Sozionik: Programmatik und Anwendungsperspektiven. Dr. Ingo Schulz-Schaeffer TU Hamburg-Harburg

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Sozionik: Programmatik und Anwendungsperspektiven. Dr. Ingo Schulz-Schaeffer TU Hamburg-Harburg"

Transkript

1 Sozionik: Programmatik und Anwendungsperspektiven eines neuen Forschungsfeldes Dr. Ingo Schulz-Schaeffer TU Hamburg-Harburg

2 Sozionik: Zielsetzung: Erforschung und Modellierung künstlicher Sozialität Leitidee: Nutzung von Vorbildern aus der sozialen Welt menschlicher Handlungsabstimmung, um Prozesse koordinierten Verhaltens in Multiagentensystemen zu implementieren Erwartungen: - Entwicklung leistungsfähiger Techniken mit sozialer Problemlösungsintelligenz - Überprüfung soziologischer Konzepte mittels Multiagenten-Simulation

3 "To make substantial theoretical progress, we must begin to lay firm social foundations for DAI research" (L. Gasser 1991: Social Conceptions of Knowledge and Action: DAI Foundations and Open Systems Semantics, in: Artificial Intelligence 47, S. 111) "DAI is... full of terms borrowed from sociology: negotiation, interaction, contracts, agreement, organization, cohesion, social order, and collaboration." (J. Hendler / D. Bobrow / L. Gasser / C. Hewitt / M. Minsky 1991: Multiple Approaches to Multiple Agent Problem Solving, in: IJCAI-91, S. 553)

4 Beispiele für die Verwendung von Modellen sozialer Verhaltensabstimmung in der VKI: - Scientific Community Metaphor - Contract Net Protocol - Knowledge Query and Manipulation Language (KQML) - Projektteams in Unternehmen - Fußballspielen

5 Das sozialtheoretische Defizit der Verteilten Künstlichen Intelligenz: Die für die Verhaltensabstimmung künstlicher Agenten verwendeten Modelle der Handlungskoordination beruhen vielfach auf: - Ad-hoc-Theorien, die aus der unmittelbaren Anschauung der jeweiligen Anwendungsdomaine resultieren (Bsp.: RoboCup) - einem Alltagsverständnis menschlichen Handelns ("folk psychology") - der individual-rationalistischen Verengung menschlicher Entscheidungsprozesse ("rational choice") - dem Sozialverhalten von Tiergesellschaften

6 Optionen der Bewältigung des sozialtheoretischen Defizits der VKI: 1. Option: Beschränkung auf die handgestrickten Sozialvorstellungen der VKI und den kursorischen Rekurs auf sozialwissenschaftliches Wissen 2. Option: Beschränkung auf solche Modelle aus den Sozialwissenschaften, aus denen sich klare Berechenbarkeitskriterien ableiten lassen 3. Option: Nutzung der empirischen Methoden der sozialwissenschaftlichen Beobachtung, um den zu modellierenden Wirklichkeitsausschnitt zu erfassen 4. Option: Verwendung des gesamten Reservoirs soziologischen Wissens als Inspirati-

7 Das Defizit der empirischen Überprüfung von Theorien und Konzepten in der Soziologie: Sozialwissenschaftler haben vielfach nicht die Möglichkeit, ihre Annahmen im Experiment empirisch zu überprüfen. Simulation als quasi-experimentelle Alternative ist nur mäßig interessant, solange sie beschränkt bleibt auf: Makrosimulation (Simulation auf der Grundlage aggregierter Parameter, Bsp.: World3- Modell) Mikrosimulation (Simulation auf der Grundlage des modellierten Verhaltens von Individuen)

8 Multiagenten-Simulation als vielversprechendes Tool für sozialwissenschaftliche Quasi-Experimente: - Multiagentensysteme "seem more able to mirror societies and groups of people than their alternatives" (Doran / Gilbert 1994) - Multiagentensysteme erlauben es "to cross the micro-macro bridge" (Drogoul / Ferber 1994), und zwar in beide Richtungen: Soziale Ordnung kann als emergentes Ergebnis des Verhaltens der einzelnen Agenten modelliert werden und zugleich kann dem Einfluss bestehender sozialer Strukturen auf das individuelle Verhalten Rechnung getragen werden.

9 Zentrale Themenkreise des DFG- Schwerpunktprogramms Sozionik: - Emergenz und Dynamik (künstlicher) Sozialsysteme a) das Mikro-Makro-Problem b) das Problem sozialen Wandels - Hybridgemeinschaften menschlicher Akteure und künstlicher Agenten a) Bedingungen der sozialen Akzeptanz künstlicher Agenten b) Erforschung eines neuen Typs soziotechnischer Integration

10 Anwendungsperspektiven I (Mikro- Makro-Problem) Modellierung (von Aspekten) der Theorie symbolisch generalisierter Interaktionsmedien: - Geld und Preisbildung als Paradigma - weitere Interaktionsmedien: Macht, Einfluß, Reputation, Liebe, Vertrauen, Wertbindung - Mikro-Makro-Relation: Handeln auf der Grundlage verallgemeinerter Erwartungen über das Handeln der anderen - Erwartungsbildung auf der Grundlage des (aggregierten) konkreten Handelns der anderen

11 Anwendungsperspektiven II (Problem sozialen Wandels) Theorievergleich durch Multiagenten- Simulation: autopoietische Emergenz: Entstehung von Ordnung aus dem "Nichts" der Situation doppelter Kontingenz versus praxistheoretische Emergenz: sozialer Wandel durch Anpassung selbstverständlicher Hintergrundüberzeugungen in Situationen des Zusammenbruchs lebensweltlicher Gewissheiten

12 Anwendungsperspektiven III (Bedingungen der sozialen Akzeptanz künstlicher Agenten) Anwendungsfeld für empirische Sozialforschung bei der Modellierung hybrider Mensch-Agent-Zusammenhänge: Erforschung der Spezifika der Situation, in der der Agent situationsspezifisch zu handeln fähig sein soll statt Forderung nach umfassender lebensweltlicher Handlungskompetenz von Agenten

13 Anwendungsperspektiven IV (Erforschung eines neuen Typs soziotechnischer Integration) hybride Organisationen: - Grundthese: die organisierte menschliche Kooperation ist eine besonders günstige Umwelt für die Integration künstlicher Agenten - Analogie zwischen menschlichen und künstlichen Delegierten (Berufsrollen, Tätigkeitsbeschreibungen, Festlegung von Verantwortlichkeiten usw.) - Projektvorhaben: agentenunterstützte Behandlungsplanung bzw. Terminplanung im Krankenhaus

