Konzernrichtlinie Kapitalmarkt Compliance. Integrität ist die Basis unseres Geschäfts. ehrlich. fair. transparent.

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1 Konzernrichtlinie Kapitalmarkt Compliance Integrität ist die Basis unseres Geschäfts. ehrlich. fair. transparent. August 2012

2 Kapitalmarkt Compliance Richtlinie 2 Präambel Integrität ist die Basis unseres Geschäfts. ehrlich.fair.transparent. Wir wissen, dass es nicht allein darauf ankommt die geschäftlichen Ziele zu erreichen, sondern auch darauf, WIE wir sie erreichen. Unsere Kunden, Geschäftspartner, unsere Aktionäre, unsere Fremdkapitalgeber, die Öffentlichkeit und nicht zuletzt wir als Mitarbeiter erwarten, dass wir alle uns in unseren Geschäftsbeziehungen integer verhalten. Mit anderen Worten: ehrlich.fair.transparent. Um dies zu unterstützen, gibt es zwei sich ergänzende Ansätze. Zum Einen geben wir uns klare Regeln: was ist erlaubt, aber auch, was ist nicht erlaubt. Wir halten uns selbstverständlich an die gesetzlichen Vorschriften und an unsere internen Regelwerke, also den Code of Conduct und die beschlossenen Richtlinien. Unser Code of Conduct ist die zentrale Verhaltensrichtlinie der Telekom Austria Group. In ihm sind die wichtigsten und für das Management und alle Mitarbeiter gültigen Hinweise und Regelungen zusammengefasst. Richtlinien geben uns detaillierte und konkrete Hilfestellung, wie wir uns in wichtigen Bereichen des Geschäftslebens im Tagesgeschäft verhalten sollen. Der zweite Ansatz ergänzt die Regeln. Jeder weiß, dass es nicht für jede Entscheidungssituation eine vorher aufgestellte Regel geben kann. Aber wie verhalten wir uns in nicht vorab geregelten Fällen? Die Antwort: ethisch und integer, also ehrlich.fair.transparent.! Um dies zur Selbstverständlichkeit werden zu lassen, ist Integrität in die Werte der Telekom Austria Group aufgenommen worden und findet Berücksichtigung in den personalpolitischen Instrumenten. Integrität steht über dem kurzfristigen geschäftlichen Erfolg. Im Zweifelsfall verzichten wir auf einen Auftrag. Mit der zur besseren Lesbarkeit verwendeten männlichen Form sind immer beide Geschlechter gemeint.

3 Kapitalmarkt Compliance Richtlinie 3 Die wichtigsten Kapitalmarkt Compliance Bestimmungen auf einen Blick Bestimmungen für alle: Der Handel mit Wertpapieren und derivativen Finanzinstrumenten sowie die Abgabe von Empfehlungen unter Ausnutzung einer Insiderinformation und die Weitergabe von Insiderinformationen ohne betriebliche Notwendigkeit sind verboten und strafbar. Der Kapitalmarkt Compliance Verantwortliche ist über das erstmalige Auftreten von Kapitalmarkt compliance-relevaten Informationen im Unternehmen unverzüglich zu informieren. Kapitalmarkt compliance-relevante Informationen sind alle Insiderinformationen und sonstigen kurssensiblen vertraulichen Informationen, die sich zu einer Insiderinformation entwickeln können. Kapitalmarkt Compliance-relevante Informationen unterliegen strengster Vertraulichkeit. Sie dürfen nur im Rahmen von betrieblichen Notwendigkeiten weitergegeben werden (need to know Prinzip). Über die unverzügliche Veröffentlichung einer Insiderinformation (Ad-hoc Mitteilung) bzw. der Aufschiebung entscheidet der Vorstand der Telekom Austria. Der Compliance Verantwortliche, der Leiter Investor Relations, der General Counsel sind bereits frühzeitig bei Umständen oder Projekten, die zu einer Ad-hoc Verpflichtung führen könnten, einzubinden. Die Veröffentlichung der Ad-hoc Mitteilung, bzw. die Information an die FMA erfolgt durch Investor Relations. Bestimmungen für Personen aus Vertraulichkeitsbereichen: Alle Personen aus Vertraulichkeitsbereichen sind im Insider-Verzeichnis zu erfassen und daher dem Kapitalmarkt Compliance Verantwortlichen mittels Formblatt zu melden. Personen, die Zugang zu Insider-Informationen haben, haben die aus den Rechts- und Verwaltungsvorschriften erwachsenden Pflichten schriftlich anzuerkennen und schriftlich zu erklären, dass sie sich der Sanktionen bewusst sind, die bei einer missbräuchlichen Verwendung oder einer nicht ordnungsgemäßen Verbreitung derartiger Informationen verhängt werden. Für Personen aus Vertraulichkeitsbereichen gelten zusätzlich folgende Handelsverbote mit Wertpapieren 1 von TA Konzerngesellschaften (Sperrfristen): 6 Wochen vor der Veröffentlichung des Jahresergebnisses 3 Wochen vor Veröffentlichung der Quartalsergebnisse Die Weitergabe von compliance-relevanten Informationen aus dem Vertraulichkeitsbereich hinaus darf nur entweder aufgrund standardisierter vordefinierter Informationsabläufe oder unter gleichzeitiger Meldung an den Kapitalmarkt Compliance Verantwortlichen erfolgen. Zum Schutz der Vertraulichkeit von compliance-relevanten Informationen und Insiderinformationen sind geeignete organisatorische Maßnahmen zu treffen. Bestimmungen für Führungskräfte Förderung einer Integritätskultur im Unternehmen und Überwachung der Einhaltung der Kapitalmarkt Compliance Bestimmungen im eigenen Bereich. Weitere Informationen beim Kapitalmarkt Compliance Verantwortlichen: Mag. Rudolf Schwab Tel: Mail to: 1 Telekom Austria-Aktien, sonstige aktienähnliche Wertpapiere der Telekom Austria Group (aktienvertretende Zertifikate, sozietäre Genussscheine und Partizipationsscheine)

4 Kapitalmarkt Compliance Richtlinie 4 Inhaltsverzeichnis Die wichtigsten Compliance Bestimmungen auf einen Blick... 3 Inhaltsverzeichnis... 4 Einleitung Das gesetzliche Verbot des Missbrauchs von Insiderinformationen Wer ist ein Insider? Was ist eine Insiderinformation? Was ist eine Kapitalmarkt compliance relevante Information? Was ist Insidern verboten? Was geschieht bei der Verletzung eines Verbotes? Wie informiert der TA Konzern seine Mitarbeiter und sonstige für ihn tätige Personen? Verzeichnis sensitiver Werte Informationsweitergabe im Unternehmen und deren Überwachung Vertraulichkeitsbereiche Maßnahmen zur Geheimhaltung von Insiderinformationen Maßnahmen zur Weitergabe von Insiderinformationen Insider-Verzeichnis Überwachung und Kontrolle Einhaltung der Compliance Richtlinien Kapitalmarkt Compliance Verantwortlicher Sperrfristen für Mitarbeiter in Vertraulichkeitsbereichen Bekanntgabe kursrelevanter Informationen Form und Adressaten der Information Keine Exklusiv-Informationen oder Off the record -Informationen Weitergabe von Insiderinformationen Information des Publikums über neue kursrelevante Tatsachen (Ad-hoc Publizität) Fragen und Hinweise zu dieser Richtlinie Schlussbestimmungen Verteiler Compliance Meldungen für Personen aus Vertraulichkeitsbereichen Vollständigkeitserklärung 1. ME Compliance Meldung extern... 24

