweitert werden. Um die Medienlandschaft zu analysieren, brauche ich z.b. das Hintergrundwissen, dass private Programme weitgehend werbefinanziert sind und dies Auswirkungen auf die Programminhalte haben kann. Nur mit dem nötigen Wissen können problematische Medienentwicklungen kritisch und differenziert betrachtet werden. Jeder Mensch sollte sein Wissen aber auch auf sich selbst beziehen können und sein eigenes (Medien-) Handeln kritisch reflektieren. Die Analyse der Medienentwicklungen und der reflexive Rückbezug auf das eigene Handeln können schließlich auch daraufhin abgestimmt werden, ob sie sozial verantwortlich sind. So erhält die Medienkritik auch eine ethische Dimension. 2. Medienkunde Hier ist das Wissen über heutige Medien und Mediensysteme gemeint. Auf einer informativen Ebene sind dies klassische Wissensbestände wie z.b. Kenntnisse über die Struktur des Rundfunksytems, die journalistische Arbeitsweise oder auch die Möglichkeiten, einen Computer für persönliche Zwecke zu nutzen. Ergänzend dazu gibt es auch instrumentell-qualifikatorische Fähigkeiten, die nötig sind, um neue Geräte bedienen zu können. 3. Mediennutzung Hier ist erstmal der rezeptiv-anwendende Bereich der Mediennutzung gemeint, also die Nutzungsbzw. Rezeptionskompetenz jedes einzelnen Menschen im Umgang mit Medien. In diesem Sinne wird Fernsehen z.b. als aktive Tätigkeit gesehen, die kompetent gestaltet werden soll. Die zweite Unterdimension der Mediennutzung ist der Bereich auffordernden Anbietens und interaktiven Handelns. Es gibt heute eine Vielzahl von Handlungsmöglichkeiten (Teleshopping, Online-Banking, Produktion von Podcasts und Handyfilmen u.s.w.), um in der Medienwelt interaktiv tätig zu sein. 4. Mediengestaltung Medien verändern sich ständig und es steht jedem frei, neue Inhalte gestaltend einzubringen. Jeder Mensch kann das Mediensystems innovativ weiter entwickeln. Wer kompetent mit Medien umgeht, kann Medien auch auf einer kreativen Ebene mitgestalten und Neues gestalten. Er/Sie bringt sich ein mit ästhetischen Varianten und überschreitet damit die Grenzen bestehender Kommunikationsroutinen. Die Grundideen von Dieter Baacke sind auch in der heutigen medienpädagogischen Debatte von zentraler Bedeutung. Vor allem der Begriff der Medienkompetenz hat seit den 1990er-Jahren eine unglaubliche Popularität erhalten. Aufbauend auf Baacke gibt es weitere Versuche, den Begriff der Medienkompetenz greifbar zu machen und zu differenzieren (http://www.medienkompetenzportal-nrw.de). 20

11 A U S W E R T U N G Statistische Auswertung der erhobenen Daten in Bottrop CHI-QUADRAT-TEST Bei der wissenschaftlichen Auswertung der Daten wurde der Chi-Quadrat Test verwendet. Der Chi-Quadrat-Test ist ein Verfahren zur Analyse von Häufigkeitsdaten. Hierbei wird die Abhängigkeit der Merkmalsausprägungen zweier Variablen getestet. Dieser Test überprüft, ob die Häufigkeiten innerhalb der Kreuztabelle zufällig verteilt sind, oder ihnen irgendeine Form von Systematik zugrunde liegt. Dies macht er, in dem er die erwarteten Werte berechnet und anhand der Randsummen mit den tatsächlichen Werten vergleicht. Somit wird die Hypothese über die Anteilswerte geprüft. Hierbei wird geschaut, ob die Verteilung der Werte innerhalb der Kreuztabelle zufällig ist. Dafür muss für jeden Signifikanztest eine Fehlerwahrscheinlichkeit angegeben werden. In der Studie wurde eine Fehlerwahrscheinlichkeit (p) von 0,05 = 5 Prozent gewählt. Werte die kleiner gleich 0,05 sind, werden als signifikant bezeichnet. Die Signifikanzprüfung drückt eine Irrtumswahrscheinlichkeit aus. Dabei bedeuten die 5 Prozent, dass nur in 5 Prozent aller getroffenen Aussagen ein Fehler gemacht wird und die Verteilung in Wirklichkeit nur durch den Zufall bedingt ist, andersherum also, dass in 95 Prozent der getroffenen Entscheidungen die Gruppen (Geschlecht bzw. Schulform) sich wirklich unterscheiden. (Buttler, Günter, Fickel, Norman, Statistik mit Stichproben, Seite ; ; ; Hippmann, Hans-Dieter, Statistik Lehrbuch für Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler, Seite , ) HELLER 22

12 A U S W E R T U N G 3.1 Soziodemografische Daten Statistische Auswertung der erhobenen Daten in Bottrop Bei der Befragung zur Medienkompetenz von Bottroper Jugendlichen fokussierte sich die Projektgruppe auf alle Achtklässler, die in Bottrop zur Schule gehen. Zwölf weiterführende Bottroper Schulen wurden im Zuge dessen kontaktiert. Im Schuljahr 2012/2013 besuchen insgesamt Bottroper Schüler eine achte Klasse (Schulentwicklungsbericht der Stadt Bottrop, 2012, S.109 ff.). Dies stellt die Grundgesamtheit dar. In der Zeit vom 19. April bis 3. Mai 2013 wurden die Fragebögen an den Schulen verteilt. Nach Absprache erfolgte die Abholung dieser Fragebögen einige Tage später. Insgesamt kamen 907 ausgefüllte Fragebögen zurück. Die Differenz von 237 fehlenden Fragebögen erklärt sich vor allem dadurch, dass viele Schüler am Tag der Befragung krank oder aus anderen Gründen abwesend waren. An