Reaktive und Hybride Agenten

Reaktive und Hybride Agenten Reaktive und Hybride Agenten Seminar: Multiagentensysteme SS07 Veranstalter: Prof. Dr. Ipke Wachsmuth Dipl. Inform. Kirsten Bergmann Vortrag von Daniel Nagel und Alexander Wecker 03.05.2007 Mars Vortrag

Mehr

ShopBot, ein Software-Agent für das Internet

ShopBot, ein Software-Agent für das Internet Software-Agenten p.1/20 ShopBot, ein Software-Agent für das Internet Eine Einführung in (Software-)Agenten Madeleine Theile Software-Agenten p.2/20 Aufbau des Vortrags grundlegende Theorie Definition Autonomy,

Mehr

in vernetzten Systemen

in vernetzten Systemen Dynamische Gruppenbildung in vernetzten Systemen Doktorandenkolloquium DoKoSoN Dipl. Wirt.-Inform. Technische Universität Clausthal D-38678 Clausthal-Zellerfeld Tel. +49 5323 727120 Fax. +49 5323 727149

Mehr

Accounting course program for master students. Institute of Accounting and Auditing http://www.wiwi.hu-berlin.de/rewe

Accounting course program for master students. Institute of Accounting and Auditing http://www.wiwi.hu-berlin.de/rewe Accounting course program for master students Institute of Accounting and Auditing http://www.wiwi.hu-berlin.de/rewe 2 Accounting requires institutional knowledge... 3...but it pays: Lehman Bros. Inc.,

Mehr

Klassifizierung von Agenten. 10.04.07 Verteilt-kooperative Informationssysteme 1

Klassifizierung von Agenten. 10.04.07 Verteilt-kooperative Informationssysteme 1 Klassifizierung von Agenten 10.04.07 Verteilt-kooperative Informationssysteme 1 Klassifizierung von Softwareagenten Schnittstellenagenten Informationsagenten Hybride Agenten Mobile Agenten Kollaborative

Mehr

Wissenschaftstheorie

Wissenschaftstheorie Wissenschaftstheorie 2. Vorlesung: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Perspektiven Andreas Georg Scherer Prof. Dr. Andreas Georg Scherer, Lehrstuhl für Grundlagen der BWL und Theorien der Unternehmung,

Mehr

Schriftenverzeichnis (Stand April 2007)

Schriftenverzeichnis (Stand April 2007) Prof. Dr. Jörg Strübing Universität Tübingen Institut für Soziologie Wilhelmstr. 36 72074 Tübingen Tel.: 07071.29.74665 Fax: 07071-29.4216 E-Mail: joerg.struebing@uni-tuebingen.de Schriftenverzeichnis

Mehr

Inequality Utilitarian and Capabilities Perspectives (and what they may imply for public health)

Inequality Utilitarian and Capabilities Perspectives (and what they may imply for public health) Inequality Utilitarian and Capabilities Perspectives (and what they may imply for public health) 1 Utilitarian Perspectives on Inequality 2 Inequalities matter most in terms of their impact onthelivesthatpeopleseektoliveandthethings,

Mehr

Einführung in die Robotik Einführung. Mohamed Oubbati Institut für Neuroinformatik. Tel.: (+49) 731 / 50 24153 mohamed.oubbati@uni-ulm.de 23. 10.

Einführung in die Robotik Einführung. Mohamed Oubbati Institut für Neuroinformatik. Tel.: (+49) 731 / 50 24153 mohamed.oubbati@uni-ulm.de 23. 10. Einführung in die Robotik Einführung Mohamed Oubbati Institut für Neuroinformatik Tel.: (+49) 731 / 50 24153 mohamed.oubbati@uni-ulm.de 23. 10. 2012 Was ist ein Roboter? Was ist ein Roboter? Jeder hat

Mehr

Unternehmen als gesellschaftliche Akteure

Unternehmen als gesellschaftliche Akteure Unternehmen als gesellschaftliche Akteure Dr. Thomas Osburg Director Europe Corporate Affairs Intel Corp. Member, ABIS Board of Directors Board Member of Directors - CSR Europe Sprecher Unternehmensnetzwerk

Mehr

GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften

GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften Methodenliste für die Datenbanken SOFIS und SOLIS (Stand: 22.11.2007) Deskriptoren in Facette 1 und 2, Nicht-Deskriptoren in Facette 3 Facette 1: Primäre

Mehr

Identity Management. Rudolf Meyer

Identity Management. Rudolf Meyer Identity Management Rudolf Meyer Dr. Pascal AG Identity Management - Topics Das Thema «Identitiy and Authorization Management» spielt heute bereits eine zentrale Rolle. In der Zukunft wird die Bedeutung

Mehr

Terminkoordination mittels verteilter Agenten

Terminkoordination mittels verteilter Agenten Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Terminkoordination mittels verteilter Agenten Florian Burka 30.06.2010 Motivation Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Terminplanung vereinfachen

Mehr

Vorteile der Kollektiven Intelligenz in Unternehmen

Vorteile der Kollektiven Intelligenz in Unternehmen Bereich Wirtschaft Forschungsschwerpunkt Knowledge&Diversity Vorteile der Kollektiven Intelligenz in Unternehmen Impulsvortrag im Rahmen des Workshops Forschung für die Nachhaltigkeit, Bochum, 31.08.2012

Mehr

Vom Versprechen zur Wirkung

Vom Versprechen zur Wirkung Vom Versprechen zur Wirkung Impact Monitoring Framework für Offene Daten Dr. Marcus M. Dapp Digital Sustainable Commons ETH Zurich Uni Bern OKF Germany 4. OGD DACHLI»openX«, Wien, 2015 06 24 Das Open Data

Mehr

Organisationsentwicklung: Geschichte, Grundanliegen, zentrale Theorien und Konzepte, Anwendung

Organisationsentwicklung: Geschichte, Grundanliegen, zentrale Theorien und Konzepte, Anwendung Grundlagen der Organisationspsychologie Organisationsentwicklung:, Grundanliegen, zentrale Theorien und, Anwendung 15.11.2006 Assai / Bonnes / Bluszcz Organisationsentwicklung 1 Gliederung Einführung Annahmen

