WS 11/12. Mediensucht. Im Vergleich Jung & Alt. Ausarbeitung zur Präsentation Von Vanesa Stubenvoll Martin Garzors Tobias Sturm

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1 WS 11/12 Mediensucht Im Vergleich Jung & Alt Ausarbeitung zur Präsentation Von Vanesa Stubenvoll Martin Garzors Tobias Sturm

2 Inhaltsverzeichnis Einleitung..2 Substanzlose & stoffgebundene Abhängigkeit... 2 Definition...2 Onlinesucht....3 Studie nach Andre Hahn..4f. Folgen der Internetsucht...6 Fazit...6 Mediensucht bei Kindern und Jugendlichen....7 Einleitung.. 7 Facebook, Twitter und Co Diagnose. 8 Computerspielsucht..9 Merkmale einer Computerspielsucht.. 10 Folgen der Abhängigkeit neuer Medien bei Jugendlichen Cyber-Mobbing Gefährdung essentieller Lebensgrundlagen..11 Gründe für die Flucht ins Medium...12 Therapie..13 Mediensucht bei älteren Menschen Vergleich Jung & Alt Vorbeugung gegenüber zu Intensiver Mediennutzung..16 Fazit. 16 Quellenverzeichnis...17

3 1 Einleitung 1.1 Substanzlose & stoffgebundene Abhängigkeit Mediensucht, eher auch bekannt als Medienabhängigkeit, gehört zu den Verhaltenssüchten. Die Betroffenen leiden unter psychischen Entzugserscheinungen, wenn sie daran gehindert werden, ihr bestimmtes Verlangen auszuüben. Man spricht auch von einer substanzlosen Sucht, da bei der Verhaltenssucht keine Substanzen konsumiert werden. Beispiele für Verhaltenssuchten sind: Kaufsucht, Sexsucht, Arbeitssucht, Sportsucht und natürlich wie bereits erwähnt die Mediensucht. Die Verhaltenssucht ähnelt einer stoffgebunden Abhängigkeit. Dazu gehört unter anderem: Alkoholsucht, Drogensucht, Sucht nach Zigaretten Hierbei werden bestimmte Substanzen konsumiert, nach denen die Betroffenen dann Süchtig sind. Bei Zigaretten ist dies, z.b. das Nikotin. 1.2 Definition Im Zusammenhang mit Medien ist der Begriff Sucht allerdings noch sehr umstritten. Die Existenz einer reinen Internetsucht wird von vielen Forschern infrage gestellt. Eher gehen sie davon aus, dass das Internet nur als Medium dient, über welches bereits bekannte Süchte ausgetragen werden. Wenn wir von Medienabhängigkeit sprechen, geht es meistens um, Computersucht, Computerspielsucht, Onlinesucht und Internetsucht bzw. Internetabhängigkeit. Diese Begriffe sind alle erst im Zuge der Verbreitung der neuen Medien entstanden sprach man zum ersten Mal von Internetsucht, der Begriff wurde von Ivan Goldberg, einem New Yorker Psychiater eingeführt, er sprach von internet addiction disorder kurz IAD genannt und beschrieb die Abhängigkeit ebenfalls als ein psychisches Problem. 2

4 1.3 Onlinesucht Man unterscheidet zwischen vier verschiedenen Onlinesüchten: Online-Spielsucht, dazu gehören Rollenspiele und Glückspiele wie Poker und Wetten, hiervon sind meistens Jungs und Männer betroffen. Online-Kommunikationssucht, wie Chatten und das nutzen von Sozialen Netzwerken. Anfällig sind häufig Mädchen und Frauen, da sie Süchtig nach dem Schutz der Anonymität sind. Online-Sexsüchtige kommen nicht mehr los von Sexseiten oder Stripvideo-Chats, dies betrifft eher Männer. Online-Kaufsucht, der Zwang im Netz einzukaufen. Es ist sehr schwer zu sagen, ab wann eine Person als Internetsüchtig gilt. Außerdem gibt sehr viele Unterschiedliche Studien mit sehr großen Unterschieden, was die Ergebnisse der Forschung angeht. Dies liegt daran, weil jeder die Grenze, ab der man von einer Sucht spricht, anders Definiert. 3

