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1 «Knowledge Management» elearning Ansätze und Strategien Urs Humbel Grüezi Sie schauen sich hier eine Präsentation an, in der es um Ausbildungsfragen und um Ausbildungsstrategien geht. Alle Aussagen haben etwas mit TELeCAMPUS zu tun. Das heisst, wir stellen in dieser Präsentation dar, wie wir organisiert sind, was uns wichtig scheint und was wir verfolgen mit unserem Tun und Handeln. Bei TELeCAMPUS AG handelt es sich um eine Schule mit einer ganz bestimmten Philosophie. Das Grundkonzept ist gedacht für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kundenkontakt in ihrem beruflichen Alltag, also logischerweise Sales-MA, MA aus dem Costumer Care und aus dem Residentialbereich, dazu aber auch MA aus technischen Bereichen wie Service Development usw.. Es ist allgemein bekannt, dass eine Kette nur so stark ist, wie ihr schwächstes Glied. Mit der Ausbildung und der Zertifizierung über TELeCAMPUS AG, die wir Firmenkunden anbieten, wollen wir schwache Glieder ausmerzen. Wir wollen selektionieren. Das Wort Selektion hat keinen negativen Beigeschmack, wenn wir nach transparenten Kriterien mit höchster Professionalität und eingebettet in eine Firmenkultur selektionieren. Die Zertifizierung ist weit mehr als lediglich eine Prüfung. Sie ist ein zusammenhängendes System von aufeinander abgestimmten Lehrgängen und dem entsprechenden Umfeld, also einer Organisation, der Einbindung der Wissensträger als Trainer, und so ist sie wichtiges Standbein eines Knowledge-Managements und ein wesentlicher Anteil an Kulturbildungsmassnahmen innerhalb der Firma.

2 Management und Organisation VR U. Humbel / A. Käch / G. Speck Vertragspartner: HGKZ (Hochschule für Gestaltung & Kunst, ZH FHBB (Fachhochschule beider Basel) Selbständige Fachtrainer Management- Support (ext.) Rechnungsw. Revisionsw. Rechtsbeistand Geschäftsführung/Konzepte Urs Humbel Plattform Andreas Käch Informatik & Infrastruktur H-P. Scheidegger Produktion E-Learning: 4 FTE F2F-Schulungen: 4 FTE Urs Humbel / TELeCAMPUS 2 Das Stichwort «lean organisation» verlangt, dass man organisatorisch ausgliedert, was nicht unmittelbar zum Kerngeschäft gehört, deshalb haben wir auch den ganzen Rechnungs- und Revisionsteil, sowie die Rechtsfragen, ausgegliedert. Zudem sind wir strategische Partnerschaften eingegangen: Den enorm wichtigen und zukunftsträchtigen ebusiness-bereich decken wir mit der Fachhochschule beider Basel ab. Im gestalterischen Bereich arbeiten wir regelmässig mit Dozenten und Studenten der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich zusammen. Und zu guter Letzt haben wir eine Gruppe von externen Fachtrainern zur Verfügung, hochkarätige Spezialisten in ihrem Fachbereich, die wir je nach Bedarf einsetzen.

3 Dienstleistungspaket Kunde Wissens- und Informationsressourcen (DMIS / Content Management / PM) Knowledge Office TELeCAMPUS L 9 L 1 L 6 L 1 L 1 L 8 L 1 L 4 Modul 1 Modul 2 Modul 3 Modul 4 Mitarbeiter Urs Humbel / TELeCAMPUS 3 Unser Dienstleistungspaket besteht im wesentlichen also daraus, dass wir für den Kunden die Funktion und die Rolle eines Knowledge Office spielen. Der Kunde entwickelt mit uns zusammen, oder gibt uns als Vorgabe, welche Ziele er mit der geplanten Ausbildung erreichen möchte. Wir erstellen dann die ganze Konzeption, passen die Plattform an, beginnen mit der Arbeit mit den kundeneigenen Wissensträgern und generieren auf der Ebene von zu erstellenden Lerneinheiten die Schulungstage, führen diese zu Lehrgängen zusammen und bereiten die Prüfungen vor. Der Kunde muss keine eigene Ausbildungsplattform hochfahren und er hat die Garantie, dass die ganzen Schulungen nach einem standardisierten, professionellen System durchgeführt werden. Nutzen für Ihn: Sein ureigenes Kernwissen wird gefasst, verwaltet und transformiert und über eigene Spezialisten weitergegeben. Er hat Zugriff auf professionelle methodisch-didaktische Ansätze, die nicht in seinen Kernbereich fallen. Er hat eine Webplattform zur Verfügung, die ihm die ganze Ausbildungsverwaltung abnimmt. Er hat eine Zertifizierung, die ein integrierter Bestandteil der Ausbildungen ist. Das könnte er auch alles selber aufbauen, aber es ist eine Ressourcen- und Kostenfrage und macht in der heutigen Zeit keinen Sinn.

