Entwicklung der Erdgasbeschaffenheiten

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1 Entwicklung der beschaffenheiten in Europa von Klaus Altfeld, Peter Schley Die beschaffenheiten in Europa werden zukünftig vielfältiger, Schwankungen der brenntechnischen Kenndaten (Wobbe Index, Methanzahl) nehmen zu. In dem Fachbeitrag werden die mittelfristig zu erwartenden Gasbeschaffenheiten dargestellt und die Auswirkungen auf die zukünftige Gasverwendung analysiert und diskutiert. Es zeigt sich, dass abgesehen von den schweren (hochkalorischen) -Qualitäten die sonstigen e und e in den meisten europäischen Ländern bei der Verwendung unproblematisch sind. Dies gilt auch für die Zumischung von bis zu 10 % aus regenerativem Überschussstrom erzeugten Wasserstoff, wobei noch drei nennenswerte Restriktionen zu beachten sind: Tanks für komprimiertes im Verkehrsbereich, Gasturbinen mit Vormischbrennern und Untertageporenspeicher. ier besteht weiterer Forschungsbedarf. In en, die aus verunreinigten Einsatzstoffen erzeugt werden, können unerwünschte Spurenstoffe auftreten. In diesen Fällen ist eine besonders sorgfältige Aufbereitung und Qualitätskontrolle erforderlich. Aus regenerativem Überschussstrom erzeugter Wasserstoff oder Methan wird in hoher Reinheit vorliegen und trägt ebenso wie zu einer weiteren Verringerung der relevanten CO 2 -Emissionen bei. Dadurch wird zukünftig noch klimaschonender im Vergleich zu den anderen fossilen Energieträgern. Development of natural gas qualities in Europe Natural gas qualities in Europe will become increasingly diverse and combustion characteristics (Wobbe index, methane number) will vary over wider ranges. The article presents the gas qualities to be expected over the medium term and analyses and discusses their effects on future gas utilisation. Aside from rich (high-calorific) qualities, future natural gas and biomethane qualities are not expected to cause problems in gas utilisation in most European countries. This also applies where up to 10 % of hydrogen produced from renewable surplus electricity is admixed except for three important applications: tanks for compressed natural gas used as a motor fuel, gas turbines with premixed burners and underground porous rock storage facilities; here further R&D input is still required. Biomethane produced from contaminated feedstock may carry undesirable trace substances. Particularly careful treatment and quality control are then necessary. ydrogen or methane produced from renewable surplus electricity will have a high purity level and, like biomethane, will contribute to further reducing CO 2 emissions. This will make natural gas an even more climate-protecting fuel compared with other fossil fuels. Die Vielfalt der in das europäische Gastransportsystem eingespeisten Gase wird zunehmen: Neben den klassischen Pipelinegasen aus der Nordsee, Russland, olland, Algerien etc., bei denen eine signifikante Veränderung eher nicht zu erwarten ist, wird Liquified Natural Gas () weiter an Bedeutung gewinnen, es wird zunehmend eingespeist und mittelfristig auch Wasserstoff oder Methan aus regenerativem Überschussstrom sowie Gase aus der Vergasung von Biomasse. Diese Entwicklung ist zu begrüßen, denn durch die Diversifizierung erhöht sich die Versorgungssicherheit. Außerdem führen die Gase aus regenerativen Quellen zu einer Verminderung der relevanten CO 2 -Emissonen ( Greening of Gas ) gaswärme international 57

