Pressespiegel März 2015

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1 Pressespiegel März

2 OB Dr. Lutz Trümper eröffnet Shared E-Fleet Modellversuch Ab März 2015 werden die verschiedenen Behörden der Landeshauptstadt Magdeburg elektromobil unterwegs sein. Am Montag, den 2. März, gab Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper den Startschuss für Shared E-Fleet". Wie können Elektrofahrzeuge sinnvoll und wirtschaftlich in öffentlichen Einrichtungen eingesetzt werden? Die Landeshauptstadt Magdeburg nimmt sich dieser Frage an und gehört so zu den Vorreitern in Sachen elektromobiles Business-Carsharing. Im Rahmen des Forschungsprojekts Shared E-Fleet teilen sich die verschiedenen Behörden der Stadtverwaltung mehrere Elektrofahrzeuge. Pressevertreter und potentielle Anwender nutzten bei der Eröffnungsveranstaltung am 2. März 2015 die Gelegenheit das Projekt Shared E-Fleet kennenzulernen. Die anwesenden Redner Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper sowie Carano Geschäftsführer und Vertreter des Projektkonsortiums Matthias von Tippelskirch informierten über die Nutzung des Business- Carsharing-Modells und luden zu einer Probefahrt in einem der BMW i3. Neben Unternehmen in München und Stuttgart ist die Stadt Magdeburg erster kommunaler Teilnehmer innerhalb der deutschlandweiten Testreihe von Shared E-Fleet. Hier sollen mit dem Einsatz von E- Fahrzeugen für tägliche Dienstfahrten die Praxistauglichkeit und Einsparpotentiale erprobt werden. Das umweltfreundliche Sharing wird durch eine Cloud-basierte IT-Lösung ermöglicht, welche u.a. die Aspekte Buchung, Einsatzoptimierung und Lademanagement steuert. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Im Juni 2014 läutete der erste Modellversuch am STEP Stuttgarter Engineering Park die Pilotphase im Projekt Shared E-Fleet ein. Im Juli des Jahres folgte die zweite Erprobung am Münchner Technologiezentrum MTZ. Als Dritte im Bunde wird ab sofort die Landeshauptstadt Magdeburg mit ihren rund 3500 Mitarbeitern in den verschiedenen Behörden als Pilotanwender an den Modellversuchen teilnehmen. Sie steht dabei stellvertretend für Einrichtungen der öffentlichen Hand mit verteilten Dienstleisterorganisationen. Das Konsortium des Projektes Shared E-Fleet setzt sich zusammen aus: Carano Software Solutions GmbH (Konsortialführer), Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, baimos technologies gmbh, Ludwig-Maximilians-Universität München, Marquardt GmbH, MGH-Münchner Gewerbehof-und Technologiezentrumsgesellschaft mbh, Siemens AG, STEP Stuttgarter Engineering Park GmbH, TWT GmbH Science & Innovation. Shared E-Fleet ist Teil des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Forschungsprogramms»IKT für Elektromobilität II Smart Car Smart Grid Smart Traffic«. Weiterführende Informationen zum Projekt finden Sie unter 2

3 Technikerklasse blickt in die Praxis Schüler der Feintechnikschule erhalten einen Einblick in die Produktionsabläufe der Firma Marquardt in Rietheim-Weilheim. Die Technikerklasse (FTFW2E) der Feintechnikschule besuchte die Firma Marquardt GmbH in Rietheim-Weilheim. Die Schüler sollten einen Einblick in die Bestückung von Leiterplatten bekommen. Marquardt ist ein mittelständisches Unternehmen, welches auf dem Weltmarkt als Systemzulieferer für elektromechanische Baugruppen für die Automobil-, Haushalts- und Elektrogeräteindustrie auftritt. Für die Besichtigung wurde das Automobilwerk ausgewählt. Dieses ist eine Kombination aus Logistik und Herstellung. Weitere Produktionsbereiche sind auf verschiedene Gebäude verteilt. Von Kunststoffgehäusen über Laserbeschriftungen, Lackierungen und mechanischen Schaltkomponenten wird alles selbst im Hause Marquardt hergestellt. Im Schulungsraum wurde den Schülern eine Präsentation der Firma gezeigt. Danach ging es in das A-Werk. Dort mussten sich die Schüler Mäntel und Mützen anziehen, da für das komplette A-Werk ESD-Schutz (elektrostatische Entladung) vorgeschrieben ist. Zusätzlich mussten an den Schuhen Erdungsbänder festgeklebt werden. Diese Maßnahme dient dazu, dass die elektronischen Komponenten nicht durch elektrostatische Aufladung zerstört werden. Die Klasse wurde in zwei Gruppen eingeteilt. Als erste Station wurde ein Hochregallager vorgestellt, in welchem die Bauteile eingelagert werden. Wenn das Material ausgelagert wird, kann der Vorgang der Bestückung beginnen. 3