4 Vorteile unseres Ansatzes Lernen wird instrumentalisiert individuell kundennah Direkte Kontrolle höhere Effizienz kleinere Verwaltung höhere Flexibilität Verändert die die Firma Strukturen Anforderungsprofil höhere Kompetenz Kulturaspekt Urs Humbel / TELeCAMPUS 4 Lernen wird instrumentalisiert Wir müssen keine Ausbildungsbereiche kreieren und erfinden, sondern durch die Einbindung in die Unit sind die klar vorgegeben. Wir sind sehr nahe beim Kunden Direkte Kontrolle Die direkte Kontrolle ist Gewähr für eine höhere Effizienz klare Einsparung von Verwaltungsaufwand Schnittstellenverluste können kleingehalten werden in einem dynamischen Markt garantiert das höhere Flexibilität Veränderung in der Firma Strukturen werden anders ausgenutzt und benutzt das Anforderungsprofil an den Mitarbeiter setzt eine viel höhere Kompetenz und Fähigkeiten voraus ein Denk- und Organisationsschemata wird quasi der Firma übergestülpt, es muss ein Teil der Firmenkultur werden. Das kann nicht von oben verordnet werden, sondern im guten Fall wächst das von unten: durch qualitativ hervorragende Projekte und Produkte! Das gute Beispiel geht voran.

5 PCR / SBO / Sales Solution Design Manager Data / Voice Ass. Anb. VSDT Data VSDT Voice Produktegrundlagen Data SC IHC Specialist Lösungs-WS Segment-WS BC-Services BC Solution Certificate Voice / Data BC Certificate SME BC Certificate LAC / MAC (Je Voice/Data) BC Office Certificate BC Product Training 8 MS-SW Data/Voice Basisseminare Produktegrundlagen Voice SC ECS Specialist BC-Services BC Product Training 8 BW Specialised Sales BC Referenten Externe Referenten 10 Lernen ist wichtiger als Wissen! Business Com Campus Lehrgänge Aufbau Grundlagen IHC ECS Mobile Fachkompetenz Methodenkompetenz Business Com Business Com Electronic Learn Place Electronic Learn Place Lernen losgelöst vom Lernen Schulort losgelöst vom Schulort Ein verzahntes Ein verzahntes Ein Orientierungssystem Ein Orientierungssystem mit Pfiff mit Pfiff Räderwerk Räderwerk Die elektronische Verfügbarkeit Die elektronische Verfügbarkeit Tests und Übungen Tests und Übungen Sozialkompetenz Gedruckte Programme Gedruckte und Unterlagen Programme und Unterlagen Links in s DMIS Links in s DMIS Urs Humbel / TELeCAMPUS 5 Wir haben heute in der modernen Managementlehre wie in der Pädagogik viel Einsicht und Einverständnis über diesen Sachverhalt. Einer der ehemals mächtigsten Wirtschaftsvertreter im Nationalrat, der 70jährige Ulrich Bremi, Verwaltungsratspräsident der Swiss Re, hat in einem Interview mit dem Tages Anzeiger auf die Frage, ob die Schweizer gerüstet für den ökonomischen Wettbewerb im Weltmassstab seien, gesagt: Aber viel wichtiger ist, ob wir trainiert sind, kurz: unsere Lernbereitschaft. Ein Unternehmen ist dann vorbereitet, wenn es Leute hat, die lernen wollen. Es gibt nicht für alles Checklisten. Es ist immer die alte Frage: Haben wir Leute, die etwas in Bewegung setzen? Es ist ja nicht die Intelligenz, die zählt, die Gescheiten sind gar nicht so wichtig, es sind diejenigen, die schnell lernen. Was man früher gelernt hat, muss man vergessen und ersetzen, sonst blockiert einem dies das Hirn.