2 Tabelle 1: Gasbeschaffenheitsparameter verschiedener e, und e Gaszusammensetzung Symbol Einheit Russland Nordsee Dänemark Libyen (schwer) Nigeria (mittel) Ägypten (leicht) Methan C 4 Mol % 96,96 88,71 90,07 81,57 91,28 97,70 96,15 90,94 Stickstoff N 2 Mol % 0,86 0,82 0,28 0,69 0,08 0,08 0,75 0,69 Kohlenstoffdioxid CO 2 Mol % 0,18 1,94 0,60 2,90 2,68 Ethan C 2 6 Mol % 1,37 6,93 5,68 13,38 4,62 1,80 Propan C 3 8 Mol % 0,45 1,25 2,19 3,67 2,62 0,22 5,00 n-butan n-c 4 10 Mol % 0,15 0,28 0,90 0,69 1,40 0,20 0,50 n-pentan n-c 5 12 Mol % 0,02 0,05 0,22 n-exan n-c 6 14 Mol % 0,01 0,02 0,06 Wasserstoff 2 Mol % Sauerstoff O 2 Mol % 0,20 0,19 Summe Mol % Brennwert sv MJ/m³ 40,3 41,9 43,7 46,4 44,0 40,7 38,3 41,9 Brennwert sv kwh/m³ 11,2 11,6 12,1 12,9 12,2 11,3 10,6 11,6 relative Dichte d - 0,574 0,629 0,630 0,669 0,624 0,569 0,587 0,641 Wobbe Index W s MJ/m³ 53,1 52,9 55,0 56,7 55,7 53,9 50,0 52,3 Wobbe Index W s kwh/m³ 14,8 14,7 15,3 15,8 15,5 15,0 13,9 14,5 Methanzahl LPG Allerdings wird sich die Bandbreite der Gasbeschaffenheiten erhöhen und es werden größere Schwankungen auftreten, wodurch die Flexibilität der Gasgeräte stärker in Anspruch genommen wird. Die zuverlässige Funktion der mehr als 160 Mio. Gasgeräte in Europa darf nicht beeinträchtigt werden. Im Folgenden werden die unterschiedlichen Gasarten diskutiert und die Auswirkungen auf die zukünftige Gasverwendung dargestellt. Liquified Natural Gas () gibt es in den Qualitäten leicht, mittel und schwer. Während die leichte/mittlere Qualität in etwa den heutigen Pipelinegasen aus Russland/der Nordsee entsprechen, zeichnet sich die schwere Qualität durch hohe Brennwerte, Wobbe Indizes und niedrige Methanzahlen aus (Tabelle 1). Dadurch können Probleme bei der Gasverwendung in Kesseln und Motoren entstehen. Aufgrund des hohen Wobbe Index ist eine direkte Verwendung des schweren aus Sicherheitsgründen problematisch. Durch Zugabe von etwas Stickstoff kann der Wobbe Index allerdings leicht auf in vielen Ländern akzeptable Werte (55 bis 56 MJ/m³) abgesenkt werden (Bild 1; Bezugstemperaturen 25 C/ 0 C). Dies ist gängige Praxis und hat sich bei vielen Regasifizierungsterminals bewährt. Die Methanzahl ist eine wichtige Kenngröße für die Klopffestigkeit bei der motorischen Verbrennung und vergleichbar mit der Oktanzahl beim Benzin. Eine Stickstoffzumischung von wenigen Prozent beeinflusst die Methanzahl des schweren praktisch nicht. Eine Möglichkeit zur Steigerung der Methanzahl (Erhöhung der Klopffestigkeit) ist aber die Mischung mit leichtem oder Pipelinegasen, in denen nur wenig höhere Kohlenwasserstoffe vorhanden sind (Bild 2). Auch dies wird bereits an einigen Terminals praktiziert. Nach der Inbetriebnahme der ersten Anlagen im Jahr 2006 hat die Aufbereitung von Biogas auf qualität () in Deutschland ein starkes Wachstum gezeigt. Inzwischen