5 2 Studie von Andre Hahn 1. Negative Konsequenzen im Bereich soziale Beziehungen Mir wichtige Menschen sagen, dass ich mich zu meinen Ungunsten verändert habe, seitdem ich das Netz nutze. Seitdem ich das Internet nutze, haben sich einige Freunde von mir zurückgezogen. Mir wichtige Menschen beschweren sich, dass ich zu viel Zeit im Netz verbringe. Seitdem ich die Online-Welt entdeckt habe, unternehme ich weniger mit anderen. 2. Kontrollverlust Beim Internet-Surfen ertappe ich mich häufig dabei, dass ich sage: Nur noch ein paar Minuten, und dann kann ich doch nicht aufhören. Ich verbringe oft mehr Zeit im Internet, als ich mir vorgenommen habe. Ich habe schon häufiger vergeblich versucht, meine Zeit im Internet zu reduzieren. Ich gebe mehr Geld für das Internet aus, als ich mir eigentlich leisten kann. 3. Entzugserscheinungen Ich beschäftige mich auch während der Zeit, in der ich nicht das Internet nutze, gedanklich sehr viel mit dem Internet Meine Gedanken kreisen ständig um das Internet, auch wenn ich gar nicht im Netz bin. Wenn ich längere Zeit nicht im Internet bin, werde ich unruhig und nervös. Wenn ich nicht im Internet sein kann, bin ich gereizt und unzufrieden. 4. Negative Konsequenzen im Bereich Arbeit und Leistung Ich bin so häufig und intensiv mit dem Internet beschäftigt, dass ich manchmal Probleme mit meinem Arbeitgeber oder in der Schule bekomme. Meine Leistungen in der Schule/im Beruf leiden unter meiner Internet-Nutzung. Ich vernachlässige oft meine Pflichten, um mehr Zeit im Internet verbringen zu können. Wegen des Internets verpasse ich manchmal wichtige Termine/Verabredungen. 5. Toleranzentwicklung Mittlerweile verbringe ich mehr Zeit im Internet als zu Beginn meiner Online- Aktivitäten. Die Zeit, die ich im Internet verbringe, hat sich im Vergleich zur Anfangszeit ständig erhöht. Mein Verlangen danach, mehr Zeit im Internet zu verbringen, hat sich im Vergleich zu früher ständig erhöht. 4

6 Abb. 1 Ergebnisse der Studie von Andre Hahn Bei der Studie kam raus dass etwa 3% der Deutschen als Internetsüchtig gelten. Jugendliche sind besonders stark betroffen. ( Abb. 1) Männer sind allgemein häufiger betroffen als Frauen. Tendenziell zeigen Frauen ihr abhängiges Verhalten eher im Bereich Online-Kommunikation, Männer eher im Bereich Spiele und Erotik. Allerdings leiden Internetaktive Frauen, ab 40 Jahren dreimal so häufig an Onlinesüchte, als ihre männlichen Altersgenossen. ( Abb. 2) 5

7 Abb. 2 Internetsucht nach Alter und Geschlecht 3 Folgen der Internetsucht Als Folgen der Internetsucht lassen sich folgende Veränderungen beobachten: sozialer Rückzug verminderter Selbstwert negatives Körperbild psychische Störungen körperliche Krankheiten Schlafstörung und Schlafmangel Schulversagen, Arbeitsplatzverlust Verlust von realen Freunden u./o. Partner aggressives Sozialverhalten 4 Fazit Anders als Alkoholsucht oder Drogensucht ist Mediensucht keine eigene anerkannte Krankheit, sondern ein Symptom anderer psychiatrischer Erkrankungen. Auch eine eindeutige, von Gesundheitsorganisationen anerkannte, Definition ist noch nicht erfolgt. Nicht jeder der viel Zeit im Internet verbringt darf automatisch als süchtig bezeichnet werden, dazu gehören mehre Kriterien. Genauso wenig wie jemand, der hin und wieder einen über den Durst trinkt, gleich ein Alkoholiker ist. Es ist sehr schwer zum Definieren aber wann von einer Internetsucht die Rede ist. Die Grenzen sind fließend. 6