Mehr

Anlage 1 zur FSPO BuErz: Modul- und Prüfungsliste Bachelor-/Masterstudiengang und Spezielle Module Bildungs- und Erziehungswissenschaft

Anlage 1 zur FSPO BuErz: Modul- und Prüfungsliste Bachelor-/Masterstudiengang und Spezielle Module Bildungs- und Erziehungswissenschaft Anlage 1 zur FSPO BuErz: Modul- und Prüfungsliste Bachelor-/Masterstudiengang und Spezielle Module Bildungs- und Erziehungs Bachelorstudiengang Modul- 01001 Einführung in die Grundlagen der Erziehungs

Mehr

AGIL WIE EIN WASSERFALL

AGIL WIE EIN WASSERFALL BERATUNG JUDITH ANDRESEN AGIL WIE EIN WASSERFALL Die perfekte Projektmethode Informatik Kolloquium 15.12.2012 BERATUNG JUDITH ANDRESEN Projektcoaching Beratung Projekt-Audits www.judithandresen.com @judithandresen

Mehr

Modellierung von Agenten mit reicher innerer Struktur. Struktur anhand eines Einkaufzentrums

Modellierung von Agenten mit reicher innerer Struktur. Struktur anhand eines Einkaufzentrums Modellierung von Agenten mit reicher innerer Struktur anhand eines Einkaufzentrums Technische Universität Wien 19. November 2015 Inhalt 1 Einleitung 2 Discrete-Event Simulation System Dynamics Agenten-basierte

Mehr

Verteilte Künstliche Intelligenz

Verteilte Künstliche Intelligenz Eine kurze Einführung in die Verteilte Künstliche Intelligenz Vortrag im Rahmen der Veranstaltung Anwendungen 1 Ilia Revout 11.05.2005 Inhalt Einleitung Was ist VKI? Teilgebiete der VKI Agenten Definition

Mehr

VORLESUNG SOZIOLOGISCHE GRUNDBEGRIFFE SoSe 09. Prof. Dr. Anna Schwarz Dienstag, 16:15 17:45 Uhr Raum: GD 203

VORLESUNG SOZIOLOGISCHE GRUNDBEGRIFFE SoSe 09. Prof. Dr. Anna Schwarz Dienstag, 16:15 17:45 Uhr Raum: GD 203 VORLESUNG SOZIOLOGISCHE GRUNDBEGRIFFE SoSe 09 Dienstag, 16:15 17:45 Uhr Raum: GD 203 ÜBERBLICK I 1. 21.04.: Einführung in die Systematik der Soziologie + Begriffsbildung 2. 05.05.: Soziales Handeln 3.

Mehr

Visual Analytics. Seminar. [Guo, 2006] [Wong, 2006] [Keim, 2006] [Proulx, 2006] [Chang, 2007] [Kosara, 2006]

Visual Analytics. Seminar. [Guo, 2006] [Wong, 2006] [Keim, 2006] [Proulx, 2006] [Chang, 2007] [Kosara, 2006] Seminar Visual Analytics [Guo, 2006] [Keim, 2006] [Wong, 2006] [Proulx, 2006] [Chang, 2007] [Kosara, 2006] Visual Analytics - Definitions Visual analytics is the science of analytical reasoning facilitated

Mehr

Empirische Wirtschaftsforschung

Empirische Wirtschaftsforschung Empirische Wirtschaftsforschung Anne Neumann 21. Oktober 2015 Anne Neumann EWF 21. Oktober 2015 1 / 9 Inhaltsverzeichnis 1 Grobgliederung 2 Grundlagen Anne Neumann EWF 21. Oktober 2015 2 / 9 Grobgliederung

Mehr

Autonomie durch Selbstregulation: Modellierung der Makroebene der Sozialität für semi-offene Multiagentensysteme

Autonomie durch Selbstregulation: Modellierung der Makroebene der Sozialität für semi-offene Multiagentensysteme Autonomie durch Selbstregulation: Modellierung der Makroebene der Sozialität für semi-offene Multiagentensysteme Abschlussbericht des Projektes Modellierung sozialer Organisationsformen in VKI und Soziologie

Mehr

Agile Praktiken für das Service Transition Management. und wie IT Automation Ihre Service Transition Prozesse verändert - Change Management

Agile Praktiken für das Service Transition Management. und wie IT Automation Ihre Service Transition Prozesse verändert - Change Management Agile Praktiken für das Service Transition Management und wie IT Automation Ihre Service Transition Prozesse verändert - Change Management Agenda Warum Change Management? Wie wird Change Management umgesetzt?

Mehr

THE ART OF SCALING PEOPLE

THE ART OF SCALING PEOPLE THE ART OF SCALING PEOPLE Professionelles Wachstum für Entwicklerteams Dominik Hamann, Lead Architect EINE IDEE HEBT AB "A few months ago nobody ever heard of Trademob, now it seems like you are everywhere."

Mehr

Ringvorlesung Forschungsschwerpunkte

Ringvorlesung Forschungsschwerpunkte Ringvorlesung Forschungsschwerpunkte Prof. Dr. Thorsten Poddig Universität Bremen Agenda Vorstellung des Lehrstuhls für Finanzwirtschaft Eigene Forschungsfelder Industrieprojekte Veröffentlichungen Entscheidungstheorie

Mehr

Wie Vitamin B Produktinnovationen fördert Ergebnisse einer empirischen Untersuchung zum Wert sozialen Kapitals Mark Ebers Universität zu Köln

Wie Vitamin B Produktinnovationen fördert Ergebnisse einer empirischen Untersuchung zum Wert sozialen Kapitals Mark Ebers Universität zu Köln Wie Vitamin B Produktinnovationen fördert Ergebnisse einer empirischen Untersuchung zum Wert sozialen Kapitals Mark Ebers Universität zu Köln Vitamin B ist wichtig, sollte aber nicht überbewertet werden

Mehr

1.1 Softwareagenten. Deliberative Softwareagenten. 1.1 Softwareagenten 1

1.1 Softwareagenten. Deliberative Softwareagenten. 1.1 Softwareagenten 1 1.1 Softwareagenten 1.1 Softwareagenten 1 Ein Softwareagent ist ein Programmobjekt (siehe objektorientierte Programmierung) innerhalb eines Softwaresystems (Agentenplattform), welches autonom, d. h. ohne