5 Kapitalmarkt Compliance Richtlinie 5 Einleitung Die Aktien der Telekom Austria Aktiengesellschaft ("Telekom Austria") notieren im amtlichen Handel an der Wiener Börse. Aufgrund österreichischer wertpapierrechtlicher Bestimmungen sind wir verpflichtet, unsere Dienstnehmer sowie die Dienstnehmer unserer Tochtergesellschaften, weiters alle Organe (insbesondere Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats), Berater und sonst für uns tätige Personen, über das gesetzliche Verbot des Missbrauchs von Insiderinformationen zu unterrichten, interne Richtlinien über die Informationsweitergabe im Unternehmen (Kapitalmarkt Compliance-Richtlinie) zu erlassen und deren Einhaltung zu überwachen sowie organisatorische Maßnahmen zur Verhinderung einer missbräuchlichen Verwendung oder Weitergabe von Insiderinformationen und compliance-relevaten Informationen zu treffen. Mit 27. August 2007 hat die Finanzmarkaufsichtsbehörde zum Zwecke einer verbesserten Funktionsfähigkeit des Kapitalmarktes von der ihr gemäß 82 (5a) und 48d (11) BörseG eingeräumten Ermächtigung Gebrauch gemacht und eine Emittenten-Compliance-Verordnung (ECV) erlassen. Mit der Novelle 2012 der Emittenten Compliance Verordnung wurden die organisatorischen Maßnahmen zur Sicherstellung der Vertraulichkeit von Insiderinformationen auf compliancerelevante Informationen ausgeweitet (Vgl. Pkt. 1.3, Was ist eine Kapitalmarkt compliance-relevante Information) Diese Kapitalmarkt Compliance-Richtlinie berücksichtigt die Erfordernisse der Novelle 2012 der Emittenten Compliance Verordnung. Die organisatorischen Maßnahmen und Richtlinien gelten uneingeschränkt für im In- oder Ausland tätige Organe und Mitarbeiter der Telekom Austria sowie für sonst für die Telekom Austria tätige Personen. Sie gelten sinngemäß im gleichen Umfang für alle Tochtergesellschaften, wobei der Vorstand der A1 Telekom Austria AG einen Compliance Verantwortlichen zu nominieren hat und mit Zustimmung des Compliance Verantwortlichen der Telekom Austria AG in Übereinstimmung mit dieser Compliance-Richtlinie eine eigene Compliance Richtlinie erlässt.

6 Kapitalmarkt Compliance Richtlinie 6 1 Das gesetzliche Verbot des Missbrauchs von Insiderinformationen 1.1 Wer ist ein Insider? Insider ist jeder, der über eine Insiderinformation (vgl. Pt. 1.2, Was ist eine Insiderinformation?) verfügt. Ein Primärinsider verfügt aufgrund seines Berufs, seiner Funktion oder einer Kapitalbeteiligung über eine Insiderinformation. Wer Insiderinformationen durch die Begehung einer strafbaren Handlung erlangt, ist ebenfalls Primärinsider. Ein Sekundärinsider verfügt durch Zufall, von einem Primärinsider oder von einem anderen Dritten über eine Insiderinformation. Primärinsider sind etwa die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, der PR-Agentur sowie jene Telekom Austria-Mitarbeiter, die mit vertraulichen Informationen zu tun haben, schließlich Vertreter von Großaktionären. Primärinsider können auch Mitarbeiter, die nicht in einem Vertraulichkeitsbereich (vgl. Pt Vertraulichkeitsbereiche) arbeiten, aber aufgrund ihres Berufes, Funktion oder Kapitalbeteiligung über Insiderinformationen verfügen, sein. Sekundärinsider sind etwa Mitarbeiter der Telekom-Control-Kommission oder Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH, Familienangehörige eines Mitarbeiters der Telekom Austria, Angestellte der Druckerei, Zuhörer eines Gesprächs im Aufzug, oder Reinigungskräfte, die einschlägige Notizen finden. 1.2 Was ist eine Insiderinformation? Eine Insiderinformation ist die Kenntnis einer öffentlich nicht bekannten genauen Information, die sich direkt oder indirekt auf die Telekom Austria, die Telekom Austria-Aktien, ein Telekom Austria Wertrecht (unverbriefte Derivate, z.b. Aktienoptionen) oder eine von einer Gesellschaft des Telekom Austria-Konzerns begebene börsenotierte Schuldverschreibung (z.b. die Telekom Finanzmanagement GmbH 5%- Schuldverschreibung ) oder auf einen oder mehrere andere Emittenten oder Finanzinstrumente bezieht, die nur einem begrenzten Personenkreis bekannt geworden und den Anlegern noch nicht zugänglich ist ( geheime oder vertrauliche Tatsache) und deren Bekanntwerden geeignet wäre, den Kurs erheblich zu beeinflussen ( kursrelevante Tatsache),

7 Kapitalmarkt Compliance Richtlinie 7 weil sie ein verständiger Anleger wahrscheinlich als Teil der Grundlage seiner Anlageentscheidungen nutzen würde. Im Gegensatz zur Rechtslage vor Inkrafttreten der Börsegesetznovelle BGBL 127/2004, bei der das Vorliegen einer vertraulichen Tatsache Voraussetzung für die Insiderinformation war, genügt nunmehr das Vorliegen einer genauen Information, die die oben angeführten Eigenschaften (vertraulich, Kursrelevanz, direkter oder indirekter Bezug zu einen oder mehreren Emittenten und/oder Finanzinstrumenten) aufweist. Für eine genaue Information ist bereits ausreichend, dass Tatsachen oder Ereignisse mit hinreichender Wahrscheinlichkeit prognostizierbar sind. Als Bestimmtheitskriterium der Information ist darauf abzustellen, ob sie einen Schluss auf mögliche Kursauswirkungen zulässt. Das Vorliegen aller erforderlichen Organbeschlüsse ist nunmehr ausdrücklich keine Voraussetzung für das Vorliegen einer Insiderinformation. Werden bereits öffentlich bekannte Informationen mitgeteilt, die keinen Geheimnis- oder Vertraulichkeitscharakter haben, dann liegt keine unbefugte Weitergabe von Insiderinformation vor. Die Bekanntgabe kursrelevanter Informationen ist im Pt. 4, Bekanntgabe kursrelevanter Informationen, erläutert. Insiderinformationen sind etwa Mitteilungen über gesellschaftsrechtliche Maßnahmen (Secondary Offering, Verschmelzung, Anteils- oder Unternehmenserwerb, Höhe der vorgeschlagenen Dividende, Umtauschangebote, Übernahme- oder Abfindungsangebote, öffentliche Verkaufsangebote von börsenotierten Aktien, Kapitalerhöhungen, Kapitalherabsetzungen, Aktienrückerwerb, Kapitalberichtigungen, Ausgabepreise bei Neuemissionen und Kapitalerhöhungen, Auflösung, Konkurs, Ausgleich, Unternehmensreorganisationsverfahren); die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft (außergewöhnliche Veränderungen im Auftragsstand, außergewöhnliche Veränderungen im Personalstand, außergewöhnliche Investitionen, Unterbrechungen der Geschäftstätigkeit, Gerichts- und Schiedsverfahren außerhalb des gewöhnlichen Geschäftsgangs, Regulierungsangelegenheiten, Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen, Einräumung oder Gewährung von Lizenzen oder Patenten) sowie über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft (wichtige Finanzdaten wie Gewinn, Umsatz, Cash-Flow, Eingehen von außergewöhnlichen Verbindlichkeiten, gravierende Veränderungen in der Kosten- und Preissituation, Budgetdaten). externe Faktoren wie z.b. Squeeze Out, Anteilserwerb. Der Missbrauch von Insiderinformation im Zusammenhang mit Aktien von Tochtergesellschaften der Telekom Austria, die mit der Telekom Austria in so geringem wirtschaftlichen Zusammenhang stehen, dass eine Beeinträchtigung des Börsenkurses der Telekom Austria-Aktie unwahrscheinlich ist, ist nicht Gegenstand der Compliance-Richtlinie der Telekom Austria. Sofern eine solche Tochtergesellschaft börsennotiert ist, ist ihre eigene Compliance-Richtlinie maßgeblich.