6 Bildung und elektronische Medien Bildung kommt vom Bildschirm, sonst hiesse es ja Buchung! Urs Humbel / TELeCAMPUS 6 Im Bereich der Medienkompetenz stellen wir seit langem eine wachsende Wissenskluft fest, die immer prägender zu einer Unterteilung in Informierte und Nichtinformierte, Wissende und Unwissende führt und dadurch folgerichtig immer mehr zu einer neuen Unterteilung auch in arm oder reich.

7 Markttrends Menge E-Tutorials Wachstum im im E-Tutorial-Bereich F2F-Schulungen Rückgang und Veränderung im im F2F-Schulungsbereich Reichweite Urs Humbel / TELeCAMPUS 7 Im Rahmen der New Economy und des Web-hypes ging die versammelte Ausbilder-Gemeinde davon aus, dass in Zukunft nur noch webbasierte Lehrgänge angeboten werden würden. Nein, nicht die ganze Ausbildergemeinde in einer kleinen Ausbildungsfirma in Bern ist immer der Standpunkt vertreten worden, dass die Webunterstützung im Rahmen von Werkzeugen zu sehen ist, und nicht mehr. Aber wenn die webbasierten Formen richtig eingesetzt werden, so kann man in Zukunft die Zeitaufwendungen für die F2F-Schulungen kürzer halten, und somit Geld und Ressourcen sparen. Ob sich der Aspekt der höheren Eigenverantwortung sich dabei als Stolperstein erweisen wird, wird sich zeigen.

8 Historische Entwicklung Zeit Hypermedia (OLL) Computer Based Training Programmierter Unterricht Technologie Urs Humbel / TELeCAMPUS 8 60er-Jahre: Sputnik-Shock in Amerika Aus einer Lernpsychologischen Theorie, dem Behaviorismus, entstand die Idee des programmierten Unterrichts: schneller, ohne Lehrende, mit höherer Behaltensleistung und höherer Transferleistung der Lernenden sollte Wissen vermittelt werden. Die Idee hat sich formal nicht durchgesetzt, die grundlegenden Erkenntnisse sind aber heute standardmässig in der Volksschule integriert. Anfangs der 80er-Jahre entstanden Programme, die heute in modifizierter und verfeinerter Form noch immer Bestand haben: CBT (Computer Based Training, in der Regel CD s, die man downloaden kann). Ihr Einsatz ist vor allem im Bereiche von Vokabeltraining und in Fachdisziplinen richtig, in denen es in erster Linie um auswendig gelerntes Faktenwissen geht. Mit dem Aufkommen des World Wide Web und dem seit den 90er-Jahren sprunghaft gestiegenen Interesse am Internet erlebt auch das Lernen am Computer eine Renaissance. Hypermedia oder Online-Lehr- und Lernumgebungen erfüllen dabei 3 wichtige Voraussetzungen: Multimedialität, Multimodalität und Multifunktionalität.

9 Hypermedia Multimedia Multimedialität Text 2D-Grafik Pixel-Bild 3D-Grafik Video Audio Animation Djfjsdjdf Dflkjlkfjdd Kdfljdjfjkf kdjfjfjdjf Multimodalität Multitasking Parallelität Interaktivität Multifunktionalität Datenbanksysteme Kommunikationssysteme Hypermediasysteme Umgebungen/ Tools Virtuelle Realität Urs Humbel / TELeCAMPUS 9 Im Vordergrund steht bei diesen Konzepten die Vielfalt der Präsentationsweisen und quellen und eine damit verbundene differenzierte Ansprache der Sinnesorgane. Wirklich neu ist aber der kommunikative Aspekt der Interaktion: Durch Veränderung von wichtigen Parametern kann der Lernende Simulationen steuern, er kann sich Hintergrundinformationen als Online-Hilfe geben lassen, er kann nach seinen individuellen Bedürfnissen Informationen heranziehen Virtuelle Klassenzimmer sind realisierbar.

