Integrierte elektronische Lern- und Knowledge- Management - Systeme zur Unterstützung von e-business Transformationsprozessen in globalen Unternehmen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Integrierte elektronische Lern- und Knowledge- Management - Systeme zur Unterstützung von e-business Transformationsprozessen in globalen Unternehmen"

Transkript

1 Integrierte elektronische Lern- und Knowledge- Management - Systeme zur Unterstützung von e-business Transformationsprozessen in globalen Unternehmen Magisterarbeit an der Technischen Universität Graz vorgelegt von Institut für Informationsverarbeitung und Computergestützte Neue Medien (IICM), Technische Universität Graz A-8010 Graz Jänner , Die Arbeit ist in deutscher Sprache verfasst Gutachter : o.univ.prof. Dr. Dr.h.c. Hermann Maurer Betreuer: Univ.Doz. DI Dr. Klaus Schmaranz -1-

2 Kurzfassung Die weitreichende Verbreitung des Internet und seiner Technologien im Bereich der Wirtschaft und Industrie schaffte die Grundvoraussetzung oder war der Auslöser für ebenso weitreichende Veränderungen von Unternehmensprozessen. Die wirtschaftlichen, organisatorischen und technischen Abläufe erfuhren strukturelle Änderungen und diese wiederum beeinflussen nachhaltig Schlüsselfaktoren im weltweiten Wettbewerb global agierender Unternehmen. Der Erfolg der Veränderungen wird immer stärker vom Wettbewerbsfaktor Wissen geprägt, sodass in der New Economy der Parameter Wissen zusehends zum entscheidenden Erfolgsfaktor mutiert. Wie gehen Unternehmen mit dieser Tatsache um, welche Erfahrungen wurden dabei bereits gemacht und wo führt der Weg hin? Die vorliegende Arbeit betrachtet zunächst im Kapitel 2 die Begrifflichkeiten rund um die Themenbereiche Wissen, Wissens - Management, e-learning, e-business und Business Transformation und was darunter zu verstehen ist. Im Kapitel 3 werden die Zusammenhänge dieser Themenbereich untereinander bearbeitet und der Faktor Integration definiert, sowie deren Bedeutung aus der Sicht der Prozesse und der Sicht der verwendeten Informations- und Kommunikationstechnologie diskutiert. Das Kapitel 4 charakterisiert typische Herausforderungen und Problemstellungen von e- Business Transformationsprozessen in Unternehmensverbünden an Wissensmanagement und Wissenstransfersysteme. Die Ergebnisse von praktischen Fallbeispielen und Unternehmensreports werden in Relation mit diesen Anforderungen gesetzt, wobei besonders technologische Aspekte der Integration von Systemen beleuchtet werden. Im Kapitel 5 werden zukunftsorientierte Ansätze und innovative Standards mit Relevanz zu e- Learning und Wissensmanagement dargestellt, sowie basierend auf den Ergebnissen und Aussagen des dritten Teils, Prognosen und Empfehlungen für optimiertes, zukunftsorientiertes Szenario für integrierte Wissens- und Lernsysteme im Sinne der Unterstützung typischer Transformationsprozesse, vor allem in technologischer Hinsicht, vorgeschlagen. Kapitel 6 beschreibt den Gestaltungsteil, in dem anhand einer praktischen Unternehmensanforderung aus dem Bereich e-learning ein Lösungsansatz und dessen technische Implementierung im Sinne interoperabler Systeme dargestellt wird. Das Kapitel 7 beschließt mit einer Zusammenfassung die Arbeit und stellt einen kompakten Empfehlungskatalog für die Integration solcher Systeme dar. -2-

3 Abstract The extensive spreading of the Internet and its technologies within the area of economy and industry created the basic condition - or was the trigger - for extensive modifications of enterprise processes. The economical, organizational and technical processes were strongly modified and these again still lastingly influence key factors in the world-wide competition of enterprises acting globally. The success of the change process is shaped strongly by the competition factor knowledge so that in the New Economy the parameter knowledge mutates appreciably to the crucial success factor. How do enterprises deal with this fact, which experiences are already made and where does that lead away? The first section describes some general perspectives regarding e-business and Knowledge Management and the approach of this thesis. In the second section the thesis regards the wording around the topics knowledge, Knowledge - Management, e-learning, e-business and Business transformation and what is the meaning of it. In the third section the connections of the topics among themselves and the factor integration are defined, as well as their meaning discussed from the view of the processes and the view of the used information and communication technology. The fourth section characterizes typical challenges and problem definitions of e-business transformation processes to Knowledge Management and Knowledge Transfer systems in enterprises. The results of practical case examples and enterprise reports are set in relation with these challenges, whereby particularly technological aspects of system integration are focussed. In the fifth section future approaches and innovative standards and specifications with concern to KM and e-learning are discussed as well as prognoses for an optimised, future-oriented scenario for integrated knowledge and learning systems supporting typical transformation processes, particularly in technological regard, are suggested. Section six describes a design example and implementation of an interoperable module with an e-learning solution. This example is the concept proof and shows opportunities for real business systems. The seventh section summarizes the work and suggests a compact list of recommendations for efficient integration of knowledge management and e-learning. -3-

4 Inhaltsverzeichnis 1. EINLEITUNG BEGRIFFE UND IHRE BEDEUTUNG e-learning Elektronisches Lernen Distance Learning e-learning Online Learning Mobile Learning Organisationales Lernen Typische Systeme a. Learning Management/Technology Systeme (LMS/LTS) b. Intelligente Tutoring Systeme (ITS) c. Lernumgebungen d. Lernplattformen e. Content und seine Darstellung f. Kommunikation und Kollaboration g. Content Creation Tools Knowledge Management Daten, Information, Wissen Implizites und explizites Wissen Organisationales Wissen Aufgaben des Wissensmanagement Typische Systeme e-business Digitalisierung der Wertschöpfungskette e-awareness e-procurement e-marketplaces, e-commerce e-business Transformation Technologie Geschäftsmodelle und Prozesse Organisation und Kultur WECHSELWIRKUNGEN UND INTEGRATION e-learning als integrierter Teil von Knowledge Management Knowledge Management als Erfolgsfaktor im e-business Prozessunterstützung durch I&K Technologie Integrierte Unternehmenssysteme und KM

5 4. E-BUSINESS TRANSFORMATION ANFORDERUNGEN UND UNTERSTÜTZUNG DURCH KM & E-LEARNING Globalisierung & Cross Cultural Business Dislozierte Systeme und Zeitzonen Mehrsprachigkeit und Kultur Best Practice a. Thales IS Group b. Globales Wissensmanagement bei Freudenberg IT KG Time beats perfection der Erfolgsfaktor Zeit Verteilungszeiten und Aktualisierungsgrad Just-in- time & Just-in-Case Learning Best Practice a. Die CISCO Erfolgsstory Die Verbindung zwischen KM und Business Objectives Prozessbasiertes Lernen Best Practice Sharing im Wissensmanagement Best Practice Protodigm Abbildung von Prozessen in IKT Systemen Supply Chain Management Systeme CRM und KM Best Practice - KM in Verbindung mit CRM bei ebags DIE ZUKUNFT HAT BEREITS BEGONNEN NEUE SZENARIEN Offene Systeme, Standards, Schnittstellen, Integrative Protokolle und Datenformate Die offenen Standards des Internet W3C, W3D a. Document Object Modell (DOM) b. Unified Ressource Identifiers (URIs) c. Ressource Description Framework (RDF) d. Extensible Markup Language (XML) e. Composite Capability/Preference Profiles (CC/PP) f. Synchronized Multimedia Integration Language (SMIL) g. Simple Object Access Protocoll (SOAP) h. Virtual Reality Modelling Language (VRML), X3D Wissensmanagement und e-learning Standards a. Common Warehouse Metamodel (CWM), Meta Object Facility (MOF) b. Knowledge Interchange Format (KIF) c. IEEE Standard Upper-level Ontology (SUO) d. Ontology Inference Layer (OIL) e. IEEE Learning Object Metadata (LOM) f. IMS Spezifikationen g. ADL Sharable Content Object Reference Model (ADL SCORM) h. DCMI Education Working Group (DC-Ed) i. Zukünftige Standards Semantic Web, Web Ontologien und KI Wireless Knowledge Acquisition & Mobile e-learning

6 6. PRAKTISCHE KONZEPTUMSETZUNG Motivation Ausgangssituation und Problemstellung Lösungsvarianten und Bewertung Umsetzung der gewählten Lösung Vor und Nachteile der implementierten Lösung ZUSAMMENFASSUNG UND EMPFEHLUNGEN ABBILDUNGSVERZEICHNIS BIBLIOGRAPHIE

7 1. Einleitung Der Boom der Internet Start-Up Firmen und der e-business Hype der Jahre 1999 und 2000 ist der Ernüchterung des nachfolgenden Konsolidierungsprozesses und der weltweiten Probleme der Börsen gewichen. Viele überzogene Erwartungen und Vorstellungen von wirtschaftlichen Traumgewinnen wurden zerschlagen und viele der zunächst erfolgreich scheinenden Unternehmen gibt es mittlerweile nicht mehr. Es fehlte also an Nachhaltigkeit und viele Überlegungen und Analysen wurden angestellt, woran es denn wohl gelegen sei, dass Milliardebeträge einfach vernichtet und eine ganze Branche in existenzielle Schwierigkeiten gebracht wurde. Die Frage, ob es die grundsätzliche Idee war, die zum Scheitern verurteilt war, oder ob es an Rahmenbedingungen, an Fehlern im Ansatz, oder am Tempo lag, wird wohl noch einige Zeit Gegenstand von Analysen und Bewertungen vieler Unternehmen und Beraterorganisationen sein. Die Unternehmen Line56 und A.T. Kearney haben eine gemeinsame Umfrage unter 750 Vorstandsvorsitzenden der Fortune Unternehmen zu ihren E-Business-, Web- Service- und CRM-Strategien sowie zu ihren Prioritäten in den Jahren 2002 und 2003 durchgeführt. Demnach steigt der Anteil von E-Business am IT-Budget der Unternehmen ständig. Die meisten Unternehmen setzen Customer-Relationship-Management-(CRM)-Initiativen um und auch Web-Services erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Die meisten Unternehmen planen also weitere E-Business-Projekte, allerdings sind wenige Unternehmen in der Lage, die Ergebnisse ihrer E-Business-Aktivitäten zu messen. 1 e-business ist tot es lebe das e-business könnte also das Motto lauten. Es ist den negativen Erfahrungen zum Trotz also die Annahme weiterhin aufrecht, dass das Internet und die Informations- und Kommunikationstechnologien im Allgemeinen neue Perspektiven unternehmerischer Modelle und Chancen auftun. Daneben wird unsere Gesellschaft heute als "Wissensgesellschaft" bezeichnet, weil der Faktor Wissen für Unternehmen eine immer bedeutendere Rolle im nachhaltigen Wirtschaften spielt. Der Anteil der herkömmlichen Produktionsfaktoren wie Rohstoffe und Arbeit sinkt ständig im Verhältnis zum ins Produkt eingeflossenen Wissen. Beispielsweise beziehen sich 70% der Produktionskosten in der Halbleiter-Fertigung auf die Ressource "Wissen" (v.a. durch Forschung und Entwicklung) und nur zu etwa 12% auf die "Arbeit". Wissen wird somit zum bedeutenden Gestaltungsprinzip für Unternehmen und für unsere Gesellschaft. 2 Unter dem globalen Wettbewerbsdruck und um sich im internationalen Vergleich behaupten und differenzieren zu können, werden Unternehmen in Zukunft die Fähigkeit benötigen, ihre organisationale Wissensbasis weiterzuentwickeln und systematisch für Innovationen zu nutzen. Bisher haben sich die Unternehmen darauf konzentriert, ihr Wissen zu kodifizieren und in einem entsprechenden System zu konservieren. Dies ist nicht zuletzt auf eine häufig in den Unternehmen vorzufindende Technikgläubigkeit zurückzuführen. Um Innovationen zu generieren, müssen die Mitarbeiter für die Herausforderungen wissensintensiver Unternehmen gerüstet werden. Dabei kommt der Qualifizierung seitens der Unternehmen und der Lernbereitschaft seitens der Belegschaft eine hohe Bedeutung zu, da Lernprozesse die Grundlage für Neuentwicklungen sind. -7-

