EINFÜHRUNG. Durch Model Sharing. Model Sharing ist Bestandteil von Tekla Structures 21.0 Es ist keine zusätzliche Installation notwendig

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1 TEKLA MODEL SHARING

2 EINFÜHRUNG Durch Model Sharing können mehrere Anwender gemeinsam an einem Modell arbeiten können die Anwender räumlich und zeitlich unabhängig von einander arbeiten ist keine permanente Netzwerk-Verbindung notwendig Model Sharing ist Bestandteil von Tekla Structures 21.0 Es ist keine zusätzliche Installation notwendig 2

3 VORAUSSETZUNG Jeder Anwender muss ein ATC Konto haben Jedem Teilnehmer muss durch den zuständigen ATC Administrator eine Tekla Model Sharing Lizenz zugeordnet sein 3

4 TECHNOLOGIE (1) Tekla Model Sharing Freigabedienst Microsoft Azure Business Cloud Datenbank ID + Lizenz (ATC) Anwender 1 Anwender 2 4

5 TECHNOLOGIE (2) BEI LANGSAMEM INTERNET Microsoft Azure Tekla Model Sharing Freigabedienst Datenbank ID + Lizenz (ATC) LAN LAN Lokales Modell Anwender 1 Lokales Modell Tekla Model Sharing Zwischenspeicher Datenbank Lokales Modell Anwender 2 Lokales Modell 5

6 ANWENDUNG (1) Zur Nutzung von Model Sharing, muss das Modell freigegeben werden Andere Anwender können nur dann auf das Modell zugreifen, wenn sie eingeladen wurden Rollen Besitzer Editor Viewer 6

7 EINLADUNG 7

8 ROLLEN - ZUGRIFFSRECHTE Besitzer kann das Modell bearbeiten und Änderungen rausschreiben kann Norm und Beschreibung festlegen und ändern kann Anwender einladen, entfernen und deren Rolle ändern. Ein Modell kann mehrere Besitzer haben Editor kann das Modell bearbeiten und Änderungen rausschreiben Viewer kann das Modell betrachten, bearbeiten, jedoch keine Daten rausschreiben 8

9 ANWENDUNG (2) Ein Modell kann entweder für Model Sharing oder als Single- bzw. Multi-User Modell genutzt werden Single- bzw. Multi-User Modelle können nicht mit Model Sharing-Modellen zusammengeführt werden. Das Modell muss erneut freigegeben werden. 9

10 LIZENZIERUNG Model Sharing kann bis kostenfrei von allen Wartungskunden getestet werden Ab wird dieser Service kostenpflichtig Kosten für Miet-Lizenzen werden zeitnah kommuniziert Quartal 2. Quartal 3. Quartal 4. Quartal 6 Montate kostenfreie Testphase COSLA 12 Monate Mietlizenz 10

11 VORFÜHRUNG (1.1) ANWENDER 1 Neues Modell erzeugen Es wird eine Stütze auf A/1 eingefügt 11

12 VORFÜHRUNG (1.2) ANWENDER 1 12

13 VORFÜHRUNG (1.3) ANWENDER 1 Modell speichern Modell freigeben Anmeldung bei ATC erforderlich Andere Benutzer einladen 13

14 VORFÜHRUNG (2.1) ANWENDER 2 Anwender 2 öffnet die Liste der freigegebenen Modelle Auswahl des zu bearbeitenden Modells und des Speicherorts 14

15 VORFÜHRUNG (2.2) ANWENDER 2 15

16 VORFÜHRUNG (2.3) ANWENDER 2 Stütze auf 7000 mm verlängern Änderungen rausschreiben 16

17 VORFÜHRUNG (2.4) ANWENDER 2 17

18 VORFÜHRUNG (3.1) ANWENDER 1 Einlesen Veränderte Stütze wird in Dialog angezeigt (Farbe: gelb) 18

19 VORFÜHRUNG (3.2) ANWENDER 1 Stütze auf 8000 mm verlängern Modell speichern und rausschreiben 19

20 VORFÜHRUNG (4.1) ANWENDER 2 Stütze wird auf 6000 mm verkürzt Daten sollen rausgeschrieben werden. Tekla Structures prüft zunächst, ob auf Server neuere Daten vorhanden sind. Auslesen ist nur dann möglich, wenn auf dem Server keine aktuelleren Daten vorhanden sind. 20

21 VORFÜHRUNG (4.2) ANWENDER 2 Stütze wird durch Auslesen von Server auf 8000 mm Länge geändert Stütze wird in der Liste der Änderungen als widersprüchliches Objekt dargestellt (Farbe: orange) Daten auf Server haben höchste Priorität, selbst wenn hierdurch eigene aktuelle Änderungen überschrieben werden. 21