Mehr

Lehrstuhl für Allgemeine BWL Strategisches und Internationales Management Prof. Dr. Mike Geppert Carl-Zeiß-Str. 3 07743 Jena

Lehrstuhl für Allgemeine BWL Strategisches und Internationales Management Prof. Dr. Mike Geppert Carl-Zeiß-Str. 3 07743 Jena Lehrstuhl für Allgemeine BWL Strategisches und Internationales Management Prof. Dr. Mike Geppert Carl-Zeiß-Str. 3 07743 Jena http://www.im.uni-jena.de Contents I. Learning Objectives II. III. IV. Recap

Mehr

Facetten von Designforschung Einblicke in den Stand der Dinge

Facetten von Designforschung Einblicke in den Stand der Dinge Hans Kaspar Hugentobler Designforschung: Vielfalt, Relevanz, Ideologie Facetten von Designforschung Einblicke in den Stand der Dinge Hans Kaspar Hugentobler Master of Design Diplom-Kommunikationswirt Bremen

Mehr

Die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft - die nächsten 5 Jahre

Die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft - die nächsten 5 Jahre Die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft - die nächsten 5 Jahre www.futuristgerd.com www.gerdleonhard.de www.gerdtube.com www.gerdcloud.com @gleonhard ENG @derfuturist DE Wir sind am

Mehr

Wagner: Vorlesung Sozialpsychologie II

Wagner: Vorlesung Sozialpsychologie II Wagner: Vorlesung Sozialpsychologie II Gegenstandsbereich Allport, F.H. (1924). Social psychology. New York: Houghton Mifflin. Cartwright, D. & Zander, A. (1968). Group dynamics. New York: Harper & Row.

Mehr

B.A. Sozialwissenschaften. Reiseführer durch das Pflichtmodul 5: Methoden der empirischen Sozialforschung

B.A. Sozialwissenschaften. Reiseführer durch das Pflichtmodul 5: Methoden der empirischen Sozialforschung B.A. Sozialwissenschaften Reiseführer durch das Pflichtmodul 5: Methoden der empirischen Sozialforschung Modulverantwortung Modulverantwortlich für die Methoden der empirischen Sozialforschung in Marburg

Mehr

Jörg Dötsch. Wettbewerb und Emergenz. Der Ansatz F.A. von Hayeks zwischen spontaner Ordnung und gestalteter Evolution

Jörg Dötsch. Wettbewerb und Emergenz. Der Ansatz F.A. von Hayeks zwischen spontaner Ordnung und gestalteter Evolution Jörg Dötsch Wettbewerb und Emergenz Der Ansatz F.A. von Hayeks zwischen spontaner Ordnung und gestalteter Evolution Metropolis-Verlag Marburg 2013 Inhalt Vorstellung des Problems 11 1. Hayeks Konzept der

Mehr

Alles Terroristen! Ein Überblick aus der Perspektive der IT-Sicherheit. Lars Fischer. IT-Sicherheitsmanagement Fakultät III Universität Siegen

Alles Terroristen! Ein Überblick aus der Perspektive der IT-Sicherheit. Lars Fischer. IT-Sicherheitsmanagement Fakultät III Universität Siegen Alles Terroristen! Ein Überblick aus der Perspektive der IT-Sicherheit Lars Fischer IT-Sicherheitsmanagement Fakultät III Universität Siegen Überblick Waffen und Bewaffnete im Internet Cyberterrorismus

Mehr

Aufgaben des Informationsmanagers: Grundlagen

Aufgaben des Informationsmanagers: Grundlagen Aufgaben des Informationsmanagers: Grundlagen Ziele 1. Informationsangebot und Informationsnachfrage 2. Vertikale und horizontale Koordination 3. Push- und Pull Prinzip 4. Position des IM im Unternehmen

Mehr

Thema: Bootstrap-Methoden für die Regressionsanalyse. Bachelorarbeit. im Fachgebiet Wirtschaftsinformatik am Lehrstuhl für Quantitative Methoden

Thema: Bootstrap-Methoden für die Regressionsanalyse. Bachelorarbeit. im Fachgebiet Wirtschaftsinformatik am Lehrstuhl für Quantitative Methoden Westfälische Wilhelms-Universität Münster Thema: Bootstrap-Methoden für die Regressionsanalyse Bachelorarbeit im Fachgebiet Wirtschaftsinformatik am Lehrstuhl für Quantitative Methoden Themensteller: Prof.

Mehr

Conception of Collaborative Project Cockpits with Integrated Interpretation Aids

Conception of Collaborative Project Cockpits with Integrated Interpretation Aids Master Thesis Conception of Collaborative Project Cockpits with Integrated Interpretation Aids Konzeption von kolaborativen Projektleitstaenden mit integrierten Interpretationshilfen by Stefan Cholakov

Mehr

MANAGING DIVERSITY IM SINNE VON VOM ICH ZUM WIR DEN MEHRWERT KOLLEKTIVER ANDERSARTIGKEIT ERKENNEN UND NUTZEN PMA

MANAGING DIVERSITY IM SINNE VON VOM ICH ZUM WIR DEN MEHRWERT KOLLEKTIVER ANDERSARTIGKEIT ERKENNEN UND NUTZEN PMA MANAGING DIVERSITY IM SINNE VON VOM ICH ZUM WIR DEN MEHRWERT KOLLEKTIVER ANDERSARTIGKEIT ERKENNEN UND NUTZEN PMA Fokus Aula der Wissenschaften Okt. 17. 2013 Ein Keynote von Beatrice Achaleke Diversity

Mehr

Übersicht über Lehrveranstaltungen

Übersicht über Lehrveranstaltungen Prof. Dr. Dr. Stefan Kühl U N I V E R S I T Ä T B I E L E F E L D F a k u l t ä t f ü r S o z i o l o g i e Postfach 100131 33501 Bielefeld Übersicht über Universität Bielefeld Fakultät für Soziologie

Mehr

Aggregierte Präferenzen: Liberalismus (Rasmus Beckmann)

Aggregierte Präferenzen: Liberalismus (Rasmus Beckmann) Liberalismus Folie 1 Aggregierte Präferenzen: Liberalismus (Rasmus Beckmann) Gliederung 1. Einordnung der liberalen Außenpolitiktheorie in den Kontext der Vorlesung 2. Abgrenzung vom traditionellen Liberalismus