10 Lernpfad im F2F-Unterricht Fachwissen Method./Didakt. Wissen Zielgruppenkenntnisse Materialien Permanente Interaktion Steuerung Emotion Lektion/Lerneinheit Urs Humbel / TELeCAMPUS 10 Lernpfad traditionell Ein Lernpfad ist eigentlich nichts anderes, als das geplante Organisieren und die entsprechende Durchführung einer Lerneinheit. In der Regel erfolgt das in Form von Face to Face-Schulungen, d.h. die Durchführung ist zeitintensiv und damit kostenintensiv. Eine hohe Interaktion zwischen den Lernenden und zwischen Lehrenden und Lernenden ist gewährleistet.

11 Lernpfad im elearning-bereich Materialien Produktion (Texter/Grafiker/Didaktiker/Programmierer) Fachwissen Method./Didakt. Wissen Zielgruppenkenntnisse Wenig Interaktion Wenig Steuerung Wenig Emotion Tutorial/Lerneinheit Urs Humbel / TELeCAMPUS 11 Lernpfad webbasiert Ein webbasierter Lernpfad ist eigentlich nichts anderes, als das geplante Organisieren und die entsprechende Durchführung einer Lerneinheit. In der Regel erfolgt das hier in Form von sogenannten etutorials, d.h. die Durchführung ist an eine PC-Station und an einen Webbrowser gebunden. Wir sprechen hier auch von virtuellen Klassenzimmern. Trotzdem ist eine hohe Interaktion zwischen den Lernenden und zwischen Lehrenden und Lernenden gewährleistet.

12 Entstehungsbedingungen Zunahme des Wissens Geringe Halbwertszeit des Wissens Rasche Veränderung der Berufsbilder Höhere Eigenverantwortung des Lernenden Kostendruck Weiterbildung Weiterbildung sollte sollte schnell schnell erreichbar erreichbar in in kurzen kurzen Abschnitten Abschnitten kostengünstig kostengünstig individuell individuell praxisnah praxisnah sein. sein. Urs Humbel / TELeCAMPUS 12

13 Konsequenzen für das Lehren... für das Lernen Flexibel und kostengünstig Mehr, schneller, flexibler Selbstlernen lernen Schneller vergessen Lernende beraten / begleiten Selbstlernen Praxisnah lehren Mit neuen Medien lernen Handlungsorientiert lehren Anwendungsbezogen lernen Urs Humbel / TELeCAMPUS 13

14 Technology Based Training Computer Based Training (CBT) Lernen-on-demand Internet/Intranet Based Training (WBT) Lernen-on-demand Lernen im eigenen Tempo Lernen im eigenen Tempo Wenig Lerner-Tutor-Kommun. Lerner-Tutor-Kommunikation Keine Lerner-Lerner-Kommun. Lerner-Lerner-Kommunikation Kein Zugriff auf ext. Wissen Direkter Zugriff auf ext. Wissen Urs Humbel / TELeCAMPUS 14

15 Ziele der Nutzer... der Anbieter Lernzeiten Grössere Reichweite Reisekosten / -zeiten Mehrfachnutzung Materialien Lernen analog zum Arbeiten Trainer-Auslastung Lernen unterwegs Kostenreduktion Nutzung DV-Mittel Permanentes Lehrangebot Urs Humbel / TELeCAMPUS 15

16 Lernen... Sozialer Kontext Aktiver Prozess Interaktion Wissenskonstruktion anstatt Wissensproduktion Das Lernen lernen Urs Humbel / TELeCAMPUS 16 Handeln und Lernen werden als wichtige Prozesse eines sozialen Kontextes gesehen Lernen ist ein aktiver Prozess unter Beteiligung der Lernenden Lernen ist ein konstruktiver Prozess unter Einbeziehung und Interpretation bisheriger Erfahrungen Lernen ist immer interaktiv und findet unter soziokulturellen Einflüssen statt, ist somit ein sozialer Prozess Lernen ist in gewissen Grenzen steuerbar Es kommt beim Lernen nicht auf Wissensproduktion, sondern auf Wissenskonstruktion an. Quintessenz für Lernen mitttels technischer Medien kann also nur sein: Es müssen interaktive Situationen zwischen Lehrendem und Lernenden und unter den Lernenden geschaffen werden können. Daraus leiten sich einige Prämissen für unseren Einsatz von Online-Tutorials ab: Kein Ersatz für traditionelle Trainings, sondern Ergänzung Zusammenzug der Lernenden in virtuellen Klassenzimmern Schlagwort «blended Learning»