8 Kapitalmarkt Compliance Richtlinie Was ist eine Kapitalmarkt compliance-relevante Information? Eine Kapitalmarkt compliance-relevante Information ist eine Insiderinformation oder eine sonstige Information, die vertraulich und kurssensibel ist. Als vertrauliche, kurssensible Informationen gelten öffentlich nicht bekannte Informationen, die, wenn sie einem verständigen Investor verfügbar wären, der regelmäßig an diesem Markt und mit diesem Finanzinstrument handelt, von diesem als relevant bei der Entscheidung über die Bedingungen betrachtet würden, zu denen Geschäfte mit dem Finanzinstrument abgeschlossen werden sollten. Das kumulative Erfordernis einer erheblichen Kursrelevanz und der Genauigkeit der Information (hinreichende Wahrscheinlichkeit, Bestimmtheit) ist bei der Kapitalmarkt compliance-relevanten Information im Gegensatz zur Insiderinformation nicht gegeben. Die Bestimmungen der Organisation der Vertraulichkeit sind bereits für vertrauliche, kurssensible Informationen einzuhalten. Dies bedeutet, dass Vertraulichkeitsbereiche bereits früher einzurichten und die strengen organisatorischen Vorschriften hinsichtlich der dokumentierten Weitergabe nur aufgrund betrieblicher Notwendigkeiten auch für compliancerelevante Informationen einzuhalten ist. Keine Kapitalmarkt compliance-relevante Information liegt vor, wenn nach sorgfältiger Betrachtung und in Erwägung aller Umstände auszuschließen ist, dass sich diese Information in Zukunft zur Insider Information entwickeln könnte. 1.4 Was ist Insidern verboten? Primärinsidern und Sekundärinsidern ist verboten: der börsliche oder außerbörsliche Handel mit sensitiven Wertpapieren (vgl. Pt 1.6, Verzeichnis sensitiver Werte), sowie das Anbot zum Kauf/Verkauf sensitiver Wertpapiere die Erteilung von Kauf- oder Verkaufsempfehlungen an Dritte sowie die Informationsweitergabe ohne entsprechende Verpflichtung. Die Weitergabe von Insiderinformation im Rahmen der betrieblichen Notwendigkeit des Informationsflusses (Geschäftsvorbereitung und -abwicklung, z.b. Abstimmungsgespräche vor der Einführung eines neuen Produkts zwischen Unternehmensbereichen; vgl. Pt. 2.3 Maßnahmen zur Weitergabe von Insiderinformationen) ist erlaubt. Ebenso unbedenklich ist die Informationsweitergabe durch Beauftragte der Telekom Austria oder ihrer Tochtergesellschaften (wie von Unternehmensberatern, Wirtschaftstreuhändern oder Rechtsanwälten), wenn diese Weitergabe im Rahmen der Erfüllung ihres Auftrags erfolgt, zu Unternehmenszwecken notwendig ist und sich auf den unbedingt erforderlichen Umfang beschränkt (z.b. Berichte über die Due Diligence-Prüfung an den Auftraggeber). Die Regeln über die Informationsweitergabe (vgl. Pt. 2.3., Maßnahmen zur Weitergabe von Insiderinformationen) sind auch in diesen Fällen der Weitergabe einzuhalten.

9 Kapitalmarkt Compliance Richtlinie 9 Darüber hinaus ist der Handel mit Optionen oder Leerverkäufen im Zusammenhang mit Telekom Austria-Aktien, Telekom-Austria-Wertrechten, Schuldverschreibungen von Telekom Austria-Konzerngesellschaften durch Mitglieder des Vorstands, des Aufsichtsrats und Mitarbeiter der Telekom Austria grundsätzlich zu unterlassen. Mitarbeitern von Vertraulichkeitsbereichen ist aus Sicherheitsgründen innerhalb bestimmter Sperrfristen (vgl. Pt. 3.2, Sperrfristen für Mitarbeiter) jede Transaktion in den sensitiven Werten verboten (also auch ohne Ausnützung ihrer Information). Das gesetzliche Verbot des Missbrauchs von Insiderinformation sieht keine untere Wertgrenze für seine Anwendung vor. Der Kapitalmarkt Compliance Verantwortliche kann in besonders begründeten, in persönlichen Umständen der betroffenen Person gelegenen Fällen, einzelnen Personen Ausnahmen von dem während einer Sperrfrist geltendem Handelsverbot gewähren, wenn sichergestellt ist, dass das Geschäft in Finanzinstrumenten des Emittenten nicht der Vorschrift des 48 b BörseG zuwiderläuft. Der Kapitalmarkt Compliance Verantwortliche ist verpflichtet, Anträge und Entscheidungen zu beabsichtigten Wertpapiergeschäften innerhalb der Sperrfristen zu dokumentieren und die FMA im Jahresbericht darüber zu informieren. 1.5 Was geschieht bei Verletzung des Verbots? Verstöße gegen das Verbot des Missbrauchs von Insiderinformationen sind gerichtlich strafbar. Primärinsider können mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren, Sekundärinsider mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren bestraft werden. Bei einem Vermögensvorteil unter Euro liegen die Höchststrafen für einen Primärinsider bei drei Jahren Freiheitsstrafe und bei einem Sekundärinsider bei bis zu einem Jahr oder einer Geldstrafe. Strafbar ist nunmehr auch eine Begehung ohne Bereicherungsvorsatz bei Kenntnis oder grob fahrlässiger Unkenntnis, dass es sich um eine Insiderinformation handelt. Darüber hinaus muss ein derartig handelnder Mitarbeiter mit dienst- und arbeitsrechtlichen Konsequenzen, die bis zur Entlassung gehen können, rechnen. Weiters kann ein derartiger Mitarbeiter eine schadenersatzrechtliche Haftung seines Arbeitgebers auslösen und sich daher im Rahmen des Dienstnehmerhaftpflichtgesetzes entsprechenden Regressansprüchen ausgesetzt sehen. Die Finanzmarktaufsicht verfolgt Verstöße gegen das Verbot des Insiderhandels und kann im Falle eines begründeten Verdachtes, zu diesem Zweck sogar eine Kontenöffnung erzwingen. 1.6 Wie informiert der Telekom Austria-Konzern seine Mitarbeiter und sonstige für ihn tätige Personen? Telekom Austria informiert den Aufsichtsrat, den Vorstand samt Stäben und Assistenten, die Leiter der 1. Berichtsebene der Telekom Austria, die Empfänger des monatlichen Reportings der Telekom Austria sowie den Vorstand und die Geschäftsführung ihrer