der Bottroper Studie nahmen somit zirka 79,3 Prozent aller Bottroper Achtklässler teil. Basis Geschlecht: n=903 Basis Geburtsjahr: n= 788 Basis Schulform: n= 907 Abb. 1: Soziodemografie unserer Studie Die befragten Schüler sind zu 47 Prozent weiblich und zu 53 Prozent männlich. Sie sind überwiegend in den Jahrgängen 1998 (47,6 %) und 1999 (41,5 %) geboren. In den Jahren 1996, 1997 und 2000 wurden insgesamt 10,9 Prozent aller befragten Achtklässler geboren. Am häufigsten besuchen sie die Gesamtschule mit 30,8 Prozent, danach folgen das Gymnasium mit 29,3 Prozent und die Realschule mit 27,8 Prozent. Hauptschüler sind mit zirka 10,8 Prozent und Förderschüler mit 1,3 Prozent vertreten. Wichtig ist zu differenzieren: Die Zahlen bedeuten nicht, dass z.b. 29,3 Prozent aller Bottroper Achtklässler ein Gymnasium besuchen. Sie verdeutlichen lediglich den jeweiligen Anteil der an unserer Befragung teilgenommenen Schüler. SCHÄFER SCHÄFER 23 Mit Hilfe des Schulentwicklungsberichts des Fachbereichs Jugend und Schule der Stadt Bottrop kann die tatsächliche Anzahl von Achtklässlern in der jeweiligen Schulform ermittelt und somit das Verhältnis der Schulformen untereinander bestimmt werden. Auch das Verhältnis zwischen Jungen und Mädchen wird hieraus ersichtlich. Leider wird keine Übersicht geführt, die verdeutlicht, welche Jahrgänge in den achten Klassen wie oft vorhanden sind. Bei den folgenden Auswertungen wird häufig zwischen Geschlecht oder Schulform differenziert. Eine Differenzierung zwischen den Jahrgängen scheint wenig sinnvoll. Deshalb ist es auch nicht weiter schlimm, dass die tatsächlichen Angaben zu der Jahrgangsverteilung fehlen. Trotzdem ist es für Bottroper Schüler, Lehrer und Eltern interessant sich bzw. seinen Schüler oder sein Kind in der Umfrage auch durch das Geburtsjahr repräsentiert zu sehen. Abb. 2: Tatsächliche Soziodemografie Der Vergleich mit den tatsächlichen soziodemografischen Daten zeigt, dass das Verhältnis von Jungen und Mädchen zueinander fast identisch ist mit dem Verhältnis aus den Angaben der durch den Fragebogen befragten Schüler. In Bottrop sind 46,7 Prozent aller Achtklässler weiblich und 53,3 Prozent männlich (Schulentwicklungsbericht der Stadt Bottrop, 2012, S.109 ff.). Am häufigsten besuchen Bottroper Achtklässler das Gymnasium (32,8 %), die Gesamtschule (27,8 %) und die Realschule (26,9 %). Während die meisten Schüler, die unsere Fragen beantwortet haben, die Gesamtschule besuchen, sind die meisten Achtklässler unserer Grundgesamtheit Gymnasiasten. Dies bedingt sich dadurch, dass die Rücklaufquote der Fragebögen an den Gesamtschulen höher war als an den Gymnasien. Alle anderen drei Schulformen sind sowohl bei den befragten Schülern als auch bei der Grundgesamtheit in etwa gleich stark vertreten (Schulentwicklungsbericht der Stadt Bottrop, 2012, S.109 ff.). 24

13 A U S W E R T U N G Vergleich der erhobenen Daten mit den Daten der JIM-Studie 2012 Die Grundgesamtheit der JIM-Studie beträgt zirka sieben Millionen Jugendliche. Ihre Stichprobe enthielt Schüler. Der Stichprobenumfang bei der JIM-Studie 2012 lag damit bei zirka 1,2 Prozent (JIM-Studie,2012 S.4). Wie schon zuvor erklärt, lag es der Projektgruppe nahe, möglichst alle Achtklässler und nicht nur eine kleine, wenn auch repräsentative, Stichprobe zu befragen. Während die Aussagen der JIM- Studie alle deutschen Jugendlichen widerspiegeln sollen, kann und möchte dies die Bottroper Studie nicht. Starke Identifikation und hoher Wiedererkennungswert sind die angestrebten Ziele. Bei der JIM-Studie wurden Abweichungen von der Soll-Struktur durch eine iterative Gewichtung ausgeglichen. Die befragten Jugendlichen der JIM-Studie stellen somit ein möglichst genaues Spiegelbild der Grundgesamtheit dar. 51 Prozent aller Befragten sind demnach männlich und 49 Prozent weiblich (JIM-Studie, 2012, S.4). Auch in Bottrop gibt es mehr männliche Studienteilnehmer (53 %) als weibliche (47 %). Zu beachten ist auch hier, dass es sich bei den Bottroper Werten nur um die Geschlechterverteilung in den achten Klassen handelt. Die JIM-Studie beschränkt sich in ihrer Befragung auf Haupt- und Realschüler sowie Gymnasiasten. Aufgrund der bundesweit unterschiedlichen Schulsysteme erscheint diese Fokussierung sinnvoll. Innerhalb der 16 Bundesländer gibt es sowohl Länder mit mehrgliedrigen Schulsystemen, wie in Nordrhein-Westfalen, als auch Länder mit lediglich zweigliedrigen Schulsystemen, die z.b. auf eine Hauptschule verzichten. Die Herausgeber der JIM-Studie haben sich dazu entschieden zumindest eine Dreigliedrigkeit abzubilden. Auch wenn nicht z.b. jede Hauptschule auch in jedem Bundesland Hauptschule heißt, können sich die Schulen von fünf großen Bundesländern (Baden- Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachen und Nordrhein-Westfalen) doch in dieser Dreigliedrigkeit wieder finden. Auch die Schüler der anderen Bundesländer mit zweigliedrigen Schulsystemen sind zumindest in den oberen beiden Schulen repräsentiert (Bertelsmann Stiftung, 2012, S.36). Eine einheitliche Zusammenfassung aller Schulsysteme erscheint schwer, wurde aber von den Herausgebern der JIM-Studie so gewählt, dass die meisten Jugendlichen sich durch diese repräsentiert fühlen dürften. In Bottrop wurden bewusst die Gesamt- und Förderschüler mit eingeschlossen, um alle Schüler anzusprechen und das mehrgliedrige Schulsystem, so wie es in der Stadt vorhanden ist, abzubilden. Auch in der bundesweiten Grundgesamtheit aller Jugendlichen gibt es am häufigsten Gymnasiasten (54 %), gefolgt von den Real- (32 %) und Hauptschülern (11 %) (JIM-Studie, 2012,S.4). Die Reihenfolge der drei Schultypen stimmt mit denen der Grundgesamtheit der Achtklässler in Bottrop überein, ist aber ansonsten aufgrund der Gesamt- und Förderschulen kaum vergleichbar. Diese Problematik ist auch bei den nachfolgenden Schulformvergleichen zu beachten Verteilung der Geräte im Haushalt und Gerätebesitz Statistische Auswertung der erhobenen Daten in Bottroper Haushalten So wie in der JIM-Studie wurden auch die Bottroper Achtklässler nach der Medienausstattung in ihren Haushalten befragt. 97,1 Prozent der Haushalte sind nach Angaben der Schüler mit einem Fernseher ausgestattet. Der Computer/Laptop ist in 96,3 Prozent der Haushalte vertreten. Der Internetzugang gehört bei 95,6 Prozent der Haushalte zur Grundausstattung. In etwa 9 von 10 Haushalten ist eine Digitalkamera vorhanden. 86,5 Prozent der Haushalte sind mit Handys ausgestattet. DVD-/Blu-ray Player (83,0 %) und Radios (79,9 %) sind ähnlich stark verbreitet. Mittlerweile haben mehr als drei Viertel der Haushalte ein Smartphone. Nur knapp fünf Prozent weniger sind mit MP3-Playern ausgestattet. Zwei Drittel der Haushalte sind mit einer festen Spielkonsole und einem DVD-Rekorder ausgestattet. Bei mehr als der Hälfte der Haushalte (54,8 %) kann man eine tragbare Spielekonsole vorfinden. Der Tablet-PC/IPad ist bei 38,3 Prozent der Haushalte vorhanden. Die wenigste Verbreitung in der Ausstattung der Haushalte hat nach der Befragung der E-Book Reader (16,2 %). Die folgende Abbildung verbildlicht die Geräteausstattung der Haushalte der befragten Achtklässler: Fernseher Computer/Laptop Internetzugang Digitalkamera Handy DVD-/Blu-ray Player Radio Smartphone/iPhone MP3-Player/iPod feste Spielekonsole DVD-Rekorder tragbare Spielekonsole Tablet-PC/iPad E-Book Reader Geräteausstattung im Haushalt (Auswahl) 16,2 38,3 54,8 65,9 65,5 73,1 79,9 77,8 83,0 86,5 89,7 97,1 96,3 95, Angaben in Prozent Abb. 3: Geräteausstattung im Haushalt Basis: alle Befragten n=907 GORRAY GORRAY 26

14 A U S W E R T U N G Vergleich der erhobenen Daten mit der JIM-Studie 2012 Im Vergleich zur JIM-Studie sind 3,7 Prozent weniger Haushalte mit einem Computer/Laptop ausgestattet. In etwa gleich zur JIM-Studie sind die Haushalte mit einem Internetzugang (-2,4 PP), einem Fernseher (- 0,9 PP) und einer Digitalkamera (-3,3 PP) ausgestattet. Im Gegensatz zur Studie, sind bei den befragten Bottroper Haushalten 11,5 Prozent weniger Haushalte mit Handys ausgestattet (86,5 %). Während in der JIM-Studie 67,0 Prozent der Haushalte einen DVD-/Blu-ray Player besitzen, sind dies in Bottrop 16 Prozent mehr (83,0 %). Im Vergleich zur JIM-Studie besitzen 11,1 Prozent weniger der befragten Haushalte ein Radio. Die Haushalte der befragten Bottroper Achtklässler sind zu 14,9 Prozent weniger mit MP3-Playern ausgestattet. Die Ausstattung mit einem Smartphone ist bei den befragten Bottroper Haushalten um 14,8 Prozent höher, als die der JIM- Studie. Feste und tragbare Spielekonsolen sind sowohl bei der Studie, als auch bei der Befragung in Bottrop bei zwei Dritteln der Haushalte vorhanden. Die Ausstattung mit Tablet-PC/IPad ist im Vergleich zur JIM-Studie (19 %) doppelt so hoch (38,3 %) Statistische Auswertung der erhobenen Daten über den Gerätebesitz der Bottroper Jugendlichen Die befragten Achtklässler haben neben der Haushaltsausstattung eigene Mediengeräte zur Verfügung. Mit 78,7 Prozent besitzen mehr als drei Viertel der Befragten einen eigenen Computer. In etwa gleich viele Jugendliche besitzen einen MP3-Player (78,4 %), einen Fernseher (77,1 %), ein Smartphone (76,9 %) und einen eigenen Internetzugang (74,6 %). Ein Handy besitzen 71,0 Prozent der Jugendlichen und eine feste Spielekonsole 69,7 Prozent. Jeder sechste Bottroper Achtklässler hat eine tragbare Spielekonsole (61,3 %). Mehr als die Hälfte der Achtklässler besitzt eine eigene Digitalkamera (54,1 %). Etwas weniger Jugendliche besitzen ein eigenes Radio (46,6 %). Einen DVD- Player haben 43,8 Prozent der Jugendlichen und einen DVD-Rekorder knapp ein Drittel der Jugendlichen (28,9 %). Nur ein Fünftel der Jugendlichen hat einen eigenen Tablet-PC (20,1 %). Jeder 17. Jugendliche besitzt einen E-Book Reader (5,8 %) Statistische Auswertung der erhobenen Daten im Geschlechtervergleich beim Gerätebesitz der Bottroper Jugendlichen Die Besitzverhältnisse von Jungen und Mädchen sind durchaus unterschiedlich. So besitzen mehr