speisen mehr als 50 Anlagen ins netz ein, ohne dass dieses für die Einspeisenetze und die angeschlossenen Verbraucher zu Problemen führt. aus fermentativen Prozessen ist ein sehr einfaches Gas: Es besteht bei Einspeisung in -Gas Netze zu 96 bis 98 % aus Methan sowie CO 2 und etwas Luft. Brennwert und Wobbe Index sind niedrig (Tabelle 1). Durch die Konditionierung mit Flüssiggas (LPG) kann bei Bedarf der Brennwert des es an den Netzbrennwert angepasst werden. 58 gaswärme international

3 Bei der Einspeisung in ochdruck-transportnetze kann der Sauerstoffgehalt (0,1 bis 0,5 %) problematisch sein, denn schon sehr geringe Mengen Sauerstoff (z. B. 0,01 %) können in feuchten Untertagespeichern erhebliche Probleme verursachen: Korrosion in den Stahlrohren sowie die Schädigung der Speichereigenschaften durch die Bildung von Elementarschwefel und Verstopfung von Poren [1]. Weitere unerwünschte Gasbegleitstoffe und Spurenstoffe sind bei Biogasanlagen, die mit qualitätsgesicherten Einsatzstoffen (nachwachsende Rohstoffe, Gülle, Grünabfälle) beschickt werden und eine geeignete Gasaufbereitung haben, nicht bekannt [2], [3]. Bei verunreinigten Einsatzmaterialien können allerdings Spurenstoffe vorhanden sein (z. B. Silizium-Verbindungen, alogene), die bei der Gasverwendung zu Problemen führen: z. B. Siliziumablagerungen auf Turbinenschaufeln. Da in Deponiegasen eine fast unübersehbar große Anzahl potenziell gefährlicher Stoffe vorhanden sind sollte Deponiegas auch nach Aufbereitung aus Sicherheitsgründen nicht in das netz eingespeist werden. Wasserstoff Vor dem intergrund des rasanten Ausbaus insbesondere der Windenergie erreicht das alte Problem der Stromspeicherung neue Dimensionen. Pumpspeicherkraftwerke werden seit Jahrzehnten benutzt, um größere Strommengen zu speichern. Anzahl und Potenziale sind in vielen Ländern allerdings begrenzt. Daher gibt es konkrete Überlegungen, den zeitweilig anfallenden Überschussstrom zur Erzeugung von Wasserstoff mittels Elektrolyse zu nutzen und diesen direkt in das netz einzuspeisen. Die - und Strominfrastrukturen werden dadurch noch stärker zusammenwachsen (Bild 3). Die enorme Transportkapazität und das große Speichervolumen der vorhandenen infrastruktur einschließlich Untertagespeicher wird bei diesem Verwendungspfad direkt genutzt (Beispiel Deutschland: ca km Leitungen und mehr als 20 Mrd. m 3 Arbeitsgasvolumen in den Speichern). Damit kann ein signifikanter Beitrag für den Transport und die Speicherung von überschüssigem bzw. nicht transportierbarem regenerativem Strom geleistet werden. Besonders attraktiv wird die Wasserstoffoption, wenn auf den Bau neuer Stromleitungen verzichtet werden kann. Allerdings darf dem nicht in beliebiger Menge Wasserstoff zugemischt werden. Untersuchungen [4] haben gezeigt, dass eine Zumischung von 10 bis 15 Mol % in den meisten Fällen unkritisch ist, aber es gibt noch drei nennenswerte Restriktionen: Moderne Gasturbinen mit Vormischbrennern (viele ersteller begrenzen derzeit den Anteil auf 5 %); Tanks in fahrzeugen und -tankstellen (die Limitierung liegt noch bei 2 %, Aktivitäten zur Erhöhung des Grenzwertes