10 Kapitalmarkt Compliance Richtlinie 10 Tochtergesellschaften 2 Insiderinformation. schriftlich und nachweislich über das Verbot des Missbrauchs von Weiters werden alle Mitarbeiter von Vertraulichkeitsbereichen (vgl. Pt. 2.1, Vertraulichkeitsbereiche) und sonstige für die Telekom Austria AG tätige Personen, die aufgrund ihrer Tätigkeit Insiderinformationen erhalten können, in gleicher Weise über ihre erhöhten Pflichten unterrichtet. Die Leiter der 1. Managementebene der Vertraulichkeitsbereiche übermitteln ihren derzeitigen und zukünftigen Mitarbeitern im jeweiligen Vertraulichkeitsbereich und zwar unabhängig davon, ob es sich um Mitarbeiter der Telekom Austria AG oder um Mitarbeiter handelt, welche, gleich aus welchem Grund, dem jeweiligen Bereich zugeordnet sind, schriftlich und nachweislich, insbesondere durch Unterschrift, diese Kapitalmarkt Compliance-Richtlinie. Die Leiter der 1. Managementebene haben eine Erklärung über diesen Vorgang (Vollständigkeitserklärung) sowie alle für die Eintragung in das Insider-Verzeichnis (vgl. Pt Insider-Verzeichnis) erforderlichen Informationen an den Kapitalmarkt Compliance-Verantwortlichen zu übermitteln. Alle neu eintretenden oder unternehmensintern in einen Vertraulichkeitsbereich wechselnden Mitarbeiter sowie neu bestellte Organmitglieder von Telekom Austria AG und ihren Tochtergesellschaften werden bei ihrer Aufnahme oder Bestellung vom oben erwähnten Verbot nachweislich und schriftlich durch den jeweils zuständigen Leiter der 1. Managementebene informiert. Die Leiter der 1. Managementebene haben dies von Zeit zu Zeit und auf Aufforderung des Compliance Verantwortlichen zu bestätigen. Den Mitarbeitern von Ad-hoc-Vertraulichkeitsbereichen wird die Kapitalmarkt Compliance-Richtlinie nachweislich vom Kapitalmarkt Compliance Verantwortlichen oder von einer von ihm aufgeforderten Person zur Kenntnis gebracht. Darüber hinaus werden mit in Kraft treten dieser Kapitalmarkt Compliance-Richtlinie alle Mitarbeiter per informiert. Dabei wird auch ein Link bekannt gegeben werden, unter dem die Compliance-Richtlinie im Volltext abgerufen werden kann. Außerdem wird über Intranet und über Mitarbeiterzeitschriften zu bestimmten Anlässen an das Verbot erinnert. Der Kapitalmarkt Compliance Verantwortliche wird die Mitglieder des Aufsichtsrates über das Verbot des Missbrauchs von Insiderinformationen informieren und diese Kapitalmarkt Compliance-Richtlinie zur Kenntnis bringen. A1 Telekom Austria AG hat mit Zustimmung des Kapitalmarkt Compliance-Verantwortlichen der Telekom Austria eine eigene Kapitalmarkt Compliance-Richtlinie zu erlassen und wird diese an die Kapitalmarkt Compliance-Richtlinie der Telekom Austria anpassen. 1.6 Verzeichnis sensitiver Werte Der Kapitalmarkt Compliance-Verantwortliche führt das Verzeichnis der für den Telekom Austria-Konzern sensitiven Werte 3, aktualisiert es und veröffentlicht es unternehmensintern in geeigneter Weise. 2 Vorstand oder Geschäftsführung der Tochtergesellschaften veranlassen eine entsprechende Unterrichtung ihrer Mitarbeiter oder sonst für sie tätiger Personen. 3 Das Verzeichnis muss nun jedenfalls auch die von der Telekom Finanzmanagement GmbH (oder, falls in Zukunft geplant, die von der Telekom Austria) begebenen Schuldverschreibungen erfassen.

11 Kapitalmarkt Compliance Richtlinie 11 2 Informationsweitergabe im Unternehmen und deren Überwachung 2.1 Vertraulichkeitsbereiche Telekom Austria AG definiert folgende Vertraulichkeitsbereiche: Aufsichtsrat Vorstand mit Assistenten 4 und Sekretariat, Group Officers und General Secretariat Compliance Verantwortlicher und Compliance Gruppe Vorstände der internationalen operativen Tochtergesellschaften Vertraulichkeitsbereich Velcom Vertraulichkeitsbereich Mobiltel Vertraulichkeitsbereich Vipnet Vertraulichkeitsbereich Group Communications Vertraulichkeitsbereich Investor Relations Vertraulichkeitsbereich Legal Vertraulichkeitsbereich Mergers & Acquisitions Vertraulichkeitsbereich Group Strategy Vertraulichkeitsbereich Accounting Vertraulichkeitsbereich Controlling Vertraulichkeitsbereich Treasury Vertraulichkeitsbereich IT Vertraulichkeitsbereich Vertrauenspersonenausschuss 5 Ständige Vertraulichkeitsbereiche im Sinne dieser Compliance-Richtlinie sind Unternehmensbereiche, in denen nach allgemeiner Erfahrung Kapitalmarkt compliancerelevante Informationen typischerweise auftreten und sind daher grundsätzlich von der Unternehmensorganisation unabhängig. Ihr Umfang wird vom Kapitalmarkt Compliance Verantwortlichen gemeinsam mit dem zuständigen Leiter der 1. Bereichsebene unabhängig von gesellschaftsrechtlichen Grenzen (mithin auch Personen, welche nicht Mitarbeiter der Telekom Austria sind, aber in den jeweiligen Vertraulichkeitsbereichen arbeiten; funktionelle Zuordnung) festgelegt und durch organisatorische Maßnahmen bezüglich des Informationsaustausches von Kapitalmarkt compliance-relevante Informationen (vgl Pt. 2.2, Maßnahmen zur Geheimhaltung von Kapitalmarkt compliance-relevante Informationen und Pt. 2.3, Maßnahmen zur Weitergabe von Kapitalmarkt compliance-relevante Informationen) von anderen Unternehmensbereichen abgegrenzt. 4 5 Assistenten isd Compliance-Richtlinie sind all jene Mitarbeiter, die den Vorständen bei der Planung, Vorbereitung und Durchführung von Vorstandsagenden unmittelbar zuarbeiten und typischerweise mit Insiderinformationen zu tun haben. Der Zentralausschuss der A1 Telekom Austria ist als Vertraulichkeitsbereich in der A1 Telekom Austria Compliance Richtlinie erfasst