8 5 Mediensucht bei Kindern und Jugendlichen 5.1 Einleitung Die Geschichte der digitalen Technologie weist nur eine kurze Zeitspanne auf, dennoch ist sie aus unserem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile hat sie sich zu einem ganz natürlichen Bestandteil unseres Lebens gewandelt. Besonders Kinder und Jugendliche verfallen diesen technologischen Medien, da das Interesse an etwas Neuem in dieser Alterskategorie sehr hoch ist. Im Jahr 1999 waren es noch 13% der Jugendlichen über 14 Jahren in Deutschland die regelmäßig das Internet nutzten stieg die Zahl auf 85%. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand, so bietet das Internet heutzutage nahezu unendlich viele Möglichkeiten, wie das Einkaufen vom Sofa aus, das Ansehen von aktuellen Videoclips, die Recherche von Informationen zu einem bestimmten Thema oder der Zeitvertreib mit Spielen auf verschiedenen Internetseiten. Einer der entscheidenden Gründe für die häufige Nutzung des Internets sind vor allem aber die Sozialen Netzwerke. Die Graphik veranschaulicht den unterschiedlichen Internetgebrauch zwischen Jungen und Mädchen und ist in verschiedene Alterskategorien unterteilt. 7

9 6 Facebook, Twitter und Co. Das Internet wird zum größten Teil zur Kommunikation verwendet. Weit mehr als die Hälfte aller Jugendlichen in Deutschland sind bei sozialen Netzwerken angemeldet. Die meisten von ihnen nutzen das soziale Netzwerk um mit ihren Freunden/ Bekannten schnell und einfach in Verbindung zu treten, ihre Freundschaften zu pflegen und die neusten Aktivitäten ihrer Freunde zu kennen. Doch viele der Jugendlichen wissen nicht, dass sie süchtig nach dieser Form der Internetnutzung sind. Deswegen liegt die Dunkelziffer in der Statistik auch sehr hoch. Man nimmt an, dass ca. 7% aller Jugendlichen, die das Internet regelmäßig nutzen, von der Internetsucht betroffen sind. Das entspricht etwa einer Großstadt mit einer Einwohnerzahl von Menschen. Die Sucht nach diesem Medium entsteht durch den Einsatz des Belohnungszentrums im Gehirn. Dieses wird durch jede positive Wertschätzung eines veröffentlichten Kommentars, Bildes oder Videos aktiv. Ebenso der Drang neue Videos, Bilder oder andere Inhalte im Internet zu finden und seinen Freunden in diesen Sozialen Netzwerken darüber zu informieren trägt zur Sucht bei. 7 Diagnose Nur ein Bruchteil aller Jugendlichen ist internetsüchtig. Hierbei wird oft eine hohe Nutzungsdauer des Internets auf eine Sucht hingeführt. Dies ist jedoch nur ein Hinweis und keine endgültige Diagnose. Einige weitere Anzeichen auf eine mögliche Internetsucht sind: Unruhe, die sich zeigt falls man gerade nicht online sein kann, Schlafstörungen, Interessenverlust an Aktivitäten außerhalb des Internets, wie Freizeittätigkeiten oder das Ausüben von Sportarten 8

10 8 Computerspielsucht Die Sucht nach Computerspielen ist in der heutigen Zeit durch die Vielfalt der Spiele und dem hohen Suchtfaktor bei Jugendlichen sehr verbreitet. Jeder sechste Junge spielt täglich mehr als 4,5 Stunden Computerspiele. Da die Interessen von Mädchen an Computerspielen nicht so hoch ist wie bei Jungs, sind sie deutlich weniger von dieser Sucht betroffen. Durch so genannte Browsergames, die besonders die Vorlieben (bunte, knuffige Gestalten) von Mädchen treffen, nimmt hier allerdings die Tendenz zur Sucht zu. Beim Spielen von Computerspielen wird die Sucht besonders durch das Erlangen von Erfolgen beeinflusst, die Erfolge im realen Leben ersetzen. Insbesondere durch den neuen Trend in der Computerspielbranche, Online- Rollenspiele zu veröffentlichen, in denen man häufig in einer Gruppe mit anderen Mitspielern spielt, kommt es hier zu einer neuen Form der Computerspielsucht. Durch den Drang immer in dieser Gruppe weiterzuspielen und immer online zu sein, wird eine Sucht immer wahrscheinlicher. Das Gefühl etwas Wichtiges zu verpassen tritt sehr häufig ein, wenn man gerade nicht online im Spiel sein kann. Das Erstellen eines eigenen Charakters in solchen Online- Spielen stellt für manche einen Aufbau einer Koexistenz dar. Durch Eigenschaften wie Größe der Figur, Haarfarbe, Aussehen, etc. erstellt man sich selbst nach seinen persönlichen Wünschen und ist so für andere Spieler sichtbar. Durch das Ernten von Ansehen und Bewunderung anderer durch Mitspieler fühlt man sich in der virtuellen Welt wohler als in der realen und zieht sich immer weiter zurück. Einen kritischen Punkt in unserer heutigen Gesellschaft stellen Killerspiele, also gewaltverherrlichende Spiele dar. Durch den Amoklauf in Winnenden im Jahr 2002 wurde viel über diese Art von Spielen berichtet, die als besonders süchtig machend gelten und auf dem Computer des Amokläufers gefunden wurden. Es wurde unterstellt dass solche Spiele die Bereitschaft zur Gewalteinwirkung enorm steigern würden. Verschiedene Studien bewiesen aber, dass Jugendliche, die als nicht aggressiv gelten, von diesen Spielen auch kein aggressives Verhalten auf weißten. Somit ergab sich, dass noch viele andere Faktoren eine Rolle spielen müssen, damit sich das Verhalten eines Jugendlichen in dieser Form ändert. 9