laufen); gaswärme international Untertage-Porenspeicher (hier wurden ebenfalls Untersuchungen zur Ermittlung eines belastbaren Grenzwertes gestartet). Natürlich könnte man aus Wasserstoff auch Methan auptbestandteil des es herstellen, aber durch den Prozess entstehen weitere Investitionskosten und Energieverluste. Daher wird aus wirtschaftlichen Gründen diese Option nur eingeschränkt zum Tragen kommen. Was bedeuten 10 % Wasserstoff im netz? Dazu zwei Beispiele: In Deutschland werden jährlich fast TWh (1.012 kwh) Energie in Form von transportiert, das ist nahezu doppelt so viel, wie der Stromverbrauch. 10 % Wasserstoff im entsprechen einer Energiemenge von etwa 30 TWh. Zum Vergleich: Die Kapazität Wobbe Index in MJ/m³ Methanzahl Stickstoffzumischung in Mol% Anteil des leichten in % Bild 1: Wobbe Index für ein Gemisch aus schwerem (Libyen) und Stickstoff in Abhängigkeit des Stickstoffanteils (25 C/0 C) Bild 2: Methanzahl für ein Gemisch aus schwerem (Libyen) und leichtem (Ägypten) in Abhängigkeit des Mischungsverhältnisses 59

4 Bild 3: Zusammenwachsen der Strom- und Gasinfrastrukturen aller Pumpspeicherkraftwerke in Deutschland beträgt pro Zyklus ca. 0,04 TWh ( MWh). Eine mittelgroße -Transportleitung hat eine Kapazität von z. B. 1 Mio. m³/h. Die Einspeisung von 10 % ( m³/h) Wasserstoff würde eine elektrische Leistung von über 400 MW für die Elektrolyse erfordern, also die maximale Leistungsabgabe gleich mehrerer großer Windparks. Die Beispiele verdeutlichen, dass schon die gering erscheinende Menge von 10 % Wasserstoff im netz einen erheblichen Beitrag zur Lösung des Problems des Transports und der Speicherung von regenerativem Überschussstrom leisten kann. Gase aus Vergasung von Biomasse Auch diese Option der Erzeugung regenerativer Gase wird zunehmend diskutiert, Versuchsanlagen sind im Bau bzw. in Betrieb [5]. Je nach Prozessführung kann die Gaszusam- mensetzung sehr unterschiedlich sein. Neben Methan sind auch 2, CO, CO 2 sowie Teer und andere unerwünschte Spurenstoffe im Gas vorhanden. Somit ist vor Einspeisung in das netz eine strikte Qualitätskontrolle erforderlich. Nennenswerte Betriebserfahrungen mit größeren Anlagen liegen allerdings noch nicht vor. Bandbreiten der brenntechnischen Kenndaten Die wichtigsten brenntechnischen Kenndaten sind: Wobbe Index, relative Dichte, Brennwert und Methanzahl. In Tabelle 1 sind diese für ausgewählte -Gase, wie sie heute in Europa zu finden sind, angegeben. Tabelle 2 zeigt die Kenndaten der Gase aus Tabelle 1, wenn jeweils 10 % Wasserstoff beigemischt sind. Die Zahlenwerte wurden mit dem Programm GasCalc [6] berechnet, die Methanzahlen nach [7], [8] (Bezugstemperaturen 25 C/ 0 C). Bild 4 stellt den Brennwert in Abhängigkeit vom Wobbe Index dar, wobei die EASEE-gas-Empfehlung [9] für den Bereich des Wobbe Index (49/57 MJ/m³) eingezeichnet ist. Die blau eingefärbten Symbole stehen für die Gase mit Wasserstoffzumischung. Aus Bild 4 ist ersichtlich, dass alle Gase ohne Wasserstoffzumischung die EASEE-gas-Empfehlungen einhalten. Wie schon vorher erwähnt ist aber der sehr hohe Wobbe Index des schweren (knapp 57 MJ/m³) in den meisten europäischen