8 Wissensmanagement ist ganz klar eines der Führungsthemen der Zukunft, neben e-business und Kundenmanagement. Aus unserer jüngsten Umfrage zum Wissensmanagement sehen zwar über 96 % der Geschäftsführer und Vorstände Wissensmanagement als sehr wichtig an, aber nur 14% sehen die betriebliche Umsetzung als gelungen an. Hier ergibt sich ein erheblicher Handlungsbedarf. 2 Ganzheitliches Wissensmanagement integriert mehrere Gestaltungsdimensionen (z.b. Human Ressource Management, Organisation und IT). Wissensmanagement ist also vom Wesen her ein übergreifendes Thema und dies muss sich auch in seiner Abbildung in der Strategie, in den Abläufen und organisatorischen Einrichtungen und letztlich in der technischen Architektur wiederfinden. Vielfach konzentrieren sich Unternehmen auf die Auswahl einer Softwarelösung und die Prozesse der Befüllung und der Kommunikation zum Nutzer werden sträflich vernachlässigt. Diese Trends und Aussagen führen zu den Kernfragen der folgenden Arbeit: Gibt es einen Zusammenhang zwischen Transformationsprozessen im e-business und den Aspekten einer sich gerade entwickelnden Wissensgesellschaft? Wie können diese Zusammenhänge definiert und verstanden werden? Welche Rolle haben Systeme des Wissensmanagements und e-learnings? Gibt es Trends oder Empfehlungen die als Erfolgsparameter gelten können? -8-

9 2. Begriffe und ihre Bedeutung Um die verschiedenen Interpretationen der Begriffe kennen zu lernen und vor allem ein gemeinsames Verständnis der Begriffswelten und ihrer angewandten Bedeutung zu entwickeln, sollen im Folgenden die wichtigsten Begriffe erläutert werden e-learning Elektronisches Lernen War es vor allem in den Jahren 2000 und 2001 geradezu Mode vor alles ein e- zu setzen, hat sich dieser Hype mittlerweile wieder gelegt. Die mancherorts katastrophalen Überbewertungen im Bereich der sogenannten New-Economy führten zu einem (vielfach absehbaren) Shake- Out-Prozess in der gesamten Internet-Branche. Was sich aber nach dieser Ernüchterung dennoch nicht geändert hat, ist die Tatsache, dass elektronische Informationssysteme im Allgemeinen und die Internettechnologien im Besonderen, nach wie vor ein großes Potential für Veränderungen in vielen Bereichen des Lebens und besonders des wirtschaftlichen Lebens darstellen. Dies gilt natürlich auch für den Bereich des Lernens und der Aus- und Weiterbildung. Durch die Digitalisierung werden im Bereich des Lernens Dinge möglich, die bisher ausgeschlossen schienen. 3. Echte Neuerungen befreien Menschen von Einschränkungen und ermöglichen die Überschreitung von bisher feststehenden Grenzen. Digitale Medien sind Enabler, die Unternehmen und den darin arbeitenden Menschen völlig neue Wege des Lernens erschließen. 3 Typische Restriktionen des klassischen Lernens sind: Lernen erfolgt zentralisiert und ortsgebunden Lernen ist typischerweise synchron und begleitet oder asynchron und nicht begleitet. Zum Lernen dienen vorwiegend lineare unflexible Medien Der Lernzeitpunkt richtet sich vorwiegend nach dem Lernangebot und nicht nach dem Bedarf daher ist das Erlernte vielfach überholt, wenn es gebraucht wird. Lernperioden sind stark geblockt (Nach einer einmalige Ausbildungsphase zehrt man ein Leben lang vom generierten Wissen oder den Fertigkeiten.) kollaboratives Lernen ist wenig ausgeprägt Lernen ist oft passiv und langweilig weil wenig abwechslungsreich und fordernd Lernen ist ein, vor allem für Organisationen, flüchtiger Prozess von dem nur die Anwesenden profitieren können. Daher fehlt oft der Transfer des neuen, zusätzlichen Wissens in die Organisation Lernen ist unökonomisch weil flüchtig, langwierig und nur einmalverwendbar, mit Reisen verbunden usw. Lernressourcen sind meist sehr limitiert (z.b. beschränkt auf das interne oder regionale Angebot es gibt nur für wenige Menschen ein globales Bildungsangebot.) Die Liste ist sicherlich nicht vollständig aber es wird klar, dass sie viele gute Argumente für eine Verbesserung beinhaltet. Das elektronische Lernen und seine Spielarten ermöglichen also fundamentale Veränderungen und somit -9-

10 Echtzeitlernen zu jeder Zeit an jedem Ort Zugriff auf globale Wissensressourcen Kollaboratives, interaktives Lernen in dynamischen Teams kontextsensitiver Wissenserwerb kontinuierliche, lebensbegleitende Lernprozesse Erlebnisorientiertes Lernen in simulierten Situationen individualisiertes Lernen mit mehreren Sinnen. Auch diese Liste ist erweiterbar und die Vorteile von digitalen Lernarrangements werden im Folgenden noch mehrfach beleuchtet. Naheliegend allerdings ist jedenfalls, dass die Thematik vielschichtig ist und damit auch die Begrifflichkeit und das Bedeutungsmodell vielschichtig sind. Es zeigt sich auch, dass keine homogene Definition vieler dieser Begriffe vorliegt, sondern diese vielmehr im jeweiligen Kontext zu verstehen sind. Um also eine verständliche Verwendung und eine einigermaßen einheitliche Interpretation zu ermöglichen, seien die wichtigsten Begriffe nun kurz dargestellt und ihre möglichen Bedeutungen im Zusammenhang mit dem Thema der Arbeit erläutert Distance Learning Distance Learning bezeichnet im Allgemeinen jede Art des Lernens, bei dem sich Lehrende und Lernende physisch nicht am selben Ort befinden. Distance Learning kann sowohl synchron als auch asynchron erfolgen und verwendet verschiedenste Medien (elektronische wie auch nicht elektronische) und unterschiedliche Kommunikationstechniken. Zum Beispiel zählt das klassische Fernstudium mit Lehrbriefen, die per Post ausgetauscht werden ebenfalls zu dieser Kategorie. Eine Erweiterung stellen Video bzw. Satelliten-Broadcasts oder TV-Broadcasts dar. Im ursprünglichen Verständnis des Begriffs war allerdings keine Vernetzung beinhaltet. Daher waren elektronische Kommunikationswege meist unidirektionale Point-to-Multipoint Verbindungen (z.b. Broadcast). Die Begriffsprägung stammte überwiegend aus dem Bereich der höheren, oft akademischen Lehrangebote. Das primäre Vorteilsargument von Distance Learning war die räumliche und teilweise auch die zeitliche Unabhängigkeit von Lehrveranstaltungen. 4 Heutzutage wird auch e-learning (siehe 2.2) in Distance Learning Konzepte integriert. IE- EE/LTSC führt z.b. in seinem Draft Standard Glossary 5 weiters die Fernkommunikation zwischen Lernenden und einem Learning Technology System unter dem Begriff Distance Training an. So gesehen wird Distance Learning auch als Überbegriff zu e-learning verstanden. 6 Im Umfeld finden sich auch die verwandten Begriffe Distance Education, zu verstehen als formaler Prozess des Distance Learning, sowie Distance Training, bei dem Fertigkeitsorientierung bzw. die organisationale und professionelle Ausrichtung, vor allem im Businessbereich, eine Rolle spielen. Als Distributed Learning wird vielfach die Sonderform des Distance Learning definiert, die sich der Informationstechnologie bedient. 1 Dieser Begriff ist dem e-learning sehr ähnlich e-learning Als e-learning im engeren Sinne, wird meist jede Form des netzwerkbasierten Lernens verstanden. Das heißt e-learning nutzt charakteristischerweise Systeme in LAN, WAN oder Internet Umgebungen. Neuerdings mehr und mehr auch in Form von wireless oder mobile access also Zugriff via drahtlose, mobile Netzinfrastrukturen. Diese Netzwerke dienen dabei der Verteilung, dem Zugriff und vor allem der Interaktion bzw. der Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden ( im Falle des sogenannten Instructor-Led oder Lehrer-geführten e-learning) bzw. der Lernenden untereinander. 1 In der ASTD Definition beinhaltet e-learning auch Medien wie Interactive-TV, Satellite-Broadcast und CD-ROM. Der wesentliche Mehrwert ist aber unisono -10-

11 die Vernetzung und die damit zusammenhängende Kommunikation. Als Spielarten werden manchmal das Computer Based Learning (CBT) oder Training das Web Based Training (WBT), das als Kommunikationsmedium das Inter- bzw. Intranet verwendet (im Gegensatz zu geschlossenen LAN/WAN Netzen) genannt. 1 CBT versteht sich gemäß 1 und 2 als Alternative zu Instructor-Led Lernen, wobei der Computer die Motivation und Führung sowie Feedback an den Lernenden übernimmt. Gemäß 3 subsummiert CBT auch die Begriffe Computer Assisted Instruction, (der den Computer als Drill-, Anweisungs- und Simulationsgerät sieht, wobei meist von einer offline Charakteristik auszugehen ist) und Computer Managed Instruction, (der den Computer als Instrument für das Management des Lernprozesses inklusive Testing und Statuskontrolle sieht). Beide Begriffe beschreiben also Funktionalitäten, die auch in Online bzw. Web Based Systemen eine Rolle spielen. CBT ist in der informellen Diktion auch mit dem CD-ROM basierten stand-alone Lernen am PC assoziiert. Diese Begrifflichkeit verbindet CBT mit medienintensiven, meist sehr aufwendigen und teuren Medien und stellt so gewissermaßen ein Gegenstück zu WBT und Online Learning dar. Interessanterweise findet sich der Begriff e-learning nicht im IEEE Draft Standard Glossary 2 sondern wird dort als Teil des Distance Learning subsumiert. Ein Begriff der neuerdings immer öfter in der Literatur aber auch in Angeboten am Markt auftaucht ist Blended Learning. Im Allgemeinen versteht man darunter eine Form des gemischten Einsatz von elektronischen und klassischen Lehr- und Lernformen. In [3] wird dieser Begriff auch wie folgt definiert: Lernveranstaltungen, die Aspekte des Online-Lernens mit jenen des face-to-face Lernens kombinieren. In einem Artikel des Executive Update online Magazine 7 wird Blended Learning als Alter Freund mit neuem Namen bezeichnet und streicht damit heraus, dass ähnliche Ansätze bereits seit Jahren verfolgt wurden. Es bezeichnet Blended Learning als Methode der Fernlehre, die technologische Hilfsmittel ( wie etwa TV und Internet, Voice Mail oder Konferenzschaltungen) mit traditioneller Lehre oder Training kombiniert. Viele Erfahrungsberichte und Studien belegen den State-of-the-Art im Verständnis rund um e- Learning, dass eine reine technologisch basierte Lösung nur suboptimal effektiv ist. Vielmehr setzt man zunehmend auf die gemischte Einsatzform des Blended Learning und erzielt damit in der Regel auch die besseren Ergebnisse hinsichtlich Akzeptanz, Lernerfolg etc. (Siehe dazu ) Online Learning Laut 3 ist online Learning dem Web Based Training gleichzusetzen. 1 unterscheidet Online Learning von WBT durch die Ausschließlichkeit der Verwendung des Internet und einen überwiegenden Anteil von Lernschritten die unter aufrechter Verbindung zum Netz (online) erfolgt. Die partielle offline Variante mit unterschiedlichen Standorten und Zugängen sowie die Einbindung von mobilen Kommunikationstechnologien und/oder Endgeräten ( wie etwa Handheld Computer oder Personal Digital Assistants = PDAs) wird in 3 auch als Nomadic Learning bezeichnet. Diese Form wird darüber hinaus durch die Kontinuität des Service unabhängig von Sessions und Standorten charakterisiert. Diese Form erfordert komplexe Replikaktionsmechanismen, sichere Authentisierung und ein gutes Profiling System auf der technischen Plattform, die als Nomadic Learning Technology System bezeichnet wird. -11-