11 8.1 Merkmale einer Computerspielsucht Wer von dieser Art von Sucht betroffen ist, weist häufig eine Einengung des Verhaltensmusters auf. So wird das Computerspielen zum Mittelpunkt des alltäglichen Lebens und somit zur wichtigsten Aktivität. Es dominiert das Denken und reduziert den Bezug von anderen Inhalten auf das Computerspiel. Es wird ein unstillbares, unwiderstehliches Verlangen nach dem Spiel verspürt. Ebenso werden negative Gefühlszustände, wie zum Beispiel Stress, reduziert. Dieser Effekt verzögert sich aber mit jeder Spielsitzung. So muss immer länger gespielt werden, damit der Stressabbau einsetzen kann. Kontrollverlust gehört ebenfalls zu einem Merkmal der sucht, so wird zum Beispiel das Zeitgefühl völlig durcheinandergebracht, wodurch man immer länger spielt, ohne es wirklich zu merken. 10

12 9 Folgen der Abhängigkeit neuer Medien bei Jugendlichen 9.1 Cyber-Mobbing Einer der gravierendsten Folgen bei Jugendlichen stellt das Cyber- Mobbing, also das Beleidigen und zur Schau stellen einer bestimmten Person im Internet, besonders in sozialen Netzwerken dar. Schon 36% aller jugendlichen geben an, selbst einmal Opfer einer solchen Tat gewesen zu sein. Der Grund für diese hohe Zahl liegt darin, dass die Hemmschwelle im Internet um ein vielfaches niedriger liegt als im persönlichen Gespräch. So brauchen die Täter keinen Augenkontakt mit ihrem Opfer einzugehen und haben somit keine direkte Reaktion auf ihre beleidigenden Taten. Sie sind sich zu dieser Zeit noch nicht bewusst wie das Opfer diese Aktion aufnimmt und können dadurch nicht einschätzen in wie fern sie die Gefühle der Opferperson verletzt haben. Das Internet vergisst solche Mobbingaktionen nicht. So stellt es sich für das Opfer als außerordentlich schwierig dar solch einen Eintrag des Täters zu löschen. Somit können bis zur Löschung viele weitere Personen diese Aktion mit verfolgen und sogar mitmachen. Jugendliche, die Opfer einer solchen Tat geworden sind, leiden häufig an Depressionen, soziale Isolierung, psychischen Problemen, Stress und sind sogar Suizidgefährdet. In England kam es sogar schon zu drei Todesopfern. 9.2 Gefährdung essentieller Lebensgrundlagen In besonders harten Fällen der Computerspielsucht, kann es sogar dazu kommen, dass die grundlegenden Funktionen des Körpers zur Lebenserhaltung, wie Schlaf, Trinken und Essen nicht mehr wahrgenommen werden. Dies kann zu schweren gesundheitlichen Folgen oder unter Umständen sogar zum Tod führen. Diverse Fälle in Südkorea und China bei denen Jugendliche durch diese Sucht ums Leben gekommen sind, beweisen, dass Medienabhängigkeit längst nicht mehr zu einer harmlosen Sucht zählt. 11