12 Kapitalmarkt Compliance Richtlinie 12 Bei der Informationsweitergabe von Kapitalmarkt compliance-relevante Informationen innerhalb der Vertraulichkeitsbereiche ist nach dem need-to-know-prinzip vorzugehen, wobei sich die Weitergabe nach der Erforderlichkeit zur Arbeitserledigung richtet. Eine Informationsweitergabe von Kapitalmarkt compliance-relevante Informationen im Zuge der pflichtgemäßen Information von Vorgesetzten innerhalb des Vertraulichkeitsbereichs ist zulässig. Im Zweifel ist eine Informationsweitergabe mit dem jeweiligen Vorgesetzten abzustimmen. Die Weitergabe von einem Vertraulichkeitsbereich in einen anderen oder in einen Nicht-Vertraulichkeitsbereich ist nur dann zulässig, wenn dies zu Unternehmenszwecken erforderlich ist und auf das unbedingt erforderliche Ausmaß beschränkt wird. Jede Weitergabe von Informationen außerhalb des Vertraulichkeitsbereiches, welche nicht im Rahmen sowohl bestehender institutionalisierter, vordefinierter als auch betrieblich notwendiger Informationsabläufe erfolgt, ist dem Kapitalmarkt Compliance Verantwortlichen zu melden (vgl Pt. 2.3, Maßnahmen zur Weitergabe von Kapitalmarkt compliance-relevante Informationen). Ist das Vorliegen einer Kapitalmarkt compliance-relevante Informationen fraglich, ist der Kapitalmarkt Compliance-Verantwortliche (siehe Pt. 3.1., Kapitalmarkt Compliance- Verantwortlicher) zu kontaktieren und seine Anweisung zu befolgen. Bei Bedarf kann der Kapitalmarkt Compliance-Verantwortliche insbesondere für sensible, bereichsübergreifende Projekte (z.b. für bereichsübergreifende Forschungsvorhaben, Akquisitions- oder Devestitionsprojekte, Aktienrückerwerb, ect.) zusätzliche (vorübergehende) Vertraulichkeitsbereiche (Ad-hoc-Vertraulichkeitsbereiche) definieren. Außerdem kann der Compliance-Verantwortliche in Absprache mit dem Vorstand die Vertraulichkeitsbereiche ändern. A1 Telekom Austria AG definiert unter Letztverantwortlichkeit des Vorstands seine eigenen Vertraulichkeitsbereiche und teilt diese dem Kapitalmarkt Compliance-Verantwortlichen der Telekom Austria mit. 2.2 Maßnahmen zur Geheimhaltung von Kapitalmarkt compliance-relevanten Informationen Die folgenden Maßnahmen (wie auch jene des Pt. 2.3, Maßnahmen zur Weitergabe von Kapitalmarkt compliance-relevanten Informationen) gelten auch für diejenigen Mitarbeiter, die nicht in Vertraulichkeitsbereichen tätig sind, aber über Kapitalmarkt compliancerelevante Informationen verfügen. Schriftstücke und externe Datenträger, insbesondere Disketten, CD ROM und USB Sticks, die Kapitalmarkt compliance-relevante Informationen beinhalten, sind derart aufzubewahren, dass sie vor unberechtigtem Zugriff geschützt sind. Dabei ist ein hoher Sorgfaltsmaßstab anzuwenden. Alle im Unternehmen erstmals bekannt gewordenen und als solche erkannten Kapitalmarkt compliance-relevante Informationen sind unverzüglich dem Compliance Verantwortlichen zu melden. Für sensible Projekte sind Codenamen vorzusehen.

13 Kapitalmarkt Compliance Richtlinie 13 Die Zugangs-, Weitergabe- und Kopierbeschränkungen gelten auch für Datenspeicher- Medien, auf denen sich Kapitalmarkt compliance-relevanten Informationen befinden. Computerprogramme und Dateien auf EDV-Anlagen, mit denen Kapitalmarkt compliancerelevanten Informationen verarbeitet werden und in denen solche gespeichert sind, dürfen nur mit Benutzernamen und Passwörtern zugänglich sein. Mitarbeiter, die mit Programmen mit Insiderinformationen arbeiten, müssen, wenn sie ihren Arbeitsplatz verlassen, Programme so schließen, dass ein Zugriff auf das Programm und die Daten nicht mehr möglich ist. Bei Heim-PC-Zugängen von Telekom Austria-Mitarbeitern dürfen Dateien und Programme nur auf dem File Server bzw. High Security Server der Telekom Austria abgespeichert werden. Der Zugang zum LAN soll nur mittels eines Passwortes, das nur der betroffene Mitarbeiter kennt und den jeweiligen Sicherheitsrichtlinien entspricht, möglich sein. 2.3 Maßnahmen zur Weitergabe von Kapitalmarkt compliance-relevanten Informationen Kapitalmarkt compliance-relevante Informationen dürfen nur dann an einen anderen Bereich weitergegeben werden, wenn dies zu Unternehmenszwecken erforderlich ist und wenn sich die Informationsweitergabe auf den unbedingt erforderlichen Umfang beschränkt. Die Weitergabe von Kapitalmarkt compliance-relevanten Informationen innerhalb eines Vertraulichkeitsbereiches ist auf das zur Arbeitserledigung erforderliche Maß zu beschränken und im Zweifel mit dem jeweiligen Vorgesetzten abzustimmen. Die vertraulichkeitsbereichsüberschreitende Weitergabe (einschließlich des Kopierens) von Schriftstücken mit Kapitalmarkt compliance-relevanten Informationen außerhalb institutionalisierter und vordefinierter, betrieblich notwendiger Informationsabläufe ist dem Kapitalmarkt Compliance Verantwortlichen unter Bekanntgabe des Informationsinhaltes, des Namen der meldenden Person, des Zeitpunktes des Erhalts der Meldung und der Weitergabe der Informationen sowie die Namen jener Personen, die bereits Kenntnis von der Kapitalmarkt compliance-relevante Information besitzen oder Kenntnis erlangen sollen, bekannt zu geben. Die interne und externe Weitergabe (soweit zulässig) von Kapitalmarkt compliancerelevanten Unterlagen per Telefon, Telefax und soll auf das notwendige Ausmaß reduziert werden. Der Kreis der Empfänger der Information (Verteiler) ist sorgfältig zu erstellen. Das Versenden von Schriftstücken (Daten), die Insiderinformationen enthalten (soweit überhaupt zulässig), sollte in Verbindung mit einem vorherigen Ankündigungsanruf geschehen. Der Empfänger der Nachricht muss den Empfang dem Absender durch Rückruf bestätigen. Kapitalmarkt compliance-relevante Informationen sind nur dann an unternehmensfremde Personen weiterzugeben, wenn dies zu Unternehmenszwecken notwendig ist, sich die Weitergabe auf den unbedingt erforderlichen Umfang beschränkt und sofern die unternehmensfremden Personen nicht ohnehin auf Grund von Gesetzen zur Verschwiegenheit verpflichtet sind die Weitergabe erst nach Vereinbarung einer entsprechenden Geheimhaltungsverpflichtung bzw. Anerkennung der bei der Telekom Austria geltenden Sperrfristen durch den Empfänger erfolgt.