12 In jedem Fall wird durch die Vernetzung der Faktor Kommunikation und Interaktivität zu einem wesentlichen Charakteristikum. Dies ermöglicht vor allem potentiell Zugriff auf sehr umfangreiche Ressourcen und ermöglicht auch eine einfache bidirektionale Kommunikation und damit einen Wissensaustausch bzw. flexible, dynamische Generierung von Lerninhalten, Annotations und Remarks etc. Dies wird in der Beschreibung des Zusammenhangs zwischen e- Learning und Knowledge Management bzw. deren Einfluss auf dynamische Prozesse noch eine gewichtige Rolle spielen Mobile Learning Gemäß 3 handelt es sich bei m-learning (Mobile Learning) um Lernformen, die via drahtlose Geräte wie z.b. Mobiltelefone, PDA oder Laptop Computer genutzt werden. 2 spricht in diesem Zusammenhang von Nomadic Learning und fasst diesen Begriff weiter, in dem eine transparente Fusion mit anderen, wired Varianten angenommen wird, die eine konsistente, endgeräteunabhängige bzw. zugriffsunabhängige Verwendung sicherstellt. Der eminente Mehrwert ergibt sich in dieser Form des e-learning durch die wirkliche Ortsunabhängigkeit und die Handlichkeit und Portabilität der Endgeräte. Mit kleinen, drahtlos vernetzbaren Geräten können sehr kurzfristig in vielen Lebenslagen Informationseinheiten zum Zwecke des Lernens abgerufen werden. Zum Beispiel ein Servicetechniker kann vor Ort innerhalb von Sekunden aktuellen Anweisungen oder Troubleshooting Reports abrufen und somit die Situation meistern. Daher ist m-learning auch neben der Mobilität der starken Prozessorientierung und on-demand Lernen zuzuordnen. Andererseits stellen die Endgeräte, vor allem die eingeschränkte Größe und Qualität der Ein- und Ausgabeschnittstellen ( Displays, fehlende Tastatur etc.) eine gewisse Einschränkung dar. Gekoppelt mit der (noch) meist geringeren Bandbreiteverfügbarkeit im Vergleich zu wired technologies und der Tatsache, dass viele Contents primär oder sogar ausschließlich für PC gestützte Systeme designed sind, resultiert daraus dass m-learning Systeme noch wesentlich geringere Verbreitung und auch Akzeptanz finden als klassische Web Based Systeme Organisationales Lernen Ein sehr wesentlicher Faktor für die effiziente Nutzung von Wissen in Unternehmen stellt der Übergang von individuellem Wissenserwerb bis hin zum kollektiven Lernen einer ganzen Organisation dar. Es handelt sich dabei um mehr als die Summe des individuellen Lernens. Unter organisatorischem Lernen ist der Prozess der Erhöhung und Veränderung einer organisationalen Wert- und Wissensbasis, die Verbesserung der Problemlösungs- und Handlungskompetenz sowie die Veränderung des gemeinsamen Bezugsrahmens von und für Mitglieder innerhalb der Organisation zu verstehen. 12 Das heißt, analog zum Lernen von Individuen findet ein Lernen der Organisation statt Es existiert eine kollektive Wissensbasis, die für die Organisation konstituierend ist und diese Wissensbasis wird kontinuierlich restrukturiert - d.h. Lernen als "Normalfall" Typische Systeme Die unterschiedlichen Definitionen der Spielarten von elektronischem Lernen zeigen die Vielfältigkeit der Ansprüche an Systeme für diese Zwecke: -12-

13 Verwaltung von Benutzern und Sicherheitssystem Kontrolle und Reporting des Lernprozesses Führung des Lernprozesses Zugriff auf Inhalte mit verschiedensten Medien Navigations- und Suchelemente Kommunikations- und Kollaborationsmöglichkeiten Erstellung und Wartung von Inhalten Definition von Prozessen, Pfaden etc. Vernetz.B.arkeit und vernetztes Arbeiten Etc a. Learning Management/Technology Systeme (LMS/LTS) Eine zentrale Rolle kommt der Organisation und dem Zusammenspiel dieser vielen oben genannten Komponenten zu. Zu diesem Zwecke bedienen sich die meisten Anbieter unterschiedlichster Systeme, die unter den Begriffen LMS bzw. LTS zu titulieren sind. Sie umfassen meist einen großen Bereich von Tools, die vielfach als integrierte Lösungen via Portale verwendbar sind. Sie umfassen laut 2 die Lernumgebung, verschiedene Werkzeuge, die Inhalte (sogenannte Courseware) und das Ressource Management für Lernzwecke. Sie können vom Ansatz her auf zwei Arten beschrieben werden: aufgrund der lernspezifischen Funktionen ( z.b. intelligente Tutoringsysteme, Lernumgebungen etc.) oder aufgrund der technischen Features ( z.b. verteilte Lernsysteme, Nomadic Systems, Web Based Systeme etc.) b. Intelligente Tutoring Systeme (ITS) bilden meist Schlüsselfaktoren im Verhalten menschlicher Lehrkräfte nach. Typischerweise umfassen ITS thematisches Fachwissen, Tutoringstrategien und Methoden und sind oft in der Lage ein Modell des Status des Lernerwissens zu bilden. Ein moderner Ansatz sind dabei Systeme die personalisierte, virtuelle Charaktere, sogenannte Avatare anbieten. Diese virtuellen Personen bilden einerseits die Schnittstelle zum Benutzer sind andererseits aber auch mit intelligenten Funktionen zur Suche, Navigation oder für das, an den jeweiligen Benutzer angepasste Verhalten, ausgestattet c. Lernumgebungen sind gem 2 für das nicht-unterstützte Lernen gedacht und bieten meist nur statische Hilfe, Coaching-Elemente und Leitfäden an. Sie sollen effektive, intuitive Bedingungen für die LernerInnen schaffen und bilden häufig Klassenraumsituationen nach. Dies inkludiert auch den Zugang zu typischen Aktivitäten wie etwa Präsentation, Diskussion, Übungen, Tests etc. In 3 wird ein Learning Management System (LMS) tituliert als Software, die die Administration von Lern- und Trainingsevents automatisiert. Dazu zählen Registrierung von BenutzerInnen, Datenaufzeichnungen der LernerInnen, Berichte, etc. Weiter zählen typischerweise Kursverwaltung und Inhaltemanagement ( z.b. von mehreren Anbietern) dazu. Meist sind Autorenfunktionen nicht inkludiert oder spärlich ausgeprägt (z.b. für persönliche Ergänzungen sogenannte annotations) sondern verwaltet und stellt Materialien anderer Herkunft zur Verfügung. -13-

14 2.1.7.d. Lernplattformen bilden meist Hybride aus oben genannten Definitionen und stellen integrierte Systeme dar. Je nach Zugriffs- bzw. Angebotsmedium definiert man auch Lernportale, die als Weblösungen zentralen Zugang zu unterschiedlichen Lernplattformen und Lernressourcen anbieten e. Content und seine Darstellung Die Lehrinhalte werden meist als eigener Teil der Ontologie des e-learning betrachtet. Sie werden unter dem Begriff Content in Datenbanken oder Webstrukturen gespeichert und von LMS bzw. LTS verwaltet und mit den Funktionen von ITS kombiniert. Sie werden in unterschiedlichsten Formaten als Text, Grafiken, Audio-, Video- oder Hypermediaobjekte angeboten. Sie stellen dabei nicht nur die Medienobjekte (also die Inhalte an sich) dar, sondern beinhalten auch die Struktur, den logischen Ablauf und Aufbau und das didaktische Modell. [3] definiert Learning Content als generisches Konzept bestehend aus allen Arten von Information zum Zwecke des Lernens über ein LTS und die Art der Zurverfügungstellung. Dabei stellt gerade die Frage des Formates aus folgenden Gründen eine Schlüsselfrage dar: sind Inhalte unterschiedlicher Anbieter kompatibel Sind Content und LMS bzw. LTS kompatibel Sind Contents für verschiedene Endgeräte tauglich ( z.b. PC Monitor und PDA) Sind Contents wartbar und Versionen fähig Sind Contents mehrfachverwendbar Sind Contents indizierbar oder stellen Sie Metainformationen bereit Wie können Strukturen und Hierarchien von Content modelliert werden Etc. Daher sind auch weltweite Bemühungen um Standardisierung von Objektmodellen, Formaten und technologischen Voraussetzungen im Gange. IEEE etwa setzt verschiedene Arbeitsgruppen zur Standardisierung von Learning Objects, Meta Daten und Strukturen bzw. Referenzmodellen ein. 14 Auf das Thema Standardisierung wird an anderer Stelle noch detaillierter eingegangen f. Kommunikation und Kollaboration Eine wesentliche Bereicherung des Angebots elektronischer Lernmedien ist durch die Kommunikations- und Kollaborationsmöglichkeiten gegeben. In diesem Zusammenhang spielt das Internet eine Schlüsselrolle durch die Nutzung weltweit standardisierter Protokolle und Verfahren wie etwa IP (Internet Protocol), TCP (Transmission Control Protocol) bzw. UDP (User Datagram Protocol) als Basisprotokollsuite und die darauf aufbauenden Applikationsprotokolle wie etwa HTTP(Hypertext Transfer Protocol), FTP (File Transfer Protocol), SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) und POP bzw. die Erweiterung MIME (Multi-Purpose Internet Mail Extensions) für die Übertragung von nicht ASCII Daten via . Eine Erweiterung bilden moderne Echtzeitverfahren, die auf Weiterentwicklungen bzw. Adaptionen der klassischen Internetprotokolle zurückgehen. Als Beispiel seien hier RTP (Real Time Protocol), RTCP (Real Time Control Protocol) und RTSP (Real Time Streaming Protocol) genannt, die die Übertragung von Daten in Echtzeit ermöglichen. sowie die H.323 Protokollsuite der ITU (International Telecommunications Union, die frühere CCITT) für IP Telefonie, Videoübertragung und Videokonferenz u.a. in IP Netzen. -14-