Mädchen einen eigenen MP3-Player, einen eigenen Computer und einen Internetzugang, ein Radio, sowie einen DVD-Rekorder. Deutlich und signifikant mehr Mädchen (65,1 %) als Jungen (44,4 %), besitzen eine Digitalkamera (χ2= 38,933; p<.000). Jungen steht dagegen häufiger ein eigenes Smartphone, ein Handy, ein 27 Fernsehgerät, ein Tablet-PC und ein E-Book Reader zur Verfügung. Besonders deutlich und signifikant sind die Unterschiede bei festen Spielkonsolen (χ2= 82,824; p<.000), hier ist die Ausstattungsquote bei den Jungen (82,2 %) um ein knappes Drittel höher als bei den Mädchen (55 %). Ähnlich deutlich ist der Unterschied bei den tragbaren Spielekonsolen und dem DVD-/Blu-ray Player. Die tragbaren Spielekonsolen besitzen signifikant mehr Jungen (67,8 %) als Mädchen (54,0 %) (χ2= 17,968; p<.000). Ebenso signifikant ist der Unterschied zwischen Mädchen (36,8 %) und Jungen (50,0 %) bei Besitz eines DVD-/Blu-ray Player (χ2= 15,924; p<.000). Folgende Abbildung verdeutlicht den Geschlechtervergleich, sowie den Vergleich zur Gesamtbefragung der Bottroper Achtklässler: Computer/Laptop MP3-Player/iPod Fernseher Smartphone/iPhone Internetzugang Handy feste Spielekonsole tragbare Spielekonsole Digitalkamera Radio DVD/Blu-ray Player DVD-Rekorder Tablet E-Book Reader 5,8 6,1 5,4 28,9 27,7 30,2 20,1 23,4 16,3 Gerätebesitz Jugendlicher 36,8 44,4 46,6 45,6 47,6 43,8 50,0 55,0 54,0 54,1 61,3 65,1 78,7 77,6 80,0 78,4 75,9 81,1 77,1 78,9 75,0 76,9 78,5 75,2 74,6 73,4 75,9 71,0 72,4 69,3 69,7 82, ,8 Gesamt Jungen Mädchen Angaben in Prozent Abb. 4: Gerätebesitz Jugendlicher Basis: alle Befragten n= Vergleich der erhobenen Daten mit der JIM-Studie 2012 Im Großen und Ganzen ist die JIM-Studie mit der Befragung der Bottroper Jugendlichen, trotz der Altersbegrenzung auf die Achtklässler, übereinstimmend. Jedoch besitzen in etwa ein Viertel weniger Bottroper Jugendliche ein eigenes Handy. Einen Internetzugang und einen eigenen Computer/Laptop besitzen 10 Prozent weniger Bottroper Jugendliche im Vergleich zur JIM-Studie (Mädchen -9,0 PP, Jungen -14,6 PP). Sehr deutlich ist in der Bottroper Befragung der Geschlechterunterschied im Besitz der tragbaren Spielekonsole. Diese besitzen im Gegensatz zur JIM-Studie 54 Prozent der Mädchen (+2,0 PP) und 67,8 Prozent der Jungen (+14,8 PP). Auch bei der festen Spielekonsole besitzen diese im Vergleich zur JIM-Studie 17 Prozent mehr Mädchen und 21,8 Prozent mehr Jungen. 28

15 A U S W E R T U N G 3.3 Digital- und Printmedien Statistische Auswertung der erhobenen Daten in Bottrop Benutzung von Büchern, Tageszeitungen und Magazinen Das Lesen, vor allem wenn es sich um Bücher und Nachrichten aus der Tagespresse handelt, ist aus Sicht vieler der befragten Lehrer und der in den innerstädtischen Bildungseinrichtungen tätigen Fachkräfte eine der sinnvollsten Beschäftigungen im Hinblick auf die Mediennutzung. Die Fähigkeit des Lesens wird als Grundfertigkeit neben dem Schreiben und Rechnen bereits in der Grundschule erworben. Sie soll auch nach Ansicht der befragten Lehrer während der Schulzeit an weiterführenden Schulen weiter ausgebaut werden. Unter dem Oberbegriff Digital- und Printmedien wird in diesem Abschnitt der Gebrauch von Büchern, Tageszeitungen und Magazinen durch die Bottroper Jugendlichen betrachtet. Bei der Benutzung von Tageszeitungen und Magazinen wird zusätzlich in den Fokus gestellt, ob diese Medien in Druckform (als offline bezeichnet) oder digital (als online bezeichnet) genutzt werden. In ihrer Freizeit lesen 35,8 Prozent aller befragten Bottroper Achtklässler Bücher. Die Tageszeitung wird mit 39,3 Prozent von mehr als einem Drittel der Jugendlichen gelesen. Dabei verwenden 30,3 Prozent die Tageszeitung in der Printversion, 7 Prozent nutzen das Online-Angebot verschiedener Tagespressen und nur 2 Prozent lesen die Tageszeitung sowohl online als auch in der Printversion. Zeitschriften oder diverse Magazine favorisieren 44,8 Prozent der Bottroper Jugendlichen bei ihrer Freizeitgestaltung. Der größte Anteil davon entfällt mit 30 Prozent heutzutage immer noch auf die traditionelle Printversion von Illustrierten. 11,1 Prozent bevorzugen die Online-Version und lediglich 3,7 Prozent der Befragten nutzen beide Arten. DRESCHER DRESCHER 29 Bücher Tageszeitung davon online davon offline davon online & offline Zeitschriften/Magazine davon online davon offline davon online & offline 2,0 Benutzung von Digital- und Printmedien (Gesamt) 3,7 7,0 11, Unterscheidung nach dem Geschlecht 30,3 30,0 35,8 39,3 44,8 Angaben in Prozent Basis: alle Befragten, n=907 Abb.5: Benutzung von Digital- und Printmedien der Bottroper Achtklässler Bei der Benutzung der Tageszeitung in allen Formaten lassen sich bei der Betrachtung beider Geschlechter kaum Unterschiede feststellen Zwischen Jungen und Mädchen bestehen jedoch bedeutsame Abweichungen bei der Nutzung von Büchern. Die Mädchen lesen mit 42,6 Prozent signifikant häufiger Bücher als die Jungen mit nur 29,9 Prozent (Χ²=15,760; p<.000). Weiterhin fällt auf, dass sich der Gebrauch von Zeitschriften und Magazinen zwischen Jungen und Mädchen stark unterscheidet (Χ²=25,581; p<.000). Hier sind es auch wieder die Mädchen, die in ihrer Freizeit bedeutend häufiger zur Illustrierten greifen, egal ob online oder offline. Mit 52,6 Prozent liegen sie beim Lesen von Zeitschriften und Magazinen deutlich vor den Jungen mit nur 37,8 Prozent. ja 30