17 Teledidaktik Kernfrage «Wie bilden wir die Phasen des Lehrens und Lernens in der Online-Lehr- Lernumgebung ab?» Urs Humbel / TELeCAMPUS 17 In der zukünftigen Wissensgesellschaft reicht ein lineares Denken nicht mehr aus, es müssen eine Vielzahl von Wissensebenen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden. Wenn wir heute in unserem Ausbildungsbereich etwas bewirken wollen, dann müssen wir die firmeninterne Ausbildung aus einer Gesamtsicht heraus betreiben, wir müssen die unterschiedlichen Bereiche parallel und unter Berücksichtigung ihrer Wechselwirkungen entwickeln. Mit unserem Programm versuchen wir ansatzweise diese Sicht zu realisieren. Wir müssen uns auch bewusst sein, dass es viel grössere Schwierigkeiten bedeutet, sich allgemeines als spezialisiertes Wissen anzueignen. Immer mehr werden auch die Firmen gezwungen sein, sich in diesem Bereich für ihre Mitarbeiter zu engagieren. Eigentlich sollten wir davon ausgehen können, dass der Staat durch das duale Ausbildungssystem Berufslehre mit begleitender Schulbildung in der Lage sein sollte, die Industrie mit genügend gut ausgebildeten Fachkräften zu versorgen. Angesichts der Beschleunigung des wissenschaftlich-technischen Fortschritts ist es aber auch für bestausgebildete Schulabsolventen notwendig, den Wissensstand ständig den neuesten Erkenntnissen anzupassen. Durch eine interne Aus- und Weiterbildung können Firmen viel zielgerichteter und somit effizienter ausbilden, und die Ausbildungen können sehr praxisnah gestaltet werden.

18 Regelkreis Auswertung Consulting Support Hosting Organisationale Wissensbasis Content-Aufbereitung Teacher-Training Betrieb Rollout Urs Humbel / TELeCAMPUS 18 Unsere Tätigkeit läuft immer nach dem gleichen Regelkreis ab und beinhaltet für den Kunden alle Stufen. Wichtig dabei ist, dass die saubere Einhaltung dieses Regelkreises ein funktionierendes Quality- Management garantiert, weil immer wieder wichtige Meilensteine zwischen den Phasen zusammen mit dem Kunden besprochen, abgesegnet und kommuniziert werden müssen.

19 Produktionsprozess Kundenkontakt Abnahme Konzept Einführung Schulungen Organisation Betreuung Feedback Ausbau Consulting Content- Aufbereitung Teachertraining Rollout Betrieb Hosting Support Auswertung Kundenkontakt Kundenkontakt Konzept Konzept entwickeln entwickeln Finanzen Finanzen klären klären Schulungsunterlagen Schulungsunterlagen Betrieb Betrieb sicherstellen sicherstellen Lektionsaufbau Lektionsaufbau Verwaltung Verwaltung Lehrplan Lehrplan erstellen erstellen Ausschreibung Ausschreibung Plattform Plattform einrichten einrichten Kursorganisation Kursorganisation Betreuung Betreuung Trainer Trainer Prüfungsvorbereitung Prüfungsvorbereitung Microteaching Microteaching Betreuung Betreuung TN TN Reporting Reporting Support Support Trainer Trainer Support Support TN TN Fehlerbehebung Fehlerbehebung Weiterentwicklung Weiterentwicklung Qualitätssicherung Prüfung durch Trainingscouncil (Projektleitung) Prüfung durch Wissensträger Feedbackwesen / Reporting Zertifizierungsprüfung / Abnahme Projekt Urs Humbel / TELeCAMPUS 19 Den Aspekt der Qualitätssicherung sehen wir im Prozessdiagramm sehr gut. Häufig wird in einem falsch verstandenen Zertifizierungswahn die Erfolgsquote in den Prüfungen als Qualitätsmassstab genommen. Dagegen verwahren wir uns, gehen wir doch davon aus, dass in jeder Prüfungsserie andere Leute mit anderen Vorbedingungen in einem anderen Umfeld angetreten sind. Es ist nun mal so, dass in echten Prüfungen die Erfolgsquote schwanken muss. Thema Notengebung, Range-Skala usw.