Ländern aus Sicherheitsgründen nicht akzeptabel. Das aufbereitete ohne LPG-Zumischung (C 4 -Gehalt ca. 96 %) liegt im unteren Bereich des Wobbe Index. Die Zumischung von 10 % Wasserstoff führt bei allen Gasen zu einer Verringerung des Wobbe Index. Bei Gasen mit sehr hohem C4-Anteil kann die EASEE-gas-Empfehlung für den Minimalwert der relativen Dichte (0,555) leicht unterschritten werden (Tabelle 2). Dies ist nach unseren Erfahrungen und den Erkenntnissen aus [4] aber für das Verbrennungsverhalten in haushaltlichen Gasgeräten unproblematisch. Bild 5 zeigt die Methanzahl in Abhängigkeit vom Wobbe Index, berechnet auf Basis der AVL-Methode [7] mit einem Programm des DGC [8]. Die Genauigkeit liegt bei etwa +/ 2 Methanzahlen. Beachtenswert ist die große Bandbreite mit Werten zwischen 103 ( ohne LPG) und 62 (schweres mit 10 % Wasserstoff). Aber auch ohne Wasserstoffzumischung liegen manche - und Pipelinegase im Bereich von 65 bis 75. Dies muss bei der Konzeption von Gasmotoren für Blockheizkraftwerke und Kraftfahrzeuge berücksichtigt werden. So könnte als Auslegungswert eine Methanzahl von 70 zugrunde gelegt werden, wobei in der Praxis in der Regel höhere Methanzahlen auftreten werden, aber auch vereinzelt zeitweilig Werte um 65. Da die Gasverwendung in Motoren immer mehr an Bedeutung gewinnt, muss die Methanzahl zukünftig in 60 gaswärme international

5 Tabelle 2: Gasbeschaffenheitsparameter verschiedener e, und bei Zumischung von 10 Mol % Wasserstoff Gaszusammensetzung Symbol Einheit Russland Nordsee Dänemark Libyen (schwer) Nigeria (mittel) Ägypten (leicht) Methan C 4 Mol % 87,26 79,84 81,06 73,41 82,15 87,93 86,54 81,85 Stickstoff N 2 Mol % 0,77 0,74 0,25 0,62 0,07 0,07 0,67 0,62 Kohlenstoffdioxid CO 2 Mol % 0,16 1,75 0,54 2,61 2,41 Ethan C 2 6 Mol % 1,23 6,24 5,11 12,04 4,16 1,62 Propan C 3 8 Mol % 0,41 1,13 1,97 3,30 2,36 0,20 4,50 n-butan n-c 4 10 Mol % 0,14 0,25 0,81 0,62 1,26 0,18 0,45 n-pentan n-c 5 12 Mol % 0,02 0,05 0,20 n-exan n-c 6 14 Mol % 0,01 0,02 0,05 Wasserstoff 2 Mol % 10,00 10,00 10,00 10,00 10,00 10,00 10,00 10,00 Sauerstoff O 2 Mol % 0,18 0,17 Summe Mol % Brennwert sv MJ/m³ 37,5 39,0 40,6 43,0 40,9 37,8 35,7 38,9 Brennwert sv kwh/m³ 10,4 10,8 11,3 12,0 11,4 10,5 9,9 10,8 relative Dichte d - 0,523 0,573 0,574 0,609 0,568 0,519 0,535 0,583 Wobbe Index W s MJ/m³ 51,8 51,5 53,5 55,1 54,2 52,5 48,8 51,0 Wobbe Index W s kwh/m³ 14,4 14,3 14,9 15,3 15,1 14,6 13,6 14,2 Methanzahl MZ LPG die internationalen Gasqualitätsspezifikationen einfließen und wird auch ein wichtiger Parameter bei der europäischen Normung der Gasqualität sein. Gasbegleitstoffe und spurenstoffe Eine wichtige Basis für die europäische Normung der Gasqualität (CEN TC 234, 408) sind die Empfehlungen von EASEE-gas bezüglich Gasbegleit- und Spurenstoffe: Gesamtschwefel: 30 mg/m³ 2 S+COS: 5 mg/m³ (S) Merkaptane (RS): 6 mg/m³ (S) Sauerstoff: 0,001 Mol % (in Ausnahmefällen 0,01 Mol %) CO 2 : 2,5 Mol % Wassertaupunkt: 8 C bei 70 bar Kohlenwasserstoff-Taupunkt: 2 C (1 bis 70 bar). In den kommenden Diskussionen werden die folgenden Aspekte eine besondere Bedeutung haben: Grenzwert Gesamtschwefel Der