15 Diese Protokolle und Verfahren erlauben die Implementierung gängiger Systeme zur Kommunikation bzw. Kollaboration vornehmlich über IP Netze ( Internet, Intranet und Extranet): Chat Instant Messaging Message Boards White Boards News Groups Document Sharing Voice over IP Video Conferencing und Video Broadcasting IP Telefonie Programme, die mehrere Funktionen für die Kommunikation und Kollaboration integrieren werden oft unter dem Begriff Groupware angeboten. Diese bieten zusätzliche, spezielle Features für die dislozierte Zusammenarbeit wie etwa gemeinsame Kalender und Terminverwaltung, gemeinsam genutzte Dokumente, Datenbankzugriff, elektronische Meetings etc. Derartige Applikationen werden verstärkt auch für den Austausch von Informationen im Sinne des Wissenstransfers bzw. der Wissensgenerierung und des Lernens im engeren Sinne eingesetzt. Die oben angeführten Tutoringsysteme sind ein Beispiel dafür. Abbildung 2-1: Mögliches Schema für Content Creation Tools g. Content Creation Tools Im Bereich von e-learning Inhalten und den Werkzeugen zur Erstellung existiert ein breites Spektrum auch im Verständnis des Begriffs Inhalt und die verwendete Technologie. -15-

16 Man kann die Werkzeuge kategorisieren in: a.) Standard Werkzeuge (Präsentationstools wie etwa Powerpoint, Texteditoren etc.) b.) Rapid Content Development Tools ( z.b. NIAM EasyGenerator, Dynamic Powertrainer usw.) c.) WYSIWIG-HTML Editoren ( MS Frontpage, Macromedia Dreamweaver, etc.) d.) Professionelle Autorensysteme ( Macromedia Authorware, Macromedia Flash, Click2Learn Toolbook, HM Card Editor, bit media Content Creator usw.) Grundsätzlich ist festzuhalten, dass der Aufwand für das Erlernen bzw. Einarbeiten von a.) bis d.) steigt. Auch die Kosten verhalten sich ähnlich ansteigend. Die verwendete Technologie unterscheidet sich ebenfalls. Während die Varianten a.) und b.) meist proprietäre Datenformate generieren, die mit Einschränkungen meist auch einen Export als HTML/XML Format zulassen, basieren die Systeme der Variante c.) auf HTML. Sie sind daher leichter portierbar und mit Standard Browsern, gegebenenfalls unterstützt durch PlugIns abspielbar. Diese Systeme generieren meist sehr flexible Ergebnisse mit weitreichenden Gestaltungs- und Funktionsmöglichkeiten, die allerdings ebenfalls häufig nur mittels geeigneter Player bzw. PlugIns im Web Browsern verwenden lassen. Dabei spielen die Playergröße (da diese meist als automatisierte Downloads verfügbar und installierbar sind) und die Verbreitung bzw. Standardintegration eine bedeutsame Rolle. Hier ist speziell Flash herauszuheben, das sich mittlerweile als ein Standard im Web Design etabliert hat, daher auch sehr weit verbreitet ist, und von einigen Browserversionen bereits standardmäßig unterstützt wird. Eine besondere Herausforderung stellt die Kompatibilität und Mehrfachverwendbarkeit von Contentobjekten dar. In diesem Zusammenhang zeichnet sich XML als richtungsweisender Standard ab. Eine besondere Rolle im Bereich des Content und der Werkzeuge kommt dem Bereich Video- Content zu. Derartige Werkzeuge müssen entsprechende Encoder unterstützen, um die Videosignale zu komprimieren und in geeignete Format zu konvertieren. Weiters sollten sie die Möglichkeit bieten, Metainformation (Annotations, Untertitel etc.) und Steuerungsinformationen (wie Index und Bookmark) zum Videoinhalt hinzuzufügen sowie geeignete Effektgeneratoren aufweisen. Zusätzlich müssen diese Content Typen geeignet in Content- bzw. Learningmanagement Systeme eingebettet werden können. Meist werden Player ( z.b. PacketVideo Player, Real Player, Qick Time Player, etc.) angeboten, um die Videos auch über Web abzuspielen. Dabei unterstützen manche Systeme ausgefeilte Streamingmechanismen, die es auch erlauben durch Einschränken von Videoparametern beispielsweise der Auflösung, Farbe und Framerate auch für niedrige Bandbreiten ( z.b. Mobile Netze) Videosequenzen zu nutzen. Als Beispiel für derartige Werkzeuge sind pvairstudio von PacketVideo und Maya der Firma Wavefront. Ein Beispiel für in Tool, das Video und Interaktion realisiert ist Video Clix der Firma eline Technologies. Dieses Tool basiert auf Quick Time und ermöglicht hot spots am laufenden Video, die angeklickt werden können um Zusatzinformationen oder etwa links zu aktivieren. In diesem Zusammenhang spielt die Standardisierung von Videodarstellung und Übertragung unter dem Begriff MPEG (Motion Picture Experts Group) eine bedeutende Rolle. MPEG-1 und MPEG-2 sind die Kodierungsstandards für audio-visuelle Informationen in digitaler Kompression festgelegt durch eine Expertengruppe unter ISO/IEC. 15 Die neuesten Standards, die im Hinblick auf e-learning und KM zunehmend an Bedeutung gewinnen sind MPEG-4 für multimediale Anwendungen und MPEG-7 als Content Repräsentationsstandard für Informationssuche. -16-

17 2.2. Knowledge Management Um Wissensmanagement richtig zu interpretieren sollen zunächst der Begriff des Wissens und seine Einordnung definiert werden Daten, Information, Wissen Laut 16 versteht man unter Daten eine Folge von Zeichen, über deren Bedeutung weitestgehend Konsens besteht. D.h. sie können allgemein verstanden werden und somit prinzipiell von jeder Person aufgenommen werden. Die Frage ob es sich bei diesen Daten auch um Informationen handelt, wird dadurch bestimmt, ob sich die Daten für die Person die sie aufnimmt als relevant erweisen. Information ist also zweckorientiert (Wittmann 1959) und hat oft den Zweck, Entscheidungen oder Handlungen vorzubereiten bzw. durchzuführen. Subjektiv gesehen geht es also darum, Daten zu verstehen um sie zur Information werden zu lassen. Wissen wird gem. [11] durch Informationen (also relevante Daten) 17 gebildet und stellt die Kenntnis von Sachverhalten (Mustern) oder das Bewusstsein entsprechender Denkinhalte dar. In [12] wird Wissen beschrieben als Ergebnis einer Verarbeitung von Informationen durch das Bewusstsein einer Person. Dieser Verarbeitungsprozess wird als Lernen bezeichnet und stellt einen subjektiven, kontextbezogenen Vorgang dar. Wissen ist also niemals objektiv. Daraus ergeben sich gem [12] folgende wichtige Schlussfolgerungen für die Einordnung von Wissen vor allem im betrieblichen Umfeld: Wissen entsteht und verbreitet sich nicht von selbst, sondern setzt menschliche Geistesleistung voraus. Erst der persönliche Kontext, das richtige Umfeld macht aus Daten und Informationen Wissen. Auch wenn Informationen überall gleichartig zur Verfügung stehen, kann differenziertes Wissen entstehen. Diese Folgerungen zeigen bereits eine Schwierigkeit der Thematik klar auf, nämlich die geeignete Repräsentation des Wissens. In einem Paper aus der Serie The Knowledge Management Theory Papers 18 spricht Newman von so genannten Wissens Artefakten (Knowledge Artifacts). Er beschreibt diese, als eine Art von Objekten, die in unterschiedlichsten Erscheinungsformen (etwa als Dokumente, Bilder, Nachrichten, usw.) auftreten und in dieser Form Bedeutungen und Verstehen repräsentieren. Der Begriff des Artefakts beschreibt noch nicht den Typ des Artefakts (also ob es sich beispielsweise um Informationen, Transformationen, Metadaten oder Meta-Wissen handelt). Sie sind vielmehr Gegenstand eines Prozesses, in dem ein Fluss dieser Artefakte die Verbindung zwischen Aktivitäten, Ereignissen und Prozessen bilden und damit einen so genannten Wissensfluss (Knowledge Flow) entstehen lassen. Dieser Wissensfluss ist ein zyklisches Modell [13] das die Umformung und Weitergabe von Wissen darstellt. Es besteht aus Wissensgenerierung (Knowledge Creation) Wissensspeicherung (Knowledge Retention) Wissenstransfer (Knowledge Transfer) Wissensnutzung (Knowledge Utilization) Dieses Modell wird in abgewandelter Form öfter in der Literatur verwendet um die dynamische und systemische Eigenschaft von Wissen darzulegen. Wissen ist also nichts Feststehendes, Absolutes sondern unterliegt immer Veränderungs- und Transformationsprozessen. -17-

18 Abbildung 2-2: Modell des Wissensflusses Ein anderes Modell 19 spricht von den Bausteinen des Wissensmanagement: Wissens(ver)teilung Wissensentwicklung Wissensnutzung Wissenstransfer Wissensbasis Wissensinfrastruktur Abbildung 2-3:Bausteine des Wissensmanagements19 Dieses Modell zeigt auch den prozessorientierten Charakter von Wissensflüssen und natürlich auch dem Wissensmanagement. Die Wissensbasis, in Unternehmen oft auch als Unternehmensgedächtnis bezeichnet, speichert idealerweise das gesamte Unternehmenswissen. Sie stellt somit eine hochgradige Integrationsherausforderung dar. Um die Nutzung des Wissens zu ermöglichen, muss dieses zunächst eingespeist werden (z.b. durch Data Mining) und danach wieder gefunden werden. Man spricht bei dieser Aufgabe vom Wissensretrieval. -18-

19 Dabei spielt neben den computerisierten Prozessen und der geeigneten technischen Infrastruktur auch die geeignete logische Darstellung, die Wissensrepräsentation, eine wichtige Rolle. Ein Begriff in diesem Kontext sind Wissenslandkarten (Knowledge Maps). Die Wissensinfrastruktur ist eine notwendige Grundlage für das Wissensmanagement aber keine hinreichende Bedingung für das Funktionieren desselben. Dazu zählt neben den verschiedenen Speichertechnologien und medien vor allem auch die Netzwerktechnik. Die Entwicklung von neuem Wissen wird auch als Wissensentwicklung bezeichnet. Sie wird als eine kritische Komponente im Zusammenhang mit integriertem Wissensmanagement verstanden, weil sie in engem Zusammenhang mit der Innovationskraft eines Unternehmens steht und diese wiederum einen Schlüsselfaktor im Wettbewerb darstellt. Die Wissensnutzung steht in engem Kontext mit der Wissensrepräsentation. Intuitive Darstellung (Wissensvisualisierung), geeignete Retrieval- und Analysemethoden und gezielte Anreizsysteme bilden wichtige Voraussetzungen für die Wissensnutzung. Beide Bausteine erfordern einen Prozess des Wissenstransfers vom Wissensträger in die Wissensbasis bzw. von dort zum Nutzer. Man spricht auch von der Wissensverteilung, wobei darunter nicht nur der technologische Aspekt der Zurverfügungstellung bzw.des aktiven Abholens von Wissens zu verstehen ist, sondern in Koppelung mit dem Transfer auch ein Prozess, der unter Umständen auch neues oder verändertes Wissen entstehen lässt. Dieser Wissenstransfer und das Verstehen des Prozess wird in Zukunft eine besondere Rolle hinsichtlich der erforderlichen Zeit, der erzielbaren Qualität und der damit verbundenen Kosten spielen Implizites und explizites Wissen Eine sehr häufig anzutreffende Charakterisierung von Wissen ist die Unterscheidung zwischen implizitem Wissen und explizitem Wissen. 20 Als implizites Wissen bezeichnet man spezifisches, personalisiertes Wissen, sozusagen das Wissen in den Köpfen der Träger. Dieses Wissen ist meist schwierig zu formalisieren und zu kommunizieren. Als Beispiel ist etwa das Wissen um Verhandlungsgeschick eines erfahrenen Verkäufers zu nennen. Dem gegenüber ist explizites Wissen eine dokumentierte und dokumentierbare Form von Wissen. Es findet sich in Büchern, Patenten, Prozessbeschreibungen etc. Diese Unterscheidung spielt vor allem bei der betrieblichen Betrachtung von Wissen eine herausragende Rolle und wird in 21 als Basis für die Überlegungen zur Wissensgenerierung in Unternehmen herangezogen. Man spricht in diesem Zusammenhang von expliziten Artefakten, das sind solche die direkt und vollständig zwischen Personen transferiert werden können, und impliziten Artefakten, deren Bedeutung nicht vollständig erfasst werden kann, aber die Schlüsse darauf zulassen. Meist sind diese Artefakte unvollständig kodifiziert und können nur auf Basis anderen Wissens oder Erfahrung interpretiert werden (subjektiv) während explizite Artefakte ausschließlich durch ihren Inhalt interpretierbar sind. Ein Beispiel ist etwa die Phrase Krieg und Frieden. Im Allgemeinen ist die Interpretation dieser Phrase als Titel eines Buchs nur auf Basis des Wissens, dass es ein solches Buch gibt, möglich. Es handelt sich um ein implizites Artefakt. -19-