Mehr

Agile Software Entwicklung. Agile Software Entwicklung, DHBW Karlsruhe, SS-2009 Collin Rogowski

Agile Software Entwicklung. Agile Software Entwicklung, DHBW Karlsruhe, SS-2009 Collin Rogowski Agile Software Entwicklung Agile Software Entwicklung, DHBW Karlsruhe, SS-2009 Collin Rogowski Agenda zum Kurs Software Engineering Wasserfallmodell Agile Entwicklung Wer bin ich Studium der Computerlinguistik

Mehr

Gestaltung von Computersimulationen

Gestaltung von Computersimulationen Gestaltung von Computersimulationen Prof. Dr. Günter Daniel Rey Professur E-Learning und Neue Medien 7. Gestaltung von Computersimulationen 1 Überblick Computersimulationen Probleme beim Lernen mit Simulationen

Mehr

Auswirkungen des technologischen Fortschritts auf die Kommunikation im Organisationskontext. Enterprise 2.0

Auswirkungen des technologischen Fortschritts auf die Kommunikation im Organisationskontext. Enterprise 2.0 Auswirkungen des technologischen Fortschritts auf die Kommunikation im Organisationskontext Instrumente, Anwendungsfelder und Herausforderungen für die Organisation Was ist? Definition Methoden und Instrumente

Mehr

9 Resümee. Resümee 216

9 Resümee. Resümee 216 Resümee 216 9 Resümee In der vorliegenden Arbeit werden verschiedene Methoden der Datenreduktion auf ihre Leistungsfähigkeit im sozialwissenschaftlichstatistischen Umfeld anhand eines konkreten Anwendungsfalls

Mehr

Prof. Dr. Gunter Runkel Publikationen

Prof. Dr. Gunter Runkel Publikationen Prof. Dr. Gunter Runkel Publikationen Bücher: Runkel, G. (Hrsg.) (2000): Die Stadt, 2. erweiterte Auflage, Lüneburg (Institut für Sozialforschung Lüneburg),142 S. Runkel, G. (2002): Allgemeine Soziologie:

Mehr

Baubetriebliches Vorgehensmodell zur Integration von Multiagentensimulation und Ergonomie für Montageprozesse auf Baustellen

Baubetriebliches Vorgehensmodell zur Integration von Multiagentensimulation und Ergonomie für Montageprozesse auf Baustellen Integrationsaspekte der Simulation: Technik, Organisation und Personal Gert Zülch & Patricia Stock (Hrsg.) Karlsruhe, KIT Scientific Publishing 2010 Baubetriebliches Vorgehensmodell zur Integration von

Mehr

Eine Multi-Agenten-Simulation zur ökonomischen Analyse der dezentralen Koordination von Wertschöpfungsketten

Eine Multi-Agenten-Simulation zur ökonomischen Analyse der dezentralen Koordination von Wertschöpfungsketten (Agent-based Value Chain Experiment) Eine Multi-Agenten-Simulation zur ökonomischen Analyse der dezentralen Koordination von Wertschöpfungsketten Dipl.-Wirtsch.Inf. Torsten Eymann, Dipl.-Vw. Boris Padovan

Mehr

Wettbewerb und Emergenz

Wettbewerb und Emergenz Jörg Dötsch Wettbewerb und Emergenz Der Ansatz F.A. von Hayeks zwischen spontaner Ordnung und gestalteter Evolution Metropolis-Verlag Marburg 2013 Bibliografische Information Der Deutschen Bibliothek Die

Mehr

Master Economics (zweijährig) + Master Studies in Economics (einjährig) mit dem Abschluss Master of Science (M.Sc.)

Master Economics (zweijährig) + Master Studies in Economics (einjährig) mit dem Abschluss Master of Science (M.Sc.) Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät tand: 07.09.2013 Master Economics (zweijährig) + Master tudies in Economics (einjährig) mit dem Abschluss Master of cience (M.c.) orläufiges orlesungsverzeichnis -

Mehr

Neue E-Business Modelle zwischen sozialer Utopie und Wirklichkeit. TransactiveEnergy das Ende der zentralen Energiesysteme

Neue E-Business Modelle zwischen sozialer Utopie und Wirklichkeit. TransactiveEnergy das Ende der zentralen Energiesysteme U. Hofmann Salzburg Research AK E-IKT Neue E-Business Modelle zwischen sozialer Utopie und Wirklichkeit TransactiveEnergy das Ende der zentralen Energiesysteme Einleitung: Arbeitskreis Energie IKT Ziele

Mehr

Heidemarie Hanekop Neue Möglichkeiten für collective action mit vielen weltweit verteilten Akteuren: Vergemeinschaftung?

Heidemarie Hanekop Neue Möglichkeiten für collective action mit vielen weltweit verteilten Akteuren: Vergemeinschaftung? Heidemarie Hanekop SOFI Göttingen Vergemeinschaftung im Web 2.0? Neue Möglichkeiten für collective action mit sehr vielen weltweit verteilten Akteuren 1 Das Phänomen: Internetcommunities sind große und

Mehr

Soziale Innovation im internationalen Diskurs

Soziale Innovation im internationalen Diskurs Soziale Innovation im internationalen Diskurs 1. Dortmunder Forschungsforum Soziale Nachhaltigkeit 20. Oktober 2014, DASA Prof. Jürgen Howaldt 1 Soziale Innovation auf dem Weg zum Mainstream (2) 1985:

Mehr

Soziale Netzwerke Es kommt nicht darauf an, WAS man weiß, sondern WEN man kennt.