14 Kapitalmarkt Compliance Richtlinie 14 Interne Schreiben an eine größere Anzahl von Mitarbeitern sind, soweit sie möglicherweise insiderrelevante Informationen enthalten, wegen Art und Inhalt des Schreibens mit dem Compliance-Verantwortlichen vorher abzustimmen. Internet und Intranet richten sich an einen im vorhinein nicht abgrenzbaren Empfängerkreis. Es ist daher davon auszugehen, dass die Aufnahme von Informationen in diese Medien einer breiten Veröffentlichung gleichkommt. Daher ist vor jeder Veröffentlichung mit besonderer Sorgfalt die Kapitalmarkt Compliance-Relevanz zu prüfen und im Zweifel jedenfalls der Kapitalmarkt Compliance-Verantwortliche zu befragen. Veröffentlichungen, Presseaussendungen, Analystenbriefe, Kontakte zu Analysten und Investoren erfolgen ausschließlich durch den Vorstand oder durch von ihm im Einzelfall ermächtigte Personen, durch die Abteilung Unternehmenskommunikation und Investor Relations, die bei Zweifeln über das Vorliegen einer Kapitalmarkt compliance-relevante Information den Kapitalmarkt Compliance-Verantwortlichen (der Telekom Austria oder der Tochtergesellschaften) befassen werden. Bezüglich sonstiger Medienkontakte ist die Kapitalmarkt Compliance-Relevanz besonders sorgfältig zu prüfen und im Zweifel im Vorhinein mit dem jeweiligen Kapitalmarkt Compliance-Verantwortlichen abzustimmen. Jede externe Informationsweitergabe, die eine Sensibilität hinsichtlich des Risikoprofils der Telekom Austria Gruppe aufweist (insbesondere Informationen über Kapitalmaßnahmen, strategische Investitionen, signifikante Investitionsausgaben, Umsatzund Marktanteilsentwicklung) erfolgt ausschließlich durch die Mitglieder des TA Vorstandes in Zusammenarbeit mit dem CFO und den Bereichen Group Finance & Treasury bzw. Investor Relations. 2.4 Insider-Verzeichnis Der Kapitalmarkt Compliance Verantwortliche führt ein Verzeichnis über Personen aus Vertraulichkeitsbereichen (Insider-Verzeichnis) und aktualisiert dieses regelmäßig. Das Insider-Verzeichnis enthält ein Erstellungs- und ein Aktualisierungsdatum, weiters bei natürlichen Personen den Vor- und Zunamen, den Vertraulichkeitsbereich, dem die Person angehört, sowie Beginn und Ende der Zugehörigkeit der Person zum Vertraulichkeitsbereich sowie Geburtsdatum und Wohnadresse der Person und bei juristischen Personen die Firma, die Angabe des Vertraulichkeitsbereiches sowie Beginn und Ende der Zugehörigkeit zum Vertraulichkeitsbereich und die Firmenbuchnummer. Personen, die bereits einem ständigen Vertraulichkeitsbereich angehören und in einen vorübergehenden Vertraulichkeitsbereich einbezogen werden, sind im vorübergehenden Vertraulichkeitsbereich ebenfalls namentlich anzuführen. Bei Änderungen der Vertraulichkeitsbereiche ist auch eine Aktualisierung des Insiderverzeichnisses erforderlich. Der Kapitalmarkt Compliance Verantwortliche hat weiters alle Anträge, die sich auf beabsichtigte Wertpapiergeschäfte innerhalb von Sperrfristen beziehen, zu dokumentieren indem er insbesondere den Namen der betreffenden Person, die Bezeichnung des Wertpapiers sowie die Art, den Umfang und den Grund des beabsichtigten Geschäftes sowie seine Entscheidung und die maßgeblichen Gründe hiefür, festhält. Weiters sind die institutionalisierten und vordefinierten Informationsabläufe sowie deren allfälligen Änderungen im Insider-Verzeichnis zu dokumentieren. Institutionalisierte und

15 Kapitalmarkt Compliance Richtlinie 15 vordefinierte Informationsabläufe existieren insbesondere bei der Erstellung und Kommunikation des Jahresabschlusses und der Quartalsabschlüsse. Im Auftrag oder auf Rechnung der Telekom Austria handelnde Personen haben ein Verzeichnis der Personen zu führen, die für sie auf Grundlage eines Arbeitsvertrages oder anderweitig tätig sind und regelmäßig oder anlassbezogen Zugang zu Kapitalmarkt compliance-relevante Informationen haben. Dieses Insiderverzeichnis ist regelmäßig zu aktualisieren. Die Finanzmarktaufsicht ist berechtigt, in die Insider-Verzeichnisse Einsicht zu nehmen und kann die Übermittlung der Insider-Verzeichnisse verlangen. Die Insider-Verzeichnisse sind nach ihrer Erstellung oder gegebenenfalls nach ihrer letzten Aktualisierung mindestens fünf Jahre lang aufzubewahren. 2.5 Überwachung und Kontrolle Die Vorgesetzten, insbesondere jene der 1. Managementebene, sind verpflichtet, die Einhaltung der Kapitalmarkt Compliance-Richtlinie zu überwachen und Verstöße unverzüglich an den Kapitalmarkt Compliance-Verantwortlichen zu melden. Der Kapitalmarkt Compliance-Verantwortliche und die Revision (Konzernrevision sowie die Revision der jeweiligen Tochtergesellschaften) sind berechtigt, routinemäßig und stichprobenartig die Einhaltung der in Pt 2.2 (Maßnahmen zur Geheimhaltung von Kapitalmarkt compliance-relevante Informationen) bzw. Pt 2.3 (Maßnahmen zur Weitergabe von Kapitalmarkt compliance-relevante Informationen) erwähnten Maßnahmen zur Verhinderung der Weitergabe von Kapitalmarkt compliance-relevante Informationen zu kontrollieren. Sollten dabei Verstöße gegen diese Maßnahmen festgestellt werden, so wird der Kapitalmarkt Compliance-Verantwortliche die verantwortlichen Personen ermitteln und die Personalabteilung zur Einleitung entsprechender dienstrechtlicher Schritte benachrichtigen. Die gesetzten Maßnahmen und das Ergebnis der Erhebungen sind durch den Kapitalmarkt Compliance-Verantwortlichen schriftlich zu dokumentieren. 3 Einhaltung der Kapitalmarkt Compliance-Richtlinien 3.1 Kapitalmarkt Compliance-Verantwortlicher Der Kapitalmarkt Compliance-Verantwortliche für Telekom Austria ist Herr Mag. Rudolf Schwab MBA (Telefon-Nr ; Telefax-Nr ), seine Vertreterin Mag. Marielouise Gregory MBA. Die Mitglieder der Compliance-Gruppe können auch über das Postfach TK Compliance erreicht werden. Änderungen werden bekanntgegeben. Die Tochtergesellschaften der Telekom Austria, insbesondere soweit sie eigene Compliance- Richtlinien erlassen nominieren ihre eigenen Kapitalmarkt Compliance-Verantwortlichen, die mit dem Kapitalmarkt Compliance-Verantwortlichen der Telekom Austria zusammenarbeiten und einen eigenen Vertraulichkeitsbereich bilden. Die Kapitalmarkt Compliance- Verantwortlichen berichten nach Rücksprache und Zustimmung ihres jeweiligen Vorgesetzten bei Erfüllung dieser Aufgaben direkt dem Kapitalmarkt Compliance-