4 Marquardt spendet Euro für das Spaichinger Hospiz Dr. Albrecht Dapp, Hans-Peter Mattes, Michael Barthel und Albert Teufel (v.l.) bei der Spenenübergabe. Die Marquardt GmbH aus Rietheim-Weilheim hat kürzlich dem Hospiz am Dreifaltigkeitsberg in Spaichingen eine Spende in Höhe von Euro überreicht. Den symbolischen Scheck übergab der Leiter der Unternehmenskommunikation, Michael Barthel, an den Stiftungsvorsitzenden Albert Teufel, den Ärztlichen Direktor des Klinikums Spaichingen, Dr. Albrecht Dapp, und den Vorsitzenden des Trägervereins, Hans-Peter Mattes. Die Spende ersetzt für das Rietheimer Familienunternehmen bereits seit einigen Jahren die zu Weihnachten früher üblichen Geschenke für Kunden und Geschäftspartner. Es ist bemerkenswert, wie sich die Menschen im Hospiz um ihre Gäste bemühen, um ihnen einen würdigen Abschied zu bereiten, so Michael Barthel bei der Spendenübergabe. Marquardt spendet diesen Betrag bereits zum zweiten Mal in Folge dem Trägerverein. Laut dem Vorstandsvorsitzenden Hans-Peter Mattes wird das Geld für die Finanzierung der laufenden Kosten eingesetzt. Das Hospiz, in dem überwiegend todkranke Menschen während ihrer letzten Tage Geborgenheit und liebevolle Pflege erleben, feiert im Oktober 2016 sein fünfjähriges Bestehen. Die Kosten für einen Platz im Hospiz tragen zu 90 Prozent die Krankenkassen, den Rest bringt das Hospiz durch Spenden auf. 4

5 Delegationsreise in Tunesien soll wie geplant stattfinden Eine baden-württembergische Delegation aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft um den Minister für Bundesrat, Europa und Internationale Angelegenheiten Peter Friedrich ist am Mittwoch in Tunis eingetroffen. Nach Ankunft äußerte sich der Minister bestürzt über den heutigen Anschlag in der tunesischen Hauptstadt. Unsere Anteilnahme gilt den Opfern und ihren Angehörigen, sagte Friedrich. Wir stehen an der Seite Tunesiens und bestärken die Regierung, sich nicht durch Terror von ihrem demokratischen Reformkurs abbringen zu lassen. Noch sei die Lage vor Ort unklar. Die Delegationsreise finde aus gegenwärtiger Sicht weiter wie geplant statt, so Friedrich. Tunesien hat nicht nur wichtige Reformen eingeleitet, das Land bildet auch aus europäischer Sicht das Tor zum afrikanischen Markt. Tunesien ist von großer Bedeutung für unsere Wirtschaft, sagte Friedrich. Der Minister reist nach Tunesien, um im Rahmen einer dreitägigen Reise den Gesprächsfaden mit der erst vor wenigen Wochen ins Amt gekommenen neuen Regierung des Landes aufzunehmen. Baden-Württemberg und Tunesien sind in den zurückliegenden Jahrzehnten durch viele Projekte und Kooperationen verbunden, vor allem im Bereich der Wissenschaft, der Bildung, des Sports und zahlreicher Partnerschaften auf schulischer Ebene und zwischen Vereinen. Die Veränderungen während des Arabischen Frühlings haben die Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern in den vergangenen Jahren erschwert, doch die Vorzeichen haben sich nun verändert, so Friedrich. Der Minister wird in Tunesien die Gelegenheit haben, mit mehreren Regierungsmitgliedern zusammenzutreffen. Neben Gesprächen mit dem Kooperationsminister Yassine Brahim und dem Industrieminister Zakaria Hamad sind Treffen mit dem Außenstaatssekretär Mohamed Zine Chleyfa, dem Minister für Umwelt und nachhaltige Entwicklung Néjib Darouiche sowie dem Minister für Hochschulen und Forschung Chiheb Bouden geplant. Teilnehmer der Delegation sind neben den Landtagsabgeordneten Winfried Mack (CDU) und Thomas Funk (SPD) auch der Präsident der Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammer Peter Kulitz, der Direktor des deutsch-französischen Institutes Frank Baasner sowie der Generalsekretär der Führungsakademie Baden-Württemberg Thomas Berg. Am Mittwoch trifft sich die Delegation zu einem Austausch mit Vertretern der Außenhandelskammer (AHK) sowie deutschen und tunesischen Unternehmern aus exportstarken Branchen wie Textil, Nahrung und Gesundheit. Am Donnerstag besucht die Delegation die Firma Marquardt aus Rietheim-Weilheim, die 2014 eine hoch moderne neue Betriebsstätte in einem Vorort von Tunis eingeweiht hat, an der Menschen hochwertige elektromechanische und elektronische Schalter und Schaltsysteme fertigen. Bei Marquardt informieren sich die baden-württembergischen Gäste auch über das Berufsbildungsprojekt Bridge, in dem sich das Unternehmen gemeinsam mit dem Bildungswerk der badenwürttembergischen Wirtschaft für den Export deutscher Aus- und Weiterbildungsleistungen engagiert. Geplant ist am Donnerstag auch die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Führungsakademie Baden-Württemberg, der Académie Tuniso Allemande pour la Bonne Gouvernance und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Beisein des zuständigen Generalsekretärs der Regierung Ahmed Zarrouk. Bei einem Besuch der privaten Université International de Tunis werden am Donnerstag die Kooperationsprojekte der Hochschule unter anderem mit der Hochschule der Wirtschaft für Management in Mannheim und der Universität Mannheim im Mittelpunkt stehen. 5

6 Amtsblatt Rietheim-Weilheim,

7 Amtsblatt Rietheim-Weilheim,

8 Wirtschaftsblatt Ausgabe 1, März

9 Wirtschaftsblatt Ausgabe 1, März 2015 Fortsetzung Seite 8 9

10 Wirtschaftsblatt Ausgabe 1, März 2015 Fortsetzung Seite 9 10

11 Markt & Technik Sonderausgabe, März

12 Stuttgarter Zeitung, März

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