Soziale Netzwerke Es kommt nicht darauf an, WAS man weiß, sondern WEN man kennt. Soziale Netzwerke Es kommt nicht darauf an, WAS man weiß, sondern WEN man kennt. Soziale Netzwerke für Millionen von Usern Ein Soziales Netzwerk Was ist das eigentlich? Drei Definitionen: Soziale Netzwerke

Mehr

Krisenmanagement unter Berücksichtigung des Faktors Mensch

Krisenmanagement unter Berücksichtigung des Faktors Mensch AUTOMOTIVE INFOKOM VERKEHR, UMWELT & ENERGIETECHNIK LUFTFAHRT RAUMFAHRT VERTEIDIGUNG & SICHERHEIT Krisenmanagement unter Berücksichtigung des Faktors Mensch Am Beispiel des Verhaltens der Bevölkerung bei

Mehr

B A C H E L O R S T U D I U M S O Z I O L O G I E S T U D I E N P L A N

B A C H E L O R S T U D I U M S O Z I O L O G I E S T U D I E N P L A N B A C H E L O R S T U D I U M S O Z I O L O G I E S T U D I E N P L A N gültig ab 01.10.2011 Bachelorstudium Soziologie Gesamt 180 ETCS (Studieneingangs- und Orientierungsphase) SGS (Grundlagen) Theorien

Mehr

Vorlesung Konsumentenverhalten 2015_1 Dr. Hansjörg Gaus

Vorlesung Konsumentenverhalten 2015_1 Dr. Hansjörg Gaus Vorlesung Konsumentenverhalten 2015_1 Dr. Hansjörg Gaus Universität des Saarlandes Centrum für Evaluation (CEval) Vorlesung Konsumentenverhalten Folienskript: Download unter www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/bwl2/lehre/downloads.php/skripte

Mehr

Syllabus/Modulbeschreibung

Syllabus/Modulbeschreibung BETRIEBS- UND SOZIALWIRTSCHAFT Syllabus/Modulbeschreibung Modul G A 01: Theorie und Empirie der Gesundheits- und Sozialwirtschaft Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Winkelhake Studiengang: Master (M.A.)

Mehr

Innovative Patterns in Organisationen und sozialen Systemen Gisela Humpert und Wolfgang Stark

Innovative Patterns in Organisationen und sozialen Systemen Gisela Humpert und Wolfgang Stark The Patterns of Patterns Pattern Language and beyond: Innovative Patterns in Organisationen und sozialen Systemen Gisela Humpert und Wolfgang Stark MICC Pattern Workshop 2010 Castrop-Rauxel, den 9. Dezember

Mehr

Übergangsbestimmungen für die Informatikstudien anlässlich der Änderungen mit 1.10.2009

Übergangsbestimmungen für die Informatikstudien anlässlich der Änderungen mit 1.10.2009 Übergangsbestimmungen für die studien anlässlich der Änderungen mit 1.10.2009 Studienkommission Bachelorstudium Data Engineering & Statistics Dieses Studium kann ab Wintersemester 2009 nicht mehr neu begonnen

Mehr

Produkt und Methode. SIRIUSlogic 4.0 in der Praxis. SIRIUS Consulting & Training AG. www.sirius-consult.com. SIRIUS Consulting & Training AG

Produkt und Methode. SIRIUSlogic 4.0 in der Praxis. SIRIUS Consulting & Training AG. www.sirius-consult.com. SIRIUS Consulting & Training AG Produkt und Methode SIRIUSlogic 4.0 in der Praxis SIRIUS Consulting & Training AG www.sirius-consult.com SIRIUSlogic 4.0 Warum ein weiteres Prozessmanagement Werkzeug? Motivation Was muß das Tool leisten

Mehr

Die Zukunft von Führung ist kollektiv - Was zukunftsorientierte Unternehmen von Multi-Akteurs-Initiativen lernen können

Die Zukunft von Führung ist kollektiv - Was zukunftsorientierte Unternehmen von Multi-Akteurs-Initiativen lernen können IÖW Jubiläumstagung: Workshop 3 - Partnerschaften für den Wandel Die Zukunft von Führung ist kollektiv - Was zukunftsorientierte Unternehmen von Multi-Akteurs-Initiativen lernen können PETRA KUENKEL Mitglied

Mehr

Master Soziale Arbeit in internationaler Perspektive

Master Soziale Arbeit in internationaler Perspektive Master Soziale Arbeit in internationaler Perspektive Vortrag Fachtag Zukunftsvisionen für die Soziale Arbeit Etablierung der Professionalisierung der Sozialen Arbeit durch ihre Masterstudiengänge Ernst-Abbe-Fachhochschule

Mehr

Sozialwissenschaftliche Methoden I

Sozialwissenschaftliche Methoden I Sozialwissenschaftliche Methoden I 4. Grundlagen der empirischen Sozialforschung Wintersemester 2008/09 Jr.-Prof. Dr. Thomas Behrends Internationales Institut für Management ABWL, insb. Personal und Organisation

Mehr

The world has changed: always on Marken erfordern neue, innovative Wege des Denken und Handeln um Konsumenten zu aktivieren und zu betreuen.

The world has changed: always on Marken erfordern neue, innovative Wege des Denken und Handeln um Konsumenten zu aktivieren und zu betreuen. welcome.success TO EMPORER YOUR BRAND AND SERVICE VALUES Über uns WE BUILD GREAT VALUES Als "full service marketing and brand communication"- Unternehmen verfügen wir über einen breiten Kompetenzpool,

Mehr

Einführung. Arbeitsgruppe. Proseminar Corporate Semantic Web. Prof. Dr. Adrian Paschke

Einführung. Arbeitsgruppe. Proseminar Corporate Semantic Web. Prof. Dr. Adrian Paschke Arbeitsgruppe Proseminar Corporate Semantic Web Einführung Prof. Dr. Adrian Paschke Arbeitsgruppe Corporate Semantic Web (AG-CSW) Institut für Informatik, Freie Universität Berlin paschke@inf.fu-berlin.de

Mehr

DR. MARIE-LUISE GROß SOCIAL LEARNING MITEINANDER, VONEINANDER ODER NEBENEINANDER LERNEN?

DR. MARIE-LUISE GROß SOCIAL LEARNING MITEINANDER, VONEINANDER ODER NEBENEINANDER LERNEN? DR. MARIE-LUISE GROß SOCIAL LEARNING MITEINANDER, VONEINANDER ODER NEBENEINANDER LERNEN? 1 ÜBER MICH Dr. Marie-Luise Groß Netzwerkforschung Social Media Social Collaboration Twitter: @marieluisegross SOCIAL

Mehr

Prozess und Prognose: eine Modellierung der Entscheidungsfindung in Universitäten. Dr. Tim Plasa und Christian Schneijderberg

Prozess und Prognose: eine Modellierung der Entscheidungsfindung in Universitäten. Dr. Tim Plasa und Christian Schneijderberg Prozess und Prognose: eine Modellierung der Entscheidungsfindung in Universitäten Dr. Tim Plasa und Christian Schneijderberg Modellierung von Prozessen Prospektive und retrospektive Prozesse Entscheidungsfindung,