20 Info-System versus E-Learning-System Informations-Management-System (Distribution) Produktion Lager Bezug Autor Autor Information Information «Daten «Daten mit mit Bedeutung» Bedeutung» Intranet Intranet Knowledge-Office Knowledge-Office User User Verstandene Verstandene Information Information E-Tutorials E-Tutorials Produktion Betreuung E-Learning-System (Transfer) Urs Humbel / TELeCAMPUS 20 E-Learning-Ansätze für Informationsvermittlung Im Rahmen der New Economy und des Web-hypes ging man davon aus, dass Information in Zukunft nur noch webbasiert angeboten werden würde. Heute können wir ruhig sagen, dass diese Annahme falsch war. Als richtig hat sich herausgestellt, dass Information heute mit erster Priorität in firmeneigenen Netzen (Intranets) gelagert und veröffentlicht wird. Diese Information ist in der Regel als sogenannte «unstrukturierte» Information vorhanden. Zu ihrer Pflege und Verwaltung sind spezialisierte Tools entwickelt worden, die unter dem Begriff «Informations-Management-Systeme» oder «Content-Management-Systeme»auf dem Markt sind. Konzeptionell handelt es sich um technikorientierte, softwarelastige Ansätze. Werden die webbasierten Formen richtig eingesetzt, so kann man in Zukunft die Zeitaufwendungen für die F2F-Schulungen kürzer halten, zum Teil sogar ganz wegfallen lassen und somit Geld und Ressourcen sparen. Wesentlich grössere Nachhaltigkeit Durch die Einbettung in eine Lernplattform mit den Möglichkeiten der virtuellen Klassenzimmer können wir eine wesentlich grössere Nachhaltigkeit erreichen. Die Lerneinheit kann repetiert werden. Der Lernerfolg ist sofort überprüfbar. Ein Tutor kann zur Verfügung stehen, d.h. wir können Betreuung anbieten. Direkte Kontrolle

21 Knowledge Management Konzept Wissens- und Informationsressourcen Inhalt Kultur Kommunikation Anerkennung Bewusstsein Einstellung Leadership Sprache Lernen Intellektuelles Kapital Infrastruktur Technische Infrastruktur Prozessmanagement Klassifizierung Urs Humbel / TELeCAMPUS 21 Gestaltungsfelder Zur Schaffung und Bewahrung des Kapitals Wissen sind die Dimensionen Inhalt, Unternehmenskultur sowie die unterstützende Infrastruktur abzugrenzen. Technische Fassung, Inhalte und Kenntnisse über die Wissens- und Informationsressourcen reichen nicht aus. Die meisten Konzepte bleiben aber hier stehen, weil das mit den heutigen Technologien einfach zu machen ist. Die Wissensressourcen, wir sprechen auch von Wissensobjekten, werden durch einen methodischdidaktischen Trichter transformiert und auf die Prozessschritte abgestimmt. Nicht das Sammeln und Speichern von Wissen, sondern die Nutzung des Wissens in den Prozessen bestimmt den Wert von Wissen. Dazu ist eine klare Unterscheidung zwischen Basis/Grundlagenwissen und «höherwertigem» Wissen nötig. Zudem kommt hier dem Aspekt von Eigenverantwortung in der Erwachsenenbildung ein ganz besonderer Stellenwert zu, indem der Einzelne sich selber einschätzen muss. Definierte Verantwortlichkeiten sind die Voraussetzung für den dauerhaften Erfolg von Wissensmanagement. Wissensmanagement ist für die Entwicklung der Kompetenzen von Unternehmen und Mitarbeitern verantwortlich. Wissensmanagementsysteme müssen heterogene Wissensstrukturen realisieren, verschiedene Wissensquellen integrieren und die Interaktion zwischen Mitarbeitern fördern.

22 Knowledge Prozesse heute Fachabteilung Fachabteilung Fachabteilung Autor Wissensobjekte erstellen / modifizieren Gültigkeit überprüfen Objektlifecycle handeln Content Management Wissensverteilung WO inhaltlich freigeben WO technisch realisieren WO formal freigeben WO archivieren Objektlifecycle handeln Nutzer Produktionsprozess Geschäftsprozess WO nutzen Feedback geben Urs Humbel / TELeCAMPUS 22 Klassisches Wissensmanagement: Freigabe, Bereitstellung, Überprüfung, Entfernung Techniklastig