20 Wird diese Phrase allerdings in SGML oder XML in einem Tag <BookTitel> aufgeführt beschreibt dieser eindeutig die Semantik der Phrase und in diesem Fall handelt es sich um eine explizite Phrase. Man beschreibt als dritte Form die so genannten Tacit Knowledge Artifacts als die stärkste aber heimtückischste Form von Wissensartefakten. Es fehlt sowohl an Kodifikation als auch an Ausdrucksformen. Als tazides Wissen wird bezeichnet mehr zu wissen als wir sagen können. In 16 unterscheidet man 4 typische Grundmuster, wie Wissen entsteht: Von implizit zu implizit (Sozialisation) z.b. Der Lehrling, der durch Beobachtung des Verhaltens vom Meister lernt Von implizit zu explizit (Externalisierung) z.b. durch Erfahrungsaustausch im Sinne von Dokumentation, und Visualisierung für andere. Das implizite Wissen muss in dokumentierbare Form übergeführt werden. Von explizit zu explizit (Kombination), wenn durch Verbindung von verschiedenem, explizitem Wissen neues explizites Wissen gebildet wird. z.b. Forschungsergebnisse und dokumentierte Kundenbedürfnisse führen zu neuen Produkten. Von explizit zu implizit (Internalisierung) wenn explizites Wissen aufgenommen, individuell verarbeitet und dann gedanklich eingeordnet wird. Es ist offensichtlich, dass diese Schemata oft miteinander verzahnt sind und die Übergänge eine Problemstelle vor allem für die automatisierte Verwaltung von Wissen darstellen. Ein zentrales Problem ist die Externalisierung von Wissen. Dabei stellt sich die Frage, wie implizites Wissen, das einem selbst gar nicht bewusst ist, weitergegeben werden kann. Eine Methode ist die Hospitation. Thomas H. Davenport beschreibt dies folgendermaßen: "If you want me to absorb your knowledge, then spend time with me, work with me, do my job and let me do yours. Eine weitere Möglichkeit ist das Reden in Metaphern. Durch die bildreiche und motivierende Sprache entstehen beim Empfänger eigene Bilder, und es werden Erfahrungen wachgerufen. Eine andere Methode der Externalisierung, aber auch der Wissensrepräsentation, stellt die Visualisierung von Wissen dar. Eine weitere Unterscheidung findet man öfter auch nach der Art des Wissens: Allgemeinwissen (ohne spezielle Ausrichtung) Fach- oder Spezialwissen (deklarativ und/oder prozedural) Metawissen ( Wissen über den Einsatz von Wissen) Ein klassischer Begriff in diesem Zusammenhang ist die so genannte Informationspyramide. -20-

Wandel der Arbeitsformen

Wandel der Arbeitsformen ecollaboration Wandel der Arbeitsformen Individuelles Arbeiten Zentrale Organisation Vorgabe und Anweisung Fremdkontrolle Individuelle Leistung Individuelles Wissen Arbeitszeitorientierung Hierarchie Starre

Mehr

METHODEN UND INSTRUMENTE DES WISSENSMANAGEMENTS ANHAND VON WALDBAULICHEN FALLBEISPIELEN

METHODEN UND INSTRUMENTE DES WISSENSMANAGEMENTS ANHAND VON WALDBAULICHEN FALLBEISPIELEN FORSTLICHE SCHRIFTENREI E UNIVERSITÄT FÜR ODENKULTUR, WIEN Band 19 HARALD VACIK METHODEN UND INSTRUMENTE DES WISSENSMANAGEMENTS ANHAND VON WALDBAULICHEN FALLBEISPIELEN ÖSTERR. GES. F. WALDÖKOSYSTEMFORSCHUNG

Mehr

Wissensmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Mensch Organisation Technik

Wissensmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Mensch Organisation Technik Jahrestagung Hamburg 2008 Wissensmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Mensch Organisation Technik Jan Soose Überblick / Agenda Einführung Wissensmanagement und KMU Was ist Wissen? Wissensmanagement

Mehr

Referate-Seminar zur Wirtschaftsinformatik WS 05/06. Thema 1: E-Learning Definition und Begriffsabgrenzung

Referate-Seminar zur Wirtschaftsinformatik WS 05/06. Thema 1: E-Learning Definition und Begriffsabgrenzung Referate-Seminar zur Wirtschaftsinformatik WS 05/06 E-Learning am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der JLU Gießen: Theorie und praktische Umsetzung Thema 1: E-Learning Definition und Begriffsabgrenzung

Mehr

Industrie 4.0 Berufliche und akademische Aus- und Weiterbildung vor neuen Herausforderungen?

Industrie 4.0 Berufliche und akademische Aus- und Weiterbildung vor neuen Herausforderungen? Industrie 4.0 Berufliche und akademische Aus- und Weiterbildung vor neuen Herausforderungen? Prof. Dr. habil. Christoph Igel Universität des Saarlandes Shanghai Jiao Tong University Deutsches Forschungszentrum

Mehr

Lerncockpit 2.0. Kompetenzentwicklung mit Blended Learning und Social Software. Von der Idee bis zum Erfolg!

Lerncockpit 2.0. Kompetenzentwicklung mit Blended Learning und Social Software. Von der Idee bis zum Erfolg! Lerncockpit 2.0 Kompetenzentwicklung mit Blended Learning und Social Software Von der Idee bis zum Erfolg! Lerncockpit 2.0 Kompetenzentwicklung mit Blended Learning und Social Software Kollaboratives Lernen

Mehr

Group and Session Management for Collaborative Applications

Group and Session Management for Collaborative Applications Diss. ETH No. 12075 Group and Session Management for Collaborative Applications A dissertation submitted to the SWISS FEDERAL INSTITUTE OF TECHNOLOGY ZÜRICH for the degree of Doctor of Technical Seiences

Mehr

Das Knowledge Grid. Eine Architektur für verteiltes Data Mining

Das Knowledge Grid. Eine Architektur für verteiltes Data Mining Das Knowledge Grid Eine Architektur für verteiltes Data Mining 1 Gliederung 1. Motivation 2. KDD und PDKD Systeme 3. Knowledge Grid Services 4. TeraGrid Projekt 5. Das Semantic Web 2 Motivation Rapide

Mehr

Webinar: Einführung in Technik und Didaktik des E-Learning 09.11.2010

Webinar: Einführung in Technik und Didaktik des E-Learning 09.11.2010 Webinar: Einführung in Technik und Didaktik des E-Learning 09.11.2010 Geschäftsführer Carrot Business Solutions www.carrot-solutions.de info@carrot-solutions.de +49 6221 7517252 Agenda Was ist E-Learning?

Mehr

Enterprise Social Networking: Ein Framework und ein Fachkonzept für ein Industrieunternehmen

Enterprise Social Networking: Ein Framework und ein Fachkonzept für ein Industrieunternehmen Enterprise Social Networking: Ein Framework und ein Fachkonzept für ein Industrieunternehmen Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor auf Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

Social Media in der beruflichen Bildung

Social Media in der beruflichen Bildung Social Media in der beruflichen Bildung Bedeutung Bedeutung Ausbildungs- Nutzung plan von Personen + Unternehmen Nutzung von Ausbilder, Azubis Lernbögen Motivation Gesellschaft Motivation Medienkompetenz

Mehr

ProWim Prozessorientiertes Wissensmanagement. Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen (Konfuzius)

ProWim Prozessorientiertes Wissensmanagement. Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen (Konfuzius) ProWim Prozessorientiertes Wissensmanagement Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen (Konfuzius) Die Zielsetzung vom Wissensmanagementsystemen Bedarfsgerechte Bereitstellung

Mehr

Semantic Markup für die Dokumentenklassifizierung. Seminarvortrag von Mirko Pracht

Semantic Markup für die Dokumentenklassifizierung. Seminarvortrag von Mirko Pracht Semantic Markup für die Dokumentenklassifizierung Seminarvortrag von Mirko Pracht Ziel des Vortrags Aufbau digitaler Bibliotheken Verbesserung Informationssuche Semantic Markup Gliederung 1. Grundlagen

Mehr

Wissensmanagement für E-Learning-Anwender ZWH-Bildungskonferenz 2005

Wissensmanagement für E-Learning-Anwender ZWH-Bildungskonferenz 2005 Wissensmanagement für E-Learning-Anwender ZWH-Bildungskonferenz 2005 Birgit Küfner, 21. Oktober 2005 1 The Power of Learning Wissensmanagement für E-Learning-Anwender Überblick 1. Porträt time4you GmbH

Mehr

13 Lernorganisation 28.01.2013. mediendidaktik.de. Rahmenmodell der Didaktik. Lernorganisation. zeitlich räumlich sozial

13 Lernorganisation 28.01.2013. mediendidaktik.de. Rahmenmodell der Didaktik. Lernorganisation. zeitlich räumlich sozial mediendidaktik.de Duisburg Learning Lab 13 Lernorganisation Michael Kerres lehrbuch.mediendidaktik.de Rahmenmodell der Didaktik nach Paul Heimann Lernorganisation zeitlich räumlich sozial 1 Lernzeit Schulzeit

Mehr

Weiterbildung im Betrieb mit mit E-Learning, Web 2.0, Mikrolernen und Wissensmanagement

Weiterbildung im Betrieb mit mit E-Learning, Web 2.0, Mikrolernen und Wissensmanagement edition 273 Johannes Koch Winfried Heidemann Christine Zumbeck Weiterbildung im Betrieb mit mit E-Learning, Web 2.0, Mikrolernen und Wissensmanagement Inhaltsverzeichnis Inhaltsübersicht 5 Schlagworte

Mehr

Web-basierte basierte Kurse: Konzepte und Eigenschaften. Rolf Brugger Swiss Virtual Campus Centre NTE, Fribourg

Web-basierte basierte Kurse: Konzepte und Eigenschaften. Rolf Brugger Swiss Virtual Campus Centre NTE, Fribourg Web-basierte basierte Kurse: Konzepte und Eigenschaften Rolf Brugger Swiss Virtual Campus Centre NTE, Fribourg Formation continue, 20 octobre 2000 Übersicht! Was ist ein virtueller Kurs?! Wichtige Medientypen!