22 VORFÜHRUNG (4.3) ANWENDER 2 Stütze wird nun gelöscht. Modell wird rausgeschrieben. 22

23 VORFÜHRUNG (5.1) ANWENDER 1 Stütze wird ebenfalls auf 6000 mm verkürzt Modell soll rausgeschrieben werden. Da neuere Daten auf Server vorhanden sind, müssen diese zunächst eingelesen werden. 23

24 VORFÜHRUNG (5.2) ANWENDER 1 Gelöschte Objekte werden beim Einlesen entfernt Gelöschte Objekte werden in Änderungsliste nicht aufgeführt 24

25 VORFÜHRUNG (5.3) ANWENDER 1 Anwender erstellt erneut eine Stütze auf A/1 Modell wird rausgeschrieben 25

26 VORFÜHRUNG (6.1) ANWENDER 2 Daten von Server einlesen Modell wird aktualisiert Hinzugefügte Objekte werden in Liste dargestellt (Farbe: grün) 26

27 VORFÜHRUNG (6.2) ANWENDER 2 Stützeneigenschaften ändern: Profil in HEA300 ändern (ursprünglich IPE360) Benutzerdefinierte Attribute Kommentar und Benutzerfeld 1 mit einem Wert belegen Änderungen rausschreiben 27

28 VORFÜHRUNG (7.1) ANWENDER 1 Stützeneigenschaften ändern: Material in S355JR ändern (ursprünglich S235JR) Benutzerdefinierte Attribute Kommentar und Product Code mit einem Wert belegen Daten rausschreiben (zuvor einlesen notwendig) 28

29 VORFÜHRUNG (7.2) ANWENDER 1 Beim Einlesen wurden für die Stütze widersprüchliche Informationen gefunden 29

30 VORFÜHRUNG (7.3) ANWENDER 1 Nach dem Einlesen hat die Stütze folgende Eigenschaften Profil: HEA300 Material: S235JR Kommentar: Ein Kommentar. Benutzerfeld 1: Noch ein Kommentar. Productcode: Produktcode 30

31 VORFÜHRUNG (7.4) ANWENDER 1 Beim Einlesen von Objekt-Informationen wird zwischen Vorlagen-Attributen und Benutzerdefinierten Attributen unterschieden Vorlagen-Attribute werden immer komplett überschrieben z.b. Profil, Material,... Bei Benutzerdefinierten Attributen werden nur geänderte Attribute berücksichtigt 31

32 VORFÜHRUNG (7.5) ANWENDER 1 Hinzufügen einer Achsrasterlinie 4 zwischen Achsen 4 und 5. Daten rausschreiben. 32

33 VORFÜHRUNG (8.1) ANWENDER 2 Hinzufügen einer Achsrasterlinie BC zwischen Achsen B und C. 33

34 VORFÜHRUNG (8.2) ANWENDER 2 Einlesen der Änderungen. Änderungen am Achsraster werden nicht angezeigt Bei Widerspruch werden alle zusätzlichen Rasterlinien gelöscht 34

35 VORFÜHRUNG (8.3) ANWENDER 2 Weitergehende Modellierung Stütze B/1 als Kopie von Stütze A/1 einfügen Träger zwischen Stützen modelliert Stirnplattenanschlüssen (144) Fußplatte (1004) an Stütze A/1 Stützenprofil A/1 in IPE360 geändert Positionierung durchgeführt Zusammenbau- und Einzelteilzeichnung erzeugen 35

36 VORFÜHRHUNG (8.4) ANWENDER 2 Überblick Positionierung H/1 IPE360 Stütze N/1005 BL15*350 Fußplatte N/1006 HEB120 Schubknagge H/2 IPE360 Träger N/1004 BL20*180 Stirnplatte H/3 HEA300 Stütze 36

37 VORFÜHRUNG (8.5) ANWENDER 2 Zeichnungen für H/1 und H/2 verändern Daten rausschreiben 37

38 VORFÜHRUNG (9.1) ANWENDER 1 Weitergehende Modellierung Fußplatte (1004) an Stütze Stütze auf A/2 kopieren Positionieren Zusammenbau- und Einzelteilzeichnungen erzeugen 38

39 VORFÜHRUNG (9.2) ANWENDER 1 Überblick Positionierung H/1 HEA300 Stütze N/1002 BL15*350 Fußplatte N/1003 HEB120 Schubknagge 39