Wert von 30 mg/m³ erscheint unzeitgemäß hoch, denn die meisten in Europa transportierten e und auch aufbereitete e (unodoriert) sind praktisch schwefelfrei (1 bis 3 mg/m³). Bei der Verwendung von als Kraftstoff dürften zukünftig in Europa ähnliche Anforderungen wie beim Diesel und Benzin gelten (10 mg/ kg, das entspricht beim odorierten etwa 8 mg/m³). Sauerstoff (O 2 ) wenn es aus dem Bohrloch strömt enthält keinen Sauerstoff. Bei der Aufbereitung kann Sauerstoff eingetragen werden, ist üblicherweise aber nicht der Fall. Bei der Erzeugung von hingegen ist O 2 prozessbedingt in geringen Mengen (z. B. 0,2 %) vorhanden. Eine Abscheidung auf Werte von 0,01 % bzw. 0,001 % ist mit zusätzlichen Investitionen und Betriebskosten verbunden. Daher sollte sorgfältig ermittelt werden, welcher Sauerstoffgrenzwert insbesondere im inblick auf feuchte Untertagespeicher wirklich angemessen ist. Wasserstoff In der infrastruktur gibt es noch einige wenige sensible Komponenten, bei denen auch geringe Wasserstoffgehalte unter 10 % problematisch sein können. Untersuchungen an CNG-Tanks, Gasturbinen und Untertagespeicher sind somit erforderlich. Nach Vorliegen der Ergebnisse sollte bei zukünftigen Gasqualitätsspezifikationen und Normen Wasserstoff berücksichtigt werden gaswärme international 61

6 Brennwert in MJ/m³ 12,8 13,3 13,9 14,4 15,0 15,6 16,1 16, , Wobbe Index in kwh/m³ 34 9, Wobbe Index in MJ/m³ 12,8 12,2 11,7 11,1 10,6 10,0 +10%2 +10%2 +10%2 Brennwert in kwh/m³ Bild 4: Brennwert in Abhängigkeit des Wobbe Index für verschiedene Gase mit und ohne Zumischung von 10 % Wasserstoff (25 C/0 C) Methanzahl Wobbe Index in kwh/m³ 12,8 13,3 13,9 14,4 15,0 15,6 16,1 16, Wobbe Index in MJ/m³ +10%2 +10%2 +10%2 Bild 5: Methanzahl in Abhängigkeit des Wobbe Index für verschiedene Gase mit und ohne Zumischung von 10 % Wasserstoff (25 C/0 C) Siloxane, alogene und andere spurenstoffe Wie vorher ausgeführt besteht bei, welches aus verunreinigten Einsatzstoffen erzeugt wird, die Gefahr des Auftretens von unerwünschten Spurenstoffen. Daher ist eine sorgfältige Gasaufbereitung und Qualitätskontrolle vor der Einspeisung in das netz unabdingbar. Die sehr hohe qualität darf nicht beeinträchtigt werden, sowohl hinsichtlich des Verbraucherschutzes als auch des images. Untersuchungen haben gezeigt, dass bezüglich des Gehalts an Metallen, alogenen etc. eine ähnliche Reinheit hat wie die Luft [10]. Europäische Normungsaktivitäten Im Auftrag der Kommission wurden von CEN verschiedene Normungsaktivitäten gestartet: CEN TC 234 (Arbeitsgruppe 11) entwickelt Qualitätsspezifikationen für e. Behandelt werden brenntechnische Kenndaten (z. B. Wobbe Index), Gasbegleitstoffe (CO 2 ) und Spurenstoffe (Schwefelverbindungen, Sauerstoff, Wasser- und Kohlenwasserstofftaupunkt). CEN TC 408 entwickelt in zwei Arbeitsgruppen zusätzliche Qualitätsspezifikationen für aufbereitete Bioerdgase, welche entweder in netze eingespeist werden oder aber direkt im Transportbereich (z. B. fahrzeuge) verwendet werden. Letzterer Fall ist zwar in der Praxis selten anzutreffen, auf Wunsch der Kommission sollte dieser Ausnahmefall aber ebenfalls genormt werden. Ziel