Mehr

Ideenskizze für ein Lernnetzwerk im Landkreis Gifhorn

Ideenskizze für ein Lernnetzwerk im Landkreis Gifhorn Ein E-Learning-Modell für den ländlichen Raum Ideenskizze für ein Lernnetzwerk im Landkreis Gifhorn Zentrale Einrichtung für Multimedia, Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnik P. Franke, Leiter

Mehr

Scope-Camp Hamburg 27. Mai 2008. learning to change changing to learn

Scope-Camp Hamburg 27. Mai 2008. learning to change changing to learn Scope-Camp Hamburg 27. Mai 2008 learning to change changing to learn Scope-Camp Hamburg 27. Mai 2008 Angelehnt an die Idee eines Barcamps. Der Unterschied zur herkömmlichen Konferenz besteht darin, dass

Mehr

unter Verwendung von Folien von Herrn Prof. Dr. Flensburg, von Laudon/Laudon/Schoder und von Frau Prof. Dr. Schuhbauer

unter Verwendung von Folien von Herrn Prof. Dr. Flensburg, von Laudon/Laudon/Schoder und von Frau Prof. Dr. Schuhbauer Knowledge Management Wissensmanagement 0. Produktionsfaktoren 1. Data Information Knowledge 2. Knowledge representation Wissensdarstellung 3. Interfaces to artificial intelligence 4. Knowledge management

Mehr

Kein Ruhestand für Wissen Möglichkeiten und Grenzen des Wissenstransfers

Kein Ruhestand für Wissen Möglichkeiten und Grenzen des Wissenstransfers Kein Ruhestand für Wissen Möglichkeiten und Grenzen des Wissenstransfers 20.11.2014, Wissenskongress Berlin Klemens Keindl keindl consulting keindl consulting: Themenfelder Wissensmanagement Attraktiver

Mehr

Technologie für RIS und Portalverbund der nächsten Generation E-Government Experts Meeting 2010-02-16

Technologie für RIS und Portalverbund der nächsten Generation E-Government Experts Meeting 2010-02-16 Technologie für RIS und Portalverbund der nächsten Generation E-Government Experts Meeting 2010-02-16 Technologie4RISuPV.PPT/hoffmann/feb10/1 R4eGov Technologie4RISuPV.PPT/hoffmann/feb10/2 Ausgangspunkt:

Mehr

Workflow, Business Process Management, 4.Teil

Workflow, Business Process Management, 4.Teil Workflow, Business Process Management, 4.Teil 24. Januar 2004 Der vorliegende Text darf für Zwecke der Vorlesung Workflow, Business Process Management des Autors vervielfältigt werden. Eine weitere Nutzung

Mehr

Steuerung und Unterstützung von Wissensprozessen in Verwaltungsorganisationen 02.06.2006, e-government Konferenz 2006

Steuerung und Unterstützung von Wissensprozessen in Verwaltungsorganisationen 02.06.2006, e-government Konferenz 2006 Steuerung und Unterstützung von Wissensprozessen in Verwaltungsorganisationen 02.06.2006, e-government Konferenz 2006 Klaus Tochtermann [Know-Center Graz und TU Graz] Doris Reisinger [m2n consulting and

Mehr

Teletutoring im DistancE-Learning:

Teletutoring im DistancE-Learning: Teletutoring im DistancE-Learning: Wo stehen wir, welche Wege gehen wir? * Tutorielle Begriffswelten Qualifizierungsanforderungen im Fernunterricht Konrad Fassnacht FCT Akademie GmbH Vorsitz AK emedien

Mehr

Generische Ansätze im unternehmerischen Wissensmanagements mit XML-Topic Maps

Generische Ansätze im unternehmerischen Wissensmanagements mit XML-Topic Maps Generische Ansätze im unternehmerischen Wissensmanagements mit XML-Topic Maps Ronald Melster (Fraunhofer FIRST) ronald.melster@first.fraunhofer.de Überblick FIRST Knowledge-Management - Motivation - (Technische)

Mehr

F A C H H O C H S C H U L E W E D E L S T U D I E N A R B E I T

F A C H H O C H S C H U L E W E D E L S T U D I E N A R B E I T F A C H H O C H S C H U L E W E D E L S T U D I E N A R B E I T in der Fachrichtung Medieninformatik Thema: Streaming-Lösungen in Unternehmen zur Produktpräsentation und zur internen Mitarbeiterschulung...

Mehr

Teletutoring im DistancE Learning Wo stehen wir, welche Wege gehen wir?

Teletutoring im DistancE Learning Wo stehen wir, welche Wege gehen wir? Teletutoring im DistancE Learning Wo stehen wir, welche Wege gehen wir? Tutorielle Begriffswelten Qualifizierungsanforderungen im Fernunterricht Konrad Fassnacht, FCT Akademie GmbH Forum DistancE Learning,

Mehr

Open Text Enterprise 2.0

Open Text Enterprise 2.0 Open Text Enterprise 2.0 Web Solutions Group 27. Sept. 2009 Klaus Röhlig Key Account Manager Large Enterprise Team GER Marc Paczian Strategic Engagement Lead September 27, 2010 Rev 1.2 02022010 Slide 1

Mehr

Vorteile von Java und Konvergenz Service Creation mit JAIN Network Management mit JMX Fazit

Vorteile von Java und Konvergenz Service Creation mit JAIN Network Management mit JMX Fazit Hochschule für Technik und Architektur Chur Dr. Bruno Studer Studienleiter NDS Telecom, FH-Dozent bruno.studer@fh-htachur.ch 1 GSM: 079/610 51 75 Agenda Vorteile von Java und Konvergenz Service Creation

Mehr

E-Learning. what works? ALN und asynchrone Online-Seminare

E-Learning. what works? ALN und asynchrone Online-Seminare E-Learning what works? ALN und asynchrone Online-Seminare Überblick: Beispiel ENTER Aufwand und Kostenfaktoren Planung eines Online-Seminars VCRP-Unterstützung E-Learning Erkenntnisse, Diskussion Warum

Mehr

Streaming Protokolle Jonas Hartmann

Streaming Protokolle Jonas Hartmann Streaming Protokolle Jonas Hartmann 1 Streaming Protokolle Inhaltsverzeichnis 1. Definition / Anwendungsfälle 2. Offizielle RFC Streaming Protokolle 3. Ein wichtiges proprietäres Protokoll 4. Konkreter

Mehr

Herzlich Willkommen zum Seminar

Herzlich Willkommen zum Seminar Herzlich Willkommen zum Seminar Inhalte der heutigen Veranstaltung: Hinführung zum Seminarthema Vorkenntnisse und Motivation der Seminarteilnehmer? Thematik und Aufbau des Seminars Einleitung zum Thema

Mehr

Voice over IP. Sprache und Daten in einem gemeinsamen Netz. Hans Peter Dittler BRAINTEC Netzwerk-Consulting GmbH

Voice over IP. Sprache und Daten in einem gemeinsamen Netz. Hans Peter Dittler BRAINTEC Netzwerk-Consulting GmbH Voice over IP Sprache und Daten in einem gemeinsamen Netz Hans Peter Dittler BRAINTEC Netzwerk-Consulting GmbH Inhalt Einleitung Grundlagen Normen Ablauf und Einzelheiten Verbindungsaufbau und Verbindungsverwaltung

Mehr

Prof. Dr. Margit Scholl, Mr. RD Guldner Mr. Coskun, Mr. Yigitbas. Mr. Niemczik, Mr. Koppatz (SuDiLe GbR)

Prof. Dr. Margit Scholl, Mr. RD Guldner Mr. Coskun, Mr. Yigitbas. Mr. Niemczik, Mr. Koppatz (SuDiLe GbR) Prof. Dr. Margit Scholl, Mr. RD Guldner Mr. Coskun, Mr. Yigitbas in cooperation with Mr. Niemczik, Mr. Koppatz (SuDiLe GbR) Our idea: Fachbereich Wirtschaft, Verwaltung und Recht Simple strategies of lifelong

Mehr

1 Zusammenfassung/Summary

1 Zusammenfassung/Summary 1 Zusammenfassung/Summary Zusammenfassung: Wissensdatenbanken gewinnen zunehmend an Bedeutung, wenn es darum geht, die Informationen, die ungeordnet in einem Unternehmen vorliegen, zu strukturieren und

Mehr

SemTalk Services. SemTalk UserMeeting 29.10.2010

SemTalk Services. SemTalk UserMeeting 29.10.2010 SemTalk Services SemTalk UserMeeting 29.10.2010 Problemstellung Immer mehr Anwender nutzen SemTalk in Verbindung mit SharePoint Mehr Visio Dokumente Viele Dokumente mit jeweils wenigen Seiten, aber starker

Mehr

Distributed testing. Demo Video

Distributed testing. Demo Video distributed testing Das intunify Team An der Entwicklung der Testsystem-Software arbeiten wir als Team von Software-Spezialisten und Designern der soft2tec GmbH in Kooperation mit der Universität Osnabrück.

Mehr

Wissensvisualisierung auf der Basis von XML Topic Maps. Ronald Melster (ronald.melster@first.fraunhofer.de)

Wissensvisualisierung auf der Basis von XML Topic Maps. Ronald Melster (ronald.melster@first.fraunhofer.de) Wissensvisualisierung auf der Basis von XML Topic Maps Ronald Melster (ronald.melster@first.fraunhofer.de) Structure meets Chaos! Wissensmanagement für die Softwarebranche Elicitation und Knowledge Retrieval

Mehr

Einsatz einer Dokumentenverwaltungslösung zur Optimierung der unternehmensübergreifenden Kommunikation

Einsatz einer Dokumentenverwaltungslösung zur Optimierung der unternehmensübergreifenden Kommunikation Einsatz einer Dokumentenverwaltungslösung zur Optimierung der unternehmensübergreifenden Kommunikation Eine Betrachtung im Kontext der Ausgliederung von Chrysler Daniel Rheinbay Abstract Betriebliche Informationssysteme

Mehr

Fortbildung elearning

Fortbildung elearning Media Design Center (MDC) Fortbildung elearning elearningcms Content Management and Modelling http://elearning.tu-dresden.de/fortbildung elearning@tu-dresden.de Christian Meier Motivation Erstellung und

Mehr

Lernen. Neu Gedacht.