16 Kapitalmarkt Compliance Richtlinie 16 Verantwortlichen der Telekom Austria und sind dafür verantwortlich, dass sämtliche nachfolgend genannten Maßnahmen dauerhaft durchgeführt und überwacht werden. Die Kapitalmarkt Compliance-Verantwortlichen unterstehen in dieser Funktion direkt der Geschäftsleitung und haben diese in allen Compliance-Angelegenheiten zu beraten und zu unterstützen. Zu diesem Zweck erstatten sie regelmäßig, tunlichst quartalsweise schriftliche Berichte an die Geschäftsleitung und erstellen einen jährlichen Tätigkeitsbereicht über das abgelaufene Geschäftsjahr. Der Kapitalmarkt Compliance-Verantwortliche hat für die vorübergehende Einrichtung von Vertraulichkeitsbereichen zu sorgen, wenn eine solche geboten ist. Dazu ist ihm jede geplante Durchführung eines Projektes, im Zuge dessen es typischerweise zum Auftreten von Kapitalmarkt compliance-relevante Informationen kommen kann, anzuzeigen. Beginn, Ende, Bezeichnung des Vertraulichkeitsbereichs und die darin ausgeübte Tätigkeit sind dann schriftlich festzuhalten. Der Kapitalmarkt Compliance-Verantwortliche informiert die betroffenen Mitarbeiter und sorgt dafür, dass diese sich im Einzelfall zur Einhaltung der Compliance-Richtlinie verpflichten. Weiters führt der Kapitalmarkt Compliance-Verantwortliche das Insider-Verzeichnis sowie ein Verzeichnis der sensitiven Wertpapiere in der Unternehmensgruppe, das über Konzernverflechtungen, die verschiedenen Aktien, sonstigen Wertpapiere und Wertrechte, hinsichtlich derer die Organe der Unternehmensgruppe als Insider gelten, Auskunft erteilt (vgl. Pt Verzeichnis sensitiver Werte). Dem Kapitalmarkt Compliance Verantwortlichen obliegt ferner die Beratung des Vorstandes hinsichtlich der organisatorischen Maßnahmen zur Abgrenzung der Vertraulichkeitsbereiche. Er hat die organisatorischen Maßnahmen zur Wahrung der Vertraulichkeit Kapitalmarkt compliance relevanter Informationen stichprobenartig zu überwachen. Der Kapitalmarkt Compliance-Verantwortliche führt weiters ein Verzeichnis der gemäß 48 (4) BörseG gemeldeten Wertpapiertransaktionen (Directors Dealing). Gemäß dieser Bestimmung haben Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der Telekom Austria Transaktionen mit Aktien der Telekom Austria, aktienähnlichen Wertpapieren der Telekom Austria und sich darauf beziehende zum amtlichen Handel zugelassene Derivate sowie von Finanzinstrumenten verbundener Unternehmen zu melden, wenn der Kurswert der Bestandsveränderung Euro im Kalenderjahr übersteigt. Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der Telekom Austria sowie mit diesen in enger Beziehung stehenden Personen haben gemäß 48 d (4) BörseG solche Transaktionen der FMA mittels Formblatt (laut Anlage zur Veröffentlichungs- und Meldeverordnung) innerhalb von fünf Tagen zu melden und diese zu veröffentlichen, bzw. einer Veröffentlichung durch die FMA zuzustimmen. Die Kapitalmarkt Compliance-Verantwortlichen arbeiten mit den für die unternehmensexterne Veröffentlichung und die Kontakte mit Analysten und den Medien zuständigen Stellen zusammen (Abteilungen Investor Relations und Unternehmenskommunikation). 3.2 Sperrfristen für Mitarbeiter in Vertraulichkeitsbereichen Kein Mitarbeiter (gleichgültig, ob in einem Vertraulichkeitsbereich oder nicht) darf im Falle der Kenntnis einer Insiderinformation bis zur Information des Publikums und der

17 Kapitalmarkt Compliance Richtlinie 17 Finanzmarktaufsicht Transaktionen in sensitiven Wertpapieren tätigen (siehe Pt. 4.1). In Zweifelsfällen ist der Compliance-Verantwortliche einzuschalten. Allen Mitarbeitern von Vertraulichkeitsbereiche ist es darüber hinaus verboten, mit Telekom Austria-Aktien und mit von Gesellschaften der Telekom Austria-Gruppe begebenen Schuldverschreibungen während einer Sperrfrist (Black Out Period) zu handeln. Diese Sperrfristen dauern (i) (ii) sechs Wochen vor der geplanten Veröffentlichung der (vorläufigen) Jahreszahlen und drei Wochen vor der geplanten Veröffentlichung der (vorläufigen) Quartalszahlen. Die Einführung dieser Sperrfristen soll es Mitarbeitern von Vertraulichkeitsbereichen der Telekom Austria erleichtern, festzustellen, zu welchen Zeitpunkten sie mit sensitiven Werten handeln dürfen und wann nicht. Sobald ein Mitarbeiter über Insiderinformationen verfügt, ist jeder Handel unabhängig davon, ob es sich um einen Mitarbeiter innerhalb oder außerhalb eines Vertraulichkeitsbereiches handelt unzulässig. Die Ausübung von Optionen im Rahmen der Stock Option Pläne der Telekom Austria ist für Optionsberechtigte der Holding während der Sperrfristen nur in Ausnahmefällen nach vorheriger Genehmigung durch den Compliance-Verantwortlichen möglich. Eine Ausnahmegenehmigung kann nur in besonders begründeten, in persönlichen Umständen der betroffenen Person gelegenen Fällen erteilt werden, wenn sichergestellt ist, dass der Optionsberechtigte über keine Insiderinformationen verfügt. Die Ausnahmegenehmigung wird im Insider-Verzeichnis dokumentiert und der FMA im Jahresbericht bekannt gegeben. Optionsberechtigte, die keinem Vertraulichkeitsbereich angehören, dürfen ihre Optionen auch während der Sperrfrist ausüben. Eine Optionsausübung unter Ausnützung einer Insiderinformation ist in jedem Fall unzulässig und verboten. Beim Erwerb des Eigeninvestments für aktienbasierte Vergütungsmodelle (Long Term Incentive Program der Telekom Austria Group) sind die Bestimmungen dieser Compliance Richtlinie und die darin festgelegten Handelsverbote zu beachten. In Zweifelsfällen ist mit dem Kapitalmarkt Compliance Verantwortlichen Rücksprache zu halten. Die Regeln über Sperrfristen beziehen sich auf alle Börsen, an denen Aktien oder andere Wertpapiere oder unverbriefte Wertrechte (z.b. Derivate) im Sinne des Pt. 1.6 (Verzeichnis sensitiver Werte) gehandelt werden, erstrecken sich darüber hinaus jedoch auch auf außerbörsliche Transaktionen. Die Verpflichtung wird gleichzeitig mit der Unterrichtung gemäß Pt. 1.5 (Wie informiert der Telekom Austria-Konzern seine Mitarbeiter und sonstige für ihn tätige Personen) schriftlich vereinbart. Die Nichtbeachtung dieser Verpflichtung kann zu zivil-, straf- sowie dienstrechtlichen Folgen führen. In Sonderfällen, in denen die Entstehung von kursrelevanten Informationen besonders wahrscheinlich ist, kann der Vorstand nach Beratung mit dem Compliance-Verantwortlichen spontan eine Sperrfrist für Mitarbeiter von Vertraulichkeitsbereichen verhängen. Unter einer Sperrfrist ist ein Zeitraum zu verstehen, in dem Transaktionen in sensitiven Werten ausnahmslos verboten sind.