ist es, die europäischen Normen möglichst noch in 2013 zu verabschieden. Fazit Die e in Europa werden zukünftig vielfältiger, Schwankungen der brenntechnischen Kenndaten (Wobbe Index, Methanzahl) werden zunehmen. Abgesehen von den schweren -Qualitäten sind die anson s- ten zu erwartenden e und e in den meisten europäischen Ländern bei der Verwendung unproblematisch, da sie in einem Wobbe Index Bereich von 49 MJ/m³ (13,6 kwh/m³) bis knapp 56 MJ/m³ (15,5 kwh/m³) liegen. Dies gilt auch für die Zumischung von bis zu 10 % Wasserstoff, abgesehen von wenigen Restriktionen (CNG-Tanks, Gasturbinen mit Vormischbrennern, Untertagespeicher). ier besteht noch Forschungsbedarf. In en, welche aus verunreinigten Einsatzstoffen erzeugt werden, können unerwünschte Spurenstoffe auftreten. In diesen Fällen ist eine besonders sorgfältige Aufbereitung und Qualitätskontrolle erforderlich. Aus regenerativem Überschussstrom erzeugter Wasserstoff oder Methan liegt in hoher Reinheit vor und trägt ebenso wie zu einer weiteren Verringerung der relevanten CO 2 -Emissionen bei. Dadurch wird 62 gaswärme international

7 zukünftig noch klimaschonender im Vergleich zu den anderen fossilen Energieträgern. Für den reibungslosen grenzüberschreitenden handel ist die Normung (armonisierung) der Gasqualitässpezifikationen hilfreich. Literatur [1] Gronemann, U.; Forster, R.; Wallbrecht, J.; Schlerkmann,.: Oxygen Content in Natural Gas Infrastructure. gwf International 2010, S [2] Graf, F.; Köppel, W.: Ergebnisse des DVGW Messprogramm Biogaserzeugung und aufbereitung. gwf-gas/ 151 (2010), S [3] Graf, F.; Bajohr, S.: Biogas-Erzeugung, Aufbereitung, Einspeisung. Oldenbourg Industrieverlag Gmb, 2010 [4] Florisson, O. et al.: Naturaly Preparing for the hydrogen economy by using the existing natural gas system as a catalyst; an integrated project, final publishable activity report: Publishable_Activity_Report.pdf [5] Kopyscinski, J.: Production of synthetic natural gas (SNG) from coal and dry biomass a technology review from 1950 to Paul Scherrer Institut; Fuel, 89 (2010) 8,S [6] [7] Christoph, K.; Cartellieri, W. und Pfeiffer, U.: Bewertung der Klopffestigkeit von Kraftgasen mittels der Methanzahl und deren praktische Anwendung bei Gasmotoren. MTZ 33, (1972) Nr. 10, Seite [8] DGC Danish Gas Technology Centre. Methane number calculation of natural gas mixtures. Software Version 1.0. [9] EASEE-gas Common Business Practice Nr /02, (harmonisation of gas quality) EASEE-gas: European Association for the Streamlining of Energy Exchange gas [10] van Almsick, T.; Kaesler,.: Bestimmung von Spurenkomponenten in Erd- und Biogasen. gwf Gas/ 150 (2009) Autoren Dr. Klaus Altfeld E.ON Ruhrgas AG Essen Tel.: 0201/ Dr. Peter Schley E.ON Ruhrgas AG Essen Tel.: 0201/ Call for papers Werden Sie Autor in der gaswärme international! Ausgabe Schwerpunktthema Manuskriptabgabe eft 3 Energieeffizienz in der industriellen Wärmebehandlung eft 4 Brenner und Feuerungen eft 5 Thermoprozesstechnik eft 6 Energie, Prozesse, Umwelt Kontakt: gaswärme Silvija Subasic, international Tel.: 0201/ , 63

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