Lernen. Neu Gedacht. Lernen. Neu Gedacht. Alles unter einem Dach Die Weiterbildung deutscher Arbeitnehmer hat gemäß der Studie Adult Education Survey (AES) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Jahr 2012 ein

Mehr

Lernen ist wichtiger als Wissen

Lernen ist wichtiger als Wissen Lernen ist wichtiger als Wissen SEACON 2012 Jörg Dirbach und Manuel Hachem Folie 1 4. Juni 2012 Jörg Dirbach, Manuel Hachem Softwarelösungen, Produktinnovation und Managementberatung Wir beraten, entwickeln

Mehr

Technology-Enhanced Learning @ CELSTEC Ausgangslage, Entwicklung und Trends

Technology-Enhanced Learning @ CELSTEC Ausgangslage, Entwicklung und Trends Technology-Enhanced Learning @ CELSTEC Ausgangslage, Entwicklung und Trends Dr. Roland Klemke Heerlen, 15.02.2011 Roland.Klemke@ou.nl CELSTEC Centre for Learning Science and Technology 1 AUSGANGSLAGE

Mehr

Wiki-basierte Dokumentation von Software-Entwicklungsprozessen

Wiki-basierte Dokumentation von Software-Entwicklungsprozessen Wiki-basierte Dokumentation von Software-Entwicklungsprozessen Erfahrungen aus der industriellen Praxis Fraunhofer IESE Kaiserslautern Inhalt Wiki-basierte Dokumentation von Software-Entwicklungsprozessen

Mehr

TOGAF The Open Group Architecture Framework

TOGAF The Open Group Architecture Framework TOGAF The Open Group Architecture Ein Überblick Gesellschaft für Informatik, Regionalgruppe München Dr. Michael Bulenda München, 7.12.2009 Vorstellung Dr. M. Bulenda Seit 2001 bei Cirquent IT Management

Mehr

Silvan Geser Solution Specialist Unified Communications Microsoft Schweiz GmbH

Silvan Geser Solution Specialist Unified Communications Microsoft Schweiz GmbH Silvan Geser Solution Specialist Unified Communications Microsoft Schweiz GmbH - Henry Ford, 1863-1947 Individuelle erreichbarkeit Sicherheit und Regulatorien Verteilte Teams Partner und Kunden Hohe Kosten

Mehr

2 Situation heute - Notwendigkeit für Unternehmen

2 Situation heute - Notwendigkeit für Unternehmen 1 Einleitung Ich möchte heute zu Social Software im Unternehmen sprechen. Dazu erläutere ich was Social Software sind? Meinen Schwerpunkt möchte ich dabei auf das Wissensmangement im Unternehmen legen.

Mehr

Herzlich Willkommen - TeleSys!

Herzlich Willkommen - TeleSys! Strategische IT-Trends 2012-2014 Unified Communications Herbert Müller Herzlich Willkommen - TeleSys! Über uns! TeleSys Referenzen Auszug aus denreferenzen 3/3 Unified Communications Trend Gestern und

Mehr

Macht Knowledge- Management Unternehmen effizienter?

Macht Knowledge- Management Unternehmen effizienter? Macht Knowledge- Management Unternehmen effizienter? Karl-Heinz Plünnecke Geschäftsführer H.U.T GmbH 1 Software Performance Entwicklung Performance Was dann? ecommerce ERP SCM CRM Zeit 2 1 Noch Potential?

Mehr

Gliederung. Motivation Das Projekt Kooperation Infrastruktur E-Learning Videokonferenz Technik Videokonferenz Einsatz Ausblick

Gliederung. Motivation Das Projekt Kooperation Infrastruktur E-Learning Videokonferenz Technik Videokonferenz Einsatz Ausblick Gliederung Motivation Das Projekt Kooperation Infrastruktur E-Learning Videokonferenz Technik Videokonferenz Einsatz Ausblick 1 Motivation Schiffs- und Meerestechnik Industrie Globaler Markt Internationaler

Mehr

Multimedia. Lehren, Lernen und Design. Programm. Aktuell. 6 Methodische Elemente. 6.1 Inhaltliche Repräsentationsformen 2002-04-18.

Multimedia. Lehren, Lernen und Design. Programm. Aktuell. 6 Methodische Elemente. 6.1 Inhaltliche Repräsentationsformen 2002-04-18. Multimedia Lehren, Lernen und Design 2002-04-18 Einführung Programm elearning 2002-04-25 TBT 2002-05-02 TBT / PISA Aktuell Studie "E-Learning und Wissensmanagement in deutschen Großunternehmen" www.unicmind.com/elearningstudie.pdf

Mehr

Content Management Systeme auf dem Weg zum Semantic Web

Content Management Systeme auf dem Weg zum Semantic Web Content Management Systeme auf dem Weg zum Semantic Web Semantic Web baut auf der Anreicherung bestehender Datenbestände mit strukturierten Metadaten auf. Um die vieldiskutierten Vorteile von Semantic

Mehr

BEDIFFERENT ACE G E R M A N Y. aras.com. Copyright 2012 Aras. All Rights Reserved.

BEDIFFERENT ACE G E R M A N Y. aras.com. Copyright 2012 Aras. All Rights Reserved. BEDIFFERENT ACE G E R M A N Y Aras Corporate ACE Germany Communities Welche Vorteile? Rolf Laudenbach Director Aras Community Slide 3 Aras Communities Public Community Projects Forums Blogs Wikis Public

Mehr

Günter Kraemer. Der virtuelle Klassenraum als Erweiterung von Lernwelten - wie Wissenstransfer auch außerhalb der Schule passieren kann

Günter Kraemer. Der virtuelle Klassenraum als Erweiterung von Lernwelten - wie Wissenstransfer auch außerhalb der Schule passieren kann Der virtuelle Klassenraum als Erweiterung von Lernwelten - wie Wissenstransfer auch außerhalb der Schule passieren kann Günter Kraemer Sr. Business Development Manager Adobe Systems Wissenstransfer ist

Mehr

Web 2.0-Technologien zwischen E-Learning und Wissensmanagement

Web 2.0-Technologien zwischen E-Learning und Wissensmanagement Web 2.0-Technologien zwischen E-Learning und Wissensmanagement Gabi Reinmann Thomas Sporer Universität Augsburg Einstieg Web 2.0 - Technologien zwischen E-Learning und Wissensmanagement Ubiquitous Learning

Mehr

Willkommen im Wandel. Ihr persönlicher Social ECM Guide

Willkommen im Wandel. Ihr persönlicher Social ECM Guide Willkommen im Wandel. Ihr persönlicher Social ECM Guide Was kann Social ECM? Trends wie Cloud Computing, soziale Netzwerke oder mobiles Arbeiten verändern Bedürfnisse und schaffen neue Herausforderungen

Mehr

Workshop: Unternehmenskultur und Führung

Workshop: Unternehmenskultur und Führung Prof. Dr. Wolfgang Jäger Workshop: Unternehmenskultur und Führung Hans-Böckler-Stiftung Bochum, 13. April 2011 1 Erst die Kultur dann die Struktur und Technik 2 Quelle: Prof. Dr. Thorsten Petry, Wiesbaden

Mehr

UMA mittels MPEG-21. SUN Yunxia (0222059) LU Da (0320300) LI Haitao (0320750) UMA mittels MPEG-21, WAP 2004/2005 1

UMA mittels MPEG-21. SUN Yunxia (0222059) LU Da (0320300) LI Haitao (0320750) UMA mittels MPEG-21, WAP 2004/2005 1 UMA mittels MPEG-21 SUN Yunxia (0222059) LU Da (0320300) LI Haitao (0320750) UMA mittels MPEG-21, WAP 2004/2005 1 Inhalt Was ist MPEG Was ist MPEG-21 Was ist Digital Item Universal Media Access Applikation

Mehr

Was sind Online-Seminare?

Was sind Online-Seminare? Was sind Online-Seminare? und wie kann man sie erfolgreich umsetzen? Dr. Sabine Hemsing Themen-Überblick Online-Seminare Kennzeichen Entwicklung von Online-Seminaren Online-Seminare und Hochschullehre,

Mehr

MatchPoint. Wirtschaftlichkeit von SharePoint Plattformen optimieren

MatchPoint. Wirtschaftlichkeit von SharePoint Plattformen optimieren MatchPoint Wirtschaftlichkeit von SharePoint Plattformen optimieren MatchPoint at a Glance Build Solutions in Less Time Provide a Better User Experience Maintain Your Platform at Lower Cost 2 MatchPoint

Mehr

ASQT 2015. 13. Anwenderkonferenz für Softwarequalität, Test und Innovation

ASQT 2015. 13. Anwenderkonferenz für Softwarequalität, Test und Innovation ASQT 2015 13. Anwenderkonferenz für Softwarequalität, Test und Innovation Kongress Graz 16. u. 17. April 2015 www.asqt.org Motivation In den letzten 50 Jahren haben zwei Wellen der Informationstechnologie

Mehr

Dr. Stefan Wess, Geschäftsführer

Dr. Stefan Wess, Geschäftsführer Dr. Stefan Wess, Geschäftsführer Wirtschaftliche Aspekte der Suchtechnologie: Es geht um (viel) mehr als (nur) Die richtige Information zur richtigen Zeit bei der richtigen Person 4 Dr. Stefan Wess 11.

Mehr

Virtuelle Teamarbeit. Alle Mitarbeiter, Führungskräfte

Virtuelle Teamarbeit. Alle Mitarbeiter, Führungskräfte Virtuelle Teamarbeit Zielgruppen: Betriebliche Felder: Handlungsebene: Geltungsbereich: Alle Mitarbeiter, Führungskräfte Führung, Qualifizierung Instrumente alle Unternehmen Durch die zunehmende Globalisierung

Mehr

Didaktik des On-Line Lernens

Didaktik des On-Line Lernens Didaktik des On-Line Lernens Prof. Dr. Debora Weber-Wulff FHTW / VFH - Projektgruppe TFH 2002-04-23 1/27 Gliederung Was ist On-line Didaktik? Virtuelle Lehr-/Lernszenarien Methodische Aspekte virtueller

Mehr

Wissenserwerb und Wissensmanagement in deutschen Unternehmen - Eine Untersuchung der Fraunhofer Gesellschaft und der Medienakademie Köln

Wissenserwerb und Wissensmanagement in deutschen Unternehmen - Eine Untersuchung der Fraunhofer Gesellschaft und der Medienakademie Köln Wissenserwerb und Wissensmanagement in deutschen Unternehmen - Eine Untersuchung der Fraunhofer Gesellschaft und der Medienakademie Köln Management Summary Das Prinzip vom lebenslangen Lernen ist als Lippenbekenntnis

Mehr

Wissensmanagement und Technische Dokumentation

Wissensmanagement und Technische Dokumentation Wissensmanagement und Technische Dokumentation requisimus AG Flandernstrasse 96 D-73732 Esslingen Christian Paul, requisimus AG, 05.06.2007 Inhalt Technische Dokumentation und Wissensmanagement... 3 Wissensmanagement...3

Mehr

KEMP 134681-LLP-1-2007-1-PT-GRUNDTVIG-GMP. Modul 3. E-learning

KEMP 134681-LLP-1-2007-1-PT-GRUNDTVIG-GMP. Modul 3. E-learning Modul 3 Die Zielsetzungen dieses Moduls Allgemeine Information über e-learning and b-learning Die Teilnehmer werden in die Grundlagen des Lernens mit IKT (Informations- und Kommunikationstechnik) eingeführt.

Mehr

Mobile Learning ::: Bildung in Happchen?