16 A U S W E R T U N G Bücher Tageszeitung davon online davon offline davon online & offline Zeitschriften/Magazine davon online davon offline davon online & offline Benutzung von Digital- und Printmedien (Geschlechtervergleich) 2,3 1,7 4,0 3,3 5,0 8,8 10,8 11,4 23,0 29,9 30,4 30, Unterscheidung nach dem Bildungshintergrund 36,9 37,8 37,9 42,6 41,5 J ungen "ja" Mädchen "ja" 52,6 Angaben in Prozent Basis: alle Befragten, n=907 Abb. 6: Benutzung von Digital- und Printmedien, Unterschiede nach dem Geschlecht Neben der Unterscheidung nach dem Geschlecht kann die Medienbeschäftigung der Bottroper Jugendlichen in ihrer Freizeit auch differenziert nach den fünf besuchten Schulformen, Haupt-, Real, Gesamt-, Förderschule und Gymnasium, betrachtet werden. In der JIM-Studie 2012 wird die Untergliederung nach Schulformen als Betrachtung nach dem Bildungshintergrund betitelt. Daher wird diese Bezeichnung aus Einheitlichkeitsgründen ebenso verwendet. Bei den Vergleichen zwischen den einzelnen Schulformen wurde ein Scheffé-Test durchgeführt, die jeweiligen Signifikanzen befinden sich in den Klammern. Bei der Betrachtung der verschiedenen Bildungshintergründe ergibt sich eine Favorisierung des Lesens seitens der Gymnasiasten. Es können signifikante Unterschiede im Konsum von Büchern, Tageszeitungen, Zeitschriften und Magazinen festgestellt werden. Gymnasiasten lesen mit 55,6 Prozent signifikant häufiger Bücher als Hauptschüler mit nur 20,4 Prozent (p<.000), Realschüler mit 30,2 Prozent (p<.000) und Gesamtschüler mit 26,5 Prozent (p<.000). Auch beim Lesen der Tageszeitung existieren große Unterschiede. Es sind erneut die Gymnasiasten mit 47,9 Prozent, die sowohl im Vergleich zu den Hauptschülern mit 26,5 Prozent (p=.009) als auch zu den Gesamtschülern mit 35,5 Prozent (p=.007) signifikant häufiger die Tagespresse in ihrer Online-Version, als Printmedium oder sogar auf beide Arten verfolgen. Zudem kann auch ein bedeutender Unterschied in der Nutzung von Zeitschriften und Magazinen beobachtet werden. Dieser besteht ebenfalls zwischen den beiden Bildungsgruppen Gymnasiasten und Hauptschüler bzw. Gymnasiasten und Gesamtschüler. 31 Wiederrum sind es die Gymnasiasten, die mit 55 Prozent (alle Nutzungsarten betrachtet) signifikant öfter zu Zeitschriften und Magazinen greifen als die Hauptschüler mit nur 29,6 Prozent (p=.004) und die Gesamtschüler mit 39,5 Prozent (p=.004). Printmedien Vergleich der erhobenen Daten mit der JIM-Studie 2012 In der JIM-Studie 2012 wird das Lesen von Büchern nach Nutzungsfrequenzen (täglich/mehrmals pro Woche, einmal/woche, einmal/14 Tage, einmal/monat, seltener und nie) differenziert (JIM- Studie, 2012, S.19). Bei der Befragung der Bottroper Schüler wurde hingegen erfragt, ob Bücher generell in der Freizeit benutzt werden. Folglich können auch nur auf dieser Ebene Unterschiede oder Parallelen betrachtet werden. Die JIM-Studie 2012 belegt, dass 42 Prozent der Jugendlichen zu den regelmäßigen (täglich/mehrmals pro Woche) Lesern von Büchern zählen (JIM-Studie, 2012, S.18) und Mädchen eine etwas größere Affinität zu Büchern und zum Lesen an sich zeigen (JIM-Studie, 2012, S.10). Bei den befragten Bottroper Jugendlichen sind es 35,8 Prozent, die in ihrer Freizeit Bücher nutzen. Es wird vermutet, dass sich bei den Bottroper Schülern somit kein großer Unterschied zur bundesweiten Umfrage feststellen lässt. Auffällig ist jedoch, dass die weiblichen Jugendlichen in Bottrop nicht nur eine etwas größere Begeisterung für Bücher zeigen als die männlichen, dieser Unterschied ist sogar signifikant. Weiterhin wird in der JIM-Studie 2012 festgestellt, dass Gymnasiasten zum Zeitpunkt der Befragung häufiger ein Buch lasen als die Schüler von Haupt- und Realschule (JIM-Studie, 2012, S.19). Die hiesige Befragung ergab lediglich, dass die Bottroper Gymnasiasten generell signifikant häufiger Bücher lesen, als die weiteren befragten Bildungsgruppen. Die Tageszeitung wird nach der Beurteilung der JIM-Studie 2012 bundesweit von ca. zwei Fünfteln der Jugendlichen genutzt (JIM-Studie, 2012, S.12). Diese These kann anhand der in Bottrop stattgefundenen Befragung durchaus bestätigt werden, da 39,3 Prozent der Bottroper Schüler die Tageszeitung lesen. Online-Versionen Als Online-Angebote der Printmedien werden in der JIM-Studie 2012 die Angebote von Zeitungen und Zeitschriften zugrunde gelegt (JIM-Studie, 2012, S.12). Die Bottroper Befragung hingegen stellt die Online-Versionen der Tageszeitungen, Zeitschriften und Magazine in den Vordergrund. Die in der bundesweiten Studie (JIM-Studie, 2012, S.12) beschriebene Tatsache, dass Onlineangebote von Zeitungen (17 %) und Zeitschriften (13 %) immer noch eine sehr untergeordnete Rolle spielen, ist bei den Bottroper Achtklässlern sogar noch deutlicher zu erkennen. Lediglich 11,1 Prozent der befragten Bottroper Jugendlichen geben an, Zeitschriften ausschließlich online zu lesen und beim Online-Angebot der Tageszeitung sind es sogar nur 7 Prozent. 32