Mehr

Herkömmliche Softwareentwicklungsmodelle vs. Agile Methoden

Herkömmliche Softwareentwicklungsmodelle vs. Agile Methoden vs. Agile Methoden Christoph.Kluck@Student.Reutlingen University.de Medien und Kommunikationsinformatik Agenda Einführung Vorgehensmodelle Herkömmlich agil Resümee Klassische Probleme Nachgereichte Anforderungen

Mehr

Das futureorg Institut Eine Innovationsfabrik stellt sich vor

Das futureorg Institut Eine Innovationsfabrik stellt sich vor Das futureorg Institut Eine Innovationsfabrik stellt sich vor futureorg Institut Im Defdahl 10c 44141 Dortmund T: 0 231 / 88 68 06-2 F: 0 231 / 88 68 06-9 info@futureorg.de Statt einer Gliederung lieber

Mehr

Agile Methoden und Projektverträge. Berlin DoSE 11.09.2012

Agile Methoden und Projektverträge. Berlin DoSE 11.09.2012 Agile Methoden und Projektverträge Berlin DoSE 11.09.2012 Ausgangssituation Sichtweisen auf Projekte Vertrag Scrum Vertragsrecht Scrum Dienstleister o Möchte für seine Leistung angemessen bezahlt werden

Mehr

UX Erlebnisse am Frontend

UX Erlebnisse am Frontend creating brand experience ALM Testing UX Erlebnisse am Frontend NOSE Industrial Design 22.04.2013 2 Agenda 1. UI Design 2. UX Design 3. Design folgt Regeln 4. Design macht Marken 5. Design definiert Regeln

Mehr

GRIPS - GIS basiertes Risikoanalyse-, Informations- und Planungssystem

GRIPS - GIS basiertes Risikoanalyse-, Informations- und Planungssystem GRIPS - GIS basiertes Risikoanalyse-, Informations- und Planungssystem GIS based risk assessment and incident preparation system Gregor Lämmel TU Berlin GRIPS joined research project TraffGo HT GmbH Rupprecht

Mehr

ZuuL - Entwicklung eines Adventures

ZuuL - Entwicklung eines Adventures ZuuL - Entwicklung eines Adventures im Rahmen der Uni-Tage 2009 Team 120 Universität Hamburg 16./17. November 2009 Team 120 (Universität Hamburg) ZuuL - Entwicklung eines Adventures 16.11.09 1 / 21 Übersicht

Mehr

DFG-Förderung des Hochleistungsrechnens

DFG-Förderung des Hochleistungsrechnens DFG-Förderung des Hochleistungsrechnens 40. Treffen des ZKI-Arbeitskreises Supercomputing Was hat die DFG mit dem HLR zu tun? Geräteförderung Projektförderung Strategische Überlegungen und Empfehlungen

Mehr

Arbeitsgruppe Neuroinformatik

Arbeitsgruppe Neuroinformatik Arbeitsgruppe Neuroinformatik Prof. Dr. Martin Riedmiller Martin.Riedmiller@uos.de Martin Riedmiller, Univ. Osnabrück, Martin.Riedmiller@uos.de Arbeitsgruppe Neuroinformatik 1 Leitmotiv Zukünftige Computerprogramme

Mehr

Europäische Perspektiven zur Zukunft der Qualitativen Sozialforschung

Europäische Perspektiven zur Zukunft der Qualitativen Sozialforschung Europäische Perspektiven zur Zukunft der Qualitativen Sozialforschung Bericht zur Internationalen Tagung»Innovating Qualitative Research: Challenges and Opportunities«an der Universität Bayreuth Vom 20.

Mehr

Vorschlag einer Architektur für Software Defined Networks

Vorschlag einer Architektur für Software Defined Networks Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen TU Dresden Vorschlag einer Architektur für Software Defined s DFN-Forum 2013 Andy Georgi 04. Juni 2013 Nöthnitzer Straße 46 01187 Dresden Telefon:

Mehr

Willkommen zum neuen Semester!

Willkommen zum neuen Semester! Willkommen zum neuen Semester! Informationsmanagement und Informationstechnologie (IMIT) und Wirtschaftsinformatik (Winf) Wintersemester 2012/13 1 Informationen (1) Belegung von Mastermodulen im Bachelor

Mehr

Personalisierung. Der Personalisierungsprozess Nutzerdaten erheben aufbereiten auswerten Personalisierung. Data Mining.

Personalisierung. Der Personalisierungsprozess Nutzerdaten erheben aufbereiten auswerten Personalisierung. Data Mining. Personalisierung Personalisierung Thomas Mandl Der Personalisierungsprozess Nutzerdaten erheben aufbereiten auswerten Personalisierung Klassifikation Die Nutzer werden in vorab bestimmte Klassen/Nutzerprofilen

Mehr

IT-Dienstleistungen nach Maß

IT-Dienstleistungen nach Maß IT-Dienste erfolgreich einführen Make IT, 25.03.2014 Vorstellung Forschungsgruppe Informationsmanagement und Unternehmensführung Research Group on Strategic Information Management! IT Strategy! IT Value

Mehr

Fachanhang zur Studienordnung des Bachelorstudiengangs der Philosophischen Fakultät der Universität Rostock. B14: Soziologie. Vom 30.

Fachanhang zur Studienordnung des Bachelorstudiengangs der Philosophischen Fakultät der Universität Rostock. B14: Soziologie. Vom 30. Fachanhang zur Studienordnung des Bachelorstudiengangs der Philosophischen Fakultät der Universität Rostock B14: Soziologie Vom 30. März 2012 Inhaltsübersicht 1 Ziele des Studiums, Studienbereiche 2 Umfang

Mehr

Information über Änderungen im Studiengang Integrative Sozialwissenschaft

Information über Änderungen im Studiengang Integrative Sozialwissenschaft Information über Änderungen im Studiengang Integrative Sozialwissenschaft Neue Rahmenvorgaben Gelten für alle Studierende ab PO-Version 2012 Weiterhin 3 Versuche für Modulprüfungen. Neu: Nach nicht bestandenem

Mehr

Moderne Methoden der KI

Moderne Methoden der KI Moderne Methoden der KI Prof. Dr. sc. Hans-Dieter Burkhard Vorlesung Multi-Agenten-Systeme (MAS) MAS vs. Verteiltes Problemlösen Verteiltes Problemlösen: Gemeinsame Arbeit von Agenten an einem Problem