23 Der «neue» Knowledge-Prozess Fachabteilung Fachabteilung Fachabteilung Fachabteilung Autor Content Management Knowledge Office Nutzer Geschäftsprozess Wissensverteilung Wissensaufbereitung Geschäftsprozess Wissensobjekte erstellen / modifizieren Gültigkeit überprüfen Objektlifecycle handeln WO inhaltlich freigeben WO technisch realisieren WO formal freigeben WO archivieren Objektlifecycle handeln WO integrieren WO transformieren Module bauen Face to Face Ausbildungen etutorials WO nutzen Feedback geben Urs Humbel / TELeCAMPUS 23 Erweiterung der Prozessschritte: Die Transformation des Wissens in Lerneinheiten wird zum zentralen Erfolgsfaktor. Die Firmen werden zu Brain Factories. Ablösung des funktionalen, technischen Ansatzes der Wissensdistribution durch den prozessorientierten Ansatz der Transformation. Steuergrössen sind neben den Business Facts pädagogische und methodische Überlegungen.

24 Organisation und Rollen Sponsor Knowledge Office Leader Knowledge Manager Key Member Member Urs Humbel / TELeCAMPUS 24 Sponsor Ist Mitglied der Geschäftsleitung und sorgt für die notwendige Unterstützung des Themengebietes des Wissensnetzwerks. Knowledge Office Ist die Unterstützung für die Wissensnetzwerke und zeichnet für die Gesamtkoordination aller Wissensnetzwerke verantwortlich. Diese Stelle ist Experte für Gestaltung und Ablauf von Wissensnetzwerken allgemein (Didaktik- und Methodikzentrum), berät die Teilnehmer bei Aufbau und Betrieb von Wissensobjekten (bis hin zu ganzen Schulungen) und sorgt für Interessenausgleich bei potenziellen Meinungsverschiedenheiten. Das Knowledge Office empfiehlt Massnahmen zur Entwicklung der notwendigen Wissenskultur im Unternehmen, koordiniert und moderiert die hierzu erforderlichen Schritte zur Umsetzung. Leader Ist der jeweils fachlich Verantwortliche für das Themengebiet auf Unit-Ebene. Ein anerkannter Experte in seinem Bereich, stellt mit Unterstützung des Knowledge Offices das Team um die Knowledge Manager zusammen und übernimmt die Führungsverantwortung. Knowledge Manager Die Gruppe der Knowledge Manager übernimmt die Verantwortung für den fachlichen Betrieb des Wissensnetzwerkes. Das tun sie mit variablen Prozentanteilen und unter Anleitung des Knowledge Office. Key Members Sie werden aus den Top-Experten des jeweiligen Fachgebietes rekrutiert. Sie übernehmen

25 Die TELeCAMPUS-Plattform Knowledge Measurement Wissensportal Knowledge Controlling Information Transformation Personalisierung auf auf den den Ebenen Mitarbeiter, CUG, Bereich und und Unternehmung Pinboard Informationsportal Collabo-ration Content E-SkillsUp News News Schulungsinfos Schulungsinfos Communities Communities Chat Chat Foren Foren Workplace Workplace Media-DB Media-DB Glossary Glossary Dokus Dokus Tutorials Tutorials Tests Tests Communities Communities Erweiterte Erweiterte Suche Suche Mediendatenbank Mediendatenbank Skills-Inventory Skills-Inventory Konvertierungen Konvertierungen (HTML, (HTML, PDF, PDF, PS, PS, Grafiken) Grafiken) Zusatzteil Content Management Autoren-Tools E-Tutorials Glossary-DB Community-Tools Admin-Tools Admin-Tools Online-Hilfe Online-Hilfe Reporting Reporting Navigationsstruktur Navigationsstruktur Basisteil Content Management Prüfungs-Tools Feedback-Tools Quality-Sicherung für Dokumentationen Lernzieldefinitionen (Taxonomie) Urs Humbel / TELeCAMPUS 25 Das Wissensportal TELeCAMPUS Das Wissensportal von TELeCAMPUS muss technisch nicht identisch mit dem kundeneigenen Management Information System oder dem kundeneigenen Intranet sein. Einzig und allein die Schnittstellen müssen definiert sein.

26 Danke Urs Humbel / TELeCAMPUS 26 Danke Schauen Sie sich in Ruhe die Plattform von TELeCAMPUS AG an und nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

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