13 10 Gründe für die Flucht ins Medium Aus Sicht der Suchtpersonen handelt es sich hierbei nicht wirklich um eine Flucht aus dem realen Leben. Es ist für sie eher ein Gang in die virtuelle Welt, um dort ihre Bedürfnisse zu stillen und anschließend wiederzukehren. Die Bedürfnisse der abhängigen Personen bestehen daraus, dass sie sich in der virtuellen Welt ein zweites Leben aufbauen und dies ihr richtiges Leben in der realen Welt ergänzt, bzw. sogar ersetzt. Gründe für den Rückzug ins Medium sind:... da vergesse ich den Ärger!... da kann ich abtauchen / abschalten... da bin ich wer!... da kann ich Befehle geben!... da bekomme ich Aufmerksamkeit!... da ist wenigstens jemand!... da passiert wenigstens etwas!... da kann ich meine Wut / meinen Frust abbauen! 12

14 11 Therapie In einigen Ländern hat man die Gefahren der Mediensucht erkannt und bietet dementsprechende Maßnahmen, wie Therapien in Behandlungszentren an. In Deutschland wurde 2008 eine Medienambulanz an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gegründet. In den speziell auf Mediensüchtige Personen ausgerichteten Therapien werden die Suchtbetroffenen wieder zurück ins Lebens geholt. Es wird versucht in ihnen wieder Interesse an Aktivitäten außerhalb der Onlinewelt zu wecken, wie z.b. freizeitliche oder sportliche Aktivitäten auszuüben. Die Beziehung zu den Eltern der Abhängigen wird wiederaufgebaut, da das Vertrauen über den Suchtzeitraum abgenommen hat und Mediensüchtige oft nur durch den Zwang ihrer Eltern in Therapie genommen werden können. Das Problem an einer solchen Therapie stellt häufig der Aspekt dar, dass Computer aus dem alltäglichen Leben nicht mehr auszuschließen sind und ehemals Computerabhängige Personen im Laufe der Zeit wieder am Rechner arbeiten müssen. Somit besteht die Gefahr auf einen Rückfall in die Sucht. Da Computersucht von den Krankenkassen als keine vollwertige Krankheit angesehen wird, muss eine solche Therapie durch eigene finanzielle Mittel bezahlt werden, was viele, durch die hohen aufkommenden Kosten, von einer Behandlung abschreckt. Auch das Einwirken der Mitmenschen um die Suchtperson nimmt großen Einfluss auf sein Abhängigkeitsverhalten. So sollten auch wir bei Feststellung einer Sucht bei einer Person, auf diese zugehen und unsere Hilfe anbieten, denn das kann der erste Schritt zur erfolgreichen Behandlung darstellen. 13

15 12 Mediensucht bei älteren Menschen Mediensucht ist im Allgemeinen eher ein Thema bzw. ein Problem der heutigen Jugend, da Medien mit Suchtpotenzial wie Computer und Internet erst seit den 90er Jahren eine tragende Rolle spielen, Internet sogar erst später Alltagsgegenstand und uneingeschränkt nutzbar wurde. Die Benutzung des Internets ist erst seit der Flatratedatenverbindung kostengünstig zum Pauschalpreis dauerhaft möglich (erste Internetflatrate wurde im Jahre 1999 vom Unternehmen Mobilcom auf den Markt gebracht und kostete monatlich 77,77 DM. Jedoch hatte diese Internetverbindung nur eine geringe Bandbreite und war mit heutigen DSL-Anschlüssen nicht vergleichbar). Oftmals haben diese neuen Medien im Gegensatz zu den Altbekannten wir Fernsehn, Radio oder Zeitung eine eher abschreckende Wirkung auf die 60+ Generation. Gründe hierfür sind erforderliche Englischkenntnisse (Windows, online, surfen, world wide web etc.), aufwändige Anschaffung und Einrichtung von PC und Internet, manchmal besteht in der Sache auch kein Interesse, da die vorhandenen Medien ausreichend sind. Als weiterer Grund wären die Sozialen Netzwerke (z.b. Facebook) zu nennen, die eher auf das junge Publikum ausgelegt sind und diese ansprechen sollen. Sie identifizieren sich viel mehr damit, erstellen Accounts und verbringen ihre Onlinezeit dort. Trotzdem ist die Mediensucht nicht nur ein Jugendphänomen. Ältere Menschen machen von den Medien auch Gebrauch, wenn auch in überschaubarerem Maße als die Jugend. Film und Fernsehen stehen jedoch eher auf dem Tagesprogramm als Surfen oder andere Internetaktivitäten. Ob dabei jedoch von einer konkreten Sucht gesprochen werden kann ist fraglich. Es ist vielmehr ein Teilprogramm, welches in das Alltagsleben einfließt als eine ernstzunehmende Sucht. Ein weiteres viel genütztes Medium, welches oftmals Rentner beziehen, sind Zeitschriften. Printmedien wie Zeitungen, Magazine etc. stehen hier noch hoch im Kurs. Ein großer Prozentsatz des Umsatzes solcher Zeitungsverlage wird durch die Kaufkraft der älteren Zeitschriften-(Abo)-Kunden gemacht. Hierbei gehören Zeitschriften und Magazine wie die Hörzu, Bunte und Die Aktuelle zu den beliebtesten Zeitschriften, aber auch Heim und Garten -Magazine finden großen Absatz, da die Beschäftigung mit dem Eigenheim oftmals ein Hobby dieser Generation ist. Im Allgemeinen kann dieser Medienkonsum jedoch kaum als Sucht oder bedenkliches Suchtpotenzial bezeichnet werden. 14