Mehr

Produktionsplanung zwischen Autonomie und Regulation. René Schumann, Andreas D. Lattner, Ingo J. Timm

Produktionsplanung zwischen Autonomie und Regulation. René Schumann, Andreas D. Lattner, Ingo J. Timm Produktionsplanung zwischen Autonomie und Regulation Produktionsplanung zwischen Autonomie und Regulation René Schumann, Andreas D. Lattner, Ingo J. Timm Johann Wolfgang Goethe-Universität Institut für

Mehr

Grid Computing. Einführung. Marc Lechtenfeld. Seminar Grid Computing Sommersemester 2004 Universität Duisburg-Essen

Grid Computing. Einführung. Marc Lechtenfeld. Seminar Grid Computing Sommersemester 2004 Universität Duisburg-Essen * Grid Computing Einführung Marc Lechtenfeld Seminar Grid Computing Sommersemester 2004 Universität Duisburg-Essen Übersicht 1 Problematik 2 Systemanforderungen 3 Architektur 4 Implementation 5 Projekte

Mehr

TEIL A GRUNDLAGENTHEORETISCHER BEZUGSRAHMEN.. 7 I

TEIL A GRUNDLAGENTHEORETISCHER BEZUGSRAHMEN.. 7 I Inhaltsverzeichnis TEIL A GRUNDLAGENTHEORETISCHER BEZUGSRAHMEN.. 7 I Einleitung 7 1 Prolog" - Ausgangsüberlegungen 7 1.1 Inhaltliche Vorüberlegungen 7 1.2 Paradigmatische Vorüberlegungen 12 2 Aufbau der

Mehr

Netnographie Ethnographische Methoden im Internet und posttraditionelle Vergemeinschaftungen

Netnographie Ethnographische Methoden im Internet und posttraditionelle Vergemeinschaftungen Netnographie Ethnographische Methoden im Internet und posttraditionelle Vergemeinschaftungen 1 Ethnographische Methoden entstammen der kulturanthropologischen Feldforschung (Malinowski, Mead) grundsätzlich

Mehr

Personalentwicklung 2.0. Community Manager

Personalentwicklung 2.0. Community Manager Vom Personalentwickler zum Community Manager: Ein Rollenbild im Wandel Personalentwicklung 2.0 Social CompuOng Evangelist Dr. Jochen Robes Otzenhausen, 26.10.2011 Unsere Geschichte Geschichte der CS Lernwerkzeuge

Mehr

Zur sozialen Akzeptanz der Windkraft in Österreich. Inter- und transdisziplinäres Arbeiten in Theorie und Praxis. Klimatag 2015, Wien

Zur sozialen Akzeptanz der Windkraft in Österreich. Inter- und transdisziplinäres Arbeiten in Theorie und Praxis. Klimatag 2015, Wien Zur sozialen Akzeptanz der Windkraft in Österreich. Inter- und transdisziplinäres Arbeiten in Theorie und Praxis Patrick Scherhaufer Stefan Höltinger Boris Salak Thomas Schauppenlehner Johannes Schmidt

Mehr

Studienplan Ausbildung HSW / Degree Courses School of Business

Studienplan Ausbildung HSW / Degree Courses School of Business Studienplan Ausbildung HSW / Degree Courses School of Business Inhalt BSc Betriebsökonomie Vollzeit... 7 Semester 1... 7 Semester 2... 7 Semester 3... 8 Semester 4... 8 Semester 5... 9 Semester 6... 9

Mehr

Business Project Sommersemester 2009

Business Project Sommersemester 2009 Business Project Sommersemester 2009 Optimize the Lead Management process in Henkel Adhesives! Aleksandra Gawlas, Christopher Dahl Jørgensen, Martina Baden, Jonathan Malmberg, Vanessa Hans Agenda 1. Das

Mehr

Präsentation einer agilen Methode

Präsentation einer agilen Methode Präsentation einer agilen Methode Adaptive Software Development Rainer Ulrich Überblick 1. Entstehung 2. Einordnung 3. Manifesto for Agile Software Development 4. Ansatz 5. Adaptive Conceptual Model 5.1.

Mehr

Wirtschaftsinformatik an der Universität Trier. Intelligente Technologien für das Management der Zukunft! 26.10.2015

Wirtschaftsinformatik an der Universität Trier. Intelligente Technologien für das Management der Zukunft! 26.10.2015 Wirtschaftsinformatik an der Universität Trier Intelligente Technologien für das Management der Zukunft! 26.10.2015 Professuren der Wirtschaftsinformatik Wirtschaftsinformatik I: Verteilte Künstliche Intelligenz

Mehr

x x x x x x Übersicht Spezialisierungsbereiche Stand 03/2015*

x x x x x x Übersicht Spezialisierungsbereiche Stand 03/2015* Übersicht Spezialisierungsbereiche Stand 03/2015* Advanced Computational : Linear and Non-linear Systems of Equations, Approimations, Simulations Advanced Mathematics for Finance Advanced Managerial Accounting

Mehr

Syllabus Course description

Syllabus Course description Syllabus Course description Course title Human Resources and Organization Course code 27166 Scientific sector SECS-P/10 Degree Bachelor in Economics and Management Semester and academic year 2nd semester

Mehr

Alles außer Werbung!

Alles außer Werbung! Alles außer Werbung! Produktion und Rezeption von Schematismen in Markenerlebniswelten. Masterarbeit Master of Arts in Communication and Cultural Management Sarah Christine Maria Hündgen s.huendgen@zeppelin-university.net

Mehr

Schweizerisches Bundesgericht

Schweizerisches Bundesgericht Schweizerisches Bundesgericht 10 Jahre Open Source OfficeEinsatz am höchsten Gericht der Schweiz Daniel Brunner Bern, 3. September 2014 Agenda Das Schweizerische Bundesgericht IT & OSS-Strategie des Bundesgerichts

Mehr

Agile Knowledge Engineering und Semantic Web - Aussen gut. Innen besser.

Agile Knowledge Engineering und Semantic Web - Aussen gut. Innen besser. Agile Knowledge Engineering und Semantic Web - Aussen gut. Innen besser. Thomas Riechert*, Christian Rau** Universität Leipzig * Agile Knowledge Engineering and Semantic Web und ** Lehrstuhl für Neuere

Mehr