18 Kapitalmarkt Compliance Richtlinie 18 4 Bekanntgabe kursrelevanter Informationen 4.1 Form und Adressaten der Information Eine Information verliert ihren geheimen Charakter und damit ihre Insiderrelevanz, wenn (i) das Börseunternehmen (Wiener Börse AG) und die Finanzmarktaufsicht durch den für die Veröffentlichung verantwortlichen Mitarbeiter informiert wurden, und eine halbe Stunde später zumindest zwei Nachrichtenagenturen (Bloomberg, Reuters, Down Jones) verständigt wurden. Wird die Insiderinformation sofort an die Euro Ad hoc weitergeleitet, kann die Benachrichtigung entfallen. Soweit die Veröffentlichung durch einen vom Compliance Verantwortlichen verschiedenen Mitarbeiter erfolgt (z.b. Jahresabschluss) hat dieser die Veröffentlichung vorher mit dem Kapitalmarkt Compliance Verantwortlichen der Telekom Austria abzustimmen. Die Kapitalmarkt Compliance-Verantwortlichen der Tochtergesellschaften der Telekom Austria haben bei kursrelevanten Informationen immer den Compliance-Verantwortlichen der Telekom Austria zu informieren, der dann über die Veröffentlichung dieser Information zu entscheiden hat und für die Veröffentlichung durch die damit betrauten Mitarbeitern sorgt. Nach Veröffentlichung ist eine Informationsweitergabe an weitere Personen im Hinblick auf die Verwirklichung des börsegesetzlichen Insider-Straftatbestand unbedenklich. 4.2 Keine Exklusiv-Informationen oder "Off the record"-informationen Kapitalmarkt compliance-relevante Informationen dürfen weder exklusiv an ausgewählte Journalisten, Analysten, Aktionäre, eine Bank oder ähnliche Gruppen ergehen, noch "off the record" an derartige Personen weitergegeben werden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Einzelgespräche mit Analysten oder Medien grundsätzlich verboten sind. Es dürfen jedoch keine Kapitalmarkt compliance-relevanten Informationen weitergegeben werden. Hingegen dürfen dem Publikum bekannte Tatsachen in derartigen Gesprächen im Detail erläutert und in größerer Tiefe behandelt werden. Die generelle Vorausinformation der Belegschaft ist nicht erlaubt. Es ist jedoch möglich, die Mitarbeiter nach Bekanntmachung über die Nachrichtenagenturen, aber noch vor dem (technisch bedingten verzögerten) Erscheinen in Zeitungen, im Fernsehen oder im Radio zu informieren. Eine Festlegung des Zeitpunkts der Vorausinformation wird in Absprache mit dem Kapitalmarkt Compliance-Verantwortlichen erfolgen. 4.3 Weitergabe von Insiderinformationen Wird eine Kapitalmarkt compliance-relevante Information extern ohne betriebliche Notwendigkeit weitergegeben, ist das Verfahren nach Pt. 4.1 (Form und Adressaten der Information) einzuhalten. Der Kapitalmarkt Compliance-Verantwortliche ist von einer versehentlichen Informationsweitergabe unverzüglich zu informieren und entscheidet gemeinsam mit dem Vorstand, bei Gefahr im Verzug auch allein, über Form und Zeitpunkt der Veröffentlichung. Der Informierte ist auf seine Insider-Eigenschaft ausdrücklich hinzuweisen.

19 Kapitalmarkt Compliance Richtlinie 19 Bis zur Information des Publikums und der Finanzmarktaufsicht ist der betreffenden Person eine Sperrfrist für die Weitergabe dieser Information und für die Tätigung einschlägiger Wertpapiergeschäfte aufzuerlegen und auf die Bedeutung des Insider-Straftatbestandes hinzuweisen. Sollte zwischen der Weitergabe von insiderrelevanten Tatsachen und dem Zeitpunkt der Veröffentlichung für das Publikum ein mehrtägiger Zeitraum liegen, wird der Vorstand im Einvernehmen mit dem Compliance-Verantwortlichen die Aussetzung des Handels der (potentiell) betroffenen Wertpapiere bei der Wiener Börse AG beantragen. 5 Information des Publikums über Insiderinformationen (Ad-hoc-Publizität) Das Börsegesetz verpflichtet die Telekom Austria Insiderinformationen, die sie unmittelbar betreffen, unverzüglich der Öffentlichkeit bekannt zu geben. Die offen zu legenden Insiderinformation ist deutlich als Ad-hoc Meldung zu kennzeichnen, hat als Betreff erkennbare Schlagwörter, die den Inhalt der Veröffentlichung kurz zusammenfassen und im Text der Veröffentlichung die Firma und Anschrift des Emittenten, die internationale Wertpapierkennnummer, die zu veröffentlichte Insiderinformation und das Datum des Eintritts jener Umstände zu enthalten, die der Insiderinformation zu Grund liegen. Die Ad-hoc Mitteilung ist kurz und prägnant zu halten. Die offen zu legende Insiderinformation ist für zu mindestens sechs Monate auf der Internetseite der Telekom Austria AG anzuzeigen. Erhebliche Veränderungen einer bereits veröffentlichten Insiderinformation sind unter Bezugnahme auf die bereits offen gelegte Insiderinformation ebenfalls Ad-hoc meldepflichtig. Die FMA und die Wiener Börse sind vorab unter der Bekanntgabe einer Kontaktperson und des genauen Zeitpunkts der geplanten Veröffentlichung zu informieren. Die Veröffentlichung einer Ad-hoc Mitteilung kann aufgeschoben werden, wenn eine Veröffentlichung berechtigten Interessen der Telekom Austria schaden könnte, die Telekom Austria die Vertraulichkeit dieser Information sicherstellen kann und die Unterlassung der Adhoc Mitteilung nicht geeignet ist, die Öffentlichkeit in die Irre 'zu führen. Der Kapitalmarkt Compliance Verantwortliche, der Leiter Investor Relation und der General Counsel sind in die Entscheidungsaufbereitung über eine Ad-hoc Mitteilung einzubeziehen. Um die gründliche und zeitgerechte Analyse zu ermöglichen, sind diese bereits frühzeitig bei Umständen oder Projekten, die zu einer Ad-Hoc Verpflichtung führen könnten, einzubinden. Die Entscheidung über eine Ad-hoc Mitteilung bzw. deren Aufschiebung obliegt dem Vorstand. Die Veröffentlichung und die Informationen an die FMA erfolgen durch Investor Relations.

20 Kapitalmarkt Compliance Richtlinie 20 6 Fragen und Hinweise zu dieser Richtlinie Fragen und Hinweise zu dieser Richtlinie können an den Kapitalmarkt Compliance Verantwortlichen gerichtet werden. Compliance erreichen Sie per unter Rudolf Schwab, Kapitalmarkt Compliance Verantwortlicher, erreichen Sie persönlich unter Mobil: Festnetz: Schlussbestimmungen Diese Richtlinie tritt als Dienstanweisung der Telekom Austria und ihrer Tochtergesellschaften 6 mit Februar 2012 in Kraft und ersetzt alle bisherigen Kapitalmarkt Compliance-Richtlinien. Jede Verletzung dieser Dienstanweisungen kann dienst- und arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen und letztlich bei Angestellten den Entlassungstatbestand der Vertrauensunwürdigkeit gegenüber dem Dienstgeber verwirklichen und bei Beamten zur Einleitung eines Disziplinarverfahrens führen. Die Bestimmungen dieser Konzernrichtlinien sind so auszulegen, dass größtmögliche Übereinstimmung mit dem Wortsinn und dem Zweck der börsegesetzlichen Insider- und Compliance-Regelungen bewirkt wird. 6 Tochtergesellschaften, die eine eigene Compliance-Richtlinie erlassen, passen ihre Compliance-Richtlinie der jeweils aktuellen Fassung der Compliance-Richtlinie der Telekom Austria an.

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