16 13 Vergleich Jung / Alt Wenn man Jung und Alt im Vergleich betrachtet ergeben sich vor allem drei Standpunkte, in denen sich die Mediennutzung der Beiden Altersgruppen hauptsächlich unterscheiden: Meist genützte Medien Nutzungsdauer insgesamt Suchtgefahr Jung Internet, PC, TV Sehr häufig / häufig Steigend, da vor allem junges Publikum angesprochen wird Alt TV, Printmedien, Internet eher im Hintergrund Wenig bis mäßig Kaum bedenklich Auffällig ist hierbei vor allem der Unterschied der Medien, die bei Jung und Alt bei Printmedien und Internet abweichen, sich bei TV jedoch überschneiden. Die häufige Nutzungsdauer wird also v.a. durch das Internet verursacht, welches heute der ständige Begleiter der jungen Menschen ist (via Smartphone, Tablet-PC etc.). Und somit besteht durch das Internet und dessen übermäßige Nutzung die höchste Suchtgefahr, da vor allem junge Leute davon angesprochen werden. 15

17 14 Vorbeugung gegenüber zu Intensiver Mediennutzung Bei der Vorbeugung zur Mediensucht geht es vor allem um die jüngere Generation, die schon vom Kindheitsalter an lernen muss, den richtigen und zeitlich angemessenen Umgang mit Medien zu lernen. Eine tragende Rolle hierbei spielen vor allem die Eltern, die mit Zeitlimits bei Videospielen und dem Fernsehen den ersten Grundstein in Sachen optimale Mediennutzung legen sollten. Dies ist wichtig, damit das Kind seinen sozialen Charakter nicht in der Medienwelt verliert, es auch im echten Leben Freunde findet und die Medien- und Unterhaltungsindustrie nicht zum Lebensinhalt und somit zur konkreten Sucht wird. Mit zum verantwortungsvollen Umgang gehört auch die Gesprächsbasis, die Eltern schaffen sollten. Was tut mein Kind im Internet? Wofür interessiert es sich? Was fasziniert es an Medien im Allgemeinen? Dies schafft Vertrauen und lässt einen besseren Überblick im Konsumverhalten des Kindes schaffen. Zudem gehört eine klare Aufklärung über das Suchtpotenzial und die Warnung davor klar zur Vorbeugung solch einer Gefahr. Alles in allem liegt hierbei also viel Verantwortung in den Händen der Eltern, wobei sie dem Kind den nötigen Freiraum lassen sollten, jedoch nicht blind ein Dauerkonsumverhalten billigen sollten, da dies die Suchtgefahr v.a. des Internets steigern kann. 15 Fazit Die Suchtgefahr der Medien und v.a. des Internets wird häufig unterschätzt. Deshalb ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Medien unabkömmlich. Es fehlt hierbei jedoch noch sehr an Hilfsmaßnahmen, die bei dem Verdacht der konkreten Sucht unternommen werden. Somit muss jeder für sich selbst den perfekten Ausgleich zwischen Medien- und realer Welt finden, was sich manchmal schwieriger als vermutet gestaltet. Durch gesunden Menschenverstand und ein erfülltes soziales Leben dürfte dies jedoch kein unüberwindbares Hindernis darstellen wodurch ein der Ausgleich meist automatisch entsteht und das Online- Leben nicht die Überhand gewinnt. 16

18 Quellenverzeichnis Martin Garzorshttp://www.help-wildschoenau.at/pc-sucht.html de.wikipedia.org/wiki/internetabh%c3%a4ngigkeit arbeitsblaetter.stangl-taller.at/sucht/internetsucht.shtml.. 17

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