17 A U S W E R T U N G 3.4 Mediennutzung in der Freizeit Statistische Auswertung der erhobenen Daten in Bottrop Nutzungsfrequenz uenzen von Jugendlichen Heutzutage sind Medien allgegenwärtig. Jugendliche nutzen Mediengeräte zur Kommunikation, Unterhaltung und Information. Jeweils 93,4 Prozent der befragten Jugendlichen nutzen regelmäßig, d. h. täglich und mehrmals pro Woche, das Internet. Der Fernseher wird von 91,7 Prozent der Nutzer gebraucht. Kommunikationsmedien wie das Smartphone/iPhone (82,4 %) und das Handy (74,2 %) sind fest im Alltag der Jugendlichen integriert. Bei der Nutzung von Medien im Bereich Computer ist festzustellen, dass 78 Prozent von ihnen regelmäßig den Computer oder Laptop benutzen und schon 27,9 Prozent einen Tablet-PC/iPad. Unterhaltungsmedien wie eine feste Spielkonsole (48,9 %) und eine tragbare Spielkonsole (24,7 %) sind auch im Alltag der Jugendlichen verankert. Die Musikmedien MP3-Player/iPod (63,7 %) und Radio (42,3 %) werden von den Nutzern ebenfalls regelmäßig verwendet. Die Digitalkamera wird von den befragten Jugendlichen mit 24,5 Prozent eher seltener gebraucht. Auch die Medien DVD/Blu-ray Player (21,0 %) und DVD-Recorder (12,8 %) werden ebenso gelegentlich benutzt. Der E-Book Reader spielt noch eine untergeordnete Rolle, da dieser von 89,5 Prozent nie benutzt wird. Internetzugang Fernseher Smartphone/iPhone Computer/Laptop Handy MP3-Player/iPod feste Spielekonsole Radio Tablet PC/iPad tragbare Spielekonsole Digitalkamera DVD-/Blu-ray Player DVD-Recorder E-Book Reader 7,1 5,6 9,1 17,2 3,8 9,0 1,4 3,6 5,5 22,9 24,8 15,4 Mediennutzung in der Freizeit (Gesamt) täglich mehrmals pro Woche seltener nie 15,6 17,4 39,4 47,3 10,7 71,1 67,8 25,3 17,5 44,4 80,1 77,4 18,4 37,8 24,3 57,3 55, Angaben Angaben in Prozent in Basis: alle Befragten n=907 28,1 89,5 30,7 33,2 6,4 53,6 23,8 7,0 20,6 5,0 42,7 37,5 13,3 4,9 29,6 19,8 18,8 18,6 20,4 21,7 5,2 7,8 12,6 12,4 Abb. 7: Mediennutzung in der Freizeit (Gesamt) HELLER HELLER 3.4 2,2 1,4 0, Geschlechtsunterschiede bei der Nutzungsfrequenz von Jugendlichen Es lassen sich keine signifikanten Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen bei der regelmäßigen Benutzung der Medien Internet, Smartphone/iPhone, Handy, MP3-Player/iPod, Radio, DVD-/Blu-ray Player, DVD-Recorder sowie E-Book Reader feststellen. Bei der Nutzung einer festen Spielkonsole ist zu sehen, dass Jungen (70,6 %) diese regelmäßiger benutzen als Mädchen (20,4 %). Dieses Ergebnis ist signifikant (χ = 151,218; p<.000). Ferner ist zu erwähnen, dass signifikant mehr Jungen als Mädchen regelmäßig eine tragbare Spielkonsole in ihrer Freizeit benutzen (χ = 34,888; p<.000). Eine Digitalkamera wird signifikant von mehr Mädchen (34,2 %) verwendet (χ = 32,551; p<.000). Im Vergleich dazu wird diese nur von 15,4 Prozent der Jungen regelmäßig genutzt. Im Alltag der Jungen ist der Computer/Laptop signifikant regelmäßiger verankert als bei Mädchen (χ = 3,495; p=.028). Von den Mädchen nutzen diesen 75,2 Prozent täglich/mehrmals pro Woche und von den Jungen 80,8 Prozent. Der Tablet-PC bzw. das ipad werden von Jungen auch signifikant mehr in Anspruch genommen als von Mädchen (χ = 6,409; p=.022). Internetzugang Fernseher Smartphone/iPhone Computer/Laptop Handy feste Spielekonsole MP3-Player/iPod Radio tragbare Spielekonsole Tablet-PC/iPad DVD-/Blu-ray Player Digitalkamera 4,8 8,0 13,7 19,3 10,6 DVD-Rekorder 4,1 10,4 E-Book Reader 1,4 3,9 5,5 25,3 Mediennutzung in der Freizeit (Jungen) täglich mehrmals pro Woche seltener nie 15,3 38,1 35,9 51,7 21,0 12,4 62,8 16,5 73,5 41,4 76,0 82,2 16,6 54,1 27,5 56, Angaben Angaben in Prozent in Basis: n=479 32,5 26,0 37,4 89,2 29,1 9,3 9,5 23,2 51,7 5,7 44,2 19,0 22,0 5,5 32,2 30,5 11,8 28,0 17,7 18,4 20,3 12,8 13,1 4,9 7,3 7,3 Abb. 8 : Mediennutzung in der Freizeit (Jungen) 1,1 0,2 1,9 34

18 A U S W E R T U N G Internetzugang Fernseher Smartphone/iPhone Handy Computer/Laptop MP3-Player/iPod Radio Digitalkamera Tablet-PC/iPad feste Spielekonsole DVD-/Blu-ray Player tragbare Spielekonsole DVD-Rekorder E-Book Reader 4,2 3,0 3,2 9,5 14,2 9,1 3,6 7,7 1,5 3,2 5,3 24,3 16,2 15,1 Mediennutzung in der Freizeit (Mädchen) täglich mehrmals pro Woche seltener nie 9,0 42,6 42,9 24,7 68,4 18,7 20,6 38,7 73,1 47,5 77,5 78,8 47,1 58,4 21,1 90,0 32,6 30,3 56,6 56,2 22,7 3,2 4, Angaben Angaben in Prozent in Basis: n=424 24,3 48,9 4,3 41,3 15,2 4,3 32,5 22,4 26,6 19,4 23,5 5,6 8,2 12,5 11,8 9,2 Abb. 9: Mediennutzung in der Freizeit (Mädchen) 1,7 0,7 2, Nutzungshäufigkeit nach dem Bildungshintergrund Betrachtet man die Häufigkeit, wie oft sich die Bottroper