40 VORFÜHRUNG (9.3) ANWENDER 1 Zeichnung für H/1 bearbeiten 40

41 VORFÜHRUNG (9.4) ANWENDER 1 Daten vom Server einlesen 41

42 VORFÜHRUNG (9.5) ANWENDER 1 Positionsnummern nach erneuter Positionierung H/1 IPE360 Stütze N/1005 BL15* Fußplatte N/1006 HEB120Schubknagge N/1008 BL15* Fußplatte H/2 IPE360 Träger N/1004 BL20*180 Stirnplatte H/3 HEA300Stütze H/4 HEA300Stütze N/1006 HEB120Schubknagge N/1008 BL15*350 Fußplatte 42

43 VORFÜHRUNG (9.6) ANWENDER 1 Die Positionierung wird angepasst. Änderung an Stütze in A/1 hat keine Auswirkung auf Komponente, weshalb diese nun doppelt vorhanden ist. Es werden die Zeichnungsdateien eingelesen, nicht die Zeichnungsänderungen. Änderungen von Anwender 1 sind durch Zeichnungsstände des Anwenders 2 ersetzt worden. Vor dem Positionierung und Ändern von Zeichnungen Änderungen einlesen! 43

44 VORFÜHRUNG (9.7) ANWENDER 1 Doppelte Komponente an Stütze A/1 löschen Referenzmodell einfügen Daten rausschreiben 44

45 VORFÜHRUNG (10.1) ANWENDER 2 Einlesen Damit Referenz eingelesen wird, muss die Referenzdatei in einem Unterordner des Modells liegen 45

46 VORFÜHRUNG (10.2) ANWENDER 2 Mit den Freigabeeinstellungen können Dateien aus Projekt- und/oder Firmenverzeichnis dem Modell hinzugefügt werden Bestimmte Dateien/Verzeichnisse von der Freigabe ausgeschlossen werden Der Kommentar beim Rausschreiben de-/aktiviert werden 46

47 MODEL SHARING IN DER PRAXIS (1) Beim Einlesen werden neue, geänderte und widersprüchliche Objekte in einer Liste dargestellt Farbliche Darstellung im Modell grün neu geändert gelb Widerspruch - orange 47

48 MODEL SHARING IN DER PRAXIS(2) Vor dem Auslesen müssen alle Änderungen vom Server eingelesen werden. Falls mehrere Anwender das gleiche Objekt geändert haben, wird im gleichen Speicherzyklus die Änderung übernommen, die zuerst rausgeschrieben wurde. Wer zuerst speichert, gewinnt! 48

49 MODEL SHARING IN DER PRAXIS(3) Gelöschte Teile werden beim Einlesen im Modell automatisch gelöscht Gelöschte Teile werden in der Liste der Änderungen nicht aufgeführt und können somit nicht rückverfolgt werden 49

50 MODEL SHARING IN DER PRAXIS(4) Beim Ein- und Auslesen werden jeweils nur die Modell- Änderungen und die geänderten Dateien (z.b. Zeichnungsdateien) übertragen. Unterscheidung zwischen Vorlagen-Attributen und benutzerdefinierten Attributen Vorlagen-Attribute werden komplett übertragen Nur geänderte Benutzerdefinierte Attribute werden übertragen Ein- und Auslesen auch bei großen Modell sehr schnell Ausnahmen: 1. Öffnen des Modells Einlesen einer Grundlinie 50

51 MODEL SHARING IN DER PRAXIS (5) Treten beim Einlesen Widersprüche beim Achsraster durch hinzugefügte Achsen ein, werden alle hinzugefügten Achsen entfernt 51

52 MODEL SHARING IN DER PRAXIS(6) Zeichnungen werden als Datei eingelesen. Eigene Änderungen an geänderten Zeichnungen gehen verloren. 52

53 MODEL SHARING IN DER PRAXIS(7) Referenzen müssen innerhalb des Modellverzeichnisses abgelegt sein, damit sie übertragen werden 53

54 MODEL SHARING IN DER PRAXIS (8) Mit Hilfe des Befehls Grundlinie erstellen wird das Modell mit allen Änderungen gespeichert Rausschreiben dauert länger, da gesamtes Modell gespeichert wird Wenn weitere Benutzer zu einem späteren Zeitpunkt eingeladen werden, können sie so schneller den aktuellen Stand einlesen Kann für Revisionierung genutzt werden 54

55 MODEL SHARING IN DER PRAXIS(9) Wenn auf einen alten Stand des Modells zurückgegriffen werden soll, muss der alte Stand als neues Modell eingelesen werden muss das Modell als Single- oder Multi-User-Modell konvertiert werden (Datei -> Speichern unter...) muss dieses Modell als neues Modell freigegeben werden müssen die anderen Anwender eingeladen werden 55

56 MODEL SHARING IN DER PRAXIS (10 ) Alle Informationen zusammengefasst in der Tekla User Assistance im Handbuch zur Tekla-Modellfreigabe und für den Multi-User-Einsatz ive_working_within_model 56

57 VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT 57

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