Mobile Learning ::: Bildung in Happchen? Mobile Learning ::: Bildung in Happchen? Prof. Dr. habil. Christoph Igel Universität des Saarlandes Shanghai Jiao Tong University Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz Mobile Learning

Mehr

Informationssystemanalyse People Capability Maturity Model 6 1

Informationssystemanalyse People Capability Maturity Model 6 1 Informationssystemanalyse People Capability Maturity Model 6 1 People Capability Maturity Model Neben dem CMM, welches primär zur Verbesserung des Entwicklunsprozesses eingesetzt wird, existiert mit dem

Mehr

Sichere Digitale Soziale Netzwerke

Sichere Digitale Soziale Netzwerke Sichere Digitale Soziale Netzwerke Eine Chance für E-Learning? LifeSocial - www.lifesocial.org E-Learning QuaP2P Improving the Quality of P2P Systems DFG research group 733 Dr.Ing. Kalman Graffi Kalman.Graffi@KOM.tu-darmstadt.de

Mehr

Videostreaming. Josko Hrvatin DMT. Prof. Dr. Robert Strzebkowski. TFH-Berlin WS 05/06

Videostreaming. Josko Hrvatin DMT. Prof. Dr. Robert Strzebkowski. TFH-Berlin WS 05/06 Josko Hrvatin DMT Prof. Dr. Robert Strzebkowski TFH-Berlin WS 05/06 Streaming Media Streaming Media ist der Oberbegriff von Streaming Audio und Streaming Video und bezeichnet die aus einem Computernetzwerk

Mehr

Gordana Bjelopetrovic

Gordana Bjelopetrovic Gordana Bjelopetrovic Am Beispiel des Projektes Weiterbildung Online - eine Initiative mittelständischer Unternehmen in Nordhessen " Verlag Dr. Kovac Hamburg 2008 IX Inhaltsverzeichnis INHALTSVERZEICHNIS

Mehr

Support Technologies based on Bi-Modal Network Analysis. H. Ulrich Hoppe. Virtuelles Arbeiten und Lernen in projektartigen Netzwerken

Support Technologies based on Bi-Modal Network Analysis. H. Ulrich Hoppe. Virtuelles Arbeiten und Lernen in projektartigen Netzwerken Support Technologies based on Bi-Modal Network Analysis H. Agenda 1. Network analysis short introduction 2. Supporting the development of virtual organizations 3. Supporting the development of compentences

Mehr

VOIP / Unified Communications

VOIP / Unified Communications VOIP / Unified Communications HMP 2010 Die Informationsflut steigt an IDC - Studie 2008 hat das digitale Datenvolumen dem Ergebnis einer IDC-Studie nach um 3.892.179.868.480.350.000.000 Bits beziehungsweise

Mehr

Impuls: Moderne Werkzeuge sinnvoll einsetzen

Impuls: Moderne Werkzeuge sinnvoll einsetzen Impuls: Moderne Werkzeuge sinnvoll einsetzen Knowledge Research Center e.v. 30. September 2015 Moderne Werkzeuge sinnvoll einsetzen 01.10.15 2 Kontext Stefan Ehrlich Studium und Berater Geschä2sbereichsleiter

Mehr

Internet und WWW. 8 Anwendungen rund ums Internet [WEB8] Rolf Dornberger

Internet und WWW. 8 Anwendungen rund ums Internet [WEB8] Rolf Dornberger Internet und WWW 8 Anwendungen rund ums Internet [WEB8] Rolf Dornberger 1 06-11-12 8 Anwendungen rund ums Internet 8.1 Informations- und Kommunikationstechnologie 8.1.1 Asynchrone IKT 8.1.2 Synchrone IKT

Mehr

Internet/Intranet nutzbringend angewandt!?!

Internet/Intranet nutzbringend angewandt!?! Internet/Intranet nutzbringend angewandt!?! Maik G. Seewald Agenda 1. Einleitung und Ziel der Präsentation 2. Internet u. Web Based Computing eine Erfolgsgeschichte 3. Architektur web-basierter Anwendungssysteme

Mehr

Die Zeit für Social Business ist jetzt.

Die Zeit für Social Business ist jetzt. Die Zeit für Social Business ist jetzt. Portale als personalisierter Einstieg in Social Software & Unified Communication Andreas Hiller Social Collaboration Berater GIS Gesellschaft für InformationsSysteme

Mehr

Maximieren Sie Ihr Informations-Kapital

Maximieren Sie Ihr Informations-Kapital Maximieren Sie Ihr Informations-Kapital Zürich, Mai 2014 Dr. Wolfgang Martin Analyst, Mitglied im Boulder BI Brain Trust Maximieren des Informations-Kapitals Die Digitalisierung der Welt: Wandel durch

Mehr

INTERVENTIONSFELDER DES WISSENSMANAGEMENTS

INTERVENTIONSFELDER DES WISSENSMANAGEMENTS INTERVENTIONSFELDER DES WISSENSMANAGEMENTS Wissensziele Feedback bewertung identifikation bewahrung erwerb nutzung entwicklung (ver)teilung Quelle: Probst, Gilbert / Raub, Steffen / Romhardt, Kai: Wissen

Mehr

S I G M A. Knowledge Management in der Unternehmensberatung Eine empirische Darstellung von Six Sigma

S I G M A. Knowledge Management in der Unternehmensberatung Eine empirische Darstellung von Six Sigma S I G M A B R E A K A W A Y P E R F O R M A N C E Knowledge Management in der Unternehmensberatung Eine empirische Darstellung von Six Sigma E-mail: peter.pointner@gmx.at daniel.puehringer@gmx.at Content

Mehr

Lernen durch Wissensmanagement Chancen und Barrieren

Lernen durch Wissensmanagement Chancen und Barrieren Lernen durch Wissensmanagement Chancen und Barrieren Hochschultage 2004 Darmstadt Workshop Wissensmanagement 11. März 2004 Zwei verschiedene Lernsituationen Gemanagtes Wissen lernen oder lernen, Wissen

Mehr

Datenmodelle im Kontext von Europeana. Stefanie Rühle (SUB Göttingen)

Datenmodelle im Kontext von Europeana. Stefanie Rühle (SUB Göttingen) Datenmodelle im Kontext von Europeana Stefanie Rühle (SUB Göttingen) Übersicht Datenmodelle RDF DCAM ORE SKOS FRBR CIDOC CRM Datenmodelle "Datenmodellierung bezeichnet Verfahren in der Informatik zur formalen

Mehr

Lawful Interception (LI) für IP basierte Dienste. Standardisierung bei ETSI

Lawful Interception (LI) für IP basierte Dienste. Standardisierung bei ETSI Lawful Interception (LI) für IP basierte Dienste Standardisierung bei ETSI Historisches Leitungsvermittelte Netze (PSTN, ISDN und GSM) Überwachungsverordnung schreibt Implementierung von ES 201 671 in

Mehr

Unternehmenserfolg durch Wissensmanagement

Unternehmenserfolg durch Wissensmanagement Unternehmenserfolg durch Wissensmanagement Klemens Keindl keindl consulting Beratung und Training für Innovation und Wissensmanagement 19.02.2013 klemens-keindl.de 1 von 21 MEINE THEMEN: Neue Arbeitswelt

Mehr

Presseinformation. Unser Ansatz ist eben auch operational

Presseinformation. Unser Ansatz ist eben auch operational Unser Ansatz ist eben auch operational Ulrich Rehrmann und Wolfgang Lalakakis, Gründer der GMVK Consulting Group, über den Markt für Geschäftsprozessoptimierungen, ICM Information Chain Management und

Mehr

m2n Intelligence Management Semantic Technologies Knowledge Discovery Modelbased Development Technologies

m2n Intelligence Management Semantic Technologies Knowledge Discovery Modelbased Development Technologies Semantic Technologies Knowledge Discovery Modelbased Development Technologies Application Layer Application Semantic Mapping Configuration Rules Model Layer User Data Data Mapping Structured Data Data

Mehr

CAViT - Kurzvorstellung

CAViT - Kurzvorstellung CAViT - Kurzvorstellung Auswertung von Versuchs- und Simulationsdaten Martin Liebscher, März 2015 Copyright SCALE GmbH; Disclosure to third parties only in consultation with SCALE Einordnung / Motivation

Mehr

Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik Institut für Informatik Fachgebiet Didaktik der Informatik

Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik Institut für Informatik Fachgebiet Didaktik der Informatik Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik Institut für Informatik Fachgebiet Didaktik der Informatik Konzeption und prototypische Implementierung eines Knowledge-Servers mit Adaptern zur Integration

Mehr

Referenzprozessmodell zur erfolgreichen Durchführung von CRM - Projekten

Referenzprozessmodell zur erfolgreichen Durchführung von CRM - Projekten Referenzprozessmodell zur erfolgreichen Durchführung von CRM - Projekten Eine große Anzahl von CRM- Projekten scheitert oder erreicht die gesetzten Ziele nicht. Die Ursachen hierfür liegen oftmals in der

Mehr

VCM Solution Software

VCM Solution Software VCM Solution Software Die BORUFA VCM Solution ist ein umfangreiches Werkzeug für virtuelles Content Management basierend auf hochauflösenden vollsphärischen Bildern, 360 Videos und Punktwolken. In der

Mehr

Introduction to the diploma and master seminar in FSS 2010. Prof. Dr. Armin Heinzl. Sven Scheibmayr

Introduction to the diploma and master seminar in FSS 2010. Prof. Dr. Armin Heinzl. Sven Scheibmayr Contemporary Aspects in Information Systems Introduction to the diploma and master seminar in FSS 2010 Chair of Business Administration and Information Systems Prof. Dr. Armin Heinzl Sven Scheibmayr Objective

Mehr

XML in der betrieblichen Praxis

XML in der betrieblichen Praxis Klaus Turowski, Klement J. Fellner (Hrsg.) XML in der betrieblichen Praxis Standards, Möglichkeiten, Praxisbeispiele Ги dpunkt.verlag Inhaltsverzeichnis 1 XML/EDI-Standardisierung: Ein Überblick 1 1.1

Mehr

Internetprotokolle: POP3. Peter Karsten Klasse: IT7a. Seite 1 von 6

Internetprotokolle: POP3. Peter Karsten Klasse: IT7a. Seite 1 von 6 Internetprotokolle: POP3 Peter Karsten Klasse: IT7a Seite 1 von 6 Alle Nachrichten, die auf elektronischem Weg über lokale oder auch globale Netze wie das Internet verschickt werden, bezeichnet man als

Mehr

Video over IP / Videostreaming

Video over IP / Videostreaming Video over IP / Videostreaming - einige wenige Aspekte - Prof. Dr. Robert Strzebkowski Beuth Hochschule für Technik Berlin Unterscheidung: 'Echter Streaming' mit Streaming-Server HTTP-Download als 'Pseudostreaming'

Mehr

Streaming Techniken zur Übertragung multimedialer Daten im Web Universität Paderborn

Streaming Techniken zur Übertragung multimedialer Daten im Web Universität Paderborn Streaming Techniken zur Übertragung multimedialer Daten im Web Universität Paderborn Vortrag im Seminar 3D-Grafik im Web Raphael Gräbener Übersicht Was ist Streaming Anwendungsbeispiele Broadcasting Audio-/

Mehr

PrintTalk 2.0, XJDF & WebToPrint

PrintTalk 2.0, XJDF & WebToPrint PrintTalk 2.0, XJDF & WebToPrint Referent: Stefan Meissner (s.meissner@flyeralarm.de) CIP4 Chairman Tools & Infrastructure WG CIP4 Chairman XJDF WG Vernetzung in der Grafischen Industrie. CIP4 & WEB TO

Mehr

Kundendaten als wichtige Quelle für das Wissensmanagement

Kundendaten als wichtige Quelle für das Wissensmanagement Kundendaten als wichtige Quelle für das Wissensmanagement Dr. Andreas Brandner, Geschäftsführer KMA Knowledge Management Associates GmbH Wien, 22. November 2013 Was ist Wissen? Die Säule des Wissens, Helmut

Mehr

Erfolgreiches Talentmanagement mit Totara

Erfolgreiches Talentmanagement mit Totara Erfolgreiches Talentmanagement mit Totara Tobias Hauser Thomas Kraehe Arrabiata Solutions GmbH Arrabiata Solutions GmbH 1 UNSER HINTERGRUND Arrabiata Solutions GmbH Full Service E-Learning Agentur 8 Jahre

Mehr