Jugendlichen in ihrer Freizeit mit den verschiedenen Medien befassen, so lassen sich bezüglich des Bildungshintergrundes gewisse Ähnlichkeiten aber auch signifikante Unterschiede feststellen. In den folgenden fünf Abbildungen sind zunächst die Nutzungshäufigkeiten der verschiedenen Medien durch die Befragten an den fünf betrachteten Schulformen abgebildet. Internetzugang Fernseher Computer/Laptop Smartphone/iPhone MP3-Player/iPod Radio Handy feste Spielekonsole Tablet-PC/iPad Digitalkamera tragbare Spielekonsole DVD-/Blu-ray Player DVD-Rekorder E-Book Reader 4,6 3,8 12,4 16,1 2,2 14,4 0,9 9,2 0,9 5,1 4,2 Mediennutzung in der Freizeit (Gymnasium) täglich mehrmals pro Woche seltener nie 13,0 18,9 38,8 37,8 11,1 48,8 22,9 54,0 63,1 44,7 74,7 21,2 40,6 83,5 24,8 66,4 29,2 60,5 5,8 42,6 89,8 11,1 38,0 21,1 51,6 28,1 5,2 20,0 42,7 45,2 5,2 29,2 14,2 22,1 8,1 13,2 14,9 16,3 16,0 17,0 12,0 1,9 0, Angaben in Prozent Basis: Bottroper Gymnasiasten, n=260 Abb. 11: Mediennutzung der Bottroper Gymnasiasten in der Freizeit DRESCHER DRESCHER 0,8 36

19 A U S W E R T U N G Mediennutzung in der Freizeit (Gesamtschule) täglich mehrmals pro Woche seltener nie Fernseher 76,2 16,1 7,3 0,4 Internetzugang 74,8 14,6 9,1 1,5 Smartphone/iPhone 78,8 6,3 4,7 10,2 Handy 68,2 6,2 8,3 17,4 Computer/Laptop 41,2 28,3 28,3 2,2 MP3-Player/iPod 41,0 20,9 26,4 11,8 feste Spielekonsole 26,4 30,3 26,1 17,2 Radio 19,6 15,1 31,0 34,3 tragbare Spielekonsole 11,2 18,1 36,1 34,5 Tablet-PC/iPad 16,6 8,8 18,0 56,7 Digitalkamera 8,6 14,0 54,3 23,0 DVD-/Blu-ray Player 5,7 13,5 56,3 24,5 DVD-Rekorder 3,9 7,4 48,0 40,6 1,4 E-Book Reader 2,4 7,7 88, Angaben in Prozent Basis: Bottroper Gesamtschüler, n=276 Abb. 12: Mediennutzung der Bottroper Gesamtschüler in der Freizeit Mediennutzung in der Freizeit (Realschule) täglich mehrmals pro Woche seltener nie Internetzugang 83,0 11,3 4,0 1,6 Fernseher 73,3 17,4 8,5 0,4 2,1 Handy 77,8 6,7 13,4 Smartphone/iPhone 76,7 3,3 5,0 15,0 Computer/Laptop 51,4 28,2 16,7 3,7 MP3-Player/iPod 33,2 23,4 28,1 15,3 feste Spielekonsole 21,6 23,2 35,7 19,5 Radio 17,9 11,2 35,0 35,9 Tablet-PC/iPad 15,3 12,2 16,7 55,9 Digitalkamera 6,4 19,1 52,5 22,0 tragbare Spielekonsole 7,8 15,2 40,7 36,2 DVD-/Blu-ray Player 4,8 16,9 51,9 26,4 DVD-Rekorder 4,4 7,9 41,5 46,3 1,4 E-Book Reader 0,9 5,6 92, Angaben in Prozent Basis: Bottroper Realschüler, n=251 Abb. 13: Mediennutzung der Bottroper Realschüler in der Freizeit 37 Mediennutzung in der Freizeit (Hauptschule) täglich mehrmals pro Woche seltener nie Fernseher 71,1 20,7 7,6 Internetzugang 80,2 11,0 5,5 3,3 Smartphone/iPhone 83,5 5,1 3,8 7,6 Handy 77,5 7,5 6,3 8,8 MP3-Player/iPod 58,2 20,3 16,5 5,1 Computer/Laptop 52,2 21,7 21,7 4,3 feste Spielekonsole 41,9 23,3 23,3 11,6 tragbare Spielekonsole 23,6 15,3 26,4 34,7 Radio 22,4 15,8 23,7 38,2 Tablet-PC/iPad 27,4 9,7 19,4 43,5 DVD-/Blu-ray Player 15,3 20,8 52,8 11,1 Digitalkamera 13,7 17,8 49,3 19,2 DVD-Rekorder 11,8 17,6 42,6 27,9 E-Book Reader 1,7 12,1 1,7 84, Fernseher Internetzugang Smartphone/iPhone Computer/Laptop feste Spielekonsole Handy MP3-Player/iPod Tablet-PC/iPad Radio DVD-/Blu-ray Player tragbare Spielekonsole Digitalkamera E-Book Reader DVD-Rekorder Angaben in Prozent Basis: Bottroper Hauptschüler, n=98 Abb. 14: Mediennutzung der Bottroper Hauptschüler in der Freizeit Mediennutzung in der Freizeit (Förderschule) täglich mehrmals pro Woche seltener nie 33,3 20,0 30,0 20,0 11,1 11,1 11,1 72,7 66,7 80,0 50,0 50,0 25,0 58,3 8,3 8,3 40,0 10,0 22,2 50,0 10,0 10,0 30,0 27,3 27,3 50,0 77,8 33,3 55,6 27,3 25,0 8,3 10,0 10,0 16,7 16,7 8,3 25,0 30,0 44,4 40,0 30,0 36,4 30, Angaben in Prozent Basis: Bottroper Förderschüler, n=12 Abb.15: Mediennutzung der Bottroper Förderschüler in der Freizeit 38

20 A U S W E R T U N G Gemeinsamkeiten Es ist deutlich zu erkennen, dass unabhängig des Bildungshintergrundes bei allen befragten Achtklässlern der Bottroper Schulen am häufigsten regelmäßig (täglich/mehrmals pro Woche) der Fernseher, der Internetzugang und das Smartphone zur medialen Freizeitgestaltung genutzt werden. Der Fernseher, der eher als eines der traditionellen Medien gilt, nimmt hier Rang eins in der Beliebtheitsskala der befragten Jugendlichen ein. Er wird von durchschnittlich 93,2 Prozent der Jugendlichen aller betrachteten Schulformen regelmäßig benutzt (Mittelwert aus den Benutzungsfrequenzen der fünf Schulformen). Für die Förderschüler nimmt die tägliche oder mehrmals wöchentliche Nutzung des Fernsehens mit seinen Inhalten einen immens hohen Stellenwert ein. 100 Prozent der Förderschüler geben an, das TV-Gerät täglich oder zumindest mehrmals pro Woche einzuschalten. Dies lässt darauf schließen, dass auch alle befragten Förderschüler oder zumindest jeder Haushalt, in dem einer der Befragten lebt, über ein Fernsehgerät verfügen. Einen signifikanten Unterschied zu den Gymnasiasten und Haupt-, Gesamt- und Realschülern gibt es, vermutlich aufgrund der sehr geringen Anzahl der befragten Förderschüler, jedoch nicht. Ähnlich gestaltet sich auch die Benutzung des Internets als eines der neuen Medien bei den Jugendlichen aller Schulformen. Das online sein nimmt Platz zwei ein. Durchschnittlich geben 92,9 Prozent der Jugendlichen jeder Schulform an, sich täglich oder zumindest mehrmals pro Woche in ihrer Freizeit im Netz zu befinden. Dabei ist es unerheblich, über welches Endgerät und zu welchem Zweck die Jugendlichen den Internetzugang nutzen. Die Benutzung von Smartphones liegt ebenfalls bei allen Jugendlichen der unterschiedlichen Schulformen mit durchschnittlich 86,3 Prozent der regelmäßigen Nutzung im oberen Bereich und belegt schulformübergreifend den dritten Platz. Dahinter schließt sich der Gebrauch von Computern bzw. Laptops mit 78,7 Prozent an. Auf den unteren Beliebtheitsrängen befinden sich bei allen Schulformen gleichermaßen die Nutzung der Digitalkameras (23,6 %), der DVD-Rekorder (21,5 %) und der E-Book Reader (7,4 %). Unterschiede Auch an dieser Stelle wurde bei den Vergleichen zwischen den einzelnen Schulformen ein Scheffé- Test durchgeführt. Die jeweiligen Signifikanzen befinden sich in den Klammern. Bezogen auf die unterschiedlichen Bildungshintergründe ergeben sich auch einige signifikante Unterschiede in der Nutzungshäufigkeit der verschiedenen Mediennutzungs-geräte. sgeräte. Eine solche Abweichung ist z. B. bei der Benutzung von festen Spielekonsolen zwischen Hauptschülern und Realschülern sowie Hauptschülern und Gymnasiasten festzustellen. Hauptschüler spielen mit 88,4 Prozent signifikant häufiger mit der festen Spielekonsole als Realschüler mit 80,5 Prozent (p=.014) und Gymnasiasten mit nur 77,9 Prozent (p=.001). Betrachtet man zusätzlich zu der Nutzungshäufigkeit auch den Gerätebesitz der festen Spielekonsolen von Hauptschülern, so ist auch hier ein signifikanter Unterschied zu den Gymnasiasten auszumachen. Hauptschüler besitzen signifikant mehr feste Spielekonsolen als Gymnasiasten (Χ²=4,361; p=.044). So besitzen 75,5 Prozent der Hauptschüler eine feste Spielekonsole, hingegen nur 63,9 Prozent der Gymnasiasten. Zwischen den Hauptschülern und 39 Realschülern bestehen zwar auch Unterschiede im Besitz einer festen Spielekonsole, diese sind allerdings nur gering und nicht signifikant. Ein weiterer beachtenswerter Unterschied zeigt sich auch bei der Nutzungsfrequenz von MP3- Playern zwischen Hauptschülern und Realschülern. Die Hauptschüler benutzen mit 94,9 Prozent den MP3 Player signifikant häufiger als die Realschüler mit 84,7 Prozent (p=.020). Der Gerätebesitz von MP3-Playern von Hauptschülern und Realschülern ist bei beiden Bildungsgruppen sehr ähnlich (Hauptschüler 73,5 % und Realschüler 78,6 %). Aufgrund des nur sehr geringen Unterschiedes besteht daher keine Signifikanz. Auch beim Gebrauch des Radios können im Vergleich der Gymnasiasten sowohl zu den Haupt-, und den Real- als auch zu den Gesamtschülern bedeutsame Ungleichheiten beobachtet werden. Gymnasiasten hören mit 83,7 Prozent signifikant häufiger Radio als Hauptschüler mit 61,8 Prozent (p=.011), Realschüler mit 64,1 Prozent (p=.001) und Gesamtschüler mit 65,7 Prozent (p<.000). Zwischen Gymnasiasten und Hauptschülern besteht im Besitz eigener Radioempfangsgeräte auch erneut ein signifikanter Unterschied (Χ²=14,163; p<.000). Nur 38,8 Prozent der Hauptschüler, hingegen jedoch 60,9 Prozent der Gymnasiasten besitzen ein eigenes Radio. Ähnlich stellt es sich auch im Vergleich der weiteren beiden Bildungsgruppen Gymnasiasten und Realschüler (Χ²=26,781; p<.000) bzw. Gymnasiasten und Gesamtschüler (Χ²=32,100; p<.000) dar. Der Radiobesitz der Realschüler und der Gesamtschüler weist ebenfalls einen bedeutungsvollen Unterschied zu dem der Gymnasiasten auf. Lediglich 38,9 Prozent der Realschüler und 43,5 Prozent der Gesamtschüler besitzen ein eigenes Gerät, mit dem sie Radioprogramme empfangen können. In der Benutzung von DVD-Rekordern zeigt sich eine weitere Abweichung. Hier gebrauchen Hauptschüler mit 72,1 Prozent signifikant öfter den DVD-Rekorder als die Gymnasiasten mit 54,8 Prozent (p=.022). Unterstützt wird diese Feststellung durch die Tatsache, dass 36,7 Prozent der Hauptschüler angeben, selbst einen DVD-Rekorder zu besitzen. Hingegen verfügen lediglich 16,9 Prozent der Gymnasiasten über ein solches Gerät. Folglich ist zu dem signifikanten Unterschied in der Benutzung auch ein nennenswerter Unterschied im Besitz von DVD-Rekordern zwischen Hauptschülern und Gymnasiasten (Χ²=16,257; p<.000) festzustellen. Eine letzte beachtenswerte Differenz zeigt sich auch im Gebrauch von Handys. Hier fällt auf, dass bei den Hauptschülern mit 91,2 Prozent (p=.030) und den Realschülern mit 86,6 Prozent (p<.000) das Handy in der Freizeit einen bedeutend höheren Stellenwert einnimmt, als bei den Gymnasiasten mit nur 70,8 Prozent. Zwar besitzen mit 74,5 Prozent auch mehr Hauptschüler ein eigenes Handy als Gymnasiasten mit 65,4 Prozent, allerdings ist der Unterschied nicht signifikant. 40

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